Anwenderhandbuch. Antragstellung Online Fördermittel Landwirtschaft über Internet in Brandenburg

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2 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung Verantwortlichkeit, Ablaufplanung Kurzübersicht Voraussetzungen Technische Voraussetzungen Installation Allgemeine Informationen zur Installation Installation starten Ablauf der Installation Client starten Installation eines PDF-Programms Allgemeine Einstellungen Einstellungen zum Proxy-Server bzw. zur Firewall Verbindungseinstellungen Einstellungen zum PIAV-Nachrichtendienst Einstellungen zur Datensicherung Einstellungen zum Arbeitsspeicher Einstellungen zu Anzeigeformaten Hauptfenster Erster Start Dokumentenbaum Dokumente bearbeiten Betriebe verwalten Mandantenfähigkeit Betrieb von CD hinzufügen Betrieb hinzufügen ohne Daten Betrieb ändern Betrieb löschen Betrieb wechseln Allgemeine Angaben zum Antragsteller Was sind Allgemeine Angaben zum Antragsteller? Änderungsübersicht anzeigen Flächendaten Schlagübersicht Prämienflächen Summenübersicht Änderungsübersicht Nutzungsnachweis Datenkontrolle Was ist eine Datenkontrolle? Der Kontrollbericht Kontrollbericht-Funktionen Beispiel-Kontrollbericht Kommunikation Kommunikation mit dem profil inet - Server Kommunikation via Proxy Serverzertifikat ii

3 11. Anmeldung Anmeldung am Server Einsichtnahme in Ihre Antragsunterlagen Antragsdaten zur Einsichtnahme senden Antragsdaten für Einsichtnahme speichern Einreichen Datenträger mit Datenbegleitschein Einzureichende Dokumente auswählen Erklärungen bestätigen Datenkontrolle Datenpaket speichern Online mit Datenbegleitschein Einzureichende Dokumente auswählen Erklärungen bestätigen Datenkontrolle Dokumente absenden Update Manuelles Update Automatisches Update Fakultatives Update Obligatorisches Update Ausführen des Update Datensicherung, Datenwiederherstellung Was ist eine Datensicherung? Datensicherung durchführen Wiederherstellung einer Sicherung Abgesicherter Modus Problembericht senden Datensicherung wiederherstellen Supportmeldung Problembehebung... Stichwortverzeichnis... iii

4 Abbildungsverzeichnis 4.1. Einstellungen ändern Einstellungen zum Proxy-Server Verbindungseinstellungen Einstellungen PIAV-Nachrichtendienst Karteikarte "Sicherung" im Einstellungsdialog Hauptfensteransicht Ansichten des Dokumentenbaums Verbindungsaufnahme mit dem profil inet - Server Beispiel für Kommunikation via Proxy Beispiel für Kommunikation via NTLM-Proxy Serverzertifikat bestätigen (Beispiel) "Datenpaket speichern" im Einreichassistenten "Brennen vorbereiten" im Einreichassistenten Windows bereit zum Brennen Dateien zum Brennen auswählen Dateien zum Brennen in anderen Betriebssystemen anzeigen Dateien zum Brennen in anderen Betriebssystemen auswählen "Dokumente absenden" im Einreichassistenten Download-Fenster Fakultative Update-Frage Obligatorische Update-Frage Update ausführen-frage Update Programm Dialog "Datensicherung" Dialog "Übersicht über vorhandene Sicherungen" iv

5 Tabellenverzeichnis 2.1. PC-Konfiguration Internet-Konfiguration Berechnungsvorschriften für Prämienflächen Probleme, mögliche Ursachen und Lösungsvorschläge v

