Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "http://www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=13245"

Transkript

1 Inhaltsverzeichnis Vorwort Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Wozu dieses Buch dient Entwicklungslinien IT in der Sozialwirtschaft heute Verbreitung und Nutzung Probleme und Herausforderungen Wertschöpfungsbeitrag der IT Sozialinformatik als Fachdisziplin Definition und Gegenstandsbereich Forschung Lehre Entscheiderwissen: IT-Systeme und -Architekturen Computer-Architekturen Desktop- und Notebook-PC Thin Client und Netbook Server Netzwerk-Architekturen Lokales Netzwerk Client-Server-Architektur Terminal-Server-Architektur und Desktop- Virtualisierung Weitverkehrsnetze und Internet Trends und Entwicklungen Software Entwicklungs- und Lizenzkonzepte Proprietäre Software Open Source Software Betriebssysteme Microsoft Windows Linux und andere Betriebssysteme Anwendersoftware und Datenbanken Typen von Anwendersoftware Basis-Architekturen von Anwendersoftware Zusammenarbeit von Anwendersoftware und Datenbanken Datenbanktypen Gesamt-Architekturkonzepte Konzepte der Software-Integration Point-to-point-Konzept ERP-Systeme Serviceorientierte Architekturen

2 Inhaltsverzeichnis Portalintegration Business Intelligence Künftige Anforderungen IT-Management in sozialen Organisationen Entwicklungsstufen Begriffe und Konzepte Unternehmens- und IT-Strategien IT-Strategie-Entwicklung Diagnose der Ist-Situation Zieloptionen und Ziele Realisierungsplanung Steuerung und Kontrolle IT-Organisation Verankerung des IT-Bereichs in der Organisationsstruktur IT-Leitung Personalbedarf Binnenorganisation des IT-Bereichs Aufgaben des IT-Managements IT-Outsourcing Formen des IT-Outsourcings Business Process Outsourcing (BPO) IT-Outsourcing Cloud Computing Application Service Providing (ASP) Software as a Service (SaaS) Managed Services Desktop Services Help Desk Services Application Management IT-Facility Management (Server-)Hosting (Server-)Housing Chancen und Grenzen IT-Controlling Controlling als Steuerungsinstrument Konzepte des IT-Controllings Kennzahlen des IT-Controllings Organisatorische Verankerung Nachhaltigkeit und Ökologie IT-Projektmanagement Projektmanagement als Methode Projektskizze und Projektauftrag Projektinitiierung

3 Inhaltsverzeichnis Projektleitung Projektteam Externe Beratung Projektsteuerung Projektstart Projektplanung Zieldefinition Aufgaben- und Ressourcenplanung Kostenplanung Projektkommunikation Projektplan-Verabschiedung Projektcontrolling Projektabschluss und Projektevaluation Geschäftsprozessmanagement Geschäftsprozesse Arten von Geschäftsprozessen Geschäftsprozesse und Informationstechnologie Das Management von Geschäftsprozessen Ziele des Geschäftsprozessmanagements Sichtung und Selektion von Geschäftsprozessen Methoden der Prozessmodellierung Medien und IT-Werkzeuge zur Geschäftsprozess-Modellierung Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen Erfolgsfaktoren für das Geschäftsprozessmanagement Grenzen des Geschäftsprozessmanagements IT-Systeme auswählen Dimensionen der Auswahl von IT-Systemen Gestaltung und Ablauf des Auswahlprozesses Systemanalyse und -bewertung Erste Marktorientierung Erstellung des Pflichtenheftes Aufbau des Pflichtenheftes Anforderungen an IT-Systeme definieren Organisation der Anforderungsdefinition Aufbau und Gliederung der Anforderungsdefinition Methoden der Anforderungsdefinition Anforderungen an die Anbieterfirmen Informationen zur Beantwortung und Abgabe Marktanalyse, Vorauswahl und Ausschreibung Auswertung der Anbieter-Antworten Anbieter-Workshops

4 Inhaltsverzeichnis 6.9 Einholung weiterer Informationen Auswertung der Angebote und weiteren Informationen Wirtschaftlichkeitsprüfung Alternative Vorgehensweisen in der Endauswahl Entscheidungsvorlage und Entscheidungsdokumentation Vertragsgespräche und Vertragsabschluss IT-Systeme einführen Projektplanung Vorbereitung der Infrastruktur Software-Administration und Key-User Programm-Anpassung (Customizing) Mitarbeiter-Qualifikation in System- und Standardsoftware Mitarbeiter-Qualifikation in Fachsoftware Qualifizierungsplanung Durchführungsplanung Durchführung und Evaluation Überprüfung der Zielerreichung Datenerfassung und Datenkonvertierung Testbetrieb und Pilotphase Start Produktivbetrieb und Konsolidierung Abschluss der System-Einführung und Abnahme IT-Servicemanagement Das ITIL-Modell ITIL in der Sozialwirtschaft Ausgewählte ITIL-Prozesse für sozialwirtschaftliche Unternehmen IT-Service-Organisation Incident Management (Störungsmanagement) Problem-Management Change Management (Veränderungsmanagement) Release-Management (Versionsverwaltung) Configuration-Management (Konfigurationsverwaltung) Service-Level-Management Weitere ITIL-Prozesse Einführung des IT-Servicemanagements Unterstützende Maßnahmen Datenschutz und IT-Sicherheit Gesetzliche Normen und ihre Geltungsbereiche Schutzwürdigkeit von Daten Grundlegende gesetzliche Erfordernisse Datenvermeidung und Datensparsamkeit Verbot mit Erlaubnisvorbehalt

5 Inhaltsverzeichnis Einwilligung Zweckbindung und Erforderlichkeit Löschung und Sperrung Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis Bestellung eines Datenschutzbeauftragten Erforderliche Maßnahmen Maßnahmen im Rahmen der Datenschutz-Gesetze Maßnahmen im Rahmen des Risiko-Managements Exkurs: Rechtssicheres Digitalisieren von Dokumenten IT-Sicherheit Gefahren für Computersysteme und Daten Bestellung und Aufgaben des IT-Sicherheitsbeauftragten IT-Sicherheitskonzept Basis-Kriterien der IT-Sicherheit Ebenen der IT-Sicherheit Wege zur Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes Ausgewählte Einzelmaßnahmen Nutzung vorhandener Schutzmechanismen Datensicherung Anti-Viren-Software Firewall Spam-Schutz Browser-Sicherheit Datenübermittlung per Nutzung von Notebooks und USB-Sticks Beschränkung von Zugriffsrechten Passwörter Aufklärung und Schulung der Mitarbeiter Definition von Anforderungen an Software Spezialthemen zu Datenschutz und IT-Sicherheit IT-Outsourcing Software-Wartung IT-Notfallplan Datenschutz-Audit und Zertifizierung IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft Markt- und Unternehmensstrukturen Geschäftsmodelle Software-Angebot Angebot nach Arbeitsfeldern Angebot nach Funktionalitäten Anbieter und Programme aus Kundensicht Trends und Entwicklungen

6 Inhaltsverzeichnis Anhang Links Das Letzte Autor

7 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung 1.1 Wozu dieses Buch dient Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll? Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest. (Lewis Carroll, Alice im Wunderland, 1865) Ziel dieses Buches ist es, sozialwirtschaftliche Organisationen dabei zu unterstützen, die Potenziale moderner Informationstechnologien zur Erreichung ihrer Ziele und Bewältigung ihrer Aufgaben optimal nutzen zu können. Auch wenn der Begriff Sozialwirtschaft mittlerweile weithin gebräuchlich ist, soll eingangs doch kurz umrissen werden, welche Handlungsfelder dieses Buch umfasst: Aus institutioneller Sicht kann die Sozialwirtschaft mit weiten Bereichen des Aktionsfeldes der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der kommunalen Sozialdienste sowie der privat-gewerblichen Sozialunternehmen abgesteckt werden. Hierbei grenzt sie sich ab gegenüber der Gesundheitswirtschaft mit Akutmedizin und medizinischer Rehabilitation sowie dem schulischen Bildungswesen, die jeweils anderen institutionellen und fachlichen Logiken folgen. Unter funktioneller Perspektive umfasst die Sozialwirtschaft alle Aufgaben zur Problembewältigung von Einzelnen oder Gruppen in Betätigungsfeldern wie Beratung, Betreuung, Erziehung, Pflege, außerschulische Bildung sowie weitere psycho-soziale Hilfeformen (vgl. Wendt 2007). Hinsichtlich der Größe und Organisationsform ihrer Institutionen ist die Sozialwirtschaft höchst inhomogen: das Spektrum reicht von der Elterninitiative als Träger einer Krabbelgruppe mit halber Erzieherinnenstelle bis hin zum Sozialkonzern mit 100 Niederlassungen und Mitarbeitern. Der Einsatz von Informationstechnologie ist entsprechend vielgestaltig: Die Spannbreite reicht vom ausgemusterten Privat-PC mit Röhrenmonitor bis zum Hightech-Rechenzentrum mit virtualisierter Serverfarm. Hinzu kommt, dass auch zwischen Einrichtungen ähnlicher Art und Größe der technische Ausstattungsgrad stark auseinanderklafft: Sind in einem Altenheim noch ein paar angegraute Einzel-PCs für Abrechnung und Textverarbeitung im Einsatz, so verfügt das andere längst über funkvernetzte Wohnbereiche mit mobiler elektronischer Pflegedokumentation und biometrischer Useridentifikation. Entsprechend verschieden ist daher auch der Bedarf an Wissen über den Umgang mit der Informationstechnologie. Wem soll nun dieses Buch dienen? Im Mittelpunkt steht primär das breite Spektrum an Einrichtungen und Diensten mittlerer Größe, grob bezifferbar zwischen etwa 100 und Mitarbeitern. Dies schließt keineswegs aus, dass auch größere oder kleinere Träger von seinen Inhalten profitieren. Doch bei Klein- und Kleinsteinrichtungen ist oft nur eine minimale IT-Ausstattung notwendig und die Giganten der Branche haben in ihren professionell besetzten IT-Abteilungen mitunter andere Möglichkeiten, sich Knowhow für ihre komplexen Prozesse zu beschaffen. Hier sind teils auch differenziertere Instrumente des IT-Managements sinnvoll, als sie hier vorgestellt werden. 13

