Ergänzende Hinweise Hautkontakt vermeiden! Indikator: Ninhydrinlösung (0,5 Gramm in 100 Milliliter Aceton)

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1 Aminosäure-Reaktion mit Ninhydrin Brandgefahr! Propan-2-ol R-Sätze: S-Sätze: /25-26 Butan-1-ol R-Sätze: / S-Sätze: 7/ /39-46 Essigsäure R-Sätze: S-Sätze: Ein Lösungsgemisch verschiedener Aminosäuren (je 10 Milligramm Leucin, Alanin und Glycin in 20 Milliliter einer 10%igen wässrigen Propanollösung) wird dünnschichtchromatographisch auf DC-Fertigplatten (Cellulose) mit einem Gemisch aus Butan-1-ol/Essigsäure/Wasser im Volumenverhältnis 4:1:1 getrennt. Hautkontakt vermeiden! Indikator: Ninhydrinlösung (0,5 Gramm in 100 Milliliter Aceton) Gefäß 1: flüssige organische Abfälle halogenfrei (Alkohole) Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäure) R 10 Entzündlich. R 11 Leichtentzündlich. R 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. R 35 Verursacht schwere Verätzungen. R 36 Reizt die Augen. R 37/38 Reizt die Atmungsorgane und die Haut.. R 41 Gefahr ernster Augenschäden. R 67 Dämpfe können Schläfrigkeit oder Benommenheit verursachen. S 7 Behälter dicht geschlossen halten. S 7/9 Behälter dicht geschlossen an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S 23 Gas/Dampf/Aerosol nicht einatmen. S 24/25 Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S 37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen). S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. S 61 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

2 Saure Eigenschaften von Aminosäuren * Brandgefahr! Magnesium (Pulver) R-Sätze: S-Sätze: 7/8-43 Wasserstoff R-Sätze: 12 S-Sätze: In einem Reagenzglas wird zu einer konzentrierten Lösung von Glycin eine Spatelspitze Magnesium hinzugefügt. Zu Vergleichszwecken wird der Versuch mit Wasser und Magnesium durchgeführt und dabei die Blasenbildung beobachtet. Knallgas ist explosiv! Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäure) GE: möglichst im Originalgebinde entsorgen (Magnesium) R 11 Leichtentzündlich. R 12 Hochentzündlich. R 15 Reagiert mit Wasser unter Bildung leicht entzündlicher Gase. S 7/8 Behälter trocken und dicht geschlossen halten. S 9 Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S 33 Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. S 43 Zum Löschen Metallbrandpulver verwenden. Kein Wasser verwenden!

3 Löslichkeit von Aminosäuren keine! Salzsäure (0,1 mol/l) R-Sätze: 36/37/38 S-Sätze: 26 Natronlauge (0,1 mol/l) R-Sätze: 34 S-Sätze: 26-37/39-45 Eine kleine Spatelspitze Tyrosin wird in 2 Milliliter Wasser gelöst. Unter Schütteln wird Natronlauge (0,1 mol/l) zugetropft. Der Versuch wird mit Salzsäure (0,1 mol/l) wiederholt und die Löslichkeit von Tyrosin verglichen. Hautkontakt vermeiden! Der Versuch als Titration mit dem ph-meter verfolgen! Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäurereste) Gefäß 4: saure und alkalische Abfälle Schwermetallsalzlösungen (Lösungen) R 34 Verursacht Verätzungen. R 36/37/38 Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut. R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S 37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen).

4 Aminosäure-Reaktion mit Ninhydrin * Brandgefahr! Propan-2-ol R-Sätze: S-Sätze: /25-26 Eine kleine Spatelspitze Glycin wird in wenig destilliertem Wasser gelöst und mit einigen Tropfen einer 1%igen Lösung von Ninhydrin in Propan-2-ol kurz zum Sieden erhitzt und beobachtet. Hautkontakt vermeiden! Reizt die Augen! Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäure) R 11 Leichtentzündlich. R 36 Reizt die Augen. R 67 Dämpfe können Schläfrigkeit oder Benommenheit verursachen. S 7 Behälter dicht geschlossen halten. S 24/25 Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.

