Die Erstrezeption von Irmgard Keuns Roman Gilgi eine von uns

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1 Swiderski, Gilgi einevonuns DieErstrezeptionvonIrmgardKeunsRoman Gilgi einevon uns CarlaSwiderski 1.ZumBegriffderNeuenFrau DieserArtikelwidmetsichderErstrezeptiondesRomans Gilgi einevonuns,geschrieben vonirmgardkeun,erschienen1931.dierezeptionwirdmithilfevonrezensionenbetrachtet, welchealsöffentlicherezeptionszeugnissegewertetwerden,undleserinnenzuschriften,die alsprivaterezeptionszeugnissegelten.umdenromanunddiediskussionumdenromanzu verstehenundzeitgeschichtlicheinordnenzukönnen,wirdzunächstineinemexkursaufdie DebatteüberdieNeueFrauzurZeitderWeimarerRepublikeingegangen.DabeisolldieBetrachtungdesFrauenbildesindenZeitschriften DieFrau und DerQuerschnitt helfen, stellvertretendfürdierepräsentationdesfrauenbildesinnerhalbdermedialenöffentlichkeit.danachwirdderromankurzvorgestellt,umschließlichdierezeptionauszuwerten. DieseBezeichnungunterliegtkeinereinheitlichenDefinition.Unbestrittenistje nichtzuverwechselnmitderfrauenrechtlerinendedes19.jahrhunderts.zwarist sieohnedievorarbeitderkaiserzeitlichenfrauenbewegungnichtvorstellbar, dochdiezeitlicheeingrenzung,denndieneuefrauisteinsammelbegrifffürver treterinneneinermodernenweiblichkeitwährendderweimarerrepublik.sieist dochidentifiziertesichdieneuefrau,dievorwiegendeinerjüngerenfrauengene rationangehörte,nichtmitdenidealenihrervorkämpferinnenundwarimgegen zahlreichegesellschaftlichebrücheundveränderungenmiterlebte,nacheiner neuenfrauenrolle:wederdiehausfraunochdieenthaltsamlebendeberufstätige satzzuihnennichtorganisiert.geborenumdiejahrhundertwendeundaufge wachsenwährenddeserstenweltkriegesverlangtediesegeneration,diefrüh konnteihreinvorbildsein.stattdessenbildetesieeinidealaus,indemdievereinbarkeitvonliebeundberufwiedieunabhängigkeitundselbstbestimmtheitim Vordergrundstand.DiesesExperimenteinermodernenWeiblichkeitwurdenach 1933durchdieManifestationherkömmlicherRollenbilderinderNS Ideologie zwarunterbrochen. 1 TrotzdembliebdasModellderselbstbewussten,ökonomisch 1 Vgl. Barbara Drescher: Die Neue Frau. In: Walter Fähnders/Helga Karrenbrock (Hg.), Autorinnen der Weimarer Republik. Bielefeld (Aisthesis Studienbuch, Bd. 5). S , hier S. 162f. 183

2 Swiderski, Gilgi einevonuns selbständigenjungenfraudanebenweiterhinbestehen.eskonnte zumindestin derliteratur auchindieherrschendeideologieintegriertwerden. 2 VonderForschungistdasPhänomenderNeuenFraulangeunberücksichtigtgeblieben.Erstindenspäten1970erJahrenwurdeesvonderneuaufkeimenden Frauenbewegungwiederentdeckt.DasemanzipatorischePotentialdieserErscheinungwurdedabeidurchauskontroversdiskutiert.Umdiesnachvollziehenzu können,brauchteseineintensiverebetrachtung:werwarendieseneuenfrauen? Waszeichnetesieaus? DieNeueFraulebteinderGroßstadt,vorwiegendinBerlin.IhrBestrebenwardie Selbstverwirklichung,vorallemindenBereichenBeruf,FreizeitundMode. DieBerufstätigkeitsollteprimärzufinanziellerundfamiliärerUnabhängigkeitführen.MöglichwarsieaufgrunddersozialpolitischenundökonomischenWandlungennachdemErstenWeltkrieggeworden.DadieNeueFraugrößtenteilsderverarmtenMittelklasseoderdemKleinbürgertumentstammte,warenihrakademischeunddementsprechendbesserbezahlteBerufeverwehrt.Siearbeitetemeist alsbüroangestellte, diesichvonderarbeiterklassehinsichtlichihrersozialen Stellungabhob,jedochunterdergleichenkörperlichenundpsychischenArbeitsbelastunglitt. 3 DieAnstellungwarhäufigmitderHoffnungaufeinensozialenAufstiegverbunden.Sieerfülltesichallerdingshöchstselten.Stattdessensahensich dieangestelltenmehrheitlichmitunterbezahlung,überlastungundsexuellerbelästigungamarbeitsplatzkonfrontiert. 4 DadieArbeitalleinnichtbefriedigenkonnte,wurdederBereichderFreizeitbeschäftigungausgebaut.VermehrtsuchtenFrauenAblenkungimKino,Café,Theater,Tanzpalastoder/undSportverein aberauchinderpartnerschaft,häufigaußerhalbbürgerlicherkonventionen. 5 DieEntdeckungdererwerbstätigenFrauals zahlungsfähigekundindurchdiemedienindustriefördertediedarstellungder NeuenFrauindenMedien.DieneuartigeDarstellungjunger,selbstbestimmter FraueninFilmen,ZeitschriftenundBüchern diezunächstnichtsehrvielmitder 2 Vgl. beispielsweise Protagonistinnen in Lisa Heiss Jugendromanen Auf Wiedersehen in Tübingen und Cornelia. 3 Drescher, Die Neue Frau (wie Anm. 1), S Vgl. ebd., S Vgl. Hilke Veth: Literatur von Frauen. In: Bernhard Weyergraf (Hg.), Die Literatur der Weimarer Republik. München (Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart Bd. 8), S , hier S

