Agnes Obel. Barfuß auf Nacktschnecken. Hugh Laurie Steve Earle Fleet Foxes Erik Faber k. d. lang. Langsam, aber sicher. von Fabienne Berthaud.

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1 Mai 2011 // Nr. 247 // kulturnews.de Foto: Mali Lazell kino // Barfuß auf Nacktschnecken von Fabienne Berthaud musik // Hugh Laurie Steve Earle Fleet Foxes Erik Faber k. d. lang Agnes Obel Langsam, aber sicher 40 Seiten magazin // platten // bücher // kino // dvds // tourtipps // citymag

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3 // inhalt 3 Foto: WMG Foto: Sony Music Tickets, News und das komplette Kinoprogramm: Foto: Max Lautenschläger musik // 6 Agnes Obel Langsam, aber sicher 8 Erik Faber Das Aha-Erlebnis 10 Steve Earle Überleben ist die bessere Lösung 12 Fleet Foxes Nie mehr nostalgisch 13 k. d. lang Ein Gang zurück 14 Hugh Laurie Mal kurz außer House 15 Black Rust Ziellose Sehnsucht 16 Cock Robin Neuerfindung galore 18 Schnermann s Poetryclan Die Melodie der Worte 19 Ganes Von uns für euch news // 4 Jesse Heimann Antonin Varenne aktion // 23 Jack Daniel s: Roadieplatz für das Hurricane Festival 25 BAP: 6 Tickets 26 Carolin Kebekus: 5 DVDs 66 Ich mag keinen Jazz : 10 Doppel-CDs 82 Jägermeister: 4 Tickets für Rock am Ring Lena Filmfestivals Beck s Gold Fresh Experience: 6 Tickets live // 20 Auf Tour Tipps und Interviews 27 citymag Programm-Magazin Tipps und Termine platten // Pop, Rock + Dance Young The Giant 13&God Asaf Avidan & The Mojos Blackmail Booker T. Jones und viele andere mehr Jazz + Classics Stormes/Nocturnes Ambrose Akinmusire Eric Legeni & The Afro Jazz Beat bücher // Simon Beckett: Hintertür für einen Helden kino // Krimi-Special Peter Temple Friedrich Ani Jan Wallentin Stuart Neville Jeffery Deaver Barfuß auf Nacktschnecken Der Biber Joschka und Herr Fischer Thor dvds // Lebanon Uhrwerk Orange 40th Anniversary TV-Serien 79 Abo 82 Impressum

4 4 news // Foto: Anna Stöcher Schlagartig wach Früher wich die Vorfreude aufs Berliner Theatertreffen oft dem Gähnen: Schauspiel Zürich, kennen wir schon; Deutsches Theater, warum nicht; Münchner Kammerspiele, schnarch Doch 2011: Überraschungen! Vom 6. bis 23. Mai gastieren die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der vergangenen Saison in der Hauptstadt, und diesmal sind sie tatsächlich bemerkenswert. Die Jury lädt die freie Szene ein (She She Pop; eine Schlingensief-Inszenierung), aus der Theatermetropole Berlin kommt gerade mal ein kleines postmigrantisches Kieztheater (Ballhaus Naunynstraße), dazu gibt es coole Provinz (Oberhausen, Schwerin), und selbst der Dauergast Burgtheater aus Wien zeigt mit Stefan Bachmanns Inszenierung von Kathrin Rögglas Die Beteiligten (Foto) ein peripheres Stück. Und wir sind wach, schlagartig. (fis) Wenn man mich fragt, welchen Krimiautor ich gerne lese, sage ich: Paul Auster. Er hat Bücher geschrieben, die Kriminalromane sind ohne Verbrechen, ohne Ermittlung und ohne Auflösung. NOAH AND THE WHALE LAST NIGHT ON EARTH OUT NOW CD / LP / Digital myspace.com/noahandthewhale noahandthewhale.com Antonin Varenne, Frankreichs neuer Krimistar, im Interview mit umag. Mehr zu seinem Bestseller Fakire gibt es auf S. 71. Der Sekundenstar Er ist in vielen Hollywoodfilmen dabei, aber meist übersieht man ihn. Jesse Heiman (32) ist trotzdem der bekannteste Statist der Welt. Sein Ziel: Reichtum und Romantik. kulturnews: Jesse, was ist das Beste daran, der größte Nebendarsteller der Welt zu sein? Jesse Heiman: Na, endlich zeigen zu können, woran ich die ganzen Jahre über so hart gearbeitet habe. Und allen klarzumachen: Es gibt keinen großen Film ohne Nebendarsteller. kulturnews: Ein Schwede hat all deine Auftritte seit American Pie 2 gesammelt und auf Youtube gestellt. Jetzt bist du berühmt. Ganz schön schräg, oder? Heiman: Schräg? Vielleicht. Cool? Auf jeden Fall! Es ist Wahnsinn, so viel weltweiten Zuspruch zu bekommen. Ich habe dem Kerl, der das hochgeladen hat, schon tausendmal gedankt. kulturnews: Was war denn bisher dein Lieblingsauftritt? Heiman: Der in The Jerk Theory, wo ich eine der wichtigsten Rollen gespielt habe. Ich konnte für echt lange Zeit in einen Filmcharakter schlüpfen. kulturnews: Reich werden kannst du als ewiger Statist aber nicht. Was hast du für Karrierepläne? Heiman: Ich nutze momentan den Hype, um mich auf bessere und größere Rollen vorzubereiten und hoffe, schon bald richtig Schotter zu machen. Ich will die Welt noch viele Jahre lang unterhalten. kulturnews: Du spielst oft in Highschoolkomödien, bist da meist der Streber, Trottel oder Nerd. Aber du möchtest doch bestimmt auch mal was anderes sein was ist deine Traumrolle? Heiman: Echt gern würde ich mal einen Typen spielen, der heiratet oder sich erstmals verliebt. Irgendwas in einem romantischen Film halt. Interview: Volker Sievert Foto: Heiman Foto: Antoine Rozès

