GOTT UND DIE WELT Voll des Heiligen Geistes von Verrückten und Mystikern. Erstsendung am

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1 Abteilung: Kirche und Religion Redaktion: Anne Winter Sendereihe: Gott und die Welt Autor/-in: Michael Reitz Sendedatum: Sendezeit: Uhr/kulturradio Erstsendung am Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt; eine Verwertung ohne Genehmigung des Autors ist nicht gestattet. Insbesondere darf das Manuskript weder ganz noch teilweise abgeschrieben oder in sonstiger Weise vervielfältigt werden. Eine Verbreitung im Rundfunk oder Fernsehen bedarf der Zustimmung des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg). GOTT UND DIE WELT Voll des Heiligen Geistes von Verrückten und Mystikern Sprecherin: Zitator: Regie: Marianne Groß Immo Kroneberg Ralf Ebel

2 2 Collage: Für mich war das Spirituelle immer wie ein Anker Für mich ist das die gleiche Grundlage einer seelischen Empfindsamkeit Sie zeichnen sich dadurch aus, dass einem der Boden unter den Füßen wegrutscht Das ist ja auch einer der Vorwürfe, die gesamte Christenheit hat wirklich einen an der Schüssel. Titelsprecherin: Voll des Heiligen Geistes von Verrückten und Mystikern Eine Sendung von Michael Reitz Musik (unter Text): Leonhard Cohen Suzanne Zitator (als Voice-Over): Ja, und Jesus war ein Seemann, als er über s Wasser ging. Lange blickte er vom Mast herunter, und als er sicher war, dass nur Ertrunkene seine Worte sehen konnten, sagte er: Alle Menschen werden Seeleute sein bis das Meer sie endlich frei gibt. Aber er war schon ein gebrochener Mann, bevor der Himmel sich für ihn öffnete. Wie ein Stein ertrank er unter deiner Weisheit. Sprecherin: Leonhard Cohens Suzanne. Das wohl bekannteste Stück moderner Musik, in dem von Wahnsinn und Spiritualität erzählt wird: Der englische Text lässt sich nicht eins zu eins übersetzen, sondern nur nachempfinden, nachdichten. Ähnlich ist es, wenn wir Menschen hören, deren Rede uns seltsam vorkommt, die in wirren Worten von Visionen erzählen, von Geistern, Christus- oder Gotteserscheinungen. Unübersetzbar in Sprache und Erfahrung unseres Alltags. Vielleicht ist dieser Mensch einfach verrückt vielleicht ist er aber auch tiefreligiös. Denn nicht selten weisen Spiritualität und Krankheiten der Seele ähnliche Zugänge auf zu den verborgenen Tiefen unseres Daseins. Musik: CD vom Paulus-Jahr in Damaskus, Mann singt Sprecherin: Das Ereignis ist so wichtig, dass es insgesamt dreimal in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments erzählt wird, noch dazu auf verschiedene Arten. Saulus, ein brutaler jüdischer Beamter in römischen Diensten, ist auf dem Weg von Jerusalem nach Damaskus, um dort die Mitglieder einer neuen Sekte zu verhaften, nach Jerusalem zu bringen und sie dort mit dem Ziel der Todesstrafe vor Gericht zu stellen.

