100 Jahre «Handeli» kantonsschule enge zürich editorial

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1 100 Jahre «Handeli» kantonsschule enge zürich 1 Jahresbericht 2003/2004 editorial

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3 inhaltsverzeichnis editorial 4 Vorwort des Rektors: 100 Jahre «Handeli» 6 Schulchronik 2003/2004 abschlussfeiern 8 Diplomfeier HMS/Abschlussfeier IMS «Ist Lernen Glücksache?» 11 Abschlussfeier IMS «Liebe» 13 Maturit ä tsfeier «Der eigene Weg» 100 jahre «handeli» 18 «Freut Euch des Lebens!» 22 Die KEN und ihre nahe Umgebung 24 Streiflichter auf die Geschichte der Kantonalen Handelsschule 28 Die nächsten 100 Jahre 32 «Dank und Ausblick» oder die «Handeli» der Zukunft schulbetrieb 38 Wechsel in der Schulleitung 40 Neue Lehrpersonen «mit besonderen Aufgaben» 41 Von der Niederdorfoper bis zur Weinkultur 43 Die Kontaktgruppe der KEN: aktiv und innovativ 44 Elternverein der KEN veranstaltungen 46 Willkommen und Abschied 48 Theaterprojekt «Hexenjagd» 49 Gospel, Rock und Pop 50 Schneesportlager 2004 projekte & austausch 52 Projektunterricht im Überblick 53 Arbeitswoche N1c: Internationales Genf 54 Arbeitswoche W1e: Eine Arbeitswoche der besonderen Art 55 Arbeitswoche W1f: Lausanne und seine Umgebung 56 Arbeitswoche W1h: «Gesundheit vor allem» 57 Arbeitswoche W3d: «Krompir» und belastete Füsse 59 My Exchange Year 61 My Year in Sidney anhang 64 Verabschiedung Ernst Hediger 66 Nachruf Professor Hans Sonderegger verzeichnisse 70 Schulkommission 70 Rektorat 70 Lehrer/innenverzeichnis 77 Personal 78 Vereine 78 Schüler/innenverzeichnis 81 Adressen 82 Impressum kantonsschule enge jahresbericht 2003/2004

4 Beat Wüthrich, Rektor 100 Jahre «Handeli» 4 jahresbericht 2003/2004 Vor 100 Jahren, im Frühling 1904, nahm die Kantonale Handelsschule, vormals eine Abteilung der Industrieschule, den selbständigen Betrieb auf. Damit ist dieses Jahr die «Handeli», wie sie liebevoll genannt wurde, 100 Jahre alt geworden. Das bedeutet, dass bis heute über 800 Lehrerinnen und Lehrer an der Schule unterrichtet haben, um gegen Schülerinnen und Schüler zu einem Abschluss, der Ihnen die Berufswelt oder die Universitäten öffnet, zu bringen. 100 Jahre sind eine Zeitspanne, welche an anderen Orten Anlass für ein rauschendes Fest mit einem feierlichen und ausgedehnten Blick zurück ist. Gemäss dem Wahlspruch «Mehr sein als scheinen» haben wir uns am 28. September 2004 auf eine kurze aber intensive Feier beschränkt, in welcher nicht nur retrospektiv die würdige Jubilarin gefeiert wurde, sondern in welcher auch die Gegenwart prominent zum Zuge kam und der Blick zudem in die Zukunft gerichtet wurde. Die Jubiläumsfeier Zur ruhmvollen Vergangenheit der Kantonalen Handelsschule sprach Prof. Dr. Walter Kronbichler, Historiker und ehemaliger Geschichtslehrer unserer Schule. Was daraus geworden ist, also die Gegenwart, beleuchtete unser Prorektor und Handelslehrer Thomas Limacher. Herr Dr. Rolf Dörig schliesslich blickte in die wirtschaftliche Zukunft und leitete daraus einige Erfordernisse für die heutigen und künftigen Absolventinnen und Absolventen der Kantonsschule Enge ab. Der offizielle Festakt wurde eingeleitet durch ein gediegenes kurzes Konzert des Chors der Kantonsschule Enge unter der Leitung von Dr. Martin Jäger. Kulturelle Vielfalt an der KEN Wir sind an der Kantonsschule Enge stolz auf unsere kulturellen Anlässe und die musischen Umrahmungen von Feiern und speziellen Veranstaltungen. Wir verfügen für die Darstellung der kulturellen Dimension im musischen Bereich über eine ganze Reihe von ausgezeichneten Ensembles. Da ist einerseits die Theatergruppe, welche einmal im Jahr eine von Grund auf selbst erarbeitete Produktion zeigt. Andrerseits sorgen im musikalischen Sektor der Chor der Schule und das Blasorchester Freudenberg/Enge sowie Rektor Beat Wüthrich begrüsst die Erstklässler/innen Instrumental- und Gesangsensembles für bemerkenswerte Auftritte. Im Zusammenhang mit dem 100-Jahrjubiläum stand auch eine während eines Monats offene spannende Ausstellung von Fotografien, Schriftdokumenten und anderen Gegenständen, welche mit der hundertjährigen Geschichte unserer Schule und ihren Schulhäusern zu tun haben. Prorektor Hans Spuhler, auch er Historiker, hat in akribischer Arbeit die Perlen aus unseren Archiven herausgesucht und zu einem überaus anregenden und humorvollen Kaleidoskop von Schulmaterialien, Lehr- und Stoffplänen, altertümlichen Vorschriften, Klassen- und Lehrerfotos, Auszügen aus alten Protokollen und vielen anderen Schuldokumenten zusammengestellt. Ein schöner Spiegel der Entwicklung der Handeli zur heutigen Kantonsschule Enge, in welchem auch viele Bilddokumente der im Laufe des Jahrhunderts benutzten Schulgebäude zu sehen waren. In der Rubrik «100 Jahre Handeli» finden Sie in den Artikeln und Referaten, welche sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Schule befassen, weitere interessante Gedanken und Überlegungen.