5 // news 5 BLACK RUST The Gangs Are Gone Der Funke fehlt Um die Chancen von Titelverteidigerin Lena beim Eurovision Song Contest (14. Mai in Düsseldorf) einschätzen zu können, sollte man sich ihren Siegersong von 2010 noch mal anhören. Satellite glänzte mit juveniler Atemlosigkeit, Chuzpe und einem Refrain, in dem die aufgebaute Spannung kulminierte und sich zugleich auflöste. Und jetzt also Taken by a Stranger ein Stück, das all das nicht hat, was Satellite unbezwingbar machte. Sein düsteres Elektroflair ist zu gewagt für den ESC, es hat keinen Spannungsbogen, der Refrain geht unter. Taken by a Stranger entzündet nicht jenen Funken, der halb Europa zum Anrufen befeuern könnte und ist deshalb für den Contest der falsche Song. Lena wird zwar nicht untergehen, doch eine Siegchance hat sie wohl nicht. kulturnews-prognose: Platz 8. Wenn es gut läuft. (mw) Foto: Sandra Ludewig/Universal als CD & Download erhältlich Live Harsefeld - Eichhorns Saal Offenburg - Spitalkeller Saarburg-Kastell - Pfarrkirche Rees-Haldern - Haldern Pop Bar Ahlen - Stadtpark Aachen - Musikbunker Mönchengladbach - Alter Markt Open Air Dortmund - Juicy Beats Open Air Dülmen - Kultursommer Open Air Saarbrücken - Schlossgarten Open Air Cadenberge - Gutshof Open Air Waltrop - Parkfest Eppstein - Wunderbar Weite Welt Münster - Amp Köln - Blue Shell Essen - Grend wird fortgesetzt! SIR SIMON Goodnight, Dear Mind... als CD, LP & Download ab erhältlich Open-Airs online Ob Roskilde, Dockville oder Hurricane: Hunderttausende werden diesen Sommer wieder zu den großen Open-Air-Festivals pilgern. Natürlich auch die kulturnews-reporter: Auf tickern sie live von den matschigsten Wiesen Europas. Kino, Kino, Kino Live Regensburg - W Frankfurt - Yellowstage Magdeburg - Cafe Central Oberhausen - Druckluft Hamburg - Zentrale Berlin - HBC Friedland - Jenseits von Millionen München - Theatron Festival wird fortgesetzt! TUSQ Patience Camp Der Mai platzt vor Filmevents: das Neisse Filmfestival sowie die Independent Days 11 in Karlsruhe ( ), Internationale Filmfestspiele von Cannes ( ) und Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam ( ). Cineasten nehmen sich am besten den ganzen Monat frei. Kling kommt mit Band Er kommt von der Lesebühne, ist inzwischen Kabarettist und kann Gitarre. Zwischen dem 23. und 31. Mai stellt Marc-Uwe Kling seine besten Songs jetzt auch mit Band vor. La La La Langweilig? Alles andere als das. Tagesaktuelle News gibt es auf kulturnews.de als CD, LP & Download erhältlich Live Dortmund - Visions Party Leer - Juze Kassel - ARM Leipzig - NaTo GB- Liverpool - Masque Soundcity Festival Osnabrück - ASTA OpenAir Lingen - Abi-Festival Aschaffenburg - Tsukahara-Festival München - Free & Easy Oberhausen - Olga`s Rock Stemwede - Stemweder OpenAir Hannover - Bootboohook Festival Grosspösna/Leipzig - Highfield-Festival jmc magazin

6 6 musik // Folkpop Agnes Obel Langsam, aber sicher Die dänische Songwriterin Agnes Obel erobert peu à peu die Welt mit ihren entschleunigten Songperlen. Mitschuld daran: ein Dorf namens Berlin. Foto: Frank Eidel kulturnews: Agnes, du hast jüngst sechs Konzerte in deiner Heimatstadt Kopenhagen gespielt, bist beim SXSW-Festival in Texas aufgetreten, und die Times lobt dein Debütalbum in den Himmel. Wie erklärst du dir, was da gerade passiert? Agnes Obel: Ich habe selbst keine Erklärung dafür. Seit acht Monaten bin ich nur noch auf Tour. Komischerweise läuft es auch in Ländern gut, wo ich noch nie war. Vielleicht stimmte einfach das Timing. Ich bin mit meiner Platte zu einer Zeit herausgekommen, in der es nicht viel langsame, minimalistische Musik gab. kulturnews: Taugt deine Musik also für eine Revolte gegen Lady Gaga? Obel: Klingt cool! Das wäre dann aber die langsamste Revolution der Welt! kulturnews: Dein Song Just so wurde auf deiner MySpace-Seite für einen Werbespot entdeckt. Wie viel hat das mit dem Erfolg zu tun? Obel: Ich glaube, gar nichts. Das ist jetzt über zwei Jahre her, und der Spot lief nur in Deutschland. Aber das hat meine Bindung zu Deutschland gestärkt. kulturnews: Du lebst in Berlin. Wie heimisch fühlst du dich? Obel: Beim Festival in Texas dachten sogar alle, ich sei selbst Deutsche! Mein Umfeld kommt mittlerweile überwiegend aus Deutschland. Meine beiden Cellistinnen sind aus Berlin, die eine aus dem Osten, die andere aus dem Westen der Stadt. Auf Tour spreche ich jeden Tag Deutsch mit ihnen. kulturnews: Klingt lustig, wenn selbst eine Dänin zwischen Ost und West unterscheidet Obel: Mag sein. Mir selbst fällt der Unterschied ja gar nicht auf. Aber mir wird es von außen immer so zugetragen, dass es da einen gäbe. kulturnews: Hat Berlin Einfluss auf deine Kreativität? Obel: Absolut! Berlin hat ebenfalls ein langsames Tempo. Es ist eine Weltstadt, die sich wie ein Dorf anfühlt. Für mich war es der perfekte Ort, um an meinem sonderbaren Projekt zu arbeiten, an das ich mich anfangs nicht heranwagte. In der Stadt ist eine Akzeptanz für Leute vorhanden, die an etwas arbeiten, ohne einen Masterplan oder ein bestimmtes Ziel zu haben. Und natürlich ist Berlin viel günstiger als Kopenhagen kulturnews: Die Songs deines Debüts hast du aber eh in deinem Schlafzimmer aufgenommen. Obel: Ja, mir gefällt das. Ich war früher in einer Jungsband. Dort habe ich viel über Aufnahmetechniken und Produktion gelernt, sodass ich heute in der Lage bin, alles selbst zu machen. Wenn man Musik mit wenigen Instrumenten macht, intensiv und harmonisch, dann ist es gut, sie an einem Ort aufzunehmen, wo du dich sicher fühlst und wiederholen kannst, so oft du willst. Außerdem nutze ich gern die Schönheit der Nacht, um an Liedern zu feilen. kulturnews: Welche Künstler haben dich inspiriert? Obel: Der Songwriter Elliott Smith war ein großer Einfluss auf mich, als ich ein Teenager war. Ein bisschen habe ich mir von ihm abgeguckt. Er kreiert die Melodien auf der Gitarre und lässt die Stimme dazu parallel laufen. Das mache ich auch sehr oft mit meinem Instrument. kulturnews: Diese Mischung aus Pop, Folk und klassischer Musik: War das ein Zufallsprodukt? Obel: Ich habe darüber zumindest nie nachgedacht. Es ist das Ergebnis der Musik, die ich selber höre. Und es hat viel mit der Art zu tun, wie ich Piano spiele, eben klassisch. Mir gefällt die Simplizität. Ich denke, das könnte ich nie ändern.

