oecnews FOKUS EURO 2008 FORSCHUNGSPROJEKTE IEW OEC ALUMNI UZH NETWORKING Z E I T S C H R I F T D E S F A C H V E R E I N S O E K O N O M I E Nr 111

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1 Nr Für Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik Universität Zürich Frühjahrssemester FOKUS EURO 2008 FORSCHUNGSPROJEKTE IEW OEC ALUMNI UZH NETWORKING oecnews Z E I T S C H R I F T D E S F A C H V E R E I N S O E K O N O M I E

2 Suchen Sie eine Herausforderung? Kommen Sie zu uns! Deloitte ist eines der führenden Prüfungs- und Beratungsunternehmen in der Schweiz und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance an. Im Jahr 2006 bündelten unsere Gesellschaften in Grossbritannien und der Schweiz ihre Kräfte damit steht Deloitte ihren Kunden als ganzheitliches Unternehmen zur Verfügung. Die Integration führt das Know-how von Fachkräften zusammen und widerspiegelt die Bedeutung der Schweiz als wichtiges Wirtschafts- und Finanzzentrum. Mehr als 700 Fachleute sind in fünf Schweizer Städten tätig: Zürich (Hauptsitz), Basel, Genf, Lausanne und Lugano. Wir schaffen Wert für Kunden verschiedener Branchen und unterschiedlicher Grösse von grossen multinationalen Unternehmen und börsenkotierten Gesellschaften bis hin zu zahlreichen kleineren und mittleren privaten Unternehmen. Auf globaler Ebene ist Deloitte mit Mitarbeitenden in mehr als 140 Ländern eines der grössten Prüfungs- und Beratungsunternehmen. Senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen an: Deloitte AG, Chantal Gasche, General Guisan-Quai 38, Postfach 2232, 8022 Zürich, Tel. +41 (0) , Audit.Tax.Consulting.Corporate Finance. Deloitte AG, General Guisan-Quai 38, Postfach 2232, 8022 Zürich, Tel. +41 (0) , Fax +41 (0) , Deloitte AG Alle Rechte vorbehalten. Deloitte AG ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit praktiziert.

3 E D I T O R I A L OecNews Zeitschrift für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich Frühjahrssemester 2008 Ausgabe 111, 38. Jahrgang Herausgeber «Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich ist auf der Überholspur. Ausdruck dieser Tatsache sind neben der überragenden Forschungsleistung auch die zahlreichen neuen Professuren, die in Zukunft entstehen werden (vgl. dazu den Artikel OEC-Aktuell). Auch der Fachverein ist nicht untätig: Wir haben mit der neu gegründeten OEC ALUMNI UZH eine strategische Partnerschaft beschlossen. In Anlehnung Redaktionsadresse Fachverein Oekonomie Redaktion OecNews Rämistrasse Zürich Chefredaktion Andreas Puccio Markus Mühlemann Redaktion Reto Bolliger Florian Eugster Nicolai Grüter Karenina Jaeckle Gabriel Neukomm Deborah Paoletti Andreas Schwarzinger Valentin Splett Julia Vollert Dan Wunderli dazu wurde auch unser Titelbild «NETWORKING» augewählt (vgl. auch Seite 31). Die OecNews dient in Zukunft als offizielle Vereins pub li kation für die OEC ALUMNI UZH. Wir möchten unsere neue Leserschaft herzlich begrüssen. Die in diesem Rahmen geschaffene Sektion «ALUMNI NEWS» bie tet bestimmt auch für unsere bisherige Leserschaft interessante Themen, zumal die Studierenden an den Anlässen der OEC ALUMNI UZH im mer willkommen sind. ANDREAS PUCCIO INHALTSVERZEICHNIS: Mit der neuen Kooperation erhöht sich unsere Auflage auf erfreuliche 5000 Exemplare. Das Fokusthema in dieser Ausgabe ist der Fussball im Rahmen der kommenden Europameisterschaft sicher von hoher Aktualität. Wir widmen uns insbesondere auch sportökonomischen Themen. Weiter streifen wir das Gebiet des Investment Bankings und informieren ausführlich über die Entwicklungen an der Fakultät. Zusätzlich geben wir einen Überblick über die Forschung am IEW. Abgerundet wird die Ausgabe durch die traditionellen Inhalte, wie beispielsweise die Notenstatistiken. Wir wünschen einen spannenden Sommer und eine kurzweilige Lektüre!» MARKUS MÜHLEMANN Werbung Markus Mühlemann Layout Andreas Puccio Auflage 5000 Exemplare Druck in der Schweiz Redaktionsschluss Ausgabe HS September Sportwetten 6 EURO 2008 Reportage 9 Interview Prof. Franck 11 Buchtipp 12 Investment Banking Bernstein Transaktionskosten 20 Austauschsemester in Tulsa 22 Neuer Dekan & Umfrage Masterstudium mit Wettbewerb 24 Vorstellung Event im Mai Roland Berger Powerplay 25 Oec Aktuell 26 Noten Statistiken Plus 29 OEC ALUMNI UZH 34 Neuer Projektleiter gesucht! 36 Bericht BMW Fahrtraining 38 Interview mit Entrepreneur 40 Candlelight Dinner 42 Konsumorientiertes Leben oecnews 3

4 F O K U S SPORTWETTEN AUS ÖKONOMISCHER SICHT INSBESONDERE IM HINBLICK AUF DIE KOMMENDE EUROPAMEISTERSCHAFT ERFREUEN SICH SPORTWETTEN GROSSEN INTERESSES. GETREU UNSERER AUSRICHTUNG NEHMEN WIR DIESES THEMA ÖKONOMISCH UNTER DIE LUPE. ERWIN VERBEEK, DOKTORAND AM INSTITUT FÜR STRATEGIE UND UNTERNEHMENSÖKONOMIK, FORSCHT IN DIESEM BEREICH UND GEWÄHRT DER LESERSCHAFT EINIGE EINBLICKE IN DAS THEMA DER INFOR- MATIONSEFFIZIENZ AUF MÄRKTEN FÜR SPORTWETTEN. Von ERWIN VERBEEK* Bei einem Fussballmatch geben die Wettquoten den Ertrag an, den man für einen richtigen Tipp erhält. Für Wetten, welche mit grosser Wahr - scheinlichkeit eintreten, werden tiefere Quoten angeboten als für Wetten auf unwahrscheinliche Ereignisse. Die Wettquote bildet also die erwartete Wahrscheinlichkeit ab, mit der die jeweilige Mannschaft gewinnt. Welche Informationen über die aufeinander treffenden Teams fliessen in diese Wettquoten ein? Gibt es relevante Informationen, welche noch nicht eingepreist sind? Können aufgrund solcher Informationen gar Wettstrategien abgeleitet werden, die im Durchschnitt einen Gewinn ermöglichen? Die Frage nach der Informations - effizienz ist nicht nur für Sportwetten, sondern auch für Finanzmärkte von zentraler Bedeutung. Fama (1969) systematisiert diese Fragestellung und die zugehörigen empirischen Tests, indem er drei Stufen der Markt - effizienz nach der Art der eingepreisten Information unterscheidet. «Weak form»-effizienz liegt vor, wenn alle Informationen aus vergangenen Preisen in den aktuellen Preisen enthalten sind. «Semi-strong form»- Effizienz ist erfüllt, wenn alle weiteren öffentlich zugänglichen Informationen durch die Preise repräsentiert sind. «Strong form»-effizienz schliesslich verlangt, dass die Preise auch alle privaten Informationen abbilden. Es sollen nun einige Beispiele vorgestellt werden, wie diese Stufen der Markteffizienz in Sportwettmärkten untersucht wurden. Wenn die Quoten eines Wett - marktes «weak form»-effizient wären, sollte die Höhe der Quote keinen Hinweis darauf geben, wie gross der erwartete Gewinn aus der Wette ist. Hohe Quoten werfen mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit den grossen Ertrag ab, bei tiefen Quoten verhält es sich umgekehrt. Der erwartete Gewinn sollte also, abgesehen von unterschiedlicher Varianz, über alle Quoten identisch sein. Die empirische Forschung in unterschiedlichen Wettmärkten zeigt eine weit verbreitete Abweichung von dieser Hypothese; den «longshot bias». Dabei ist zu beobachten, dass Wetten auf hohe Quoten im Durchschnitt einen kleineren Gewinn abwerfen als Wetten auf tiefe Quoten. Aufgrund der inhärenten Marge ermöglichen aber auch Letztere meist keinen positiven Durchschnittsgewinn, sondern nur einen geringeren Verlust. Dieser Effekt ist wissenschaftlich von beträchtlicher Relevanz, repräsentiert er doch eine sehr robust auftretende Anomalie zu Annahmen der klassischen Ökonomie. Konventionelle 4 oecnews

