Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen"

Transkript

1 Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen Übungsziele: Skript: 1. Implementierung und Kodierung eigener Funktionen 2. Rekapitulation des Stack-Frames 3. Parameterübergabe mittels Stack und Stack-Frame Kapitel: 44 Semester: Wintersemester 2014/15 Betreuer: Matthias, Ralf 3 und René Synopsis: Funktionen sind eine schöne Möglichkeit, eine Programm zu strukturieren und übersichtlich zu gestalten. Doch bereitet dieses Konzept vielen Programmieranfängern eine Reihe von Problemen, was eigentlich völlig unnötig ist. Indem wir erste kleinere Funktionen selber schreiben, schauen wir uns die wesentlichen Konzepte im Detail an.

2 Teil I: Stoffwiederholung Aufgabe 1: Deklaration und Definition Für den sicheren Umgang mit Funktionen ist es wichtig, dass man die einzelnen Bestandteile einer Funktion gut kennt und sie voneinander abgrenzen kann. Gemäß Kapitel 44 können wir folgende Komponenten voneinander unterscheiden. Beschreibe in eigenen Worten, was jeder der folgenden Begriffe bedeutet und illustriere deine Erläuterungen jeweils anhand eines Minibeispiels. 1. Funktionskopf: Beschreibung: Beispiel: 2. Parameterliste: Beschreibung: Beispiel: 3. Funktionsrumpf: Beschreibung: Beispiel: 4. Funktionsdeklaration: Beschreibung: Beispiel: 19-1 Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

3 5. Funktionsdefinition: Beschreibung: Beispiel: Aufgabe 2: Stack-Frame Gegeben sei die Funktionsdefinition 1 int mul_add ( int a, int b, int c ) 2 { 3 int res ; 4 res = a * b + c; 5 return res ; 6 } sowie der Funktionsaufruf i = mul add( 10, 5, -15 ). Erkläre anhand dieses Beispiels, was ein Stack-Frame ist und wie mit seiner Hilfe Parameter sowie Ergebnisse zwischen der aufrufenden Stelle und der Funktion übergeben werden. Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

4 Aufgabe 3: Funktionsaufruf Erkläre mit eigenen Worten, was bei einem Funktionsaufruf der Reihe nach passiert. Nimm dazu als Beispiel obigen Funktionsaufruf i = mul add( 10, 5, -15 ) Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

5 Aufgabe 4: Funkionsabarbeitung Gegeben sei folgendes Programm: 1 # include <stdio.h> 2 3 int f( int a, int b ) 4 { 5 int i; 6 i = a - b; 7 return 2 * i; 8 } 9 10 int main ( int argc, char ** argv ) 11 { 12 int i = 4711, j; 13 j = f( i, 4700 ); 14 printf ( "j= %d\n", j ); 15 } Zeichne den zur Funktion f() gehörenden Stack-Frame zu den angegebenen Zeitpunkten : 1. Stack-Frame, wie er für f() vom Compiler definiert wird: 2. Stack zu Beginn des Funktionsaufrufs (Funktionsaufruf in Zeile 13): Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

6 3. Stack während des Funktionsaufrufs (Ende Zeile 6): 4. Stack am Ende des Funktionsaufrufs (Ende Zeile 7): 5. Stack nach Ende des Funktionsaufrufs (Anfang Zeile 14): 6. Was wird im Hauptprogramm ausgegeben? 19-5 Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

7 Teil II: Quiz Aufgabe 1: Programmanalyse Gegeben sei das folgende kleine Programm: 1 # include <stdio.h> 2 3 int max_dif ( int a, int b, int c, int d ) 4 { 5 int d1 = a - b; 6 int d2 = c - d; 7 return (d1 > d2)? d1: d2; 8 } 9 10 int main ( int argc, char ** argv ) 11 { 12 printf ( " max_dif = %d\n", max_dif ( 2, 1, 9, 8 ) ); 13 printf ( " max_dif = %d\n", max_dif ( 2, 0, 8, 9 ) ); 14 printf ( " max_dif = %d\n", max_dif ( 1, 3, -1, -1 ) ); 15 printf ( " max_dif = %d\n", max_dif ( 10, -13, -2, -10 ) ); 16 } Erkläre in eigenen Worten, was die Funktion max dif() macht: Erkläre im Detail, was die Anweisung und der Ausdruck in Zeile 7 macht und wie man sie mittels if else formulieren würde: Welche vier Zahlen werden in den Zeilen ausgegeben? Wie sieht der Stack-Frame aus, der durch den Funktionsaufruf in Zeile 14 angelegt wird? Wie sieht er am Ende von Zeile 7 unmittelbar vor dem Ende der Funktion aus? Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

8 Aufgabe 2: Verschachtelte Funktionsaufrufe Gegeben sei folgendes Programm: 1 # include <stdio.h> 2 3 int f( int i ) 4 { 5 int j = i * 2 + 1; 6 printf ( " f: i= %3d j= %3d\n", i, j ); 7 return j - i - 2; 8 } 9 10 int g( int i ) 11 { 12 int j = i * 3-1; 13 printf ( " g: i= %3d j= %3d\n", i, j ); 14 return j - 2 * (i - 3); 15 } int main ( int argc, char ** argv ) 18 { 19 int i = 1, j = 2; 20 printf ( " main : i= %3d j= %3d\n", i, j ); 21 i = f(i - g(i - j - 10) ) + f(j + g(i + j)); 22 j = g(i - f(i - j - 10) ) - g(j + f(i + j)); 23 printf ( " main : i= %3d j= %3d\n", i, j ); 24 } 19-7 Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

9 Welche Ausgaben werden vom Programm gemacht? Gehe davon aus, dass bei der Addition der linke Operand vor dem rechten Operanden ausgewertet wird. Zeichne die Stack-Frames der einzelnen Funktionen, wie sie unmittelbar vor Ausführung der printf()-anweisung aussehen, wenn der Ausdruck aus Zeile 21 ausgewertet wird (vier Stack-Frames). Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

