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1 A 3135 ISSN Stadt+Grün DAS GARTENAMT Ausbildung Einsparungen belasten die Ausbildungsstätten. Wie ist eine qualifizierte Ausbildung unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglich? Welche Qualifikationen werden gebraucht? 6 Juni 2004 Zusammenarbeit Eine Grundlage erfolgreicher Berufstätigkeit ist die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Diese sollte bereits im Studium erprobt werden. Image Der Garten ist in den Medien zum Werbeträger von Qualitätsprodukten avanciert. Doch die Schöpfer der gestalteten grünen Umwelt bleiben immer noch weitgehend namenlos. PATZER VERLAG Berlin-Hannover

2 STRASSEN Hartmut BALDER Kerstin EHLEBRACHT Erhard MAHLER PATZER VERLAG P L A N E N P F L A N Z E N P F L E G E N am Beispiel Berlin H. Balder, K. Ehlebracht, E. Mahler STRASSENBÄUME Planen Pflanzen Pflegen am Beispiel Berlin 240 Seiten, 232 farbige Abbildungen, 11 Tabellen, 23 Strichzeichnungen ISBN D 100, Dieses Fachbuch behandelt die schwierigen Lebensbedingungen von Straßenbäumen, deren Schutz und Pflege auf der Grundlage neuester Informationen und Handlungsempfehlungen, wie sie in dieser Form bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Am Beispiel Berlin werden umfassend und wissenschaftlich auf dem aktuellsten Stand alle Themenbereiche rund um den Straßenbaum behandelt. Die Autoren legen erstmals ein Fachbuch vor, das Planung, Ausführung und Pflege von Straßenbaumstandorten interdisziplinär verbindet. Die vielfältigen positiven und negativen Erfahrungen Berlins in Forschung und Praxis können wegweisend für andere Regionen und Städte der Bundesrepublik sein. Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung des Straßenbaumbestandes in Berlin Straßenbaum und Gestaltung Lebensbedingungen von Straßenbäumen Erfassung und Überwachung des Gesundheitszustandes von Straßenbäumen Neue Strategien zur Straßenbegrünung Baumpflanzungen Pflege von Straßenbäumen Baumbiologische Zusammenhänge als Grundlage für ein modernes Pflegekonzept Schutz von Straßenbäumen bei Baumaßnahmen Sanierung von Straßenbaumstandorten Straßenbaum und Recht Straßenbaumliste Diagnosetafeln zur Schadensansprache von Baumschäden. Balder/Reuter/Semmler HANDBUCH ZUR BAUMKONTROLLE 135 Seiten, 158 Abbildungen, Tabellen und Tafeln ISBN R 21, Baumkontrolle und die damit verbundenen Verkehrssicherungspflichten bilden in den Kommunen und Städten einen Schwerpunkt der täglichen Arbeit. Baumkontrolle gibt Antworten und Hinweise zu Fragen der modernen Baumkontrolle, zur technischen Vorgehensweise, Schadensansprache, Datenerfassung sowie zu tiefer gehenden Untersuchungen und erleichtert die Planung und Vorbereitung der praktischen Baumkontrolle. Ein wetterfester Einband und das handliche Taschenformat erlauben die Arbeit unmittelbar am Baum. Das Buch richtet sich an Baumkontrolleure in Grünflächen- und Straßenbauämtern Aus dem Inhalt: Grundlagen der Baumkontrolle Vorbereitende Arbeiten Erfassung und Kontrolle von Bäumen Empfehlung zur technischen praktischen Ausführung Weiterführende Untersuchungen Nacharbeiten sowie in Wohnungsbaugesellschaften, an Baumpfleger, Gutachter und Sachverständige in Forst, Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Für Auszubildende und Studenten der grünen Disziplinen, aber auch für interessierte Laien ist es der Einstieg in das Spannungsfeld der Baumkontrolle. B e s t e l l u n g e n PATZER VERLAG Postfach Berlin Telefon 030/ Telefax 0 30/

3 Stadt+Grün DAS GARTENAMT Juni Jahrgang Organ der Ständigen Konferenz der Gartenamtsleiter beim Deutschen Städtetag Ursula Kellner Für eine lebensgerechte Umwelt 5 Kerstin Berg Städtebaurechtsnovelle 2004 Lichtblicke aus der Praxis 6 Joachim Bauer Wettbewerb für einen Bürgerpark in Köln-Kalk 8 Wulf Tessin Gestalt oder Geschehen? 11 Arbeitspapier der GALK Kann das jeder? 18 Gerhard Hahn-Herse und Cornelius Scherzer Not als Tugend? 22 Gudrun Schmidt Die Ausbildung von Landschaftsgärtnern im Grünflächenamt Dresden 26 Kerstin von Klein Interdisziplinäres Arbeiten 28 Gerlinde Lahr und den letzten beißen die Hunde? 32 Katja Rostock Das Bild des Landschaftsarchitekten in Hochglanzmagazinen 36 Anett Biedermann und Antonia Müller Durch die richtige Art von Werbung groß gemacht 38 Angelika Weißmann Bewohner werden Nachbarn 42 Claudia Amelung Krankheiten und Schäden im Fokus 51 Helge Breloer Kein Mehrwertsteuerabzug in der Gehölzwertermittlung 54 Mitteilungen Notizen Hinweise 2 Autorenverzeichnis 4 Impressum 4 Veranstaltungen 57 Persönliches 58 Fachliteratur 59 Rechtsfragen 60 Technik und Wirtschaft 61

4 Mitteilungen Notizen Hinweise Umwelt bauen Tag der Architektur 2004 Landschaftspark Steinfurter Bagno, Steinfurt. Foto: wbp Landschaftsarchitekten Ingenieure, Bochum Diesseits und jenseits von Arkadien Goethe und Grass als Landschaftszeichner Der bundesweite Tag der Architektur 2004 beginnt am 26. Juni in Dessau. Im Zentrum steht das neue Umweltbundesamt von sauerbruch hutton architekten, Berlin, mit Harms & Partner, Hannover. Das Thema ist Umwelt bauen. Dessau steht modellhaft für die Gestaltung von gebauter und natürlicher Umwelt in Gegenwart und Geschichte. Das Bauhausgebäude und weitere Bauhausbauten wurden 1996 in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich folgte im Jahr Dessau war Korrespondenzstandort der Expo 2000, eine von vier Städten der Zukunft innerhalb des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus und ist einzige Stadt in Sachsen-Anhalt im EU-Förderprogramm Urban II. Das neue Dienstgebäude des Umweltbundesamtes im Dessauer Gasviertel setzt neue Maßstäbe für das ökologische Bauen (Fertigstellung: Ende 2004). Bundestermin des Tags der Architektur ist traditionell das letzte Juniwochenende, 2004 also der 26. und 27. Juni. Der Tag der Architektur brach 2003 alle Rekorde. Mit 1492 Objekten in 555 Städten und Gemeinden standen nicht nur so viele Objekte offen wie noch nie, auch die Besucherzahl schnellte von im Vorjahr auf nach oben. Am Tag der Architektur stehen dem Publikum ausgewiesene Objekte zeitgenössischer Architektur offen, die in der Regel nicht älter als drei bis fünf Jahre sind. Interessierte Besucher haben die Gelegenheit zum Gespräch mit Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und deren Bauherren. Außerdem bieten die Architektenkammern der Länder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Diskussionen an. BAK Erstmals werden Landschaftszeichnungen von Johann Wolfgang Goethe und Günter Grass zusammen in einer Ausstellung gezeigt. Das Thema Landschaftszeichnung wird genutzt, nicht nur um die Mehrfachbegabung der beiden Künstler ins Blickfeld zu rücken, sondern vor allem, um zu zeigen, wie sich zum einen literarischer und zeichnerischer Ausdruck aufeinander beziehen, und wie sich zum anderen das Bild der Landschaft im Laufe der Jahrhunderte grundlegend verändert hat. Die Zeichnungen werden durch Texte der beiden Künstler ergänzt. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck und der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen und war bereits im Günter-Grass Haus, Lübeck, zu sehen. Weitere Stationen sind das Goethe-Nationalmuseum, Weimar, vom 28. August bis 24. Oktober 2004 und die Dresdner Bank Berlin, Pariser Platz (im Herbst 2004). ASKI International Green Roof Congress Egal, wie herum Sie die QBB drehen, es bleibt 1A-Qualität. Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung e.v. Fax 0 30/ FLL-Mitgliederversammlung Die FLL-Mitgliederversammlung hat am vier Präsidiumsmitglieder bestätigt bzw. neu gewählt: Der 1. Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Neumann sowie Beisitzer Karl Zwermann kandidierten erneut und wurden für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Für Josef Pötter, der nach fünf Jahren sein Amt aufgab, wurde August Forster, GaLa- Bau-Unternehmer aus Bonn, neu ins FLL-Präsidium gewählt. Prof. Julian Wékel, Hochschullehrer an der TU Darmstadt und bislang kooptiertes Mitglied im Präsidium, wurde zum ordentlichen Präsidiumsmitglied gewählt. Alle Präsidiumsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Weiterhin stellte sich Herr Klaus-Dieter Bürklein, ehemaliger erster Beigeordneter des KVR, als neues kooptiertes Mitglied des Präsidiums vor. Josef Pötter schied nach fünf Jahren aus dem FLL-Präsidium aus. Marketingstrategien für Grünflächen stellte Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Neumann den FLL-Mitgliedern in einem Vortrag vor und verdeutlichte, dass die veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen neue Strategien und Maßnahmen für den Berufsstand erfordern. Die International Green Roof Association (IGRA) veranstaltet zusammen mit B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V.), BGL (Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.), DDV (Deutscher Dachgärtner Verband e. V.), FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. sowie ZVDH (Zentralverband des Deutschen Dachdecker-Handwerks) den International Green Roof Congress (14. bis 15. September 2004, Nürtingen). Mehr als 25 Referenten (Architekten, Forscher, Fachberater, Gartendesigner etc.) aus aller Welt, die sich mit dem Thema Dachbegrünung befassen, werden auf dem Kongress über Trends und Chancen für den internationalen Gründachmarkt der Zukunft diskutieren und berichten. Der Kongress richtet sich an Architekten, Planungsbüros und Gründachinteressierte weltweit. Informationen und Anmeldeformular unter: Einstimmige Wahlen zum Präsidium In seinem anschließenden Geschäftsbericht ging FLL-Präsident Prof. Albert Schmidt auf die Entwicklungen und Themen der FLL im Berichtszeitraum ein; die FLL als Institution und Partner für gemeinsame Aktivitäten (aktuell Ausbildungsinitiative Zukunft der Hochschulausbildung, Federführung bei der ESAB-Protestaktion) wird immer stärker wahrgenommen und auch von immer mehr Verbänden als Diskussionsforum genutzt. Besonders hervor hob Schmidt die erfolgreiche Regelwerksarbeit, die zu zahlreichen neuen Regelwerken und Veröffentlichungen geführt hat. Er berichtete über die Planung neuer Arbeitsgremien wie Licht im Freiraum, Private Schwimm- und Badeteichanlagen, Golfplätze als Teil der Kulturlandschaft, Sanierung von Baumstandorten, Freiräume für Generationen. Die finanzielle Situation der FLL stellt sich trotz eines Defizits für 2004 zurzeit als hinreichend abgesichert dar. Ab 2005 strebt das FLL-Präsidium wieder einen ausgeglichenen Haushalt an. Der Jahresabschluss 2003 sowie der Haushaltsentwurf für 2004 wurden einstimmig von den Mitgliedern gebilligt. FLL 2 Stadt+Grün 6/2004

