Die Lage. Was bringt uns 2014? Ein Artikel von Ottmar Beck (Alltrust AG)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Lage. Was bringt uns 2014? Ein Artikel von Ottmar Beck (Alltrust AG)"

Transkript

1 Was bringt uns 2014? Ein Artikel von Ottmar Beck (Alltrust AG) Geld anzulegen ist ein schwieriges Geschäft. Es ist schwierig, weil die Märkte die Zukunft handeln, aber wir uns niemals sicher sein können, was die Zukunft wirklich bringt. Seien Sie sich immer bewusst, dass an den Märkten Wahrscheinlichkeiten gehandelt werden. Das bedeutet, dass ein beschriebenes Umfeld nicht zwangsläufig eintreten muss. Die Lage Blase oder Crash? Zwar befindet sich der Zyklus auf seinem Höhepunkt. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass es demnächst zu einem gewaltigen Absturz kommt. Inzwischen haben wir Zustände, die alles andere als normal sind. In der Schweiz haben wir uns an die deklarierte Untergrenze im Wechselkurs zum Euro gewöhnt. Es ist normal, dass die amerikanische Notenbank jeden Monat ihre Basisgeldmenge um 85 Milliarden US-Dollar erhöht. Wir nehmen keine Notiz davon, dass die Notenbanken der Industrienationen ihre Bilanzen gewaltig aufblähen. Aber zu hoffen, dass wir in einer Welt von Anomalien ungestört weiter wirtschaften können, erscheint mir reichlich naiv. Im sechsten Jahr seit Beginn der Finanzkrise sind die Defizite der Industrienationen immer noch nicht im Lot und die Verschuldung steigt von Jahr zu Jahr. In den meisten Ländern liegt sie inzwischen deutlich über 100 Prozent des Volkseinkommens. Vor diesem Hintergrund müssten die Inflationsraten anziehen, aber das schwache Wachstum und die Lage am Arbeitsmarkt verhindern dies. Die Finanzmarktakteure nehmen trotz der außergewöhnlichen Zustände die Krise nicht mehr wahr und glauben, sie haben bereits wieder sicheren Boden unter den Füßen. Frei nach Karl Marx kann man heute sagen: Geldpolitik ist das Opium für das Volk. Die bislang ungekannte Explosion der Geldmengen mit ihrer Auswirkung auf die gestiegenen Immobilien- und Aktienpreise wird nicht ohne Folgekosten und Nebenwirkungen bleiben. In der dokumentierten Geschichte gibt es kein Beispiel, in dem eine derart massive Ausweitung der Geldmenge nicht zu steigenden Preisen und Zinsen geführt hätte. In Großbritannien hat man kürzlich nachgerechnet, dass im Vereinigten Königreich nur 15 Prozent des billigen Geldes in Investitionen der Realwirtschaft fließen. Der Rest floss unter anderem in Immobilienspekulationen. Das heißt, die Liquidität, die die Notenbanken seit Ausbruch der Krise in die Märkte pumpen, hat nur zu einem kleinen Teil die Realwirtschaft erreicht und dies, obwohl sich die Notenbanker gerade auf sie konzentriert haben. Stattdessen hat sie die Vermögenspreise getrieben: Die monströse Blase an den Anleihemärkten und die Höchststände an den Börsen zeugen davon. Auch die Häuserpreise in den großen Städten schießen kräftig nach oben. Mit ihrer ultralockeren Geldpolitik hat die

2 Fed die Finanzkrise 2008 verursacht. Jetzt wird weltweit derselbe Fehler gemacht, der der Weltwirtschaft insgesamt zum Verhängnis werden kann. Im Moment wird uns sowohl von den Medien als auch von der Politik erzählt, dass es uns wirtschaftlich besser geht. Aber wir haben nur noch kleine Wachstumsraten. Und noch wichtiger: Wächst die Wirtschaft eines Landes, steigt in der Regel auch die Produktion von Elektrizität und Gas, da Fabriken und Konsumenten mehr Elektrizität und Gas benötigen. Das geschieht aber nicht, auch nicht in den USA. Die Produktion von Elektrizitäts- und Gasversorgern ist dort sogar seit März 2013 um 8 Prozent gefallen. Ein anderer wichtiger Faktor für die Wirtschaft ist die Kapazitätsauslastung Diese lag im September noch bei 78 Prozent. In der Industrieproduktion werden nach wie vor Mitarbeiter entlassen. Die meisten neu geschaffenen Arbeitsplätze weist hingegen der Niedriglohnbereich im Verkauf und in Restaurants auf. Auch die Anzahl der Menschen, die staatliche Lebensmittelkupons nutzen, steigt: Waren ,3 Millionen Amerikaner auf Lebensmittelkupons angewiesen, waren es im Juli 2013 mit 47,6 Millionen fast doppelt so viele. Lebensmittelkupons sind in den USA der Schlüsselindikator für wirtschaftliches Wachstum. Sie zeigen, wie viele Amerikaner für ihren Lebensunterhalt Unterstützung brauchen. Gäbe es in den USA ein gesundes wirtschaftliches Wachstum, müsste diese Zahl definitiv schrumpfen. Die Konditionen in Amerika zeigen aber klar, dass der Durchschnittsbürger ums Überleben kämpft. Eine Sache darf man daher nicht vergessen: Müssen Bürger höhere Belastungen tragen, neigen sie dazu, ihre Konsumausgaben einzuschränken. Darunter leidet dann zuerst der Konsumgütersektor und dann der Rest der Wirtschaft. Für 2014 sollten Sie daher nicht vergessen, dass das Haushaltsproblem in den USA nicht gelöst, sondern erneut um drei Monate in die Zukunft verschoben wurde. Es wird uns spätestens im Januar/Februar 2014 wieder einholen und die Fronten sind so verhärtet wie nie zuvor. Bei den Repu-blikanern gibt es vor allem in der Tea-Party-Bewegung immer mehr Vertreter, die eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit der USA akzeptieren. Ihnen geht es darum, die ständige Neuverschuldung der USA zu beenden. Das Ziel der Republikaner ist es, das US-Haushaltsbudget in zehn Jahren ohne Steuererhöhungen auszugleichen. Festverzinsliche Wertpapiere Es ist schmerzlich, auf so viel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen. Warren Buffett Wer in den vergangenen Jahren Staatsanleihen von Amerika und Deutschland gekauft hat, hat bisher viel Freude daran gehabt, denn die Kurse der staatlichen Schuldenpapiere gingen im Trend nach oben. Aber das