6 1. Einführung 1.1. Verantwortlichkeit, Ablaufplanung Wie auch bei der Antragstellung über Papierformulare sind Sie als Antragsteller voll verantwortlich für die inhaltlich richtige und vollständige Ausfüllung aller Formulare, auch wenn Sie von profil inet umfangreiche Unterstützung dabei erhalten. Insbesondere betrifft das auch die termingerechte Einreichung des Antrages. Warten Sie nicht bis zum letzten Abgabetag mit der Stellung des Antrages. Trotz aller Maßnahmen kann es zu Störungen im Betrieb des profil inet - Servers, der Datenübertragung im Internet oder der Funktion Ihres eigenen PCs kommen, die dann eine verspätete Einreichung bewirken Kurzübersicht 1. Installation. Von ihrem zuständigen Amt erhalten Sie die CD mit der Antragssoftware. Zunächst müssen Sie die Software, die sich auf dieser CD befindet, auf ihrem Computer installieren, siehe hierzu Kapitel Installation. 2. Betrieb hinzufügen. Sobald der profil inet -Client gestartet ist, werden Sie aufgefordert Ihre ZIDBetriebsnummer einzugeben, um im ersten Schritt Ihren Betrieb ohne Daten hinzuzufügen, siehe hierzu auch Kapitel Betriebe verwalten. 3. Vorjahresdaten vortragen. Nachdem Sie Ihren Betrieb angelegt haben, sollten Sie die Vorjahresdaten vom Server vortragen, um das Ausfüllen des Antrags zu beschleunigen. Rufen Sie hierfür den Menüpunkt Betriebe / Daten vortragen / Vorjahresdaten online vortragen auf. 4. Vorjahresdaten überprüfen. Sobald der profil inet -Client gestartet ist, ist es empfehlenswert zuerst alle Dokumente, für die Vorjahresdaten verfügbar sind, grob zu überprüfen. In der Regel verfügen Stammund Flächendaten über Vorjahresdaten. Sollten die Vorjahresdaten fehlen oder fehlerhaft sein, so sind eine nicht erfolgreiche Installation, eine defekte CD oder die Benutzung des falschen Betriebes mögliche Fehlerquellen. Kontaktieren Sie in einem solchen Fall ihr zuständiges Amt oder falls verfügbar, die zuständige Hotline. 5. Flächendaten bearbeiten. Nachdem Sie die Vorjahresdaten überprüft haben, ist die Bearbeitung der Flächendaten als erster Arbeitsschritt gut geeignet. In vielen Fällen werden bei Änderungen an den Flächendaten Informationen wie Flächensummen etc. in andere Dokumente vorgetragen. 6. Dokumente ausfüllen. Als nächter Schritt können nun alle anderen Dokumente, die eingereicht werden sollen, ausgefüllt werden. 7. Datenkontrolle durchführen. Vor dem Einreichen ist die Durchführung der Datenkontrolle sehr empfehlenswert. Die festgestellten Fehler sollten dann gleich behoben werden und die Kontrolle erneut durchgeführt werden. Es ist empfehlenswert, die Datenkontrolle auch bereits während des Ausfüllens von Dokumenten durchzuführen, um die Zusammenhänge zwischen den Dokumenten und die damit verbundenen Kontrollmeldungen besser zu verstehen. 8. Dokumente einreichen. Am Ende reichen Sie die ausgefüllten Dokumente mit dem Einreichassistenten ein, siehe hierzu Kapitel Einreichen. 1

7 2. Voraussetzungen 2.1. Technische Voraussetzungen Um mit dem profil inet - Client arbeiten zu können, benötigen Sie folgenden PC 1 2. Tabelle 2.1. PC-Konfiguration Kategorie Minimum Empfohlen Arbeitsspeicher 512 MB 2 1 GB 2 Prozessor 1,6 GHz 3 GHz Festplattenplatz 1 GB Auflistung 1 Betriebssysteme Windows XP, Vista, 7, 8 Für die Nutzung der online-funktionalitäten benötigen Sie folgende Komponenten 3 4. Tabelle 2.2. Internet-Konfiguration Kategorie Unterkategorie Internet - Zugang Firewall - Freigabe 3 javaw.exe 4 Minimum Empfohlen 56 KBit/s (Modem) 2000 KBit/s (DSL) Internetzugriff 1 Der benötigte Festplattenplatz ist abhängig von der Größe betriebsbezogener Daten und kann unter Umständen wesentlich größer ausfallen. 2 Der benötigte Arbeitsspeicher ist unter Vista, Windows 7 und Windows 8 doppelt so hoch. 3 Die Firewall-Freigabe wird nur dann benötigt, wenn Sie eine Firewall zur Abschirmung Ihrer Internetverbindung einsetzen. 4 javaw.exe aus dem jre / bin Verzeichnis im Installationsverzeichnis des profil inet - Client 's 2

