Wenn der Dienstplan zur Last wird

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1 Wenn der Dienstplan zur Last wird der Frust mit dem Einspringen Tanja Dreischer 1

2 Wenn der Dienstplan zur Last wird der Frust mit dem Einspringen Ein paar Worte zur Dienstplanung und den Kompetenzanforderungen an die Stationsleitung Gibt es einen Zwang zum Einspringen? Rechtliche Grundlagen Wer springt hier für wen und warum ein? Vom Frust zur Bereitschaft alles eine Frage der Führung? Tanja Dreischer 2

3 Dienstplangestaltung Zu berücksichtigende Faktoren Interne Rahmenbedingungen Stellenplan Fürsorgepflicht Wirtschaftlichkeit, Effizienz Tarifverträge Gesetzliche Vorgaben Mitarbeiterzufriedenheit Qualität Tanja Dreischer 3

4 Dienstplangestaltung Kompetenzen der Stationsleitung Planungs- und Organisationskompetenz Fachkompetenz Sozialkompetenz Tanja Dreischer 4

5 Rechtliche Grundlagen Arbeitszeitgesetz Aktuelle Rechtssprechungen Dienstvereinbarungen. Tanja Dreischer 5

6 Rechtliche Grundlagen Die Verbindlichkeit des Dienstplans ergibt sich aus den Dienstvereinbarungen des Klinikums/ Arbeitgebers mit den Beschäftigten. in der Regel zum 15. des Vormonats; selten in der letzten Woche des Vormonats Tanja Dreischer 6

7 Nach der Verbindlichkeit bedarf es der Zustimmung des Mitarbeiters zu einer Dienstplanänderung! Tanja Dreischer 7

8 Freizeit?! Keine Verpflichtung Zur Erreichbarkeit Zu Telefongesprächen mit Vorgesetzten oder Kolleg(inn)en Zur Fahr- oder Diensttüchtigkeit Tanja Dreischer 8

9 Rechtslage der ständigen Erreichbarkeit hängt von den Regelungen im Arbeitsvertrag bzw. einer bestehenden Dienstvereinbarung ab; sind feste Arbeitszeiten vereinbart, darf der Vorgesetzte nicht einseitig festlegen, dass der Mitarbeiter beispielsweise mails bearbeiten oder telefonisch erreichbar sein soll. Tanja Dreischer 9

10 Wenn ein Mitarbeiter nach Dienstschluss noch erreichbar sein soll, entspricht dies einer Rufbereitschaft. Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes Tanja Dreischer 10

11 Arbeitszeitgesetz 3 ArbZG zulässige Höchstarbeitszeit von 48 Stunden/Woche; 5 ArbZG eine Erreichbarkeit außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit führt zu einer Unterbrechung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeit (10 Stunden)! Tanja Dreischer 11

12 Arbeitszeitgesetz 16 ArbZG Für den Arbeitgeber besteht eine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit in der Freizeit, das heißt: Selbst wenn der Vorgesetzte einwendet, dass der Mitarbeiter aus eigenem Antrieb bspw. Mails bearbeitet, reicht dies nicht - aufgrund der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Tanja Dreischer 12

13 Vorbild Bundesregierung Tanja Dreischer 13

14 Warum oder wann frustriert das Einspringen? weil ich nicht gefragt werde weil ich das Gefühl habe, der einzige zu sein, der gefragt wird weil ich die Zeit anders verplant hatte wenn der Oberpfleger kommt, auf den Dienstplan schaut und beschließt, wer einzuspringen hat wenn ich einspringen muss, sind die Ruhezeiten egal- aber wenn ich tauschen möchte, geht das nicht Tanja Dreischer 14

15 Warum oder wann frustriert das Einspringen? wenn man vorher ins Minus geplant wird und man dann genau weiß: jetzt bin ich dran wenn man einspringt und dann auch noch auf einer anderen Station arbeiten muss wenn vorher lange absehbar ist, dass eingesprungen werden muss und sich die Leitung nicht kümmert wenn immer der gleiche den Ausfall provoziert Tanja Dreischer 15

16 Warum oder wann frustriert das Einspringen? wenn am Wochenende in den Frühdienst eingesprungen werden müsste- aber diejenigen, die am Wochenende Spätdienst hätten, in den Frühdienst tauschen und dann muss man nehmen, was bleibt wenn man verkürzt arbeitet und es dann heißt: Du hast ja Zeit wenn ich per SMS oder Whats Up angefragt werde Tanja Dreischer 16