10 Teil III: Fehlersuche Aufgabe 1: Fehler bei der Verwendung von Funktionen In folgendem Programm befinden sich wieder einige Fehler. Finde und korrigiere sie. Die Funktion hallo() soll zwei Parameter vom Typ int bekommen und die Differenz zurückgeben, sofern der erste Parameter größer als der zweite ist; andernfalls soll die Summe beider Parameter zurückgegeben werden. Sollten Parameter fehlen, einfach welche ausdenken. 1 # include <stdio.h> 2 3 int hallo ( int i, j ); 4 [ 5 if ( i > j ) 6 return i - j; 7 else return ; 8 ) 9 int main ( int argc, char ** argv ) 10 { 11 printf ( " hallo = %d\n", hallo ( 1; 2 ) ); 12 printf ( " hallo = %d\n", hallo [ 2, 1 ] ); 13 printf ( " hallo = %d\n", hallo { hallo ( 1, 1 ) }, 4711 ); 14 printf ( " hallo = %d\n", hallo ( 2 ) + 2 ); 15 } 19-9 Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

11 Teil IV: Anwendungen Aufgabe 1: Programmieren einer einfachen Funktion 1. Aufgabenstellung Programmiere eine Funktion int my mult(), die zwei Parameter vom Typ int hat und deren Produkt als Funktionswert zurückgibt. Wie immer bei solchen Aufgaben durchlaufen wir den regulären Software Life Cycle. Beispiel: Aufruf: res = my mult( 4, 5) Ausgabe: res= Pflichtenheft: Aufgabe, Eingabe, Entwurf, Ausgabe, Sonderfälle 3. Testdaten Parameter 1: Parameter 2: Ergebnis: Implementierung 5. Kodierung Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

12 6. Stack Frame Zeichne den Stack-Frame der Funktion my mult( 4, 5 ), wie er vor dem Funktionsaufruf, nach der Parameterübergabe (Beginn der Funktion) und bei Ausführung der return-anweisung (Ende der Funktion) aussieht. Aufgabe 2: Programmieren einer weiteren Funktion 1. Aufgabenstellung Implementiere eine Funktion int test div(), die zwei Parameter vom Typ int hat und überprüft, ob sich diese beiden Zahlen ohne Divisionsrest dividieren lassen. Das Ergebnis ist als Funktionswert zurückzugeben. Eine Division durch Null muss nicht überprüft werden (kann aber ;-)). Beispiele: Aufruf: test div( 4, 2 ) 1 test div( 5, 3 ) 0 2. Pflichtenheft: Aufgabe, Eingabe, Ausgabe, Sonderfälle 3. Testdaten Parameter 1: Parameter 2: Ergebnis: Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

13 4. Implementierung 5. Kodierung 6. Stack Frame Zeichne den Stack-Frame der Funktion div test( 5, 4), wie er vor dem Funktionsaufruf, nach der Parameterübergabe (Beginn der Funktion) und bei Ausführung der return-anweisung (Ende der Funktion) aussieht. Aufgabe 3: Funktion mit einem Array als Parameter Im Ausblick von Kapitel 44 haben wir schon gesehen, wie man ein Array an eine Funktion übergeben kann. Entsprechend üben wir das einfach mal ein wenig ein. 1. Aufgabenstellung Definiere ein Array mit 15 Elementen vom Typ int. Die Elemente sollen als Werte array[ index ] = 40-2 * index erhalten. Implementiere eine Funktion, die ein beliebiges Array mit Elementen vom Typ int in der Form Index, Wert ausgibt. Rufe diese Funktion mit dem oben angelegten Array auf und vergleiche, ob die Ausgabe mit der Initialisierung übereinstimmt. Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

14 2. Pflichtenheft: Aufgabe, Eingabe, Ausgabe, Sonderfälle 3. Testdaten Keine notwendig, da das Array nur wie vorgegeben initialisiert und ausgegeben wird. 4. Implementierung 5. Kodierung Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

15 6. Stack Frame Zeichne den Stack-Frame der Funktion print array am Ende ihrer Abarbeitung. Berücksichtige dabei die konkreten Adressen des eigentlichen Arrays (aktueller Parameter) und der Werte der formalen Parameter. Aufgabe 4: Einfache Statistikaufgaben Mit ein paar grundlegenden Programmierkenntnissen kann man in einfacher Weise statistische Parameter von Messdaten bestimmen. Stellen wir uns vor, wir haben n Messwerte x 0,..., x n 1. Dann ist der Mittelwert x definiert als: x = 1 n 1 n i=0 x i. Hinzu kommt noch die Standardabweichung σ, die wie folgt definiert ist: 1. Aufgabenstellung σ = 1 n 1 (x i x) n 1 2. i=0 Entwickle ein Programm, dass sowohl den Mittelwert als auch die Standardabweichung einer gegebenen Messreihe bestimmt. Dabei können folgende Vorgaben berücksichtigt werden: 1. Die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung sollte nach Möglichkeit innerhalb einer eigenen Funktion geschehen. 2. Die Daten können bereits in einem Array vorliegen. Um das Programm ausreichend testen zu können, sollten gleich mehrere Arrays mit unterschiedlichen Größen verwendet werden. Der Elementtyp kann in allen Fällen int sein. 3. Entwickle eine weitere Funktion, die das kleinste und größte Element des übergebenen Arrays findet. Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

16 2. Wichtiger Hinweis Bei Verwendung mathematischer Funktionen wie sqrt() muss im Programm die Datei math.h mittels #include <math.h> eingebunden werden, um dem Compiler diese und andere Funktionen bekannt zu machen. Ferner muss dem Compiler zusätzlich die Option -lm übergeben werden (einfach ans Ende des Kommandos anhängen), damit er die mathematische Bibliothek dazu bindet. 3. Pflichtenheft: Aufgabe, Eingabe, Ausgabe, Sonderfälle, Testfälle 4. Testdaten Daten x σ Min. Max Entwurf 6. Implementierung Da die einzelnen Algorithmen mittlerweile sehr einfach sind, ersparen wir uns hier eine abstrakte algorithmische Beschreibung Wintersemester 2014/15, Einführung in die Praktische Informatik

17 7. Kodierung Da die vollständige Implementierung länger als nur ein paar Zeilen ist, versucht dies einfach auf einem extra Blatt Papier. 8. Zusatzaufgabe Man mag es kaum glauben, aber sowohl den Mittelwert als auch die Standardabweichung kann man gemeinsam in einem Schleifendurchlauf berechnen. Dies klingt etwas merkwürdig, da man doch den Mittelwert für die einzelnen Terme der Standardabweichung benötigt. Aber es reicht tatsächlich aus, wenn man den Mittelwert erst ganz zum Schluss weiß. Dies bekommt man heraus, in dem man sich die Terme der Standardabweichung etwas genauer anschaut und alles ein wenig umformt. Die Interessierten finden hierzu ein paar Infos auf der Webseite und können bzw. sollten versuchen, dies umzusetzen. Einführung in die Praktische Informatik, Wintersemester 2014/