8 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Unabhängig von Art und Größe der Einrichtungen gilt: IT wird in diesem Buch nicht primär als technisches Thema, sondern als Führungs- und Management-Aufgabe fokussiert. Ziel des IT-Einsatzes ist es immer, Arbeitsabläufe in der Verwaltung, Pädagogik oder Pflege mit geeigneten Technologien zu unterstützen und sie effizient, nutzerorientiert und fachlich hochwertig zu gestalten. Eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Basistechnologien wie Rechner oder Netzwerke reibungslos funktionieren. Doch auf dieser Ebene ist es prinzipiell gleichgültig, ob ein IT-System seinen Dienst in einem Versicherungsbüro oder in einer Jugendhilfe-Einrichtung verrichtet, es gelten immer die gleichen Maßgaben. Sie können von professionellen Server-, Netzwerk- oder Betriebssystem-Spezialisten erfüllt werden. Anders dagegen der Umgang mit Information im Kontext der täglichen Fach- und Führungsarbeit: hier ist eine enge Verzahnung mit den spezifischen Aufgaben und Informationsbedarfen des sozialen Sektors gefragt. Und auch die IT selbst will gemanagt sein: in organisatorischer, personeller und nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht. Dazu ist Wissen gefragt, das technisch ausgebildeten Spezialisten nicht selten fehlt. Deshalb sollen hier auch Wege aufgezeigt werden, wie mit den begrenzten Ressourcen eines Sozialträgers ein anwenderorientiertes IT-Management installiert werden kann. Zielgruppen des Buches sind sowohl Führungskräfte als auch IT-Verantwortliche in Verbänden und Einrichtungen der Sozialwirtschaft. Nur aus einer fruchtbaren Zusammenarbeit beider Akteure erwächst ein Wertschöpfungsbeitrag der IT für das gesamte Sozialunternehmen. Ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit dem PC kann heute bei Führungs- und Fachkräften der Sozialwirtschaft vorausgesetzt werden; Textverarbeitung, und Internet werden in diesem Buch daher nicht näher thematisiert. Häufig sind Führungskräfte jedoch nicht so sehr mit zentralen Konzepten von IT-Architekturen ihrer Organisationen vertraut, ein Verständnis für das Zusammenspiel der Hard- und Software, von lokalen Servern und dem Internet ist mitunter wenig ausgeprägt. An diesen Stellen will dieses Buch Orientierungslinien vermitteln, die Führungskräfte in die Lage versetzen, strategische IT-Entscheidungen kompetent zu fällen. Doch nicht nur die Sozialwirtschaft, auch die Informationstechnologie ist mittlerweile ein sehr weites Feld und die Formen ihrer Anwendung in sozialen Organisationen sind extrem vielfältig. Sie reichen von der klassischen Textverarbeitung über die Internet- Nutzung, das Web-Marketing, die Klientenverwaltung oder Dienstplanung bis hin zur Online-Beratung, zu E-Learning oder gar zur Konfiguration intelligenter Wohnumgebungen. Im Fokus dieses Buches steht vor allem das Management der Informationstechnologie in enger Verzahnung mit den fachlichen und administrativen Prozessen im Unternehmen. Hoch spezialisierte fachliche oder betriebswirtschaftliche Anwendungsformen wie es sie etwa im Leistungsmanagement, im Bereich der Hilfeplanung, im Web- Marketing oder Online-Beratung gibt, können daher nicht im Detail behandelt werden. Auch steht ein Buch wie dieses immer in einem Aktualitätsdilemma: geht es zu sehr auf Einzelheiten technischer Systeme ein, ist es schneller veraltet als es geschrieben ist. Bleibt es zu allgemein, sinkt sein Nutzwert. Hier wird deshalb ein mittlerer Weg gewählt: aus 14

9 1.2 Entwicklungslinien strategischer Perspektive werden Entwicklungsstränge dargestellt, die aktuelle und künftige Entwicklungen so abbilden, dass Zusammenhänge erkennbar werden und fundierte Entscheidungen ermöglichen. Wo sinnvoll und möglich, schaffen Internetquellen Bezüge zu aktuellen Inhalten. Praxistipp Als grundlegende Einführung in die Informationstechnologie eignet sich folgendes Lehrbuch: Bossert, Tanja / Stulle Konrad: Informationstechnologie. Grundlagen. Bodenheim 2009 (4. Auflage), Herdt-Verlag für Bildungsmedien Hier werden alle grundlegenden Begriffe, Konzepte und Technologien verständlich erläutert. 1.2 Entwicklungslinien Informationstechnologie früher oft EDV genannt wird in der Sozialwirtschaft etwa seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts eingesetzt. In der eher kurzen Geschichte institutionell organisierter Sozialer Arbeit also ein historisch noch jüngeres Phänomen. Dennoch beruht das heutige IT-Geschehen im sozialen Bereich auf einer Entwicklungsgeschichte, die hier in groben Zügen nachgezeichnet werden soll. Denn der Blick zurück eröffnet oftmals ein besseres Verständnis für aktuelle Problemstellungen und Lösungsversuche. Definition IT oder EDV? Noch immer wird heute in vielen Einrichtungen von der EDV gesprochen, wenn es um die Arbeit mit Computern geht. Dieses Buch verwendet statt dessen den Begriff der Informationstechnologie (IT). Was steckt dahinter? EDV bedeutet schlicht Elektronische Datenverarbeitung. Zentral ist hier der Begriff der Daten. Damit sind elektronische Informationseinheiten oder sogenannte Massendaten wie Gehaltsabrechnungen oder Zahlen der Finanzbuchhaltung gemeint, die mit Hilfe standardisierter Regeln verarbeitet werden. Dies war auch die klassische Domäne der EDV in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mittlerweile hat sich die Computernutzung jedoch fundamental gewandelt: Im Zentrum steht die Verarbeitung und Weitergabe vielfältigster Informationen in Form von Texten, Tabellen, Bildern, oder Videos. Der Computer ist zu einem zentralen Informationsmedium im Geschäftsund vielfach auch im Privatleben geworden. Entsprechend erscheint der auch international gebräuchliche Begriff der Informationstechnologie (IT, information technology) heute nicht nur moderner, sondern auch inhaltlich deutlich angemessener, wenn es um die Beschreibung der Computernutzung in sozialen Organisationen geht. Die Entwicklungsgeschichte des IT-Einsatzes in sozialen Einrichtungen und Verbänden kann idealtypisch in drei Phasen eingeteilt werden. In der Praxis gehen diese Phasen freilich fließend ineinander über oder werden durch Ungleichzeitigkeiten in den verschiedenen Arbeitsfeldern überlagert. Dennoch markieren sie wichtige Schritte bei der 15

10 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Entwicklung der IT-Nutzung, insbesondere im Bereich der fachspezifischen Softwarelösungen. In der ersten Phase, etwa von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, wurden vor allem verwaltungstechnische Anwendungen in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Klienten-Stammdatenverwaltung und Leistungsabrechnung entwickelt und genutzt. Diese Software-Lösungen basierten auf den Betriebssysteme MS- DOS oder UNIX. Aufgrund ihrer rein textorientierten, nicht intuitiv bedienbaren Oberflächen und wegen ihrer administrativen Ausrichtung waren sie kaum für Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit oder Pflege geeignet. Abbildung 1: Bildschirm-Maske eines Anfangs der 90er Jahre weit verbreiteten DOS-Programms zur Heimverwaltung der Firma C&S GmbH (Quelle: Benutzerhandbuch C&S Heim, Augsburg 1992) Primäre Einsatzfelder solcher Programme waren zunächst größere stationäre Einrichtungen der Alten- oder Behindertenhilfe, welche die zu dieser Zeit noch sehr teure Hardware finanzieren konnten. Mit der beginnenden Verbreitung günstigerer und leistungsfähiger PCs nutzten allmählich auch kleinere Einrichtungen wie Sozialstationen und Pflegedienste entsprechende Programme. 16

11 1.2 Entwicklungslinien Abbildung 2: Erste Phase mit EDV-Einsatz in der Verwaltung Die zweite Phase von Mitte der 90er Jahre bis etwa zur Jahrtausendwende brachte auf der Ebene der fachspezifischen Software-Lösungen zweierlei Entwicklungen: Zum einen wurden vermehrt Zusatzfunktionen oder eigenständige Programme für die fachliche Arbeit wie Pflege- oder Falldokumentation entwickelt und eingesetzt. Zum anderen ging der Trend hin zu differenzierteren Auswertungs-Werkzeugen im betriebswirtschaftlichen Bereich und Klienten- bzw. Leistungs-Statistiken auf fachlicher Ebene. Mit der Fachsoftware, zunehmend aber auch mit klassischen Office-Anwendungen begann sich der IT-Einsatz damit langsam auch auf die Leitungsebene sowie die fachlichen Bereiche auszudehnen. Dort blieb er jedoch zunächst auf eine eher punktuelle Nutzung beschränkt. Als Betriebssystem wurde nun meist Windows eingesetzt und die Programme bekamen grafische Oberflächen, was die Bedienbarkeit deutlich verbesserte. Ebenso installierten die Einrichtungen vermehrt Netzwerke, jedoch zunächst oft noch ohne Anbindung an das Internet. Abbildung 3: Zweite Phase mit ersten Anwendungen für das Management und die fachliche Arbeit 17

