«Hörst Du mich?» Das Abenteuer Telekommunikation

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1 «Hörst Du mich?» Das Abenteuer Telekommunikation

2 Samuel Finley Breese Morse Guglielmo Marconi

3 Vorwort «Kinderspielzeug!» urteilten die Leute, als der Deutsche Philipp Reis um 1861 einen selbst erfundenen Apparat präsentierte, der Musik und Sprache über Drähte schicken konnte. Das Telefon ein Kinderspielzeug? Die Geschichte des Telegrafen, des Telefons und des Radios ist spannend und nimmt immer wieder überraschende Wendungen. Sie war in den ersten hundert Jahren geprägt von Erfindern und Tüftlern, die fast immer als Einzelkämpfer ihre Visionen verfolgten. Später wurde es klar, dass mit den bahnbrechenden Erfindungen der Pioniere eine ganze Menge Geld zu verdienen war und damit erwachte das Interesse der Industrie. In Europa und den USA entstanden Industrieunternehmen, die Forschern, Physikern und Ingenieuren Entwicklungslabors zur Verfügung stellten und so den Fortschritt vorantrieben. Diese kleine Broschüre vermittelt einen Rückblick auf die Entwicklung der Telekommunikation. Ohne den Anspruch, jeden Namen zu nennen, der in dieser Geschichte eine Rolle gespielt hat. Dafür mit Bewunderung für den Pioniergeist, der immer wieder kluge Köpfe dazu beflügelt, Neuland zu erobern. Gestern, heute und morgen. Carl Ferdinand Braun

4 Impressum Herausgeber Swisscom AG, Schulen ans Internet, Bern Gestaltung Druck Benteli Hallwag Druck AG, Bern Bilder Kontrast, Atelier für Fotografie, Schönbühl (Titelseite, S. 6, 22 und 44) Museum für Kommunikation, Bern Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Museums für Kommunikation, Bern. Das Copyright für die Abbildungen konnte nicht in allen Fällen ermittelt werden. Urheberansprüche sind an Swisscom AG, Schulen ans Internet zu richten. Swisscom AG, Auflage (Erstauflage )

5 Inhalt Die Geschichte der Telegrafie 6 Von Schreihälsen, Buschtrommeln und Signalfackeln 8 Die grossen Zeiten der optischen Telegrafie 9 Die Telegrafie gerät unter Strom 12 Die Telekommunikation wird zum Allgemeingut 17 Die Telegrafie in der Schweiz 20 Die Geschichte des Telefons 22 Die Erfindung des Telefons 24 Die Überwindung der Distanz 29 Das Telefon wird praxistauglich 31 Die Mehrfachtelefonie wird Realität 32 Die Automatisierung der Telefonie 33 Die Erfindung der drahtlosen Nachrichtenübermittlung 35 Das Telefon erobert die Schweiz 38 Mobiltelefonie in der Schweiz 41 Die Geschichte des Internets 42 Die Geschichte des Radios 44 Die Ursprünge der Radiotechnik 46 Die Vision vom Radio wird Realität 49 Im Äther gehts ab 52 Der Transistor kommt 55 Die Schweiz auf Empfang 57

6 Signale aus einer anderen Zeit.

7 Die Geschichte der Telegrafie Schon in längst vergangenen Zeiten war es ein Bedürfnis der Menschen, über längere Mit diesem gewaltigen Horn soll Alexander der Grosse seine Krieger zusammengerufen haben Entfernungen miteinander kommunizieren zu können. Nicht selten aus kriegerischen und politischen Gründen. Es galt, Freunde und Verbündete vor nahenden Feinden zu warnen, Nachrichten von Siegen und Niederlagen zu verbreiten oder Anweisungen aus den Hauptstädten in die Provinzen hinaus zu tragen. Dass es dabei möglichst Wie schlägt man der Distanz ein Schnippchen? Oder: Die Telegrafie als Ursprung der modernen Telekommunikation. schnell gehen sollte, versteht sich von selbst. Telegraph (auch:) Telegraf; von griechisch «tele» = «fern, weit», «gràphein» = «ritzen, einritzen, schreiben» 7

8 Telegrafie Von Schreihälsen, Buschtrommeln und Signalfackeln Von Mund zu Ohr zu Mund zu Ohr zu Mund zu Ohr Warnrufe sind so alt wie die Menschheit. Sie sind die Vorläufer der Rufposten, die bei Persern und Römern für die Nachrichtenübermittlung eingesetzt wurden. Das ging so: Die Posten standen in Rufweite voneinander entfernt und gaben eine Meldung vom einen zum anderen weiter. Dies über grosse Distanzen hinweg. Rekordhalter waren wohl die Römer, die mit dem Rufpostensystem eine Meldung innerhalb eines Tages über eine Distanz von 240 km weitergeben konnten. Im Laufe der Jahrhunderte, von der Antike bis zur Neuzeit, waren es dann Meldeläufer und Meldereiter, Meldehunde und Brieftauben, die Nachrichten in mündlicher oder schriftlicher Form überbrachten. Der Alpsegen, um 1870 Fackeltelegrafie, 336 v. Chr. > Das Wichtigste in Kürze Vom Meldereiter zur optischen Telegrafie 500 v. Chr. Die Angaren, berittene Königsboten der Perser, befördern mittels Stafetten Nachrichten innerhalb einer Woche über eine Distanz von 2529 km. 490 v. Chr. Ein Meldeläufer überbringt die Nachricht vom Sieg der Athener über die Perser auf dem Schlachtfeld von Marathon. Um 450 v. Chr. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtet von Feuerzeichen mittels Fackeltelegrafie. Es handelte sich wohl um den Ursprung der optischen Telegrafie. Feuer und Flamme für heisse News Neben Rufsignalen spielten für die Nachrichtenübertragung seit je auch optische Signale eine wichtige Rolle. Zum Beispiel benutzten die alten Perser, Griechen, Karthager und Römer raffinierte Feuersignalsysteme wie die Fackeltelegrafie. Das heisst, sie übermittelten Signale durch ein- oder mehrmaliges Heben und Senken einer oder mehrerer Fackeln. Die Fackelposten waren in Sichtweite voneinander aufgestellt und gaben die Signale vom einen zum anderen weiter. So war es möglich, Meldungen über Hunderte von Kilometern hinweg zu übermitteln. Die Idee mit den Fackelsignalen war schlau und sie hatte Zukunft. Denn es handelte sich um den Ursprung der optischen Telegrafie, an der im 17. Jahrhundert weiter getüftelt wurde und die gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich ihre Blütezeit erleben sollte. 8

9 Die grossen Zeiten der optischen Telegrafie Null Bock auf Telegrafie. Noch im Jahre 1816 liess die englische Admiralität verlauten: «Telegraphen, welcher Beschaffenheit auch immer, sind überhaupt unnütz.» Seltsame Experimente im Park Es war ein schöner Tag im Jahre 1690, als der französische Physiker Guillaume Amontons im gepflegten Pariser Park Jardin de Luxembourg in aller Öffentlichkeit Experimente mit optischer Telegrafie durchführte. Er postierte in den berühmten Gartenanlagen in grösseren Abständen eine Reihe von Gehilfen, die mit Fernrohren ausgerüstet waren und einander beobachteten. Plötzlich übermittelte einer dem anderen wahrscheinlich mittels Armbewegungen ein Zeichen, das dieser wiederum an den nächst folgenden weitergab. Zeichen für Zeichen setzte sich so eine Nachricht zusammen. Das Übertragungsprinzip wurde Semaphor genannt (von griechisch «sema» = Zeichen, «phoros» = «tragend»). Semaphor heisst auch die Flaggensprache der Seeleute, mit der noch heute Meldungen von Schiff zu Schiff weiter gegeben werden. Die zappelnden Balken von Chappe Im Laufe des 18. Jahrhunderts pröbelten verschiedene Gelehrte an optischen Telegrafensystemen. Eines gelangte schliesslich zu einer gewissen Bedeutung: Der aus einer Astronomen- und Ingenieursfamilie stammende Franzose Balkentelegraf 9

