Präsenz. Weiterbildung à la carte für Führungskräfte. Berner Fachhochschule Wirtschaft und Verwaltung

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1 Berner Fachhochschule Wirtschaft und Verwaltung Präsenz Magazin des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung April 2011 Schwerpunkt Führen mit Kennzahlen in der öffentlichen Verwaltung Forschung Gender and Finance: Men, Women and Money Weiterbildung Informationssysteme als Grundlage der finanziellen Führung Mit Weiterbildungsprogramm 2011/12 Präsenz Weiterbildung à la carte für Führungskräfte

2 +++ News und Infos +++ News und Infos +++ News und Infos Pensionierung von Beverly Langsch-Brown +++ Nach rund 14-jähriger Tätigkeit als Dozentin wurde Beverly Langsch-Brown vorzeitig pensioniert. Ihre Tätigkeit begann sie an der ehemaligen Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung HSW, wo sie Englisch im Diplomstudium Betriebsökonomie unterrichtete. Nach der Kantonalisierung war sie für die Module «Business English 1 und 2» sowie «Business Communication 1 und 2» im Rahmen der Bachelorstudiengänge Betriebsökonomie und Wirtschaftsinformatik zuständig. Wir danken Beverly Langsch- Brown für ihr geleistetes Engagement und wünschen ihr, dass sie ihren wohlverdienten Ruhestand bei bester Gesundheit, aktiv und mit Freude geniessen kann. +++ Diplomfeier Lehre +++ Am 27. Oktober 2010 fand die Diplomfeier Lehre im Kulturcasino Bern statt. Bei dieser Grossveranstaltung des Fachbereichs mit über 600 Gästen erhielten neben den 122 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie zum ersten Mal auch 29 Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftinformatiker ihr Bachelordiplom und 25 Studierende des konsekutiven Masterstudiengangs ihr Master of Science-Diplom. Die Namen der Diplomierten finden Sie ab Seite EMBA mit Vertiefung in Public Management +++ Der Studiengang Executive Master of Business Administration (EMBA) mit Vertiefung in Public Management startete im März unter der alleinigen Verantwortung des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung. Er wurde bisher in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit durchgeführt. Die neue Struktur ermöglicht klarere strategische Ausrichtungen beider Fachbereiche und vereinfacht administrative Abläufe. Am erfolgreichen Konzept, nicht nur praxisorien tierte fachliche Kompetenzen zu vermitteln, sondern auch die Selbst- und Sozialkompetenz der Teilnehmenden zu fördern, wird festgehalten. +++ Rekordjahr 2010 für den CAS- Studiengang Betriebswirtschaft +++ Der CAS-Studiengang Betriebswirtschaft für Fach- und Führungskräfte war mit vier Klassen und über 70 Teilnehmenden der gefragteste des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung im Jahr Das erfolgreiche Kooperationsangebot der Berner Fachhochschule und der Hochschule für Wirtschaft Freiburg überzeugte durch seine kompakte Form vor allem Fachkräfte, welche über keine oder nur geringe BWL- Vorkenntnisse verfügten. Nächster Studienbeginn: Oktober Diplomfeier EMBA mit Vertiefung in Integrated Management +++ Seit der Diplomübergabe vom 19. November 2010 im Parkhotel Schloss Münchenwiler tragen weitere 17 Damen und Herren den Titel «Executive Master of Business Administra tion mit Vertiefung in Integrated Management Bern-Fribourg». Sie haben dieses anspruchsvolle EMBA-Studium mit Bravour gemeistert. Mit der letzten Diplomfeier wurde der 10. Studiengang abgeschlossen. Mehr als 400 Personen besitzen das begehrte Diplom mittlerweile. Die Diplomierten verfügen über hohe Kompetenz in Change Management und Innovation Management und sind bestens geeignet, interdisziplinäre Führungsfunktionen auf höheren Managementebenen wahrzunehmen. Das Studienprogramm führen wir zusammen mit der HES-SO Haute Ecole de Gestion de Fribourg dreisprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch durch. +++ EMBA mit Vertiefung in Integrated Management, Studiengang «Führungskräfte befähigen, Unternehmen erfolgreicher zu führen» lautet die Mission des Studienprogramms EMBA mit Vertiefung in Integrated Management Bern- Fribourg. Unter diesem Motto wurde am 28. Januar 2011 die 13. Durchführung dieses Studienprogramms traditionsgemäss mit dem Kickoff-Anlass in Münchenwiler in Angriff genommen. Dort lernten sich die Studierenden der Klassen der HES-SO Haute Ecole de Gestion Fribourg und der Berner Fachhochschule erstmals kennen. Im Verlauf ihres zweijährigen Studiums werden sie weiteren gemeinsamen Unterricht, beispielsweise zu den Themen Strategieentwicklung, Scenario Planning, Innovation und Leadership, haben. +++ MAS Wirtschaftsinformatik +++ Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Huber erweitert der Master of Advanced Studies (MAS) Wirtschaftsinformatik das Angebot des Fachbereichs in Wirtschaftsinformatik. Angesprochen werden Persönlichkeiten, die sich an der Schnittstelle zwischen Informatik und Betriebswirtschaftslehre mit der Bewertung, Konzeption und Führung von Informationssystemen für Unternehmen und Verwaltungen beschäftigen. Weitere Informationen finden Sie im Weiterbildungsteil ab Seite Neue Mitarbeitende +++ Im Stab hat Victoria Rass per 1. November 2010 ihre Stelle als administrative Assistentin angetreten. Sylvia Batt ist als Assistentin Studienleitung in der Weiterbildung seit dem 3. Januar 2011 tätig. +++ Austritte +++ Den Fachbereich verlassen hat Sibylle Wälchli, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin des Fachbereichsleiters. Wir danken Sibylle Wälchli für ihren geleisteten Einsatz und ihr Engagement. 2

