Am Anfang steht die Idee STARTHILFE. Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit

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1 Am Anfang steht die Idee STARTHILFE Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit

2 Inhaltsverzeichnis Zum Start in den Start 3 Warum nicht? Karriere als Mittelständler 3 Stufen: Schritt für Schritt in die Selbständigkeit 4 Man sieht, was man weiß: Risiken für Existenzgründer 7 Wer hilft? Beratung oder ich weiss, daß ich nichts weiss 9 Die Entscheidung 11 Sind Sie ein Unternehmertyp? Persönlichkeitstest 11 Gewusst wie: Weiterbildungsmöglichkeiten für Existenzgründer 15 Frauen: Probleme und Lösungen für Existenzgründerinnen 16 Die Planung 18 Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept 18 So oder so: Wege zum eigenen Unternehmen 23 Neugründung 23 Kauf, Pacht, Erbe, Schenkung (Unternehmensnachfolge, Betriebsübernahme) 23 Kauf durch eigenes oder fremdes Management (MBO/MBI) 26 Beteiligung an einem Betrieb 26 Kooperation 27 Franchising 28 Gründungen durch Hochschulabsolventen 31 Gründungen aus der Arbeitslosigkeit 32 Passend für jeden Zweck: Rechtsform 34 Alles mit rechten Dingen: Anmeldungen und Genehmigungen 38 Lohnt sich der Aufwand? Rentabilitätsvorschau 40 Der Finanzplan 42 Was soll der Spaß kosten? Kapitalbedarf 42 Wer soll das bezahlen? Finanzierung 44 Öffentliche Starthilfen: Förderprogramme 49 Die Hand ins Feuer legen: Bürgschaften 50 Wenn die Bank keinen Kredit gibt: Beteiligungskapital 51 Mieten statt kaufen: Leasing 53 Das Unternehmen 55 Rechnen Sie mit dem Finanzamt: Steuern 55 Immer gut bei Kasse: Liquiditätsplanung 57 Damit Sie zu Ihrem Geld kommen: Forderungsmanagement 58 Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Personal 60 Sicherheit für alle Fälle: Versicherungen 63 Ideen muss man haben: Innovationen 66 Kunden und Konkurrenz immer im Blick: Marketing 68 Klappern gehört nicht nur zum Handwerk: Werbung 72 Sauber währt am längsten: Umwelt 74 Anhang Adressen 75

3 Inhaltsverzeichnis Zum Start in den Start 3 Warum nicht? Karriere als Mittelständler 3 Stufen: Schritt für Schritt in die Selbständigkeit 4 Man sieht, was man weiß: Risiken für Existenzgründer 7 Wer hilft? Beratung oder ich weiss, daß ich nichts weiss 9 Die Entscheidung 11 Sind Sie ein Unternehmertyp? Persönlichkeitstest 11 Gewusst wie: Weiterbildungsmöglichkeiten für Existenzgründer 15 Frauen: Probleme und Lösungen für Existenzgründerinnen 16 Die Planung 18 Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept 18 So oder so: Wege zum eigenen Unternehmen 23 Neugründung 23 Kauf, Pacht, Erbe, Schenkung (Unternehmensnachfolge, Betriebsübernahme) 23 Kauf durch eigenes oder fremdes Management (MBO/MBI) 26 Beteiligung an einem Betrieb 26 Kooperation 27 Franchising 28 Gründungen durch Hochschulabsolventen 31 Gründungen aus der Arbeitslosigkeit 32 Passend für jeden Zweck: Rechtsform 34 Alles mit rechten Dingen: Anmeldungen und Genehmigungen 38 Lohnt sich der Aufwand? Rentabilitätsvorschau 40 Der Finanzplan 42 Was soll der Spaß kosten? Kapitalbedarf 42 Wer soll das bezahlen? Finanzierung 44 Öffentliche Starthilfen: Förderprogramme 49 Die Hand ins Feuer legen: Bürgschaften 50 Wenn die Bank keinen Kredit gibt: Beteiligungskapital 51 Mieten statt kaufen: Leasing 53 Das Unternehmen 55 Rechnen Sie mit dem Finanzamt: Steuern 55 Immer gut bei Kasse: Liquiditätsplanung 57 Damit Sie zu Ihrem Geld kommen: Forderungsmanagement 58 Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Personal 60 Sicherheit für alle Fälle: Versicherungen 63 Ideen muss man haben: Innovationen 66 Kunden und Konkurrenz immer im Blick: Marketing 68 Klappern gehört nicht nur zum Handwerk: Werbung 72 Sauber währt am längsten: Umwelt 74 Anhang Adressen 75

