VOLKSSOLIDARITÄT. Ihr Journal. Frühlingstreffen 2006 Gemeinsam auf große Fahrt. Begegnungsstätten Einrichtungen mit Zukunft Seite 11

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1 ZKZ Jahrgang Nr. 3/Juni VOLKSSOLIDARITÄT Ihr Journal Frühlingstreffen 2006 Gemeinsam auf große Fahrt Begegnungsstätten Einrichtungen mit Zukunft Seite 11 Gojko Mitic Ich wollte nie ein Indianer sein Seite 28 Nachgefragt Ist der Sozialstaat noch bezahlbar? Seite 30

2 Sommerspecial in Friedrichroda Super Kinderermäßigungen: Kinder bis 6 Jahre im Zimmer der Eltern Frei Kinder von 6 bis 15 Jahre im Zimmer der Eltern 50 % ermäßigt. Ab dem zweiten Kind über 6 Jahren Unterbringung im separaten Zimmer ohne Aufpreis möglich Unser Pauschalangebot für 3 oder 4 Tage enthält folgende Leistungen: Übernachtung im Doppelzimmer mit Dusche/WC, Sat-TV reichhaltiges Frühstücksbuffet & Vitalecke kalt-warmes Abendbuffet & Vitalecke und 1 Tischgetränk Hallenschwimmbad (25 x 10 m) 1 x Aquafitness oder 1 x Wassergymnastik 1 x Fahrradausleihe Fitnessraum tägliche Abendveranstaltungen z.b. Disco, Tanz mit Live - Musik, Folklore vielfältiges Animationsprogramm z.b. Spiel und Bastelstunden, Kreativkurse (Material gegen Gebühr); Filmabende, sportliche Wettkämpfe Zusatzprogramm in den Sommerferien: ab 11. Juli Kindercamp (Übernachtung in Zelten, Lagerfeuer, Essen am Feuer, Nachtwanderung ) gegen Gebühr Schwimmhallenfete und Kinderdisco Willkommen im Berghotel Friedrichroda Der Thüringer Wald gehört in jeder Jahreszeit zu Deutschlands schönsten Erholungsgebieten. Das Berghotel Friedrichroda liegt auf dem 500 m hohen Reinhardsberg am Rand des idyllischen Ortes, unmittelbar am Wald und dem bekannten Rennsteig. Aus den 470 Zimmern verschiedener Kategorien und dem großen Panoramarestaurant können die Blicke ungestört über malerische Berge und Täler schweifen. Urlaub schon für 33,- Pro Person/pro Nacht im DZ Wer es sportlich oder relaxt mag, findet im größten hoteleigenen Hallenschwimmbad der Region, in der Sauna, im Solarium sowie bei Massage und Kosmetik die notwendigen Möglichkeiten und Raum zur Entspannung. Fahrradverleih und Kegelbahn bieten sportliche Abwechslung, unsere freundlichen Gästebetreuer halten attraktive Programme parat und geben kompetente Anleitungen. Die Naturlanschaft Thüringer Wald lockt mit Nordic Walking, geführten Wanderungen, Fahrradtouren und natürlich Wintersportmöglichkeiten. Für eine Vielfalt an kulinarischen Genüssen ist im Panoramarestaurant sowie in der Ludowinger Lounge gesorgt. 3 Tage Pauschalangebot im DZ 99 4 Tage Pauschalangebot im DZ 132 Einzelzimmerzuschlag pro Tag: 15,00 Verlängerungsnacht im Komfort plus Zimmer: 33,00 zzgl. Kurtaxe lt. Kurtaxordnung 1,20 pro Tag Wir beraten Sie gerne: EINFACH, BEQUEM und SICHER erreichen Sie uns von zuhause unter der Rufnummer:

3 Inhalt Perspektiven für Eltern und Kinder Der 1. Juni, der Internationale Kindertag, bleibt ein wichtiges Datum im Kalender der Volkssolidarität. Die Betreuung der Heranwachsenden ist eine Aufgabe, der sich unser Verband seit seiner Gründung vor über 60 Jahren verschrieben hat. Seit 1990 wurde das Leistungsangebot erweitert: Davon zeugen u.a. 362 Kindertagesstätten mit rund Plätzen. Gerade die Kinder- und Jugendarbeit unseres Verbandes setzt mit ihren weder partei- noch konfessionsgebundenen Wertevermittlungen Akzente in der familienpolitischen Landschaft der Bundesrepublik. Für die wachsende Armut bei Kindern auch in Deutschland gilt: Diese ist immer Armut der Familien, in denen die Kinder leben. Langzeitarbeitslosigkeit, 1-Euro-Jobs und Niedriglöhne bieten wenig Chancen auf bessere Lebensverhältnisse. In nicht wenigen Städten Ostdeutschlands müssen bis zu 35 Prozent der Kinder Sozialgeld erhalten, weil das Einkommen der Eltern nicht ausreicht. Die Betroffenen sind vom Alltag Gleichaltriger ausgeschlossen: kein Musikunterricht, kein Sportverein, kein Kinobesuch oder kein Nachhilfeunterricht. Sie können nicht mit anderen mithalten und sind deshalb sozial isoliert. Es sind die Kleinsten, die die Armut in den Familien zu spüren bekommen. Das erlebt auch unser Verband in seinen Einrichtungen. Die Zahl der Kinder, deren Eltern dem Nachwuchs kein Essen zahlen können, wächst. So werden die Kleinen erst nach dem Frühstück gebracht oder schon vor dem Mittag wieder geholt. In nicht wenigen Fällen würde hier Solidarität helfen und unserem Verband gut zu Gesicht stehen. Die Klage über zu wenig Geburten bedarf der exakteren Analyse. Viele Paare verwirklichen ihren Kinderwunsch nicht, weil Kinder ein Risikofaktor für Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben sind und damit den Lebensstandard senken. Hinzu kommt eine Infrastruktur, die vor allem in den alten Bundesländern eine Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Elternschaft erschwert. Die Erfahrungen der älteren Generationen im Osten Deutschlands belegen, dass Geldleistungen für die Geburt und Erziehung von Kindern immer nützlich sind, dass aber eine kinderfreundliche Atmosphäre und geförderte Freizeit für Eltern eine wesentlich höheren Stellenwert haben. Andererseits bewirken illusionäre Bilder über Wohlstand, Lebenswandel und Konsum z. B. in Medien Wertorientierungen, welche für die übergroße Mehrheit der Kinder und Jugendlichen fern ihrer Alltagserfahrungen sind. Der Widerspruch zwischen Lebenswirklichkeit und falschen Leitbildern, begleitet durch Gewalt und Abartigkeiten in Fernsehen und Kinos, ist nicht zuletzt auch Nährboden für Rechtsextremismus und Gewalt von Jugendlichen in der Gegenwart. Der Zustand einer Gesellschaft zeigt sich daran, was sie für ihre Kinder tut. Die Volkssolidarität fordert deshalb statt fortgesetztem Sozialabbau eine Politik für Kinder und Eltern, die allen eine sichere Zukunftsperspektive bietet. 4 5 FRÜHLINGSTREFFEN 2006 Costa de la Luz An der Küste des Lichts 6 LESERBRIEFE 8 10 DER BUNDESVERBAND Ärztemangel: Sozialpolitisches Fachgespräch Sozialforum 50 plus 11 DAS THEMA Begegnungsstätten: Einrichtungen mit Zukunft DIE LANDESVERBÄNDE Berlin Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen LEXIKON German For Sie Nr. 17 mit Ralf Bachmann RATGEBER GESUNDHEIT Kassen zahlen Akupunktur Schonung für den Rücken 28 LAND UND LEUTE Gojko Mitic: Ich wollte nie ein Indianer sein PANORAMA Nachgefragt: Ist der Sozialstaat noch bezahlbar Buchtipps: Die Bornsteins Ein deutsch-jüdische Familiengeschichte 32 RÄTSEL Rund um die Welt mit Gewinnspiel 34 RATGEBER REISEN Nie waren Senioren so vital wie heute 28 Professor Gunnar Winkler Präsident der Volkssolidarität Titelfoto: Mario Zeidler Ihr Journal Nr. 3/Juni

4 FRÜHLINGSTREFFEN 2006 COSTA DE LA LUZ An die Küste des Lichts Frühlingstreffen 2006 lockte an die spanische Südspitze Knapp Reiselustige aus allen neuen Bundesländern und Berlin zog es von Ende März bis in den Mai hinein an die südlichste Spitze des spanischen Festlandes. Costa de la Luz (Küste des Lichts) der verheißungsvolle Name beförderte hoch gesteckte Erwartungen an das diesjährige Frühlingstreffen des Reiseklubs und der Volkssolidarität. Bei Heut ist ein wunderschöner Tag bringt Jutta Kollmorgen ihre Reisegruppe aus dem Raum Sachsen im Bus 13 schon frühmorgens auf Touren. Abfahrt 8 Uhr am Hotel Marismas, beim Begrüßungslied im Bus sind alle bereits in bester Laune. Es geht nach Sevilla, und da gibt es jede Menge zu erleben. Das Herz Andalusiens ist ein Hightlight des gesamten Frühlingstreffens, und entsprechend hoch sind die Erwartungen. Die Ganztagestour führt auf den berühmten Spanischen Platz mit seinen unzähligen Pferdekutschen, zum Alcazar, der prachtvollen Königsburg der maurischen und später der christlichen Herrscher Sevillas, und natürlich zu einer der weltweit prächtigsten und mächtigsten Kathedralen mit dem berühmten Glockenturm, die Giralda. Die riesige gotische Kathedrale ist auch einer der Begräbnisstätten des Kolumbus. Ganz wichtig auch: Zeit zum 4 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

