ISSN Jahrgang 23. Mai 2006 Auch im Internet unter: Sozialpolitische

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ISSN 1611 4213 4. Jahrgang 23. Mai 2006 Auch im Internet unter: www.bmas.bund.de. Sozialpolitische"

Transkript

1 ISSN Jahrgang 23. Mai 2006 Auch im Internet unter: Sozialpolitische Informationen GRUNDSICHERUNG Ressourcen frei machen Das geplante SGB II-Fortentwicklungsgesetz soll die Eingliederung der Empfänger von Arbeitslosengeld II verbessern, das Leistungsrecht optimieren, die Verwaltung vereinfachen und Leistungsmissbrauch vermeiden. Die Zusammenführung von Arbeitslosenund Sozialhilfe hat die künstliche und ungerechte Trennung von Arbeitsuchenden in Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger beendet. Hunderttausende Erwerbsfähige wurden aus der Sackgasse der Sozialhilfe in die Vermittlung geholt. Die neue Regelung hat für die unmittelbar Betroffenen finanzielle Nachteile im Vergleich zur ehemaligen Arbeitslosenhilfe und Vorteile im Vergleich zur Sozialhilfe. Aber insgesamt werden einige Milliarden Euro mehr zugunsten der Arbeitslosengeld II-Empfängerinnen und -Empfänger gezahlt. Und die Richtung stimmt. Ein so komplexes und umfangreiches Reformvorhaben wie die Grundsicherung für Arbeitsuchende hat naturgemäß seine Probleme. Anpassungen sind gerechtfertigt und auch nötig, betont Bundesarbeitsund -sozialminister Franz Müntefering, man lernt im Handeln. Es geht darum, alle notwendigen Kräfte und Ressourcen frei zu machen, damit jede und jeder erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Arbeits- und Ausbildungssuche bestmöglich unterstützt werden kann. Es geht auch darum, eine wirksame Arbeitsvermittlung in der Fläche mit Erfolg versprechenden Förderinstrumenten zu gewährleisten, und zwar insbesondere auch für Langzeitarbeitslose, die die Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) erhalten. Effizient und überschaubar Mit dem SGB II-Fortentwicklungsgesetz wird das System der Grundsicherung für Arbeitsuchende effizienter und funktionsfähiger ausgestaltet. Das ist kein Selbstzweck, sondern folgt den Leitlinien der Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung: Die Überwindung von Hilfebedürftigkeit tritt an die Stelle der Verwaltung von (Langzeit-) Arbeitslosigkeit. Wo Strukturen, Maßnahmen und Förderinstrumente nicht hinreichend überschaubar sind, sich als unwirksam erwiesen oder zu unerwünschten Ergebnissen geführt haben, müssen wir handeln und für Änderung und Besserung sorgen, so Bundesminister Müntefering. Ausgaben senken Das SGB II-Fortentwicklungsgesetz soll schnell im zweiten Halbjahr 2006 in Kraft treten. So könnten schon 2006 bei Bund und Gemeinden einige hundert Millionen Euro gespart werden. Das ist nötig, weil der Kostendruck im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit wächst. Ist das Gesetz 2007 voll wirksam, sollen allein beim Bund im Jahr 1,2 Milliarden Euro eingespart werden können. Die Summe der Einsparungen ergibt sich auch aus den gleichzeitig angestrebten administrativen Verbesserungen bei der Bundesagentur für Arbeit und den Arbeitsgemeinschaften sowie durch die Vermeidung des Leistungsmissbrauchs. THEMEN Bessere Vermittlung Im Juni dieses Jahres wird der Ombudsrat seinen Abschlussbericht zur Entwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vorlegen. Interview mit Ombudsratsmitglied Dr. h. c. Hermann Rappe. q Seite 3 Eine Million Euro Preisgeld Knapp zehn Monate nach dem Start des Deutschen Förderpreises Jugend in Arbeit stehen die Sieger fest. Am 2. Mai wurden die Gewinner im Berliner Konzerthaus ausgezeichnet. q Seite 4 Zielgenaue Grundsicherung Der Entwurf des SGB II-Fortentwicklungsgesetzes ist auf den Weg gebracht. Es soll dafür sorgen, dass die Mittel im Bereich Grundsicherung so effektiv und zielgenau wie möglich eingesetzt werden. q Seite 7 SPI

2 BETRIEBSRENTEN Zukunftsfester Insolvenzschutz Der Insolvenzschutz von Betriebsrenten bleibt auch in Zukunft verlässlich finanziert. Schon jetzt zahlt der Pensionssicherungsverein (PSVaG) im Falle der Insolvenz eines Arbeitgebers die Betriebsrenten an die Ruheständler. Hierfür erhebt er Beiträge bei den Mitgliedsunternehmen. Der Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Betriebsrentengesetzes sieht jetzt die Umstellung der Finanzierung des PSVaG auf volle Kapitaldeckung vor. Künftig sollen von den Mitgliedsunternehmen des PSVaG nicht nur der durch Insolvenz bedingte Ausfall laufender Versorgungsleistungen, sondern auch bestehende Versorgungsanwartschaften bereits im Jahr der Insolvenz über Beiträge vollständig ausfinanziert werden. Das Gesetz sieht außerdem vor, dass die in der Vergangenheit aufgelaufenen, noch nicht ausfinanzierten alten Betriebsrentenanwartschaften in Höhe von circa 2,2 Milliarden Euro nachfinanziert werden. Um die betroffenen Arbeitgeber nicht zu stark zu belasten, wird diese Nachfinanzierung über einen Zeitraum von 15 Jahren gestreckt werden. Mit der Umstellung werden der PSVaG und damit die Insolvenzsicherung von Betriebsrenten langfristig stabilisiert. Davon profitieren nicht nur die Arbeitgeber, die als Mitgliedsunternehmen des PSVaG von Beitragsrisiken entlastet werden. Auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bringt die Zukunftssicherung des Insolvenzschutzes Vorteile. Sie können sich auch in Zukunft darauf verlassen, dass ihre Betriebsrente im Falle der Zahlungsunfähigkeit ihres Arbeitgebers vom PSVaG ausgezahlt wird. Das System der Insolvenzsicherung hat enorme Bedeutung: Beim PSVaG Foto: stehen derzeit zirka 8,7 Millionen Betriebsrentner und Beschäftigte mit unverfallbaren Anwartschaften unter Schutz. Er zahlt momentan an etwa Betriebsrentner, deren Arbeitgeber insolvent gegangen sind, Leistungen in Höhe von monatlich insgesamt rund 50 Millionen Euro aus. Die Gelder zur Durchführung dieser Insolvenzsicherung erhebt der PSVaG von seinen etwa Mitgliedsunternehmen. Der Kapitalwert der insgesamt unter Schutz stehenden betrieblichen Altersversorgung belief sich im Jahr 2005 auf rund 251 Milliarden Euro. Den Gesetzentwurf finden Sie im Internet unter Pressemitteilungen>> (Betriebliche Altersvorsorge wird gestärkt). Hier finden Sie auch die Broschüre Zusätzliche Altersvorsorge als pdf- Dokument zum Runterladen. Weiterführende Informationen zum Pensionssicherungsverein erhalten Sie im Internet unter EINSTIEGSQUALIFIZIERUNG Türöffner für Jugendliche Jugendliche, die eine Einstiegsqualifizierung (EQJ) absolvieren, haben anschließend bessere Chancen auf eine betriebliche Berufsausbildung als andere. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des dritten Zwischenberichts über das EQJ-Programm, der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegt wurde. Von den Absolventen einer Einstiegsqualifizierung machten im Anschluss mehr als die Hälfte eine betriebliche Berufsausbildung. Bei der Kontrollgruppe waren es nur 18 Prozent. Befragt wurden 750 Jugendliche, die die Einstiegsqualifizierung absolviert hatte und 750 Jugendliche einer Kontrollgruppe in vergleichbaren Lebenslagen (Alter, Geschlecht, Schulabschluss usw.) sowie Unternehmen, Kammern und Arbeitsagenturen. Ein weiterer positiver Effekt: Etwa ein Drittel der befragten Unternehmer, die einen EQJ-Jugendlichen beschäftigten, hatten vorher keinen Auszubildenden und sind jetzt motiviert worden, wieder Auszubildende einzustellen. Dies ist ein Indiz dafür, dass Ausbildungsplätze durch das EQJ-Programm bislang nicht verdrängt worden sind. Da das Ausbildungsverhalten insbesondere von kleinen Unternehmen von Jahr zu Jahr schwankt, ist dies bislang allerdings nur eine Trendaussage. 80 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie mit dem EQJ-Programm die Möglichkeit nutzen wollten, einen Jugendlichen über einen längeren Zeitraum in der betrieblichen Praxis kennen zu lernen, ohne sich rechtlich zu binden. Das EQJ-Programm wurde von der Bundesregierung als Beitrag zum Ausbildungspakt am 1. Oktober 2004 gestartet. Im Paktjahr 2005/2006 haben bis Ende März 2006 schon Jugendliche eine Einstiegsqualifizierung begonnen. Das sind mehr als die vorgesehenen Plätze. Ab 1. Oktober 2006 stehen wieder Plätze für das Paktjahr 2006/2007 zur Verfügung. Den vollständigen Bericht finden Sie im Internet unter >> Arbeitsmarkt >> Programme für Arbeit und Ausbildung >> Einstiegsqualifizierung Jugendlicher >> Weiterführende Informationen Foto: TeamArbeit für Deutschland 2 SPI