3 Swiderski, Gilgi einevonuns RealitätinDeutschlandzutunhatte,sondernsichanamerikanischenVorbildern orientierte erweckteträumeundwünschebeidenrezipientinnen.dermythos derneuenfrauvermarkteteundverbreitetesichgeradedeshalbsoerfolgreich,da ereininnovativesidentifikationsangebotbereithieltundderjungenfrauengenerationdiemöglichkeitzurselbstreflexionundgeschlechterrollendiskussioneröffnete. 6 EinWechselspielzwischenAbbildungundVorbildwirkungentstand. DasneueLebensgefühlwurdenichtunwesentlichvonäußerlichenAttributenbeeinflusst.AufgrundderVermarktungsstrategienderaudiovisuellenundvisuellen MedienentstandeineunmittelbareVerbindungzwischenmodischenAccessoires undlebensstilen.dieneuefrauzeigtesichhierbeiweitemnichthomogen.nach BarbaraDrescherkannmanjedochdreiwesentlicheGruppenausmachen:dieintellektuelleGarçonne,dassportliche,beruflichambitionierteGirlunddenausgelassen wohlhabendenflapper.allengemeinwardievorliebefürzigaretten,kurzhaarschnitte,eineschlanke,sportliche,androgynefigur,diedurchfürfrauendamalsungewöhnlichekleidungunterstrichenwurde.dasäußerederneuenfrau wurdedahervombürgerlich konservativenlagergernealsentweiblichtbzw. vermännlichtbezeichnet. 7 DochnichtnurdiemännlichenBürgerlichen,sondernauchdiebürgerlicheFrauenbewegunglehntedieneueStrömungmehrheitlichab,dasiesichandermoralischenEinstellunggegenüberThemenwieSexualitätundMutterschaftstörte. EbensoverurteiltedieproletarischeFrauenbewegungdieHaltungderNeuenFrau. SievermissteSolidaritätundpolitischesEngagementundkritisiertedenHangzum Konsum.SowarendiesogenanntenNeuenFrauenkeinerPartei,keinemLager, keinerübergeordnetenorganisationzugehörig,sondernbefandensich im SchnittpunktvonTraditionundModerne,vonKlassengräbenundGenerationsunterschieden. 8 UnterstützungfandendieneuenEntwicklungenbeidiversenAutorinnen,JournalistinnenundKünstlerinnen,diewiederumselbsterheblichzurVerbreitungdes Mythos umdieneuefraubeitrugen. 9 UnabhängigvonderPositioneinzelnerLagermussanerkanntwerden,dassdurchdieNeueFrauinnovativeAspekteindie 6 Vgl. Drescher: Die Neue Frau (wie Anm. 1), S Vgl. Ebd., S Ebd., S Vgl. Ebd., S

4 Swiderski, Gilgi einevonuns öffentlicheauseinandersetzungumfrauenbildundgeschlechterkonzeptiongelangten. 1.1.DieDiskussionumdieneueWeiblichkeitin DieFrau und DerQuerschnitt DieFrau und DerQuerschnitt sindzweizeitschriften,dieinderweimarerrepublikpubliziertwurdenundsichaktivanderdiskussionübereinemoderne Weiblichkeitbeteiligten.DahersollensieundihreSichtaufdiegesellschaftliche RollederFraununbeispielhaftkurzvorgestelltwerden.DieBetrachtungbeschränktsichaufdieJahre1931und1932,dazuderZeitzunächstKeunsDebüt sowiekurzdaraufihrzweiterroman DaskunstseideneMädchen erschienen. DieFrau.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunsererZeit wardasorgan desbundesdeutscherfrauenvereine,alsoderbürgerlichenfrauenbewegung.begründet1893vonhelenelangeundseit1916vongertrudbäumerherausgegeben wurdesieschließlich1944eingestellt.nebenfrauenpolitischenforderungen,sozialenanalysenundüberlegungenzurfeministischentheoriebildungbeschäftigte sichdiezeitschriftauchmitkultur,u.a.literatur. ImJahr1931erschiendieAuswertungderLesestudie DieLektürederFrau,die fürunszurerschließungderfraualsleserinbedeutendist.diestudieergab: FrauenwerdeninersterLinievonphantasie undgemütsmäßigenbedürfnissen, vom Erleben auszubücherngeführt. 10 DieMännerseienstärkeranBelehrung orientiert,bei denfrauendagegenstehendieromaneausschlaggebendimvordergrund 11,siebevorzugtenunterhaltendeLiteratur. 12 BeiderBetrachtungder ausgewähltenstoffezeigesichdiesuche nachsinnundbedeutungderweiblichen WeltinunsererheutigenKultur. 13 Weiterheißtes: DieFrausucht,wasdieFrau angehtundihreigeneslebenunmittelbarbestimmt. 14 DieseStudieoffenbartdas VerlangenderLeserinnennachIdentifikationsangeboten,nachmodernenFrauen, dieihneneinvorbildseinkönnen.diesertrendzeigtsichauchaufdembuch 10 Margarete Kupfer: Frauenlektüre als Spiegel weiblichen Seins. In: Die Frau. Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 38 (1931), S , hier S Ebd., S Vgl. ebd., S Ebd., S Ebd., S

