Die duale Bildung trägt Früchte auf allen Stufen

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1 DAS MAGAZIN DES KAUFMÄNNISCHEN VERBANDES ZÜRICH # 03/2015 Die duale Bildung trägt Früchte auf allen Stufen DUALE UNIVERSITÄTEN Ein Modell für die Schweiz? Seite 04 WAHLEN 2015 Seite 12 bis 14 Lehrabbruch Recht auf zweite Chance Seite 20

2 INHALT PROMOTION Fachhochschulen THOMAS D. MEIER, Rektor der Zürcher Hochschule der Künste, fordert: Wer an einer Fachhochschule studiert hat und praxisorientiert forscht, soll auch die Möglichkeit haben, im Fachhochschul- Profil zu promovieren. 6 HOCHSCHULBILDUNG NAH AN DER PRAXIS: MODELL DUALE UNIVERSITÄT Die duale Universität ist in Deutschland ein bewährter Hochschultyp, der Betriebsarbeit und eine Bachelorausbildung für Jugendliche mit Matura vermittelt. Mit diesem Modell könnte auch die Schweiz viele Potenziale optimal ausschöpfen. Von ERNST BUSCHOR 04 LEHRABBRUCH EINE ZWEITE CHANCE Wer ist der Versager, wenn das Lehrverhältnis abgebrochen wird? Viele Ursachen können zu solch einer Trennung führen. Zusätzliche Kosten, beträchtlicher Zeitverlust, persönliche Enttäuschungen und viel Ärger sind oft die Folgen. Wäre dieser Unfall zu vermeiden gewesen? Wer ist nun dafür verantwortlich? WILLY RÜEGG nimmt sich dem Versagen an. 20 2

3 EXTREMLEISTUNG BRINGT EINEN WEITER Der 72-jährige erfolgreiche Arzt und Extrembergsteiger OSWALD OELZ hat sein Leben ganz dem Sprichwort Lieber ein Tag als Tiger als tausend Jahre als Schaf untergeordnet und ist überzeugt davon, dass das Leben spannender wird, wenn man an sein Limit geht. WIR KAUFLEUTE im Gespräch mit dem Gipfelstürmer. 11 DUALE BERUFSBILDUNG GOES USA Die Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika spannen im Bereich der dualen Berufsbildung zusammen. Bundesrat JOHANN SCHNEIDER-AMMANN im Gespräch über das geplante Memorandum of Understanding. 10 WAS GILT RECHTLICH in Sachen Lehre? MARIO FEHR IM KREUZVERHÖR Für was konkret steht der ehemalige Präsident des Kaufmännischen Verbandes Schweiz ein? Sieben Fragen an Regierungsrat MARIO FEHR. 14 MADELEINE GUNTERN vom Rechtsdienst des Kaufmännischen Verbandes Zürich beantwortet in dieser Ausgabe Fragen rund um das Lehrverhältnis. Der Rechtsdienst des Kaufmännischen Verbandes Zürich ist die zentrale Anlaufstelle für Beratung in rechtlichen Belangen und berät Mitglieder kostenlos. 19 SCHALTER Mo bis Mi 9.00 bis Uhr, Do 9.00 bis Uhr, Fr 9.00 bis Uhr TELEFON Mo bis Mi 8.00 bis Uhr, Do 8.00 bis Uhr, Fr 8.00 bis Uhr KONTAKT kfmv-zürich.ch,

4 FOKUS Duale Universitäten Die duale Universität ist ein in Deutschland bewährter Hochschultyp, der Betriebsarbeit und eine Bachelorausbildung für Jugendliche mit Matura vermittelt. So kann auch die Schweiz Potenziale optimal ausschöpfen. 4

5 In der Schweiz wird die Debatte Gymnasium contra Berufsbildung leider kontraproduktiv geführt. Dabei handelt es sich um gegenseitig ergänzende Bildungsformen. Die Stärke des Gymnasiums liegt in der kognitiv breiteren und tieferen Wissensvermittlung, diejenige der Berufsbildung in der schulisch unterstützten Arbeitsplatznähe. Die Maturität soll Universitätsreife vermitteln, die Berufsbildung schafft in einem begrenzten Arbeitsbereich das Rüstzeug für die berufliche Tätigkeit. Mit der Berufsmatura wurde der Weg zum unmittelbaren Einstieg in eine praxisorientierte tertiäre Ausbildung in den Fachhochschulen geschaffen. Die beiden tertiären Ausbildungsformen sollen bewusst andersartig, aber gleichwertig sein. Mit dem neuen Hochschulrahmengesetz werden die Fachhochschulen organisatorisch den Universitäten gleichgestellt. Während bei den Fachhochschulabsolvierenden der Abschluss mit dem Bachelor der Regelfall ist, schliessen die meisten Universitätsstudierenden das Studium mit dem Mastergrad ab. Die Universitätsausbildung baut auf eine breite, kognitive Grundausbildung (Matura) und die Fachhochschule auf eine Berufsmatura auf, die die Berufspraxis durch zusätzliches Wissen ergänzt. Die Stärke des universitären Studiums besteht in der theoriezentrierten Breite und Tiefe, diejenige des Fachhochschulstudiums in der kognitiven Vertiefung im Fachbereich. Die Abgrenzung der beiden Profile ist wichtig. Deutsche Erfahrungen zeigen, dass ein Promotionsrecht der Fachhochschulen (Dr., Habilitation) zu Profilverwischungen führt. Auf der Fachhochschulstufe muss kognitives Grundwissen wie Mathematik, Fremdsprachen und allgemeines Grundwissen vermittelt werden, was beim gymnasialen Weg vorliegt und bei der Berufsmatura nicht in genügendem Umfang vermittelt werden kann. Hingegen fehlt beim gymnasialen Weg die Vertrautheit mit der Arbeitswelt. Bildungspolitisch wichtig ist die Durchlässigkeit unter den Ausbildungsformen. Obwohl die Berufslehre die dominante Ausbildungsform Jugendlicher bildet, ist das Interesse an der Maturität hoch. Den Jugendlichen soll der freie Zugang zu beiden Ausbildungsformen offen stehen. Vielen ist aber die Universitätsbildung zu theorielastig oder sie sind unter den gut 40 % Studierenden, welche die Prüfungen nicht bestanden haben. In den Fachhochschulen ist diese Quote wesentlich tiefer. Die Fachhochschulen haben daher Brückenprogramme für Jugendliche mit Matura entwickelt, die in der Regel ein Praxisjahr mit teilweisen Theoriephasen umfassen. Die Formen sind vielfältig und unübersichtlich, wie der 22-seitige Katalog des SDBB (Schweiz. Dienstleistungszentrum für Berufsbildung, vgl. ) zeigt. Anders verläuft die Entwicklung in Deutschland. Dort wird ein einjähriger Praxiskurs als zu kurz erachtet, denn entweder sind die Berufslehren zu lang oder die Einführungskurse zu kurz. Die dualen Universitätsstudiengänge, die nach Baden Württemberg heute in allen Bundesländern angeboten werden, sehen eine vierjährige Bachelorausbildung mit einem von der jeweiligen Hochschule vermittelten Lehrort vor. Das Interesse an diesen Lehrlingen ist vor allem bei grösseren Firmen gross. Sie arbeiten in der Studiumszeit wöchentlich rund zwei Tage am Arbeitsort und erwerben parallel das Wissen in Theorie und Praxis. Sie weisen die höchste Wachstumsrate aller Studienkategorien und die niedrigste Durchfallsrate auf. Im Studienplan wird an das Abitur angeknüpft und im Unterschied zur Fachhochschule weitgehend auf allgemeinbildende Fächer verzichtet. Sie sind ein eigenständiger, massgeschneiderter Ausbildungstyp. Ein wichtiger Vorteil ist auch, dass Frauen diesen Weg vorab in technischen Berufen demjenigen über die Berufslehre vorziehen und damit ein besseres Ausschöpfen der Bildungspotenziale ermöglichen. Das Modell der dualen Universität ist daher dem Schweizer Schnellbleichenübertrittsmodell mit wenig curricularer Nutzung der gymnasialen Vorbildung überlegen. Die duale Universität vermag den tiefen bildungspolitischen Graben zwischen Berufslehre und Gymnasium zu überbrücken, da beide Wege zu gleichwertigen, massgeschneiderten tertiären Abschlüssen führen. Im Kanton Zürich z.b. besteht eine Gymnasialaufnahmeprüfung, die ohne Paukschule kaum bestanden werden kann und zu einer sozialen Diskriminierung führt. Es werden überdies die dringend erwünschten Absolventenzahlen in den technischen Berufen erhöht. Diese Ausbildungsform kann von bestehenden Fachhochschulen als eigenständige Ausbildungseinheit übernommen und sukzessiv ausgebaut werden, was nur erfolgreich ist, wenn Schulen, Unternehmen und Verbände (Swissmen, SKV etc.) mitziehen. Anschauungsmaterial ist vorhanden. Sie ist für das angesprochene Studierendensegment übersichtlicher, kostengünstiger und effizienter als die Fachhochschulen und bedarf lediglich einer Teilrevision des Fachhochschulreglements. Als Versuchsprojekt ist sie bereits für den Bereich Informatik in Planung. Das Bildungswesen ist ein entscheidender Faktor für die Vollbeschäftigung. Neben einem guten Ausbildungssystem mit teilweise dualen Ausbildungsformen sind vor allem eine hohe Flexibilität der Arbeitsmärkte und wettbewerbsfreundliche Rahmenbedingungen wesentlich. Die Schweiz muss künftig ihre Begabungspotenziale besser ausschöpfen, zumal die Anforderungen in den nächsten Jahren als Folge wesentlich höher integrierter, stark vernetzter EDV-Systeme (Cyberspace) steigen und die meisten Routineabläufe digitalisiert werden. PROF. DR. OEC. ERNST BUSCHOR: Doktorat (1970) an der Universität St. Gallen, Chef der Finanzverwaltung des Kantons Zürich (1975), Professur an der Universität St. Gallen für öff. Finanzen und öff. Management (1985), Regierungsrat Kanton Zürich (1995, Gesundheit und Bildung), ab 2003 Stiftungsrat mehrerer Stiftungen. 5