3 Foto: privat INTERVIEW Vermittlung steht im Vordergrund Seit 2005 hat der Ombudsrat als unabhängiges Gremium die Grundsicherung für Arbeitsuchende in der Praxis und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt beobachtet. Aus vielen Bürgeranfragen wurden Empfehlungen für die Verbesserung des Verfahrens entwickelt. Im Juni 2006 wird der Ombudsrat seinen abschließenden Bericht vorlegen. Ombudsratsmitglied Dr. h. c. Hermann Rappe zieht eine vorläufige Bilanz. Fördern und Fordern sind die beiden Eckpunkte der Grundsicherung. Am Anfang stand bei der Grundsicherung die Auszahlung der Geldleistungen im Vordergrund. Sind die Träger jetzt in der Lage, die Arbeitsuchenden bei der Vermittlung besser zu unterstützen? Es kann festgestellt werden, dass nach der anfänglichen Konzentration um die Leistungserbringung die Vermittlung immer stärker in den Vordergrund der Träger rückt. Gerade im Bereich der Personen unter 25 Jahren lassen sich hier deutliche Erfolge messen. Es ist jedoch zu befürchten, dass das Fortentwicklungsgesetz mit der mangelhaften Software nicht reibungslos umgesetzt werden kann und es erneut zu erheblichen Schwierigkeiten in der Leistungsgewährung kommt. Diese Schwierigkeiten könnten dazu führen, dass das Personal der Vermittlung zunächst wieder in der Leistungsgewährung gebunden wird. Die Zahl der Arbeitslosengeld I Empfänger sinkt, und die Zahl der Menschen in der Grundsicherung steigt. Läuft da etwas falsch? Es ist leider in der Tat ein Trend festzustellen, dass die Bedarfsgemeinschaften im Bereich des SGB II zunehmen. Ob hier etwas falsch läuft, kann nicht singulär beantwortet werden, sondern hat eine Vielzahl von Gründen. Es ist dem Träger natürlich nur möglich, in Stellen zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt auch nachgefragt werden. Hier sind also insbesondere volkswirtschaftliche Aspekte von Bedeutung. Darüber hinaus ist es wohl so, dass die Hemmschwelle, Arbeitslosengeld II in Anspruch zu nehmen, sicherlich geringer geworden ist. Darüber hinaus gibt es gegenüber der früheren Sozialhilfe großzügigere Regelungen im Hinblick auf den Einsatz von Einkommen und Vermögen, die einen leichteren Zugang zur Leistung erlauben. Immer mehr Menschen erhalten ergänzend zum Einkommen Arbeitslosengeld II. Wie erklärt sich das? In den absoluten Zahlen erhalten tatsächlich mehr Menschen ergänzend zu ihrem Einkommen Arbeitslosengeld II. Wichtig erscheint mir hier jedoch, wie viele Personen trotz eines Erwerbseinkommens ihren Lebensunterhalt nicht auskömmlich gestalten können. Gerade in diesem Punkt, der sich bereits im Bereich der Sozialhilfe deutlich abzeichnete, bedarf es einer grundsätzlichen Klärung in der Diskussion um die Einführung von Mindest- und Kombilohn. Durch das so genannte Aufstocken von Erwerbseinkünften haben wir faktisch einen bundeseinheitlichen Kombilohn eingeführt. Die Kosten der Grundsicherung steigen. Sollte man über die Höhe der Leistungen nachdenken? Das Existenzminimum ist nicht beliebig im Hinblick auf die Haushaltssituation veränderbar. Statt über Leistungskürzungen nachzudenken, ist es wesentlich entscheidender, strukturelle Defizite im SGB II und in der Organisation der Träger zu beseitigen und so Einsparungen zu erzielen. Man hat dies erkannt und bemüht sich durch das Fortentwicklungsgesetz um eine Verbesserung des SGB II. Darüber hinaus bedeutet jede Vermittlung nicht nur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, sondern auch eine Einsparung im Leistungsbereich. Daher verwende ich mich für eine weitere Stärkung der Arbeitsvermittlung bei den Trägern. Als Ombudsrat sind Sie Vermittler zwischen den Leistungsempfängern und der Politik. Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Vorschläge bei der Fortentwicklung der Grundsicherung genug berücksichtigt wurden? Was ist schon genug? Ab Dezember 2004 haben wir in einem engen Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit dem Arbeitsministerium auf Änder- ungsbedarf im Gesetz und insbesondere auch bei der Organisation der neuen Strukturen hingewiesen. Eine Reihe unserer Vorschläge wurde aufgegriffen und umgesetzt. Andererseits gibt es noch viele Baustellen, die auch mit dem Fortentwicklungsgesetz nicht alle beseitigt werden. Der Ombudsrat wäre dankbar, wenn die von ihm gemachten Vorschläge zur Optimierung des SGB II seitens des Ministeriums doch noch im Gesetzgebungsverfahren zum Fortentwicklungsgesetz berücksichtigt werden. Im Juni wird der Ombudsrat Bilanz ziehen. Wird es ein positives Fazit? Im Bereich der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik kann man guten Gewissens immer nur dann ein positives Fazit ziehen, wenn die Situation sich für die betroffenen Bürger so verändert hat, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angeboten für die Bürger und Pflichten der Bürger gegenüber ihrem Staat, oder richtiger gegenüber der Solidargemeinschaft besteht. Hier gibt es noch erhebliche Defizite. Trotzdem ist mein Fazit positiv: Die Zusammenlegung von Arbeitslosenund Sozialhilfe hat einen Prozess in Gang gesetzt, der für größere Transparenz im Bereich der sozialen Sicherungssysteme und damit mittelfristig zu einer besseren Bewältigung der Aufgaben führen wird. Der Anfang ist gemacht, aber der weitere Weg wird beschwerlich bleiben. Der Ombudsrat Der Ombudsrat ist ein unabhängiges Gremium zur Begleitung der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Mitglieder des Rates sind neben Dr. h.c. Hermann Rappe die ehemalige Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann und Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident a. D. des Freistaates Sachsen. SPI

