Evaluationsstudie Computertomographie bei Kindern: Prävention diagnostischer Strahlenexpositionen durch optimierte Praxis der Indikationsstellung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Evaluationsstudie Computertomographie bei Kindern: Prävention diagnostischer Strahlenexpositionen durch optimierte Praxis der Indikationsstellung"

Transkript

1 Evaluationsstudie Computertomographie bei Kindern: Prävention diagnostischer Strahlenexpositionen durch optimierte Praxis der Indikationsstellung Hiltrud Merzenich, Lucian Krille, Gaël Hammer, Melanie Kaiser, Hajo Zeeb Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) 55. GMDS-Jahrestagung, Mannheim Hintergrund Anstieg der Häufigkeit computertomographischer Untersuchungen in Deutschland Anzahl CT-Untersuchungen bei Kindern in 2005: n = (Galansky et al. 2006) Anteil an allen CT s in Deutschland: 0,95% (USA 6,5%) 2 1

2 Hintergrund Computertomografie: dosisintensiver als andere bildgebende Verfahren Anstieg der durchschnittlichen Strahlenexposition durch medizinische Diagnostik (msievert pro Kopf und Jahr) 3 Erstens kleiner, zweitens anders: Radiologie bei Kindern Höhere Strahlensuszeptibilität und längere Lebenszeit unter Risiko bei Kindern! Lebenszeitbezogenes Mortalitätsrisiko durch Krebs bedingt durch CT-Untersuchungen im frühen Kindesalter (Schätzung USA): jährlich durchgeführte pädiatrische CTs von sterben letztendlich an Krebs - zusätzlich ~ 500 Krebstodesfälle durch die CT (Brenner et al. Am. J. Roentgenol ) Gesundheitspolitisches Ziel: möglichst geringe diagnostische Strahlenbelastung bei Kindern Schalthebel: Anzahl CT-Verordnungen bzw. CTanordnende Ärzte 4 2

3 Evaluationsstudie CT bei Kindern Teilprojekt 1: Systematischer Literatur-Review zum ärztlichen Wissen Teilprojekt 2: Sekundärdatenanalyse von AOK-Daten zur Häufigkeit von CT-Untersuchungen in Deutschland Teilprojekt 3: Befragung der überweisenden Ärzte zur aktuellen Praxis pädiatrischer CT- Verordnungen (Förderung: AOK, Laufzeit: bis ) 5 Befragung von Ärzten Fragestellungen: - Häufigkeit pädiatrischer CT- Anordnungen - Medizinische Indikationen - Ärztliches Wissen über Strahlendosen und mögliche Risiken durch CT bei Kindern 6 3

4 Studiendesign Querschnittsstudie: Nov bis Feb Studienregionen: Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz) und Chemnitz-Zwickau (Sachsen) Pilotphase: telefonische Befragung bei Radiologen zur Identifizierung maßgeblicher CT-Überweiser Grundgesamtheit: alle niedergelassenen Pädiater und Chirurgen, 50%-Stichprobe der Allgemeinmediziner 7 Response 811 Ärzte (Einzel- und Gemeinschaftspraxen) Responserate 36,4%, gesamt - Pädiater: 52% - Chirurgen: 56% - Allgemeinmediziner: 27% 8 4

5 Studienpopulation N % Pädiater 83 28,9 Chirurgen 74 25,8 Allgemeinmediziner ,6 Andere oder k. A. 13 1, ,0 N=295: 106 Fragebögen, 189 telefonische Interviews 9 Anzahl angeordnete CTs p.a. Anzahl % keine ,0 100% , , , ,0 > ,7 80% 60% 40% 20% Allgemeinm. Chirurgen Pädiater k. A. 16 5, ,0 0% >

6 Angeordnete CTs: Indikation Traumata und Verdacht auf Tumorerkrankungen (57%) Allgemeine Diagnostik (42%): Sinusitis, unklare Kopfschmerzen, unklare Verdauungsbeschwerden, Nierenuntersuchung, etc. 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% Andere Diagnostik Trauma und Tumore Tumore Trauma 30% 20% 10% 0% Pädiater Chirurgen Allgemein. N=105 CT-Anordner 11 Elternaufklärung über Strahlenrisiken N % Immer 58 55,2 Häufig 23 21,9 Selten 18 17,1 Nie 3 2,9 k.a. 3 2, ,0 12 6

7 Wissen zu Strahlenrisiken Wie hoch schätzen Sie die durchschnittliche Strahlenbelastung eines Erwachsenen durch eine Röntgen-Thorax-Aufnahme ein? (msv: effektive Dosis in millisievert) < 0,01 msv 0,01 < 0,1 msv 0,1 < 1 msv 1 < 10 msv 10 < 100 msv > 100 msv N % Unterschätzung 17 5,8 Korrekt 96 32,5 Überschätzung ,6 k. A , ,0 13 Wissen zu Strahlenrisiken Um wie viel höher oder niedriger als die Strahlenbelastung bei einer Röntgen- Thorax-Aufnahme bei Erwachsenen schätzen Sie in etwa die Strahlendosis anderer Untersuchungsverfahren ein? < > 1000 Röntgen Thorax Erwachsener Neugeborenes Ref. CT Thorax Erwachsener Kind CT Abdomen Kind MRT Abdomen Ultraschall Abdomen Kind Kind 14 7

8 Wissen zu Strahlenrisiken Um wie viel höher oder niedriger als die Strahlenbelastung bei einer Röntgen- Thorax-Aufnahme bei Erwachsenen schätzen Sie in etwa die Strahlendosis anderer Untersuchungsverfahren ein? Röntgen Thorax CT Thorax Erwachsener Korrekt Unterschätzung Überschätzung k.a. Neugeborenes 16,3% 8,8% 67,8% 7,1% Erwachsener 47,5% 31,5% 13,5% 7,5% Kind 66,1% 21,7% 4,1% 8,1% CT Abdomen Kind 25,8% 40,3% 26,8% 7,1% MRT Abdomen Ultraschall Abdomen Kind / 80,0% 12,9% 7,1% Kind / 90,5% 3,1% 6,4% N= Wissen zu Strahlenrisiken Für welches Verfahren würden Sie sich bei folgenden Symptomen oder Verdachtsdiagnosen als Primäruntersuchung entscheiden? Schädel-Hirn-Trauma akut: Epilepsie: Palpable Raumforderung in Abdomen oder Becken: Verschluckte Fremdkörper: Herzgeräusche/V.a. Herzfehler: Lokaler Knochenschmerz: CT MRT Ultraschall Röntgen Ultraschall Röntgen Orientierungshilfe der Strahlenschutzkommission, SSK