4 Vorwort Wohl überlegt und sorgfältig geplant Existenzgründungen sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie wohl überlegt und sorgfältig geplant sind. Mit der vorliegenden Broschüre will Ihnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen knappen und verständlichen Überblick über alle wichtigen Belange und Fragen geben, die Sie auf dem Weg in die Selbständigkeit unbedingt berücksichtigen sollten. 2 Festes Fundament Ziel dieser Broschüre ist, Ihnen dabei zu helfen, ein festes Fundament für Ihre eigene Zukunft zu bauen. Ziel ist auch, damit den zentralen Pfeiler unserer Wirtschaft insgesamt zu festigen und zu verstärken. Immerhin erbringen die selbständigen Unternehmer und Unternehmerinnen des Mittelstandes mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung (Bruttowertschöpfung). Sie sind Arbeitgeber für mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten hierzulande. Darüber hinaus übernehmen sie die Ausbildung von ca. 80 % aller Auszubildenden: eine stolze Leistung. Kein Wunder also: Mittelständische Existenzgründungen sind eine unabdingbare Voraussetzung für die Dynamik und Stabilität unserer Volkswirtschaft. Immer wichtiger werden dabei auch Unternehmerinnen: In den 70er Jahren lag ihr Anteil noch bei 10 Prozent. Heute sind es rund 27 Prozent. BMWi- Starthilfe seit mehr als 17 Jahren Dabei ist die vorliegende Starthilfe -Broschüre schon so etwas wie ein Klassiker. Seit nunmehr 17 Jahren gibt das BMWi jungen Unternehmern mit seinen Informationen Starthilfe beim Aufbau einer selbständigen Existenz. Dieser jetzt veröffentlichte Band ist eine weitere überarbeitete Ausgabe der Starthilfebroschüre, die seit den achtziger Jahren rund vier Millionen Mal beim BMWi, auf Gründertagen oder ähnlichen Veranstaltungen abgefragt worden ist. Über alle diese Jahre sind dabei - bei grundlegenden Überarbeitungen und regelmäßigen Neuauflagen immer wieder aktuelle Themen und neue Zielgruppen berücksichtigt worden, um möglichst allen relevanten Aspekten des Themas Existenzgründung gerecht zu werden. Die Akzeptanz der Starthilfe-Broschüre zeigt das Ergebnis der seit Mitte letzten Jahres rd. 500 zurückgesandten Fragebogen. Diejenigen, die sich an der Meinungsumfrage beteiligt haben, bewerten zu 95 Prozent die Starthilfe mit sehr gut und gut. Die Herausgeber freuen sich natürlich über dieses Ergebnis. Wegen des beschränkten Umfangs kann das BMWi leider nicht alle Anregungen in dieser Broschüre berücksichtigen. Dies gilt besonders für branchenbezogene Fragestellungen. Vieles wurde aber auch in andere Informationsmedien des BMWi, beispielsweise der CD-ROM Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmer, der Broschüre Junge Unternehmen und die GründerZeiten (Bestellfax siehe Anhang) übernommen. Für all diejenigen, die die eigentliche Gründungsphase hinter sich haben und nun die Existenz ihres jungen Unternehmens sichern müssen, wird die Broschüre Junge Unternehmen Die Schritte nach dem Start empfohlen. Auf einen guten Start mit der Starthilfe und viel Erfolg. Ihr Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

5 Zum Start in den Start Warum nicht? Karriere als Mittelständler Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland steigt weiterhin an. Das ist gut so: Denn gerade die kleinen und mittleren - mittelständischen - Unternehmen haben besonderen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik. Nicht zuletzt deswegen, weil durch jede Gründung durchschnittlich vier zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Das ist wichtig für uns alle. Mindestens genau so wichtig ist darüber hinaus, dass sich die vielen Gründerinnen und Gründer einen ganz persönlichen Traum erfüllen. Sie wollen ihrem unternehmerischen Tatendrang nachgehen ihre eigene Unternehmens-Idee verwirklichen eine günstige Gelegenheit beim Schopf ergreifen berufliche Frustrationen vermeiden oder beenden der Arbeitslosigkeit entfliehen mehr Unabhängigkeit erleben mehr Erfolgserlebnisse genießen ihren beruflichen Aufstieg selbst in die Hand nehmen sich ein höheres Einkommen erarbeiten 3 Gründe für den Schritt in die Selbständigkeit Angaben in % ,6 60, , ,2 13,1 7,8 7,3 0 Unternehmerische und persönliche Freiheit Der Wunsch, selbständig zu sein Verdienstmöglichkeit und Ansehen Geschäftsidee Alternative zur Arbeitslosigkeit Weiterführen der (Familien-) Tradition Sonstiges Quelle: Problembereiche und Handlungsfelder bei Existenzgründern. EXFOR-Projektgruppe an der Fachhochschule Trier 1998

6 Stufen: Schritt für Schritt in die Selbständigkeit Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier die wichtigsten Handlungsschritte und Entscheidungen in Richtung Unternehmensgründung. Das Allerwichtigste zuerst: Informieren Sie sich gründlich! Lassen Sie sich beraten! Bei allem, was auf Sie zukommt. Die Entscheidung 4 Suchen Sie Beratung! Besuchen Sie möglichst ein Gründungsseminar Ihrer Kammer oder Ihres Verbandes. Lassen Sie sich anschließend von einem Berater der Kammer oder des Verbandes, von einem freien Unternehmensberater oder anderen kompetenten Fachleuten helfen (s. Wer hilft? Beratung ). Sind Sie ein Unternehmertyp? Stehen Sie die Strapazen gerade der Startphase und auch später durch? Sind Sie qualifiziert genug? Steht Ihre Familie hinter Ihnen? Eine Reihe von einfachen Testfragen hilft Ihnen, in dieser Frage mehr Sicherheit zu gewinnen (s. Sind Sie ein Unternehmertyp? Persönlichkeitstest ). Sie haben sich entschieden? Dann weiter... Die Planung Erforschen Sie den Markt! Sie müssen Ihre möglichen Kunden mit ihren Bedürfnissen, ihren Neigungen, ihrem Verhalten genau kennen lernen. Und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Konkurrenzsituation, vor allem auch an dem Standort, den Sie wählen (s. Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept ). Optimieren Sie Ihre Geschäftsidee! Finden Sie möglichst Ihr EVA. Die Abkürzung steht für Einmaliges Verkaufs-Argument. Sie können die Leute in der Regel nur dann veranlassen, ausgerechnet bei Ihnen Kunde zu werden, wenn Sie etwas anzubieten haben, was die Konkurrenz nicht hat (s. Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept ). Finden Sie dann den richtigen Weg in die Selbständigkeit! Sie können ein Unternehmen neu gründen, sich an einem Betrieb beteiligen oder als Lizenz-Unternehmer (Franchising) arbeiten. Sie können auch einen bestehenden Betrieb übernehmen (s. So oder so: Wege zum eigenen Unternehmen ). Kalkulieren Sie Ihren Verdienst! Wie auch immer Sie zu Ihrem eigenen Unternehmen finden: Überlegen Sie, ob sich die Gründung einer selbständigen Existenz für Sie auszahlt. Lohnt sich der Aufwand? Reicht Ihnen der Gewinn, um Ihren gewohnten Lebensstandard zu finanzieren (s. Lohnt sich der Aufwand? Rentabilitätsvorschau )? Das Konzept steht nun. Jetzt muss es finanziert werden.