4 WETTBEWERBSSIEGER JUGEND IN ARBEIT Eine Million Euro für die Gewinner Knapp zehn Monate nach dem Start des Deutschen Förderpreises Jugend in Arbeit stehen die Sieger fest. Am 2. Mai fand die festliche Preisverleihung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin statt. Vor rund 800 Gästen würdigten der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise, die besten Ideen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Die Preise in Höhe von insgesamt einer Million Euro gingen an fünf Projekte in ganz Deutschland. Hier stellen wir Ihnen die Gewinner des Wettbewerbs vor. 1 Sieger SGB II-Träger VOR JU ALL Junge Alleinerziehende im Vogtland haben es schwer, nach der Erziehungszeit einen Job zu finden. Dieses Problem hat die ARGE Vogtlandkreis in ihrem Konzept VOR JU ALL Vogtländische Strategie zur Integration jugendlicher Alleinerziehender aufgegriffen. Immer mehr junge Menschen ziehen weg in wirtschaftlich besser gestellte Regionen, die demografische Entwicklung ist besorgniserregend, berichtet Martina Kober von der ARGE im sächsischen Vogtlandkreis. Doch trotz des sich abzeichnenden Fachkräftemangels sei es für junge Alleinerziehende kaum möglich, wieder einen Einstieg in die Erwerbstätigkeit zu finden. Martina Kober kennt die Gründe dafür: Es fehlt an Kinderbetreuung außerhalb der üblichen Arbeitszeiten und an flexiblen Arbeitszeitmodellen in den Betrieben, viele haben keinen Führerschein und sind somit nicht mobil genug. Das soll sich mit VOR JU ALL ändern. In der ersten Phase des Projekts wird eine Kompetenzbilanz für jeden Jugendlichen erarbeitet, welche die Foto: PSCHERER ggmbh Stärken und Defizite aufzeigt. Auch erste Kontakte in das Netzwerk aus Unternehmen und anderen Unterstützern, das die ARGE aufgebaut hat, werden geknüpft, oder die Suche nach Kinderbetreuung wird angestoßen. Danach wird ein individuelles Basistraining angeboten, das die Jugendlichen auf die Beschäftigungsaufnahme oder eine Existenzgründung vorbereitet. In dieser Phase können sie auch Unterstützung beim Erwerb des Führerscheins bekommen. Im Zentrum steht nach der Elternzeit die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis oder in eine Ausbildung sowie die Betreuung des Kindes. 2 Sieger Initiativen/Netzwerke PortWork Im Bremer Hafen haben gering qualifizierte, aber körperlich leistungsfähige Arbeiter traditionell gute Chancen auf eine Anstellung. Doch auch hier steigt der Qualifizierungsdruck. Das Projekt PortWork ist angetreten, benachteiligten jungen Menschen auch künftig Stellen unterhalb des Facharbeiterniveaus zu eröffnen. Der Hafen bleibt auch weiterhin offen für Jugendliche, deren Begabungen eher im Praktischen liegen und die vielleicht wegen ihres Migrationshintergrundes Sprachprobleme haben. Außerdem ist der Hafen zunehmend ein Arbeitsort für beide Geschlechter", sagt Heiner Bögemann, Geschäftsführer der Hafenfachschule Bremen. Doch ohne vorherige oder begleitende Qualifizierung hat auch im Hafen kaum jemand eine Chance auf Anstellung. Da es eine systematische Qualifizierung und Vorbereitung junger Arbeitsuchender bislang nicht gab, hat sich die Hafenfachschule Partner gesucht und PortWork aufgelegt. Kern ist ein modulares Qualifizierungssystem. Nach einem Eignungstest folgt die Ausbildung, bei der es um Theorie und Praxis des Stapelns und Arbeitsorganisation ebenso wie um soziale Kompetenzen geht. Jugendliche mit schlechten Deutschkenntnissen bekommen einen Sprachkurs angeboten. Im Aufbaumodul kommen Inhalte wie Fachenglisch und die Bedienung von Kränen hinzu. Den erfolgreichen Erwerb von Fertigkeiten bescheinigt die Hafenfachschule mit einem so genannten Kompetenzpass. PortWork hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Alle Jugendlichen, die einen solchen Pass erwerben, sollen im Anschluss einen Arbeitsvertrag erhalten, entweder in den Bremischen Häfen selbst oder bei kooperierenden Unternehmen. Foto: Hafenfachschule i.l. HB e.v. 4 SPI

5 3 Sieger Freie Träger JobAct Durch Theater, Pädagogik, klassisches Bewerbungstraining sowie betriebliche Praktika werden bei JobAct die Chancen junger Menschen auf eine Ausbildung erhöht. Die Jugendlichen sollen innerhalb von acht Monaten ein Stück auf die Bühne bringen, alles in eigener Regie: vom Bühnenbild über die Kostüme bis hin zur Premierenfeier. Zum Programm gehören Sinnes- und Konzentrationsübungen, Körper- und Stimmtraining, Ensemble- und Einzelimprovisationen oder die Vermittlung darstellerischer Grundlagen. Das alles stärkt das Selbstbewusstsein und die soziale Kompetenz. So lernen die Jugendlichen auch, wie man seine eigenen Interessen und beruflichen Fähigkeiten realistisch einschätzt, sagt Sandra Schürmann von der Projektfabrik, die JobAct aufgelegt hat. Parallel findet ein intensives Bewerbungsmanagement statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei auch, wie man sich in einer konkreten Bewerbungssituation verhalten sollte. So können die Jugendlichen aktiv auf den Ausbildungsmarkt zugehen. Alle drei Module Theaterpädagogik, Bewerbungsmanagement und Prakti- Foto: Tom Maelsa Foto: Projektfabrik e.v. kum tragen zu einem nachhaltigen Lernen bei, da die Jugendlichen die Methoden immer wieder auf neue Situationen anwenden können. 4 Sieger Unternehmen ContiTech AG Mit dem Projekt Einstiegsqualifizierung setzt ContiTech am Standort Hannover auf Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam mit der Berufsbildenden Schule Neustadt bietet das Unternehmen Jugendlichen eine einjährige Qualifikation an, die reif für den ersten Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt macht. Die ContiTech AG spezialisiert auf Kautschuk- und Kunststofftechnologie stellt arbeitslose Jugendliche befristet ein und lässt sie in einer festen Gruppe an der Seite eines Mentors arbeiten. Die Jugendlichen werden voll in den Arbeitsablauf integriert und bekommen durch den Fachmann, der sie betreut, nicht nur technische und handwerkliche Fähigkeiten vermittelt, sondern werden auch an das berufliche Sozialgefüge herangeführt, sagt Gerhard Lerch, Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG. Während dieser Zeit sind sie vier Tage im Betrieb und einen Tag in der Berufsschule. ContiTech entlohnt die Jugendlichen wie andere Berufseinsteiger in der Chemieindustrie auch also mit rund Euro im Monat. Nach dem Jahr bekommen die Jugendlichen ein Abschlusszertifikat der Industrie- und Handelskammer, mit dem sie sich dann bei ContiTech um eine Ausbildung bewerben können. Sollten sie dabei nicht überzeugen, werden sie ein weiteres Jahr befristet eingestellt. Im dritten Jahr kann dann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten werden. Der Jugendliche hat dabei doppelte Chancen. Selbst wenn seine Kenntnisse für eine Ausbildung nicht ausreichen, hat er die Chance auf eine Anstellung als Ungelernter im Unternehmen. Foto: ContiTech AG 5 Sieger Innovationspreis Manege Der Berliner Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi hat gemeinsam mit der Vattenfall Europe AG und der Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM) das Projekt Manege aufgelegt. Es macht arbeitslosen Jugendlichen nicht nur Lust auf Leistung, sondern verschafft ihnen eine echte Perspektive auf dem Arbeitsund Ausbildungsmarkt. Die Jugendlichen, die uns das Jobcenter vermittelt, durchlaufen innerhalb von fünf Monaten ein Programm aus vier Modulen. Bei uns lernen sie zum einen artistische Disziplinen, zum anderen arbeiten sie hinter der Manege in unseren Werkstätten, sagt Karl Köckenberger, Cabuwazi- Vorstand. Die Arbeit in Bereichen wie Bühnenbau, Tontechnik und Kostümschneiderei verlange zielorientiertes Denken, Disziplin und Motivation. Am Ende steht ein eigenes Zirkusprogramm, das zweimal aufgeführt wird. Der Vattenfall-Konzern bietet ergänzend Praktikumsplätze an. Bei dem Energieversorger können die Jugendlichen Erfahrungen in der realen Arbeitswelt sammeln. In allen Modulen kommt es stark auf soziale Kompetenzen an. Die Jugendlichen müssen sich untereinander abstimmen, gemeinsame Arbeiten planen, verteilen und auswerten und sich in die betrieblichen Abläufe und den Zirkusalltag integrieren. Das erfordert die Fähigkeit, sich konstruktiv auseinander zu setzen, zu diskutieren und Probleme offen und ohne Aggressivität anzusprechen. Foto: Matthias Krüger SPI