3 3 Es handelt sich um die Anhänger eines gewissen Jesus von Nazareth, der vor einigen Jahren hingerichtet worden war. Doch Saulus wird seine Reise auf eine Art beenden, wie er es sich nicht vorgestellt hatte. Zitator: Unterwegs aber geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, warum verfolgst du mich? Saulus erhob sich vom Boden, als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Und er war drei Tage blind, und er aß nicht und trank nicht. O-Ton (1) Utsch: Wenn wir den Berichten der Mystiker trauen, gibt es ja solche außergewöhnlichen Bewusstseinserfahrungen, die dann auch psychotischem Erleben gleichen. Sprecherin: Der Berliner Psychotherapeut Michael Utsch, Herausgeber des Buches Spirituelle Krisen. O-Ton (2) Utsch: Also das, was man landläufig mit Wahnerkrankungen bezeichnet, dass man Stimmen hört, dass man irgendwelche Erscheinungen hat, ist ja in der Religionsgeschichte auch besonders begabten Menschen widerfahren. Also insofern gibt es da durchaus eine Nähe zu intensiven Gotteserfahrungen und krankhaften Erscheinungen. Und es gibt ja Forscher, die sagen, Paulus hatte einen epileptischen Schub, als er da bestimmte Erfahrungen gemacht hat. Man versucht das eben dann in ein psychologisches oder psychiatrisches Kategoriensystem zu fassen, was man letztlich menschlich oder psychologisch nicht begreifen kann. Denn wenn ich sage, Gott ist eine Kategorie oder eine Wirklichkeitsdimension, die unser Denken übersteigt, dann ist doch völlig klar, dass ich mit psychologischen Methoden, das, was dort passiert auch nicht hinreichend beschreiben kann. Musik: Leonhard Cohen Halleluja Sprecherin: Dabei ist es kein Zufall, dass Paulus laut dem Bericht der Apostelgeschichte ausgerechnet blind wird. Myein, Verschlossensein, nannten die alten Griechen diesen Zustand. Der Mensch erkennt eine andere Wirklichkeit, die er nicht mit den Augen den Fenstern des Verstandes sondern mit dem Gefühl wahrnimmt. Und die er auch nicht mehr logisch-rational seiner Umwelt vermitteln kann. Mystiker waren und sind immer Menschen, die man zunächst für verrückt hielt: Deren Visionen und tiefe Erfahrungen dann jedoch eine ungeheure Bereicherung der spirituellen Dimension des Lebens bedeutete, wenn die Menschen bereit waren ihnen zuzuhören. Musik: Leonhard Cohen Halleluja

4 4 Sprecherin: Johannes von Patmos, Autor der Apokalypse, Teresa von Avila, die Propheten des alten Testaments, Jesus Christus und auch Paulus: sie alle kannten einen Gemütszustand, der von Außenstehenden allgemein als verrückt, wahnsinnig oder geisteskrank bezeichnet wird. Einer der Mystiker, der spanische Karmelitermönch Johannes vom Kreuz, sprach in diesem Zusammenhang von der dunklen Nacht der Seele ein emotionaler Standort, in dem nichts mehr so ist, wie es vorher war und danach auch nie wieder sein wird. Spirituelle Krisen nennt das unsere heutige Theologie Phasen, in denen sich Spiritualität und transzendente Fragestellungen begegnen. O-Ton (3) Utsch: Sie zeichnen sich dadurch aus, dass einem der Boden unter den Füßen wegrutscht, jeder von uns braucht ja ein Koordinatensystem mit dem er sich selber orientieren kann was für ihn Richtung gibt, wo er Halt findet, wie er die Welt deutet, wie er sich selber versteht. Es gibt aber traumatische Erfahrungen, Erlebnisse auch Entwicklungen, wo auf einmal dieses Deutungssystem nicht mehr funktioniert, wo ich überhaupt nicht mehr in der Lage bin, mich zu orientieren, da spricht man von einer