Installationshandbuch. MashZone Installation. Version 9.6

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1 MashZone Installation Version 9.6 Februar 2014

2 Dieses Dokument gilt für MashZone ab Version 9.6. Hierin enthaltene Beschreibungen unterliegen Änderungen und Ergänzungen, die in nachfolgenden Release Notes oder Neuausgaben bekanntgegeben werden. Copyright Software AG, Darmstadt, Deutschland und/oder Software AG USA, Inc., Reston, VA, Vereinigte Staaten von Amerika, und/oder ihre Lizenzgeber. Der Name Software AG, webmethods und alle Software AG Produktnamen sind entweder Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der Software AG und/oder der Software AG USA, Inc und/oder ihrer Lizenzgeber. Andere hier erwähnte Unternehmens- und Produktnamen können Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Nähere Informationen zu den Patenten und Marken der Software AG und ihrer Tochtergesellschaften befinden sich unter Die Nutzung dieser Software unterliegt den Lizenzbedingungen der Software AG. Diese Bedingungen sind Bestandteil der Produktdokumentation und befinden sich unter und/oder im Wurzelverzeichnis des lizensierten Produkts. Diese Software kann Teile von Drittanbieterprodukten enthalten. Die Hinweise zu den Urheberrechten und Lizenzbedingungen der Drittanbieter entnehmen Sie bitte den "License Texts, Copyright Notices and Disclaimers of Third Party Products". Dieses Dokument ist Bestandteil der Produktdokumentation und befindet sich unter und/oder im Wurzelverzeichnis des lizensierten Produkts.

3 Inhalt 1 Allgemeines Hinweise für die Benutzung des Handbuches Hard- und Software-Anforderungen Infrastrukturkomponenten Apache ZooKeeper Load Balancer Cloud Agent Cloud Controller Zentrale Benutzerverwaltung Hinweise zur Installation Process Performance Manager PPM Customizing Toolkit PPM Process Extractor SAP-2-PPM Installation unter Windows Installation starten SSL- und Proxy-Einstellungen Produktgruppe wählen Installationsordner und -rechner wählen Produkte wählen Lizenzbestimmungen annehmen System konfigurieren PPM Analysis GUI konfigurieren Installation fertigstellen Installation unter Linux nach der Installation PPM Datenbanktreiber installieren Lizenz importieren Mandanten anlegen Demodatenbank anlegen Mandanten übernehmen PPM starten MashZone PPM-Demo-Dashboard installieren MashZone starten MashZone 2.3 nach MashZone 9.6 migrieren Performance Dashboard Performance Dashboard starten Anwendungen deinstallieren I

4 1 Allgemeines Das Installationshandbuch beschreibt das zur Installation der Produkte Process Performance Manager (PPM) und MashZone und der für beide Produkte erforderlichen Infrastruktur (Seite 4). Außerdem erhalten Sie wichtige Hinweise, was bei der Installation der einzelnen Produkte zu beachten ist und wie Sie nach der Installation vorgehen. Sie können die Produkte und die Infrastruktur zusammen oder unabhängig voneinander installieren. Mit Hilfe des Installationsprogramms Software AG Installer können Sie MashZone in der Edition Enterprise und PPM inklusive CTK, den Extraktoren CSV-2-PPM, JDBC-2-PPM, SAP-2-PPM, Universal Messaging-2-PPM und den Content Packages SAP/SD und SAP/MM installieren. Zusätzlich können Sie die Anwendung PPM Analysis GUI installieren. PPM Analysis GUI ermöglicht Ihnen den Zugriff auf ein entferntes PPM-System ohne Web-Browser, ähnlich dem Zugriff mit Hilfe eines Browser-Applet. Für PPM Analysis GUI ist die lokale Installation der Infrastruktur nicht erforderlich. Der Software AG Installer ermöglicht MashZone und PPM unter verschiedenen freigegebenen Betriebssystemen zu installieren, siehe Kapitel Hard- und Software-Anforderungen (Seite 3). Detaillierte Informationen zur Verwendung des Software AG Installer erhalten Sie in der Dokumentation Using the Software AG Installer. Das PPM- und MashZone-Installationshandbuch setzt die Kenntnisse der Dokumentation Using the Software AG Installer voraus. Die aktuellen Produkte und Dokumentationen können Sie auf der Software AG-Download-Seite (https://empower.softwareag.com/products/default.asp) herunterladen. 1