6 Impressionen Musik, Kabarett und Theater gaben dem Abend der Preisverleihung am 2. Mai im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt nicht nur einen feierlichen, sondern auch einen unterhaltsamen Rahmen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, während des Abends mit Kolleginnen und Kollegen von anderen nominierten Projekten ins Gespräch zu kommen. Doch im Mittelpunkt stand vor allem eines: das Feiern. Preisübergabe: Moderatorin Anne Will freut sich mit der Preisträgerin Sandra Schürmann von Projektfabrik e. V. und dem Laudator Bischof Dr. Wolfgang Huber. Gut gelaunt: Peter Clever (BDA), Prof. Jutta Allmendinger (IAB) und Frank-J. Weise (BA). Beim Presseempfang: Minister Müntefering im Gespräch mit Peter Clever, BDA, und Hans Jörg Duppré, Deutscher Landkreistag. Im Gespräch: Anne Will diskutiert mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, und dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise. 6 SPI

7 Neue Akzente zugunsten der Alterssicherung werden bei der Ausgestaltung des Schonvermögens gesetzt. Für die Bezieher von Arbeitslosengeld II wird mit der Erhöhung der Vermögensfreibeträge für die Altersvorsorge bei gleichzeitiger Senkung des Grundfreibetrags die Möglichkeit verbessert, eine zusätzliche private Absicherung der Vorsorge für das Alter zu schaffen. ECKPUNKTE Die Grundsicherung wird fortentwickelt Bereits im April 2006 wurden von der Bundesregierung erste Schritte zur Optimierung der Grundsicherung beschlossen. Etwa die Änderungen für Jugendliche (siehe SPI 2/06) oder die Anhebung des Arbeitslosengeldes II Ost auf Westniveau zum 1. Juli Mit dem Entwurf des Fortentwicklungsgesetzes werden weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Ihr Ziel ist es, die finanzielle Mittel im Bereich der Grundsicherung so effektiv und zielgenau wie möglich einzusetzen. Ein Schritt zur Erreichung dieses Zieles wird das neu eingeführte Sofortangebot sein. Bei allen, die Arbeitslosengeld II zum ersten Mal beantragen und zuvor keine Leistungen nach dem SGB III bezogen haben, wird durch ein sofortiges Vermittlungs- oder Maßnahmeangebot die Arbeitsfähigkeit und -bereitschaft überprüft. Dadurch soll Hilfebedürftigkeit nach Möglichkeit erst gar nicht entstehen. Härten werden vermieden Neu ist auch die Klarstellung, dass eine Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt zu gewähren ist (etwa Kinderwagen, Stilleinlagen). Das beendet eine uneinheitliche Rechtsanwendung in den einzelnen ARGEn und Optionskommunen und ist Erleichterung für werdende Eltern, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Bei Eingliederungsmaßnahmen werden unnötige Härten vermieden: Eine Eingliederungsmaßnahme eines Arbeitslosengeld II-Empfängers kann auch dann weiter gefördert werden, wenn der Arbeitslosengeld II-Anspruch während der Maßnahme wegfällt. Dies soll vor allem dazu dienen, die Hilfebedürftigkeit (der gesamten Bedarfsgemeinschaft) nachhaltig zu beseitigen. Die (Weiter-) Förderung erfolgt in Form eines Darlehens. Auch bei BAföG-Empfängern und Auszubildenden werden Härtefälle vermieden. Niemand soll sein Studium oder seine Ausbildung abbrechen müssen, weil er oder sie die Wohn- und Heizungskosten nicht mehr bezahlen kann. Studierende und Auszubildende können einen ergänzenden Zuschuss aus der Grundsicherung erhalten. Die Leistungen sind als Zuschuss gestaltet. Voraussetzung ist, dass die Kosten für Unterkunft und Heizung nach Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen ungedeckt sind. Entscheidung für Lebensgemeinschaft erleichert Bei Partnern, die in einer Wohnung zusammenleben, erfolgt künftig eine Beweislastumkehr bei der Frage, ob eine eheähnliche Gemeinschaft vorliegt oder nicht. Die Kriterien sind folgende: Dauer der Beziehung, gemeinsames Konto, gemeinsame Kinder, Versorgung von Familienangehörigen und Verwandten. Zudem werden nun auch gleichgeschlechtliche lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften bei der Einkommens- und Vermögensberücksichtigung mit eheähnlichen Gemeinschaften gleichgestellt. LEISTUNGSMISSBRAUCH Mehr Kontrollen Zur Vermeidung von Leistungsmissbrauch wird ein flächendeckender Außendienst eingerichtet. Nur vor Ort können Fehlentwicklungen wirkungsvoll und erfolgreich angegangen werden. Durch die gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Außendienstes in jeder ARGE und Optionskommune wird unterstrichen, dass diesen eine besondere Verantwortung zukommt, ihre internen und externen Prüfdienste so auszustatten, dass Verdachtsfälle auf Leistungsmissbrauch schnell erkannt und beseitigt werden. Darüber hinaus werden die Sanktionsmöglichkeiten verschärft. Pflichtverletzungen, die sich innerhalb eines Jahres wiederholen, führen zu höheren Sanktionen. Bisher betrug die Frist drei Monate. Einen vollständigen Überblick der Maßnahmen des Gesetzentwurfes finden Sie unter Grundsicherung verbessert (3.5.06) >>Downloads SPI

8 Z8473 SPI IM INTERNET HERAUSGEBER Bundesministerium für Arbeit und Soziales Referat Öffentlichkeitsarbeit und Internet Mohrenstraße Berlin Internet: Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Carola Brückner Redaktion: Rolf Fischer Satz/Grafik: cantaloupe graphics, Berlin Druck: Variograph GmbH, Bad Liebenwerda BESTELLADRESSE Bundesministerium für Arbeit und Soziales Postfach Bonn Fax: 01888/ ÜBERBLICK Soziale Sicherung Die kostenlose Broschüre gibt auf 144 Seiten einen kurzen Überblick über das System der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland. Behandelt werden die Themen Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung, die Bereiche Arbeitsförderung, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, das Erziehungsgeld und der Mutterschutz, die Rehabilitation von Menschen mit Behinderung, das Wohngeld und die Sozialhilfe sowie der Sozialdatenschutz, die Sozialgerichtsbarkeit und die Internationale Sozialversicherung. I Bestellnummer A721 BEHINDERTE MENSCHEN Gleichstellungsgesetz Kernstück des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen ist die Herstellung umfassender Barrierefreiheit. Hierüber gibt die kostenlose Broschüre umfassend Auskunft. So werden z. B. die Bereiche uneingeschränkter Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und die Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten blinder, seh- oder hörbehinderter Menschen vorgestellt. Erläutert wird auch das neue Instrument der Zielvereinbarung. Im zweiten Teil der Broschüre sind die wichtigsten Gesetzestexte und Verordnungen aufgeführt. I Bestellnummer A301 SOZIALGESETZBUCH XII Sozialhilfe und Grundsicherung Mit dem neuen Sozialhilferecht sollen kranke, behinderte und pflegebedürftige Menschen stärker als bisher darin unterstützt werden, ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Die kostenlose Broschüre Sozialhilfe und Grundsicherung gibt einen Überblick über dieses neue Sozialhilferecht im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Es umfasst neben den Leistungen der Sozialhilfe nunmehr auch die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das Sozialgesetzbuch XII und seine verschiedenen Leistungen werden in acht Kapiteln dargestellt. Dazu werden Beispiele gezeigt, weiterführende Adressen aufgelistet und der vollständige Gesetzestext abgedruckt. Außerdem enthält die Broschüre Informationen zu den anderen sozialen Sicherungssystemen. I Bestellnummer A207 WETTBEWERB Jugend in Arbeit Ob Unternehmen, freie Träger, Initiativen, Netzwerke oder SGB II-Träger: Wer nachahmenswerte Projekte zur Integration junger Arbeitsuchender sucht, wird in dieser Broschüre fündig. Die fünf Gewinner des Wettbewerbs Deutscher Förderpreis Jugend in Arbeit werden hier mit ihren Ideen und individuellen Lösungen für junge Menschen unter 25 Jahren vorgestellt. Interviews und Gespräche mit Arbeitsmarktexperten geben Hinweise darauf, wie Angebote für Jugendliche aussehen müssen. Auf einer beigefügten CD werden auch alle 66 Landessieger des Wettbewerbs detailliert beschrieben. I Bestellnummer Broschüre mit CD C 522 BESTELLUNG Kostenlos und frei Haus Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bonn Telefon: / * Telefax: / * Internet: *0,12 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz 8 SPI