8 3. Installation 3.1. Allgemeine Informationen zur Installation Um mit der Antragstellung ohne permanente Verbindung zum Internet arbeiten zu können, müssen einige Voraussetzungen auf Ihrem PC geschaffen werden: Installation PDF-Viewers zum Druck der Antragsformulare (PDF - Format), falls noch nicht auf Ihrem PC vorhanden. In der Regel wird hier der Acrobat Reader für die Anzeige und den Druck von PDF-Dokumenten genutzt. Installation von profil inet zur Verwaltung der lokal gespeicherten Daten Bitte prüfen Sie zuerst, ob die technischen Voraussetzungen zur Installation der profil inet - Software auf Ihrem PC gegeben sind, siehe Kapitel Voraussetzungen. Die Installation von profil inet ist auf der CD verfügbar, die Sie beim Landwirtschaftsamt erhalten. Ihre Daten aus dem Vorjahr holen Sie mit dem installierten profil inet-client vom Server ab Installation starten Legen Sie die CD, die Sie von der zuständigen Behörde erhalten haben, in das CD-Laufwerk ein. Falls das Autoplay aktiviert ist, öffnet sich der Internet Browser. Wählen Sie anschließend den Link zum Installieren. Führen Sie die Installation direkt von der CD aus, damit alle Dateien für Ihre Antragstellung mitkopiert werden können. Wird das direkte Starten der Installation von der CD durch den Internet Browser unterbunden (zum Beispiel wird nur ein Download angeboten) oder ist das Autoplay deaktiviert, so können Sie folgendermaßen vorgehen, um die Installation zu starten: Variante "direkt von CD ohne Internet Browser starten". 1. Windows-Explorer öffnen (z.b. "Arbeitsplatz" auf dem Desktop mit Doppelklick der linken Maustaste anklicken) 2. Inhalt der CD anzeigen lassen, indem Sie das Laufwerk, in dem die CD liegt, mit Rechtsklick markieren und im aufgehenden Popupmenü den Menüpunkt "Öffnen" aufrufen. 3. Installation starten, indem Sie die entsprechende exe-datei mit Doppelklick starten Variante "von der Festplatte starten". 1. Alle auf der CD enthaltenen Dateien, sowie Vorjahresdaten in einen Ordner auf der Festplatte kopieren. 2. Installation starten, indem Sie die entsprechende exe-datei mit Doppelklick starten Ablauf der Installation Wenn Sie die Installation gestartet haben, wird der Installationsvorgang vorbereitet. Dies kann einige Zeit dauern. Anschließend werden Sie mit Hilfe des Assistenten durch die Installation geführt. Es erscheinen folgende Fenster: 1. Einführung. Einführungsbildschirm, auf dem kurz erläutert wird, was während der Installation passiert. 3

9 2. Installationsverzeichnis wählen. Hier können Sie das Verzeichnis auswählen, in dem das Programm installiert werden soll. Es muss sichergestellt sein, dass auf dem Laufwerk genügend Platz vorhanden ist. Das Benutzerkonto, mit dem Sie das installierte Programm nachher nutzen wollen, muss im Zielordner inkl. aller Unterordner über die Lese-, Änderungs- sowie Schreibrechte verfügen. 3. Installationsbericht. Dieses Fenster liefert Ihnen eine kurze Zusammenfassung und zeigt u.a. an, wo das Programm installiert wird. 4. Programm wird installiert. Während der Anzeige dieses Fensters, werden die Daten von der CD auf Ihren Computer kopiert und die notwendigen Verknüpfungen angelegt. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern. 5. Rasterdaten installieren. Am Ende der Programminstallation können zusätzlich die Rasterdaten für die Flächenbearbeitung installiert werden. Dazu muss die mitgelieferte Rasterdaten - CD eingelegt und der Haken für 'Rasterdaten jetzt installieren' gesetzt werden. Wenn Sie auf 'Weiter' klicken werden die Rasterdaten von der CD übernommen. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern, da Rasterdaten relativ umfangreich sind. Sie können die Rasterdaten auch später über das Flächenprogramm installieren. 6. Installationsabschluss. Dieses Fenster bestätigt Ihnen, dass die Installation erfolgreich war. Wenn Sie auf 'Fertig' klicken, ist die Installation beendet. Wird die Installation mit einem anderen Benutzerkonto durchgeführt, als dem eigentlichen Programmbenutzer, sollte für das Benutzerkonto des Programmbenutzers die Desktop-Verknüpfung manuell angelegt werden. Außerdem ist in einem solchen Fall auf entsprechende Verzeichnisrechte zu achten, siehe Installationsverzeichnis wählen Client starten Die Windows-Nutzer starten den Client über Start / Programme / ELER-Antrag 2014 BB. Zusätzlich wird auf dem Windows-Desktop eine Verknüpfung angelegt, die Sie mit Doppelklick starten können Installation eines PDF-Programms Damit Sie die in profil inet erzeugten Dokumente anschauen können, benötigen Sie ein PDF-Programm. Es kann z.b. der Acrobat Reader [http://get.adobe.com/de/reader/ ] oder der Foxit Reader [http://cdn01.foxitsoftware.com/pub/foxit/reader/desktop/win/4.x/4.3/enu/ FoxitReader431_enu_Setup.exe] verwendet werden. 4