5 2 Hinweise für die Benutzung des Handbuches Dieses Kapitel enthält Hinweise, die Ihnen die Arbeit mit dem Handbuch erleichtern. Im Handbuch werden Menüelemente, Dateinamen usw. durch folgende Schreibweisen und Formatierungen kenntlich gemacht. Schreibweise/Formatierung Menüelemente, Tastenkombinationen, Dialogfelder, Dateinamen, Eingaben, die Sie per Tastatur vornehmen sollen, usw. werden durch fette Buchstaben dargestellt. Abfolgen von Menüs und Menüelementen werden getrennt durch Schrägstriche hintereinander gehängt. Eingaben, über deren Inhalt Sie entscheiden, werden durch fette Buchstaben hervorgehoben und in spitzen Klammern eingeschlossen. Einzeilige Beispieltexte, z. B. ein langer Verzeichnispfad, die aus Platzgründen über mehrere Zeilen dargestellt werden müssen, werden am Zeilenende durch das Zeichen getrennt. Beispiel Geben Sie als Benutzernamen system und als Kennwort manager ein. Klicken Sie auf Hilfe, um die Menüelemente für die Hilfe und weitere Informationsbereiche zu öffnen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Diagrammhintergrund und wählen Sie Anzeigeoptionen/Absolute Kennzahlenwerte anzeigen. Geben Sie den Pfad <Verzeichnis>\PPM ein. D:\Programme\ppm\ xml\adapter Besondere Textstellen sind im Handbuch extra gekennzeichnet: Warnung Warnungen geben Ihnen Hinweise, ohne deren Beachtung Datenverlust möglich ist oder ein Sicherheitsrisiko entstehen kann. Tipp Tipps kennzeichnen Verweise auf Erläuterungen z. B. in Handbüchern oder der Online-Hilfe. Siehe auch Verweist auf weitere Informationen zum gleichen Thema oder verwandte Themen innerhalb des Dokuments. 2

6 3 Hard- und Software-Anforderungen Die Installation von PPM und MashZone ist unter verschiedenen Betriebssystemen getestet und freigegeben. Detaillierte Hinweise zu den unterstützten Betriebssystemen, Java VM-Versionen und Datenbanken entnehmen Sie bitte den webmethods Systemanforderungen. 3

7 4 Infrastrukturkomponenten Eine Produktinstallation umfasst die einzelnen Produktkomponenten und als deren gemeinsame Basis verschiedene Infrastrukturkomponenten. Alle installierten Produkte greifen auf die gleiche Infrastruktur zu, die aus verschiedenen, funktionalen Komponenten besteht. Die Infrastrukturkomponenten können unabhängig von den Produktkomponenten auf beliebigen Rechnern installiert sein. Dies ermöglicht eine flexible, auf verschiedene Rechner verteilte Installation der einzelnen Produkte und Infrastrukturkomponenten. Zur Infrastruktur gehören unter Anderem folgende Komponenten, die Sie zur Installation konfigurieren bzw. verwenden können. Apache ZooKeeper (Seite 4) Load Balancer (Seite 4) Cloud Agent (Seite 4) Cloud Controller (Seite 5) Zentrale Benutzerverwaltung (Seite 5) 4.1 Apache ZooKeeper Die Produktkomponenten und die gemeinsamen Infrastrukturkomponenten (Seite 4) verwenden Apache ZooKeeper als zentralen Registrierungsdienst. Apache ZooKeeper ist ein Dienst für die zentrale Speicherung der Konfigurationsinformationen und Namensgebung der bei ihm angemeldeten Komponenten. Außerdem ermöglicht er eine verteilte Synchronisierung und stellt Gruppendienste bereit. Apache ZooKeeper ermöglicht das Betreiben von verteilten Installationen. Jede Installation hat ihre eigene ZooKeeper-Instanz. Die einzelnen ZooKeeper-Instanzen synchronisieren sich untereinander, d. h. sie tauschen Daten über die Konfiguration der jeweiligen Installation aus. 4.2 Load Balancer Der Load Balancer steuert die Serverlastverteilung bei verteilten Anwendungen bzw. Servern. Hierbei bilden mehrere Rechner einen Verbund, der sich nach außen wie ein einzelnes System verhält. Der Load Balancer ist den Web-Applikationsservern vorgeschaltet und teilt die eingehenden Anfragen auf, da ein einzelner Host nur eine begrenzte Menge an HTTP-Anfragen auf einmal beantworten kann. Der dabei vorgeschaltete Load Balancer fügt der HTTP-Anfrage zusätzliche Informationen dazu, um Anfragen des selben Benutzers an denselben Server zu schicken. 4.3 Cloud Agent Der Cloud Agent ist ein Windows-Dienst, der das Installieren, Konfigurieren, Starten, Stoppen und Überwachen von Produkt- und Infrastrukturkomponenten auf einem einzelnen Rechner 4