7 Folkpop // musik 7 kulturnews: Kannst du dich an die erste Begegnung mit einem Klavier erinnern? Obel: Ich weiß noch, dass ich damals zum Ballett ging. Im Alter von sechs Jahren kam dann Klavierunterricht dazu. Aber ich war nicht gut, weil ich nicht sehr diszipliniert war. Ich hatte nie Lust zu üben. Heute ist das anders, weil es für mich keine Arbeit mehr ist. Ich spiele manchmal so lange, bis mir der Rücken weh tut. Mein Körper sagt mir, wann ich aufhören muss, nicht mein Kopf. kulturnews: Anfangs warst du sehr schüchtern. Wie schwer fiel es dir, dich für das Publikum zu öffnen? Obel: Das Album überhaupt herauszubringen, war für mich schon ein sehr großer Schritt. Die Songs hatte ich schon viele Jahre, aber nie habe ich sie irgendwem vorgespielt. Den Punkt zu überwinden, sie aus den Händen zu geben, unabänderbar und für alle da draußen zum Hören, war eine einschneidende Veränderung. Und nur weil du Musik machst, heißt das nicht, dass du auch darüber sprechen kannst. Es war eine Lernkurve. Wenn mein Album im Radio gespielt wird, denke ich heute noch: Aber das sind doch meine kleinen, privaten Melodien! Wieso laufen die im Raum nebenan? kulturnews: Du scheinst nicht der geborene Popstar zu sein. Obel: Nein, definitiv nicht. Und ich wollte ja auch nie ein Popstar sein. Kurz bevor das Album herauskam, habe ich mich gefragt: Ist das hier alles vielleicht ein großer Fehler? Wenn ich vor größerem Publikum spiele, denke ich: Wo bist du hier nur hingeraten? Aber das passiert nicht mehr so häufig. Ich habe mittlerweile schon so viele Konzerte gespielt und eine Publikumsreaktion zu bekommen, ist ja durchaus inspirierend. Die Ängstlichkeit und Nervosität regelt sich automatisch runter. Und dann will man mehr mehr Musik machen. kulturnews: Stört es dich, dass die ausgestopfte Eule auf deinen Pressefotos mittlerweile so was wie dein Markenzeichen ist? Obel: Ich bin immer noch glücklich über die Eule, weil Tiere eine starke Symbolkraft haben. Da ist etwas Unerklärliches, das wir nicht begreifen wie bei allem, was aus der Natur kommt. Das bringt eine gewisse Faszination mit. Dasselbe gilt für die Musik. Es sind im Grunde genommen nichts anderes als Schallwellen, die wir mit unseren Ohren aufnehmen. Eigentlich eine sonderbare Angelegenheit, die aber durchaus faszinierend ist. kulturnews: Eisbär Knut soll ja auch ausgestopft werden. Vielleicht ein Anwärter für das nächste Covermotiv? Obel: Wirklich? Das tut mir leid für ihn. Auf meine Platte kommt er aber nicht. Keine toten Tiere mehr! Interview: Katja Schwemmers Philharmonics ist schon erschienen. Foto: Gunnar Graewert menschsein Exclusive MÜLLER-Edition. Erhältlich in allen Müller-Filialen mit Multimedia-Abteilung für 9,99 Euro. Nur solange der Vorrat reicht! Jetzt neu das langerwartete 3. Album der bayerischen Vorzeige-Songwriterin Echt ehrlich menschsein. Leichtfüßig, tiefgründig, bayerisch! Wieder ein Album voller Überraschungen.

8 8 musik // Poprock Foto: Sony Music Erik Faber Das Aha-Erlebnis Der Sänger Erik Faber wird den nordischen Popboom bei uns am Kochen halten zumal eine Landsfrau ihm gezeigt hat, wie das geht. In Erik Fabers Familie sind alle Ärzte, nur er nicht. Für mich wäre das nie in Frage gekommen, der Beruf hat mich einfach nicht interessiert, sagt der Norweger, der am 16. Mai 34 wird. Und dank seiner Mutter hielt sich auch der familiäre Druck in Grenzen. Mein Vater hat immer vergeblich gedrängt, ich solle besser in Mathe werden, um später Medizin studieren zu können. Meine Mutter wiederum hat mich immer unterstützt. Sie ist eine sehr talentierte Pianistin, aber ihre Arzteltern haben sie damals gezwungen, sich auf die Schule statt aufs Spielen zu konzentrieren. Also dachte sie wohl, sie habe bei mir etwas gutzumachen. Als Kind saß Erik stundenlang mit Kopfhörern vor der Anlage der Eltern, zog sich alles rein, was im Radio lief und schulte so sein Ohr für kommerziellen Pop. Mit 15 wollte er dann mit ein paar Kumpels seiner Lieblingsband Pearl Jam nacheifern. Mit langen Haaren und Holzfällerhemd wurden die Jungs, die sich Pale nannten, bei Oslos Plattenfirmen vorstellig, rissen aber nichts. Es folgte ein abgebrochenes Studium in London, die selbstbeigebrachte Umschulung zum popmusikalischen Songpoeten und mehrere Radiohits. In seinem Heimatland ist Erik Faber seit Jahren bekannt, aber noch kein Star. Wir treffen Erik, der mit Freundin und knapp einjährigem Sohn in seinem Geburtsort Kristiansand an der Südküste Norwegens lebt, auf einer kleinen Halbinsel vor Oslo zum Mittagessen. Höchstens zehn Autominuten entfernt von der Hauptstadt und unweit des königlichen Reiterhofs fühlt man sich hier wie mitten auf dem Land. Die Villen sind stattlich, die Gärten gepflegt, das Viertel namens Bygdøy wirkt wie eine Mischung aus Hamburger Elbchaussee und den noblen Hamptons bei New York. Das Restaurant liegt wie hingemalt direkt am Wasser, ist nur mit einem Pendelboot zu erreichen und serviert leckere Krabben mit Weiswein. In Ecken wie dieser haben die Norweger ihre Sommerhäuser, auch das von A-ha-Sänger Morten Harket ist nicht weit. Erik war schon dort. Ein Freund von mir ist mit Morten befreundet, erzählt er. Als ich bei ihm zu Besuch war, hatte ich Kopfschmerzen, und Morten meinte gleich, er werde schnell seine Heilerin anrufen. Er ist ein bisschen sehr spirituell, aber A-ha sind eine tolle Band und vielleicht mein größter Einfluss überhaupt. Ein Sommerhaus hat Erik Faber noch nicht, das kann er sich nicht leisten. Zwar erhielt er für Century, sein 2003 erschienenes Album, eine Goldauszeichnung, doch dafür reichen in Norwegen verkaufte Exemplare. Norwegen ist auf Dauer zu klein, um als Musiker ein Auskommen zu haben, vor allem mit Familie, sagt Faber. Deshalb möchte ich auch in anderen Ländern bekannt werden. Deutschland ist dabei das natürliche erste Ziel. Zum einen hat sein Vater in Münster und Lübeck studiert, Erik kennt das Land ganz gut. Und er teilt sich Management und Plattenfirma mit seiner Landsfrau Marit Larsen und die hat vorgemacht, wie man das macht mit der Auslandseroberung. Bis ins Detail übernimmt Erik Faber nun Larsens Strategie. Sein Album setzt sich zusammen aus den besten Stücken seiner zwei letzten Werke Century und Passages (2006). Dazu kommt eine Handvoll frischer Songs. Fabers Lieder sind nicht frei von handelsüblicher Skandinavienmelancholie, prägend aber ist eine hymnische Euphorie, die seinen Liedern einen gewissen Mitreißfaktor beschert. Irgendwo haben meine Songs schon etwas Trauriges, findet Erik, aber sie sind nicht düster und vermitteln Hoffnung. Was auch auf seine Texte zutrifft: I love you (but you don t know) schrieb er, als es in der langjährigen Beziehung zu seiner Freundin schlecht lief. Sie glaubte nicht mehr, dass ich ihr wichtig bin. Als sie das Lied hörte, ging es mit der Liebe wieder bergauf. Diese Richtung dürfte auch Erik Fabers Karriere nehmen. Not over ist Ende April erschienen. Steffen Rüth

9 Nek Tuttlingen München Tower Of Power Bryan Ferry Dortmund Erykah Badu Dortmund Lars Berndt EVENTS by arrangement with SOLO DUISBURG KARLSRUHE LEIPZIG BERLIN HAMBURG NIEDERNHAUSEN MÜNCHEN RONAN KEATING Dortmund Theater am Marientor Stadthalle Brahms-Saal Parkbühne Admiralspalast Laeiszhalle Rhein-Main-Theater TonHalle HURTS Dortmund Berlin Köln Luxor Hamburg Lars Berndt EVENTS by arrangement with SOLO SIMPLE MINDS Tuttlingen Honberg München TonHalle Kiel Bochum COCK ROBIN Berlin Frankfurt Leipzig Köln München Bochum Stuttgart Hamburg The Blow Monkeys Berlin Hamburg München TonHalle Berlin Winterbach Lars Berndt EVENTS proudly presents Das neue Album ALL YOU NEED IS NOW jetzt erhältlich Juli Parkbühne 19. Juli TonHalle