12 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Die dritte Phase begann etwa mit der Jahrtausendwende und ist auf fachlicher Ebene vor allem durch eine Integration einzelfallbezogener Planungs- und Evaluationsfunktionen in der Software gekennzeichnet. Beschränkten sich die meisten Fachprogramme bis dahin zumeist auf die nachgehende Dokumentation Sozialer Arbeit und Pflege, so wurden nun vermehrt Module für Hilfe- oder Pflegeplanung sowie zur Kontrolle der Erreichung der geplanten Ziele und Maßnahmen entwickelt und eingesetzt. Damit hatte die IT endgültig den fachlich-methodischen Kernbereich der Praxis erreicht. Die Entwicklung und Verbreitung derartiger Systeme ist jedoch bis heute nicht abgeschlossen und differiert zwischen und innerhalb der Arbeitsfelder erheblich. Ähnliches geschah auf betriebswirtschaftlicher Ebene: die zunächst retrospektiv angelegten Auswertungswerkzeuge wurden zunehmend durch prospektiv-planerische Tools ergänzt, die etwa Umsatzhochrechnungen, vermehrt auch differenziert nach Touren, Abteilungen oder Klienten ermöglichten. Darauf aufbauend begann die Entwicklung von Funktionen für ein integriertes Controlling, das fachliche und betriebswirtschaftliche Daten zusammenführt. Abbildung 4: Dritte Phase mit Anwendungen für die zentralen Funktionsbereiche sozialer Organisationen Parallel zu den beschriebenen Entwicklungen im Fachsoftware-Bereich breitete sich mit der Verfügbarkeit grafischer Benutzeroberflächen (Windows 3.x bzw. Windows 95) ab Anfang bis Mitte der 90er Jahre auch die Nutzung von Office-Software für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbankverwaltung und Präsentation aus. Mit Hilfe der darin eingebauten Konfigurationsmöglichkeiten, Makro- und Formelsprachen begannen manche soziale Organisationen, fachspezifische Software in Eigenregie zu entwickeln. Waren bis zur zweiten Phase die fachspezifischen Anwendungen die primären Treiber für die Verbreitung der IT in den Einrichtungen, so übernahmen etwa ab dem Jahrtausendwechsel zunehmend Office-Lösungen, und Internet diese Rolle. In dieser Phase wurden vielfach auch lokale Netzwerke verschiedener Standorte miteinander verbunden und mit der Installation eines zentralen Anwendungsbetriebes begonnen. 18

13 1.3 IT in der Sozialwirtschaft heute Während der zweiten Phase setzte parallel zur Anwendung von Fachsoftware auch die Nutzung des Internet in sozialen Organisationen ein. Mit Ausnahme primär marketingorientierter Websites und einzelner Projekte von Hochschulen war zunächst eine explizit fachliche Nutzung des Mediums kaum erkennbar. Gegen Ende der 90er Jahre bildeten sich dann ähnlich wie in anderen Branchen das volle Nutzungsspektrum heraus: von fachspezifischen Mailinglisten über diverse Informationsangebote bis hin zu mehr oder weniger umfänglichen Fachportalen. Ebenso entwickelten sich branchenspezifische Nutzungsformen wie Projekte der Online-Beratung oder Auskunftsdatenbanken über soziale Dienstleistungen. Die Mehrzahl dieser Aktivitäten war zunächst nicht von den klassischen Trägerorganisationen initiiert oder getragen; meist handelte es sich um Einzelinitiativen von Mitarbeitern an der Fachbasis, in Hochschulen oder im privaten Bereich. Ab der Jahrtausendwende ergriffen auch die großen Verbände, Ministerien oder Institute selbst die Initiative oder begannen, die an der Basis entstandenen Praxisprojekte zu unterstützen. Gleichzeitig setzten vermehrt Aktivitäten der Verbände zum Aufbau von internen Kommunikations-, Informations- oder Wissensportalen ein, die mit unterschiedlichem Erfolg Verbreitung fanden. Die IT-Anwendungsfelder Fachsoftware und Internet blieben lange Zeit weitgehend getrennt. Anzeichen einer Integration sind etwa seit 2005 erkennbar, als erste Angebote zur Software-Nutzung via Internet sichtbar wurden. 1.3 IT in der Sozialwirtschaft heute Die IT-Nutzung in der Sozialwirtschaft ist heute so breit wie in anderen Branchen und in der Vielfalt ihrer Formen kaum mehr überblickbar. Computer werden längst auch in der Fachpraxis und der direkten Klientenarbeit genutzt, Internet und sind selbstverständliche Informations- und Kommunikationsmedien geworden. Zahlreiche weitere Anwendungsfelder wie Internet-Telefonie, Dokumentenmanagement oder e-learning kommen hinzu Verbreitung und Nutzung Der IT-Report für die Sozialwirtschaft (Kreidenweis/Halfar 2008), gibt erstmals empirisch gesicherte Einblicke in die quantitativen Aspekte der Nutzung von Informationstechnologie: In großen und mittleren Organisationen der Sozialwirtschaft arbeiten heute bereits 61% der Mitarbeiter regelmäßig am Computer. Damit liegt die Sozialwirtschaft gleich auf mit dem Durchschnitt aller Wirtschaftsbranchen in Deutschland, ein fundamentaler technologischer Rückstand ist also nicht mehr erkennbar. Hochgerechnet dürfte die Sozialwirtschaft hierzulande über bis IT-Arbeitsplätze verfügen. Etwa 90% davon werden vorwiegend von Mitarbeitern genutzt, jeder zehnte PC wird in der unmittelbaren Klientenarbeit eingesetzt. In diesem Bereich ist knapp die Hälfte der Einrichtungen aktiv. 19

14 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Trotz der hohen IT-Durchdringung verfügt längst nicht jeder Mitarbeiter über einen eigenen Bildschirmarbeitsplatz: Im Schnitt steht für 4,4 Mitarbeiter ein PC zur Verfügung, bezogen auf die Anzahl der Betten oder Plätze beträgt das Verhältnis etwa 1:7. Von ihrem Gesamtumsatz geben soziale Organisationen im Durchschnitt 1% pro Jahr für Informationstechnologie aus, was weitgehend unabhängig von der Größe der vom IT-Report (a.a.o.) untersuchten Einrichtungen gilt. Auf 98% der Arbeitsplatz-PCs ist das Betriebssystem Microsoft Windows in seinen verschiedenen Versionen installiert. Im Serverbereich liegen ebenfalls die Microsoft-Betriebssysteme klar vorne. Je nach Funktion der Server kommen hier auch andere Systeme zum Einsatz allen voran das Open Source Betriebssystem Linux mit einem durchschnittlichen Anteil von 12%. Das Anwendungssoftware-Portfolio sozialer Organisationen setzt sich heute zumeist aus Basissystemen, betriebswirtschaftlichen Lösungen, Fachsoftware und teilweise speziellen Programmen für Management-Information zusammen. Basissysteme sind heute, wie in anderen Branchen, fast durchweg allgemein übliche Office-, - und Internet-Software. Nur bei größeren Trägern kommen teilweise noch Systeme wie Intranets, Dokumentenmanagement- oder Archivierungsprogramme hinzu. Den Kern der betriebswirtschaftlichen Software bildet meist ein integriertes Rechnungswesenprogramm mit Finanzbuchhaltung, Kassenverwaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung. Vielfach sind hier branchenneutrale Programme, teils aber auch speziell für die Sozialwirtschaft entwickelte Lösungen im Einsatz. Software für Lohn- und Gehaltsabrechnung wird häufig nicht in den Einrichtungen selbst betrieben, in diesen Fällen sind nur Ein- und Ausgabesysteme für Rechenzentrumsanwendungen im Einsatz. Viele davon haben sich auf den Sozialsektor, öffentlichen Dienst und Kirchen spezialisiert oder sind bei den Steuerberatern der Einrichtungen angesiedelt. Größere Träger setzen darüber hinaus noch Programme zur Liegenschafts- oder Fahrzeugverwaltung, für Einkauf, Küchen- oder Materialwirtschaft ein. Als Fachsoftware für zentrale Funktionen der Leistungserbringung wie Abrechnung, Planung und Dokumentation von Hilfen sowie Dienst- oder Einsatzplanung wird heute zu 85% standardisierte Branchensoftware einschlägiger Anbieter genutzt. Für diese Programme und den zugehörigen Service geben die Sozialträger jährlich in Deutschland über 200 Mio. aus. 15% der IT-Lösungen für Aufgaben dieser Art sind von den Einrichtungen selbst entwickelt, häufig auf der Basis von Office-Software. Management-Informationssysteme, die Daten aus betriebswirtschaftlicher und Fachsoftware aggregieren und aufbereiten, werden in der Regel nur bei großen Organisationen genutzt. Neben speziellen Modulen mancher Fachsoftware-Anbieter sind hier vor allem branchenübergreifende Lösungen im Einsatz. 20

15 1.3 IT in der Sozialwirtschaft heute Abbildung 5: Typisches Anwendungssoftware-Portfolio sozialer Organisationen Die IT-Verantwortung ist in 30% der Einrichtung als eigene Stelle für die IT-Leitung organisiert. In Kombination mit anderen Funktionen wird diese Aufgabe in 46% der Einrichtungen wahrgenommen und 10% haben sie komplett ausgelagert. In 13% der Organisationen gibt es hierfür keine Stellen oder Stellenanteile. Durchschnittlich betreut ein für die IT verantwortlicher Mitarbeiter etwa 150 Computer-Arbeitsplätze. Die Zahlen aus dem IT-Report (a.a.o.) belegen, dass die IT in der Sozialwirtschaft längst eine ähnlich bedeutende Rolle wie in vielen erwerbswirtschaftlichen Branchen erlangt hat. Auch wenn es besonders unter Klein- und Kleinst-Einrichtungen, die nicht im Fokus des IT-Reports standen, mitunter noch technikfreie Inseln geben mag, so trägt die Informationstechnologie heute doch maßgeblich zum Funktionieren sozialer Institutionen bei und beansprucht einen entsprechenden Teil der finanziellen und personellen Ressourcen. Eine Typologie von Einrichtungsarten der Sozialwirtschaft und das für sie typische Muster der IT-Nutzung und -Organisation zeigt folgendes Bild (vgl. Faiß 2008, S. 314): 21