9 Wissen zu Strahlenrisiken Für welches Verfahren würden Sie sich bei folgenden Symptomen oder Verdachtsdiagnosen als Primäruntersuchung entscheiden? Anzahl richtige Antworten n % 0 4 1, , , , , , , ,0 N=8 k.a. 17 Wissen zu Strahlenrisiken Ärzte wünschen mehr Information zu: Strahlenbiologischen Grundlagen: 19,7% Strahlen und Krebserkrankungen: 39,7% Leitlinien der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie: 52,2% 18 9

10 Fazit Ärztliches Wissen insgesamt gut befriedigend Unterschätzung der Strahlenexposition durch CT (Überschätzung Röntgen) Insgesamt nur wenige CT-Anordnungen bei Kindern Reduktion der Anzahl der CT-Verordnungen möglich, durch Vermeidung nicht-evidenzbasierter CT- Anordnungen 19 Literatur Heyer CM et al.: Einschätzung der Strahlenbelastung radiologischer Thorax-Verfahren: Was ist Nicht-Radiologen bekannt? Fortschr. Röntgenstr 2007,179: Heyer CM et al.: Paediatrician awareness of radiation dose and inhrent risks in chest imaging studies a questionnaire study. European J Radiol 2009, doi /j.ejrad

11 21 Angeordnete CTs: Altersgruppen Altersgruppe N % , , ,5 k.a. 3 2, J J J ,0 0 Pädiater Chirurgen Allgemeinm

12 Anzahl angeordnete CTs p.a. Anzahl % keine , , , , ,0 > ,7 k. A. 16 5, ,0 West % Ost % 56,1 61,5 18,7 12,8 11,5 16,0 2,2 2,6 1,4 0,6 2,9 2,6 7,2 3,9 100,0 100,0 23 Wissen: erreichte Punktzahl (von 18) Punkte Pädiater N % Chirurgen N % Allgem. N % ,2 0 0,0 1 0, ,8 5 6,7 8 6, , , , , , , , ,0 12 9, ,0 0 0,0 0 0, , , ,0 N=282, n=13 ohne Facharztangabe 24 12

13 Wissen zu Strahlenrisiken Welche Körperorgane reagieren besonders sensibel auf die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung? hoch mittel gering Knochenmark Gonaden Endokrine Organe ZNS, Gehirn 25 Erstens kleiner, zweitens anders: Radiologie bei Kindern Strahlenbelastung im Vergleich: Mittlere jährliche Belastung in Deutschland durch natürliche Quellen: 2,1 msv Durchschnittliche Effektivdosis einer Röntgen-Thorax-Aufnahme, Erwachsene: 0,01-0,1 msv Durchschnittliche Effektivdosis einer CT-Thorax-Aufnahme, Erwachsene: 3 7 msv Durchschnittliche Effektivdosis einer CT-Thorax-Aufnahme beim Säugling: msv Belastung Tschernobyl, evakuierte Bevölkerung: mittlere externe Dosis: 20 msv 26 13

Strahlenexposition in der Computertomographie Was man wissen sollte

Strahlenexposition in der Computertomographie Was man wissen sollte 19. Forum MEDIZIN UND UMWELT, Solothurn 2012 Strahlenexposition in der Computertomographie Was man wissen sollte Christoph M. Heyer Institut für Diagnostische Radiologie, Interventionelle Radiologie und

Mehr

low dose CT = keine Ahnung?

low dose CT = keine Ahnung? OncoRay Dresden Strahlenforschung in der Onkologie Institut und Poliklinik für Radiologische Diagnostik MTRA-Fortbildung des dvta in Radebeul Sa. 10.09.2011, 10:00 10:30 Uhr low dose CT = keine Ahnung?

Mehr

Strahlenexposition im Mammographie-Screening

Strahlenexposition im Mammographie-Screening Strahlenexposition im Mammographie-Screening PD Dr. R. Pfandzelter Krebs und Strahlung 2006 RPfandzelter@kbv.de 14. November 2006 Hamburg Kassenärztliche Bundesvereinigung Strahlenexposition im Mammographie-Screening

Mehr

Strahlenrisiko + Besonderheiten des Strahlenschutzes bei Kindern

Strahlenrisiko + Besonderheiten des Strahlenschutzes bei Kindern Strahlenrisiko + Besonderheiten des Strahlenschutzes bei Kindern Dr. Marcel Scheithauer Strahlenschutz am Universitätsklinikum und der Universität Jena 1. Strahlenwirkung + Risiko 2. Strahlenbiologische

Mehr

Orientierungshilfe für bildgebende Untersuchungen

Orientierungshilfe für bildgebende Untersuchungen Anlage zum DKG-Rundschreiben Nr. 30/2010 vom 29.01.2010 Geschäftsstelle der Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Orientierungshilfe für bildgebende Untersuchungen Einleitung und Tabellen Empfehlung

Mehr

Einführung Strahlenkunde/ Strahlenschutz in der Radiologie

Einführung Strahlenkunde/ Strahlenschutz in der Radiologie / CC6 Einführung Strahlenkunde/ Strahlenschutz in der Radiologie Jürgen Beuthan - Medizinische Physik und optische Diagnostik - Ziele des Strahlenschutzes Schutz von Leben, Gesundheit und Sachgütern vor

Mehr

Strahlenschutz des Patienten bei CT-Untersuchungen des Schädels (Gantrykippung) Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Strahlenschutz des Patienten bei CT-Untersuchungen des Schädels (Gantrykippung) Empfehlung der Strahlenschutzkommission Strahlenschutzkommission Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Strahlenschutz des Patienten bei CT-Untersuchungen des Schädels (Gantrykippung) Empfehlung

Mehr

Durchleuchtung: harte Zahlen, harte Fakten Ein Herz für Strahlenschutz Jahrestagung des VMSÖ 15. Okt / Salzburg

Durchleuchtung: harte Zahlen, harte Fakten Ein Herz für Strahlenschutz Jahrestagung des VMSÖ 15. Okt / Salzburg CT und X-Ray Volumetric Imaging (XVI) Zusätzliche Dosisbelastung durch XVI Risikoabschätzung für XVI Diskussion Etwas über IMRT Durchleuchtung: harte Zahlen, harte Fakten Ein Herz für Strahlenschutz Jahrestagung