10 10 musik // Country Foto: WMG Steve Earle Überleben ist die bessere Lösung US-Songwriter Steve Earle (56) verpackt seinen Weltschmerz in lässigen Countryrock und orientiert sich dabei an einem Vorgänger, der nur 29 wurde. kulturnews: Mr. Earle, Ihr neues Album ist stark countrylastig. Kommt das automatisch dabei heraus, wenn man seine Songs von jemandem wie T- Bone Burnett produzieren lässt - oder war das ohnehin Ihre Absicht? Steve Earle: Es war auf jeden Fall meine Absicht, mit T-Bone und seinen Musikern zu arbeiten. Und Country Ich weiß nicht, ob man s so nennen kann. Wir haben zwar eine Pedalsteel und eine Fiedel dabei, aber ich glaube, in Europa wird darunter etwas anderes verstanden als hier. Wenn ich hier Countrysender einschalte, hört sich das kein bisschen wie mein Album an. kulturnews: Immerhin macht Ihr vertrautes Instrument, die E-Gitarre, auf den neuen Songs Pause. Earle: Mich interessieren zur Zeit einfach andere Saiteninstrumente mehr, auch Sachen wie Mandolinen und Bouzoukis. Ich sammle Gitarren; das Hobby habe ich mir zugelegt, seit ich mit den Drogen aufgehört habe. kulturnews: So sehr, wie Sie in der Kultur des amerikanischen Südens verwurzelt sind, verwundert es nicht, dass so viele Songs von klassischen Bluesthemen wie Verlust und Einsamkeit erzählen. Earle: Vor allem erzählen die neuen Songs aber vom Tod. Darum geht es mir, allerdings nicht auf morbide Art und Weise. kulturnews: Ihre Tradition politisch aufgeladener Songs setzt sich aber ebenfalls fort, etwa auf The Gulf of Mexico, das die Ölkatastrophe behandelt. Earle: Auch Little Emperor ist ein politischer Kommentar. Aber ich habe Platten gemacht, die deutlich politischer waren als diese hier gerade in der Zeit, als die führenden Politiker meines Landes meinten, es sei eine gute Idee, die ganze restliche Welt zu erobern. Ich halte mich für keinen politischen Songwriter, ich bin kein Phil Ochs und auch kein Billy Bragg, ich finde nur, dass man diese Art Songs nicht von der anderen trennen kann. kulturnews: Bei manchen Themen sicher nicht ein Song wie This City, eine Hymne auf New Orleans, ist ja allein durch den fortdauernden Skandal, wie langsam es mit dem Wiederaufbau nach dem Hurrikan Katrina voran geht, politisch. Earle: This City ist auch der einzige Song, den T-Bone und ich vor Ort in New Orleans statt in Los Angeles aufgenommen haben man hätte es nirgendwo anders machen können. Und es stimmt: Katrina und die Ölpest sind beherrschende Themen, auch für mich ganz persönlich. Ich habe live mitbekommen, wie damals die Stadt verwüstet wurde, und den Heimatort meiner Frau, Mobile in Alabama, hat die Ölpest stark getroffen. kulturnews: Sie haben parallel zum Album auch ein anderes Langzeitprojekt vollendet: ihren ersten Roman, der wie das Album heißt und von einem Quacksalber handelt, der Hank Williams letzter Arzt war und wohl auch mitschuldig an seinem Tod. Wie kamen Sie auf Williams als Romanthema? Earle: Es ist einfach eine faszinierende Lebensgeschichte, und er ist natürlich ein wichtiger Bezugspunkt für uns alle als Songwriter. Ich habe Townes Van Zandt kennen gelernt, eine Zeit mit Bob Dylan herumgehangen, und ich vermute mal, wenn ich 20 Jahre älter wäre, wäre ich auch Hank Williams begegnet. kulturnews: Was wäre denn wohl bei einem Treffen zwischen Ihnen und Hank Williams herausgekommen? Earle: Wer weiß? Williams war Alkoholiker, die sind schwer vorhersehbar und schwer unter Kontrolle zu halten. Ich sage nicht, dass er ein besserer Musiker war, weil er Alkoholiker war, aber ob er wirklich ein noch besserer gewesen wäre, wenn er nicht getrunken hätte? Es ist leicht zu spekulieren, was für geniale Songs entstanden wären, wenn Kurt Cobain und Jimi Hendrix nicht so früh gestorben wären. Ich kann nur sagen: Ich war drogenabhängig und bin nicht gestorben, und ich finde das für mich die bessere Lösung. kulturnews: Umso mehr, als Sie wieder Vater geworden sind und ihr jüngster Sohn gerade erst seinen ersten Geburtstag hatte? Earle: Ich bin nicht besessen von der Idee, unsterblich zu sein. Es geht einfach darum, sich so gut wie möglich mit der Tatsache abzufinden, dass man irgendwann nicht mehr da sein wird. Interview: Rolf von der Reith I ll never get out of this World alive ist Ende April erschienen.