5 Die beiden Bildthemen: «Die Umgebung der KEN» (Fotograf: Ulrich Anderegg) Das Erscheinungsbild Neben dem Hauptthema des 100-Jahrjubiläums, welches mehr im Wort behandelt wird, liegen dem Erscheinungsbild dieses Jahresberichtes zwei Bildthemen zugrunde. Das Gesicht dieser Broschüre präsentiert sich etwas anders als in den Vorjahren. Wohl ist das spezielle Format als Markenzeichen gleich geblieben, aber das Layout wurde erneuert und modernisiert. Wir hoffen, dass es Ihnen gefällt. Inhaltlich sind wir im ersten reich illustrierten Jahresbericht dieser Reihe vom kleinen Jubiläum «40 KEN 20» ausgegangen. Parallel zu den Kapiteln des Leitbildes haben wir uns vorgestellt mit «woher wir kommen», «wer wir sind» und «was wir tun». Eine Bildserie über unser denkmalgeschütztes Haus verdeutlichte die dazugehörigen Texte. Der zweite Jahresbericht der Reihe zeigt unser Haus in der Endphase der achtjährigen Totalsanierung als Provisorium, als Bauplatz, als Phönix, der sich langsam aus der Asche erhebt. Im dritten Jahresbericht (2000/2001) haben wir, unterstützt durch Illustrationen, welche unsere Gebäude spiegelten, gezeigt, «wo wir leben». Im vierten Band der Reihe haben wir uns von aussen genähert, so wie die Schulangehörigen und Besucher sich dem Haus nähern. Aber auch aus ungewöhnlichen Perspektiven, zum Beispiel von weit oben haben wir die Perspektiven der Schulanlage im Bild eingefangen «annäherungen» an ein Denkmal. Ganz selbstverständlich waren wir im Jahresbericht 2002/2003 schon da, im Schulhaus drin. Die weitere Annäherung brachte uns zu den «details», deren Poesie und erstaunlichen Aussagen unser Fotograf mit Meisterschaft eingefangen hat. Ebenso selbstverständlich wenden wir nun im vorliegenden Bericht der Kantonsschule Enge den Blick von innen nach aussen. Wir schauen aus den Fenstern, wir verlassen das Schulgelände, wir schauen uns um und entdecken die Umgebung, das Quartier, die Stadt, in der wir leben. Das ist unsere Nachbarschaft, unser Bahnhof Enge, unser Hürlimannschloss, unser Tram, unsere belebten Strassen, unsere ununterbrochen pulsierende Bautätigkeit um uns herum, das Leben eines wichtigen Quartiers einer grossen Kleinstadt. Die im Bild dargestellten Entdeckungen unserer näheren und weiteren Umgebung haben und «Menschen an der KEN» (Fotograf: Andreas Zihler) uns ebenso fasziniert wie die Reise ins Detail, die wir den Leserinnen und Lesern vor einem Jahr zeigen durften. Neben diesem Blick nach aussen haben wir uns aber auch im Schulhaus umgeschaut und die Menschen im Bild festgehalten, welche hier leben, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Angehörigen des Personals, Besucher, Gäste. Zur Vielfalt der Umgebung die Vielfalt im Innern der Schule! 5 editorial

6 Schulchronik 2003/ jahresbericht 2003/ : Beginn des Schuljahres 2003/2004, 40 Klassen mit 833 Schüler/innen, davon 261 Erstklässler/ innen in 11 Klassen (bis zur Entlassung im September ausserdem zusätzlich 154 Maturanden/innen in 8 Klassen), Eröffnungsfeier mit Begrüssungsworten von Rektor Beat Wüthrich : Mündliche Maturitätsprüfungen; Spezialprogramme für die Gymnasialklassen (1. Klassen: Arbeitstechnik, Erstklässlertag; 2. Klassen: Klassentag, Musische Fächer; 3. Klassen: Sport, Schulreise; 4. Klassen: Arbeitstechnik, Studien- und Berufstag; HMS- und IMS-Klassen: individuelle Programme) 5. 9.: Maturitätsfeier. Ansprache von Nicolas Lindt, Schriftsteller und Ehemaliger : Jubiläumstag «44 KEN 24»: Marktplatz die KEN als Wirtschaftsdrehscheibe, mit vielen Buden und Ständen von Klassen und Schüler/innen : Herbstferien : Gospel-Projekt mit Freddy Washington : Berufsmaturitätsprüfungen HMSPlus 8.12.: Weiterbildungstag der Lehrerschaft: «Kultur in Zürich» : Ensemble- und Sologesang-Konzert beider Kantonsschulen im Saal des Liceo artistico : Weihnachtsferien 30.1.: Slowakischer Tag: Präsentationen des Projektunterrichtskurses «Schweiz/Slowakei» 5.2.: KEN-EXPO 04: Mündliche Präsentation aller Maturitätsarbeiten, Präsentationen aus dem Projektunterricht : Sportferien : Aufführungen des Projektunterrichtskurses Schultheater: «Hexenjagd», nach Arthur Miller bearbeitet von Michael Aeschbach 4./5.3.: Öffentliche Besuchstage : Ausstellung aller Maturitätsarbeiten 5.3.: Festliche Präsentation ausgewählter Maturitätsarbeiten : Frühlingsferien 13., 16., 26., 27.5.: «Pop & Rock Gospel». Chorkonzerte in zwei Zürcher Kirchen und in der Aula Kantonsschule Enge : Sternwoche (1. Gymnasialklassen: Arbeitswochen in der Schweiz; 2. Gymnasialklassen: Kurswochen im Schulhaus; 3. Gymnasialklassen: Arbeitswochen im Ausland; 4. Gymnasialklassen: Tutoratswoche; HMS- und IMS-Klassen: individuelle Programme (Arbeitswochen, Schulreisen, Spezialunterricht)) , 14.6.: Schriftliche Diplomprüfungen (HMS) und Abschlussprüfungen (IMS, erstmals) : Ausstellung ausgewählter Maturitätsarbeiten aller Kantonsschulen im Stadthaus Zürich : Mündliche Diplomprüfungen 1.7.: Diplomfeier Handelsmittelschule, (erste) Abschlussfeier Informatikmittelschule. Verabschiedungsworte von Prorektor Thomas Limacher, HMS-Betreuer, und Nicole Brockhaus, IMS-Delegierte : Sommerferien 16.8.: Beginn des Schuljahres 2004/2005, 49 Klassen mit 1004 Schüler/innen (inkl. Maturand/innen) : Mündliche Maturitätsprüfungen : Rahmenprogramm während Maturitätsprüfungen (1. Klassen: Erstklässlertag und Arbeitstechnik; 2. Klassen: Soziale Beziehungen und Musischer Tag; 3. Klassen: Sporttag und Schulreise; 4. Klassen: Studien- und Berufstage) 6.9.: Maturitätsfeier 2004, Ansprache von Catalin Dorian Florescu, Schriftsteller, Ehemaliger 28.9.: Jubiläumstag 100 Jahre «Handeli» («44 KEN 24») mit Jubiläumsausstellung, Festakt und Festbankett : Herbstferien