Mehr

Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft

Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft publiziert bei: AWMF-Register Nr. 064/014 Klasse: S1 Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft Verdacht auf Misshandlung - Bildgebende

Mehr

Röntgen: Nutzen und Risiko

Röntgen: Nutzen und Risiko IONISIERENDE S TR AHL UNG Röntgen: Nutzen und Risiko mit Röntgenpass Impressum Bundesamt für Strahlenschutz Öffentlichkeitsarbeit Postfach 10 01 49 D - 38201 Salzgitter Telefon: + 49 (0) 30 18333-0 Telefax:

Mehr

Dosismessungen der Augenlinse (Schwerpunkt: Patient CT) Gabriele Schüler Unfallkrankenhaus Berlin (vorgetragen von K. Ewen)

Dosismessungen der Augenlinse (Schwerpunkt: Patient CT) Gabriele Schüler Unfallkrankenhaus Berlin (vorgetragen von K. Ewen) (Schwerpunkt: Patient CT) Gabriele Schüler Unfallkrankenhaus Berlin (vorgetragen von K. Ewen) Katarakte der Augenlinse SSK bis 2009: Schwellendosis für f r Katarakt: 2 Gy bei kurzzeitiger Strahlenexposition.

Mehr

Röntgen: Nutzen und Risiko. mit Röntgenpass

Röntgen: Nutzen und Risiko. mit Röntgenpass Röntgen: Nutzen und Risiko mit Röntgenpass Impressum Bundesamt für Strahlenschutz Öffentlichkeitsarbeit Postfach 10 01 49 D - 38201 Salzgitter Telefon: + 49 (0) 30 18333-0 Telefax: + 49 (0) 30 18333-1885

Mehr

95 / 530. B- Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten/Fachabteilungen. Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

95 / 530. B- Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten/Fachabteilungen. Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie B-7 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie B-7.1 Allgemeine Angaben Fachabteilung: Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Fachabteilungsschlüssel: 3751 Art: Chefarzt/Chefärztin:

Mehr

Neues aus der Strahlenbiologie. Institut für Medizinische Physik im Klinikum Nürnberg

Neues aus der Strahlenbiologie. Institut für Medizinische Physik im Klinikum Nürnberg Neues aus der Strahlenbiologie 1 Institut für Medizinische Physik im Klinikum Nürnberg 2 ICRP 103 3 ICRP 103 Angepasste Risikokoeffizienten Für Berechnungen für Risikomodelle Publikation 60 103 Krebs 6,0

Mehr

Optische Aktivität α =δ k d 0

Optische Aktivität α =δ k d 0 Optische Aktivität α = δ 0 k d Flüssigkristalle Flüssigkristall Displays Flüssigkristalle in verschiedenen Phasen - sie zeigen Eigenschaften, die sich zwischen denen einer perfekten Kristallanordnung und

Mehr

HINTERGRUND: GRENZWERTE FÜR DIE STRAHLENBELASTUNG VON LEBENSMITTELN

HINTERGRUND: GRENZWERTE FÜR DIE STRAHLENBELASTUNG VON LEBENSMITTELN HINTERGRUND: GRENZWERTE FÜR DIE STRAHLENBELASTUNG VON LEBENSMITTELN In der EU gelten in Folge der Tschernobyl-Katastrophe Grenzwerte für die Strahlenbelastung von Lebensmittel-Importen aus Drittstaaten

Mehr

Optische Aktivität α =δ k d 0

Optische Aktivität α =δ k d 0 Optische Aktivität α =δ0 k d Flüssigkristalle Flüssigkristall Displays Flüssigkristalle in verschiedenen Phasen - sie zeigen Eigenschaften, die sich zwischen denen einer perfekten Kristallanordnung und

Mehr

FORTBILDUNG. Röntgendiagnostik. Strahlenschutz und Qualitätssicherung. Donnerstag, 13. Oktober 2016

FORTBILDUNG. Röntgendiagnostik. Strahlenschutz und Qualitätssicherung. Donnerstag, 13. Oktober 2016 0 FORTBILDUNG Röntgendiagnostik Strahlenschutz und Qualitätssicherung Donnerstag, 13. Oktober 2016 Kepler Universitätsklinikum GmbH Ausbildungszentrum am Med Campus VI Paula-Scherleitner-Weg 3 4020 Linz

Mehr

Das radiologische Institut am Spital Rheinfelden. Ihr Dienstleister der Wahl für Bildgebende Diagnostik

Das radiologische Institut am Spital Rheinfelden. Ihr Dienstleister der Wahl für Bildgebende Diagnostik Das radiologische Institut am Spital Rheinfelden Ihr Dienstleister der Wahl für Bildgebende Diagnostik Das radiologische Institut am Spital Rheinfelden ist modern und komplett ausgestattet. Das Angebot

Mehr

Dosismanagementsysteme und Co.

Dosismanagementsysteme und Co. Evolution Creation Open innovation Dosismanagementsysteme und Co. Sep 2015 2015 Co., Ltd. All rights reserved. Inhalt 1. ALARA 2. 2013/59/EURATOM 3. Aufgaben eines Dosismanagementsystems IT-Umgebung Informationsaustausch

Mehr

Allgemeine Angaben der Diagnostischen Radiologie

Allgemeine Angaben der Diagnostischen Radiologie B-7 Diagnostische Radiologie B-7.1 Allgemeine Angaben der Diagnostischen Radiologie Fachabteilung: Art: Diagnostische Radiologie nicht Betten führend Abteilungsdirektor: Prof. Dr. Joachim Lotz Ansprechpartner:

Mehr

Anwendung von Patientenschutzmitteln bei CT Untersuchungen. Prof. Dr. L. Heuser, Bochum website:

Anwendung von Patientenschutzmitteln bei CT Untersuchungen. Prof. Dr. L. Heuser, Bochum   website: Anwendung von Patientenschutzmitteln bei CT Untersuchungen Prof. Dr. L. Heuser, Bochum Email: Lothar.Heuser@rub.de website: www.lheuser.de Praktischer Strahlenschutz ist wichtig, denn.. Der Anteil an CT

Mehr

29. Gebiet Radiologie

29. Gebiet Radiologie Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 01.02.2012 (siehe jeweilige Fußnoten) 29. Gebiet Radiologie Definition: Das Gebiet Radiologie

Mehr

Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft

Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft publiziert bei: AWMF-Register Nr. 064/016 Klasse: S1 Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Röntgengesellschaft Bauchschmerz - Bildgebende Diagnostik

Mehr

Fachhandbuch für Q11 - Bildgebende Verfahren 1 (6. FS)

Fachhandbuch für Q11 - Bildgebende Verfahren 1 (6. FS) Fachhandbuch für Q11 - Bildgebende Verfahren 1 (6. FS) Inhaltsverzeichnis 1. Übersicht über die Unterrichtsveranstaltungen... 2 1.1. Vorlesung... 2 1.2. Praktikum/Seminar... 5 2. Beschreibung der Unterrichtsveranstaltungen...