5 F O K U S Kapitalmarkttheorie unterstellt, dass Investoren für mehr Risiko einer Anlage kompensiert werden müssen durch einen höheren erwarteten Ertrag. Die Existenz des «longshot bias» steht in krassem Gegensatz zu dieser Annahme, denn Wetten auf hohe Quoten werfen im Durchschnitt tiefere Gewinne ab, sind aber gleichzeitig verbunden mit einer grösseren Varianz, also erhöhtem Risiko. Die Erklärungsansätze hierfür sind vielseitig. Eine Theorie, welche die zentralen Evidenzen zu integrieren vermag, hat sich bisher noch nicht herauskristallisiert. «Semi-strong form»-effizienz verlangt, dass die Wettquoten alle öffentlich zugänglichen Informationen enthalten, welche auf den Ausgang des Spiels Einfluss nehmen. Die vergangene Leistung der aufeinander treffenden Teams ist ein Beispiel für eine solche Information. Eigene Prognose - modelle für Fussballspiele haben gezeigt, dass beispielsweise die erhaltenen und geschossenen Tore der jeweiligen Mannschaften oder die Endplatzierungen in den vergangenen Saisons die Wahrscheinlichkeit für den jeweiligen Spielausgang (für einen Heimsieg, ein Unentschieden und einen Auswärtssieg) recht genau vorauszusagen vermögen. Wenn mit Hilfe eines solchen Modells eine Wett - strategie abgeleitet werden könnte, die einen überdurchschnittlichen Gewinn ermöglicht, dann wären die Wettquoten nicht effizient. Es hat sich aber herausgestellt, dass derlei einfache Informationen kaum Ineffizienzen aufdecken, welche über den beschriebenen «longshot bias» hinausgehen. Möglicherweise helfen spezifischere Daten, die Modelle dahingehend zu verbessern. Falls dies gelänge, müsste auch die Hypothese eines «semi-strong form»-effizienten Wett - marktes angezweifelt werden. Wenn die Quoten eines Wett - marktes darüber hinaus Infor - mationen eingepreist haben, die nicht öffentlich zugänglich sind, spricht man von «strong form»-effizienz. Die empirische Forschung in diesem Bereich beschränkt sich vor allem darauf, zu untersuchen, ob überhaupt von den Quoten auf Insider- Informationen geschlossen werden kann. Eine Möglichkeit hierzu bietet sich, wenn die Wettquoten eines jeweiligen Ereignisses im Zeitverlauf betrachtet werden. Dabei werden beispielsweise die Eröffnungsquoten (die Quoten, wenn der Markt öffnet) mit den Quoten kurz vor Spielbeginn verglichen. Die Preise weichen zum Teil voneinander ab, obwohl in diesem Zeitfenster keine wesentlichen, öffentlich zugänglichen Informationen in den Markt geflossen sind. Wenn nun die Preise vor Spielbeginn den Ausgang des Spiels besser voraussagen, kann auf Insider-Informationen geschlossen werden. Sportwetten bieten sich als interessantes Untersuchungsobjekt an, um die Informationseffizienz von Märkten zu erforschen. Der Grad der Effizienz zeigt auf, inwiefern Märkte verstreute Informationen aggregieren und kommunizieren können. Ab wei chungen von der Markteffizienz (wie zum Beispiel der «longshot bias») ermöglichen Rückschlüsse darüber, wie Individuen Entscheidungen unter Unsicherheit treffen. * Erwin Verbeek ist Doktorand am Lehr - stuhl von Prof. Franck. Was wäre, wenn Sie mit uns die Welt der Versicherungen entdecken? Ihr internationaler Start in die Finanzwelt. Nach einem guten Hochschulabschluss im naturwissen - schaftlichen Bereich, in IT, Rechtsoder Wirtschaftswissenschaften bieten wir Ihnen interessante Einstiegsmöglichkeiten bei Zurich zum Beispiel in unserem Global Associate Program mit hervorragenden Entwicklungsperspektiven im In- und Ausland. Bringen Sie Ihre individuellen Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen ein und profitieren Sie von der Stärke und den vielfältigen Möglichkeiten eines der führenden, global tätigen Versicherers. Sind Sie bereit, Verantwortung zu tragen und lieben Sie Herausforderungen? Dann starten Sie jetzt in die Zukunft und machen Sie Karriere mit dem Global Associate Program von Zurich. Interessiert? Detaillierte Informationen finden Sie unter

6 F O K U S EURO 2008 REPORTAGE SEIT DEM STEHT FEST, DASS DIE SCHWEIZ ZUSAMMEN MIT ÖSTERREICH IM KOMMENDEN SOMMER DEN DRITTGRÖSSTEN SPORTANLASS DER WELT VERANSTALTEN DARF. NUN SIND ES NOCH WENIGE WOCHEN BIS DER BALL ROLLT UND EINE GANZE REIHE VON SUPERLATIVEN UNSERE BESCHAULICHE SCHWEIZ HEIM- SUCHT. OECNEWS HAT VERSUCHT, DER EM IN ZAHLEN UND WORTEN ETWAS AUF DEN ZAHN ZU FÜHLEN. Von VALENTIN SPLETT, DEBORAH PAOLETTI und FLORIAN EUGSTER Selbst der ansonsten so zurückhaltende Bundesrat Samuel Schmid spricht von einer «Chance, die die Schweiz in den kommenden zwei, drei Jahrzehnten in dieser Form wohl kaum wieder haben wird», sich der Welt als fröhliches, ausgelassenes und charmantes Land zu präsentieren. Das wirkt zwar leicht anbiedernd, trifft aber den Kern der Sache. Nicht zuletzt deshalb, weil über Medienarbeitende in geschätzten TV-Stunden nicht nur das runde Leder, sondern auch die Zubetonierung des kleinen Matter - horns, die weissen Flecken an den Wänden der Bührle-Stiftung und den solarstrombetriebenen Bioethanol- Springbrunnen auf dem Bundesplatz über die Mattscheiben dieser Erde flimmern lassen werden. Die EM soll für die Schweiz auch ökonomisch eine grosse Nummer werden. Eine Studie der Universität Bern und der HSW Luzern rechnet mit über einer Milliarde Franken generiertem Umsatz, Mio. Brutto - wert schöpfung und einem Beschäftigungs schub von umgerechnet Voll zeit stellen. Zur Nachhaltigkeit des Euro-Effektes gibt es allerdings auch andere Meinungen. DIE EM ECKT AN. So kam das Deutsche Institut für Wirtschafts forschung DIW kürzlich zum Schluss, dass die WM 2006 in Deutschland «keine nennenswerten konjunktu rel len Effekte hatte» Letztendlich sollte dies aber auch gar nicht im Vordergrund stehen, denn ganz unabhängig davon, ob die EM-Touris zahlungsbilanzwirksam sein werden oder nicht, fest steht: Sie kommen. Alleine in Zürich werden laut einem Bericht des Schweizer Fernsehens bis zu 1.25 Millionen Gäste aus dem Ausland erwartet. Dafür sind die Stadionkapazitäten hierzulande allerdings etwas mager. Nicht nur weil einigermassen nachhaltig gebaut wurde (schliesslich werden die Spiele der Super League in absehbarer Zeit keine Zu - schauer anlocken), sondern auch deshalb, weil über 80% der Tickets an Sponsoren und Veranstalter gehen. Wer ein Ticket ergattern konnte, hatte 6 oecnews