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. Vorwort... 7 Abkürzungen... 8 1 Wer ist erwerbslos?....11 2 Ansprüche aus der

Mehr

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts Arbeitsförderung Arbeitslosenversicherung Arbeitnehmer 3,25 % des Arbeitsverdienstes Drittes Buch des Sozialgesetzbuches SGB III Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen

Mehr

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Aktuelle Daten und Indikatoren Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Dezember 2014 Inhalt 1. In aller Kürze...2 2. Staatliche Ausgaben...2 3. Mindereinnahmen der öffentlichen

Mehr

Bei einem Theaterprojekt lernen Jugendliche ohne Ausbildung neues Selbstvertrauen und wichtige Bewerbungsstrategien für einen Ausbildungsplatz.

Bei einem Theaterprojekt lernen Jugendliche ohne Ausbildung neues Selbstvertrauen und wichtige Bewerbungsstrategien für einen Ausbildungsplatz. .DWHJRULH)UHLH7UlJHU 9RQGHUNOHLQHQ% KQHDXIGDVJUR H3DUNHWW Bei einem Theaterprojekt lernen Jugendliche ohne Ausbildung neues Selbstvertrauen und wichtige Bewerbungsstrategien für einen Ausbildungsplatz.

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu Hartz IV: Was Sie über die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende wissen sollten:

Häufig gestellte Fragen zu Hartz IV: Was Sie über die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende wissen sollten: (Juli 2004) Häufig gestellte Fragen zu Hartz IV: Was Sie über die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende wissen sollten: Grundsätze 1. Warum werden Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengelegt? Heute

Mehr

Tagesbetreuungsausbaugesetz

Tagesbetreuungsausbaugesetz Das Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG). Gesetz zum qualitätsorientierten und bedarfsgerechten Ausbau der Tagesbetreuung und zur Weiterent wicklung der Kinder- und Jugendhilfe Tagesbetreuungsausbaugesetz

Mehr

Christof Stock / Vera Goetzkes. SGB II / XII Teil 6 SGB II Anspruchsgrundlagen

Christof Stock / Vera Goetzkes. SGB II / XII Teil 6 SGB II Anspruchsgrundlagen Verwaltungswissenschaften Christof Stock / Vera Goetzkes SGB II / XII Teil 6 SGB II Anspruchsgrundlagen Gegenstand dieser Lerneinheit in Stichworten 1. Wie finde ich das richtige Gesetz? 2. Wie finde ich

Mehr

Vorwort zur Neuauflage

Vorwort zur Neuauflage Vorwort zur Neuauflage Hartz IV ist ein tiefer Einschnitt in das soziale Netz der Bundesrepublik Deutschland. Wer arbeitslos ist und die Bedürftigkeitsprüfung über sich ergehen lassen muss, dem verordnet

Mehr

Kranken- und Pflegeversicherung

Kranken- und Pflegeversicherung 70 Grundsicherung für Arbeitsuchende Kranken- und Pflegeversicherung Wenn Sie Arbeitslosengeld II bekommen, sind Sie normalerweise in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert.

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen

Was Sie über kleine Jobs wissen sollten! Minijob - 450 Euro. Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Euro-Geldscheine und Münzen Euro-Geldscheine und Münzen Minijob - 450 Euro Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Einklinker DIN lang Logo Minijob - Chancen und Risiken Minijob -

Mehr

Richtlinie zum Programm der Bundesregierung zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen

Richtlinie zum Programm der Bundesregierung zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen Richtlinie zum Programm der Bundesregierung zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen 1. Inhalt und Ziele des Programms 1.1 Der Beirat für die Teilhabe behinderter Menschen

Mehr

Perspektiven eröffnen Der Mensch im Mittelpunkt

Perspektiven eröffnen Der Mensch im Mittelpunkt Perspektiven eröffnen Der Mensch im Mittelpunkt Inhalt Überzeugend: unsere Stärken Beschäftigtentransfer: verantwortungsvoll handeln Zeitarbeit: passgenau und flexibel Überzeugend: unsere Stärken Unsere

Mehr

Arbeitsuchende und Arbeitslose ohne Bezug von Arbeitslosengeld Informationen und Hinweise

Arbeitsuchende und Arbeitslose ohne Bezug von Arbeitslosengeld Informationen und Hinweise Arbeitsuchende und Arbeitslose ohne Bezug von Arbeitslosengeld Informationen und Hinweise Informationen auf einen Blick Sie suchen eine Beschäftigung? Ihre Agentur für Arbeit unterstützt Sie gern bei der

Mehr

Grüne Position zur Zukunft der Trägerschaft im SGB II

Grüne Position zur Zukunft der Trägerschaft im SGB II Grüne Position zur Zukunft der Trägerschaft im SGB II Beschluss des grünen Bund-Länder-Kommunen-Treffens vom 17. April 2008 Ausgangslage Mit der Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur neuen

Mehr

Private Arbeitsvermittlung

Private Arbeitsvermittlung Private Arbeitsvermittlung 1. Was ist private Arbeitsvermittlung? Private Arbeitsvermittlung ist die Zusammenführung von arbeitsuchenden oder ausbildungssuchenden Personen mit Arbeitgebern, mit dem Ziel

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten.

Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten. Bundesministerium für Arbeit und Soziales 01.02.2015 Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten. Informieren Sie sich unbedingt, bevor Sie eine selbständige Tätigkeit aufnehmen!

Mehr

Alle Infos rund um Hartz IV Ihr Geld, Ihr Recht, Ihre Pflichten

Alle Infos rund um Hartz IV Ihr Geld, Ihr Recht, Ihre Pflichten Hartz IV - Wer hat Anspruch auf Hartz IV? 1 Wer bekommt Hartz IV? Wie hoch sind die Regelsätze? Hartz IV - Vermögen & Nebenverdienste 2 So viel Geld darf man dazu verdienen & besitzen Hartz IV - Checkliste

Mehr

Audit hochschuleundfamilie

Audit hochschuleundfamilie Audit hochschuleundfamilie Familienbewusste Hochschulpolitik. Vereinbarkeit auf allen Ebenen. In Kooperation mit: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zentrales Thema moderner Gesellschaften. Hochschulen

Mehr

Rundschreiben Nr. 06/2013

Rundschreiben Nr. 06/2013 Märkischer Kreis Postfach 1453 58744 Altena Bürgermeister/Bürgermeisterin -Sozialämterim Märkischen Kreis Fachdienst Soziales 58762 Altena, Bismarckstraße 17 Frau Laqua Zimmer: 223 Durchwahl: (02352) 966-7122

Mehr

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. DV 37/06 AF III 6. Dezember 2006 Empfehlungen des Deutschen Vereins zu 22 Abs. 2 a SGB II Leistungen für Unterkunft und Heizung bei Personen

Mehr

Brücke in die Berufsausbildung

Brücke in die Berufsausbildung Informationen für Arbeitgeber Brücke in die Berufsausbildung Betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) Was ist eine Einstiegsqualifizierung? Die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) beinhaltet ein

Mehr

Vorwort zur Reihe 5 Zu diesem Buch 7

Vorwort zur Reihe 5 Zu diesem Buch 7 Inhalt Vorwort zur Reihe 5 Zu diesem Buch 7 1 Grundlagen des Sozialrechts 15 1.1 Der Begriff des Sozialrechts.................................. 15 1.2 Sozialschutz als Grundrecht.................................