Übungspaket 29 Dynamische Speicherverwaltung: malloc() und free()

Übungspaket 29 Dynamische Speicherverwaltung: malloc() und free() Übungspaket 29 Dynamische Speicherverwaltung malloc() und free() Übungsziele Skript In diesem Übungspaket üben wir das dynamische Alloziieren 1. und Freigeben von Speicherbereichen 2. von Zeichenketten

Mehr

Übungspaket 23 Mehrdimensionale Arrays

Übungspaket 23 Mehrdimensionale Arrays Übungspaket 23 Mehrdimensionale Arrays Übungsziele: Skript: Deklaration und Verwendung mehrdimensionaler Arrays Kapitel: 49 Semester: Wintersemester 2016/17 Betreuer: Kevin, Matthias, Thomas und Ralf Synopsis:

Mehr

Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks)

Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks) Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks) Übungsziele: Skript: 1. Definieren einer dynamischen Datenstruktur 2. Dynamische Speicher Speicherallokation 3. Implementierung eines

Mehr

Übungspaket 13 Der Datentyp double

Übungspaket 13 Der Datentyp double Übungspaket 13 Der Datentyp double Übungsziele: Skript: 1. Umgang mit dem Datentyp double, 2. Deklarationen von double-variablen, 3. double-konstanten 4. und double-rechenoperationen. Kapitel: 32 Semester:

Mehr

1 Vom Problem zum Programm

1 Vom Problem zum Programm Hintergrundinformationen zur Vorlesung GRUNDLAGEN DER INFORMATIK I Studiengang Elektrotechnik WS 02/03 AG Betriebssysteme FB3 Kirsten Berkenkötter 1 Vom Problem zum Programm Aufgabenstellung analysieren

Mehr

Einführung in die Programmiersprache C

Einführung in die Programmiersprache C Einführung in die Programmiersprache C Marcel Arndt arndt@ins.uni-bonn.de Institut für Numerische Simulation Universität Bonn Der Anfang Ein einfaches Programm, das Hello World! ausgibt: #include

Mehr

7 Funktionen. 7.1 Definition. Prototyp-Syntax: {Speicherklasse} {Typ} Name ({formale Parameter});

7 Funktionen. 7.1 Definition. Prototyp-Syntax: {Speicherklasse} {Typ} Name ({formale Parameter}); S. d. I.: Programieren in C Folie 7-1 7 Funktionen 7.1 Definition Prototyp-Syntax: Speicherklasse Typ Name (formale Parameter); der Funktions-Prototyp deklariert eine Funktion, d.h. er enthält noch nicht

Mehr

Programmiersprachen Einführung in C. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm

Programmiersprachen Einführung in C. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm Programmiersprachen Einführung in C Teil 2: Prof. Dr. int main (int argc, char *argv[]) int sum = 0; for (i = 0; i

Mehr

Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum

Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum In diesem Praktikum soll es neben der Anwendung von Funktionsdefinitionen auch um einfache Prinzipien der verteilten Quelltext-Strukturierung gehen. Diese spielt

Mehr

Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015

Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015 Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015 Ziele der Übung Aufgabe 1 Aufbau und Aufruf von Funktionen in Assembler Codeanalyse

Mehr

M. Graefenhan 2000-12-07. Übungen zu C. Blatt 3. Musterlösung

M. Graefenhan 2000-12-07. Übungen zu C. Blatt 3. Musterlösung M. Graefenhan 2000-12-07 Aufgabe Lösungsweg Übungen zu C Blatt 3 Musterlösung Schreiben Sie ein Programm, das die Häufigkeit von Zeichen in einem eingelesenen String feststellt. Benutzen Sie dazu ein zweidimensionales

Mehr

Programmieren in C. Macros, Funktionen und modulare Programmstruktur. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Programmieren in C. Macros, Funktionen und modulare Programmstruktur. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Programmieren in C Macros, Funktionen und modulare Programmstruktur Prof. Dr. Nikolaus Wulff Der C Präprozessor Vor einem Compile Lauf werden alle Präprozessor Kommandos/Makros ausgewertet. Diese sind

Mehr

Programmieren in C. Felder, Schleifen und Fließkommaarithmetik. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Programmieren in C. Felder, Schleifen und Fließkommaarithmetik. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Programmieren in C Felder, Schleifen und Fließkommaarithmetik Prof. Dr. Nikolaus Wulff Addition von Zahlen 1 2 3 4 5 #include int main() { int x,y,z,sum; x = 1; y = 2; z = 4; sum = x + y + z;

Mehr

Übungspaket 24 Zeichenketten

Übungspaket 24 Zeichenketten Übungspaket 4 Zeichenketten Übungsziele: Skript: 1. Verständnis über die interne Repräsentation von Zeichenketten. Arbeiten mit Zeichenketten 3. Definition konstanter Zeichenketten 4. Verwendung diverser

Mehr

Fakultät Angewandte Informatik Lehrprofessur für Informatik 23.01.2012

Fakultät Angewandte Informatik Lehrprofessur für Informatik 23.01.2012 WS 2011/2012 Fakultät Angewandte Informatik Lehrprofessur für Informatik 23.01.2012 Prof. Dr. Robert Lorenz Musterlösung zur Vorlesung Informatik I, Extrablatt zu komplexen Datenstrukturen Aufgabe 45 **

Mehr

Die Programmiersprache C

Die Programmiersprache C Die Programmiersprache C höhere Programmiersprache (mit einigen Assembler-ähnlichen Konstrukten) gut verständliche Kommandos muss von Compiler in maschinenlesbaren Code (Binärdatei) übersetzt werden universell,

Mehr

Übung 9. Quellcode Strukturieren Rekursive Datenstrukturen Uebung 9

Übung 9. Quellcode Strukturieren Rekursive Datenstrukturen Uebung 9 Informatik I 2 Übung 9 Quellcode Strukturieren Rekursive Datenstrukturen Uebung 9 Quellcode Strukturieren Wenn alle Funktionen in einer Datei zusammengefasst sind wird es schnell unübersichtlich Mehrere

Mehr

Klausur in Programmieren

Klausur in Programmieren Studiengang Sensorik/Sensorsystemtechnik Note / normierte Punkte Klausur in Programmieren Sommer 2014, 16. Juli 2014 Dauer: 1,5h Hilfsmittel: Keine (Wörterbücher sind auf Nachfrage erlaubt) Name: Matrikelnr.:

Mehr

Deklarationen in C. Prof. Dr. Margarita Esponda

Deklarationen in C. Prof. Dr. Margarita Esponda Deklarationen in C 1 Deklarationen Deklarationen spielen eine zentrale Rolle in der C-Programmiersprache. Deklarationen Variablen Funktionen Die Deklarationen von Variablen und Funktionen haben viele Gemeinsamkeiten.