7 UND PLÖTZLICH IST PATRIOTISMUS SCHICK SO SOLLS IN DER UBS ARENA AUSSEHEN Copyright Perron8 Management AG demzufolge mächtig Schwein (oder Vitamin B). Beim Schweizerischen Fussball - verband überstieg die Nach frage das Angebot trotz saftiger Ein tritts preise (zwischen 110. und 880. pro Platz) jedenfalls um beinahe das 50-fache. Als jemand, der leer ausgegangen ist, befindet man sich also in bester Gesellschaft. Umso wichtiger, dass die öffent - lichen Übertragungen etwas taugen. Das wohl ehrgeizigste Public Viewing Konzept sind die sogenannten «UBS- Arenen», die von der Grossbank gesponsert und promotet werden. Dabei arbeitet der Veranstalter, die Eventagentur «Perron8», eng mit Behörden und UEFA zusammen. Das Projekt soll sich selber finanzieren; die öffentliche Hand leistet keinen finanziellen Beitrag. Laut dem Medienverantwortlichen des Projektes, Reto Bloesch, will man den Auftrag des Bundes, das EM- Fieber in der ganzen Schweiz zu entfachen, wahrnehmen und setzt aus diesem Grund bewusst geographisch vor allem auf Nebenschauplätze. Aus 30 sich beworbenen Städten hat man 16 ausgewählt, die eines der «Stadiönli» beherbergen dürfen. Mit dem Mix aus kostenlosen Stehplätzen (3 000 in der kleinsten, in der grössten UBS Arena) und einer Tribüne mit um die Sitzplätzen (welche je nach Spiel zwischen 11. und 16. kosten) will man ein breites Publikum ansprechen. In den UBS- Arenen werden rund Personen beschäftigt. Die Infrastrukturkosten betragen pro Arena rund 1.2 Millionen Franken. Für Stimmung sorgen soll neben dem Fussball ein aufwändiges Rah - men programm mit Konzerten, Live- Schaltungen zwischen den Standorten und interaktiven Spielen. Ausserdem muss der Besucher im «fünften Sta - dion der Schweiz», im Gegensatz zu den Stadien in Zürich, Genf, Bern und Basel, in der UBS Arena nicht auf echtes Bier verzichten. Tickets für die UBS-Arena erhält man in ausge - wählten Coop-Filialen oder über den UBS Key Club. Auch in Zürich sind diverse Public Viewing-Angebote geplant, darunter die von der Stadt getragene Fanzone, ihres Zeichens grösste Public Viewing- Zone der Schweiz. Rund ums Bellevue werden bis zu Zuschauer auf diversen Grossleinwänden die Spiele verfolgen. Wer s lieber etwas exklusiver hat, kann in der Fanmeile auch eine Partybox (sic!) mieten oder auf der schwimmenden VIP-Seeplattform Platz nehmen. Auch dieses Projekt ist gemeinnützig und versucht nach Möglichkeit, kostendeckend zu ope rie - ren. Laut dem Projektleiter der Fan - zone, Donald Nader, findet das An - gebot regen Anklang, die Spiele der Schweiz sind teilweise bereits aus - verkauft. Für den offenen Bereich der Fanzone ist kein Ticket vonnöten; Tribüne oder VIP-Plätze können über zuerich.ch/euro2008 oder starticket.ch gebucht werden. Ein eher unerfreulicher Dauer - brenner bleibt die Sicherheit. Der Mehraufwand für Polizei und Ordnungsdienst wird vom Bund im «Nationalen Sicherheitskonzept», ei - nem 67-seitigen Wälzer, auf 64.4 Millionen Franken dotiert, falls diesbezüglich etwas schiefläuft, sind weitere 10 Millionen reserviert. Ausser - dem könnte der Bund im Notfall Verstärkung aus dem Ausland an - fordern. Schliesslich ist man sich bewusst, dass der Erfolg der EM in gewissem Sinn mit erfolgreichem Verhindern von schweren Aus schrei - tungen steht und fällt. Doch nicht nur bei der Polizei, sondern auch im öffentlichen Verkehr und bei den Entsorgungs unter neh - men werden wohl Überstunden ge - scho ben werden müssen. Die Verkehrsbetriebe Zürich werden während der gesamten drei EM- Wochen einen verstärkten Fahrplan fahren und das Nachtnetz wird während der EM durchgehend in Betrieb sein. Man ist aber zuversichtlich, dass die zusätzlichen Mehr - einnahmen den höheren Aufwand oecnews 7

8 F O K U S mehr als wettmachen werden. Schliess lich richtet man sich auch speziell auf die ausländischen Besu - cher ein und erleichtert ihnen das Benutzen der öffentlichen Verkehrs - mittel mit Durchsagen in der eigenen Landessprache. Bei Entsorgung und Recycling Zürich setzt man seit dem letzten Sommer ein Spezialteam für die EM ein; in Zürich wird pro Spieltag mit DIE OFFIZIELLEN MASKOTTCHEN TRIX & FLIX WIE WEIT KANN DIE UEFA DIE GRENZEN DES GUTEN GESCHMACKS NOCH STRAPAZIEREN? Tonnen Abfall gerechnet insgesamt also etwa doppelt so viel wie beim Zürifest. Viel zu reden gab im Vorfeld von den englischen Hooligans (welche dank Wahlkroate Mladen Petric nun wohl gänzlich zu Hause bleiben werden) mal abgesehen auch das Alkohol verbot in und um die Stadien. Fakt ist, dass in sämtlichen Stadien auf Verdikt der UEFA Selters getrunken wird, der Sekt bleibt den VIP- Gästen vorenthalten. Gewisse Exponenten (namentlich die EVP) hätten auch gerne gleich noch den ganzen Public Viewing-Bereich im wahrsten Sinne des Wortes ernüchtert (der Antrag wurde vom Zürcher Gemeinderat prostwendend ab ge - lehnt). Das Alkoholverbot in den Stadien wird vom blauen Kreuz begrüsst. Von Kampagnen während der EM sieht man allerdings bewusst ab. «Die Besucher der EM kommen in die Stadt und wollen geselliges Fussballfieber erleben, unser Auftritt würde wohl kaum beachtet werden», erklärt man uns auf Anfrage. Dafür will man mit einer «Blue Cocktail Bar» am Gross - münsterplatz für gute Stimmung sorgen und beteiligt sich an der Be - treuung der freiwilligen Helfer. Auf den EM-Zug springen auch die beiden Detailhandelsriesen Migros und Coop auf. Coop übernimmt innerhalb der UBS-Arenen das Ticketing und plant diverse Aktionen, will aber noch keine Details verraten. Die Migros erwartet aufgrund der Erfahrungen während der WM 2006 vor allem im Sportartikelverkauf und in der Elektroniksparte höhere Umsätze. Ausserdem hat man Grün-orange mit der vom Schweizer Fernsehen übertra genen Fanmeisterschaft (m08.ch) bereits erfolgreich ins Scheinwerfer - licht gerückt. Aber nicht nur der schnöde Mammon regt zu Geschäftstätigkeit an, nein, die EM führt auch abseits vom rollenden Rubel zu interessanten Auswüchsen. So hat die EM-Euphorie auch Samuel Schwizer, BWL-Student an der Uni ZH, gepackt. Für das Spiel Schweiz-Türkei hat er eigens eine Festhütte gemietet und lädt über hundert Freunde und Freundesfreunde ein, das Spiel via Beamer auf der selbst gebastelten Leinwand mitzuverfolgen. Da er keine Gewinnabsichten hegt, ist die UEFA Lizenz für ihn kostenlos. Auch muss er sich ganz im Gegensatz zu Veranstaltungen, die innerhalb einer offiziellen Fanzone stattfinden nicht ans Bierdiktat halten. So könnte er beispielsweise das Wädenswiler EM-Bier der Mikro - brauerei «Wädi-Bräu» an den Mann bringen. Das Lokalbier verstösst bewusst gegen die UEFA-Auflagen, welche eine Assoziation mit dem Grossevent nur den offiziellen Spon - soren vorbehalten will. Das wird wie kürzlich der Tagespresse zu entnehmen war wohl noch ein paar Juristen beschäftigen. Auch der StuRa plant, zumindest die Schweizer Spiele an der Uni auf Grossleinwand zu übertragen. Ab - klärungen, ob die Spiele in der Mensa ausgestrahlt werden, stehen noch aus. Zu guter Letzt halten wir die Homepage für äus - serst erwähnenswert. Hier können SchweizerInnen und Öster rei cherin - nen Privatpersonen Schlaf ge le gen - heiten für biermüde Teutonen feilhalten. Oder die Holländer ermutigen, ihren Wohnwagen doch zwischen ihren Gartenzwergen zu parken. Bereits Inserate sind vorhanden, Tendenz steigend. Nicht zuletzt dank Initiativen wie den obigen verspricht die EM trotz UEFA-Abzocke, Ticket-Frust und der Tatsache, dass wohl wieder mal die Deutschen gewinnen werden, zu einem grandiosen Fussballfest zu werden. Hoffen wir also, dass zwischen dem 7. und dem 29. Juni selbst Sämi Schmids schnauzbedeckte Mund - winkel ungeahnte Höhen erklimmen werden. 8 oecnews