Mehr

S O Z I A L B U D G E T

S O Z I A L B U D G E T S O Z I A L B U D G E T 2 0 1 4 S O Z I A L B U D G E T 2 0 1 4 I n h a l t Seite Hauptergebnisse 2014... 6 Zeitreihen - Sozialleistungen insgesamt 1960 bis 2014 (Tabelle I-1)... 8 - Leistungen nach Institutionen

Mehr

Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen

Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen von Sebastian Tenbergen Referent für Sozialrecht und Sozialpolitik Seite 1 Inhalt Vorbemerkung...

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten.

Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten. Bundesministerium für Arbeit und Soziales 01.01.2012 Häufig gestellte Fragen zur Gründungsförderung und deren Antworten. Informieren Sie sich unbedingt, bevor Sie eine selbständige Tätigkeit aufnehmen!

Mehr

Kooperationsvereinbarung. zwischen. der Agentur für Arbeit Paderborn. vertreten durch die Vorsitzende. der Geschäftsführung

Kooperationsvereinbarung. zwischen. der Agentur für Arbeit Paderborn. vertreten durch die Vorsitzende. der Geschäftsführung Anlage 1 Kooperationsvereinbarung zwischen der Agentur für Arbeit Paderborn vertreten durch die Vorsitzende der Geschäftsführung - nachfolgend Agentur für Arbeit genannt - den Städten und Gemeinden des

Mehr

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den Mutterschaftsgeld vor und nach der Geburt Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den sechs Wochen vor der Geburt nicht arbeiten sollen und in den acht Wochen nach der Geburt bei Früh- und Mehrlingsgeburten

Mehr

Inhalt. Betriebsberatung Private Arbeitsvermittlung: Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen

Inhalt. Betriebsberatung Private Arbeitsvermittlung: Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen MG UG Kniprodestr. 95-97 26388 Wilhelmshaven Tel.: +49.4421.93548-18 Fax.: +49.4421.93548-19 Email: bewerbung@b-m-g.de Web: www.b-m-g.de Copyright 20011 MG

Mehr

Merkblatt. zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II ( Arbeitslosengeld II / Sozialgeld )

Merkblatt. zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II ( Arbeitslosengeld II / Sozialgeld ) Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Merkblatt zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II ( Arbeitslosengeld II / Sozialgeld ) - 2 - Wichtige Informationen für Bezieher

Mehr

BESCHÄFTIGUNG FÜR ÄLTERE ARBEIT-NEHMER AKTIONS-GEMEINSCHAFT

BESCHÄFTIGUNG FÜR ÄLTERE ARBEIT-NEHMER AKTIONS-GEMEINSCHAFT www.bmas.bund.de www.perspektive50plus.de BESCHÄFTIGUNG FÜR ÄLTERE ARBEIT-NEHMER AKTIONS-GEMEINSCHAFT Unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Auf der Grundlage des

Mehr

SGB II (Hartz IV)-Ratgeber 2015

SGB II (Hartz IV)-Ratgeber 2015 SGB II (Hartz IV)-Ratgeber 2015 von Martin Staiger, Esslingen 1 Inhalt I. Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld II ( 7-9 SGB II) 3 II. Die Bedarfsgemeinschaft ( 7, 9 SGB II) 4 III. Die Vermögensfreigrenzen

Mehr

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 17/11135

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 17/11135 Deutscher Bundestag Drucksache 17/11484 17. Wahlperiode 15. 11. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze, Jan Korte, weiterer Abgeordneter und

Mehr

Minijobs bis 450 Euro monatlich. Wissen Sie eigentlich,

Minijobs bis 450 Euro monatlich. Wissen Sie eigentlich, Trennung, Scheidung Finanzielle und rechtliche Konsequenzen dass keine Trennung oder Scheidung wie die andere ist, so dass Sie nicht auf alle Erfahrungen aus Ihrem Familien- und Freundeskreis zurückgreifen

Mehr

Geschlechtergerechte Alterssicherungspolitik heute

Geschlechtergerechte Alterssicherungspolitik heute Geschlechtergerechte Alterssicherungspolitik heute Franz Thönnes, MdB Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung Alter, Arbeit,

Mehr

SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss

SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss Wenn es das SGB XI gar nicht gäbe, würdest Du heute wahrscheinlich anders oder anderswo arbeiten. Das Gesetz der Sozialen Pflegeversicherung ist die Grundlage

Mehr

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %.

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %. Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.v. Studie zum Fachtag Trotz Arbeit pleite Prekäre Beschäftigung und Überschuldung am 18.6.2015 Trotz Arbeit pleite?! 18. Juni 2015 Dramatische

Mehr

PKV-Info. Verband der privaten Krankenversicherung

PKV-Info. Verband der privaten Krankenversicherung PKV-Info Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld, Elternzeit Verband der privaten Krankenversicherung Postfach 51 10 40 50946 Köln Telefon 02 21 / 3 76 62-0 Fax 0221 / 3 76 62-10 http://www.pkv.de email: postmaster@pkv.de

Mehr

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE GUTE PFLEGE DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Geplante Verbesserungen im Überblick Stand 2./3. Lesung Deutscher Bundestag 14. Oktober 2014 DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Liebe Leserinnen und Leser, die Menschlichkeit

Mehr

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014 Der Arbeitsmarkt in Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Impressum Herausgeber: Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung

Mehr

Frequently Asked Questions

Frequently Asked Questions Frequently Asked Questions Büro für Gleichstellung und Familie Thema: Finanzierung des Studiums mit Kind Welche BAföG-Sätze gelten für studierende Eltern? Die Förderung über das BAföG kann bis zu 670 Euro

Mehr

ESF-Bundesprogramm Gute Arbeit für Alleinerziehende

ESF-Bundesprogramm Gute Arbeit für Alleinerziehende ESF-Bundesprogramm Gute Arbeit für Alleinerziehende Aktivitäten zur arbeitsmarktorientierten Unterstützung hilfebedürftiger Alleinerziehender im Kreis Unna Stark im Job. leistungsfähig qualifiziert organisiert

Mehr

Fördermöglichkeiten nach dem SGB II

Fördermöglichkeiten nach dem SGB II Fördermöglichkeiten nach dem SGB II Aufbau der Hilfen des SGB II Integration in Arbeit 16 I SGB II 16 II SGB II 16 III SGB II Eingliederungsvereinbarung - 15 SGB II Prinzip des Förderns und Fordern - 2

Mehr

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II INFORMATIONEN FÜR KUNDEN SGBII 52. Arbeitslosengeld II und Renten.

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II INFORMATIONEN FÜR KUNDEN SGBII 52. Arbeitslosengeld II und Renten. SGBII 52 Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II INFORMATIONEN FÜR KUNDEN Arbeitslosengeld II und Renten Logo Die Auswirkungen von Renten auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

Mehr

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher Februar 2015 Krankenversicherung für ALG II - und Inhalt 1. KRANKENVERSICHERUNG FÜR ALG II- UND SOZIALGELDBEZIEHER... 3 2. ALG II UND SOZIALGELD WAS IST DAS?... 3 2.1. Arbeitslosengeld II... 3 2.2. Sozialgeld...

Mehr

BLICKPUNKT ARBEIT UND WIRTSCHAFT

BLICKPUNKT ARBEIT UND WIRTSCHAFT Dr. Bruno Kaltenborn Wirtschaftsforschung und Politikberatung 7/2006 (Aktualisierung der Ausgabe 3/2005) 6. April 2006 Hartz IV: Föderaler Finanzstreit vorerst beigelegt Fotos: Silke Rudolph Die Aktualisierung

Mehr

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG Chancen geben Sie suchen Fachkräfte? Mit geringem Aufwand können Sie durch Umschulung, Ausbildung und Weiterbildung eigene Fachkräfte

Mehr

Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt?

Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt? Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt? Wegweiser durch den Amtsdschungel für Grundsicherung für Arbeitsuchende Sozialhilfe Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Stand: Februar 2014 Widerspruch

Mehr

Fachliche Hinweise SGB II. Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise. 27 SGB II Leistungen für Auszubildende

Fachliche Hinweise SGB II. Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise. 27 SGB II Leistungen für Auszubildende Fachliche Hinweise SGB II Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise 27 SGB II Leistungen für Auszubildende BA-Zentrale-PEG 21 Wesentliche Änderungen Fassung vom 20.09.2012 Aktualisierung

Mehr

Kapitel 1 Arbeitslosengeld II Wer erhält es?