10 Telegrafie Claude Chappe Claude Chappe erfand im Jahre 1791 den Balkentelegrafen. Das System bestand aus einer Reihe von Steintürmen, die etwa 5 bis 10 km voneinander entfernt gebaut wurden. Jeder Turm trug ein T-förmiges Balkengerüst mit beidseitig angebrachten, beweglichen Signalbalken. Mit verschiedenen Winkelpositionen der beiden Balken konnte das ganze Alphabet gebildet werden. Nachdem Chappe am 12. Juli 1793 zum Geschäftsführer der französischen Telegrafenlinien ernannt worden war, baute er die erste Telegrafenturm-Linie mit 16 Zwischenstationen zwischen Paris und Lille über eine Strecke von 230 km. Der Sonnenschreiber von Gauss Claude Chappe fand ein tragisches Ende. Er nahm sich 1805 das Leben, als er erfuhr, dass seine Erfindung von anderen Ingenieuren kopiert oder durch andere Systeme konkurrenziert wurde. Ob er von der Arbeit des Göttinger Mathematikers Carl Friedrich Gauss gewusst hatte, ist allerdings nicht bekannt. Dieser entwickelte ein Gerät, mit dem mittels eines Spiegels Sonnenlicht gebündelt und in Zeichenempfänger,

11 > Das Wichtigste in Kürze Balken und Sonnenlicht als Vermittler von Signalen ca v. Chr. Die alten Ägypter experimentieren mit Elektrizität. Im Geschichtsmuseum von Kairo sind seltsame Steine zu sehen, die von heutigen Wissenschaftlern als Batterien bezeichnet werden Der französische Physiker Guillaume Amontons führt in Paris Experimente mit optischer Telegrafie durch. Form von Lichtsignalen über mehrere Kilometer hinweg weiter gegeben werden konnte. Sinnigerweise nannte der Gelehrte seine Erfindung «Heliograf», ein Begriff, der sich aus dem Griechischen ableitet und soviel bedeutet wie «Sonnenschreiber». Vielleicht würden wir uns über weite Distanzen heute noch mittels Balken und Spiegel verständigen, wenn nicht eine Entdeckung dazwischen gekommen wäre, die die Welt veränderte: Die Nutzbarmachung der Elektrizität Der Genfer Mathematikprofessor Georges-Louis Le Sage erfindet eine elektrische Apparatur zur Übertragung von Nachrichten. Carl Friedrich Gauss und Georges-Louis Le Sage 1791 Der Franzose Claude Chappe erfindet den Balkenoder Flügeltelegrafen. 1793/94 Chappe baut die erste Telegrafenlinie mit Balkentelegrafen zwischen Paris und Lille Der deutsche Mathematiker Carl Friedrich Gauss aus Göttingen erfindet den Heliografen. 11

12 Telegrafie Die Telegrafie gerät unter Strom Batterie aus Leydener Flaschen Ein Elektroschock mit Folgen Wann genau die Elektrizität entdeckt wurde, lässt sich nicht genau bestimmen. In Form von Blitzen erschreckte sie wohl schon Höhlenbewohner und Pfahlbauer. Überliefert ist, dass Gelehrte bereits anfangs des 17. Jahrhunderts mit Reibungselektrizität experimentierten. So richtig populär wurde die Elektrizität sozusagen schockartig im 18. Jahrhundert: Im Jahre 1746 arbeitete der holländische Physiker Pieter van Musschenbroek mit einer sogenannten Leidener Flasche, einer Art primitivem Kondensator, als er plötzlich von einem starken Elektroschock getroffen wurde. «Eine schreckliche Erfahrung», notierte er mit zitternder Hand in seinen Schriften, aber die Entdeckung der Kräfte des elektrischen Stromes erwies sich als Schritt in eine neue Zeit. Die Magie der Magnetnadel Genau genommen war der Münchner Professor Samuel Thomas von Sömmering der Erste, der einen Telegrafen mittels Elektrizität zum Funktionieren brachte. Von Sömmerings Telegraf war ein raffiniertes elektrochemisches System mit 35 Drähten für jeden Buchstaben und jede Zahl einen und mit einem Säurebehälter auf der Empfangsseite, wo die Buchstaben und Zeichen durch Samuel Thomas von Sömmering und Hans Christian Oersted 12

13 Von Sömmerings elektrochemischer Telegraf, 1884 Bläschen angezeigt wurden. Die Apparatur war beeindruckend, aber es war ihr keine Zukunft beschieden. Die für die Entwicklung der elektrischen Telegrafie bahnbrechende Idee kam 1820 vom dänischen Physiker Hans Christian Oersted: Er hielt eine Magnetnadel unter den Strom führenden Draht einer elektrochemischen Batterie und konnte beobachten, wie die Nadel sofort abgelenkt wurde. Damit hatte er den Elektromagnetismus entdeckt. Fünfnadeltelegraph, 1836 «Mickelmann kommt!» Die elektrische Energie beflügelte die grossen Geister der Wissenschaft. Spannung lag in der Luft. Fast gleichzeitig nahmen verschiedene Forscher und Tüftler Oertsteds Entdeckung des Magnetnadeleffektes auf und machten sie für die Telegrafie nutzbar. So baute der in russischen Diensten stehende Offizier Schilling von Cannstadt im Jahre 1832 einen Nadeltelegrafen, bei dem an bestimmten Nadelausschlägen die Ziffern 1 bis 10 zugeordnet waren. 13

14 Telegrafie Schilling von Cannstadt Auch der Göttinger Physiker Carl Friedrich Gauss der selbe Mann, der den Heliografen erfand blieb nicht untätig. Gemeinsam mit seinem Kollegen Wilhelm Weber entwickelte er die erste brauchbare elektrische Telegrafenanlage. Für den Test verbanden die beiden Forscher die Sternwarte Göttingen mit dem über 1,5 km entfernten physikalischen Kabinett. Die Leitung bestand einesteils aus Kupfer und andernteils aus Eisendraht. Es war wohl die erste Freileitung der Welt. Mit einer Geschwindigkeit von 9 Buchstaben pro Minute übermittelten Gauss und Weber das erste Telegramm. «Mickelmann kommt!» lautete die Botschaft, für welche die Magnetnadel 40 Mal ausschlagen musste. Ein Kunstmaler tickt richtig Warum gerade Mickelmann? Wahrscheinlich entsprang der Name lediglich einer spontanen Eingebung der ersten Telegrafisten. Jedenfalls hatte er für die weitere Entwicklung der Telekommunikation keinerlei Bedeutung. Ganz im Gegensatz zu einem Mann, der aus dem Land von Micky Maus stammte und bis heute fast ebensolche Berühmtheit geniesst: Samuel Finley Breese Morse. Morse war Kunstmaler und Erfinder. Er malte Porträts und romantische Landschaftsbilder. Und er war ein leidenschaftlicher Bastler. Ab 1833 stellte er Versuche mit einem elektromagnetischen Schreibtelegrafen an, den er 1837 patentieren liess. Das System war ein kurios aussehender Samuel Finley Breese Morse 14