9 F O K U S INTERVIEW PROF. DR. EGON FRANCK OB «TÖGGELEN» IM LICHTHOF, TURNIER DER INSTITUTE AUF DEM SPORTPLATZ, ODER MATHEMATISCHE ABHANDLUNGEN DARÜBER, WIESO DER BALL RUND IST: AM 5. UND 6. JUNI VERWANDELT SICH DIE UNI ZÜRICH IN EIN MEKKA FÜR JEDEN FUSSBALL-FAN. PROF. DR. EGON FRANCK SPRICHT ÜBER DAS GEPLANTE FUSS - BALL FORUM AN DER UNI ZÜRICH IM RAHMEN DES 175-JAHRE-JUBILÄUMS. Mit EGON FRANCK sprachen RETO BOLLIGER und DEBORAH PAOLETTI Wir haben gelesen, dass im Rahmen des 175-Jahre-Jubiläums der Uni Zürich aus - ser ordentliche Anlässe zum Thema Fuss - ball geplant sind. Zudem sagt man, Sie seien der Drahtzieher, erzählen Sie! Das stimmt so nicht ganz. Es ist eine Tatsache, dass die Jubiläumsfeier und die Europameisterschaft im gleichen Jahr stattfinden. Wie kann man die Nähe der Universität zur Ge - sellschaft, die im Jubiläumsmotto «Wissen teilen» zum Ausdruck kommt, transportieren, wenn man der Aus - einandersetzung mit dem im Sommer 2008 im Vordergrund stehenden gesellschaftlichen Phänomen, der Fussballbegeisterung, ausweicht? Ver - mutlich hatte sich Rektor Weder diese oder eine ähnliche Frage gestellt, als er mich beauftragte, dieses Projekt zusammen mit einem Team umzusetzen. So entstand das Zurich Football Forum 2008, welches am 5. und am 6. Juni 2008 stattfindet. Am 7. Juni ist dann das Eröffnungs spiel der EM. Wie muss man sich die Entstehung dieser Idee vorstellen? Die Universität Zürich hat natürlich keine Fussball-Fakultät, trotzdem wollte ich herausfinden, ob nicht schon innerhalb der verschiedenen Fakultäten ein grosses Wissen über diesen Sport da ist. Aus diesem Grund habe ich die Forschungsdatenbanken der Universität Zürich durchsucht und habe tatsächlich in den verschiedensten Disziplinen «Fussballforschung» gefunden. Auf diesem Wissen baut nun das ganze Football Forum auf. Wie läuft denn dieser Anlass ab oder was wird den Besuchern geboten? Das Forum startet mit einer Eröffnungsfeier, an welcher Rektor Hans Weder, FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und Stadtpräsident Elmar Ledergerber anwesend sein werden. Der Rest der Veranstaltung ist in verschiedene Module aufgeteilt. Jedes Modul wird von einer bestimmten Fachdisziplin durchgeführt und be - leuchtet ein Teilgebiet des Fussballs aus deren Sichtweise. Dazu werden diverse Vorträge gehalten und Dis - kussionen geführt. Können Sie uns Beispiele von solchen Vorträgen nennen? Ja, wir hören zum Beispiel einen Vortrag zum Thema «Wie die oecnews 9

10 F O K U S Chinesen den Fussball erfanden» von Prof. Dr. Helmut Brinker. Prof. Dr. Frank Marcinkowski wird z.b. darüber sprechen, wie sich Politiker die Popularität des Fussballs zunutze machen. PD Dr. Astrig Junge spricht über Epidemologie und Prävention. Wir unterhalten uns aber zum Beispiel auch darüber, ob der Ball wir klich rund ist, denn die Mathe - matik kann natürlich auch hier ihren Beitrag leisten. Sie selbst sind auch Redner am Zurich Football Forum? Ja, ich habe einen Beitrag vorbereitet zum Thema «Das Rattenrennen der Profiklubs.» Man kann diesen Wettbewerb im europäischen Klubfussball als eine Art Turnierwettbewerb anschauen. Aber Sie sehen, wir schreiben «Ratten - rennen» und nicht «Turnier wett be - werb». Das Ziel ist es, eine interessierte Öffentlichkeit zu erreichen, das heisst letztlich, keine trockenen Vor träge zu machen. Übrigens gibt es dann auch noch ein vom ASVZ organisiertes Fussballturnier auf dem Sportplatz Fluntern, wo jedes Institut Mannschaften stellen kann. Spielen Sie da auch mit? Ich werde mich eher zurückhalten beim Fussball spielen, aber als zukünftiger Präsident des ASVZ werde ich sowieso involviert sein. Ausser - dem gibt es dann im Lichthof auch noch ein ebenfalls vom ASVZ organisiertes Töggeliturnier: Fussball mit dem Fuss, Fussball mit den Händen, Fussball mit dem Kopf und dann schliesslich auch noch Fussball schauen sozusagen Fussball total. Wird dann im Lichthof beim Töggeliturnier auch Bier ausgeschenkt? Ich weiss es nicht genau, aber da wir in Zürich und nicht in München sind, schätze ich «nein». Sind Sie persönlich auch Fussballfan? Ich bin eher ein Fan der Sportökonomie. Als ich jung war, war ich ein relativ ernsthafter Fussballfan, aber mit zunehmendem Alter bin ich nur ein Sympathisant, jedoch kein Fan mehr. Und früher? Bayern München? Eher Bayern München, aber ich war nie völlig fanatisch. Sie werden mich im Sommer auch nicht mit Deutschland- oder Schweiz-Trikots herumlaufen sehen. Das ist ein gutes Stichwort: Für welches Team schlägt Ihr Herz an der Euro 08, für Deutschland oder die Schweiz? Es gibt da eine gewisse Hierarchie, man hat aber auch mehrfache emotionale Bindungen. Ich freue mich für beide Teams, wenn sie gewinnen. ZURICH FOOTBALL FORUM PROGRAMM Donnerstag, 5. Juni Eröffnungsansprache «Fussball und Gesellschaft» «Fussball und Geschäft» «Fussball und Recht» Freitag, 6. Juni «Fussball und Bewegungswissenschaften» «Fussball und Medien» Abschlussdiskussion Rahmenprogramm: Fussballturnier für Angehörige der Universität Zürich am 4. Juni Tischfussballturnier für Teilnehmer und Uniangehörige, 5./6. Juni, Zentrum Weitere Informationen unter Und im Finale Schweiz gegen Deutschland? Das ist ja relativ unwahrscheinlich Mann kann ja ziemlich lange nebeneinander spielen. Was ist Ihr persönlicher Tipp? Wer wird Europameister 2008? Ich weiss es einfach nicht Hätten Sie letztes Mal auf Grie chen - land getippt? Hier am Institut organisiert Ruedi Ergenzinger immer eine Fussball - wette. Ich mache da jeweils mit, um nicht Spielverderber zu sein, aber ich bin bis jetzt immer völlig falsch gelegen. Noch ein anderes Thema: Sie werden im August Prorektor der Universität Zürich. Was sind Ihre Visionen und Motivationen für dieses Amt? Grosse Visionen würden ja auch grosse Änderungen beinhalten. Ich bin aber der Meinung, dass mein Vorgänger seine Arbeit sehr gut gemacht hat. Aus diesem Grund strebe ich keine grossen Veränderungen an. Zudem habe ich das Amt ja auch noch nicht angetreten und sehe noch nicht, wie alles läuft. Was sind Ihre Aufgaben als Prorektor und wie wollen Sie diese ausführen? Als Prorektor habe ich eigentlich drei Hauptaufgaben; ich muss zwei Fakultäten führen und bin für die Ver - waltungseinheit «akademische Dien - ste» zuständig. Zudem bin ich als Prorektor auch an der Schnittstelle zwischen der Universität und der Politik gefragt. Ich sehe mich nicht als eigentlicher Manager der Universität, da in einer solchen Institution die Ideen von unten entwickelt und nicht von einem Management vorgegeben werden. Ich bin viel mehr dazu da, zu helfen, dass Visionen umgesetzt werden können. Also eine typische Bottom-up-Orga - nisation. Im Bereich der Ver wal tung geht es natürlich auch darum, Prozesse effektiver zu gestalten. Jedenfalls freue ich mich darüber eine so komplexe Führungsaufgabe übernehmen zu dürfen. Herzlichen Dank für das interessante Gespräch und viel Erfolg in ihrem neuen Amt. 10 oecnews