3 ist Geschichte: In Deutschland erreichten zehnjährige Staatsanleihen Anfang Mai 2013 mit 1,6 Prozent Zinsen ein Tief. In den USA wurde das Tief schon im Sommer 2012 erreicht. Inzwischen haben sich zwar die Zinsen für diese Papiere seit ihrem Tiefstand beinahe verdoppelt. Aber heißt das auch, dass nun die Zeit der Niedrigzinsphase zu Ende geht? Grundsätzlich zeigen Zinsen die Wachstumsraten der Wirtschaft sowie die Inflationserwartung auf. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise haben die Zentralbanken jedoch direkten Einfluss auf die Kapitalmarktzinsen genommen. Sie haben die Renditen künstlich nach unten gedrückt, um die Konjunktur zu stützen. Darüber hinaus hat die Angst in Europa vor dem Scheitern des Euro massive Kapitalzuflüsse in deutsche Staatsanleihen ausgelöst. Die große Zinswende dürfte dennoch nicht kommen. Denn dazu ist der Aufschwung in den Industrieländern bisher nicht nachhaltig genug. Nach wie vor dämpfen weltweit Überkapazitäten und hohe Arbeitslosenzahlen die Inflationserwartungen. Und sollte sich die Konjunktur wider Erwarten kräftig beschleunigen, so dürften die Notenbanken wie üblich zögern, die Zinsen gleich zu erhöhen, da sie sich vor einem Strohfeuer fürchten. Denn: In der Krise sind die Notenbanken zum Handlanger der überschuldeten Regierungen mutiert. Sie werden alles tun, um die Staatshaushalte vor steigenden Finanzierungskosten zu schützen. Sie werden dafür sorgen, dass die finanzielle Repression durch niedrige Realzinsen weitergeht, zur Freude der Regierungen und zum Schaden der Sparer. Eine Nachricht aus China sollte unsere Wachsamkeit erhöhen: Chinas Ratingagentur Dagong hat das Rating für die USA von A auf A herabgesetzt. Beginnt sich die gegenseitige Abhängigkeit von China und Amerika langsam zu lösen? Im Jahr 2000 hat China 60 Milliarden US-Staatsanleihen (ca. 2 Prozent der damals ausstehenden US-Verschuldung) gehalten. Dann explodierten die Staatsschulden in den USA und China erlebte einen Exportboom. Inzwischen hält China 11 Prozent (1,3 Billionen US-Dollar) der amerikanischen Schulden. Rechnet man noch die 700 Milliarden US-Dollar Schulden hinzu, die China in Papieren hält, die US-Staatsanleihen entsprechen, ergibt sich ein Betrag von 2 Billionen US-Dollar. China hat diese Papiere allerdings nicht gekauft, um Amerika zu unterstützen, sondern, um das vom Export getriebene Wachstum der letzten Jahrzehnte zu unterstützen. Damit hat China Fremdwährungsreserven in Höhe von 3,7 Billionen US-Dollar aufgebaut und ebenfalls dafür gesorgt, dass die Aufwertung des Renminbi nicht zu hoch ausfiel. Dieses Arrangement hat Amerika gut gepasst. Denn Amerika erhielt billige chinesische Waren, von denen die leidgeprüfte amerikanische Mittelklasse im Einkauf profitiert hat, und es konnte seine Verschuldungspolitik ungestraft fortsetzen. Dies könnte sich aber in Zukunft ändern: China ist dabei seine Wachstumsstrategie umzustellen. Der neue Fünfjahresplan, der im März 2011 in Kraft trat, will für die Zukunft ein ausgeglichenes Wachstumsmodell verfolgen. Dieses soll sich immer stärker auf den inländischen Konsum und nicht auf den Export stützen. Die Schuldendebatte in den USA und die nach wie vor schwache Konsumnachfrage wird in China die Umsetzung dieser Vorgabe beschleunigen. Eine Folge davon wird das Schrumpfen des chinesischen Exportüberschusses sein. Damit werden die Fremdwährungsreserven langsamer wachsen bzw. die Dollarguthaben könnten sogar langsam abgebaut werden. Damit müssten die USA einen neuen Käufer für ihre Schatzpapiere finden. Das kann im Moment nur die eigene Zentralbank sein. Und damit dürfte das Gelddrucken weitergehen.