spirituellen Krise. Herkömmliche Deutungsmuster greifen nicht mehr, ich stehe allein auf weiter Flur und weiß nicht mehr, woran ich mich orientieren soll. Und da ist dann eben auch häufig professionelle Hilfe nötig um neu zu schauen, was ist jetzt in meinem Leben wichtig, was gibt mir Halt, woran kann ich mich orientieren, das sind so Merkmale einer spirituellen Krise. Sprecherin: Die Mystiker redeten nicht gerne über das, was sie in den Zuständen tiefster Versenkung und Gottesbegegnung erlebt hatten. Zu tief war die Gewissheit, dass man sie nur missverstehen konnte und zu groß die Angst, dass man sie auslachen würde. Das ist bis heute so. Außergewöhnliche seelische Zustände, Äußerungen von psychisch schwer erkrankten Menschen, werden im Alltag eben nicht als Tor zu einer anderen, vielleicht tieferen Sicht der Wirklichkeit gesehen, sondern eher beargwöhnt. Die Sprache eines Schizophrenen oder Psychotikers ist ebenso schwer zu übersetzen wie die eines Mystikers oder Ordensstifters. Sprecherin: Franz von Assisi, Begründer des Franziskanerordens, wollte eines Tages eine alte Kapelle wieder aufbauen und behauptete auf Nachfrage, dies habe ihm eine Stimme vom Kreuz befohlen. Saulus, der nach seinem Erlebnis zum Paulus wurde, vertrat offensiv seinen neuen Glauben an Jesus von Nazareth und sprach in aller Ernsthaftigkeit davon, dass ihn der Blitz der Erleuchtung getroffen habe. Wie würde die

5 5 moderne Psychiatrie auf solche Menschen reagieren, würden sie in eine Anstalt eingewiesen? Und wie steht es mit dem Ereignis, das die Christen Pfingstwunder nennen, und das ebenfalls in der Apostelgeschichte beschrieben wird? Zitator: Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. Atmo: Aus einem Psychiatriekrankenhaus O-Ton (5) Lütz: Als ich anfing in der Psychiatrie, sagte mir ein katholischer Psychiater, was am heiligen Franz von Assisi so beeindruckend sei, dass der mit seiner Schizophrenie so gut klargekommen ist (...) Sprecherin: Der Kölner Psychiater und Theologe Manfred Lütz, Autor des Buches Irre. Wir behandeln die Falschen O-Ton (5) Lütz: Franz von Assisi war natürlich nicht schizophren. Er hatte außergewöhnliche Erlebnisse und er hat nicht gelitten unter diesen Erlebnissen, er war auch nicht kommunikationsgestört mit anderen Menschen, sondern er hat Auswirkungen auf andere Menschen gehabt, bis heute gibt es Franziskaner (...) das heißt, es wäre völlig absurd, den als psychisch krank zu bezeichnen. Wir müssen also sehr aufpassen, dass wir nicht alle außergewöhnlichen Phänomene in irgendwelche diagnostische Schubladen stecken. Aber ungekehrt gibt es natürlich auch psychisch kranke Menschen, die zu außergewöhnlichen spirituellen Erlebnissen fähig sind, so dass die Grenze da manchmal (...) ein bisschen verschwimmend sein kann. Sprecherin: Was genau geschieht, wenn ein Mensch zu erschütternden und sein Leben verändernden spirituellen Wahrnehmungen kommt, können wir nicht wissen. Ebenso wenig, was im Kopf eines Wahnsinnigen vor sich geht. Beiden Zuständen ist jedoch eines gemeinsam: das Gewahrwerden einer neuen Wirklichkeit, einer enormen Spannung, die kaum auszuhalten ist. Der Mensch wird durch spirituelle Geschehnisse und geistige Störungen oft in derselben Weise ver rückt, verschoben aus dem Zweckdenken und der Zielgerichtetheit der sogenannten normalen Welt. Mystiker und Verrückte fallen gleichermaßen aus einem Rahmen, der ihnen schon lange zu eng geworden ist. Der Kölner Maler Gabriel van Dam, Jahrgang 1964, erlebte mit zweiund-

