Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen"

Transkript

1 Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen 1. Einleitung Beschäftigung im öffentlichen Dienst Löhne Arbeitszeit Arbeitnehmerrechte 40 Christoph Hermann Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt FORBA, Wien 6. Kollektivvertragssysteme Umbau der Pensionssysteme EU-Wirtschaftsregierung und Autoritarismus Folgen 46 Auszug aus WISO 1/2013 Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Volksgartenstraße 40 A-4020 Linz, Austria Tel.: +43 (0) , Fax: +43 (0) Internet: 33

2 1. Einleitung Die gegenwärtige Krise nahm 2007 ihren Ausgang auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Nach einer langen Phase steigender Immobilienpreise hatte sich der Markt überhitzt und die Preise begannen zu fallen. In diesem Moment wurde klar, dass viele Familien, die sich ein Haus auf Kredit gekauft hatten, die Kredite nicht zurückbezahlen würden können. Die amerikanischen Banken und Investmenthäuser hatten diese Hypotheken mit geringer Bonität zusammen mit anderen Kreditobligationen gebündelt und verkauften sie als Schuldverschreibungen rund um die Welt, vor allem aber in Europa. 1 Als klar wurde, dass viele dieser Wertpapiere wenig bis gar nichts wert waren, kamen nicht nur amerikanische, sondern auch einige europäische Banken in Bedrängnis. In Teilen Europas kamen dazu noch hausgemachte Immobilienkrisen, die eine Reihe von nationalen oder regionalen Banken an den Rand des Ruins brachten. Die Folge waren umfangreiche Bankenrettungspakete, die mit öffentlichem Geld bezahlt werden mussten. Zusätzlich wurden die öffentlichen Budgets durch Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur und durch steigende Ausgaben für Arbeitslosigkeit belastet. Auf der anderen Seite ielen durch den Wirtschaftseinbruch Steuereinnahmen aus. Besonders dramatisch war die Situation in Griechenland, weil hier das öffentliche Haushaltsdeizit schon vor der Krise hoch war. 2 Als Folge schwenkten die meisten Länder in Europa ab 2010 auf eine Sparpolitik um. 3 In jenen Ländern, die Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm annahmen oder ein Kreditabkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU abschlossen, waren die Kredite mit weit reichenden Auflagen verbunden. Die Krise wurde genützt, um die nationalen Sozial- und Beschäftigungssysteme nachhaltig umzubauen. Während Teile der so genannten Strukturmaßnahmen dazu dienten, Staatsausgaben zu kürzen, hatten andere keine budgetpolitische Wirkung, sondern verfolgten hauptsächlich den Zweck, Sozial- und Arbeitsrechte einzuschränken. Gemeinsam ist den Maßnahmen, dass sie fast ausschließlich zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. Dieser Beitrag fasst wesentliche Konsequenzen der Strukturmaßnahmen für die Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen in Europa zusammen. Er basiert auf 34 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

3 einer Studie, die die Arbeiterkammer in Auftrag gegeben hat und die von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt in Wien und vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen durchgeführt wurde. 4 Der Fokus der Studie liegt dabei auf den Folgen für öffentliche Beschäftigung, Löhne, Arbeitszeit, Arbeitnehmerrechte, Kollektivvertragssysteme und Pensionen. Der geograische Fokus der Studie umfasst neben den südeuropäischen Ländern Griechenland, Portugal, Spanien und Italien auch Rumänien, Ungarn, die baltischen Staaten sowie Irland und Großbritannien. Für den Bereich der Pensionen wurden die baltischen Staaten auf Lettland eingeschränkt. Gemeinsam ist diesen Ländern, dass sie von der Krise stark betroffen waren und auf die Krise mit umfangreichen Austeritätspaketen reagierten. Der Bericht beginnt mit dem Schwerpunkt öffentliche Beschäftigung, gefolgt von den Kapiteln zu Veränderungen bei den Löhnen, der Arbeitszeit und Arbeitnehmerrechten. Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit der Transformation der Kollektivvertragssysteme und den Folgen für die Gewerkschaften. Das darauf folgende Kapitel analysiert die Neugestaltung der Pensionssysteme. Die hier präsentierten Strukturmaßnahmen könnten nicht nur eine Krisenerscheinung sein: Wie im folgenden Abschnitt beschrieben, wurde mit der EU-Wirtschaftsregierung und dem Verfahren zur Bewältigung makroökonomischer Ungleichgewichte ein Instrument geschaffen, das es der Europäischen Kommission erlaubt, in Zukunft ähnliche Maßnahmen schon präventiv zu erzwingen. Zum Schluss erfolgt dann noch eine Einschätzung der Folgen dieser Maßnahmen. 2. Beschäftigung im öffentlichen Dienst Von elf Ländern, die hier untersucht wurden, haben acht Beschäftigung im öffentlichen Bereich gekürzt. In Griechenland sollen bis Arbeitsplätze gestrichen werden. Das ist nahezu ein Drittel der gesamten öffentlichen Beschäftigung. Die Ersten, die ihre Beschäftigung verloren, waren die Beschäftigten mit befristeten Verträgen. Bei unbefristeter Beschäftigung ist der Abbau deutlich schwieriger. Hier versucht die griechische Regierung Beschäftigung vor allem dadurch zu reduzieren, dass in Griechenland sollen bis Arbeitsplätze gestrichen werden WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 35

4 Personen, die den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen verlassen, nicht ersetzt werden. Für 2010 wurde ein totaler Aufnahmestopp ausgerufen, ab 2011 soll nur noch jeder zehnte Abgänger ersetzt werden. Stellenabbau betrifft vor allem Bildungsbereich und Gesundheitsdienst Griechenland ist kein Einzelfall. In Spanien soll in den nächsten Jahren auch nur einer von zehn Jobs im öffentlichen Dienst ersetzt werden, in Rumänien einer von sieben und in Italien einer von fünf. In Großbritannien sollen bis 2014 fast eine halbe Million Jobs im öffentlichen Sektor abgebaut werden. Der Stellenabbau betrifft vor allem den Bildungsbereich und den Gesundheitsdienst. In Irland wurden die meisten Jobs ebenfalls in der Bildung und in der Gesundheit eingespart. In Italien sollen im Bildungsbereich langfristig Jobs eingespart werden. Im Zusammenhang mit massiven Einsparungen im Gesundheitsbereich werden auch Lettland und Litauen in den nächsten Jahren in der Gesundheitsversorgung massiv Personal einsparen müssen. Griechenland Tabelle 1: Arbeitsplatzverluste im öffentlichen Dienst Jobs bis 2014; nur jeder 10. Beschäftigte, der in Ruhestand geht, soll ersetzt werden. Großbritannien Jobs bis 2014 Irland oder - 8,8% von Italien Lettland Litauen Rumänien Spanien Jobs; nur jeder 5. Beschäftigte, der in Ruhestand geht, soll ersetzt werden. Jobverluste im Gesundheitssektor Jobverluste im Gesundheitssektor Jobs; nur jeder 7. Beschäftigte, der in Ruhestand geht, wird ersetzt. Nur jeder 10. Beschäftigte, der in Ruhestand geht, soll ersetzt werden. Ungarn Jobs Anfang 2012 Quelle: Labour Research Department, The wrong target. Second updated version (2012); Glassner, V., The public sector in crisis. ETUI Working Paper (2010 und update 2012); eigene Ergänzungen 36 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