4 Aktien Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt. Wilhelm Busch Neben vielen wirtschaftlichen Faktoren bestimmen auch die Gefühle Gier und Angst die Kurse der Wertpapiere. Diese Gefühle lassen sich durch den VIX-Index (Volatilitätsindex) messen. Mit der folgenden Abbildung lässt sich einiges erklären: 1. In der globalen Finanzkrise von 2008 explodierte der VIX-Index deutlich. In der Folge überzeugte die US-Regierung Anleger davon, dass sie keine Verluste tragen müssen. Deshalb fiel der VIX-Index wieder Stück für Stück. 2. In der europäischen Krise Mitte 2010 stieg der VIX-Index wieder an. Die Marke erreichte nur die Hälfte von Nachdem Europas Regierungen und Zentralbanken erklärten, alles zu tun, damit nichts passiert, fiel der Index wieder in seine Ruheposition. 3. Der dritte Schub der Volatilität nach oben fand im August 2011 wegen des US-Haushaltsstreits statt. Damals erreichte die USA ihr Schuldenlimit und Finanzminister Tim Geithner erklärte vor dem Kongress, er müsse demnächst die Zahlungen einstellen. Im Oktober dieses Jahres standen die USA wieder vor demselben Problem. Aber diesmal zeigt sich, wie gut es den Regierungen und Zentralbanken gelungen ist, den Anlegern jede Furcht vor potenziell vernichtenden Situationen auszureden. Dabei weiß jeder, dass das Problem der Schuldenbremse letztendlich gelöst werden muss. Es ist nur die Frage, wie viel Schmerzen und Verluste wir auf dem Weg dahin tragen müssen. Neben dem psychologischen Faktor gibt es drei weitere ungünstige Faktoren: 1. Aktien sind verglichen mit ihren Gewinnen teuer. 2. Die Gewinnspannen sind höher als normal. 3. Die Aktienbeleihungsquote ist auf dem Höchststand. Historisch hat die Entwicklung von Aktienkursen und Unternehmensgewinnen immer zu durchschnittlichen Steigerungsraten zurückgefunden. Über einen langen Zeitraum folgen die Aktienkurse immer den Gewinnen, aber natürlich ist diese Verbindung nicht direkt. Aktienpreise bewegen sich stärker und häufiger.

5 Sie oszillieren um den langfristigen Gewinntrend. Die Wachstumsrate der Gewinne liegt über einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr bei ca. 6 Prozent p. a. Die Gewinne wiederum werden hauptsächlich von zwei Faktoren beeinflusst: dem Wachstum der Umsätze und der Gewinnspanne. Zum 25. Oktober 2013 haben 244 von 391 Unternehmen, die im Index S&P 500 enthalten sind, ihre Zahlen für das dritte Quartal gemeldet. Die Analystenplattform Zacks errechnet auf dieser Basis und den Schätzungen für die anderen Gesellschaften für das dritte Quartal ein Gewinnwachstum von 3,2 Prozent. Die Umsätze sollen um 1,3 Prozent steigen. Die Erwartungen für das vierte Quartal, die sich in den Aktienkursen widerspiegeln, sind nach wie vor sehr hoch. Die Umsätze wachsen im Moment bei den meisten Unternehmen jedoch kaum, da sich die Verbraucher immer noch zurückhalten und die Industrie angesichts der Überkapazitäten nur in Rationalisierung, aber nicht in eine Steigerung der Kapazität investiert. Obwohl die Gewinne in diesem Jahr bisher nur um ca. 3 Prozent zulegten, sind viele der Aktienindizes um bis zu 18 Prozent gestiegen. Das nach dem Ökonomen und Nobelpreisträger Schiller ermittelte Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt inzwischen bei 24,8 Prozent. Dieses Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) errechnet sich aus dem Index S&P 500, dividiert durch den zehnjährigen Durchschnitt der inflationsbereinigten Unternehmensgewinne. Dieses KGV wurde lediglich 1929, ab 1997 und ab 2004 vor den folgenden Crashs überboten. Ob der Wind an den internationalen Börsen aufgrund eines konkreten Ereignisses dreht oder weil die Anleger auf breiter Front das Vertrauen in die Wirtschaft und die Notenbank verlieren, weiß niemand.

6 Die Gewinnspannen sind aufgrund der starken Rationalisierungen und Kosteneinsparungen so hoch gestiegen, dass diese bei vielen Unternehmen jetzt auf dem höchsten Stand der Geschichte sind. Die folgende Grafik von John Hussmann zeigt aber auch, dass die Gewinne (blaue Linie) immer wieder zu ihrem Durchschnitt zurückgefunden haben. Die Grafik zeigt auch deutlich, dass die heutigen Gewinne bei einem nur langsam wachsenden Bruttoinlandsprodukt ein niedrigeres Gewinnwachstum für die nächsten Jahre erwarten lassen. Die Gewinne dürften in den nächsten drei bis vier Jahren zwischen 5 und 14 Prozent schrumpfen. Die US-Aktienbewertung hat im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt wieder einen sehr hohen Wert erreicht. Wenn die Aktienbewertung höher als das gesamte Bruttoinlandprodukt eines Landes ist, kam es in der Vergangenheit zu Rückschlägen. Die momentane Erwartung, dass wir von diesem Niveau aus zweistellige Wertsteigerungsraten im nächsten Jahr und in der Zukunft haben werden, sollte uns vorsichtig werden lassen. Die Aktienkäufe auf Kredit sind in den USA im letzten Monat um beinahe 5 Prozent gestiegen und haben mit 401 Milliarden US-Dollar zum Ende September einen neuen Höchststand erreicht. Zumindest in den Jahren 2000 und 2007 haben sie den Markt rechtzeitig vor der weiteren Entwicklung gewarnt.