5 Schnappschuss in der Königsburg Alcazar von Sevilla mit seiner schmuckreichen maurischen Architektur Großes Foto: Das Flair Portugals war beim Ausflug nach Tavira zu erleben. Foto oben: Fandango in der Hacienda Valdeflores Unten: Pferdekutschen vor der Kathedrale von Sevilla Bummeln um beispielsweise durch die Gassen der Altstadt mit seinem Judenviertel zu streifen, ein Käffchen zu trinken und um Souvenirs für Daheim zu ergattern. Doch Sevilla war nur eines der gefragten Ausflugsziele während der achttägigen Reise durch das südliche Andalusien. Denn Spaniens äußerster Süden an der Atlantikküste zwischen der Straße von Gibraltar und der Grenze zu Portugal lockt mit breiten, feinsandigen Stränden, mit geschichtsträchtigen Orten und gepflegten Feriendomizilen sowie verträumten Winkeln der einstigen Fischerdörfer. In Andalusien zeigt sich Spanien von seiner bezaubernsten Seite und dies besonders im Frühling, wenn sattes Grün und eine überaus reiche Blütenpracht die weitläufige Hügellandschaft bestimmen. Auf Kolumbus Spuren Wer hatte schon gewusst, dass die Entdeckung Amerikas an der Costa de la Luz startete. Kolumbus kleine Flotte stach 1492 von Palos de la Frontera bei Huelva in See. Die Besichtigung der originalgetreuen Nachbauten der drei Segelschiffe des Kolumbus am Kai war ein begehrtes Fotomotiv und bot viel Wissenswertes. Reisen macht halt nicht dümmer so der Tenor vieler Reiseklubgäste. Auch andere Ausflugsziele hatten ihren Reiz. So die Fahrt zur mittelalterlichen Festung in Niebla oder die Tour nach Portugal in das Algarve- Städtchen Tavira. Überhaupt bestimmten gut gelaunte Urlauber das Bild des Frühlingstreffen. Leipziger auf dem Rio Odiel Erst recht, wenn solche wie Wolfgang Müller mit einem Fundus an Witzen mit von der Partie sind. So wie bei der Schiffstour Wolfgang Müller (Foto Mitte) hatte zur besten Unterhaltung aller Mitreisenden immer einen flotten Spruch auf Lager. von Huelva nach Punta Umbria durch die Flusslandschaft des in seiner Mündung kilometerbreit dahinströmenden Rio Odiel. Bei sommerlichen Temperaturen unterhielt der Leipziger bestens die Gästeschar ringsum auf dem Deck. Den eigenen Geburtstag gleich in zwei Ländern begehen zu können war ein Erlebnis anderer Art. Eva Schöpe aus Dresden wird deshalb ihren 64. so schnell nicht vergessen. Vom spanischen Ayamonte zum portugiesischen Vila Real gibt es eine beschauliche Fährverbindung, mit der man die beiden Städtchen links und rechts des Rio Guadiana bei einem Ausflug ohne viel Aufhebens besichtigen kann. Der Halbtagesausflug in die Grenzregion war eine willkommene Umrahmung für die Dresdnerin an ihrem Ehrentag, den die Reisegruppe natürlich auch noch am Abend im Hotel feierte. Text/Fotos: Mario Zeidler Bestellung: Das Erinnerungsvideo bzw. die DVD vom Frühlingstreffen 2006 an der Costa de la Luz ist zum Preis von 14,95 (zzgl. Verpackung und Versand) unter erhältlich. Ihr Journal Nr. 3/Juni

6 LESERBRIEFE Mitgliederwerbung umsonst? Da habe ich ein neues Mitglied gewonnen, doch erfahre ich mit dem Jahresbericht der Ortsgruppe, dass mit der neuen Beitragsregelung 10 von knapp 100 Mitglieder verloren gegangen sind! Mitgliederwerbung umsonst!? Scheinbar können manche Leute den Betrag von 24 Euro Jahresbeitrag nicht aufbringen. Also: Solidarität muss her. Mein Vorschlag: Die Leute zahlen weiter wie bisher und der Rest wird solidarisch ausgeglichen. Es muss doch irgendwie möglich sein, die 10 Mitglieder zu bisherigen Bedingungen zu halten, sonst haben wir ein Eigentor geschossen. Dieter Wruck, Ladeburg Dank für viele Reisen Im Namen vieler Mitglieder der Ortsgruppe Leipzig-Möckern möchten wir über unser Journal einen herzlichen Dank an Gertraude Fix aussprechen. Denn wir haben ihr sehr viele und schöne Reisen zu verdanken. Mit viel Mühe wurden diese von ihr vorbereitet, so dass wir stets mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen von den Reisen heimkehrten. Zum Ende letzten Jahres beendete sie ihre Reiseleitertätigkeit für die Volkssolidarität und erfreut sich am eigenen Rentnerdasein. Charlotte Barier, Leipzig (N)Ostalgie-Rätsel Das war mal ein ganz anderes Rätsel. Das hat Erinnerungen geweckt und zugleich Spaß gemacht. Folgen weitere Rätsel in ähnlicher Art? Das wäre schön. Allerdings sollte die Auflösung für das folgende Heft aufgehoben werden. Wolfgang Rothkegel, Berlin Nullrunden Wie intelligent müssen eigentlich Politiker sein, wenn sie uns Senioren für dumm verkaufen wollen? Rentner sollen vorerst bis 2009 ihre bisherigen Nullrunden in Tatsache Einkommensverluste weiter erhalten. Begründung: Die Renten sind an die Netto-Löhne gekoppelt und da diese nicht steigen, können auch die Renten nicht steigen. Vorschlag des Bundestagspräsidenten: Da die Bundestagsabgeordneten seit Jahren auch Nullrunden erlitten hätten, sollten nun die Diäten steigen gekoppelt an die Entwicklung der Bruttolöhne. So einfach kann man es sich machen, indem man ein Brutto-Netto-Spiel treibt zugunsten der Abgeordneten und zu Lasten derjenigen, die dieses Land aufgebaut haben. Ein einfacher Rechentrick, bei dem jedoch vergessen wird, dass Rentner auch Wähler sind. Gerhard Rosenberg, Berlin Tolle Tage in Saßnitz Unsere Ortsgruppe aus Broda machte im April erstmalig eine mehrtägige Reise ins VS-Hotel Meeresgrüße nach Saßnitz. Die Reise hatte unser Vorsitzender Horst Helbig gut vorbereitet, wir fuhren in Fahrgemeinschaften mit acht Pkw. Unterwegs machten wir Rast in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Bergen/Rügen, wo ein gutes und preiswertes Mittagessen auf uns wartete. In Saßnitz angekommen, wurden wir im VS-Hotel Meeresgrüße liebevoll aufgenommen und während des viertägigen Urlaubs bestens betreut. Neben schönen Ausflügen wie zum Königsstuhl oder zum Naturpark in Putbus sorgte das Hotel an den Abenden für Abwechslung beim Lichtbildervortrag, einem Tanzabend oder bei Rommé und Skat. Auf der Heimreise besuchten wir noch das Meereskundemuseum in Stralsund. Allen hat die Reise gut gefallen. Manfred Nötzold, Neubrandenburg Trümmerfrauen In unserem Journal Nr. 6/2005 wurden Trümmerfrauen gesucht. Ende Januar 2006 war es soweit: Wir wurden zur Vernissage der neuen Dauerausstellung des Berliner Unterwelten e. V. eingeladen. Neun ehemalige Trümmerfrauen waren anwesend darunter wir drei, die seit am Aufbauwerk beteiligt waren. Bei einem Erfahrungsaustausch wurden Erinnerungen wach, mit welchen einfachen Mitteln und welchem Enthusiasmus in Ostberlin das Aufbauwerk angegangen wurde. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir, die einst ehrenamtlich am Aufbauwerk teilnahmen, heute genauso unsere ehrenamtliche Arbeit in der Volkssolidarität leisten. Gerda Stiller, Rostock 6 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

7 Die lebensechteste Babypuppe, die es je gab! Willkommen daheim, Baby Emily geschaffen von der Künstlerin Linda Webb Erleben Sie das Wunder eines neuen Menschenlebens in Form der lebensechtesten Künstlerpuppe, die es je gab! Streicheln Sie die zarte Haut dieses kleinen Lieblings, und Sie sind versucht, ihm ein zärtliches Willkommen daheim ins Ohr zu flüstern. Geschaffen von der brillanten Künstlerin Linda Webb, wurde diese einmalige Künstlerpuppe erstmals aus exklusivem RealTouch - Vinyl in Sammlerqualität gefertigt. Dieses speziell entwickelte Material ahmt die Babyhaut auf unglaublich realistische Weise nach. Mit Baby Emily wollte ich die Erinnerung an die Geburt meines eigenen Kindesso lebensecht wie möglich bewahren. Linda Webb, die Künstlerin Flauschige Babydecke GRATIS! Aus lebensechtem RealTouch -Vinyl Von den Fältchen an den kleinen Händen und Füßen bis zu den von Hand angebrachten täuschend echten Wimpern und Haaren ist Willkommen daheim, Baby Emily das süßeste und natürlichste Abbild eines echten Babys, das Sie je gesehen haben! Reservieren Sie noch heute, denn die Auflage ist limitiert! Die Puppe Willkommen daheim, Baby Emily ist ca. 56 cm groß. Mit Kleidung und Decke. Ausgabepreis: 129, Objekt-Nr.: Am Handgelenk befindet sich noch das Namensschildchen aus dem Krankenhaus. Sogar die Finger- und Zehennägel wurden liebevoll und detailreich modelliert. Gehüllt in einen gestrickten rosa Schlafanzug und die kuschelige Decke kommt Baby Emily zu Ihnen. Ein Echtheits-Zertifikat garantiert Ihnen die exquisite Sammler-Qualität dieser kostbaren Künstlerpuppe The Bradford Exchange Johann-Friedrich-Böttger-Str Rödermark Tel.: 0180/ * Fax: 0180/ * (*dtms, 0,12 /min) Internet: Bitte gewünschte Anzahl ankreuzen: 1 Exemplar 2 Exemplare Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen: Name/Vorname Straße/Nummer PLZ/Ort Unterschrift PERSÖNLICHE RESERVIERUNG Willkommen daheim, Baby Emily Geburtsdatum Telefon für eventuelle Rückfragen Zeitlich begrenztes Angebot: Antworten Sie bis zum 17. Juli 2006 Mit 1-GANZES-JAHR-Rückgabe-Garantie! Bitte gewünschte Zahlungsart ankreuzen( ): Ich zahle den Gesamtbetrag von 135,90 (inkl. 6,90 Versand und Service) nach Erhalt der Rechnung. Ich zahle den Gesamtbetrag von 135,90 (1. Rate inkl. 6,90 Versand und Service) in drei bequemen Monatsraten. Ich bezahle per Kreditkarte MasterCard VisaCard Kreditkarten- Nummer: Gültig bis: (MM / JJ) Bitte einsenden an: The Bradford Exchange Johann-Friedrich-Böttger-Str Rödermark Internet: Österreich: Senderstr. 10 A-6960 Wolfurt Schweiz: Jöchlerweg 2 CH-6340 Baar