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12 12 musik // Indiefolk Fleet Foxes Nie mehr nostalgisch Robin Pecknold, Kopf der US-Folkband Fleet Foxes, sitzt in einem Londoner Hotel und versucht sich zu erholen. Vor allem vom Fluch der Coolness. kulturnews: Robin, euer zweites Album beginnt mit dem Song Montezuma. In dem singst du, du seist jetzt älter als deine Eltern, als sie deine Schwester bekamen, und fragst dich, welchen Weg du im Leben einschlagen solltest. Robin Pecknold: Wegen meines Vaters. Er spielte in den 60er- und 70er-Jahren bei uns in Seattle in einer Soulband. Als meine Eltern Kinder bekamen, gab er das auf und suchte sich einen normalen Job. Er bedauert heute manchmal diese Entscheidung, aber ich sehe es genau anders herum. Ich denke, was er bekommen hat, nämlich meine Schwester Aja und mich sowie ein glückliches Familienleben, war viel mehr wert als das, was er geopfert hat. kulturnews: Würdest du dich ähnlich entscheiden? Pecknold: Das kann ich noch nicht einschätzen. Ich merke nur, dass ich ein extrem unsoziales Wesen werde, wenn ich an neuen Songs arbeite. Für eine Familie wäre so ein Verhalten nicht akzeptabel. Mein Kopf lebt total in den Songs. Ich kann kaum schlafen und so gut wie nie dieses Klopfen im Kopf vergessen, das mich darauf hinweist, wie die einzelnen Stücke vielleicht noch besser klängen, ich vielleicht noch besser singen könnte. kulturnews: Die neue Platte kommt drei Jahre nach eurem erfolgreichen Debüt. Ist Helplessness Blues eine Art Diplomarbeit für euch? Pecknold: Ja, total! Die Lieder haben mein Leben übernommen, und das hat sich wiederum auf die Lieder ausgewirkt. Montezuma handelt etwa davon, ab welchem Punkt Obsession, Ehrgeiz und Hunger zu ungesund werden, um noch glücklich sein zu können. kulturnews: Dein Vater wollte kein berühmter Musiker werden. Willst du? Pecknold: Niemals! Mit dieser Band ist doch sowieso schon alles viel größer geworden, als es irgendjemand von uns für möglich gehalten hätte. Der Erfolg bereitet mir manchmal Unbehagen. kulturnews: Fleet Foxes erreichte in Großbritannien Platz drei der Charts. Wie erklärst du dir das? Pecknold: Keine Ahnung. Unser ganzes Verständnis vom Musikmachen ist ja eher dezent. Wir wollen den Leuten nichts eintrichtern, und es freut mich auch nicht, wenn jetzt Leute unsere Platten kaufen, weil sie denken, dass die Fleet Foxes gerade cool sind. Als wir nach der Highschool angefangen haben, wussten wir überhaupt nicht, was daraus wird oder was für eine Sorte Band wir überhaupt waren. Wir wollten lediglich die Musik spielen, die uns gefällt. Mehr war da nie. kulturnews: Habt ihr durch den kommerziellen Erfolg eure musikalische Unschuld verloren? Pecknold: Das wäre schlimm, oder? Als die erste Platte kam, meinten manche Menschen, wir wären nostalgische Hippies, und dann fragt man sich halt Unerklärlich erfolgreich: (h. v. l.) Casey Wescott, Morgan Henderson, Skyler Skjelset, (v.) Christian Wargo, Robin Pecknold und Josh Tillman selbst, ob sie recht haben. Das führt dazu, dass man eine Meinung von sich bekommt, die auf den Meinungen von Außenstehenden beruht. Ich fürchte, dass ist nicht gut für uns. Bei der Arbeit an Helplessness Blues gab es durchaus Phasen, in denen wir dachten: Verdammt, wir müssen was Abgefahrenes machen! Nach zwei Tagen schämst du dich über diesen Ansatz und machst wieder das, was dir liegt. kulturnews: Ihr spielt klassischen Folk. Diese Musik, wie sie ähnlich auch von Arcade Fire oder Mumford & Sons gespielt wird, ist gerade sehr beliebt. Warum? Pecknold: Für jüngere Leute sind wir ein willkommenes Gegenstück zu dem ganzen Pop, der die Singlecharts dominiert und viele anödet. Und ältere Menschen, sagen wir mal 50-Jährige, hören etwas bei uns, das sie an die Musik erinnert, die sie in ihrer eigenen Jugend mochten. kulturnews: Du bist 24, hörst dich beim Singen aber älter an. Was ist dein gefühltes Alter? Pecknold: Schwierig. Ich fühle mich eigentlich nicht älter als 24, aber auch nicht mehr wie ein Jugendlicher. Zum Glück bin ich keiner dieser Nostalgiker geworden, die mit Mitte 20 schon der Jugend hinterherjammern. Ich klammere mich nicht an die Vergangenheit. Interview: Steffen Rüth Helplessness Blues ist Ende April erschienen. Foto: Autumn de Wilde

13 Songwriterpop // musik 13 k. d. lang Ein Gang zurück Sie besteht auf Kleinschreibung, ist aber eine ganz Große. Trotzdem zieht die kanadische Sängerin k.d. lang nicht mehr mit Madonna um die Häuser. kulturnews: k. d., im Lied Habit of Mind heißt es, du hättest dich lange in Kreisläufen bewegt. Bist du ein Gewohnheitstier? k. d. lang: Ich glaube, jeder klammert sich an irgendwelche Verhaltensmuster. Oder richtet sich in bestimmten Situationen ein, die ihm vielleicht gar nicht so gut tun. Dagegen hilft nur eins: eine kritische Selbstanalyse. Du musst erst mal erkennen, wie du auf etwas reagierst, das bringt dich schon einen Schritt weiter. kulturnews: Wo sind denn deine Schwachstellen? lang: Ich bin zu eitel und selbstgefällig. Aber das liegt wohl in der menschlichen Natur. kulturnews: Solltest du diese Fehler als Buddhistin nicht längst hinter dir gelassen haben? lang: Davon bin ich weit entfernt! Wenigstens habe ich gelernt, ein bisschen gegenzusteuern. Wenn ich nicht gerade arbeite, dann reinige ich zum Beispiel freiwillig die Toiletten eines tibetanischen Klosters. Dabei vergesse ich sogar, dass ich eigentlich Musikerin bin. kulturnews: Du scheinst heute nichts mehr mit der glamourösen Sängerin gemeinsam zu haben, die Anfang der 90er-Jahre mit Madonna um die Häuser gezogen ist. lang: Trotzdem bereue ich nichts. Das war damals eine aufregende Zeit, die ich wirklich genossen habe. Bloß hätte es mich auf Dauer zu sehr gestresst, mich genauso intensiv auf meinen Look wie auf meine Musik konzentrieren zu müssen. Eine Celebrity und eine Künstlerin zu sein: Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. kulturnews: Dass jemand freiwillig einen Gang zurückschaltet, ist eher ungewöhnlich. lang: Was meine Karriere und das Finanzielle angeht, mag das unklug gewesen sein. Doch langfristig war es sicher die richtige Entscheidung, sonst hätte ich wahrscheinlich längst ein Burnout und könnte überhaupt keine Songs mehr schreiben. kulturnews: Eines deiner Stücke heißt Perfect Word. Gibt es eins für dich? lang: Das hängt natürlich vom jeweiligen Moment ab. Manchmal kann man schon mit einem Ja oder einem Entschuldigung einen Streit schlichten. Das Problem ist, dass wir oft aneinander vorbeireden. Selbst in einer Partnerschaft hat jeder seine eigenen Werte. Die auf ein Level zu bringen, ist nicht gerade leicht. Vor allem, wenn Befindlichkeiten und Egos ins Spiel kommen. kulturnews: Stehst du mit fast 50 nicht über diesem Kräftemessen? lang: Sicher bin ich heute gelassener als mit 30. Interview: Dagmar Leischow Sing it loud ist Ende April erschienen. Foto: WMG