16 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Einrichtungsmerkmale Merkmale der IT-Nutzung Einzeleinrichtung Einrichtung mittlerer Größe Komplexträger Unter 100 Mitarbeiter Tätig in einem Arbeitsfeld (z.b. ambulante Pflege, Beratung, stationäre Jugendhilfe) Ein Standort oder einzelne regionale Niederlassungen Mitarbeiter Tätig in mehreren Arbeitsfeldern Ein Standort oder mehrere regionale Niederlassungen Über 500 Mitarbeiter Umfassendes Leistungsangebot im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich Größere Zahl regionaler bzw. überregionaler Standorte Spezialisierte Fachsoftware für das Arbeitsfeld Teils (noch) Eigenlösungen auf Office-Basis Software-Beschaffung auf Empfehlungsbasis oder unsystematische Auswahl IT-Zuständigkeit oft Zusatzfunktion eines Mitarbeiters und/oder externe Technik- Betreuung durch lokales Systemhaus Mehrere Spezialprogramme oder kleinere integrierte Fachsoftware-Lösungen Software-Beschaffung teilweise systematisiert Personenbezogene, oft stark technikorientierte IT-Betreuung (1-2 Mitarbeiter), teils mit externer Unterstützung durch Systemhaus Integrierte Softwarelösungen der führenden Anbieter und/ oder mehrere Spezialprogramme Strategische IT-Planung und systematische Beschaffung Eigene IT-Abteilung oder Outsourcing der IT in eigene Servicegesellschaft Abbildung 6: Typologie von Einrichtungsarten der Sozialwirtschaft und das für sie typische Muster der IT-Nutzung und -Organisation In der Praxis sind die Übergänge fließend und manche Einrichtungen mittlerer Größe sind hinsichtlich der IT-Organisation weiter entwickelt als einzelne Komplexträger. Neben dem persönlichen Engagement der Mitarbeiter im IT-Bereich spielt dabei häufig die IT-Affinität versus IT-Ferne der obersten Führungsebene eine große Rolle. 22

17 1.3.2 Probleme und Herausforderungen 1.3 IT in der Sozialwirtschaft heute Probleme und Herausforderungen im IT-Bereich finden sich grundsätzlich bei Einrichtungen jeder Art und Größe. In Zeiten des Wandels, also etwa bei Ausweitung oder Veränderung des Leistungsangebots und der Standorte, treten sie weitaus stärker zu Tage, als in stabilen Konstellationen. Dabei kann zwischen den beiden internen Ebenen Technik und Organisation und in der externe Ebene Anbietermarkt unterschieden werden kann. Abbildung 7: IT-Herausforderungen für soziale Organisationen Auf der technischen Ebene haben die größeren Träger vor allem mit heterogenen Systemund Software-Landschaften zu kämpfen. Ihre Ursache ist meist ein Wildwuchs aufgrund mangelnder strategischer Planung. Dadurch kommt es zu Schnittstellen-Problemen, die einen ungehinderten elektronischen Informationsfluss verhindern. Die wichtigste Herausforderung ist es hier, eine Konsolidierung zu erreichen, ohne die Partikularinteressen der einzelnen Fachbereiche zu sehr zu beeinträchtigen. Manche kleineren oder mittelgroßen Träger leiden dagegen noch immer unter einer unzureichenden Hardware-, Netzwerk- oder Software-Ausstattung. Hier besteht die Her- 23

18 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung ausforderung in einer, den finanziellen Mitteln des Trägers angemessenen, aber auch den Wertschöpfungsbeitrag der Technik berücksichtigenden IT-Planung. Auf der organisationalen Ebene mangelt es nicht selten an einem strategischen IT-Management, woraus die oben genannten technologischen Probleme oftmals resultieren. Vielfach ist auch die Verbindung zwischen Unternehmens- und IT-Entwicklung unterentwickelt: Auf der einen Seite konzentrieren sich IT-Verantwortliche stark auf die technischen Aspekte des IT-Betriebes, auf der anderen Seite bindet sie die obere Führungsebene nicht in IT-relevante Entscheidungsprozessen ein oder stellt keine ausreichenden Entscheidungsspielräume zur Verfügung. Gerade bei größeren Trägern sind Interessenskonflikte zwischen den Fachbereichen und der IT nicht selten: Die Abteilungen möchten für sich die jeweils besten Lösungen, was dem Interesse der IT an homogenen Systemlandschaften und eingrenzbarem Administrationsaufwand entgegenläuft. Hier fehlen oftmals eindeutige, von der Leitungsebene getragene strategische Leitlinien. Häufig fehlt es auch an Knowhow zur angemessenen Gestaltung von IT-Auswahl- und Einführungsprozessen. Die Anschaffung wenig geeigneter Systeme, eine ungenügende Mitarbeiterbeteiligung, eine lückenhafte Anpassung der Software an die Gegebenheiten der Organisation oder eine chaotische Einführungsphase sind die Folge. Weitere typische Probleme sind defizitäres Anwenderwissen und als Folge der oben genannten Fehler eine mangelnde IT-Akzeptanz und Motivation der Mitarbeiter. In der Konsequenz wird die Funktionalität vorhandener Lösungen oft bei weitem nicht ausgeschöpft, Medienbrüche werden nicht konsequent beseitigt und Arbeitsprozesse nicht durchgängig mit IT unterstützt. In der Summe führen diese Probleme dazu, dass der Wertschöpfungsbeitrag der IT oft weit unter dem erreichbaren Niveau verharrt. Auch die erwarteten Effizienz- oder Qualitätseffekte treten nicht oder nur in geringem Ausmaß ein. Kurz: die IT erscheint mancher Führungskraft als schwarzes Loch, das immer mehr Geld verschlingt, ohne dass sich greifbare Ergebnisse zeigen. Klar ist irgendwie nur, dass man auf die Technik nicht mehr verzichten kann. Welchen Nutzen sie jedoch wirklich stiftet, vermag niemand so genau zu sagen. Doch es sind nicht nur hausgemachte Herausforderungen, mit denen es soziale Organisationen zu tun haben, auch der Anbietermarkt ist nicht frei von Hürden. An erster Stelle sind hier schlechte Software-Qualität und mangelnde bzw. ungeeignete Funktionalität der Programme zu nennen. So wird etwa im IT-Report Gesundheitswesen (Hübner/Stellemann et al. 2008) als Hauptbarriere für die Einführung von Pflegeinformationssystemen die Unfähigkeit der Hersteller (S. 78) benannt. Andererseits zeigt eine neuere Untersuchung über alle Arbeitsfelder der Sozialwirtschaft (Kreidenweis 2008, S. 12), dass die Zufriedenheit mit fachspezifischer Software insgesamt auf der Schulnotenskala einen guten Durchschnittswert von 2,3 erreicht, zwei Drittel der Befragten vergeben die Noten 1 oder 2. Freilich zeigt die Studie aber auch Ausreißer mit deutlich schlechteren Noten. Ein weiteres Thema ist die Qualität der Anwenderunterstützung (Support) durch die Anbieter. Auch hier kursieren seit vielen Jahren Berichte über schlecht erreichbare Hot- 24

19 1.3 IT in der Sozialwirtschaft heute lines oder inkompetente Hotline- oder Schulungsmitarbeiter, die jedoch in der oben genannten Studie nicht im Sinne einer flächendeckenden Problematik bestätigt werden konnten. So wird die Erreichbarkeit der Hotline von 83% der Befragten als sehr gut oder gut beschrieben (a.a.o. S. 13) und für Freundlichkeit sowie Engagement der Hotline- Mitarbeiter wird die Durchschnittsnote 1,6 vergeben. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Support erreicht die ebenfalls gute Note von 2,3 (a.a.o. S. 17). Weitere Probleme auf Anwenderseite können sich durch Diskontinuitäten wie Firmenpleiten, Firmenübernahmen oder eine veränderte Produktpolitik der Software-Anbieter ergeben: Wird die eingesetzte Fachsoftware nicht mehr weiter gepflegt, so sind oft aufwändige Umstellungsprozesse notwendig. Ähnliches gilt auch für Systemhäuser, an die die gesamte Hardware- und Netzwerkbetreuung ausgelagert wurde und bei denen nur wenige Mitarbeiter mit der Systemarchitektur der Einrichtung vertraut sind Wertschöpfungsbeitrag der IT Investitionen in Informationstechnologie sollen Nutzen schaffen. Dass dies tatsächlich geschieht ist wie im vorigen Abschnitt gezeigt keineswegs selbstverständlich. Erstmals hat sich der IT-Report für die Sozialwirtschaft in seiner Ausgabe von 2010 (Kreidenweis/ Halfar 2010) dem Wertschöpfungsbeitrag der IT gewidmet. Die Wertschöpfung drückt sich unter anderem darin aus, in wie weit die Ziele, die mit Hilfe von IT angestrebt sind, auch erreicht werden. Dabei zeigte sich zunächst, dass unmittelbar finanzbezogene Ziele wie Kosten zu senken oder Erlöse zu steigern, in der Sozialbranche von untergeordneter Bedeutung sind. Ganz oben auf der Ziel-Agenda stehen die Steigerung der fachlichen Qualität und die Verbesserung von Arbeitsabläufen. Gleichzeitig klafft hier jedoch die größte Lücke zwischen der Bedeutung der Ziele und dem Grad ihrer Erreichung. Deutliche Unterschiede zwischen Einrichtungsarten oder -größen sind dabei nicht erkennbar. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und von übersteigerten Erwartungen an die IT über mangelnde Prozessorganisation bis hin zur Qualität und Reife der verfügbaren Fachsoftware-Systeme reichen. 25