10 4. Allgemeine Einstellungen Allgemeine Einstellungen zum Programm müssen in der Regel nicht verändert werden. Möchten Sie diese einsehen oder verändern, so können Sie dies über den Menüpunkt Extras / Einstellungen im Hauptfenster tun. Es öffnet sich ein Dialog. Abbildung 4.1. Einstellungen ändern 4.1. Einstellungen zum Proxy-Server bzw. zur Firewall Abbildung 4.2. Einstellungen zum Proxy-Server Sollten Sie innerhalb eines Netzwerkes arbeiten und zur Kommunikation nach Außen, d.h. außerhalb des eigenen Netzes, ein Proxy-Server (auch Firewall genannt) nutzen, so können Sie hier Angaben zum ProxyServer machen. 5

11 Haben Sie die Angaben zum Proxy-Server bereits in den Internetoptionen des Internet Explorers getätigt, so wählen Sie "Einstellungen aus Internet Explorer verwenden". Möchten Sie selbst den Proxy-Server angeben, so wählen Sie "eigene Einstellungen verwenden". Nutzen Sie keinen Proxy-Server, so wählen Sie Direktverbindung. In das Feld Proxy-Server können Sie sowohl die IP-Adresse als auch die Host-Adresse eingeben. Prüft Ihr Proxy-Server, ob Sie die Berechtigung haben, außerhalb des eigenen Netzes zu agieren, so müssen Sie sich am Proxy-Server anmelden. Bei Nutzung eines Personal-Firewalls müssen Sie diesen so einrichten, dass profil inet - Client eine Verbindung zum profil inet - Server herstellen kann. profil inet nutzt SSL und den Standardport 443. Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, können Sie die Schaltfläche "Einstellungen" schließt sich nun. OK betätigen. Der Dialog 4.2. Verbindungseinstellungen Zu der angezeigten Server-Adresse wird eine Verbindung aufgebaut, um Daten zu senden bzw. zu empfangen. profil inet überträgt nicht-personenbezogene Daten unverschlüsselt (z.b. Programm-Updates). Dafür wird das Standard-Internetprotokoll HTTP (Port 80) genutzt. Personenbezogene Daten (Antragsdaten) werden standardmäßig verschlüsselt übertragen. Dazu wird das Protokoll HTTPS (Port 443) genutzt. Sollte es Ihnen aus technischen Gründen nicht möglich sein, Ihre Antragsdaten verschlüsselt zu übertragen (z.b. Proxy-Server verhindert dies), Abbildung 4.3. Verbindungseinstellungen so können sie mittels eines Haken in "unverschlüsselte Verbindung" Ihre Antragsdaten unverschlüsselt übertragen. Warnung Diesen Haken sollten Sie nur im Notfall bzw. wenn es unbedingt nötig ist setzen! Sie können einen Verbindungstest durchführen indem Sie auf die Schaltfläche "Verbindung testen..." drücken. Dabei werden geänderte Proxy-Einstellungen berücksichtigt Einstellungen zum PIAV-Nachrichtendienst Um mit der Software AgroView Daten austauschen zu können, gibt es einen Nachrichtendienst. Warnung Verändern Sie diese Einstellungen nur, wenn dies unbedingt nötig ist. 6

12 Abbildung 4.4. Einstellungen PIAV-Nachrichtendienst profil inet und AgroView kommunizieren über festgelegte Ports mittels einer Socket-Verbindung. Nutzen Sie eine Personal Firewall auf Ihrem PC, so stellen Sie sicher, dass beide Programme über die angegebenen Ports kommunizieren können. In dem Feld "Timeout für Verbindungsaufbau" können Sie die maximal zu wartende Zeit (in Millisekunden) für profil inet zur Verbindungsaufnahme zu AgroView einstellen. In der Regel genügt hier ein Wert unter In dem Feld "Timeout für Antwort" können Sie die maximal zu wartendene Zeit (in Sekunden) für die Beantwortung einer Nachricht durch AgroView einstellen. Für langsamere PCs ist ein höherer Timeout eventuell erforderlich. Die veränderten Einstellungen zum PIAV-Nachrichtendienst können durch Klick auf "Standard" wieder zurückgesetzt werden Einstellungen zur Datensicherung Der profil inet - Client verfügt über eine automatische Sicherungsfunktion. Wählen Sie im Einstellungsdialog die Karteikarte Sicherung, um diese Funktion ihren Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Abbildung 4.5. Karteikarte "Sicherung" im Einstellungsdialog 7