6 6 zwanzig Jahren seinen ersten psychotischen Schub. Und sieht in ihm heute ein Erlebnis, das sein Leben auf eine spirituelle Spur brachte. O-Ton (6) Gabriel: Die persönliche Erfahrung für mich war, dass ich andere Seinsbereiche kennen gelernt hab, die zum Teil mit Angst besetzt waren, dass ich denke, dass ich da eine persönliche Tiefe auch durch gewonnen hab oder einen Erfahrungsreichtum der mir hilft, mich in der Welt zurecht zu finden, ohne mich über das Äußere zu definieren. Und das ist ja schon ein sehr spiritueller Lebensansatz (...) das wesentliche ist das, was ganz tief innen spielt. Musik: Philip Glass Facades O-Ton (7) Gabriel: Ich hatte auch meinen Namen vergessen, ich hatte eigentlich keine Identität mehr (...) ich war auf einmal in so einem Wir-Gefühl, das war schon eine echte, auch sehr tiefe spirituelle Erfahrung, nur irgendwann merkte ich dann, dass dieses Wir-Gefühl nicht resoniert mit der Welt, dass das nicht passt und das hat mir dann eine unglaubliche Angst gemacht, so dass ich mich fast verantwortlich fühlte, ich dachte, wenn ich mich hier so fühlen kann, es aber so anders ist auf der anderen Seite, dann muss hier was so schief laufen, dass ich mich fast verantwortlich fühlte dafür, wenn ein Kind auf der Straße geschrieen hat, weil das war in meinem Gefühlsspektrum gar nicht mehr möglich. Sprecherin: Gabriel van Dam erfuhr auf schmerzliche Weise das, was die Mystiker Unio Mystica nannten die Verbindung zu einer umfassenden Liebe mit allem was lebt. O-Ton (8) Schmidt-Rost: Es ist eine große Verwandtschaft da zwischen hoher Sensibilität, und damit auch der bestimmten Anfälligkeit für starke Eindrücke, die einen stören können, die einen auch zerstören können (..) und auf der anderen Seite das Erfahren von Tiefe des menschlichen Lebens. So wie man bei Therapeuten davon ausgeht, dass sie eine starke Empathiefähigkeit haben, die sie aber auch durchlässig macht für Eindrücke, so ist das ganz stark verwandt Und man kann das so sagen, dass also die Gefährdung durch die eigene Sensibilität durchaus dazu führen kann, dass ein Mensch im normalen Sinne geisteskrank wird. Sprecherin: Die hohe Empfindsamkeit eines Menschen macht ihn durchlässiger für nicht alltägliche Erfahrungen - Für den Bonner Theologen Reinhard Schmidt-Rost wird dies vor allem in den Visionen der Mystiker deutlich. O-Ton (9) Schmidt-Rost: Da würde ich eben sagen, dass sind genau solche Grenzüberschreitungen (...) die für mich durch Geisteskrankheit eigentlich falsch bezeichnet sind, das ist unsere moderne Begrifflichkeit, aber die eben eine Intensität der Wahrnehmung von Realität hatten, die eben weit über das hinausgeht, was ein Durchschnittsmensch so bei sich zulassen kann überhaupt und eben auch je sich angeeignet

7 7 hat, die eben auch so geprägt sind durch ihre starke Meditationspraxis durch das Versenken in sich selbst, die eben sie empfindsam macht für alles was in ihrer Umwelt geschieht, seien es nun Worte, seien es Empfindungen, seien es Naturerscheinungen, die ihnen eben ganz nahe kommen und sie beeindrucken und sie geben davon die Eindrücke wieder. Sprecherin: Am Beginn der spirituellen Sensibilität in Gabriel van Dams Lebens standen Heimatlosigkeit und Unverstandensein, doch gleichzeitig fühlte er sich verbunden mit dem Leben selbst. Seiner Schönheit, den Überraschungen und Wirrnissen, die es bereit hält. Und er war offen zu offen. Seine Umwelt fühlte