11 F O K U S BUCHTIPP MILLISEKUNDEN UND MILLIARDEN WIR SCHLIESSEN UNSER FOKUSTHEMA MIT EINEM BUCHTIPP VON NICOLAI GRÜTER AB. SICHERLICH DÜRFTE DIE VORGESTELLTE LITERATUR DEN EINEN ODER ANDEREN LESER INTERESSIEREN WIR WÜNSCHEN AUF JEDEN FALL EINE SPANNENDE LEKTÜRE! Von NICOLAI GRÜTER Der heutige Profisport richtet sich zunehmdend an markwirtschaftlichen Kriterien aus. Insbesondere jedoch ist die moderne Sportwelt ohne die Medien nicht mehr vorstellbar. Die Medien, als Bindeglied zwischen Sport veran stal tun gen und dem öffentlichen Inte resse, ermöglichen eine höhere Wertschöpfung des Produktes Spi tzen sport, da es dessen Dis tri bution massgeblich vereinfacht. Milliarden von Konsumenten verfolgen jeweils die olympischen Spiele, die Fussball-Weltmeisterschaft bzw. -Europa mei sterschaft gebannt am Fernseher. Die Me dien in ihrer Funktion als Kata lysator für die zunehmende Aus - rich tung von Sport vereinen an be - triebs wirt schaft lichen Ziel grössen, veränderten den Spitzen sport in den letzten Dekaden massiv. Spitzensport bietet nicht nur Unterhaltung; seine wirtschaftliche Bedeutung innerhalb einer Volks - wirtschaft nimmt kontinuierlich zu. Prof. Dr. Helmut M. Dietl und Prof. Dr. Egon Franck veröffentlichten zwischen Januar 2006 und Dezember 2007 ihre sportökonomischen Ana - lysen als Kolumne «Sport und Ökonomie» in der «Neuen Zürcher Zeitung». 30 ausgewählte Betrachtungen sind im Buch «Millisekunden und Milli - arden» zu sammen getragen. Als Einstimmung auf die kommende Fussball-Europameisterschaft in Österreich und in der Schweiz und zur Überbrückung der vorlesungsfreien Zeit nahm ich mir dieses 152-seitige Buch zu Herzen. Die einzelnen Kurzanalysen sind spannend und poin tiert geschrieben. Die Verbindung von Sport mit ökonomischen Modellen regt den Leser zum «Thinking Outside The Box» an. Auch aus der Sicht von sportinteressierten Lesern ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund hat dieses Buch einiges zu bieten. Sehr interessant fand ich beispielsweise, wie die Baseball mann - schaft Oakland Athletics mit Hilfe von statistischen Analysen des Spieler - marktes ihre Chancen, die Playoffs zu erreichen, entscheidend erhöhten und gleichzeitig die Summe der Spieler - gehälter minimierten. Sie waren mit dieser Strategie solange erfolgreich, bis konkurrenzierende Mann schaften MILLISEKUNDEN UND MILLIARDEN Das Buch «Millisekunden und Milli - arden» von Prof. Dr. Helmut M. Dietl und Prof. Dr. Egon Franck ist im Januar 2008 im NZZ Verlag erschienen. Einzelne Artikel finden sich auch auf der Homepage des Lehrstuhles für Unter - nehmensführung und -politik: Medienberichte.html ihre Strategie nachahmten. Bis 2003 erreichten die Oakland Athletics vier Jahre in Folge die Playoffs. Gerade für Studierende, die bis anhin wenig Freude an der Statistik hatten, liefert diese und weitere Kurz - analysen im Buch einen An knüpf - ungs punkt, um die spannenden Seiten quantitativer Analysen zu entdecken. Insbesondere im Hinblick auf die kommende Fussball-Europa meister - schaft liefern die Kurzanalysen zudem ausreichend Argumentationsmaterial, um im Juni auch als nicht fussballvernarrte Person bei abendlichen Dis - kussionen an der Bar nicht völlig im Abseits zu stehen. oecnews 11

12 J O B INVESTMENT BANKING GLASS-STEGALL ACT, VENTURE CAPITAL UND TRADING WAS IST INVESTMENT BANKING EIGENTLICH? WIRTSCHAFTSSTUDIERENDE HABEN DIESE BEGRIFFE SICHER SCHON GEHÖRT. ABER WIE STRUKTURIERT SICH DAS INVESTMENT BANKING? UND WIESO KOMMEN INVESTMENTBANKEN MEIST AUS DEN USA? DIESER ARTIKEL VERSUCHT EIN PAAR ANTWORTEN ZU GEBEN UND ORDNUNG IN DIE BEGRIFFSSCHLACHT ZU BRINGEN. Von JULIA VOLLERT Aufgrund des Trennbankensystems kommen reine Investmentbanken* vor allem aus dem angelsächsischen Raum. Verursacht wurde dies in den USA durch den Glass-Steagall Act ( ), welcher u.a. die Tren - nung von Commercialbanken und In - vestmentbanken beinhaltete. Auch in Grossbritannien gab es solche Ge - setze, die allerdings unter Margaret That cher 1986 als Teil des Big Bangs aufgehoben wurden. Dennoch sind die USA und Grossbritannien noch weit entfernt von einem Universal - bankensystem, so wie es die Schweiz pflegt. Bekannte Investmentbanken sind Goldman Sachs, Morgan Stanley, Merrill Lynch und Lehman Brothers. Seit Ende der 80er Jahre werden Investmentbanken vermehrt von Universalbanken übernommen. Die Credit Suisse beteiligte sich 1988 an First Boston und übernahm 1990 die Mehrheitskontrolle. Der ehemalige SBV übernahm 1995 die S.G. Warburg. Nach der Fusion mit der SBG 1998 wurde der Name Warburg von der UBS als Brand bis 2003 aufrecht erhalten. Die UBS übernahm im Jahr 2000 auch noch den amerikanischen Broker PaineWebber. Für die Bereiche des Investment Bankings hat jede Bank unterschiedliche Bezeichnungen. Generell lassen sich jedoch diese vier Bereiche unterscheiden: Corporate Finance, Equities, Fixed Income und Alter - native Investments. Corporate Fi - nance beinhaltet mehrheitlich Mer - gers & Acquisitions. Diese Abteilung unterstützt ihre Kunden bei der Finanzierung von Firmenkäufen, beim Partizipieren von Investitionen in Venture Capital und bei Börsen - gängen, sog. Initial Public Offerings (IPOs). Equities stellt einen grossen Teil des Investment Bankings dar, wozu Equity Research, Equity Sales und Trading gehören. Das Equity Research analysiert und bewertet bis zu Untenehmen in zahlreichen Branchen und gibt dementsprechend Investitionsempfehlungen ab. Dieses Wissen und Produkte der Bank selbst nutzt das Equity Sales, um Kunden zu beraten. Die resultierenden Aufträge werden durch das Sales Trading, als Teil des Tradings, abgewickelt. Dieses beinhaltet nebst Sales Trading auch Proprietary Trading, Equity Deriva - tives und Convertibles. Proprie tary Trading ist der Eigen handel der Bank. In Equity Derivatives wird nicht nur mit Derivaten gehandelt, es werden auch Produkte und Investitions - möglichkeiten sowie Finanzierungs - konzepte entwickelt und angeboten. In Convertibles wird mit Wechsel - anleihen gehandelt, zusätzlich werden institutionelle Kunden auch bei der Emission derselben beraten. Zum Fixed Income zählen alle Arten von festverzinslichen Anlagen. Dies beinhaltet die Emission eigener Produkte, die Unterstützung und Beratung von Kunden bei der Investment Banking Alternative Investments Corporate Finance Equities Fixed Income M&A Sales Research Trading Herausgabe von Optionen, Anleihen etc. Der Bereich Alternative Invest - ments umfasst Produkte des Private Equity und Hedge Funds. Dazu gehören u.a. Leveraged Buyout Funds, Collateralized Debt Obligations (CDOs) und Fund of Funds. Alle vier Bereiche arbeiten interaktiv. Das Investment Banking bietet viele Möglichkeiten für Uni absol - venten, egal ob mit analytischen oder kommunikativen Fähigkeiten ausgestattet. Die europäischen Haupt - niederlassungen der Investment ban - ken befinden sich in der Regel allerdings in London. Ein weiterer Haken ist, dass Englisch im Investment Banking unumgänglich ist. Aber da hierzulande laut Stefan Fischer auch Deutsch von Studierenden als Fremdsprache empfunden wird, sollte dies kein zusätzliches Problem darstellen. * Investmentbanken betreiben generell auch Vermögensverwaltung, sei es für private und/oder institutionelle Kunden. Unter - nehmen, die nur Investment Banking betreiben, sind als Corporate Finance-Boutiquen oder Broker bekannt. 12 oecnews