5 Swiderski, Gilgi einevonuns markt.diversejunge,meistneueautorinnenbrachtenromaneheraus,indenen siemoderneheldinnenalternativelebensmodelleerprobenlassen.zudiesenautorinnengehörenu.a.vickibaum,marieluisefleißer,anitabrückundirmgard Keun. 15 EinigedavonwurdeninderRubrikBücherschau,dieinjederAusgabeder Zeitschriftvorhandenwar,vorgestellt. HeideSoltaubeobachtet: WennesumdieDarstellungundBewertungvonSexualitätundLiebegeht,tunsichdiemeistenSchriftstellerinnenschwerundneigen dazu,dieleserinnenmoralischzubelehren. 16 DiesesResümeetrifftauchaufdie PositionderZeitschrift DieFrau zu.derkursderfrauenbewegungwährendder 1920erund1930erJahrewarnichteindeutig,erschwanktezwischenvisionären undnormativentendenzen. 17 DazuäußertKerstinBarndt: Die NeueFrau avanciertzueinemsynonymfürmodernität.siespiegeltfreiheits undangstpotential desambivalentenprozessesdermodernisierung. 18 DieFrauenbewegungforderte zwarpolitischerechtefürfrauen,diegefordertenfreiheitenbeschränkensich allerdingsaufdiebereichedessozialen,derseele,desgefühlsunddermütterlichkeit,nichtdersexualitätoderderlebensführung. 19 WederdieErwerbstätigkeit nochdiefreieliebesbeziehungwerdenalsortederselbstverwirklichunggesehen, sonderndiefamiliebildetnachgertrudbäumerden Lebens undwirkensraum 20 derfrau.dieserichtungwurdegefestigt,wennelfriedepfaffendorf Meißnerproklamiert: DasersteRechtaufunsereinnereBereitschaftundFrische habennochimmermannundkinderfürallihreanliegenundinteressen. 21 Entgegendieserbürgerlich konservativenpositionierungzeigtsich DerQuerschnitt obwohlnichtprimärfrauenrechtlichausgerichtet liberalundprogressiv. 15 Vgl. Heide Soltau: Moderne Heldinnen. Frauenlektüre im Spiegel des weiblichen Seins. In: Kristine von Soden/Maruta Schmidt (Hg.), Neue Frauen. Die zwanziger Jahre. BilderLeseBuch. Berlin (West) 1988, S Ebd., S Vgl. Kerstin Barndt: Engel oder Megäre. Figuration einer Neuen Frau bei Marieluise Fleißer und Irmgard Keun. In: Maria E. Müller/Ulrike Vedder (Hg.), Reflexive Naivität. Zum Werk Marieluise Fleißers. Berlin 2000, S , hier S Ebd., S Vgl. ebd., S Gertrud Bäumer: Ausstellung Berlin 1933 Die Frau. In: Die Frau. Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 40 (1932/1933), S , hier S Elfriede Pfaffendorf-Meißner: Die akademisch gebildete Hausfrau. In: Die Frau. Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 40 (1932/1933), S hier S