Mehr

Klausur in Programmieren

Klausur in Programmieren Studiengang Sensorik/Sensorsystemtechnik Note / normierte Punkte Klausur in Programmieren Wintersemester 2010/11, 17. Februar 2011 Dauer: 1,5h Hilfsmittel: Keine (Wörterbücher sind auf Nachfrage erlaubt)

Mehr

Übungen zur Vorlesung EidP (WS 2015/16) Blatt 6

Übungen zur Vorlesung EidP (WS 2015/16) Blatt 6 Andre Droschinsky Ingo Schulz Dortmund, den 0. Dezember 2015 Übungen zur Vorlesung EidP (WS 2015/16) Blatt 6 Block rot Es können 4 + 1 Punkte erreicht werden. Abgabedatum: 10. Dezember 2015 2:59 Uhr Hinweise

Mehr

Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik. Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 4

Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik. Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 4 Fakultät Verkehrswissenschaften Friedrich List, Professur für Verkehrsbetriebslehre und Logistik Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 4 SS 2016

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2008/09 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund - mit / ohne Parameter - mit / ohne Rückgabewerte

Mehr

Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 7. Funktionen Einleitung Nach dem Prinzip Divide and Conquer bietet es sich an, größere Aufgaben in kleinere Teile zu unterteilen. Anweisungsblöcke,

Mehr

Objektbasierte Entwicklung

Objektbasierte Entwicklung Embedded Software Objektbasierte Entwicklung Objektorientierung in C? Prof. Dr. Nikolaus Wulff Objektbasiert entwickeln Ohne C++ wird meist C im alten Stil programmiert. => Ein endlose while-schleife mit

Mehr

Praktikum Ingenieurinformatik. Termin 4. Funktionen, numerische Integration

Praktikum Ingenieurinformatik. Termin 4. Funktionen, numerische Integration Praktikum Ingenieurinformatik Termin 4 Funktionen, numerische Integration 1 Praktikum Ingenieurinformatik Termin 4 1. Funktionen. Numerische Integration, Trapezverfahren 1.1. Funktionen Eine Funktion ist

Mehr

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung)

Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) Wintersemester 2007/08 Einführung in die Informatik für Naturwissenschaftler und Ingenieure (alias Einführung in die Programmierung) (Vorlesung) Prof. Dr. Günter Rudolph Fakultät für Informatik Lehrstuhl

Mehr

Übung 9 - Lösungsvorschlag

Übung 9 - Lösungsvorschlag Universität Innsbruck - Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme Prof. Günther Specht, Eva Zangerle Besprechung: 15.12.2008 Einführung in die Informatik Übung 9 - Lösungsvorschlag Aufgabe

Mehr

Übungsblatt 2. Abgabe: Freitag, 7. November 2014, 18:00 Uhr

Übungsblatt 2. Abgabe: Freitag, 7. November 2014, 18:00 Uhr Informatik I: Einführung in die Programmierung Prof. Dr. Bernhard Nebel Dr. Christian Becker-Asano, Dr. Stefan Wölfl Wintersemester 2014/2015 Universität Freiburg Institut für Informatik Übungsblatt 2

Mehr

5. Unterprogrammtechnik/Module

5. Unterprogrammtechnik/Module 5. Unterprogrammtechnik/Module Unterprogramm/Modul: separate Programmeinheit, mit Anweisungen, die eine bestimmte Aufgabe erfüllen bekommt i.a. Argumente (Werte, Informationen) vom aufrufenden Programm

Mehr

FH München, FB 03 FA WS 06/07. Ingenieurinformatik. Name Vorname Matrikelnummer Sem.Gr.: Hörsaal Platz

FH München, FB 03 FA WS 06/07. Ingenieurinformatik. Name Vorname Matrikelnummer Sem.Gr.: Hörsaal Platz FH München, FB 03 FA WS 06/07 Ingenieurinformatik Name Vorname Matrikelnummer Sem.Gr.: Hörsaal Platz Zulassung geprüft vom Aufgabensteller: Teil I Aufg. 2 Aufg. 3 Aufg. 4 Aufg. 5 Summe Note Aufgabensteller:

Mehr

Funktionen Häufig müssen bestimmte Operationen in einem Programm mehrmals ausgeführt werden. Schlechte Lösung: Gute Lösung:

Funktionen Häufig müssen bestimmte Operationen in einem Programm mehrmals ausgeführt werden. Schlechte Lösung: Gute Lösung: Funktionen Häufig müssen bestimmte Operationen in einem Programm mehrmals ausgeführt werden. Schlechte Lösung: Der Sourcecode wird an den entsprechenden Stellen im Programm wiederholt Programm wird lang

Mehr

Eine Einführung in C-Funktionen

Eine Einführung in C-Funktionen Eine Einführung in C-Funktionen CGK-Proseminar 2014 Philip Gawehn 04.07.2014, Hamburg Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Grundlagen 2 2.1 Der Aufbau einer Funktion....................... 2 2.2 Schlüsselwörter.............................