Kapitel 1 Arbeitslosengeld II Wer erhält es? Kapitel 1 Arbeitslosengeld II Wer erhält es? Das Arbeitslosengeld II setzt sich zusammen aus Leistungen zum Lebensunterhalt, für Mehrbedarfe und den Kosten der Unterkunft und Heizung. Um Arbeitslosengeld

Mehr

Stellungnahme der. Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum

Stellungnahme der. Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum Stellungnahme der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum Referentenentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II Bezieher von Arbeitslosengeld II 3 Liebe Leserin, lieber Leser, mit dieser Broschüre möchten wir Sie über Ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz

Mehr

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003 8. Alterssicherung Bisher konnten sich die Deutschen auf die staatliche Rentenkasse verlassen, die über 80 Prozent ihres Renteneinkommens deckt. Daneben gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge. So

Mehr

Information für Auszubildende, Studierende und Schüler:

Information für Auszubildende, Studierende und Schüler: Information für Auszubildende, Studierende und Schüler: Hartz-IV-Zuschuss zur Miete seit Jahresbeginn möglich Bekommen Sie als Schüler/in oder Student/in BAföG? Oder beziehen als Auszubildende/r Ausbildungsbeihilfe

Mehr

Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt

Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt Ausgabe 2015 Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt Agentur für Arbeit Gießen Chancengleichheit am Arbeitsmarkt LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, diese Datenbroschüre bietet Ihnen interessante Daten

Mehr

MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung

MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung Beschluss des MIT-Bundesvorstands vom 23.09.2006 Charitéstraße 5 10117 Berlin Telefon 030 220798-0 Telefax 030 220798-22 Volksbank Bonn BLZ 380 601 86 Konto-Nr.

Mehr

Helmut Kleinen. Gründer- und Nachfolgetag Köln, 02.07.2010. Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit

Helmut Kleinen. Gründer- und Nachfolgetag Köln, 02.07.2010. Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit Helmut Kleinen Gründer- und Nachfolgetag Köln, 02.07.2010 Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit 1 Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit Existenzgründung ein erfolgreicher Weg aus der Arbeitslosigkeit

Mehr

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben S. Lehnert, Dipl. Sozialarbeiterin, -pädagogin (FH) K. Fleischer, Dipl. Sozialarbeiterin, -pädagogin (FH) Zentrum für Ambulante Rehabilitation 2014 Grundsatz: Rehabilitation

Mehr

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes!

Rente ab 67? Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Oder: Rente ab 65 und Erhalt des Altersteilzeitgesetzes! Aktionskonferenz der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt 05.10.2007 in Hannover Prof. Dr. Gerhard Bäcker Universität Duisburg-Essen

Mehr

Elternzeit und Elterngeld

Elternzeit und Elterngeld Neuerung 2015 Zum 1. Juli 2015 wird das ElterngeldPlus eingeführt. Mütter und Väter haben dann die Möglichkeit, nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit zu arbeiten und trotzdem Elterngeld zu beziehen.

Mehr

Arbeitsmarktreport für den Bereich des SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende

Arbeitsmarktreport für den Bereich des SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende für den Bereich des SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende Berichtsmonat: Oktober 2015 Inhaltsverzeichnis Die Grundsicherung für Arbeitsuchende im Oktober 3 Arbeitslosenquote 4 Leistungsbezieher 5 Bedarfsgemeinschaften

Mehr

Wir schlagen Brücken in die Arbeitsw elt!

Wir schlagen Brücken in die Arbeitsw elt! A rbeit durch Management PATENMODELL Bürgerschaftliches Engagem ent bewegt unsere Gesellschaft! Wir schlagen Brücken in die Arbeitsw elt! Eine In itiative Im Verbund der Diakonie» Die Gesellschaft bewegen

Mehr

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung Modellstudiengang Pflege P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns Teilbereich 2 Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes und anderer Gesetze

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes und anderer Gesetze Deutscher Bundestag Drucksache 16/239 16. Wahlperiode 14. 12. 2005 Gesetzentwurf des Bundesrates Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes und anderer Gesetze A. Problem und Ziel DerGesetzesentwurfgreiftzweiProblemeauf:Zumeinenbefasstersichmit

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/4439 6. Wahlperiode 25.09.2015 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Udo Pastörs, Fraktion der NPD Selbständige und erwerbstätige Hilfebedürftige mit Einkommen aus

Mehr

DIE SOZIALVERSICHERUNG

DIE SOZIALVERSICHERUNG EINLEITUNG So können Sie sicher starten DIE SOZIALVERSICHERUNG BBK VBU-Schulung zum Thema Sozialversicherung EINLEITUNG Jetzt einsteigen und los! Ein neuer Lebensabschnitt hat für Sie begonnen: die berufliche

Mehr

Kommentartext Armut und Soziale Sicherung

Kommentartext Armut und Soziale Sicherung Kommentartext Armut und Soziale Sicherung 1. Kapitel: Sozialstaatsprinzip schützt vor Armut nicht Die Armut in Deutschland und anderen europäischen Industrienationen nimmt stetig zu. So meldete das Statistische

Mehr

Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Stellung von Familienangehörigen in der Landwirtschaft

Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Stellung von Familienangehörigen in der Landwirtschaft Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Stellung von Familienangehörigen in der Landwirtschaft hier: Abgrenzungskriterien zur sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung und zur Anwendbarkeit des gesetzlichen

Mehr

Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung

Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung Betriebliche Altersversorgung: Die arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung Eine Entscheidung für die Zukunft Ihres Unternehmens VERSICHERUNGEN Die Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung bietet

Mehr

Informationen zu Hartz IV. 27 Fragen und Antworten wesentliche Änderungen, Betroffene, Auszahlung, Zuschläge, Vorsorge, Sozialhilfeempfänger

Informationen zu Hartz IV. 27 Fragen und Antworten wesentliche Änderungen, Betroffene, Auszahlung, Zuschläge, Vorsorge, Sozialhilfeempfänger Informationen zu Hartz IV 27 Fragen und Antworten wesentliche Änderungen, Betroffene, Auszahlung, Zuschläge, Vorsorge, Sozialhilfeempfänger I. Fragenübersicht 1. Wer ist von Hartz IV betroffen? 2. Worin

Mehr

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen Arbeitslosenversicherung 1. Mitgliedschaft Bei der Arbeitslosenversicherung handelt es sich um eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer im sozialversicherungsrechtlichen Sinne. Keine Arbeitnehmer in diesem

Mehr

Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis Begründet von Handelsschul-Direktor Dipl.-Hdl. Friedrich Hutkap

Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis Begründet von Handelsschul-Direktor Dipl.-Hdl. Friedrich Hutkap Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis Begründet von Handelsschul-Direktor Dipl.-Hdl. Friedrich Hutkap Verfasser: Dr. Eberhard Boller, Dipl.-Hdl., Siegen Gernot B. Hartmann, Dipl.-Hdl.,

Mehr

Aktivierungsquote. Ältere Personen mit Vermittlungserschwernissen. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Berufsrückkehrer

Aktivierungsquote. Ältere Personen mit Vermittlungserschwernissen. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Berufsrückkehrer A Aktivierungsquote Die Aktivierungsquote gibt Aufschluss darüber, wie hoch der Anteil der geförderten Personen ( aktivierte" Personen) an den potentiellen Maßnahmeteilnehmern ( zu aktivierenden" Personen)

Mehr

31155 Bestattungskosten

31155 Bestattungskosten 31 Soziale Hilfen 311 Grundversorgung und Hilfen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) 31155 Bestattungskosten Produktbesceibung Produktbesceibung Übernahme von Bestattungskosten Auftragsgrundlage

Mehr

PRESSEINFORMATION. Das ändert sich zum Jahreswechsel. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Kornwestheim/Frankfurt, 19.

PRESSEINFORMATION. Das ändert sich zum Jahreswechsel. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Kornwestheim/Frankfurt, 19. PRESSEINFORMATION Kornwestheim/Frankfurt, 19. Dezember 2014 Das ändert sich zum Jahreswechsel Wie jedes Jahr, treten auch zum 1. Januar 2015 zahlreiche Änderungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Mehr

Inbound. Outbound. Hotline. Technischer Kundendienst. Kundenbetreuer. Reinigungskräfte. Produktionshelfer. Altenpfleger.