6 Swiderski, Gilgi einevonuns DerQuerschnitt wareinmagazinfürkunstundkultur.eswurde1921vonalfred FlechtheimursprünglichnurfüraktuelleKunstmeldungengegründet,jedochnoch innerhalbdeserstenjahresumweiterebereichederkulturerweitert.1925wares miteinerauflagevon20000exemplarenunterdenbestverkauftenkulturmagazinenderweimarerrepublik. 22 Aufgrundder kosmopolitischenundlinksbürgerlichenausrichtung 23 littdiezeitschriftab1933untererheblichenauflagen desns Regimesundwurde1936schließlicheingestellt. ImJahr1932erschieneinSonderheftmitdemTitel: DasjungeMädchenvonheute.IndenmeistenArtikelngehtesdarum,wiediedamaligenjungenFrauendenken,fühlenundleben.DieDarstellungdesZustandserscheintzunächstreindeskriptiv,allerdingsdarfnichtvergessenwerden,dass DerQuerschnitt mitder VeröffentlichungseinerDarstellungwiederumaufdieRezipientinnenundderen Verhaltenzurückwirkte.SoprägtendieIllustrationenundFotos,mitdenendas Heftgeschmücktwar,dieSelbstwahrnehmungderLeserinnen.Erstaunlichistdie FreizügigkeiteinigerFotos,aufdenendesöfterenderentblößteOberkörpervon Frauenzusehenist,wiediesexuelleAnzüglichkeitmancherIllustrationen. AlsHauptmerkmalederjungenMädchenwerdenindenArtikelnderVerlustder Naivität,dieInnovationsfreudigkeitwiediefinanzielleundsexuelleSelbstbestimmtheitgenannt.SostelltMathildeVaertinginihremAufsatz DieheutigeRolle dervirginitätimseelenlebendesjungenmädchens fest: DieBefreiungderFrau hatihremgeschlechtvielefreiheitengebracht;abernureinenkleinenteildavon hatdiefrauzuergreifenundzuihremdauerndenbesitzzumachenvermocht.das RechtaufdaseigeneLiebeslebenwirdvonderFrauheuteamwenigstenöffentlich indertheorieverfochten,abervielleichtamstärksteninderpraxisausgeübt. 24 AuchIrmgardKeunleisteteeinenBeitragzudieserAusgabe,mitdemTitel: SystemdesMännerfangs.Dieseironisch satirischeanleitungzurverführungvon MännernteiltsichindreiAbschnitte.DieersteallgemeineRegellautet: DerEitelkeitdesMannesFuttergeben.SeinSelbstwertgefühlstärken,ihnstolzseinlassen 22 Vgl. Kai Marcel Sicks: Der Querschnitt oder: Die Kunst des Sporttreibens. In: Michael Cowen/Kai Marcel Sicks (Hg.), Leibhaftige Moderne. Körper in Kunst und Massenmedien 1918 bis Bielefeld 2005, S , hier S Ebd., S Mathilde Vaerting: Die heutige Rolle der Virginität im Seelenleben des jungen Mädchens. In: Der Querschnitt 12 (1932), H. 4, S , hier S

7 Swiderski, Gilgi einevonuns aufsich. 25 EsfolgteineAufschlüsselungunterschiedlicherEroberungsstrategien, abhängigvomberufdesmannes.imdrittenabschnittformuliertkeuneinen Schlussappell: EsgibtnureineRegel,dieunterallenUmständenzubefolgenist: selbstnichtverliebtsein,denndannmachtmansicherallesfalsch. 26 DieseAnleitungsolltebeiderBetrachtungvonIrmgardKeunsRomanenimGedächtnisbehaltenwerden,denndasVerliebenbildetdorteineSchlüsselfunktion:DieLiebeverändertdasLebenderProtagonistinnenundstelltihrebisherigeLebensweisein Frage.InderSkizzierungdesRomans Gilgi einevonuns wirdsichzeigen,dass KeunsProtagonistinganzdenzuvorherausgearbeitetenKriterienderNeuenFrau entspricht. 2.IrmgardKeun, Gilgi einevonuns IrmgardKeunwurdealsTochtereinesIndustriellen1905inBerlingeboren.Nach ihremgroßenliterarischenerfolganfangder1930erwurdenihrebücher1933 vondennazisbeschlagnahmt.1935gingkeunindieniederlandeinsexil,kehrte jedochfünfjahrespätermitfalschenpapierennachdeutschlandzurückund tauchtebeiihrenelternunter.erstinden1970erjahrenwurdenihrewerkewiederentdecktundvoralleminderfeministischorientiertenforschungwiederrezipiert.irmgardkeunstarb DieProtagonistinihresRomansisteinestrebsame,nüchtern pragmatischejunge Frau,dieeinemsachlichenLebenskonzeptfolgt.SieistBüroangestellte,versucht denannäherungsversuchenihreschefsauszuweichenundstrebtdensozialen Aufstiegan.Gilgiistkontrolliertundstrengmitsichselbst:Sielebtsparsam,diszipliniertihrenKörpermitsportlichenÜbungenundtrittstetsgepflegtauf,dennsie istderansicht: Gepflegtistmehralshübsch,esisteigenesVerdienst. 28 Dieerste StörungerfährtihrKonzept,alssieanihrem21.Geburtstagerfährt,dasssieadoptiertwurde.AufderSuchenachihrerleiblichenMutterwirdsiemitMenschenaus 25 Irmgard Keun: System des Männerfangs. In: Der Querschnitt 12 (1932), H. 4, S , hier S Ebd., S enu m=1, [gesehen: ] 28 Irmgard Keun: Gilgi eine von uns [1931]. Berlin S

