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1 können die Bedeutsamkeit von Festen und Feiern im privaten, öffentlichen und kirchlichen Rahmen darlegen und Aufgaben bei der Gestaltung übernehmen; kennen die Grundstruktur des Kirchenjahres mit seinen Hauptfesten und die zugehörigen biblischen Geschichten; können Geschichten aus der Bibel nacherzählen (zum Beispiel Gleichnisse), in denen Gottes Nähe Menschen verändert, und kennen Gebete (zum Beispiel Psalmen), in denen Menschen sich an Gott wenden; wissen, dass sich die Religiosität des Menschen in unterschiedlichen Religionen und Konfessionenkonkretisiert. können wahrnehmen und beschreiben,dass Menschen auf Beziehung und Bestätigung angewiesen, zugleich auch verführbar sind; können zeigen, dass nach christlicher Auffassung der Mensch mit Leib und Seele von Gott erschaffen ist und ihm damit Selbstbejahung und Selbstverantwortung ermöglicht werden; erkennen, dass Menschen für ihr Leben verantwortlich und zugleich auf Barmherzigkeit angewiesen sind; kennen biblische Heilungsgeschichten und deren Hoffnungsaspekt für Menschen in Not. können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid undtod herausfordert; kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung, und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen; können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist. können unterschiedliche Menschenbilder darstellen, vergleichen und beurteilen; können Grundzüge des christlichen Menschenbildes und sie begründende biblische Texteaufeinander beziehen. können religiöse Ausdrucksformen in unserer Gesellschaft erkennen und zuordnen; können Beispiele von Ungerechtigkeit beschreiben und nach deren Ursachen und können zentrale ethische Aussagen der Bibel (Dekalog; wichtige Abschnitte der Bergpredigt, zum können unterschiedliche Deutungen der Wirklichkeit miteinander vergleichen; 1/6

2 Folgen fragen; Beispiel Goldene Regel; Doppelgebot der Liebe) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen; wissen, dass sich das (Schul- )Jahr besonders an kirchlichen Festen orientiert; können den Wert des Sonntags für das persönliche und gemeinschaftliche Leben erläutern; können Gleichnisse als Erzählungen deuten, die auf ein verändertes Verhalten in der Gesellschaft zielen. kennen die biblische Weisung, für Gerechtigkeit einzutreten, und können ihr eigenes Gerechtigkeitsempfinden dazu in Beziehung setzen; können zeigen, dass Hilfsbereitschaft zu einem besseren Zusammenleben in der Gesellschaft beiträgt; wissen, dass diakonisches Handeln eine Grundfunktion von Kirche ist, und kennen als Beispiel die Suchthilfe diakonischer Einrichtungen. kennen daraus sich ergebende Herausforderungen für die eigene Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft; können zwei weitere, gegenwärtig relevante ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten. können Wirklichkeit als Schöpfung Gottes interpretieren und die entsprechenden biblischen Texte auslegen; können Möglichkeiten und Grenzen verantwortlichen Handelns abwägen. kennen Aufbau und Überlieferung der Bibel und können Textstellen nachschlagen; können exemplarisch biblische Texte zu ihren Entstehungssituationen in Beziehung setzen; können erklären, dass die Bibel für Christinnen und Christen Heilige Schrift ist und damit besondere Bedeutung hat; können Luthers Bibelübersetzung erzählerisch in seine Biografie einbetten; kennen die kulturelle Wirkung der Lutherbibel; können die zentrale Bedeutung der Bibel in der Evangelischen Kirche darlegen und begründen; können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden; können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen; können an einem Beispiel Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren. können biblische Texte sachgemäß auslegen und auf konkrete Problemstellungen beziehen; können die Eigenart religiöser Sprache in ihrer Vielschichtigkeit (zum Beispiel symbolisch, metaphorisch) an biblischen Beispielen aufzeigen. 2/6

3 kennen zu den wichtigsten Festen im Kirchenjahr eine biblische Erzählung; können drei Gleichnisse Jesu nacherzählen und an ausgewählten Psalmen Lob, Dank und Klage beschreiben. können unterschiedliche Deutungen von Wundergeschichten können Botenspruch und Visionsbericht als charakteristische Form prophetischer Rede beschreiben. können an Beispielen zeigen, wie sich Menschen in Worten der Klage, des Dankes und des Lobes an Gott wenden; kennen biblische Bildworte für Gott und können eigene Gottesbilder aussprechen und bedenken; können zeigen, wie Jesus in Gleichnissen vom Reich Gottes erzählt. können darstellen, inwiefern die Wiederentdeckung des menschenfreundlichen Gottes auf Luther befreiend gewirkt hat; können am Beispiel des Amos verdeutlichen, wie der Gott der Gerechtigkeit gegen soziale Ungerechtigkeit zur Geltung gebracht wird; können Sprachformen der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten; können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen; können begründen, dass der Glaube an Gott Freiheit gegenüber totalitären menschlichen Ansprüchen ermöglicht; können darlegen, inwiefern Auschwitz den Glauben an Gott in eine Krise geführt hat; können Grundzüge des Glaubens an Gottargumentativ entfalten; können die Bedeutung Jesu Christi für den spezifisch christlichen Zugang zur Frage nach Gott können Gemeinsamkeiten und Unterschiede des islamischen und des christlichen Gottesverständnisses benennen und reflektieren. können das christliche Gottesverständnis mit hinduistischen oder buddhistischen Vorstellungen vergleichen. können zeigen, wie sich der Glaube an Gott auf menschliches Handeln auswirkt. 3/6