5 3. Löhne Im öffentlichen Bereich kam es nicht nur zu einem umfangreichen Beschäftigungsabbau; viele, die ihren Arbeitsplatz behielten, mussten eine Kürzung der Löhne in Kauf nehmen. Ohne die Ankündigungen im letzten Sparpaket werden in Griechenland die Löhne im öffentlichen Dienst bis 2013 nominell um 33% fallen. Massive Lohneinbußen gibt es auch in Portugal, Rumänien und Lettland. Von den nominellen Lohnkürzungen weitgehend verschont blieb nur Großbritannien. Unter Berücksichtigung des Einfrierens der Löhne im öffentlichen Dienst ergibt sich auch in Großbritannien ein realer Lohnverlust von mehr als 8%. Angesichts der Inlation liegt der Reallohnverlust in den meisten anderen Ländern ebenfalls deutlich über dem nominellen Verlust. in Griechenland fallen Löhne im öffentlichen Dienst bis 2013 nominell um 33%. Massive Lohneinbußen auch in Portugal, Rumänien und Lettland In der Privatwirtschaft waren nominelle Lohnkürzungen eher die Ausnahme. Zu diesen Ausnahmen zählen Griechenland und Irland, wo die Mindestlöhne um 22 beziehungsweise um 12% gesenkt wurden (für Jugendliche in Griechenland um 31%). 5 Die Maßnahme war in beiden Ländern höchst unpopulär und in Irland trug sie zu einem Regierungswechsel bei. Die Opposition hatte angekündigt, den Mindestlohn wieder auf das ursprüngliche Niveau anzuheben, wenn sie die Wahlen gewinnt. Das hat sie dann auch getan. Verbreiteter als direkte Kürzungen war das Aussetzen der Inlationsanpassung bei den Mindestlöhnen. In Litauen war der Mindestlohn 2011 real um mehr als 20% weniger wert als in 2008, in Estland um fast 15%. In Großbritannien betrug der reale Verlust im selben Zeitraum immerhin fast 4%. Auch in Spanien und Ungarn haben die Mindestlöhne real an Wert verloren. WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 37

6 Tabelle 2: Lohnreduktion im öffentlichen Sektor in % Nominell Real Estland* Zentrale Verwaltung + 1,7-6 Lokale Verwaltung - 7,7-15 Griechenland** Großbritannien* *** - 8,1*** Irland* ,2-3,8 Italien Unter pro Jahr 0-7,8* und mehr pro Jahr , und mehr pro Jahr ,8 Lettland* ,8-17,2 Litauen* ,9-17,6 Portugal** bis 22-15,5 bis 31,5 Rumänien* Verwaltung - 14,6-31,2 Spanien** ,4 Ungarn* * basiert auf Statistiken ** basiert auf Schätzungen *** Einkommen über Pfund pro Jahr Quelle: Labour Research Department, The wrong target. Second updated version (2012); Glassner, V., The public sector in crisis. ETUI Working Paper (2010 und update 2012); eigene Ergänzungen. Die Einkommen leiden auch darunter, dass in mehreren Ländern Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten das Recht eingeräumt wurde, die Löhne vorübergehend zu reduzieren. In Spanien können Unternehmen, die in zwei aufeinander folgenden Quartalen rückläuige Umsätze verbuchen, ohne die Zustimmung der Gewerkschaften die Löhne senken. Negativ wirkt sich auf die Einkommen auch die Halbierung der Überstundenzuschläge in Portugal aus. Insgesamt führen die Maßnahmen dazu, dass in einer Reihe von Ländern die Reallöhne während der Krise 38 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

7 gesunken sind. Unangefochten ist dabei Griechenland. Dort sind die Reallöhne 2012 um mehr als 20% niedriger als Griechenland wird gefolgt von Portugal, wo die Reallöhne im selben Zeitraum um mehr als 10% gesunken sind. In Irland und Ungarn beläuft sich die Reduktion auf 7%. Tabelle 3: Veränderung von Löhnen in GR sind die Reallöhne 2012 um mehr als 20% niedriger als 2010, gefolgt von PT, IR und HU Reduktion von Löhnen im öffentlichen Dienst Reduktion von Mindestlöhnen in der Privatwirtschaft Einfrieren von Mindestlöhnen Kürzung von Überstundenzulagen Vorübergehende betriebsbedingte Kürzungen ET, GR, IR, IT, LV, LT, PT, RO, ES, HU GR, IR ET, GR, LV, LT, PT, GR ES, ET, RO, GR ET=Estland, GR=Griechenland, IR=Irland, IT=Italien, LV=Lettland, PT=Portugal, RO=Rumänien, ES=Spanien, HU=Ungarn, LT=Litauen 4. Arbeitszeit Bei der Arbeitszeit war ebenfalls der öffentliche Bereich besonders betroffen: In Griechenland stieg die Arbeitszeit von 37,5 auf 40 und in Spanien von 35 auf 37,5 Wochenstunden. In Portugal wird eine allgemeine Verlängerung der Arbeitswoche von 40 auf 42,5 Stunden diskutiert. Davon wären auch die Beschäftigten in der Privatwirtschaft betroffen. Gleichzeitig wurde in Portugal der bezahlte Urlaub um drei bis sieben Tage verkürzt und der obligatorische 15-minütige Zeitausgleich für jede gearbeitete Überstunde abgeschafft. Während eine allgemeine Verlängerung der Arbeitszeit eine Ausnahme darstellt, haben mehrere Länder die Arbeitszeit lexibilisiert. Dazu gehören insbesondere die Einführung und Ausdehnung von Durchrechnungszeiträumen, in denen Arbeitszeit variiert werden kann, ohne dass der Arbeitgeber dafür Überstundenzuschläge bezahlen muss. In Ungarn wurde der Durchrechnungszeitraum auf 33 Monate ausgeweitet. In einzelnen Ländern kam es auch zur Einführung und Ausweitung von Arbeitszeitkonten und zur Ausweitung des Überstundenlimits. In Ungarn wurde das Überstundenlimit in der Krise von 200 auf 250 Stunden pro Jahr hinaufgesetzt (300 Stunden auf Basis einer Einigung der Kollektivvertragspartner), während in Portugal 150 Stunden pro Jahr auf Arbeitszeitkonten angespart werden können (bis zu 200 im Falle einer Sozialpartnereinigung). während eine allgemeine Verlängerung der Arbeitszeit eine Ausnahme darstellt, haben mehrere Länder die Arbeitszeit lexibilisiert WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 39

8 Tabelle 4: Veränderung von Arbeitszeitregelungen Verlängerung der Wochenarbeitszeit von öffentlichen Bediensteten Verkürzung des Urlaubes (für alle Arbeitnehmer/innen) Einführung und Verlängerung von Durchrechnungszeiträumen Ausweitung von Überstundenlimits Einführung und Ausweitung von Arbeitszeitkonten GR, ES PT ES, GR, HU, LT, RO LT, HU PT, RO GR=Griechenland, ES=Spanien, PT=Portugal, HU=Ungarn, LT=Litauen, RO=Rumänien 5. Arbeitnehmerrechte Ausbau von atypischen Beschäftigungsformen Eine weitere wesentliche Folge der Krise ist der Abbau von Arbeitnehmerrechten. Der Abbau erfolgt auf vielfältige Weise. Dazu zählt der Ausbau von atypischen Beschäftigungsformen. In vier der hier untersuchten Länder wurden befristete Beschäftigung und Zeitarbeit ausgebaut, in Spanien, nachdem die Regierung zu Beginn der Krise noch eine Maßnahme zu Überführung befristeter in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse getroffen hatte. Griechenland und Spanien haben sogar eine neue Art von Arbeitsverträgen eingeführt, die weniger Bezahlung und Arbeitsplatzsicherheit bieten. In Griechenland gilt der neue Vertrag für Beschäftigte unter 25 Jahren. Er kann auf zwei Jahre abgeschlossen werden. Während dieser Zeit erhalten die Betroffenen nur 80% des Mindestlohnes; sie können jederzeit gekündigt werden und haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Arbeitgeber profitieren nicht nur von den niedrigeren Löhnen, sondern auch von einer Senkung der Sozialversicherungsbeiträge. In Spanien zielt der Vertrag auf junge Beschäftigte (bis 30 Jahre) ab, die über keine offiziell anerkannte Ausbildung verfügen. Dieser Vertrag ist ebenfalls auf zwei Jahre beschränkt, kann in Ausnahmefällen aber noch ein Jahr verlängert werden. Die Idee ist, dass die Beschäftigten einen Teil der Arbeitszeit dazu verwenden, sich berufliche Fertigkeiten anzueignen. Im Gegenzug erhalten sie dafür nur 75% des Mindestlohnes. Auch in Spanien profitieren die Arbeitgeber nicht nur von geringeren Löhnen, sondern auch von einem Erlass der Sozialversicherungsbeiträge. 40 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