8 BUNDESVERBAND AKTUELL Ärztemangel mit bedrohlichem Ausmaß Sozialpolitisches Fachgespräch der Volkssolidarität zur Gesundheitsversorgung in Ostdeutschland v.l.n.r. Dr. F.-M. Pietzsch, W. Alber, Prof. G. Winkler, Dr. B. Niederland, Dr. A. Holz Jeder Bürger hat das Recht auf den freien Zugang zu medizinischer Versorgung in hoher Qualität. Gesundheit muß für alle bezahlbar bleiben. Es ist schlimmer, als es aussieht. So beschrieb Frank-Michael Pietzsch, Mediziner und Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen der Volkssolidarität, die Lage der ärztlichen Versorgung in Ostdeutschland. Pietzsch sprach auf einer Fachtagung des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes am 28. März in Berlin, die sich mit dem Thema beschäftigte. Der Landesvorsitzende verwies beispielsweise auf die Alterszusammensetzung der Ärzte in Thüringen. Diese führe dazu, dass im Jahr 2010 von den Hausärzten in dem ostdeutschen Bundesland etwa 500 in Rente gehen. Da gegenwärtig nur 133 Fachärzte für Allgemeinmedizin ausgebildet würden, gebe es in vier Jahren ein Defizit von 400 Ärzten allein im hausärztlichen Bereich in Thüringen. Pietzsch kritisierte statistische Tricks, die den Ernst der Lage verschleierten. Das war nur ein Beispiel für die Situation in Ostdeutschland. Zuvor hatte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, Bernd Niederland, in seiner Einführung auf das zunehmende Problem der ärztlichen Unterversorgung in Ostdeutschland aufmerksam gemacht. Hier sei 2005 die Zahl der Hausärzte erneut um 1,5 Prozent gesunken im Vergleich zu 0,2 Prozent minus bundesweit. Damit habe sich die Tendenz der Vorjahre leider bestätigt. Von 1999 bis 2005 habe die Zahl der ostdeutschen Hausärzte um mehr als 600 auf abgenommen, bestätigte Ulrich Weigeldt, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Besonders in ländlichen Regionen verschlechtere sich die medizinische Versorgung und deren Qualität, waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung einig. Für die neuen Bundesländer gelte, dass die älter werdenden Ärzte immer mehr ältere Patienten zu behandeln haben, beschrieb Niederland als Problem. Zugleich müssen ostdeutsche Ärzte mehr Patienten versorgen als ihre westdeutschen Kollegen, erklärten mehrere Diskussionsteilnehmer, so auch Axel Holz von der AOK Mecklenburg-Vorpommern. Auf erhebliche regionale Schieflagen in der ärztlichen Versorgung in Brandenburg wies Winfrid Alber, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes, hin. So gebe es in manchen Kreisen keine Augenärzte mehr. Während in einigen Regionen Ärzte fehlten, seien hauptstadtnahe Orte sehr gut versorgt. Alber machte wie andere auf das Problem des fehlenden Ärztenachwuchses in den ländlichen Regionen aufmerksam. Das Leben als Landarzt hat besondere Bedingungen, was für junge Mediziner oft nicht attraktiv sei. Um das Problem zu lösen, sei ein Maßnahmenbündel aller Akteure im Gesundheitswesen notwendig, so der Staatssekretär. Allein wird es keiner schaffen, betonte Verbandsvertreter Pietzsch. Auch die anderen Teilnehmer der Veranstaltung forderten gemeinsame Lösungen durch Vernetzung der gesundheitspolitischen Ak- teure ein. Es müssten neue Wege in der medizinischen Versorgung beschritten werden. Die Volkssolidarität erwartet laut Bundesgeschäftsführer Niederland angesichts der Lage mehr finanzielle Mittel im ambulanten Bereich, durch eine andere und bessere Verteilung vorhandener Mittel, bessere Arbeitsbedingungen von Ärzten und Pflegepersonal, auch bei der Vergütung ärztlicher Leistungen, eine stärkere Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung sowie patientenorientierte Formen der integrierten Versorgung, die Förderung der gesundheitlichen Prävention durch ein Bundesgesetz, Ausbau von altersgerechter Prävention und Rehabilitation, Geriatrie und gerontopsychiatrische Versorgung, ein stärkeres Engagement der Selbstverwaltungsinstanzen des Gesundheitswesens, der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen. Das Gesundheitswesen muss solidarisch und sozial ausgewogen bleiben, betonte der Bundesgeschäftsführer mit Blick auf die nächsten Reformen im Gesundheitswesen. Jeder Bürger hat das Recht auf den freien Zugang zu medizinischer Versorgung in hoher Qualität. Gesundheit muss für alle bezahlbar bleiben. Tilo Gräser Zentrales Spendenkonto der Volkssolidarität: Konto-Nr. 800 BLZ Bank für Sozialwirtschaft AG, Berlin 8 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

9 BUNDESVERBAND AKTUELL Sozialforum 50 plus Die Informations- und Diskussionsveranstaltung der Volkssolidarität für Menschen in der zweiten Lebenshälfte findet statt am 13. Juni 2006 im Umweltforum Berlin (Auferstehungskirche) Pufendorfstr. 11, Berlin. Aus sozialpolitischer Sicht hat die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen eine große Bedeutung, der auch die Volkssolidarität verstärkt Rechnung tragen will. Diese Altersgruppe stellt das Bindeglied zwischen verschiedenen Generationen dar. Sie hat daher eine große Verantwortung und damit verbundene Belastungen zu tragen. Belastungen erwachsen aber auch aus Unsicherheiten über die eigene Zukunft im Alter, nicht zuletzt aus Verunsicherungen, die mit Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, unsteten Erwerbsbiographien und Leistungskürzungen in sozialen Sicherungssystemen verbunden sind. In Ostdeutschland ist diese Altersgruppe zusätzlich durch die Umbrüche nach der Wende geprägt. Dies belegt auch der im Auftrag der Volkssolidarität 2005 vorgelegte Sozialreport 50 plus zur sozialen Lage dieser Altersgruppe in den neuen Ländern. Die Volkssolidarität thematisiert mit dem Sozialforum 50 plus Perspektiven und Wege für einen würdigen Übergang in die zweite Lebenshälfte. In den Foren A und B werden daher Schwerpunkte für einen sozial gesicherten Übergang ins Alter sowie Perspektiven für die Erwerbstätigkeit älterer Menschen zur Diskussion gestellt. Seiner Funktion als kompetenter Begleiter beim Übergang in die zweite Lebenshälfte gerecht zu werden, ist eine wachsende Herausforderung für den Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität. Die INFO Foren sollen über Angebote für eine sinnvolle Selbstbetätigung, für Gesundheit und für die materielle Absicherung im Alter informieren. Das Sozialforum 50 plus ist eine öffentliche Veranstaltung, an der sich die Landesverbände der Volkssolidarität aktiv beteiligen. Angesprochen sind vor allem sozialpolitisch interessierte Mitglieder und MitarbeiterInnen, Vorstände, Geschäftsführer und Mitglieder der Arbeitsgruppen beim Bundesvorstand der Volkssolidarität. Eingeladen sind ferner Partner von befreundeten Verbänden, aus Gewerkschaften und Parteien sowie Kooperationspartner der Volkssolidarität. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Internet unter: in der Rubrik Termine. Gemeinsam für gerechte Rente Netzwerk von Gewerkschaften und Sozialverbänden fordert Kurskorrektur in der Rentenpolitik Als Mitinitiator des Netzwerks für eine gerechte Rente begrüßt die Volkssolidarität, dass Gewerkschaften und Sozialverbände ihre Kräfte bündeln, um die gesetzliche Rente als wichtigstes Instrument der Alterssicherung zu erhalten und weiter zu entwickeln. Das erklärte der Präsident der Volkssolidarität, Professor Gunnar Winkler, am 19. April in Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Sozialverband VdK Deutschland, der Sozialverband Deutschland, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen, der Deutsche Frauenrat, der Seniorenverband Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen und die Volkssolidarität Bundesverband e.v. haben sich zu einem Netzwerk für eine gerechte Rente zusammengefunden. Sie stellten am 19. April Eckpunkte für eine gerechte Rente vor. Darin werden die geplante Rente mit 67 und der vorgeschlagene Nachholfaktor in der Gesetzlichen Rentenversicherung abgelehnt. In dem Papier heißt es unter anderem: Das Herumkurieren an den Symptomen muss ein Ende haben, die Ursachen für die Finanzprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung müssen bekämpft werden. Absolute Priorität haben die Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Schaffung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Das Netzwerk fordert, das tatsächliche Renteneintrittsalter auf 65 Jahre festzuschreiben und die Chancen der älteren Arbeitnehmerinnen und -nehmer auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Gewerkschaften und Sozialverbände kritisieren die angekündigte Verringerung des Bundesanteils an der Finanzierung notwendiger gesamtgesellschaftlicher Leistungen und die Halbierung der Beiträge für ALG-II-Empfänger. Weiter heißt es: Zu einer gerechten Rente gehört, dass die gleiche Lebensarbeitsleistung in der Rente auch gleich bewertet wird. Dies ist heute bekanntlich nicht der Fall. Diese Frage muss als eine im Prozess der Einheit zu lösende Aufgabe im Interesse von Versicherten und Rentnern in Ost und West schrittweise geklärt werden. Den vollständigen Text der Eckpunkte finden Sie im Internet u.a. unter: Ihr Journal Nr. 3/Juni