Mehr

chronische Exposition Nicht- Exponierte Exponierte vs. dem Bevölkerungsdurchschnitt Exponierte vs. Nicht- Exponierte Exponierte vs.

chronische Exposition Nicht- Exponierte Exponierte vs. dem Bevölkerungsdurchschnitt Exponierte vs. Nicht- Exponierte Exponierte vs. Übersicht über Studien bei exponierten Vätern / Müttern, unterschieden chronischer akuter Strahlenexposition Referenz Macht Lawrence 1955 Tanaka Okhura 1958, 1961 Kitabatake 1960 Müller et al. 1962 Radiologen

Mehr

Strahlenschutz. Radioaktivität Strahlenschutz Grenzwerte

Strahlenschutz. Radioaktivität Strahlenschutz Grenzwerte Radioaktivität Strahlenschutz Grenzwerte Übersicht Radioaktivität - Radioaktive Strahlung - radiologische Begriffe Strahlenschutz - Grundlagen - praktischer Strahlenschutz Werte und Grenzwerte - Zusammensetzung

Mehr

Radioaktivität. Strahlenarten und Messgrößen

Radioaktivität. Strahlenarten und Messgrößen Radioaktivität Strahlenarten und Messgrößen Radioaktivität und Strahlenarten Radioaktivität ist die Eigenschaft von Atomkernen, sich unter Aussendung von ionisierender Strahlung umzuwandeln. Es gibt viele

Mehr

Zweckmässigkeit von Schutzmitteln am CT

Zweckmässigkeit von Schutzmitteln am CT Abteilung Strahlenschutz Zweckmässigkeit von Schutzmitteln am CT Tag der MTRA 2010 6. November, Paul Scherrer Institut Barbara Ott Bundesamt für Gesundheit Abteilung Strahlenschutz Zum Projekt Nach Röntgenverordnung

Mehr

STRAHLENSCHUTZKONKRET. Röntgendiagnostik Nutzen und Risiken. Verantwortung für Mensch und Umwelt

STRAHLENSCHUTZKONKRET. Röntgendiagnostik Nutzen und Risiken. Verantwortung für Mensch und Umwelt STRAHLENSCHUTZKONKRET Röntgendiagnostik Nutzen und Risiken Verantwortung für Mensch und Umwelt 0,01 Die Entdeckung der Röntgenstrahlung war eine medizinische Sensation. Heute gehören Röntgenuntersuchungen

Mehr

Querschnittsbereich Nr. 1: Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik. Behandelt werden 4 Themenblöcke

Querschnittsbereich Nr. 1: Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik. Behandelt werden 4 Themenblöcke Querschnittsbereich Nr. 1: Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik Behandelt werden 4 Themenblöcke Ätiologie und Risiko Diagnose und Prognose Intervention Medizinische Informatik

Mehr

Kurzbewertung der Veröffentlichung

Kurzbewertung der Veröffentlichung Strahlenschutzkommission Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Kurzbewertung der Veröffentlichung Effect of low doses of ionising radiation in infancy

Mehr

Analyse der Modalitäten für den Schutz der Schwangeren gegen ionisierende Strahlung - Empfehlung der KSR

Analyse der Modalitäten für den Schutz der Schwangeren gegen ionisierende Strahlung - Empfehlung der KSR B Eidgenössische Kommission für Strahlenschutz und Überwachung der Radioaktivität Commission fédérale de protection contre les radiations et de surveillance de la radioactivité Commissione federale della

Mehr

48. JAHRESTAGUNG DER GESELLSCHAFT FÜR PÄDIATRISCHE RADIOLOGIE

48. JAHRESTAGUNG DER GESELLSCHAFT FÜR PÄDIATRISCHE RADIOLOGIE 48. JAHRESTAGUNG DER GESELLSCHAFT FÜR 7. - 10. 09. 2011 IMPRESSUM PROF. DR. KARL SCHNEIDER DR. MICHAEL SEIDENBUSCH ABTEILUNG DR. VON HAUNERSCHES KINDERSPITAL KLINIKUM DER UNIVERSITÄT LINDWURMSTR. 4 80337

Mehr

Krebs im Kindesalter nach Strahlenexposition mit niedriger Dosis. Peter Jacob

Krebs im Kindesalter nach Strahlenexposition mit niedriger Dosis. Peter Jacob Institut für Strahlenschutz Mastertitelformat bearbeiten Krebs im Kindesalter nach Strahlenexposition mit niedriger Dosis Peter Jacob Fachgespräch zur Vorstellung der vollständigen Beratungsergebnisse

Mehr

Pilzpneumonie. CT Diagnostik

Pilzpneumonie. CT Diagnostik Pilzpneumonie CT Diagnostik Radiologie Prof. Dr. Claus-Peter Heussel Diagnostische und Interventionelle Radiologie Thoraxklinik Heidelberg Das CT Thorax ist eine sensitive Methode zum Nachweis pulmonaler

Mehr

Gedächtnisstörungen: PET-Aufnahmen zur Untersuchung des Gehirns. Eine Broschüre für Betroffene und Angehörige

Gedächtnisstörungen: PET-Aufnahmen zur Untersuchung des Gehirns. Eine Broschüre für Betroffene und Angehörige Gedächtnisstörungen: PET-Aufnahmen zur Untersuchung des Gehirns Eine Broschüre für Betroffene und Angehörige Was ist eine PET-Aufnahme? PET bedeutet Positronen- Emissions-Tomographie. Eine PET-Aufnahme

Mehr

Handbuch Röntgen mit Strahlenschutz

Handbuch Röntgen mit Strahlenschutz ecomed Medizin Handbuch Röntgen mit Strahlenschutz Verfahren, Strahlenschutzvorschriften Bearbeitet von Hartmut Reichow, Max Heymann, Wolfgang Menke, Dirk Höwekenmeier Grundwerk mit 17. Ergänzungslieferung

Mehr

eröntgenpass Sicherheit und Information für Patienten

eröntgenpass Sicherheit und Information für Patienten eröntgenpass Sicherheit und Information für Patienten Dr. Peter Seifter, ehealth Institut, FH Joanneum Univ.-Doz. Dr. Georg Stücklschweiger, Kompetenzzentrum für Med. Physik und Strahlenschutz, LKH-Univ.