9 Die Probezeit ist zwar keine atypische Beschäftigungsform, die mit der Probezeit verbundene Unsicherheit während der Probezeit können Mitarbeiter jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden, rechtfertigt aber den Vergleich mit atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Sie könnte auch als Maßnahme zur Reduktion des Kündigungsschutzes gesehen werden. In Griechenland wurde die Probezeit von zwei auf zwölf Monate verlängert 6. Ein anderes Maßnahmenbündel läuft auf die Aufweichung des Kündigungsschutzes hinaus. Zu diesen Maßnahmen gehören die Abschaffung des Kündigungsschutzes für öffentlich Bedienstete (wie in Griechenland), die Aufhebung des Kündigungsschutzes für bestimmte Beschäftigtengruppen (wie schwangere Frauen in Estland), die Verkürzung von Kündigungsfristen (in Spanien von 30 auf 15 Tage), die Erleichterung von Massenentlassungen (u.a. wurde in Griechenland die Mindestanzahl von Betroffenen erhöht), die Verringerung von Abfertigungen (wie in Portugal) sowie die Veränderung der Definition von gerechtfertigten und ungerechtfertigten Kündigungen (wie in Spanien). Im Falle von ungerechtfertigten Kündigungen kommen dazu die Reduktion von Strafen und die Abschaffung beziehungsweise Aufweichung des Rechtes auf Wiedereinstellung (Letzteres wird vor allem in Italien diskutiert). Aufweichung des Kündigungsschutzes WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 41

10 Tabelle 5: Abbau von Arbeitnehmerrechten Förderung von atypischer Beschäftigung und Verlängerung von Probezeiten Ausbau von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit Einführung neuer Arbeitsverträge mit niedrigeren Beschäftigungsstandards Verlängerung von Probezeiten ET, LT, GR, RO, PT GR, ES ET, GR, RO Erleichterung von Kündigungen Aufweichung des Kündigungsschutzes für öffentliche Beschäftigte Aufweichung des Kündigungsschutzes für bestimmte Gruppen von Beschäftigten Verkürzung der Kündigungsfristen Erleichterung von Massenentlassungen Ausweitung der Deinition von gerechtfertigten Kündigungen/Einschränkung von ungerechtfertigten Kündigungen Verringerung von Abfertigungen Erschwerter Zugang zu Gerichtsverfahren und Reduzierung von Strafen bei ungerechtfertigten Kündigungen Aufweichung und Abschaffung des Wiedereinstellungsrechtes GR ET, HU, RO ES, GR ET, ES, GR, RO ES, GB, IT ES, ET, GR, PT GB, HU ES, IT, RO ET=Estland, LT=Litauen, GR=Griechenland, RO=Rumänien, PT=Portugal, ES=Spanien, PT=Portugal, HU=Ungarn, ET=Estland, GB=Großbritannien, IT=Italien 6. Kollektivvertragssysteme Besonders dramatisch sind die Veränderungen der Kollektivvertragssysteme. Hier gibt es eine ganze Reihe von Entwicklungen, die auf eine Aushöhlung der Kollektivvertragssysteme hinauslaufen. In Ländern mit nationalen-, branchen- und berufsspeziischen Kollektivverträgen gingen die Veränderungen in Richtung einer Dezentralisierung der Verhandlungssysteme. Neben den südeuropäischen Ländern waren von dieser Entwicklung auch Irland und Rumänien besonders betroffen. Die Dezentralisierung erfolgte durch die Abschaffung oder Aussetzung nationaler Kollektivverträge (wie in Rumänien und Irland) und die Abschaffung des Günstigkeitsprin- 42 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

11 zips (wie in Griechenland und Spanien). 7 In anderen Ländern (wie Italien) kam es zur Zulassung von Ausnahmen und Abweichungen und zu einer Stärkung von alternativen Vertretungsorganen und des Betriebsrates auf Kosten der Gewerkschaften. Neben der Dezentralisierung kam es auch zu einer Schwächung des Kollektivvertragssystems. Dies erfolgte vor allem durch die Aussetzung und Reduzierung von Allgemeinverbindlichkeitserklärungen und der Limitierung der Nachwirkung von Kollektivverträgen. In manchen Ländern kam es auch zu einer Schwächung der Gewerkschaften, die Kollektivverträge abschliessen können in Rumänien etwa durch eine Verschärfung der Repräsentationskriterien. durch Dezentralisierung kam es auch zu Schwächung des Kollektivvertragssystems In Griechenland kamen gleich mehrere Maßnahmen zur Anwendung: Die griechische Regierung hat nicht nur das Günstigkeitsprinzip aufgehoben und damit unternehmensbezogenen Verträgen Vorrang über branchenweiten und berufsspeziischen Verträgen eingeräumt; gleichzeitig hat sie auf betrieblicher Ebene auch alternative, nichtgewerkschaftliche Vertretungsorgane zugelassen. Ersten Untersuchungen zu Folge sind die Löhne damit im Durchschnitt um 22 Prozent gefallen. Darüber hinaus hat die griechische Regierung einen gültigen Kollektivvertrag zur Anhebung der Mindestlöhne kurzerhand außer Kraft gesetzt, die Allgemeinverbindlichkeitserklärungen ausgesetzt und die Nachwirkung von Kollektivverträgen gekürzt. WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 43

12 Dezentralisierung des KV-Systems Tabelle 6: Aushöhlung des Kollektivvertragssystems Schwächung des KV-Systems Abschaffung oder Aussetzung von nationalen Kollektivverträgen Abschaffung des Günstigkeitsprinzips Zulassung von Ausnahmen und Abweichungen Stärkung von alternativen Vertretungen und von Betriebsräten auf Kosten der Gewerkschaften Aussetzung und Reduzierung von Allgemeinverbindlichkeitserklärungen Limitierung der Nachwirkung von Kollektivverträgen Einschränkung von Schlichtungsverfahren IR, RO GR, ES, IT GR, HU, PT GR, HU, PT, RO ET, ES, GR GR Eingriffe in das KV-System Aussetzung von geltenden Kollektivverträgen Limitierung der Dauer von Kollektivverträgen GR GR, RO Schwächung der Gewerkschaften Strengere Repräsentationskriterien Zulassung alternativer Repräsentationsorgane RO GR IR=Irland, RO=Rumänien, ET=Estland, GR=Griechenland, GR=Griechenland, ES=Spanien, IT=Italien, HU=Ungarn, PT=Portugal. 7. Umbau der Pensionssysteme Die Krise hat in allen hier untersuchten Ländern zu Veränderungen in den Pensionssystemen geführt. Im Gegensatz zu den zum Teil ungewöhnlichen Eingriffen in die Arbeitnehmerrechte und in die Kollektivvertragssysteme handelt es sich bei den Pensionsreformen in der Regel um eine Beschleunigung beziehungsweise Verstärkung von seit Jahren bestehenden Tendenzen. Viele der Maßnahmen dienen dazu, die öffentlichen Pensionssysteme an den erwarteten demograischen Wandel und an die beschränkten staatlichen Einnahmen anzupassen. Trotzdem muss auch hier festgehalten werden, dass die Maßnahmen mit wenigen Ausnahmen auf eine Einschränkung der Pensionsleistungen hinauslaufen. Mit der Ausnahme von Portugal wurde in allen 44 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