5 Mitteilungen Notizen Hinweise Fassadenbegrünung Expertengespräch der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V. (FBB) Die Projektgruppe Fassadenbegrünung der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V. (FBB) initiierte und koordinierte ein übergreifendes Expertengespräch zur Fassadenbegrünung. Die Moderatorin und Architektin Monika Holfeld stellte dabei acht Fachleuten (Architekten, Bausachverständige, Professoren und das Ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um die Fassadenbegrünung. Die QBB ist richtungweisend in der Baumpflege. Qualitätsgemeinschaft Baumpflege und Baumsanierung e.v. Fax 0 30/ Vorteile und Funktionen begrünter Fassaden? Nach Prof. Dr. Mehdi Mahabadi ist es unbestritten, dass Begrünungen an Fassaden das Mikroklima verbessern. Diese Verbesserung geschieht unter anderem durch eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und der Verschattung. Maßgebend ist dafür der in der Regel hohe Blattflächenindex bei Kletterpflanzen. In diesem Zusammenhang sind auch lufthygienische Funktionen durch Sauerstoffproduktion und Staubfilterung zu nennen. Bereits 1987 haben Bartfelder & Köhler in einer Studie ermittelt, dass bei einer Fassadenbegrünung mit dreilappigem Wilden Wein an der Blattoberseite ein Staubniederschlag von 2 bis 4 g/m 2 und an der Blattunterseite ein solcher von 1 bis 2 g/m 2 feststellbar war. Dr. Manfred Thönnessen weißt darauf hin, dass aus Bürgersicht primär ästhetische und psychosoziale Aspekte der Begrünung wahrgenommen werden. Gesteigertes Wohlbefinden und die Möglichkeit des Erlebens von Jahreszeiten sind immer die zuerst genannten Argumente. Karl Wefers ergänzt, dass die klimatische Ausgleichswirkung von begrünten Fassaden, die gerade in Innenstadtlagen eine erhebliche Bedeutung hat. Der Erwärmung der Stadt wird damit entgegen gewirkt. Für Thönnissen ist klar, dass Fassadenbegrünungen vor Schlagregen schützen und eine gewisse Isolationswirkung haben. Begrünte Fassaden als natürliche Gestaltungselemente? Robert Scholl vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen führt in diesem Zusammenhang das Stichwort des Nachhaltigen Bauens an, das sich das Bundesministerium schon seit langen Jahren als Leitmotiv zu Eigen gemacht hat. Umso wichtiger erscheint es, Natur in das Bauen beispielsweise durch begrünte Fassaden zu integrieren. Frank Vogdt von der TU Berlin ergänzt, dass das Lebensmittel Grün immer noch seinen Reiz ausübt, was durch die weiterhin hohe Nachfrage nach Eigenheimen im Grünen dokumentiert wird. Ein naturfreundliches Wohnumfeld kann helfen, dieses Defizit bei innenstädtischen Quartieren erheblich zu reduzieren. Nach Meinung von Dr. Manfred Thönnessen werden Fassadenbegrünungen in ihrem Potenzial als urbanes Grünelement unterschätzt sowohl in ökologischer als auch vor allem in psychosozialer Hinsicht. Er ist der Meinung, dass es an der Zeit ist, dass die beteiligten Fachleute aufeinander zugehen und lernen, die Wachstumsdynamik von Kletterpflanzen als Gestaltungselement sich wandelnder Gebäude zu begreifen. Und nicht nur als ein Risiko für mögliche Schäden an der Außenwand sehen. Fassadenbegrünung als Ausgleichsmaßnahme? Für Prof. Dr. Mehdi Mahabadi der Universität Duisburg-Essen stellen Fassadenbegrünungen die oft erwähnten ökologischen Nischen dar. Hier finden eine Vielzahl von Insekten und einige Vogelarten ihre Brut- und Lebensstätte. Die sich dadurch etablierenden Biotope können wertvolle Beiträge zur Entwick- lung und Erhaltung des Ökosystems innerhalb einer Stadt leisten. Deshalb können Fassadenbegrünungen bei entsprechender Entwicklung durchaus als Ausgleich für Eingriffe in die Natur und Landschaft angesehen werden. Sind Bedenken hinsichtlich Ungeziefer begründet? Dr. Frank Vogdt verneint dies. Bei einer gelungenen Begrünung stellt sich schnell ein biologisches Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna ein, so dass nicht von einem erhöhten Ungezieferbefall ausgegangen werden muss. Durch eine gezielte Anordnung von Kletterhilfen können zudem die begrünten Bereiche auf fensterferne Flächen begrenzt werden. Welche Pflanzen und Kletterhilfen eignen sich für eine Fassadenbegrünung? Claus-Michael Kinzer, Bausachverständiger aus Goslar, sagt, dass sich aus technischer Sicht am einfachsten eine Fassadenbegrünung bemessen lässt, wenn sich diese an Rankgerüsten entfaltet. Probleme bereiten hier sicherlich Selbstklimmer an Mauerwerksfassaden, insbesondere wenn an dem Mauerwerk Risse vorhanden sind. Hier sind es in erster Linie Probleme konstruktiver Art, da durch die Haftwurzeln dieser Selbstklimmer Anstriche und Putz abgesprengt werden können. Landschaftsarchitekt Gerold Hauser fügt hinzu, dass Betonaußenwände, zweischaliges Mauerwerk, Fassaden mit angemörtelten Fliesen oder Platten sowie Vorhangfassaden und Pfosten-/Riegelkonstruktionen nicht geeignet sind, wenn nicht eine Eignungsprüfung andere Ergebnisse liefert. Als geeignet eingestuft werden Putzfassaden, insbesondere Wärmedämmverbundsysteme, nur in Verbindung mit Kletterhilfen. Ständer und Fachwerksbauten erfordern eine gut durchlüftete Begrünung mit abnehmbaren Kletterhilfen. Nach Prof. Dr. Mahabadi stellt die Exposition einen wesentlichen Standortfaktor dar. Während beispielsweise Wilder Wein für die Begrünung von Südfassaden als geeignet erscheint, ist Efeu für die Begrünung von Nordfassaden prädestiniert. Alle Kletterpflanzen weisen sehr unterschiedliche jährliche Wachstumsraten auf. Diese reichen von wenigen Dezimetern, zum Beispiel bei der Kletterspindel, bis über zwei Meter zum Beispiel bei Knöterich. Auch die Art der Klettertechnik und das jährlich zu erwartende Dickenwachstum sind bei Kletterpflanzen unterschiedlich. Auch gleiche Standortbedingungen können bei zwei Pflanzen der gleichen Art zu unterschiedlichen Wachstumsraten führen. Welche Lasten bringt eine Fassadenbegrünungen und welche Lasten wirken auf diese ein? Bei einer Fassadenbegrünung unterscheidet Gerold Hauser zwischen horizontaler und der vertikaler Belastung. Eine vertikale Belastung entsteht aus den Kletterhilfen, deren Verankerung und dem sich daraus ergebenden Gewicht, durch die Kletterpflanzen selbst und ihrem Wuchsverhalten unter dem Einfluss von Niederschlag. Eine horizontale Belastung ergibt sich aus Windsog und - druck. Martin Broser ergänzt, dass sich bei einem intensiven Bewuchs ein nennenswertes Gewicht entwickeln kann, das bei Belaubung im Normalzustand mit 0,015 kn/m 2 Stadt+Grün 6/2004 3

6 Mitteilungen Notizen Hinweise angesetzt werden kann, der Niederschlag wird dabei mit dem Faktor 3 bewertet. Fruchtgewichte sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Das Wintergewicht kann das ermittelte Sommergewicht unter Umständen übersteigen. Allerdings gelten Schneelasten auf begrünten Fassaden als kein sehr wahrscheinlicher Lastfall. Auch auf laublosem Bewuchs lassen sich im Normalfall keine Schnee- und Eisablagerungen feststellen. Es gilt jedoch die Empfehlung, die Schneelast bei immergrünem Bewuchs nach DIN zu ermitteln und die Eislast mit 0,1 kn/m 2 anzusetzen, bei immergrünem Bewuchs mit 0,2 kn/m 2. Skeptische Gutachter? Der Bausachverständige Dr. Martin Brose sieht die Planer in der Pflicht und die Fassadenbegrünung bei vernünftiger Planung nicht als grundsätzliches Problem an. Der Einsatz von Selbstklimmern gilt grundsätzlich als kritisch und sollte bei kleinformatigen Außenwandbekleidungen, Wärmedämmverbundsystem und Fassadenkonstruktionen mit einem hohen Fugenanteil unterbleiben. Sollte die Entscheidung für eine Begrünung fallen, dann ist diese unter Verwendung von Klettergerüsten und Rankhilfen sowie unter Beachtung der erforderlichen Pflegemaßnahmen auf der Grundlage eines wirtschaftlichen und gestalterisch sinnvollen Konzepts zu planen. Fassadenbegrünung als Schönheitskosmetik misslungener Architektur? Der Landschaftsarchitekt Karl Wefers führt an, dass eine Fassadenbegrünung gute, gegliederte Architektur unterstützen, interessant machen, für den Menschen angenehm und proportioniert erscheinen lassen kann. Sie kann auch ungegliederte, großmaßstäbliche Architektur verpacken oder in Teilen auflockern, zum Beispiel an Brandwänden, an fensterlosen Giebeln oder an Gebäuden industrieller Großtafelbauweise. Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V. (FBB), Projektgruppe Fassadenbegrünung, Hemminger Str. 46, Ditzingen, Tel , Fax , Fernstudien-Kurs zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Im WS 2003/04 hat das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung der Universität Koblenz- Landau erstmals eine Weiterbildung zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet haben im vergangenen Wintersemester diesen Kurs besucht. Aufgrund der großen Nachfrage wird der Fernstudien-Kurs auch im Wintersemester 2004/2005 wieder angeboten. Der neue Kurs startet im September 2004 und endet mit einem zweitägigen Seminar am 21./22. Jan Anmeldeschluss ist der 15. August Der einsemestrige Fernstudienkurs ermöglicht Mitarbeitern von Umweltbehörden, der Wasserwirtschaft, von Planungs- und Ingenieurbüros sowie Fachverbänden der Wirtschaft berufsbegleitend eine gezielte Weiterbildung zur praktischen Umsetzung der Richtlinie. Im Mittelpunkt des Fernstudienkurses stehen der rechtliche Rahmen, die Ziele, Instrumente und Maßnahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowie Lösungsmöglichkeiten für fachliche und behördliche Fragestellungen bei der Umsetzung in der Praxis. Die Erstellung eines nach der EU-Richtlinie geforderten Bewirtschaftungsplans wird behandelt, und aktuelle Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Diskussion in Fachgremien und Arbeitsgruppen (UMK, LAWA etc.) werden vorgestellt. Informationen: Universität Koblenz- Landau, Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW), Postfach , Koblenz; Tel oder ; Fax , BDLA-Materialien auf CD Am 25. November 2003 fand in München das Seminar Alles im Fluss. Landschaften planen und Gewässer entwickeln, statt. Nach den Hochwasserereignissen von 2002 und der Trockenheit des Hitzesommers 2003, die Gewässer und angrenzende Wasserlandschaften mehr ins Blickfeld des öffentlichen Interesses gerückt hatten, reflektierten auf dieser Fachtagung Fachleute den Umgang mit den Gewässerlandschaften und dachten über nachhaltige Lösungen für Oberflächengewässer und die großen Einzugsgebiete nach. Im Nachgang Impressum Stadt und Grün 53. Jahrgang PATZER VERLAG GmbH u. Co. KG Berlin Hannover Berlin Koenigsallee Berlin Postfach Telefon (030) Telefax (0 30) Hannover Alter Flughafen Hannover Postfach Telefon (0511) Telefax (0511) Verleger und Herausgeber: Bernhard Patzer, Ulrich Patzer, Berlin Redaktionsleitung: Dr. Ursula Kellner, Am Südtor 25, Laatzen, Tel. (0511) , Fax (0511) , Vertriebsleitung: Lutz Beisert, Berlin Vertrieb: (030) Abonnementsabteilung: (0 30) Anzeigen: Bodo Ulbricht, Berlin (030) Layout: Katharina Herm, Wiltrud Lütge Erscheinungsweise: monatlich Bezugspreis: Jahresbezugspreis ,20 (Inland einschl. Postgebühren und Mwst. Ausland zzgl. Porto), Einzelheft (Archivexemplar) 9,50 zzgl. Versandkosten, Jahresbezugspreis für Studenten und Auszubildende: 58,80 (Inland einschl. Postgebühren und Mwst. Ausland zzgl. Porto) Bestellungen/Abbestellungen: Bestellungen gelten bis auf weiteres, Abbestellungen bis 3 Monate vor Jahresende Konten: Patzer Verlag GmbH u. Co. KG Postbank Berlin (BLZ ) Deutsche Bank AG, Berlin (BLZ ) Zürich Anzeigenpreisliste: Gültige Preisliste Nr. 41 vom 1. Oktober 2003 Technische Herstellung: Patzer Verlag GmbH u. Co. KG, Hannover Druck: Richard Bretschneider GmbH, Geschäftsbereich: rgg Print Medien, Braunschweig. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktionsleitung Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlags strafbar Nachdrucke, auch auszugsweise, sowie die Herstellung von fotografischen Vervielfältigungen, Mikrofilmen u. a. sind nur mit Genehmigung des Verlages und unter Quellenangabe gestattet. Sonderdrucke ausschließlich vom Verlag Angeschlossen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. Autorenverzeichnis sind nun die Referate auf CD-ROM erschienen (5 Euro für BDLA-Mitglieder bzw. für 22 Euro). Ebenfalls auf CD-ROM erschienen ist die Dokumentation der Referate der 8. BDLA-Bauleitergespräche, die am 16. und 17. Januar 2004 in der Ostdeutschen Sparkassenakademie Potsdam stattfanden. (19 Euro für BDLA-Mitglieder bzw. 22 Euro) Die CDs sind erhältlich beim Bund Deutscher LandschaftsArchitekten, Köpenicker Straße 48/49, Berlin, Tel , Fax , Claudia Amelung, Sachverständigen und Planungsbüro, Palmstraße 4, Hannover Dr. Joachim Bauer, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Stadthaus, Willy-Brandt- Platz 2, Köln Kerstin Berg, Bielfeldt + Berg Landschaftsplanung, Virchowstr. 18, Hamburg Anett Biedermann, Prof.-Zeller-Str. 28, Neuenhagen Helge Breloer, Sachverständigenbüro, Südblick 5, Dortmund Prof. Gerhard Hahn-Herse, Institut für Landschaftsarchitektur, TU Dresden, Helmholtzstr. 10, Dresden Kerstin von Klein, Amsterdamer Str. 130, Köln Dr. Ursula Kellner, Am Südtor 25, Laatzen Gerlinde Lahr, Dipl.-Psychologin, Walter-Schellenberg-Str. 4, Radolfzell Antonia Müller, Straße 490 Nr. 33, Berlin Katja Rostock, Nalepastr. 220, Berlin Prof. Cornelius Scherzer, Fachbereich Landbau/Landespflege, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH), Pillnitzer Platz 2, Dresden Gudrun Schmidt, Grünflächenamt Dresden, Postfach , Dresden Prof. Dr. Wulf Tessin, Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie, Universität Hannover, Herrenhäuser Str. 2A, Hannover Angelika Weißmann, Defreggerstraße 11, Hannover 4 Stadt+Grün 6/2004