3 EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser Geld heisst auf Lateinisch «pecunia» und stammt vom Wort «pecus» ab, das Vieh bedeutet. Vor der Erfindung des Geldes tauschten die Menschen Naturalien, eben Vieh, aus. Für ein Werkzeug musste man vielleicht ein Huhn geben, für einen Karren ein oder zwei Schafe. Dass Geld auch heute noch ein Gegenwert ist für eine Ware, merken wir auf dem Markt oder beim Bäcker. In den letzten Jahren hat die «Entfremdung» des Geldes Ausmasse angenommen, die unvorstellbar sind. Geld hat sich verselbstständigt. Kein Finanzjongleur, könnte man meinen, hat noch eine Idee davon, dass Geld in Waren oder Dienstleistungen umgetauscht werden könnte. Dass uns die Finanzkrise eines Besseren belehrt hätte, stimmt nicht. Es werden andere Rezepte und Strategien befolgt als noch vor zwei, drei Jahren, die aber ebenso fragwürdig sind wie die vorherigen. Was bedeutet dies alles für eine Fachhochschule im gemütlichen Bern? Was wir können, ist, unseren Studierenden auch im Bereich der Finanzen und des Bankwesens eine solide Ausbildung zu bieten. Eine Ausbildung, die modern ist, aber nicht den Moden folgt. Eine Ausbildung, die den Betriebsökonomen Instrumente in die Hand gibt, solides Finanzmanagement zu betreiben, ohne Zauberei und Tricks. Eine Ausbildung im Bewusstsein, dass Geld nicht etwas Abstraktes ist, sondern Werte symbolisiert und gelegentlich in diese Werte umgetauscht werden möchte. Denken wir nur an die angesparten Vermögen, die demnächst Hunderttausende von Pensionierten der Babyboomer-Generation liquid machen und für den Lebensunterhalt ihrer Pensionierungsjahre verwenden möchten. Auch in Forschung und Dienstleistungen hechelt die Berner Fachhochschule nicht irgendwelchen Trends nach. Vielmehr konzentrieren wir uns auf den korrekten Umgang mit Geld als Wert im heutigen wirtschaftlichen und politischen Umfeld, mit Regulationen und deren Konsequenzen. Dies bürgt nicht für Schlagzeilen, aber für Berner Beständigkeit. Für diejenige Wertbeständigkeit, die wir alle auch gerne für unsere Franken, Euro und Dollars hätten. Lesen Sie mehr dazu in diesem Heft. Prof. Dr. Jürg Römer Leiter Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung inhalt Schwerpunkt 4 Führen mit Kennzahlen in der öffentlichen Verwaltung studium 6 Modigliani and Miller and the new Banking Regulations a Teacher s Approach 8 Gesetzesreform: Weniger Steuern für Selbstständige und KMU Forschung UND Dienstleistungen 12 Unsere Forschung im Bereich Finanzen 13 Schwierigkeiten der finanziellen Projektbewertung 14 Gender and Finance: Men, Women and Money 16 Cooperation with a Russian University 18 Emission Trade in Times of Climate Change 20 Tax Risk Management: Der Umgang mit steuerlichen Risiken 21 Publikationen aus dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung Weiterbildung 22 Wie viel Planung braucht ein Unternehmen? 24 Informationssysteme als Grundlage der finanziellen Führung Diplomierungen 26 Geschafft wir gratulieren! Weiterbildungsprogramm 31 Weiterbildung à la carte Impressum Herausgeberin: Berner Fachhochschule BFH, Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung Erscheinungsweise: 2 Mal jährlich Auflage: 5500 Ex. Chefredaktion: Karin Ingold Redaktion/Korrektorat: Anouk Hiedl Fotos: Alexander Jaquemet und weitere Gestaltung: Studio Longatti, Biel Druck: Rub Graf-Lehmann AG, Bern Copyright: Die Texte und Bilder sind ur heberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion. 3

4 Schwerpunkt Führen mit Kennzahlen in der öffentlichen Verwaltung Kennzahlen werden in der Führungsarbeit im öffentlichen Sektor immer wichtiger. Führungskräfte sind gefordert, die Chancen von Kennzahlen zu nutzen und mit ihren Tücken umzugehen. Forschung und Weiterbildung der Berner Fachhochschule engagieren sich dafür, dass diese Herausforderungen besser bewältigt werden können und setzen sich mit Praxis beispielen auseinander. Prof. Dr. Alexander Hunziker Dozent und Studienleiter EMBA mit Vertiefung in Public Management Berner Fachhochschule Viele Führungskräfte würden sich nicht als «Zahlenmenschen» bezeichnen. Immer weniger kommen aber darum herum, sich mit Kennzahlen zu befassen, denn diese bilden eine immer wichtiger werdende Informationsquelle für fast jede Führungsaufgabe. Absenzenmanagement im Kanton Bern Im Kanton Bern werden krankheitsbedingte Absenzen systematisch erfasst. Ausgangspunkt war die Vermutung, dass viele betriebliche Probleme sich in Absenzen äussern und eine systematische Nachverfolgung Chancen bietet, sie zu entdecken und zu lösen. Führungskräfte erhalten nun monatlich eine Auswertung, die anzeigt, bei welchen Mitarbeitenden bestimmte Schwellenwerte bezüglich Absenzen überschritten sind. Die Vorgesetzten sind dann verpflichtet, mit den betreffenden Mitarbeitenden ein Gespräch zu führen, bei dem sie betriebliche Probleme und Unterstützungspotential abklären. Christian Utz, Projektleiter beim Kanton Bern, schätzt, dass in 30 bis 50 Prozent aller Fälle betriebliche Massnahmen helfen können, künftige Absenzen zu verringern. Der Auftrag der Vorgesetzten ist allerdings nicht, eine erkrankte Person so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu machen, sondern nur abzuklären, ob und wie von der betrieblichen Seite der Wiedereinstieg begünstigt werden kann und künftige Absenzen verhindert werden können. Die Abgrenzung der Vorgesetztenrolle ist nicht ganz einfach. Sie erforderte eine Schulung. Marcel Kutter, Abteilungsleiter im Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht, hält fest: «Absenzen belasten das ganze Team weniger, wenn man sich systematisch darum kümmert.» Er warnt aber davor, den Erfolg erzwingen zu wollen und den «Präsentismus», also die körperliche Anwesenheit trotz Krankheit oder mangelnder Arbeitsmotivation, zu fördern: «Wenn Mitarbeitende von sich aus kommen und sagen, sie hätten doch kürzlich viel gefehlt und möchten nun das Gespräch, dann ist das ein guter Hinweis darauf, dass man Vieles richtig gemacht hat.» Kennzahlen in der Sozialhilfe Sozialhilfe erhält, wer trotz allen anderen Unterstützungsangeboten zu wenig zum Leben hat. Gemäss Adrian Vonrüti, Vorsteher des Sozialamtes Langenthal, liefern einzelne Missbrauchsfälle zwar politischen Zündstoff, aber es sind Kennzahlen, mit denen die Sozialämter die Qualität und Effizienz ihrer Leistung beweisen müssen. In der Praxis bestehen jedoch erhebliche Schwierigkeiten, aus Kennzahlen Schlüsse für gute Managemententscheide zu ziehen. Gemäss Dorothee Guggisberg, Geschäftsleiterin der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), tragen drei Faktoren dazu bei: «Zunächst einmal sind die Strukturen in der Sozialhilfe sehr heterogen. Es gibt kantonale, regionale und kommu- 4