13 Ländern das Pensionsalter hinaufgesetzt. Besonders betroffen waren hiervon die Frauen. In Griechenland, Portugal und Ungarn kam es zum Teil zu massiven Pensionskürzungen im Falle von Griechenland wurden zwei der jährlich 14 Zahlungen gestrichen und in manchen Fällen durch einen kleineren Bonus ersetzt. In fünf Ländern wurden die Pensionen vorübergehend eingefroren. Daraus ergaben sich ebenfalls reale Pensionsverluste. Maßnahmen laufen mit wenigen Ausnahmen auf eine Einschränkung der Pensionsleistungen hinaus In mehreren Ländern kommen dazu eine Verlängerung der Beitragszeiträume und der Berechnungszeiträume und eine Erschwerung des Zuganges zu Früh- und Invalidenpensionen. In Irland wurden zudem die Beitragssätze für Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhöht. Tabelle 7: Umbau der Pensionssysteme Erhöhung des Pensionsalters Kürzung der Pensionen Vorübergehende Aussetzung von Inlationsanpassung Verlängerung der Beitragszeiten Verlängerung der Berechnungszeiträume Erhöhung der Beitragssätze im öffentlichen Dienst Erschwerter Zugang zu Früh- und Invaliditätspensionen Umbau des Mehrsäulensystems Einführung von Mindestpensionen GR, IT, ES, IR, GB, HU, RO, LV GR, PT, HU GR, IT, PT, IR, LV IT, ES, RO, LV GR, ES IR IT, PT, HU HU GR, RO GR=Griechenland, IT=Italien, ES=Spanien, IR=Irland, GB=Großbritannien, HU=Ungarn, RO=Rumänien, LV=Lettland, PT=Portugal 8. EU-Wirtschaftsregierung und Autoritarismus Die Troika die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds spielten bei der Durchsetzung der oben beschriebenen Maßnahmen eine zentrale Rolle. In jenen Ländern, die sich nicht unter dem Euro- Rettungsschirm beinden, übten der IWF, die EZB und amerikanische Ratingagenturen Druck aus. In vielen Ländern wurden die Strukturmaßnahmen gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Manche Regierungen, darunter jene von Estland WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 45

14 und Ungarn, griffen zu Notverordnungen, um die Maßnahmen umzusetzen. die Strukturreform ist nur der Anfang eines umfassenden sozialen Umbaus in Europa Die im Zuge der Krise und der Sparpolitik verabschiedete Strukturreform könnte nur der Anfang eines umfassenden sozialen Umbaus in Europa sein. Die in der Krise beschlossene Reform des EU-Wachstums- und Stabilitätspaktes enthält mit dem Verfahren zur Vermeidung von übermäßigen wirtschaftlichen Ungleichgewichten einen Mechanismus, mit dem die Europäische Kommission in Zukunft einen direkten Einluss auf die nationalen Sozial- und Beschäftigungssysteme nehmen kann. Ziel ist es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Deizitländern zu erhöhen, um damit die Ungleichgewichte abzubauen. 8 Der Mechanismus ist an das Verfahren zur Vermeidung übermäßiger Haushaltsdeizite angelehnt. Auch hier gibt es einen bestimmten Spielraum, in dem sich die Mitgliedsländer bewegen dürfen. Dieser Spielraum wird durch ein Scoreboard mit verschiedenen wirtschaftspolitischen Indikatoren festgelegt. Weicht ein Land von den darin festgelegten Grenzwerten ab, kann die Europäische Kommission ein Verfahren eröffnen. Dann muss das betreffende Land einen detaillierten Plan ausarbeiten, wie die Ungleichgewichte korrigiert werden können. Der Plan muss dann vom Rat bewilligt werden. Die Kommission überprüft danach die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und erstellt jährliche Fortschrittsberichte. Verabsäumt es ein Mitgliedsland der Eurozone, einen Plan vorzulegen, oder werden die Maßnahmen nicht wie vereinbart umgesetzt, kann das betreffende Land mit einer Strafzahlung im Ausmaß bis zu 0,1 Prozent des BIP belegt werden. Im Prinzip könnte auch gegen Überschussländer ein Verfahren eröffnet werden. Eine Reihe von Autoren sehen ja das Problem bei den Überschussländern wie Deutschland und Österreich, in denen die Reallohnerhöhungen jahrelang hinter der Produktivitätsentwicklung zurückgeblieben sind. 9 Die Kommission sieht das Problem exklusiv bei den Deizitländern: In jenen Ländern, die hohe Verluste bei der Wettbewerbsfähigkeit und in der Leistungsbilanz akkumuliert haben, werden große Preis- und Kostenanpassungen notwendig sein Das ruft nach politischen Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Arbeitsproduktivität 46 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

15 und die Lohnlexibilität zu steigern Politiker können Lohnindungsprozesse in verschiedener Weise beeinlussen, darunter die Veränderung der Regeln für Lohnindexierung und der Löhne im öffentlichen Sektor, die eine Signalwirkung besitzen. Dazu sollten Arbeitsmarktreformen auch dazu beitragen, dass Lohnindungsprozesse efizienter werden. 10 Im Klartext bedeutet das Lohnkürzungen, Dezentralisierung von Kollektivvertragssystemen und Flexibilisierung von Arbeitsmärkten. Nicht zufällig ähneln diese Maßnahmen den oben beschriebenen Reformen, die in den Krisenländern umgesetzt wurden. Lohnkürzungen, Dezentralisierung von Kollektivvertragssystemen und Flexibilisierung von Arbeitsmärkten 9. Folgen Die als Strukturmaßnahmen im Zuge der Austeritätspakete beschlossenen Maßnahmen beinhalten den Abbau von öffentlicher Beschäftigung, die Kürzung von Löhnen, die Flexibilisierung und Verlängerung von Arbeitszeit, den Abbau von Arbeitnehmerrechten und den Ausbau von prekären Beschäftigungsverhältnissen, die Erosion der Kollektivvertragssysteme und die Schwächung von Gewerkschaften sowie den Umbau der Pensionssysteme. Die wohl folgenschwerste Konsequenz dieser Maßnahmen ist die Zunahme von Arbeitslosigkeit. In allen elf in dieser Untersuchung berücksichtigten Ländern ist die Arbeitslosigkeit 2012 höher als In einigen Ländern hat sich die Arbeitsmarktsituation im Laufe der Krise dramatisch verschärft. In Griechenland hat sich die Arbeitslosigkeit fast verdreifacht, in Spanien und Portugal hat sie sich nahezu verdoppelt. In Spanien ist die Arbeitslosigkeit Mitte 2012 auf einen Rekordwert von 25% gestiegen, Griechenland liegt mit 23% nur wenig zurück. In Portugal und Lettland macht die Arbeitslosigkeit 16% aus und in Irland 15% (Tabelle 8). Noch besorgniserregender ist die Entwicklung bei der Jugendarbeitslosigkeit: In Griechenland und Spanien ist jeder zweite Bürger unter 25 arbeitslos, in Portugal, Italien, Irland, Lettland und Ungarn fast jeder dritte (ebenda). WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 47