15 Punkt Punkt Strich Apparat, für den er eine seiner Malerstaffeleien geopfert hatte. Es bestand aus einem Taster als Sendestation, der mit einem Empfangsapparat verbunden war. Per Tastendruck wurde ein Stromkreis geschlossen und geöffnet. Auf der Empfängerseite drückte ein seitlich pendelnder Schreibstift gegen einen sich kontinuierlich bewegenden Papierstreifen. Auf diesem wurde die Botschaft in Form einer ununterbrochenen Linie ähnlich einem EKG (Elektrodiagramm) sichtbar. Der erste Morse-Telegraf, 1837 Mit Punkten und Strichen ist alles gesagt Es vergingen sieben lange Jahre bis Morses Erfindung Anerkennung fand. In den Jahren 1843/44 errichtete er die erste Telegrafenleitung über eine längere Distanz von Washington (District of Columbia) nach Baltimore (Maryland). Die Länge der Leitung betrug rund 40 Meilen, was etwa 50 km entspricht. Mit einem bereits etwas aus- > Das Wichtigste in Kürze Viele kluge Köpfe schaffen Neues. Morse schafft den Durchbruch Der deutsche Gelehrte Samuel Thomas von Sömmering erfindet einen Telegrafen, dessen Funktion auf der chemischen Wirkung des elektrischen Stromes beruht Der Däne Hans Christian Oersted entdeckt die Beeinflussung der Magnetnadel durch den elektrischen Strom. Das Zeitalter der elektromagnetischen Telegrafie beginnt. Schreibtelegraf von Morse 1832 Der deutsche Offizier und Wissenschaftler Schilling von Cannstadt erfindet den ersten brauchbaren Nadeltelegrafen. 15

16 Telegrafie 24. Mai 1844: Morse übermittelt das erste Telegramm über eine längere Distanz 1833 Die deutschen Physiker Carl Friedrich Gauss und Wilhelm Weber bauen in Göttingen die erste vollwertige Telegrafenanlage, die längere Übertragungsdistanzen bewältigt Der Amerikaner Samuel Finley Breese Morse macht erste Versuche mit einem Schreibtelegrafen Der Engländer William Cooke meldet das Patent für einen fünfdrahtigen elektrischen Telegrafen an Morse schafft den Durchbruch. Er lässt seinen Schreibtelegrafen patentieren Morse schenkt der Welt das berühmte Morsealphabet, das in veränderter Form heute noch verwendet wird. gereifteren Schreibtelegrafen übermittelte Morse am 24. Mai 1844 die Botschaft «What hath God wrought?», was bedeutet «Was Grosses hat Gott gemacht?». Als Code verwendete er das von ihm erfundene, berühmte Morse-Alphabet, mit dem man mit Kombinationen von Punkten und Strichen sämtliche Buchstaben und Satzzeichen darstellen kann. Das Morsealphabet wird heute noch im Amateur- und Schiffsfunk benutzt und eignet sich ideal für die Verständigung mittels selbst gebauter Telegrafen mit Leuchtdioden, Lämpchen oder Summern. Carl Friedrich Gauss (links), Wilhelm Eduard Weber (rechts) 24. Mai 1844 Morse übermittelt das erste Telegramm über die von ihm errichtete, rund 50 km lange Telegrafenlinie zwischen Washington und Baltimore. 16

17 Die Telekommunikation wird zum Allgemeingut Reliefschreiber von Morse mit Federantrieb Die Telegrafie erobert die Welt In der Gründerzeit der elektrischen Telegrafie waren es einzelne grosse Köpfe, die mit ihren Erfindungen Meilensteine setzten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es dann zunehmend die Industrie, die die Entwicklung vorantrieb. Die Telegrafenapparate wurden verfeinert, die Übermittlungsqualität über lange Distanzen durch den Einbau von Relais-Stationen wurde ständig weiter verbessert und überall in der Welt wurden Telegrafenleitungen verlegt. Sie wurden nicht nur über Land gezogen, sondern auch in den Weltmeeren versenkt. Zum Beispiel lieferten sich um 1870 drei verschiedene Firmen einen harten Konkurrenzkampf, um eine über km lange Telegrafenleitung zwischen London und Kalkutta zu erstellen. Alle drei Leitungen wurden schliesslich in Betrieb genommen. Kabelverlegung im Persischen Golf (links) und im Atlantik (rechts) 17

18 Telegrafie Werner von Siemens > Das Wichtigste in Kürze Rund um den Erdball wird telegrafiert Zwischen Paris und London wird eine Telegrafenverbindung in Betrieb genommen. Im Ärmelkanal wird das erste Unterseekabel verlegt Der britische Ingenieur David Edward Hughes erfindet den ersten Typendrucktelegrafen. Erstmals konnten Telegramme in Normalschrift gesendet und empfangen werden. Die guten alten Telegrafen lassen sich nicht unterkriegen Das Telefon war schon längst erfunden (siehe auch Seite 24) und begann dem Telegrafen allmählich Konkurrenz zu machen. Dennoch vermochte sich die Telegrafie als wichtigste Technik für die Nachrichtenübermittlung über sehr grosse Distanzen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu behaupten. Höhepunkte in der Entwicklung waren beispielsweise der Wechselstrom-Telegraf mit sechs Frequenzen und die im Jahre 1927 durch Siemens & Halske lancierten zwölffachen Tonfrequenztelegrafen. Bereits ein Jahr später wurde die erste Fernschreibmaschine in Betrieb genommen. Löcher noch und noch Mit der Zeit entstand unter dem Namen Telexnetz ein weltumspannendes öffentliches Fernschreibnetz, das bis zur Erfindung des Internets gegen Ende des 20. Jahrhunderts das wichtigste System für die schriftliche Nachrichtenübermittlung bleiben sollte. Die damals modernen Telexgeräte verfügten wie Schreibmaschinen über Tasta Via Unterseekabel, das durch den amerikanischen Kaufmann und Ingenieur Cyrus W. Field finanziert und verlegt wurde, wird erstmals ein Telegramm über den Atlantik geschickt. Cyrus W. Field Typendrucktelegraf von David Edward Hughes, um