5 nale Organisationsformen mit unterschiedlichen Kompetenzverteilungen, Definitionen und Erhebungsarten. Zweitens hängt die Anzahl der Sozialhilfe Beziehenden von den übrigen Institutionen ab, welche ihre Aufgabe regional oft sehr unterschiedlich wahrnehmen. Und drittens sind wirtschaftliche Faktoren mitentscheidend: Die regionale Sockelarbeitslosigkeit oder ein lokaler Leerwohnungsbestand beeinflussen die Anzahl der Sozialhilfeempfänger. Deshalb ist es sogar für Insider schwer zu unterscheiden, welche Auffälligkeiten bloss auf statistische Probleme zurückzuführen sind und welche Relevantes anzeigen.» Führungskräfte müssen darauf vertrauen, dass hochwertige Sozialarbeit zu guten Resultaten führt. Ihre Aufgabe lautet also, Rahmenbedingungen für eine professionelle Sozialarbeit zu schaffen von der Ausbildung des Personals bis zu effizienten Abläufen. Kennzahlen können für das Management für die strategische Planung wichtig sein oder für den internen Vergleich von Fallzahlen. Auf politischer Ebene könnten sie zur Versachlichung der Debatte beitragen. Strategische Steuerung in der Gemeinde Kappelen Die Ausgangslage zur strategischen Finanzplanung in Kappelen war dieselbe wie an vielen anderen Orten auch: Die Strategie stand fest, aber die Umsetzung gelang kaum. Immer wieder kamen Sachzwänge dazu, und das Budget fehlte. Der Gemeindeschreiber Thomas Buchser stellte fest, dass viele Überraschungen vorhersehbar gewesen wären. Er erstellte eine Liste mit der gesamten Infrastruktur der Gemeinde, auf der er die Lebensdauer der Anlagen festhielt. Fünf Jahre vor Ablauf der Lebensdauer prüft eine Fachperson, ob die Sanierung in den nächsten fünf Jahren tatsächlich nötig sein wird. Wenn ja, wird die Sanierung geplant. Sofern diese mit strategischen Fragen zusammenhängt, bleibt Zeit, um Gestaltungsoptionen zu klären. So wurden bei der Sanierung der Dorfstrasse bautechnische Fragen vorgängig geklärt und ein zusätzliches Trottoir geplant, was zu mehr Begegnungszonen führt und langsameres Fahren der Autos fördert. Die Einsparungen dank sauberer Planung werden auf CHF geschätzt. Der Gemeindepräsident Ulrich Hofmann hatte bei der Einführung dieses Systems viel zu tun, da zu Beginn der gesamte Sanierungsbedarf in Projekte eingearbeitet werden musste. Alle angestauten Projekte kamen auf einmal auf den Tisch und mussten im Gemeinderat behandelt werden. Heute muss er dafür kaum mehr kurzfristig oder mit ungenügender Information Entscheide fällen. Benchmarking der Kantone im Bereich der RAV Die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) werden vom Bund finanziert, aber der Vollzug liegt bei den Kantonen. Um die Wirksamkeit und den einheitlichen Vollzug zu gewährleisten, wurde ein Kennzahlen- Cockpit entwickelt. Dessen Herzstück sind vier Wirkungsindikatoren: Rasche Wiedereingliederung, Vermeidung von Langzeit arbeitslosigkeit, Vermeidung von Aussteuerung und die Vermeidung von Wiederanmeldungen. Alle Kennzahlen werden dabei als Prozentwerte ausgewiesen, damit die Grössenunterschiede der Kantone das Bild nicht verzerren. Mit einer fixen Gewichtung wird aus den vier wichtigsten Kennzahlen ein Ranking erstellt. Das Cockpit bietet gemäss Jean-Christophe Lanzeray, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), eine Fülle von weiteren Informationen, z.b. welche Sanktionen wie oft ergriffen werden, wenn sich Stellensuchende nicht an Ab machungen halten. Daraus lassen sich wichtige Schlüsse ziehen. Obwohl diese Kennzahlen für das Gesamtsystem wichtig sind, sind sie nicht ohne Weiteres in der Führungspraxis einsetzbar. Marc Gilgen, Leiter des RAV im Amt für Wirtschaft des Kantons Bern (beco), warnt ausdrücklich davor: «Es ist zwar technisch möglich, Wirkungsindikatoren auf einzelne Mitarbeitende herunterzubrechen, aber das ist so gut wie nie sinnvoll. Der Handlungsspielraum, den die Mitarbeitenden haben, um die Kennzahlen positiv zu beeinflussen, ist nämlich nicht klar definiert. Auf Stufe Kader sind die Kennzahlen natürlich im Auge zu behalten. Aber ihr Hauptaugenmerk müssen Führungskräfte darauf lenken, gute Rahmenbedingungen für eine wirksame Beratung zu schaffen.» Damit meint Gilgen eine angemessene Fachausbildung und zweckmässige Arbeitsmittel. Eine hohe Arbeitsmotivation und eine gute Konfliktkultur hält er für erfolgsentscheidend, dauerndes Schielen auf individuelle Wirkungsindikatoren hingegen für kontraproduktiv. Fazit Im systematischen Einsatz von Kennzahlen liegt viel Potential. Allerdings ist mit Kennzahlen allein noch nichts erreicht, erst abgeleitete Massnahmen führen zum Erfolg. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass unterschiedliche hierarchische Ebenen die Kennzahlen sehr unterschiedlich handhaben müssen und dass die Kennzahlen immer in eine Führungskultur eingebettet sind, welche ihre Wirksamkeit entscheidend mitbestimmt. «Führen mit Kennzahlen in der öffentlichen Verwaltung» Referierende der Vortragsreihe Kennzahlen im Absenzenmanagement Christian Utz, Projektleiter, Personalamt Kanton Bern Marcel Kutter, Abteilungsleiter im Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht Kanton Bern, Executive Master of Business Administration (EMBA) Public Management Berner Fachhochschule (BFH) Kennzahlen in Politik und Management der Sozialhilfe Dorothee Guggisberg, Leiterin SKOS, MPA, Expertin im EMBA-Studiengang mit Vertiefung in Public Management BFH Adrian Vonrüti, Leiter Sozialamt Langenthal und Präsident der Berner Konferenz für Sozialhilfe, Erwachsenenund Kindesschutz (BKSE) Kennzahlen in der strategischen Finanzplanung in der Gemeinde Kappelen Thomas Buchser, Gemeindeschreiber in Kappelen, EMBA Public Management BFH Ulrich Hofmann, Gemeindepräsident Kappelen Kennzahlen im Benchmarking der Kantone Marc Gilgen, Leiter Geschäftsbereich Arbeitsvermittlung, beco, EMBA Public Management BFH Jean-Christophe Lanzeray, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, SECO 5

6 STUDIUM Modigliani and Miller and the new Banking Regulations a Teacher s Approach A challenging problem in teaching finance or in teaching in general is making students aware that even very theoretical concepts have real life applications. It is always easier to blame theory for being impractical than to abstract a problem and understand it. This challenge is well illustrated by the Modigliani and Miller theorem. Alberto Rascón Lecturer Finance Modules Bachelor and Master Business Administration Bern University of Applied Sciences While working at the Carnegie Mellon University in the 1950s, the later Nobel laureates Franco Modigliani and Merton Miller were asked to give a course in corporate finance for business students, even though they were not experts in the field. When preparing for the lecture, they realized that the material was not consistent, and consequently the theory had to be changed. The result of this work was a research paper in the American Economic Review: «The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment». The Modigliani and Miller theorem (M&M) has two propositions: The first one (M&M I) states that in a perfect market, a firm cannot change its value by adapting its debtto-equity ratio. In other words, if there are no taxes, no bankruptcy costs and no transaction costs, and individuals and firms can borrow and lend at the same interest rate, a firm cannot change its value by selecting a particular way to finance itself firms can only be financed by debt or equity (accounting identity Assets = Debt + Equity). The second proposition of the theorem (M&M II) states that in a perfect market a higher debt-to-equity ratio leads to a higher required return on equity, because of the higher risk involved for equity-holders in a company with high debt. Evidently, a perfect market does not exist. Nevertheless, M&M is a powerful theorem, because it tells us why there is, in fact, an optimal capital structure and where to look for answers concerning it. Banking regulations While the M&M theorem is very theoretical, it is at the heart of the discussion about the new banking regulations in finance, Basel III. Under the new national regulation guidelines of the Basel committee, banks will have a higher minimum equity requirement than today. Therefore, the main issue is whether the M&M theorem is applicable or not to the banking sector. The basic problem is that leverage is at the heart of 6