14 14 musik // Blues Hugh Laurie Mal kurz außer House Die ganze Welt kennt ihn als TV-Arzt, als Musiker wird sie ihn jetzt kennen lernen. Hugh Laurie (51) über Bach, Punk, Geld und Deutsche Bank. kulturnews: Mr. Laurie, Sie sind gestern Abend in einem ehrwürdigen Club im French Quarter von New Orleans aufgetreten, also mitten in der Wiege des Blues. Sie wurden unterstützt von Legenden wie Allen Toussaint, Irma Thomas und Tom Jones. Trotzdem wirkten Sie überhaupt nicht nervös. Hugh Laurie: Dann habe ich Sie erfolgreich getäuscht, mein Lieber! Ich hatte wahnsinnigen Bammel. Seine Gefühle gut verstecken zu können ist eine Gabe, die man beim Schauspielen lernt. kulturnews: Sie sind 51 Jahre alt, lieben den Blues aber schon Ihr Leben lang. Braucht man eine gewisse Reife, um diese Musik glaubwürdig interpretieren zu können? Laurie: Das denke ich nicht. Ich persönlich indes habe lange gewartet. Weil ich immer davon ausging, noch nicht so weit zu sein, nicht gut genug spielen zu können. kulturnews: In mehreren Folgen von House spielen Sie Klavier, manchmal auch Gitarre. War das bereits ein Hinweis auf Ihre zweite Karriere als Musiker? Laurie: Nein, nein. So weit haben wir seinerzeit nicht gedacht. Die Figur Gregory House basiert auf Sherlock Holmes, und Holmes spielt Violine. Ein Piano kann dazu auch ganz gut ausdrücken, was in seinem Gehirn so vor sich geht. Mathematische, wissenschaftliche Vorgänge spiegelt zum Beispiel die Musik von Bach sehr gut wider, der ja ein sehr logischer, präziser und eleganter Musiker war. kulturnews: Es fällt auf, dass die Songs auf Let them talk nicht allzu bekannt sind. Haben Sie sich bewusst gegen die ganz großen Klassiker des Blues entschieden? Laurie: Okay, St. James Infirmary ist von ungefähr fünf Millionen Menschen aufgenommen worden, aber ich habe auch Lieder ausgewählt, bei denen ich das Gefühl hatte, es wäre ein Verbrechen, wenn die Leute sie nicht endlich kennen lernten. kulturnews: Wie genau haben Sie als Engländer den Blues eigentlich entdeckt? Laurie: Durch meinen älteren Bruder. Falls mich meine Erinnerung nicht trügt, handelte es sich bei meinem ersten bewusst wahrgenommen Bluesstück um Boogie Baby von Willie Dixon. Das Einzige, das nicht im Nebel liegt, ist meine Reaktion auf diesen Song: Gänsehaut, Rührung, Faszination, Liebe. Und so sind meine Gefühle dem Blues gegenüber bis heute geblieben. Ich reagiere regelrecht körperlich auf diesen Sound. kulturnews: Vom Alter her hätten Sie eigentlich Punk hören müssen Laurie: Punk hat mich nie in einer vergleichbaren Weise gepackt. Ich stand nicht auf die Musik, die alle meine Schulfreunde hörten, es hat mich einfach nicht richtig erreicht. Mit Ausnahme der Stones. Wobei die Stones ja auch im Blues tätig sind, sie haben sogar mit Leuten wie Muddy Waters gespielt. kulturnews: Sie sagten mal, Sie fühlen sich wie ein lebenslänglicher Jugendlicher. Ist Ihr Beruf eine Flucht vorm Erwachsensein? Laurie: Jedenfalls stand für mich nie zur Debatte, bei der Deutschen Bank anzufangen. Und nun schauen Sie sich um: Es gibt keine Sicherheit mehr für Menschen, die bei der Deutschen Bank oder sonstwo arbeiten. Wenn Sie Pech haben, verspekuliert sich Ihr Laden, und Sie stehen über Nacht auf der Straße. kulturnews: Sie sollen US-Dollar pro House -Episode bekommen. Ist es nicht ironisch, dass ausgerechnet Sie, der nie nach Stabilität suchte, seit vielen Jahren einer der bestbezahlten und beliebtesten Seriendarsteller der Welt sind? Laurie: Ja, kann man wohl so sagen. Es ist seltsam für mich: Als Schauspieler habe ich es immer geliebt, nach einer gewissen Zeit wieder in eine neue Rolle zu schlüpfen, und jetzt spiele ich seit sieben Jahren ein- und dieselbe Rolle. In der Zeit, in der ich nun vorgebe, ein Arzt zu sein, hätte ich auch ein richtiger Arzt werden können kulturnews: Sind Sie ein sehr disziplinierter Künstler? Laurie: Nein, absolut nicht. Ich bin faul. Natürlich versuche ich, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen und meine Arbeit gut zu machen. kulturnews: Sie wirken wie ein sehr bodenständiger Kerl. Laurie: Ja, und es tut mir auch sehr leid, dass ich Ihnen keine Charlie-Sheen- Dramen bieten kann. Interview: Steffen Rüth Let them talk wird am 17. Mai veröffentlicht. Foto: WMG

15 musik 15 Foto: Stephan Krypczyk & Elvira Neuendank Folkpop // JIMMY CLIFF ALPHA BLONDY YOUSSOU N DOUR PATRICE & THE SUPOWERS Zwischen Young und Ahlen: (vorne v. l) Jonas Künne, Julian Osthues, Julian Jacobi, (h. v. l.) Andrian Hemley, Christoph Seiler Black Rust Ziellose Sehnsucht Die einstige Provinzband Black Rust ist auf dem Sprung zu nationaler Bedeutung weil sie über Provinzgefühle singt. Welches Landei kennt das nicht: Eine Kleinstadt ist vom Sandkasten an die Heimat, Seilschaften entstehen, wachsen und funktionieren, dann Abitur, Aufbruchsgedanken und nix wie weg. Das trifft alles auch auf die Freunde Jonas Künne, Julian Osthues, Julian Jacobi, Christoph Seiler und Adrian Hemley zu. Sie nennen sich Black Rust, kommen aus dem westfälischen Ahlen, und ihr Ziel der Begierde ist: Dortmund. Berlin war nie eine Option, bekennt Jonas Künne freimütig, der kleine Münsterländer mag halt nicht so viel Autos und Häuser an einem Fleck. So weit, so stinknormal. Doch das Quintett lebt den Unterschied, vor allem musikalisch. Ihr 2009 erschienenes Debütalbum Medicine & Metaphors wurde für seine eigenständige, melancholisch angehauchte Interpretation des US-amerikanischen Gitarrenfolkrocks hoch gelobt. Mit The Gangs are gone blicken sie nun wehmutsvoll zurück und sehnsüchtig nach vorn. Wehmutsvoll, erzählt Jonas Künne, weil wir zurück sind in unserer Heimatstadt, also nur zu Besuch und alles ist anders. Die alten Freunde ausgeflogen, the gangs are gone. Die Stadt klein, eng und muffig. Das war sie früher wohl auch schon, doch die Erfahrung des Weggehens schärft den Blick. Neue Kleider haben Black Rust sich indes für ihre aktuellen Stücke nicht geschneidert, dafür der Kollektion aber einen gewissen Pfiff verpasst. Den akustischen Instrumenten wie Streicher, Tuba oder Akkordeon werden elektrische Gitarrenriffs ans Revers geheftet, Anklänge an Neil Young sind nicht zufällig. Bezüge soll man hören und darf man hören, sagt Künne, solange da nicht wild abgekupfert wird. Keine Gefahr: Black Rust spielen gekonnt mit diesen Zitaten, Neil Young wird sie nicht verklagen. Deutsche Musiker, englische Texte und dann noch die Themen Wehmut und Sehnsucht: Das könnte mächtig nach hinten losgehen. Es droht Pennälerlyrik oder man schreibt sich autobiografische Ereignisse mit analytischer Nachdenklichkeit von der Seele, ohne gängige Klischees zu bedienen. Das wiederum ist großes Kino. Wohin genau uns die Sehnsucht so treibt, weiß ich nicht genau, sinniert Jonas Künne. Ich glaube, ich habe die neue Platte selber noch nicht voll und ganz verstanden. Oft bin ich selber noch überrascht, was ich da höre. So dürfte es bald vielen gehen. Franz X. A. Zipperer ZIGGY MARLEY TARRUS RILEY ANTHONY B BUSY SIGNAL CULCHA CANDELA MONO & NIKITAMAN MADCON DUB INC. JOY DENALANE SAMY DELUXE IRIE RÉVOLTÉS LEE SCRATCH PERRY MAX ROMEO CÉCILE MARTERIA SOJA ANDREW TOSH AYO. ROMAIN VIRGO I-FIRE BEN L ONCLE SOUL DUANE STEPHENSON ATMOSPHERE ZIGGI RECADO KARAMELO SANTO JOHN HOLT IRIEPATHIE TROMBONE SHORTY & ORLEANS AVENUE THE CONGOS CHE SUDAKA HECKERT EMPIRE GAPPY RANKS AND MORE TWO OPEN AIR STAGES DANCEHALL ARENA BAZAR CHILLOUT ZONE CIRCUS CHANGHIGH PROGRAMMINFO UND TICKETS: SUMMERJAM.DE JULI 2011 KÖLN - FÜHLINGER SEE LIVE ON TOUR EASY STAR ALL-STARS Mi Tübingen Sudhaus Do Weinheim Cafe Central ZIGGY MARLEY The Gangs are gone ist vor kurzem erschienen. Di Darmstadt Centralstation Tickets an allen bekannten VVK-Stellen Tickethotline sowie unter /