8 Swiderski, Gilgi einevonuns unterschiedlichensozialenschichtenkonfrontiert,wassiezugedankenüberdie Gesellschaftanregt.Ihregozentrisches,striktrationalesLebenwirdabererst ernstlichaufdieprobegestellt,alssiemartinkennenlerntundsichinihnverliebt, obwohlodergeradeweilerdasgenauegegenteilvonihrist.siebeginntsichnur nochaufihrebeziehungzukonzentrieren.allesanderegibtsieauf,inklusiveihrer Anstellung.ZweiEreignisseführenjedochzurLoslösungvonMartin:Erstensihre Schwangerschaft,dennGilgifürchtet,dasseinKindMartinzueineranderenLebensweisezwingenunddiesseineLiebefürsiezerstörenwürde.ZweitensdieBegegnungmiteinemJugendfreund,derinfinanzielleNotgeratenistundsieumUnterstützungbittet.SiebesorgtdasGeld,übergibtesabernichtpünktlich,dasiesich nichtrechtzeitigvonmartinverabschiedenkann.alssieamnächstentagdasgeld überbringenwill,istesbereitszuspät:derehemaligefreundhatsichundseine FamilieausVerzweiflungumgebracht.DaraufhinverlässtGilgiMartin(heimlich), umihrlebenwieder festinderhandzuhalten jedochbehältsiediehoffnung, alsgefestigte,selbständige,unabhängigefrauwiederzumartinzurückzukehren undmitihmgleichberechtigtzusammenlebenzukönnen. 2.1.DieRezensionen SiehtmansichdieerstenRezensionennachdemErscheinen Gilgis an,fälltder positivegrundtonauf.irmgardkeunsstilwurdegelobtundmitattributenwie frech,frisch,ehrlich,tapfer,sachlich,kühlunddochleidenschaftlichbezeichnet. NichtnurKurtTucholskyhobdenseinerAnsichtnachfüreineFrauungewöhnlichenHumorunddenSinnfürIroniehervor. 29 TrotzkleinerKritikpunkteander nochungeübtenautorinübte Gilgi eineungeheurefaszinationaufdierezensentenaus.diesmagnichtzuletztandereinschätzungdesromansalsbedeutendes Zeitdokumentliegen. AuchdasErscheinenvonKeunszweitemRoman, DaskunstseideneMädchen verdrängtedenerstenromannichtausdemblickfeld.vielerezensionenwidmetensichbeidenromanen.derneueromanführtejedochzueinerstärkerenpolarisierunginderbewertungderliterarischenqualität.auchwenntucholskyinzwischenzuderüberzeugungkam, hierwächstetwasheran,wasesnochniemals 29 Kurt Tucholsky (Ps. Peter Panter): Auf dem Nachttisch. In: Die Weltbü hne 28 (1932), S

9 Swiderski, Gilgi einevonuns gegebenhat:einedeutschehumoristin, 30 kritisiertenanderedierohheitundungebildetheitdesstils.beiderbewertungderliterarischenkonstruktionwerden zweioppositionendeutlich:dieeinenkritikerbemängeltenkeunskaumglaubhaftencharakterewieihre mangelndefähigkeitzuruhigerundepischkonzentrierterschilderungdeswesentlichen, 31 dieanderenlobtenihrefähigkeit, überall daswesentlichezusehenundzugestalten. 32 EsistdeutlicheinethematischeVerschiebungvonderBeurteilungderliterarischenQualitätenderAutorinhinzur PrüfungderAuthentizität,alsoderAbbildungderrealen,aktuellenLebenssituationenfestzustellen.SoendeteinArtikelinder B.Z.amMittag beispielsweisemit denworten: Allendenen,dienochkeinenKursusmitgemachthaben,zulernen,in möbliertenzimmernalleinzusein,seidieseskleinebuchempfohlen.siewerden sicheinpaarstundennichtalleinfühlen erschieninderVossischenZeitungzumerstenMaleineherbeKritikan Gilgi,inderu.a.derVorwurfdesPlagiatsgeäußertwird:KeunsollsichanAnita Loos Romanvon1927 Blondinenbevorzugt orientierthaben. 34 Allefolgenden RezensionenmusstensichmitdiesemVorwurfauseinandersetzen.In DerQuerschnitt werdeneinflüssezwarnichtbestritten,aberdervorwurfderkopieund diedamiteinhergehendequalitativeabwertungdesromanswirdabgewendet. 35 EinimmerwiedergenanntesArgumentgegendenPlagiatsvorwurfbestehtinder AuthentizitätdesRomans.Soheißtesin DieliterarischeWelt beispielsweise: EineDichterin,derenEinfühlungskraftsoüberzeugendist,daßdieIllusionderLebensechtheitdieserAufzeichnungenimmergewahrtbleibt,kannverlangen,daß dieselbständigkeitihrerleistungauchvoneinerunerbittlichenliteraturkritik anerkanntwird Kurt Tucholsky: Das kunstseidene Mädchen. Roman von Irmgard Keun. In: Gewerkschafts-Archiv. Monatsschrift für Theorie und Praxis der gesamten Gewerkschaftsbewegung 9 (1932), Bd. 17, Nr. 1, S. 37f. 31 Fritz Walter: Zwei Bücher über die Liebe. In: Berliner Börsen-Courier 269 (12. Juni 1932), S Hans Martin Elster: Eine neue Dichterin: Irmgard Keun. In: Kasseler Neueste Nachrichten, 12. Juni Otto Ernst Hesse: Eine Frau mit Humor. Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. In: B.Z. am Mittag, 17. Juni Martha Maria Gehrke: Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. In: Vossische Zeitung, 26. Juni Franz Blei: Das kunstseidene Mädchen. In: Der Querschnitt 12 (1932), S. 528f. 36 Friedrich Weissinger: Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. Universitas-Verlag, Berlin. In: Die literarische Welt 8, 29. Juli 1932, S