19 Telexgerät mit Lochstreifen, um /70 Zwischen London und Kalkutta wird eine über km lange Telegrafenleitung in Betrieb genommen Der junge Thomas Alva Edison entwickelt den Quadruplex-Telegrafen. Dank dem Multiplex-Verfahren können in beiden Richtungen gleichzeitig je zwei Telegramme übermittelt werden. 1886/88 Der Deutsche Physiker Heinrich Hertz entdeckt das Geheimnis der elektromagnetischen Welle Dem Italiener Guglielmo Marconi gelingt es, Signale drahtlos zu übermitteln Die Firma Siemens & Halske bringt den 12-fachen Tonfrequenztelegrafen auf den Markt. turen, über welche die Texte eingegeben werden konnten. Diese wurden in codierter Form auf Lochstreifen übertragen, die als Nachrichtenträger und Impulsgeber dienten. Der Lochstreifen ratterte durch die Maschine des Senders und am anderen Ende der Leitung wurde auf der Empfangsstation die Nachricht in Klartext ausgedruckt. Es geht auch ohne Draht Ab dem Jahre 1894 war die Nachrichtenübermittlung nicht mehr an Leitungen gebunden. Als erstem Menschen gelang es dem Italiener Guglielmo Marconi mit Hilfe elektrischer Wellen ohne Drähte eine Nachricht zu übermitteln (siehe auch Seite 35). Er läutete damit das Zeitalter der drahtlosen Übermittlung von Signalen ein und schuf die Voraussetzungen für die drahtlose Telegrafie, die drahtlose Telefonie und das Radio Der deutsche Ingenieur Robert Hell erfindet den Hell- Schreiber. Dieser funktioniert auf Senderseite wie ein Drucktelegraf und auf Empfängerseite wie ein Bildtelegraf. Ab 1934 Es bilden sich weltweit Fernschreibnetze für die Abwicklung von Telegrammdiensten und den Nachrichtenverkehr von Privaten und Behörden. Das bedeutendste Netz ist das Telexnetz, an welches nahezu alle Länder der Erde angeschlossen sind. Ab ca Das Telefax wird zu einer wichtigen Ergänzung des Telefons. Mit der Telefaxtechnik lassen sich Schriftstücke, Grafiken und Bilder originalgetreu über das Telefonnetz übermitteln. 19

20 Telegrafie Die Telegrafie in der Schweiz Die Börse boomt. Erst die Telegrafie machte es möglich, sich in kürzester Zeit über die Kursentwicklungen an den Börsen in aller Welt zu informieren. Die Schweiz findet den Anschluss Die moderne Schweiz, als Bundesstaat im Jahre 1848 gegründet, war noch nicht einmal zwei Jahre alt, als sich der frischgebackene, siebenköpfige Bundesrat mit der Telegrafie zu befassen hatte. Am 7. Januar 1850 wies die Berner Regierung die Landesväter auf die Erfindung des Telegrafen hin und empfahl dessen Einführung in der Schweiz. Die Landesregierung hatte ein offenes Ohr: Am 1. November 1851 gab sie den Startschuss für den Bau von Telegrafenleitungen zwischen Rheineck und Genf sowie zwischen Basel und Chiasso. > Das Wichtigste in Kürze Ein junges Land begeistert sich für die Telegrafie Zwischen Luzern und Sarnen besteht eine mit dem Balkentelegrafen von Chappe betriebene telegrafische Verbindung. 12. September 1848 Die Schweiz erhält eine neue Verfassung und wird zum Bundesstaat. 24. Dezember 1851 Das Bundesgesetz für die Erstellung des elektrischen Telegrafen tritt in Kraft. 15. Juli 1852 In der Schweiz wird zwischen Zürich und St. Gallen der Bau der ersten Telegrafenlinie in Angriff genommen. Rekordleistung: Über 8 Millionen Telegramme in einem Jahr Als Projektleiter für die Erstellung der ersten Telegrafenleitungen engagierte der Bundesrat einen namhaften Physiker, der schon einige Jahre zuvor als Telegrafenspezialist von sich reden gemacht hatte: den Münchner Carl August Steinheil. Der Mann machte seinen Job gut. Am 5. Dezember 1852, ein knappes Jahr nach der Verabschiedung des Telegrafengesetzes, nahm das Schweizer Telegrafenleitungsnetz mit 27 Telegrafenbüros den Betrieb auf und liess die ersten Telegramme durch die Drähte ticken. Im Jahre 1869 wurde der von David Edward Hughes erfundene Typendrucktelegraf eingeführt und 1875 gab es in der Schweiz bereits über 1000 Telegrafenbüros. Die Telegrafie fand Anklang. Man schätzt, dass in der Schweiz zwischen 1870 und 1900 jedes Jahr rund 1,7 Millionen Telegramme vermittelt wurden waren es gut doppelt so viele und im Jahre 1919 erreichte die Zahl der in der Schweiz aufgegebenen Telegramme den nie wieder erreichten Spitzenwert von Danach ging 20

21 Carl August Steinheil Telegrafenamt Zürich, November 1852 Die schweizerische «Direktion der Telegraphenverwaltung» gibt die «Eröffnung des Telegraphen für den Verkehr im Innern der Schweiz» per 5. Dezember 1852 bekannt Im Vierwaldstättersee wird das erste Schweizer Unterseekabel verlegt. Es verbindet Spyssenegg mit Stansstaad Die Zahl der aufgegebenen Telegramme in der Schweiz erreicht den Spitzenwert von In der Schweiz entsteht ein feinmaschiges Telexnetz, das bis zur Einführung des Internets intensiv für den geschäftlichen Nachrichtenverkehr genutzt wird Das Telegramm gibt seinen Abschied. Der Telegrammdienst in der Schweiz wird eingestellt. Telefon, Mobiltelefonie, SMS- Dienste und Internet haben das Telegramm überflüssig gemacht. der Telegrammverkehr kontinuierlich zurück. Der Siegeszug des Telefons und anderer Medien war nicht mehr aufzuhalten und die Telegrafie wurde nach und nach verdrängt. Das Ende einer Epoche und ein neuer Anfang Das wohl letzte Kapitel der Fernschreibetechnik in der Schweiz begann mit der Einführung der Fernschreibmaschine und des Telexnetzes im Jahre Grössere Firmen schafften sich eigene Fernschreibapparate an und nutzten die Vorteile der modernen Telegrafietechnik um Zeit zu sparen und die Effizienz zu steigern. Gegen Ende der Achtziger Jahre erreichte die Zahl der Telexabonnenten in der Schweiz einen Höchststand. Dann kam das Telefax und etwas später das Internet. Mit dem Netz der Netze begann ein neues Kapitel in der Geschichte der Telekommunikation. Seither sind die Urformen der Telekommunikation nur noch Geschichte. Fernschreibstation Basel,

22 Das grosse Hallo.

23 Die Geschichte des Telefons Wie lassen sich Laute in elektrische Signale umwandeln? Das war die Schlüsselfrage, Kabellegung Wengernalp Jungfraujoch, 1957 mit der sich findige Tüftler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschäftigten. Die Nutzung der Elektrizität erlebte damals eine Blütezeit und brachte laufend Telephon; von griechisch «tele» = «fern, weit», «phoné» = «Stimme». neue technische Errungenschaften hervor. Strahlendstes Beispiel für den Erfindergeist der Elektro-Pioniere: Die erste brauchbare Glühlampe, die in jener Zeit das Licht der Wer hat eigentlich das Telefon erfunden? Oder: Die fixe Idee von der elektrifizierten Sprache. Welt erblickte. 23

24 Telefon Die Erfindung des Telefons Der Trick mit den Schwingungen Etwa zur gleichen Zeit hatte der französische Telegrafenbeamte Charles Bourseul eine Erleuchtung: Wenn man ganz nah an einer beweglichen Platte sprechen würde, die so biegsam sein müsste, dass keine der durch die Sprache verursachten Schwingungen verloren gehen konnte, wenn Charles Bourseul Funktionsprinzip der elektrischen Sprachübertragung die Platte ausserdem im Rhythmus der Schwingungen die Verbindung mit einer Batterie herstellen und unterbrechen würde, dann müsste eine entfernte Platte die gleichen Schwingungen ausführen. Der Gedankengang klingt kompliziert. Wenn es gelingt, ihn nachzuvollziehen, ist er genial. Bourseul hatte das Prinzip der elektrischen Sprachübertragung entdeckt. Der legendäre Gurkensalat Es ist nicht überliefert, ob der kluge Telegrafist seine Theorie in konkrete Modelle umsetzte. Sicher ist jedoch, dass anderenorts bereits ein Praktiker am Werk war. Ohne Kenntnisse von Bourseuls Überlegungen bastelte der Deutsche Philipp Reis einen Apparat, der vom technischen 24