6 FOKUS Praxisnah promovieren an Fachhochschulen, das fordert der Rektor der Zürcher Hochschule der Künste. 6

7 Fachhochschulen bilden praxisorientierte Fachkräfte aus. Bis jetzt konnte der wissenschaftliche Nachwuchs jedoch nicht selbst ausgebildet werden. Zukünftig soll die Promotion im Fachhochschul- Profil dies ändern das fordert Thomas D. Meier. Thomas Meier, warum fordern Sie für Fachhochschulabgänger ein Promotionsrecht? Was fehlt oder läuft falsch bei unserem aktuellen System, dass es diese Neuerung braucht? Wir haben an den Fachhochschulen (FH) das Problem, dass wir den eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs im Doppelprofil Wissenschaft und Praxis heute nicht selber ausbilden können. Wir sind auf Lehrende und Forschende angewiesen, die an theoretisch ausgerichteten Universitäten bzw. im Ausland ausgebildet wurden. Und: Wer an einer FH studiert hat und praxisorientiert forscht, soll auch die Möglichkeit haben, im FH-Profil zu promovieren. Dies auch in den Disziplinen der FH, die an den Universitäten nicht angeboten werden (z.b. Design). Wie stellen Sie sich eine mögliche, konkrete Lösung vor? Aktuell streben die FH die Zusammenarbeit mit Universitäten an. Letztere verleihen den Doktortitel, betreut werden die Doktorate gemeinsam mit FH-Professorinnen und -Professoren. Für diese Kooperationen haben die Rektorenkonferenzen der universitären Hochschulen und der Fachhochschulen Beiträge des Bundes beantragt. In den Disziplinen, die an hiesigen Universitäten fehlen, sind Kooperationen mit ausländischen Partnern geplant. Wir werden sehen, ob sich diese Kooperationsmodelle bewähren werden. Es braucht dafür auf Seiten der universitären Hochschulen ziemlich viel Bewegung. Vermischen sich dadurch nicht zwei an sich bereits funktionale Ausbildungswege zu einem verwirrenden Konglomerat? Im Gegenteil. Das Fachhochschulprofil wird gestärkt, wenn die Forschung von Leuten vorangetrieben wird, die praxiserfahren sind. Die bewährte Komplementarität im Schweizer System bleibt gewahrt. Wie würde sich denn das FH-Doktorat von einem universitären Doktorat unterscheiden? Die Doktorandinnen und Doktoranden setzen sich mit Fragen der Anwendung und der Praxis in den Forschungsfeldern der Fachhochschulen auseinander. Die Zusammenarbeit mit der Praxis und der Transfer in die Praxis sind zentral. Im wissenschaftlichen Anspruch besteht kein Unterschied, wohl aber in Bezug auf Themen, Ansätze, Adressatinnen und Adressaten. Wo sehen sie die grössten Hürden für eine Einführung des FH-Promotionsrechts und wie könnten diese überwunden werden? Die Universitäten bestehen auf dem Vorrecht der Promotion und sorgen sich um die Qualität des Doktorats. Wir müssen jetzt das gegenseitige Vertrauen aufbauen. Das funktioniert am besten in der konkreten Zusammenarbeit zwischen Professorinnen und Professoren von FH und Universitäten. Und wir freuen uns auf ausgezeichnete Doktorarbeiten, die dem praxisorientierten Profil ein Gesicht geben. Wie beurteilen Sie Ernst Buschors Idee der dualen Universität, die am anderen Ende ansetzt, jedoch im Grunde dasselbe fordert: praxisnahe Akademiker? Das Schweizer Fachhochschulsystem bildet mit seinem Zusammenspiel von Praxis- und Studienphasen solche praxisnahen Akademikerinnen und Akademiker aus. Manche von ihnen wollen einen Beitrag zur Entwicklung der Praxis durch ihre Forschung leisten. Das Doktorat im FH-Profil soll hier den Rahmen geben. Foto: Regula Bearth ZHdK PROF. DR. THOMAS D. MEIER ist promovierter Historiker und seit 2009 Rektor der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Von Mitte 2013 bis Ende 2014 war er Präsident der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz. Diese fusionierte 2015 zur neuen Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities. Seit 2014 präsidiert Meier mit der European League of Institutes of the Arts (ELIA) die Vereinigung der europäischen Kunsthochschulen. 7