Mehr

Strahlenschutz und Qualitätssicherung. Peter Hunold

Strahlenschutz und Qualitätssicherung. Peter Hunold Strahlenschutz und Qualitätssicherung Peter Hunold Medizin und Strahlenbelastung = Mittlere Belastung der Bevölkerung in Deutschland durch künstlich erzeugte Strahlung oder Strahlenquellen [msv] 2 2,0

Mehr

Infektionsfokus in Thorax und Abdomen

Infektionsfokus in Thorax und Abdomen 15. Kongress der DIVI; Leipzig, 04.12.15 Infektionsfokus in Thorax und Abdomen Bildgebung und interventionelle Therapie Peter Hunold Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin Universitätsklinikum Schleswig-Holstein,

Mehr

Beratung nach diagnostischer Strahlenbelastung in der Früh- Schwangerschaft. Dr. A. Gairing Bürglin Oberärztin Universitätsfrauenklinik Basel 4/2005

Beratung nach diagnostischer Strahlenbelastung in der Früh- Schwangerschaft. Dr. A. Gairing Bürglin Oberärztin Universitätsfrauenklinik Basel 4/2005 Beratung nach diagnostischer Strahlenbelastung in der Früh- Schwangerschaft Dr. A. Gairing Bürglin Oberärztin Universitätsfrauenklinik Basel 4/2005 Übersicht Generelles Risiko für angeborene Fehlbildungen

Mehr

Zentrales Informationsportal über seltene Erkrankungen (ZIPSE)

Zentrales Informationsportal über seltene Erkrankungen (ZIPSE) Zentrales Informationsportal über seltene Erkrankungen (ZIPSE) Ärztliche Informationsbedarfe bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen So selten und doch so zahlreich V. Lührs 1, T. Neugebauer

Mehr

Computertomographie in Deutschland

Computertomographie in Deutschland ORIGINALARBEIT Computertomographie in Deutschland Ergebnisse und Erkenntnisse aus einer Kohortenstudie und Krankenkassendaten (AOK) Roman Pokora*, Lucian Krille*, Steffen Dreger, Choonsik Lee, Christian

Mehr

Meldepflicht bei besonderen Vorkommnissen M. Wucherer

Meldepflicht bei besonderen Vorkommnissen M. Wucherer Meldepflicht bei besonderen Vorkommnissen 1 M. Wucherer Institut für Medizinische Physik im Strahlenschutzrechtliche Klinikum Grundlagen Nürnberg Meldekriterien für bedeutsame Vorkommnisse bei der Anwendung

Mehr

Die aktuelle S3-Leitlinie zur Diagnsotik, Therapie und Nachsorge des Ovarialkarzinoms. Diagnostik

Die aktuelle S3-Leitlinie zur Diagnsotik, Therapie und Nachsorge des Ovarialkarzinoms. Diagnostik Die aktuelle S3-Leitlinie zur Diagnsotik, Therapie und Nachsorge des Ovarialkarzinoms Diagnostik Diagnostik: Zielsetzung und Fragestellungen Diagnostik (siehe Kapitel 3.3) Welche Symptome weisen auf ein

Mehr

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Über was ich Ihnen heute berichten will: Lungenkrebs ist nicht gleich Lungenkrebs

Mehr

Strahlenschutz bei der Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie/ Computer-Tomographie (PET/CT)

Strahlenschutz bei der Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie/ Computer-Tomographie (PET/CT) Strahlenschutzkommission Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Strahlenschutz bei der Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie/ Computer-Tomographie

Mehr

Antrag. Kernspintomographie

Antrag. Kernspintomographie Antrag Kernspintomographie Bereich QS/QM Stand 01.03.2016 QM-Nr. II.09.2.1 Seite 1 von 5 Antrag auf Genehmigung zur Durchführung Abrechnung von Untersuchungen in der Kernspintomographie (Kernspintomographie-Vereinbarung)

Mehr

Die rechtfertigende Indikation. Grundlagen und Beispiele

Die rechtfertigende Indikation. Grundlagen und Beispiele Die rechtfertigende Indikation Grundlagen und Beispiele Arbeitskreis Rechtfertigende Indikation des Beirats der ÄSH Bienfait H-G, Halbsguth A, Heß T, Kress B, Richter K-W, Waldeck M, Walz M, Weidenfeld

Mehr

29.2 Schwerpunkt Kinderradiologie (Kinderradiologe / Kinderradiologin)

29.2 Schwerpunkt Kinderradiologie (Kinderradiologe / Kinderradiologin) Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 01.02.2012 (siehe jeweilige Fußnoten) (Kinderradiologe / Kinderradiologin) Weiterbildungsziel:

Mehr

3.8 Malignes Melanom der Haut

3.8 Malignes Melanom der Haut ICD-10 C43 Ergebnisse zur 69 3.8 Malignes Melanom der Haut Kernaussagen Inzidenz: Im 2004 erkrankten in Deutschland etwa 8.400 und 6.500 an einem malignen Melanom der Haut. Seit 1980 sind die Erkrankungsraten

Mehr

35 Jahre Strahlenschutzausbildung an der Technischen Hochschule/ Technischen Universität Ilmenau

35 Jahre Strahlenschutzausbildung an der Technischen Hochschule/ Technischen Universität Ilmenau 35 Jahre Strahlenschutzausbildung an der Technischen Hochschule/ Technischen Universität Ilmenau A. Keller, D. Jannek, J. Haueisen Institut für Biomedizinische Technik und Informatik Fakultät für Informatik

Mehr

PET/MR. Terminvergabe: (030) Funktionsweise Anwendung. Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor (DTZ)

PET/MR. Terminvergabe: (030) Funktionsweise Anwendung. Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor (DTZ) Terminvergabe: (030) 293697300 PET/MR Funktionsweise Anwendung Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor (DTZ) Nuklearmedizin Radiologie Strahlentherapie ALLGEMEIN Das DTZ Das DTZ Berlin

Mehr

Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung (WBO 2006)

Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung (WBO 2006) Richtlinien über den Inhalt der Weiterbildung (WBO 2006) Über die Schwerpunktweiterbildung Kinderradiologie Angaben zur Person: Name/Vorname (Rufname bitte unterstreichen) Geb.- Akademische Grade: Dr.