8 ermöglicht. Der Cloud Agent wird bei der Installation als Dienst eingerichtet und automatisch gestartet. Jede Installation von Produkt- und Infrastrukturkomponenten verfügt über einen eigenen Cloud Agent. So dass bei einer verteilten Installation entsprechend der Anzahl der Teilinstallationen immer mehrere Cloud Agents aktiv sind. 4.4 Cloud Controller Die Steuerung des Cloud Agent (Seite 4) erfolgt durch den Cloud Controller. Der Cloud Controller ist ein Kommandozeilenprogramm, mit dem man Kommandos an einen aktiven Cloud Agent senden kann. Der angesprochene Cloud Controller kann auf dem lokalen oder einem beliebigen über das Netzwerk erreichbaren Rechner laufen. Der Cloud Controller ist in der Lage, mehrere Cloud Agents zu steuern, und so auch auf mehrere Rechner verteilte Installationen zu erstellen und zu administrieren. Die Kommunikation zwischen Cloud Controller und Cloud Agent (Seite 4)(s) kann verschlüsselt erfolgen. Um Kommandos an einen Cloud Agent (Seite 4) zu übermitteln, ist eine Authentifizierung mit Benutzernamen und Kennwort erforderlich. Sie können den Cloud Controller in der Windows-Programmgruppe Start > Alle Programme > Software AG > Administration starten. Geben Sie in der Kommandozeile das Kommando help ein, um die verfügbaren Kommandos des Cloud Controller und die entsprechenden Beschreibungen anzuzeigen. Detaillierte Informationen zur Handhabung des Cloud Controller erhalten Sie in der Dokumentation PPM-Operation Guide. 4.5 Zentrale Benutzerverwaltung Die zentrale User administration dient zur Verwaltung der Benutzer, Benutzergruppen und Produktlizenzen für PPM und MashZone. Die zentrale User administration ermöglicht die zentrale Einmalanmeldung beider Produkte, das heißt, Benutzer, die sich an einem <Produkt angemeldet haben, brauchen sich nicht erneut an dem anderen Produkt anzumelden. Die Daten der User administration werden von Administratoren mit dem Funktionsrecht Administrator verwaltet. Nach der Installation können Sie Ihre Produktlizenz in der zentralen User administration importieren (Seite 15). 5

9 5 Hinweise zur Installation Bevor Sie mit der Installation beginnen, beachten Sie folgende Hinweise. 5.1 Process Performance Manager Bei der Verwendung des Betriebssystems Windows Vista, Windows 2008 Server, Windows 7 oder Windows 8/8.1 ist zur Ausführung des Setups unbedingt das Benutzerkonto Administrator zu verwenden. Führen Sie hierfür das Installationsprogramm als Administrator aus (Kontextmenüeintrag Ausführen als Administrator). Andere Benutzerkonten, auch wenn diesen Konten Administratorrechte verliehen wurden, funktionieren nicht. Installationen auf eingebundenen Netzlaufwerken und substituierten Laufwerken werden nicht unterstützt. Das Betriebssystem Windows stellt in der Standardkonfiguration lediglich 5000 Ports für TCP/RMI-Verbindungen zur Verfügung. Unter sehr hoher Last (verteilte System, Verwenden Performance Dashboard) können diese 5000 Ports für eine fehlerfreie Kommunikation nicht mehr ausreichend sein. Um den Parameter zu ändern muss die Windows Registry angepasst werden. Folgender Eintrag ist zu ergänzen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters, "MaxUserPort"=dword: Dieses Beispiel setzt die verfügbaren Ports auf PPM Customizing Toolkit PPM Customizing Toolkit steht Ihnen mit der Installation von PPM unabhängig von Ihrem Lizenzschlüssel zur Verfügung. PPM Customizing Toolkit unterstützt Sie bei der Konfiguration von Process Performance Manager. Wenn Sie PPM Customizing Toolkit ohne gültige Lizenz installieren, können Sie seit Version 5.0 PPM-Mandanten erstellen, bearbeiten und löschen. Die mitgelieferte Demodatenbank können Sie auch ohne PPM Customizing Toolkit-Lizenz verwenden (siehe Kapitel Datenbank erstellen (Seite 26)). Wenn Sie PPM Customizing Toolkit unter Windows 2008 Server oder Windows 7 zum Bearbeiten von Mandanten und Konfigurieren als Systemdiente verwenden, führen Sie das Installationsprogramm als Administrator aus (Kontextmenüeintrag Ausführen als Administrator). 6