8 BUSINESS-LUNCH Sind Sie sportlich? Haben Sie beim Sport auch die Tendenz zum Gipfelstürmen? Zuerst hab ich geturnt, dann Fussball gespielt, danach war ich in einem Inlinemit Kaufleuten-Chefkoch PASCAL SCHMUTZ Pascal Schmutz, welches Lebensmittel mögen Sie überhaupt nicht? lacht So ziemlich alles aus der Dose und allgemein Fertigprodukte. Was kochen Sie am liebsten? Alles, was nicht in einer Fritteuse zubereitet wird. Wenn Sie sich entscheiden müssten: Vorspeise, Hauptgang oder Dessert? Vorspeise! Die Vorspeise ist der Einstieg in das Essen, sie muss gut proportioniert und nicht zu gross sein. Ich mag keine vollgestopften Teller. Bei Vorspeisen hat man am meisten Freiheiten bei der Zubereitung. Die Bestellung wird aufgenommen Was treibt Sie zu beruflichen Höchstleistungen an? Mein Ehrgeiz, ganz eindeutig, ist der Antrieb meines Schaffens. Ich verlange viel von mir, bin selten zufrieden mit mir. Wann fühlten Sie sich in Ihrem Leben als Gipfelstürmer? Ich bin stolz darauf, was ich bisher geleistet habe. Aber für mich sind Leute wie Steve Jobs, Denis Avey, Bobby Dekeyser oder Ueli Steck Gipfelstürmer. Dagegen bin ich nur ein kleiner Fisch. Rolf Butz Pascal Schmutz 8

9 Speedteam. Heute jogge oder bike ich mehrheitlich. Ich stand schon auf drei 4000er-Bergen, das Matterhorn kommt als nächstes vielleicht schon diesen Sommer. Zwei bis drei 4000er möchte ich noch besteigen, das ist mein Ziel. Das Bergsteigen faszinierte mich schon immer: Ueli Steck, der Everest, Oswald Oelz, Reinhold Messner. Wir werden sehen, wohin mich diese Leidenschaft noch führen wird. Wie lautet Ihr Lebens-Erfolgsrezept? Von nichts kommt nichts! Es ist nun mal so, ich habe nie den einfacheren Weg gewählt. Wenn man hart arbeitet, wird man irgendwann belohnt, hoffe ich zumindest lacht. Et voilà, die Vorspeise wird serviert Viel Stress, unregelmässige Arbeitszeiten: Was macht für Sie den Reiz am Beruf als Koch aus? Kochen ist etwas Wunderschönes, Essen macht jeden Menschen happy! Ich erlebe viel: Letzte Woche habe ich die erste Zanderzucht in der Schweiz besucht. Ich durfte Käse in einer wunderschönen Käserei herstellen. Ich war bei vielen Winzern zu Besuch, ein Bauer züchtet Hühner für mich. Ich habe so viele tolle Menschen dank meinem Beruf kennengelernt, das inspiriert mich! Und was wären Sie geworden, wären Sie nicht Koch geworden? Salsatänzer oder Schauspieler Ernsthaft: Ich wollte immer schon Koch werden. Was hat Sie dazu bewogen, ins Kaufleuten zu wechseln? Die Herausforderung. Ich schaue nicht zurück, sondern sehe nur das zukünftige, zusätzliche Potenzial dieses Betriebs. Wie war es denn, ein solch prestigeträchtiges Restaurant zu übernehmen? Es ist nicht einfach, aber ich musste mit 24 Jahren schon drei Restaurants gleichzeitig führen. Ich kenne den Druck und weiss, dass es kein Zuckerschlecken ist. Verraten Sie uns: Was ist der ideale Kaufleuten-Gast? Wir sind im Wandel und ein junges Team, das neu zusammen kocht und serviert. Jede und jeder von uns will das Beste für den Gast geben. Zwar passieren noch immer Fehler, doch soll der Gast spüren, dass wir uns wirklich stets verbessern. Wer der ideale Gast ist? Ganz einfach: Wir freuen uns über jeden Gast, der in unserem Restaurant sitzt und isst und sich wohlfühlt. Die Hauptspeise wird serviert Regional, frisch und hochwertig darum kommt heute kein gutes Restaurant mehr drumherum. Wie heben Sie sich ab? Wir kreieren und produzieren den Käse zusammen mit dem Käser. Wir besitzen eigene Hühner, die auf einem schönen Hof aufwachsen und mit speziell aromatisiertem Futter ernährt werden. Zudem wird Schweizer Rindfleisch für uns fünf Monate gelagert, Brot wird exakt auf unseren Wunsch hin saisonal gebacken und bald werden wir Fisch anbieten, der exklusiv für uns gezüchtet wird und das alles nach höchstem Standard. Eigener Wein und Spirituosen sind auch geplant. Das alles ist mir wichtig, denn ich will schon bei der Produktion, beim Wachstum, bei der Fütterung dabei sein und das Beste aus dem jeweiligen Produkt herausholen. Wir schaffen also Produkte unter unserem eigenen Kaufleuten-Label. Und nach welchen Sternen möchten Sie mit dem Kaufleuten greifen? lacht Ideen habe ich viele. Wichtig ist mir jedoch, dass wir auf gesunden Beinen stehen. Dass unsere Leistungen und unser Einsatz für all diese tollen Produkte honoriert werden, das freut uns natürlich auch. Doppio Espresso (für eine Nachspeise hat der Chef keine Zeit). Dann drücke ich die Daumen und wünsche gutes Gelingen! Impression von Schmutz' Saisongemüse Schmutz' Frühlingsvorspeise für WIR KAUFLEUTE-Leserinnen und -Leser Marinierter Zander mit Hummer auf Avocado und Rettich-Kabisrolle 1 Zanderfilet ohne Haut Marinade: 1 Zitrone (Saft), 1 Orange (Saft), 4cl Weisswein Zanderfilet 3 h in Marinade ziehen lassen, in Streifen schneiden und mit Salz würzen. Avocadocreme: 2 weiche Avocados in Würfelchen, 1 Limette (Saft und Zesten), 2 EL Sauerrahm, 1 Prise Salz alles gut verrühren. Rettich-Kabisrolle: 1 Rettich in dünne Streifen schneiden, 6 grosse Kabisblätter. 100g Himbeeren, Saft von 1 Zitrone, 1 KL Zucker, 1 Prise Salz miteinander vermischen. Kabisblätter ½ Tag in Marinade ziehen lassen. Die Kabisblätter in Streifen schneiden und in Rettich einrollen. Hummer oder Crevette: In 5 dl Wasser mit Zitronengras und wenig Salz glasig pochieren. Garnitur: Brunnenkresse an Vinaigrette und zum Hummer hausgemachte Mayonnaise. 9