Mehr

Anhang 4. Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen

Anhang 4. Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen Anhang 4 Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen Bias durch Überdiagnose von papillären Mikrokarzinomen H. Bertelsmann AG Epidemiologie und Medizinische Statistik Universität Bielefeld Dezember

Mehr

(c) Alle Rechte beim Autor

(c) Alle Rechte beim Autor Strahlenschutz am unfallchirurgischen C Bogen Versuch eines Praxisberichtes Michael HOFER michael.hofer@kh-zellamsee.at Unfallchirurgie Zell am See Novelle der Allgemeinen Strahlenschutzverordnung Grundsätzlich

Mehr

Herzkrankheiten besser erkennen!

Herzkrankheiten besser erkennen! Herzkrankheiten besser erkennen! Magnetresonanztomographie und andere neue diagnostische Methoden Dr. Wolfgang Pistner Medizinische Klinik I Klinikum Aschaffenburg Herzsportgruppe TuS Leider, AOK Aschaffenburg

Mehr

Bildgebung beim Multiplen Myelom - MRT/ CT/ Röntgen Dr. Jens Hillengaß

Bildgebung beim Multiplen Myelom - MRT/ CT/ Röntgen Dr. Jens Hillengaß Bildgebung beim Multiplen Myelom - MRT/ CT/ Röntgen Dr. Jens Hillengaß Sektion Multiples Myelom Medizinische Universitätsklinik Heidelberg und Abteilung E010 Radiologie Deutsches Krebsforschungszentrum

Mehr

Die Klinik speziell für Kinder.

Die Klinik speziell für Kinder. Die Klinik speziell für Kinder. Die Asklepios Klinik Sankt Augustin ist spezialisiert auf Erkrankungen bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen. Hier sind kleine und junge Patienten optimal aufgehoben

Mehr

Strahlenschutz in der Medizin. Schröttner J. Tel.: (0) /7395

Strahlenschutz in der Medizin. Schröttner J.   Tel.: (0) /7395 Strahlenschutz in der Medizin Schröttner J. E-Mail: schroettner@tugraz.at Tel.: (0)316-873/7395 Technische Universität Graz Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte

Mehr

Strahlenbelastung auf vorherigen Fabrikarealen?

Strahlenbelastung auf vorherigen Fabrikarealen? Strahlenbelastung auf vorherigen Fabrikarealen? Erhöhte Radioaktivität auf 100 Jahre altem Fabrikgelände Was wurde hier hergestellt? Festgestellte Radionuklide im Boden sagen: Uranverbindungen (für Uranfarben?)

Mehr

Bildgebende Abklärung des akuten Schmerzes im GI-Trakt. Hans-Jürgen Raatschen

Bildgebende Abklärung des akuten Schmerzes im GI-Trakt. Hans-Jürgen Raatschen Bildgebende Abklärung des akuten Schmerzes im GI-Trakt Hans-Jürgen Raatschen 4 Hauptursachen für ein akutes Abdomen Ileus (mechanisch/paralytisch) Organentzündung (Appendizitis, Adnexitis, Cholecystitis,

Mehr

Diagnostisches Vorgehen bei Leberraumforderungen. H. Diepolder

Diagnostisches Vorgehen bei Leberraumforderungen. H. Diepolder Diagnostisches Vorgehen bei Leberraumforderungen H. Diepolder Bei 20% aller Routinesonographien fällt eine Leberraumforderung auf Problem Problem Bei 20% aller Routinesonographien fällt eine Leberraumforderung

Mehr

Strategien zur Dosisreduktion bei der CT Angiographie des akuten Thoraxschmerzes

Strategien zur Dosisreduktion bei der CT Angiographie des akuten Thoraxschmerzes Jahrestagung der VMSÖ Salzburg 2011 Strategien zur Dosisreduktion bei der CT Angiographie des akuten Thoraxschmerzes Prof. Dr. Christian Fink Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin Universitätsmedizin

Mehr

Aktuelles zur Radioaktivität

Aktuelles zur Radioaktivität Aktuelles zur (lat. radius, Strahl) ist die spontane Umwandlung (Zerfall) von Atomkernen. Dabei ändert sich Masse, Kernladung und oder die Energie unter Aussendung einer Strahlung. Radioaktive (instabile)

Mehr

PET/CT. Tumorspezifische molekulare Bildgebung für eine individualisierte Krebstherapie. Funktionsweise Anwendungsgebiete Kostenerstattung

PET/CT. Tumorspezifische molekulare Bildgebung für eine individualisierte Krebstherapie. Funktionsweise Anwendungsgebiete Kostenerstattung PET/CT Tumorspezifische molekulare Bildgebung für eine individualisierte Krebstherapie Funktionsweise Anwendungsgebiete Kostenerstattung Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor (DTZ) PET/CT

Mehr

Klinik für Radiologie

Klinik für Radiologie KLINIKUM WESTFALEN Klinik für Radiologie Knappschaftskrankenhaus Dortmund Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum Mit modernster Diagnostik zu erfolgreicher Therapie Chefarzt Priv.-Doz.

Mehr

DOSISBEGRIFFE. Die Masseinheit der Energiedosis ist das Gray 1 J/kg = 1 Gy (Gray)

DOSISBEGRIFFE. Die Masseinheit der Energiedosis ist das Gray 1 J/kg = 1 Gy (Gray) DOSISBEGRIFFE Energiedosis D = physikalische Grösse Die Energiedosis D ist auf einen Punkt bezogen. Oft wird die Energiedosis einfach nur Dosis genannt. Bei der Energiedosis wird die unterschiedliche biologische

Mehr

bei Multiple-Choice-Fragen ist jeweils nur eine Antwort zutreffend

bei Multiple-Choice-Fragen ist jeweils nur eine Antwort zutreffend 0 /Serie 0 Qualifikationsverfahren Med. Praxisassistentinnen EFZ/ Med. Praxisassistenten EFZ BERUFSKENNTNISSE Pos. Diagnostische und therapeutische Prozesse Bildgebende Diagnostik Lösungsexemplar Zeit

Mehr

Höchste Präzision bei geringster Strahlenexposition. Computertomographie. Information für zuweisende Ärztinnen und Ärzte