10 BUNDESVERBAND AKTUELL Werteerziehung ja Missionierung nein Fachtagung und Präsident der Volkssolidarität kritisieren Erziehungsbündnis Das von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ins Leben gerufene Bündnis für Erziehung ist einseitig und unzureichend. Das erklärten die etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung Kommunikation eine Führungsaufgabe der Kita Leiterin am 25. und 26. April in Berlin. Mit dem Bündnis, das nur mit der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland geschlossen wurde, werden alle anderen in unserer Gesellschaft an der Erziehung Beteiligten ausgegrenzt, kritisierten die Tagungsteilnehmer. Sie betonten, dass in den 360 Kindertageseinrichtungen der Volkssolidarität qualifizierte Fachkräfte tagtäglich den Bildungs, Erziehungs- und Betreuungsauftrag in sei- ner Einheit umsetzen. Unsere Erfahrungen bestätigen, dass frühkindliche Entwicklung wesentlich von der Wertevermittlung und dem Leben von Werten geprägt wird. Zuvor hatte schon der Präsident der Volkssolidarität, Professor Gunnar Winkler erklärt, dass Werteerziehung in den Kindertagesstätten des Verbandes nicht erst seit heute praktiziert werde. Bisher haben wir diese Aufgabe auch ohne Religion gut gelöst und werden dies auch in Zukunft so halten. Die Volkssolidarität sei seit ihrer Gründung 1945 humanistischen Werten verpflichtet im Wort und im Alltag, betonte Winkler. Werte wie Solidarität, Akzeptanz, Toleranz, Achtung des anderen sowie Respekt und Verlässlichkeit seien in den Kindertages- und Jugendeinrichtungen der Volkssolidarität Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, versicherten die Tagungsteilnehmer. Deshalb sei nicht zu verstehen, dass die Bundesfamilienministerin die Kompetenzen zur Ermittlung und Vermittlung von Werten allein den beiden großen Kirchen und damit nur diesem religiösen Hintergrund zubillige. Ein Bündnis für Erziehung kann in einer pluralistischen Gesellschaft nur erfolgreich sein, wenn von Beginn an alle an der Erziehung Beteiligten einbezogen werden, so die Erklärung. Zu einem Dialog auf gleicher Augenhöhe sagen wir ja, ein Bündnis, dem wir uns nur anschließen dürfen, bleibt fragwürdig, stellte Professor Winkler klar. 2. Gesundheitstag in Magdeburg Mehr für Gesundheitsvorsorge tun Fundierte Sozialberatung auch in Sachsen- Anhalt Tipps für Sozialberatung Der Bundesverband hat sein Informationsangebot für die sozialberaterische Arbeit innerhalb des Gesamtverbandes ausgebaut. Auf der Homepage im Internet (www.volkssolidaritaet.de) gibt es seit kurzem die Rubrik Tipps für die Sozialberatung. Hier sind Hinweise auf wichtige Informationsmaterialien verschiedener Institutionen und Organisationen sowie der Volkssolidarität zu finden. Damit will der Bundesverband die Arbeit derjenigen innerhalb unseres Verbandes unterstützen, die vor Ort Sozialberatung anbieten. Dazu gehören bisher der Sozialberatungsatlas des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, Broschüren des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie Materialien des Bundesverbandes zur Rentenbesteuerung und zur Kontenklärung für Rentenbescheide. Die Rubrik wird ständig aktualisiert. Die Volkssolidarität fordert, Zugangsbeschränkungen zu medizinischen Leistungen wie Praxisgebühren und Zuzahlungen abzubauen. Davon sollten Menschen mit einem monatlichen Netto-Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsrisikoschwelle von 936 Euro künftig vollständig befreit werden. Das gehört zu den Magdeburger Forderungen der Volkssolidarität für eine sozial gerechte Gesundheitsreform Diese wurden von Bundesgeschäftsführer Dr. Bernd Niederland auf dem 2. Gesundheitstag der Volkssolidarität am 6. Mai in Magdeburg vorgestellt. An der gesamten Veranstaltung mit zahlreichen Informationsund Mitmachangeboten zu Gesundheit und Vorsorge nahmen hunderte Magdeburger und führende Vertreter der Volkssolidarität, aus Politik und von Krankenkassen teil. Prävention und Gesundheitsförderung sind unterbelichtet, kritisierte Dr. Martina Bunge, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag, auf einem Diskussionsforum über Prävention die gegenwärtige Gesundheitspolitik. Das mache sich auch bei den Ausgaben bemerkbar. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass Gesundheit für die Bürger nicht teurer werden dürfe, während gleichzeitig zunehmend Leistungen abgebaut würden. Die Volkssolidarität hat eigene Vorschläge vorgelegt, um eine solidarisch finanzierte, organisierte und leistungsfähige gesetzliche Krankenversicherung durch die Einführung einer Bürgerversicherung zu stärken, betonte Bundesgeschäftsführer Niederland. Die vollständige Fassung der Magdeburger Forderungen finden Sie im Internet unter (www.volkssolidaritaet.de). Ein ausführlicher Bericht zum 2. Gesundheitstag folgt in Ausgabe 4/2006 des Journals. TG Die Volkssolidarität hat eigene Vorschläge vorgelegt, um eine solidarisch finanzierte gesetzliche Krankenversicherung durch die Einführung einer Bürgerversicherung zu stärken. 10 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

11 DAS THEMA Einrichtungen mit Zukunft Zur Arbeit mit Begegnungsstätten in der Volkssolidarität Die Redaktion Volkssolidarität Ihr Journal hat mit dem Artikel Wie weiter mit dem Mitgliederverband? Anfang des Jahres zur Leserdiskussion aufgerufen. Im Folgenden nun Meinungen zum Thema Begegnungsstätten. Treffpunkte für Alt und Jung. Freizeit- und Begegnungsstätten fördern auch das Miteinander der Generationen. Die Begegnungsstätten der Volkssolidarität leisten in einer Zeit zunehmender sozialer Kälte und leerer Kassen in den Ländern und Kommunen eine wichtige Arbeit. Sie bieten unseren Mitgliedern und allen anderen Bürgern unterstützende Angebote unterschiedlicher Art, Begegnungen, Hilfe, Beratung und Unterhaltung. Rahmenbedingungen sind sehr unterschiedlich Den Bundesverband erreichen immer wieder Anfragen, die sich auf die Struktur, Arbeitsweise und Finanzierung der Begegnungsstätten beziehen. Antworten darauf können immer nur im Einzelfall gegeben werden. Die spezifischen Rahmenbedingungen für die einzelnen Einrichtungen sind sehr unterschiedlich. Sie hängen maßgeblich von der Eigentumsform, der Organisations-, Beschäftigtenund Finanzierungsstruktur ab. Für die Begegnungsstätten in unserem Verband ergeben sich so völlig unterschiedliche Ausgangssituationen, welche bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen sind. Das verlangt von unseren Verbänden, tragfähige Finanzierungsmodelle für jede einzelne Einrichtung zu entwickeln. Es gibt Begegnungsstätten im Eigentum der Volkssolidarität oder im kommunalen Besitz, in der Hand von Wohnungsbaugesellschaften sowie von privaten Betreibern von betreuten Wohnanlagen. Diese stellen der Volkssolidarität die Räumlichkeiten für die Begegnungsstätten zur Verfügung. Es muss in jedem Fall eine Miete gezahlt werden. Es fallen nicht unbeträchtliche Nebenkosten an. Manchmal verzichten die Fremdeigentümer auf die Gesamt- oder Teilmiete. Zum Teil übernehmen sie Anteile der Nebenkosten bzw. stellen Zuschüsse bereit. Damit wird die Arbeit der Volkssolidarität als Träger unterstützt. Ähnlich sieht es bei der Finanzierung der erforderlichen Personalkosten aus. Neben wenigen fest angestellten Voll- oder Teilzeitkräften der Volkssolidarität (im Land Mecklenburg-Vorpommern z. B. 25 Prozent der Mitarbeiter) werden in diesen Einrichtungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die unterschiedlichsten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen beschäftigt. Diese reichen von Lohnkostenzuschüssen von der Arbeitsagentur über Beschäftigte aus dem Programm 50plus der Gesellschaft für Arbeit- und Wirtschaftsförderung bis hin zu Beschäftigten mit Mehraufwandsentschädigungen (so genannte Ein-Euro-Jobber). In zunehmend mehr Einrichtungen wirkt das Ehrenamt der Volkssolidarität eigenständig bzw. unterstützend bei der Organisation der Arbeit in den Einrichtungen. Diesen zukunftsweisenden Weg begrüßen wir ausdrücklich. Erfreulich und beispielgebend ist, dass zunehmend Orts-, Mitglieder- und Interessengruppen als Nutzer der Einrichtungen in unterschiedlicher Form zur Finanzierung der Begegnungsstätten beitragen und es darüber hinaus viele Aktivitäten der Mitfinanzierung aus dem Verband heraus gibt. Die Voraussetzungen, Bedingungen und Herangehensweise sind unterschiedlich, ebenso die inhaltlichen, organisatorischen, personellen und finanziellen Konzepte, die in den Begegnungsstätten umgesetzt werden. Doch alle verbindet unser gemeinsames Ziel, diese Einrichtungen als eines der profilbestimmenden Angebote der Volkssolidarität bestimmende Leistungsangebote zu erhalten und zukunftsfähig zu machen. Vernetzung mit anderen Angeboten Die Bedingungen dafür werden auch maßgeblich von den gesellschaftlichen Rahmenbedingen bestimmt. Dazu gehört aber auch als wesentliche Grundlage ein leistungsfähiger, starker und lebendiger Mitgliederverband. Ohne ein kameradschaftliches Miteinander von Ehren- und Hauptamt ist diese Aufgabe ebenso wenig zu bewältigen wie ohne eine ergebnisorientierte Vernetzung mit anderen Diensten und Angeboten innerhalb und außerhalb des Verbandes. Hinzu kommt eine gute Kooperation mit Partnern der Volkssolidarität und eine interessenorientierte Einbindung in das Einzugsgebiet der jeweiligen Einrichtung. Wirken wir gemeinsam für die Zukunft der Begegnungsstätten. Eberhard Redlich Vizepräsident der Volkssolidarität Ihr Journal Nr. 3/Juni