25 Der Telefonapparat von Philipp Reis: Die Geberstation mit dem Sprechtrichter nannte er «Telephonohr». Als «Trommelfell» verwendete er eine Wursthaut Philipp Reis Prinzip her dem Telefon schon sehr nahe kam.1861 gelang es ihm, via Drahtverbindung eine gesprochene Botschaft über Rufweite hinaus zu übermitteln. «Das Pferd frisst keinen Gurkensalat», klang es krächzend und nahezu unverständlich aus dem geheimnisvollen Kasten am Ende der Leitung. Dies war nun also die erste ferngesprochene Nachricht. So einfältig der Satz klingen mag, so intelligent war die Technik, die ihn übertrug. Leider hatte die Welt noch kein Gehör für die epochale Erfindung. Eine Spielerei, meinten Reis Zeitgenossen, ohne Bedeutung für die Menschheit, eigentlich überflüssig. Sie sollten sich gewaltig irren. Die Amerikaner übernehmen Zehn Jahre gingen vorbei. Niemand schien sich für Philipp Reis und seine Erfindung zu interessieren. Offenbar reichte die Vorstellungskraft der Menschen nicht aus, um den gewaltigen Nutzen des Telefons auch nur zu erahnen. Zum Glück gab es Ausnahmen. In den USA beschäftigten sich gleich zwei Männer mit der Idee der Sprachübertra- 25

26 Telefon gung: Der eine war der in Boston lebende Taubstummenlehrer Alexander Graham Bell, der das Reissche Telefon weiter entwickeln und vereinfachen wollte. Der andere hiess Elisha Grey, lebte in Chicago und beschäftigte sich mit der Konstruktion eines «harmonischen Telegrafen». Elisha Grey bei einem Telefonexperiment an der Badewanne Durchbruch im Treppenhaus Bell machte einen Gedankensprung, der Philipp Reis nicht gelungen war: Er kehrte die Wirkungsweise der Geberstation um und machte daraus eine identische Empfängerstation. Die beiden Stationen sahen also völlig gleich aus und waren durch Drähte miteinander verbunden. Zum Sprechen hielt man sie an den Mund, zum Zuhören ans Ohr. Die Dinger sahen schon recht handlich aus, und sie hatten gegenüber dem Vorläufer von Reis einen entscheidenden Vorteil: Sie funktionierten schon ganz anständig. Zumindest auf die kurze Distanz zwischen wenigen Stockwerken. Am 10. März 1876 fand die Hauptprobe statt: «Mr. Watson», sprach Alexander Graham Bell im Erdgeschoss mit sonorer Stimme in die Muschel, «please come here, I want you!». Der Gehilfe im Dachgeschoss vernahm die Stimme seines Herrn und sauste die Treppen hinunter. Alexander Graham Bell: Sein Telefonapparat mit Wandler diente wechselweise als Mikrofon und Hörer 26

27 Das Telefon macht Musik. Mit der Übermittlung von Musikveranstaltungen versuchten die Pioniere das Telefon populär zu machen. Im Endspurt zum Patentamt Derweil war Mr. Grey in Chicago nicht untätig geblieben: Er baute einen Apparat, der viel Ähnlichkeit mit dem Reis-Telefon aufwies und meldete diesen unter Erwähnung von «Gesprächen mit entfernten Personen» flugs beim Patentamt an. Doch Bell war ihm ganz knapp zuvorgekommen. Nur zwei Stunden vorher war seine Anmeldung für ein Telefonpatent beim Amt eingetroffen. Grey hatte das Nachsehen. Schema Telefon An seinem 29. Geburtstag im Jahre 1876 erhielt Alexander Graham Bell das Patent für sein Telefon. Es war ein einträgliches Geburtstagsgeschenk. Denn es handelte sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um das wertvollste Patent, das in den USA je erteilt wurde. Kaum war er im Besitze des Patentes, begann Alexander Graham Bell mit der Vermarktung seiner Erfindung. Zusammen mit seinem Schwiegervater gründete er im Jahre 1879 eine Gesellschaft zur Einführung des Telefons, die heute noch zu den weltweit führenden Unternehmen für Telekommunikation gehört. 27

28 Telefon Die Geburtsstunde des modernen Telefons Alexander Graham Bell war nicht der Einzige, der den weltweiten Siegeszug des Telefons ermöglichte. Der britische Ingenieur David Edward Hughes trug ganz entscheidend zur Verbesserung des Telefons bei: Im Jahre 1878 entwickelte er präzis zum richtigen Zeitpunkt das Kohlekörnermikrofon. Damit schuf er die technischen Voraussetzungen für den Einsatz des Telefons über grosse Distanzen. David Edward Hughes > Das Wichtigste in Kürze Das Telefon hat viele Väter Der Franzose Charles Bourseul publiziert die Theorie der Sprachübertragung mittels Elektrizität. Hughes ordnete hinter der Membran eine Kammer an, die er mit Kohlegranulat füllte. Die Membran würde durch den auftretenden Schall in Schwingungen versetzt und auf diese Weise das Granulat mehr oder minder zusammendrücken. Der elektrische Widerstand würde sich dadurch verändern und im Rhythmus der Schallwellen einen Gleichstrom steuern. Hughes Rechnung ging auf. Die Erfindung des Mikrofons ermöglichte die Trennung von Hör- und Sprechmuschel und damit war der Vorläufer des modernen Telefons geboren Der Deutsche Philipp Reis baut den ersten primitiven Telefonapparat zusammen. 14. Februar 1876 Der gebürtige Schotte Alexander Graham Bell meldet seinen Telefonapparat beim Patentamt an. 14. Februar 1876 Der elektrotechnisch versierte Elisha Grey aus Chicago meldet seinen «harmonischen Telegraphen» beim Patentamt an. Er kommt zwei Stunden zu spät. Kohlemikrofon 1878 Der britische Ingenieur David Edward Hughes erfindet das empfindliche Kohlekörnermikrofon. 28

29 Die Überwindung der Distanz Die leidige Geschichte mit der langen Leitung Noch war das Telefon ein ziemlich unhandliches Ding, das gerade dazu taugte, dass zwei Menschen über eine gewisse Entfernung miteinander reden konnten. Von Sprechund Bedienungskomfort keine Spur. Und vor allem war da immer noch das Problem der Distanz. Die Sprachqualität war keineswegs konstant und sie nahm mit zunehmender Entfernung ab. Dafür gab es verschiedene Ursachen. Eine davon war die Leitung, die als Widerstand wirkt. Eine weitere Störquelle waren Stromverluste durch Ableitung wie sie beispielsweise dort entstehen, wo die Leitung an Isolatoren befestigt ist. Ein weiteres Mal war Erfindergeist gefragt. Telefonleitungen in New York um 1885 Kabellegung in Zürich,

