Abendmahlsgottesdienst für Konfirmanden am (Pastor C. Pfeifer) Bildmeditation. Bild 1:

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1 Abendmahlsgottesdienst für Konfirmanden am (Pastor C. Pfeifer) Bildmeditation Bild 1: In der Nacht, da er verraten war Wir sehen eine Gruppe, die gemeinsam das Mahl feiert. So wie es sich vor fünfhundert Jahren einmal der Künstler Leonardo da Vinci vorgestellt hat. Einer von euch wird mich verraten, hatte Jesus gesagt. Einer von euch. Eine aufgeschreckte Gruppe. Sie diskutieren. Sie streiten. Ich bin es nicht gewesen. Jesus, ich doch nicht. Sie weisen die Schuld von sich. Sie beschuldigen einander. Bloß nicht zu der eigenen Schwäche stehen. Die Gruppe droht sich zu spalten. Jesus hält sie zusammen. Gegen den Verrat gegen die Schuld stiftet er Gemeinschaft. Bild 2: Nahm er das Brot Jesus setzte ein Zeichen, auch wenn er es ihnen hätte übel nehmen können. Den Verrat. Die fehlende Ehrlichkeit. Er setzt etwas dagegen. Das Brot. Ein lebensmittel. Mittel zum Leben. Zeichenhaft sagt er seinen Jüngern und uns: ihr sollt leben. Ich sollt gestärkt aus dieser Krise hervor gehen. Ich sorge für euch Ich bin das Brot des Lebens. Wer an mich glaubt, den wird nimmer mehr dürsten. Brot des Lebens. Zeichen der Hoffnung in der Durststrecke.

2 Bild 3: dankte und brach es Jesus dankt für das Brot. Jesus dankt für die Kraft, Leben weiter zu geben. Jesus dankt Gott. Obwohl er kurz danach im Garten Gethsemane verzweifelt ist und Gott anfleht, ist sein Glaube, seine Verbindung zu Gott, dem Vater, ungebrochen. In dieser Vollmacht teilt er das Brot. Wir teilen. Wir zeigen damit: ich lebe nicht nur für mich selbst. Ich teile mein Leben mit anderen. Ich teile meinen Glauben mit anderen. Bild 4: gab es ihnen und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib Das Brot wird gesegnet. Das Brot wird gedeutet. Mein Leib. Wenn ihr dieses Brot esst, so sagt Jesus damit, habt ihr Anteil an mir. Seid ihr mit mir verbunden. Das wird uns im Abendmahl ganz persönlich zugesprochen. Der Leib Christi für dich gegeben. Für dich. Du bist gemeint.

3 Bild 5 solches tut zu meinem Gedächtnis Immer, wenn wir das Brot teilen und empfangen, werden wir an Jesus Christus erinnert. Eine kleine Oblate, ein kleines Brot und doch eine so große Kraft. In der taufe werden wir einmalig mit Gott, Vater, Sohn und Heiligem Geist verbunden, im Abendmahl können wir diese Verbindung immer wiederholen. Erneuern, uns erinnern. Der Leib Jesu für dich gegeben, die Kraft Jesu, gilt dir ganz persönlich Bild 6: Ebenso nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl Der Kelch. Gefäß zum trinken. Wer genügend trinkt, sorgt für seine Gesundheit. Trinken gehört zum Fest und Feiern. Feier, Fest, es sich gut gehen lassen. Der Kelch des Heils steht im Abendmahl auch für diese Seite von Leben. So wie alles im Leben, hat auch der Kelch seine zwei Seiten. Denn Jesus sagt auch wenig später: Vater, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen. Lass das Leid an mir vorüber gehen. Den Kelch des Heiles trinken bedeutet beides: Die Freude, das Fest aber auch: den Kelch, der an das Leiden erinnert, annehmen.

4 Bild 7: Dankte, gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus Den anderen zu trinken geben. Den anderen das geben, was sie zum Leben brauchen. Trinket alle daraus Jesus macht keine Unterschiede. Judas, der Verräter wird nicht ausgeschlossen. Petrus, der ihn verleugnen sollte, wird nicht ausgeschlossen. Wenn wir Abendmahl feiern, wird deutlich: Gott macht keinen Unterschied zwischen uns. Egal auf welcher Schule wir gehen, egal, was wir können und wir wir leben. Welche Lebensgeschichte wir haben. Das verbindet. Das stiftet Gemeinschaft. Das schafft Nähe. Bild 8: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden Der neue Bund in meinem Blute. Der Gedanke an das Blut Jesu ist uns fremd. Aber auch das Blut ist ein Zeichen für Leben. Es fließt in unseren Adern, es hält unseren ganzen Körper am Leben. Der Bund im Blut. Wir denken an Blutsbrüderschaft. Das But, das Familienbande bedeutet. Vergossen Blut vergießen in kriegen und unter Einfluss von Gewalt erscheint und so sinnlos. Doch Jesus sagt: mein vergossenes Blut, mein Tod wird nicht sinnlos sein. Ich musste diesen Weg gehen, ich musste die Schuld der anderen auf mich laden, damit euch vergeben werden kann. Oft verstehen wir das nicht. Jesus gibt sein Blut, damit uns vergeben wird. Es bleibt ein Geheimnis des Glaubens. Vielleicht merken wir beim Abendmahl, dass uns diese Kraft Jesu durchströmt.

5 Bild 9: Solches tut, sooft ihr es trinket, zu meinem Gedächtnis! Immer wieder werden wir beim Abendmahl an Jesus erinnert. Unter seinem Kreuz sind wir getauft worden. Unter seinem Kreuz feiern wir heute das Abendmahl. Erleben wir die Gemeinschaft mit den anderen aus unserer Gruppe. Mit den Eltern, Paten und Familien. Unter dem Kreuz werden wir morgen gesegnet. Noch im Tod breitet Jesus seine Arme segnend über uns aus. Haltet zusammen. Erinnert euch an meinen Leidensweg. Lasst euch ermutigen, nicht vor jedem leid weg zulaufen. Haltet es aus. Tragt eure Kreuze. Tragt sie miteinander. Zu meinem Gedächtnis. Amen

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