Mehr

Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten

Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Legen Sie zu Beginn Ihren Studentenausweis

Mehr

C++ - Funktionen und mehr. Kerstin Gößner und Ralf Wondratschek

C++ - Funktionen und mehr. Kerstin Gößner und Ralf Wondratschek C++ - Funktionen und mehr Kerstin Gößner und Ralf Wondratschek Übersicht Deklaration, Definition und Initialisierung Variablen- und Konstantendeklaration Funktionsaufrufe und rückgabewerte Technische Grundlage

Mehr

Die Programmiersprache C99: Zusammenfassung

Die Programmiersprache C99: Zusammenfassung Die Programmiersprache C99: Zusammenfassung Jörn Loviscach Versionsstand: 7. Dezember 2010, 19:30 Die nummerierten Felder sind absichtlich leer, zum Ausfüllen in der Vorlesung. Videos dazu: http://www.youtube.com/joernloviscach

Mehr

ANSI C. Grundlagen der Programmierung. Ricardo Hernández García. 3. Ausgabe, 2. Aktualisierung, Dezember 2013 CANSI2

ANSI C. Grundlagen der Programmierung. Ricardo Hernández García. 3. Ausgabe, 2. Aktualisierung, Dezember 2013 CANSI2 ANSI C Ricardo Hernández García 3. Ausgabe, 2. Aktualisierung, Dezember 2013 Grundlagen der Programmierung CANSI2 2 ANSI C - Grundlagen der Programmierung 2.4 Vom Quellcode zum Maschinenprogramm Das folgende

Mehr

Lösungsvorschlag zur 9. Übung

Lösungsvorschlag zur 9. Übung Prof. Frederik Armknecht Sascha Müller Daniel Mäurer Grundlagen der Informatik 3 Wintersemester 09/10 Lösungsvorschlag zur 9. Übung 1 Präsenzübungen 1.1 Schnelltest a) Welche der folgenden Aussagen über

Mehr

Grundlagen. Kapitel 1

Grundlagen. Kapitel 1 Grundlagen Dieses Kapitel umfasst grundlegende Fragen und Aufgaben zur Erstellung von C++-Programmen. Hierzu zählen auch das Inkludieren von Header-Dateien Eine Header-Datei beinhaltet Informationen, die

Mehr

Übung 1 - Betriebssysteme I

Übung 1 - Betriebssysteme I Prof. Dr. Th. Letschert FB MNI 13. März 2002 Aufgabe 0: Basiswissen Rechnerarchitektur: Übung 1 - Betriebssysteme I Aus welchen Komponenten besteht ein Rechner mit Von-Neumann Architektur? Was sind Bits

Mehr

Grundlagen der Programmiersprache C++

Grundlagen der Programmiersprache C++ / TU Braunschweig Grundlagen der Programmiersprache C++ Um den Studierenden den Einstieg in die FE-Programmierung zu erleichtern werden die wesentlichen Elemente eines C-Programmes beschrieben, soweit

Mehr

Übersicht. Einführung in die Programmierung. main. main. main. main. Speicherverwaltung. Definition nach ANSI C:

Übersicht. Einführung in die Programmierung. main. main. main. main. Speicherverwaltung. Definition nach ANSI C: Übersicht Einführung in die Programmierung Bachelor of Science die -Funktion Prof. Dr. Rethmann Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Hochschule Niederrhein WS 009/0 Einführung in die Programmierung

Mehr

Ingenieurinformatik Diplom-FA (Teil 2, C-Programmierung)

Ingenieurinformatik Diplom-FA (Teil 2, C-Programmierung) Hochschule München, FK 03 SS 2014 Ingenieurinformatik Diplom-FA (Teil 2, C-Programmierung) Zulassung geprüft: (Grundlagenteil) Die Prüfung ist nur dann gültig, wenn Sie die erforderliche Zulassungsvoraussetzung

Mehr

Wie man eigene Programme erstellt

Wie man eigene Programme erstellt Kapitel 3 Wie man eigene Programme erstellt In diesem Kapitel geht es darum, sich mit einem Compiler vertraut zu machen. Dabei erfahren Sie, wie Sie eigene Programme auf den Systemen Windows und Linux

Mehr

Programmentwicklung mit C++ (unter Unix/Linux)

Programmentwicklung mit C++ (unter Unix/Linux) Programmentwicklung mit C++ (unter Unix/Linux) Erste Schritte Der gcc - Compiler & Linker Organisation des Source-Codes & Libraries Automatische Programmgenerierung: Make Birgit Möller & Denis Williams

Mehr

Name: Klausur Programmierkonzepte SS 2011

Name: Klausur Programmierkonzepte SS 2011 Prof. Dr.-Ing. Hartmut Helmke Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fakultät für Informatik Matrikelnummer: Punktzahl: Ergebnis: Freiversuch F1 F2 F3 Klausur im SS 2011: Programmierkonzepte

Mehr

Funktionen in PHP 1/7

Funktionen in PHP 1/7 Funktionen in PHP 1/7 Vordefinierte Funktionen in PHP oder vom Entwickler geschriebene Funktionen bringen folgende Vorteile: gleiche Vorgänge müssen nur einmal beschrieben und können beliebig oft ausgeführt

Mehr

Pass by Value Pass by Reference Defaults, Overloading, variable Parameteranzahl

Pass by Value Pass by Reference Defaults, Overloading, variable Parameteranzahl Funktionen Zusammenfassung von Befehlssequenzen als aufrufbare/wiederverwendbare Funktionen in einem Programmblock mit festgelegter Schnittstelle (Signatur) Derartige prozedurale Programmierung erlaubt

Mehr

MINT-Circle-Schülerakademie

MINT-Circle-Schülerakademie 1 Einführung MINT-Circle-Schülerakademie Kurze Einführung, was Maple ist, wozu es dienen kann, wo es verwendet wird. Zur Einführung die folgenden Aufgaben bearbeiten lassen. Aufgabe 1. Gib unter Maple

Mehr

Unterprogramme. Funktionen. Bedeutung von Funktionen in C++ Definition einer Funktion. Definition einer Prozedur

Unterprogramme. Funktionen. Bedeutung von Funktionen in C++ Definition einer Funktion. Definition einer Prozedur Unterprogramme Unterprogramme sind abgekapselte Programmfragmente, welche es erlauben, bestimmte Aufgaben in wiederverwendbarer Art umzusetzen. Man unterscheidet zwischen Unterprogrammen mit Rückgabewert

Mehr

Speicherklassen (1) Lokale Variablen

Speicherklassen (1) Lokale Variablen Speicherklassen (1) Lokale Variablen Lokale Variablen beschränken sich auf die Funktionen, in denen sie definiert werden Sind in der Funktion gekapselt können also nur in der Funktion verändert werden

Mehr

Einführung in die C-Programmierung

Einführung in die C-Programmierung Einführung in die C-Programmierung Warum C? Sehr stark verbreitet (Praxisnähe) Höhere Programmiersprache Objektorientierte Erweiterung: C++ Aber auch hardwarenahe Programmierung möglich (z.b. Mikrokontroller).