10 5.3 PPM Process Extractor SAP-2-PPM Den SAP-Java-Konnektor können Sie vom SAP Service Marketplace (http://service.sap.com/connectors) unter SAP Java Connector herunterladen. Installieren Sie diesen gemäß der Installationsanleitung, die bei SAP Java Connector mitgeliefert wird. Die zur Verwendung mit PPM benötigte Version ist in den webmethods-systemanforderungen angegeben. Das SAP JCO Paket besteht in der Regel aus einem Java Teil (jar-datei, z. B. sapjco3.jar) und einem betriebssystemspezifischen Teil (betriebssystemabhängige Bibliothek). Verfahren Sie mit dem betriebssystemabhängigen Teil wie in der SAP Anleitung beschrieben und kopieren Sie die Bibliothek in folgendes Verzeichnis Ihrer Installation: <Installationsverzeichnis>\ppmmashzone\server\bin\work\data_ppm\drivers 7

11 6 Installation unter Windows Mit Hilfe des Installationsprogramms Software AG Installer können Sie PPM, MashZone, PPM Analysis GUI und die Infrastruktur unter Windows installieren. Laden Sie abhängig von Ihrem Betriebssystem, auf dem Sie PPM und MashZone installieren möchten, den entsprechenden Software AG Installer herunter. Detaillierte Informationen zur Verwendung des Software AG Installer erhalten Sie in der Dokumentation Using the Software AG Installer. Die aktuellen Produkte und Dokumentationen können Sie auf der Software AG-Download-Seite (https://empower.softwareag.com/products/default.asp) herunterladen. 6.1 Installation starten Um die Installation vollständig ausführen zu können, müssen Sie das Installationsprogramm mit Administrationsrechten ausführen. Unter MS Windows können Sie standardmäßig ein Programm mit Hilfe des Kontextmenüs als Administrator ausführen. Voraussetzung Die in Kapitel Hard- und Software-Anforderungen (Seite 3) aufgeführten Voraussetzungen sind erfüllt. Sie haben auf dem Rechner, auf dem Sie das Installationsprogramm ausführen, Administrationsrechte. 1. Starten Sie das Installationsprogramm Software AG Installer als Administrator. Der Installationsassistent wird gestartet und die Einführungsseite wird angezeigt. 2. Klicken Sie auf Advanced Options, wenn Sie erweiterte Einstellungen des Software AG Installer vornehmen möchten. 3. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.2 SSL- und Proxy-Einstellungen Sie können SSL für eine sichere Verbindung des Software AG Installer mit dem Server wählen und die einen Proxy-Server angeben. 1. Nehmen Sie Ihre Einstellungen vor. 2. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 8