16 Tabelle 8: Arbeitslosenraten in % * Unter 25* Estland 5,5 13,8 16,9 12,5 10,1 22,8 Griechenland 7,7 9,5 12,6 17,7 23,1 53,8 Großbritannien 5,6 7,6 7,8 8,0 8,0 21,7 Irland 6,3 11,9 13,7 14,4 14,9 30,7 Italien 6,7 7,8 8,4 8,4 10,7 35,3 Lettland 8,8 18,2 19,8 16,2 15,9 29,4 Litauen 5,8 13,7 17,8 15,4 13,0 25,6 Portugal 8,5 10,6 12,0 12,9 15,7 36,4 Rumänien 5,8 6,9 7,3 8,2 7,0 23,7 Spanien 11,3 18,0 20,1 21,7 25,1 52,9 Ungarn 7,8 10,0 11,2 10,9 10,8 28,6 * Mitte 2012 Quelle: Eurostat. Hauptursache für die steigende Arbeitslosigkeit ist die schwache oder schrumpfende Wirtschaftsleistung, aber die im Zuge der Sparpakete beschlossenen Strukturmaßnahmen haben sicher auch ihren Teil dazu beigetragen, dass die Zahl der arbeitslosen Menschen kontinuierlich ansteigt. In früheren Krisen reagierten Regierungen auf Wachstumseinbrüche damit, dass öffentliche Beschäftigung ausgebaut wurde (bspw. durch öffentliche Arbeitsprogramme in der Großen Depression in den USA), dass Arbeitszeit verkürzt wurde (wie in den 1970er-Jahren in Deutschland) und dass das Pensionsalter gesenkt wurde (wie in den 1980er-Jahren in Frankreich). In der gegenwärtigen Krise wurde öffentliche Beschäftigung abgebaut, Arbeitszeit verlängert, wurden Überstunden verbilligt, wurde das Pensionsalter hinaufgesetzt und der Zugang zu Frühpensionen weiter eingeschränkt. Die Erleichterung von Kündigungen und der Abbau von anderen Arbeitnehmerrechten zusammen mit direkten und indirekten Lohnkürzungen (Letzteres u.a. als Folge der Dezentralisierung der Kollektivvertragssysteme) haben bisher auch nicht zu einem signiikanten Anstieg der Beschäftigung geführt. Im Gegenteil: Der damit verbundene Ausfall von Einkommen und Nachfrage hat die Krise eher noch verstärkt. 48 WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1

17 Unabhängig vom Ausgang der Krise werden die hier beschriebenen Maßnahmen zu einem nachhaltigen Umbau der nationalen Beschäftigungs- und Sozialmodelle führen. Die Stoßrichtung dieses Umbaues ist ein Abbau von Arbeitnehmerrechten und der Ausbau von prekärer Beschäftigung, die Aushöhlung von Kollektivvertragssystemen und die Schwächung von Gewerkschaften, die Verlängerung des Arbeitslebens und die Verringerung staatlicher Pensionsleistungen. Insgesamt laufen die Maßnahmen auf eine Verschlechterung der Position der Arbeitnehmer und eine Verbesserung der Position der Unternehmen hinaus. 11 Mit der Europäischen Wirtschaftsregierung und dem Verfahren zur Vermeidung makroökonomischer Ungleichgewichte könnten in Zukunft ähnliche Maßnahmen schon vor dem Ausbruch einer Krise durchgesetzt werden. Nicht zufällig hat der neue Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, angekündigt, dass mit der Krise die Idee eines Europäischen Sozialmodells begraben werden müsse. 12 Anmerkungen 1. Evans, T., Die gegenwärtige Finanzkrise und die Grenzen der US-amerikanischen Geldpolitik, in: Prokla 38/4 (2012), Busch, K., Scheitert der Euro? Strukturprobleme und Politikversagen bringen Europa an den Abgrund. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, fes.de/pdf-iles/id/ipa/08871.pdf 3. Feigl, G., Austeritätspolitiken in Europa Konsolidierungspakete im Überblick, in: Kurswechsel Heft 1/2012, Hermann, C./K. Hinrichs, Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen ein europäischer Rundblick, Wien Griechenland wurde mittlerweile vom Europarat gerügt, weil der neue Mindestlohn für Jugendliche unter dem Existenzminimum liegt. 6. Griechenland wurde dafür vom Europarat kritisiert. 7. Das Günstigkeitsprinzip besagt, dass bei mehreren Vereinbarungen jene Regelung gilt, die für die Arbeitnehmer die günstigsten Bedingungen beinhaltet. Betriebsvereinbarungen machen deshalb nur dann Sinn, wenn sie bessere Bedingungen als überbetriebliche Verträge beinhalten. 8. Klatzer, E./C. Schlager, Europäische Wirtschaftsregierung: Eine stille neoliberale Revolution, in: Kurswechsel 1/2011, Lehndorff, S., Deutschland: Vom kranken Mann zur schwäbischen Hausfrau; Hermann, C./J. Flecker: Die Luft wird dünner. Das österreichische Modell in der Finanz- und Wirtschaftskrise; beides in: Lehndorff, Steffen (Hg.), Ein Triumph gescheiterter Ideen. Warum Europa tief in der Krise steckt. Zehn Länder-Fallstudien, Hamburg, European Commission, Surveillance of Intra-European-Area competitiveness and imbalances. European Economy 1/2010. Brüssel. 11. Busch, K./C. Hermann/K. Hinrichs/T. Schulten, Eurokrise, Austeritätspolitik und das Europäische Sozialmodell. Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin library.fes.de/pdf-iles/id/ipa/09444.pdf 12. Interview im Wall Street Journal, 24. Februar WISO 36. Jg. (2013), Nr. 1 49

18

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Anzeichen konvergierender Entwicklungen

Anzeichen konvergierender Entwicklungen Auszug aus dem Jahresgutachten 214/15 Anzeichen konvergierender Entwicklungen in den Mitgliedstaaten Textziffern 217 bis 223 Strukturelle Anpassung und geldpolitische Lockerung im Euro-Raum Kapitel 4 II.

Mehr

Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich. Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie

Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich. Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie 193/2014-15. Dezember 2014 Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich am höchsten Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie Im Jahr 2012 lagen

Mehr

Wie geht es weiter mit der Eurozone?

Wie geht es weiter mit der Eurozone? Wie geht es weiter mit der Eurozone? DR. GERTRUDE TUMPEL- GUGERELL OPEN LECTURE, FH WIENER NEUSTADT 24.OKTOBER 2013 Agenda 1. Euro eine Erfolgsgeschichte 2. Ist die Krise überwunden? 3. Was wurde strukturell

Mehr

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01

Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Anhang 2012-01 Anhang zum Altersübergangs-Report 2012-01 Alterserwerbsbeteiligung in Europa Deutschland im internationalen Vergleich Tabellen und Abbildungen Tabelle Anhang 1: Gesetzliche Rentenaltersgrenzen

Mehr

Staatsschulden in der Eurozone

Staatsschulden in der Eurozone Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 95 Staatsschulden in der Eurozone 90 85 Beginn der Wirtschaftsund Finanzkrise 80 75 70 65 60 1997 2008 2012 Quelle: Ameco-Datenbank Grafik: Andrej Hunko,

Mehr

Aufbau der IBAN (International Bank Account Number)

Aufbau der IBAN (International Bank Account Number) a = alphanumerisch; n = numerisch 4 4 4670 IBAN AD (Andorra) AD 000 200 200 0 000 4 4 4 67 0 ; n 2n 4 4670 IBAN AT (Österreich) AT6 04 002 47 20 4 467 0 ; n ; n 0 467 IBAN BE (Belgien) BE 6 0 074 704 24