30 Telefon Michael Pupin Eine raffinierte Spule Die Telefonpioniere sahen sich vor zwei Fragen gestellt: Wie lässt sich einerseits der Widerstand einer Leitung verringern, und wie kann anderseits der Strom während der Übertragung verstärkt werden? Die erste Antwort fand im Jahre 1900 der serbische Physikprofessor Michael Pupin mit der Induktionsspule, die zu Ehren des Erfinders auch Pupinspule genannt wird. Das raffinierte Ding wird alle 1830 Meter in die Kabelleitungen eingeschaltet und wirkt der Dämpfung des Kabels entgegen. Bei einem 2 mm dicken Kupferkabel erweiterte sich die Übertragungsdistanz auf 200 km. Dabei sollte es nicht bleiben. > Das Wichtigste in Kürze Die Physiker lassen nicht locker Der serbische Physikprofessor Michael Pupin erfindet die Induktionsspule. Die Sprechdistanz erweitert sich auf 70 bis 100 Kilometer Der Amerikaner Lee de Forest erfindet die Elektronenröhre für die Verstärkung der Sprachfrequenzen (siehe auch Seite 50). Selbstinduktionsspulen zur Verminderung der Sprachdämpfung in Telefonleitungen Pupintopf,

31 Das Telefon wird praxistauglich Die Urgrossmutter der Satellitenschüsseln. Bells Photophon aus dem Jahre 1880 übertrug Sprache mittels Lichtsignalen. Das Telefon: Unding oder Geniestreich? Die Erfindung des Telefons wurde in der Öffentlichkeit eher kritisch aufgenommen und von vielen sogar verdammt. Echo fanden die Telefonpioniere vor allem in der Geschäftswelt. Zu den ersten Nutzergruppen des Telefons zählten Bankiers, Börsenmakler, Hersteller von Telegrafen und Telefonen, Zeitungsredaktoren, Ärzte und Rechtsanwälte. Bis 1910 in den USA und bis in die 30er Jahre in Europa hatte das Telefon im privaten Bereich wenig Bedeutung. Es wurde genutzt wie bis anhin der Telegraf: Für kurze Meldungen, für die Aufgabe von Bestellungen oder für Hilferufe in Notfällen. Von Plaudereien am Telefon keine Rede. Noch galt zwischenmenschliche Kommunikation als Vorgang, der physische Nähe erforderte. Dennoch war der Siegeszug des Telefons nicht mehr aufzuhalten. Bereits im Jahre 1900 erreichte die Zahl der Telefonapparate in den USA die 2,2-Millionen-Marke. 31

32 Telefon Die Mehrfachtelefonie wird Realität > Das Wichtigste in Kürze Leitungen, die es in sich haben. Um 1910 Mit der Entwicklung der Phantomleitung ist es möglich, über zwei Leitungen gleichzeitig drei Gespräche zu übertragen. Um 1920 Mit der Trägerfrequenztelefonie wird die Mehrfachtelefonie Realität Das Breitband- oder Koaxialkabel erlaubt die gleichzeitige Übermittlung von bis zu 600 Gesprächen. Ansicht Koaxialkabel Wie viel darf Telefonieren kosten? Telefonleitungen sind teuer. Um das Telefonieren möglichst billig zu machen, mussten also Wege gefunden werden, um mehrere Gespräche gleichzeitig über eine einzige Leitung zu führen. Ein erster Schritt war die Idee Phantomleitung: Durch Einschalten von Übertragerspulen an den Enden zweier gewöhnlicher Leitungen wird eine künstliche dritte Leitung gebildet. Über die beiden Stammleitungen können somit gleichzeitig drei Gespräche geführt werden. Ein weiterer Entwicklungsschritt war die Trägerfrequenztelefonie: Hier wird ein Frequenzkanal geschaffen, der weiteren Frequenzbändern Platz bietet. Über diese können 24 und mehr Gespräche gleichzeitig übertragen werden. Seit ca.1950 gibt es das Breitband- oder Koaxialkabel: Es überträgt Wechselströme bis zu 4 Millionen Hertz und bietet damit ein Frequenzspektrum für bis zu 600 Sprechkanäle. In den ersten Jahrzehnten der Telefonie waren Phantomleitung und Trägerfrequenztelefonie wichtige Voraussetzungen für die Verbreitung des Telefons. Heute sind diese Technologien überholt. Der Einzug des Glasfaserkabels und die Digitalisierung der Information gegen Ende des 20. Jahrhunderts haben die Welt der Telekommunikation schlagartig verändert. 32

33 Die Automatisierung der Telefonie Handzentrale in Genf, 1883 Hebdrehwähler von A. B. Strowger Die Damen am Schrank Der Spass am Telefon kommt natürlich erst so richtig auf, wenn jeder Mensch nach Belieben mit jedem anderen telefonieren kann. Die Telefonzentrale machts möglich. Ab 1878 entstanden an vielen Orten in den USA und Europa sogenannte Handzentralen. In einer Handzentrale bedienten mehrere junge Damen die Arbeit in der Zentrale war ein typischer Frauenberuf je einen Umschaltschrank für eine gewisse Anzahl Teilnehmer. Für Verbindungen von Teilnehmern, die an verschiedene Schränke angeschlossen waren, schrien sich die Frauen gegenseitig die entsprechenden Nummern zu. Natürlich war das auf die Länge ein unhaltbarer Zustand. Abhilfe schaffte der Multipelschrank, der über eine Vorrichtung verfügte, um die Teilnehmer auch von Schrank zu Schrank miteinander zu verbinden. In einer grossen Handzentrale bediente eine Telefonistin bis maximal Anschlüsse. So viele nämlich, wie sie mit ausgestreckten Armen erreichen konnte. Die Frauen hatten also nach einem langen Arbeitstag wohl kaum mehr das Bedürfnis nach einem Fitnessprogramm. Das Fräulein vom Amt gibt seinen Abschied Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Auch die zuverlässigsten Telefonistinnen waren davor nicht gefeit. Darüber ärgerte sich der amerikanische Geschäftsmann 33

34 Telefon Handzentrale in Kreuzlingen, um 1907 Telefonwähler, wahrscheinlich aus der Patentschrift von A.B. Strowger, 1881 Almon B. Strowger. Aufgrund einer in der Zentrale falsch geschalteten Verbindung hatte er einen Auftrag verloren. Das soll nicht noch einmal vorkommen, sagte er sich, und machte sich ans Werk. Handwerklich begabt wie er war, begann er mit der Entwicklung einer Einrichtung, mit der man unabhängig von menschlicher Unterstützung Verbindungen herstellen konnte. Das Ergebnis seiner Anstrengungen war ein Hebdrehwähler. Flugs meldete er diesen im Jahre 1889 zum Patent an, das er zwei Jahre später auch erhielt. > Das Wichtigste in Kürze Auf die richtige Verbindung kommt es an In New Haven, Connecticut, wird mit 21 Teilnehmern die erste manuelle Telefonzentrale eingerichtet Almon B. Strowger meldet seinen Hebdrehwähler für die automatische Herstellung von Telefonverbindungen zum Patent an. 3. November 1892 Die erste automatische Telefonzentrale der Welt nimmt in La Porte, Indiana, den Betrieb auf. Von den 80 vorhandenen Anschlüssen waren 55 belegt. Der heisse Dreh Der Strowgersche Hebdrehwähler wurde zum Herzstück der automatischen Telefonzentralen, welche die rührigen Telefonistinnen mit der Zeit überflüssig machen sollten. Das Funktionsprinzip war raffiniert: Mit dem Abnehmen des Telefonhörers wurde der Gleichstrom eingeschaltet. Ein im Hörer übertragenes Freizeichen zeigte die Betriebsbereitschaft des Apparates an. Nach dem Drehen der Wählscheibe wurden beim Zurücklaufen der Scheibe Stromimpulse erzeugt. Diese betätigten die Wähleinrichtung in der Telefonzentrale. Entsprechend der Anzahl Stromimpulse stellte Strowgers Hebdrehwähler die Verbindung her. War die Leitung des Angerufenen besetzt, wurde die Verbindung zu einem Tonerzeuger geschaltet, der das Besetztzeichen übermittelte. War die Leitung frei, setzte ein Wechselstrom von 25 Hertz das Läutwerk des Apparates in Betrieb, während im Hörer des Anrufers das Freizeichen ertönte In Hildesheim (D) entsteht die erste automatische Telefonzentrale Europas. 34