4 können die Geschichte Jesu in Grundzügen wiedergeben, wie sie in der Bibel erzählt wird und sich in den Festen des Kirchenjahres spiegelt; verfügen über Grundkenntnisse zu Zeit und Umwelt Jesu, soweit sie zum Verständnis der ausgewählten Gleichnisse nötig sind; können zeigen, dass die in der Reformation neu entdeckte Bedeutung Jesu sich in konkreter Kritik an der Katholischen Kirche ausgewirkt hat; an ausgewählten Wundergeschichten zeigen, wie Jesus sich Menschen zuwen-det. können am Beispiel der Biografie eines Menschen oder der Geschichte einer Gemeinschaft zeigen, dass der Glaube an Jesus Christus die konkrete Lebensführung im Alltag und in extremen Situationen bestimmen kann; können anhand der Bergpredigt den Vollmachtsanspruch Jesu können Grundzüge der Botschaft Jesu in ihrem historischen und systematischen Zusammenhang erläutern; kennen ausgewählte Texte der Botschaft Jesu vom Reich Gottes und können daraus Konsequenzen für das Selbst- und Weltverständnis ableiten. können ein Gleichnis aus Lk 15 (Jesu Zuwendung zu den Verlorenen), ein Gleichnis aus Mk 4 (vom Kommen des Reiches Gottes) und ein weiteres Gleichnis nacherzählen, in den historischen Kontext einordnen und der Intention nach verstehen; können erklären, dass die Person Jesus von Nazareth Judentum und Christentum verbindet und trennt. die Bedeutung Jesu im Islam darstellen und erklären; können das Verständnis Jesu im christlichen Glauben abheben vom Verständnis religiös herausragender Menschen im Hinduismus oder Buddhismus. DIMENSION: KIRCHE UND KIRCHEN können Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Evangelischen und Katholischen DIMENSION: KIRCHE UND KIRCHEN können Ursachen der Kirchentrennung in der Reformation DIMENSION: KIRCHE UND KIRCHEN können unterschiedliche Haltungen von Christinnen und Christen zum Nationalsozialismus aus deren theologischen Vorstellungen DIMENSION: KIRCHE UND KIRCHEN können die grundlegende Bedeutung der Bibel und der Geschichte Jesu Christi für das Selbstverständnis und die Botschaft der christlichen Kirchen 4/6

5 Kirche erläutern; (Antijudaismus, Verständnis der darlegen; Obrigkeit) herleiten; können Kirchengebäude deuten und mit Synagogen vergleichen; können im Rahmen der Schule Ökumene praktizieren; können die Bedeutung des Sonntags darlegen; Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kirchengebäuden und Moscheen mit ihrer je eigenen Symbolik erläutern. können an einem Beispiel erläutern, wie aus christlicher Überzeugung gegen die nationalsozialistische Ideologie und Praxis Widerstandgeleistet wurde. können die Rolle der Kirche in der Welt von heute an einem konkreten Beispiel darstellen, erläutern und kritisch reflektieren. verstehen Verhaltensweisen und Reaktionen von Menschen, die keiner oder einer anderen religiösen Tradition angehören. am Beispiel der Arbeit mit Suchtkranken die diakonische Arbeit der Kirche begründen und DIMENSION: RELIGIONEN UND DIMENSION: RELIGIONEN UND DIMENSION:RELIGIONEN UND DIMENSION: RELIGIONEN UND können Feste, Rituale und Symbole jüdischen Glaubens und Lebens beschreiben; können Beispiele jüdischen Lebens in Deutschland aus Geschichte und Gegenwart können Ausdrucksformen und zentrale Inhalte des islamischen Glaubens und Lebens beschreiben; können die Biografie Mohammeds in Grundzügen darstellen und Vergleiche zu Jesus ziehen; Hinduismus können Ausdrucksformen hinduistischen Glaubens und Lebens erläutern; können das hinduistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen; können religiöse und weltanschauliche Standpunkte in ihrem historischen Kontext sachgerecht können nicht christliche und christliche Standpunkte dialogisch aufeinander beziehen; können Verbindendes und Unterscheidendes von Judentum und Christentum erläutern. können Informationen über islamisches Leben in der eigenen Region beschaffen und präsentieren. können mindestens drei Götter der hinduistischen Götterwelt mit ihren jeweiligen Attributen beschreiben und deren Bedeutung darlegen; können unterschiedliche Auswirkungen religiösweltanschaulicher Deutungen auf Leben und Handeln kritisch reflektieren. 5/6

6 können Heilswege des Hinduismus darstellen. Oder Buddhismus kennen die Buddhalegende und können sie auf Lehrinhalte des Buddhismus beziehen; können Ausdrucksformen buddhistischen Glaubens und Lebens erläutern; können die konstitutive Bedeutung des Mönchtums für den Buddhismus können das buddhistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen. 6/6

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