12 6.3 Produktgruppe wählen Sie können eine Produktgruppe wählen und sich mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort an dem Software AG Empower-Server anmelden. Der Server stellt Ihnen abhängig von der gewählten Produktgruppe und Ihren Benutzerdaten alle für Sie verfügbaren Programme zur Installation bereit. Um ihre Benutzerdaten zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den verantwortlichen Systemadministrator. 1. Wählen Sie das Produkt webmethods und das gewünschte Release, um PPM und MashZone installieren zu können. 2. Geben Sie im Feld User name Ihren Benutzernamen und im Feld Password Ihr Kennwort ein. 3. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.4 Installationsordner und -rechner wählen Geben Sie den Verzeichnispfad und Rechner an, wohin Sie die Produkte installieren möchten. Zusätzlich können Sie den Namen der Programmgruppe angeben, in der die Programmverknüpfungen angelegt werden, standardmäßig Software AG. Geben Sie bitte keinen Ordner unter c:\programme an. Geben Sie den Verzeichnispfad ohne Leerzeichen ein. 1. Nehmen Sie Ihre Einstellungen vor. 2. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.5 Produkte wählen Sie können in dem Produktbaum die einzelnen Produkte wählen, die Sie installieren möchten. Wenn Sie PPM oder MashZone wählen, wird die für PPM und MashZone erforderliche Infrastruktur automatisch mitgewählt. Für PPM Analysis GUI ist die Installation der Infrastruktur nicht erforderlich. 1. Wählen Sie die Produkte, die Sie installieren möchten. 9

13 2. Wenn Sie nur die Infrastruktur installieren möchten, wählen Sie unter Infrastructure die Option PPM- und MashZone-Infrastruktur <version>. 3. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.6 Lizenzbestimmungen annehmen Um mit der Installation fortfahren zu können, müssen Sie die angezeigten Lizenzbestimmungen annehmen. 1. Aktivieren Sie die Option I have read and I agree to the terms of the license agreements shown obove. 2. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.7 System konfigurieren Sie können die Port-Nummer des Load Balancer (Seite 4) angeben und zwischen verschiedenen, voreingestellten Systemeinstellungen wählen. Die Systemeinstellungen richten sich nach der Rechnerleistung und der Verwendung der installierten Produkte. Small (demo installation 32-bit only) Medium (standard installation 64-bit only) Large (productive server installation 64-bit only) Die Systemkonfiguration Small (demo installation 32-bit only) steht unter Linux nicht zur Verfügung. 1. Geben Sie im Feld Load Balancer port die gewünschte Port-Nummer des Load Balancer ein. Sie können eine Port-Nummer zwischen 1 bis angeben. Die Standard-Port-Nummer unter MS Windows und Linux ist Geben Sie im Feld Load Balancer SSL port die gewünschte Port-Nummer des Load Balancer für eine SSL (https)-verbindung ein. Sie können eine Port-Nummer zwischen 1 bis angeben. Der Standard-Port für https (SSL) unter MS Windows und Linux-Systemen ist Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 10

14 6.8 PPM Analysis GUI konfigurieren Wenn Sie PPM Analysis GUI installieren möchten, müssen die URL eines PPM-Web-Servers angeben, auf die PPM Analysis GUI zugreifen soll. Der PPM-Web-Server ist Bestandteil der PPM-Infrastruktur. Die Infrastruktur mit dem entsprechenden Web-Server kann auf einem beliebigen Rechner installiert sein. Wenn Sie einen Proxy-Server verwenden, müssen Sie gegebenenfalls die Proxy-Server-Einstellungen konfigurieren (Seite 8). Voraussetzung Der PPM-Web-Server muss bereits laufen. 1. Geben Sie im Feld Process Performance Manager URL die erforderliche URL Ihres PPM-Web-Servers in folgender Form an. http(s)://<rechnername>:port/ppm 2. Klicken Sie auf Next. Ihre Einstellungen werden übernommen. 6.9 Installation fertigstellen Wenn Sie alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen haben, können Sie die abschließende Installation durchführen. Wenn Sie Ihre Einstellungen ändern möchten, klicken Sie auf Back, bis der entsprechende Dialog angezeigt wird und nehmen Sie Ihre Änderungen vor. Durch wiederholtes Klicken auf Next kommen Sie wieder zur Zusammenfassung. 1. Klicken Sie auf Next. Die Installation wird ausgeführt und Sie erhalten einen Hinweis über den Verlauf der Installation. 2. Klicken Sie auf Close. Die Installation ist abgeschlossen und der Installationsassistent wird beendet. Sie können jetzt die installierten Programme starten. 11