7 Schwellenländer Whenever you find yourself on the side of the majority, it`s time to pause and reflect. Mark Twain Der Spiegel betitelte neulich eine Geschichte über die Schwellenländer mit dem Titel: Die große Flucht. In diesem Jahr hat sich die schlechte Stimmung gegenüber den Schwellenländern besonders den BRIC- Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) weiter verstärkt. Auslöser waren ein negatives Wirtschaftswachstum, Straßenproteste und Fehler in der politischen Führung. Darüber hinaus waren sich die Märkte einig, dass die Schwellenländer die Hauptverlierer wären, sollte die Fed ihre Anleiheankäufe reduzieren oder sogar ganz einstellen. Investoren haben daher Anleihen und Aktien der Schwellenländer in den vergangenen Monaten verkauft und stattdessen in die Industrieländer investiert. An den grundsätzlichen wirtschaftlichen Daten der Schwellenländer hat sich jedoch nichts geändert. Sie können jetzt die nächste Phase des Aufholprozesses gegenüber den Industrieländern erreichen. Wenn sie es schaffen, ihre Wirtschaft von der Exportorientierung hin zu einer vom inländischen Konsum getragenen zu wandeln (siehe Abschnitt Rohstoffaktien), wird der Lebensstandard in den Schwellenländern in den kommenden Jahren deutlich steigen. Vielversprechende Sektoren werden daher die Konsumgüterindustrie, der Gesundheitssektor und die Infrastrukturausrüster sein. Von diesen Entwicklungen dürfte auch der Rohstoffsektor profitieren. Rohstoffaktien Geduld ist die größte aller Tugenden. Cato 2013 trugen Rohstoffaktien beinahe ausschließlich rote Vorzeichen. Deutliche Kapazitätssteigerungen und das schwache Wirtschaftswachstum haben unweigerlich eine schwächere Nachfrage zur Folge gehabt. Im Gegensatz zu den übrigen Aktienkursen haben die Rohstoffpreise und die Kurse der in diesem Bereich tätigen Unternehmen eine weitere schwächere Entwicklung der Weltwirtschaft mit ihren gefallenen Kursen vorweggenommen. Längerfristig dürfte sich jedoch an den Grundsatzannahmen nichts ändern. In China gilt nach wie vor: Neue Städte braucht das Land. Die Regierung in Peking plant die Umsiedlung in Städte von rund 100 Millionen Menschen, die derzeit noch auf dem Land leben. Sie geht davon aus, dass eine entwickelte Volkswirtschaft einen Anteil von rund 85 Prozent Städter an der Gesamtbevölkerung

8 benötigt. Im Moment liegt dieser Anteil in China bei etwa 50 Prozent. Wird die Vorgabe umgesetzt, so werden in den nächsten Jahren bis zu 24 neue Metropolen mit über 15 Millionen Einwohnern entstehen. Im Jahr 2009 hat China die USA als weltgrößter Energieverbraucher abgelöst. Auch bei einer schwachen weiteren Entwicklung seiner Wirtschaftstätigkeit wird China bis Gigawatt neuer Kraftwerkskapazität aufbauen müssen. Da diese Entwicklung in den übrigen Schwellenländern ähnlich aussieht und darüber hinaus sich auch die Lebensumstände in Afrika von einem sehr niedrigen Niveau aus verbessern dürften, wird sich an der langfristigen Tendenz steigender Rohstoffnachfrage und damit verbunden steigender Rohstoffaktienpreise nichts ändern. Bergbauaktien Hier dürfte es so schnell zu keiner nachhaltigen Erholung der Aktienkurse kommen, da die Unternehmen erst ihre im Laufe der Boomzeiten überschießenden Kosten abbauen müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Umwelt- und Abbaukosten der Bergbaugesellschaften langsam, aber stetig zunehmen. Auf der anderen Seite haben viele Werte inzwischen ein Bewertungsniveau erreicht, von dem aus weitere drastische Kursverluste nicht sehr wahrscheinlich sind. Energie Nur in Deutschland und der Schweiz wird von einem Atomausstieg gesprochen. Dabei wird vergessen, dass zurzeit 64 neue Atomreaktoren gebaut werden. Heute sind China und Indien die treibenden Kräfte. Nach dem Unglück von Fukushima hat sich der Uranpreis halbiert, sodass heute rund 50 Prozent der weltweiten Produktion überflüssig sind. Allerdings haben die weltweit 435 Atomkraftwerke mit gut Tonnen rund 20 Prozent mehr Uran verbraucht, als die Minen zu den derzeitigen Preisen fördern können. Und australische Analysten schätzen, dass die Kapazitäten der Atomkraftwerke innerhalb der nächsten zehn Jahre um 66 Prozent steigen werden. Dies wird zu einer um 58 Prozent höheren Nachfrage nach Uran führen. Das sollte auch für die im Urangeschäft tätigen Unternehmen förderlich sein. Sollte es in China zu keiner größeren Wirtschaftskatastrophe kommen wird das Land seine Ölimporte weiter steigern. Allein der steigende Autoabsatz in China wird dafür sorgen, dass das Land sukzessive mehr Öl importieren muss. Vor allem, wenn der angestoßene Prozess der Umwandlung Chinas von einer produktions- zu einer mehr konsumorientierten Wirtschaft erfolgreich ist. Gold Gold bleibt nach wie vor eine Absicherung gegen das permanente Gelddrucken der Zentralbanken. Egal, ob dies zu einer überraschend hohen Inflationsrate oder zu einer jahrelangen Stagnationsphase mit immer wieder neuen Katastrophenszenarien führt. Währungen My friends, as I have discovered myself, there are no disasters, only opportunities. And, indeed, opportunities for fresh disasters. Boris Johnson Regelmäßig hören wir von der Euro-Krise. Aber der Euro weist in den 15 Jahren seines Bestehens ordentliche Werte auf. Er hat eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,2 Prozent im Jahr und ist beinahe ebenso preisstabil wie früher die D-Mark. Von Krise sollte also keine Rede sein. Zumal der Euro seit dem 9. Juli 2013 gegenüber dem Dollar von 1,28 auf mehr als 1,38 gestiegen ist. Was eine Zunahme von 8 Prozent