7 Für eine lebensgerechte Umwelt Zum Tod des Architekten und Stadtplaners Roland Rainer Ursula Kellner KKurz vor Vollendung seines 94. Lebensjahres ist der Architekt und Stadtplaner Roland Rainer am 10. April in Wien gestorben. Über Österreich hinaus hat er die Architektur und vor allem den Städtebau seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Seine zahlreichen Bauten - von Wohnbauten über Schulen und Schwimmbäder bis hin zu Stadthallen und dem bekannten ORF-Zentrum - baute er in einer klaren Formensprache der Moderne und plante stets in urbanen Zusammenhängen. Als Stadtplaner in Wien ( ) leistete er einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung. Als Hochschullehrer in Hannover ( ), Graz ( ) und als Leiter der Meisterschule für Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien ( ) prägte er mehrere Generationen von Architekten und Stadtplanern im Sinne seines Anliegens, eine lebensgerechte Umwelt zu schaffen. Seine Arbeit wurde durch zahlreiche Ehrungen und Preise, unter anderem den Großen Österreichischen Staatspreis für Architektur und den Fritz-Schumacher-Preis, gewürdigt. Noch bevor Roland Rainer durch seine Stadthallenbauten in Wien ( ) und Bremen ( ) bekannt wurde, hatte er sich als Theoretiker und Stadtplaner international Anerkennung erworben. Sein Name ist eng verknüpft mit dem Leitbild der gegliederten und aufgelockerten Stadt, der Leitidee, die den Städtebau nach dem Zweiten Weltkrieg grundlegend verändern sollte: die Auflösung der alten Blockstruktur, das Aufbrechen des rasterförmigen Straßensystems, das Durchströmen der Stadt mit Grün, die Verquickung von Stadt und Landschaft. Verbunden damit war die Hoffnung, die hierarchisch zur Stadtmitte hin verdichtete steinerne Stadt durch eine nicht-hierarchische grüne Stadt zu ersetzen wohlmeinend, so eine menschengerechte Umgebung zu schaffen. Bereits während des Krieges hatte sich Rainer nach seiner Promotion im Rahmen einer Forschung an der Akademie für Städtebau und Landesplanung in Berlin mit Fragen zur zweckmäßigsten Hausform für Erweiterung, Neugründung und Wiederaufbau von Städten (1994) beschäftigt. Daran anknüpfend erschienen direkt nach dem Krieg Die Behausungsfrage (1947), Städtebauliche Prosa und Ebenerdige Wohnhäuser (1948), drei Veröffentlichungen, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Entwicklungen im Städtebau der Nachkriegszeit ausübten. Die wohl bekannteste Schrift Roland Rainers ist Die gegliederte und aufgelockerte Stadt - die er 1957 gemeinsam mit Johannes Göderitz und Hubert Hoffmann herausgab. Hier war alles zusammengefasst, was zu diesem Zeitpunkt bereits Credo der Planer war - ein gemeinsamer Nenner, dem alle zustimmen konnten, gleich welcher Couleur. 1) Auch als sich der Städtebau vom Prinzip der nicht-hierarchischen Stadt abwendet hin zur Urbanität durch Dichte, bleibt Rainer bei der verdichteten Einzelhausbebauung, die er nicht nur als wirtschaftlichste Bauform, sondern vor allem als eine dem Menschen adäquate Behausung schätzt. Eine Behausung, die aus der engen Verzahnung von Wohnung und lebensgerechten Außenräumen, privaten und öffentlichen gleichermaßen, resultiert. Kleinräumig und intim (möglichst von Mauern umschlossen), vielgestaltig und vielfältig nutzbar sollten die Freiräume sein. 2) Dabei knüpfte Roland Rainer an alte Bilder, aber auch soziale Modelle früherer Zeiten an. Was rückwärts anmutet, ist jedoch keine Nostalgie, keine Trauer um das Verlorene. Vielmehr warnt Rainer vor dem Erhalten des ursprünglichen Zustands und verweist auf die Gefahr, die in der Anziehungskraft alter vorindustrieller Bilder liegt. Seine Ausführungen und Entwürfe beruhen auf Analysen, der Suche nach erprobten Lösungen, der Frage nach der Übertragbarkeit und auf Überlegungen, wie sich bewährte Lösungen transformieren lassen. So Roland Rainer Akademie der Künste Berlin, 1966 war das verdichtete Bauen auch eine Konsequenz daraus, mit Landschaft sparsam umzugehen. Verwirklicht hat Roland Rainer seine Ideen vor allem in der Gartenstadt Puchenau bei Linz, Österreich (ab 1963). Sein Anliegen, Natur und Urbanität zum Wohl des Menschen zusammenzubringen, spiegelt sich in seiner Dankrede zur Verleihung des Fritz-Schumacher-Preises 1984 wider: Nur dann, wenn immer ganz konkrete Vorstellungen räumlicher und maßstäblicher Art zu Papier gebracht werden, kann Stadtplanung wieder die Grundlage von Städtebau sein, kann Städtebau wieder Räume schaffen.... Auch ein... technisches Gebäude kann ich mir nicht ohne Verbindung mit Wasser und Vegetation, nicht ohne Eingliederung in ein Ökosystem vorstellen. Darum waren mir die Außenräume immer mindestens so wichtig wie die gebauten Innenräume, war mir ein Baum immer genauso wichtig wie ein Haus. 3) LITERATUR 1) Vgl. dazu Durth, Werner und Nils Gutschow, 1993: Träume in Trümmern, München. 2) Lebensgerechte Außenräume, Zürich ) zit. in: Höhns, Ulrich 2000: Ausgezeichnete Architektur. Fritz-Schumacher-Preis und Heinrich-Tessenow- Medaile , Hamburg: Stadt+Grün 6/2004 5

8 Städtebaurechtsnovelle 2004 Lichtblicke aus der Praxis Kerstin Berg DDie geplante Novellierung des Baugesetzbuches, die mit dem EAGBau einerseits der Umsetzung der sog. Plan-UP-Richtlinie in das bundesdeutsche Recht des Städtebaus und der Raumordnung dient und andererseits weitere Regelungsvorschläge zur Aktualisierung und weiteren Modernisierung des Städtebaurechts enthält, beschäftigt die planenden Disziplinen seit geraumer Zeit. Bekanntermaßen zielt das EAGBau in einer seiner wesentlichen Intentionen auf die Integration der Umweltprüfung in die bestehenden Verfahrensschritte der Bauleitplanung, indem zum einen die Umweltprüfung als Regelverfahren für grundsätzlich alle Bauleitplanverfahren ausgestaltet wird und zum anderen in der Umweltprüfung alle bauplanungsrechtlich relevanten Umweltverfahren in einem einheitlichen Trägerverfahren zusammengeführt werden. Die Integration der umweltbezogenen Anforderungen des Der Deutsche Städtetag und der BDLA informieren auf ihrer gemeinsamen Tagung am in Frankfurt am Main über die Neuerungen im Baugesetzbuch: BauGB 2004: Die neue Umweltprüfung. Planer und Juristen aus der Planungspraxis werden zu folgenden Themen berichten: - Einführung in das BauGB 2004 und den Regierungsentwurf des SUP-Stammgesetz - Aktuelle Fragen und Konsequenzen für die Rechtssicherheit des Bauleitplanverfahrens - Erläuterung der verfahrensrechtlichen Neuerungen rund um die Umweltprüfung in der Bauleitplanung - Erfahrungsberichte aus der Praxis für die gute fachliche Praxis der Bauleit- und Landschaftsplanung Informationen erhalten Sie unter oder von der BDLA Bundesgeschäftsstelle: Gemeinschaftsrechts soll gern. Begründung zum EAGBau-Entwurf im Bereich der Bauleitplanung mit dem Ziel verbunden werden, die planungsrechtlichen Verfahrensschritte auf hohem Umweltschutzniveau zu vereinheitlichen und zu stärken, um eine dem Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung entsprechende zügige und sichere Planung zu ermöglichen. Nachdem der Gesetzesentwurf jüngst im Bundestag beschlossen wurde und damit das Ringen hinter den Kulissen um für die künftige Planungspraxis nicht unbedeutende Fragen künftiger Verfahrensausgestaltung ein Ende gefunden hat, kann nunmehr von einer Zustimmung des Bundesrates und damit einer fristgerechten Umsetzung des Europarechtes ausgegangen werden. Die Praxis rüstet sich bereits für die Zeit danach: Qualifizierung der Bauleitplanung, Beschleunigung von Verfahren, höhere Rechtssicherheit durch Verfahrensneuordnung und Bündelung der abwägungsrelevanten Sachverhalte sind nur einige Schlagworte, unter denen derzeit die Chancen und Perspektiven für die Praxis diskutiert werden. Gut gerüstet in die Umsetzung? Die Praxistauglichkeit des novellierten Gesetzes scheint bereits erwiesen; belegt durch die Ergebnisse des im Auftrag vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen sowie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung mit acht Städten und Kommunen durchgeführten Planspiels und den von juristischer Seite immer wieder herausgestellten Aspekt, dass eine bisher ordnungsgemäß praktizierte Bauleitplanung vorausgesetzt vom Grundsatz nicht Neues zu erwarten ist. Nimmt man dann noch die Begründung zum Regierungsentwurf des EAGBau hinzu, dass auf die kommunalen Planungsträger allenfalls geringe Mehraufwendungen kommen, könnte man sich eigentlich beruhigt zurücklehnen und mit Stolz auf die bundesdeutsche Planungspraxis blicken, die nunmehr in offenkundiger Vorbildhaftigkeit die EU-Gesetzgebung ohne wesentliche Neuerungen umzusetzen vermag. Allein wie so oft, die Tücke steckt im Detail. Um den Gehalt dieser zugegebenermaßen etwas abgenutzten Erkenntnis zu beleuchten, versammelten sich am 31. März 2004 mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus kommunalen Bau- und Planungsbehörden sowie Planungsbüros in den Neumünsteraner Holstenhallen, um auf der vom BDLA-Landesverband Hamburg e. V. und der BDLA-Landesgruppe Schleswig-Holstein gemeinsam veranstalteten Fachtagung zum Thema Umweltprüfung und Umweltbericht in der Bauleitplanung gesetzliche Anforderungen, instrumentelle Umsetzung und Praxisbeispiele die künftige inhaltliche und verfahrensrechtliche Ausgestaltung von Umweltprüfung, Eingriffsregelung und FFH-Verträglichkeitsprüfung in der Bauleitplanung zu debattieren. Den rechtlichen, inhaltlichen und formalen Anforderungen an die künftige Umweltprüfung und den dem Herzstück dieser Prüfung, dem Umweltbericht, gewidmeten Referaten und Erfahrungsberichten aus der Planungspraxis schloss sich am Nachmittag eine rege Diskussion an. Eröffnet wurde diese durch zwei Statements aus der hamburgischen und schleswig-holsteinischen Verwaltungspraxis, in denen die zu erwartenden Konsequenzen der Novelle und insbesondere der durchzuführenden Umweltprüfung für Städte und Gemeinden beleuchtet wurden. Spätestens an dieser Stelle wurde deutlich, dass die Gesetzesnovelle eben nicht nur auf eine, die Anforderungen des derzeitigen 1a bzw. 2 BauGB umsetzende und ergo wohl präparierte und trainierte Planungspraxis und Erfahrung mit dem Bestehenden trifft, sondern vielmehr auf eine Vielzahl von Erfahrungen und Arten von Planungspraxis und -praktiken. 6 Stadt+Grün 6/2004