12 LANDESVERBAND BERLIN Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Vier Generationen in der Volkssolidarität Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Sagt eine alte Volksweisheit. Drei flotte Berlinerinnen können das anschaulich belegen: Großmutter, Mutter und Kind und dazu die Urgroßmutter zu Lebzeiten alle waren bzw. sind sie interessierte Mitglieder der Volkssolidarität. Polly wehrt sich natürlich gegen die Bezeichnung Kind. Mit 18 geht man zwar noch zur Schule, ist aber schon ganz schön erwachsen. Immerhin: Ihr wurde vor knapp einem Jahr das Dokument als neues Mitglied überreicht. Ein wenig stolz und mit vielen Erwartungen nahm sie es entgegen. Polly ist eine der Jüngsten in der Berliner Wohlfahrtsorganisation. Welche Gleichaltrigen eifern ihr nach? Die Volkssolidarität braucht junges Blut und frischen Schwung! Eine Portion Schwung brachte Urgroßmutter Katharina Schmächen damals in den 60er Jahren schon mit, als sie sich mit der Volkssolidarität anfreundete. Ihr Hobby Handarbeiten steckte mächtig an, und alsbald leitete sie einen Handarbeitszirkel. Sie war mit Herz und Seele dabei, war ein Ass, erinnert sich Lore, ihre Tochter. Das hat mich begeistert, und so trat ich in ihre Fußstapfen. Heute bringt Lore Unger ihre Lebenserfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit beim Bezirksvorstand Mitte der Volkssolidarität ein, vor allem aber in ihrer Ortsgruppe auf Foto: Dreimal Familie Unger: Großmutter Lore, Enkelin Polly und Tochter Dörte (v.r.) der Fischerinsel. Sie arrangiert sich ein wenig als Vizemutti für zwei Betreuungsbedürftige, macht mit ihnen Spaziergänge, unterstützt sie bei Problemen mit Behörden und vieles, vieles mehr. Ich fühle mich glücklich, wenn ich abends sagen kann: Du hast jemandem geholfen. Ein Gedanke, der die gesamte Arbeit der Volkssolidarität beherrscht.doch wie geht es nun weiter? Besonders Dörte, Pollys Mutter, tätig beim Bezirksamt Mitte, macht sich Gedanken. Ihr Vorschlag: Die Volkssolidarität sollte sich vielmehr auch der Jugend zuwenden. Wie wäre es mit eigenen Festivitäten zum Internationalen Kindertag am 1. Juni? Oder mit Busausflügen? Berlin und sein Umland sind reich an Sehenswürdigkeiten. Ein Autobus voll junger Leute und mit dem Zeichen der Volkssolidarität! Ein toller Gedanke. Vielleicht lässt sich hier und da auch eine Berufsberatung durchführen? Die Volkssolidarität hat viele lebenserfahrene Mitglieder. Polly hat schon mal durch das Fenster der Begegnungsstätte in der Torstraße gelinst. Da traf sich der Tanzzirkel, da war Stimmung! Warum aber nur Ältere? Warum nicht auch ein Tanzzirkel für die Jugend? Erwartungen eines 18-jährigen Mitglieds. Greifen wir sie auf?! Rudolf Janert Du hast jemandem geholfen. Ein Gedanke, der die gesamte Arbeit der Volkssolidarität beherrscht. Im Waldhäuschen geht s familiär zu Ihre bereits sechste Kindertagesstätte hat der Berliner Volkssolidarität Anfang dieses Jahres in die Trägerschaft übernommen. Das Waldhäuschen in Berlin-Marzahn ist mit ihren 50 Plätzen die bislang kleinste Kita des Landesverbandes. Insgesamt werden nunmehr rund Kinder von rund 120 Mitarbeitern in Berlin betreut. Das Waldhäuschen besticht durch seine Lage mitten im Grünen innerhalb einer Einfamilienhaussiedlung und durch seinen gemütlichen und familiären Charakter. (Kindertagesstätte Waldhäuschen, Schwabenallee 86, Berlin) 12 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

13 LANDESVERBAND BERLIN Wanderfreuden mit Spargelessen Mit acht Bussen waren rund 400 Hauptstädter beim Wandertag der Berliner Volkssolidarität Anfang Mai dabei. Als Start und Ziel fungierte der Spargelhof Klaistow im Brandenburgischen. Auf unterschiedlich langen Wanderrouten von 2,5 sowie 5 und 7,5 km ging es vorbei am Naturwildgehege des Spargelhofes mit seinem ansehnlichen Tierbestand an Damwild, Rothirschen, Wildschweinen, Ziegen, Hasen u.v.m. in das waldreiche Umland mit seinen riesigen Beelitzer Spargelfeldern. Mit reichlichen Appetit ging es anschließend zum Spargelessen in der Marktscheune von Klaistow. Am Nachmittag winkten dann noch viele Preise bei einer Tombola, die von der Beelitzer Spargelkönigin bestritten wurde. Stolze Besitzer: Nach der Wanderung gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde. Verteilte tolle Preise bei der Tombola: Die Spargelkönigin Termine: Potenziale des Alters nutzen für Jung und Alt so lautet das Motto der diesjährigen 32. Berliner Seniorenwoche vom 2. bis 14. September Die Eröffnungsveranstaltung wird wieder auf dem Alexanderplatz am von 10 bis 17 Uhr sein. Die Seniorenmesse Aktiv im Alter wird es vom 3. bis 5. November 2006 in den Messehallen am Funkturm zu erleben geben. Mit dabei ist natürlich auch die Volkssolidarität. Das Kinderferienlager der Berliner VS findet in diesem Sommer vom 7. bis 18. August 2006 im Ferienlager Gohrau bei Dessau statt. (Informationen Tel. 030/ ) Herr Stahnke (DAK), Herr Dr. Pohl (Volkssolidarität) und Herr Kummer (Motio) v. l. n. r. Kooperationsvertrag unterschrieben Feierten gemeinsam die Jubiläen: Ortsgruppenvorsitzende Monika Lieske (r.), Hildegard Goerlich (Mitte), Ruth Walther (hinten links). Ehrung: Mit dem London-Taxi zum Fernsehturm Eine besondere Überraschung zum runden Geburtstag für ehrenamtlich Aktive ließ sich die Ortsgruppe 216 in Hohenschönhausen einfallen. Zwei Vorstandsmitglieder hatten einen runden Geburtstag: Hildegard Goerlich wurde 90 Jahre alt und Ruth Walther erreichte ihr 70. Jubiläum. Aus diesem Anlass hatte sich Ortsgruppenvorsitzende Monika Lieske für Anfang April etwas Besonderes ausgedacht. Völlig unerwartet für die Jubilare stand ein elegantes London-Taxi vor der Wohnungstür. Bei Pralinen und Sekt ging es zu einer zweistündigen Stadtrundfahrt quer durch Berlin. Am Fernsehturm angelangt, wurden die Geburtstagskinder von den anderen Mitgliedern des Vorstands empfangen, worauf sich eine gemütliche Café-Runde hoch oben über der Stadt anschloss. Den Jubilaren standen vor Freude die Tränen in den Augen und Monika Lieske war glücklich, zwei ihrer Aktiven ein wunderschönes Dankeschön überbracht zu haben. Im Rahmen des Projektes Betriebliches Gesundheitsmanagement in den Sozialdiensten der Volkssolidarität Berlin wurde im April ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Herr Stahnke, Geschäftstellenleiter der Deutschen Angestellten Krankenkasse Berlin, Herr Dr. Pohl, Geschäftsführer der Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin, sowie Herr Kummer von Motio Berlin unterzeichneten den Kooperationsvertrag und ebneten somit den Weg für die weitere eineinhalbjährige intensive Zusammenarbeit im Sinne des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die betriebliche Gesundheitsförderung sowie die Entwicklung eines Gesundheitsjahresprogramms ist die zentrale Maßnahme der Kooperation. Ihr Journal Nr. 3/Juni

14 LANDESVERBAND BRANDENBURG Gedankenaustausch während der Eröffnung der Freiwilligenagentur Miteinander in Forst, Gubener Str. 10 Freiwilligenagenturen gute Adresse bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern Die Volkssolidarität im Landsverband Brandenburg e.v. hat auf ihrem Verbandstag im März 2006 in Templin über die Aufgaben beraten, welche gegenwärtig und zukünftig vor ihr stehen. Einmütig bekannten sich alle Teilnehmer zum Mitgliederverband. Dafür muss mit aller Konsequenz für seine zahlenmäßige Stärkung gesorgt werden, eng verbunden mit einer intensiven Mitgliederpflege. Dabei gilt es sowohl Bewährtes beizubehalten als auch über neue, bisher ungewohnte Wege nachzudenken. Das trifft z. B. auch zu für die Suche von ehrenamtlich Tätigen. Die sozialen Dienstleistungseinrichtungen bieten zunehmend mehr Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements, und auch auf dem Gebiet der sozialpolitischen Interessenvertretung werden engagierte Bürger gebraucht. Bei der Suche nach ehrenamtlichen Menschen kann die Freiwilligenagentur eine große Hilfe sein. Im Land Brandenburg gibt es eine Reihe solcher Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft. (www.ehrenamt.brandenburg.de). Zwei davon befinden sich in Trägerschaft der Volkssolidarität. Sie sind in Forst (KV Spree-Neiße e.v.) und in Spremberg (RV Lausitz) aktiv. Beide Einrichtungen werden mit EU-Mitteln im Rahmen des Regionalbudget des Landkreises Spree- Neiße gefördert. In Forst gibt es die Freiwilligenagentur Miteinander seit Oktober Die Einrichtung versteht sich als Informationsund Beratungsstelle für alle Bürger im Territorium, die sich ehrenamtlich betätigen möchten. Unter der Leitung der Projektleiterin Heike Steinert betreiben zwei Mitarbeiterinnen intensive Öffentlichkeitsarbeit, um ihre Leistungsangebote bekannt zu machen, z. B. Tag der offenen Tür. Die Frauen nehmen aber auch Kontakte zu den Vereinen, Organisationen und Einrichtungen auf, stellen ihre Angebote vor und beraten. Damit sie möglichst passgenau Ehrenamtliche für die geplante Tätigkeit finden und vermitteln können, werden Fragebogen ausgefüllt, in denen eine genaue Beschreibung der geplanten Tätigkeiten, des Zeitumfangs, des Einsatzortes, der Anforderungen an den Ehrenamtlichen enthalten sind. Ebenfalls sind jene Punkte dort aufgeführt, zu denen sich der Verein, die Organisation und Einrichtung gegenüber dem Engagierten verpflichtet, z. B. Versicherungsschutz oder Auslagenersatz. Ehrenamtliche Tätigkeit ist unentgeltlich, darf aber auf keinen Fall hauptamtliche Arbeit ersetzen. Sie soll zusätzliche Leistungen ermöglichen. Ganz entscheidend ist aber, dass dieses Engagement den Freiwilligen Freude macht, ihnen das Gefühl des Gerauchtwerdens vermittelt usw. Bisher gab es schon über 68 Anfragen. Aber auch Menschen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen freiwillig/ehrenamtlich betätigen wollen, finden den Weg zur Freiwilligenagentur Miteinander in der Gubener Straße. Erst wenn alles klar ist, wird eine Vereinbarung unterzeichnet, in der alle wichtigen Punkte des künftigen Einsatzes Berücksichtigung finden. Bis jetzt haben wir schon 28 Menschen eine ehrenamtliche Tätigkeit vermittelt, so Heike Steinert. Davon haben sechs eine Aufgabe in der Volkssolidarität gefunden. Vier engagieren sich jetzt in Mitgliedergruppen. Die Palette ehrenamtlichen Engagements ist groß in Forst und Umgebung. Im Markt der Möglichkeiten sind die Angebote aufgezählt und genau beschrieben. So konnte z. B. eine Bürgerin ihr Können als Dolmetscherin bei einem Treffen der Senioren aus Lubsko und Forst, organisiert von der Volkssolidarität, unter Beweis stellen. Wir bleiben mit den von uns vermittelten Ehrenamtlichen auch dann in Kontakt, wenn wir sie vermittelt haben, so Heike Steinert. Uns sind ihre Erfahrungen und Meinungen sehr wichtig. Denn wir wollen unsere Arbeit stets zur Zufriedenheit aller verrichten. Im Norden unseres Landes Brandenburg, in Templin, wird auch um Freiwillige/ Ehrenamtliche geworben. Hier wurde ein Kooperationsprojekt der AWO und der REKIS Uckermark gemeinsam mit der Volkssolidarität entwickelt. Unter dem Unter dem Motto Zeit verschenken werden Freiwillige aus allen Altersgruppen gesucht und bei Bedarf vermittelt. Motto Zeit verschenken werden Freiwillige aus allen Altersgruppen gesucht und auch bei Bedarf vermittelt. Es geht um Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen oder Eltern von pflegebedürftigen Kindern zu schenken. Durch die in regelmäßigen Abständen durchgeführte stundenweise Beaufsichtigung bzw. Betreuung mit individueller Beschäftigung in der Häuslichkeit z. B. Gespräche, Vorlesen, Zuhören, Spaziergängen u.a. wird es den Angehörigen ermöglicht, einmal Atem zu schöpfen und sich zu erholen. Im Servicebüro der Volkssolidarität in Templin können sowohl Interessierte, die Zeit verschenken, als auch Menschen, die ein solches Angebot annehmen wollen, melden und alles weitere erfahren. Frau Ruth Albrecht und Cornelia Staufenbiel helfen gerne weiter. 14 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

