Sprachkontrastive Darstellung Deutsch-Türkisch

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1 Germanistik Nuran Aksoy Sprachkontrastive Darstellung Deutsch-Türkisch Studienarbeit

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3 Freie Universität Berlin Wintersemester 2003/2004 Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften: Fächergruppe deutsche Philologie Studiengebiet Deutsch als Fremdsprache Seminar: PS Interkulturelle Kommunikation Sprachkontrastive Darstellung Deutsch- Türkisch Nuran Aksoy Deutsch/ Grundschulpädagogik/ DaF (Staatsexamen, L1) 8. Semester

4 Inhaltsverzeichnis Einleitung Allgemeine Informationen zur türkischen Sprache Sprachfamilie Die Entstehung der türkischen Sprache Dialekte Besonderheiten der Grammatik Phonetik Das Alphabet Akzent und Intonation Vokalharmonien Große Vokalharmonie Kleine Vokalharmonie Orthographie Groß- und Kleinschreibung Konsonantenhäufungen Phonem- Graphem Entsprechungen Morphologie Kasusformen Artikel Personalpronomen Possesivpronomen Pluralbildung Adjektive Komparation Negation, Passiv und das Modalverb können Zusammengesetzte Verbformen Tempusformen Syntax Satzbau Türkische Verbsonderformen (Nebensätze) Fragesätze Resümee Literaturangaben

5 Einleitung Bei der Sprachvermittlung muss berücksichtigt werden, dass verschiedene Sprachen unterschiedliche Laute und Zeichen haben, was nicht nur für die Aussprache, sondern auch für die schriftliche Umsetzung von Bedeutung ist. Denn es können Laute in der einen Sprache existieren und in der anderen wiederum nicht. Doch neben den Unterschieden in der Phonetik variieren Sprachen auch in den morphologischen, syntaktischen, lexikalischen und semantischen Bereichen. Diese Unterschiede innerhalb von zwei Sprachen sollen am Beispiel Deutsch und Türkisch dargestellt werden. Denn die Türken bilden in Deutschland die höchste Ausländeranzahl und somit werden die meisten Deutsch als Fremdsprache Kurse in Deutschland (vor allem in Berlin) von türkischen Bewohnern besucht. Deshalb ist es auch wichtig, wenn Deutsch als Fremdsprachelehrer den Deutschlernern diese Sprache näher bringen wollen, sich auch mit einigen Schwierigkeiten bzw. Besonderheiten der türkischen und natürlich auch der deutschen Sprache vertraut machen. Denn nur so können Lösungswege zur Fehleranalyse und zur Fehlertherapie gefunden werden. Grundlegende Eigenschaften der türkischen Sprache zu kennen, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Deutschlehrer, der die Interferenzprobleme seiner türkischen Deutschlerner verstehen will bzw. seine didaktischen Lernziele sinnvoll und erfolgreich einsetzen möchte. Die Untersuchung soll daher in erster Linie einen praktischen Nutzen für den "Deutschen als Fremdsprache" Unterricht haben. Dieses Ziel soll in der vorliegenden Untersuchung auf folgender Weise realisiert werden: Zunächst erfolgt eine allgemeine Information zur türkischen Sprache, die die Anfänge und die Besonderheiten der Sprache erläutert. Anschließend wird die türkische Sprache vorgestellt, angefangen von der Phonetik, der Orthographie, der Morphologie und zuletzt der Syntax. (Auf Semantik und Lexik wird in dieser Arbeit verzichtet, da dies einen größeren Umfang in Anspruch nehmen würde). Dabei wurden die morphologischen und syntaktischen Aspekte der Sprache intensiver als die anderen Bereiche behandelt. Der Sprachvergleich erfolgt jeweils im Anschluss des Türkischen, so dass die Kontraste besonders betont werden. Der vorliegende Sprachvergleich versucht besonders, den didaktischen Aspekt einer kontrastiven Sprachvermittlung anhand konkreter Beispiele zu berücksichtigen. Um die Darstellung der Beispiele zu veranschaulichen, sind sie mit Farben besonders hervorgehoben worden: Türkische Wörter und Sätze sind ausschließlich in rot geschrieben, wortwörtliche 3

Inhalt.

Inhalt. Inhalt EINLEITUNG II TEIL A - THEORETISCHE ASPEKTE 13 GRAMMATIK 13 Allgemeines 13 Die sprachlichen Ebenen 15 MORPHOLOGIE 17 Grundbegriffe der Morphologie 17 Gliederung der Morpheme 18 Basis- (Grund-) oder

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