9 Neben dem Austausch bisheriger kommunaler Erfahrungen mit der praktizierten UVP in Bauleitplanverfahren nahmen Fragen der künftigen Verfahrensausgestaltung und ihrer rechtlichen Bedeutung einen breiten Raum in der Diskussion ein. Fotos: Bielfeldt, Bielfeldt + Berg Landschaftsplanung Die Praxis spricht oft eine andere Sprache Die Unterschiede in den Erfahrungshorizonten sind dabei sicher auch in Unterschieden zwischen Städten und kleineren Kommunen und den dort zu bewältigenden Fragestellungen, in unterschiedlicher Personalausstattung und Qualifikationen sowie nicht zuletzt in politischen Mehrheitsverhältnissen begründet. Neben Zweifeln an einer angemessenen strukturellen und personellen Ausstattung in den zuständigen Ämtern und Dienststellen wurde auch die Aktualität von (landschaftsplanerischen) Grundlagendaten sowie die Möglichkeiten ihrer kontinuierlichen Pflege kritisch beleuchtet. So verdeutlichte die Vertreterin aus Hamburg, dass die künftige UP-Pflichtigkeit für alle Bauleitplanungen einen erheblichen Regelungsbedarf für künftige Verfahrensstrukturen und ggf. das Erfordernis einer Neuorganisation von Zuständigkeiten mit sich bringen wird. So ist die UVP derzeit in Hamburg bspw. bearbeitet durch eine eigene UVP-Zentralstelle wenig in das Bauleitplanverfahren integriert. Neben der Schwierigkeit in inhaltlichen Abstimmungen und Doppelungen im Umweltbericht stellt sich natürlich die Frage der Konformität dieser Strukturen mit den Intentionen an ein einheitliches Trägerverfahren und die Integration der umweltrelevanten Belange in das Verfahren der Bauleitplanung. Ein Beibehalten dieser Regelung wird obwohl aus nahe liegenden Gründen von der UVP-Zentralstelle favorisiert vss. schon daran scheitern, dass von bisher ca. zehn bis zwölf zeitgleich im Verfahren befindlichen UVP-pflichtigen B- Plänen nunmehr von künftig 100 bis 200 Umweltprüfungen auszugehen sein wird etwaige Anforderungen aus dem politischen Programm der Wachsenden Stadt noch gar nicht mitgedacht. Der Vertreter aus Schleswig-Holstein, dem als Vorsitzendem der Arge Bau im Städtebund Schleswig-Holstein sicher ein profunder Überblick über die kommunale Planungspraxis attestiert werden kann, machte in seinem Statement deutlich, dass die kommunale Realität von Stellenabbau und Mittelkürzung geprägt ist. Fehlender politischer Wille oder diesen Willen vorausgesetzt einfach oft auch das fehlende finanzielle Vermögen sind durchaus dazu angetan, die bundespolitischen Zielsetzungen auf kommunaler Ebene zu konterkarieren. Unter der Vorgabe, die nach dem Willen des Gesetzgebers zu befördernde Qualifizierung der Bauleitplanung in allen Bereichen ernst zu nehmen, sieht er gewaltige Mehrarbeit auf die Kommunen zukommen, die sie selber oft nicht leisten können aufgrund der nicht zur Verfügung stehenden Personalkapazitäten und deren Ausbildung. In der Konsequenz müssen Teile dieser Leistungen von außen eingekauft werden, wobei eine Vergabe oft unter dem Tenor der Leistungen, die nicht gewollt sind firmiere und es somit natürlich schwierig sei, Mittel für diese zu einzuwerben. Es besteht somit die Gefahr, dass die politisch gewollte Qualifizierung schlicht ins Leere läuft und man nur hoffen kann, dass nicht allzu viele B-Pläne das Normenkontrollverfahren erreichen. Keine qualifizierte Bauleitplanung ohne Landschaftsplanung Trotz dieses eher trübsinnig anmutenden Resümees bestand in der sich anschließenden Diskussion weitreichender Konsens, dass mit dem EAGBau der richtige Weg hin zu mehr Transparenz, Verfahrenssicherheit und letztlich wohl auch zur Beschleunigung von Planverfahren beschritten wird. Der Ruf nach Hilfestellung bei der Bewältigung der Aufgaben in Form von Handlungsanleitungen und Durchführungsbestimmungen, der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe sowie einer Optimierung der Anlage zu 2a BauGB stand dabei im Einklang mit Empfehlungen aus dem Planspiel. Der Befürchtung, die Landschaftsplanung würde womöglich auf die Lieferung von Grundlagendaten für den Umweltbericht runter gerechnet wie die leidvolle Erfahrung einer immer stärkeren Reduzierung von Landschaftsplanung auf eine Verwalterin der Eingriffsregelung nahe legen könnte wurde die Erwartung einer Stärkung der Fachdisziplin durch die Ausbildung der Umweltprüfung als Trägerverfahren für alle bauplanungsrechtlich relevanten Umweltverfahren entgegen gestellt. Konsens bestand bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Einschätzung, dass eine qualifizierte Bauleitplanung nur mit einer qualifizierten Landschaftsplanung möglich ist. Mit dem bewährten Instrument der Landschaftsplanung und der von ihr erzeugten Planungen kann dabei auf ein Instrument zur Aufbereitung des umweltrelevanten Abwägungsmaterials zurückgegriffen werden. Neben der Aufbereitung von Grundlagendaten kommt ihr die erheblich wichtigere Funktion der Formulierung vorhabens- und raumspezifischer regionalisierter Umweltqualitätsziele als Grundlage der kommunalpolitisch zu führenden Diskussionen um umweltrelevante Inhalte und Alternativen im Bauleitplanverfahren zu. Als ein Lichtblick der Tagung darf sicher der geäußerte Wille angesehen werden, das Gespräch zwischen den in unterschiedlichen Funktionen am Planungsprozess Beteiligten fortzusetzen. Die veranstaltenden Landesverbände/-gruppen des BDLA werden hierzu gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden Schleswig-Holstein und interessierten Fachbehörden unter Nutzung bestehender Strukturen einen Erfahrungsaustausch organisieren. Die im Vorfeld der Tagung geführten Gespräche lassen dabei eine konstruktive Diskussion, gemeinsame Lösungsansätze und die Vertiefung des Verständnisses für die jeweils fach- und funktionsspezifischen Sichtweisen und Fragestellungen erwarten. Stadt+Grün 6/2004 7

10 Wettbewerb für einen Bürgerpark in Köln-Kalk Joachim Bauer IIn einer Zeit, in der die Kommunen unter den finanziellen Belastungen stöhnen und insbesondere an den Grünflächen gespart wird, hat die Stadt Köln einen Wettbewerb für die Gestaltung eines neuen Parks ausgelobt. Dieser Park soll als Motor einer Entwicklung für das ehemalige Industriegebiet im Stadtteil Kalk dienen. Im Rahmen eines begrenzten Wettbewerbs waren 18 Landschaftsarchitekturbüros eingeladen, um Ideen für die Gestaltung des ca. 3 ha großen Bürgerparks in Köln-Kalk zu entwickeln. Der Auslobung lagen die neuen Regeln für Architektenwettbewerbe RAW 2001 zugrunde Mit der Durchführung des begrenzten Wettbewerbs sollte ein tragfähiger und realisierbarer Gesamtentwurf für eine künftig vielfältig nutzbare und gestalterisch hochwertige Parkanlage auf dem Gelände der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk gefunden werden. Von den Teilnehmern wurden konkrete Aussagen erwartet zur: funktionalen und gestalterischen Einbindung der Parkanlage in das künftige wie auch in das bestehende Stadtquartier, fußgängerfreundlichen Anbindung der Parkanlage an übergeordnete Grünzüge und Grünflächen, Ausgestaltung von Spiel- und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche, Ausgestaltung von Bereichen für die ruhige Erholung, Ein- bzw. Anbindung an geplante Kulturund Bildungseinrichtungen. Auf dem Gelände der ehemaligen Chemiefabrik in Köln-Kalk soll ein Bürgerpark entstehen. Luftaufnahme GSE Eine grüne Mitte Der auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses zu realisierende Bürgerpark liegt in einem stark verdichteten, vormals durch Großindustrien geprägten Stadtteil am östlichen Rand der rechtsrheinischen Innenstadt. Umgeben von stark befahrenen Verkehrswegen (Stadtautobahn, Fernbahntrassen), weist der Stadtteil ein überdurchschnittlich hohes Defizit an privaten und öffentlichen Grünflächen auf. Mit dem Rückzug der ehemals den Stadtteil prägenden Industrieunternehmen, wie der Batteriefabrik Hagen, der Deutz AG (vormals KHD) und der Chemischen Fabrik Kalk bestand nicht nur die einmalige Chance der städtebaulichen und wirtschaftlichen Neuorientierung von Kalk, sondern auch die Chance zur Verbesserung der Grünversorgung in diesem Stadtteil. Für das Gelände der seit 1858 in Kalk produzierenden Chemischen Fabrik wurde durch Aufstellung eines Bebauungsplanes im Jahre 2003 die neue städtebauliche Struktur und Nutzung das ca. 30 ha großen Areals verbindlich festgesetzt. Wesentlicher Bestandteil des Bebauungsplans ist eine zentral gelegene öffentliche Grünanlage, welche die Funktion einer neuen Mitte übernimmt und nach Realisierung eine spürbare Verbesserung der Freiraumsituation im Stadtteil bringen wird. Das städtebauliche Konzept sieht vor, dass der Park allseitig von Raumkanten umschlossen wird und somit als klar definierter Stadtraum erfahren werden kann. Die südliche Kante wird durch ein zurzeit im Bau befindliches Einkaufszentrum mit angrenzendem Parkhaus sowie einem zweigeschossigen Gebäudeteil, in dem zu einem späteren Zeitpunkt ein Motorenmuseum untergebracht werden soll, gebildet. Im Westen wird der Park durch ein geplantes Urban Entertainment Center und im Norden und Osten durch