7 abschlussfeiern 7 editorial kantonsschule enge jahresbericht 2003/2004

8 Thomas Limacher, Prorektor Ist Lernen Glücksache? 8 jahresbericht 2003/2004 Rede anlässlich der Diplomfeier der HMS und Abschlussfeier der IMS vom 1. Juli 2004 Sehr geehrte Damen und Herren Es ist mir ein Freude, Ihnen im Namen der Schulleitung der Kantonsschule Enge zur Entlassungsfeier 2004 einen herzlichen Willkommensgruss zu entbieten. Wenn ich mich vorerst nur an Sie wende, liebe Diplomandinnen und Diplomanden sowie Absolventen der IMS, so geschieht dies aus dem einfachen Grund, dass ich Ihnen von ganzem Herzen für die bestandene Diplomprüfung gratulieren möchte. Und damit darf ich es jetzt auch offiziell verkünden: Von 38 Diplomandinnen und Diplomanden haben 34 die Diplomprüfungen bestanden, und von 9 IMS Absolventen haben 8 die Bedingungen erfüllt und ihre Abschlussprüfungen erfolgreich hinter sich gebracht. Ich denke, das ist ein Applaus wert. Dank Auch wenn dieser Tag Ihnen gehört, liebe Diplomandinnen und Diplomanden, gebührt auch meinen Kolleginnen und Kollegen ein grosser Dank. Ihr habt unseren hoffnungsvollen und wie sich gezeigt hat erfolgreichen Nachwuchs während drei oder sogar vier Jahren begleitet und unermüdlich auf dieses grosse Ziel vorbereitet. Ihr alle habt diesen jungen Menschen sehr viel gegeben und sie einen grossen Schritt weitergebracht. Dafür bin ich euch dankbar. Einen herzlichen Dank verdient auch der eben gesehene und gehörte Pop & Rock Gospelchor. Eure rhythmische und harmonische Darbietung unter der Leitung von unserem Musiklehrer, Herr Martin Jäger, war das erste Highlight des Abends und hat uns temperamentvoll auf die heutige Feier eingestimmt. Last but not least möchte Ihnen danken, liebe Eltern. Sie haben Ihre Kids in dieser strengen und interessanten Zeit grossartig unterstützt und begleitet. Oder um es sportlich auszudrücken: Ihr habt eure Jungmannschaft taktisch und strategisch hervorragend auf ihre schwierige Aufgabe eingestellt! 3500 Lektionen in drei Jahren Wenn ich heute zu Ihnen sprechen darf, liebe Diplomandinnen und Diplomanden, freut mich dies ganz besonders. Ich hatte während der letzten drei Jahren Gelegenheit, Sie auf ganz unterschiedliche Art kennen zu lernen und umgekehrt. Einige von Ihnen haben mich während drei Jahren als BR Lehrer ertragen müssen. Andere wieder haben ihre Rechnungswesenkarriere bei mir gestartet. Ein paar weitere konnten im letzten Semester in meinen Turnstunden den Gipfel ihrer Sportkarriere erklimmen. Zudem hatte ich mit einigen von Ihnen vorsichtig ausgedrückt interessante Kontakte und Begegnungen in meinem Büro. Aber das ist Schnee von gestern. Denn der heutige Tag ist nicht nur ein guter Anlass für Rückblicke, sondern gibt mir auch Gelegenheit für einen kurzen Ausblick auf den neuen Lebensabschnitt, der Sie jetzt erwartet. Und weil die Zukunft viel spannender ist als die Vergangenheit, verzichte ich gerne auf einen chronologischen Rückblick auf 3500 Lektionen, unzählige Projekte, Wahlkurse und Arbeitswochen und habe mir anstelle dessen ein paar Gedanken zum Thema Lernen gemacht. Ist Lernen Glücksache? Diese Frage ist sicherlich etwas provokativ,

9 Lernen aus der Serie «Menschen an der KEN» 9 denn sie klingt so, als gäbe es eine höhere Macht, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Dies würde dann aber auch bedeuten, dass es letztlich egal ist, was und wie viel man tut. Denn es kommt ja ohnehin so, wie es kommen muss. Sie wissen natürlich, dass dem nie so war und auch nie so sein wird. Sie haben während der letzten drei Jahre hart gelernt und viel gearbeitet. Den lang ersehnten Lohn für all diese Strapazen, die Sie durchgemacht haben, erhalten Sie heute. Und dafür haben Sie heute auch ein paar Streicheleinheiten verdient. Trotzdem meine ich, dass es sich lohnt, der Frage, ob Lernen mit Glück zu tun hat, auf den Grund zu gehen. Nicht, weil man sich vor einer Prüfung viel Glück und nicht etwa viel Erfolg wünscht. Und auch nicht, weil Sie die eigene Lernstrategie glücklich umgesetzt haben und jetzt denken: «Zum Glück ist diese Lernerei endlich zu Ende!» Was ich sagen will, ist etwas anderes. Ich meine, es ist ein Privileg, lernen zu können, und ein Glück, lernen zu dürfen. Denn die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, Sprachen zu lernen, mit kompetenten Leuten zu diskutieren, in Gruppen Projekte zu realisieren und damit wichtige Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen zu erlangen, ist meines Erachtens etwas vom Schönsten überhaupt. Sie haben das Glück, hier und heute sagen zu dürfen, dass Ihnen eine grosse Investition in die Zukunft gelungen ist. Eine Investition, und das wissen Sie als in Betriebswirtschaft geprüfte Diplomanden, bringt im Unterschied zu Kosten einen Return. Erwarten Sie von mir jetzt bitte nicht, dass ich hier eine Investitionsrechnung vornehmen werde. Dass dies auch nur die eine Wahrheit wäre, möchte ich Ihnen mit der nun folgenden Geschichte vor Augen führen: Die zwei Hälften des Lebens Ein Mullah, stolzer Besitzer eines Kahns, lud den Schulmeister seines Dorfes zu einer Bootsfahrt auf dem Kaspischen Meer ein. Behaglich räkelte sich der Schulmeister unter dem Sonnendach des Bootes und fragte den Mullah: Wie wird wohl heute das Wetter werden? Der Mullah prüfte den Wind, blickte zur Sonne, runzelte die Stirn und sagte: «Wenn du mir fragst, wir kriegen Sturm.» Entsetzt rümpfte der Schulmeister die Nase und kritisierte: «Mullah, hast du nie Grammatik gelernt? Das heisst nicht mir, sondern mich.» Dafür hatte der so Getadelte nur ein Achselzucken übrig: «Was kümmert mir die Grammatik?» Der Schulmeister war verzweifelt. «Du kannst keine Grammatik. Damit ist die Hälfte deines Lebens vergeudet.» Wie es der Mullah vorausgesagt hatte, zogen am Horizont dunkle Wolken auf, ein starker Sturm peitschte die Wogen und das Boot schwankte wie eine Nussschale. Die Wellen ergossen riesige Wassermassen über das kleine Schiff. Da fragte der Mullah den Schulmeister: «Hast du jemals in diesem Leben schwimmen gelernt?» Der Schulmeister antwortete: «Nein, warum sollte ich denn schwimmen lernen?» Breit grinsend gab ihm der Mullah zur Antwort: «Damit ist jetzt dein ganzes Leben vergeudet, denn unser Boot ist gerade dabei zu sinken.» Zur rechten Zeit am richtigen Ort Die Moral von der Geschicht ist offensichtlich: Nicht alles im Leben ist vorhersehbar, und es braucht auch ein bisschen Glück, zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein. Aber es ist sicherlich falsch, immer nur das eine zu abschlussfeiern