13 Es gibt Unternehmensberatungen. Und Bain. Wenn Sie weiter kommen wollen, sind Sie schon da:

14 S T U D I U M HOME TO NUMEROUS RENOWNED RESEARCHERS AND THE CONDUCTOR OF WELL-KNOWN EXPERIMENTS - WHO DOES NOT KNOW THE IEW? NONETHELESS, I BELIEVE THAT MANY STUDENTS ARE AWARE OF THE IEW'S TEACHING ACTIVITIES, HOWEVER ITS OUTSTANDING RESEARCH ACTIVITIES ARE LESS WELL KNOWN. IT IS THE GOAL OF THIS ARTICLE TO SHED SOME LIGHT ON WHAT KIND OF RESEARCH THE CHAIRS OF THE IEW CARRY OUT. By DAN WUNDERLI The IEW comprises twelve chairs. It carries out research in Micro - economics, Macro eco nomics and Empirical Methods. It is furthermore responsible to a considerable extent for the excellent overall-ranking of the research, carried out at the Faculty of Economics at the University of Zurich. Starting this summer, a structured PhD-program will open its doors to interested PhD-students from all over the world. While it may take some years to really get it rolling in the Microeconomics and Experimental Research in Economics Prof. Dr. Ernst Fehr Die Universität Zürich liegt, wenn es um ökonomische Forschung geht, in Europa weit vorne. Zum guten Ruf trägt die Leistung des Instituts für Empirische Wirt - schaftsforschung entscheidend bei. Die Wissenschaftler dieses In sti - tuts können beachtliche Beiträge in renommierten Journals (u.a. Ameri - can Economic Review oder Econo - metrica) vorweisen. The research emphasis of the chair for microeconomics and experimental economic research is the analysis of various important non-economic factors (such as fairness, social norms, reciprocity) and the rigorous investigation of the importance of these factors for modern economic life. Various questions are in the center of this assessment, such as how do incomplete contracts affect employees work motivation? How can management motivate unmotivated workers without demotivating motivated ones? How do efficient work and trade relationships arise and function? What are the biological, hormonal, and neuronal bases of prosocial behavior? The examination of human altruism, social preferences, and social norms, with numerous applications in sense of establishing a reputation of excellence among prospective PhDstudents, it is doubtlessly a great opportunity for the Institute to boost further outstanding research. In what follows, the research activities of each chair are briefly presented. the areas of labor market economics, contract theory, theory of the firm, and personnel economics, form another important thematic emphasis. The chair further extended its research activities decisively in these new areas thanks to the association of two assistant professorships in the areas of behavioral economics and neuroeconomics within the framework of the university research priority program Foundations of Human Sociality: Altruism and Egoism. New research methods expand to the examination of neuropeptides on behavior and use new neuroscientific technologies. The use of fmri, rtms, and tdcs in economic experiments permits an examination of the neuronal bases of economic behavior. WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT DER UNI ZÜRICH TOP Dies ist ein Umstand, der vielen Studierenden nicht klar ist. Ge rade die herausragenden Lei stungen, insbesondere im Bereich der Volks - wirtschaftslehre, üben einen positiven Einfluss auf die Leh re an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakul tät aus. Die Verfügbarkeit von fachlich anspruchsvollen Veranstaltungen bei hervorragenden Forschern ist ein auf keinen Fall zu vernachlässigender Vorteil. Ob es sich angesichts dieses Um - stands tatsächlich lohnt, wegen einer kürzeren Studiendauer den Master nicht in Zürich zu absolvieren und die Hochschule zu wechseln, ist scharf zu hinterfragen. Der Forschung muss eine hohe Bedeutung zukommen. Ein Studium ist keine akademische Schnellbleiche. 14 oecnews

15 S T U D I U M Information Economics and Contract Theory Prof. Dr. Christian Ewerhart Traditionally, the research interests of our group have been in the areas of game theory, contract theory, and auction theory. More recent research interests of our group, however, concern financial auctions, market microstructure, and financial decision making. On the methodological side, we mainly employ and develop microeconomic theory, including behavioral approaches. An increasing fraction of our research is applied in the sense that the institutional environment is reflected in the modeling. An important example of this more applied research concerns the weekly refinancing operations conducted by the European Central Bank. The economic analysis of these auctions presupposes an understanding of the various segments of the euro money market. Moreover, central bank auctions constitute a regular element of commercial banks liquidity risk management, which has been severely stresstested with the outset of the subprime turbulences in August In line with our research interests, our teaching activities are in the areas of microeconomic theory and financial applications. Specifically, we have offered courses and seminars in contract theory, information economics, game theory, theory of the firm, decision theory, auction theory, market microstructure, market manipulation, bank runs, structured finance, and systemic stability. Econometrics and Applied Statistics Prof. Michael Wolf, PhD Our research contains the development of new econometric and statistical methods in the following main areas: 1. Resampling 2. Estimation of Covariance Matrices 3. Multiple Testing In addition, we apply econometric methods to analyze financial markets and shed light on the problems of aging societies. Resampling may be used to make improved inference for parameters and to optimize the out-of-sample performance of estimators. If the underlying data generating process can be assumed to be i.i.d., resampling is pretty nice and easy, namely concatenating single datapoints sampled from the observed dataset. However, in financial markets, most stochastic processes exhibit some sort of time-dependence, so the resampling schemes need to take account of this by concatenating neighboring datapoints (so-called blocks) or by using a model-based approach that takes the time-series nature into account (e.g., sieve bootstrap). The Estimation of Covariance Matrices is challenging due to many issues, e.g. large dimensions or timedependent data generating processes. In data analysis, it is rather the norm than the exception that several hypotheses are tested at once. To give but a few examples: (i) in financial performance analysis, several fund managers are evaluated at once; (ii) in medical drug evaluation, several potential benefits of a drug are tested at once; (iii) in the evaluation of active labor market policies, several policies are analyzed at once. When the multitude of tests is not taken into consideration, some individual tests will turn out significant by chance alone, resulting in spurious findings. The problem of how to best take into consideration the multitude of tests is a very challenging one from a statistical point of view. oecnews 15