11 verdichtete Wohnbebauung begrenzt. Zur Schaffung einer fußläufigen Verbindung vom gewachsenen Zentrum des Stadtteils bis zu der im Norden geplanten neuen S-Bahn-Haltestelle Kalk/West, wird das Einkaufszentrum von einer diagonalen Fußgängerachse durchschnitten. Diese Achse tangiert die Fläche des Bürgerparks im süd-westlichen Bereich. Aufgrund der zugewiesenen zentralen Funktion und des hohen Freiflächendefizits, ist davon auszugehen, dass der Bürgerpark nach seiner Realisierung besonders intensiv durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen genutzt werden wird. Da die künftige Parkanlage somit den hohen und vielfältigen Ansprüchen unterschiedlicher Nutzungen gerecht werden muss, wurde in der Auslobung des Wettbewerbs besonderer Wert auf eine optimale Zuordnung der einzelnen Funktionsbereiche zueinander gelegt. Konkurrierende Nutzungen sollten räumlich voneinander getrennt und dahingehend überprüft werden, inwieweit sie alle im Bürgerpark untergebracht werden können, ohne den Charakter einer Erholungsanlage einzuschränken. Um vor der Auslobung des Wettbewerbs eine detaillierte Vorstellung über die Nutzungsansprüche der Kalker Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, wurde an einem Samstagnachmittag eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt. Die Ankündigung wurde auf Grund des hohen Ausländeranteils im Stadtbezirk in drei Sprachen (Deutsch, Türkisch und Italienisch) verfasst. Da naturgemäß noch kein konkreter Planungsentwurf vorlag, fand die Bürgerbeteiligung auf der Grundlage des Auslobungstextes statt. Trotz dieser nur schriftlich dargelegten Planungsabsichten wurde in Gruppenarbeit und einer abschließenden moderierten Gesamtdiskussion eine Vielzahl von kreativen Anregungen zur künftigen Ausgestaltung des Bürgerparks von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Die Anregungen wurden im Kolloquium den beteiligten Büros zur Kenntnis gegeben. Die von den Landschaftsarchitekten eingereichten Entwürfe zeigen trotz der Beschränkung auf 18 Büros eine Vielzahl an Lösungsansätzen zur gestalterischen und funktionalen Ausgestaltung des Bürgerparks Kalk. 2. Preis: Hoff Reinders aus Duisburg (Mitarbeit: H. J. Mels, H. Scriverius, Ph. Zauner). 2. Preis: RMP Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen aus Bonn (Mitarbeit: J. Evers, P. Haggeney, J. Czerniejewski). Stadt+Grün 6/2004 9

12 Die im Auslobungstext formulierten funktionalen Vorgaben wurden von allen Büros aufgegriffen und in sehr kreativer Art und Weise in die jeweiligen Planungskonzepte eingearbeitet. Da das städtebauliche Umfeld des künftigen Bürgerparks vor Ort noch nicht konkret erlebbar ist und konkrete Entwürfe zur baulichen Ausgestaltung nur zum Teil vorlagen, konnten sich die Wettbewerbsentwürfe lediglich an den Vorgaben des Bebauungsplanes orientieren. Dies führte vermutlich dazu, dass die Randbereiche des Parks zum Teil gestalterisch und funktional sehr unterschiedlich behandelt wurden. Einige der Arbeiten grenzten den Park durch eine einheitliche Randbepflanzung nach allen Seiten ab, ohne auf die unterschiedlichen städtebaulichen Vorgaben zur reagieren. Auf diese Weise entstand eine sehr stark nach Innen ausgerichtete Parkanlage. Andere Entwürfe dagegen gestalteten die Randbereiche des Parks sehr differenziert und integrierten diesen somit in das städtebauliche Umfeld. Aufgrund dieser verschiedenartigen Auffassung und bedingt durch die vorgegebene Größe von ca. 3 ha zeigten die Arbeiten darüber hinaus zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze. So verfolgten einige Arbeiten einen Gestaltungsansatz, der die gesamte Fläche oder zumindest große Teile davon als 3. Preis: 3+ Freiraumplaner aus Aachen (Mitarbeit: A. Thönissen, F. Diedrichsen, N. Rath) städtisch geprägte Platzanlage ausbildete. Andere Arbeiten dagegen gestalteten die gesamte Fläche vielmehr im Sinne einer Grünanlage. Die Preisträger Aufgrund dieser sehr unterschiedlichen Entwurfsansätze war es für die Bewertungskommission nicht leicht, eine Rangfolge der Arbeiten vorzunehmen. Letztendlich konnten jedoch fünf Arbeiten ausgewählt werden, von den zwei mit einer Anerkennung belegt wurden. Neben der Nominierung eines 3. Preises konnte sich die Jury jedoch nicht für einen 1. Preis entscheiden, so dass zwei 2. Preise vergeben wurden. Der mit einem 2. Preis prämierte Entwurf von Hoff Reinders aus Duisburg berücksichtigt die unterschiedlichen städtebaulichen Vorgaben im Umfeld des geplanten Bürgerparks durch Schaffung differenzierter Raumkanten. Die im Stadtteil vorhandenen und geplanten Wegebeziehungen werden konsequent aufgegriffen. Bei der Gestaltung der Parkanlage wird die konsequente Idee des Rundweges mit funktional stimmigen Teilräumen aufgegriffen und somit eine flexible und belastbare Aufteilung der Fläche erreicht. Durch die gelungene Verbindung von Raumbildung und Transparenz entsteht eine vielfältig nutzbare Grünanlage. Besonders positiv wurde der kon- zentrierte Bau einer Sport- und Kletterfabrik Kalk hervorgehoben. Der ebenfalls mit einem 2. Preis ausgezeichnete Entwurf von RMP Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen aus Bonn bindet den Bürgerpark in das städtebauliche Umfeld ein und definiert klar strukturierte Teilräume innerhalb der Anlage. Der Entwurf nimmt die vorgesehene Wegeverbindung ihrer jeweiligen Bedeutung entsprechend auf. Es wird bewusst eine architektonische Formensprache gewählt um somit eine klare Gliederung der Gesamtfläche sowie eine gestalterische Einbindung in das städtebauliche Umfeld zu schaffen. Durch eine geschickte einfache und auf den Gesamtentwurf bezogene Höhenentwicklung entsteht eine spannungsvolle Abfolge unterschiedlicher Teilräume und eine Trennung sich störender Funktionen. Der flexible Gesamtentwurf lässt durchaus Spielraum für Nutzungsänderungen. Der mit dem 3. Preis prämierte Entwurf des Büros 3+ Freiraumplaner aus Aachen gestaltet die Einbindung des Parks in das städtebauliche Umfeld auf unprätentiöse aber plausible Weise. Der Park zeigt sich als klar zugeschnittene Freifläche, die durch die kreuzenden Wege eine enge Verknüpfung mit den umgebenden Baugebieten und weiter zum Stadtteil herstellt. Die Parkfläche ist in Nutzungszonen unterteilt, die den geforderten Gebrauchsansprüchen nach Größe und Lage gerecht werden. Der Baumbestand konzentriert sich raumbildend auf den nördlichen und östlichen Parkrand. Den Empfehlungen des Preisgerichtes folgend wurden die beiden mit einem 2. Preis prämierten Arbeiten in einer kurzen Zeitspanne überarbeitet und im Rahmen einer erneuten Veranstaltung den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteiles Kalk vorgestellt. Unter Berücksichtigung der hier gesammelten Anregungen wird der Rat der Stadt Köln letztendlich einen der beiden Entwürfe bestimmen, der als Grundlage für die Ausgestaltung des Bürgerparks Kalk herangezogen wird. Das Projekt Bürgerpark Kalk wurde grundsätzlich als Strukturfördermaßnahme anerkannt, so dass sowohl die Durchführung des Wettbewerbs als auch die spätere Realisierung der Grünfläche vom Land Nordrhein- Westfalen finanziell gefördert wird. 10 Stadt+Grün 6/2004

13 Gestalt oder Geschehen? Anmerkungen zu einer Freiraumästhetik des Performativen Wulf Tessin LLandschaftsarchitektur, sofern sie sich künstlerisch-gestalterisch versteht, erliegt systematisch und allzu gern der Versuchung, ästhetische Fragen mit Gestaltungsfragen mehr oder weniger gleich zu setzen. Dieser Sichtweise liegt die (wenn auch oft unausgesprochene Wunsch-) Vorstellung zugrunde, der anspruchsvoll gestaltete Platz, Garten oder Park werde besichtigt, gewissermaßen wie ein Landschaftsbild als Werk ästhetisch rezipiert. Dem ist natürlich nicht so. Und im Grunde weiß das auch jeder. Ästhetische Hintergrundserfüllung Man kann nicht jeden Tag in den Florentiner Dom gehen und immer noch im gleichen Maße die Architektur bewundern. Ich habe den Florentiner Dom, das Baptisterium davor und den Giotto-Glockenturm schon an die hundert Mal gesehen. Ich muss mir immer wieder sagen: Bleib jetzt stehen und guck Dir an, wie schön das ist. (Roth 2003: 77) Naheliegenderweise unterstellt die Landschafts- und Freiraumplanung den Besuchern städtischer Grünflächen ein deutlich ausgeprägtes ästhetisches Interesse am Park, an der Gestaltung, an Natur. Natürlich ist das auch der Fall, wie Umfragen immer wieder zeigen. Aber es ist immer ein enormer Unterschied, ob man die Besucher direkt darauf anspricht, indem man ihnen entsprechende Statements vorlegt, die sie dann ankreuzen können, oder ob man sie einfach so (ohne Antwortvorgaben) danach fragt. Im ersten Fall kreuzen bis zu 70 %, von sich aus sprechen selten mehr als 30 % ästhetische Aspekte an. Dies muss wohl so interpretiert werden, dass das ästhetische Erleben des Parks den meisten Besuchern gar nicht so sehr präsent ist, sie vielmehr erst durch entsprechend anzukreuzende Statements daran erinnert werden müssen. Dies ist besonders in jenen Fällen gegeben, wo die Besucher sich nahezu täglich im Park aufhalten. Eine Parklandschaft wie gemalt und doch bloß Kulisse. Stadt+Grün 6/

14 Am Rande ästhetischer Ereignislosigkeit Eine Umfrage in neun unterschiedlichen Parkanlagen in Hamburg (Krause u. a. 1995: 169) ergab eine Quote von 80 % der Besucher, die regelmäßig den Park aufsuchen (und dies sicherlich seit vielen Jahren!). Die Quote des Stammpublikums ist nur in jenen Parkanlagen und Gärten wie zum Beispiel beim Großen Garten Hannover-Herrenhausen oder in Wörlitz sehr viel geringer, die mehr oder weniger nur touristisch bzw. besichtigend genutzt werden. Im Folgenden geht es nur um die nicht oder kaum touristisch genutzten, also um die weit überwiegende Mehrzahl der öffentlichen Freiräume einer Stadt. Dort ist das an der Gestalt des Parks interessierte Wahrnehmungsbedürfnis in der Regel recht bald gestillt. Zu erklären ist diese Sättigung mit Verweis auf das Theorem der so genannten Hintergrundserfüllung. Es besagt, dass Bedürfnisse, die dauerhaft befriedigt werden, deren Befriedigung gesichert ist, gar nicht mehr als Bedürfnisse, das heißt, als empfundene Mangelsituationen, ins Bewusstsein dringen und das Verhalten gegenüber der Umwelt dann auch nicht steuern mit der Folge, dass andere (weniger befriedigte) Bedürfnisse verhaltensrelevanter werden. Wir nehmen die Schönheit des Parks sozusagen als gegeben hin und wenden uns anderen Aspekten zu. Beim Betreten des Parks (auch beim x-ten Mal) wird das ästhetische Erlebnis des Parks (als Kontrasterlebnis zur zuvor erlebten Umgebung) noch virulent, es klingt dann aber in dem Maße ab, je länger man sich im Park aufhält. Auch der für den Parkbesuch typische Spaziergang, also die ununterbrochene Veränderung des Blickwinkels auf den Park, hilft dann bald nicht mehr weiter, der Parkgestalt (im Sinne einer am Gegenstand interessierten Wahrnehmung) neue ästhetische Eindrücke abzugewinnen, was nicht ausschließt, dass man immer mal wieder (etwa im Wandel der Tages- und Jahreszeiten), der Parkgestalt, dem Parkaussehen ästhetisch volle Aufmerksamkeit widmet. Nur füllt dieser Aspekt im Laufe der Zeit nur noch einen Bruchteil unseres ästhetischen Erlebens im Park aus. Stattdessen verschiebt sich das Augenmerk hin zum Geschehen im Park. Unsere Augen fungieren ja wie Bewegungsmelder und wenden sich fast automatisch jeder Art von Bewegung oder Veränderung im Raum zu, während das Konstante, das Statische, schon Bekannte, hier die Ausstattung und Gestaltung des Parks, zur Kulisse des Ereignisses wird. Unser Blick sucht die Umgebung (und insofern bleibt die Parkgestalt auch immer im Blick ) geradezu nach Veränderungen, Abweichungen, Bewegungen, Neuem ab. Bekanntlich hält es selbst ein (doch irgendwie interessierter) Museumsbesucher durchschnittlich nicht einmal eine Minute vor einem Gemälde aus. Der Reiz des Augenblicks So löst sich dann nicht zuletzt durch unsere Bewegung im Raum die ästhetische Betrachtung des Parks (zumal wenn man ihn hinlänglich kennt ) auf in eine Vielzahl einzelner zerstreuter Eindrücke, die lose durch unsere jeweilige Stimmung und den Ort, den Park, zusammengehalten werden wie auf einer Art von Bühne. Aufgeführt und da liegt gerade der ästhetische Reiz für die Mehrheit der Besucher wird nun im Park keine Kunst, sondern das pure Da-Sein und Geschehen. Wir schauen ganz einfach den Dingen, dem Leben und dem Treiben im Park zu, wobei das, was die Landschaftsarchitektur gestaltet hat und als ihr Werk ansieht, mal mehr, mal weniger, atmosphärisch aber immer in das Erlebnis mit einfließt. Und genauso geht unsere Stimmung ein. Diese je nachdem Mischung aus Leere, Gelassenheit, Langeweile, Interesselosigkeit, Ruhe, Wohlbehagen, Heiterkeit und Muße ist es, die uns einen völlig anderen Blick auf so läppische Dinge vergönnt, denen wir unter anderen Umständen nicht das geringste Augenmerk schenken würden: einer Wolke, einem Vogel, einem Zweig, einem alten Mann auf der Parkbank. Und es ist genau diese Atmosphäre des Parks, an der sowohl seine Funktion und Gestaltung als auch das Wetter und das Parkgeschehen ihren bleibenden Anteil haben, die die ästhetische Stilisierung dieser beliebigen und auch profanen Dinge und Geschehnisse nicht nur ermöglicht (vgl. hierzu Bourdieu 1987: 80), sondern geradezu als reizvoll erscheinen lässt. Im Park sind die Besucher so ruhig und relaxt, dass sie sich am Rande der Ereignislosigkeit und Langeweile bewegen und was sie dann über kurz oder lang sich inneren Geschehnissen zuwenden lässt: dem Ärger zuhause, der Vorfreude auf einen Urlaub, beruflichen Perspektiven. Aber zugleich behalten sie den Park doch auch ununterbrochen im Blick, und sobald ihnen etwas (egal was) auffällt, es aus der Kulisse heraustritt, wenden sie sich diesem zu. Dabei reduziert die tatsächliche Ereignislosigkeit im Park ihr Erwartungs- und Anspruchsniveau so weit, so dass hier Belanglosigkeiten (ja, bisweilen die Ereignislosigkeit selbst) bereits Ereignisqualität haben und damit ästhetische Aufmerksamkeit auf sich ziehen. In der Stadt, in den Straßen geschieht natürlich viel mehr, aber aufgrund unserer eigenen Geschäftigkeit und der raschen Abfolge von Ereignissen haben wir kaum Zeit, ihnen (ästhetische) Aufmerksamkeit zu widmen. Im Park haben wir alle Zeit der Welt und nichts anderes zu tun, als einer Wolke, einem Schwan, einem Blatt im Wind, einem Spaziergänger, also einem Nichts an Geschehen, eine wenn auch interesselose und beiläufige, so doch bisweilen minutenlange ästhetische Aufmerksamkeit zu schenken. Wir suchen im Park in erster Linie Ruhe und Muße, Entspannung und Entlastung. Aber zugleich wollen wir der damit auch tendenziell verbundenen Gefahr der Langeweile entkommen. Und es ist ganz offensichtlich die Funktion dieser Dinge und Geschehnisse im Park (am Rande der Ereignislosigkeit) genau diese ästhetische Balance herzustellen. Und je nachdem, wie uns gerade zumute 12 Stadt+Grün 6/2004