10 10 jahresbericht 2003/2004 tun und das andere konsequent zu lassen. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Sie alle gelernt haben zu schwimmen. Dass Sie auf dem Meer in einen Sturm geraten, wünsche ich Ihnen aber dennoch nicht. Damit Sie aber auch in Ihrem künftigen Leben nicht untergehen, braucht es mehr als nur Schulwissen. Deshalb starten Sie schon sehr bald in Ihr Praktikum. In der Schule haben Sie Qualitäten entwickelt, die auch draussen im so genannt richtigen Leben als Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Einsatzfreude und Kommunikationsfähigkeit bezeichnet werden und in jedem Anforderungsprofil einen hohen Stellenwert einnehmen. Jetzt werden Sie die Möglichkeit erhalten, diese Qualitäten in einem völlig neuen Umfeld unter Beweis zu stellen. Wie die Mullah-Geschichte weitergeht, habe ich leider nicht eruieren können. Ich weiss aber, dass bei uns die meisten Lehrer/innen schwimmen können, und das ist zumindest für meine Zukunft beruhigend. Einige Zahlen Bevor Sie am Schluss dieser Feier von den Klassenlehrern die Zeugnisse ausgehändigt bekommen, möchte ich noch ein paar statistische Angaben zur Prüfung bekannt geben. Der Notendurchschnitt liegt zwischen eher knappen 4.17 und guten Die Klassendurchschnitte betragen für die Klasse H3a: 4.50, für die Klasse H3b: 4.53 und für die I3a: beachtliche Herzliche Gratulation für diese Leistung! Die beste aller Leistungen erreichte Lea Kaufmann mit dem genannten Durchschnitt von Sie ist damit die Prima des Jahrganges. Primus des Jahrganges ist Christoph Rebsamen, der einen Durchschnitt von exakt 5.27 erreichte. Notendurchschnitte über 5 haben erzielt: Kevin Gaunt mit 5.19, Nathaly Schumacher mit 5.17, Roland Schwyter mit 5.13, Priska Fröhli mit 5.08, Mafli Simon mit 5.04, Livia Mussato mit 5.04 und Micaela Kirschbaumer mit 5.0. Auf zu neuen Ufern! Mit der erworbenen Bildung im Rucksack und dem Diplomzeugnis im Lebenslauf werden Sie heute losgelassen, freigelassen zu neuen Aufgaben, für die Sie nun die eigene Verantwortung übernehmen müssen. Betrachten Sie diesen Schritt als Chance und Herausforderung. Und ganz wichtig: Geniessen Sie das Neue, das Sie erwartet, den Eintritt in eine Ihnen noch unbekannte Welt, sei dies das Praktikum, der Berufseintritt, ein Auslandjahr oder der Militärdienst. Ich bin überzeugt, dass Sie bei uns neben Grammatik auch noch vieles mehr gelernt haben: Sie haben sich in den letzten drei Jahren ein beachtliches Know-how angeeignet. Die Liste der kognitiven Fähigkeiten, die Sie erworben haben, ist lang, und Sie haben die Prüfung all dieser Befähigungen und Kompetenzen bestanden. Das gibt Selbstvertrauen, und dieses Selbstvertrauen ist notwendig, wenn Sie sich jetzt den Herausforderungen im heutigen schwierigen Umfeld stellen. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass Sie gut vorbereitet sind auf die Zukunft. Und ich wünsche Ihnen, liebe Diplomandinnen und Diplomanden, und Ihren Angehörigen von Herzen alles Gute für Ihr weiteres Leben. Aber jetzt freue ich mich zuerst einmal auf das heutige Entlassungsfest. Viel Vergnügen!

11 Nicole Brockhaus-Soldenhoff Liebe 11 Rede anlässlich der Abschlussfeier der IMS vom 1. Juli 2004 Ich habe ganz viele Namen, mit denen ich Sie anreden könnte: Meine lieben Versuchskaninchen, Pilot/innen oder Pionier/innen meine Wegbereiter/innen, Kämpfer/innen oder Survivors, oder vielleicht auch meine grauen Haare oder Falten Sie sind für uns als Schule und auch für mich persönlich ganz vieles gewesen aber vor allem eines: Acht ganz unterschiedliche Menschen, mit denen ich die spannendsten drei Jahre meiner Karriere verbracht habe. Deshalb möchte ich Sie vor allem direkt anreden: Liebe Alice, liebe Isabel, lieber Alain, Christoph, Kevin, Luzi, Marcel und lieber Raphi Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu Ihrem Abschluss und möchte Ihnen sagen, wie stolz ich auf Sie bin. Vom Konzept zur Realität Sie waren vor dreieinhalb Jahren der theoretische Faktor «motivierte, engagierte und neugierige Schüler und Schülerinnen» in einem Konzept, das wir für die Informatikmittelschule erarbeitet haben. Heute stehen acht motivierte, engagierte, neugierige und vor allem flexible junge Erwachsene vor mir, die unser Konzept mit Realitäten gefüllt haben. Sie haben es vor drei Jahren gewagt, mit einer Ausbildung zu beginnen, von der weder Sie noch wir ganz genau wussten, was alles auf uns zu kommen würde, sind in den drei Jahren immer wieder neuen Pfaden gefolgt und haben in den letzten Wochen bewiesen, dass Sie sich auch noch an alles erinnern, was Sie bei uns gelernt haben. Ich bin stolz auf Sie, dass Sie sich in dieses Abenteuer gestürzt haben und neugierig genug waren, mit der IMS zu beginnen. Ich bin stolz auf Sie, dass Sie motiviert genug waren, die drei Jahre durchzuhalten und Ihre Prioritäten so zu ordnen, dass die Schule ein wichtiger Teil Ihres Lebens war, für den Sie sich eingesetzt haben. Und ich bin vor allem stolz auf Sie, dass Sie so flexibel waren (und sind), sich auf ständig ändernde Bedingungen einzustellen und vor allem, dass Sie so engagiert sind, nicht alle Vorgaben, die wir in den drei Jahren von aus-sen zusätzlich gekriegt haben, einfach so hinzunehmen. Sie haben sich manchmal gewehrt und manchmal gemurrt, manchmal Protest geübt und sich aber auch häufig gefügt und angepasst. Wichtiger als Buchungss ä tze Für mich als Ihre Klassenlehrerin war das Vermitteln von Buchungssätzen und Kalkulationsschemen immer nur ein Teil, den ich Ihnen mitgeben wollte. Fast noch wichtiger ist mir, dass wir Lehrerinnen und Lehrer Ihnen helfen können, zu selbständigen und mündigen Erwachsenen zu reifen. Dass wir versuchen, durch unsere Wertehaltungen Ihnen die Möglichkeit zu geben durch Annehmen oder auch durch Distanzieren Ihre eigenen Werte zu bilden und zu wissen, was für Sie wichtig ist im Leben. Deshalb habe ich früh versucht, Ihnen meinen wichtigsten Leitsatz näher zu bringen. Er stammt vom heiligen Augustinus, der in seinem Gebet drei Bitten ausspricht: Die Bitte um die Kraft, das zu ändern, was man ändern kann, die Gelassenheit, das anzunehmen, was man nicht ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. abschlussfeiern