16 Theory of Economic Policy and Out-of-Market Economics We combine a variety of research interests at our chair ranging from behavioral economics to political economics. We study topics such as people's happiness, intrinsic motivation, procedural utility, pro-social behavior, terrorism, federalism, direct democracy, etc. Our lectures are strongly related to our research activities: We offer classes in Theory of Economic Policy, Environmental Economics, Rational Choice Approach in the Social Sciences, Public Choice and Law and Economics. Prof. Dr. Bruno S. Frey International Trade and Finance Prof. Dr. Matthias Hoffmann In our teaching and research we provide an empirical perspective on the international and interregional integration of financial and goods markets. Our current main interests and research topics are: The determinants of international capital flows and exchange rates The impact of economic globalization on business cycles, asset prices and trade Intranational macroeconomics, the study of economic integration at the regional level to understand the prospective effects of integration between countries International diversification and risk sharing by households, regions and countries. Macro-Finance and the identification of macroeconomic risk for empirical asset pricing. Our group offers a broad spectrum of courses in international economics at all levels (undergraduate, graduate and postgraduate). Our teaching is strongly related to and informed by our research. In particular, as we do in our research, we emphasize the application of ad - vanced econometric methods also in our teaching. Macroeconomics Prof. Dr. Josef Zweimüller The chair of macroeconomics investigates the role of heterogeneity in macroeconomics and studies empirical issues in labor economics. A first main research area focuses on theoretical models that highlight economic and/or political channels by which income inequality can affect macroeconomic outcomes. We put particular emphasis on the interaction of economic inequality with market power in goods markets. We also study the role of inequality for the adoption of good (or bad) institutions. More recently, we started to look at the role of inequality on the international level. In particular, we investigate how between-country inequality determines the structure and volume of international trade flows. A second main research area is the empirical analysis of labor markets. Our particular focus is the evaluation of public policies and social programs such as the unemployment insurance system, family (parental leave) policies, active labor market policies, and the impact of programs for disabled individuals. We also look at the relationship between health risks and labour market success. For our empirical work we have several large administrative databases available (social security data, unemployment register data, health and accident insurance data, etc.) that allow us to use the individual worker as unit of observation and match him to firms. 16 oecnews

17 Microeconomics At this chair, we study game theory and microeconomics with special emphasis on evolutionary game theory, individual decision making, the role of cultural transmission in preference formation, applied contract theory (law and economics) and issues related both to development economics and to economics of education such as child labor, household labor supply and school choice. We are also interested in network theory and the importance of communication in political outcomes. Prof. Dr. Maria Saez-Marti Economic History Prof. Dr. Ulrich Woitek Our research is focussed on business cycles and growth from a historical perspective. We apply modern methods of Macroeconomics and Econometrics to describe business cycle stylized facts, to measure productivity and efficiency, to analyze monetary policy, political business cycles, and the determinants of the biological standard of living. The economic history of Switzer land in the 19th and 20th Centuries plays an important role in our recent research, but in general, there is no regional specialization. Intensifying the use of E-Learning components in our teaching, we offer courses in Quantitative Economic History (bachelor and master level) and Macroeconomics (bachelor level) on a regular basis. Macroeconomics and Political Economy Prof. Dr. Fabrizio Zilibotti Our Research Topics: Political Economy Innovation and Economic Growth Economic Development Macro-finance We study the dynamic interdependence between political and economic outcomes from a macroeconomic perspective. Macroeconomics study the effects of economic policies on economic performance over time. Policies, however, reflect the aggregation of preferences of those agents who, in a society, are empowered with political rights. Such preferences vary across social groups and over time depending on a number of factors, both economic and cultural. We apply the analysis to a variety of areas, including fiscal and monetary policy, issues in development economics (e.g., child labor regulation), competition policy, labor market regulation and modern pension systems. We also study a variety of theoretical and empirical aspects of economic growth and development, and of the organization of financial markets and firms. Recent research includes studies on the effects of competition policy reforms in India (forthcoming in the American Economic Review), the effects of innovation on the internal organization of firms (published in the Quarterly Journal of Economics, November 2007), the effects of patience and work ethic on economic development (forthcoming in the Quarterly Journal of Economics), business-cycle fluctuations in unemployment (forthcoming in the American Economic Review) and optimal capital taxation (forthcoming in the Journal of Monetary Economics). We are currently working on the dynamics of government expenditure and public debt, and on various aspects on the economic transition of China. oecnews 17

18 S T U D I U M DEN TRANSAKTIONEN AUF DER SPUR MILLIONEN VON TRANSAKTIONEN WERDEN TAGTÄGLICH IN GROSSEN FINANZINSTITUTEN GETÄTIGT. ZUMINDEST AUS DER SICHT VON BETRUGSFAHNDERN UND ANTI-GELDWÄSCHEREI-EXPERTEN SIND DIE MEI- STEN DIESER GELDBEWEGUNGEN UNBEDENKLICH UND DAMIT UNINTERESSANT. DOCH IM SPRICHWÖRT- LICHEN HEUHAUFEN VERBERGEN SICH AUCH EIN PAAR NADELN: TRANSAKTIONEN, DIE ES GENAUER UNTER DIE LUPE ZU NEHMEN GILT. AM INSTITUT FÜR INFORMATIK BESCHÄFTIGT MAN SICH UNTER ANDEREM MIT DER FRAGE, WIE DIESE EFFIZIENT UND TREFFSICHER GEFUNDEN WERDEN KÖNNEN. Von PROF. ABRAHAM BERNSTEIN und JONAS LUELL Anfang dieses Jahres geriet die Société Générale in das Zentrum des Medieninteresses. Den Angaben zufolge ist der französischen Gross - bank ein Schaden von 4,9 Milliarden Euro entstanden ein Mitarbeiter hatte Kontrollmechanismen umgangen, Positionen im Wert von etwa 50 Milliarden Euro durch fikitve Trans - aktionen verborgen und Verluste dem Anschein nach ausgeglichen. Gerät ein solcher Fall an die Öffentlichkeit, ist neben dem finanziellen Verlust das Reputationsrisiko für die Bank enorm. Eine Früherkennung von möglicherweise illegalem (oder auch nur policy-verletzendem) Aus - lösen von Transaktionen durch Mit - arbeiter ist also von sehr grossem wirtschaftlichen Interesse für ein Finanzinstitut. Betrugsfahnder sind zwar darauf trainiert, Konstellationen zu erkennen, die einer genaueren Unter - suchung bedürfen bei Millionen von Transaktionen pro Tag bedürfen sie jedoch maschineller Unterstützung. Am Institut für Informatik werden neue Methoden dieser maschinellen Unterstützung mit Hilfe von Visualisierungen, Machine Learning (sie he OecNews vom Nov. 07) und künstlicher Intelligenz entwickelt und in Zusammenarbeit mit einer Bank in der Praxis erprobt. Visualisierung von Transaktionen Auch Informatiker wissen: Nicht alles kann der Computer besser als der Mensch die visuelle Muster er - kennung des Menschen steht ausser Konkurrenz. Am Anfang und Ende ABBILDUNG 1: NETWORK- UND TIMELINE-VIEW der am Ifi entwickelten Methode steht deshalb ein System zur Visualisierung von Transaktionen. Damit können Transaktionsdaten flexibel in verschiedenen Sichten visualisiert werden, was folgendes Beispiel veranschaulicht: In Abbildung 1 ist links oben die «Network-View» zu sehen. Die Knoten des Netzwerks repräsentieren Konten, die Kanten stellen Trans aktions be - zieh ungen zwischen den Konten dar. Oben rechts ist ein Teil der Daten in der «Timeline-View» zu sehen. Hier sind die Konten durch blaue Linien gekennzeichnet, die sich auf der (waagerechten) Zeitachse ausdehnen. Die Pfeile zwischen den Konten stellen einzelne Transaktionen zu bestimmten Zeitpunkten dar. Bei genauerem Hinsehen können Konstellationen auffallen, die verdächtig sind; so fliessen in Abbildung 2 etwa CHF von A und E zu B in total 4 Transaktionen, ungefähr derselbe Betrag wird dann von B zu C und von C zu D in 2 bzw. 1 Trans aktionen verschoben. Während die Netzwerksicht einen Überblick verschafft, sind in der Timeline-View die einzelnen Transaktionen und ihr zeitlicher Ablauf zu erkennen. Im Unterschied zu anderen Visualisierungstools kann ein Fahnder Muster, die ihm verdächtig erscheinen oder die aufgrund eines Falles aus der Vergangenheit als betrügerisch be - kannt sind, in TVIS abspeichern und mit zusätzlichen Informationen aus- 18 oecnews