9 bedeutet. Die Eurozone ist mit 17 Prozent des Welteinkommens zudem der zweitgrößte Wirtschaftsraum. Und wer bei der internationalen Diversifikation zu sehr dem Dollar traut, begeht vielleicht einen Fehler. Denn wie prekär die wirtschaftliche Lage der USA ist, ist nach der Budget- und Schuldendiskussion der vergangenen Wochen vielen Menschen immer noch nicht bewusst. Der faule Fiskalkompromiss von vor drei Wochen, bei dem der Zeitpunkt, über Sparmaßnahmen zu beschließen, mal wieder vertagt wurde, lässt für das kommende Frühjahr nichts Gutes ahnen. In den USA wird Janet Yellen als Nachfolgerin von Ben Bernanke an der expansiven Geldpolitik nichts ändern. Eine weitere Abschwächung der US-Währung gegenüber dem Euro ist vor allem für europäische Firmen problematisch. Ein schwacher US-Dollar verteuert die Exporte der Eurozone und auf diese ist sie nach wie vor dringend angewiesen. Ein erneuter Einbruch kann die Eurozone rasch wieder in die Rezession zurückwerfen. Aber die größte Auswirkung auf die Währungsrelationen der Zukunft dürfte die oben besprochene Aufhebung der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen China und den USA haben. Die Zeit des Wirtschaftskrieges über die Wechselkursgestaltung hat begonnen. Strategie 2014 Geduld ist die oberste Tugend des Investors. Benjamin Graham ( ) Die Märkte können kurzfristig immer das Unerwartete tun, speziell, wenn die Regierungen weltweit alles tun und versuchen, das System aufrechtzuerhalten. Heute ist allgemein Konsens, dass das Unerwartete positiv sein wird. Aber nach zwei Abstürzen à 40 Prozent seit Beginn des neuen Jahrhunderts müssen wir uns fragen: Was, wenn nicht? Auch wenn es wehgetan hat: Wir bleiben im Moment bei unserer Strategie. Wir halten 50 Prozent Aktien und 50 Prozent festverzinsliche Wertpapiere. Die Aktien sind allerdings wegen der großen Unsicherheit nach wie vor abgesichert. Derzeit konzentrieren wir uns auf die absolute Rendite und das wohlausgewogene Verhältnis von Risikomanagement und Anlageauswahl. Diese Veröffentlichung dient ausschließlich der Information und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe von Kauf-, Verkaufs- oder Zeichnungsaufträgen dar. Alle Informationen beruhen auf Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Sie dienen lediglich der Information und begründen kein Haftungsobligo. Anlagen können plötzlichen und erheblichen Wertverlusten unterworfen sein, mit der Folge, dass der Anleger möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurückerhält. Bei Aktien bestehen gegenüber festverzinslichen Wertpapieren neben höheren Renditechancen auch wesentlich größere Risiken und ein Totalverlust kann nicht ausgeschlossen werden. Die individuellen Anlageziele, die Finanzlage oder die besonderen Bedürfnisse einzelner Empfänger wurden nicht berücksichtigt

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist.

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Ausgabe Nr. 26 3. August 2011 Seite 1 von 8 Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Unsere Themen: Schwerpunktthema Schwellenländer

Mehr

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist.

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist. Quartalsupdate Januar März 2010 für Rohstoffe (30.12.09) Kurzfassung: Das fundamentale Umfeld hat sich für Rohstoffe seit dem 2. Halbjahr 2009 verbessert. Trotzdem haben sich die Preise von Rohstoffen

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Allianz Investmentbank AG

Allianz Investmentbank AG Allianz Investmentbank AG infourmativ Roadshow April 2013 1 Portfolio Health Check Der Gesundheitscheck für Ihr Portfolio! / Seite 2 Finanzielle Repression Historisch niedrige Zinsen Anstieg der Volatilitäten

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

Wie entwickeln sich die Zinsen? Die Zeit wird es uns zeigen.

Wie entwickeln sich die Zinsen? Die Zeit wird es uns zeigen. Juli 2013 Was passiert, wenn die Zinsen steigen? Wird mein Geld seine Kaufkraft behalten? Ist mein Lebensstandard bis in hohe Alter gewährleistet? Die Zeit wird es uns zeigen. Begriffsdefinition Die meisten

Mehr

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Fünf Vermögensverwalter raten So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gilt derzeit als wahrscheinlich. Das private banking

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren?

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fundamentale Entwicklungen die Edelmetalle in der Vermögensstruktur unverzichtbar machen. 1. Staatsverschuldung Im

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015

Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 2015 Ausblick für Konjunktur und Finanzmärkte Internationale Aktionswochen 215 Patrick Franke Senior Economist Verl, 18.3.215 Geldpolitik seit der Krise 2 Finanzkrise? Schuldenkrise? Konjunkturelle Schwäche?

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010

Buß- und Bettagsgespräch 2010. 17. November 2010 Buß- und Bettagsgespräch 20 17. November 20 Inhaltsverzeichnis Rückblick auf die Agenda 20 3 Aktuelle Themen 5 3 Strategien für 2011 6 - Hochverzinsliche Anlageklassen 7 - Schwellenländer 9 - Rohstoffe

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Anlagepolitische Konklusionen Giovanni Miccoli Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Anlagepolitisches Fazit vom November 2013 Wir bevorzugen

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Wenn alle nur noch kaufen, fehlen irgendwann die Käufer für einen weiteren Kursanstieg und der Aufschwung ist vorbei.