sich überfordert von ihm, war nicht in der Lage ihn aufzufangen. In einer Klostergemeinschaft wäre das wahrscheinlich anders gewesen. Musik: Philip Glass Facades O-Ton (11) Schmidt Rost: Für mich ist das die gleiche Grundlage einer seelischen Empfindsamkeit, die bei einen eben in Formen praktiziert wird, die in der Gesellschaft akzeptiert sind, während es bei anderen eben so sich äußert, dass sie in der Gesellschaft nicht zurecht kommen (...) und deshalb in irgendeiner Weise (...) besonders behandelt werden (...) Da ist eine gemeinsame hohe Sensibilität, die (...) Formen findet, die möglicherweise auch sehr produktiv sein können (...) andere Menschen zur Vertiefung anregen kann. Musik: Philip Glass Facades Sprecherin: Spirituelle Krisen, so schmerzhaft sie auch sind, können Reifung bedeuten. Das geschieht nie kurzfristig, in der Regel sind solche Veränderungsprozesse langwierig. Um sich nicht zu verlieren, sondern am Ende einen neuen Zugang zu sich und seinen Problemen zu finden, braucht es Unterstützung. Diesen Halt finden gläubige Menschen in ihrer Religion, sagt der Psychotherapeut Michael Utsch. O-Ton (12) Utsch: Für Menschen, die in ihrem Glauben eine Heimat empfinden und eine starke Geborgenheit, ist die Gefahr, eine spirituelle Krise zu erleiden nicht so groß, weil natürlich jeder Lebenslauf durch Krisen gekennzeichnet ist, das ist ja was ganz menschliches, Verlusterfahrungen, Unvorhergesehenes tritt eben ein und da sind ja Religionen oder der Glaube eine Hilfe, die mich unterstützen können, mit solchen Situationen angemessen umzugehen. Wenn aber diese Verbindung sehr locker ist oder brüchig oder gar nicht vorhanden, ist es klar, dass spirituelle Krisen zunehmen. Sprecherin: Für Gabriel van Dam begann der Ausweg aus der Krise in der Begegnung mit dem Schamanismus. Dem alten Wissen der Heiler aus den indigenen Kulturen Lateinamerikas und Asiens. Für ihn eine wertvolle Alternative zu den Methoden der Psychiatrie. Denn ähnlich wie in der christlichen klösterlichen Tradition werden dort solche Zustände, wie er sie am eigenen Leib erfahren hat, als Eintrittsmöglichkeiten in

8 8 verborgene Welten betrachtet und nicht einfach als krankhaft oder abnorm. Der Schamane ist kein Therapeut, der einen Patienten behandelt, sondern jemand, der den Weg kennt und ihn auch mitgeht, der ihn zunächst in die untere Welt führt, wo seine Genesung beginnen kann. O-Ton (13) Gabriel: Das hat mir unheimlich geholfen und mich dann auch wirklich in der Form zu ersten Mal in meinem Leben so stabilisiert, dass ich das Gefühl hatte, so, ich kann das doch alles wirklich auf einer ganz tiefen Ebene in den Griff bekommen. Das war vorher auch ansatzweise oft schon sehr stark, aber durch diese schamanistischen Elemente, die da jetzt dazu gekommen sind, spüre ich da einfach noch mal auf einer sehr tiefen Ebene, das ist so, als wenn man eine Wunde, die kann man psychologisch immer wieder reinigen, aber der Schamanismus, der macht noch den Verband drum, da wird die Seele, das Gefühl auf eine Art und Weise gesund, so dass sich auch nicht wieder diese alten (...) Verletzungen wiederholen oder wieder da rein setzen (..) da bietet der Schamanismus ein Weg daraus. Sprecherin: Die dunkle Nacht der Seele, die der Mystiker Johannes vom Kreuz meinte und die Gabriel van Dam erlebte oft werden gerade Seelsorger in psychiatrischen Krankenhäusern mit ihr konfrontiert. Durch Menschen, deren Gemüt und Denken gefangen ist von Vorstellungen, aus