Höchste Präzision bei geringster Strahlenexposition. Computertomographie. Information für zuweisende Ärztinnen und Ärzte Höchste Präzision bei geringster Strahlenexposition Computertomographie Information für zuweisende Ärztinnen und Ärzte Hochpräzise Bilder dank Spitz Hochpräzise Bilder Hochpräzise dank Spitzentechnologie

Mehr

Medizinische Röntgenanwendungen bei Schwangeren: Risikoabschätzung für das Ungeborene. E. A. Nekolla, V. Minkov, D. Nosske

Medizinische Röntgenanwendungen bei Schwangeren: Risikoabschätzung für das Ungeborene. E. A. Nekolla, V. Minkov, D. Nosske Medizinische Röntgenanwendungen bei Schwangeren: Risikoabschätzung für das Ungeborene E. A. Nekolla, V. Minkov, D. Nosske Strahlenschutzsymposium, München vom 16.-17. März 2012 1 Rechtliche Situation 23

Mehr

Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie Computertomographie

Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie Computertomographie Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie Computertomographie Liebe Patientin, lieber Patient Im Namen der Instituts- und Spitalleitung möchten wir Sie herzlich

Mehr

Fit für den Facharzt Richtlinien nach Röntgenverordnung

Fit für den Facharzt Richtlinien nach Röntgenverordnung , Diplom-Physiker Fit für den Facharzt Richtlinien nach Röntgenverordnung RöV (grundsätzliches) Fachkunderichtlinie Medizin Aufzeichnungsrichtlinie Sachverständigenprüfrichtlinie (SV-RL) Qualitätssicherungsrichtlinie

Mehr

Abdominaltrauma beim Kind - Wann welche Diagnostik? Udo Rolle Frankfurt / M.

Abdominaltrauma beim Kind - Wann welche Diagnostik? Udo Rolle Frankfurt / M. Abdominaltrauma beim Kind - Wann welche Diagnostik? Udo Rolle Frankfurt / M. Grundlagen Kinder sind keine kleinen Erwachsenen Erhebliche Unterschiede zum Erwachsenen Implikationen für die initiale Versorgung

Mehr

(Für Kernspintomographie der Mamma und MR-Angiographie bitte gesonderten Antrag verwenden.) Name: Geburtsdatum: Facharzt-Anerkennung als: seit:

(Für Kernspintomographie der Mamma und MR-Angiographie bitte gesonderten Antrag verwenden.) Name: Geburtsdatum: Facharzt-Anerkennung als: seit: Bitte zurücksenden an: Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern Geschäftsbereich Qualitätssicherung Neumühler Straße 22 19057 Schwerin Antrag auf Genehmigung zur Durchführung Abrechnung von Leistungen

Mehr

Gelber Fleck (Macula) Grafik aus:

Gelber Fleck (Macula) Grafik aus: Gabriele Schüler Unfallkrankenhaus Berlin 1 Katarakte der Augenlinse Katarakte der Augenlinse 2 Aufbau u des Auges Gelber Fleck (Macula) Macula größte Dichte von Sehzellen, Zapfen Grafik aus: http://www.bsvw.de/auge_quer_g.html

Mehr

kurativ (Ziel der langdauernden Tumorfreiheit, z. B. nach 5 oder 10 Jahren) bei lokal begrenztem Karzinom, Alternative zur Prostatektomie palliativ

kurativ (Ziel der langdauernden Tumorfreiheit, z. B. nach 5 oder 10 Jahren) bei lokal begrenztem Karzinom, Alternative zur Prostatektomie palliativ WS 2014/2015 kurativ (Ziel der langdauernden Tumorfreiheit, z. B. nach 5 oder 10 Jahren) bei lokal begrenztem Karzinom, Alternative zur Prostatektomie palliativ (zur Symptomlinderung) wenn lokale Beschwerden

Mehr

Contra. Pro. Strahlenschutz, Dosis und Risiko. Kernenergie vielleicht doch?

Contra. Pro. Strahlenschutz, Dosis und Risiko. Kernenergie vielleicht doch? Strahlenschutz, Dosis und Risiko Dr. Gerhard Frank KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Großforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Kernenergie vielleicht doch?

Mehr

Tschernobyl Reaktor 4 nach dem Unfall

Tschernobyl Reaktor 4 nach dem Unfall Tschernobyl Reaktor 4 nach dem Unfall Krebs in der Schweiz infolge Tschernobyl? Berechnung der anhand Kollektivdosis Dr.W.Zeller, BAG, 2006; Switzerland and Chernobyl: Durchschnittliche Strahlendosis

Mehr

Gesundheit und Mobilfunk

Gesundheit und Mobilfunk Gesundheit und Mobilfunk Forschungsschwerpunkte und Problemfelder Priv.-Doz. Dr. Michaela Kreuzer Bundesamt für Strahlenschutz Neuherberg/München mkreuzer@bfs.de GMDS, 13.09.2006 Gesundheitsgefahren durch

Mehr

Neue Techniken in der Strahlendiagnostik und Strahlentherapie

Neue Techniken in der Strahlendiagnostik und Strahlentherapie Strahlenschutzkommission Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission Postfach 12 06 29 D-53048 Bonn http://www.ssk.de Neue Techniken in der Strahlendiagnostik und Strahlentherapie Zusammenfassung und

Mehr

Literaturliste (Stand September 2016)

Literaturliste (Stand September 2016) Literaturliste (Stand September 2016) Bildungsgang MTR Block 5 6 (Bezug jeweils ab 43 KW) Computertomographie / Magnetresonanztomographie Wie funktioniert CT?, Eine Einführung in Physik, Funktionsweise

Mehr

KomorbideSubstanzstörungen und Inanspruchnahme von Hilfe in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey 2012

KomorbideSubstanzstörungen und Inanspruchnahme von Hilfe in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey 2012 KomorbideSubstanzstörungen und Inanspruchnahme von Hilfe in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey 2012 Daniela Piontek, Elena Gomes de Matos & Ludwig Kraus 38.

Mehr

Radioaktivität im Alltag

Radioaktivität im Alltag Arbeitsblatt *** https://www.youtube.com/watch?v=rrew5xaqhoy an. Beantworte die folgenden Fragen zum Film. 1. In welcher Einheit wird die Strahlendosis beim Menschen gemessen? 2. Welche Dosis im Jahr ist

Mehr

Kardio-CT und Kernspintomographie: Wann sind sie wirklich indiziert

Kardio-CT und Kernspintomographie: Wann sind sie wirklich indiziert Kardio-CT und Kernspintomographie: Wann sind sie wirklich indiziert Carsten Zobel Klinik III für Innere Medizin Herzzentrum der Universität zu Köln Vortestwahrscheinlichkeit Niedrige Vortestwahrscheinlichkeit:

Mehr

Bronchus - Karzinom. Bronchus - Karzinom. 2. Screening. Bronchus Karzinom - Allgemein. 1. Einleitung allgemeine Informationen. 3.