12 Catalin Dorian Florescu, Schriftsteller Der eigene Weg 12 jahresbericht 2003/2004 (die Kurzform dieses Gebetes ist etwas unreligiöser und heisst «Was mich nicht umbringt, macht mich stark») Es war für mich ein intensives und schönes Erlebnis, Ihnen zu zuschauen, wie Sie sich unbewusst und bewusst mit diesem Leitsatz auseinandergesetzt haben, wie Sie zwischen der Kraft, der Gelassenheit und der Weisheit hin- und hergerissen wurden und mit zunehmendem Alter mehr Weisheit nicht aber weniger Kraft entwickelt haben. Nun, mein letzter Punkt, weshalb ich stolz auf Sie bin, ist die Tatsache, dass Sie die ersten Schüler dieser Schule sind, die bei Ihrem Abschluss mehr wissen, als die Summe Ihrer Lehrerinnen! Sie sind fast fertig ausgebildete Applikationsentwickler/innen und haben sich Methoden angeeignet, deren Namen ich nicht mehr fehlerfrei aussprechen kann Das «richtige Leben» kennen lernen Sie gehen nun in Ihr Praktikum, um noch ein Jahr lang zu lernen, wie die Theorie mit der Praxis zusammenhängt eine grosse Herausforderung. Sie werden nicht nur Datenbanken programmieren, Websites erstellen und Applikationen zum Laufen bringen nicht nur wirtschaftliche Prozesse und buchalterische Tatsachen in echt erleben, sondern Sie werden vor allem mit anderen Spezialisten zusammenarbeiten und das «richtige Leben» kennen lernen. Ich hoffe, dass wir Ihnen in den drei Jahren all das mitgeben konnten, was Ihnen im Arbeits- und Alltagsleben weiterhelfen wird. Und ich bin sicher, dass Sie, liebe Alice, liebe Isabel, lieber Alain, Christoph, Kevin, Luzi, Marcel und lieber Raphi als Persönlichkeiten alles mitbringen, um als erfolgreiche, zufriedene und engagierte Menschen die Zukunft mitzugestalten. Dafür wünsche ich Ihnen das Allerbeste: viel Kraft, Gelassenheit und Weisheit. Rede anl ä sslich der Maturit ä tsfeier vom 6. September 2004 Meine Damen und Herren, liebe Maturanden und Maturandinnen, liebe Eltern und Lehrer Es ist ein Augenblick des Glücks. Das gilt es zu feiern und zu würdigen. Den Augenblick auskosten wie einen guten Joint Sie, liebe Eltern, die ihre Kinder vom Geburtsschmerz bis zum Kopfschmerz durch ihren Musik- und Kleidergeschmack begleitet haben, dürfen jetzt aufatmen: sie haben es geschafft. Haben ihre Kinder manchmal getrotzt, ihnen Rätsel aufgegeben, Ihnen vorgeworfen, Sie würden sie nicht verstehen, haben sie rebelliert oder im Gegenteil sich angepasst und sind zu wenig aus sich heraus gekommen? Waren sie pflegeleicht, eine Spur zu still oder zu laut, eine Spur zu unsicher oder zu voll von sich? Haben Sie erlebt, wie sie sich verliebten, die Suppe versalzten, nur um wenige Tage später wieder todunglücklich zu sein? Alles halb so schlimm: sie waren nur einen Sprung entfernt von der Kindheit. Jetzt aber

13 way2future aus der Serie «Die Umgebung der KEN» 13 haben sie einen grossen Sprung nach vorne gemacht: sie haben sich bewährt. Das löst noch nicht alle Probleme ihres Alters, aber man darf hoffen, dass es gut ausgehen wird. Die erste Hürde ist genommen. Doch was nun bevorsteht, ist ein hartes Stück Leben. Die Bewährung hierfür steht noch bevor. Um so kostbarer ist dieser Augenblick der Ruhe. Wir werden ihn auskosten wie nun, wie einen guten Joint. Aber das gehört ja nicht hierhin, das tun nur die anderen, nicht eure Kinder, nicht wahr? Eure Kinder kennen nur das unbefleckte Dasein, nicht wahr? Fragt sie, sie werden es bestimmt bestätigen. Wie oft täuschen sich die Eltern? Wie oft müssen sie sich täuschen, damit die Kinder Freiräume haben. Im Allgemeinen aber, für euch alle hier, gibt es berechtigten Grund, auf Glück zu hoffen. Es lohnt sich immer noch Sie, liebe Lehrer, die ihr die Schüler vor vier, fünf Jahren übernommen habt, ohne dass sie es sich ausgesucht haben, so wie man sich euch nicht aussuchen konnte, dürfen auch aufatmen: sie sind weg. Jene, die Ihnen weisse Haare wachsen liessen oder Sie zum totalen Haarverlust führten, wie auch jene, auf die Sie stolz sind, weil sie ein Stück von Ihnen mitnehmen und in die Welt tragen. Es hat sich gelohnt. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Lehrerberuf kein Zuckerschlecken ist, dürfen Sie sich freuen, weil es sich immer noch lohnt. Es lohnt sich morgens aufzustehen und den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Auch wenn dieser Auftrag nicht vorsieht, dass man oft in gleichgültige, gelangweilte, übermütige Pickelgesichter hineinschaut. Aber diese Gesichter werden sich ändern, werden reifen, lebendig werden, werden in die Gesichter der eigenen Kinder schauen, werden forschen, Firmen leiten, Aufgaben übernehmen, Gedichte schreiben, wenn sie es nicht schon tun. Wer hätte vor fünfzehn Jahren geglaubt, dass ausgerechnet ich, eine fette Null im Deutsch, Schweizer Schriftsteller werden würde? Nicht einmal ich, nicht einmal als ich meine ersten linkischen Gedichte schrieb, hier in diesem Haus. Eine Kostprobe gefällig? Sie dürfen ruhig schmunzeln. Ich Ich weiss jetzt endlich, was ich will Und wonach Ich mich immer sehne Es ist des Wesens wahres Ich, Es ist ein Traum, es ist Hymäre. Liebe ist Liebe ist, wenn ich dich spüre Und die Lippen dir berühre. Liebe ist auch deine Hand Zärtlich über meine Augen wandernd, Mich des Atems kurz beraubend, Nach der Seelenruhe greifend, Liebe ist ein süsser Tand. Vagabund werd ich jetzt sein, Keine Bleibe wird je mein, Da ich deiner Hand Berührung kenne. Auf der Suche mich begebend, Mich nach Zärtlichkeit stets sehnend Und das Elend still erlebend, Bis ich an des Feuers Flamme brenne. Liebe ist ein süsser Tand, Liebe ist auch deine Hand, Liebe ist, wenn ich dich spüre Und die Lippen dir berühre. abschlussfeiern

14 14 jahresbericht 2003/2004 Sie erkennen darin den Teenager, der ich mal war. Den sehnenden, unglücklichen, suchenden junge Mann. Hier nahm alles seinen Anfang, so wie auch bei manchem der anwesenden Schüler hier etwas seinen Anfang genommen hat. Ganz bestimmt, auch wenn man es noch nicht weiss. Irgendwann kommt man zurück und erzählt es seinen Lehrern. Ich bin froh, dass noch drei oder vier meiner Lehrer hier sind, dass ich sie in Zürich treffe und dass sie sehen, was ich geworden bin. Auch wenn es manchmal noch hapert mit dem Du. Als ob ich, ein erwachsener Mann, immer noch ihr Schüler wäre. Ich bin also in die Welt gegangen und tat mein Bestes. Und mein Bestes war bisher mehr recht als schlecht, will ich hoffen. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass auch diese Jugendlichen sich anstrengen werden. Denn Anstrengung wird es kosten, das Leben zum Nulltarif kriegt keiner. Ein grosser französischer Philosoph rumänischer Abstammung, Emil Cioran, schrieb: Leben heisst sich mindern. Cioran ist mein liebster Pessimist. Leben heisst sich mindern. Ihr, Lehrer, habt bisher dazu beigetragen, dass die Welt der Schüler reicher wurde, auch wenn diese manchmal es nicht so sahen, weil die verdammten Aufgaben da waren, während draussen ein grossartiger Tag dazu einlud, jung, zerstreut, abenteuerlich zu sein. Weil man sich als siebzehn, achtzehnjähriger Schüler wahrlich nicht in den Schulzimmern verwirklicht fühlt. Eher auf dem Fussballfeld, am Seeufer, an einem Rockkonzert oder in den Armen des ersten, zweiten oder dritten Freundes. Aber auch ihr, Lehrer, dürft zufrieden sein. Es ist auch euer Tag. Wenn ihr nicht schon kapituliert habt, wenn ihr nicht schon zynisch geworden seid, wenn ihr nicht schon zugemacht habt, wenn ihr euch auch nur ein bisschen an den Funken eurer Jugend erinnert, an eure Ideale als junge Lehrer, als Anfänger, damals, wenn ihr nicht verkrustet seid von einem Lehrerleben, das abnützt, dann kann euer Herz jetzt aufgehen. Ein Kreis schliesst sich, und es war kein Teufelskreis, auch wenn es manchmal danach aussah. Und ein neuer Kreis wird sich öffnen, neue Pickelgesichter, neuer Übermut, neue Forscher und Poeten, neue Mütter und Väter und bestimmt auch neue Lehrer. Lost in Translation Und ihr, liebe Schüler und Schülerinnen? Wie geht es euch jetzt? Seid ihr stolz auf das Erreichte? Ihr habt Grund stolz zu sein. Habt ihr Angst, vor dem was ansteht? Ihr habt Grund Angst zu haben, aber ohne euch zu sehr zu beängstigen. Kennt Ihr den Film «Lost in Translation»? Eine junge Frau und ein alternder Mann lernen sich in Tokio kennen und verbringen kurze Zeit zusammen. Beide stecken in der Sackgasse, beide sind ratlos darüber, was in ihrem Leben noch kommen soll. Sie sagt. I`m stucked, ich stecke fest, und fragt ihn: Does it get easier? Ein einziger Satz und wir wissen, worum es geht. Es geht um das leuchtende und doch oft in den Dreck gezogene Leben nach der Jugend. Er anwortet: No. Danach beschwichtigt er: Yes. In einigen Jahrzehnten werdet ihr vielleicht eine Antwort finden, vorläufig muss es beim Fragen bleiben. Liebe Schüler, es liegt an euch, Cioran zu widersprechen. Zu widersprechen, dass zu leben sich zu mindern bedeutet. Für Schönheit zu sorgen in eurem Leben und dafür, dass andere sich durch euch als schön erkennen. Macht euer Leben zum Ereignis, es wird