10 Swiderski, Gilgi einevonuns ImSeptember1932wurdeauchdieNSDAP nahemonatsschrift Hammer durch ihrengroßenerfolgaufkeunaufmerksam.inseinemverrisskonstatiertkurt HerwarthBall: VomdeutschenSchrifttumverlangenwirpositiveLösungen,nicht ZerrbilderdesNegativismus. DieRezensionendetmitdenWorten: WennIrmgardKeununsetwaszusagenhat,dannmögesiedeutschschreiben,deutschredenunddeutschdenkenunddiez.T.nahezugemeinenAnwürfegegendiedeutscheFrausichversagen. 37 NachdiesemFrontalangriffverwundertesnichtweiter, dasskeunsromaneab1933aufderlistederunerwünschtenschriftenaufgeführt wurden. Dochbevordiesgeschah,entbrannteeine imkontextderrezeptionsgeschichte nichtzuvernachlässigende Diskussionüber Gilgi indersozialdemokratischen Zeitung Vorwärts.AuslöserwarderAbdruckvon Gilgi einevonuns alsfortsetzungsromanim Vorwärts,AnlassderKinostartderVerfilmungimOktober 1932.ImAnschlussandieVeröffentlichungwurdeeinPreisausschreibenangekündigt,andemalleAbonnentinnendes Vorwärts teilnehmendurften.dieaufgabebestandimverfasseneinesaufsatzeszuderfrage,dieeindeutigaufdenuntertitelrekurriert: IstGilgieinevonuns? 38 DieAntwortendaraufbietendieeinmaligeGelegenheit,direktenZugriffaufdieRezeptionundReaktionderLeserinnenzuerlangenunddieRezeptionnichtnurüberdieLiteraturkritikzubetrachten. WasverratenunsdieseZuschriftenüberdasaktuelleFrauenbild,dieHaltungzum PhänomenderNeuenFrau? Die aufgrundderanbindunganden Vorwärts vorwiegendsozialdemokratischen Leserinnen,dieentschiedenfeststellen,dassGilgikeinevonihnensei,führenfolgendeArgumentean:GilgisetzeihregesellschaftsanalytischenErkenntnisse nichtinhandlungenum.sieseiegoistisch,individualistischundverfolgenichtden AufbaueinerneuenGesellschaft.SieseioberflächlichundihrfehleesanDurchhaltevermögen,wennsieallesfürihreLiebeaufgibt.ZudemgenießesiezuvieleAnnehmlichkeiten,diedieMehrheitderAngestelltensichnichtleistenkönne.Dass GilgimitGeld,ZeitundKraft,diederBerufihrlasse,auskomme,wirdgarals SchwächungderpolitischenVerhandlungssituationgesehen. 39 DieAblehnunggeht 37 Kurt Herwarth Ball: Kosmos Flam. In: Hammer. Blätter für deutschen Sinn 31 (1932), S. 251f. 38 Eine von uns? Wir diskutieren über Gilgi. In: Vorwärts, 18. Oktober Gerda Backhaus: Eine von uns? Wir diskutieren über Gilgi. In: Vorwärts, 25. Oktober

11 Swiderski, Gilgi einevonuns soweit,dassderromansogarals BeleidigungdeswirklicharbeitendenMädchens 40 gesehenwird. Diejenigen,diemeinen,Gilgiseieinevonihnen,erkennenzumgrößtenTeildie kritischebotschaft,diemitdemromanverbundenist.sieseheningilgieinestell ihrermutterschaft. vertreterineinergesellschaftlichenschicht,diesichzwischenproletariatundbür gertumbefinde.diesführezursozialenhaltlosigkeit,welchesichnegativaufden ZusammenhaltinnerhalbderFamilieauswirke.StattdessenwürdedieLiebesbeziehungzumFluchtpunkt,siemüsseallenegativenSeitendesAlltagsausgleichen. GilgisMitgefühlundSolidaritätwirdindemVersuchihremehemaligenSchulfreundzuhelfenerkannt,VerantwortungsgefühlbeweisesieindemBekenntniszu EineversöhnlicheHaltungzwischendiesenoppositionellenLesartenistdieEinschätzung,dassGilgiaufdemWegist,einevonihnenzuwerden. 41 DieserAnsatz verweistaufdiewahrnehmungderentwicklung,diegilgiwährenddesromans durchlebtunddieamendedesbuchesnochnichtabgeschlossenist. Esistauffällig,dasseinzentralesKriteriumfürdieBeantwortungdergestellten imkontextderzeitung Vorwärts fürdiemeistenleserinnennichtnureinevon unsfrauen,sonderneinevonunssozialistinnen.nurineinerderabgedruckten ZuschriftenwirdaufdiePerspektivedesFragendeneingegangen.DieFrageseimit Neinzubeantworten,wennnachGilgisZugehörigkeitzudenSozialistinnengefragt FrageinderBeurteilungvonGilgispolitischerAusrichtungbesteht.DerGrunddafüristinderpolitischenAnbindungderZeitungzusehen. Einevonuns bedeutete würde,abermitja,wennihrezugehörigkeitzumheerderangestelltenzurdebattestünde. 42 DieTatsache,dassnureineeinzigeZuschriftdifferenziertunddas ei eigenenschicksalsbegründetlag. nevonuns nichtdirektaufsichselbstbezieht,sondernhinterfragt,werdennei gentlichunterwirverstandenwerdensoll,zeigt,dassdielesestudie,diezubeginn zitiertwurde,rechtbehält,wennsiebehauptet,dassdiedamaligeleserinidentifikatorischliestunddasinteresseihrerlektürehauptsächlichindemspiegelndes DieAuseinandersetzungumGilgiistdamitnochnichtabgeschlossen.DieDiskussi onim Vorwärts entfachteeinepolitischekontroverse,diesichübermehrerezei 40 Emma Langhans: Eine von uns? Wir diskutieren über Gilgi. In: Vorwärts, 25. Oktober Vgl. u. a. Susi Bork: Eine von uns? Wir diskutieren über Gilgi. In: Vorwärts, 27. Oktober Margarete Hartig: Eine von uns? Wir diskutieren über Gilgi. In: Vorwärts, 27. Oktober