Mehr

Die Europäische Arbeitslosenversicherung: Motivation und Diskussionsstand

Die Europäische Arbeitslosenversicherung: Motivation und Diskussionsstand Die Europäische Arbeitslosenversicherung: Motivation und Diskussionsstand Prof. Dr. Sebastian Dullien Berlin, 5.5.2014 NRW im Gespräch: Soziales Europa konkret! Gliederung 1. Motivation für eine europäische

Mehr

DIDAKTIK FINANZ THEMENBLÄTTER WIRTSCHAFT & FINANZEN DIDAKTIK. Die Bedeutung des Euro für Wirtschaft und Bevölkerung INITIATIVE WISSEN

DIDAKTIK FINANZ THEMENBLÄTTER WIRTSCHAFT & FINANZEN DIDAKTIK. Die Bedeutung des Euro für Wirtschaft und Bevölkerung INITIATIVE WISSEN OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM INITIATIVE THEMENBLÄTTER WIRTSCHAFT & EN DIDAKTIK Nr. 1 B DIDAKTIK Aufgaben: 1. Markieren Sie in der folgenden Abbildung jene Länder, in denen der Euro Bargeld

Mehr

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich Pressemitteilung vom 13. Mai 2009 179/09 2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich WIESBADEN Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienten vollzeitbeschäftigte

Mehr

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des des BIP* BIP* im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Stand: April 2010 April 2010 * Bruttoinlandsprodukt,

Mehr

Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre

Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre Krise des Fordismus Trendbruch der 70er-Jahre Gründe: Verlagerung der gesellschaftlichen Bedürfnisse in Bereiche mit geringeren Rationalisierungsmöglichkeiten bezüglich Zeitökonomie wie Bildung und Gesundheitswesen

Mehr

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Dr. Klaus Weyerstraß Institut für Höhere Studien (IHS), Wien Abteilung Ökonomie und Finanzwirtschaft Gruppe Konjunktur, Finanzmärkte & europäische Integration Lehrerseminar,

Mehr

Soziale Katastrophe in Südeuropa Quoten der Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit

Soziale Katastrophe in Südeuropa Quoten der Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit Ralf Krämer, ver.di, 7.3. Krise des Euroraums und soziale Alternativen Die schlimmste Krise ist nicht was an den Börsen passiert, sondern die soziale Krise bzw. Katastrophe, die sich in Griechenland und

Mehr

Haushalts- und Finanzkrise

Haushalts- und Finanzkrise Einführung in das politische System der Europäischen Union WS 2012/13 Haushalts- und Finanzkrise Wird der Euro überleben? Prof. Dr. Jürgen Neyer Die Theorie optimaler Währungsräume Eine gemeinsame Währung

Mehr

USA in der Wirtschaftskrise Stufe 1: Immobilienpreisblase bildet sich

USA in der Wirtschaftskrise Stufe 1: Immobilienpreisblase bildet sich USA in der Wirtschaftskrise Stufe 1: Immobilienpreisblase bildet sich Niedrige Zinsen -> erschwingliche Hypothekenkredite -> Immobiliennachfrage steigt -> Preise steigen Kredite für Kunden mit geringer

Mehr

Die Euro Krise. Ursachen, Folgen und Lösungsmöglichkeiten Prof. Dr. Kathrin Johansen (Juniorprofessur Empirische Wirtschaftsforschung) Vortrag im Rahmen des 5. Jahreskongress der Landeszentrale für politische

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden? - Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland

Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden? - Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden? - Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland Elke Lüdemann Ralf A. Wilke ZEW Mannheim, Juni 2004 In Deutschland stellt die Langzeitarbeitslosigkeit

Mehr

10 Fragen und Antworten zum Arbeitsleben in der Türkei

10 Fragen und Antworten zum Arbeitsleben in der Türkei 10 Fragen und Antworten zum Arbeitsleben in der Türkei Durch das anhaltende Wirtschaftswachstum in der Türkei ist auch die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen, wobei der türkische Arbeitsmarkt aufgrund der

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Federico Foders 2 GLIEDERUNG Einführung: Die demographischen Fakten Risiken der umlagefinanzierten

Mehr

Rentensysteme in Europa Lohnt sich ein Blick zu den Nachbarn?

Rentensysteme in Europa Lohnt sich ein Blick zu den Nachbarn? Rentensysteme in Europa Lohnt sich ein Blick zu den Nachbarn? Natalie Laub Forschungszentrum Generationenverträge Albert Ludwigs Universität Freiburg Überblick Demografie im internationalen Vergleich Rentenreformen

Mehr

Grundlagen der Sozialpolitik

Grundlagen der Sozialpolitik Grundlagen der Sozialpolitik Robert Fenge Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Universität Rostock Tel.: 0381/498-4340 E-mail: robert.fenge@uni-rostock.de Gliederung 1. Das Sozialbudget 2. Politökonomische

Mehr

Leiharbeit und Befristungen international Vorfahrt für ungebremstes Wachstum?

Leiharbeit und Befristungen international Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? 2 IAB. Forum 1/08 IAB. Forum 1/08 Leiharbeit und Befristungen international Vorfahrt für ungebremstes Wachstum? Leiharbeit und Befristungen breiten sich in Europa rasant aus. In manchen Ländern schneller

Mehr

Arbeitsblätter zum Thema Kurzarbeit / Basisinformationen (1)

Arbeitsblätter zum Thema Kurzarbeit / Basisinformationen (1) Arbeitsblätter zum Thema Kurzarbeit / Basisinformationen (1) 1. Einführung In der Marktwirtschaft gibt es immer Phasen, in denen Unternehmen oder ganze Wirtschaftsbranchen vorübergehend unter einem Mangel

Mehr

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003 8. Alterssicherung Bisher konnten sich die Deutschen auf die staatliche Rentenkasse verlassen, die über 80 Prozent ihres Renteneinkommens deckt. Daneben gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge. So

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Krisen. (Die volkswirtschaftliche Perspektive) Xenia Matschke Internationale Wirtschaftspolitik (IWP)

Krisen. (Die volkswirtschaftliche Perspektive) Xenia Matschke Internationale Wirtschaftspolitik (IWP) Krisen (Die volkswirtschaftliche Perspektive) Xenia Matschke Internationale Wirtschaftspolitik (IWP) Professur für Volkswirtschaftslehre, insbes. Internationale Wirtschaftspolitik Lehrstuhlinhaber: Prof.

Mehr

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, Dezember 2011

Wege aus der Krise. AG Eurokrise, Dezember 2011 Wege aus der Krise AG Eurokrise, Dezember 2011 Teil 1: Finanzkrise, Bankenkrise, Die Krise mutiert zur Dauerschleife. Wieso ist das so? Teil 1: Ursachen Teufelskreis der Krise 1 Ungleichheit Vermögen und

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015)

Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015) Europäische Finanzhilfen im Überblick (Stand: 31. Juli 2015) Die wichtigsten Zahlen zu den europäischen Finanzhilfen durch die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus

Mehr

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone

Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Eurozone Stabsabteilung Dossier 2011/5 21. Februar 2011 Mäßige Erholung der Kredite an Unternehmen Kreditvergabe, -konditionen und -zinssätze für Unternehmen in Österreich und der Medieninhaber/Herausgeber: Wirtschaftkammer

Mehr

Bevölkerungsalterung und Rentensysteme in der EU

Bevölkerungsalterung und Rentensysteme in der EU Bevölkerungsalterung und Rentensysteme in der EU Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org von Margret Karsch Kindermangel

Mehr

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Prognose Rundschau, Kanton Thurgau 24. Juni 2015 Serge Gaillard, Direktor EFV Aufbau Wieso ist die Schweiz gut durch die Finanz- und Schuldenkrise gekommen?