15 15 noch früh genug abflachen. Wenn ihr dann nach Jahren aufwacht und euch sagen müsst: Ich habe die grösste Sünde begangen, ich bin unglücklich geworden, denn mein Leben war unter meinen Möglichkeiten, dann hat Cioran Recht behalten. Das Unglück schleicht sich in unser Leben ein, breitet sich aus, klammert sich fest. Und so müssen wir an einem solchen Tag des Glücks auch übers Unglück reden, als die andere Seite der Medaille. Glück und Unglück kriegt man im Leben eng zusammengeschnürt, in Doppelpackung, sosehr uns das System, in dem wir leben, vorgaukelt, dass das ewige Glück schon im Diesseits zu haben sei. Man braucht sich nur etwas anzustrengen, dafür zu sorgen, dass man stromlinienförmig wird, dass man sein Leben zu einer einzigen Überstunde macht darin sind wir Schweizer Weltmeister, im Überstunden machen, wahre Arbeitstiere und dass man konsumiert. Aber wir konsumieren ja schon genug, mehr als das schafft doch keiner. Wenn es ein Konsumgen gäbe, wäre die Wirtschaft die erste, die in dessen Erforschung investierte. Ihr Jungen wisst, wovon ich spreche, denn das glatte, schwerelose, konsumreiche Leben fängt ja immer früher an. Ihr seid eine wahre Goldgrube für die Industrie. Das Recht auf Natels fordert ihr schon mit fünfzehn ein, das Recht auf Markenklamotten noch früher. Die Pillen an den Parties sind nur eine Generalprobe für die Pillen später, um das stressreiche Leben zu bestehen. Glaubt mir, ich fühle mich uralt, wenn ich so zu euch rede, ein Opa. Dabei bin ich erst 37, bis vor kurzem ging ich regelmässig in Discos und der Tod war ein fernes, unwirkliches Ereignis. Wenn man jung ist, ist das Leben unendlich, man hat keinen Grund anzunehmen, dass man irgendwann auf sein Leben zurückblicken wird, in Zorn oder mit Enttäuschung. Seht ihr, das wahre Unglück unserer Gesellschaft sind nicht Verzweiflung, Armut, Hunger, Ausbeutung, Unterdrückung. Gäbe es so etwas, müsste man dagegen ankämpfen und man wüsste mindestens: ich bin am Leben. Das wahre Unglück ist die Aushöhlung des Lebens durch ein perfekt geöltes System, dem wir uns willfährig anpassen. Denn es verspricht Grossartiges: Karriere, Haus, Urlaub an den schönsten Stränden. Es benützt uns aber für den Mehrwert, für die Vermehrung des Reichtums. Es plant unser Leben von der Wiege bis zur Bahre, es macht unsere Freizeit zur blossen Erholung von der Arbeit. Nein, nicht ES. Wir, ich, du machen das mit uns selbst. Wir ziehen den Kopf ein, wenn die Firma mit Entlassungen droht und schrauben unseren Rhythmus höher, wir stellen unsere Wünsche, unsere Müdigkeit zuhinterst, um ein Stück attraktiver auf dem Arbeitsmarkt zu sein. Ein Stück sicherer über unser materielles Überleben. Aber war da nicht noch etwas anderes? Das ist oft das Unglück: dass wir uns zu spät erinnern, dass da noch etwas anderes war. Man zeigt uns das Glück, lässt uns glauben, dass wir es erreichen können und schon entzieht man es uns. Inzwischen aber wandern wir atemlos umher von einer Karriereplanung zur anderen, von einem bemühten Vergnügen zum nächsten. Wir spüren nichts mehr, weder Leben noch Unleben, weder Glück noch Unglück, höchstens Müdigkeit und Langweile. Liebe Schüler, ich sage das alles nicht, weil ich glaube, dass sich diese Art von Unglück vermeiden lässt. Auch ihr werdet in die Falle abschlussfeiern