13 Hier haben Sie nun die Möglichkeit über den Knopf Durchsuchen... bzw. das Eingabefeld den Speicherort festzulegen. Das automatische Sichern beim Beenden des Programms kann also aktiviert, deaktiviert oder zur Nachfrage eingestellt werden Einstellungen zum Arbeitsspeicher Im profil inet - Client kann der maximale Verbrauch des Arbeitsspeichers eingestellt werden. Wählen Sie im Einstellungsdialog die Karteikarte Arbeitsspeicher, um diese Einstellung vorzunehmen. Die Änderung dieser Einstellung ist im Normalfall nicht erforderlich und ist für Ausnahmefälle, wie z.b. Betriebe mit sehr vielen Flächendaten gedacht. Bitte beachten Sie, dass wenn der eingestellte Wert den physischen Arbeitsspeicher ihres PC übersteigt, kann es dazu kommen, dass das Betriebssystem auf die Festplatte auslagert. Wenn dies eintreten sollte, so wird das Programm deutlich langsamer reagieren als sonst. Es wird daher empfohlen ggf. den Arbeitsspeicher aufzurüsten Einstellungen zu Anzeigeformaten In der Karteikarte Anzeigeformate können Sie einstellen, wie die Betrieb im profil inet dargestellt werden soll. Sie können dabei entscheiden, ob die Betriebsnummer oder der Betriebsname an erster Stelle angezeigt werden sollen. 8

14 5. Hauptfenster 5.1. Erster Start Nach einer Installation des profil inet - Clients werden Sie aufgefordert Ihre EU-Betriebsnummer einzugeben. Nachdem der Betrieb erfolgreich hinzugefügt wurde und die Vorjahresdaten vom Server vorgetragen wurden, können Sie sofort mit der Bearbeitung beginnen. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit selber Betriebe hinzuzufügen und Vorjahresdaten vorzutragen. Nach dem Vortragen der Vorjahresdaten erfolgt ein Wechsel zur Flächenbearbeitung in AgroView. Wenn Sie zurück zu profil inet wechseln, sehen Sie folgendes Fenster: Abbildung 5.1. Hauptfensteransicht Oben befinden sich alle Menüpunkte, die Sie zur Bearbeitung Ihrer Dokumente und zur Verwaltung des profil inet - Client benötigen. Die wichtigsten Funktionen finden Sie als kleine Bilder unter der Menüleiste Dokumentenbaum Im linken Teil des Hauptfensters befindet sich der Dokumentenbaum. Hier finden Sie alle Dokumente, die mit profil inet bearbeitet werden können. Für den Dokumentenbaum gibt es zwei Ansichten. 9

15 Abbildung 5.2. Ansichten des Dokumentenbaums In der Baumansicht können Sie alle Dokumente einsehen. In der Listenansicht sehen Sie nur die letzte Version von jedem Dokument. Einzelne Dokumente sind in Ordner gruppiert. Die Ordner können Sie durch Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch einen Klick auf das Symbol aufklappen Dokumente bearbeiten Die Formulare sind durch die Symbole Dokument noch nicht bearbeitet Dokument bearbeitet Dokument eingereicht gekennzeichnet. Wenn Sie ein Formular öffnen möchten, so können Sie dies durch einen Doppelklick auf das Formular oder durch Klicken auf den Knopf tun. 10

16 Unter dem Menüpunkt Dokumente finden Sie alle Aktionen, die zu einem Dokument durchgeführt werden dürfen. Es werden immer nur die Menüpunkte aktiviert, die zulässig sind. Zum Beispiel können Sie kein unbearbeitetes Dokumet speichern. Sie können mehrere Formulare gleichzeitig öffnen, die standardmäßig rechts neben dem Dokumentenbaum angezeigt werden. Über dem geöffneten Dokument befindet sich die Dokumentennavigationsleiste. Mit Klick auf den Fenstertitel kann ein geöffnetes Fenster in den Vordergrund geholt werden. Mittels Klick auf das X im Dokumentenfenster rechts oben oder in der Dokumentennavigationsleiste wird ein geöffnetes Dokument geschlossen. 11