denen sie nicht herausfinden und die bedrohlich für sie sind. Manchmal geben sie ihnen religiöse Namen, um so vielleicht besser mit ihnen zurecht kommen zu können. Birgit Krenz-Kaynak, evangelische Pfarrerin in einem psychiatrischen Krankenhaus im niederrheinischen Dorsten, erinnert sich an einen Patienten, der sie nachdenklich machte. O-Ton (14) Krenz-Kaynak: Dieser Mann hat in seinen psychotischen Zeiten immer wieder erzählt, dass er unglaubliche Angst hat vor dem Teufel. Und ich hab dann auch in jugendlichem Eifer und Schlichtheit gesagt, da müsste er gar keine Angst vor haben, und dann sagte er: ich glaube Sie wissen gar nicht, wie ernst das ist, wie gefährlich der ist. Und vielleicht war es auch so, dass ich das wirklich nicht richtig einschätzen konnte, wie groß die Gefahr ist in der er sich da erlebt. Und vielleicht unterschätzen wir das, wie groß und wie lebensgefährlich auch dieses Gefühl ist, ich bin ausgesetzt einer Macht, die gewaltig ist und böse. Vielleicht sind wir da christlich auch ein bisschen manchmal zu naiv (...) Das hat mich jedenfalls sehr beschäftigt und noch mal etwas bescheidener werden lassen in dieser vollmundigen Aussage, ach da muss man gar keine Angst vor haben, wir haben es doch gut, wir sind ja erlöst, gerettet, befreit. Musik: Leonhard Cohen Halleluja Sprecherin: Viele Jahrzehnte existierte in Deutschland bei psychiatrischen Diagnosen eine große Tabuisierung des Bereiches Religion und Spiritualität. In den letzten Jahren hat sich das geändert. Psychiater und Psychologen widmen sich diesem Thema

9 9 unvoreingenommener. Sie gestehen auch ein, dass ein psychologisches Instrumentarium nur sehr begrenzt in der Lage ist, das, was Menschen in intensiven Gotteserfahrungen erleben, zu verstehen. Zumal nur wenige Psychiater zugleich Experten für religiöse Fragen sind, wie der Theologe Manfred Lütz. O-Ton (15) Lütz: Ich bin sehr für eine Trennung zwischen Seelsorge und Psychotherapie, und von daher bin ich auch sehr für eine Trennung von diagnostischen Fragen und geistlich-spirituellen Fragen. Geistlich-spirituelle Fragen sind viel wichtiger als alle diagnostischen Fragen, Seelsorge ist viel wichtiger als Psychotherapie. Ich hab mich immer so geärgert, dass viele Priester lange Zeit dauernd irgendwelche Psycho-kurse machten und nur das für eine gute Seelsorge hielten. Dabei ist Seelsorge eine existentielle Begegnung mit einem Menschen, die auch viel offener erfolgt als eine psychotherapeutische Begegnung. Psychotherapeutische Begegnung ist immer eine manipulative Begegnung, im besten Sinne des Wortes, das heißt, der Therapeut soll mit seinen Fachkenntnissen und seiner Ausbildung ein sehr lästiges Symptom wegmachen, und das will der Patient auch so, das soll aber nicht ein seelsorgliches Prinzip sein, da soll man in aller Freiheit von Existenz zu Existenz einander begegnen. Sprecherin: Nichtsdestoweniger können Seelsorger und Psychiater voneinander lernen vor allem an Beispielen, wo spirituelle Erfahrungen auch therapeutische sein können. O-Ton (16) Krenz-Kaynak: In der Psychiatrie hab ich ein ganz schönes Wort gelernt, das eines meiner Lieblingswörter geworden ist, nämlich schwingungsfähig. Und in dem Zusammenhang würde ich sagen, dass Jesus auch in einem ganz hohen Maße schwingungsfähig ist, im Sinne von das die Schwingungen auch der Seele wirklich hohe Ausschläge zeigen können im Sinne von tief verstört (...) am Boden, verzweifelt, bis hin zu hochbeglückt, es