5 Thermische Zersetzung von Aminosäuren * Wassergefährdend! Ammoniak (wasserfrei) R-Sätze: S-Sätze: /37/ Eine kleine Spatelspitze Glycin wird in einem trockenen Reagenzglas über kleiner Flamme erhitzt. In die Reagenzglasöffnung wird ein angefeuchtetes rotes Lackmuspapier gehalten. Der Versuch wird mit den Aminosäuren Alanin und Leucin ebenfalls durchgeführt. Ammoniak reizt die Augen! Gefäß 3: feste Abfälle - organisch R 10 Entzündlich. R 23 Giftig beim Einatmen. R 34 Verursacht Verätzungen. R 50 Sehr giftig für Wasserorganismen. S 9 Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S 36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen). S 61 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

6 Hopkins-Cole-Test keine! Schwefelsäure (1 mol/l) R-Sätze: 35 S-Sätze: Ethanalsäure R-Sätze: 34 S-Sätze: 26-36/37/39-45 Eine kleine Spatelspitze Tryptophan wird in 2 Milliliter Schwefelsäure gelöst. Danach wird 1 Milliliter einer 10%igen Lösung von Glyoxylsäure (Ethanalsäure) in Wasser hinzugegeben und beobachtet. Tryptophan reagiert mit Glyoxylsäure unter Bildung eines rotviolettgefärbten Kondensationsproduktes. Gefäß 1: flüssige organische Abfälle - halogenfrei Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäure) R 34 Verursacht Verätzungen. R 35 Verursacht schwere Verätzungen. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S 30 Niemals Wasser hinzugießen. S 36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen).

7 Kupfer-Aminosäure-Komplexe Wassergefährdend! Kupfersulfat-Lösung R-Sätze: 22-36/38-50/53 S-Sätze: Natronlauge (1 mol/l) R-Sätze: 35 S-Sätze: 26-37/39-45 Eine kleine Spatelspitze Glycin wird in wenig destilliertem Wasser gelöst. Die Lösung wird mit dem gleichen Volumen mit Natronlauge (1 mol/l) versetzt. Einige Tropfen der verdünnten Kupfersulfatlösung werden hinzugefügt und beobachtet. Zum Vergleich wird der Versuch ohne Glycin durchgeführt. Hautkontakt vermeiden! Gefäß 3: feste Abfälle organisch (Aminosäurereste) Gefäß 4: saure und alkalische Abfälle Schwermetallsalzlösungen (Lösungen) R 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. R 35 Verursacht schwere Verätzungen. R 36/38 Reizt die Augen und die Haut. R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S 37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich dieses Etikett vorzeigen). S 60 Dieser Stoff und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen. S 61 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

8 Sakaguchi-Test keine! 1-Naphthol R-Sätze: 21/22-37/38-41 S-Sätze: /39 Ethanol R-Sätze: 11 S-Sätze: 7-16 alkalische Bromlösung (Hypobromit) R-Sätze: 11-21/22 S-Sätze: /37 Eine kleine Spatelspitze Arginin wird in 5 Milliliter destilliertem Wasser gelöst. Die Lösung wird mit 2 bis 3 Tropfen einer alkoholischen Lösung von 1-Naphthol versetzt. Zum Reaktionsgemisch werden einige Tropfen einer alkalischen Bromlösung hinzugefügt. Hautkontakt vermeiden! Arginin reagiert mit 1-Naphthol unter Bildung einer orangerotgefärbten Verbindung. Gefäß 1: flüssige organische Abfälle - halogenfrei Gefäß 3: feste Abfälle organisch R 11 Leichtentzündlich. R 21/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und bei Berührung mit der Haut. R 37/38 Reizt die Atmungsorgane und die Haut. R 41 Gefahr ernster Augenschäden. S 7 Behälter dicht geschlossen halten. S 22 Staub nicht einatmen. S 23 Gas/Dampf/Aerosol nicht einatmen. S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. S 37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.

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