17 6. Betriebe verwalten 6.1. Mandantenfähigkeit Der profil inet - Client ist mandantenfähig, das heißt, Sie können in profil inet mehrere Betriebe bearbeiten. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Betrieb von CD hinzufügen Betrieb ohne Daten hinzufügen Betrieb ändern Betrieb löschen Betrieb wechseln 6.2. Betrieb von CD hinzufügen Betätigen Sie den Menüpunkt Betriebe / Betrieb / Hinzufügen / Hinzufügen von CD. Sie werden aufgefordert, die Antrags-CD einzulegen und das CD-Laufwerk auszuwählen. profil inet legt den Betrieb, zu dem Daten auf der CD vorliegen, automatisch an. Vorhandene Vorjahresdaten trägt profil inet entsprechend ihrer Auswahl in die betreffenden Dokumente vor Betrieb hinzufügen ohne Daten Nutzen Sie den Menüpunkt Betriebe / Betrieb / Hinzufügen / Hinzufügen ohne Daten, um einen Betrieb in profil inet hinzuzufügen, zu dem Sie gerade nicht über Daten auf CD verfügen Betrieb ändern Mit dem Menüpunkt Betriebe / Betrieb / Ändern können Sie den Anwendertyp und die eingetragene Kennung ändern. Anwendertyp: Der Anwendertyp ist entscheidend bei einer Anmeldung am profil inet - Server, wenn Sie profil inet - Internetfunktionen, wie z.b. das Einreichen über Internet nutzen wollen. Antragsteller: Sie arbeiten als Antragsteller. Beauftragter: Sie arbeiten für mehrere Antragsteller und besitzen auf der ZID eine Bevollmächtigung. Mitbenutzer: Verwenden Sie bei der Anmeldung an der ZID eine Mitbenutzerkennung, wählen Sie als Anwendertyp Mitbenutzer aus. Beauftragter mit Mitbenutzerkennung: Sie verfügen sowohl über eine Bevollmächtigung für diesen Antragsteller zu arbeiten als auch über eine Mitbenutzerkennung auf der ZID. Beauftragten-Kennung: Als Beauftagter tragen Sie hier Ihre Beauftragtenkennung ein. Besitzen Sie auf der ZID eine Bevollmächtigung, tragen Sie Ihre Betriebsnummer auf der ZID ein. 12

18 Mitbenutzer-Kennung: Arbeiten Sie als Mitbenutzer, tragen Sie hier Ihre Mitbenutzerkennung der ZID ein. Mitarbeiter im Amt tragen Ihre Nutzerkennung ein Betrieb löschen Durch Betätigen des Menüpunkts Betriebe / Betrieb / Entfernen werden alle betriebsbezogenen Daten (d.h. alle Antragsdaten) die in profil inet zum Betrieb gespeichert sind, von Ihrem PC gelöscht Betrieb wechseln Über den Menüpunkt Betriebe / Betrieb / Wechseln zu können Sie zu einem anderen in profil inet bereits vorhandenen Betrieb wechseln, um die Daten des anderen Betriebes zu bearbeiten. Auswahlliste Alternativ können Sie auch die Auswahlliste über dem Dokumentenbaum verwenden. 13

19 7. Allgemeine Angaben zum Antragsteller 7.1. Was sind Allgemeine Angaben zum Antragsteller? Allgemeine Angaben zum Antragsteller sind: Namen, Anschriften, Bankverbindungen, Angaben zur Rechts- und Betriebsform, Verzeichnis der Gesellschafter bzw. Mitglieder von Kooperationen und Angaben zu den Betriebsstätten und dem Betriebsprofil Beim ersten Einreichen von Dokumenten an Ihr Amt müssen unbedingt die Allgemeinen Angaben zum Antragsteller enthalten sein Änderungsübersicht anzeigen Eine Übersicht über die Änderungen in den allgemeinen Angaben zum Antragsteller erhalten Sie, indem Sie den Menüpunkt Dokumente/ Änderungsübersicht Stammdaten auswählen. Die geöffnete Änderungsübersicht enthält ein Drucker-Symbol. Darüber wird die Anzeige im Acrobat Reader gestartet, über den Sie die Änderungsübersicht auch ausdrucken können. 14

20 8. Flächendaten 8.1. Schlagübersicht Mit der Schlagübersicht erhalten Sie eine Auflistung aller in profil inet/agroview erfaßten Schläge. Die Übersicht wird angezeigt, indem Sie den Menüpunkt Dokumente/ Schlagübersicht anzeigen auswählen. In der geöffneten Schlagübersicht sehen Sie ein Drucker-Symbol. Damit wird der Acrobat Reader gestartet, über den Sie die Schlagübersicht auch ausdrucken können Prämienflächen Die Übersicht der Prämienflächen bietet Ihnen eine Zusammenfassung Ihrer Fläche gemäß der angegebenen Aktivierungen, Nutzungscodes, Bindungen und Landschaftselemente. Die Übersicht kann über den Menüpunkt im Hauptfenster Dokumente / Prämienflächen anzeigen geöffnet werden. Die Prämienflächen setzen sich dabei wie folgt zusammen: Tabelle 8.1. Berechnungsvorschriften für Prämienflächen Prämienfläche Berechnungsvorschrift ELER FP 50 Ausgleich von Kosten und Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung Einkommensverlusten für Landwirte in Natura N,12N,13N,14N,21N,22N,24N,25N,30N,31N,32N,51N,52N,53N Gebieten - Förderantrag FP 60 - Ausgleich naturbedingter Nachteile zugunsten Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung von Landwirten im benachteiligten Gebiet Spreewald 61N,62N,63N - Förderantrag KULAP 2014 FP 880 Ökologischer Landbau - Förderantrag FP 810 Extensive Förderantrag Grünlandbewirtschaftung Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung 781,782,783,784,785 - Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung 711,711a,711b,711c,712a,712b,712c,712d FP 820 Pflege von Heiden, Trockenrasen und anderen Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung sensiblen Grünlandstandorten - Förderantrag 721,722,723,724,725 FP 840 Klima, Wasser und Boden schonende Nutzung Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung von Ackerland als Grünland oder Umwandlung von 741a,741b Ackerland in Grünland - Förderantrag FP 850 Förderung Förderantrag extensiver Obstbestände - Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung 751 FP 860 Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen - Nettofläche + LE, wenn Nutzungscode mit Bindung Förderantrag 761,761a,762 Grünland als Bezugsbasis zur Prüfung vom RGV Besatz von mindestens 0,5 RGV je ha Grünland. 15

21 Tabelle 8.2. KULAP 2014 Berechnungsvorschrift FP Extensive Grünlandbewirtschaftung Festgestellte Fläche (Nettofläche + Förderantrag LE) der Antragsparzellen mit NC 057,451,452,453,454,458,459,480,492, 592,994 und der Parzellen mit der Bindung 741b. FP Ökologischer Landbau Förderantrag Festgestellte Fläche (Nettofläche + LE) der Antragsparzellen mit NC 057,451,452,453,454,458,459,480,492, 592,994 und der Parzellen mit der Bindung 741b. Zusätzlich: Wenn 75 % des Ackerlandes mit Ackerfutter(NC 421, 422, 423, 424, 429, 912 und 913) codiert sind, zählen diese festgestellten Flächen zusätzlich zu den Grünlandnutzungscodes für die Ermittlung des Mindest- RGV Besatz dazu Summenübersicht Die Summenübersicht listet alle erfassten Flächen auf. Dabei handelt es sich immer um die Nettofläche aus dem Nutzungsnachweis. Die Übersicht kann über den Menüpunkt im Hauptfenster Dokumente/ Summenübersicht anzeigen geöffnet werden. Die Summen sind nach zwei Merkmalen gruppiert: Summe der Nettofläche zu einem bestimmten Nutzungscode in einem Bundesland Summe der Bruttofläche zu einer bestimmten Bindung in einem Bundesland 8.4. Änderungsübersicht Nutzungsnachweis Mit dem Aufruf des Menüpunktes Dokumente/ Änderungsübersicht Nutzungsnachweis erhalten Sie eine Übersicht über die vorgenommenen Änderungen bei den Flächen. Hier können Sie sehen, welche Schläge hinzugekommen sind, welche Schläge weggefallen sind und welche Schläge sich geändert haben. Ausdrucken können sie sich die Änderungsübersicht, indem Sie auf das Druckersymbol klicken und über das geöffnete Acrobat Reader Dokument die Übersicht drucken. 16

