Kultur und Entwicklung in der deutschen EZ

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1 Kultur und Entwicklung in der deutschen EZ konzeptionell durchdacht aber kaum gemacht! Walter Jahn Organisations- und Managementberater für EZ Berater für interkulturelle Themen

2 1. Kultur - Was ist gemeint? Praktiken und Vorstellungen, die die Mitglieder einer Gruppe von Menschen gemeinsam haben.

3 1. Kultur - Was ist gemeint? Ein Vergleich: Bäume und Wälder Wir betrachten die Kontur der Gruppe, nicht des Einzelnen

4 1. Kultur - Was ist gemeint? Kulturelle Werte...beeinflussen implizite Organisationsbilder von Gruppen (z.b. Gesellschaften oder Ländern) Organisationsbilder beantworten zwei wichtige Fragen: Wer hat die Macht was zu entscheiden? Welche Vorgehensweisen/Regeln sind zur Zielerreichung zu befolgen? Zentralisierung der Autorität

5 2. Interkulturalität in der deutschen TZ/EZ seit den 1980er Jahren Berücksichtigung sozio-kultureller Faktoren prozessbegleitende sozio-kulturelle Beratung für operationale, konzeptionelle und strategische Ebene. Breite Umsetzung erfolgte nicht. Prozess war wichtig für Partizipations- und Stakeholderkonzept interkulturelle Trainingsseminare mit dem Ziel, die Kommunikation mit den Partnern zu verbessern.

6 2. Interkulturalität in der deutschen TZ/EZ ab 2000 ein neuer Anlauf Gutachten (2003): Ein organisationsbezogenes kulturelles Konzept (in der GTZ) ist nicht erkennbar. Ziel: Die Wahrnehmung des Themas Kultur intern und extern verstärken, um die Wirkung der TZ-Arbeit zu erhöhen. Durchführung von Diskussions- und Dialogrunden, Runde Tische Eschborner Fachtagung 2010: Vielfalt: der Kulturfaktor Im Ergebnis keine Auswirkungen auf den Kernbereich der GTZ, d.h. der Beratung von Veränderungsprozessen in EL.

7 2. Interkulturalität in der deutschen TZ/EZ Der Kulturbegriff der GIZ /GTZ heute Kulturelle Rechte einhalten und Kultur als Quelle für Innovation und Wettbewerb Sozio-kulturelle Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Prozesse Künstlerische Ausdrucksformen als Motor für Veränderungen Anreiz für Produktion/Vertrieb kultureller Güter Quelle: Kultur und Entwicklung, GTZ 2010

8 2. Interkulturalität in der deutschen TZ/EZ These (1) Die GIZ hat ein bejahendes Verständnis zur Rolle der Kultur in Entwicklungsprozessen. Trotzdem bleibt Kultur in der EZ konzeptionell schwammig. Sie weiß nicht, wie Kultur und Entwicklung in der täglichen Praxis konkreter Entwicklungsvorhaben zueinander in Verbindung stehen und welche Konsequenzen daraus für ihre Arbeit folgen.

9 3. Kultur versus politische EZ Die heutige deutsche EZ ist geprägt von der politischen EZ wie sie ab der 90er Jahre entstand. Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel der Armutsminderung wurde verknüpft mit folgenden Kriterien: Wahrung der Menschenrechte politische Beteiligung demokratische Grundprinzipien soziale und marktorientierte Wirtschaftsordnung gute Regierungsführung

10 3. Kultur versus politische EZ Doch unterschiedliche kulturelle Werte prägen unterschiedliches Verständnis zu Art der Partizipation, Regierungsführung, etc. Eine politische EZ sollte sich mit diesen Unterschieden auseinandersetzen

11 3. Kultur versus politische EZ These (2) Die deutsche EZ hat ein ambivalentes Verhältnis zu kultureller Vielfalt. Einerseits will man die lokale Kultur berücksichtigen und andererseits will eine "politische" EZ eigene Werte zur Gestaltung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Strukturen transportieren. So wird ein allgemeiner Diskurs zu "Kultur und Entwicklung" zwar gerne geführt aber in der konkreten Arbeit vernachlässigt.

12 4. TZ-Management und Kultur Capacity WORKS ist das Managementmodell der GTZ / GIZ CW dient der Steuerung von Vorhaben und hilft die Frage zu beantworten, wie die GTZ arbeitet....um die erwünschten Ziele und Wirkungen zu erreichen Zitate aus CW-Papieren, Zu CW siehe:

13 4. TZ-Management und Kultur Die Erfolgsfaktoren von Capacity WORKS Strategie Ausrichtung des Vorhabens, Bewertung von Optionen Kooperation Kooperationssystem, Partnerschaften, Verhandeln Steuerung Prozesse Lernen Struktur, Verantwortungen, Entscheidungen, Kommunikation Gestaltung von Prozessen, Interventionsarchitekturen Lernarchitektur auf allen Ebenen

14 3. TZ-Management und Kultur Beispielhafte kulturell bedingte Ausprägungen von Managementelementen für die impliziten Organisationsbilder Pyramide und gut geölte Maschine Die CW Erfolgsfaktoren Strategie Kooperation Steuerung Prozesse risikobereit beziehungsorientiert eher informellen Charakter direkte Supervision Kontrolle Excellence of Manager In-Group Regeln Betonung auf ausgewogene Strategie Risiko zur Verhinderung von Misserfolg Fachorientiert, formalisiert Fokus an Interessen nicht Positionen detailliertes Planungssystem Selbstverantwortung transparente, standardisierte Verfahren Lernen/Innov. Meinung Vater -Figur wichtig Vorschläge informell Info.weitergabe machtorientiert Analyseprozess vor Übernahme Infoweitergabe bei konkr. Bedarf

15 4. TZ-Management und Kultur Priorisierung, Ausgestaltung und Umsetzung dieser Managementelemente wird von kulturellen Werten und Praktiken beeinflusst.

16 4. TZ-Management und Kultur These (3) Das CW-Managementmodell hat einen kulturellen blinden Fleck. Das Modell thematisiert nicht wie das WIE der GTZ mit dem anderen WIE der Partner umgehen will. Das Modell impliziert universelle Gültigkeit.

17 4. TZ-Management und Kultur Ziele und Wirkungen Ziele und Wirkungen das WIE des Andockens an das WIE des Partners ist noch zu beantworten.

18 Zusammenfassung Kulturelle Werte und daraus resultierende Praktiken wachsen über Generationen Veränderungsprozesse ebenso Außenstehende, wie internat. EZ-Organisationen: Erwartungen speisen sich meist aus Erfahrungen des eigenen Landes Beide Seiten in der EZ besitzen oft einen kulturell blinden Fleck Wer internationale Partnerschaften eingeht wie in der EZ, sollte sich Wissen über die Konturen des Eigenen wie des Partnerlandes aneignen. Das hilft dem Dialog. Die deutschen EZ-Organisationen wissen dazu noch zu wenig.

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