15 ist, sind wir es selbst, die für ästhetische Abwechslung sorgen, in dem wir einerseits der Wolke, dem Vogel, dem alten Mann ästhetische Ereignisqualität zukommen lassen oder wir andererseits ästhetische Ereignisse selbst herbeiführen, indem wir joggen, Enten füttern, uns ins Gras legen, die Hand ins Wasser halten, uns in ein Ruderboot setzen oder auf Inlineskatern den Rausch der Geschwindigkeit erleben. Unser ästhetisches Erleben im Park hat do-it-yourself-charakter, es ist sozusagen performativ : wir verschaffen es uns größtenteils selbst durch unser eigenes inneres, aber gerade auch durch unser äußeres (körperliches) Handeln: durch alles, was wir im Park tun. Wir entgehen so der Gefahr der ästhetischen Langeweile in einem Park, dessen Gestaltung da x-mal gesehen und damit in die Hintergrundserfüllung abgesunken uns ästhetisch immer weniger bzw. immer seltener noch was gibt. Die Ereignisse und Geschehnisse die Beispiele haben es schon deutlich gemacht sind für den Besucher selbst nahezu bedeutungslos, zufällig und austauschbar. Sie werden auch nur beiläufig, fast unbewusst wahrgenommen und meist schnell wieder vergessen. In diesen Zufallswahrnehmungen genießen wir eigentlich auch gar nicht den Gegenstand, mit dem wir uns kaum weiter beschäftigen, sondern es ist die Muße-Situation, die Quasi-Ereignislosigkeit im Park, unsere Interesselosigkeit, die Freiheit und Leere, die uns im Anblick dieser letztlich bedeutungslosen Dinge und Geschehnisse angenehm bewusst werden bis hin ab und zu zu so genannten auratischen Erlebnissen. In seinem Essay Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit beschreibt Benjamin (1977; erstmals 1936) den Begriff Aura wie folgt: An einem Sommernachmittag ruhend einem Gebirgszug am Horizont oder einem Zweig folgend, der seinen Schatten auf den Ruhenden wirft, das heißt die Aura dieser Berge, dieses Zweiges atmen. Das ist in etwa das, was in glücklichsten Momenten auch in einem Park an ästhetischen Erlebnissen möglich ist, wobei es u. E. allerdings richtiger wäre, von der Aura des Augenblicks zu sprechen. In einem solchen Augenblick spüren wir im Angesicht etwa eines Kindes, das im Sandkasten sitzend, ganz selbstvergessen sein Sandeimerchen füllt, ein ganz eigenartiges Gefühl, das sich so nicht wiederholen wird: Dasselbe Kind, in demselben Sandkasten, genauso beschäftigt, wird uns in einem anderen Moment nicht des geringsten Blickes würdig sein, auf gar keinen Fall in uns dasselbe auratische Gefühl auslösen. Und die Einmaligkeit des Augenblicks ist uns schon im Erleben gefühlsmäßig präsent und prägend für den Hauch von Wehmut, von Ferne und Nähe zugleich (Benjamin), der jedes auratische Erlebnis kennzeichnet. Das Auratische ist unverfügbar : nicht qua Gestaltung oder Kunst herstellbar, nicht gezielt abrufbar, nicht wiederholbar; schlichtweg unvorhersehbar: Es ereignet sich. Es bedarf freilich einer entsprechenden Bereitschaft, einer Gestimmtheit, es geschehen zu lassen, eines Sich-Öffnens für die Erfahrung intensiver Präsenz, der puren Existenz eines Blattes oder einer Wolke gegenüber, ihres Da-Seins und Für-sich-Seins in diesem Augenblick (vgl. hierzu Hauskeller 1999). Ein Spaziergang hilft ästhetisch kaum weiter. Ereignisse ein zweitrangiges ästhetisches Vergnügen? Diese Ereignisästhetik im alltäglich genutzten Park ist im Gegensatz zu der bei einer Parkbesichtigung vorherrschenden Werkästhetik in der Regel (und sieht man einmal von diesen auratischen Glücksmomenten ab) durch und durch oberflächlich, seicht und ohne Tiefe. Im Kunstbereich wird einem solchen ästhetischen Erleben naturgemäß kein großer Wert beigemessen und schnell mit dem Begriff des (bloß) Angenehmen assoziiert (vgl. hierzu Lukács 1972) und damit abgegrenzt und abgewertet gegenüber dem Künstlerisch-Ästhetischen, dem ästhetisch Absichts- und Anspruchsvollen: (..) während Werke in der Regel gedeutet und verstanden werden wollen, sind Ereignisse wahrzunehmen und zu erfahren. (Fischer-Lichte 2003: 138) Ein Vogel im Park verlangt von uns keine Deutung oder Interpretation. Er ist einfach da. Ein Vogel in einem Bild stellt uns vor alle möglichen Rätsel. Das Parkgeschehen verlangt von uns keine innere Konzentration, es setzt kein Denkvermögen voraus, kein Wissen, keine Geschmacksbildung ein anspruchsloses Vergnügen also. Die bloße Gefällig- oder gar nur Auffälligkeit, ja, das bloße Da-Sein eines Objektes, eines Geschehens reicht aus, unsere ästhetische Aufmerksamkeit zu erwecken. Das in uns dabei ausgelöste Gefühl die auratischen Glücksmomente einmal ausgeklammert ist in der Regel schwach, so dass von einem ästhetischen Erleben oft nicht einmal die Rede sein kann, weil es an der nötigen emotionalen Korrespondenz und Resonanz mangelt. Bestenfalls verbleibt es auf der Ebene des Angenehmen, der Erheiterung, der leisen Wehmut oder Rührung, und natürlich fehlt ihm deshalb auch jedwede nachhaltige Konsequenz. Sozusagen alles kann in uns diese (schwachen) emotionalästhetischen Reaktionen auslösen: die Sonne auf unserer Haut, eine Wolke, ein Hund, ein Blatt Papier, das der Wind durch den Park treibt, unsere Hand, die wir ins Wasser halten. In erster Linie entscheidet die jeweilige augenblickliche Beschaffenheit des Subjektes, der Zufall, nicht der Wert, und schon gar nicht der künstlerisch-gestalterische Wert einer Sache. Selbst banalste Dinge können ästhetisch betrachtet eine emotionale Reaktion bis hin zu auratischen Erlebnissen in uns auslösen. Stadt+Grün 6/

16 Dieser Ereignisästhetik ließe sich aus künstlerisch-ästhetischer Sicht deshalb auch eine allzu enge Beziehung zum Nützlichen und Alltäglichen vorhalten, während ja das Künstlerisch-Ästhetische traditionellerweise gerade diesen Bezug negiert bzw. in spezifischer Weise verwandelt. Nicht nur, dass sozusagen alles (und nicht nur ausschließlich künstlerisch Gestaltetes) ästhetisch wahrgenommen wird, scheint die am Geschehen des Parks orientierte Ästhetik zu diskreditieren, sondern auch ihre Nähe zu so genannten niederen Bedürfnislagen, insbesondere den physiologischen: ein Sonnenschein, ein kühler Luftzug, ein bequemer Stuhl, der erste Zug aus einer Zigarette: das ist mehr ein körperliches Wohlbehagen als etwas Geistiges. Gemessen am künstlerisch-gestalterischen Ideal ästhetischen Erlebens fällt die weniger an der Gestalt, als vielmehr am Geschehen orientierte ästhetische Wahrnehmung im Park also deutlich ab. Aber es ist genau diese Art ästhetischen Erlebens, die sich in der alltäglichen Nutzung immer mehr durchsetzt, weil es bei einem solchen (nicht besichtigenden) Parkbesuch auch nicht in erster Linie um Kunstgenuss geht, sondern um frische Luft und ein bisschen Bewegung, um anspruchsloses Tun und Lassen. Insofern haben die Besucher auch kein Problem mit dieser Art von vordergründigem ästhetischem Genuss, ja, es ist gerade diese Art von anspruchsloser ästhetischer Wahrnehmung, die den ganzen Reiz und Genuss des (alltäglichen) Freiraumbesuchs ausmacht. Zur Theorie einer Ästhetik des Performativen Aus Sicht der künstlerisch-gestalterisch orientierten Landschaftsarchitekten ist die im alltäglich genutzten Park vorherrschende geschehensorientierte Ästhetik dagegen latent misslich. Sie signalisiert, dass sich über kurz oder lang der ästhetische Erlebniswert der Gestaltung erschöpft hat. Das, was die Landschaftsarchitektur als ihr Werk ansieht, steht nun nicht mehr im Mittelpunkt des ästhetischen Interesses der Besucher stattdessen ein Vogel, ein Geschehen am Wasserbecken oder das, was sie selbst tun (sich sonnen, joggen, eine Ruderbootspartie). Man kennt das Problem auch aus anderen Bereichen der (bildenden) Kunst: Tagtäglich dasselbe Buch zu lesen, dasselbe Bild zu betrachten, wäre ästhetisch sozusagen tödlich. Wir merken es an den Kunstobjekten im öffentlichen Raum, an denen wir täglich vorbeikommen. Irgendwann einmal werden sie einfach zur Kulisse unseres Alltags, keiner besonderen Beachtung mehr würdig. Nach einer gewissen Anzahl von Besichtigungen und Betrachtungen hat sich uns der ästhetische Reiz des Kunstobjektes erschlossen und jede weitere würde nur noch eine Art von Wiederholung sein, vielleicht mit einem gewissen Zugewinn an ästhetischen Feinheiten, aber auch mit dem Risiko, dass sich der ästhetische Reiz allmählich sogar abnutzt und verschleißt. Dieses Problem ist besonders dort ausgeprägt, wo das Kunstobjekt sozusagen ein für alle Mal fertig, ein Buch, ein Bild, eine Plastik, ein abgeschlossenes Werk(stück) ist. Es ist weniger ein Problem in den darstellenden Künsten (Konzert, Schauspiel, Ballett), weil noch jede hundertste Aufführung desselben Stückes zumindest ein kleines bisschen anders ist als die vorherige. Wie schnell sich auch eine Konzert-Aufführung ästhetisch verbraucht, wenn sie auf Im Gras den Himmel über sich. eine CD gebannt uns tagtäglich als identische Einspielung zur Verfügung steht, weiß man aus eigener Erfahrung. Kunstobjekte erhalten ihren ästhetischen Reiz am besten bzw. am dauerhaftesten dadurch, dass man sie dem alltäglichen oder auch nur häufigen Genuss entzieht, sie in Museen wegschließt und sie nur hin und wieder besichtigen lässt. Und genau so verfährt ja auch der Kunstbetrieb. Dies ist ein Aspekt eines weit komplexeren Hintergrunds, vor dem sich in den letzten 50 Jahren die performativen Kunstpraktiken innerhalb der bildenden Künste entwickelt haben (vgl. Mersch 2002; Fischer-Lichte 2003). Die in diesem Kontext entstandenen avantgardistische Strömungen (Installation und Environment, Happening und Fluxus, Land-Art, Concept-Art, Aktions-Kunst, Body- Art und Performance) revoltierten u. a. gegen den ästhetischen Verschleiß ein für alle Mal fertiger Werke (zumal im Benjamin schen Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit ) wie auch gegen die damit verbundene ( bürgerfeindliche ) Wegsperrung der Originale in Museen bzw. ihre spekulative Hortung in den Archiven und Tresoren der Kunstsammler. Ihre brillante Lösung: 14 Stadt+Grün 6/2004