Mehr

Die Verhandlungen mit Griechenland. Hintergrundinformationen

Die Verhandlungen mit Griechenland. Hintergrundinformationen Die Verhandlungen mit Griechenland Hintergrundinformationen Die Verhandlungen mit Griechenland Hintergrundinformationen Am 17. Juli 2015 hat der Deutsche Bundestag in einer Sondersitzung der Bundesregierung

Mehr

Deutsch als Fremdsprache

Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Fremdsprache Ausgewählte europäische Staaten*, in denen Deutsch die Fremdsprache ist, die Ausgewählte am zweithäufigsten** europäische erlernt Staaten*, wird, in denen

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

Das Grüne Pensionsmodell

Das Grüne Pensionsmodell Das Grüne Pensionsmodell Seit Jahren wird die Pensionsdebatte als Neiddebatte geführt. Jede Versichertengruppe wirft der anderen vor, ungerechtfertigte Privilegien zu genießen, zu teuer zu sein und anderen

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Arbeitsrecht

Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Arbeitsrecht Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Arbeitsrecht Dr. Christophe Kühl Avocat au Barreau de Paris/ Rechtsanwalt Konrad Adenauer Ufer 71, 50668 Köln T: 0221 139 96960; F:

Mehr

Geld, Preise und die EZB

Geld, Preise und die EZB Geld, Preise und die EZB MB Gebrauch von Geld Funktionen von Geld Tauschmittel Ohne Geld müssten Transaktionen durch Tauschhandel (Naturaltausch) durchgeführt werden Problem der Doppelkoinzidenz der Wünsche

Mehr

Busunternehmen Taxi und Autovermietung Billigfluglinien & Charter Airlines Andere

Busunternehmen Taxi und Autovermietung Billigfluglinien & Charter Airlines Andere Umfrage KMU Panel zu Tourismus Fragebogen Bevor Sie die folgenden Fragen beantworten, ersuchen wir Sie um folgende Informationen zu Ihrem Betrieb: (für Fragen a) f) ist jeweils nur eine Option zur Auswahl

Mehr

Winware Zahlungsverkehr mit Lieferanten

Winware Zahlungsverkehr mit Lieferanten Winware Zahlungsverkehr mit Lieferanten Inhalt Oranger Einzahlungsschein (TA 826)... 2 Oranger Einzahlungsschein mit indirekt Begünstigter (TA 826)... 3 IPI/IBAN- Beleg (TA 836)... 4 Zahlungen an die Übrigen

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

Fakten gegen die Bürgerversicherung.

Fakten gegen die Bürgerversicherung. Fakten gegen die Bürgerversicherung. Deutschland hat das beste Gesundheitssystem der Welt Alle Menschen in Deutschland profitieren von kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und gutem Zugang zum medizinischen

Mehr

Arbeitsmarktreformen im Niedriglohnbereich

Arbeitsmarktreformen im Niedriglohnbereich Arbeitsmarktreformen im Niedriglohnbereich Tagung des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des ifo-instituts für Wirtschaftsforschung am 28. März 2003 in der

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa

Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa Arbeitsplatzqualität und Beschäftigung älterer Personen in Europa Mario Schnalzenberger Nicole Schneeweis Rudolf Winter-Ebmer Martina Zweimüller Department of Economics Johannes Kepler University Linz

Mehr

Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten

Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten Arbeitskammer des Saarlandes Abteilung Wirtschaftspolitik - Stand: 22.5.2013 AK-Fakten Öffentliche Finanzen im Saarland Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten fakten Das Saarland hat

Mehr

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis?

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Eigentlich sollte man nicht von Vorteilen sprechen. Dem schwerbehinderten Menschen werden lediglich Hilfen zum Ausgleich behinderungsbedingter

Mehr

Zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzsituation in Europa

Zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzsituation in Europa Finanzsituation in Europa Veranstaltung im Rahmen der Reihe Wissenschaft trifft Schule, Erzbischöfliches Gymnasium Marienberg Neuss Forum Marienberg, 12. März 2012 Folie 1 Indikatoren Krise? Welche Krise?

Mehr

ARBEITSZEIT/RUHEZEIT. WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT. Gerechtigkeit muss sein

ARBEITSZEIT/RUHEZEIT. WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT. Gerechtigkeit muss sein ARBEITSZEIT/RUHEZEIT WIE LANGE SIE ARBEITEN MÜSSEN UND WAS IHNEN bei MEHRARBEIT ZUSTEHT Gerechtigkeit muss sein ARBEITSZEIT UND RUHEZEIT Das Arbeitszeitrecht wurde entwickelt, um den Arbeitnehmer vor gesundheitlichen

Mehr

Finanzhilfe für Spanien

Finanzhilfe für Spanien Finanzhilfe für Spanien Fragen und Antworten Hintergrundinformationen zum Beschluss des Deutschen Bundestags vom 19.7.2012 Finanzhilfe für Spanien Fragen und Antworten In einer Sondersitzung des Deutschen

Mehr

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2%

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Quellen: Statistik Austria sowie TA im Auftrag des BMWFW (vorläufige Ergebnisse) Nach 5 Monaten bilanziert der Winter mit Zuwächsen bei

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Bedeutung befristeter Arbeitsverhältnisse in Bremen

Bedeutung befristeter Arbeitsverhältnisse in Bremen Bedeutung befristeter Arbeitsverhältnisse in Bremen Vortrag am 02. Juli 2007 Veranstaltungsreihe Prekäre Beschäftigung : Teilzeit, Leiharbeit, Befristung - wo bleibt das Normalarbeitsverhältnis? Peer Rosenthal

Mehr

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension

IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension IP Neu für Alle: Die Reform der Invaliditätspension Ziel: Weniger Invaliditätspensionen, dafür verstärkte Arbeitsmarktintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Die geringeren Pensionskosten

Mehr

Überblick über Datenquellen und Ursachendimensionen

Überblick über Datenquellen und Ursachendimensionen Überblick über Datenquellen und Ursachendimensionen Fachtagung des GenderKompetenzZentrums Equal Pay als mehrdimensionale Gleichstellungsfrage Daten und Faktoren in Gender Pay Gap 2006 in den europäischen

Mehr

3. Beendigung des Arbeitsverhältnisses

3. Beendigung des Arbeitsverhältnisses 3. Beendigung des Arbeitsverhältnisses 3.1 Beendigungsarten Bürgerliches Gesetzbuch BGB 620 Beendigung des Dienstverhältnisses (1) Das Dienstverhältnis endigt mit dem Ablauf der Zeit, für die es eingegangen

Mehr

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen!