Wenn alle nur noch kaufen, fehlen irgendwann die Käufer für einen weiteren Kursanstieg und der Aufschwung ist vorbei. Anlage C zu Quartalsupdate Aktien Teil II Der Optimismus an den Märkten ist ein Risiko! 1. Einleitung Wenn alle nur noch kaufen, fehlen irgendwann die Käufer für einen weiteren Kursanstieg und der Aufschwung

Mehr

Investieren statt Spekulieren

Investieren statt Spekulieren Das richtige Rezept für jede Marktlage Referent : Stephan Albrech, Vorstand Albrech 1 Übersicht 1. Kreditkrise: Ursachen und Verlauf 2. Folgen der Krise für die Realwirtschaft 3. Folgen für die Kapitalmärkte

Mehr

ASSET MANAGER BAROMETER VON BÖRSE ONLINE UND FINCOMM JANUAR 2016 FRAGE

ASSET MANAGER BAROMETER VON BÖRSE ONLINE UND FINCOMM JANUAR 2016 FRAGE Der DAX ist zum Jahresstart stark unter Druck geraten. Schlechte Industriedaten aus China schickten den Index auf Talfahrt. Seit Anfang Dezember hat der DAX über 1.000 Punkte verloren. Wie schätzen Sie

Mehr

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien. Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister Finanzmärkte 2014 O. Univ.-Prof. Dr. Engelbert J. Dockner Department of Finance, Accounting and Statistics WU Wirtschaftsuniversität Wien Finanzmarkttrends 2014, WK Steiermark, Fachgruppe Finanzdienstleister

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren?

Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Warum und wie jetzt in Edelmetalle investieren? Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fundamentale Entwicklungen die Edelmetalle in der Vermögensstruktur unverzichtbar machen. 1. Staatsverschuldung Im

Mehr

Constant-Maturity-Swap (CMS)

Constant-Maturity-Swap (CMS) Constant-Maturity-Swap (CMS) Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch www.straightline.ch

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

Schwellenländer kämpfen ums Überleben ihrer Währungen

Schwellenländer kämpfen ums Überleben ihrer Währungen Schwellenländer kämpfen ums Überleben ihrer Währungen Schwellenländer wie Malaysia pumpen Milliarden Dollar in den Markt, um den Verfall ihrer Währungen zu stoppen. Doch es hilft nichts. Inzwischen droht

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I

MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I MID-TERM REPETITORIUM MACROECONOMICS I - EXERCISES - Autor: Sebastian Isenring Frühlingssemester 2016 Zürich, 15. April 2016 I. Einstiegsaufgaben 1 1.1 VGR & Makroökonomische Variablen 1.1.1 Das BNE entspricht

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Kurzfassung: Zinsen am Tiefpunkt Zinswende Börsenpsychologisch erreicht? Eine Meldung in der FT vom 20.11.2012 sagt aus, dass Pensionskassen

Mehr

AURUM. Januar / März 2011. Soliswiss

AURUM. Januar / März 2011. Soliswiss AURUM Januar / März 2011 Soliswiss Editorial Liebe Anlegerin Lieber Anleger Die Welt ist schon immer ein Ort des gewinnträchtigen Strebens gewesen, aber nicht alle Investitionen tragen die gewünschten

Mehr

Eine Währung sucht ihren Weg

Eine Währung sucht ihren Weg Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Wechselkurse 05.02.2015 Lesezeit 4 Min Eine Währung sucht ihren Weg Der Euro fällt und fällt das macht kaum jemanden so nervös wie die jahrzehntelang

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08.

Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012. Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. Konjunktur und Wachstum im Jahr 2012 Vortrag von Dr. Richard Böger auf dem Kapitalmarktforum der Bank für Kirche und Caritas eg am 08. November 2011 1 Agenda 1. Rückblick auf die Prognosen vom Oktober

Mehr

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des des BIP* BIP* im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Stand: April 2010 April 2010 * Bruttoinlandsprodukt,

Mehr

Was bedeutet das für Ihr Portfolio?

Was bedeutet das für Ihr Portfolio? US-Renditen steigen Was bedeutet das für Ihr Portfolio? 14. März 2011 Es sagt eine ganze Menge, wenn der weltgrößte Anleihefonds, PIMCO, sich entscheidet, den US-Treasuries-Markt zu verlassen. PIMCO, eine

Mehr

Wachsende Vermögen. Wellenreiter-Kolumne vom 28. März 2015

Wachsende Vermögen. Wellenreiter-Kolumne vom 28. März 2015 Wachsende Vermögen Wellenreiter-Kolumne vom 28. März 2015 Das weltweite Vermögen betrug Mitte 2014 rund 263 Billionen US-Dollar. Seit dem Jahr 2000 konnte es sich mehr als verdoppeln. In den vergangenen

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER VIERTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Topografie und

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2012 für Aktien Teil I (30.12.11) Die Entscheidung im DAX ist gefallen Bärenattacke Fortsetzung Bärenmarkt

Quartalsupdate Januar März 2012 für Aktien Teil I (30.12.11) Die Entscheidung im DAX ist gefallen Bärenattacke Fortsetzung Bärenmarkt Quartalsupdate Januar März 2012 für Aktien Teil I (30.12.11) Kurzfassung: (Intermediate Term: Zeitraum 3 Monate) Die Entscheidung im DAX ist gefallen Bärenattacke Fortsetzung Bärenmarkt Die Kursverluste

Mehr

Die US-Regierung, die nächste Blase?