15 7 Installation unter Linux Mit Hilfe des Installationsprogramms Software AG Installer können Sie PPM, MashZone, PPM Analysis GUI und die Infrastruktur unter Linux Redhat 6.4 und aufwärts (64-Bit) installieren. Laden Sie abhängig von Ihrem Betriebssystem, auf dem Sie PPM und MashZone installieren möchten, den entsprechenden Software AG Installer herunter. Detaillierte Informationen zur Verwendung des Software AG Installer erhalten Sie in der Dokumentation Using the Software AG Installer. Die aktuellen Produkte und Dokumentationen können Sie auf der Software AG-Download-Seite (https://empower.softwareag.com/products/default.asp) herunterladen. Die Installation unter Linux läuft weitgehend analog zur Installation unter Windows (Seite 8) ab. Beachten Sie bitte unter Linux folgende Besonderheiten. Bevor Sie PPM und MashZone auf einem Linux-System installieren können, müssen folgende Systemeinstellungen geprüft und gegebenenfalls geändert werden. Prüfen Sie die Einstellungen für den Shared Memory (Kernel Parameter shmmax) mit dem Befehl sysctl -a fgrep kernel.shmmax. Die Größe wird in Bytes angegeben. Sollte der Wert kleiner als Bytes sein, muss er vor der Installation erhöht werden. Führen Sie dazu als root-benutzer den Befehl sysctl -w kernel.shmmax= aus. Alternativ können Sie auch folgenden Befehl echo "kernel.shmmax= " >> /etc/sysctl.conf ausführen. Die Aktivierung erfolgt danach durch den Befehl sysctl -p. Prüfen Sie die Einstellungen für die systemweite, maximale Anzahl der offenen Dateideskriptoren (Kernel Parameter fs.file-max) mit dem Befehl sysctl -a fgrep fs.file-max. Der Wert des Parameters sollte mindestens betragen. Ist er kleiner oder nicht gesetzt, muss er vor der Installation erhöht werden. Führen Sie dazu als root-benutzer den Befehl sysctl -w fs.file-max= aus. Alternativ können Sie auch folgenden Befehl echo "fs.file-max=200000" >> /etc/sysctl.conf ausführen. Die Aktivierung erfolgt danach durch den Befehl sysctl -p. Prüfen Sie die Benutzer-, Gruppen- und Prozess-Einstellungen für die maximale Anzahl der offenen Dateideskriptoren mit dem Befehl ulimit -Hn (Hard Limit) und ulimit -Sn (Soft Limit). Der Wert des Parameters sollte mindestens betragen. Ist er kleiner, muss er vor der Installation erhöht werden. Führen Sie dazu als Benutzer den Befehl ulimit -n aus. Um diese Einstellung permanent für den Benutzer zu speichern, müssen Sie folgende Befehle ausführen: echo "<username> soft nofile " >> /etc/security/limits.conf echo "<username> hard nofile " >> /etc/security/limits.conf Der Host-Name des Systems muss im DNS des verfügbaren Netzwerkes eingetragen sein. Ist dies nicht der Fall, kann der Name auch in der Datei /etc/hosts eingetragen werden. 12

16 Bei der Installation werden dem Loadbalancer, als Standard, die Ports 4080 für http und 4443 für https zugeteilt. Sollten sie die Standardports während der Installation ändern müssen sie folgendes beachten - Die Installation wird unter Linux mit einem normalen Benutzer durchgeführt. Normalen Benutzern stehen auf dem Betriebssystem nur Ports ab 1024 zur Verfügung. Möchten Sie trotzdem die Dienste des o. a. Systems auf Port 80 und 443 zur Verfügung stellen, müssen Sie als root-benutzer folgende Port-Weiterleitung einrichten: iptables -t nat -A PREROUTING -i eth0 -p tcp --dport 80 -j REDIRECT --to-ports 4080 iptables -t nat -A PREROUTING -i eth0 -p tcp --dport 443 -j REDIRECT --to-ports 4443 Des Weiteren gibt es folgende Besonderheiten unter Linux, die zu beachten sind: Es werden keine Verknüpfungen, wie in Kapitel Installationsordner und -rechner wählen (Seite 9) beschrieben, angelegt. Die Systemkonfiguration Small (demo installation 32-bit only) steht unter Linux nicht zur Verfügung, siehe Kapitel System konfigurieren (Seite 10). Führen Sie die Installation unter Linux nicht als root-benutzer und nicht mittels sudo durch. Der Cloud Agent wird standardmäßig nicht als Deamon oder Service installiert (Siehe unten Schritt 2). 1. Führen Sie die Installation wie in Kapitel Installation unter Windows (Seite 8) beschrieben aus. 2. Um den Cloud Agent unter Linux als Service zu installieren, führen Sie nach der Installation im Verzeichnis./<Installationsverzeichnis>/ppmmashzone/server/bin/ den Aufruf./CloudAgentApp.sh install mit sudo- oder root-rechten aus. 3. Starten Sie die Infrastruktur und die Komponenten der installierten Produkte. Führen Sie dazu die entsprechenden Skripte start_ppm.sh und start_mashzone.sh aus. Die Skripte liegen im Verzeichnis <Installationsverzeichnis>/ppmmashzone/server/ 4. Sie können jetzt kontrollieren, ob alle erforderlichen Komponenten laufen. a. Starten Sie den Cloud Controller (acc.sh), indem Sie im Verzeichnis <installationsverzeichnis>/ppmmashzone/server/acc/ in der Kommandozeile folgenden Befehl ausführen../acc.sh h localhost u Clous pwd g3h31m p b. Geben Sie den Befehl list ein, um den Status der Komponenten anzuzeigen. Mit den Befehlen stopall und startall können Sie gegebenenfalls alle Komponenten stoppen und wieder neu starten. Die gewählten Produkte sind jetzt installiert und können verwendet werden. Sie können jetzt Ihr System wie in Kapitel nach der Installation (Seite 15) beschrieben konfigurieren. 13

