Inwiefern kann Kinderliteratur den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern fördern?

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1 Germanistik Mian Fu Inwiefern kann Kinderliteratur den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern fördern? Essay

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3 Universität Tübingen Philosophische Fakultät Deutsches Seminar Sommersemester 2011 HS Mehrsprachigkeit und Kinderliteratur Inwiefern kann Kinderliteratur den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern fördern? 1. Einleitung Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache. Wilhelm von Humboldt Wie wichtig ist die Sprache? Im Migrationsbericht 1999 steht: Sprache ist die Grundlage der Kommunikation mit anderen Menschen, durch die Gedanken und Gefühle zum Ausdruck gebracht, Bedeutung vermittelt, Wünsche und Begehren kundgetan, Erlebnisse verarbeitet, Erfahrungen ausgetauscht, Zusammenhänge verstanden und Handlungen geplant werden. Sprache ist erforderlich, um sich mitzuteilen und andere zu verstehen. 1 Nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder hat die Sprache eine entscheidende Funktion. Genauer gesagt, die Sprache hat eine wichtige Funktion für das Erfassen der kindlichen Welt. Das heißt, die Kinder können sich mithilfe der Sprache ihre eigene Welt konstruieren. Heutzutage gibt es immer mehr Kinder, die gleichzeitig mehrere Sprachen lernen oder 1 Migrationsbericht : Bericht des Sachverständigenrates für Zuwanderung und Integration im Auftrag der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Forum für Migrationsstudien (efms) an der Universität Bamberg / Hrsg.: Bundesministerium des Innern, Referat Öffentlichkeitsarbeit. - Berlin [u.a.],

4 lernen müssen: Weltweit wachsen weniger als ein Drittel der Menschen einsprachig auf. Vor 40 Jahren wurde es jedoch in Deutschland als geistige Überforderung betrachtet, wenn Kinder zweisprachig aufwachsen sollten. Den Eltern wurde davon abgeraten und den Kindern wurde im Kindergarten deutlich gemacht, dass alles, was nicht deutsch klang, keine ordentliche Sprache war. Leider kommt das auch heute, 40 Jahre später, immer noch oder wieder vor, dass Mehrsprachigkeit geistige Überforderung bedeutet. Im Gegenteil dazu, so Regina Pantos, Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.v., sind Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, geistig flexibler und leistungsfähiger in ihrer Wahrnehmung. Weiterhin betont R. Pantos das Schlagwort Bildung und Bücher von Anfang an. Wieso? Weil Bücher bilden. Jetzt stellt sich die Frage: Inwiefern kann Kinderliteratur den Spracherwerb bei mehrsprachigen Kindern fördern? Um die Frage zu beantworten, muss zuerst die Mehrsprachigkeit bei Kindern betrachtet werden. 2. Mehrsprachigkeit bei Kindern So viele Sprachen wie ich kann, über so viele Zugänge zur Welt verfüge ich. Karl V. Das Kind wächst in das Verstehen der Sprachgemeinschaft hinein und beginnt sich darin selbst zu verstehen. Friedrich Georg Jünger Das Jahr 2001 wurde von der Europäischen Union das Europäische Jahr der Sprachen genannt, das unter dem Motto Sprachen öffnen Türen stand. Das zukünftige Ziel sei, dass Junge Menschen überall in Europa neben ihrer Muttersprache zwei weitere Sprachen sprechen könnten. Die Mehrsprachigkeit sollte aus zwei Perspektiven betrachtet werden z.b. für die muttersprachlich deutschen Kinder soll die frühe Mehrsprachigkeit die Tür nach Europa und in die Welt öffnen, und für die 2

5 Kinder, deren Eltern aus der Welt nach Deutschland gekommen sind, und deren Familiensprache nicht Deutsch ist, ist die Mehrsprachigkeit die Eintrittskarte in die deutsche Gesellschaft. Bereits in der Grundschule oder sogar im Kindergarten sollten die Kinder mit dem Sprachenlernen anfangen, forderte Edelgard Bulmahn, die damalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, gerade kleine Kinder sind für Sprachen besonders aufnahmefähig. Hingegen gibt es ein Vorurteil, nämlich die Behauptung, dass Kinder nicht zwei oder gar mehr Sprachen sprechen können, ohne dass sich die Sprachen gegenseitig beeinträchtigen oder behindern. Eva Hammes-Di Bernardo widerlegt das Vorurteil in ihrem Artikel Terra incognita. Wie viel Sprache braucht das Kind? mit dem Argument, dass sowohl das Broca- als auch das Wernicke-Areal - also die zwei Zentren im Gehirn, die für Spracherwerb und Sprachverständnis zuständig sind - nicht nur durchaus in der Lage sind, die Zwei- oder Mehrsprachigkeit eines Kindes zu unterstützen, sondern dass eine frühe Mehrsprachigkeit eine solch positive Wirkung auf diese Areale im Gehirn hat, dass auch späteres Fremdsprachenlernen davon profitiert. Sie schreibt dazu: Wird das Kind in frühster Kindheit mit zwei Sprachen konfrontiert, bildet sich das Netz im Broca-Areal sofort als Zweisprachen-Netz heraus. Jetzt lässt sich fragen, was für ein Verhältnis die Erstsprache zu der zweiten oder sogar dritten Sprache hat. Müssen z.b. die Migrantenkinder ganz auf muttersprachliche Kontakte und Kommunikationsmöglichkeiten verzichten, weil die Familien- oder Erstsprache beim Zweitsprachenerwerb als Behinderung empfunden wird? Studien (zusammenfassend Jampert, 2002) belegen, dass Kinder, die ihre Erstsprache gut sprechen, weniger Schwierigkeiten beim Erlernen der Zweitsprache haben, weil sie bereits in der Erstsprache grundlegende sprachliche, kommunikative, soziale und kognitive Fertigkeiten erworben haben, auf die sie beim Erlernen der zweiten Sprache 3

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