7 the banking business. Leverage stands for the amount of debt used to finance a firm's assets; a firm with significantly more debt than equity is considered to be highly leve r- aged. Banks are in the business of security and in the business of spread. People lend, that is deposit money with banks in order to prevent other people from stealing it. The depositors still have relatively easy access to their cash assets. For their security services, banks charge fees and commissions. Depending on the degree of accessibility to resources, banks are also willing to pay interest, so their clients the bank s lenders keep positive balances on their accounts. However, believe it or not, banks do not have all the cash that their clients depo s- ited in «hidden safes under the earth». Instead, banks lend this money to other people who, in return, pay a higher interest rate, so that the banks make profits. The difference between interest rates on depo s- its and on loans is the spread. An attentive reader will notice that even though banks are in the security business, the other side of their business is about taking risks; thus, for a bank, a deposit is a liability and a loan is an asset. M&M: Pros and contras On one side of the discussion, scholars such as Admati use the M&M theorem to justify increasing the minimum level of capital in the new banking regulations. The total risk of a bank is closely linked to the bank s asset returns. According to M&M, «an increase in the amount of equity financing lowers the required return on equity in a way that, absent subsidies to bank debt and other frictions, would leave the total funding costs of the bank the same.» In simpler terms, by lowering the debt, the risk of the bank will be smaller and, consequently, the return that owners of equity shareholders demand for their capital should be lower. On the other side, according to Huertas, bankers and some regulators maintain that M&M cannot be applied because the value of a bank is determined not only by the quality of its loans, but also by the quality of its liabilities. Revolving and overdraft facilities increase the attractiveness of a bank, as clients seek future financing. Moreover, critics state that most of the assumptions of M&M are in fact violated. In fact, bankruptcy costs are extremely high in the banking industry. Unlike in other industries, where a company under «bankruptcy protection» can maintain its operations (e.g. when General Motors and Northwestern airlines were under «Chapter 11», they could perform their main activities, namely selling cars and air transportation), when a bank enters into bankruptcy proceedings, it cannot issue any more debt i.e. demand for deposits which is, as pointed out above, one of the central businesses of banks. I am not quite sure which of the abovementioned parties has the better answer; both have very strong arguments. However, I know that future employers and society in general will benefit, if business students understand the importance and the strengths and weaknesses of the M&M theorem. We lecturers at the University of Applied Sciences in Bern are trying hard to fill this gap in their knowledge. References Admati, Anat R., DeMarzo, Peter M., Hellwig, Martin F. and Pfleiderer, Paul C.: Fallacies, Irrelevant Facts, and Myths in the Discussion of Capital Regulation: Why Bank Equity is not Expensive (October 29, 2010). Rock Center for Corporate Governance at Stanford University Working Paper No. 86; MPI Collective Goods Preprint, No. 2010/42. Huertas, F. Thomas (speech): «Improving bank capital structures», : Library/Communication/ Speeches/2010/0118_th.shtml Modigliani, Franco and Miller, Merton H. (1958): «The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment», American Economic Review, 48, economics/laureates/1985 economics/laureates/1990 asp Further reading Berk, Jonathan and DeMarzo, Peter M. (2008): «Corporate Finance», 2 nd Edition Prentice Hall. Brealey, Richard A., Myers, Stewart C. and Allen, Franklin (2007) «Principles of Corporate Finance», 9th Edition, McGraw- Hill, Irwin. Miller, Merton H. (1995): «Does the M&M Proposition Apply to Banks?» Journal of Banking and Finance, 19, Franco Modigliani ( ) Franco Modigliani was an Italian economist at the MIT Sloan School of Management and MIT Department of Economics (Massachusetts, USA). He won the Nobel Memorial Prize in Economics in When he was a professor at the Graduate School of Industrial Administration of Carnegie Mellon University in the 1950 s and early 1960 s, Modigliani made two path-breaking contributions to economic science: Along with Merton Miller, he formulated the important Modigliani-Miller theorem in corporate finance, which demonstrated that under certain assumptions, the value of a firm is not affected by whether it is financed by equity (selling shares) or debt (borrowing money). Furthermore, he was the originator of the life-cycle hypothesis, which attempts to explain the level of saving in the economy. Modigliani proposed that consumers would aim for a stable level of consumption throughout their lifetime, for example by saving during their working years and spending during their retirement. Merton Howard Miller ( ) Merton Howard Miller was the co-author of the Modigliani-Miller theorem, which proposes the irrelevance of debt-equity structure. He shared the Nobel Memorial Prize in Economic Sciences in 1990 with Harry Markowitz and William Sharpe. Miller spent most of his academic career at the University of Chicago Booth School of Business. 7

8 STUDIUM Gesetzesreform: Weniger Steuern für Selbstständige und KMU Am 1. Januar 2011 ist der dritte und letzte Teil der Unternehmenssteuerreform II in Kraft getreten: Dieser mildert die wirtschaftliche Doppelbelastung, baut sustanzzehrende Steuern ab und vermindert die Belastung von Personenunternehmen in Übergangs phasen. Ein Bachelorabsolvent des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung hat einen Reformbestandteil untersucht ein Fachbeitrag. Dominic Nazareno Absolvent des Bachelor studiums Betriebsökonomie Steuerexperte Unternehmensbesteuerung Steuerverwaltung des Kantons Bern Die Unternehmenssteuerreform I (USTR I), welche 1998 in Kraft trat, führte einerseits zu einer Verbesserung des Holdingstandorts Schweiz und hatte andererseits dank der Abschaffung der Kapitalsteuer und der Einführung des linearen Gewinnsteuersatzes positive Auswirkungen. Seitdem wurden im Parlament etliche Vorstösse eingereicht, welche unter anderem die wirtschaftliche Doppelbelastung (siehe Glos - sar S. 11), die steuerliche Entlastung von Risikokapital, die rechtsformneutrale Unternehmensbesteuerung, die Belastung von Personenunternehmen sowie die Unternehmensnachfolge betreffen. Seit 2008 führt die USTR II die erfolgreiche USTR I fort, entlastet kleine und mittlere Unternehmen (KMU), beseitigt steuerliche Ärgernisse und mildert die Belastung des Risikokapitals. Das Hauptziel der USTR II ist also, zahlreiche Unzulänglichkeiten der Besteuerung von KMU zu beseitigen. Neu: Privilegierte Besteuerung von Liquida tions gewinnen Ein wichtiger Reformbestandteil der USTR II ist die privilegierte Besteuerung der Liquidationsgewinne von Personen, die ihre selbstständige Erwerbstätigkeit definitiv aufgeben. Die Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit führt zur Realisation und damit zur Besteuerung vorhandener stiller Reserven. Diese bilden für viele selbstständig Erwerbende einen grossen Teil ihrer Altersvorsorge. Die schlagartige Auflösung der vorhandenen stillen Reserven und die gemeinsame Besteuerung mit den übrigen ordentlichen Einkünften führte bisher aufgrund des progressiv ausgestalteten Tarifs 8