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! 1. Stand der Debatte 2. Arbeiten bis 67 Wie soll das gehen? 3. Rente ab 67 Programm für Rentenkürzung und Altersarmut 4. Falsche Prämissen der Rente

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juni 2015 Weiterhin gute Arbeitsmarktentwicklung, aber steigender SGB-II-Leistungsbezug Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren und Rumänen

Mehr

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion

Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Zeittafel der Maßnahmen (mit Links zu weiterführender Information): Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Zusatzthema zu Modul 6 Währungsunion Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro Die Schuldenkrise Griechenlands und anderer Euro-Staaten seit 2010 hat zu Reformen geführt, die den Euro und die Wirtschafts-

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juli 2015 Positive Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort, trotz steigenden SGB-II-Leistungsbezugs Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 2008Q3 2008Q4 2009Q1 2009Q2 2009Q3 2009Q4 2010Q1 2010Q2 2010Q3 2010Q4 2011Q1 2011Q2 2011Q3 2011Q4 2012Q1

Mehr

Die Änderungskündigung im Arbeitsrecht

Die Änderungskündigung im Arbeitsrecht Die Änderungskündigung im Arbeitsrecht Was ist eine Änderungskündigung? Die Änderungskündigung ist eine weitere Form der Kündigung. Sie stellt eine echte Kündigung dar! Es handelt sich bei der Änderungskündigung

Mehr

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Übersicht Ursachen der Krise Auswirkungen Handlungsspielräume der Politik

Mehr

Prekäre Beschäftigung. Präsentation Jusos AG Marburg Stadt 1. Juni 2011

Prekäre Beschäftigung. Präsentation Jusos AG Marburg Stadt 1. Juni 2011 Prekäre Beschäftigung Präsentation Jusos AG Marburg Stadt 1. Juni 2011 Einführung Mir ist der "Umgang" der Chefs der Zeitarbeitsfirmen mit diesen Menschen immer wieder sauer aufgestoßen...von unserer Chefetage

Mehr

Stabilisierung des Euro und der Euro-Rettungsschirm

Stabilisierung des Euro und der Euro-Rettungsschirm Ulrich Lange Mitglied des Deutschen Bundestages 11011 Berlin Platz der Republik 1 Telefon: 030 / 227-77990 Telefax: 030 / 227-76990 email: ulrich.lange@bundestag.de Internet: www.ulrich-lange.info 86720

Mehr

ILO-Bericht zur Welt der Arbeit : Momentaufnahme EU

ILO-Bericht zur Welt der Arbeit : Momentaufnahme EU ILO-Bericht zur Welt der Arbeit : Momentaufnahme EU In der EU fehlen fast sechs Millionen Arbeitsplätze, um wieder zur Beschäftigungsquote vor Ausbruch der Krise zu gelangen... Die Beschäftigungsquote

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort 7 1. Anbahnung des Arbeitsverhältnisses 9

Inhaltsverzeichnis Vorwort 7 1. Anbahnung des Arbeitsverhältnisses 9 Vorwort 7 1. Anbahnung des Arbeitsverhältnisses 9 1.1 Was muss bei einer Stellenanzeige beachtet werden? 9 1.2 Führen des Bewerbungsgesprächs 10 1.2.1 Welche Fragen sind im Vorstellungsgespräch erlaubt?

Mehr

Eurokrise, Austeritätspolitik und das Europäische Sozialmodell

Eurokrise, Austeritätspolitik und das Europäische Sozialmodell INTERNATIONALE POLITIKANALYSE Eurokrise, Austeritätspolitik und das Europäische Sozialmodell Wie die Krisenpolitik in Südeuropa die soziale Dimension der EU bedroht KLAUS BUSCH / CHRISTOPH HERMANN / KARL

Mehr

Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015

Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015 Geld, Banken und Staat Mechthild Schrooten Juni 2015 Geld Funk1onierendes Geld ist ein umfassendes Kommunika1onsmi9el (Luhmann) Es verbindet über na1onalstaatliche Grenzen hinweg Geld erleichtert die Vermögensbildung

Mehr

Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen

Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen Ihre Gesprächspartner: Manfred Riepl, MAS Walter Friedl Leiter der AK-Bezirksstelle Rohrbach Rechtsberater der AK Rohrbach Probleme bei Ferialjobs, Unterentlohnung und Verfallsfristen Pressegespräch am

Mehr

Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. The Vienna Institute for International Economic Studies

Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. The Vienna Institute for International Economic Studies Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at Pressefrühstück, 2. Juli 215 Aufwind im Westen Mittel-, Ost- und Südosteuropas:

Mehr

Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand?

Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand? Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand? Präsentation an der Maitagung der Berufsbildung Bern, 28. Mai 2013 Prof. Dr. Aymo Brunetti Universität Bern Inhalt 1. Widerstandsfähige

Mehr

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.

Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente. Für 2,60 Euro mehr im Monat: Stabile Beiträge sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.net Fürs Alter vorsorgen: Ja, aber gemeinsam.

Mehr

Die Griechenlandkrise

Die Griechenlandkrise Die Griechenlandkrise Ein Symptom der europäischen Schuldenkrise Prof. Dr. U. Guckelsberger Die Griechenlandkrise SS 2012 Inhalt Konvergenzkriterien Griechenlands Weg in die Währungsunion Grundlagen der

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise. Nürnberg, 8.7.2015

Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise. Nürnberg, 8.7.2015 Entstehung und Entwicklung der griechischen Krise Nürnberg, 8.7.2015 Historischer Hintergrund Deutsche Mark im Wechselkurssystem Wiedervereinigung 1990 Vertrag von Maastricht 1992 Kritik der Volkswirte

Mehr

Individualarbeitsrecht. Arbeitsvertragsrecht

Individualarbeitsrecht. Arbeitsvertragsrecht Individualarbeitsrecht Arbeitsvertragsrecht Teilgebiete des Arbeitsrechts Arbeitsrecht Individualarbeitsrecht Kollektivarbeitsrecht Arbeitskampfrecht Tarifvertragsrecht Arbeitsvertragsrecht Arbeitsschutzrecht

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Vortrag im Rahmen des 5. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft, am 15. November 2013 in Bremen Einwohnerzahlen in Deutschland 1950 bis

Mehr

STAT/06/101 25. Juli 2006

STAT/06/101 25. Juli 2006 STAT//101 25. Juli 20 Erstes Quartal 20 EU25 verzeichnet Leistungsbilanzdefizit von 36,7 Mrd. Euro Überschuss von 11,5 Mrd. Euro in der Dienstleistungsbilanz Nach den jüngsten Revisionen 1 verzeichnet

Mehr

Geringfügige Beschäftigung

Geringfügige Beschäftigung Besser informiert! Geringfügige Beschäftigung Bilderbox Geringfügige Beschäftigung Viele Studierende und vorwiegend Mütter gehen oft mehrere Jahre einer geringfügigen Beschäftigung nach. www.ooe-oeaab.at

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Pressegespräch Andreas Csurda Bereichsleiter Versicherungstechnik Lebensversicherung Allianz Gruppe in

Mehr

Schwelbrand im Euroraum

Schwelbrand im Euroraum Schwelbrand im Euroraum Wie weiter mit der europäischen Währungsunion? Memo-Sommerschule, September 2015 Axel Troost Ursachen der Eurokrise Hausgemachte Probleme (Korruption, Steuerhinterziehung, manipulierte

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System

Europa am Abgrund der Fehler liegt im System Europa am Abgrund der Fehler liegt im System es spricht: Prof. Dr. Heiner Flassbeck Chef-Volkswirt Director Division on Globalization and Development Strategies UNCTAD, Genf Veranstaltungsträger: Rosa

Mehr

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Konrad-Adenauer-Stiftung Washington Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Susanne Granold Washington, D.C. März 2005 Konrad-Adenauer-Stiftung Washington 20005 Massachussetts Avenue,

Mehr

I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H

I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H I N S T I T U T F Ü R D E M O S K O P I E A L L E N S B A C H Resonanz der Regierungspläne für das Rentensystem und den Arbeitsmarkt Summary Die große Koalition hat bereits in den ersten Monaten Pläne

Mehr

Musterformulare für Freiwillige QS-Inspektion Arbeits- und Sozialbedingungen (FIAS)

Musterformulare für Freiwillige QS-Inspektion Arbeits- und Sozialbedingungen (FIAS) Musterformulare für Freiwillige QS-Inspektion Arbeits- und Sozialbedingungen (FIAS) und Muster: Arbeits- und Ruhezeiten (2.1.11) Hinweis: Die folgende beinhaltet I. Informationen über die gesetzlichen

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Beschlussgremium: Beschlussgremium: APK APK 1 RLB-Zinsmeinung: Hauptszenario (80%) Stand: 31.01.2012 1. Quartal 2012 2.

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr