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1 werkblatt 65 Campusmagazin des Studentenwerks Berlin März/April Jahrgang TOP THEMA: UNGLAUBLICHES INDIEN 40 JAHRE IM ÖFFENTLICHEN AUFTRAG: DAS STUDENTENWERK BERLIN VON KERALA BIS RAJASTHAN: 64. MENSA-AKTION SHOUT OUT LOUD IM INTERVIEW

2 HAST DU AUCH EIN PROJEKT? UND NOCH WEISS NIEMAND DAVON? Dann melde Dich bei uns! Wir berichten über Dein Projekt im werkblatt ganz egal ob du an etwas Spannendem im Rahmen Deiner Hochschulaktivitäten arbeitest oder außerhalb der Uni ein interessantes Vorhaben realisierst. Wir freuen uns auf Deine Mail: à

3 INTRO/INHALT GO EAST GO INDIA! Es ist schon Tradition, dass das Studentenwerk mit einer Mensa-Aktion ins Semester startet. Dieses schöne Ereigniss geht zum Sommersemester 2013 bereits in die 64. Runde und ist somit nur etwas jünger als das Studentenwerk Berlin selbst, das es in diesen Tagen als öffentliche Einrichtung bereits 40 Jahre gibt. Dazu mehr in diesem werkblatt! Mensa-Aktionswochen sollen Neugier wecken und Interesse an unbekannten oder gar exotischen Speisen entwickeln. Auch an ein bisschen Heimatgefühl für internationale Studierende ist gedacht. So auch unsere indische Aktions-Woche, zu der ich Sie herzlich einlade. Wir bieten in unseren Mensen Speisen vom indischen Subkontinent an. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Speisen inspirieren. Der Lebensalltag in Indien unterscheidet sich doch von dem in Europa. Wir haben mit einer indischen Studentin gesprochen, die über ihre vielfältigen Erinnerungen und Erfahrungen berichtet. Im Zeichen des Studentenwerks-Jubiläums steht auch unser großer Erfahrungsbericht von Beschäftigten aus dem ehemaligen Ost- und dem Westteil Berlins über die Zeit der politischen Wende in Deutschland und des Zusammenwachsens beider Teile Berlins im Studentenwerk Berlin. Lassen Sie sich auf eine kleine Zeitreise mitnehmen. Foto: DSW, Katrin Melcher Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen Ihre Petra Mai-Hartung Geschäftsführerin des Studentenwerks Berlin MELDUNGEN UND BERICHTE Das Neueste vom Campus CAMPUS-PORTRAIT Gesundheit für alle: das Anliegen von Doris Henze GELERNT WIRD IN DER NACHT Youthika Chauhanist studiert an der Hochschule für Wirtschaft und Recht im Master International Business 4-7 ES WUCHS ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMENGEHÖRT Ein Blick zurück in 40 Jahre Studentenwerks-Geschichte 17 CAMPUS-TALK Norbert Brose, seit fast 40 Jahren Krippenerzieher in der Kita an der Freien Universität Berlin VON KERALA BIS RAJASTAN Indische Woche in den Berliner Mensen WAS GIBT ES HEUTE ZU ESSEN? Speisepläne für März und April BAUTICKER Ökologisch bauen im Studentenwohnheim 16 NAHAUFNAHME Mit Pfarrer Pfister von der Evangelischen Studierendengemeinde DER GUTE RAT Aus Fehlern lernen KULTUR-TIPPS Ein sinnlicher Lenz kommt über Berlin SHOUT OUT LOUD IM WERKBLATT-INTERVIEW WAS WIR SCHON IMMER... über den Frühling wissen wollten Intro/Inhalt 3

4 MELDUNGEN UND BERICHTE MITTENDRIN: CAFETERIA AN DER TU FIT DURCH`S STUDIUM: a t u r ver bu N & n ng de n der Marchstraße 23 (TU-intern MAR genannt) gibt es seit Anfang Januar 2013 auch eine moderne Cafeteria des Studentenwerks Berlin. Im Angebot der neuen Einrichtung sind eine umfangreiche Frühstücksauswahl sowie warme Speisen zur Mittagszeit. Verschiedene Kaffeeund Teespezialitäten sowie eine Kuchenauswahl ergänzen das Angebot. Die Technische Universität hat in dem siebengeschossigen Gebäude entlang der Guericke-/ Marchstraße und dem Einsteinufer Büroflächen sowie Besprechungs- und Konferenzräume angesiedelt. Der Neubau entstand in knapp 18 Monaten nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz. lassen. Das Studentenwerk Berlin ist dabei führend in Deutschland. Dieses Engagement wurde im letzten Jahr mit dem Frankfurter Preis der Zeitschrift gv-praxis gewürdigt. Die erheblichen Anstrengungen der letzten Jahre sollen jetzt noch stärker kommuniziert werden und der Dialog mit den Gästen der Mensen geführt werden, so Jürgen Morgenstern vom Studentenwerk Berlin. In den Mensen an der TU (Hardenbergstraße) und FU (Otto-von-Simson-Straße) wird die Aktion vom Hochschulsport der beiden Universitäten unterstützt. Dort werden Sportangebote vorgestellt und weitere Informationen rund um den Uni-Sport gegeben. Foto: STW Vom 08. bis 12. April gibt es zu Semesterbeginn in den großen Mensen des Studentenwerks Informationsstände unter dem Motto Fit durchs Studium. Zu den Themen Ernährung, Naturverbundenheit, Bewegung und Entspannung informieren die Speisebetriebe über ihr Angebot und über einzelne Projekte. Dazu gehören unter anderem die Zusammenstellung des Speiseplans, das Ampelsystem, das Bioessen, das Klimaessen und auch die Aktionen Coffee to stay und CampusCup. Wir wollen zeigen, dass sich gesunde Ernährung, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sehr gut mit den Grundsätzen und Prinzipien der Gemeinschaftsverpflegung vereinbaren Meike Rissiek (HWR), Jing Su (Trainee) und Julia Türke (Studentenwerk) 4 Meldungen und Berichte Foto: STW Foto: Photocase/ kallejipp it Er n u hr Fit durch das Studium Mit der Eröffnung des neuen TU-Gebäudes in he ä FIT DURCH`S SEMESTER BEREITS IM DRITTEN JAHRGANG: DAS CHINA-TRAINEEPROGRAMM Bereits zum dritten Mal in Folge war Berlin neben neun weiteren Studentenwerken Einsatzort für eine chinesische Nachwuchskraft im Bereich Student Affairs. Wie in den vorangegangenen zwei Jahren konnte das Studentenwerk Berlin von chinesischen Trainees profitieren, denn einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Wohnheimtutoren erhielten interkulturelle Trainings zum Leben und Studieren in China. So konnten sie ihre interkulturelle Kompetenz zu chinesischen Studierenden vertiefen. Zudem wurden Informationen ins Chinesische übersetzt, um das Angebot des Studentenwerks für die große Zielgruppe chinesischer Studierender zugänglicher zu machen. In diesem Durchgang des Programms stellt Berlin eine Besonderheit dar, denn die Trainee Jing Su war zunächst in der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) eingesetzt, seit Ende November 2012 bereichert sie die Sozialberatung des Studentenwerks. Somit hat sie sowohl die Arbeitsweise und Inhalte einer deutschen Hochschule als auch die Angebote eines Studentenwerks kennen gelernt. Dieses Wissen wird Jing Su nach Ende des Programms nun mit nach China nehmen, um chinesische Studierende, die ein Studium in Deutschland anstreben, besser auf ihren Aufenthalt vorzubereiten.

5 IN FREMDE TÖPFE GESCHAUT: BERLINER KOCH-AZUBIS IN PARIS WEITERHIN NUR AM KUCHENBUFFET: BIENENSTICH! Franziska Schulze und Kevin Schildknecht, künftige Köche, die im Studentenwerk Berlin ausgebildet werden, reisten für ein Auslandspraktikum zum CROUS de Paris, eine den deutschen Studentenwerken sehr ähnliche Organisation. Gefördert von der Europäischen Union im Programm für lebenslanges Lernen Leonardo da Vinci sollte die transnationale Mobilität von Koch-Azubis gefördert werden, die Ausbildungsqualität und Beschäftigungsfähigkeit der Auszubildenden erhöht und die Partnerschaft zwischen dem Studentenwerk Berlin und dem CROUS de Paris vertieft werden. Konkret sollten die Auszubildenden gastronomische Angebote für internationale Studierende kennen lernen, z. B. die Art und Zubereitung der Speisen, die Auswahl der Rezepturen und der Umgang mit dem Gast. Aber auch die französische Esskultur wie die Zusammenstellung von Menüs, à la carte und die besondere Produktqualität waren Themen. Darüber hinaus standen die Arbeitsorganisation und die Arbeitsweise französischer Mensen und Studierendenrestaurants im Fokus der Ausbildenden. Das Auslandspraktikum fand vom bis statt. Die Berliner Azubis wurden nach ihrer Ankunft in Paris in die Gegebenheiten vor Ort, wie Unterkunft und Verpflegung, sowie in den logistischen Ablauf eingewiesen. Gleich am ersten Tag des Betriebspraktikums wurden die Azubis von der Geschäftsleitung des CROUS empfangen. Sie erhielten einen Überblick hinsichtlich der Aufgaben, Zielsetzungen und Strukturen des CROUS de Paris. Ein Rundgang durch die Einrichtung ergänzte die theoretische Einweisung. Die beiden Azubis waren in verschiedenen Mensen tätig und wurden durch die Küchenleiter vor Ort angeleitet. Zum Ende des Praktikums gab es ein Evaluationsgespräch, an dem die Praktikanten, die Küchenchefs, die Mensaleiter sowie die Geschäftsleitung teilnahmen. Ein gemeinsames Abendessen bildete den feierlichen Rahmen des Programm-Endes. Aber nicht nur die Arbeit in der Küche war Bestandteil des Programms, den Azubis wurde auch ein Rahmenprogramm mit kulturellen Akzenten angeboten. Alles in allem ein sehr gelungenes Programm und für die Azubis eine wichtige Erfahrung in ihrer Ausbildung. Foto: STW Nicht die Honigernte soll im Mittelpunkt stehen, sondern das Bekenntnis zu mehr Stadtnatur und die Wertschätzung aller Bestäuberinsekten. Bienenstöcke auf den Dächern Berlins aufzustellen, ist kein PR-Gag. Nein, hier geht es um mehr Aufmerksamkeit für die Natur und ihre Blütenvielfalt. Um hierdurch die Stadt für Mensch und Tier lebenswerter zu gestalten. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Wildbienen sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Insekten sind für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Mit der Beteiligung des Studentenwerks an der Aktion Berlin summt soll sich das ändern. Das passt gut in das Nachhaltigkeitskonzept des Studentenwerks Berlin. Seit April 2011 stehen Bienenvölker auf dem Dach der Mensa Nord. Sie fühlen sich dort pudelwohl - dank der zahlreichen Trachtpflanzen wie Ahorn, Kastanie, Robinie, Schnurrbaum, Linde sowie der Wohlduftraute und nicht zu vergessen dem Götterbaum, die sich in der unmittelbaren Nachbarschaft befinden. Viele weitere Pollenarten wurden im leckeren Berliner Stadthonig in einer Untersuchung durch das Landesinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf nachgewiesen. Diese machen den regionalen Honig besonders wertvoll. Hans Oberländer, Leiter der Mensa Nord, ist seit sechs Jahren Imker und wirbt gerne für das naturverbundene Hobby. Denn nur das, was man kennt und schätzt, ist man auch bereit, zu schützen. Es ist mein Wunsch, dass sich mehr Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung für mehr Naturschutz einsetzen, um so für alle nektar- und pollensuchenden Insekten wieder eine gute Lebensgrundlage zu schaffen, so Hans Oberländer. Übrigens: Bienenstich gibt es ab und zu am Kuchenbüffet, aber wirklich gestochen von einer Honigbiene wurde noch kein Gast. Jeden, ca. 12:00 Uhr kommt Hans Oberländer auf seinem Rundgang durch die Mensa am Bienenstand im 1. Obergeschoss vorbei und ist gern bereit, Fragen zu beantworten. Und den Honig kann man in der Mensa auch gleich kaufen! EUROPÄISCHES PROJEKT: UMGESETZT VOM STUDENTENWERK In den Speisebetrieben des Studentenwerks Berlin wird im Jahr 2013 ein neues Umweltmanagementsystem eingeführt, das auf den Richtlinien von EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) basiert. Es ist ein Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Zunächst wurde ein Umweltteam gegründet, das sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Bereiche zusammensetzt. Unterstützt wird das Studentenwerk dabei während des gesamten Prozesses von der gemeinnützigen Organisation Klima ohne Grenzen. Hilfreich dabei sind die umfangreichen Erfahrungen, die in den Speisebetrieben in den letzten Jahren in Punkto Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesammelt wurden. So gibt es bereits Umweltleitlinien, die im früheren Projekt Ökoprofit erarbeitet wurden. Über Jahre wurden wichtige Daten wie zum Beispiel der Verbrauch von Strom, Gas und Wasser und deren Kosten für jede Einrichtung gesammelt und aufbereitet. Diese wichtige Datenbank ist jetzt eine gute Grundlage für die Umsetzung von EMAS. Es wird in zehn Schritten durchgeführt, die dann bei erfolgreichem Audit zu einem Zertifikat führen können. Foto: Lange Nacht der Stadtnatur Meldungen und Berichte 5

6 MELDUNGEN UND BERICHTE VIELFALT JEDEN TAG: AUFWACHSEN IN DEN KITAS DES STUDENTENWERKS BERLIN DIVERSITY EVERYDAY: GROWING UP IN THE DAY CARE CENTRES OF THE STUDENTENWERK BERLIN Grafik: Gerd Altmann, pixelio.de In den Kindertagesstätten des Studentenwerks wachsen Kinder aus mehr als 40 Nationen auf. Diese kulturelle Vielfalt ist eine große Bereicherung und motiviert Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Kinder, sich vorurteilsbewusst und voller Neugier mit den Themen Kultur und Identität im Kita-Alltag auseinanderzusetzen. Um vorurteilsfrei auf die Bedürfnisse der studierenden internationalen Elternschaft und deren Kinder einzugehen, wird in den Kitas seit mehreren Jahren ein kultursensibles pädagogisches Konzept praktiziert. Das Ziel der Erziehung jedes einzelnen Kindes ist das Aufwachsen in einem friedlichen, vorurteilsbewussten und sicheren Raum. Aus den Sprachbarrieren heraus, aus den unterschiedlichen Bedeutungen von Familie, aus den verschiedenen Wahrnehmungen von Kultur und Leben leitet sich für die Kinder und alle Erwachsenen ein multinationales Lernfeld ab. Die Kinder erlernen einen offenen Umgang miteinander, der sich über Sprachbarrieren hinwegsetzt und stattdessen auf Gemeinsamkeiten baut. Alle Kinder mögen Musik und Spiel, Tanz und Malerei, in welcher Sprache oder mit welchen Instrumentarien spielt dabei keine Rolle. Um noch besser auf die Bedürfnisse der internationalen Elternschaft einzugehen, sind nahezu alle für die Kita relevanten Informationen ins Englische übersetzt worden. Es werden gemeinsam Feste gefeiert das Gruppenfrühstück wird durch Köstlichkeiten aus aller Welt bereichert. Zusammen mit den Eltern werden interkulturelle Projekte geplant und durchgeführt und im Kita-Alltag spiegelt sich der Prozess der interkulturellen Öffnung wider. Kulturelle Unterschiede sind eine Bereicherung für den Kita-Alltag und ein Begleiter in einem Prozess, der zum Ziel hat, Menschen verschiedenster Herkunft gleiche Chancen in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu geben. Ausgrenzung und Diskriminierung wird entschlossen entgegengetreten. The day care centres of the Studentenwerk Berlin provide professional childcare for children from more than 40 different nations. It is this cultural diversity which motivates our pedagogical staff, parents and children to take a closer look into the subject, especially regarding the topics culture and identity being aware of prejudices. To accommodate the needs of studying parents from diverse nations and their children, we are practising a culturally sensitive pedagogical concept for more than a decade. It is our goal that every single child is educated in a peaceful and secure surrounding in which prejudice awareness and cultural diversity play an important role. Our culturally sensitive approach derives from our pedagogical experience regarding the overcoming of language barriers, the different concepts of family and culture. After all, every child likes to listen to music, to dance or to paint activities which unite, not separate. We enjoy festivities together, various foods from all over the world complete our lunch buffets and intercultural projects are planned together with children and their parents. This being the groundwork for our intercultural education, the children in our day care centres assess intercultural competence, a key competence for their future. In order to accompany our pedagogical work, childcare forms have been translated to English almost completely. Cultural backgrounds different from our own are an enrichment for our pedagogical work and a constant companion in a process, which aims at giving people of all kind the same chances in a peaceful and free democratic basic order. Exclusion and discrimination are not tolerated in our day care. WANDERAUSSTELLUNG: MACHT HALT IN BERLIN Paul Philippe Raabe, Student an der Hochschule Darmstadt interpretierte ein bekanntes Foto von Arthur Sasse neu, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen: Albert Einstein, die Zunge herausstreckend. Beim Betrachten des Bildes fällt die Schrift Legasthenie ist relativ auf. Legasthenie ist eine Form von Behinderung, eine von vielen. Zum Thema Studieren mit Behinderung oder chronischer Krankheit entwarfen bundesweit insgesamt 230 Designstudierende im 26. Wettbewerb des Deutschen Studentenwerks Plakate und stellten sich damit der Herausforderung, einem im Universitätsalltag wenig gesehenem Thema zur Sichtbarkeit zu verhelfen. So originell die gestalterischen Mittel, so vielfältig auch die Aspekte, die die Studierenden in ihren Plakaten verhandeln von Exklusionsmechanismen während des Studiums über den Kampf um Barrierefreiheit jenseits unüberwindbarer Treppenstufen bis hin zur Bereicherung durch die Perspektivenvielfalt. Bild: Paul Philippe Raabe Eine Fachjury aus Lehre und Praxis prämierte die 4 besten Plakate mit Preisgeldern im Gesamtwert von Euro. Eine Auswahl von 30 Plakaten befindet sich nun auf der Wanderung durch die deutschen Studentenwerke. Für die Plakate der Ausstellung wurden jeweils akustische Bildbeschreibungen angefertigt. Zwei Audioguides touren gemeinsam mit der Ausstellung und vermitteln hörbar Sichtbarkeit. Auf diese Weise ist die Ausstellung auch Blinden und stark sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern zugänglich. Vom bis zum gastiert die Ausstellung im BAföG-Amt des Studentenwerks Berlin in der Behrenstraße Zu sehen ist sie jeweils zu den Öffnungszeiten. 6 Meldungen und Berichte

7 genauso.und.anders Tel 0049 (0) Marchlewskistr. 25 B Fax 0049 (0) Berlin Mobil Logoansatz 02 / Variante 03 Zusatz-Seite BERLIN UND BRANDENBURG: STUDIENINFOS AUS EINER HAND ÜBRIGENS: DAS STUDENTENWERK BERLIN GIBT ES ALS Wie in jedem Jahr wird das Berliner Rathaus auch im Jahr 2013 wieder zum Schauplatz der Hochschulmesse Studieren in Berlin und Brandenburg. Am Freitag, den 8. März erhalten Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ganztägig Informationen über grundständige und weiterführende Studienangebote in der Region. Der Eintritt ist frei. Vertreten sind auf der Hochschulmesse alle öffentlichen, viele private Berliner und Brandenburger Hochschulen und natürlich das Studentenwerk Berlin, das über die Themen BAföG, studentisches Wohnen, Beratungsund Jobmöglichkeiten für Studierende Auskunft gibt. 4O Jahre ÖFFENTLICHE EINRICHTUNG IN BERLIN AM 01. APRIL 2013 SEIT GENAU 40 JAHREN. EIN GRUND ZUM FEIERN UND FÜR EINEN RÜCKBLICK! Studentenwerke gibt es in Deutschland doch schon viel länger, werden aufmerksame Zeitgenossen jetzt bemerken. Das ist richtig. Bereits 1921 wurde in Tübingen die Selbsthilfeorganisation Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft e. V. gegründet, von Studierenden, Dozenten und maßgeblichen Persönlichkeiten aus Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft. Diese Gründung gilt als Geburtsstunde der deutschen Studentenwerke. Im damaligen West-Berlin gab es bis 1973 zwei private Vereine, die sich um die soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und kulturelle Betreuung der Studentinnen und Studenten kümmerten: das Studentenwerk der Freien Universität und das Studentenwerk Charlottenburg. Zwischen 1969 und 1975 wurden die meisten Studentenwerke in Landesanstalten des öffentlichen Rechts umgewandelt: So entstand auch das Studentenwerk Berlin. BAFÖG: IN KÜRZE ONLINE Das Studentenwerk Berlin hat sich als wichtige Basis für den Studienerfolg erwiesen. Sie finden unsere Wohnheime, unsere Mensen und Cafeterien, unsere Beratungsstellen, unsere Kitas und unsere Jobvermittlung buchstäblich mitten auf dem Campus! Das Jubiläum wollen wir nutzen, um in dieser und den nächsten Ausgaben des werkblatts auf 40 Jahre Arbeit zum Wohle der Berliner Studierenden zurück zu blicken. Zunächst möchten wir Sie zu einem Jubiläumsangebot einladen. Die Berliner Mensen haben sich zum Jubiläum etwas ganz Besonderes ausgedacht: am 02. April 2013 gibt es in allen großen Mensen unser Jubiläumsangebot für 40 Cent natürlich nur solange der Vorrat reicht. Na dann guten Appetit und auf weitere 40 gute Jahre! SUCHE NACH OPTIMIERUNGEN: ÖKOLOGISCHER FUSSABDRUCK Bald können auch die Berliner Studierenden ihren Antrag auf Ausbildungsförderung bequem im Internet stellen. Im BAföG-Amt wird intensiv am Verfahren gearbeitet, die Einführung soll noch im ersten Halbjahr 2013 erfolgen. Was sind die Vorteile des Online-Antrages? Der Antrag wird bereits während der Eingabe und am Ende der Eingabe auf Plausibilität geprüft. Dadurch können Fehler vermieden werden, Nachfragen reduziert und damit die Bearbeitungszeit im BAföG-Amt verkürzt werden. Wenn nicht gleich alle Fragen beantwortet werden können, weil die Zeit oder Unterlagen fehlen, können die Ergebnisse zwischengespeichert werden. Das erfolgt auf einem privaten Medium, wie einer Festplatte oder einem USB-Stick. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die BAföG-Online- Seite wieder geladen und die Eingaben fortgesetzt werden. Die Daten können auch mit einem Passwort geschützt werden. Außerdem wird eine Liste mit Unterlagen angezeigt, die zusammen mit dem Antrag auf Ausbildungsförderung eingereicht werden müssen. Leider sieht der Gesetzgeber für die Beantragung der Ausbildungsförderung weiterhin die Schriftlichkeit vor. Deshalb muss trotz elektronischer Datenübermittlung an das BAföG-Amt ein Ausdruck des Online-Antrages unterschrieben an das Studentenwerk geschickt werden. Wir werden auf à de und im werkblatt über den Start von BAföG- Online informieren. Der ökologische Fußabdruck ist ein Maß dafür, wie sich unser Verhalten auf die Umwelt auswirkt. Der ökologische Fußabdruck berücksichtigt sowohl die zur Rohstoff- bzw. Energiegewinnung als auch die zum Abbau von Abfällen oder Treibhausgasen erforderliche Fläche. Ein solcher Fußabdruck lässt sich für die Inanspruchnahme einzelner Produkte bzw. Dienstleistungen oder auch für die Inanspruchnahme aller Ressourcen innerhalb eines definierten Zeitraumes, z.b. innerhalb eines Jahres, berechnen. Wird der jährliche Flächenverbrauch aller Menschen zusammengerechnet und mit der hierfür auf der Erde verfügbaren Fläche verglichen, erhält man bereits ein gutes Bild darüber ob wir die den Menschen zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig nutzen oder nicht. Laut einer Studie des WWF überstieg 2008 der jährliche ökologische Fußabdrucks eines Durchschnittsbürgers mit 2,7 Gha* (3,8 Fußballfelder) die jedem zur Verfügung stehende Fläche von 1,8 Gha (2,5 Fußballfelder) um das 1,5-fache. Nachhaltig wäre dies nur, wenn wir 1,5 Erden zur Verfügung hätten. Würden alle Menschen so leben wie der durchschnittliche Bundesbürger mit einem Flächenverbrauch von 4,6 Gha (6,4 Fußballfelder) würden wir sogar 2,5 Erden benötigen. Der Herausforderung dies zu verändern, sollte sich jeder stellen. Auch das Studentenwerk Berlin. Da mehr als die Hälfte eines durchschnittlichen ökologischen Fußabdrucks von der ausgestoßenen Menge an Treibhausgasen verursacht wird, ist es uns besonders wichtig hier eine Minderung zu erzielen. Die Klimaverträglichkeit des Verpflegungsangebotes in den Mensen und Cafeterien wurde in den letzten Jahren bereits punktuell durch Maßnahmen wie ein erweitertes Angebot an Bioprodukten und das angebotene Klimaessen verbessert. Nun soll auch bei der Beschaffung der Lebensmittel geprüft werden, welche Auswirkungen diese auf das Klima haben: In einem Projekt werden die Treibhausgasemissionen der verwendeten Lebensmittel ermittelt. Damit soll eine Entscheidungsgrundlage erarbeitet werden, um mehr klimafreundliche Nahrungs- und Genussmittel in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes anzubieten. *) Ein Gha (Global Hektar) entspricht einem Hektar weltweit durchschnittlicher biologischer Produktivität. Illustration:Quelle, privat Meldungen und Berichte 7

8 REPORTAGE GELERNT WIRD IN DER NACHT Youthika Chauhan ist 22 Jahre alt und studiert an der Hochschule für Wirtschaft und Recht im Master International Business and Consulting. Die gebürtige Inderin ist zum Wintersemester 2012/13 nach Berlin gezogen. Im werkblatt-gespräch berichtet sie über die Unterschiede im Studentenleben und was sie an Indien vermisst. Foto: Dirk Oberländer Youthika Chauham auf dem TU-Campus in Berlin. Was hat dich nach Deutschland verschlagen? Meine indische Hochschule kooperiert mit der HWR in Berlin. Ich studiere für den Master ein Jahr hier in Deutschland und werde im zweiten Jahr nach Indien zurückkehren. Am Ende bekomme ich dann einen Masterabschluss von beiden Hochschulen. Ich habe mich für Deutschland entscheiden, weil das Land als Technologiestandort sehr fortschrittlich gilt. Außerdem muss ich als Studentin im Bereich International Business natürlich Auslandserfahrung sammeln. Zum Glück werden die Lehrveranstaltungen in Englisch angeboten, denn ich finde für Ausländer ist es sehr schwer, schnell deutsch zu lernen. Ist Englisch in Indien auch Schulsprache? Ja, zumindest an den weiterführenden Schulen. In den Klassen zehn bis 12 wird meistens auf Englisch unterrichtet. In der Unter- und Mittelstufe wird der Unterricht sowohl in der Sprache der jeweiligen Region als auch auf Englisch gegeben. In Indien existieren 22 verschiedene Sprachen und Dialekte, fast jede Region hat eine eigene. Wobei Hindi in fast allen Teilen Indiens verbreitet ist. Die lokalen Sprachen unterscheiden sich stark, es sind also nicht nur Dialekte. Jede Sprach hat eigene Schriftzeichen und wenn ich von meiner Region in eine andere reise, verstehe ich kein Wort. Deshalb hat sich Englisch praktisch als Landessprache durchgesetzt. Hattest du vorher schon einen Bezug zu Deutschland? Mein Vater war bereits vier Mal hier. Er arbeitet in der Pharmazeutischen Industrie und seine Firma hat Geschäftsbeziehungen zu Partnern in Deutschland. Deshalb wusste ich schon etwas über das Land. Aber damals hatte ich hier keine Verwandten oder Freunde. Wie unterscheidet sich das Studentenleben in Indien und Deutschland? Mein MBA-Studium in Indien ist sehr hektisch und anstrengend, denn wir haben einen extrem vollgepackten Zeitplan. Das beginnt damit, dass wir die gesamte Woche über Veranstaltungen haben. Also auch manchmal samstags und sonntags, es gibt keine freien Tage. Meist startet der Unterricht um neun morgens und endet um sieben Uhr am Abend. Dazwischen sind nur ein bis zwei Stunden Pause. Danach sitzen wir noch am Computer um Präsentationen vorzubereiten oder Projektarbeiten fertigzustellen. Auch das Lernen für Klausuren müssen wir nachts erledigen. Oft schlafe ich nur 4,5 bis 5,5 Stunden pro Tag. Uns wird immer gesagt: Ihr müsst als zukünftige Manager lernen mit Stress umzugehen. Hier in Berlin sind wir nur an vier Tagen pro Woche an der Uni. Allerdings ist der Anteil an Projektarbeit deutlich höher. Es wird erwartet, dass sich die Studierenden viel selbst erarbeiten und dann präsentieren. Meist laufen die Projekte über ein 8 Reportage

9 REPORTAGE bis zwei Wochen. In Indien ist der Anteil an Vorlesungen mit Frontalunterricht höher. Ich würde sagen die Deutschen legen mehr Wert auf die praktische Anwendung, dafür muss man weniger in der Uni selbst anwesend sein. In Indien legen außerdem alle einen großen Wert auf Ratings. Es gibt vielleicht 16 Top-Business-Schools in Indien und jedes Jahr bewerben sich über junge Menschen. Die Top-Unis bieten aber nur gut Plätze an. Ähnliches gilt für Ingenieure. Du musst also zu den 1,5 % der Besten gehören, um einen Studienplatz dort zu bekommen. Das Bildungssystem ist sehr selektiv. Sind dir schon Verhaltensweisen aufgefallen, die du für typisch Deutsch hältst? In Indien lachen wir während der Projektarbeiten viel und machen uns auch mal über die gestellte Aufgabe lustig. Hier sind die Studenten ernsthafter und mehr auf die Problemlösung fokussiert. Wenn in Indien eine Person etwas in der Gruppenarbeit zeitlich nicht schafft, übernimmt einfach ein Anderer die Aufgabe. Dass passiert in Deutschland zwar auch, aber hier ist jeder zuerst auf seinen Teil der Aufgabe konzentriert und macht diesen Part für sich alleine fertig. Jeder tut das, was ihm gesagt wird und pünktlich fertig. Auch in der Zeitplanung gibt es Unterschiede. In Indien bekommen wir auch dann Aufgaben wenn klar ist, dass wir vollkommen dicht sind. In Deutschland haben wie mehr Zeit für die Projekte und das Präsentieren. Wie sieht der Studentenalltag in deiner Heimat aus? Wir haben nicht so viel Freizeit. Wenn wir freie Zeit haben, dann kann man mal mit Freunden ins Kino. Regulär ist das nicht möglich. Hier in Berlin sind viele am Wochenende auf Partys unterwegs. In Indien haben wir dagegen viele Kulturveranstaltungen oder technische Ausstellungen auf dem Campus. Da kommen dann auch Studenten anderen Instituten zu Besuch. Diese Aktivitäten werden meist von Studierenden organisiert und das kostet auch wieder Zeit. Hier findet weniger auf dem Campus statt. In den Studiengängen Wirtschaft und Ingenieurswesen leben praktisch alle Studierenden im Wohnheim direkt auf dem Campus. Sie sind Residents. Oft finden bei uns auch spät abends Veranstaltungen statt. Wenn z. B. Gastdozenten aus Firmen Vorträge halten. Da richtet sich die Uni dann nach deren Zeitplänen. Die Uni oder die Familie kümmern sich um alle Dinge wie machen und Wäsche waschen, anders wären die langen Unterrichtszeiten nicht zu packen. Hier in Berlin muss ich mich um all diese Alltagsdinge selbst kümmern Vermisst du derzeit etwas aus deiner Heimat? Ja, das Gefühl auf dem Campus zu leben und dort ständig von Freunden umgeben zu sein. Denn wir sehen uns dort fast 24 Stunden am Tag und das ist schön. Unternimmst du viel mit deinen Berliner Kommilitonen? Ja, schon allein durch die vielen Projektaufgaben im Studium, aber auch zu Feiertagen. Rund die Hälfte meiner Mitstudierenden stammen aus Deutschland, die anderen kommen aus Ländern wie China, den USA und der Türkei. Wir sind also eine sehr internationale Gruppe. Fakten über Indien: [Dirk M. Oberländer] Der südasiatische Staat ist rund neunmal größer als Deutschland. In Indien leben ca. 1,2 Mrd. Menschen, davon 13,8 Mio. in der Hauptstadt Neu Delhi. Als Amtssprachen gelten Hindu und Englisch, daneben sind noch weitere 21 lokale Sprachen gebräuchlich. Während in Deutschland rund Inder leben, zog es bislang nur gut 3000 Deutsche zur Arbeit nach Indien. Beide Länder verbinden solide Wirtschaftsbeziehungen, das Handelsvolumen betrug im Jahr 2012 schätzungsweise 20 Mrd. Euro. Wobei die Inder vor allem Konsumgüter wie Textilien, Chemie und Elektrotechnik verkauften, während deutsche Unternehmen Investitionsgüter wie Maschinen, Elektrotechnik und Metallwaren lieferten. Das Bildungswesen ist stark von der britischen Kolonialzeit geprägt. Nach zwölf Schuljahren kann die Hochschulreife erlangt werden. Indien will seinen universitären Sektor stark ausbauen. Derzeit existieren an den 613 Universitäten (davon rd. 140 private Hochschulen) etwa 14 Mio. Studienplätze (zum Vergleich: Dt. 22 Mio.). Die indische Regierung plant das Angebot auf gut 26 Mio. Studienplätze auszubauen. Seit 2010 dürfen auch ausländische Universitäten in Indien Institute gründen. Fotos[M]: Dirk M. Oberländer Julia und Adam, unsere sympathischen Gesprächspartner Reportage 9

10 CAMPUS-TALK HEUTE MIT NORBERT BROSE In unserer regelmäßigen Reihe Campus-Talk kommen wir mit Personen aus der Berliner Hochschullandschaft ins Gespräch. In der heutigen Ausgabe mit Norbert Brose, der seit beinahe vierzig Jahren in der Kita an der Freien Universität als Krippenerzieher tätig ist. Das Bild spricht für sich: Norbert Brose im Kreise der Jüngsten Als wir das erste Mal telefonieren, muss Herr Brose das Gespräch kurz unterbrechen, man hört in einiger Entfernung ein Kind um Aufmerksamkeit buhlen. Da hat jemand Hunger, sagt Nobert Brose und es entsteht schnell der Eindruck, dass hier jemand seinen Beruf auch nach einer kleinen Ewigkeit noch wirklich liebt. Ein paar Tage später treffen wir uns in der Kita in Zehlendorf unweit der Domäne Dahlem: Wir können ruhig du sagen, oder? Ick bin der Norbert. Wahren wir also auch im folgenden Interview ausnahmsweise diese Form Norbert, du bist seit 36 Jahren eine Institution an diesem Haus wie kam es damals dazu? Ich hatte ursprünglich Krankenpfleger werden wollen und deshalb noch während der Schulzeit mal sechs Wochen im Krankenhaus hospitiert. Das war nichts für mich! (lacht) 1970 begann ich dann meine Vollausbildung zum Erzieher ich gehöre zu den ersten drei Männern im Land Berlin gegenüber 900 Frauen! Damit konnte man in Kinderheime gehen, in den Hort, in die Jugendarbeit aber auch im Kindergarten oder in der Krippe arbeiten. Mein staatliches Anerkennungsjahr habe ich dann in einem Heim absolviert, das zu einem katholischen Kloster gehörte. Dort bin ich dann bis 1977 geblieben und habe dann erfahren, dass in der Freien Universität eine Kindertagesstätte eröffnet wird. Am Anfang gehörten wir noch direkt zur Universität, später wurde dann umstrukturiert und wir wurden vom Studentenwerk übernommen. Also vom Kloster an die Uni wie war das? Ich hab erst mal gesagt: Ich bleibe hier 14 Tage, dann bin ich weg! Bevor die Einrichtung hier eröffnet wurde, war die Kita in einer Villa untergebracht gewesen. Diese war Mitte der 70er noch für 25 Kinder ausgelegt das hat dann natürlich irgendwann nicht mehr gepasst, der Bedarf an Kita-Plätzen war immer viel größer. Am wurde dann also das Haus hier eröffnet mit 176 Kindern! Ich wurde hier von den Hortkindern mit Plakaten empfangen, auf denen stand, wir Erzieher sollten bloß zusehen, dass wir Land gewännen: Wir wollen unsere alte Villa zurück! Hier war was los! (lacht) Ich dachte mir, wo bist du hier nur gelandet? Wie kam es dazu, dass aus den zwei Wochen dann doch fast vierzig Jahre wurden? Das lag ganz klar am Team und natürlich auch an der Arbeit selbst. Ich musste mich natürlich auch erst mal neu einstellen: Hier war ganz viel möglich, im Kloster waren die Strukturen viel strenger. Mit Dahlem verbindet man nun aber vielleicht auch nicht komplette Ungezwungenheit Wir waren den Leuten hier schon irgendwie ein Dorn im Auge, mein Eindruck. Wir sind ja keine klassische Einzugsgebietskita, sondern Fotos: Luise Wagener 10 Campus-Talk

11 hatten Kinder aus der ganzen Stadt eben von den Studierenden, die ja auch aus allen Bezirken hierher fuhren. Bei der Einschulung kam es dann natürlich zum Konflikt: Eigentlich wären ja die jeweiligen Bezirke zuständig gewesen, das hätte die Eltern aber noch zusätzlich belastet. Wir sind daher einen Kooperationsvertrag mit der sehr angesehenen Erich-Kästner-Grundschule hier ganz in der Nähe eingegangen. Und die Konfrontation der Dahlemer Kinder mit unseren Kindern hat dann natürlich schon einige Probleme erzeugt, vor allem wegen des sozialen Hintergrunds und weil unsere Kinder auch durchaus eine starke Meinung hatten was wir natürlich auch gefördert haben! Mittelfristig kam diese hohe Sozialkompetenz dann aber doch sehr gut bei der Schule an. Welche anderen Highlights sind dir in Erinnerung geblieben? Ach, da gibt es viele, da könnte ich ein Buch drüber schreiben! (lacht vor Glück) Die Übernachtungen zweimal im Jahr waren immer super, da durften alle so richtig die Sau rauslassen und aufbleiben bis zum bitteren Ende! (lacht) Etwas besonders Tolles waren auch die Kinderreisen. Der absolute Höhepunkt war eine Fahrt mit Hortkindern im März 1983 zu einer Domäne aus dem 12. Jahrhundert in Lutter am Barenberge (in Niedersachsen, Anm. d. Red.), die von Alternativen bewirtschaftet wurde eine Ruine, die gerade so eben nicht zusammenfiel! Wir wurden in einem Brauhaus ohne Türen und Fenster untergebracht heutzutage undenkbar! Wir waren eingeschneit. In den 17 Tagen dort habe ich 13 Zentner Eierkohlen verballert. Wir hatten eine Badewanne für 32 Kinder. Aber die fanden das Ganze geil! Von der Reise habe ich auch noch einen Super-8-Film, den ich gern irgendwie auf DVD überspielen würde! So etwas hinterlässt in den Kindern ja sicher Erinnerungen für die Ewigkeit Ja, ich bekomme auch immer mal wieder Besuch von ehemaligen Kindern, die sich immer noch an früher erinnern und nun teilweise schon wieder ihre eigenen Kinder hier bei uns haben. Der Hortbetrieb wurde dann mit dem neuen Schulgesetz aufgelöst Ja, mittlerweile gibt es nur noch die ganz Kleinen bis ca. zweieinhalb Jahre und den Elementarbereich bis zur Einschulung. Das war zunächst nicht so ganz leicht für mich und ich überlegte, wie es weitergehen sollte und die Krippe, die es seit 1999 gibt, war genau das Richtige! Ich weiß nicht, ob es wirklich stimmt, aber manche sagen, ich sei der älteste Krippenerzieher Berlins Die Rente in dreieinhalb Jahren rückt dennoch näher worauf freust du dich noch? Eigentlich vor allem hier auf den Alltag, die Arbeit mit den Kindern. Eine Kinderreise würde ich schon gern noch einmal machen, aber mit den Kleinen geht das ja eher nicht. Dafür sind sie wahnsinnig dankbar, wenn man sie einmal erobert hat. Allein schon, wenn die Kids einem bei der allmorgendlichen Begrüßung in die Arme rennen Ich liebe die Arbeit in der Krippe und kann mir nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu tun! Und nach dem Ende deiner Berufstätigkeit dann? Ich möchte auch nach meinem Ausscheiden hier meine Erfahrungen teilen: Vielleicht bleibe ich weiter zu besonderen Anlässen hier eingebunden, ich bin hier ja so ein bisschen der Musikus, habe auch schon ein paar Mal den Diskjockey gemacht. Und ich würde auch gern an die Schulen gehen und mein Wissen an Auszubildende weitergeben. Vielleicht schreibe ich sogar ein Buch über meine Erlebnisse. [Friedrich Reip] In den derzeit fünf Kindertagesstätten des Studentenwerks Berlin werden insgesamt 483 Plätze angeboten, 185 davon im Krippenbereich und 270 im altersgemischten Bereich. Die Kitas sind in unmittelbarer Nähe zu den folgenden Berliner Hochschulen: Freie Universität, Technische Universität, Universität der Künste, Beuth Hochschule und Hochschule für Recht und Wirtschaft. Die Platzvergabe erfolgt vorrangig an Eltern, die an einer Berliner Hochschule immatrikuliert sind. Darüber hinaus können auch Kinder von Angehörigen, Gastwissenschaftlern und Stipendiaten der Berliner Hochschulen einen Betreuungsplatz erhalten. Besonderes Merkmal sind die flexiblen Bringe-/Abholzeiten und das umfangreiche Zusatzangebot, welches unter à nachzulesen ist. In diesem werkblatt verwenden wir QR-Codes: Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem internet-fähigen Handy, auf dem ein QR-Reader installiert ist, den Code und holen Sie sich weitere Informationen zum Thema. Pädagogisches Wissen, Lebenserfahrung und Liebe zum Job - das bestimmt den Berufsalltag von Norbert Brose Campus-Talk 11

12 SPEISEPLÄNE MÄRZ UND APRIL 2013 VON KERALA BIS RAJASTHAN Indische Woche im Studentenwerk Berlin vom bis zum Der Duft von Gewürzen, schillernde Farben und der Atem einer uralten Weltkultur. Indien ist das Land der tausend Farben bedingt durch die verschiedensten Kulturen und Glaubensrichtungen. Sogar bei Beerdigungen wird in Indien eher Weiß bzw. Blau als Schwarz getragen. Woran denkt man noch bei Indien? Hier meist bekannt durch Gaststätten, Ayurveda, Yoga, Bollywood. Um kurz einmal näher darauf einzugehen: Indien ist ein Land mit vielen Traditionen und mit vielen Konflikten, auch heute noch aufgrund der Bevölkerungsdichte und auseinanderklaffender sozialer Strukturen, die auf das 1949 zwar durch die Verfassung abgeschaffte, aber teilweise das soziale Leben Indiens immer noch bestimmende Kastensystem zurückgehen. Es gibt nach wie vor deutlich mehr Männer als Frauen, ein Frauenleben ist wenig wert. Die beiden größten Religionen in Indien sind neben etlichen anderen der Hinduismus und Islam. Die eine indische Küche gibt es nicht, denn in wohl keinem anderen Land der Welt spiegeln sich die verschiedenen Kulturen so deutlich in der Ernährung wider wie in Indien. In indischen Familien wird größtenteils noch mit der rechten Hand gegessen, die linke gilt als unrein und bleibt beim unter dem Tisch. Auch in Restaurants ist dies Brauch, allerdings gibt es für westliche Touristen auch Besteck. Angerichtet werden verschiedene Speisen traditionell auf dem Thali, einem Metalltablett mit kleinen Schüsseln. Inder lieben es, zum auszugehen, wobei dies mehr der Nahrungsaufnahme als dem Genuss dient. Dabei spielt auch der Straßenverkauf eine große Rolle, wo man den Gaumen mit einer Vielfalt von Gerichten verwöhnen kann. Allgemein nimmt Fleisch einen geringeren Stellenwert ein als in der westlichen Küche. Huhn wird am meisten verzehrt, auch Lammfleisch und Ziege. Auch Fischgerichte gibt es in vielfältiger Form. Am beliebtesten sind Fleischgerichte bei den Muslimen. Muslime essen nie Schweinefleisch, Hindus leben ihrem Glauben nach streng vegetarisch (dem Glauben nach ist eine gewaltfreie Ernährung wichtig für die spirituelle Entwicklung des Menschen), keinesfalls wird Rindfleisch gegessen, da Kühe im Hinduismus heilig sind. Vegetarische Gerichte spielen in der indischen Küche eine sehr große Rolle. IN INDIEN HAT JEDE REGION IHRE EIGENEN SPEZIALITÄTEN. Grundnahrungsmittel sind im Norden eher Fladenbrote (Chapati, Roti, Nan), hergestellt aus Mais-, Weizen- oder anderem Mehl und im Süden Reis (Chawal, Pulao) gekocht mit Safran. Weitere Grundgerichte sind Linsen/Hülsenfrüchte (Dal) und alle Sorten von Gemüse. Das Angebot an Obst ist sehr vielfältig. Nordindien: Hier gibt es vorwiegend Fleischgerichte wie Mughal-Curries mit Lamm oder Hühnchen und Fleischklößchen in Joghurt und Reis. Mariniertes Hühnchen, Fleisch oder Fisch, das im Tonofen gebacken wird, ist für die Tandoori-Küche bekannt. Ostindien: Die bengalische Küche ist für Fisch- und Krabbencurries mit Joghurt und Kokosnuss berühmt. Westindien: An der Küste gibt es ein großes Angebot an Fisch und Schalentieren. Beliebt sind Bombay-Duck, Curry- oder frittierter Fisch sowie indischer Lachs. Parsi-Gerichte wie Dhansak (Hühnchen mit Linsencurry) sind ebenfalls typisch westindisch. Südindien: Südindische Curries sind meist vegetarisch und sehr scharf. Reispfannkuchen sowie Joghurt mit Gurke und Minze sind weitere Gerichte. In vielen wird Kokosnuss verwendet. Das Hauptgetränk Indiens ist der Chai (Tee), der aus Tee, Wasser und Gewürzen zubereitet wird. Auch Lassi (indisches Joghurt-Getränk) und Kokosmilch sind beliebt. In allen Gebieten Indiens vertreten sind die Gewürze schwarzer Senf, Kurkuma, Pfeffer und Kardamon. Sie machen den typischen indischen Geschmack aus. Dazu werden regional verwendet Kreuzkümmel, Safran, Kurkuma, Koriander, Ingwer, Chilis, Pfeffer, Zimt, Nelken, Gewürzmischungen unter dem Begriff Garam Masala diese können unterschiedlich sein. Diese Zutaten bestimmen das Aroma. Neugierig geworden? Lassen Sie sich in unserer indischen Woche auf einem geschmacklichen Streifzug durch ganz Indien überraschen guten Appetit! [Gabriele Reguig] In diesem werkblatt verwenden wir QR-Codes: Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem internetfähigen Handy, auf dem ein QR-Reader installiert ist, den Code und holen Sie sich weitere Informationen zum Thema. 12 Speisepläne März/April 2013

13 Rohkostsalat Buffet vom Apfel, Krautsalat 15 Karotte und Rosinen 1 Grüner Buffet Bohnensalat mit Buffet Buffet Montag Tomatencremesuppe mit Montag Basilikum Tomatencremesuppe Grüne Bohnen - Papri-mikasch 1,30 1,35 2,0 5 2,70 Basilikum Grüne Zwei gebratene Bohnen - Köfta Papri-unkasch 1,30 Paprikadip 1,35 2,0 1,25 2,00 2,50 5 2,70 1,7,21,23,27,30 Ein Hähnchenbrustfilet Zwei mit grünem gebratene Spargel Köfta und Paprikadip überbacken an Pfefferrahmsauce 1,25 2,00 2,50 1,7,21,23,27,30 Ein 6,8,21,23,27,30 Hähnchenbrustfilet mit grünem Spargel überbacken an Pfefferrahmsauce Petersilienkartoffeln 15 6,8,21,23,27,30 Farfalle 15,2 1 Olivenreis 15 Petersilienkartoffeln Karotten 15,18 15 Farfalle Buttermais 15,2 1,30 1 Olivenreis Grüner Bohnensalat 15 mit Karotten,18 Buttermais Rohkostsalat 1,30 vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Grüner Bohnensalat mit Rosenkohlsalat 15 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Buffet Rosinen 1 Rosenkohlsalat 15 Montag Buffet Wurstnudeln 2,6,7,21 Montag Eine geschmorte Wurstnudeln Paprikaschote 2,6,7,21 mit 1,65 2,50 3,30 Kräutersauce 2,21,23,27,28,30,36 Eine gebackenes geschmorte Hähnchenschnitzel Milano mit mit 1,65 2,50 3,30 Paprikaschote Kräutersauce Geflügeljus 8,21,27,30,36 2,21,23,27,28,30,36 Ein gebackenes Hähnchenschnitzel Petersilienkartoffeln Milano 15 mit Geflügeljus Spiralnudeln 8,21,27,30,36 15,21 Gemüsereis 15,27 Petersilienkartoffeln Mais 15,18 15 Spiralnudeln Balkangemüse 15,21 15,27 Gemüsereis Gurkensalat 15,27 Mais Rosenkohlsalat 15,18 15 Balkangemüse 15,27 Gurkensalat Buffet 15 Rosenkohlsalat 15 Buffet Currycremesuppe vom Huhn mit Pfirsich 21,26,30,32 Currycremesuppe vom Huhn Hackfleisch-Krauttopf mit Pfirsich mit 21,26,30,32 Knoblauch 3,14,27,28,30 Hackfleisch-Krauttopf Zwei Kartoffeltaschen mit Mozzarella - Tomatenfüllung an Kräuter - Knoblauch 3,14,27,28,30 1,25 2,00 2,50 Joghurtdip 1,30,36 Zwei Ein Schweineschnitzel Kartoffeltaschen mit Mozzarella Cipolla im Röstzwiebelbackteig an Kräuter mit Bratensauce - - Tomatenfüllung 1,25 2,00 2,50 Joghurtdip 2,6,8,21,29,301,30,36 Ein Schweineschnitzel Cipolla im Röstzwiebelbackteig mit Bratensauce Salzkartoffeln 15 2,6,8,21,29,30 Muschelnudeln 15,21 Vollkornreis 15 Salzkartoffeln Zucchini 15,18 15 Muschelnudeln Apfel - Karottengemüse 15,21 Vollkornreis Zucchini Grüner Bohnensalat 15,18 mit Apfel - Karottengemüse 15 Krautsalat 15 Grüner Weißkohl Bohnensalat mit saurer mit Zwiebeln Sahne 1,3015 Krautsalat 15 Weißkohl Buffet mit saurer Sahne 1,30 Buffet Lauchcremesuppe mit Äpfeln Lauchcremesuppe Bostoner gebackene mit Bohnen mit Speck Äpfeln 2,6,7,13,21,27,28,29 Bostoner gebackene Bohnen Ein Seelachsfilet mit Speck mit 2,6,7,13,21,27,28,29 Mandel überbacken mit 1,45 2,20 2,90 Kokos- Fischrahmsauce 3,8,21,24,26,27,30,36,38 Ein Kalbsgeschnetzeltes Seelachsfilet mit Mandel 1,75 2,65 3,50 Züricher überbacken Art 3,21,30 mit 1,45 2,20 2,90 Kokos- Fischrahmsauce 3,8,21,24,26,27,30,36,38 Kalbsgeschnetzeltes Dampfkartoffeln 15,18 1,75 2,65 3,50 Züricher Penne 15,21 Art 3,21,30 Gelber Reis 15 Dampfkartoffeln Grüne Bohnen 15,18 15,18 Penne Pariser 15,21 Karotten 15 Gelber Krautsalat Reis Grüne Salat vom Bohnen Rettich 15,18 im Pariser Rahm 1,7,21,23,27,30 Karotten 15 Krautsalat 15 Salat vom Buffet Rettich im Rahm 1,7,21,23,27,30 Buffet Sesamreis 15,31 Grüne Krautsalat Bohnen 15 15,18 Geschmorter Grüner Bohnensalat Fenchel mit mit Paprika 15 Krautsalat 15 Grüner Buffet Bohnensalat mit 0,00 0,00 0,00 Buffet 0,00 0,00 0,00 Allgäuer Käsecremesuppe 3,21,30 Allgäuer Spaghetti Käsecremesuppe mit Paprikasauce und geriebenen 3,21,30 Gouda 1,8,21,30 Spaghetti mit Paprikasauce Putengulasch und geriebenen mit 1,25 2,00 2,50 Gouda Champignons 1,8,21,3021,30 Ein gedünstetes Seelachsfilet mit Champignonsauce mit Putengulasch 1,75 2,65 3,50 1,25 2,00 2,50 Champignons 1,8,21,24,27,30,3821,30 Ein gedünstetes Seelachsfilet mit Champig- Dillkartoffeln 15,18 1,75 2,65 3,50 nonsauce 1,8,21,24,27,30,38 Gabelspaghetti 15,21 Mandelreis 15,26 Dillkartoffeln Kohlrabi 15,18 15,18 Gabelspaghetti Erbsen - Maisgemüse 15,21 15 Mandelreis Grüner Bohnensalat 15,26 mit Kohlrabi,18 Erbsen Karottensalat - Maisgemüse mit 15 Mandarinenfilets 1 Grüner Bohnensalat mit Krautsalat 15 Karottensalat mit Mandarinenfilets Buffet 1 Krautsalat 15 Buffet Deftige Krautsuppe mit Wursteinlage 2,3,6,7,30 Deftige Bauerntopf Krautsuppe aus Burgund mit 2,6,7 Wursteinlage 2,3,6,7,30 Bauerntopf Eine vegetarische aus Burgund Frühlingsrolle sauerscharf Sauce 2,6,7 1,6,21,23,24,27,28,30,32 Eine vegetarische Frühlingsrolle sauerscharf Sauce Schnittlauchkartoffeln 15 1,6,21,23,24,27,28,30,32 Muschelnudeln 15,21 Basmatireis 15 Schnittlauchkartoffeln Blumenkohl 15,18 15 Muschelnudeln Chinagemüse 15,21 Basmatireis 6,15,21,28,32 15 Blumenkohl Erbsen Pariser 15,18 Art 15 Chinagemüse Krautsalat 15 6,15,21,28,32 Bulgursalat 15,21 0,50 0,75 1, 00 Erbsen Pariser Art 15 Krautsalat Buffet 15 Bulgursalat 15,21 0,50 0,75 1, 00 Buffet Gelber Balkangemüse Reis 15 15,27 Reis Blumenkohlsalat 15 1,29,30 Erbsen 15,18 Balkangemüse Buffet 15,27 Blumenkohlsalat 1,29,30 Donnerstag Buffet Zwiebelcremesuppe Donnerstag Zwiebelcremesuppe Chili con Carne 14,27,28 Zwei Sesam - Karottensticks con mit Carne Morchelrahm- 14,27,28 1,25 2,00 2,50 Chili sauce 1,21,27,30,31,36 Eine Scheibe Schweine - Zwei Spiessbraten Sesam - mit Karottensticks Majoransauce mit Morchelrahm- 2,8,21,29 1,25 2,00 2,50 sauce 1,21,27,30,31,36 Eine Scheibe Schweine - Spiessbraten Dampfkartoffeln mit 15,18 Majoransauce Eierspätzle 1,21,23 2,8,21,29 Gelber Reis 15 Dampfkartoffeln Rahmspinat 1,18,21,30 15,18 Eierspätzle Sellerie 15,271,21,23 Gelber Salat vom Reis Rettich 15 im Rahmspinat 1,7,21,23,27,30 1,18,21,30 Sellerie Blumenkohlsalat 15,27 1,29,30 Salat Gurkensalat vom Rettich mit saurer im Sahne 1,30 Rahm 1,7,21,23,27,30 Blumenkohlsalat 1,29,30 Gurkensalat Buffet mit saurer Sahne 1,30 Buffet Donnerstag Kräutercremesuppe Donnerstag Kräutercremesuppe Grüne Bohneneintopf mit Lamm 50 Grüne Frikadelle Bohneneintopf vom Schwein mit und Rind mit Zwiebelsauce 2,8,14,21,23,29 Lamm 50 Eine Scheibe Rinderschmorbraten vom mit Schwein Frikadelle und Rahmsauce Rind mit 8,21,30 Zwiebelsauce 2,8,14,21,23,29 Eine Scheibe Rinderschmorbraten Salzkartoffeln mit 15 Rahmsauce Spaghetti 15,21 8,21,30 Kräuterreis 15 Salzkartoffeln Karotten mit gerösteten 15 Spaghetti Sesam 1,18,30,31 15,21 Kräuterreis Schwarzwurzel 15 in Zitronenrahm 1,3,7,21,30 Karotten mit gerösteten Blumenkohlsalat 1,29,30 Sesam 1,18,30,31 Schwarzwurzel in Zitronenrahm Buffet 1,3,7,21,30 Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Weiße Rote Bete Rübchen Salat mit 15 Apfel 1,13,30 Salat vom Rettich im Rahm 1,7,21, 23,27,30 Rote Bete Buffet Salat mit Apfel 1,13,30 Freitag Buffet Brokkolicremesuppe Freitag Brokkolicremesuppe Auberginen - Tomatenauflauf 1,35 2,05 2,70 1,3,21,30 Auberginen - Tomatenauflauf Lammgulasch mit Paprika 1,35 1,25 2,00 2,50 2,05 2,70 1,3,21,30 und Oliven 8,10,21 Ein gebackenes Forellenfilet in Mandelpanade an Lammgulasch Orangenrahmsauce mit Paprika mit 1,25 2,00 2,50 2,35 3,55 4,70 und grünen Oliven Pfeffer 8,10,21 Ein 21,24,26,27,30 gebackenes Forellenfilet in Mandelpanade an Orangenrahmsauce mit 2,35 3,55 4,70 grünen Schnittlauchkartoffeln Pfeffer 15 21,24,26,27,30 Spiralnudeln 15,21 Paprikareis 15 Schnittlauchkartoffeln Buntes Gemüse 15,18,2715 Spiralnudeln Kohlrabi mit Semmelbutter, ,21 Paprikareis Buntes Salat von Gemüse der Tomate 15,18,27 mit Zwiebel Kohlrabi mit Semmelbutter Coleslaw,36 1,7,21,23,27,30 Salat von der Tomate mit Zwiebel Buffet Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Buffet Freitag Blumenkohlcremesuppe Freitag Blumenkohlcremesuppe Soljanka 2,6,7,13,30 1, 35 2,05 2,70 Eine marinierte Hähnchenkeule 2,6,7,13,30 gebraten mit Soljanka 1,45 2,20 2, ,05 2,70 Geflügeljus 8,21 Ein gebackenes Seelachsfilet marinierte Sesampanade Hähn- Eine chenkeule scharfer Mangosauce gebraten mit 1,45 2,20 2,90 Geflügeljus 1,7,21,23,27,31,36,38 8,21 Ein gebackenes Seelachsfilet in Sesampanade Dillkartoffeln 15,18 scharfer Mangosauce 1,7,21,23,27,31,36,38 Bandnudeln 21 Paprikareis 15 Dillkartoffeln Brokkoli 15,18 15,18 Bandnudeln Zucchini Paprikareis Coleslaw 1,7,21,23,27,30 15 Brokkoli Salat von 15,18 der Tomate mit Zucchini Zwiebel 15 Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Salat von Buffet der Tomate mit Zwiebel Buffet Montag Tomaten - Orangensuppe Grüne Bohneneintopf mit Lamm 50 Eine Scheibe Fleischkäse mit Zwiebel- Senfsauce 2,6,7,8,21,29 Ein Hähnchenspieß Madras mit Curry - Mangosauce 1,7,8,21,30,36 1,75 2,65 3,50 Dampfkartoffeln 15,18 Gemüdevollkornnudeln 21 Basmatireis 15 Blumenkohl 15,18 Bayerisch Kraut 15,32 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Wachsbohnensalat 15 Buffet Waldpilzcremesuppe 1,21,27,30 Hühnersuppentopf mit Reis 27 Schweinegulasch Szegediener Art 1,2,3,7,8,21,28,30 Eine geschmorte Rinderroulade mit Speck mit Gemüsesauce 2,7,8,13,21,27,29,30,35 1,35 2,05 2,70 1,45 2,20 2,90 2,15 3,25 4,30 Kartoffeln 15 Farfalle 15,21 Leinsamenreis 15 Karotten 15,18 Romanesco 15 Krautsalat 15 Weizensalat 6,15,21 Buffet Mangoldcremesuppe 1,21,3 0 Kartoffel-Brokkoliauflauf mit Käse überbacken 1,8,21,30 Eine Scheibe Kasselerkamm mit Gurken - Pfeffersauce 2,6,13 Ein gedünstetes Welsfilet mit Dillrahmsauce 21,24,27,30 1,95 2,95 3,90 Petersilienkartoffeln 15 Grüne Bandnudeln 15,21 Zucchinireis 15 Kohlrabi 15,18 Weinsauerkraut 3,15,32 Salat von der Tomate mit Frühlingszwiebeln 15 Krautsalat 15 Buffet Donnerstag Rote Bete 1,13,21,30 Schwäbische Käsespätzle mit Zwiebelschmelze 1,8,21,23,30 Ein paniertes Hähnchenschnitzel mit Champignonsauce 1,8,21,30,36 Eine Scheibe Lammkeule mit Rosmarinsauce 8,21 Rahmkartoffeln 1,18,21,30 1,95 2,95 3,90 Muschelnudeln 15,21 Grünkernreis 15,21 Mais 15,18 Prinzessbohnen mit Butter 1,30 Rosenkohlsalat 15 Kaiserschotensalat 15 Buffet Freitag Spinatcremesuppe 1,3, 21,30 Vegetarische Paella 1,10,23,26,29 Eine Geflügelfrikadelle Preiselbeersauce 8,21,23,27,30 Eine gebackene Fischroulade mit Gemüsefüllung mit Salbeirahmsauce 3,21,23,24,27,30,38 2,15 3,25 4,30 Dillkartoffeln 15,18 Kräuterspätzle 1,21,23 Olivenreis 15 Brokkoli 15,18 Gemischtes Gemüse 15 Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Gurkensalat mit saurer Sahne 1,30 Buffet Foto: 123rf.com/stargatechris Montag Gemüseragout von Leipziger Allerlei mit zwei Semmelknödel 1,21,23,28,30,32,36 Dänische Bohnensuppe 2,6,7,21,27,28,30 Tomatenrisotto 1 Finnische Lauchsuppe Berliner Kartoffelsuppe Donnerstag Fenchelcremesuppe Kichererbsenpfanne mit Freitag Tomaten - Zucchinisuppe 15,21 Chinakohleintopf mit

14 Bayerisch Kraut 15,32 Blumenkohl 15,18 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte Bayerisch und Kraut Rosinen 15,32 1 Wachsbohnensalat Rohkostsalat vom Apfel, 15 Karotte und Rosinen 1 Wachsbohnensalat 15 Buffet Montag Buffet Montag Gemüseragout von Leipziger Allerlei mit zwei Semmelknödel Gemüseragout von 1,21,23,28,30,32,36 Leipziger Allerlei mit zwei Semmelknödel 1,21,23,28,30,32,36 Eine Bratwurst Thüringer Art mit Majoransauce 2,8,21,29 Eine Bratwurst Thüringer Gebackene Art mit Majoransauce Tintenfischringe 2,8,21,29 mit Knoblauchma- yonnaise Gebackene Tintenfischringe mit Knoblauchma- 1,7,21,23,24,27,30 yonnaise 1,7,21,23,24,27,30 Petersilienkartoffeln 15 Grüne Bandnudeln 15,21 Petersilienkartoffeln 15 Sesamreis 15,31 Grüne Bandnudeln 15,21 Zucchini 15,18 Sesamreis 15,31 Pfannengemüse 15,21 Zucchini 15,18 Rosenkohlsalat 15 Pfannengemüse 15,21 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte Rosenkohlsalat und Rosinen 15 1 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Buffet Buffet Montag Montag Champignoncremesuppe Champignoncremesuppe Kartoffel - Roggenauflauf mit saurer Sahne 1,21,23,27,30,36 Kartoffel - Roggenauflauf mit saurer Sahne 1,21,23,27,30,36 Eine geschmorte Kohlroulade mit Specksauce Eine geschmorte 2,6,7,8,21,29,30,36 Kohlroulade mit Ein Specksauce Hähnchenbrustfilet mit 2,6,7,8,21,29,30,36 Bärlauchfrischkäsefüllung an Geflügeljus Ein Hähnchenbrustfilet 8,21,30 mit Bärlauchfrischkäsefüllung an Geflügeljus 8,21,30 Dampfkartoffeln 15,18 Penne 15,21 Dampfkartoffeln 15,18 Reis 15 Penne 15,21 Erbsen 15,18 Reis 15 Vichykarotten 15 Erbsen 15,18 Rosenkohlsalat 15 Vichykarotten 15 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte Rosenkohlsalat und Rosinen 15 1 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Buffet Buffet Karotten 15,18 Krautsalat 15 Romanesco 15 Weizensalat 6,15,21 Krautsalat 15 Weizensalat 6,15,21 Buffet Buffet Dänische Bohnensuppe 2,6,7,21,27,28,30 Dänische Bohnensuppe 2,6,7,21,27,28,30 Tomatenrisotto 1 Tomatenrisotto 1 Schweinekammsteak mit Gurken - Pfeffersauce 2,13 Schweinekammsteak mit Ein Gurken Hähnchenbrustfilet - Pfeffersauce Supreme 2,13 mit Erdnußsauce 3,7,21,25,30 Ein Hähnchenbrustfilet Supreme mit Erdnußsauce 3,7,21,25,30 Dampfkartoffeln 1 5,18 Spiralnudeln in Tomatentunke Dampfkartoffeln 15,21 1 5,18 Reis Spiralnudeln mit Kürbiskernen in Tomatentunke 15,21 15 Champignons in Rahm 1,18,21,30 Reis mit Kürbiskernen 15 Balkangemüse Champignons in 15,27 Rahm 1,18,21,30 Krautsalat 15 Balkangemüse 15,27 Grüner Bohnensalat mit Zwiebeln Krautsalat Grüner Bohnensalat mit Buffet Buffet Currycremesuppe vom Huhn mit Pfirsich 21,26,30,32 Currycremesuppe vom Huhn mit Pfirsich 21,26,30,32 Beamtenstippe mit Bandnudeln und Gewürzgurke Beamtenstippe mit 6,8,13,14,21,27,28,29 Bandnudeln und Gewürzgurke 6,8,13,14,21,27,28,29 Zwei Kartoffeltaschen mit Weichkäse - Olivenfüllung und Paprikadip Zwei Kartoffeltaschen mit 1,7,21,23,27,30,36 Weichkäse - Olivenfüllung Scheibe und Paprikadip Pfefferbra- Eine ten 1,7,21,23,27,30,36 vom Schwein mit Perlzwiebelsauce Eine Scheibe Pfefferbraten vom Schwein mit 2,6,8,21,27 Perlzwiebelsauce 2,6,8,21,27 Petersilienkartoffeln 15 Eierspätzle 1,21,23 Petersilienkartoffeln 15 Paprikareis 15 Eierspätzle 1,21,23 Grüne Bohnen 15,18 Paprikareis 15 Blumenkohl 15 Grüne Bohnen 15,18 Grüner Bohnensalat mit Zwiebeln Blumenkohl Krautsalat Grüner Bohnensalat 15 mit Krautsalat 15 Buffet Buffet Kohlrabi 15,18 Salat von der Tomate mit Frühlingszwiebeln Weinsauerkraut 3,15,32 Krautsalat Salat von der 15 Tomate mit Frühlingszwiebeln 15 Krautsalat 15 Buffet Buffet Finnische Lauchsuppe Finnische Lauchsuppe Berliner Kartoffelsuppe mit einem Wiener Würstchen 2,6,7,27,29 Berliner Kartoffelsuppe mit einem Wiener Würstchen 2,6,7,27,29 Zwei Königsberger Klopse mit Kapernsauce 2,3,6,7,21,23,27,28,30,36 Zwei Königsberger Klopse Auf mit Kapernsauce der Haut gedünstetes Forellenfilet 2,3,6,7,21,23,27,28,30,36 mit Dill - Shrimpssauce Auf der Haut gedünstetes 21,22,24,27,30 Forellenfilet mit Dill - Shrimpssauce 21,22,24,27,30 Stampfkartoffeln 15,18 Eierspätzle 1,21,23 Stampfkartoffeln 15,18 Haselnussreis 15,26 Eierspätzle 1,21,23 Lauch in Rahm 1,18,21,30 Haselnussreis 15,26 Pariser Karotten 15 Lauch in Rahm 1,18,21,30 Krautsalat 15 Pariser Karotten 15 Grüner Bohnensalat mit Zwiebeln Krautsalat Grüner Bohnensalat mit Buffet Buffet Lauchcremesuppe mit Äpfeln Lauchcremesuppe mit Äpfeln Asiatische Gemüsepfanne mit Reis 15,21,28,29,32 Asiatische Gemüsepfanne mit Reis 15,21,28,29,32 Ein Putenschnitzel Wiener Art mit Preiselbeersauce 8,21,30,36 0,00 0,00 0,00 Ein Putenschnitzel Ein Wiener gedünstetes Art mit Preiselbeersauce mit Senfsauce 8,21,30,36 1,95 2,95 3,90 Seelachsfilet 0,00 0,00 0,00 21,24,27,29,30,38 Ein gedünstetes Seelachsfilet mit Senfsauce 1,95 2,95 3,90 21,24,27,29,30,38 Dillkartoffeln 15,18 Farfalle 15,21 Dillkartoffeln 15,18 Risi Bisi 15 Farfalle 15,21 Champignons in Rahm 1,18,21,30 Risi Bisi 15 Schwarzwurzel Champignons in in Rahm Zitronenrahm 1,18,21,30 1,3,7,21,30 Grüner Schwarzwurzel Bohnensalat in mit Zwiebeln Zitronenrahm 15 1,3,7,21,30 Krautsalat Grüner Bohnensalat 15 mit Krautsalat 15 Buffet Buffet Butter Mais 15,18 1,30 Rosenkohlsalat Prinzessbohnen 15 mit Butter 1,30 Kaiserschotensalat 15 Rosenkohlsalat 15 Kaiserschotensalat 15 Buffet Buffet Donnerstag Donnerstag Fenchelcremesuppe Fenchelcremesuppe Kichererbsenpfanne mit Brokkoli und Blumenkohl 1,27,30 Kichererbsenpfanne mit Brokkoli und Blumenkohl 1,27,30 Putengeschnetzeltes mit Champignons in Rahmsauce 21,30 Putengeschnetzeltes mit Schweinerückenbraten Champignons Hubertus Rahmsauce mit 21,30 Westmorelandsauce Schweinerückenbraten 2,3,6,7,8,13,21,29 Hubertus mit Westmorelandsauce 2,3,6,7,8,13,21,29 Petersilienkartoffeln 15 Kräuternudeln 15,21 Petersilienkartoffeln 15 Gemüsereis 15,27 Kräuternudeln 15,21 Mais mit Tomatenwürfel 15,18 Gemüsereis 15,27 Karotten Mais mit - Tomatenwürfel Maisgemüse 15,18 Kaiserschotensalat Karotten - Maisgemüse Rote Bete 13,15 Kaiserschotensalat 15 Blumenkohlsalat 1,29,30 Rote Bete 13,15 Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Donnerstag Buffet Donnerstag Schwarzwurzelcremesuppe Schwarzwurzelcremesuppe Zwei gekochte Eier mit Kräuter-Senf-Sauce und Kartoffelpüree Zwei gekochte Eier mit 1,7,21,23,29,30 Kräuter-Senf-Sauce und Kartoffelpüree 1,7,21,23,29,30 Ein Blumenkohl - Käsebratling mit Tomatensauce Ein Blumenkohl - 1,21,23,28,30,36 Käsebratling mit Eine Tomatensauce Scheibe Rheinischer Sauerbraten 1,21,23,28,30,368,21,26,27 Eine Scheibe Rheinischer Sauerbraten 8,21,26,27 Salzkartoffeln 15 Vollkornspiralnudeln 15,21 Salzkartoffeln 15 Mandelreis Vollkornspiralnudeln 15, 26 15,21 Mais 15,18 Mandelreis 15, 26 Leipziger Allerlei 15 Mais 15,18 Blumenkohlsalat 1,29,30 Leipziger Allerlei 15 Kaiserschotensalat 15 Blumenkohlsalat 1,29,30 Kaiserschotensalat 15 Buffet Buffet Brokkoli 15,18 Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Gemischtes Gemüse 15 Gurkensalat mit saurer Sahne Coleslaw 1,301,7,21,23,27,30 Gurkensalat mit saurer Sahne 1,30 Buffet Buffet Freitag Freitag Tomaten - Zucchinisuppe 15,21 Tomaten - Zucchinisuppe 15,21 Chinakohleintopf mit Schweinefleisch 2,6,21,24,27,28,32 Chinakohleintopf mit Schweinefleisch 2,6,21,24,27,28,32 Ein gebackenes Seelachsfilet in Knusperpanade 1,35 2,10 2,70 mit Zitronenmayonnaise Ein gebackenes Seelachsfilet in Knusperpanade 1,7,21,23,27,30,36,38 1,35 2,10 2,70 mit Ein Hähnchenbrustfilet Zitronenmayonnaise mit 1,7,21,23,27,30,36,38 Waldpilzsauce 8,21 Ein Hähnchenbrustfilet mit Waldpilzsauce 8,21 Rahmkartoffeln 1,18,21,30 Vollkornspiralnudeln Rahmkartoffeln 15,21 1,18,21,30 Basmatireis Vollkornspiralnudeln 15 15,21 Lauch in Rahm 1,18,21,30 Basmatireis 15 Paprikagemüse 15,32 Lauch in Rahm 1,18,21,30 Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Paprikagemüse 15,32 Salat von der Tomate mit Zwiebel Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Salat von der Tomate mit Zwiebel Buffet Buffet Montag Lauchcremesuppe mit Austernpilzen Karibisches Gemüsecurry Hühnerfrikassee mit Champignons und Spargel 21,30 Ein Pfefferhacksteak vom Rind mit Waldpilzsauce 1,14,21,23,27,30,36 1,75 2,65 3,50 Salzkartoffeln 15 Muschelnudeln 15,21 Basmatireis 15 Champignons in Rahm 1,18,21,30 Fingermöhren 15 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 0,50 0,75 1, 00 Rosenkohlsalat 15 Buffet Zucchinicremesuppe Weißkohleintopf mit Lammfleisch 27,28 Zwei Polenta- Spinat- Taschen mit Käsesauce 1,8,21,23,27,30 Ein gebackenes Forellenfilet in Mandelpanade mit Orangenrahmsauce 21,24,26,27,30 1,95 2,95 3,90 Petersilienkartoffeln 15 Penne 15,21 Grünkernreis 15,21 Buntes Gemüse 15,18,27 Buttermais 1,30 Krautsalat 15 Grüner Bohnensalat mit Buffet Currycremesuppe vom Tomatencremesuppe mit Champignoncremesuppe Huhn mit Pfirsich Basilikum Unser 21,26,30,32 werkblatt-speiseplan ist ein Auszug aus unseremangebot. Nicht alle Speisen sind in allen Mensen erhältlich. Bitte beachten Sie deshalb auch die Speisekarte im Internet oder die Hinweise in den jeweiligen Mensen. Chinanudelpfanne mit Schwäbische Käsespätzle Gemüseeintopf Indischer Gemüse 6,21,24,28,29,32 mit Zwiebelschmelze Art 1,30 1,8,21,23,30 Donnerstag Spinatcremesuppe mit Shrimps 3,21,22,30 Kartoffel-Brokkoliauflauf mit Käse überbacken 1,8,21,30 Eine Paprikaschote mit mediterraner Reis- Gemüsefüllung Kurkuma - Tomatensauce 1,21,23,27,28,36 Schweinerückensteak mit Tomaten und Käse gratiniert mit Bratensauce 2,8,21,29,30 1,45 2,20 2,90 Petersilienkartoffeln 15 Eierspätzle 1,21,23 Curryreis 15 Erbsen 15,18 Balkangemüse 15,27 Kaiserschotensalat 15 Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Donnerstag Hühnersuppentopf mit Nudeln 21,27 Marinierte Hühnerkeule mit scharfer Fruchtsauce 1,3,32 Freitag Karottencremesuppe mit Orange und Ingwer Gemüseeintopf nach Athener Art 10,15,27 Lammgulasch Orientalisch 26,30,32 Ein gebackenes Seelachsfilet in Sesampanade mit Tatarensauce 1,7,13,21,23,27,30,31,36,3 8 1,85 2,80 3,70 2,35 3,55 4,70 Petersilienkartoffeln 15 Tomatennudeln 15,21 Kräuterreis 15 Blumenkohl 15,18 Mangold im Rahm Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Salat von der Tomate mit Zwiebel Buffet Freitag Gemüsecremesuppe 1,21,27,30 Kräuterquark mit Leinöl und Kartoffeln Dampfkartoffeln 1,18,30

15 Montag Currycremesuppe vom Huhn Montag mit Pfirsich 21,26,30,32 Currycremesuppe vom Gemüseeintopf Huhn mit Pfirsich Indischer Art 21,26,30,32 1,30 Eine Gemüseeintopf Bratwurstschnecke Indischer mit Art Zwiebelsauce 1,30 1,45 2,20 2,90 2,8,12,21,29,36 Eine Hähnchenbrustfiletroulade Eine Bratwurstschnecke mit Brokkolifüllung 1,75 2,65 3,50 mit Zwiebelsauce mit Waldpilzsauce 1,45 2,20 2,90 2,8,12,21,29 8,14,21,30,36 Eine Hähnchenbrustfiletroulade mit Brokko- 1,75 2,65 3,50 Dampfkartoffeln lifüllung mit Waldpilzsauce 8,14,21,30 15,18 Bandnudeln mit Sesam 15,21,31 Kräuterreis Dampfkartoffeln 15 15,18 Erbsen Bandnudeln 15, 18 mit Sesam Mandelbrokkoli 15,21,31 15,26 Rohkostsalat Kräuterreis 15 vom Apfel, Karotte Erbsen 15, und 18 Rosinen 1 Rosenkohlsalat Mandelbrokkoli 1515,26 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Buffet Rosenkohlsalat 15 Montag Buffet Dänische Bohnensuppe 2,6,7,21,27,28,30 Montag Pfeffertopf Dänische Bohnensuppe Indischer Art 27,28 2,6,7,21,27,28,30 Hühner Pfeffertopf - Kokoscurry Indischer Art 1,45 2,20 2,90 6,21,24,28,30 27,28 Schweineroulade Jäger Art mit Waldpilzsauce 2,8,12,21,30,36 Hühner - Kokoscurry 1,45 2,20 2,90 6,21,24,28,30 Schweineroulade Jäger Petersilienkartoffeln Art mit Waldpilzsauce 15 2,8,12,21,30,36 Butternudeln Erdnussreis 15,25 Karotten Petersilienkartoffeln - Maisgemüse 15 15,18 Butternudeln Apfelrotkohl Erdnussreis 15,25 15,32 Rosenkohlsalat Karotten - Maisgemüse 15 Rohkostsalat 15,18 vom Apfel, Karotte Apfelrotkohl und Rosinen 15,32 1 Rosenkohlsalat 15 Rohkostsalat Buffet vom Apfel, Karotte und Rosinen 1 Buffet Rosenkohlsalat Fingermöhren Rohkostsalat vom Apfel, 0,50 0,75 1, 00 Karotte und Rosinen 1 Buffet Rosenkohlsalat 15 Buffet Tomatencremesuppe mit Basilikum Chinanudelpfanne Tomatencremesuppe mit mit Gemüse Basilikum 6,21,24,28,29,32 Eine Chinanudelpfanne Brokkoli- Knusperecke Gemüse mit Kürbis-Sesam- 6,21,24,28,29,32 mit Sauce 1,21,26,27,28,30,31,36 Paniertes Eine Brokkoli- Schweineschnitzel Knusperecke mit Kürbis-Sesammit Paprikasauce Sauce 2,8,21,23 1,21,26,27,28,30,31,36 Paniertes Schweineschnitzel mit Paprikasau- 15 Petersilienkartoffeln ce 2,8,21,23 Muschelnudeln 15,21 Dreikornrisotto 15,21 Kohlrabi Petersilienkartoffeln 15,18 15 Champignons Muschelnudeln in 15,21 Rahm Dreikornrisotto 15,21 Grüner Kohlrabi Bohnensalat 15,18 mit Champignons in Rahm Krautsalat 15 Grüner Bohnensalat mit Buffet Krautsalat 15 Buffet Blumenkohlcremesuppe mit Curry Berliner Blumenkohlcremesuppe Kartoffelsuppe mit einem Curry Wiener Würstchen 2,6,7,27,29 Berliner Kartoffelsuppe Eine mit einem vegetarische Wiener Frühlingsrolle Würstchen 2,6,7,27,29 an bunter Sojasauce 1,6, 21,23,27,28,30,31 Ein Eine Pfefferhacksteak vegetarische vom Rind Frühlingsrolle und Paprikadip an bunter 1,95 2,95 3,90 1,7,14,21,23,27,30,36 Sojasauce 1,6, 21,23,27,28,30,31 Ein Pfefferhacksteak vom Petersilienkartoffeln Rind und Paprikadip 15 1,95 2,95 3,90 1,7,14,21,23,27,30,36 Tomatennudeln 15,21 Reis mit grünen Pfeffer 15 Petersilienkartoffeln 15 Lauch Tomatennudeln - Paprikagemüse 15,21 15,18 Reis mit grünen Pfeffer Tomatisiertes Chinagemüse 6,21,24,28,32 15 Lauch - Paprikagemüse Krautsalat 15,18 15 Grüner Tomatisiertes Bohnensalat Chinagemüse 6,21,24,28,32 15 mit Zwiebeln Krautsalat 15 Grüner Buffet Bohnensalat mit Buffet Grüner Buntes Gemüse Bohnensalat 15,18,27 mit Zwiebeln Buttermais 15 1,30 Krautsalat 15 Grüner Buffet Bohnensalat mit Buffet Champignoncremesuppe Schwäbische Champignoncremesuppe Käsespätzle mit Zwiebelschmelze 1,8,21,23,30 Schwäbische Käsespätzle Zwei mit Zwiebelschmelze Getreide - Lauchschnitten 1,8,21,23,30 mit Spinat- Käsesauce 1,8,21,23,27,28,30,31,36 Wildlachsfilet Zwei Getreide gebraten - Lauchschnitten mit Limonen-Ingwersauce mit Spinat- 2,35 3,55 4,70 21,24,27,30,38 Käsesauce 1,8,21,23,27,28,30,31,36 Wildlachsfilet gebraten Dillkartoffeln mit Limonen-Ingwersauce 15,18 2,35 3,55 4,70 21,24,27,30,38 Spiralnudeln 15,21 Gemüsereis 15,27 Mais Dillkartoffeln 15,18 15,18 Kaiserschoten Spiralnudeln 15,21 15 Krautsalat Gemüsereis 15 15,27 Grüner Mais 15,18 Bohnensalat mit Zwiebeln Kaiserschoten Krautsalat 15 Grüner Buffet Bohnensalat mit Buffet Brokkolicremesuppe Gemüseragout Brokkolicremesuppe von Leipziger Allerlei Reis 15,21 Gemüseragout von Eine Leipziger geschmorte Allerlei Reis Paprikaschote 15,21 mit 1,45 2,20 2,90 scharfer Maissauce 1,2,21,23,28,30,36 Ein Eine gedünstetes geschmorte Welsfilet mit Paprikaschote Estragonrahmsauce mit 1,75 2,65 3,50 1,45 2,20 2,90 21,24,27,30 scharfer Maissauce 1,2,21,23,28,30,36 Ein gedünstetes Welsfilet Salzkartoffeln mit Estragonrahmsauce 15 1,75 2,65 3,50 21,24,27,30 Farfalle 15,21 Kokosreis mit Mango 15 Erbsen Salzkartoffeln - Maisgemüse 15 15,18 Farfalle 15,21 Balkangemüse Kokosreis mit Mango 15,27 15 Krautsalat Erbsen - Maisgemüse 15 Grüner 15,18 Bohnensalat mit Zwiebeln Balkangemüse 15 15,27 Krautsalat 15 Grüner Buffet Bohnensalat mit Buffet Balkangemüse Eierspätzle 1,21,23 15,27 Kaiserschotensalat Curryreis Blumenkohlsalat Erbsen 15,18 1,29,30 Balkangemüse 15,27 Kaiserschotensalat 15 Buffet Blumenkohlsalat 1,29,30 Donnerstag Buffet Hühnersuppentopf mit Nudeln Donnerstag 21,27 Marinierte Hühnersuppentopf Hühnerkeule mit mit Nudeln scharfer 21,27 Fruchtsauce 1,3,32 Rindergulasch nach Ungarischer Marinierte Hühnerkeule Art 1,3,7,8,21,27,28,30 mit scharfer Fruchtsauce 1,3,32 Rindergulasch nach Rahmkartoffeln Ungarischer Art 1,18,21,30 1,3,7,8,21,27,28,30 1,75 2,65 3,50 1,75 2,65 3,50 Spaghetti 15,21 Haselnussreis Rahmkartoffeln 15,26 Brokkoli 1,18,21,30 15,18 Karotten Spaghetti - Maisgemüse 15,21 15 Haselnussreis 15,26 Blumenkohlsalat Brokkoli 15,18 1,29,30 Kaiserschotensalat Karotten - Maisgemüse Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Kaiserschotensalat 15 Buffet Donnerstag Gurkencremesuppe mit Dill Donnerstag 1,21,29,30 Weizen Gurkencremesuppe - Lauchauflauf mit mit Dill Käse 1,21,29,30 überbacken 1,35 2,05 2,70 1,8,21,30 Weizen - Lauchauflauf Zwei mit Käse Hirse überbacken - Käsetaler mit 1,35 2,05 2,70 Tomaten- 1,8,21,30 Zucchinisauce 1,21 Ein Hähnchenbrustfilet mit Zwei grünem Hirse - Käsetaler Spargel mit überbacken Tomaten- Zucchinisauce mit Zitronenbuttersauce 1,95 2,95 3,90 1,21 3,6,7,23,27,28,30 Ein Hähnchenbrustfilet mit grünem Spargel überbacken mit Zitronenbuttersauce 15,18 1,95 2,95 3,90 Stampfkartoffeln 3,6,7,23,27,28,30 Grüne Bandnudeln 15,21 Gemüsereis 15,27 Apfelrotkohl Stampfkartoffeln 15,18 15,18 Schwarzwurzel Grüne Bandnudeln in Rahm 15,21 Gemüsereis 15,27 Kaiserschotensalat Apfelrotkohl 15,18 15 Blumenkohlsalat Schwarzwurzel in 1,29,30 Rahm Kaiserschotensalat 15 Buffet Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Kräuterreis 15 Coleslaw Blumenkohl 1,7,21,23,27,30 15,18 Salat Mangold von im der Rahm Tomate mit Zwiebel Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Salat von Buffet der Tomate mit Zwiebel Freitag Buffet Gemüsecremesuppe 1,21,27,30 Freitag Kräuterquark Gemüsecremesuppe mit Leinöl und 1,21,27,30 Kartoffeln Dampfkartoffeln 1,18,30 Kräuterquark mit Leinöl Eine und Kartoffeln Lammfrikadelle Dampfkartoffeln 1,18,30 mit Kräutersauce 1,85 2,80 3,70 14,21,23,27,28,36 Ein Matjes Doppelfilet Hausfrauen Eine Lammfrikadelle Art mit 1,7,13,21,23,27,30,38 Kräutersauce 14,21,23,27,28,36 1,85 2,80 3,70 Ein Matjes Doppelfilet Kartoffeln Hausfrauen 15 Art 1,7,13,21,23,27,30,38 Farfalle 15,21 Curry-Gemüsereis 15,27 Karotten Kartoffeln 15,18 15 Pfannengemüse Farfalle 15,21 15 Coleslaw Curry-Gemüsereis 1,7,21,23,27,30 15,27 Salat Karotten von der 15,18 Tomate mit Zwiebel Pfannengemüse 15 Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Salat von Buffet der Tomate mit Zwiebel Freitag Buffet Lauchcremesuppe mit Äpfeln Freitag Ratatouille Lauchcremesuppe Mediterrane mit 15,21 Äpfeln Ein Ratatouille gebackenes Mediterrane Seelachsfilet 15,21 mit Remouladensau- ce 1,6,7,13,21,23,24,27,36,38 Putenbrustbraten Ein gebackenes Seelachsfilet mit Remouladensau- mit Orangen - Pfeffersauce 8,21 ce 1,6,7,13,21,23,24,27,36,38 Putenbrustbraten mit Schnittlauchkartoffeln Orangen - Pfeffersauce 15 8,21 Reisnudeln 15,21,31 Risi Bisi 15 Blumenkohl Schnittlauchkartoffeln 15,18 15 Gemischtes Reisnudeln Gemüse 15,21,31 15 Salat Risi Bisi von 15 der Tomate mit Zwiebel Blumenkohl 15,18 Coleslaw Gemischtes 1,7,21,23,27,30 Gemüse 15 Salat von der Tomate mit Zwiebel Buffet Coleslaw 1,7,21,23,27,30 Buffet Montag Currycremesuppe vom Montag Huhn mit Pfirsich ,26,30,32 Tomatencremesuppe mit Basilikum Schupfnudeln mit Wirsinggemüse 1,21,23 Grüne Bohnen - Paprikasch 1,35 2,05 2,70 Eine Bratwurstschnecke mit Zwiebelsauce 1,45 2,20 2,90 2,8,12,21,29,36 Zwei Eine Hähnchenbrustfiletroulade mit Brokko- gebratene Köfta und 1,25 2,00 2,50 Paprikadip 1,75 2,65 3,50 lifüllung mit Waldpilzsauce 8,14,21,30 Ein Hähnchenbrustfilet mit grünem Spargel überbacken an Pfefferrahmsauce Dampfkartoffeln 15,18 Bandnudeln mit Sesam Petersilienkartoffeln 15,21,31 Farfalle Kräuterreis 15 Olivenreis Erbsen 15,18 Grüne Weinsauerkraut Bohnen 3,15,32 Buttermais Rosenkohlsalat 15 Grüner Rohkostsalat Bohnensalat vom Apfel, mit Zwiebeln Karotte und Rosinen 1 Rohkostsalat vom Apfel, Karotte und Rosinen Buffet Rosenkohlsalat Buffet KENNZEICHNUNGEN: 1 fleischlos 3 Alkohol 6 konserviert 7 Antioxidationsmittel 8 Farbstoff Bärlauchcremesuppe Möhrencurry mit Reis Brokkolicremesuppe 15,21,29 Berliner Kartoffelsuppe Schweinekammsteak an mit einem Wiener 0,00 0,00 0,00 Pfeffersauce 2,8,21 Würstchen Asiatische Gemüsepfanne mit Rindergeschnetzeltem Zwei 6,21,27,28,32 Kartoffeltaschen mit Mozzarella - Tomatenfüllung an Kräuter - 1,25 2,00 2,50 Dampfkartoffeln Joghurtdip 15,18 Spiralnudeln Ein Schweineschnitzel 15,21 Kräuterreis Cipolla im Röstzwiebelbackteig mit Bratensauce 15 Blumenkohl 15,18 Vichykarotten 15 Salzkartoffeln Krautsalat 15 Muschelnudeln Grüner Bohnensalat mit Vollkornreis Rohkostsalat Zucchini vom Apfel, Karotte Apfel - Karottengemüse und Rosinen 1 Krautsalat Grüner Buffet Bohnensalat mit Zwiebeln Weißkohl mit saurer Sahne 10 geschwärzt Buffet 11 Milcheiweiß 15 Vegan 18 Bio 21 Glutenhlt. Getreide Gulaschsuppe nach Ungarischer Art ,7,8,21,27,28 Allgäuer Käsecremesuppe Würziger Pilaw 1 Spaghetti mit Paprikasauce und geriebenen Ein paniertes Hähnchenschnitzel mit Geflügeljus 0,00 0,00 0,00 Gouda 8,21,36 Auf der Haut gebratenes Forellenfilet Putengulasch mit mit Tiroler Sauce 1,25 2,00 2,50 Champignons 1,95 2,95 3,90 1,3,7,8,13,21,23,24,27,28,3 0 Ein gedünstetes Seelachsfilet mit Champignonsauce 1,75 2,65 3,50 Dillkartoffeln 15,18 Penne Dillkartoffeln 15,21 Wildreis Gabelspaghetti 15 Grüne Mandelreis Bohnen 15,18 Weiße Karotten Rübchen in Petersilienrahm Blumenkohl mit Semmelbutter Bohnensalat mit Grüner Karottensalat mit Gurkensalat Mandarinenfilets mit saurer Sahne 1,30 Grüner Bohnensalat mit Krautsalat Zwiebeln 15 Krautsalat Buffet Buffet 23 Eier 24 Fisch 26 Schalenfrüchte 27 Sellerie 28 Soja Donnerstag Currycremesuppe mit Kokosmilch 1,21,32 Donnerstag Beamtenstippe mit Zwiebelcremesuppe Bandnudeln und Gewürzgurke 6,8,13,14,21,27,28,29 Chili con Carne Eine gebackene China - Knusperschnitte Zwei Sesam - Karottensticks mit Morchelrahm- 0,00 0,00 0,00 und bunter Sojasauce 1,25 2,00 2,50 6,15,21,27,28,31,32,36 sauce Ein Eine Putenspieß Scheibe Schweine Ungarischer Spiessbraten Art mit Paprikasau- mit ce Majoransauce 15,21 - Salzkartoffeln Dampfkartoffeln 15 Kräuternudeln Eierspätzle 15,21 Reis Gelber mit Reis grünen Pfeffer 15 Rahmspinat Lauchgemüse Sellerie 15,18 Buttermais Gurkensalat 1,30 mit saurer Grüner Sahne Bohnensalat mit Zwiebeln Blumenkohlsalat 15 Kaiserschotensalat 1 5 Blumenkohlsalat 1,29,30 Buffet Buffet 29 Senf 30 Milch 31 Sesamsamen 36 Hefe Freitag Lauchcremesuppe mit Austernpilzen Freitag Petersilienrisotto mit Currycremesuppe vom 1,35 2,05 2,70 Erdnüssen 1,3,7,25 Huhn mit Pfirsich Frikadelle vom Schwein Auberginen - und Rind mit Zwiebel- 0,00 0,00 0,00 Tomatenauflauf Senfsauce 2,8,14,21,23,29 Ein gebackenes Seelachsfilet Lammgulasch Mexicana mit mit Mais Paprika - Kräuter- 1,25 2,00 2,50 und Oliven Dip 1,95 2,95 3,90 1,3,7,8,21,23,24,27,28,29,3 0,38 Ein gebackenes Forellenfilet in Mandelpanade an 2,35 3,55 4,70 Orangenrahmsauce mit Schwenkkartoffeln grünen Pfeffer 1,30 0,55 0,85 1,10 Gabelspaghetti 15,21 Gemüsereis Schnittlauchkartoffeln 15,27 Karotten Spiralnudeln 15,18 Prinzessbohnen Paprikareis 15 Rote Kohlrabi Bete Salat mit Apfel 1,13,30 Ratatouille Salat Coleslaw von der Tomate mit Zwiebel Salat von der Tomate mit Coleslaw Zwiebel 1,7,21,23,27,30 Buffet Buffet Weitere Kennzeichnungen finden Sie auch an unseren Ausgabestellen. Änderungen sind vorbehalten.

16 BAUTICKER ÖKOLOGISCH BAUEN IM STUDENTENWOHNHEIM Das Studentenwerk Berlin saniert seine Wohnheime und setzt dabei auf Umweltschutz. Das Haus 13 der Anlage Siegmunds Hof wurde bereits saniert und modernisiert, in diesem Jahr beginnen die Arbeiten im Haus 10. Das Konzept wurde vom Studentenwerk Berlin gemeinsam mit den Baupiloten, einem Joint Venture der TU Berlin mit der Architektin Prof. Susanne Hofmann und Architektur-Studierenden entwickelt. Es sieht nachhaltiges und ökologisches Bauen vor. Dazu gehört die Oberflächenversickerung von Niederschlagswasser. Sie ist ein wichtiger Ausgleich für das Versiegeln von Böden und wirkt der Klima-Erwärmung (Treibhauseffekt) entgegen. Das Niederschlagswasser kann wieder den natürlichen Weg in das Grundwasser und die Gewässer finden und der naturnahe Wasserkreislauf wird gefördert. Ein zusätzlicher Effekt ist die Einsparung von Gebühren, die bei der Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation anfallen würden. Aber das Regenwasser wird auch genutzt, denn damit werden die kostbaren Grundwasservorräte geschont. Eine Grauwasseranlage sammelt das Regenwasser vom Dach und hält es zur Nutzung bereit. Das Wasser wird dann zur Spülung der Toiletten im Haus benutzt. Sollte in langen Dürreperioden einmal kein Grauwasser für die Spülung der Toiletten zur Verfügung stehen, wird das sonst auch übliche Trinkwasser verwendet. Der Rückgang des Trinkwasserverbrauchs wird spürbar und auch die Kosten, die für die Wasserableitung in die städtische Kanalisation entstehen, steigen nicht weiter. Dennoch ist die Grauwassernutzung zunächst rein wirtschaftlich gesehen nicht rentabel. Das Studentenwerk Berlin hat aber als Bauherr das ökologische Bewusstsein bewiesen und die Frage Wie ökologisch wohnen Studierende heute vor rein wirtschaftliche Betrachtungen gestellt. Betrachtet man jedoch die Regenwassernutzung als nur einen Baustein unter vielen, die zusammengenommen der Studentenwohnanlage Siegmunds Hof ein neues Gesicht und eine neue Identität geben (Öko- Pop), so muss die Frage der Wirtschaftlichkeit in einem komplexeren Zusammenhang gesehen werden. Zu diesen Bausteinen gehört auch die Solarthermie-Anlage in Haus 13. Sie wird zur Warmwasserbereitung genutzt. Solarthermie-Module erhitzen das durch die Module geführte Wasser durch die Wärmestrahlung der Sonne. Das erhitzte Wasser kann dann direkt entweder als Warmwasser (Haus 13) genutzt werden oder einer Heizanlage zugeführt werden. [Hagen Box] Gelungene Kombination aus Gebäuden und ökologisch gestalteter Gartenlandschaft. Fotos: Luise Wagener Vielen Dank an Claudia Engelhardt vom Bauteam des Studentenwerks Berlin und Dipl.-Ing. Martin Mohelnicky von den Susanne Hofmann Architekten für die Unterstützung bei diesem Beitrag. 16 Bauticker

17 CAMPUS-PORTRAIT DORIS HENZE GESUNDHEIT FÜR ALLE Die Gesundheit der Studierenden steht beim Studentenwerk Berlin hoch im Kurs. Das Mensaessen und die Beratungsangebote zeigen das. Aber was tut das Studentenwerk für die Gesundheit seiner eigenen Mitarbeiter? Auch hier können sich die Aktivitäten sehen lassen. Zuständig für das betriebliche Gesundheitsmanagement ist die Betriebssozialarbeiterin Doris Henze. Basis meiner Arbeit sind die Ergebnisse der regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen sowie die monatliche Krankenstatistik. Diese Erhebung gibt Informationen darüber, wie viele Mitarbeiter in welchen Abteilungen erkrankt sind. Die Statistik ist die Grundlage für regelmäßige Gespräche über die Gründe, die zu dem Krankenstand führen, und für die Suche nach Problemlösungen. Neue Wege in Sachen Gesundheit ging das Studentenwerk im Jahr 2002: Erstmalig ließ es von der AOK Berlin bei der zum damaligen Zeitpunkt die Mehrheit der Mitarbeiter versichert war einen Gesundheitsbericht erstellen. Neben einer umfangreichen Ursachenanalyse lieferte die Krankenkasse auch Vorschläge zum weiteren Vorgehen. So entstand der Arbeitskreis Gesundheit, der alle weiteren Aktivitäten initiierte und koordinierte, berichtet Frau Henze. Besonders wichtig erschien von Anfang an die Verbesserung der Kommunikation der Angestellten mit ihrem Arbeitgeber. So installierte das betriebliche Gesundheitsmanagement ein einheitliches Gesprächssystem. Damit verpflichtete sich jeder Vorgesetzte, einmal im Jahr mit jedem seiner Mitarbeiter ein vertrauliches Gespräch zu führen. So etwas gab es vorher nicht, so Doris Henze. Diese regelmäßigen Aussprachen haben einen entscheidenden Vorteil: Krankmachende Situationen am Arbeitsplatz können frühzeitig kommuniziert werden. Außerdem geht es in den Gesprächen auch um die Fortbildung und berufliche Weiterentwicklung der Beschäftigten. Denn auch dieses Thema ist von zentraler Bedeutung für die Zufriedenheit und damit indirekt auch für die Gesundheit der Mitarbeiter. Doris Henze: Zudem entwickelten wir für Langzeitkranke und Beschäftigte mit hohen Fehlzeiten ein Konzept zur Betreuung und Wiedereingliederung. IDENTIFIKATION IST DAS A UND O Seit der Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements hat sich die interne Kommunikation grundsätzlich verbessert. Wir haben flächendeckend Info-Bretter installiert, um auch Mitarbeiter ohne -Zugang zu erreichen, erläutert Henze. Zudem nutzen wir den internen Newsletter als Betriebszeitung. Diese Maßnahmen kommen nicht von ungefähr: Es ist wichtig, dass sich die Mitarbeiter mit dem Studentenwerk identifizieren. Denn ein Beschäftigter, der mit den Zielen seines Arbeitgebers übereinstimmt, lebt gesünder als jemand, der in seiner Arbeit keinen tieferen Sinn sieht. IM MITTELPUNKT: BERUF UND FAMILIE Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt ebenfalls bei der Gesundheitsvorsorge eine zentrale Rolle. Schließlich werden Probleme, die durch familiäre und berufliche Doppelbelastung verursacht werden, oft am Krankenstand sichtbar. Ein Grund mehr für das Studentenwerk, sich auch in diesem Bereich zu engagieren. So ließ es sich 2009 als familiengerechtes Unternehmen zertifizieren. Viele verschiedene Maßnahmen unterstützen seitdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren familiären Verpflichtungen. Damit die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen erleichtert wird, können sie zum Beispiel versetzt werden oder ihre Dienstzeiten anpassen lassen. Zudem haben Mitarbeiter in Elternzeit die Möglichkeit, an einem Kontakthalteprogramm teilzunehmen und so ihren Wiedereinstieg gezielt vorzubereiten. Darüber hinaus bietet Doris Henze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein umfangreiches Beratungsangebot zu gesundheitlichen, familiären, arbeitsplatzbezogenen und finanziellen Fragestellungen an. Eine weitere wichtige Säule des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsplätze unter ergonomischen Gesichtspunkten sowie die Ausstattung mit technischen Hilfsmitteln zur Erleichterung belastender körperlicher Tätigkeiten. Ganz konkrete Verbesserungen im Bereich der Studentenwohnheime brachte auch das sogenannte Demografie-Projekt : Nach dem Motto Arbeitsfähigkeit erhalten und fördern hat das Studentenwerk Verbesserungsvorschläge der Hausmeister und des Verwaltungspersonals umgesetzt. So haben wir Arbeitsabläufe verändert, aber auch Mobiliar angeschafft, das sich von den Mitarbeitern leichter transportieren lässt, berichtet Henze. Das Angebot von Stress- und Konfliktmanagementseminaren, Lauf- und Fußballgruppen und das Projekt Gesunde Kita runden das Engagement des Studentenwerks für die Gesundheit seiner Mitarbeiter ab. [Anja Schreiber] Campus-Portrait 17

18 Logoansatz 02 / Variante 03 Zusatz-Seite REPORT ES WUCHS ZUSAMMEN, Jahre WAS ZUSAMMENGEHÖRT! Wer heute in Berlin studiert, für den ist das Studentenwerk eine feste Größe und Selbstverständlichkeit. Dabei ist diese Institution in ihrer heutigen Form ein Ergebnis der Wiedervereinigung. Nach der Wende vereinigten sich alle für die sozialen Belange der Studierenden zuständigen Institutionen in Ost und West zum Studentenwerk Berlin. 4O genauso.und.anders Tel 0049 (0) Marchlewskistr. 25 B Fax 0049 (0) Berlin Mobil Während im Westteil der Stadt Anfang der 1990er-Jahre das Studentenwerk für Wohnheime, Mensen, BAföG und die Beratung der Studierenden sorgte, waren im Ostteil die Zuständigkeiten anders geregelt. Ulrich Hackhe, Justiziar des Studentenwerks Berlin und zur Zeit der Wende stellvertretender Personalchef, erinnert sich: In der DDR waren die Hochschulen nicht nur für die Ausbildung der Studierenden verantwortlich, sondern auch für ihre Betreuung. So betrieben sie die Mensen und Wohnheime selbst und zahlten auch die Stipendien aus. Jede Hochschule hatte dafür speziell eingerichtete Abteilungen, deren Aufgabenbereich fast identisch mit dem des Studentenwerks war. Direkt nach der Wende führten die Hochschulen ihre Mensen und Wohnheime erst einmal wie gewohnt weiter. Doch schon bald stand die Frage an, wie es in Zukunft weitergehen sollte. Es gab die Überlegung, ein Studentenwerk Berlin-Ost ins Leben zu rufen. Allerdings setzte sich die Idee einer Vereinigung durch, da ein großes Studentenwerk leistungsfähiger ist als zwei kleine, so Ulrich Hackhe. Erste Kontakte zwischen dem Studentenwerk im Berliner Westen und den Hochschulen im Ostteil gab es bereits Die eigentliche Vereinigung erfolgte dann Mitte Zunächst einmal ging es darum, die Einrichtungen im jeweils anderen Teil der Stadt kennenzulernen. Von den ungewohnten Einblicken weiß Hackhe noch heute plastisch zu berichten: In den Ostberliner Studentenwohnheimen war es üblich, dass sich mehrere Studierende ein Zimmer teilten. Dafür mussten sie auch nur zehn DDR-Mark monatlich bezahlen. Zudem gab es dort eine pädagogische und kulturelle Betreuung. So waren die Studentenwohnheime eher Internate als Wohnanlagen. Foto: Luise Wagener Gundel Binkowski und Regina Neukrantz schwelgen in Erinnerungen 18 Report

19 BALLETT-ELEVEN UND MINI-MENSA Ulrich Hackhe erinnert sich auch an einige Kuriositäten. Es existierte zum Beispiel ein Wohnheim für den Ballettnachwuchs, zwei Mitarbeiter waren extra für die Betreuung der Eleven eingestellt. Ein anderes skurriles Beispiel fand sich unter den Mensen: Die Ernst-Busch-Schauspielschule hatte im Prenzlauer Berg eine Außenstelle, an der Regisseure ausgebildet wurden. Und auch diese hatten eine eigene kleine Mensa für sage und schreibe zwölf Studierende! Das Zusammenwachsen der Mitarbeiter aus Ost und West beschreibt der damalige Personalverantwortliche als sehr harmonisch. Die Übernahme der Kollegen aus den Hochschulen im Ostteil war problemlos. Schließlich lief alles erst einmal weiter wie bisher, betont Hackhe. Die Mitarbeiter in den Mensen und Wohnheimen blieben weiterhin vor Ort und verrichteten ihre Arbeit wie gewohnt. Personalabbau oder größere Umstrukturierungen mal abgesehen vom Umzug des BAföG- Amtes an die Behrenstraße waren vorerst nicht geplant. Dem damaligen Geschäftsführer war es wichtig, dass es keinen Unmut und keine Arbeitslosen unter den aus dem Osten stammenden Mitarbeitern gab. Geld spielte in diesen Wendezeiten nicht die entscheidende Rolle. Und so war die Atmosphäre zwischen den Beschäftigten aus Ost und West von Anfang an kollegial. Außerdem wurde das Führungspersonal aus beiden Teilen im vereinigten Studentenwerk gleichermaßen an den Leitungsaufgaben beteiligt. Ein Direktor aus dem Ostteil der Stadt übernahm zum Beispiel die Aufgabe des Abteilungsleiters Technik, erklärt Hackhe. Auch Regina Neukrantz, Leiterin der Wohnheimverwaltung Siegmunds Hof, erinnert sich gerne an die Wendezeiten: Für uns war es einfach toll, unsere Kollegen aus dem ehemaligen Osten bei uns zu haben. Schließlich waren wir in der geteilten Stadt groß geworden und hätten uns nicht träumen lassen, dass es jemals eine Wende geben würde. Deshalb sei die Stimmung im Studentenwerk in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands auch regelrecht euphorisch gewesen. Denn alle hätten das Gefühl gehabt, an diesem großen geschichtlichen Ereignis beteiligt zu sein. Wir wollten damals gemeinsam mit unseren neuen Kollegen aus dem Osten etwas bewegen, bringt es Regina Neukrantz auf den Punkt. GEMEINSAM MITEINANDER Ganz konkret hatte Neukrantz die Aufgabe, die Mitarbeiter aus dem Ostteil der Stadt mit den Verwaltungsarbeiten, wie sie im Westen üblich waren, vertraut zu machen. Die Kollegen waren alle sehr motiviert, aufgeschlossen und lernbereit, betont die Wohnheimleiterin. Wir wuchsen rasch zusammen. Spannungen und Neid kamen nicht auf und sehr schnell war auch die unterschiedliche Herkunft kein Thema mehr. Neukrantz erinnert sich noch gerne an die Zeit, als sie in einem gemischten Ost-West-Team die ehemaligen Alliiertenwohnungen vorübergehend in den Bestand des Studentenwerks aufnahm. Sie sollten als Wohnheime genutzt werden. Dadurch war viel Mehrarbeit nötig. Oft saßen wir noch bis abends bei der Arbeit. Aber die Stimmung sei hervorragend gewesen. Jeder brachte etwas mit und so aßen wir dann gemeinsam. Das war eine wirklich tolle Zeit! Gundel Binkowski, Leiterin der Wohnheimverwaltung Sewanstraße, war zu DDR-Zeiten bei der Humboldt-Universität angestellt und arbeitete als Heimleiterin des Studentenwohnheims Dolgensee-/Mellenseestraße. Nach der Vereinigung des Studentenwerks mussten wir vieles neu lernen, zum Beispiel den Umgang mit Computern. Deshalb hat sie Anfang der 1990er-Jahre ein mehrmonatiges Praktikum im Studentenwohnheim Eichkamp absolviert. An diese Zeit erinnert sie sich trotz der langen Fahrten noch gerne. Schließlich wohnte sie in Berlin-Biesdorf, also fast am östlichen Stadtrand, und musste zu ihrem Einsatzort im Westen mehr als 60 Minuten Fahrzeit in Kauf nehmen: Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Unsere Kollegen aus dem Westen haben sich viel Mühe gegeben und uns alles erklärt. Im Osten arbeiteten wir noch mit Karteikarten, Computer waren noch unbekannt. Heute ist das für sie alles längst Geschichte. Innerhalb eines Jahres ist mir die Arbeit mit dem Computer in Fleisch und Blut übergangen. Mit den Kollegen im Westen hatte sie keine Probleme. Wir konnten gut miteinander reden und haben uns immer respektiert. Hackhe erinnert sich, dass Ost- und Westkollegen von der Vereinigung des Studentenwerks profitiert haben: Die Mitarbeiter aus dem Osten waren froh, dass sie nicht unter die Verwaltung der Treuhand fielen und einen sicheren Arbeitsplatz hatten. Und auch für die Kollegen aus dem Westen hatte das Miteinander von Ost und West Vorteile: Die neuen Kollegen brachten mehr Dynamik ins Studentenwerk. Schließlich waren sie es gewohnt, mit der Mangelsituation im Osten umzugehen und Probleme zu lösen, zum Beispiel bei der Materialbeschaffung. [Anja Schreiber] * Fotos: privat * Ulrich Hackhe in jüngeren Jahren Report 19

20 NAHAUFNAHME MIT PFARRER FEDOR PFISTNER EVANGELISCHE STUDIERENDENGEMEINDE nicht, dass sich der gesellschaftlich stets engagierte Kirchenvertreter auch auf politischer Ebene einbrachte. Einst Mitbegründer der Grünen in der DDR, wirkte der Theologe noch bis 1997 als Kommunalpolitiker in der Partei mit. Hauptberuflich hatte es ihn zwischenzeitlich auf die Gewässer Berlins verschlagen. Mit viel Freude verrichtete er bis zum Jahr 2009 die Tätigkeit des Schifferpfarrers, die er unfreiwillig aufgeben musste. Doch wo eine Episode endet, beginnt zumeist eine neue. Und so betraute man ihn fortan mit der Arbeit für den Notfonds der ESG in Berlin. BEIHILFE FÜR INTERNATIONALE STUDIERENDE IN NOTLAGE Das Angebot des Notfonds ist eine Beihilfe und richtet sich an internationale Studierende. Brot für die Welt stellt jährlich 1,5 Mio. Euro aus Spendenmitteln für frei eingereiste Studierende in Deutschland bereit Euro davon fließen in den Pool für bedürftige Studierende aus den Bundesländern Berlin und Brandenburg. In der Regel können damit in Berlin ungefähr 140 Personen unterstützt werden, was bei etwa 5000 Interessenten dem oft zitierten Tropfen auf dem heißen Stein gleicht. Die Bewerber stellen sich bei mir vor und schildern ihre Situation. Ich stelle dann den jeweiligen Beihilfeantrag, über den Brot für die Welt letztlich entscheidet, erläutert Pfarrer Pfistner die Vorgehensweise. Theoretisch sollten Antragstellende ihr Studium selbst finanzieren können. Die Beihilfe sollte nur als Überbrückung einer Notsituation in einer studienentscheidenden Phase dienen. Der monatliche Höchstbetrag beläuft sich dabei auf 350 Euro. In der Regel wird dieser auch beantragt und bewilligt, damit die Empfänger nicht noch nebenbei etwas hinzuverdienen müssen. Sie sollen sich voll auf ihre Studien konzentrieren können. Die mit Abstand meisten Bewerber kommen vom afrikanischen Kontinent, gefolgt von Asien und Lateinamerika. Für das Auswahlverfahren mit ausschlaggebend ist die OECD-Liste (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Nach der ursprünglichen Idee des Notfonds sollten vorrangig Studierende aus Entwicklungsländern gefördert werden, die nach dem Studium in ihre Heimat zurückkehren. Heute ist es so, dass sich die Antragsteller verpflichten, im Anschluss an ihr eigenes Studium Entwicklung zu fördern, in der Heimat oder anderen OECD Ländern. Evangelische Studierendengemeinde im Herzen der Stadt An einem winterlichen Tag begebe ich mich auf den Weg zur Evangelischen Studierendengemeinde Berlin (ESG). Im Herzen der Stadt gelegen, unweit der Oranienburger Straße, ist sie gut zu erreichen und für jeden Interessenten geöffnet. Da die Adresse von außen etwas unscheinbar wirkt, staunt man beim Betreten der Höfe in der Borsigstraße 5 nicht schlecht über die Größe des Areals, auf dem sich unter anderem ein Wohnheim befindet. Dorthin eingeladen hat mich Pfarrer Fedor Pfistner. Der gebürtige Berliner möchte seine Arbeit für den Notfonds der ESG Berlin vorstellen. EIN BEWEGTES LEBEN Hinsichtlich meines Gesprächspartners lohnt sich jedoch zuvor ein Blick auf ein paar Etappen seines bewegten Lebens. Es war Herrn Pfistner nämlich keineswegs vom Kindesalter an vorgezeichnet, dass er einmal Pfarrer werden würde. Als Jugendlicher war ich erfolgreicher Radleistungssportler in der DDR. Da ich mich weigerte, der FDJ beizutreten, wurde ich allerdings gesperrt. Nachdem ich später das Abitur an der Abendschule nachgemacht habe und die Voraussetzungen für ein Studium an der Humboldt-Universität erfüllte, bekam ich dort aufgrund der Totalverweigerung des Wehrdienstes keine Zulassung. So blieb mir als einzige Option für ein Studium die Theologische Universität. Während meines Praktikums wurde ich dann zum Glauben bekehrt, erzählt der Absolvent der Predigerschule Paulinum. Ganz kurz gesagt, wollte Jesus die Welt verändern. Das brachte mich ihm näher. Fedor Pfistner fühlt sich zeitlebens der Musik verbunden. Mehr als 200 Songs stammen aus seiner Feder. Konzerte gab der Liedermacher aus Leidenschaft auch noch in den Tagen, als er Gemeindepfarrer war. Es verwundert BEDÜRFTIGKEIT UND SOZIALES ENGAGEMENT SIND VORAUSSETZUNG Was neben der Bedürftigkeit allerdings vorausgesetzt wird, ist ein gesellschafts- oder entwicklungspolitisches Engagement. Hierzu zählen unter anderem von der ESG angebotene Seminare oder auch Veranstaltungen des Studienbegleitprogramms (StuBe) Berlin-Brandenburg. So veranstalten Studierende Themenveranstaltungen und Informationsabende für andere Studierende, bei denen man Dinge wie das Erstellen und Abhalten von Präsentationen üben und gleichzeitig noch neue Leute kennen lernen kann. Ein Beispiel ist der am Abend meines Besuches stattfindende Kamerunabend. Solche Veranstaltungen sind eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer einmal teilnimmt, kommt zumeist auch wieder. Und wer sich mehr engagiert, hat oft bessere Chancen bei Bedarf berücksichtigt zu werden, erklärt der Notfondspfarrer. Obwohl er die Funktion zu Beginn nicht freiwillig ausübte, macht ihm die Arbeit mittlerweile großen Spaß, was man ihm während des Gesprächs sichtlich anmerkt. Sämtliche Informationen über den Notfonds, den Weg der Antragstellung und die Veranstaltungen von StuBe sowie der ESG Berlin findet man im Internet unter à ZUKUNFTSPLÄNE Eine Anregung für die Zukunft des Projekts wäre die Umstellung auf ein geteiltes Fördersystem. Pfarrer Pfistner plädiert für die Beibehaltung einer dann monatsweise gezahlten Nothilfe. Darüber hinaus wünscht er sich eine Ausweitung der Förderung für ausgewählte Studierende ähnlich eines Stipendiums, die sich in besonderem Maße profilieren. Die persönliche Zukunft betreffend schmiedet er auch schon eifrig Pläne. Legt der ehemalige Schifferpfarrer im Ruhestand an, möchte er ein Buch mit dem Titel Der Mensch das biologische Wesen verfassen. Ich danke für das informative und unterhaltsame Gespräch in netter Atmosphäre. [Carsten Ueberschär] Foto[M]: ostill / 123RF Stock Foto 20 Nahaufnahme

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