Die US-Regierung, die nächste Blase? Die US-Regierung, die nächste Blase? Können wir eine Schuldenkrise wirklich vermeiden? 18. April 2011 Zurück in die 70er? Die Rohstoffpreise setzten diese Woche ihren unerbittliche Anstieg fort, wobei

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG

News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Verlag Fuchs AG News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 10.01.11 Geldschöpfung Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken Durch die Gewährung von Krediten schaffen die Geschäftsbanken neues Geld. Der Anteil von

Mehr

Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität?

Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? www.lynxbroker.de Kommt jetzt die Euro-Dollar Parität? Der Countdown für den Euro läuft: Die Parität, bei der Anleger für einen Euro einen Dollar bekommen, ist nach

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Mittel- und Osteuropa

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Mittel- und Osteuropa Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Mittel- und Osteuropa 1 Ausgangspunkte Ursachen der Krise Bankensektor Entwicklung der Kredite Vernetzung MOE auf Wirtschafte WE Finanz- und Witrschaftkrise

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83 Inhaltsverzeichnis Vorwort 13 Teil I Einleitung 19 Kapitel 1 Eine Reise um die Welt 21 1.1 Ein Blick auf die makroökonomischen Daten................................... 23 1.2 Die Entstehung der Finanzkrise

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9

INHALTSVERZEICHNIS. Kurzfassung 9 Kurzfassung 9 1. Die Lage der Weltwirtschaft 13 Überblick 13 Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten 13 Preisverfall für Rohstoffe und Energieträger 13 Celdpolitik zumeist expansiv ausgerichtet

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland

Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland Studie zu Kapitalanlagen in Deutschland Das Zweite GfK Finanzmarktpanel in Zusammenarbeit mit Schroders September Studiendesign Durchführendes Institut: GfK Marktforschung im Auftrag von Schroders Durchführungszeitraum:

Mehr

Primus Marktinformation vom 10. März 2011

Primus Marktinformation vom 10. März 2011 Primus Marktinformation vom 10. März 2011 Ausblick Aktienmärkte global Kurzfristig (1 Woche) Mittelfristig (Jahr 2011) 0 Punkte Aktien absolut meiden 3 Punkte neutral 1 Punkt fallende Märkte 4 Punkte leichter

Mehr

Arbeitsblatt Konjunkturphasen

Arbeitsblatt Konjunkturphasen Arbeitsblatt Konjunkturphasen Konjunktur Oft hört man in den Nachrichten von den Aktivitäten der Konjunktur und den Auswirkungen der Konjunktur auf unsere Wirtschaft. Verläuft die Konjunktur positiv, gibt

Mehr

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China ( ) Die Nutzung von ausländischem Kapital in China Wie sich im Vergleich zeigt, stimmt die Art und Weise der Nutzung ausländischen Kapitals in China im Wesentlichen mit der Nutzung auf internationaler

Mehr

Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein

Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein Lieber Anleger, haben Sie kürzlich im FOCUS Nr. 39/11 die Einladung des deutsch brasilianischen Öl Multi Milliardärs Eike Batista (54) an den reichsten Mann

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Die heimliche. EntEignung. So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern

Die heimliche. EntEignung. So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern Die heimliche EntEignung So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern FBV Michael Rasch Michael Ferber Inhalt Vorwort 13 Prolog Die Retter der Welt sind zum Risiko geworden 17 Einleitung Die grossen

Mehr

Die W&P-Perspektive: Zyklische Aktien Gewinner in Zeiten steigender Zinsen

Die W&P-Perspektive: Zyklische Aktien Gewinner in Zeiten steigender Zinsen Die W&P-Perspektive: Zyklische Aktien Gewinner in Zeiten steigender Zinsen Die Zinsen auf langfristige Staatsanleihen sind in den Vereinigten Staaten, in Europa und auch in der Schweiz seit Mai deutlich

Mehr

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011 Deka-Deutschland Balance Kundenhandout Oktober 2011 1 In Deutschlands Zukunft investieren Die Rahmenbedingungen stimmen Geographische Lage Deutschland profitiert von der zentralen Lage. Diese macht das

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Die Vereinigten Staaten schienen sich zwar recht schnell wieder von den Rückschlägen der kollabierenden Finanzmärkte 2008/2009 zu erholen doch im Laufe

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft hat 2010 nach dem globalen Konjunktureinbruch im Zuge der internationalen Krise auf den Finanzmärkten wieder deutlich an Fahrt gewonnen.

Mehr

Öffentlicher Schuldenstand*

Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* In Prozent In Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Bruttoinlandsprodukts (BIP), (BIP), ausgewählte ausgewählte europäische europäische Staaten,

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

Hard Asset- Makro- 34/15

Hard Asset- Makro- 34/15 Hard Asset- Makro- 34/15 Woche vom 17.08.2015 bis 21.08.2015 Warum nur Gold? Von Mag. Christian Vartian am 23.08.2015 Diese Woche sah ein Loch in der Blitzliquidität und unser Algorithmus zeigte es gegen

Mehr

Meine Altersvorsorge? Steckt in Sachwerten. Genius Sachwert. Die Altersvorsorge mit Substanz.