16 16 jahresbericht 2003/2004 tappen, seid schon hineingetappt womöglich. Darin wahrlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Aber man muss versuchen, sich zu entziehen, sosehr die Falle verspricht: Verkaufe mir deine Seele, und du wirst unendliches Glück erleben. Es wird nicht gelingen, solange wir korrumpierbar bleiben. Solange wir immer mehr wollen, gefrässig wie Termiten. Denn in jedem Augenblick, in welchem wir krankhaft mehr wollen, mindern wir uns. Cioran lässt grüssen. Es ist eine Illusion zu glauben, dass allzu viele unter euch diesem Immer-Mehr widerstehen wollen. Aber solche Illusionen müssen denkbar bleiben, sonst sind wir verloren. Es gab Zeiten, da gingen viele in eurem Alter, vielleicht sogar eure Eltern, auf die Strasse, ja, auch in Zürich, in dieser inzwischen so reichen und überfetteten Stadt, sie gingen also auf die Strasse für politische Ideale. Ja, es gab glorreiche Jahre, Ende der Sechziger und Anfang der Achtziger. Die Jugendunruhen. Man pflegte die Illusion, vieles ging schief, einiges aber wurde umgesetzt. Heute aber geht man auf die Strasse, nur noch um die innere Unruhe zu pflegen. Eine Unruhe, die keinen Inhalt mehr hat und die sich damit begnügt, geschwätzig die Bars zu wechseln. Ich schrieb einmal in einem Text: Die Schweiz ist eine Landschaft der Ruhe, in der ich zur Unruhe fand. Wir führen ein gutes Leben hier, aber irgendetwas läuft trotzdem schief. Im Kommunismus, wo ich aufgewachsen bin, konnte man sagen: Der Kommunismus ist schuld. In der Dritten Welt kann man sagen: Der Reiche ist schuld. Aber bei uns? Wer ist bei uns Schuld an dieser Ratlosigkeit? Es gibt keinen äusseren Feind, denn der Feind sind wir. Er sitzt in uns. Hier stürzen keine Wolkenkratzer ein, hier fallen keine durch Bomben explodierenden Flugzeuge vom Himmel, hier werden keine Schulen von Terroristen besetzt, hier hat die Mutterbrust genug Milch, hier stirbt keiner an Cholera. Ein fast perfektes Leben bei 3,5 Prozent Arbeitslosigkeit. Wenn nur nicht diese Ahnung wäre, dass wir in Watte verpackt sanft entschlafen, während dort draussen, in der Welt, Stürme toben. Ein wirklich eigener Weg Ihr, liebe Schüler und Schülerinnen, habt es durch eure Jugend noch in der eigenen Hand. Noch seid ihr nicht in allzu vielen Teufelskreisen eingestiegen. Noch ist euer Leben nicht nur eine einzige Verpflichtung. Noch seid ihr nur wenig erpressbar. Noch seid ihr Vieles. Ihr könnt euch entscheiden, immer mehr zu wollen und euch so mindern. Ihr könnt euch aber auch für etwas anderes entscheiden, einen wirklich eigenen Weg. Es gibt kein Rezept dafür: Manche nennen es Bescheidenheit, Langsamkeit, Empörung, Wachheit, Gerechtigkeitssinn, Menschenliebe, Glaube, bei sich sein, sich spüren, kreativ sein. Ihr habt es in der Hand, den Namen zu finden, der zu Euch am Besten passt, jetzt, hier, oder nach und nach. Heute ist ein Tag des Stolzes. Ihr dürft strahlen, euch umarmen und euch im Glück fühlen. Für alles andere was folgt, rechnet auch mit dem Unglück. Es zu erkennen und zu bekämpfen, wenn es wie vielerorts auf der Welt ungerecht ist, aber auch wenn es schleichend und schmeichelnd kommt wie bei uns, doch wenn es unabwendbar ist, es anzunehmen und durchzustehen. So dass keiner am Schluss sagen muss: Mein Leben hiess mich mindern. Danke schön.

17 jahre h 100 jahre «handeli» 17 editorial kantonsschule enge jahresbericht 2003/2004

18 Hans Spuhler, Prorektor «Freut Euch des Lebens!» 18 jahresbericht 2003/2004 Freudenberg: kultureller Kraftort in Zürich Enge Orte sind mehr als Punkte auf der Karte. Bei der Zuteilung des Freudenbergs als neuen Standort zog die alte Kantonale Handelsschule das grosse Los. Mit dem Umzug vom Zürichberg auf den Freudenberg errang sich unsere Schule im Herbst 1959, 55 Jahre nach ihrer Gründung, schlagartig nicht nur den Spitzenplatz in der Schweizer Schulhaus- Architektur, sondern setzte sich gleichzeitig mitten in ein reiche kulturhistorische Landschaft. Auf dem Freudenberg und in seiner näheren Umgebung trafen und verbanden sich weitgesteckte Kulturlinien, die sich bei genauerer Betrachtung zu einem subtilen Porträt der Zürcher und Schweizer Kulturszene des 19. und 20. Jahrhunderts zusammenfügen. Dass sich in dieser Umgebung, auf diesem alten Moränenhügel mit diesem kulturellen genius loci, die Schule prächtig entwickelte und insbesondere eine eigene starke Schulkultur hervorbrachte, erscheint auf diesem Hintergrund geradezu zwangsläufig. Als «Kantonsschule Enge» übernahm sie 1979 den Quartiernamen und schloss damit ihre Integration in das neue Kraftfeld sinnbildlich ab. Schon die «Neue Kantonsschule», das ursprüngliche Schulhaus an der Ecke Rämistrasse/Zürichbergstrasse mit Oberrealschule und Handelsschule, hatte am Anfang des 20. Jahrhunderts eine privilegierte Umgebung vorgefunden. Innert weniger Jahre hatte sich östlich des alten Stadtkerns eine imposante Bildungslandschaft formiert: Die Eidgenössische Technische Hochschule (1864, Semper) war stark erweitert worden (1914, Gull), die Universität (1914, Moser) und die Zentralbibliothek (1912, Fierz) waren neu dazugetreten. Die Mittelschulen profitieren von dieser Umgebung, standen indessen auch etwas im Schatten der bedeutenderen Hochschulen. Mit der Dislokation in die Enge, das südwestliche Vorgelände des alten Stadtkerns, änderten sich diese Verhältnisse grundlegend und begünstigten eine Herausbildung einer stärkeren Identität. Schulhaus Bederstrasse (um 1850) Im Hintergrund die Weinberge des «Freudenbergs» Gottfried Keller auf dem Bürgli Den Weg in die gut besonnte, vom Westwind frisch belüftete parkähnliche Hügellandschaft mit Wiesen, Äckern und zahlreichen Rebhängen hatte 1876 ein ehemaliger unglücklicher Schüler der «Industrieschule», der Vorläuferin der Handelsschule, vorgezeichnet. Gottfried Keller war nach seinem Rücktritt als Staatsschreiber aufs Bürgli, den hochgelegenen Landsitz auf der Moräne am Übergang vom See zum Sihltal, gezogen und hatte dort sechs Jahre lang im zweiten Stock mit freiem Blick auf den benachbarten Freudenberghügel gewohnt, nicht ahnend, dass ihn die Schule, die ihn unter zweifelhaften Umständen ausgeschlossen hatte, dereinst bis hierhin verfolgen könnte und dass von der nahen Villa Alfred Eschers im Belvoir, seewärts gelegen, wo er häufig verkehrte, die Gottfried-Keller-Stifung unter wiederum merkwürdigen Umständen ihren Ausgang nehmen und das Schweizerische Kulturleben des 20. Jahrhunderts mit einem Teil der Mittel des Escher-Erbes, aber unter seinem Namen, so mächtig fördern würde. Vom «Freudenbergli» zum «Freudenberg» Zu dieser Zeit trug die Villa auf dem westwärts leicht abfallenden Ulmberg schon die Bezeichnung «Freudenberg». Sie war vom Seidenindustriellen Heinrich