17 Warum oder wann frustriert das Einspringen? wenn ich mich sofort entscheiden soll, wenn es kein danke gibt wenn ich das Gefühl habe, dass ein nein nicht akzeptiert wird Aber Mich stört es gar nicht ich habe so viele freie Tage- da kann ich gerne einspringen Tanja Dreischer 17

18 Warum springt denn jemand ein? weil ich ja auch Wünsche habe einer muss es ja machen weil es mich die Leitung schon spüren lässt, wenn ich es nicht mache weil ich die Kollegen nicht hängen lassen möchte weil ja keiner etwas dafür kann Tanja Dreischer 18

19 letztlich scheint es gar nicht so sehr das Einspringen an sich zu sein. sondern das Verhalten der Stationsleitung.?!? Tanja Dreischer 19

20 Was wünschen sich die Mitarbeiter??? gefragt zu werden! nicht in der Freizeit angerufen oder ang t zu werden! Alternativen anbieten- Ausgleichstage kleine Belohnungen (nicht nur nehmen) Tanja Dreischer 20

21 Kurzer Exkurs in die Studienlage NEXT-Studie Warum steigen Pflegende aus dem Beruf aus? 2006 Fehlende professionelle Perspektive Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen, insbesondere der fehlenden Führungskompetenz der Führungskraft Sorge um die eigene Gesundheit Tanja Dreischer 21

22 Kurzer Exkurs in die Studienlage NEXT-Studie 2011 Welche Gründe veranlassen Pflegende dazu, ihre letzte Tätigkeit zu beenden? Entwicklungsmöglichkeiten, Führung, Arbeitszeit, soziales Arbeitsumfeld, Gesundheit, Vergütung und Anerkennung der Profession Arbeitsbelastung 21% private Gründe 21% Entwicklungsmöglichkeiten 16% Führung 13% Arbeitszeit 10% Vergütung und Anerkennung als Profession spielen eine untergeordnete Rolle! Tanja Dreischer 22

23 Kompetenzen der Führungskraft sind gefragt wie nie Organisations- und Planungskompetenz Sozialkompetenz Fachkompetenz Tanja Dreischer 23

24 Anforderungen an die Führungsperson Organisations- und Planungskompetenz Minusstunden? Teilzeitmitarbeiter/-innen Abmachungen zur Erreichbarkeit?! nach Alternativen suchen Tanja Dreischer 24

25 Anforderungen an die Führungsperson Fachkompetenz Gesetzliche Vorgaben transparent machen! Gesetzliche Vorgaben einhalten. Ruhezeiten beachten. Tanja Dreischer 25

26 Anforderungen an die Führungsperson Sozialkompetenz Demokratischen Führungsstil! Den Mitarbeitern Verantwortung zugestehen- sie selbst zu Lösungen ermutigen! Probleme sachlich diskutieren- nicht emotional auf Ausfälle reagieren! Tanja Dreischer 26

27 Welchen Mitarbeiter habe ich vor mir? Unterscheidung in vier menschliche Grundstrebungen Riemann-Thomann-Modell Nähe/Dauer: mehrere Gespräche, zuverlässig Nähe/Wechsel: witzig, indirekt/eher konfliktvermeidend Tanja Dreischer 27

28 Welchen Mitarbeiter habe ich vor mir? Dauer/Distanz verbindlich, strebt Fragen zur Führungsperson an, Wechsel/Distanz schnelle Sprache, schnelle Entscheidungaber eher unzuverlässig Tanja Dreischer 28

29 Wie bin ich selbst? Distanz/Dauer Nähe/Dauer Distanz/Wechsel Nähe/Wechsel Tanja Dreischer 29

30 Stationsleitung als Vorbild für personale und fachliche Kompetenz! Taking responsibility is another way to increase personal power. Ruth Ross Tanja Dreischer 30

31 Und eben nicht Dank für die Möglichkeiten, dass mehr Personal eingespart wird Tanja Dreischer 31

32 Nursing is an artthe finest of the fine arts. Florence Nightingale Tanja Dreischer 32

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Literaturangaben auf Nachfrage. Tanja Dreischer 33

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