7 Der Finanzplan Kalkulieren Sie das benötigte Startkapital! Wie groß ist Ihr Kapitalbedarf für die Gründung und die Startphase? Machen Sie eine Aufstellung aller kurz- und längerfristig relevanten Kostenpositionen (s. Was soll der Spaß kosten? Kapitalbedarf ). Ermitteln Sie alle möglichen Finanzquellen! Wie viel Geld haben Sie selbst zur Verfügung? Wer könnte Ihnen privat Geld leihen? Wer würde sich an Ihrem Unternehmen beteiligen? Prüfen Sie die vielfältigen Angebote der Kreditinstitute und die Förderprogramme des Bundes, der Bundesländer und auch der Europäischen Union (s. Wer soll das bezahlen? Finanzierung ). Das Unternehmen 5 Wählen Sie die richtige Rechtsform! Wie viel Einfluss wollen Sie in Ihrem Unternehmen haben? Welches Haftungsrisiko wollen Sie auf sich nehmen? Entscheiden Sie, welche Form Ihre geschäftlichen, steuerlichen und rechtlichen Anforderungen erfüllt (s. Passend für jeden Zweck: Rechtsform ). Erledigen Sie alle notwendigen Formalitäten! Bedenken Sie die Anforderungen von Behörden, Kammern, Berufsverbänden etc. Erkundigen Sie sich, für welche Vorhaben besondere Voraussetzungen und Nachweise, behördliche Zulassungen oder Genehmigungen erforderlich sind (s. Alles mit rechten Dingen: Anmeldungen und Genehmigungen ). Sorgen Sie für das Finanzamt vor! Stellen Sie sich von Anfang an auf neue Pflichten gegenüber dem Finanzamt ein (s. Rechnen Sie mit dem Finanzamt: Steuern ). Denken Sie an Ihre Sicherheit! Kümmern Sie sich um ausreichende Versicherungen für Ihr Unternehmen, aber auch für Ihre Familie (s. Sicherheit für alle Fälle: Versicherungen ). Hinweis: Scheinselbständigkeit Wer als Existenzgründer Fördermittel beantragt, muss grundsätzlich Selbständiger und nicht Scheinselbständiger sein. Existenzgründer können unter Umständen den Status eines arbeitnehmerähnlichen Selbständigen haben. Dann nämlich, wenn sie in der Anfangsphase nur einen Auftraggeber haben und außer Familienangehörigen keine sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter beschäftigen. Einzelheiten: Broschüre Scheinselbständigkeit und arbeitnehmerähnliche Selbständige, Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Bonn 2000

8 Checkliste Schritt für Schritt in die Selbständigkeit Aufgabenschritte erledigt Informieren Sie sich und lassen Sie sich beraten! Checken Sie: Sind Sie ein Unternehmertyp? Lassen Sie die wirtschaftliche Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee überpüfen! Stellen Sie fest, wer Ihre Konkurrenten sind und wo sie sich befinden! 6 Stellen Sie fest, wer Ihre Kunden sind und wo sie sich befinden! Informieren Sie sich, ob Bedarf für Ihr Angebot besteht! Suchen Sie einen geeigneten Standort! Informieren Sie sich über die Branche, in der Sie gründen! Optimieren Sie Ihre Geschäftsidee! Wählen Sie den für Sie geeigneten Weg in die Selbständigkeit (Neugründung, Nachfolge, Franchise)! Wählen Sie die für Sie geeignete Rechtsform! Kalkulieren Sie, wie viel Geld Sie für Ihren Lebensunterhalt benötigen! Kalkulieren Sie Ihr Startkapital! Ermitteln Sie alle möglichen Finanzquellen (vor allem öffentliche Förderprogramme)! Beantragen Sie öffentliche Fördermittel, bevor Sie mit der Gründung beginnen! Erledigen Sie alle notwendigen Formalitäten! Denken Sie daran, alle betrieblichen und persönlichen Risiken abzusichern!