19 S T U D I U M ABBILDUNG 2: EINE VERDÄCHTIGE KONSTELLATION IN DER NETWORK-SICHT (SYNTHETISCHE DATEN) statten. Die Aufgabe der «Machine- Learning»-Komponente hinter dem Visualisierungstool ist es nun, mit geeigneten Algorithmen die erfassten Muster zu verallgemeinern, ähnliche Muster in den Gesamtdaten zu finden und diese «Hot Spots» dem Fahnder wiederum graphisch aufbereitet anzuzeigen. Bestehende Ansätze arbeiten üblicherweise mit über die Zeit aggregierten Daten oder dem Filtern von einzelnen, isolierten Transaktionen. Dier hier verfolgte Ansatz arbeitet mit Mustern, die den Bezug mehrerer Transaktionen in zeitlicher und relationaler Hinsicht zueinander herstellen, weshalb die Algorithmen in der Lage sind, maschinell Konstellationen zu erkennen, die bei der Aggregation oder dem Filtern von Einzel trans - aktionen mit Extrem wer ten (Outliers) im Heu hau fen untergehen. Die Visualisierungskomponente ist in der Praxis schon im Einsatz, erste Algorithmen für das Pattern-Retrieval werden momentan mit echten Daten getestet sowohl im erwähnten Gebiet des internen Betrugs wie auch im Geldwäscherei-Monitoring. Die Société Générale ist übrigens nicht die Bank, mit der wir zu sam - menarbeiten ABBILDUNG 3: DIE GLEICHE KONSTELLATION IN DER TIMELINE-SICHT Weitere Forschungsprojekte unserer Forschungsgruppe sind zu finden unter: oecnews 19

20 S T U D I U M AUSTAUSCHSEMESTER IN TULSA TULSA, OKLAHOMA - DEFINITIV KEINE DESTINATION, WELCHE MAN IN EINEM HOCHGLANZPROSPEKT FINDEN UND ALS FERIENDESTINATION WÄHLEN WÜRDE. WIE KOMMT MAN DANN DARAUF, FÜNF MONATE AN DER UNIVERSITY OF TULSA ZU VERBRINGEN? DIE ANTWORT IST EINFACH: DAS EXCHANGE PROGRAM DES ISB. Von FLORIAN EUGSTER Das ISB bietet im Rahmen seines Exchange-Programms vier amerikanische Destinationen an. Seattle, Bloomington und Ohio klingen spannender als Tulsa, bieten aber nicht den gleichen Kultur- und Klimaschock wie die altehrwürdige Öl-Stadt mit rund Einwohnern. Die University of Tulsa ist aufgrund historischer Ereignisse bekannt für Petroleum-Engineering. Dadurch war der Campus auch von zahlreichen Studierenden aus dem arabischen Raum bevölkert. Das Leben auf dem Campus bietet viele Vorteile. Neben dem kurzen Weg zur Uni waren auch die Sportanlagen zu Fuss in fünf Minuten erreichbar. Ein grosses Minus verzeichnet die Stadt punkto Öffentlicher Verkehr, der mit gewissen Ausnahmen inexistent war. So musste bei ca. 100 Fah - renheit (~ 38 C) ein Auto organisiert werden, um die gewünschten Zutaten für gesundes Essen im nahegelegenen Wal-Mart zu besorgen. Gewöh nungs - bedürftig waren auch die Vor le sungs - zeiten, denn die Vorlesungen fanden jeweils von Uhr statt. Die Veranstaltungen waren interaktiver gestaltet als in Zürich. Die durchschnittliche Anzahl Stu die ren den lag bei ungefähr einem Dutzend. Es wurde auch viel Wert auf eine regelmässige Leistungs über prü fung gelegt. Deshalb galt es fast im Wochen - rhythmus eine Arbeit einzureichen oder eine Präsentation zu halten. Ein Highlight bezüglich Ar - beitsaufwand stellte der Students Investment Fund (SIF) dar. Den Studierenden wurde dabei die Chance gegeben, ein Portfolio von rund $1.6 Mio. zu verwalten. Dank der zu dieser Zeit aufkommenden Subprime-Krise wurde es uns dabei nicht langweilig. Eine Herausforderung war dabei die Tatsache, dass ich als Analyst für die UBS und Goldman Sachs zuständig war. Leider konnte ich dabei den «Home Country Bias» nicht überwinden und verpasste es so, die UBS mit einem SELL zu klassifizieren. Dafür hatte ich bei Google ein besseres Gespür. Allen Analysten zum Trotz gab ich der Firma kein BUY bzw. HOLD sondern ein SELL, da ich diese mit $747 als total überbewertet empfand. Der aktuelle Tageskurs bzw. die Performance seit Dez. 07 ( 36%; wobei SP500 ca. 8.05%; NASDAQ 16.1%) gibt mir nun recht. Fazit dieser Veranstaltung: Lehrreich aber sehr aufwändig! Ich besuchte neben dem SIF noch drei zusätzliche Kurse. In Investments wurde mir beigebracht, was Bjørn Sandvik in Financial Economics vergebens versucht hatte. In Research Tools in Finance wurde der Umgang und die Argumentation mit statistischen Methoden geübt. Noch mehr Zeit vor dem Computer mit MATLAB durfte ich im Kurs Advanced Topics in Risk Management verbringen. Dabei wurden Realoptionen behandelt, Zeit - reihen analysiert und Aktienkurse simuliert, um schlussendlich den Wert von Index-Linked-Options für das Führungsgremium einer fiktiven Firma zu bestimmen. Trotz dieses Vollzeit-Programms und für mich anstrengendsten Semesters meiner gesamten Unikarriere wurde diese Leistung vom Dekanat nur mit kargen 24 ECTS Punkten «belohnt». Natürlich durfte auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz kommen. Die Campuspartys (vgl. American Pie) mussten natürlich besucht werden. An den sogenannten «Frat-Partys» wurde wie erwartet Alkohol in rauen Mengen konsumiert. Allerdings ist in Oklahoma bezüglich Bierkonsums bzw. regulatorischen Vorschriften noch Nachholbedarf vorhanden, denn das handelsübliche Bier fasst nur 2.4 Volumenprozente. Dieses kleine Manko wurde allerdings durch die legendären Tailgates (BBQ mit Trucks vor dem Stadion) vor den Spielen wettgemacht. Das Football-Lokal derby der Tulsa Hurricanes gegen die Oklahoma Sooners (Top 3 im College Football) erinnerte an den Kampf von David gegen Goliath und war das Highlight, auch deshalb, weil dieses Spiel nur alle 3 4 Jahre stattfindet. Der Campus glich dabei einer Festhütte und die Tickets gingen auf dem Schwarzmarkt für horrende Summen weg. Als Abschluss dieses in allen Belangen sehr lehrreichen Semesters durfte ich noch einen amerikanischern Eis-Blizzard erleben. To - talausfall in Tulsa und Umgebung kein Strom, keine Heizung, während vier Tagen im Dezember. Trotz dieses unwürdigen Ab - schlusses werde ich die Zeit in bester Erinnerung behalten und möchte hier die Gelegenheit nutzen, um mich bei den Leuten zu bedanken, welche mir die Chance zu dieser Erfahrung gegeben haben und auch bei denjenigen, welche mich vor Ort unterstützt und gefördert haben. 20 oecnews

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