15 LANDESVERBAND BRANDENBURG Solidarität der Brandenburger mit den Menschen aus Gomel geht weiter Termine: Aus Anlass des 20. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl weilte eine dreiköpfige Delegation aus Gomel in Brandenburg. Die Gäste wollten sich bei Paul Rehor, dem rührigen Initiator der Gomel-Hilfe, bei seinen fleißigen Helfern und den vielen Menschen für die bereits mehr als 10-jährige Hilfe und Unterstützung mit Lebensmittelpaketen und anderen Sachspenden für sozial Schwache, Kranke und Behinderte in Gomel bedanken. Sie betonten immer wieder, dass diese Hilfe auch heute noch von größter Wichtigkeit für sie ist. Die Vorsitzende der Volkssolidarität, Frau Irene Wolff-Molorciuc, und weitere Mitglieder des Landesvorstandes kamen mit den Gästen aus Gomel am 26. April 2006 auf dem Krongut Bornstedt zu einem Gespräch zusammen. Es verlief in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre. Ilja Belenki, Nina Juschtschenko und Jelena Gelikmann erzählten vom alltäglichen, auch heute noch oft sehr beschwerlichen Leben in der Stadt in Weißrussland. Sie informierten über ein neues Projekt in Gomel, welches das Leben gerade für kranke und behinderte Menschen und ihren Angehörigen erleichtern könnte. Es ist geplant, ein Kinderdorf in Trägerschaft der Pfarrkirche Gomel zu bauen. Freundschaftlicher Gedankenaustausch in Potsdam Dort werden 70 Kinder mit strahlungsbedingt physischen und psychischen Schäden eine Heimat finden. Sie sollen hier betreut, ihren Fähigkeiten entsprechend ausgebildet und an einfache Tätigkeiten herangeführt werden. Die Bauherren sind dringend auf Spenden angewiesen. Der Staat beteiligt sich nicht an den Baukosten, wird aber nach Fertigstellung die Instandhaltungs- und Betriebskosten übernehmen. Wenn sie dieses Vorhaben finanziell unterstützen wollen, nutzen Sie bitte folgendes Konto: Volkssolidarität Bundesverband e. V. Bank für Sozialwirtschaft, Bankleitzahl: ; Kontonummer: : offizielle Eröffnung der Brandenburgischen Seniorenwoche im Stahlpalast in Brandenburg 12. bis : Brandenburgische Seniorenwoche unter aktiver Beteiligung der Volkssolidarität in den Kreis- und Regionalverbänden : Sommerfest der Volkssolidarität in Rathenow, der Stadt der Landesgartenschau Frauentag Der Internationale Frauentag wurde auch in diesem Jahr in vielen Mitgliedergruppen feierlich begangen. So auch in der OG Schwärzetal in Eberswalde. Bei Schnee und Eis gestalteten die Männer der Gruppe ihren Frauen einen schönen und unvergesslichen Nachmittag. Glückslotterie 2006 Auch in diesem Jahr gibt es in der Volkssolidarität die Glückslotterie. In der Zeit von Ende April bis zum können alle Mitgliedergruppen die Lose in den Geschäftsstellen der Kreis- und Regionalverbände abholen. Das Los kostet 50 Cent. 42 % der Verkaufserlöse verbleiben in der Volkssolidarität für die Sozial- und Wohlfahrtsarbeit. Zirka jedes vierte Los gewinnt (Freilos, Bargeldgewinne von einem bis 500 EURO (Hauptgewinn). Listensammlung auch 2006 erfolgreich durchgeführt In der Zeit vom 6. bis 31. März 2006 waren wieder zahlreiche ehrenamtliche Helfer in den Städten und Gemeinden unterwegs, um an den Wohnungs- und Haustüren für die Betreuung und Begleitung hilfsbedürftiger Menschen, die Gewährung tätiger Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung komplizierter Lebenssituationen und ständige Erweiterung sozialer und sozialkultureller Leistungsangebote zu sammeln. Das vorläufige Ergebnis der diesjährigen Sammlung beträgt EURO. Allen fleißigen Sammler/innen sowie den Spendern an dieser Stelle unseren herzlichen Dank! Frühlingsfest Zu einem Frühlingsfest lud die OG 412 aus Frankfurt/Oder ein. Gisela Ringel zeichnete langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde aus. Viel wurde an diesem Nachmittag über gegenwärtige Politik, z. B. Einschnitte in der gesundheitlichen Betreuung und darüber, dass sich einige Politiker nicht mehr an die vor einem halben Jahr abgegebenen Wahlversprechen erinnern, debattiert. Aber auch Freude und Frohsinn kamen nicht zu kurz. Viel Spaß brachten die Kleinen Mäuschen aus dem Kindergarten und die heranwachsenden Promis der zukünftigen Funkengarde des Karnevals- Clubs Finkenheerd. Diese Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass in der OG nach wie vor eine aktive Betreuung der älteren Bürger geleistet wird und die Losung Gemeinsam nicht einsam Gültigkeit besitzt. Ihr Journal Nr. 3/Juni

16 LANDESVERBAND MECKLENBURG-VORPOMMERN Kräfte bündeln, Verbündete suchen Zusammenarbeit klappt, wenn jede Seite etwas davon hat Für die Zukunft der Volkssolidarität als mitgliederstarker Verband ist ein interessantes Angebot für bereits vorhandene, aber insbesondere auch für potenzielle Mitglieder zur Freizeitgestaltung von enormer Bedeutung. Diese Feststellung ist nahezu unbestritten. Wie soll man aber diese Aufgabe vorrangig mit Ehrenamtlichen meistern? teressen spielen durchaus eine Rolle. So präsentieren sich bei solchen Gelegenheiten auch immer wieder die Sozialstation und der Hausnotruf erfolgreich, denn viele Kunden konnten dadurch bereits zusätzlich gewonnen werden. Jetzt kann natürlich die Frage kommen, wer hat bei der Volkssolidarität die Zeit und die Kraft, solche Großveranstaltungen inhaltlich und organisatorisch zu begleiten? Hier zahlt sich im besten Sinne des Wortes die Gründung eines hauptamtlich besetzten Seniorenbüros aus dem Jahre 1992 aus. Vom ersten Tag an geleitet von Carola Möller, ist sie zu einer festen Institution geworden. So arbeitet sie im Seniorenbeirat mit, ist Partnerin des Seniorenaktivs der bereits genannten AWG und verfügt über weitere Querverbindungen, um nicht die Formulierung Netzwerk zu benutzen. Ihre Position in der Öffentlichkeit wird auch dadurch gefestigt, dass sie selbst der Geschäftsleitung des Vereins mit angehört und somit auch verbindlich gegenüber Dritten auftreten kann. Mitgliederarbeit hat viele Gesichter. Auch hier gilt, Ehren- und Hauptamt müssen sich ergänzen! Ehrenamtliche vermögen viel, aber der Verein ist verpflichtet, das Ehrenamt mit einer hauptamtlichen Struktur zu verknüpfen, nur so, aber wirklich nur so ist auf Dauer die Mitarbeit vieler Mitglieder gewährleistet. Besonders der ehrenamtlich Tätige an unserer Seite will den Erfolg seines Einsatzes sehen und erleben. Lösungen sind bekannt. Eine lautet: Kräfte bündeln, Verbündete suchen.ganz in diesem Sinne handelten die Führungskräfte der Volkssolidarität Mecklenburg Mitte e.v. bereits Anfang der neunziger Jahre, als sie sich mit dem Landessportbund verbündeten und Jahr für Jahr gemeinsame Sportveranstaltungen organisieren. Da beide Seiten davon profitieren, klappt die Zusammenarbeit reibungslos. Der Sportbund bringt seine fachliche Kompetenz ein, die Volkssolidarität ihre Struktur, ihr Organisationstalent und nicht zuletzt ihren guten Ruf, die Experten für Seniorenarbeit zu sein. Zu diesem Bündnis sind inzwischen weitere Partner gestoßen. So die AWG, in der Barlachstadt seit 50 Jahren aktiv und ebenfalls mit unserem Verein partnerschaftlich verbunden. Hinzu kommen dann im Wechsel häufig Filialen der Krankenkassen, Sanitätshäuser usw., die sich ebenfalls engagiert einbringen. Ein Beispiel vom April dieses Jahres: Hunderte von Senioren tummelten sich in der Güstrower Kongresshalle beim Fitnessund Gesundheitstag Motto: Wo Sport Spaß macht. Ein Nebeneffekt solcher Aktivitäten ist der weitere Imagezuwachs für die VS, aber auch wirtschaftliche In- Landesverbandstag in Lohmen Dr. Hartmut Hoffmann, der Landesvorsitzende der Volkssoldarität in Mecklenburg-Vorpommern, konnte auf der Landesverbandstagung am 22. April in Lohmen eine gute Bilanz ziehen Mitglieder zählt der Verband, die freiwillig und jeder an seinem Ort, eine umfängliche ehrenamtliche Arbeit leisten hauptamtliche Mitarbeiter schaffen täglich in den Kindereinrichtungen, den Pflege-und Altenheimen, im betreuten Wohnen und im Bereich der Pflegedienste, in der Suchtbehandlung und -beratung, durch Jugend- und Familienhilfe unschätzbare Werte Reisende nahmen an Tages- und Mehrtagesfahrten teil und Gäste besuchten die vielfältigsten Veranstaltungen der Volkssolidarität in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Über Euro kamen in der Listensammlung 2005 zusammen. Der Landesvorsitzende dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem aber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre aufopferungsvolle Arbeit. 16 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