16 16 musik // Songwriterpop Foto: Matthew Fuller Episch-melancholisch: Peter Kingsbery und Anna LaCazio alias Cock Robin Cock Robin Neuerfindung galore Nach Hits in den 80ern, Auflösung und Neuanfang haben Cock Robin sich nun zum Duo gesundgeschrumpft und prompt klingen Peter Kingsbery und Anna LaCazio wieder zeitgemäß wie eh und je. kulturnews: Peter, viele dachten, die Musik der 80er sei ein für alle Mal eingemottet. Warum feiern ausgerechnet jetzt so viele Helden von damals ein Comeback? Peter Kingsbery: Höchstwahrscheinlich, um die Zeche zahlen zu können für ruinösen Kokainkonsum plus Nebenwirkungen über die letzten zwei Jahrzehnte kleiner Scherz kulturnews: Bands eurer Generation wie Human League, OMD oder Duran Duran versuchen stilistisch an alte Erfolge anzuknüpfen. Im Gegensatz zu diesen Bands erfindet ihr euch neu im Songwriterpop und seid plötzlich k. d. lang näher als euren New-Wave-Wurzeln. Wie das? Kingsbery: Die frühe oder die späte k. d.? Ein Vergleich mit der frühen würde mir sehr schmeicheln, einer mit der späten nun ja, das hieße, dass mich das gleiche Schicksal ereilt hätte wie alle Schlagersänger. Wahrscheinlich meinst du die späte. kulturnews: Mit gefällt die aktuelle k. d. sehr gut, ehrlich gesagt Eure neuen Songs sind auf ähnliche Weise melodisch und melancholisch, Lygne de chance singt ihr sogar auf französisch, als wäre es ein Chanson. Klingt, als könnte man euch nach eurem Lieblingsstück von Jacques Brel fragen Kingsbery: Ich bin ein großer Fan von ihm. Wenn du mich fragst, ist Brel größer als das Brill (ein Bürogebäude in New York, in dem einst Hunderte von Musikverlagen saßen, Die Red.). Aber Cock Robin ging es immer um Melodien, um bittersweet sorrow, wie Joni Mitchell einst sang. Als wir unsere Musik mal einordnen wollten, kamen wir auf Epik/Melancholie, angelehnt an Begriffspaare wie Dub/House. kulturnews: Eure größten Erfolge hattet ihr in Europa. Was mochten eure Landsleute eigentlich nicht an Hits wie When your Heart is weak oder Just around the Corner? Kingsbery: Waren sie ihnen zu schwächlich? Hatten wir nie die richtige Frisur? Such dir was aus. kulturnews: Hören Europäer Popmusik anders als Amerikaner? Kingsbery: Glaube ich nicht. Pop ist im Grunde ein Wegwerfartikel. Aber ich ziehe ja auch meine Gillette-Einwegklinge allen Vergleichsprodukten vor wegen ihrer scharfen Klinge Interview: Matthias Wagner kulturnews präsentiert Tour Berlin, Leipzig, München, Frankfurt, Köln, Bochum, Hamburg Songs from a Bell Tower ist Ende April erschienen.

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18 18 musik // Poetryjazz Photo Credit: Rob Shanahan Stuttgart - Killesberg Offenbach - Stadthalle Leipzig - Parkbühne München - Zenith Berlin - Zitadelle Hamburg - Stadtpark RICK DERRINGER RICHARD PAGE WALLY PALMAR EDGAR WINTER GARY WRIGHT GREGG BISONETTE Hamburg - Stadtpark Düsseldorf - Philipshalle Berlin - Tempodrom München - Circus Krone Frankfurt - Jahrhunderthalle Schnermann s Poetryclan Die Melodie der Worte Andreas Schnermann vertont mit seiner Band Poetryclan und Gästen wie Christian Brückner englische Lyrik. Carla Bruni will er aber nicht dabeihaben. kulturnews: Herr Schnermann, kennen Sie Carla Brunis Album No Promises? Andreas Schnermann: Nein. Ich weiß nur, dass sie W. H. Audens Gedicht At last the Secret is out mit Musik unterlegt hat. Das habe ich auch aufgenommen, für meine Platte Tell me the Truth about Love. Die ist übrigens vor ihrer CD erschienen. kulturnews: Dafür hat es Brunis vertonte Lyrik auf Platz zwei der deutschen Albumcharts geschafft. Macht Sie das neidisch? Schnermann: Natürlich wäre es schön gewesen, wenn meine CD bei so vielen Leuten Anklang gefunden hätte. Aber damit habe ich eh nicht gerechnet. Vielleicht sollte ich meine Einstellung ändern. Denn wir Menschen kriegen ja bloß das, was wir uns wirklich vorstellen können. kulturnews: Oder Sie müssten Carla Bruni als Gastsängerin für Ihren Poetryclan engagieren Schnermann: Ich fürchte, wir würden nicht unbedingt auf einen Nenner kommen. Wahrscheinlich hätte ich ähnliche Probleme wie Woody Allen. Als er mit Bruni gedreht hat, gab es Stress. Darum musste er sie vom Set vertreiben. kulturnews: Ein schönes Gedicht von Lord Byron hätte sie vielleicht besänftigt. Schnermann: Tatsächlich war Byron ein Romantiker. Oft hat er über den Schmerz geschrieben, der bisweilen mit der Liebe einhergeht. Den kennen wir bis heute. Oder nehmen Sie Shakespeares Sonett 42 da geht es um Selbstbetrug. Wenn ich jetzt politisch werde, ist das doch hochaktuell. Schließlich lügt sich die Atomlobby in den Talkshows gerade in die eigene Tasche. kulturnews: Trotzdem steht auf dem Album Ihres Poetryclans die Liebe im Vordergrund. Warum? Schnermann: Weil sie unglaublich viele Schattierungen hat. Dazu bringen wir ein paar Beispiele, die wir in der Lyrik gefunden haben, von Shakespeare bis Philip Larkin. kulturnews: Würden Sie Ihr jüngstes Werk All what Love eher als Musik-CD oder als Hörbuch bezeichnen? Schnermann: Die Frage kann ich nicht so richtig beantworten. Einerseits haben die vertonten Gedichte, also die Musik, eine zeitliche Dominanz. Andererseits entwikkelt auch die von den Schauspielern vorgetragene Poesie ein Eigenleben. kulturnews: Gesungen wird auf Englisch, rezitiert auf Deutsch. Verliert die Lyrik nicht in der Übersetzung? Schnermann: Sicherlich besteht diese Gefahr. Aber viele Leute begreifen erst dank der deutschen Fassung, was da überhaupt gesungen wird. All what Love ist seit wenigen Tagen im Handel. Foto: Florian Ross Interview: Dagmar Leischow