10 INTERNATIONAL Herr Bundesrat Schneider-Ammann, woher rührt das Interesse der USA am Schweizer Berufsbildungsmodell? Tatsächlich ist das Interesse am Schweizer Berufsbildungssystem in jüngster Zeit nicht nur in den USA gestiegen. Wir empfangen viele Delegationen aus ganz unterschiedlichen Ländern, die unser System kennenlernen wollen. Auch die EU und die OECD beabsichtigen, sich stärker für die Berufsbildung einzusetzen. Vermutlich haben im Laufe der Wirtschaftskrise viele Staaten gemerkt, dass unser arbeitsmarktnahes duales Bildungssystem mit einer geringeren Jugendarbeitslosigkeitsquote korreliert. Wo steht das Abkommen mit den USA momentan? Geplant ist, dass wir kommenden Sommer gemeinsam ein Memorandum of Understanding unterzeichnen, um die Berufsbildungszusammenarbeit zu vertiefen. Dazu legen alle Beteiligten ihre Ideen auf den Tisch. In meinem Departement, dem WBF, eruiert das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI zusammen mit den zuständigen US-Stellen zurzeit mögliche Zusammenarbeitsformen. Welche Vorteile ergeben sich aus diesem Abkommen für die Schweiz? Bereits heute sind die USA und die Schweiz wirtschaftlich eng verknüpft und pflegen wichtige Handelsbeziehungen. Durch die Erweiterung dieser Beziehungen auf den Bildungsbereich erhoffen wir uns nicht zuletzt einen Rücklauf in Sachen Imagesteigerung. Die USA haben eine universitäre Tradition hat die Berufslehre da überhaupt eine Chance auf Anerkennung? Dazu müssen sich die Verantwortlichen in den USA äussern. Unser System ist historisch gewachsen und wurde unter ganz bestimmten Bedingungen so stark. Man kann es nicht einfach kopieren. Fakt ist jedoch, dass die Berufsbildung heute in den USA auf der politischen Agenda steht. Die Regierung Obama beabsichtigt, die Anzahl der Lernenden in den nächsten Jahren gar zu verdoppeln. Wie könnte ein solcher Strukturwandel möglich gemacht werden? Es ist nicht an mir, diese Frage zu beantworten. Was ich aber sagen kann ist, dass das duale Berufsbildungssystem ein klares Commitment von Staat und Wirtschaft braucht, damit es funktionieren kann. Fehlt das Engagement der Betriebe, so fehlen Ausbildungsplätze. Und wenn der Berufsbildung die Praxisnähe fehlt, kann sie keine nachhaltige Wirkung erzielen. Viele Länder setzen deshalb in jüngster Zeit auf Bildungsreformen, die auf eine engere Zusammenarbeit der Bildungsverantwortlichen mit dem Privatsektor abzielen. Duale Berufsbildung goes USA: Die Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich der dualen Berufsbildung festigen. Bundesrat Johann N. Schneider- Ammann über das geplante Memorandum of Understanding mit den USA, das einen Informationsaustausch zwischen den beiden Staaten gewährleisten soll. Während im Ausland der duale Berufsweg grosses Interesse weckt, ist er hierzulande etwas ins Stocken geraten: Die Zahl der abgeschlossenen Lehrverträge nimmt zwar im Kanton Zürich noch zu, doch die Zahl jener Lehrlinge, die auch eine Berufsmatur machen, ist seit einigen Jahren rückläufig. Welche Gründe vermuten Sie dafür? Ich bin grundsätzlich nicht quotenfixiert. Meines Wissens ist die Berufsmaturitätsquote in den letzten zehn Jahren jedoch stetig gestiegen. Heute liegt sie bei rund 14 Prozent, hat aber durchaus noch Potenzial. Zusammen mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt erarbeitet der Bund zurzeit Massnahmen wie beispielswiese ein flächendeckenderes Angebot, um die Berufsmaturität noch attraktiver zu gestalten. Ausserdem wollen wir erreichen, dass die Übertrittsquote der Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden an die Fachhochschulen höher wird. Sie ist heute mit rund 50 Prozent deutlich zu tief. Das duale Berufsbildungssystem braucht ein klares Commitment von Staat und Wirtschaft. Bundesrat Schneider-Ammann 10

11 GIPFELSTÜRMER DAS LEBEN WIRD SPANNENDER, WENN MAN AN SEIN LIMIT GEHT Er ist ein Gipfelstürmer im wahrsten Sinne des Wortes: Oswald Oelz war nicht nur erfolgreicher Arzt, sondern auch Extrembergsteiger und nahm unter anderem an zahlreichen Himalaya- Expeditionen teil. Im WIR KAUFLEUTE spricht der 72-Jährige über die Faszination des Gipfelstürmens. Oswald Oelz, wie sind Sie zum Bergsteigen gekommen? Meine Mutter hat mich schon früh zum Bergsteigen mitgenommen. Sie sagte immer: Es gibt im Leben zwei wichtige Dinge Bergsteigen und Arbeiten. So war ich als Fünfjähriger auf meinem ersten Gipfel. Als Belohnung habe ich damals ein Täfeli Schoggi gekriegt Sie können sich vorstellen, was das 1948 für ein Geschenk war! Was fasziniert Sie am Bergsteigen? Anders gefragt: Was bringt Sie dazu, sich diesen Strapazen immer wieder aufs Neue auszusetzen? Es ist schlicht ein gutes Gefühl, sich selbst zu fordern, zu überwinden und dafür belohnt zu werden. Die wiederkehrende Bewährung und der wiederkehrende Erfolg spornen zu neuen Taten an. Und: Der Erfolg ist messbar aus dem 2000er wurde ein 3000er, dann ein 4000er... Die Berge wurden immer höher, die Erfolge somit immer grösser. Klar, es ist nicht immer nur schön manchmal ist es nur eine Schinderei. Es tut weh und braucht Überwindung aber genau das bringt den Erfolg. Und am Ende hat man etwas erreicht, womit man nicht gerechnet hätte. Die Besteigung der höchsten Berge birgt diverse Gefahren. Ist Bergsteigen so gesehen nicht schlichtweg unvernünftig? Das Leben ist lebensgefährlich, nur der Tod ist sicher. Die Frage ist: Was macht man dazwischen mit seinem Leben? Ich halte mich da an folgendes Sprichwort: Lieber ein Tag als Tiger als tausend Jahre als Schaf. Das Leben wird spannender, wenn man an sein Limit geht. Doch davon abgesehen ist Bergsteigen schon komplett sinnlos und unvernünftig: Es gibt auf dem Gipfel nichts zu holen kein Geld, kein Gold, keine Frauen. Der französische Bergsteiger Lionel Terray bezeichnete uns als Eroberer des Unnützen. Andererseits: Ist es denn sinnvoller, sich zehn Millionen anzuhäufen, und dann nochmals zehn? Die Frage ist, was man mit seinem Leben anfangen will. Welches ist Ihre grössere Leidenschaft: das Bergsteigen oder die Medizin? Die Medizin ohne jeden Zweifel. Was haben denn Medizin und Bergsteigen gemeinsam? Eigentlich gar nichts. Ich habe die Effekte der Höhe auf den menschlichen Körper aus medizinischer Sicht erforscht und das hat wichtige Resultate ergeben, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben. Abgesehen davon haben die Medizin und das Bergsteigen jedoch nichts gemeinsam. Für mich war das Bergsteigen immer die ideale Erholung vom anstrengenden Job als Arzt. Wenn man am Sonntag in der Eigernordwand war, arbeitet man am Montag im Spital einfach besser. Ihre grösste Herausforderung im Leben? Der Kampf um das Wohlergehen der Patienten und der ewige Kampf gegen den Tod den man schliesslich natürlich immer verliert. Ihre grössten Erfolge im Leben? Wenn es Patienten nach meiner Behandlung besser ging. Egal, ob es sich um einen schwerkranken jungen Menschen oder eine 90-jährige Patientin kurz vor ihrem Tod handelt. Steigen Sie auch heute noch auf die höchsten Berge oder sind Sie etwa vernünftig geworden? Vernünftig vielleicht nicht aber alt. Deshalb gehe ich nicht mehr höher hinauf als auf 6000 Meter. Das Alter spürt man einfach. Da werden nur noch die Prostata und der Bauchumfang grösser. OSWALD OELZ, 72, Bergsteiger, Expeditionsarzt, Höhenmediziner. Anspruchsvollste Gipfel und schwierigste Routen auf der ganzen Welt zieren sein Tourenbuch. Als früherer Chefarzt am Stadtspital Triemli in Zürich engagierte er sich für die innere Medizin. Heute wohnt er in einem alten Bauernhaus am Bachtel im Zürcher Oberland. Mussten Sie auf Ihren Bergtouren auch mal aufgeben? Sehr oft sogar nur darum bin ich noch am Leben. Wenn es zu gefährlich wird, muss man umkehren. Das gehört zum Bergsteigen dazu. Reinhold Messner schaffte die Besteigung des Makalu mit einer Höhe von 8485 Metern der fünfthöchste Berg der Welt erst im fünften Anlauf. 11