17 LANDESVERBAND MECKLENBURG-VORPOMMERN Erziehung zu Solidarität und Toleranz Doris Przybysz konnte als Mitglied des Bundesvorstandes und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Kindereinrichtungen im Bundesvorstand auf dem Landesverbandstag viel Gutes berichten. Neben der hauptsächlichsten Arbeit, der Vorbereitung der Kinder auf die Schule, würden die Erzieherinnen der Volkssolidarität vor allem an der Umsetzung des Leitgedankens der VS arbeiten. Die humanistische Erziehung sei der Wertmaßstab. Es ginge um Solidarität, Achtung und Akzeptanz des anderen. Sie unterstützte den Appell des Landesvorsitzenden, nicht zuzulassen, dass sich braunes Gedankengut in den Köpfen der Kinder festige. Sie forderte die Teilnahme der Volkssolidarität an dem Bündnis, das Bundessozialministerin Ursula von der Leyen gründen will. v. l. n. r.: Doris Przybysz mit Gudrun Kurzmann und Traude Brecht, beide Vorstandsmitglieder im Kreisverband Ost-Vorpommern Sozialgipfel in Schwerin Am 8. Juni findet in Schwerin ein Sozialgipfel statt. Vorbereitet von den Wohlfahrts- und Sozialverbänden BRH, SoVD, VdK und der Volkssolidarität. Die Vorsitzenden bzw. Präsidenten dieser Verbände werden auf dem Gipfel zum Thema Mit Menschen für Menschen Solidarität leben ihre Vorstellungen darlegen. Insbesondere sollen Gedanken zur aktuellen Entwicklung von Gesundheits-, Pflege- und Integrationspolitik und zur Rentenentwicklung geäußert werden. Landesgeschäftsführerin Liselotte Fiedler gegenüber dem VS Ihr Journal: Es sollen möglichst viele der heute Verantwortung Tragenden sensibilisiert werden, Standpunkte, Probleme und Befindlichkeiten der eigentlich Betroffenen wirklich aufzunehmen und in ihre Entscheidungsfindungen einzubeziehen. Das Service-Büro in Schwerin ist Anlaufpunkt für viele Partner der Volkssolidarität. Service-Büro für Ehrenamtliche Bei immer knapper werdenden Kassen steht die Frage, was können wir uns für die satzungsgemäße Mitgliederarbeit in Zukunft noch leisten? Wie sichern wir, dass Vorstandsmitglieder der Ortsgruppen einen Ansprechpartner finden bzw. wer kann organisatorische Arbeiten innerhalb des Vereines übernehmen, damit der Ehrenamtliche nicht überfordert wird. Bei aller ehrlicher Bereitschaft von Mitgliedern, für den Verein etwas zu leisten, die Grenzen dafür werden immer enger. Diesem Trend entgegenzuwirken entstand für die Landeshauptstadt Schwerin die Idee, ein Service-Büro einzurichten, dass für die Ehrenamtlichen da ist, zugleich aber gewerblich finanziert und auch genutzt wird. Im unmittelbaren Zentrum Schwerins richteten die Volkssolidarität Service- und Verwaltungsgesellschaft (VSSV), Becker Strelitz Reisen, die Profes- Vogelgrippe war nicht das Thema Auf der Delegiertenkonferenz der Volkssolidarität Rügen spielte die Vogelgrippe nur in den Pausengesprächen eine Rolle. Dabei bestand weniger die Angst vor der Grippe, als die Sorge vor überzogenen, hysterischen Berichten über die Insel in den Medien, über aufgeregte Politiker, die mit ihren Aktionismus dem Tourismus einen Bärendienst erwiesen! Daher sei diesem Bericht vorangestellt, dass um das wunderschöne Hotel der Volkssolidarität Meeresgruß in Saßnitz keine kranken Vögel herumfliegen, die Möwen krächzen gutgelaunt und nach wie vor bedeutet ein Möwenschiet gezielt auf die Schulter gesetzt, dass der so Getroffene Glück haben wird und nicht auf die Quarantänestation muss. Ebenfalls machen die Mitarbeiter des Ho- sor Ihlefeld Stiftung e.v. und der Förderkreis Seniorenhotel (FKSH) eben dieses Büro ein. Gemeinsam werden alle Sachund Personalkosten getragen. Am 16. Januar dieses Jahres eröffnet, beginnt sich das Service-Büro für die Volkssolidarität und im Verein einen Namen zu machen. Für den Verein, der keinerlei Ausgaben für das Büro trägt, schlägt unmittelbar zu Buche, dass er an den Umsätzen der Reisegesellschaft beteiligt wird, erste Werbungen von neuen Mitgliedern vorliegen, Vorstände im Beratungsraum des Büros ihre Sitzungen durchführen können, alle Angebote des Vereins, wie Essen auf Rädern, betreutes Wohnen, ambulanter Pflegedienst, Hausnotruf usw. vorgehalten und vermittelt werden. Vom guten Anlauf positiv überrascht, prüfen die Verantwortlichen gegenwärtig, dieses Service-Büro noch stärker in das Beratungssystem der Volkssolidarität mit einzubeziehen. tels einen gesunden Eindruck! Ansonsten stand im Mittelpunkt der Konferenz die gemeinsame Arbeit von Ehrenund Hauptamtlichen. Ein Unterpfand dafür, dass der Wohlfahrtsverein auf der Insel auf einem guten Weg ist, seine Ausstrahlung auf große Teile der Bevölkerung zunimmt. Herr Jung aus Prora verdeutlichte in der Diskussion den Zusammenhang zwischen sozialer und sozialkultureller Arbeit und dem sozialen Frieden im jeweiligem Territorium. Menschen, die aufeinander zugehen, gemeinsame Interessen pflegen und auf gleicher Augenhöhe miteinander umgehen, leben ausgefüllter, lassen der Isolation mit all ihren negativen Auswirkungen keinen Raum. Wiedergewählt zur Vorstandsvorsitzenden wurde Ingeburg Häcker. Ihr Journal Nr. 3/Juni

18 LANDESVERBAND SACHSEN Frühling im Schloss Mit einem Autokorso, angeführt vom Motorsportclub Glaubitz, startete die Volkssolidarität Kreisverband Riesa-Großenhain in das rekonstruierte Glaubitzer Schloss, das mit einem Frühlingsfest der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit einem Lampionumzug durch den Ort, angeführt von den sächsischen Spielleuten Nünchritz-Riesa ließ man den Frühling im Schloss ausklingen. Etwa Besucher nutzten die Gelegenheit, das historische Gebäude ausgiebig zu besichtigen. Die Zabeltitzer Keyboardgruppe lud mit ihrer Musik im Schlosscafé zum Verweilen ein, während sich im Außengelände Vereine der Gemeinde präsentierten. Geschäftsführerin Frau Vincze dankt allen, die die Rekonstruktion ermöglichten. Der Glaubitzer Karnevalsklub und der BSV Glaubitz zeigten an Informationsständen ihre Angebote den Gästen. Der Reit- und Fahrverein hatte ein Streichelgehege aufgebaut, das besonders die Kinder anlockte. Die kleinen Künstler der Kindertagesstätte Bummi boten mit Tanz und Gesang in einem 45-minütigen Programm ihr Ständchen dar. Rhythmisch unterhielt die Trommelgruppe des Jugendhilfeprojektes Hilfen aus einer Hand die Gäste. Die Showtanzgruppe Lasixdies aus Großenhain sorgte mit einem heißen Cancan und anderen abwechslungsreichen Tänzen für Unterhaltung auf der Bühne. In der Bibliothek des Hauses fand der offizielle Pressecocktail statt. Vertreter der Kommunalpolitik, Geschäftspartner der Volkssolidarität und Medienvertreter informierten sich über die denkmalgerechte Rekonstruktion, die Einrichtung des Hauses und die neu geschaffenen Möglichkeiten für die öffentliche Nutzung. Mit einem Cocktail in den Farben der Volkssolidarität eröffnete die Vorstandsvorsitzende Luisa Kehr die Veranstaltung. Geschäftsführerin Sabine Vinzce ist stolz über das Geschaffene: Vielen herzlichen Dank sage ich all denen, die die Rekonstruktion ermöglicht und dabei mitgearbeitet haben. Ich freue mich, einige Räumlichkeiten der öffentlichen Nutzung zur Verfügung stellen zu können. Hand aufs Herz und tief durchatmen! Genießen Sie und verinnerlichen Sie dieses Ambiente! Neben den Geschäftsräumen der Kreisgeschäftstelle und vier Wohnungen im zweiten Obergeschoss sind die Bibliothek in der ersten Etage und das Schlosscafé im Erdgeschoss öffentlich nutzbar. Das Haus wird Heimstatt sein für die Vereine in Glaubitz. Für Mitglieder, die die Volkssolidarität in Riesa-Großenhain hat, wird es zur allerersten Anlaufadresse und darüber hinaus wird es im Landesverband publik gemacht. Vielleicht finden Ortsgruppen von anderen Verbänden auch den Weg hierher. Ein Schloss mit einem Turm: Es ist der erste Turm der Volkssolidarität. Vielleicht finden wir noch mehr,leuchttürme, die uns auszeichnen, bei der Umsetzung unserer Sozialberatungsmaßnahmen sowie generell bei soziokulturellen Dienstleistungen. Riesa-Großenhain geht hier ein Stück voran, und dies widerspiegelt die Zusammenarbeit zwischen Kreisverband und Kommune, meint Landesgeschäftsführer Dr. Schmieder. Der Bürgermeister der Gemeinde Glaubitz würdigt das gute Verhältnis zur Volkssolidarität: Wir pflegen seit 1996 eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. In den vergangenen Wochen hat sich das gemeinsame Wirken besonders gut entwickelt und mit dem Frühling im Schloss einen attraktiven Höhepunkt in der Gemeinde geschaffen. Ich danke dem Kreisverband Riesa-Großenhain für das Engagement in Glaubitz. Die Gemeinde wäre nicht in der Lage gewesen, das Schloss zu rekonstruieren. Das historische Gebäude ist komplett mit Eigenmitteln umgebaut worden. Das war ein besonderer Grund zum Feiern. Aus der Feldküche der Gemeindefeuerwehr und vom Grill hatten die Mitarbeiter und Helfer der Volkssolidarität ein leckeres Mittagessen im Angebot. Im Harry Potter-Zimmer gab s Zauberei und Bastelei für die kleinen Besucher. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, vom Turm des Schlosses eine Blick in die Umgebung zu werfen. Das Schlosscafé als Besuchermagnet 18 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