35 Die Erfindung der drahtlosen Nachrichtenübermittlung Der heisse Draht im kalten Krieg. Mitten im atomaren Wettrüsten wären Missverständnisse fatal gewesen. Ab 1963 konnten die Präsidenten der USA und der damaligen Sowjetunion über eine direkte Fernschreibleitung (fälschlicherweise «Rotes Telefon» genannt) miteinander kommunizieren. Physikalische Experimente als Kinderspiel Während im Jahre 1874 Alexander Graham Bell im fernen Amerika am ersten Fernsprechapparat bastelte, kam in der Nähe von Bologna ein Junge zur Welt, der einmal ganz gross herauskommen sollte. Er hiess Guglielmo Marconi und war anders als andere Kinder. Gewöhnliches Spielzeug interessierte ihn wenig. Statt dessen kaufte er mit seinem Taschengeld Drähte, Gläser, Stecker, Steckdosen und andere Dinge, schloss sich damit in sein Zimmer ein und baute sonderbare Apparate. Guglielmo Marconi Funktionsprinzip der drahtlosen Übermittlung Der kühne Ritt auf der coolen Welle Kaum zwanzigjährig befasste sich Guglielmo Marconi intensiv mit den Entdeckungen des deutschen Physikers Heinrich Rudolf Hertz. Dieser hatte nachgewiesen, dass sich die Elektrizität in Wellen ausbreitet und dass die Radiostudio Sendeantenne Mikrofon Sender Empfangsantenne Empfänger 35

36 Telefon Heinrich Hertz Geschwindigkeit dieser Wellen messbar ist. Im weiteren bewies Hertz, dass es sich bei Elektrizität um Materie in unsichtbaren Mengen handelt. Der junge Marconi machte die Hertzschen Erkenntnisse für die Praxis nutzbar. Noch in seinem Elternhaus baute er aus einem Metallring und zwei in einem winzigen Abstand nebeneinander positionierten Kugeln einen Apparat, mit dem es ihm gelang, elektromagnetische Schwingungen zu erzeugen und diese wieder aufzufangen. Damit hatte er das Prinzip der drahtlosen Übertragung erfunden. > Das Wichtigste in Kürze Signale aus dem Äther Der britische Physiker James Clerk Maxwell entwickelt die Theorie der elektromagnetischen Felder Dem Briten David Edward Hughes gelingt die erste drahtlose Übertragung mittels eines Funkensenders. Den Funkensendern dieser Zeit verdanken spätere Erfindungen wie das Funktelefon oder der Rundfunk ihren Namen bis 1888 Der Deutsche Physiker Heinrich Rudolf Hertz erzeugt im Labor elektromagnetische Wellen und erbringt gleichzeitig den Nachweis für deren Existenz. Hertz bestätigt damit die Maxwellsche Theorie. «Evviva l Italia!» Die erste praktische Anwendung dieser weltbewegenden Erfindung fand in Anwesenheit der Mutter in den Privatgemächern der Marconis statt: Guglielmo drückte auf eine Taste, und im Nebenzimmer läutete eine Glocke. Die Mutter staunte. Der Vater blieb skeptisch. Noch hatte er die Genialität seines Sohnes nicht erkannt. Das änderte sich allerdings, als Guglielmo mittels eines selbstgebauten Telegrafensenders und -empfängers seinem Bruder Alfons über einen Hügel hinweg Morsezeichen übermittelte. «Evviva l Italia», lautete die Botschaft, die der Bruder entzifferte, doch in Italien verhallte sie ungehört. Es waren die Engländer, die Marconi ermutigten, einen Versuch über eine grössere Entfernung zu machen. Das Telefon geht in die Luft Im Jahre 1899 gelang das Experiment: Marconi telegrafierte die erste drahtlose Nachricht über eine Distanz von 300 Kilometern von Frankreich nach England. Jetzt wollte er es endgültig wissen. Seine Herausforderung war der 36

37 Edouard Branly 1890 Der Franzose Edouard Branly präsentiert einen Eisenfeilspäneverstärker und erfindet später das Funktelefon Der italienische Kaufmannssohn Guglielmo Marconi baut einen Apparat, mit dem elektromagnetische Wellen aufgefangen werden können Marconi übermittelt erstmals eine drahtlose Nachricht über eine Entfernung von 300 Kilometern von Frankreich nach England. atlantische Ozean. In St.John, an der Steilküste Neufundlands, baute er ein riesiges Gerüst auf, das als Sender und Empfänger diente. Am 12. Dezember 1901 sollte die erste drahtlose Nachricht von England zum amerikanischen Kontinent übermittelt werden. Es war ein stürmischer Wintertag. Regen und Schnee peitschten an das Eisengerüst. Marconi lauschte mit dem Hörer am Ohr auf Signale. Vorerst vergeblich. Erst als er auf dem Gerüst einen Drachen befestigte, der die Antenne verlängerte, vernahm er die Botschaft: «tak», «tak», «tak». Ein S aus Europa. Ein S für Sieg. Genau genommen waren die Zeichen aus Europa «nur» eine Telegrafen-Nachricht. Dies nimmt dem einzigartigen Erfolg aber nichts von seinem Glanz. Denn das technische Funktionsprinzip der drahtlosen Übermittlung blieb für Telefonie und Radio dasselbe. 12. Dezember 1901 Die drahtlose Nachrichtenübermittlung über den Atlantik glückt. Marconi empfängt in St. John, Neufundland, Signale aus England Zwischen dem Eiffelturm und einem Anschluss in Arlington, USA, findet erstmals ein drahtloses Telefongespräch statt. 1901: Drahtlos über den Atlantik Marconis Meisterstück 37

38 Telefon Das Telefon erobert die Schweiz Eine öffentliche Telefonsprechstelle im Zürcher Zigarrengeschäft Schrämli, 1890 Väterchen Staat hält die Hand über den Apparat. In der Schweiz galt das Staatsmonopol für den Vertrieb von Telefonapparaten und anderen Endgeräten über 100 Jahre. Plakatsäule und Telefonzelle zugleich Eine Privatinitiative mit Folgen Nur vier Jahre nachdem Alexander Graham Bell das Patent für das Telefon angemeldet hatte, wurde auch in der Schweiz das Telefonzeitalter eingeläutet. Am 2. Oktober 1880 eröffnete eine private Gesellschaft in Zürich das erste Telefonnetz. Bei Jahresende leisteten sich 144 Teilnehmende den Luxus eines Telefonanschlusses, der für 150 Franken zu haben war. Für diesen für damalige Verhältnisse stolzen Betrag durfte im ersten Betriebsmonat von 7 Uhr bis 21 Uhr telefoniert werden. Dann wurde die Zentrale geschlossen, denn die Fräuleins in der Zentrale brauchten ihren Schönheitsschlaf. Doch die Nachtruhe dauerte nicht lange. Bereits ab 6. November war die Zentrale durchgehend bedient. Der Bund greift ein Die private Zürcher Telefongesellschaft operierte mit dem Segen des Bundes, der ihr mittels Bundesratsbeschluss eine Konzession erteilt hatte. Der Staat blieb jedoch selber nicht untätig und errichtete in eigener Regie die ersten eidgenössischen Stadtnetze in Basel, Bern, Genf 38