17 Um die Infrastruktur der installierten Produkte anzuhalten, führen Sie die Skripte stop_ppm.sh und stop_mashzone.sh aus. Die Skripte liegen im Verzeichnis <Installationsverzeichnis>/ppmmashzone/server/ 14

18 8 nach der Installation Folgende Schritte müssen Sie nach der Installation durchführen, um PPM (Seite 15) und MashZone (Seite 30) verwenden zu können. 8.1 PPM Datenbanktreiber installieren Um eine Datenbankverbindung einzurichten (Seite 25), müssen Sie zuerst den entsprechenden Datenbanktreiber in PPM installieren. Aus lizenzrechtlichen Gründen werden keine Datenbank-Treiber mit PPM ausgeliefert. Wenden Sie sich bitte diesbezüglich an Ihren Datenbankadministrator. Die Datenbanktreiber liegen standardmäßig im Verzeichnis driver Ihrer PPM-Installation. <Installationsverzeichnis>\ppmmashzone\server\bin\work\data_ppm\drivers 1. Stoppen Sie gegebenenfalls alle PPM-Systemkomponenten. Klicken Sie im Windows-Programmordner Software AG > Stop Servers auf Stop PPM Core Kopieren Sie die Datenbanktreiber in das Verzeichnis driver. 3. Starten Sie alle PPM-Komponenten. Klicken Sie im Windows-Programmordner Software AG > Start Servers auf Start PPM Core 9.6. Die Datenbanktreiber stehen in PPM zur Verfügung Lizenz importieren Wenn Sie mittels des Installationsassistenten Ihre Produktlizenz nicht installiert haben, müssen Sie Ihre PPM-Lizenz in der zentralen User administration importieren, um PPM und die PPM-Komponenten verwenden zu können. Die zentrale Benutzerverwaltung können Sie als Web-Anwendung in Ihrem Web-Browser mit Hilfe folgender URL öffnen. <server>:<port>/umc Beispielsweise localhost:4080/umc bei einer lokalen PPM-Installation mit Bezug auf den Standard-Port. Die Standard-Port-Nummer ist Detaillierte Informationen zur Handhabung der zentralen User administration erhalten Sie in der Online-Hilfe in der User administration. Voraussetzung Sie haben die PPM-Systemkomponenten gestartet. 15