9 Man sieht, was man weiß: Risiken für Existenzgründer Auf dem Weg zum eigenen Unternehmen (und auch nach dem eigentlichen Unternehmens-Startschuss) wartet eine Reihe (den Experten wohl bekannter) Stolpersteine auf Sie. Aber keine Bange: Sie können diesen ausweichen, wenn Sie sie kennen und darauf vorbereitet sind. Dafür ist nicht zuletzt diese Broschüre geschrieben worden. Dreh- und Angelpunkt: die Gründer-Person Nach einer Untersuchung der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) stehen die folgenden Pleite-Ursachen fast alle direkt oder indirekt mit der Gründer- Person in Verbindung: 7 Finanzierungsmängel Viele Gründer haben bei der Gründungsfinanzierung oft ihren kurzfristigen Kapitalbedarf (um laufende Rechnungen zu bezahlen) falsch eingeschätzt und daraufhin ihre Liquidität falsch geplant. Probleme gibt es in dieser Situation vor allem dann, wenn Kunden schleppend oder vielleicht überhaupt nicht zahlen. Gefährlich auch: ein zu hoher Preis bei einer Unternehmens-Übernahme. Tipp: Kapitalbedarf sorgfältig berechnen (s. Was soll der Spaß kosten? Kapitalbedarf ). Informationsdefizite Gründer wissen oft zu wenig vom Marktgeschehen. Sie überschätzen z. B. die Nachfrage für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung und unterschätzen die Konkurrenz. Tipp: Sorgfältige Kunden- und Konkurrenzanalyse (s. Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept ; Kunden und Konkurrenz immer im Blick: Marketing ). Qualifikationsmängel An der fachlichen Qualifikation mangelt es bei Gründern so gut wie nie. Dafür umso mehr an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen. Gerade die Branchenerfahrung ist aber der Schlüssel zum Erfolg. Tipp: Defizite ausgleichen (s. Gewusst wie: Weiterbildungsmöglichkeiten für Existenzgründer )! Planungsmängel Hier gibt es zwei Mangel-Varianten: Entweder ist die Planung des Unternehmens-Aufbaus fehlerhaft oder die Planung ist gut, wird aber nicht eingehalten. Tipp: Planung in Schritte zerlegen und Erledigtes abhaken (s. Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept ). Familienprobleme Familiäre Probleme sind umso einflussreicher, je kleiner ein Unternehmen ist. Gravierend ist hier vor allem, wenn der Ehepartner die familiären Belastungen gerade in der Anfangsphase nicht oder nicht länger hinnehmen will. Tipp: Von vornherein mit Partnerin oder Partner gemeinsam planen (s. Sind Sie ein Unternehmertyp? Persönlichkeitstest ; Männer und Frauen: Probleme und Lösungen für Existenzgründerinnen ).

10 Überschätzung der Betriebsleistung Viele Gründer schätzen die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens völlig falsch ein. Hier ist der Umsatz des Betriebes zu gering im Verhältnis zu den hohen Investitionen oder Fixkosten. Tipp: Erträge so genau wie möglich voraus berechnen und Kosten so niedrig wie möglich halten (s. Lohnt sich der Aufwand? Rentabilitätsvorschau ). Darüber hinaus gibt es auch Risiken, auf die der Unternehmer nur wenig Einfluss hat: 8 Äußere Einflüsse Änderungen im Kundenverhalten, schwindende Kaufkraft in der Kunden-Zielgruppe, Wertverlust teurer Maschinen durch technischen Fortschritt, verkehrstechnische oder finanzielle Folgen durch geänderte kommunale Planungen. Mängel im Personalbereich Der Mangel an geeignetem Personal oder die Übernahme von Mitarbeitern mit unzureichender Qualifikation kann wenn auch eher selten für Unternehmensschließungen verantwortlich sein. Tipp: Probleme müssen nicht sein. Beweis: Die Unternehmen, die ein gut durchdachtes Konzept abliefern mussten, um von der Deutschen Ausgleichsbank gefördert zu werden, scheitern viel seltener als andere junge Unternehmen.

11 Wer hilft? Beratung oder ich weiß, dass ich nichts weiß Wenn Sie ein eigenes Unternehmen gründen wollen: Lassen Sie sich beraten! Bei allem, was Sie ab jetzt planen und tun auf Ihrem Weg zur Selbständigkeit. Beratung ist kein Nachhilfeunterricht, Beratung ist Entscheidungshilfe. Informationsdefizite sind immerhin die zweithäufigste Ursache für Pleiten! Fragen Sie erfahrene Partner und Berater, die sich in Ihrer Branche auskennen, um Rat. Auch in den ersten Jahren nach Ihrer Firmengründung. Eine erste Beratung klärt zunächst folgende Fragen: Reichen meine persönlichen und fachlichen Kenntnisse aus? Stimmen meine Markteinschätzungen? Sind meine finanziellen Überlegungen realistisch? Ist meine Geschäftsidee Erfolg versprechend? Lohnt es sich für mich, das Risiko der Selbständigkeit einzugehen? 9 Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie bei Beratungen nicht zu viel Planungsarbeit abgeben und den Überblick verlieren. Es ist Ihr Unternehmen. Sie müssen die Zügel in der Hand behalten! Es ist manchmal nicht der schlechteste Rat, wenn einem davon abgeraten wird, einen Unternehmensplan weiterzuverfolgen. Wer ist als Ratgeber geeignet? Allgemeine Beratung und Informationsmaterial (in der Regel kostenlos) Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK) Banken und Sparkassen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Beratungszentren der Deutschen Ausgleichsbank (DtA; s. Adressen) Wirtschaftsministerien der Bundesländer Fach- und Branchenverbände, Vereine, Genossenschaften, Gewerkschaften Wirtschaftsförderungsgesellschaften/-ämter Beratungsstellen für Existenzgründerinnen Arbeitsämter Technologieorientierte Gründungen Technologie-Zentren, -Transferstellen, -Agenturen und -Initiativen Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.v. (RKW) Professionelle allgemeine Beratung und zu Spezialthemen Rechtsanwalt (Rechtsfragen) Wirtschaftsprüfer (betriebswirtschaftliche Prüfungen und Lösungen) Steuerberater (steuerrechtliche Belange) Unternehmensberater (alle unternehmerischen Fragen) Wirtschaftsauskunfteien (Informationen über Ihre Kunden, Lieferanten) Seniorberater sowie die Wirtschaftsjunioren bei den IHKn (Beratung und Begleitung) DtA/DIHT-Patenschaften (alle unternehmerischen Fragen) Brancheninformationen Institut für Handelsforschung, Universität zu Köln Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks, Düsseldorf Banken und Sparkassen