12 WAHLEN DIE KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN Der Kaufmannische Verband Zurich unterstutzt an den Kantonsratswahlen vom Iz April zois die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten

13 1. Wofür stehen Sie ein, Daniel Frei? Unser Staats- und Gesellschaftsmodell mit sozialer Verantwortung, Bürger- und Freiheitsrechten und direkter Demokratie ist für mich ein Erfolgsmodell. Es muss aber immer wieder neu gestärkt, verteidigt und weiterentwickelt werden als Grundlage für Lebensqualität, Sicherheit, Zusammenhalt und Wohlstand. Name: Daniel Frei Wohnort: Niederhasli Beruf: Politikwissenschafter, Gemeinderat Hobbys: Freizeit mit Familie verbringen, etwas Sport Partei/Bezirk: SP, Dielsdorf 2. Wofür stehen Sie ein, Andreas Hauri? Ich stehe für ein starkes, ökologisches und liberales Zürich ein. Mit bezahlbarem Wohnraum und Bildung, die fördert und fordert. Lebensqualität inklusive. Name: Andreas Hauri Wohnort: Zürich Beruf: Geschäftsleiter KV Bildungsgruppe Schweiz Hobbys: Freunde, wandern, Langlauf und Kultur ja, ich stehe dazu: Ich bin und bleibe ein Fan des Hafenkrans. Partei/Bezirk: Grünliberale, Zürich 3/9 3. Wofür stehen Sie ein, Karin Joss? Für die Energiewende und den Atomausstieg, den Schutz der Bevölkerung rund um den Flughafen Zürich-Kloten, den öffentlichen Verkehr, das Bildungswesen, eine liberale Gesellschaft, die unterschiedliche Lebensformen akzeptiert und eine Wirtschaft, die Nachhaltigkeit lebt. Name: Karin Joss Wohnort: Dällikon Beruf: dipl. Mathematikerin ETH, Unternehmerin, Leiterin Administration und Marketing, Stiftungsrätin BVG-Stiftung Handel Schweiz Hobbys: Scrabble, Sprachen lernen (u.a. alle vier Landessprachen), Speed Cubing, Gedächtnistraining Partei/Bezirk: Grünliberale, Dielsdorf 4. Wofür stehen Sie ein, Rolf Butz? Dafür, dass das duale Berufsbildungssystem auf Erfolgskurs bleibt und die Berufslehre mit individueller Weiterbildung gestärkt und aufgewertet wird. Für eine Politik, welche die Familien unterstützt und fördert sowie eine gerechte Sozialpolitik: Die Hilfe soll jenen zukommen, die wirklich Hilfe brauchen. Und schliesslich für die Förderung des Breiten- wie auch Spitzensports. Name: Rolf Butz Wohnort: Rafz Beruf: Geschäftsführer Hobbys: Sport, Hund, Musik und Lesen Partei/Bezirk: EVP, Bülach 5. Wofür stehen Sie ein, Edgar Urech? Das duale Bildungssystem, gute Sozialpartnerschaft, starke Arbeitnehmende und eine starke Wirtschaft, mehr Ferien für Staatspersonal sowie ein gerechtes Entlöhnungsmodell. Name: Edgar Urech Wohnort: Nürensdorf Beruf: Kaufmännischer Angestellter, Leiter Depotbankkontrolle Hobbys: Unihockey Partei/Bezirk: EVP, Bülach 6. Wofür stehen Sie ein, Ralf Margreiter? Bildung schafft Zukunft. Darum engagiere ich mich für eine Bildungspolitik mit Herz und Köpfchen, Strategie und Realitätssinn. Denn alle Kinder haben faire Chancen verdient. Name: Ralf Margreiter Wohnort: Zürich Beruf: Leiter Bildungsberatung, Berufsbildungsexperte KV Zürich Business School Hobbys: Tauchen, Lesen, Kochen, Diskussionen und ein gutes Glas Wein Partei/Bezirk: Grüne, Zürich 3/9 7. Wofür stehen Sie ein, Felix Steger? Als Vertreter der U25- Generation will ich keine Zukunft, in der unsere Innovationen und Ideen vom Sparwahn erstickt werden. Ich will eine Zukunft, in der wir wieder Möglichkeiten bekommen, unser Winterthur zu gestalten. Und das geht nur mit einem gerechten kantonalen Soziallastenausgleich und einem fairen Steuersystem. Name: Felix Steger Wohnort: Winterthur Beruf: Kaufmann, Unterrichtsassistent Hobbys: Sport, Lesen, Reisen, Politik Partei/Bezirk: SP, Winterthur 8. Wofür stehen Sie ein, Remo Vontobel? Für das Recht auf Freiraum und Privatsphäre. Für mehr günstige Wohnungen und gemeinnützigen Wohnungsbau, für bezahlbare Kinderbetreuung resp. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für gerechte Steuern und einen Kanton, in dem nicht das Portemonnaie entscheidet, wer hier leben darf, sowie für funktionierende staatliche Leistungen. Name: Remo Vontobel Wohnort: Zürich Beruf: Geschäftsführer Hobbys: Tauchen Partei/Bezirk: AL Alternative Liste, Zürich 6/10 9. Wofür stehen Sie ein, Benedikt Gschwind? Für soziale Gerechtigkeit. In der Finanz- und Wirtschaftspolitik heisst das für mich, genügend Mittel zu haben, um staatliche Leistungen in Bildung, Gesundheit und Sozialem zu finanzieren und in die Infrastruktur zu investieren. Die Schwachen müssen gestärkt werden. Name: Benedikt Gschwind Wohnort: Zürich Beruf: Betriebsökonom FH Hobbys: Reisen, Kultur Partei/Bezirk: SP, Zürich 6/ Wofür stehen Sie ein, Christine Merseburger? Ich will in der Politik kreative Wege suchen und finden, damit bestehende Probleme gelöst werden und Raum entsteht für positive Entwicklungen. Es ist mir wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder gemäss seinen Fähigkeiten und Wünschen entwickeln kann.. Name: Christine Merseburger Wohnort: Wädenswil Beruf: Marketing Assistentin, Ausbildung als Direktionsassistentin mit eidg. FA Hobbys: Lesen, Stricken, Motorrad fahren Partei/Bezirk: EVP, Horgen 11. Wofür stehen Sie ein, Nik Gugger? Für Bildung und Arbeit, für Investitionen in berufliche Perspektiven für Jugendliche, in die Gewaltprävention und in den Umweltschutz, für ein effektives Gesundheitswesen, für Werte in der Wirtschaft, die über Gewinnmaximierung hinausgehen, für bessere Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie eine Sozialpolitik, die allen Menschen Perspektiven eröffnet. Name: Nik Gugger Wohnort: Winterthur Beruf: Gesamtleiter/ Sozialunternehmer Hobbys: Skifahren, andere Kulturen, Gitarre spielen, Menschen Partei/Bezirk: EVP, Kreis Wofür stehen Sie ein, Ernst Joss? Für einen sozialen Kanton ohne Sparmassnahmen auf dem Buckel der Angestellten. Name: Ernst Joss Wohnort: Dietikon Beruf: dipl. Physiker ETH Hobbys: Wanderungen mit Hund, Velofahren, Politik Partei/ Bezirk: AL Alternative Liste, Dietikon 13