22 9. Datenkontrolle 9.1. Was ist eine Datenkontrolle? Die Datenkontrolle ist eine Funktion in profil inet, mit Hilfe derer Sie Ihre bisherigen Eingaben auf Richtigkeit prüfen können. Die Datenkontrolle können Sie jederzeit über den entsprechenden Menüeintrag Dokumente/ Dokumente kontrollieren oder das Kontrollsymbol in der Symbolleiste aufrufen. Sie wird aber auch vor jedem Einreichvorgang durchgeführt. Die Datenkontrolle führt sowohl eine Kontrolle der Einzeldokumente als auch eine Kontrolle zwischen den Dokumenten, eine sogenannte Querkontrolle, durch. Querkontrollen beinhalten meist aufwändige Überprüfungen und Datenauswertungen und werden daher nur im Kontrollbericht und nicht im jeweiligen Dokument angezeigt. Als Ergebnis der Kontrolle erhalten Sie den Kontrollbericht, der aufführt, welche Hinweise oder Fehler in den kontrollierten Dokumenten gefunden wurden. In den meisten Fällen sind diese Angaben Tipps von profil inet, wo in Ihrem Antrag Fehler enthalten sein könnten - in besonders schwerwiegenden Fällen (fatale Fehler) kann eine solche Fehlermeldung jedoch auch zur Verhinderung des Einreichens führen. Mit dem Aufbau des Kontrollberichts beschäftigt sich der nächste Abschnitt Der Kontrollbericht Der Kontrollbericht enthält alle Hinweise, die profil inet bei der Datenkontrolle aufgedeckt hat. Er ist in der folgenden Form aufgebaut: 1. Allgemeine Angaben zur Kontrolle (z.b. Antragsteller oder Zeitpunkt der Datenkontrolle) 2. Auflistung der kontrollierten Dokumente 3. Kontrollergebnisse zu den einzelnen Dokumenten Die einzelnen Fehlermeldungen können verschiedene Schweregrade besitzen. Es folgt eine kurze Erklärung der Schweregrade: Hinweise (schwarz) - es handelt sich nicht direkt um einen Fehler, sondern eher um einen Hinweis darauf, was zu den Angaben zusätzlich zu beachten ist. Warnungen (magenta) - Die Warnungen sind Hinweise, die potenzielle Fehler aufdecken. Fehler (rot) - Hierbei handelt es sich um festgestellte Fehler, die vor dem Einreichen des Antrags behoben werden sollten. Ausschluss (rot) - Dieses Dokument wird vom Einreichen ausgeschlossen. Die Meldung ist als Hinweis zu verstehen. fatale Fehler (rot und fett) - Die festgestellten Fehler sind sehr schwerwiegend und müssen vor dem Einreichen behoben werden. Hinter den meisten Fehlermeldungen befinden sich eine oder mehrere Lupen (s. Bildschirmfoto unten). Wenn Sie auf eine solche Lupe klicken, gelangen Sie zu dem Formular, dass den Fehler verursacht hat. 17

23 9.3. Kontrollbericht-Funktionen Wenn Ihnen das Fenster mit den Kontrollergebnissen angezeigt wird, haben Sie die Möglichkeit unterschiedliche Funktionen des Berichts zu nutzen (dies gilt nicht, wenn der Kontrollbericht während des Einreichens angezeigt wird): Minimieren. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie den Kontrollbericht an den unteren Fensterrand schieben. Dies lohnt sich besonders, um in fehlerhaften Dokumenten zu editieren und die Kontrollergebnisse trotzdem im Auge zu behalten. Im minimierten Zustand erhalten Sie eine Funktion, um den Kontrollbericht wieder als eigenständiges Fenster anzuzeigen. Kontrolle erneut durchführen. Über diese Funktion rufen Sie die Kontrolle erneut auf. Dies kann z.b. notwendig sein, wenn Sie Änderungen an fehlerhaften Dokumenten vorgenommen haben und überprüfen wollen, ob die Fehler mit diesen Änderungen behoben sind. Drucken. Mit Hilfe der Druckfunktionen können Sie den Kontrollbericht in ein PDF-Dokument umwandeln und dieses z.b. auf Ihrer Festplatte speichern oder direkt über Ihren Drucker ausdrucken Beispiel-Kontrollbericht Das Bild zeigt Ihnen einen beispielhaften Kontrollbericht mit Anmerkungen. 18

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