19 1. Öffnen Sie einen Web-Browser. 2. Geben Sie in die Adresszeile des Web-Browser die URL der zentralen User administration ein, z. B. localhost/umc. Die zentrale User administration wird in Ihrem Web-Browser geöffnet. 3. Importieren Sie Ihre PPM-Lizenz auf der Seite Lizenzen. Ihre PPM-Lizenz wurde importiert und Sie können PPM verwenden Mandanten anlegen Um mit PPM arbeiten zu können, müssen Sie nach der Installation mit Hilfe von PPM Customizing Toolkit (CTK) mindestens einen Mandanten anlegen. Mit Hilfe von Mandanten können Sie Ihre PPM-Projekte konfigurieren und verwalten. Ein Mandant stellt Ihnen alle erforderlichen Konfigurationsdateien und Anwendungen zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie die gewünschten Daten aus Ihrem Quellsystem extrahieren und für weitere Verwendung konfigurieren können. Die aufbereiteten, mandantenspezifischen Daten werden in einem eigenen PPM-Repository gespeichert, wo sie PPM zur Analyse unter demselben Madantennamen zur Verfügung stehen. Folgende Elemente umfasst ein Mandant. Mandantenspezifische Konfigurationsdateien, z. B. Oberflächensprache Konfigurationsdateien zur Datenverwaltung Anwendungen zur Datenverwaltung Extrahierte und transformierte Quelldaten unter Windows 1. Starten Sie die PPM- und Infrastrukturkomponenten, indem Sie in der Windows-Programmgruppe Software AG > Start Servers auf Start PPM Core 9.6 klicken. 2. Starten Sie CTK, indem Sie in der Windows-Programmgruppe Software AG > Administration auf PPM Customizing Toolkit 9.6 klicken. Die CTK-Startseite mit der Mandantenübersicht wird angezeigt. 3. Klicken Sie in der Mandantenübersicht auf die Schaltfläche Mandanten anlegen. Der Assistent führt Sie durch die einzelnen Schritte. unter Linux 1. Führen Sie das Skript start_ppm.sh aus. Das Skript liegen im Verzeichnis <Installationsverzeichnis>/ppmmashzone/server/. Die Infrastrukturkomponenten und PPM-Komponenten werden gestartet. 16

20 2. Führen Sie das Skript runppmctk aus. Das Skript liegt im Verzeichnis./softwareag/ppmmashzone/server/bin/agentLocalRepo/.unpacked/ppm-clientrun-prod-<version>-runnable.zip/ppm/ctk/bin/. Die CTK-Startseite mit der Mandantenübersicht wird angezeigt. 3. Klicken Sie in der Mandantenübersicht auf die Schaltfläche Mandanten anlegen. Der Assistent führt Sie durch die einzelnen Schritte. Nach dem Anlegen eines Mandanten (Seite 16) stehen eigene Verknüpfung für den jeweiligen Mandanten in den Programmordnern Software AG > Start Servers > Start PPM instances und Software AG > Stop Servers > Stop PPM instances zur Verfügung. Mit Hilfe der Verknüpfungen Start <Mandant> und Stop <Mandant> können Sie die Mandanten- und Analyseserver unabhängig von CTK starten und stoppen. <Mandant> gibt den Mandantennamen an Grundeinstellungen Sie können im ersten Schritt des Assistenten grundlegende Einstellungen für Ihren neuen Mandanten vornehmen. Wenn Sie die Mandantenfähigkeit von PPM nicht nutzen möchten, legen Sie einen Standardmandanten an. Sie können einen Standardmandanten auch zusätzlich zu verschiedenen Mandanten anlegen. Der Standardmandant wird automatisch gewählt, wenn ein Benutzer beim Login keinen Mandantennamen angibt. Der Systemmonitormandant stellt Ihnen eine Konfiguration zur Verfügung, mit der Sie die Performance Ihres PPM-Systems analysieren können. 1. Geben Sie einen Mandantennamen ein. Der Name darf ausschließlich die Zeichen A-Z, a-z, 0-9, Unterstrich und keine Umlaute enthalten. Er darf jedoch nicht mit einer Zahl oder Unterstrich beginnen. a. Wählen Sie die Option default, wenn Sie einen Standardmandanten erstellen möchten. b. Wählen Sie die Option sysmon, wenn Sie einen Systemmonitormandanten erstellen möchten. c. Wenn Sie keinen Standardmandanten oder Systemmonitormandanten einrichten möchten, geben Sie einen Namen für Ihren Mandanten ein. 2. Aktivieren Sie die Option Mandanten auf PPM-Server erstellen. Erstellt die Settings-Dateien, die zum Ausführen des Mandanten in PPM erforderlich sind. Die Settings-Dateien werden in dem Mandantenverzeichnis <PPM-Installationsverzeichnis>>\server\bin\work\data_ppm\config\<Mandant ennamen> abgelegt. 17

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