9 zu einer hohen steuerlichen Belastung. Dies entspricht nicht der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Dieser unangemessenen Wirkung der kumulativen Besteuerung der realisierten stillen Reserven mit den übrigen Einkünften soll der ab dem 1. Januar 2011 in Kraft getre tene Artikel 37b DBG, respektive Artikel 11 Absatz 5 StHG entgegenwirken. Gewinne, welche auf die Realisierung von stillen Reserven zurückzuführen sind und Erträge, die mit der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit in einem engen Bezug stehen, werden dadurch vom ordentlichen Einkommen getrennt und in privilegierter bzw. gemilderter Form besteuert. Damit wird die Unternehmensaufgabe erleichtert, und der selbstständigen Person verbleiben mehr Mittel für den Ruhestand. Im Folgenden wird die Vorgehensweise zur Ermittlung des massgebenden Liquidationsgewinns aufgezeigt. Voraussetzungen für die privilegierte Besteuerung Steuerpflichtige, welche ihre selbstständige Erwerbstätigkeit definitiv aufgeben, können unter bestimmten Bedingungen die privilegierte Besteuerung der realisierten stillen Reserven bzw. der Liquidationsgewinne beantragen. Bei der endgültigen Betriebsaufgabe trennen sich selbstständig Erwerbende vom Geschäftsvermögen. Die Auflösung des Geschäftsvermögens kann mittels Veräusserung, Überführung ins Privatvermögen, Abtretung, Verrechnung mit einer zukünftigen Erbschaft oder Schenkung vorgenommen werden. Die vom Gesetzgeber definierte «definitive Aufgabe» setzt voraus, dass sie in Zusammenhang mit der Vollendung des 55. Altersjahrs oder der Unfähigkeit zur Weiterführung der Tätigkeit infolge Invalidität steht. Die Sonderbesteuerung greift unter bestimmten Voraussetzungen auch bei den überlebenden Ehegatten, anderen Erben und Vermächtnisnehmenden. Berechnung des massgebenden Liquidationsgewinns Ausgangslage der Berechnung des massgebenden Liquidationsgewinns bildet die Summe der realisierten stillen Reserven der letzten zwei Geschäftsjahre. Demzufolge müssen Gewinne, welche auf die Realisierung von stillen Reserven zurückzuführen sind und Erträge, die mit der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit in einem engen Bezug stehen, vom ordentlichen Einkommen getrennt werden. Diese Aussonderung der realisierten stillen Reserven führt zum Bruttoliquidationsgewinn, welcher durch verschiedene Abzüge zu schmälern ist. Dazu gehören Gewinnungskosten, Verlustvorträge, Einkäufe in die zweite Die Unternehmenssteuer reformen (USTR): Das Wichtigste in Kürze USTR I Massnahmen Neuregelung der Holdingbesteuerung, Ausdehnung des Beteiligungsabzugs auf Beteiligungsgewinne Änderung des Gewinnsteuertarifs (Einführung einer proportionalen Gewinnsteuer von 8,5 Prozent), Abschaffung der Kapitalsteuer Reduktion der Emissionsabgabe auf Beteiligungsrechten, Neuregelung der Freigrenze, Gesetzliche Regelung des Erwerbs eigener Aktien Wiedereinführung einer Stempelabgabe von 2,5 Prozent auf Lebensversicherungsprämien Zweck Wirtschaftspolitisch attraktive Steuerreform zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Schweiz für Holdinggesellschaften und KMU. USTR II Massnahmen auf Stufe der Kapitalgesellschaften Erweiterung des Begriffs der Ersatzbeschaffung Beteiligungsabzug auf Ausschüttungen und Kapitalgewinnen bereits ab einer Beteiligungsquote von mindestens 10% Auf Rückzahlungen von Einlagen, Aufgeldern und Zuschüssen, welche nach dem 1. Januar 1997 geleistet worden sind, entfällt in gewissen Fällen die Verrechnungssteuer Mögliche Reduzierung der Kapitalsteuer um den Betrag der Gewinnsteuer Massnahmen auf Stufe der natürlichen Personen (selbstständig Erwerbende) Bei der Überführung von Liegenschaften vom Geschäfts- ins Privatvermögen kann verlangt werden, dass nur die wieder eingebrachten Abschreibungen der Besteuerung unterliegen Die Verpachtung des Geschäftsbetriebs führt grundsätzlich nicht zur Besteuerung Bei der Fortführung des Unternehmens nach erfolgtem Erbgang wird die Besteuerung der stillen Reserven unter bestimmten Bedingungen aufgeschoben Anteilsinhaber profitieren bei Dividenden, Gewinnanteilen, Liquidationsüberschüssen und geldwerten Leistungen sowie Kapitalgewinnen unter gewissen Voraussetzungen von der Teilbesteuerung Der Begriff der Ersatzbeschaffung wird erweitert Privilegierte Besteuerung des Liquidationsgewinns bei der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit nach dem 55. Altersjahr oder infolge Invalidität Zweck Steuerliche Entlastungen von KMU und Personen, die ihre selbstständige Erwerbstätigkeit definitiv aufgeben, Vorteile für Investoren, die sich finanziell an Unternehmungen beteiligen. 9

10 STUDIUM Säule und der sogenannte fiktive Einkauf. All diese Berechnungskomponenten werden im Folgenden nun genauer er läutert. Gewinnungskosten und Verlustverrechnung Zu den Gewinnungskosten zählen angefallene Aufwendungen, welche auf die Liquidation zurückzuführen sind. Dazu gehören beispielsweise Notariats- und Treuhandkosten, Kosten für Inserate, Vermittlungsprovisionen, Kosten für die Löschung des Handelsregistereintrags, anteilige AHV- Beiträge oder der Aufwand für die Bildung einer Rückstellung für allfällige Prozessrisiken, die im Zusammenhang mit der Realisierung oder Liquidation stehen. Steuerlich noch nicht geltend gemachte, verrechenbare Verlustvorträge der sieben der Steuerperiode vorangehenden Geschäftsjahre können dem Bruttoliquidationsgewinn angerechnet werden. Die Verlustvorträge sind vorgängig mit dem ordentlichen Ergebnis aus der selbstständigen Tätigkeit zu verrechnen. Verbleibt ein Verlustüberhang, kann dieser beim Liquidationsgewinn abgezogen werden. Echter Einkauf in eine Vorsorgeeinrichtung Unter Einkauf wird die Einlage von flüssigen Mitteln in eine Vorsorgeeinrichtung zur Schliessung der Lücke zwischen dem reglementarisch maximal möglichen Vorsorgekapital und dem effektiv vorhandenen Vorsorgeguthaben verstanden. Die Einrichtung der beruflichen Vorsorge darf gemäss Artikel 79b Absatz 1 BVG solche Einkäufe bis zur Höhe der reglementarischen Leistungen ermöglichen. Diese Einkaufsbeträge können bei der Liquidation nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstabe d DBG in erster Linie vom ordentlichen und übrigen Erwerbseinkommen, welches nicht aus der Liquidation stammt, abgezogen werden. Sofern aus dieser Einkaufsanrechnung ein Überhang resultiert, so reduziert dieser den Liquidationsgewinn. Fiktiver Einkauf Mit dem fiktiven Einkauf sollen die selbstständig Erwerbenden steuerrechtlich den unselbstständig erwerbenden Personen, welche ihr Geld nicht in ein Unternehmen, sondern in eine Vorsorgeeinrichtung investiert haben, gleichgestellt werden. Selbstständig Erwerbende können frei wählen, ob bei der Vorsorgeeinrichtung ein Einkauf vorgenommen oder der fiktive Einkauf berücksichtigt werden soll. Verzichten Steuerpflichtige ganz oder teilweise auf einen tatsächlichen Einkauf, so kann der fiktive Einkauf nach Abzug des allfällig vorgenommenen Einkaufs geltend gemacht werden. Die Berechnung des fiktiven Einkaufs wird durch den Gesetzgeber vorgegeben und erfolgt nach folgender Formel: 15% x Jahre (aktuelles Alter 25) x durchschnittliches Einkommen (5 Jahre)./. Vorsorgeguthaben und -bezüge = Fiktiver Einkauf Aus Sicht des Gesetzgebers stellt der fiktive Einkauf einen Bezug aus Vorsorge dar. Deshalb wird der Liquidationsgewinn im Umfang des nachgewiesenen fiktiven Einkaufs wie eine Kapitalleistung aus Vorsorge besteuert. Berechnungsabfolge des massgeblichen Liquidationsgewinns Übriges Einkommen Gewinnungs kosten und Verlustverrechnung Gesamteinkommen Brutto - liquidationsgewinn Netto - liquidationsgewinn Berechnungsabfolge Privilegierte Besteuerung auf Bundesebene Tarife 2011 Besteuerung des restlichen Liquidationsgewinn Die restlichen realisierten stillen Reserven, welche nicht als mögliche Einkaufsbeiträge besteuert werden, unterliegen auch einer gesonderten Besteuerung. Dabei bestimmt ein Fünftel des restlichen Liquidationsgewinns den anwendbaren Steuersatz nach Artikel 214 DBG. Die starke Progression beim Bundessteuertarif kann dazu führen, dass bei geringen Liquidationsgewinnen keine Besteuerung anfallen würde. Der Minimalsatz von zwei Prozent sorgt auf Bundesebene dafür, dass bei einer Liquidation stets eine Steuer anfällt. Echter Einkauf Separat besteuerter Liquidationsgewinn Getrennt be - steuerter fiktiver Einkauf Restlicher Liquidationsgewinn Liquidationsgewinn total CHF Mutmassliche BVG-Einkaufslücke 1 CHF Restbetrag 2 CHF Zusätzliches (übriges) steuerbares Einkommen 3 CHF Sondersteuer zu 1/5 des Tarifes gemäss Art. 214 DBG (Vorsorgetarif) Tarif für gemäss Art. 214 DBG % 1/5 dieses Tarifes % Sondersteuer Vorsorgetarif CHF Besteuerung Restbetrag gemäss Art. 214 DBG Für den Steuersatz massgebend 1/5 des Restbetrages (von CHF ) CHF Sondersteuer Restbetrag % CHF Ordentliches Einkommen gemäss Art. 214 DBG Tarif für gemäss Art. 214 DBG % CHF Steuerbelastung mit Privilegierung CHF Steuerbelastung ohne Privilegierung (vor USTR II) CHF Dieses Berechnungsbeispiel veranschaulicht die Besteuerung der verschiedenen Einkommenskomponenten eines 56-jährigen, ledigen, reformierten Arztes und vergleicht seine Steuerbelastung vor und nach dem Inkrafttreten von Artikel 37b DBG. 10