Mehr

Karlsruher Institut für Technologie

Karlsruher Institut für Technologie Karlsruher Institut für Technologie Lehrstuhl für Programmierparadigmen Sprachtechnologie und Compiler WS 2010/2011 Dozent: Prof. Dr.-Ing. G. Snelting Übungsleiter: Matthias Braun Lösung zu Übungsblatt

Mehr

Anweisungsblöcke (dazu zählen auch Programme) werden in geschweifte Klammern eingeschlossen.

Anweisungsblöcke (dazu zählen auch Programme) werden in geschweifte Klammern eingeschlossen. Programmierung in C++ Seite: 1 Beispielprogramm 1: Programmierung in C++ int main() int hoehe = 3; int grundseite = 5; double flaeche = hoehe*grundseite*0.5; cout

Mehr

GI Vektoren

GI Vektoren Vektoren Problem: Beispiel: viele Variablen vom gleichen Typ abspeichern Text ( = viele char-variablen), Ergebnisse einer Meßreihe ( = viele int-variablen) hierfür: Vektoren ( = Arrays = Feld ) = Ansammlung

Mehr

Grundlagen C und C++ Einheit 03: Grundlagen in C++ Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme

Grundlagen C und C++ Einheit 03: Grundlagen in C++ Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Grundlagen C und C++ Einheit 03: Grundlagen in C++ Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Teil 1: Wiederholung C Heutige Agenda Nutzereingaben verarbeiten Teil 2: Grundlagen in C++ Erstes

Mehr

Programmierkurs Java

Programmierkurs Java Programmierkurs Java Dr. Dietrich Boles Aufgaben zu UE16-Rekursion (Stand 09.12.2011) Aufgabe 1: Implementieren Sie in Java ein Programm, das solange einzelne Zeichen vom Terminal einliest, bis ein #-Zeichen

Mehr

Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder. Programmieren in C

Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder. Programmieren in C Übersicht Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder Rückblick Vereinbarung von Feldern: typ name [anzahl]; typ name = {e1, e2, e3,..., en} Die Adressierung von Feldelementen beginnt bei 0 Die korrekte

Mehr

Übungen zur Vorlesung Einführung in die Informatik Wintersemester 2010/11

Übungen zur Vorlesung Einführung in die Informatik Wintersemester 2010/11 Übungen zur Vorlesung Einführung in die Informatik Wintersemester 2010/11 Fakultät für Informatik Lehrstuhl 1 Dr. Lars Hildebrand Carla Delgado-Battenfeld Fatih Gedikli Tobias Marschall Benjamin Schowe

Mehr

Übungen zu C++ Kapitel 1

Übungen zu C++ Kapitel 1 Übungen zu C++ Kapitel 1 Aufgabe 1 Ergänze den Text. a) Die sechs logischen Einheiten eines Computers sind Eingabe-Einheit, Ausgabe-Einheit, RAM, ALU, CPU, Plattenspeicher. b) Die Programme, welche Hochsprachenprogramme

Mehr

Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure

Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure MATTHIAS WALTER / JENS KLUNKER Universität Rostock, Lehrstuhl für Modellierung und Simulation 14. November 2012 c 2012 UNIVERSITÄT ROSTOCK FACULTY OF

Mehr

"Einführung in die Programmierung" Krefeld, den 24. September 2013

Einführung in die Programmierung Krefeld, den 24. September 2013 Einführung in die Programmierung Matrikelnummer: Klausur zur Vorlesung "Einführung in die Programmierung" Krefeld, den 24. September 2013 Hinweise: Übertragen Sie bitte Name und Matrikelnummer deutlich

Mehr

Übung zur Vorlesung Programmieren in C

Übung zur Vorlesung Programmieren in C Übung zur Vorlesung Programmieren in C 6 Pointers Marvin Gülker Ruhruniversität Bochum Wintersemester 2015/2016 Marvin Gülker (Ruhruniversität Bochum) 6 Pointers Wintersemester 2015/2016 1 / 29 Gliederung

Mehr

Vorlesung C-Kurs 9:15-10:45 Mathe 11:15-12:45 1. Woche Hörsaal 1 2. Woche Hörsaal 7

Vorlesung C-Kurs 9:15-10:45 Mathe 11:15-12:45 1. Woche Hörsaal 1 2. Woche Hörsaal 7 Vorlesung C-Kurs 9:15-10:45 Mathe 11:15-12:45 1. Woche Hörsaal 1 2. Woche Hörsaal 7 Seminare / Praktikum M1/C1 : Mathe 13:15-14:45, C-Kurs 15:15-16:45h M2/C2 : C-Kurs 13:15-14:45, Mathe 15:15-16:45h M*

Mehr

Es ist für die Lösung der Programmieraufgabe nicht nötig, den mathematischen Hintergrund zu verstehen, es kann aber beim Verständnis helfen.

Es ist für die Lösung der Programmieraufgabe nicht nötig, den mathematischen Hintergrund zu verstehen, es kann aber beim Verständnis helfen. Ziele sind das Arbeiten mit Funktionen und dem Aufzählungstyp (enum), sowie - einfache Verzweigung (if else) - Alternativen switch case - einfache Schleifen (while oder do while) Aufgabe 3: Diese Aufgabe

Mehr

Allgemeine Informatik 1 (AI1)

Allgemeine Informatik 1 (AI1) Allgemeine Informatik 1 (AI1) Wintersemester 2011/2012 Programmieren Modul 7 Typen, Zahlen, for-schleife, diverses Prof. Dr.-Ing. Matthias Hollick Technische Universität Darmstadt Fachbereich Informatik

Mehr

Informatik. Studiengang Chemische Technologie. Michael Roth WS 2012/2013. michael.roth@h-da.de. Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik-