12 10 Qualifizierung und Fortbildung Industrie- und Handelskammer (IHK) Handwerkskammer (HWK) Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.v. (RKW) Technologiezentren Standortfragen, Flächen, Räume, Genehmigungen Wirtschaftsförderungsgesellschaften/-ämter Wirtschaftsbeauftragte bei den Bezirksregierungen Industrie- und Handelskammer (IHK) Handwerkskammer (HWK) Finanzierung Banken und Sparkassen Deutsche Ausgleichsbank (DtA) Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Industrie- und Handelskammer (IHK) Handwerkskammer (HWK) Vertragsangelegenheiten Rechtsanwälte und Notare Steuerberater Wie bereite ich meine Beratung vor? Gerade bei intensiveren und kostenpflichtigen Beratungen kommt es darauf an, den richtigen Berater zu finden. Hier einige Tipps für die Berater-Auswahl: Wählen Sie Ihren Berater! Gerade bei tiefer gehenden Beratungen sollte die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber stimmen. Suchen Sie mit System! Fragen Sie Freunde und Bekannte nach Empfehlungen. Wählen Sie einen Berater, der Ihnen auch kompliziertere rechtliche oder wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich erläutern kann. Lassen Sie sich ggf. Referenzen vorweisen. Qualifizierte Unternehmensberater vermittelt auch die Beratungsagentur der Deutschen Ausgleichsbank. Was wollen Sie? Bestimmen Sie exakt Ihren Bedarf, Art und Umfang der gewünschten Leistung und die Mittel, die Sie für eine kostenpflichtige Beratung zur Verfügung haben. Machen Sie sich Notizen. Das spart Zeit und damit ggf. auch Geld. Fragen Sie nach den Kosten Fragen Sie bei kostenpflichtigen Beratungen nach dem zu erwartenden Umfang der Beratung, welche Kosten wofür und in welcher Höhe anfallen. Beratungs-Förderung Beratungen können ggf. auch durch öffentliche Mittel gefördert werden. Bedenken Sie aber, dass Sie Beratungshonorare zunächst vorlegen müssen. Erst nach Prüfung des Beratungsberichtes durch die Leitstelle erhalten Sie Geld zurück. Informationen beim Bundesamt für Wirtschaft (BAW), Frankfurter Straße 29-31, Eschborn, Tel.: / ; Fax: / Verzeichnis der Leitstellen im Anhang. Zum Thema Beratung informieren auch die BMWi-Gründerzeiten (Nr. 32 s. Bestellmöglichkeiten im Anhang)

13 Die Entscheidung Sind Sie ein Unternehmertyp? Persönlichkeitstest Werden Sie und Ihre Familie die Strapazen einer Gründung und selbständigen Existenz durchstehen? Werden Sie als Unternehmer die richtigen Entscheidungen treffen? Wichtige Fragen! Nicht allein für Sie, sondern z. B. auch für die Banker, die Ihnen Geld leihen sollen, oder für Ihre/n Partner/in, der/die unmittelbar von Ihrer Entscheidung betroffen ist. Persönlichkeits-Test 1) 11 Sie können hier zweierlei überprüfen: ob Sie die richtige persönliche Einstellung zum Unternehmerdasein haben und ob Ihre Voraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung stimmen. Wählen Sie zu jeder Frage eine der möglichen Antworten aus. Prüfen Sie Ihre Ausbildung und Erfahrungen! Passt Ihre Berufsausbildung (praktische Erfahrung) zur Branche, in der Sie sich selbständig machen wollen? Ja, in jedem Fall Nur zum Teil Nein 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Konnten Sie in Ihrem Berufsleben schon Führungserfahrungen sammeln, bzw. hatten Sie die Arbeit von Mitarbeiter/innen zu organisieren und zu kontrollieren? Ja, mehrjährige Führungserfahrungen Höchstens zweijährige Führungserfahrungen Keine Führungserfahrung 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Besitzen Sie eine gut fundierte kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Ausbildung und/oder entsprechend zu bewertende Erfahrung? Ja, umfangreiche Qualifikation Ja, ich bin ausreichend qualifiziert Keine derartige Ausbildung oder Erfahrung 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte In welchem Umfang konnten Sie bisher Vertriebserfahrungen sammeln? Mehrjährige Vertriebserfahrungen Bis zu zweijährige Vertriebserfahrung Keine oder geringe Vertriebserfahrung 1) Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Heinz Klandt, European Business School, Oestrich-Winkel 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte...

14 Prüfen Sie, zu welchen Opfern Sie bereit sind! Sind Sie bereit, zumindest in den ersten Jahren 60 und mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Ja, in jedem Fall Mit gewissen Einschränkungen Nein, in keinem Fall 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte 12 Ist Ihre Familie dazu bereit, Ihnen die notwendige Unterstützung zu geben? Ja, in jedem Fall Ja, eventuell Nein, eigentlich nicht 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Wollen Sie riskieren, in dieser Zeit kein regelmäßiges und stabiles Einkommen zu erzielen? Ja, in jedem Fall Ja, eventuell Nein, nur ungern 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Prüfen Sie Ihre Fitness! Waren Sie in den letzten drei Jahren durchweg körperlich fit und leistungsfähig? Ich war praktisch nie krank Ich war nur gelegentlich krank Ich war häufiger/für längere Zeit krank 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Halten Sie auch auf Dauer Stresssituationen stand, weichen Sie solchen Situationen nicht aus, sondern gehen die notwendigen Problemlösungen an? Überwiegend ja Eher ja Nur sehr bedingt 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Sind Sie beruflich bisher schon gewohnt, sich selber Ziele zu setzen und diese ohne Druck durch Vorgesetzte selbständig zu verfolgen? Ja, sehr häufig Manchmal Nur ausnahmsweise 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte...