11 Vorgehen bei der Liquidation einer Personenunternehmung Durch die Komplexität der gesetzlichen Grundlage und den verschiedenen Besonderheiten wird ein gewisses Vor- und Fachwissen vorausgesetzt. Es ist zu empfehlen, dass sich selbstständig Erwerbende bei einer Liquidation von einer Fachperson beraten und begleiten lassen. Zudem bieten die von den Steuerbehörden herausgegebenen Merkblätter eine gute Stütze bei der steuerlichen Abwicklung einer Liquidation. Weitere Informationen unter: Auftrag der Steuerverwaltung Praxisabklärung der Gesetzesänderung Dominic Nazareno, der Autor dieses Beitrags, absolvierte das berufsbegleitende Bachelorstudium Business Administration an der Berner Fachhochschule. Die vermittelte Theorie konnte er dank seiner beruflichen Erfahrung im Bereich der Unternehmensbesteuerung anwenden. Im vierten Studienjahr (2010) verfasste er eine Bachelorarbeit über die am 1. Januar 2011 in Kraft tretende privilegierte Besteuerung von Liquidationsgewinnen bei der defini tiven Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern beauftragte Dominic Nazareno mit einer fundierten Praxisabklärung der Gesetzesänderung. Das Resultat dieser Abklärungen war ein erster Entwurf des Merkblatts 10, welches sich detailliert mit den steuerlichen Folgen einer Liqui dation befasst. Das Merkblatt wird voraussichtlich im Frühjahr 2012 publiziert. Glossar: ABC zum verwendeten Steuerjargon Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Jedes Individuum soll im Verhältnis zu den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln an den Finanzbedarf des Gemeinwesens beitragen. Liquidation Steuerrechtliche Auflösungsvorgänge und Sachverhalte, die wirtschaftlich gesehen Liquidationscharakter haben. Ordentliche Einkünfte Selbstständig erworbenes Einkommen, welches auf ordentliche Geschäftstätigkeit und nicht auf die Realisierung von stillen Reserven zurückzuführen ist. Privilegierte Liquidationsgewinnbesteuerung Eine Gesetzesbestimmung, welche die Geschäftsaufgabe und Nachfolgeregelung eines selbstständig Erwerbenden erleichtert. Bei der definitiven Aufgabe unterliegen die realisierten stillen Reserven seit dem 1. Januar 2011 bei der Bundes- und Kantonssteuer einer separaten Besteuerung zu einem reduzierten Tarif. Progression Bei der Steuerprogression steigt der Steuersatz mit zunehmendem Einkommen an. Resultat ist, dass man mit höherem Einkommen überproportional mehr Steuern bezahlen muss. Realisierung von stillen Reserven Steuerrechtlich unterscheidet man zwischen drei Realisationsarten: 1. Bei der echten Realisation scheidet ein Gegenstand aus der Unternehmung aus. 2. Die buchmässige Auflösung von stillen Reserven ist lediglich eine buchhalterische Rechenoperation, bei welcher entweder der Buchwert einer Aktivposition erhöht oder der Wert eines Passivums handelsrechtskonform vermindert wird. 3. Die steuersystematische Realisierung tritt ein, wenn weder eine echte noch eine buchmässige Realisation gegeben ist. Rechtsformneutrale Unternehmensbesteuerung Steuerpolitik, welche zum Ziel hat die fiskalische Belastung von Kapitalgesellschaften und ihren Beteiligten einerseits und diejenige der Inhaber von Personenunternehmungen andererseits vergleichbar auszugestalten. Stille Reserven Reserven einer Unternehmung, die aus der Bilanz nicht ersichtlich werden, z.b. wenn der Verkehrswert der Aktiven höher liegt als deren Buchwert. Substanzzehrende Steuern Eine Steuer gilt dann als substanzzehrend, wenn sie auf das Vermögen selber zugreift und nicht bloss auf das daraus erwirtschaftete Einkommen. Wirtschaftliche Doppelbelastung Eine wirtschaftliche Doppelbelastung tritt dort auf, wo der Gewinn einer Kapitalgesellschaft zuerst der Gewinnsteuer unterworfen und anschliessend, soweit als Dividende ausgeschüttet, auch beim Anteilsinhaber mit der Einkommensteuer erfasst wird. Foto: Steuerverwaltung Kanton Bern 11