14 WAHLEN SIEBEN FRAGEN AN REGIERUNGSRAT MARIO FEHR Mario Fehr, wofür stehen Sie ganz konkret ein? Als ehemaliger Präsident des Kaufmännischen Verbandes Schweiz weiss ich, dass wir über herausragende Bildungsinstitutionen verfügen und auf tausende kleiner und mittlerer Unternehmen mit hochstehenden Ausbildungsplätzen zählen können. Ich bin stolz darauf, dass Zürich weltoffen und wirtschaftlich erfolgreich ist. In diesem Sinne möchte ich unseren Kanton weiterhin als Regierungsrat mitgestalten. In welchem Bereich sehen Sie aktuell im Kanton Zürich den grössten Handlungsbedarf? Bildung, Forschung und Innovation sind der Schlüssel für unser künftiges Wachstum. Da sind wir mit unserem weltweit einzigartigen dualen Bildungssystem gut aufgestellt. Diesem müssen wir Sorge tragen und noch mehr in die Berufsbildung investieren. Was bedeutet für Sie persönlich Sicherheit? Sehr viel. Man kann sich in der Schweiz freier bewegen als anderswo. Seit 20 Jahren war die Kriminalität im Kanton Zürich nicht mehr so tief wie heute. Als Sicherheitsdirektor bin ich stolz auf diesen Erfolg meiner Kantonspolizei. Was war Ihr bedeutendster Karriereschritt? Die Wahl in den Regierungsrat. Auf diese Aufgabe hat mich das Präsidium des Kaufmännischen Verbandes Schweiz optimal vorbereitet. Was war Ihre letzte Weiterbildung? Und wo würden Sie sich gerne noch weiterbilden? Meine letzte Weiterbildung: ein Intensivkurs Französisch. Meine nächste: ein längerer Sprachaufenthalt in England mit viel Fussball und Pub-Besuchen. Worin finden Sie in Ihrem Leben den Ausgleich zur Arbeit? Am frühen Morgen bei einem Lauf im Freien. Am Abend bei einem guten Essen mit Freunden oder beim Fussball sei es im Stadion oder am Bildschirm. Und zum Schluss: Haben Sie Angst davor, nicht wiedergewählt zu werden? Ich habe meinen Beitrag zu einem sicheren, sozialen und sportlichen Kanton geleistet. Und bin darum zuversichtlich, dass ich meine Arbeit fortsetzen darf. VORNAME, NAME: Mario Fehr WOHNORT: Zürich BERUF: Regierungsrat PARTEI: SP KANDIDATUR: Regierungsratswahlen Kanton Zürich 14

15 SOCIAL MEDIA INSTAGRAM-ERFOLGSPHÄNOMEN BRANDY MELVILLE Das italienische Modelabel Brandy Melville ist quasi über Nacht zu einer der angesagtesten Teenie-Marken für Mädchen in den USA geworden. Beeindruckend dabei ist vor allem, dass das Label scheinbar vollständig auf klassische Werbung verzichtet. Brandy Melville betreibt weltweit nur etwa 65 Filialen bei H&M sind es immerhin rund 3100 Filialen. Jedoch macht das Unternehmen den grössten Teil seines Umsatzes mit dem Onlinehandel. Wer von den jugendlichen Mädchen Brandy Melville tragen kann, gehört dazu ist ein Brandy Girl und gehört zum exklusiven Club. Die Kleidung ist fast ausschliesslich in nur einer Grösse zu haben: in SMALL. Ganz nach dem Motto des Labels: One size fits most. Ein Konzept, das die Beliebtheit bei den Teenies nur noch steigert. Instagram als Werbeplattform. Brandy Melville gilt in der Kommunikationsbranche als Phänomen, da es anscheinend das erste Unternehmen ist, das allein durch Instagram gross geworden ist. Die Frage ist: Wieso funktioniert das Ganze so gut? Das Label betreibt keine klassische Werbung, sondern verschiedene Social-Media-Konten und -Kanäle für viele Geschäfte einen eigenen. Dort sind neben Fotos von jungen und schlanken Mitarbeiterinnen der Filiale auch Kundinnen zu sehen: Sie alle tragen Kleidung von Brandy Melville. Durch das Teilen der Fotos ernten sie von ihren männlichen Freunden Anerkennung und Bewunderung und von ihren Freundinnen (im besten Fall für Brandy Melville) Neid. Diese Freundinnen wollen mit einem Foto kontern und kaufen sich ebenfalls etwas von diesem Label. Und warum von keiner anderen Marke? Weil das Label für ihre Einheitsgrössen-Politik bekannt ist und so Exklusivität ausstrahlt. Fat Shaming oder freie Marktwirtschaft? Es ist jedoch ein riskantes Konzept, das Mädchen auf Äusserlichkeiten reduziert und dies in einer der sensibelsten Lebensphasen: Jugendliche, die sich in der Pubertät befinden, haben ohnehin mit Konflikten sowie damit einhergehenden verzerrten Selbstwahrnehmungen und Unsicherheiten zu kämpfen. Viele Mädchen, die nicht den Massen des Labels entsprechen, fühlen sich ausgegrenzt oder anders gesagt: fett. Es ist ein Schritt zurück zu einem viel komplexeren Problem, gegen das schon seit Jahren gekämpft wird: Manch ein Mädchen wird sich für die Lieblingsklamotte oder schlicht um dazuzugehören dem Schlankheitswahn unterwerfen. Viele Leserinnen und Leser werden wissen, wie stark der Druck unter Jugendlichen sein kann. Andere Exklusivmarken. Im Internet tauchen die unterschiedlichsten Einträge zur Marke auf: Verzweifelte Sätze wie Ich bin zu fett für Brandy Melville und es bricht mir das Herz. Aber auch Mädchen, die das Ganze nicht so schlimm finden meist natürlich solche, denen die Sachen passen oder zumindest einige davon. Unter anderem wird argumentiert, dass es zum Beispiel auch Marken gebe, die nur Kleidung ab Grösse 42 anbieten und in deren Geschäften umgekehrt nichts in Grösse S zu finden sei. Ein Vergleich, der hinkt: Ein schlanker Körper ist für die meisten Menschen erstrebenswert. Und obwohl eine schlanke Figur vielmehr von einer guten Verbrennung abhängig ist und diese Veranlagung ist, gilt sie als Symbol für eine ausgewogene Ernährung, Gesundheit und Fitness. Trends kommen und gehen. Die Social-Media-Strategie ist aber auch unternehmerisch riskant. Denn durch das Werben über und mit realen Teenagern entwickelt sich eine Eigendynamik, die sich von der Unternehmenskommunikation teilweise oder gar nicht mehr steuern lässt. Geschmäcker und Trends bei Teenagern wechseln sehr schnell. Die Marke wird einen Plan brauchen, um auch nach dem Hype weiter bestehen zu können. Abercrombie & Fitch, eine andere Hip-Marke aus den USA, musste laut einem Artikel auf bloomberg.com bis Ende 2014 sechzig seiner Filialen wieder schliessen. Für die Teen-Trend-Forscherin Sarah Owen von Worth Global Style Network in New York hat sich die DNA dieser und anderer Hip-Marken nicht weiterentwickelt: Produkte und Markenbilder würden ausschauen wie vor zehn Jahren. JOHN-MILES GERST, ist Gründer und Geschäftsführer der Holiframes Limited. Zudem unterstützt er Unternehmen in den Bereichen Kommunikation, Design und Social Media. 15