Meine Altersvorsorge? Steckt in Sachwerten. Genius Sachwert. Die Altersvorsorge mit Substanz. Meine Altersvorsorge? Steckt in Sachwerten. Genius Sachwert. Die Altersvorsorge mit Substanz. Werthaltig fürs Alter vorsorgen. Vorsorge in Sachwerten. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Zwischenmitteilung gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Vilmaris GmbH & Co. KGaA Inhalt 3 Konjunkturelle Entwicklung 4 Geschäftsverlauf

Mehr

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft

Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Schuldenkrise in Europa Auswirkungen auf die Finanz- und Realwirtschaft Prof. Dr. Clemens Fuest Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim Braunkohletag, Köln, 16. Mai 2013 I. Ursachen

Mehr

Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013

Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013 Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013 Agenda 1. Vorbemerkung 2. Studienergebnisse 3. Fazit 2 1. Vorbemerkung Dritte repräsentative Studie über das Anlageverhalten

Mehr

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren?

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren? fondsprofessionell.at & fondsprofessionell.de vom 05.12.2013 http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/spaengler-iqam-invest-tochter-verschmilzt-vollstaendig-mitmutter/gid/1012123/ref/2/

Mehr

Partner Bank GOLD DEPOT. Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009

Partner Bank GOLD DEPOT. Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009 Partner Bank GOLD DEPOT Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009 PARTNER BANK AG die Vorsorgebank Die PARTNER BANK AG ist darauf spezialisiert, in Partnerschaft mit unabhängigen Finanzdienstleistern,

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

EW Chart (Wochenchart) S&P 500

EW Chart (Wochenchart) S&P 500 Anlage zu Quartalsupdate Aktien Teil I Oktober Dezember 2013 Nachfolgend eine Vertiefung der Technischen Analyse Aktien Teil I Oktober Dezember 2013. Ziel: Es werden Hinweise gesucht, wie es bei Aktien

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Februar 2016 Hauptszenario (hohe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Unsicherheit über künftiges chinesisches Wirtschaftswachstum belastet die Aktienmärkte.

Mehr

Was läuft falsch in der Volksrepublik?: 5 Vermögensverwalter über die China-Krise

Was läuft falsch in der Volksrepublik?: 5 Vermögensverwalter über die China-Krise Was läuft falsch in der Volksrepublik?: 5 Vermögensverwalter über die China-Krise Nach massiven Kursverlusten setzte China den Börsenhandel erneut aus - zum zweiten Mal in dieser Woche. Kleine Stolperfalle

Mehr

ADir. Stv. Helmut Nuspl (0732) 7802-37551 helmut.nuspl@oberbank.at 20.12.2012

ADir. Stv. Helmut Nuspl (0732) 7802-37551 helmut.nuspl@oberbank.at 20.12.2012 ADir. Stv. Helmut Nuspl (0732) 7802-37551 helmut.nuspl@oberbank.at 20.12.2012 MarketBox Die Börsen feiern Am 15. September 2008 war die US-Investmentbank Lehman Brothers offiziell Pleite. Die Folge war

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Die Welt von morgen entdecken MIT EXPERTEN IN SCHWELLENLÄNDER INVESTIEREN

Die Welt von morgen entdecken MIT EXPERTEN IN SCHWELLENLÄNDER INVESTIEREN Die Welt von morgen entdecken MIT EXPERTEN IN SCHWELLENLÄNDER INVESTIEREN Inhaltsverzeichnis Attraktive Anlageziele 4 Wo die Zukunft zum Leben erwacht 8 Abseits der bekannten Pfade 20 Neue Ziele, neue

Mehr

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 1. Am 14. Februar 2014 veröffentlichte das Nationale Statistikinstitut die erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Rumänien im vierten Quartal

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Dynamic Investment Trends April 2004. Dynamic Investment Trends. Rohstoffe: Chinesische Hausse. April 2004.

Dynamic Investment Trends April 2004. Dynamic Investment Trends. Rohstoffe: Chinesische Hausse. April 2004. Dynamic Investment Trends. Rohstoffe: Chinesische Hausse. April 2004. 1 Rohstoffe: Chinesische Hausse. Inhalt. Rohstoffhunger Chinas...3 Engpässe auf der Angebotsseite...4 Gewinne und Bewertungen...6 Summa

Mehr

Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze erfolgreicher Börsenstrategen Aktienmarkt: Aktuelle Markteinschätzung Vorschlag zur Pflegerente

Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze erfolgreicher Börsenstrategen Aktienmarkt: Aktuelle Markteinschätzung Vorschlag zur Pflegerente Juli 2008 Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert. Warren Buffett Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016

Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016 Ökonomische Rahmenbedingungen 1. Quartal 2016 Einige Überraschungen und Rekorde prägten das Jahr 2015 Das Börsenjahr 2015 lässt sich mit einer stürmischen See vergleichen. Auf haushohe Wellenkämme der

Mehr

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015

Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015. [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 [Quartalsbericht 3. Quartal 2015] 05.10.2015 Die Börsen im Blick (3. Quartal) 2015 Der Start in das dritte Viertel dieses Börsenjahres stand noch ganz unter dem Eindruck der griechischen Staatsschuldenkrise.

Mehr

Kreissparkasse Kelheim

Kreissparkasse Kelheim Disclaimer Sehr geehrte/r Interessent/in, diese Präsentation mit Stand 29.06.2014 dient als zusammenfassende Darstellung von Anlagemöglichkeiten in der Niedrigzinsphase und soll Ihnen als Überblick dienen.

Mehr

Hoher US-Dollar und Verschuldung ein Fiasko für die Schwellenländer

Hoher US-Dollar und Verschuldung ein Fiasko für die Schwellenländer Hoher US-Dollar und Verschuldung ein Fiasko für die Schwellenländer Beitrag von Herrn Ottmar Beck, Alltrust AG, CH 8832 Wilen Liebe Leser, lassen Sie mich heute mit dem Kommentar eines von mir sehr geschätzten

Mehr