12 Forschung und Dienstleistungen Unsere Forschung im Bereich Finanzen Die Ziele des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung im Bereich Finanzen sind durch die zurückliegende Finanzkrise motiviert. Sie sind auf einen praxistauglichen Beitrag zur Bewältigung aktueller Probleme ausgerichtet. Prof. Dr. Reinhard Riedl Leiter Forschung und Dienstleistungen Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung Berner Fachhochschule Nach mehreren strukturellen Änderungen hat der Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung im Herbst 2009 beschlossen, in der Finanzforschung einen Neuanfang zu wagen, der sich inhaltlich an den aktuellen Entwicklungen insbesondere an der Finanzkrise und ihren Folgen orientiert. Wir haben unsere strategischen Ziele so definiert, dass der Fokus unserer Forschungsfragen auf der Hauptstadtregion Bern liegen und zugleich Chancen für die Internationalisierung bieten soll. Die Forschungsergebnisse sollen zugleich sowohl für Unternehmen der Privatwirtschaft als auch für die öffentliche Verwaltung interessant sein. Ausserdem sollen mittelfristig die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass wir unsere Forschungskernkompetenz «Informationsmanagement» auch in der Finanzwirtschaft valorisieren können. Aufbauend auf diesen Überlegungen entstand das Forschungsthema Governance, Risk and Compliance (GRC). Angesichts der wenigen Ressourcen war aber von Anfang klar, dass eine Spezialisierung im Bereich GRC notwendig ist. Ich werde diese möglichen Spezialisierungen und unsere Überlegungen dazu nachfolgend kurz skizzieren. Umgang mit Regulierungsrisiken In der Schweiz sind viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) international tätig, mit Niederlassungen und/oder Partnern in verschiedenen Staaten. Mehr Flexibilität bei den Arbeitskräften, grössere Nähe zu den ausländischen Kunden und mehr Möglichkeiten bei der Steueroptimierung sind einige der Gründe dafür. Zu den grossen Herausforderungen zählt aber der korrekte und zugleich ökonomisch möglichst optimale Umgang mit unterschiedlichen nationalen Regulierungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, z.b. jener der nationalen Behörden, erfüllt dieses Thema all unsere strategischen Anforderungen an eine Forschungsspezialisierung. Darüber hinaus gibt es eine Verbindung zur Regulierungsfolgenabschätzung im Public Management. Ich habe im Herbst an einem EU-Workshop zum Thema «User-driven economic modeling» teilgenommen. Dabei wurde mir bewusst, wie schwer sich gerade die renommiertesten Modellierungsspezialisten damit tun, ihre Werkzeuge auch für Nicht-Spezialisten anwendertauglich zu machen. Das eröffnet uns als Fachhochschule ein Profilierungsfeld. Bewertung immaterieller Werte Die Bewertung von immateriellen Werten gewinnt immer mehr an Bedeutung auch wenn der dafür übliche Fachbegriff «intellektuelles Kapital» in der Bundesstadt Bern als äusserst akademisch (oder schlimmer noch als Zürcher Konzept) gilt. Abseits von Begrifflichkeiten wie diesen ist es unbestritten, dass immaterielle Werte wie firmeninterne Governance-Strukturen, Umweltschutz, soziale Verantwortung sowie projektbasierte Zukunftsoptionen den Wert eines Unternehmens wesentlich bestimmen. Dies ist für Investoren wie für Regulatoren interessant, wobei die Schaffung von Transparenz eine grosse Herausfor derung ist. Wertgenerierende Finanzprodukte Wertgenerierende Finanzprodukte sind eine Antwort auf die Finanzkrise. Viele Finanzprodukte sind eigentlich Glücksspiele, was bei einigen Beteiligten zu einer Verlotterung der Sitten geführt hat. Wir stellen ex contrario die Frage: Wie sollten Finanzprodukte für Kunden aussehen, die kein Glücksspiel suchen, sondern mit ihren Investitionen das Schaffen wirtschaftlicher Werte ermöglichen wollen? Unsere Annahme ist, dass es gerade in der Schweiz für solche wertgenerierenden Finanzprodukte ein grosses Kundensegment gilt, wobei der Wirkungsbereich der Investitionen oft ausserhalb der Schweiz liegt. Auch für Behörden könnte die Förderung solcher Finanzprodukte eine Alternative zu Direktzahlungen sein. So erfüllt auch diese Spezialisierung weitgehend unsere Anforderungen. Buchhaltung in der öffentlichen Verwaltung Ein weiteres mögliches Spezialisierungsfeld ist Buchhaltung in der öffentlichen Verwaltung. Es erfüllt zwar nicht alle strategischen Anforderungen, ist aber aufgrund der Tradition des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung als Nachfolger der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule Bern (HWV) potentiell interessant. Der internationale IPSAS-Standard wird in der Schweiz in den nächsten Jahren sehr an Bedeutung gewinnen. Er weist neben aus der Privatwirtschaft bekannten Komponenten auch mehrere originärer Komponenten für die öffentliche Verwaltung auf z.b. IPSAS 22, 23, 24 die bislang nur unzureichend verstanden sind. Strategisch handeln heisst, sich fokussieren: Wir haben uns entschieden, alle vier skizzierten Themen grundsätzlich zu verfolgen, aber uns vorerst auf den Umgang mit Regulierungsrisiken zu fokussieren. 12

13 Schwierigkeiten der finanziellen Projektbewertung Bei grossen Projekten wird die Herausforderung der finanziellen Bewertung schnell deutlich. Die Abteilung Forschung und Dienstleistungen des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung hat ein Modell erarbeitet, mit welchem E-Government-Vorhaben quantitativ und qualitativ bewertet werden können. Daraus lässt sich auch für kleine Vorhaben lernen. Prof. Dr. Andreas Spichiger Leiter Forschung und Dienstleistungen Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung Berner Fachhochschule Die Frage der Wirtschaftlichkeit eines Projekts stellt sich schon in frühen Projektphasen. Die Kosten und der Nutzen werden für das gesamte Projekt erhoben. Zu diesem Zeitpunkt weiss man allerdings noch wenig über die konkrete Umsetzung, was Aussagen bezüglich Kosten und Nutzen meist stark beeinträchtigt. Sämtliche Unwägbarkeiten versucht man deshalb durch geeignete Massnahmen einzuschätzen, um den Entscheid zur Durchführung des Projekts auf einer möglichst guten Entscheidungsgrundlage zu fällen, solange noch keine grossen Kosten angefallen sind. Bewertungsbasis schaffen Bevor man viel Zeit mit dem Schätzen der Kosten und den Auswirkungen des Projekts vergibt, sollten die Faktoren, die einen Projekterfolg begünstigen, stabilisiert werden. Solange diese zwischen Auftraggeber und Projektmitarbeitenden nicht geklärt sind, lassen sich auch mit grossem Aufwand keine verlässlichen Aussagen zur Projektbewertung machen. Neben dem Hauptziel des Projekts gilt es z.b. sicherzustellen, dass allen Beteiligten klar ist, welche Stakeholder welche Ziele verfolgen. Erst die Kenntnis der Ziele aller Stakeholder (inkl. deren Abhängigkeiten zu anderen Projekten) ermöglicht die Identifikation von qualitativen oder quantitativen Indikatoren zur Bewertung der Zielerreichung, auf deren Basis die finanziellen Betrachtungen angestellt werden können. Finanzielle Bewertung erarbeiten In einem nächsten Schritt wird der ökonomische Wert des Projekts geschätzt und wo möglich messbar gemacht. Die verschiedenen Projektszenarien werden dazu mit der Kapitalwertmethode bzw. der häufig auch eingesetzten Kosten-Nutzen-Berechnung bewertet. Die Analyse der Risiken und die Real-Optionen werden, soweit relevant, zusätzlich in die Berechnung miteinbezogen. Die Quantifizierung der wesentlichsten Risiken gibt zudem wichtige Hinweise zur Einleitung von kompensierenden Massnahmen und ist daher auch aus Projektmanagementsicht angebracht. Auch die Identifikation und Bewertung der Real- Optionen geben dem Projektmanagement wichtige Hinweise zur Implementierung des Vorhabens. Alle drei Schritte sind hingegen nicht trivial zu quantifizieren. Immerhin lässt sich mit einer Sensitivitätsanalyse die Aussage noch qualifizieren. Um den Bewertungsaufwand in Grenzen zu halten, muss die Anzahl Projektszenarien klein gehalten werden. Oft wird daher nur ein Vergleich zwischen den beiden Szenarien «Durchführung des Projekts» und «Verzicht auf das Projekt» gezogen. Bewertung von qualitativen Indikatoren Auch wenn die obengenannten Schritte differenziert durchgeführt werden, stösst man auf Grenzen der Quantifizierbarkeit der Bewertung. So lassen sich Ressourcen und Leistungen typischerweise einfacher quantifizieren als Wirkung oder Vernetzung. Meist fehlen für diese die Indikatorenwerte bereits für die Ist-Situation. Wie lassen sich zum Beispiel Transparenz, Partizipation oder Kooperationsfähigkeit bewerten? Gerade im Kontext von E-Government-Vorhaben stellen sich solche Herausforderungen immer wieder. In Evaluationsverfahren hat es sich bewährt, die Bewertung auch auf qualitative Aussagen zu stützen. Umfassendes Bewertungsmodell Das E-Government-Bewertungsmodell des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung wurde auf ein bereits bestehendes Set von gut 90 Indikatoren wie «eingesparte Zeit für Firmen» und «Transparenz» abgestützt. Davon lassen sich einige Indikatoren wie «Einsparung für die Bearbeitung eines Standardfalls» verhältnismässig einfach quantifizieren. Hingegen sind Indikatoren wie «Arbeitsinhalte» oder «Quality-of- Service» meist schwierig zu quantifizieren und werden daher qualitativ bewertet. Bewertungsmodell der Berner Fachhochschule: nutzenmodell/t8_bfh.zip Anwendung des Bewertungsmodells in der Praxis Auch für sehr grosse Vorhaben wie die alle Schweizer Behörden betreffende Einführung einer Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) für ca Organisationen lässt sich das Bewertungsmodell anwenden. Das Bundesamt für Statistik stellt seit 11. Januar 2011 ein zentrales Unternehmensregister zur Verfügung, das der eindeutigen Identifikation der Unternehmen dient. Bei diesem Vorhaben zeigt sich, wie für Infrastrukturvorhaben üblich, dass einem verhältnismässig geringen quantifizierbaren Nutzen (gemäss Folgeabschätzung gut CHF 30 Mio. in den nächsten 15 Jahren) ein sehr hoher qualitativer Nutzen wie die Verbesserung der Interoperabilität, der internen Kommunikation oder der Service-Qualität gegenübersteht. Das Beispiel der UID zeigt aber etwas Anderes auch sehr deutlich: Die finanziellen Berechnungen stützen sich auf den Nutzen, der sich aus der Vereinfachung von redundanten Leistungen bei über 250 Verzeichnissen ergibt. Wenn diese Verzeichnisse in der Vergangenheit nicht aufgebaut worden wären, fehlte die Möglichkeit einer Quantifizierung des Nutzens für eine UID weitestgehend. 13