16 KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL WEITERBILDUNG IM VISIER ARBEITSMARKT Mehrwert durch professionelle Saläradministration Kosten- und Zeitdruck haben längst in der Saläradministration Einzug gehalten. Komplexe Situationen professionell bewältigen und einwandfrei abwickeln zu können, macht gut ausgebildete Payroll Spezialist/innen zu einem grossen Gewinn für ein Unternehmen und zu gesuchten Fachkräften. Payroller nehmen eine wichtige Drehscheibenfunktion innerhalb des Human Resources (HR) und an Schnittstellen mit der Finanzabteilung, Versicherungen und Steuerbehörden wahr. Bei grossen Unternehmungen führen Payroll Spezialisten/innen oft in leitender Position ein Team und unterstützen das Management tatkräftig. Ein hervorragendes Know-how, langjährige Erfahrungen sowie Verschwiegenheit sind gefragte Voraussetzungen für diese anspruchsvollen Funktionen. Payroll Spezialist/-in KV Zürich Business School Gute Payroll Spezialist/innen sind schwer zu rekrutieren! Meist beschränken sich ihre Fachkenntnisse nur auf einen Teilbereich des Payrolls. Komplexe Fragestellungen in kürzester Zeit analytisch, vertrauensvoll, rechtlich abgestützt und für alle involvierten Stellen nachvollziehbar umsetzen zu können, das zeichnet für mich einen leidenschaftlichen Payroller aus! BENNO SPÜHLER, Senior Manager Payroll & Social Insurances / HR Manager ERWARTUNGEN Das sagen überzeugte Teilnehmende Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, um den Bereich Payroll und seine Aufgabenvernetzung besser zu verstehen. Besonders fit machen will ich mich zum Thema Expatriates und im Abacus-System. Dank neuem Wissen kann ich bereits heute unter anderem unserem lokalen HR-Team beratend zur Seite stehen. Später möchte ich den selbstständigen Aufbau eines Payroll-Bereichs übernehmen. ISABELLA DE NITTI, Pfizer AG, Senior Project Analyst MEINE BILDUNGSWELT Die Weiterbildungen der KV Zürich Business School bieten eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen: vom Einstieg in ein neues Berufsfeld über den Aufstieg und die Spezialisierung bis hin zur Meisterschaft. An dieser Stelle präsentieren wir jeweils einen Bildungsgang aus unseren zwölf Bildungswelten. Entdecken Sie auch unsere weiteren Angebote: Für die optimale Zusammenarbeit mit unseren Kunden (Arbeitgebern) möchte ich mir in dieser Weiterbildung Wissen und Verständnis aneignen, wie sie arbeiten und was sie von uns für eine bessere Servicequalität erwarten. Und das klappt: Ich kann das bereits Erlernte für meine Aufgaben bei der Ausgleichskasse schon mit gutem Erfolg anwenden. LINO HOSTETTLER, SVA Zürich, Kundenberater Versicherungsbeiträge Ich strebe anspruchsvolle Tätigkeiten im Payroll-Management an und möchte meiner Karriere mit gefragtem Spezialistenwissen Schub geben. Die breit aufgestellte Weiterbildung bereitet mich auf solche Funktionen vor, auch im internationalen Umfeld. Was ich zum Beispiel über grenzüberschreitende Sozialversicherungen gelernt habe, kann ich direkt in meinen Berufsalltag mit Grenzgängern einfliessen lassen. FERNANDO GIUDICE, SOCAR Energy Switzerland GmbH, HR Assistant 16

17 BILDUNGSWELT: PERSONAL UND SOZIALVERSICHERUNGEN BILDUNGSGANG Der Bildungsgang auf den Punkt gebracht Payroll Spezialisten/innen sind fachliche Vertrauenspersonen. Im kompakten, einsemestrigen Bildungsgang bauen wir auf Ihren Erfahrungen und Ihrem Wissen auf und machen Sie sattelfest, um sich als Fachperson in den Bereichen Salär- und Personaladministration, Quellenbesteuerung und Sozialversicherungen inklusive grenzüberschreitender Aspekte zu positionieren. Sie erwerben die notwendigen Kompetenzen, um arbeitsund sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen selbstständig umzusetzen, die Compliance sicher zu stellen, HR-Verantwortliche zu unterstützen und Mitarbeitende und Expatriates zu beraten. Voraussetzungen Sachbearbeiter/-in Personalwesen edupool.ch Sachbearbeiter/-in Sozialversicherungen edupool.ch Personalassistent/-in Zertifikat hrse Berufspraxis im Personalwesen, im Rechnungswesen und/oder im Sozialversicherungsbereich ermöglichen einen idealen Praxistransfer. Abschluss Als Abschluss der Ausbildung stellen Sie mit der Bearbeitung einer Fallstudie im Team Ihr Wissen und Können unter Beweis. Dies führt Sie zum Diplom Payroll Spezialist/-in KV Zürich Business School. ZUKUNFT Ein Beitrag für effiziente HR-Prozesse Die Saläradministration wandelt sich dauernd, bewährte Systeme veralten immer schneller. Ständige Weiterbildung ist unabdingbar. Der Erfahrungsaustausch unter erfolgreichen Profis schafft Mehrwert für Sie und Ihre Arbeitgebenden. Die Ausbildung zum/r Payroll Spezialist/in schafft ideale Grundlagen. Verantwortungsvolle Payroll Spezialisten/innen tragen auch in der Zukunft massgeblich zu effizienten HR-Prozessen bei. Eine sozialversicherungs- wie steuerrechtlich korrekte Systempflege von Salärbestandteilen und Entschädigungen, das Erstellen der monatlichen Salärabrechnungen inkl. korrekter Verbuchung ins Rechnungswesen bis hin zu Jahresabstimmungen und zur Ausstellung der Lohnausweise bedingen eine effektive Arbeitsweise und aktuelles Praxiswissen. Als Payroll Spezialist/in stehen Ihnen berufliche Aufstiegschancen offen. Eignen Sie sich heute die dazu notwendigen Kompetenzen an, um morgen fit für die Herausforderungen zu sein. Kein Abschluss ohne Anschluss Sie wollen mehr? Erfolgreichen Absolvent/innen bieten sich zum Beispiel folgende Weiterbildungsperspektiven: HR-Fachleute mit eidg. Fachausweis Sozialversicherungsfachleute mit eidg. Fachausweis Führungsfachleute mit eidg. Fachausweis Nachdiplomstudium HF in Management & Leadership 17