39 Michele Patocchi > Das Wichtigste in Kürze Telefonitis made in Switzerland Die Schweizerische Telegraphendirektion führt zwischen Bundeshaus und Hauptpost in Bern die ersten Telefonversuche in der Schweiz durch. 6. Januar 1878 Michele Patocchi, Adjunkt der Telegrafeninspektion Bellinzona, führt via Telegrafenleitung mit dem Telegrafenamt Mailand das erste Auslandgespräch aus der Schweiz. 18. Februar 1878 Der Bund erlässt allgemeine «Normen über die Erstellung von Konzessionen». Das Staatsmonopol zeichnet sich auch für das Telefon ab Eine Privatgesellschaft nimmt in der Stadt Zürich das erste Telefonnetz in der Schweiz in Betrieb. 1. Februar 1883 Die erste Fernleitung der Schweiz verbindet die Städte Zürich und Winterthur Der Bundesrat beschliesst, dass der Bund den Bau und den Betrieb von Telefonnetzen übernehmen soll. Das Zürcher Netz wird an den Bund verkauft. und Lausanne. In dieser Zeit wurde auf politischer Ebene heftig darüber diskutiert, ob das Telefon Sache von Privaten oder Sache des Staates sein sollte. Der Monopolgedanke setzte sich schliesslich durch entschloss sich der Bundesrat, keine weiteren Konzessionen mehr zu erteilen und kaufte per 1. Januar 1886 das Zürcher Privatnetz kurzerhand auf. In vielen Städten und Orten entstanden nun weitere Städte- und Ortsnetze. Mit ihnen tauchten im Ortsbild die ersten «öffentlichen Sprechstationen» auf, wo alle, die das nötige Kleingeld besassen, telefonieren konnten. Im Jahre 1891 gab es in der Schweiz 101 Telefonnetze, an welche rund Abonnenten mit Telefonstationen angeschlossen waren. Die gesamte Drahtlänge betrug Kilometer. Finale am Gotthard Die ersten Netze in der Schweiz waren zuerst kleine Einzelnetze, die erst im Laufe der Zeit zu grösseren Netzen zusammenwuchsen. Der erste Schritt zu einem grossflächigen Netz wurde im Jahre 1883 mit der Erstellung einer Verbindung zwischen den Städten Zürich und Winterthur gemacht. Ab 1886 wurde dann der Zusammenschluss der Schweizer Ortsnetze systematisch voran getrieben und 1892 waren nahezu alle Netze in der Schweiz miteinander verbunden. Die letzte wichtige Fernleitung wurde Ende 1900 durch die Röhre des Gotthardtunnels verlegt. Damit war auch das Tessin an das mittlerweile zum landesweiten Festnetz zusammen gewachsene Schweizer Telefonnetz angeschlossen In Zürich wird die erste Telefonzentrale mit halbautomatischer Vermittlung des Ortsverkehrs in Betrieb genommen. 39

40 Telefon Satelliten-Bodenstation 20. April 1924 In Genf wird die erste vollautomatische Telefonzentrale der Schweiz eröffnet Die Automatisierung des Fernverkehrs beginnt. Die 900 bestehenden Ortsnetze werden neu gruppiert und in 52 Netzgruppen aufgeteilt Der Telefonverkehr zwischen Bern und Biel wird automatisiert. Erstmals können in der Schweiz selbstgewählte Telefongespräche geführt werden Das schweizerische Telefonnetz ist voll automatisiert. Das ist eine Pionierleistung: Die Schweiz ist das erste Land der Welt, das den gesamten Inland- Telefonverkehr mit über einer Million Teilnehmenden automatisch abwickelt. Die ganze Welt in Reichweite Es dauerte nicht lange, bis die ersten Telefonleitungen zwischen der Schweiz und dem Ausland erstellt wurden. Erste Tastversuche über die Grenzen wurden in grenznahen Gebieten mit lokalen Verbindungen gemacht. Dann folgten Verbindungen mit weiteren europäischen Ländern und bald konnte man über den Atlantik hinweg auch mit Menschen in den USA, Kanada, Kuba und Mexiko telefonieren. Am 10. Juli 1940 übernahm die Kurzwellenstation Schwarzenburg der damaligen PTT (Schweizerische Post-, Telegrafen- und Telefonbetriebe) den Telefonverkehr mit den USA und später auch mit Japan und Argentinien. Ab dem Jahre 1956 kauften sich die PTT mit zahlreichen Stromkreisen in Tiefsee-Telefonkabel ein. Neun Jahre später wagte sich die Schweizer Telefonie in den Weltraum und setzte für die weltweite Sprachübertragung fortan auf Satellitenverbindungen und Glasfaserkabel In Leuk im Kanton Wallis wird eine Satellitenbodenstation für die Abwicklung des Übersee-Telefonverkehrs erstellt Die internationale Selbstwahl aus der Schweiz ist mit 86 Ländern aller fünf Kontinente möglich Alle Haushaltungen in der Schweiz verfügen über einen Telefonapparat In der Schweiz werden die ersten Glasfaserkabel verlegt Die Telefonie wird aus den PTT-Betrieben ausgegliedert und privatisiert. Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom entsteht. Weitere private Telekom-Anbieter treten auf den Markt. Satellit im Weltraum 40

41 Mobiltelefonie in der Schweiz Alles ist in Bewegung Mobil telefonieren ist keine neue Idee. Mit der Entwicklung der drahtlosen Nachrichtenübertragung entstanden schon Mitte des letzten Jahrhunderts die ersten Funktelefone. Das waren allerdings grosse, schwere und schwierig zu bedienende Kästen, die zum Einbau in Autos bestimmt waren führten die PTT-Betriebe in der Schweiz den «Autoruf» ein und jeder Autorufteilnehmer erhielt seine Autorufnummer. Zwischen 1978 und 1980 entstand dann das automatische Nationale Autotelefonnetz «Natel». Mit der laufenden technischen Verbesserung der Ultrakurzwellen-Übertragung wurden die Funktelefone immer kleiner und die Empfangsmöglichkeiten immer besser. Im Jahre 1987 wurde das analoge Natel-C-Netz eröffnet, das 8 Jahre später bereits Teilnehmer zählte. Doch das war erst der Anfang: Schon 1993 begann der Aufbau des digitalen Mobilnetzes Natel D, das auf dem internationalen Standard für digitale Funknetze, GSM (Global System for Mobile Communications), beruht konnte der erste Anruf via UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), der dritten Generation der Mobilnetze getätigt werden. Mit der UMTS-Technologie ist eine Vielfalt von neuen Möglichkeiten für die Nutzung der Mobiltelefonie geschaffen worden: Ortsunabhängiges mobiles Arbeiten und Surfen auf dem Internet, aber auch Fernsehen auf dem Handy und Videotelefonie. Altes Funktelefon im Kofferraum 41

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