20 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft Eine Einführung Abbildung 8: Bedeutung von IT-Zielen und ihre Erreichung in sozialwirtschaftlichen Organisationen (Quelle: Kreidenweis/Halfar 2010, S. 14) Etwas mehr Licht ins Dunkel kommt, wenn man danach fragt, in welchen Bereichen die Potenziale der IT zu welchem Grad ausgeschöpft werden: Hier stehen die klassischen Verwaltungsthemen wie Rechnungswesen, Klientenverwaltung und Personalwesen ganz oben, während fachlich getriebene Prozesse in den Leistungsbereichen wie Dienstplanung, Hilfeplanung und Dokumentation die Schlusslichter bilden (a.a.o., S. 14 f). An dieser Stelle zeigt sich ein Zusammenhang zwischen dem Standardisierungsgrad der Prozesse und der Potenzial-Ausschöpfung durch IT-Einsatz: Dort wo die Abläufe festen, gesetzlich, vertraglich oder organisatorisch normierten Regeln folgen, kommt die IT deutlich besser zur Geltung als in den Feldern, die oft auch einrichtungsintern durch eine bunte Vielfalt an Verfahren und große Beliebigkeit gekennzeichnet sind. 26

IT-Handbuch für die Sozialwirtschaft

IT-Handbuch für die Sozialwirtschaft Helmut Kreidenweis IT-Handbuch für die Sozialwirtschaft Nomos Vorwort ". 5 1 Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft - Eine Einführung 13 1.1 Wozu dieses Buch dient 13 1.2 Entwicklungslinien 15

Mehr

Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2013

Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2013 Arbeitsstelle für Sozialinformatik Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Prof. Helmut Kreidenweis / Prof. Dr. Bernd Halfar Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2013 Für soziale Organisationen

Mehr

DynamiCare die Softwarelösung für soziale Unternehmen

DynamiCare die Softwarelösung für soziale Unternehmen DynamiCare die Softwarelösung für soziale Unternehmen DynamiCare intelligente Lösungen Erfolg in der Sozialwirtschaft stellt sich ein, wenn Menschen zufrieden sind. In Zeiten knapper finanzieller Mittel

Mehr

1. Phase Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre Anwendung im Bereich Verwaltung und Abrechnung (MS DOS, Unix)

1. Phase Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre Anwendung im Bereich Verwaltung und Abrechnung (MS DOS, Unix) Geschichte: 1. Phase Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre Anwendung im Bereich Verwaltung und Abrechnung (MS DOS, Unix) 2. Phase Mitte der 90er bis Jahrtausendwende Zusatzfunktionen und eigenständige

Mehr

Das SAP-Systemhaus für die Sozialwirtschaft, Kirche und kirchliche Institutionen

Das SAP-Systemhaus für die Sozialwirtschaft, Kirche und kirchliche Institutionen Das SAP-Systemhaus für die Sozialwirtschaft, Kirche und kirchliche Institutionen UNTERNEHMEN Die LBU Systemhaus AG widmet sich aus voller Überzeugung dem Ziel, SAP-Kompetenz allen sozialen Unternehmen

Mehr

TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1

TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1 TELEKOM CLOUD COMPUTING. NEUE PERSPEKTIVEN. Dietrich Canel Telekom Deutschland GmbH 03/2013 1 DIE TELEKOM-STRATEGIE: TELCO PLUS. 2 AKTUELLE BEISPIELE FÜR CLOUD SERVICES. Benutzer Profile Musik, Fotos,

Mehr

Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft. care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt.

Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft. care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. IT-Rundumversorgung für die Sozialwirtschaft Dienstleister in der Sozialwirtschaft stehen vor großen

Mehr

HINTcare Kostengünstige Heimverwaltung aus dem Rechenzentrum

HINTcare Kostengünstige Heimverwaltung aus dem Rechenzentrum HINTcare Kostengünstige Heimverwaltung aus dem Rechenzentrum Cloud Computing Infrastruktur als Service (IaaS) HINT-Rechenzentren Software als Service (SaaS) Desktop als Service (DaaS) Ein kompletter Büroarbeitsplatz:

Mehr

Auswahl von ERP-Systemen. Prof. Dr. Herrad Schmidt 30. Mai 2015

Auswahl von ERP-Systemen. Prof. Dr. Herrad Schmidt 30. Mai 2015 Auswahl von ERP-Systemen 30. Mai 2015 Gliederung Einstimmung: Die Welt der ERP-Systeme Die Geschäftsmodelle Motivation, Ziele, Nutzen Der Auswahlprozess Erfolgsfaktoren und Risiken Die Einführung Folie

Mehr

Dennis Feiler, DFC-SYSTEMS GmbH München/Mannheim

Dennis Feiler, DFC-SYSTEMS GmbH München/Mannheim ITIL I undco. Servicekonzepte/IT-Servicemanagement Servicemanagement Dennis Feiler, DFC-SYSTEMS GmbH München/Mannheim ITIL I IT Infrastructure Library Entstehung und Definition: Bestehende Best-Practices-Sammlung

Mehr

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von:

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von: ERP-Systeme für den Mittelstand am Beispiel von: SAP Business ByDesign Das -Systemhaus in Ihrer Nähe Über sine qua non und SAP-Basis-Technologien und Positionierung Business bydesign Details - Agenda ITbyCloud_Industry_Templates

Mehr

Produktinformation OUTSOURCING SERVICE & SUPPORT, SOFTWARE AS A SERVICE UND BUSINESS PROCESS OUTSOURCING

Produktinformation OUTSOURCING SERVICE & SUPPORT, SOFTWARE AS A SERVICE UND BUSINESS PROCESS OUTSOURCING Produktinformation OUTSOURCING SERVICE & SUPPORT, SOFTWARE AS A SERVICE UND BUSINESS PROCESS OUTSOURCING DIE WICHTIGSTEN VORTEILE IM ÜBERBLICK ZUSAMMENFASSUNG Konzentration auf Ihre Kerntätigkeiten Investitionsschonend:

Mehr

IT-Consulting und ERP-Software aus einer Hand: Ganzheitlich. Individuell. Zukunftsorientiert.

IT-Consulting und ERP-Software aus einer Hand: Ganzheitlich. Individuell. Zukunftsorientiert. IT-Consulting und ERP-Software aus einer Hand: Ganzheitlich. Individuell. Zukunftsorientiert. Sichern Sie sich Ihren Vorsprung im Wettbewerb! Mit dem richtigen Partner ökonomisch wirtschaften Perspektiven

Mehr

Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2015

Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2015 Arbeitsstelle für Sozialinformatik Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Prof. Helmut Kreidenweis / Prof. Dr. Bernd Halfar Fragebogen zum IT-Report für die Sozialwirtschaft 2015 Für IT-Anbieter

Mehr

ComNet Der edv-partner für inhabergeführte unternehmen Das systemhaus 3.0

ComNet Der edv-partner für inhabergeführte unternehmen Das systemhaus 3.0 ComNet der EDV-Partner für inhabergeführte Unternehmen Das Systemhaus 3.0 Holger und Bernd Schmitz Geschäftsführer ComNet der EDV-Partner für inhabergeführte Unternehmen ComNet ist der EDV-Partner für

Mehr

» Outsourcing von Personalfunktionen in. deutschen Großunternehmen. Kienbaum Management Consultants

» Outsourcing von Personalfunktionen in. deutschen Großunternehmen. Kienbaum Management Consultants Kienbaum Management Consultants» Outsourcing von Personalfunktionen in deutschen Großunternehmen Recruitment Human Resource Management Public Management Strategy & Change 2 1. Bisher noch kein Megatrend

Mehr

Einführung: Einordnung von ITIL

Einführung: Einordnung von ITIL Einführung: Einordnung von ITIL Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH Forschungs- und Beratungsinstitut an der Universität Bremen Am Fallturm 1 28359 Bremen www.ifib.de Arne Fischer Bochum, 23.11.2004

Mehr

TEUTODATA. Managed IT-Services. Beratung Lösungen Technologien Dienstleistungen. Ein IT- Systemhaus. stellt sich vor!

TEUTODATA. Managed IT-Services. Beratung Lösungen Technologien Dienstleistungen. Ein IT- Systemhaus. stellt sich vor! TEUTODATA Managed IT-Services Beratung Lösungen Technologien Dienstleistungen Ein IT- Systemhaus stellt sich vor! 2 Willkommen Mit dieser kleinen Broschüre möchten wir uns bei Ihnen vorstellen und Ihnen

Mehr

Personalmanagement und HR-Software im Handel Status Quo, Herausforderungen und Ausblick

Personalmanagement und HR-Software im Handel Status Quo, Herausforderungen und Ausblick Personalmanagement und HR-Software im Handel Status Quo, Herausforderungen und Ausblick E-Interview mit Thomas Eggert Name: Thomas Eggert Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: TDS HR Services

Mehr

IT-Strategien in Betreuungseinrichtungen Im Spannungsfeld zwischen pragmatischen Lösungen und neuesten IT-Technologien

IT-Strategien in Betreuungseinrichtungen Im Spannungsfeld zwischen pragmatischen Lösungen und neuesten IT-Technologien IT-Strategien in Betreuungseinrichtungen Im Spannungsfeld zwischen pragmatischen Lösungen und neuesten IT-Technologien Dr. Peter Wolff Bad Kreuznach 10. Oktober 2010 Gliederung Einführung Die serviceorientierte

Mehr

Klein Computer System AG. Portrait

Klein Computer System AG. Portrait Klein Computer System AG Portrait Die Klein Computer System AG wurde 1986 durch Wolfgang Klein mit Sitz in Dübendorf gegründet. Die Geschäftstätigkeiten haben sich über die Jahre stark verändert und wurden