Bronchus - Karzinom. Bronchus - Karzinom. 2. Screening. Bronchus Karzinom - Allgemein. 1. Einleitung allgemeine Informationen. 3. Bronchus - Karzinom J. Barandun LungenZentrum Hirslanden Zürich Screening Abklärung - Therapie Bronchus - Karzinom 1. Einleitung allgemeine Informationen 2. Screening 3. Abklärung 4. Therapie Bronchus

Mehr

CT der neuesten Generation! Brauche ich noch einen Strahlenschutz für die Augen?

CT der neuesten Generation! Brauche ich noch einen Strahlenschutz für die Augen? Dipl.Ing. B. Plessow Institut für Radiologie und Neuroradiologie-Greifswald Leiter Prof. Dr. N. Hosten CT der neuesten Generation! Brauche ich noch einen Strahlenschutz für die Augen? 4.BerlinerStrahlenschutzseminar

Mehr

High-Tech Medizin und persönlicher Komfort in bester Lage

High-Tech Medizin und persönlicher Komfort in bester Lage High-Tech Medizin und persönlicher Komfort in bester Lage Die komfortable Praxis Unser Praxisteam um Dr. med. Joachim Schubert und Privatdozent Dr. med. Thomas Kucinski legt großen Wert auf die beste medizinische

Mehr

PET/CT am Klinikum Minden

PET/CT am Klinikum Minden Klinikum Minden - Radiologie Chefarzt Prof. Dr. Wolf-Dieter Reinbold Hans-Nolte-Straße 1, 32429 Minden 0571 / 790 4601 radiologie-nuklearmedizin@klinikum-minden.de PET/CT am Klinikum Minden Was genau ist

Mehr

Verbesserung des Tuberkulose-Screenings bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen vor Beginn einer Therapie mit TNFα-Blockern

Verbesserung des Tuberkulose-Screenings bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen vor Beginn einer Therapie mit TNFα-Blockern Rheumatologie / Klinische Immunologie Prof. Dr. H.P. Tony (Leiter des Schwerpunktes) Prof. Dr. med. Ch. Kneitz Medizinische Poliklinik Klinikstr. 6-8 97070 Würzburg Abstract: 1 / 10 Verbesserung des Tuberkulose-Screenings

Mehr

was ist das? Reizdarmsyndrom

was ist das? Reizdarmsyndrom 1 was ist das? 2 Was ist das? Der Begriff bezeichnet im weitesten Sinne das Zusammentreffen einer Vielzahl von unterschiedlichen Symptomen, die bei den Betroffenen auftreten. Ihr Arzt fasst diese Symptome

Mehr

Informationen für Patienten. Ein Leistungsbereich der Med 360 Gruppe

Informationen für Patienten. Ein Leistungsbereich der Med 360 Gruppe Informationen für Patienten Ein Leistungsbereich der Med 360 Gruppe Liebe Patientin, lieber Patient, Ihr Arzt hat Sie zu einer radiologischen Untersuchung überwiesen. Gern möchten wir Ihnen mit dem vorliegenden

Mehr

Vorwort zur 7. Auflage

Vorwort zur 7. Auflage V Vorwort zur 7. Auflage Nuklearmedizinische Verfahren zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren eingeführt. Ein eigenständiger Facharzt für Nuklearmedizin wurde

Mehr

Entwicklung selbstberichteter Beschwerden bei Studierenden Eine vergleichende Untersuchung 1995 und 2006

Entwicklung selbstberichteter Beschwerden bei Studierenden Eine vergleichende Untersuchung 1995 und 2006 42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) Entwicklung selbstberichteter Beschwerden bei Studierenden Eine vergleichende Untersuchung 1995 und

Mehr

28. Einsatzleiterseminar - Hafnersee Strahlenbelastung und Risiko für Einsatzkräfte

28. Einsatzleiterseminar - Hafnersee Strahlenbelastung und Risiko für Einsatzkräfte 28. Einsatzleiterseminar - Hafnersee Strahlenbelastung und Risiko für Einsatzkräfte DI Oliver Unterweger Vortragender DI Oliver Unterweger Behördlich anerkannter Medizinphysiker. Allgemein beeideter und

Mehr

Schilddru senszintigraphie Aufkla rungsbogen

Schilddru senszintigraphie Aufkla rungsbogen Was ist eine Schilddrüsenszintigraphie? Die Schilddrüsenszintigraphie wird in der Regel im Rahmen einer ausführlichen Schilddrüsenuntersuchung durchgeführt zu der neben der Anamneseerhebung der Palpationsbefund,

Mehr

Akuter Abdominalschmerz CT und MRT Was hat sich geändert?

Akuter Abdominalschmerz CT und MRT Was hat sich geändert? INSTITUT FÜR ROENTGENDIAGNOSTIK Akuter Abdominalschmerz CT und MRT Was hat sich geändert? Jung EM Institut für Röntgendiagnostik Klinikum der Universität Regensburg (UKR) Sigmadivertikulitis: CT mit Drainage

Mehr

RADIOLOGIE. Allgemeine und Spezielle Radiologie. 2., überarbeitete Auflage

RADIOLOGIE. Allgemeine und Spezielle Radiologie. 2., überarbeitete Auflage Lernkarteikarten Veterinärmedizin - RADIOLOGIE RADIOLOGIE Allgemeine und Spezielle Radiologie 2011 2., überarbeitete Auflage Vetbrainfood - Tiermedizinische Lernkarteikarten - Diplombiologin und Tierärztin

Mehr

EOS-Imaging: Röntgen mit 3D-Darstellung. Mehr Information weniger Strahlendosis

EOS-Imaging: Röntgen mit 3D-Darstellung. Mehr Information weniger Strahlendosis EOS-Imaging: Röntgen mit 3D-Darstellung Mehr Information weniger Strahlendosis Sehr geringe Strahlendosis Ganzkörperaufnahme Natürliche Position Gleichzeitige Bilderzeugung von vorn und von der Seite Hochwertige

Mehr