12 Swiderski, Gilgi einevonuns tungenerstreckte,wieeinenkulturpolitischenparteienstreitzwischenspdund KPD. 43 SogreiftBernardBrentanoinderKPD nahenzeitung Linkskurve den Vorwärts und Gilgi einevonuns an,wennerprognostiziert: SolcheRomanewerdensichausbreiten.DurchausvomFilmbestimmt,zudemsie wiederzurückkehren,ersetzensieeinergewissengruppevonleserndasleben, dasihnenderkapitalismusstiehlt.ihrerolleistdiebilligernarkotica.siegreifen dieseelemehranalsdenkörper,beschädigenalsonichtdiearbeitskraftund schwächendennochdenwiderstand. 44 Auchin DieFrau und DerWegderFrau,einerfeministisch kommunistischen ergebenhättewieumdentraumamendedesromans,eineberufstätigemutter sowieselbständigefrauinnerhalbeinererfülltenbeziehungzusein.dochliegt desromans? Festzustellenbleibt,dassinderWeimarerRepublikdieserTraummöglichwarund Zeitung,wirddavorgewarnt,sichdieRomanheldinnenKeunsalsVorbildzunehmen. 45 WiedieNeueFraugerätauchKeunsRomanzwischenallepolitischenFronten.Dochbemerkenswertist,dassderpolitischeStandpunktunangefochtenim Vordergrundstand,ohnedasssicheinemoralischeAuseinandersetzungüberGilgisvorehelichesexuelleAktivitätunddiedarausresultierendeSchwangerschaft nichtgeradehier,indererfüllungvonprivatenfreiheitenundeinemselbstbestimmtenlebenabseitsdergängigenrollenerwartungen,dasinnovativepotential GilgialsStellvertreterinderNeuenFrauderartigeGedankenübereinneuesweibli dienochwenigezeitzuvormöglicherscheinendenlebensentwürfederneuen chesselbstverständnisäußernkonnte,auchwenndiesepolitischumstrittenwa ren.dochimzugedes1933einsetzendennationalsozialismuswurdenschonbald FrauineinstrengideologiekonformesFrauenbildüberführt dasjedochinliteraturundfilmweiterhinunterlaufenwurde. 43 Vgl. Kerstin Barndt: Eine von uns?. Irmgard Keuns Leserinnen und das Melodramatische. In: Walter Fähnders/Helga Karrenbrock (Hg.), Autorinnen der Weimarer Republik. Bielefeld (Aisthesis Studienbuch Band 5), S , hier S Bernard Brentano: Keine von uns. Ein Wort an die Leser des Vorwärts. In: Die Linkskurve 4 (1932), S , hier S. 27f. 45 Vgl. Elisabeth Fließ: Mädchen auf der Suche. In: Die Frau. Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 40 (1932/1933), S , hier S. 177; Ingeborg Franke: Gilgi Film, Roman und Wirklichkeit. In: Der Weg der Frau 3 (1933). H 2, S. 4,