Mehr

Universität Passau. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit

Universität Passau. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit Universität Passau Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Bachelorarbeit Der Einsatz moderner Medien und Kommunikationsmöglichkeiten

Mehr

LiMux - die IT-Evolution Status Migration. Name, Stabsstelle Projekt LiMux, Direktorium Anlass

LiMux - die IT-Evolution Status Migration. Name, Stabsstelle Projekt LiMux, Direktorium Anlass LiMux - die IT-Evolution Status Migration Name, Stabsstelle Projekt LiMux, Direktorium Anlass Strategie: LiMux ist ein Kernstück der nachhaltigen IT- Strategie für Münchens Unabhängigkeit Die Landeshauptstadt

Mehr

Trends in IT und Telekommunikation Bewertung und Chancen für den Care-Sektor. Dr. Peter Wolff Berlin 27. Oktober 2008

Trends in IT und Telekommunikation Bewertung und Chancen für den Care-Sektor. Dr. Peter Wolff Berlin 27. Oktober 2008 Trends in IT und Telekommunikation Bewertung und Chancen für den Care-Sektor Dr. Peter Wolff Berlin 27. Oktober 2008 Gliederung Marktentwicklungen und externe Faktoren Spagat zwischen Technik und dem eigentlichem

Mehr

POCKET POWER. Projektmanagement. 3. Auflage

POCKET POWER. Projektmanagement. 3. Auflage POCKET POWER Projektmanagement 3. Auflage 3 Inhalt 1 Einleitung.................................... 5 2 Grundlagen des Projektmanagements................... 8 2.1 Projektdefinition..............................

Mehr

Wi rtschaf tsinf or mati k

Wi rtschaf tsinf or mati k Bettina Schwarzer/Helmut Krcmar Wi rtschaf tsinf or mati k Grundlagen betrieblicher Informationssysteme 5., überarbeitete Auflage 2014 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Inhaltsverzeichnis Vorwort zur

Mehr

pds abacus ist ein Produkt von

pds abacus ist ein Produkt von pds abacus ist ein Produkt von pds abacus ist die neue Handwerkersoftware, mit der Sie die kaufmännischen und handwerklichen Prozesse Ihres Unternehmens jederzeit im Griff haben, denn pds abacus ist: innovativ,

Mehr

IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren

IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren Pressemeldung Frankfurt, 26. Juli 2013 IDC Studie: Deutsche Unternehmen wollen mit Cloud Services Geschäftsprozesse optimieren Die Fachbereiche deutscher Unternehmen fordern von der IT eine bessere Unterstützung

Mehr

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing Die IT-Service AG Beratung, Technologie, Outsourcing QUALITÄT B e r a t u n g Erfahrungen aus der Praxis. Aus unzähligen Projekten. Spezialwissen und objektive Analysen. Mit uns überwinden Sie Hindernisse

Mehr

Die 7 Module des ECDL (Syllabus 5.0)

Die 7 Module des ECDL (Syllabus 5.0) Die 7 Module des ECDL (Syllabus 5.0) Die nachstehenden Lernziele geben einen Überblick über die Lerninhalte der 7 Module des ECDL nach dem seit Februar 2008 gültigen Lehrplan (Syllabus 5.0). Kandidaten

Mehr

Serverbasierte IT-Konzepte und ihre Auswirkungen auf Ergonomie, Datenschutz, Mitarbeiterzufriedenheit und Umweltschutz

Serverbasierte IT-Konzepte und ihre Auswirkungen auf Ergonomie, Datenschutz, Mitarbeiterzufriedenheit und Umweltschutz Serverbasierte IT-Konzepte und ihre Auswirkungen auf Ergonomie, Datenschutz, Mitarbeiterzufriedenheit und Umweltschutz Dr. Jens Clausen Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit ggmbh, www.borderstep.de

Mehr

IT-Governance einführen Herausforderungen, Aufgabenbereiche, Roadmap

IT-Governance einführen Herausforderungen, Aufgabenbereiche, Roadmap IT-Governance einführen Herausforderungen, Aufgabenbereiche, Roadmap Ernst Tiemeyer, IT-Consulting AGENDA IT-Governance Herausforderungen und Zielsetzungen im Überblick Zentrale IT-Steuerung Bereiche/Handlungserfordernisse

Mehr

EINFACH SICHER KOMPETENT. Die Genossenschaft Der unternehmerischen Kompetenzen

EINFACH SICHER KOMPETENT. Die Genossenschaft Der unternehmerischen Kompetenzen EINFACH SICHER KOMPETENT EINFACH SICHER Das Jetzt die Technik das Morgen In der heutigen Zeit des Fortschritts und Globalisierung, ist es für jedes Unternehmen unbedingt erforderlich, dass es effektiv

Mehr

Intelligente Prozesse für das Kundenbeziehungsmanagement. Rainer Wendt, in der IHK Aachen, 23.02.2011

Intelligente Prozesse für das Kundenbeziehungsmanagement. Rainer Wendt, in der IHK Aachen, 23.02.2011 CRM Process Performance Intelligence Intelligente Prozesse für das Kundenbeziehungsmanagement Rainer Wendt, in der IHK Aachen, 23.02.2011 masventa Business GmbH Von-Blanckart-Str. 9 52477 Alsdorf Tel.

Mehr

Drei Monate Echtbetrieb ByDesign: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

Drei Monate Echtbetrieb ByDesign: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis m.a.x. it Drei Monate Echtbetrieb ByDesign: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis Clemens Dietl m.a.x. it Informationstechnologie für die Zukunft m.a.x. it Verlässliche IT für den Mittelstand Ihr persönlicher

Mehr

Campana & Schott Unternehmenspräsentation

Campana & Schott Unternehmenspräsentation Campana & Schott Unternehmenspräsentation Campana & Schott Unternehmenspräsentation Campana & Schott 1 / 14 Über Campana & Schott. Wir sind eine internationale Unternehmensberatung mit mehr als 230 Mitarbeiterinnen

Mehr

P E R S O N A L E I N S AT Z P L A N U N G und Dienstübersicht

P E R S O N A L E I N S AT Z P L A N U N G und Dienstübersicht DM APS S O F T W A R E L Ö S N G E N für die Verwaltung, Abrechnung, Planung und Dokumentation im ambulanten & stationären Pflegebereich S O F T WA R E L Ö S N G f ü r P E R S O N A L E I N S AT Z P L

Mehr

willkommen herzlich Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Kundenbeispiel Cloud Solution von

willkommen herzlich Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Kundenbeispiel Cloud Solution von herzlich willkommen Kundenbeispiel Cloud Solution von Herr Simon Lutz Leiter Finanz- und Rechnungswesen Mitglied der Geschäftsleitung Agenda Unternehmen Spitex Zürich Sihl IT-Ausgangslage Herausforderung

Mehr

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung.

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Leistungsfähig. Verlässlich. Mittelständisch. www.michael-wessel.de IT-Service für den Mittelstand Leidenschaft und Erfahrung für Ihren Erfolg. Von der Analyse

Mehr

Evaluierung und Auswahl von

Evaluierung und Auswahl von Berichte aus der Wirtschaftsinformatik Stefan Wind Evaluierung und Auswahl von Enterprise Cloud Services Shaker Verlag Aachen 2014 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

LiMux: Nachhaltiger Einsatz von Open Source bei der Landeshaupstadt München

LiMux: Nachhaltiger Einsatz von Open Source bei der Landeshaupstadt München LiMux: Nachhaltiger Einsatz von Open Source bei der Landeshaupstadt München Dr. Jutta Kreyss IT-Architektin für Arbeitsplätze der LH München Bern, 28.02.2012 1,3 Mio Einwohner Drittgrößte Stadt in DE Zwölftgrößte

Mehr

Personalmanagement 4.0

Personalmanagement 4.0 Thesen und Prognosen zur Aufbau- und Ablauforganisation des Personalmanagements unter dem Einfluss der voranschreitenden Automatisierung von HR-Entscheidungsprozessen Verfasser: Rainer Gardyan (M.A.) Stand:

Mehr

Führendes deutsches CRM - Dienstleistungsunternehmen

Führendes deutsches CRM - Dienstleistungsunternehmen Führendes deutsches CRM - Dienstleistungsunternehmen Benchmarking der Finanzfunktion und Markteintrittsanalyse für den F&A BPO Markt Case Study 0 (Seitenzahl: Arial, Schriftgröße 9, zentriert) Die Aufgabenstellung

Mehr

Vorwort. Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann. Geschäftsprozessmanagement in der Praxis

Vorwort. Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann. Geschäftsprozessmanagement in der Praxis Vorwort Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann Geschäftsprozessmanagement in der Praxis Kunden zufrieden stellen - Produktivität steigern - Wert erhöhen ISBN (Buch): 978-3-446-43460-8 Weitere Informationen

Mehr

Die IT Verfahrensdatenbank der Freien Universität Berlin

Die IT Verfahrensdatenbank der Freien Universität Berlin elektronische Administration und Services Die IT Verfahrensdatenbank der Freien Universität Berlin Dr. Christoph Wall, Leitung eas Dietmar Dräger, IT-Sicherheit Folie 1 von 26 Freie Universität Berlin

Mehr

proalpha Geschäftssoftware für den Mittelstand

proalpha Geschäftssoftware für den Mittelstand Whitepaper proalpha Geschäftssoftware für den Mittelstand Januar 2013 proalpha Integrierte Geschäftssoftware für den Mittelstand 2 Herausgegeben von proalpha Software AG Auf dem Immel 8 67685 Weilerbach

Mehr

Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum

Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum VEREINIGUNG DES PERSONALS ZÜRCHERISCHER SCHULVERWALTUNGEN Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum Sicheres Potenzial in bewegter Zeit die Schulverwaltungen des Kantons Zürich Das

Mehr

EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION. Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen

EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION. Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen WEB- UND VIDEOKONFERENZ LÖSUNGEN 02 Die geografische Dezentralisierung von Projektteams und Unternehmenstätigkeiten

Mehr

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage E-Insurance Creating a Competitive Advantage Agenda Studie e-insurance Studie e-insurance Darstellung der wichtigsten Ergebnisse Implikationen für die Versicherungsbranche 2 The Economic Intelligence Unit

Mehr

Strategische Neuausrichtung der IT der Stadt München - Prozessorientierte Organisationsveränderungen als Grundlage für E-Government

Strategische Neuausrichtung der IT der Stadt München - Prozessorientierte Organisationsveränderungen als Grundlage für E-Government 16. Anwenderforum E-Government 2010 Strategische Neuausrichtung der IT der Stadt München - Prozessorientierte Organisationsveränderungen als Grundlage für E-Government Landeshauptstadt München Gertraud

Mehr

Lexware Auftragsbearbeitungsassistent Version 1.01

Lexware Auftragsbearbeitungsassistent Version 1.01 Lexware Auftragsbearbeitungsassistent Version 1.01 2014 DFH Service GmbH www.dfh.de Seite 1 von 11 Vorwort Lieber Interessent, lieber Kunde, ich freue mich über Ihr Interesse an unserer Software Auftragsbearbeitungsinteressent

Mehr

Die strategische Entscheidung für moderne IT-Strukturen macht Unternehmen zukunftsfähig. Prof. Dr. Manfred Broy

Die strategische Entscheidung für moderne IT-Strukturen macht Unternehmen zukunftsfähig. Prof. Dr. Manfred Broy Die strategische Entscheidung für moderne IT-Strukturen macht Unternehmen zukunftsfähig Prof Dr Manfred Broy Unsere Mission Wir schaffen solide und hochwertige IT-Lösungen durch innovative Techniken und

Mehr

Gute Aussichten für die Zukunft.

Gute Aussichten für die Zukunft. Siemens Business Services Gute Aussichten für die Zukunft. Erstellung des Uni-Masters Zu Beginn des Projektes werden sich die Projektteams auf die Erstellung des Uni-Masters konzentrieren. Dieser Master

Mehr

Adiccon Health Care Services. Portfolio für das Gesundheitswesen

Adiccon Health Care Services. Portfolio für das Gesundheitswesen Portfolio für das Gesundheitswesen Kern- und Branchenkompetenzen ADICCON STEHT FÜR Advanced IT & Communications Consulting WAS KÖNNEN WIR IHNEN BIETEN?! Strategieberatung basierend auf ausgeprägter Technologieexpertise!

Mehr

Die Module des ECDL (nach dem Syllabus 5.0 mit dem Zusatzmodul IT-Sicherheit)

Die Module des ECDL (nach dem Syllabus 5.0 mit dem Zusatzmodul IT-Sicherheit) Die Module des ECDL (nach dem Syllabus 5.0 mit dem Zusatzmodul IT-Sicherheit) Die nachstehenden Lernziele geben einen Überblick über die Lerninhalte der 8 Module des ECDL nach dem seit Februar 2008 gültigen

Mehr

Unternehmenspräsentation

Unternehmenspräsentation Unternehmenspräsentation Outcome Unternehmensberatung GmbH Die Outcome Unternehmensberatung Gründung im April 2001 IT-Beratungshaus mit Standort Köln Umsatz 2013: 6,9 Mio. Aktuell 43 festangestellte Mitarbeiter

Mehr

Sicht eines Technikbegeisterten

Sicht eines Technikbegeisterten Cloud und Mobile Apps Quo Vadis? Bernhard Bauer Institut für Software und Systems Engineering Universität Augsburg Oder... IT Arbeitsplatz der Zukunft Sicht eines Technikbegeisterten IT Arbeitsplatz der

Mehr

ITIL mit SAP R/3. Kundenservice für und mit ZENOS

ITIL mit SAP R/3. Kundenservice für und mit ZENOS ITIL mit SAP R/3 Kundenservice für und mit ZENOS Was ist ITIL? Information Technology Infrastructure Library Ende der 80er Jahre entworfen Herausgeber: Office of Government Commerce (OGC) Sammlung von

Mehr

Mehr Effizienz und Wertschöpfung durch Ihre IT. Mit unseren Dienstleistungen werden Ihre Geschäftsprozesse erfolgreicher.

Mehr Effizienz und Wertschöpfung durch Ihre IT. Mit unseren Dienstleistungen werden Ihre Geschäftsprozesse erfolgreicher. Mehr Effizienz und Wertschöpfung durch Ihre IT Mit unseren Dienstleistungen werden Ihre Geschäftsprozesse erfolgreicher. Nutzen Sie Ihren Wettbewerbsvorteil Die Geschäftsprozesse von heute sind zu wichtig,

Mehr

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin FB4: Wirtschaftsinformatik

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin FB4: Wirtschaftsinformatik Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin FB4: Wirtschaftsinformatik Entwicklung und Evaluation eines Vorgehensmodells zur Optimierung des IT-Service im Rahmen eines IT-Assessment Framework Oliver

Mehr

Projektmanagement und -abrechnung Mit Systematik zum Erfolg

Projektmanagement und -abrechnung Mit Systematik zum Erfolg Projektmanagement und -abrechnung Mit Systematik zum Erfolg Strukturierte Vorlagen der Arbeitsabläufe ermöglichen eine schnelle Projektanlage für alle Tätigkeiten der verschiedenen Mitarbeiter. Inklusive

Mehr

Führung und. Personalmanagement

Führung und. Personalmanagement Führung und Controlling Handelsfachwirt/in IHK Dozent: Klaus Imhof Dozent: Klaus Imhof Folie 1 Gliederung 1. Führungsgrundsätze und Führungsmethoden, 2. Personalpolitik, 3. Psychologische Grundlagen zur

Mehr

SkyConnect. Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung

SkyConnect. Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung SkyConnect Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung Inhalt >> Sind Sie gut vernetzt? Ist Ihr globales Netzwerk wirklich die beste verfügbare Lösung? 2 Unsere modularen Dienstleistungen sind flexibel skalierbar

Mehr

Management der IT-Ressourcen

Management der IT-Ressourcen Management der IT-Ressourcen Aktuelle Entscheiderbefragung im Mittelstand und in großen Unternehmen EINE STUDIE DER REIHE BEST OF IT-SOLUTIONS Management der IT-Ressourcen Aktuelle Entscheiderbefragung

Mehr

bei DATEV Unterwegs in der Cloud sicher? Torsten Wunderlich, Leiter DATEV-Informationsbüro Berlin

bei DATEV Unterwegs in der Cloud sicher? Torsten Wunderlich, Leiter DATEV-Informationsbüro Berlin Willkommen bei DATEV Unterwegs in der Cloud sicher? Torsten Wunderlich, Leiter DATEV-Informationsbüro Berlin Was nutzen Sie heute schon in der Cloud? Mobil Privat-PC Gmail Deutsche Bank Flickr Wikipedia

Mehr

White-Paper zur Studie Lean-IT

White-Paper zur Studie Lean-IT White-Paper zur Studie Lean-IT Riesiges Verbesserungspotential in der Durchführung von IT-Projekten In Zusammenarbeit der Universität Hohenheim mit mm1 Consulting & Management Königstraße 10c D-70173 Stuttgart

Mehr

Prozessmanagement mit ViFlow in der RWE Systems Sparte IT

Prozessmanagement mit ViFlow in der RWE Systems Sparte IT Prozessmanagement mit ViFlow in der RWE Systems Sparte IT RWE Systems AG Erfolgreiche Unternehmen arbeiten nach einem grundlegenden Prinzip: "Wir machen nur das, wovon wir wirklich etwas verstehen. Dort,

Mehr

Durchblick schaffen. IT-Komplettdienstleister für Ihr Unternehmen

Durchblick schaffen. IT-Komplettdienstleister für Ihr Unternehmen Durchblick schaffen IT-Komplettdienstleister für Ihr Unternehmen Wir tanzen gerne mal aus der Reihe... Alle Welt spricht von Spezialisierung. Wir nicht. Wir sind ein IT-Komplettdienstleister und werden

Mehr

Services für newsystem kommunal

Services für newsystem kommunal Ihre Praxis. Unsere Kompetenz. Sichere Zukunft. Services für newsystem kommunal Leistungspakete für die technische Betreuung von newsystem kommunal Die Ausgangssituation Die elektronische Datenverarbeitung

Mehr

» Talent Pool Management

» Talent Pool Management Kienbaum Management Consultants» Talent Pool Management Vorausschauend planen professionell steuern nachhaltigen Erfolg sichern » Die Herausforderung Demografischer Wandel und drohender Fachkräftemangel

Mehr

Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen

Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen Business Intelligence im praktischen Einsatz bei Verkehrsunternehmen Version 1.3 / JUL-2013 Seite 1 / 5 Wittenberger Weg 103 Fon: +49(0)211 / 580 508 28-0 Datenmanagement in Verkehrsunternehmen Die Anforderungen

Mehr

AddOn Managed Services Die neue Einfachheit

AddOn Managed Services Die neue Einfachheit AddOn Managed Services Die neue Einfachheit Planung und Beratung Innovations-Management Change Management Betriebsbereitschaft Monitoring Troubleshooting Wiederherstellung Netzwerk-Management Server-Management

Mehr

Richtlinie zur Informationssicherheit

Richtlinie zur Informationssicherheit Richtlinie zur Informationssicherheit Agenda Einführung Gefahrenumfeld Warum benötige ich eine Richtlinie zur IT-Sicherheit? Grundlagen Datenschutz Best-Practice-Beispiel Vorgehensweise Richtlinie zur

Mehr

IT-Organisation Superuser und Local Support

IT-Organisation Superuser und Local Support IT-Organisation Superuser und Local Support Inhalt VORWORT... 2 DEFINITION DER VORAUSSETZUNGEN... 3 ORGANISATION... 4 DEFINITION DES SUPERUSERS... 5 KOMPETENZABGRENZUNG... 6 AUFGABEN DES SUPERUSERS...