17 Eine Ente, ein Schwan als ästhetisches Ereignis. Der ästhetische Reiz einer Bootspartie Wenn wir kein ein für alle Mal fertiges Objekt oder Werk schaffen, sondern (einmalige) Ereignisse, dann entfällt nicht nur das Problem der ästhetischen Abnutzung bzw. Hintergrundserfüllung, der kommerziellen Ausschlachtung (auf Kosten der Künstler), sondern auch die Notwendigkeit, es vom Alltagsleben der Menschen trennen zu müssen. Weitere (künstlerisch-ästhetisch) reizvolle Aspekte tun sich auf: nicht nur ließe sich so der Gegensatz von Kunst und Leben (Alltag) aufheben, sondern auch die (raumzeitliche) Trennung von Produktion und Konsum von Kunst. Im Happening verschmelzen Herstellung und Genuss von Kunst zu einem Ereignis. Zugleich wird die Trennung der Sinne, wie sie in den nicht darstellenden Kunstsparten gegeben ist, aufgehoben: Performative Ästhetik als Ereignis spricht alle Sinne zugleich an, das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Kunst als Action, als Happening wird zu einem Geschehen, an dem sich die Zuschauer beteiligen und selbst zu Akteuren werden. Performative Kunst, indem sie vor Ort stattfindet, geschieht leibhaftig, was der ästhetischen Wirkung einen ganz spezifischen Charakter der Authenzität, auch der Präsenz ver- leiht. Alles ist sozusagen live. Und die Einmaligkeit des künstlerischen Ereignisses in einem ganz strikten Sinne verschafft ihm einen Wert an sich. Es ist unwiederbringlich nicht wie ein Bild oder ein Buch, das man auch noch zu einem späteren Zeitpunkt lesen oder betrachten kann. Unter dem Begriff Ästhetik des Performativen (Mersch) lassen sich also Kunstpraktiken zusammenfassen, in denen sich so etwas wie ein künstlerischer Paradigmenwechsel vollzieht: vom Primat des Werkes zum Geschehen, von der Herrschaft des Symbolischen zur nicht intentionalen Erfahrung, von der Dauerhaftigkeit zur Augenblickshaftigkeit. Performative Kunst, so Mersch, kann vor allem als Ereignisästhetik verstanden werden. In den performativen Kunstpraktiken wird nicht ein Werk hergestellt, sondern ein Geschehen initiiert und inszeniert. Schon bei den Mobiles von Calder, diesen frei hängenden, ausbalancierten, leichten Gebilden, die schon von einem schwachen Luftzug bewegt werden, wird der Übergang vom Werk zu einem Geschehen sichtbar. In den späteren Happenings wird dann die Auflösung des Werks in ein Geschehen zum Programm. Und das ist in etwa auch das, was wie gezeigt beim quasi alltäglichen Parkbesuch (freilich ohne Kunstanspruch) passiert und der geprägt ist durch diese Ästhetik des Performativen. Die ästhetische Wahrnehmung in einem Park ist performativ. Ansätze einer Ästhetik des Performativen in der Landschaftsarchitektur In ungleich höherem Ausmaß als die anderen bildenden Künste, die ihre Bilder und Plastiken überwiegend in Museen ausstellen und damit ein wenig vor dem Verschleiß ihres ästhetischen Erlebniswertes schützen, sieht sich die Landschaftsarchitektur und Gartenkunst mit dem Problem der ästhetischen Hintergrundserfüllung vor allem dort konfrontiert, wo die Gärten und Parkanlagen mehr oder weniger alltäglich genutzt werden. Nicht, dass man irgendwann einmal sagen würde, der Park sei nicht mehr schön, wohl aber in dem Sinne, dass einem die Schönheit des Parks nicht mehr so bewusst wird, weil sie einem als Hintergrundserfüllung gegeben und gesichert erscheint. Angesichts dieser Problematik verwundert es also nicht, dass es auch in der Landschaftsarchitektur längst Ansätze einer Ästhetik des Performativen gibt (wenn auch nicht unter diesem Namen). Hinzuweisen wäre etwa auf gewisse, schon immer gegebene performative Aspekte der Landschaftsarchitektur, die eine etwas dauerhaftere oder zyklisch wiederkehrende ästhetische Aufmerksamkeit sichern: die Wachstums- und Sukzessionsprozesse in der Natur (so man sie lässt) und die jahreszeitlichen Vegetationszyklen. Tatsächlich: Im sensiblen Gärtnerblick (freilich nicht im nicht ganz so sensiblen Normalbesucherblick) erscheint der Park jeden Tag anders und löst sich auf ganz im Sinne einer performativen Freiraumästhetik in ein vegetatives Geschehen, und es fragt sich, ob die Landschaftsarchitektur wirklich schon alles aus dieser, nur ihr zur Verfügung stehenden performativen Gestaltungsressource herausgeholt hat jenseits von Frühjahrsblühern, Sommerflor und der Brachflächen- und Naturgartenästhetik. Auch das Wasser, als Wasserfall, als Springbrunnen, als sprudelnde Quelle, als fließender Bach eingesetzt, gehört zum klassischen Repertoire einer performativen Freiraumästhetik genauso Tiere (Pfaue etwa, eine Schafherde o. Ä.), die man in Parks hielt. Es finden sich weitere Ansätze einer performativen Ästhetik auch dort, wo die Grünflächenherstellung nicht als ein einmaliger Akt, sondern als work in progress, als Gestaltungsgeschehen gesehen wird wie etwa bei Le Roy, nicht zufälligerweise einem Kunsterzieher, der in den 70er Jahren in Groningen eine Grünanlage schuf, die sich kontinuierlich aus den aktuellen Bedürfnissen der Anwohner erneuert. Es soll keinen Endzustand, keinen vorgefertigten Kulissenraum geben, sondern Prozesshaftigkeit, spontane Benutzbarkeit und Variabilität. (Lux 1972: 444) Alles das, was die Ästhetik des Performativen propagiert, ist dort zu erkennen: Die Aufhebung der Trennung von Kunst und Leben, von Künstler und Publikum, die Überwindung der raumzeitlichen Trennung von Produktion und Konsum von Kunst, die Auf- Stadt+Grün 6/

18 lösung eines gartenkünstlerischen Werks in ein (Planungs- und Gestaltungs-) Geschehen, das Le Roy generationsübergreifend verstand. Le Roys Arbeit und Wirken wurde damals allein im Kontext der ökologischen bzw. der partizipatorischen Planung gewürdigt. Ganz zu verstehen ist der Ansatz (wie etwa auch das Projekt Stadtverwaldung von Beuys in Kassel in den 1980er Jahren) aber nur in dem hier skizzierten Kontext einer Ästhetik des Performativen, die sich auch noch im Konzept etwa eines Abenteuerspielplatzes erkennen lässt. Neuere Ansätze einer performativen Ästhetik finden sich in der Landschaftsarchitektur und nun auch durchaus in mehr oder weniger bewusster Bezugnahme auf die performativen Kunstpraktiken in den bildenden Künsten vor allem in den temporären oder mobilen Gärten, den Kunstinstallationen im Freiraum, der Land-Art, in experimentellen Raumveränderungen. Hier wird nicht ein ein für alle Mal fertiges Werk geschaffen, sondern ein intentional befristetes ästhetisches Ereignis. (vgl. u. a. Schild 2004) Durchaus in der Logik einer Ästhetik des Performativen (und zugleich als deren Zuspitzung) Ein Boulespiel so reizvoll wie eine Aufführung. sind die Freizeit- und Erlebnisparke zu sehen und eher am Rande des traditionellen Berufsverständnisses von Landschaftsarchitektur angesiedelt jene Ansätze im Rahmen des Freiraumkulturmanagements (Tessin 1997, 1998), wo man mit Hilfe von Aktionen, Führungen, Veranstaltungen und Festen immer mal wieder versucht, das Parkgeschehen und damit das ästhetische Erleben zu bereichern, wobei freilich hier der für das Park- und Landschaftserleben doch so typische Balanceakt der Ruhe und Muße am Rande der Langeweile, der uns ästhetisch so empfänglich macht für die kleinen Geschehnisse und auratischen Glücksmomente, bisweilen einseitig in Richtung Anregung und Aufregung, in Richtung event aufgelöst wird. Die Rückkehr der Gestalt- und Werkästhetik als Akt professioneller Selbstbehauptung? Eine performative Freiraumästhetik würde ins Freiraumplanerische übersetzt demnach die Abkehr von der Vorstellung eines Freiraums als einem Produkt, als einem Bild, einem (ein für allemal fertigen) Werk bedeu- ten und den Versuch beinhalten, den Freiraum als Ereignisfeld und Geschehen, als ein an einen bestimmten Ort gebundenes Vegetations-, Wetter-, Gestaltungs-, Pflege- und Besuchergeschehen zu interpretieren. Dabei hätte sich die Landschaftsarchitektur freilich zu der vielleicht etwas bitteren Einsicht durchzuringen, in dem, was im Freiraum geschieht, nicht eine von der Form und Gestalt des Parks ablenkende ästhetische Nebensache, sondern den Wesenskern des ästhetischen Erlebens in einem alltäglich genutzten Freiraum zu sehen. Die Freude über eine Sichtachse wäre wenn es denn dem Erleben des jeweiligen Besuchers so entspräche nicht höher zu veranschlagen als die über ein Kleinkind, das im Sand spielt, über den Sonnenschein, die Hand im kühlenden Wasser oder über einen Schwarm von Amseln, die von einem Feld auffliegen, (...) making sound delicious beyond compare, wie es John Cage (1971: 113), ein bekannter Protagonist der performativen Kunst, einmal ausgedrückt hat. Performative Freiraumästhetik bedeutet letztlich den Vorrang der Geschehensästhetik gegenüber der künstlerisch orientierten Gestalt(ungs)ästhetik. Sich ganz auf eine solche geschehensorientierte Ästhetik, das heißt, auf die ästhetische Perspektive der Nutzer einzulassen, würde daher einen nicht unwesentlichen Bedeutungsverlust der traditionellen gestaltungs- und werkorientierten Ästhetik des Berufsstandes implizieren, und es ist vermutlich genau dieser Punkt, der die meisten Landschaftsarchitekten verständlicherweise vor den letzten Konsequenzen einer solchen Ästhetik des Performativen zurückschrecken lässt. Es kommt hinzu, dass das gesamte berufliche Handwerkszeug der Disziplin auf die Gestaltung eines Freiraumes ausgelegt ist und nicht auf die Gestaltung des Freiraumgeschehens, das nur indirekt und insgesamt in Grenzen (über die Gestaltung) beeinflussbar ist. Die Ästhetik des Performativen entzieht sich also den traditionellen Mitteln der Disziplin und würde letztlich auf das oben schon angedeutete Freiraumkulturmanagement hinauslaufen, das ganz wesentlich ja auch mit nicht räumlichgestalterischen Mitteln arbeitet. Um sich ganz auf eine Ästhetik des Performativen 16 Stadt+Grün 6/2004