gibt ja auch Beglückungsgeschichten, diese Geschichte der Verklärung, eine Beglückungsgeschichte, aber eben auch Geschichten (...) in Richtung von Zorn, im hohen Maß schwingungsfähig (..) Und die Ränder des schwingungsfähigen sind natürlich immer die, wo man sehr unruhig wird als Beobachterin, wo man denkt, hm, ist das jetzt depressiv, ist der verstört oder ist der manisch oder ist der schlicht durchgeknallt. Sprecherin: Verrückt das war nach Auffassung Sigmund Freuds auch das Christentum an sich. Der Vater der Psychoanalyse sprach im Bezug auf Christen von einer kollektiven Zwangsneurose. Immerhin berichteten die Apostel von einem Ereignis, das nach normalem menschlichen Ermessen unmöglich ist: ein Mensch wirkt Wunder, erweckt Tote zum Leben und steht selbst, nachdem er ermordet worden ist, am dritten Tag wieder auf. O-Ton (17) Krenz-Kaynak: Wenn man das anderen Menschen erzählt, sagen die: ihr habt komplett einen an der Waffel, das ist doch quatsch, was bildet ihr euch ein. Das

10 10 ist ja auch einer der Vorwürfe, die gesamte Christenheit hat wirklich einen an der Schüssel. Und gleichzeitig: wie will man diese Erfahrung ausdrücken außer mit (...) es gibt Begegnungen, es gibt Berührung. Und in der ganzen Tradition gab es das ja immer wieder, also diese Erfahrung bis heute ja, es gibt eine Art von Berührung, von Begegnung mit Christus, mit Gott. Und natürlich ist Sprache da missverständlich, ich wüsste auch nicht, wie es anders geht, ich wüsste es wirklich nicht. Musik: Leonhard Cohen Halleluja Sprecherin: Myein das Verschlossensein. Die Sprache versagt angesichts dessen, was Menschen in mystischen oder psychotischen Zuständen widerfährt unter großen seelischen Schmerzen. Ein neues Geborenwerden vielleicht auch dadurch, dass man seinen eigenen Namen vergisst. So erging es dem Kölner Maler Gabriel van Dam. Aber zu guter Letzt fand er sein wahres Selbst. O-Ton (18) Gabriel: Für mich war das Spirituelle immer wie auch ein Anker, ich würde gar nicht da Unterschiede machen, ich finde das Leben an sich ist eigentlich spirituell, das ist für mich nicht irgendwas abgehobenes oder weit entferntes, sondern es ist was ganz praktisches. Und Spiritualität fängt vielleicht ganz simpel da an, wo ich Vertrauen habe in mich, irgendwo ganz tief, auch wenn es sehr schlimm auch war, die äußeren Umstände, und auch diesen Lebensfaden dabei nicht aus den Augen verloren hab. Sprecherin: Ist also doch etwas daran, dass Spiritualität heilt, dass die tiefe Finsternis, von denen uns die Mystiker oder auch Paulus in seinen Briefen berichten, zur Genesung von der Krankheit an der Welt führen? Der ganz und gar nicht christliche Philosoph Friedrich Nietzsche sagte dazu einmal: Zitator: Dort, wo du stehst, grab tief hinein. Drunten ist die Quelle. Lass die dunklen Männer schreien: unten ist immer Hölle. Sprecherin: Die dunkle Nacht der Seele sie kann zu einer Quelle tiefster Erkenntnisse werden. Titelsprecherin: Voll des Heiligen Geistes von Verrückten und Mystikern. Sie hörten eine Sendung von Michael Reitz Es sprachen: Marianne Groß und Immo Kroneberg

11 11 Ton: Nikolaus Löwe Redaktion: Anne Winter Regie: Ralf Ebel Das Manuskript zur Sendung können Sie telefonisch bei unserer Serviceredaktion bestellen: aus Berlin und Potsdam zum Ortstarif unter Oder per Und zum Nachhören finden Sie die Sendung Gott und die Welt auch auf unserer Internetseite kulturradio.de

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