Informatik. Studiengang Chemische Technologie. Michael Roth WS 2012/2013. michael.roth@h-da.de. Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik- Informatik Studiengang Chemische Technologie Michael Roth michael.roth@h-da.de Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik- WS 2012/2013 Inhalt Teil VII Einstieg in Java I Michael Roth (h_da) Informatik

Mehr

2. Programmierung in C

2. Programmierung in C 2. Programmierung in C Inhalt: Überblick über Programmiersprachen, Allgemeines zur Sprache C C: Basisdatentypen, Variablen, Konstanten Operatoren, Ausdrücke und Anweisungen Kontrollstrukturen (Steuerfluss)

Mehr

Steueranweisungen. Eike Schallehn Grundlagen der Informatik für Ingenieure Wintersemester 08/09 2 32

Steueranweisungen. Eike Schallehn Grundlagen der Informatik für Ingenieure Wintersemester 08/09 2 32 Steueranweisungen Bisher Programme mit Funktionen als einfache Folge von Befehlen Ablauf von Programmen darüber hinaus steuerbar über Bedingte Ausführung: Ausführung von Programmteilen (Befehlen oder Programmblöcken)

Mehr

FB Informatik. Fehler. Testplan

FB Informatik. Fehler. Testplan Fehler #include int i,n,summe; int summe (int); cout 0) cin>n; i=summme(n); cout

Mehr

Inhalt. 4.7 Funktionen

Inhalt. 4.7 Funktionen Inhalt Inhalt: 4. Programmiersprache C 4.1 Programmaufbau in C 4.2 Basisdatentypen und einfache Anweisungen 4.3 Steuerfluss-Konstrukte 4.4 Arbeit mit indizierten Größen (Felder) 4.5 Arbeit mit Pointern

Mehr

Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller

Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller Datum, Zeit, 08:00 09:30 Uhr (90 min) Aufgabenblätter 14 Seiten (einschl. Deckblatt) erreichbare Punktzahl 54 zugelassene

Mehr

Kapitel 3. Mein erstes C-Programm

Kapitel 3. Mein erstes C-Programm Kapitel 3 Mein erstes C-Programm 1 Gliederung Kapitel 3 Mein erstes C-Programm 3.1 Einleitung 3.2 Mein erstes C-Programm 3.3 Zusammenfassung 2 Problem Algorithmus Mittelwert für Messwerte berechnen DGL

Mehr

Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter

Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter Aufgabe 3: Konto Um Geldbeträge korrekt zu verwalten, sind zwecks Vermeidung von Rundungsfehlern entweder alle Beträge in Cents umzuwandeln und

Mehr

ANSI C. Grundlagen der Programmierung. Ricardo Hernández García. 3. Ausgabe, September 2011 CANSI2

ANSI C. Grundlagen der Programmierung. Ricardo Hernández García. 3. Ausgabe, September 2011 CANSI2 ANSI C Ricardo Hernández García 3. Ausgabe, September 2011 Grundlagen der Programmierung CANSI2 2 ANSI C - Grundlagen der Programmierung 2.4 Vom Quellcode zum Maschinenprogramm Das folgende Beispiel geht

Mehr

Autor: Michael Spahn Version: 1.0 1/10 Vertraulichkeit: öffentlich Status: Final Metaways Infosystems GmbH

Autor: Michael Spahn Version: 1.0 1/10 Vertraulichkeit: öffentlich Status: Final Metaways Infosystems GmbH Java Einleitung - Handout Kurzbeschreibung: Eine kleine Einführung in die Programmierung mit Java. Dokument: Autor: Michael Spahn Version 1.0 Status: Final Datum: 23.10.2012 Vertraulichkeit: öffentlich

Mehr

PROGRAMMIEREN MIT C. }, wird kompiliert mit dem Befehl. (-o steht für output) und ausgeführt mit dem Befehl

PROGRAMMIEREN MIT C. }, wird kompiliert mit dem Befehl. (-o steht für output) und ausgeführt mit dem Befehl PROGRAMMIEREN MIT C Allgemeine hinweise Alles was hier beschrieben wird, soll auch ausprobiert werden. Warum C? Weil die coolen Dinge mit C am einfachsten gehen. Das werden wir in den folgenden Übungen

Mehr

Wirtschaftsinformatik I

Wirtschaftsinformatik I Wirtschaftsinformatik I - Tutorium 6/ 7 (April 2010) Zusatzinformationen - Lösungsvorschläge Wirtschaftsinformatik I Tutorium Jochen Daum (4.Semester BWL) Universität Mannheim Rechtshinweis: Diese Präsentation

Mehr

Prüfung Algorithmen und Datenstrukturen, WS 2008/2009 (97 Punkte, 4 Seiten)

Prüfung Algorithmen und Datenstrukturen, WS 2008/2009 (97 Punkte, 4 Seiten) Name:... Studiengruppe:... Platz Nr.:... Hochschule München, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Prof. Dr. Irber, Prof. Dr. Rauh, Prof. Dr. Ries Prüfung Algorithmen und Datenstrukturen,

Mehr

Einführung in die Java- Programmierung

Einführung in die Java- Programmierung Einführung in die Java- Programmierung Dr. Volker Riediger Tassilo Horn riediger horn@uni-koblenz.de WiSe 2012/13 1 Wichtig... Mittags keine Pommes... Praktikum A 230 C 207 (Madeleine + Esma) F 112 F 113

Mehr

Dr. Monika Meiler. Inhalt

Dr. Monika Meiler. Inhalt Inhalt 4 Anweisungen... 4-2 4.1 Strukturierte Programmierung... 4-2 4.1.1 Geschichte... 4-2 4.1.2 Strukturierung im Kleinen... 4-2 4.2 Einige Beispielanwendungen... 4-4 4.2.1 Addierer (do-schleife)...