19 einzulassen, hätte man also sozusagen das Metier zu wechseln und die künstlerischen Mittel radikal zu verändern, ganz so, wie es jene avantgardistischen Künstler im Rahmen der performativen Kunstpraktiken getan haben, in dem sie die Staffelei stehen ließen und ein Happening veranstalteten oder ein Konzert ohne Partitur machten, in dem nur Straßenlärm oder auch buchstäblich nichts, das heißt die Stille, zu hören war. Es ist derzeit nicht abzuschätzen, in welchem Umfang sich die Landschaftsarchitektur der Ästhetik der Performativen öffnen wird. Tatsächlich ist ja neben den skizzierten performativen Ansätzen in der Landschaftsarchitektur in den letzten Jahrzehnten eher eine enorme Aufwertung der (künstlerisch orientierten) Gestaltungs- und Werkästhetik zu beobachten gewesen. In den dekonstruktivistischen oder minimalistischen Entwürfen wird explizit Gestaltungs-, ja, mehr noch: Kunst -Anspruch erhoben und am Werk - Gedanken uneingeschränkt festgehalten. Zwar fehlt es im ideologischen Überbau (vgl. hierzu Krebs 2003) nicht an Hinweisen auf den Zufall, auf Offenheit und Prozessualität, auch von Bewegung ist die Rede, aber der oft (auf dem Plan) abstrakt erscheinenden und mit spitzen und rechten Winkeln, Spiralen und Halbkreisen und schrägen Geraden arbeitenden Formensprache haftet doch etwas mit Blick auf die These von Wilhelm Worringer (1908) über Abstraktion und Einfühlung der Geruch des Lebensfremden, ja, des Lebensfeindlichen an. Hier erstarrt alles zur Form und dies umso eindringlicher, je schräger, fliegender, dynamischer die Gestaltungselemente sind, die im Entwurf gebändigt und ein und für alle Mal zum Stillstand gebracht wurden. Dies hätte nun gar nichts (bzw. nur in einer sehr verqueren Art und Weise etwas) mit einer Ästhetik des Performativen zu tun. Vielmehr scheint es gewissermaßen als unausgesprochene Gegenthese und Akt professioneller Selbstbehauptung hierbei mehr darum zu gehen, der Gestalt wieder mehr (und auch dauerhaft) den ästhetischen Vorrang gegenüber dem Geschehen zu sichern vielleicht durchaus auch im plausiblen Gefühl, die Menschen hätten in Zeiten drastischen gesellschaftlichen Wandels und über sie hereinbrechender medialer Bilderfluten schon genug an Geschehen zu verkraften und würden eher wieder ästhetischen Halt suchen. Schon Worringer hatte ja den zeitgeschichtlich immer mal wieder auftretenden Abstraktionsdrang in der Baukunst als Folge einer großen Beunruhigung des Menschen durch die Erscheinungen der Außenwelt gedeutet. Die einfache Linie und ihre Weiterbildung in reine (abstrakte) geometrische Formen und Figuren müsste, so Worringer, für den durch die Unklarheit und Verworrenheit der Erscheinungen beunruhigten Menschen die größte Beglückungsmöglichkeit darbieten. Diese Argumentation mag man für plausibel halten oder auch nicht, in jedem Fall geht sie am ästhetischen Erleben der Menschen in einem Park vorbei, die gerade auch im durch und durch vertrauten, alltäglichen wie natürlichen Geschehensrepertoire des Parks ästhetisch-ideologisch Halt finden. Wenn ein Schwan durchs Wasser zieht, ein alter Mann seinen Hund hinter sich her zerrt, Jugendliche sich eine Frisbee-Scheibe zuwerfen und ich mich ins Gras lege und in den Himmel schaue, dann geht von diesen performativen Akten ja keine Beunruhigung aus, sondern das ganze Gegenteil. Diese gleichsam zeitlosen, zutiefst vertrauten und durch und durch harmlosen Parkereignisse haben jedenfalls eine weit beruhigendere ästhetische Wirkung als jeder Versuch moderner (dekonstruktivistischer) Kunst bei der Freiraumgestaltung. Dort, wo diese Art von Gestaltung im Rahmen einer reinen Repräsentations- und Besichtigungsarchitektur eingesetzt wird, der Freiraum nicht alltäglich genutzt wird bzw. nicht genutzt werden soll, kann der Versuch der Selbstbehauptung der Gestalt- gegenüber der Geschehensästhetik durchaus gelingen. Dort, wo es sich bei den solchermaßen gestalteten Plätzen und Parks um alltäglich nutzbare Freiräume handelt, zwangsläufig nicht. In diesen Fällen wird sich nach einigen Besuchen die geschehens- gegenüber der gestaltorientierten Freiraumästhetik durchsetzen, das Leben und Geschehen im Freiraum dessen Gestalt und Form recht bald überspielen und sie in die ästhetische Hintergrundserfüllung verabschieden. Und die Besucher werden sich dann nach einer kurzen ästhetischen Irritation wieder den dauerhafteren und ergiebigeren ästhetischen Ereignissen im Freiraum zuwenden: ihrem eigenen Tun und Lassen, dem Sonnenschein, der Herbstfärbung, den Tauben dem Performativen. LITERATUR Benjamin, W., 1977 (erstmals 1936): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Frankfurt. Bourdieu, P., 1987: Die feinen Unterschiede Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Frankfurt. Cage, J., 1971: Silence, London. Fischer-Lichte, E., 2003: Ästhetische Erfahrung als Schwellenerfahrung, S , in: J. Küpper, Menke, C., Hg., Dimensionen ästhetischer Erfahrung, Frankfurt. Hauskeller, M., 1999: Atmosphären in Natur und Kunst, S , in: M. Fechner, Wagner, B., Hg., Gesellschaftliche Perspektiven Zeit, Demokratie, Natur, Frankfurt/M. Krause, H.-J. u. a., 1995: Parks in Hamburg, Münster/New York. Krebs, S., 2002: Zur Lesbarkeit zeitgenössischer Landschaftsarchitektur. Verbindungen zur Philosophie der Dekonstruktion. Beiträge zur räumlichen Planung, Bd. 63, Schriftenreihe des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung der Universität Hannover, Hannover. Lukacs, G., 1972: Ästhetik IV, Neuwied und Darmstadt. 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Spielplatzkataster Seegefelder Str. 77 D Falkensee Tel.:+49-(3322) Fax :+49-(3322) Stadt+Grün 6/

20 Kann das jeder? Fachliche Qualifikation in den kommunalen Grünflächenverwaltungen Arbeitspapier der GALK Arbeitspapier der GALK IIn Grünflächenverwaltungen ist eine hohe fachliche Qualifikation erforderlich, denn: Grün- und Freiräume in Städten/Gemeinden sichern und stärken die Qualität als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Öffentliche Grün- und Freiflächen bestimmen maßgeblich das Stadtbild und gliedern bebaute Räume. Erholungs- und Freizeitnutzung findet ganz überwiegend in den Grün- und Freiräumen der Städte und Gemeinden statt. Die ökologische und stadthygienische Situation von Städten und Gemeinden wird über die Grün- und Freiräume in ihrer Qualität entwickelt und gesichert. Die Grünflächenämter als bürger- und kundenorientierte Verwaltungen gewährleisten durch hohe fachliche Qualität die Funktionen der Grün- und Freiräume. 1) Bestimmt wird die fachliche Qualität der Grünflächenverwaltungen durch das gesamte Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten, von der Gärtnerausbildung über die Fortbildung zum Meister oder Techniker und die Hochschulausbildung bis hin zur Promotion und den Weiterbildungsangeboten. Die Rahmenbedingungen der Ausbildung für den öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich werden geprägt durch: ein duales Ausbildungssystem, eine Vielzahl anerkannter Ausbildungsebenen im Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur, Landschaftspflege, Landschaftsplanung. Die berufspraktische Ausbildung wird charakterisiert durch Ausbildungsmöglichkeiten und anerkannte Abschlüsse zum Werker, zum Gärtnergehilfen sowie zum Meister und Techniker in einer der sieben gärtnerischen Fachrichtungen. Die Hochschulausbildung ändert sich zurzeit im Rahmen der Internationalisierung und Globalisierung. Die traditionellen Hochschulabschlüsse (Dipl.-Ing. Fachhochschule und Dipl.-Ing. Universität/Technische Hochschule) mit Promotionsmöglichkeiten wurden ergänzt durch die neuen Ausbildungsgänge Bachelor und Master. Zusatzqualifikationen für den öffentlichen Dienst können je nach Bundesland durch die Inspektorenlaufbahn oder das Referendariat erworben werden. Die Ausbildungs- und Nachwuchssituation ist durch folgende Tendenzen gekennzeichnet: rückläufige Bevölkerungsentwicklung und abnehmende Zahl der Schulabgänger/innen zunehmender Mangel an Berufsnachwuchs in bestimmten Ausbildungsbereichen unzureichende Ausbildungsreife der Schulabgänger/innen nachlassendes Interesse an Umweltschutz und umweltschutzrelevanten Ausbildungen Zunahme der Ausbildungsabbrecher/innen und der Durchfallquoten bei Prüfungen regional unterschiedlicher Mangel an Berufsinteressent/innen für Fachschulen Fachkräftemangel im Garten- und Landschaftsbau Probleme bei der Einhaltung von Qualitätszielen und Fristen bei der Leistungserbringung, auch bei Auftragnehmern in der freien Wirtschaft Diskussionen über Verbesserung der Ausbildungssituation und Werbung von Berufsnachwuchs Gärtner/in als beliebtester Ausbildungsberuf im Agrarbereich Förderung und Unterstützung von Ausbildungsbetrieben Verstärkung des Angebots von Ausbildungsverbünden Finanzielle Förderung zur Qualitätssicherung der Berufsabschlüsse, zum Beispiel Nutzung des Meister-BaföGs im Rahmen der Meister- oder Technikerausbildung abnehmende Arbeitsplatzangebote für Hochschulabsolvent/innen abnehmende Bewerber/innenzahlen an den Hochschulen. Anmerkungen zu den einzelnen Ausbildungsgängen und Abschlüssen Gärtnerausbildung Für die Unterhaltung der Grün- und Freiflächen in den Kommunen bildet die Tätigkeit der Gärtner/innen der Fachrichtung Gartenund Landschaftsbau und des kommunalen Gartenbaus die Grundlage für die Qualität der Pflege und damit die Nutzbarkeit der Flächen. Aufgrund des sich zunehmend deutlicher abzeichnenden Mangels an Gärtner/innen als Fachkräfte, sind zusammen mit den Berufsverbänden alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Berufsnachwuchs zu sichern. Neben der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gilt dies auch für die Fachrichtungen Friedhof, Zierpflanzen und Baumschule. Es empfiehlt sich, eigene kommunale Möglichkeiten der Nachwuchswerbung wie zum Beispiel die örtliche Ansprache der Berufsberater, Kontakte zu Schulen, Durchführung von Informationsveranstaltungen oder Schnupperpraktika usw. zu nutzen. Die besonderen fachlichen Anforderungen an die kommunale Grün- und Freiflächenpflege sollten in der Ausbildung verstärkt berücksichtigt werden. Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote sind orientiert am Bedarf der kommunalen Grünflächenpflege (zum Beispiel Arbeitsorganisation, Maschineneinsatz, Pflanzenauswahl und Pflegebedarf, Kostenund Leistungsrechnung) zu organisieren. Meisterausbildung Die Position der Meister nimmt für die kommunale Grünflächenunterhaltung eine Schlüsselstellung ein. Betriebsführung, Mitarbeiter/inneneinsatz und gute Fachkenntnisse sind Voraussetzungen für die Erzielung von sichtbarer und spürbarer Qualität in der 18 Stadt+Grün 6/2004

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