18 KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL DOZENTEN-PORTRÄT Foto: freshfocus Erst überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Veränderungs- und Lernbereitschaft sichern zukünftig einen dauerhaften Platz in der Arbeitswelt. ENTWEDER ODER Duale Bildung oder Hochschule? Beides. Ich nutze nach wie vor mit grossem Vergnügen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten einerseits über die Literatur, andererseits über Kurse. ARNO EHRET, DOZENT BILDUNGS- GANG NDS HF IN MANAGEMENT UND LEADERSHIP Was macht einen guten Coach aus? Das weiss kaum jemand besser als Arno Ehret. Der einstige Weltmeister und Torschützenkönig der Handball-Bundesliga reüssiert seit den 80er-Jahren auch als Trainer in der deutschen Bundesliga, beim Schweizer Rekordmeister GC/Amicitia Zürich und als Coach der Deutschen und der Schweizer Nationalmannschaft. Der Schwarzwälder ist fest davon überzeugt, dass Wirtschaft und Führungskräfte vom Sport lernen können: Für Topresultate und langfristigen Erfolg braucht es in beiden Bereichen Begeisterung, Expertenwissen und Authentizität und den richtigen Umgang mit Konflikten. Das sind auch die Themen seiner Dozententätigkeit im Nachdiplomstudium HF. Im Team- Seminar Mitarbeiterführung geht es um den Bezug zwischen Theorie und Praxis. Lernen geschieht vor allem über Erleben, so Ehret. Deshalb setze ich auch Fälle aus meiner Berufspraxis im Unterricht ein. Dabei kann er auf einen breiten Erfahrungsschatz aus Sport und als Berater in der Wirtschaft zurückgreifen. Und wie schafft er den Rollenwechsel zwischen den Welten? Sein Rezept klingt so einfach wie bestechend: Schau was du gut kannst und dir Spass macht und mach das NAME: ARNO EHRET +++ ALTER: BERUF: Berater und Coach FUNKTION AN DER KVZBS: Dozent im Nachdiplomstudium Executive in Management und Leadership NDS HF (Team-Seminar Mitarbeiterführung ) +++ AN DER KVZBS SEIT: 2005 Mündlich prüfen oder schriftlich? Mündlich ist spannender. Man kann auch stärker auf den Prüfling eingehen und Missverständnisse durch Nachfragen eher ausschliessen. Idealist oder Realist? Ideale beruhen auf Werten. Mir ist es wichtig, meine Werte zu leben. Ich bin aber Realist genug, zu akzeptieren, dass es auch mal Kompromisse braucht. Frühaufsteher oder Langschläfer? Frühaufsteher. Das war als junger Mensch allerdings anders. Anscheinend senile Bettflucht Fleiss oder Talent? Das Talent gibt die Richtung vor, der Fleiss sorgt für den Erfolg. Ich habe manches Talent erlebt, das mangels Fleiss auf der Strecke blieb. Links oder rechts? Das eine ist nichts ohne das andere. Erst der Blick nach rechts und links sichert ausgewogene Entscheide. Lange Leine oder feste Struktur? Ich war schon immer ein Vertreter von möglichst viel Freiraum für den Einzelnen. Nicht alle können aber mit dieser Verantwortung umgehen. Den passenden Orientierungsrahmen für jeden Mitarbeiter zu definieren, ist eine spannende Führungsaufgabe. 18

19 RECHT DAS LEHRVERHÄLTNIS FRAGEN AUS DER PRAXIS Frage 1 Ich mache meine Lehre in einem Kleinbetrieb und bin jetzt im dritten Lehrjahr. Inzwischen erledige ich auch anspruchsvolle Aufgaben selbstständig. Daneben muss ich aber auch langweilige Statistiken nachführen und im Teamturnus die Abwaschmaschine ausräumen. Ich bin der Meinung, dass ich dabei nichts Neues lernen kann und dass ich das deshalb nicht tun muss. Was meinen Sie? Die wichtigste Pflicht des Lehrbetriebs ist es, die Lernenden sorgfältig und fachgerecht auszubilden. Im Gesetz steht, dass die Lernenden nur zu Arbeiten herangezogen werden, welche mit dem Beruf im Zusammenhang stehen und die Ausbildung nicht beeinträchtigen. Bei der Statistik ist die Sache klar: Auch wenn die Aufgabe eher eintönig ist, so ist sie doch Teil der beruflichen Tätigkeit eines Kaufmannes. Das kann von Putz- und Aufräumarbeiten nicht behauptet werden. Allerdings gehört es gerade in Kleinbetrieben auch dazu, dass man sich gegenseitig hilft und kleinere Aufgaben, die im Geschäftsalltag zu erledigen sind, abwechslungsweise übernimmt. Frage 2 Unsere Tochter sucht eine Lehrstelle als Kauffrau. Wie können wir sie unterstützen und worauf ist zu achten beim Abschluss des Lehrvertrags? Ihre Tochter steht vor wichtigen und manchmal schwierigen Entscheidungen, eine hat sie bereits getroffen: Sie will sich zur Kauffrau ausbilden lassen. Auf unserer Homepage findet Ihre Tochter wichtige Informationen zu den verschiedenen Profilen, zur Lehrstellensuche (z.b. den Link zum Lehrstellennachweis der Kantone LENA), zur Bewerbung und zum Vorstellungsgespräch. Schnuppertage können wertvolle Einblicke in einen Betrieb und in die Branche geben. Der Lehrvertrag muss schriftlich abgeschlossen und von der Kantonalen Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Wenn Ihre Tochter noch nicht achtzehnjährig ist, müssen Sie den Vertrag mit unterschreiben. Ein Teil des Vertragsinhalts ist gesetzlich vorgegeben, Verhandlungsspielraum besteht bei der Höhe des Lohnes, bei den Ferien (bis zum 20. Lebensjahr mindestens 5 Wochen) und bei der Kostenbeteiligung des Betriebes für die Schulbildung. Im Rahmen unseres Gesamtarbeitsvertrages mit dem Verband Zürcher Handelsfirmen haben wir eine monatliche Mindestentschädigung von CHF 750. /950. /1450. (im 1./2./3. Lehrjahr) sowie die Kostenübernahme für die obligatorischen Lehrmittel und Diplome vereinbart. Darüber hinaus empfiehlt der Kaufmännische Verband für Lernende jeden Alters einen Ferienanspruch von 7 Wochen im 1. Lehrjahr und von 6 Wochen im 2. und 3. Lehrjahr. Der Vertrag wird für die gesamte Dauer des Lehrverhältnisses abgeschlossen, mit einer maximal dreimonatigen Probezeit. Während der Probezeit kann unter Einhaltung einer siebentägigen Frist gekündigt werden, danach kann das Lehrverhältnis nur noch im gegenseitigen Einverständnis oder aus wichtigen Gründen aufgelöst werden Frage 3 In meiner Tätigkeit als HR-Mitarbeiterin bin ich zuständig für das Ausstellen der Arbeitszeugnisse. Gibt es bei Lehrzeugnissen etwas, worauf ich besonders achten muss? Grundsätzlich gelten für die Formulierung von Lehrzeugnissen die gleichen Prinzipien wie bei den Zeugnissen für Arbeitnehmende. Sie sollen wahr, vollständig und klar sein, eine objektivwohlwollende Beurteilung der Leistung und des beruflichen Verhaltens enthalten und dem weiteren beruflichen Werdegang förderlich sein. Gerade bei Lehrzeugnissen ist dem letzten Punkt besondere Bedeutung zuzumessen, stehen doch die jungen Lehrabsolventen ganz am Anfang der beruflichen Laufbahn und werden dieses Zeugnis während vieler Jahre immer wieder vorweisen. Wie bei allen Zeugnissen ist darauf zu achten, dass die ganze Dauer des Lehrverhältnisses betrachtet wird und dass untypische Vorkommnisse oder Schwierigkeiten an einzelnen Stationen der Lehre nicht überbewertet werden. Übrigens haben gemäss Praxis auch Lernende das Recht auf ein Zwischenzeugnis, wenn sie auf Stellensuche sind. Mehr Hilfreiches zur kaufmännischen Lehre Für Lernende: kfmv-zürich.ch/jugend Für Berufs- und Praxisbildner: kfmv.ch/wbp Seminarangebot: kfmv-zürich.ch/seminare MADELEINE GUNTERN, Rechtdienst beim Kaufmännischen Verband Zürich. Liste 7 Edgar Urech in den Kantonsrat und Nik Gugger in den Regierungsrat 19

20 POLITIK LEHR- ABBRUCH EINE ZWEITE CHANCE Viele Ursachen können zu einem Abbruch des Lehrverhältnisses führen. Zusätzliche Kosten, beträchtlicher Zeitverlust, persönliche Enttäuschungen und viel Ärger sind oft die Folgen. Wäre dieser Unfall zu vermeiden gewesen? Wer ist nun dafür verantwortlich? Oder ganz brutal gefragt: Wer ist der Versager? 20

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