19 Weltmusik // musik 19 Pam Ann 'You F'Coffee' European Tour 2011 Foto: Max Lautenschläger Ganes Von uns für euch Das Jahr war knüppelhart für die Südtiroler Frauenband Ganes. Mehr als hundert Gigs rissen Maria Moling und die Schuen-Schwestern Elisabeth und Marlene runter und becircten sogar Leute, die überhaupt nichts von ihnen wissen wollten. kulturnews: Maria, vor einem Jahr erschien euer Debütalbum, seither habt ihr hundert Konzerte gespielt, in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Wo habt ihr das beste Publikum, wo fühlt ihr euch am wohlsten? Moling: Schwierig zu sagen, wo s am besten funktioniert. Ladinisch verstehen die Hamburger ebenso wenig wie die Münchner. Aber wir haben überall das Gefühl gehabt, dass wir gut ankommen und uns die Leute irgendwie doch verstehen, auch wenn wir in dieser für sie fremden Sprache singen. Wir schreiben unsere Songs nun mal auf Ladinisch, weil es uns da am leichtesten fällt, über Gefühle zu sprechen. Das ist einfach am authentischsten. kulturnews: Wie seid ihr eigentlich an das Filmorchester Babelsberg geraten, mit dem ihr ein Livekonzert gespielt habt? Moling: Wir waren auf Promotour in Berlin und wollten auch zu Radio Eins. Doch die wollten uns nicht weil sie mit unserem Ladinisch nichts anfangen konnten. Wir sind trotzdem einfach hingefahren, und der Chef dort, Peter Radszuhn, hat schnell ein paar Leute aus der Redaktion zusammengetrommelt, vor denen wir dann ein paar Songs gespielt haben. Und auf einmal haben sie uns live auf Null Probleme: Maria Moling, Elisabeth und Marlene Schuen Sendung geschickt! Der Sender macht einmal im Jahr ein Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester, dafür suchte der Sender noch Künstler. Radszuhn hat uns dem Orchester vorgeschlagen, die fanden s auch toll, und so kam das Ganze zustande. kulturnews: Habt ihr schon einen Plan B für die Zeit, wenn der exotische Zauber des ladinischen Satzgesangs ein wenig nachgelassen hat? Moling: Wer weiß schon, ob wir in zehn Jahren immer noch auf Ladinisch singen? Im Moment ist es gut; schaun wir mal, wie lange wir das noch machen können... kulturnews: Ihr seid in diesem Sommer wieder mit Hubert von Goisern unterwegs. Wie teilt ihr euch auf ist Ganes nicht mittlerweile das Hauptprojekt? Moling: Hauptsächlich sind wir Ganes. Für das ganze Jahr sind Konzerte geplant. Mit Hubert machen wir drei Konzerte; gemeinsam, aber schon eigenständig als Ganes. Dann werden wir im Sommer mit dem Jazztrompeter Claus Reichstaller und seinem Quartett spielen, dann mit einem Streichquartett aber im Mittelpunkt steht natürlich das Ganes-Programm mit den Songs vom neuen Album Mai Guai. kulturnews: heißt auf Deutsch? Moling: Nie Schwierigkeiten. kulturnews: Ein frommer Wunsch von euch? Moling: Von uns schon, aber für euch. Im Titelsong heißt es sinngemäß: Wir wünschen euch, dass ihr nie Schwierigkeiten habt. kulturnews: Herzlichen Dank dafür und dito. Interview: Ron Haller kulturnews präsentiert Tour Stuttgart, Köln, Berlin, Hamburg, Frankfurt Mai Guai erscheint am 13. Mai. Emmylou Harris And Her Red Dirt Boys Chippendales Special 2011 The Ultimate Girls Night Out! The Pogues Al Jarreau Cyndi Lauper Memphis Blues European Tour Sérgio Mendes The Celebration Tour Texas Chippendales 2011 Most Wanted 2011 Yes Live 2011

20 20 live // kulturnews präsentiert Foto: Marcel Lichter Olli Schulz // Hamburg, Knust // Lübeck, Riders Cafe // Potsdam, Nachtboulevard // Essen, Zeche Carl Bei Olli Schulz lugt der Wahnsinn gerne mal um die Ecke. Mit einfallsreichem Indiepop lockt er uns zu seinen Shows, und dann steht man schon mal leicht irritiert da: Entweder macht er den Bibo Foto: Living Concerts // Erfurt, Museumskeller // Regensburg, Heimat // Düsseldorf, zakk // Augsburg, Musikkantine * oder zeigt eine Ochsentour, wie dieses Mal. Was sich genau dahinter verbirgt? Er weiß jedenfalls, wie man sein Publikum überrascht. Und das gibt es viel zu selten im Popgeschäft, oder? Kaki King // Köln, Kulturkirche // Hamburg, Fabrik // Berlin, Admiralspalast Foto: Verstärker Foto: Creative Talent Kluge Texte, experimentelles Gitarrenspiel, selbstbewusstes Auftreten: dafür steht die amerikanische Singer/Songwriterin Kaki King. Wer ihr doof kommt, kriegt gerne mal einen vor den Latz. Wer aber den Songs ihres Albums Junior und Perlen aus ihrem Liedkatalog lauschen möchte, den empfängt sie auch in diesem Mai mit offenen Armen. Wer sich da nicht umgarnen lässt, weiß keine gute Gitarrenmusik zu schätzen. Synje Norland // Dresden, BuchBar // München, Rationaltheater // Hamburg, Fliegende Bauten // Leck, Leck Huus Der Name lässt es kaum vermuten, aber Synje Norland ist deutsche Singer/Songwriterin. Ihre Musik gelangte durch TV- Serien wie Rote Rosen zu Ruhm unter Telenovela-Fans, dabei schreibt sie auch Sir Simon // Kiel, Prinz Willy // Dortmund, Pauluskirche // Köln, Christuskirche // Berlin, UFA-Fabrik * fleißig an Filmmusik und geht nebenbei auf kleine feine Konzerttouren. Aber um Entwarnung zu geben: Auf der Bühne sorgt die sympathische Liedermacherin nicht für melodramatische Szenen. Foto: Sir Simon The Leisure Society // Köln, Luxor // Berlin, Festsaal Kreuzberg // Regensburg, W // Frankfurt, Yellowstage // Oberhausen, Druckluft // Hamburg, Zentrale // Berlin, HBC // Friedland, Jenseits von Millionen // München, Theatron im Westpark Into the murky Water, in trübes Gewäs ser, führen uns die Folkpopper von The Leisure Society nicht, um uns irgendwel che Keiminfekte zu verpassen. Vielmehr wollen sie uns dort das zeigen, was auch schon Brian Eno in höchsten Tönen schwärmen ließ: athmosphärischer Folk mit dem gewissen Etwas, das es in sterilem Umfeld nicht gibt. Hier steckt aber nur die Leidenschaft für guten Folk an. Sir Simon hört hübsch kontrastreich zu seinem ritterlichen Künstlernamen auf den ganz erdig-rustikalen Nachnamen Frontzek. Der Komponist, Produzent und Tonmeister klöppelte an seinem zweiten Album Goodnight, dear Mind hauptsächlich des Nachts. Einen Blick in die nicht nur von düsterem Indiepop bevölkerte Welt des nerdigen Eigenbrötlers bieten seine intimen Liveshows. * Auf kulturnews.de findet ihr im Musikportal die vollständigen Tourtermine für ganz Deutschland, Tickets und weitere Konzerthighlights.

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