19 Der «Freudenberg» 1948 erwarb der Kanton diese Villa als Bauplatz für die Kantonsschule Bodmer errichtet worden, und zwar anstelle einer älteren Liegenschaft «Trotte und Lusthaus» auf einem Hügelchen mit Reben und Obstbäumen, die zum Gut der Familie Landolt an der Bederstrasse gehört hatte. Aus Pietät, wie es heisst, liess Bodmer das alte Gebäude, das «Freudenbergli», nicht einfach abreissen, sondern sorgsam abtragen und am Fusse des Hügels, gegen das Bürgli zu, wieder errichten. Dort stand es dann bis 1960, als es dem Parkplatz für die heutige Kantonsschule weichen musste. Die Pietät schien sich in der Zwischenzeit gründlich verflüchtigt zu haben. Ebenso erging es wenig später dem «Venedigli», einem ähnlichen ehemaligen Lusthäuschen gegenüber dem Bahnhof Enge; hier regte sich zwar, dem gewandelten Zeitgeist entsprechend, etwas Widerstand, indessen noch vergeblich. Das «Freudenbergli» war erst kurz vor seinem Ersatz durch den «Freudenberg» zu seinem Namen gekommen. Die Schweizerische Allgemeine Künstlergesellschaft, eine eben erst gegründete Vereinigung von Kunst-, Kultur- und wohl auch Weinfreunden, pflegte 1806/07 hier ihre «Sommersitzungen» abzuhalten und sich den Musen zu ergeben. Innerhalb dieses Künstlerkreises fielen die für den Freudenberg entscheidenden Rollen zwei äusserst aktiven Persönlichkeiten mit zeittypischem Profil zu: einem Maler-Dichter und einem Sängervater. Der Maler-Dichter und der Sängervater Johann Martin Usteri ( ), Sammler, Zeichner, Dichter, persönlich bekannt mit Klopstock, Claudius, Gœthe, ebenfalls Säckelmeister, Erziehungsrat, Aktuar der Stadtbibliothek, spielte in der Künstlergesellschaft, die von seinem Onkel Heinrich 1787 als Donnerstags-Gesellschaft gegründet worden war, 1806 als Vorsitzender eine zentrale Rolle. Zuvor hatte er 1804 seine kaufmännische Tätigkeit nach geschäftlichen Schwierigkeiten eingestellt. Zu seinem 100. Geburtstag ehrte ihn die Stadt Zürich mit der Usteri-Strasse und der Usteri-Brücke, und dort erinnert sie auf der Strassentafel noch heute an das, worauf er meistens reduziert wird: «Dichter von Freut Euch des Lebens». Das Gedicht, schon 1793 entstanden, erlangte seine bis ins 20. Jahrhundert hinein sehr grosse Popularität durch die Vertonung. Usteris Schaffen ist indessen viel breiter und umfasst z.b. zwei Hexameteridyllen («De Herr Heiri» und «De Vikari»), mit denen er die zürichdeutsche Mundart literaturfähig gemacht hat. Hans Georg Nägeli ( ), Pfarrerssohn aus Wetzikon, musikalisches Wunderkind, das mit 10 Jahren das Wetzikoner Musikkollegium dirigierte, gründete mit 18 Jahren in Zürich eine Musikalienhandlung, verkaufte diese aber nach finanziellen Schwierigkeiten auch in diesem Punkt Usteri nicht unähnlich 1818 an die Familie Hug, was zur Firma Musik Hug geführt hat. Parallel dazu förderte er tatkräftig das Zürcher Musikleben, so als Gründer des Zürcher Singinstituts (1805), das sich zum Zürcher Sängerverein und zum Zürcher Männerchor fortentwickelte. Als Musikpädagoge im Geiste Pestalozzis verfasste er eine Gesangsbildungslehre und wurde damit für die Methodik des Schulgesangs richtungweisend. Als Musikverleger stand er mit Beethoven im Kontakt, öffentlich wirkte er später wie Usteri im Erziehungsrat. Die Stadt Zürich ehrt ihn heute mit der Hans Georg Nägeli-Medaille, mit der besondere Leistungen jahre «handeli»

20 20 jahresbericht 2003/2004 Das «Freudenbergli» (Foto 1956) musste 1960 dem Parkplatz für die Kantonsschule weichen auf dem Gebiet der Musik ausgezeichnet werden. Mit seinen eigenen Kompositionen wandte er sich vor allem dem Chor- und Sololied zu. Auch Nägeli engagierte sich in der Künstlergesellschaft und nahm an den Sommersitzungen teil. Für einen solchen Anlass schreibt er die Melodie zum Gedicht von Johann Martin Usteri, und im Landoltschen Lusthäuschen erklingt sie 1806 zum ersten Mal. Das neue Lied schlägt ein, die Freude überträgt sich auf den Ort des Geschehens, und der «Freudenberg» hat seinen Namen gefunden, so will es die im Quartier verbreitete Legende. Die ländliche Idylle wird zur Stadt Im 19. Jahrhundert löst sich die ländliche Idylle in der noch bis 1893 selbstständigen Gemeinde Enge allmählich auf. Auf dem alten Bauerngut «Zum steinernen Tisch» richtet sich nach 1867 der Bierbrauer Hürlimann ein. Er disloziert mit seinem Betrieb von Feldbach in die Nähe der wachsenden Stadt. Wiesen, Äcker und Reben weichen Schritt für Schritt den Brauereigebäuden, und nur die kurze Verbindungsstrasse zur Bederstrasse, die Steinentischstrasse, erinnert an den alten Bauernhof und bestimmt für die Kantonsschule Enge seit 1959 die amtliche Postadresse. An den besten Wohnlagen entstehen grosszügige Villen mit weiten Parkanlagen: Belvoir, Muraltengut, Rieter und einige Dutzend weitere. Auf den Bürgli-Hügel, zur Seeseite hin, setzt Friedrich Bluntschli 1894 städtebaulich markant die neubarocke Enge-Kirche, eine Antwort auf die von ihm kurz zuvor gebaute Villa Wegmann auf der gegenüberliegenden Seeseite. Die Villa Freudenberg wird 1887/88 auf alle Seiten hin vom Architekten Gull erweitert, was er später auch mit der ETH tun wird. In ihrer Nähe, stadtwärts, errichtet der Naturforscher Eduard Kann auf einer angrenzenden Kuppe einen spektakulären Bau mit Observatorium. Die Liegenschaft wird 1893 vom Textilindustriellen Artur Schœller erworben, der alte Bau 1934 abgerissen und durch die heutige neubarocke Villa ersetzt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Gartengestaltung. Sie ist das Werk der Gartenbaufirma Frœbel, die in drei Generationen Zürcher Gartenbauarchitektur geschrieben hat. Der Gründer der Firma, Karl Theodor Frœbel ( ) stammte aus Thüringen, Die Villa Kann (um 1880) mit astronomischem Observatorium hatte seine Ausbildung teilweise in Weimar erhalten und auch für den Grossherzog gearbeitet, war in Zürich 1834 erster Universitätsgärtner geworden und mit der Anlage des Botanischen Gartens «zur Katz» hervorgetreten. Seine Nachfahren übernahmen die bis heute beeindruckende Gestaltung des Schœller-Parks. Villa mit Nebengebäuden und Garten konnten seit Mitte der 80er Jahre schrittweise für die Kunstfächer Musik und Bildnerisches Gestalten sowie für den Sport zugänglich gemacht werden und bieten diesen Kantonsschulabteilungen eine angemessene unvergleichliche Umgebung. Am Fuss der Schœller-Anlage, zur Enge hin, errichtet der Pharmafabrikant Hommel um die Jahrhundertwende einen Neurenaissancebau mit Gemäldegalerie, genannt Villa «Dem Schönen». Das Gebäude, längere Zeit vom Abbruch bedroht, erlebt 1989 nach einer umfassenden stilgerechten Renovation (Tilla Theuss) eine echte Renaissance als schweizerisch-italienisches Kunstgymnasium «Liceo artistico». Die drei alten Villenareale Bodmer, Kann/Schœller und Hommel bilden zusammen den heutigen Schulkomplex Enge- Freudenberg-Liceo. Glückliche Fügungen

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