Inbound. Outbound. Hotline. Technischer Kundendienst. Kundenbetreuer. Reinigungskräfte. Produktionshelfer. Altenpfleger. Personal Rekrutierungs Service für Mittelständische Unternehmen Hotline Inbound Outbound Technischer Kundendienst Kundenbetreuer Produktionshelfer Fachlageristen Reinigungskräfte Altenpfleger viele weitere

Mehr

Kind Wohnen in den Niederlanden Arbeiten in Deutschland

Kind Wohnen in den Niederlanden Arbeiten in Deutschland Kind Wohnen in den Niederlanden Arbeiten in Deutschland Inhalt Mutterschaftsgeld 2 Elterngeld 2 Betreuungsgeld 3 Elternzeit 3 Familienleistungen aus den Niederlanden und aus Deutschland 4 Deutsches Kindergeld

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz Deutscher Bundestag Drucksache 15/3681 15. Wahlperiode 06. 09. 2004 Gesetzentwurf der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Finanzierung von Zahnersatz A. Problem

Mehr

Antrag auf Übernahme von Bestattungskosten gemäß 74 Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII)

Antrag auf Übernahme von Bestattungskosten gemäß 74 Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch (SGB XII) Landeshauptstadt Potsdam Fachbereich Soziales und Gesundheit - Gesundheitssoziale Dienste - Hegelallee 6-10 (Haus 2) 14467 Potsdam Antragseingang Antrag auf Übernahme von Bestattungskosten gemäß 74 Sozialgesetzbuch,

Mehr

Pauschalen für Arbeitslosengeld I (Alg I), Arbeitslosengeld II (Alg II) und Leistungen für Sozialversicherung

Pauschalen für Arbeitslosengeld I (Alg I), Arbeitslosengeld II (Alg II) und Leistungen für Sozialversicherung Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration EUROPÄISCHER SOZIALFONDS 2014-2020 Pauschalen für Arbeitslosengeld I (Alg I), Arbeitslosengeld II (Alg II) und Leistungen

Mehr

Quelle: picture-alliance DER ARMUT KEINE CHANCE. Existenz sichern, Teilhabe garantieren, Selbstbestimmung ermöglichen.

Quelle: picture-alliance DER ARMUT KEINE CHANCE. Existenz sichern, Teilhabe garantieren, Selbstbestimmung ermöglichen. Quelle: picture-alliance DER ARMUT KEINE CHANCE Existenz sichern, Teilhabe garantieren, Selbstbestimmung ermöglichen. EINE GESELLSCHAFT FÜR ALLE Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde doch die

Mehr

Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Villingen- Schwenningen

Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Villingen- Schwenningen Villingen- Geschichtlicher Hintergrund Die gesetzliche Unfallversicherung (UV) ist Bestandteil der gegliederten Sozialversicherung. Sie hat ihre Grundlage im Sozialgesetzbuch VII sowie der in dessen Ausführung

Mehr

Das Bundesteilhabegesetz. Erste Konturen.

Das Bundesteilhabegesetz. Erste Konturen. Das Bundesteilhabegesetz. Erste Konturen. Gabriele Lösekrug-Möller, MdB Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales anlässlich des Fachgespräches Inklusion: Wo stehen

Mehr

1.2012 Stand am 1. Januar 2012

1.2012 Stand am 1. Januar 2012 1.2012 Stand am 1. Januar 2012 Änderungen auf 1. Januar 2012 bei Beiträgen und Leistungen Übersicht Randziffern Beiträge 1-4 Leistungen der AHV 5 Leistungen der IV 6-7 Auskünfte und weitere Informationen

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR 1 Das Versicherungswesen bestand bereits im 14. Jahrhundert. Die Menschen hatten nach einem System gesucht, das dem einzelnen auch einen sehr hohen

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer. Erstausbildung junger Erwachsener

Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer. Erstausbildung junger Erwachsener Eine Initiative der Agenturen für Arbeit und Jobcenter Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer Erstausbildung junger Erwachsener NUTZEN SIE DIE CHANCE FÜR IHRE BERUFLICHE ZUKUNFT Das Erwerbspersonenpotenzial wird

Mehr

Prekäre Beschäftigung in Bremerhaven

Prekäre Beschäftigung in Bremerhaven Prekäre Beschäftigung in Bremerhaven Vortrag am 13. Dezember 2007 beim Arbeitskreis Prekäre Beschäftigung des DGB Bremerhaven Peer Rosenthal Referent für Arbeitsmarktpolitik Rosenthal@Arbeitnehmerkammer.de

Mehr

A b i s Z. zum. Kinderzuschlag.

A b i s Z. zum. Kinderzuschlag. A b i s Z zum Kinderzuschlag. 2 A bis Z zum Kinderzuschlag Aufbauend auf dem Familienleistungsausgleich sollen einkommensschwache Familien zielgenau unterstützt werden, die allein wegen ihrer Kinder von

Mehr

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer 2 Einführung Pflegebedürftig Pflegestufen Die Hilfe bei den ATL Leistungen bei

Mehr

Informationen für selbständige Künstler und Publizisten

Informationen für selbständige Künstler und Publizisten Bitte zurücksenden an: Künstlersozialkasse Gökerstraße 14 26384 Wilhelmshaven Mitteilung über den Bezug / das Ende des Bezuges von Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II Name, Vorname: Versicherungsnummer:

Mehr

Sozialhilfe. Ziele des neuen Rechts und Grundsätze der Sozialhilfe

Sozialhilfe. Ziele des neuen Rechts und Grundsätze der Sozialhilfe Sozialhilfe Die Sozialhilfe schützt vor Armut, sozialer Ausgrenzung und besonderer Belastung; sie erbringt Leistungen für diejenigen Personen und Haushalte, die ihren Bedarf nicht aus eigener Kraft decken

Mehr

Beratung. Antragstellung

Beratung. Antragstellung Beratung Damit die Mitarbeiter/innen der Jobcenter Sie umfassend beraten und informieren können, benötigen sie von Ihnen konkrete Anhaltspunkte über Ihre Situation und Bedarfslage. Das Sozialgesetzbuch

Mehr

Arbeitslosenzentrum im Diakonischen Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis. Vorstellung Kick off Veranstaltung in Bad Boll am 24. / 25.

Arbeitslosenzentrum im Diakonischen Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis. Vorstellung Kick off Veranstaltung in Bad Boll am 24. / 25. Arbeitslosenzentrum im Diakonischen Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis Vorstellung Kick off Veranstaltung in Bad Boll am 24. / 25. April 2013 Arbeitsmarktsituation Schwarzwald-Bar-Kreis Zahlen: März 2013 Arbeitslosenquote

Mehr

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Repräsentative Befragung deutscher Unternehmen durchgeführt von der berufundfamilie ggmbh in Kooperation mit der GfK Frankfurt am Main, November 2011 Inhalt 1. Hintergrund

Mehr

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 32 30 Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 30,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber & Pauschalsteuer 30,0 28 26 28,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber* 28,0 in % des Bruttoarbeitsentgelts 24

Mehr

Vorwort Seite 2 Drei dicke Pluspunkte 3 17 Fragen und Antworten 3

Vorwort Seite 2 Drei dicke Pluspunkte 3 17 Fragen und Antworten 3 Vorwort Seite 2 Drei dicke Pluspunkte 3 17 Fragen und Antworten 3 1) Wie lange haben Arbeitsuchende Anspruch auf Arbeitslosengeld? 2 2) Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld? 2 3) Wie hoch ist das Arbeitslosengeld?

Mehr

einernsthaftesvermittlungshindernisdarstellen.nachderoffiziellenarbeitslosenstatistikhatten2010nahezu542000arbeitslosevermittlungsrelevante

einernsthaftesvermittlungshindernisdarstellen.nachderoffiziellenarbeitslosenstatistikhatten2010nahezu542000arbeitslosevermittlungsrelevante Deutscher Bundestag Drucksache 17/9860 17. Wahlperiode 04. 06. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink, Brigitte Pothmer, Markus Kurth, weiterer Abgeordneter

Mehr