15 Prüfen Sie Ihre finanziellen Voraussetzungen! Haben Sie ein finanzielles Polster, so dass Sie sich notfalls auch ohne Banken oder andere Kapitalgeber selbständig machen könnten? Ja, in jedem Fall Ja, mit Einschränkungen Nein 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Kann Ihr/e Ehepartner/in oder Ihr/e Lebensgefährte/-in durch sein/ihr Einkommen für den gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen, oder haben Sie andere sichere Einkommensquellen? Ja, auf jeden Fall 2 Punkte 13 Ja, mit Einschränkungen Nein, gar nicht 1 Punkt 0 Punkte Prüfen Sie, was für Sie auf dem Spiel steht! Die Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber und für Sie allgemein als Arbeitnehmer/in (in Ihrem Beruf) sind weniger gut durchschnittlich sehr gut 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Glauben Sie, dass Sie als Selbständige/r noch ruhig schlafen können, wenn Sie an die möglichen Unsicherheiten einer unternehmerischen Existenz denken? Kein Grund zur Beunruhigung Werde damit leben Bin eher unsicher 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte Hat Ihr/e Ehepartner/in oder Ihr/e Lebensgefährte/-in eine positive Einstellung zur beruflichen Selbständigkeit, und ist er/sie bereit, Sie bei Ihren Gründungsaktivitäten und in den ersten Jahren zu unterstützen? Ja, in jedem Fall Ja, zum Teil Nein, eher nicht Single/keine feste Beziehung 2 Punkte 1 Punkt 0 Punkte 1 Punkt

16 Auswertung und Auflösung des Tests Addieren Sie Ihre Punktzahl aus den Antwortalternativen, und lesen Sie nachfolgend die Bewertung! Natürlich können Sie mit einem solch knappen Selbstcheck nur erste Hinweise erhalten. Suchen Sie deshalb auch andere Möglichkeiten der Reflexion und Prüfung! Zum Beispiel durch den Besuch von Seminaren oder Gespräche mit Beratern. 0 bis 14 Punkte: Sie sollten sich noch einmal die Frage stellen, ob Sie wirklich eine unternehmerische Selbständigkeit anstreben wollen oder ob Sie als Angestellte/r nicht doch ein für Sie persönlich besser geeignetes Arbeitsumfeld vorfinden bis 20 Punkte: Das Ergebnis fällt für Sie nicht eindeutig aus. Es wird nicht deutlich genug, ob Sie besser in abhängiger Beschäftigung oder als Selbständige/r arbeiten können. Suchen Sie nach zusätzlichen Informationen, und reden Sie mit möglichst vielen Menschen, zu denen Sie Kontakt haben, über dieses Thema! 21 bis 30 Punkte: Sie stehen emotional, aber auch von der praktischen Motivation her, voll hinter der Entscheidung, sich selbständig zu machen. Offensichtlich bringen Sie auch persönlich und im Hinblick auf Ihre Umfeldbedingungen die entsprechenden Voraussetzungen für eine unternehmerische Selbständigkeit mit. Weitere Tests finden Sie auf der CD-ROM Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmen im Workshoppaket des BMWi. (Bestellmöglichkeit im Anhang).

17 Gewusst wie: Weiterbildungsmöglichkeiten für Existenzgründer Informationsdefizite und Qualifikationsmängel gehören zu den häufigsten Ursachen dafür, dass Existenzgründer mit ihren Plänen scheitern. Dabei mangelt es selten an der fachlichen Qualifikation: Die meisten Gründer sind Meister ihres Faches. Mit kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen sieht es dagegen oft schlecht aus: Gerade sie sind aber unverzichtbar, ein gutes Produkt oder eine gekonnnte Dienstleistung auch auf Dauer erfolgreich zu verkaufen. Weiterbildungsangebote vor Ort Zu den meisten Themen, die zum Kleinen und Großen Einmaleins der Unternehmensgründung und -führung zählen, bieten einige wenige Institutionen in der Regel vor Ort Lehrgänge, Workshops oder Seminare an: Industrie- und Handelskammern (IHKn) Handwerkskammern (HWKn) Volkshochschulen Arbeitsämter Rationalisierungs- und Innovationszentren der Deutschen Wirtschaft (RKW) 15 Kommunale Datenbanken Einige Städte und Gemeinden in Deutschland bieten Stadtinformationssysteme zu Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort an. Die entsprechenden Datenbanken sind ebenfalls über das Internet erreichbar. Überregionale Weiterbildungsangebote Weiterbildungsinformationssystem WIS Träger von WIS sind der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). WIS informiert über das aktuelle berufliche Weiterbildungsangebot: von A wie Arbeitstechniken bis Z wie Zielmanagement. WIS gibt ebenso einen Überblick über Managementseminare, z. B. über Führungsverhalten, Motivation, strategische Planung oder über fachbezogene Lehrgänge für Fach- und Führungskräfte. WIS nennt Themen, Inhalte, Zielgruppen, Termine und Preise für die Seminare. Eine besondere Datenbank IHK Weiterbildungsprüfungen gibt Auskunft darüber, welche IHK welche Prüfungen anbietet. Ansprechpartner für alle, die keinen Internetanschluss haben: die örtliche IHK. Kurs Aus- und Weiterbildungsangebote Kurs Aus- und Weiterbildungsangebote eine Datenbank der Bundesanstalt für Arbeit bietet über Bildungsangebote, sämtlicher öffentlicher und privater Bildungseinrichtunge. Internet: Die Datenbank ist auch auf CD-ROM erhältlich. Bestelladresse: Transmedia, Postfach , Mannheim, Fax: (06 21) Kosten: DM 20, Liquide eine Datenbank des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln enthält Adressen von Weiterbildungsanbietern. Internet: Die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen für Existenzgründer ist in der Regel gegen niedrige Gebühren möglich.