Mehr

Bsys Mitteldeutsche Beratungs- und Systemhaus GmbH, Erfurt. Peter Zaiß Geschäftsführer. Herr Zaiß Besuch aus Malopolska 18. September 2008 Seite 1

Bsys Mitteldeutsche Beratungs- und Systemhaus GmbH, Erfurt. Peter Zaiß Geschäftsführer. Herr Zaiß Besuch aus Malopolska 18. September 2008 Seite 1 Bsys Mitteldeutsche Beratungs- und Systemhaus GmbH, Erfurt Peter Zaiß Geschäftsführer Herr Zaiß Besuch aus Malopolska 18. September 2008 Seite 1 Zahlen & Fakten Geschäftsführer: Peter Zaiß Gründungsjahr:

Mehr

Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung und Rolle des Datenschutzbeauftragten

Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung und Rolle des Datenschutzbeauftragten Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung olle des Datenschutzbeauftragten 1 Einführung - Datenschutz in deutschen Unternehmen Die UIMCert führte in den vergangenen

Mehr

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business infoline Ausgabe 01 2014 ostensenkung Ressourcenverbrauch E zienzsteigerung Real-Time-Business s- TransformationVertrieb wachsende Standardisierung Datenqualität rsatzinvestitionen HTML5 Evaluierung Titel

Mehr

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust Dynamische Rollen Dreh- und Angelpunkt von perbit.insight ist ein intuitiv bedienbares HR Solution Center. Hier stehen alle personalwirtschaftlichen Anwendungen zusammengeführt unter einer einheitlichen

Mehr

CAFM als SaaS - Lösung

CAFM als SaaS - Lösung CAFM als SaaS - Lösung cafm (24) - Deutschlands erste Plattform für herstellerneutrales CAFM-Hosting Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht... 1 Die eigene CAFM-Software in der Cloud... 2 Vorteile... 3 Wirtschaftliche

Mehr

Verband Bildung und Erziehung Landesbezirk Südbanden. Datenschutz, Sorgerecht und Schulanmeldung

Verband Bildung und Erziehung Landesbezirk Südbanden. Datenschutz, Sorgerecht und Schulanmeldung Verband Bildung und Erziehung Landesbezirk Südbanden Datenschutz, Sorgerecht und Schulanmeldung Neue VwV Datenschutz I. Allgemeines Zulässigkeit der Datenverarbeitung Datenerhebung... Datenlöschung und

Mehr

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite.

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. Balanced Scorecard Strategien umsetzen CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. UnternehMenSSteUerUng Mit ViSiOn UnD StrAtegie Strategien umsetzen. Jedes Unternehmen hat strategische Ziele und

Mehr

IT Service Management in der Praxis Umsetzung an der Universität Bielefeld

IT Service Management in der Praxis Umsetzung an der Universität Bielefeld IT Service Management in der Praxis Umsetzung an der Universität Bielefeld 1 Gliederung Ausgangslage Ziele der Einführung von IT-SM Was wird/wurde getan, wie wurde vorgegangen Was sind die Ergebnisse 2

Mehr

The German Market for Linux & Open Source 2005 2007

The German Market for Linux & Open Source 2005 2007 Informationen zur Marktstudie Linux/ Open Source 2005 Linux/Open Source Research von TechConsult Als neutrales Marktforschungsunternehmen beobachtet TechConsult seit nun mehr als fünf Jahren die Entwicklung

Mehr

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP IBeeS GmbH Stand 08.2015 www.ibees.de Seite 1 von 8 Inhalt 1 Hardware-Anforderungen für eine IBeeS.ERP - Applikation... 3 1.1 Server... 3 1.1.1 Allgemeines

Mehr

Unternehmen wissen zu wenig über ihre Kunden! Ergebnisse der Online-Umfrage. Management Summary

Unternehmen wissen zu wenig über ihre Kunden! Ergebnisse der Online-Umfrage. Management Summary Unternehmen wissen zu wenig über ihre Kunden! Ergebnisse der Online-Umfrage Management Summary Management Summary Kunden - Erfolgsfaktor Nummer 1 Es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass Unternehmen

Mehr

_Beratung _Technologie _Outsourcing

_Beratung _Technologie _Outsourcing _Beratung _Technologie _Outsourcing Das Unternehmen Unternehmensdaten n gegründet 1999 als GmbH n seit 2002 Aktiengesellschaft n 2007 Zusammenschluss mit Canaletto Internet GmbH n mehr als 2000 Kunden

Mehr

Vorstellung des Bausteins 5.25 Cloud-Nutzung. IT-Grundschutz-Tag 26. Juni 2014

Vorstellung des Bausteins 5.25 Cloud-Nutzung. IT-Grundschutz-Tag 26. Juni 2014 Vorstellung des Bausteins 5.25 Cloud-Nutzung IT-Grundschutz-Tag 26. Juni 2014 AGENDA Baustein 5.25 - Projektübersicht Was Sie in den nächsten 45 Minuten erwartet Motivation der Bausteinerstellung Wesentliche

Mehr

End-user IT Analytics

End-user IT Analytics End-user IT Analytics Die Unfallkasse Hessen verbessert den geleisteten Service durch Nexthink Möglichkeiten zur Steigerung von Performance und Kostensenkung eröffnet. Das Ziel des IT Teams der UKH war

Mehr

ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz

ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz ISMS und Sicherheitskonzepte ISO 27001 und IT-Grundschutz Aufbau eines ISMS, Erstellung von Sicherheitskonzepten Bei jedem Unternehmen mit IT-basierenden Geschäftsprozessen kommt der Informationssicherheit

Mehr

Unternehmens- Profil. Philosophie. Leistungen. Kompetenzen. Produkte

Unternehmens- Profil. Philosophie. Leistungen. Kompetenzen. Produkte Unternehmens- Profil Philosophie Produkte Leistungen Kompetenzen 1 1 1Philosophie / Strategie Wir überzeugen 1 durch Qualität und Kompetenz 1 in allem was wir tun! 1 Das ist seit der Firmengründung 2007

Mehr

tisoware.projekt tisoware.projekt Die Software für Ihr Projektcontrolling

tisoware.projekt tisoware.projekt Die Software für Ihr Projektcontrolling tisoware.projekt tisoware.projekt Die Software für Ihr Projektcontrolling Projekterfolge nicht dem Zufall überlassen dank tisoware.projekt Ergänzende Module lassen sich jederzeit einbinden, etwa zur Personaleinsatzplanung

Mehr

Projektmanagement: Software braucht Anwenderakzeptanz

Projektmanagement: Software braucht Anwenderakzeptanz Projektmanagement: Software braucht Anwenderakzeptanz Autor: Dr. Michael Streng, Gründer und Geschäftsführer der parameta Projektberatung GmbH & Co. KG In allen Unternehmen, die Projekte durchführen, spielt

Mehr

BPM-Quintessenz: Worauf es beim BPM wirklich ankommt

BPM-Quintessenz: Worauf es beim BPM wirklich ankommt Prof. Dr. Ayelt Komus Struktur Technologie Mensch BPM-Quintessenz: Worauf es beim BPM wirklich ankommt PEX Process Excellence Woche D-A-CH Bonn, 28.1.2014 Prof. Dr. Ayelt Komus www.komus.de www.komus.de/scrum

Mehr

it-check EGELI nutzen sie ihr gesamtes it-potenzial informatik

it-check EGELI nutzen sie ihr gesamtes it-potenzial informatik it-check nutzen sie ihr gesamtes it-potenzial EGELI informatik optimieren sie ihre it-welt Dr. Eliane Egeli Mit unseren IT-Checks profitieren Sie in mehrfacher Hinsicht. Etwa durch die bessere Nutzung

Mehr

Lösungen die standhalten.

Lösungen die standhalten. Unsere IT ist doch sicher! Wozu ISO 27001? RBP Seminar, LRZ München, 27.10.2011 Marc Heinzmann, plan42 GmbH ISO 27001 Auditor Lösungen die standhalten. plan42 GmbH Wir sind ein Beratungsunternehmen ohne

Mehr

INTENSE AG unser Angebot zur Zusammenarbeit

INTENSE AG unser Angebot zur Zusammenarbeit PERFORMANCE AG unser Angebot zur Zusammenarbeit Kooperationsoptionen zwischen Hochschule und Wirtschaft März 2015 Unser Kooperationsidee im Hochschulumfeld Die AG ist ein auf SAP spezialisiertes Beratungsunternehmen

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

Wirtschaftlichkeit. des IT-Einsatzes. an Hochschulen in. Sachsen-Anhalt

Wirtschaftlichkeit. des IT-Einsatzes. an Hochschulen in. Sachsen-Anhalt Externe Finanzkontrolle und neue Informationstechnologien Wirtschaftlichkeit des IT-Einsatzes an Hochschulen in Sachsen-Anhalt 1 Gliederung 1. IT in der Landesverwaltung 2. Hochschulen als mittelbare Landesverwaltung

Mehr

Kompetenz ist Basis für Erfolg

Kompetenz ist Basis für Erfolg Kompetenz ist Basis für Erfolg Internet-Services Software-Entwicklung Systemhaus Internet-Suchservices Kompetenz ist Basis für Erfolg - Wir über uns Am Anfang stand die Idee, Unternehmen maßgeschneiderte

Mehr

16. Ministerialkongress

16. Ministerialkongress 16. Ministerialkongress 5a IT-Wertbeitrag Messbare Realität oder Jörg Wegner, Partner Berlin, 9. September 2011 Agenda 1 Einleitung 2 Methodik 3 Einzelne Ergebnisse 4 Zusammenfassende Ergebnisse 2011 BearingPoint

Mehr