Mehr

Programmierung für Mathematik (HS13)

Programmierung für Mathematik (HS13) software evolution & architecture lab Programmierung für Mathematik (HS13) Übung 5 1 Aufgabe: Eclipse IDE 1.1 Lernziele 1. Die Entwicklungsumgebung Eclipse einrichten. 2. Eclipse kennen lernen und mit

Mehr

public class SternchenRechteckGefuellt {

public class SternchenRechteckGefuellt { Java programmieren: Musterlösungen Konsolen-Aufgaben Aufgabe 1: Gefüllte Rechtecke zeichnen Schreiben Sie ein Programm, das ein durch Sternchen gefülltes Rechteck zeichnet. Der Benutzer soll Breite und

Mehr

2 Einfache Rechnungen

2 Einfache Rechnungen 2 Einfache Rechnungen 2.1 Zahlen Computer, auch bekannt als Rechner, sind sinnvoller eingesetzt, wenn sie nicht nur feste Texte ausgeben, sondern eben auch rechnen. Um das Rechnen mit Zahlen zu verstehen,

Mehr

1. Das erste Programm

1. Das erste Programm www.c-programme.de Stefan Thiemert Kapitel 1 - Seite 1 von 8 1. Das erste Programm 1. 1. Analyse Bevor Du mit dem Programmieren beginnst, solltest Du erst einmal verstanden haben, was das Programm überhaupt

Mehr

Präzedenz von Operatoren

Präzedenz von Operatoren Präzedenz von Operatoren SWE-30 Die Präzedenz von Operatoren bestimmt die Struktur von Ausdrücken. Ein Operator höherer Präzedenz bindet die Operanden stärker als ein Operator geringerer Präzedenz. Mit

Mehr

IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken

IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken Im Folgenden finden Sie jeweils die korrekte Antwort zu den im Buch abgedruckten Prüfungsfragen, soweit die Antworten in Textform

Mehr

Grundlagen. Die Komponenten eines C Programms. Das erste Programm

Grundlagen. Die Komponenten eines C Programms. Das erste Programm Grundlagen 1. Die Komponenten eines C Programms 2. Ein Programm erzeugen und übersetzen 3. Variablen Deklarieren und Werte zuweisen 4. Zahlen eingeben mit der Tastatur 5. Arithmetische Ausdrücke und Berechnungen

Mehr

Objektorientierte Programmierung für Anfänger am Beispiel PHP

Objektorientierte Programmierung für Anfänger am Beispiel PHP Objektorientierte Programmierung für Anfänger am Beispiel PHP Johannes Mittendorfer http://jmittendorfer.hostingsociety.com 19. August 2012 Abstract Dieses Dokument soll die Vorteile der objektorientierten

Mehr

4. Einfache Programmstrukturen in C Einfache Programmstrukturen in C

4. Einfache Programmstrukturen in C Einfache Programmstrukturen in C Einfache Programmstrukturen in C 4-1 Welche einfache Programmstrukturen sind zu unterscheiden? Arithmetische und logische Ausdrücke und Zuweisungen Verzweigungen Unvollständige bedingte Anweisungen Vollständige

Mehr

Probeklausur: Programmierung WS04/05

Probeklausur: Programmierung WS04/05 Probeklausur: Programmierung WS04/05 Name: Hinweise zur Bearbeitung Nimm Dir für diese Klausur ausreichend Zeit, und sorge dafür, dass Du nicht gestört wirst. Die Klausur ist für 90 Minuten angesetzt,

Mehr

Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11

Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11 Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11 Wozu objektorientiertes Programmieren? Die Welt besteht für den Menschen

Mehr

Einführung in die Scriptsprache PHP

Einführung in die Scriptsprache PHP Herbst 2014 Einführung in die Scriptsprache PHP Wirtschaftsinformatik: 5. Semester Dozenten: Rainer Telesko / Martin Hüsler Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Rainer Telesko / Martin Hüsler 1 Inhalt:

Mehr

Praktikum Betriebssysteme 1. Aufgabe (1)

Praktikum Betriebssysteme 1. Aufgabe (1) FG TECHNISCHE INFORMATIK U BS 041 01 TH 09 Praktikum Betriebssysteme 1. Aufgabe (1) Es wird ein unter LINUX lauffähiges C++-Programm ptab, mit dem Informationen über die Partitionierung von Festplatten

Mehr

Lernfeld 6: Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen Fallbeispiel Baukredit

Lernfeld 6: Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen Fallbeispiel Baukredit Lernfeld 6: Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen Fallbeispiel Baukredit Ralf Adams, TBS1 Bochum Version 3.0 vom 12. August 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 3 2 Handlungssituation: Zinsrechnung

Mehr

Nachname: Vorname: Matr.-Nr.: Punkte: 1. Aufgabe: ( / 25 Pkt.) Gegeben ist das folgende Struktogramm zur Berechnung von sin(x) mit Hilfe einer Reihe.

Nachname: Vorname: Matr.-Nr.: Punkte: 1. Aufgabe: ( / 25 Pkt.) Gegeben ist das folgende Struktogramm zur Berechnung von sin(x) mit Hilfe einer Reihe. Hiermit bestätige ich, dass ich die Übungsleistungen als Voraussetzung für diese Klausur in folgender Übung erfüllt habe. Jahr: Übungsleiter: Unterschrift: 1. Aufgabe: ( / 25 Pkt.) Gegeben ist das folgende

Mehr

Einführung in C++ Operatoren überladen (Klassen)

Einführung in C++ Operatoren überladen (Klassen) Einführung in C++ Operatoren überladen (Klassen) Operatoren überladen Die Überladung von Operatoren ermöglicht es, vorhandene Operatoren (+,-,...) auch auf Objekte von Klassen anzuwenden. Die meisten der

Mehr

Angewandte Mathematik und Programmierung

Angewandte Mathematik und Programmierung Angewandte Mathematik und Programmierung Einführung in das Konzept der objektorientierten Anwendungen zu mathematischen Rechnens SS2013 Inhalt Projekt Vorlesung: praktische Implementierung üben Ein und

Mehr

Dr. Monika Meiler. Inhalt

Dr. Monika Meiler. Inhalt Inhalt 4 Einführung in die Programmiersprache Java (Teil II)... 4-2 4.4 Strukturierte Programmierung... 4-2 4.4.1 Strukturierung im Kleinen... 4-2 4.4.2 Addierer (do-schleife)... 4-3 4.4.3 Ein- Mal- Eins

Mehr

Klausurteilnehmer. Wichtige Hinweise. Note: Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 HS OWL, FB 7, Malte Wattenberg.

Klausurteilnehmer. Wichtige Hinweise. Note: Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 HS OWL, FB 7, Malte Wattenberg. Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 Klausurteilnehmer Name: Matrikelnummer: Wichtige Hinweise Es sind keinerlei Hilfsmittel zugelassen auch keine Taschenrechner! Die Klausur dauert

Mehr