18 Frauen: Probleme und Lösungen für Existenzgründerinnen In den 70er Jahren lag der Anteil der Unternehmerinnen bei 10 Prozent. Heute sind es rund 27 Prozent. Dabei arbeiten selbständige Frauen vor allem im Dienstleistungsbereich im Handel im produzierenden Gewerbe 16 Auf ihrem Weg in die Selbständigkeit aber haben Frauen mit speziellen Problemen zu kämpfen: Verhandlungen mit Banken/Akzeptanzprobleme Nach Einschätzung von Expertinnen können sich Gründerinnen oft nicht so gut verkaufen wie Gründer. Dies kann sich vor allem bei Verhandlungen mit Kreditinstituten besonders negativ bemerkbar machen. Wegen der Schlüsselposition, die die Banken als Kreditgeber bei einer Existenzgründung haben, sollten sich angehende Unternehmerinnen auf entsprechende Vorbehalte einstellen. Denn Frauen werden nach aller Erfahrung noch immer oft kritischer beurteilt als Männer. Tipp: Bereiten Sie sich auf das erste Gespräch mit Ihrer Bank gründlich vor! Treten Sie selbstbewusst auf und legen Sie ein ausgearbeitetes Unternehmenskonzept vor! Akzeptanzprobleme kann es gerade in der Anfangsphase auch bei Auftraggebern, Kunden und den eigenen Mitarbeitern geben. Deshalb gilt: Nicht aufgeben, sondern selbstbewusst bleiben. Wenn die ersten Hürden genommen sind und Ihre Persönlichkeit als Unternehmerin überzeugt, schwinden anfängliche Vorbehalte schnell. Tipp: Weiterbildungseinrichtungen, Frauen-Vereinigungen und -verbände bieten besondere Verhaltenstrainings- und Rhetorik-Kurse an. Partnerschaft - Familienplanung In der Gründungsphase, aber auch später, sind Selbständige auf Unterstützung aus ihrem persönlichen Umfeld angewiesen. Während Existenzgründer in der Regel auf die Hilfe ihrer Partnerin rechnen können, haben Gründerinnen hier häufig mit Problemen zu kämpfen, vor allem dann, wenn sie Kinder haben: Ein Mann hat bei der Karriere seine Frau im Rücken, eine Frau hat die Familie im Nacken. Mangelnde berufliche Qualifikation Immer noch erlernen Frauen oftmals traditionelle Frauenberufe, die ihnen eine spätere selbständige Existenz erschweren. Tipp: Diese Nachteile können durch besondere Weiterbildungsangebote ausgeglichen werden: Know-how zur Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung, Kenntnisse zur Finanzierung. Mangelndes Eigenkapital und fehlende Sicherheiten Viele Frauen verfügen über deutlich weniger eigene finanzielle Mittel als Männer. Grund dafür ist meist ihre Stellung als Hausfrau ohne eigenes Einkommen in der Familie. Zwangsläufig fehlen Existenzgründerinnen auch in der Regel genügend bankübliche Sicherheiten, die sie für einen Bankkredit vorweisen müssten. Tipp: Das ERP-Eigenkapitalhilfe-Programm ermöglicht, zusätzliches Eigenkapital zu bilden (s. Öffentliche Starthilfen: Förderprogramme ). Außerdem können bei fehlenden Sicherheiten unter bestimmten Vorausetzungen Bürgschaftsbanken einspringen und einen Kredit absichern (s. Keine Angst vor Darlehen: Kreditwürdigkeit und Die Hand ins Feuer legen: Bürgschaften ). Trotz aller besonderen Schwierigkeiten gilt aber: Wenn Frauen sich selbständig machen, so sind sie