19 LANDESVERBAND SACHSEN Wussten Sie schon Besuch aus Tampere Delegation aus Finnland besichtigte Seniorenpflegeheim Der Reiseklub auch in Leipzig Freuen sich auf Ihren Besuch: Büroleiter Roland Hahn (rechts) und Azubi Anton Lenzendorf. Hier finden Sie uns: Täubchenweg 8, Leipzig Tel: 0341 / Fax: 0341 / Öffnungszeiten: Montag Freitag 09:30 bis 17:00 Uhr, Di bis 18:30 Uhr Am Freitag, den 21. April 2006, besuchte eine finnische Delegation das Seniorenpflegeheim Mozartstraße des Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.v. Die Mitarbeiter der Chemnitzer Partnerstadt Tampere waren zusammen mit einer privaten Wohnungsbaugenossenschaft aus Finnland in Deutschland unterwegs, um sich über verschiedene Konzepte für Pflegeheime zu informieren. Zusammen mit dem Architekten Peter Waldvogel und Monika Unterdörfel vom Chemnitzer Sozialamt wurden sie von Heimleiterin Jutta Esche und dem Referent für soziale Dienste Daniel Schwab im Heim begrüßt und durch die Wohnbereiche geführt. Anschließend stellte Peter Waldvogel den Gästen die neuen Rahmenbedingungen in Deutschland und ein daraus resultierendes Konzept für den Bau eines modernen Pflegeheimes vor. Betreutes Wohnen Neue Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz seit Januar 2006 in Görlitz Im Kreisverband Görlitz/Zittau e.v. erfolgte ein Hausneubau für Menschen mit Demenz auf dem Gelände der Pomologischen Gartenstraße. Der Neubau ist in das Gelände der Seniorenwohnanlage mit der Sozialstation und der Kurzzeitpflege eingebunden. Für die Wohngemeinschaft entstand ein Gemeinschaftsbereich, bestehend aus einem Wohn-/Küchenbereich und einem Atrium. Die Gemeinschaftsräume, die bewusst offen gestaltet sind, um Möglichkeiten zur Kommunikation zu gewähren, wurden durch die Volkssolidarität eingerichtet und mit Einzelstücken der Bewohner ergänzt. Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht gestaltet. Des weiteren gibt es ein Pflegebad und einen Wirtschaftsraum. Den Bezug zur Natur bildet das im Mittelpunkt des Hauses liegende Atrium. Es ist für alle Bewohner ohne Hilfe jederzeit zugängig. Die Gesamtfläche des Neubaus beträgt 400 m 2 mit acht Ein-Zimmer- Appartements, bestehend aus Wohn/Schlafraum und einem Sanitärbereich mit Dusche und WC. Die Größe der Einheit liegt zwischen m 2. Die Einzelräume haben eine Größe zwischen 15 und 17 m 2. Dazu gehört außerdem ein Sanitärbereich mit Dusche und WC. Seit Januar 2006 ist nun unsere Wohngemeinschaft bewohnt und bis heute haben sechs Bewohner ihr neues Zuhause gefunden und leben sich allmählich ein, wie in einer großen Familie. Fürsorge und individuelle Betreuung stehen im Vorder- Die Frühlingssonne lockt endlich auf die Terrasse grund bei der Arbeit mit den Bewohnern. Sind Sie interessiert? Dann rufen Sie an oder schicken uns eine . Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen! Volkssolidarität Görlitz/Zittau e.v. Frau Eveline Hempel,Frau Heidrun Böttcher Pomologische Gartenstraße 10, Görlitz Tel.: / de Hallo, ich bin Manuel Mathias Hermann Krumbholz und bin am 12. März 2006 um Uhr geboren worden und bin gleich Mitglied der Volkssolidarität geworden. In einem Jahr könnt Ihr mich in der Kindertagesstätte Glückskäfer besuchen. Bis dahin habe ich noch viel vor und wir werden uns sicherlich in der einen oder anderen Einrichtung der Volkssolidarität bei meiner Antrittsreise sehen. In der nächsten VS Aktuell könnt Ihr zudem mehr über mich erfahren. Euer Manuel Ihr Journal Nr. 3/Juni

20 LANDESVERBAND SACHSEN-ANHALT Die Messlatte für künftige Aufgaben liegt hoch Zukunftskonferenz mit prominenten Gästen Foto: Rudi Hartwig Das Jahr nach dem 60. Jubiläum der Volkssolidarität ist im Landesverband Sachsen-Anhalt wiederum voll gespickt mit Ereignissen. Ein Ausrufungszeichen gehört zweifellos hinter den 21. April mit der Zukunftskonferenz des Landesverbandes. 125 Haupt- und Ehrenamtler berieten in Vorbereitung der Landes- sowie Bundesdelegiertenversammlung die künftigen Aufgaben des rund Mitglieder zählenden sowie starke soziale Leistungsbereiche umfassenden Landesverbandes. Die Messlatte an die Qualität der Arbeit müsse überall höher gesteckt werden, denn als großer Wohlfahrtsverband stehe die Volkssolidarität bis 2010 und danach vor immer härteren gesellschaftlichen Veränderungen und sozialen Anforderungen, unterstrich Landesvorsitzender Prof. Dr. habil. Günter Heichel im einleitenden Vortrag. Bei viel Positivem weise die Analyse des Erreichten leider einen starken Mitgliederrückgang aus. Der Gewinnung von neuen Mitgliedern stehe ein Schwund von gegenüber. Auch die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter habe sich verringert. Einen weiteren Ausbau der Sozialberatung und stärkere Hinwendung zu Hilfsbedürftigen und sozial Schwachen bezeichnete er u. a. als Weg, weitere Bürger für die VS zu gewinnen. Namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Partnerverbänden ergriffen das Wort, spendeten Anerkennung, unterbreiteten Vorschläge. So forderte Prof. Dr. Heinz-Jürgen Dahme, Fachhochschule Magdeburg, dazu auf, bei dem wachsenden Zwang zur Ökonomisierung der Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik den Mitgliederverband nicht zu vernachlässigen. Er sei unverzichtbare Kraft für die Anwaltfunktion der freien Wohlfahrtsverbände. Impulse für bürgerschaftliches Engagement und den künftigen Umgang mit dem Ehrenamt vermittelten Thomas Kegel vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie der Vizepräsident der VS, Peter Kätzel aus Dresden. Ideenreiche Vorschläge für engeres Zusammenwirken bei der sozial-politischen Interessenvertreter der Bürger kamen von der künftigen Landesgeschäftsführerin des DPWV, Dr. Gabriele Girke, sowie von Margitta Kupsch, Landesgeschäftsführerin des Sozialverbandes. Weitere Gedanken und Visionen ausgehend von der künftigen demografischen Struktur und der Sozialentwicklung in Deutschland äußerten Dr. Norbert Hahn, Referatsleiter in der Landesregierung, Stephan Sperling, BfS-Bankdirektor aus Leipzig, und der stellvertretende VS-Landesvorsitzende Joachim Geilfus. Sämtliche auf der Zukunftskonferenz angeschnittenen Themen bedürfen gründlicher Überlegungen. Gideon Rath, Vorsitzender des Zukunftsbeirates im VS- Landesverband, riet deshalb abschließend dazu, die Diskussion in die Vorstände bzw. Beiräte der Stadt-, Kreis- und Regionalverbände, in die Leistungsbereiche sowie die Ortsgruppen zu tragen und Schlüsse für die eigene Tätigkeit zu ziehen. Käthe Aebi Neue Mitglieder: Tanzgruppe der Volkssolidarität beigetreten Seit Januar dieses Jahres treffen sich wöchentlich 22 Damen in der Schönebecker Begegnungsstätte Am Stadtfeld, um nach der Pfeife von Evi Schultz zu tanzen. Die meisten übten den Seniorentanz schon an der Volkshochschule aus, wo die jetzt 67-jährige Tanztrainerin seit 1992 unterrichtete. Etliche von ihnen waren bereits Mitglied. Die anderen sind 2006 in den Verband eingetreten, weil sie das kulturelle Angebot, die Geselligkeit und die Sorge um den Menschen überzeugten. Jetzt ist eine 100-prozentige Mitgliedschaft Tanztrainerin Evi Schultz (6.v.li.) mit einem Teil ihrer Tanzgruppe in der Begegnungsstätte Am Stadtfeld in Schönebeck zu verzeichnen. Obwohl wegen der verschiedenen Wohnviertel nicht alle in einer Ortsgruppe erfasst sind, haben sie ein Gruppengefühl entwickelt und nehmen gemeinsam an Veranstaltungen teil. Kürzlich gab es Geburtstagskinder zu ehren. Die Gruppe gratulierte mit Blumen und die Leiterin mit einem Segenswunsch aus Afrika. Dann folgten der Geburtstagstanz und passend zum Frühling wurde Der kleine Kuckuck, ein polnischer Tanz, neu einstudiert. Bemerkenswert ist die umfangreiche Vorbereitung aller Tänze und Schrittfolgen durch die Tanzleiterin zu Hause. Der Mann am Klavier ist dann der Rekorder, zu dessen Klängen die Frauen tanzen. In seine Musik legen sie ihre Seele. Das Repertoire umfasst mehr als 300 Tänze: Blocktänze, Zweipaartänze und Ähnliches. Den Ehrgeiz für öffentliche Auftritte hat die Gruppe allerdings nicht. Diesem Stress wollen sich die Tänzerinnen zwischen 43 und 86 (!) Jahren nicht mehr aussetzen. Text/Foto: Scherf 20 Ihr Journal Nr. 3/Juni 2006

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