13 Swiderski, Gilgi einevonuns 195 Literatur Backhaus,Gerda:Einevonuns?WirdiskutierenüberGilgi.Vorwärts25.Oktober Ball,KurtHerwarth:KosmosFlam.In:Hammer.BlätterfürdeutschenSinn31 (1932). Barndt,Kerstin: EngeloderMegäre.Figurationeiner NeuenFrau beimarieluise FleißerundIrmgardKeun.In:MariaE.Müller/UlrikeVedder(Hg.),ReflexiveNaivität.ZumWerkMarieluiseFleißers.Berlin2000,S Barndt,Kerstin: Einevonuns?.IrmgardKeunsLeserinnenunddasMelodramatische.In:WalterFähnders/HelgaKarrenbrock(Hg.),AutorinnenderWeimarerRepublik.Bielefeld2003(AisthesisStudienbuchBand5). Bäumer,Gertrud:AusstellungBerlin1933 DieFrau.In:DieFrau.OrgandesBundesDeutscherFrauenvereine.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunserer Zeit40(1932/1933),S.379f. Blei,Franz:DaskunstseideneMädchen.In:DerQuerschnitt12/7(1932),S Bork,Susi:Einevonuns?WirdiskutierenüberGilgi.Vorwärts27.Oktober1932. Brentano,Bernard:Keinevonuns.EinWortandieLeserdesVorwärts.In:Die Linkskurve4(1932),S Döpper Henrich,Angelika:...eswareinetrügerischeZwischenzeit.SchriftstellerinnenderWeimarerRepublikundihrVerhältniszudengesellschaftlichpolitischenUmgestaltungenihrerZeit.Kassel2004. Drescher,Barbara:Die NeueFrau.In:WalterFähnders/HelgaKarrenbrock(Hg.), AutorinnenderWeimarerRepublik.Bielefeld2003,S Elster,HansMartin:EineneueDichterin:IrmgardKeun.In:KasselerNeuesteNachrichten,12.Juni1932. Fleißer,Marieluise:Jahrhundert gedrittelt.in:evapfister/güntherrühle(hg.): GesammelteWerke,Bd.4.FrankfurtamMain1989. Fließ,Elisabeth:MädchenaufderSuche.In:DieFrau.OrgandesBundesDeutscher Frauenvereine.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunsererZeit.40 (1932/1933),S Franke,Ingeborg:Gilgi Film,RomanundWirklichkeit.In:DerWegderFrau3 (1933),S.4,6 7. Gehrke,MarthaMaria:IrmgardKeun:DaskunstseideneMädchen.In:Vossische Zeitung26.Juni1932.

14 Swiderski, Gilgi einevonuns 196 Hansen Blancke,Dora:DieMinderbezahlungderweiblichenArbeitskraft.In:Die Frau.OrgandesBundesDeutscherFrauenvereine.Monatsschriftfürdasgesamte FrauenlebenunsererZeit40(1932/1933),S Hartig,Margarete:Einevonuns?WirdiskutierenüberGilgi.Vorwärts27.Oktober Hesse,OttoErnst:EineFraumitHumor.IrmgardKeun:DaskunstseideneMädchen.In:B.Z.amMittag17.Juni1932. Keun,Irmgard:DaskunstseideneMädchen.Berlin2001. Keun,Irmgard:Gilgi einevonuns.berlin2002. Keun,Irmgard:SystemdesMännerfangs.In:DerQuerschnitt(1932),S.259ff. Kupfer,Margarete:FrauenlektürealsSpiegelweiblichenSeins.In:DieFrau.Organ desbundesdeutscherfrauenvereine.monatsschriftfürdasgesamtefrauenleben unsererzeit38(1931),s Langhans,Emma:Einevonuns?WirdiskutierenüberGilgi.Vorwärts25.Oktober Pfaffendorf Meißner,Elfriede:DieakademischgebildeteHausfrau.In:DieFrau. OrgandesBundesDeutscherFrauenvereine.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunsererZeit40(1932/1933),S Rosenstein,Doris:IrmgardKeun.DasErzählwerkderdreißigerJahre.Frankfurt ammain1991.(forschungenzurliteratur undkulturgeschichtebd.28). Sicks,KaiMarcel: DerQuerschnitt oder:diekunstdessporttreibens.in:michael Cowen/KaiMarcelSicks(Hg.),LeibhaftigeModerne.KörperinKunstundMassenmedien1918bis1933.Bielefeld2005,S Soltau,Heide:ModerneHeldinnen. FrauenlektüreimSpiegeldesweiblichen Seins.In:KristinevonSoden/MarutaSchmidt(Hg.):NeueFrauen.Diezwanziger Jahre.BilderLeseBuch.Berlin(West)1988. Tucholsky,Kurt[Ps.PeterPanter]:AufdemNachttisch.In:DieWeltbühne28 (1932),S.180. Tucholsky,Kurt:DaskunstseideneMädchen.RomanvonIrmgardKeun.In:Gewerkschafts Archiv.MonatsschriftfürTheorieundPraxisdergesamtenGewerkschaftsbewegung9(1932). Vaerting,Mathilde:DieheutigeRollederVirginitätimSeelenlebendesjungen Mädchens.In:DerQuerschnitt(1932).S

15 Swiderski, Gilgi einevonuns Walter,Fritz:ZweiBücherüberdieLiebe.In:BerlinerBörsen Courier269,12.Juni Weissinger,Friedrich:IrmgardKeun:daskunstseideneMädchen.Universitas Verlag,Berlin.In:DieliterarischeWelt8,29.Juli1932. Weißmann,MariaLuise(I):Die neue Frau.In:DieFrau.OrgandesBundesDeutscherFrauenvereine.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunsererZeit40 (1932/1933),S.215. Weißmann,MariaLuise(II):DieneueFrauunddieKunst.In:DieFrau.Organdes BundesDeutscherFrauenvereine.MonatsschriftfürdasgesamteFrauenlebenunsererZeit40(1932/1933),S.297. Einevonuns?WirdiskutierenüberGilgi.Vorwärts18.Oktober e&sort=&auswahl=&pagenum=1,

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