19 im Schnitt dabei erfolgreicher als Männer. Der Anteil der Frauen, die scheitern und deshalb die öffentlichen Fördergelder dann nicht mehr zurückzahlen können, ist kleiner als der entsprechende Anteil bei den Männern. Ein Grund dafür (nach Einschätzung der Deutschen Ausgleichsbank): Gründerinnen gehen ihr Gründungsvorhaben realistischer an und vermeiden zu große Risiken. DtA-Startgeld Speziell für Gründerinnen und Gründer mit einem geringen Fianzierungsbedarf von bis zu Euro ( DM) gibt es das Startgeld der Deutschen Ausgleichsbank (DtA). Unabhängig von der Branche, in der gegründet wird, kann dieses zinsgünstige Darlehen über die Hausbank beantragt werden. Auch wer nicht über die erforderlichen banküblichen Sicherheiten verfügt, hat eine Chance, das Startgeld zu erhalten, da die DtA und der Europäische Investitionsfond (EIF) 80 % des Haftungsrisikos für die Hausbank übernehmen. Ausgewählte Adressen 17 Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Rationalisierungs- und Innovations zentrum der Deutschen Wirtschaft e.v. (RKW) sowie Deutsches Gründerinnen Forum e. V. (DGF) Geschäftsstelle Hamburg c/o Frau und Arbeit e.v. Grindelallee Hamburg Tel.: 0 40 / Fax: 0 40 / Internet: Das DGF ist ein bundesweites Netzwerk von Multiplikatorinnen und Expertinnen, die die Beratung und Förderung von Existenzgründungen bzw. Projekten von Frauen verbessern wollen. B.F.B.M. - Bundesverband der Frau im freien Beruf und Management e. V. Geschäftsstelle Monheimsallee Aachen Tel / Fax: / Internet: Existenzgründerinnen erhalten hier Adressen von Beraterinnen. Expertinnen beraten Newcomerinnen Projektleitung Expertinnen-Beratungsnetz Hamburg Arbeitsstelle der Universität Hamburg Brucknerstr Hamburg Tel. 040/ Fax 040/ Bundesweite Vermittlung von Gründungsberaterinnen. Tipp: Informieren Sie sich auch bei Ihrer kommunalen Verwaltung, ob es spezielle Beratungsangebote für Frauen gibt. Darüber hinaus sollten Sie sich an Ihre Landesregierung (Gleichstellungs-, Arbeits-, Sozialoder Wirtschaftsministerien bzw. die jeweiligen Senatsverwaltungen) mit der Frage nach landeseigenen Beratungs- und Förderangeboten wenden. Mit der Broschüre Frauen unternehmen was Tipps für Existenzgründerinnen hat das BMWi einen praxisorientierten Leitfaden erstellt, der Gründerinnen erste Informationen liefert.

20 Die Planung Von der Geschäftsidee zum Unternehmensplan: Das Konzept Die Geschäftsidee 18 Es gibt viele mögliche Geschäftsideen. Es gibt kein Produkt, keinen Markt, das oder der nicht weiterzuentwickeln wäre. Das ist die Chance für Ideenjäger. Finden Sie neue lohnende Geschäfte. Es gibt dabei eine Reihe von Quellen, aus denen man sich Anregungen für neue Geschäftsideen holen kann: Wirtschaftsmagazine, politische Magazine, Veröffentlichungen von Fachverlagen. Es gibt eine Reihe von Wegen, wie man auf eine Erfolg versprechende neue Geschäftsidee stoßen kann. Marktlücken entdecken Selbst in gesättigten Märkten gibt es Nischen, die bislang noch unbesetzt sind. Um sie aufzuspüren, benötigen Sie zumeist detailliertes Branchenwissen. Manchmal reichen aber auch schon gesunder Menschenverstand oder eigene Erfahrungen. Erfolgreiche Konzepte kopieren Wildern Sie doch mal in fremden Revieren. In anderen Branchen und Ländern gibt es genügend Geschäftsideen, die ihren Erfolgsbeweis schon angetreten haben. Oft lassen sich diese übertragen. Wer Ideen kopiert, gründet oft mit eingeschränktem Risiko. Die Franchise-Idee (s. So oder so: Wege zum eigenen Unternehmen ) basiert auf diesem Konzept. Als Franchise-Nehmer profitieren Sie vom Know-how anderer wenn gleich gegen Bezahlung. Achten Sie aber auf eventuelle Urheberrechte oder andere gewerbliche Schutzrechte. Neue Ideen in allen Branchen verwirklichen Alte Branchenhasen werden mit der Zeit betriebsblind. Eine pfiffige Neuheit macht selbst aus dem verschlafensten Konzept eine Top-Geschäftsidee. Doch sind solche Ideen nicht immer leicht zu finden. Technische Entwicklungen nutzen Wer Innovationen rechtzeitig erkennt, kann fast sicher sein, eine gute Grundlage für das Konzept zu haben. Doch Vorsicht: Eine Erfindung muss sich vermarkten lassen, sonst bleibt sie eine Tüftelei. Eine Voraussetzung dafür: Markterkundung. Mit Spezialisierung abheben Mit einem kleinen Dreh erhalten selbst alt bekannte Geschäftsideen plötzlich neuen Schwung. Wer sich in seinem Angebot oder einem besonderen Service von der Konkurrenz abhebt, schwimmt auf der Erfolgswoge. Neue Trends erkennen Der Strukturwandel vollzieht sich oft sehr plötzlich. Nur wer Änderungen schnell erkennt, präzise und gleichzeitig sensibel darauf reagiert, kann mit einer Geschäftsidee davon profitieren. Das Konzept Bauen Sie nun Ihre Geschäftsidee zum Konzept aus! Das Konzept ist ein ausgefeilter Plan, wie Ihre Idee erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Dieser Plan muss alle Faktoren, die für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sein können, berücksichtigen (auch Business-Plan genannt). Bedenken Sie: Gründungen mit gut durchdachtem Konzept sind deutlich erfolgreicher als andere. Wir wissen, dass Gründungen, die nicht über ein detailliertes Konzept verfügen, in den ersten drei Jahren nach der Gründung deutlich häufiger wieder vom Markt verschwinden als die, die gut vorbereitet sind. Sie brauchen dieses gut durchdachte Konzept nicht zuletzt, um Ihre Geldgeber dazu bewegen zu können, Ihnen Geld zu leihen. Sie müssen von Ihnen die Gewissheit vermittelt bekommen, dass Sie das geliehene Geld tatsächlich zurück zahlen können.

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