14 Forschung und Dienstleistungen Gender and Finance: Men, Women and Money Women s economic participation and financial decision-making have increased considerably in recent decades. Hence, women have become interesting clients for financial institutions. However, as men and women invest differently, banks need to adapt their client approach with regard to investment programs, advisory services and marketing by considering the correlation of gender and value. Christiane Koncilja Governance, Risks and Compliance Bern University of Applied Sciences The discussion about the role of men and women in modern society is a topical issue and has brought substantial political, social and financial changes worldwide. Women have participated in economic activities and have been facing financial decisions. According to statistics, economic participation of women has increased over time, and the same trend can be observed in education. Nowadays, women occupy a higher percentage of university places than men in a number of countries. In the USA, for example, women account for 59 percent of the graduate school students, and they occupy 47 percent of university places worldwide. For these well-educated women, highpaying careers are expected. Thus, women have become very interesting clients for the financial services industry. However, women and men deal differently with financial issues. Financial involvement: a look back in history Looking at the history and the correlations of gender and finance, we face the fact that men have been involved with finance for a longer time than women. In the past, wo m- en had few opportunities to make investment decisions. In Germany, for example, a woman was not allowed to open a bank account without the authorization of her husband until the end of the 1960s. This was also the case in France until Before that, women could not independently get a loan or sign a job contract. Men and women invest differently Men and women differ from each other in a number of aspects, and a great number of financial studies have proved that women and men invest differently. Financial plan- 14

15 ning, investment preferences and attitudes towards risk are indeed affected by gender. Research has shown that women are more risk-averse than men and that female entrepreneurs invest their gains in a different way from males. Other evidence for gender differences in financial behavior is the tendency of women to follow the advice of financial professionals. Hence, female investors more often search for detailed information before taking investment decisions and appreciate a good advisory process. Women also tend to integrate their values into their financial plan, a fact that makes socially responsible investments attractive to them. Behavioral finance studies have explored some of the gender differences in investment matters. Behavioral finance and behavioral economics are related fields that try to understand economic decisions and their influence on the market by observing the rationality (or lack of it) of economic players. Beliefs, attitudes and feelings towards risk are explored to understand financial decisions. Because these decisions are often influenced by emotional factors, the different risk perceptions of men and women are taken into consideration. There is also a biological argument for the gender differences in financial risk aversion and career choice. In one study, Sapienza and others have demonstrated that differences in testosterone levels influence relevant aspects of financial behavior. Female dissatisfaction with the financial industry According to a survey about women and consumerism conducted by the Boston Consulting Group, women around the world are most dissatisfied with the financial services industry, followed by health care and consumer durables. The results indicate that the financial services category frustrates women at both the service and pro d- uct level. It is assumed that many women feel that their financial advisors focus too much on short-term results and disregard their long-term goals. A better understanding of the financial needs of women would allow financial institutions to adopt an effective approach towards female clients. Investment programs based on gender and value, an appropriate advisory service and the correct marketing approach would improve the customer experience and lead to better results. This is therefore an opportunity with high potential profitability for banks, as financial services based on gender have attracted the attention of a great number of clients worldwide. References Boston Consulting Group (2010): Leveling the Playing Field: Upgrading the Wealth Management Experience for Women. Sapienza P., Zingales L. and Maestripieri D. (2009): Gender differences in financial risk aversion and career choices are affected by testosterone, Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA 106, pp Silverstein M. and Sayre K. (2009): «The Female Economy.» The Harvard Business Review. Silverstein M. and Sayre K. (2009): «Women want more: how to capture your share of the world s largest fastest-growing market.» New York, HarperBusiness. World Economic Forum: «The Global Gender Gap Report 2010», issues/global-gender-gap Foto: ASL, Lausanne, Museum für Kommunikation, Bern The project «Gender and Finance»: an overview Foto: Dirk Eusterbrock The project «Gender and Finance» is based on the working hypothesis that a significant percentage of women is interested in creating social and economic value through their financial investments. We shall investigate how this segment of women (and possibly men as well) evaluates investment products and which type of information and consulting is required, both before and after performing investment actions. 15

16 Forschung und Dienstleistungen Cooperation with a Russian University Since 2010, Bern University of Applied Sciences has cooperated with the Saint Petersburg State University of Economics and Finance. The cooperation was funded by the Scientific and Technological Cooperation Programme Switzerland-Russia with 6.85 million francs. This year, the collaboration is focusing on Corporate Governance practices in Russia and the protection of investors. Pierre Vallier Governance, Risks and Compliance Bern University of Applied Sciences Inna Drouz Prof. Associate Saint Petersburg State University of Economics and Finance In 2009, Bern University of Applied Sciences was the first university to apply to and be granted funding by the Scientific and Technological Cooperation Programme Switzerland-Russia. As a first project, our Section of Business and Administration conducted a lecturer exchange with the Department of World Economy of the Saint Petersburg State University. In 2010, we conducted a second exchange with the Saint Petersburg State University of Economics and Finance (Finec). As defined by the State Secretariat for Education and Research (SER), the goals of the cooperation programme are to encourage «brain circulation» between Switzerland and Russia, to promote scientific interactions and common activities at an advanced scientific level and to provide means to strengthen exchange processes at a professorial level. In order to realize these goals, lecturers from Swiss universities visit Russian colleagues to launch their project, and then the Russian university lecturers come to Switzerland to pursue this cooperation. Economic links between Russia and Switzerland In November 2010, Switzerland negotiated a bilateral agreement with Russia in order to establish a free trade framework between the two countries. The economic relationship between Switzerland and Russia is strong: 80 percent of Russian oil is traded in Switzerland. Last year, Switzerland invested CHF 5.4 billion in Russia, mainly through international companies. However, Russian portfolio investments are less developed among Swiss investors, as they are considered to be too risky. Meanwhile, according to the International Energy Agency (IEA 2003), the Russian energy sector needs about $ 330 billion to main- 16

17 tain its capacity to extract and export its resources. No Russian companies can raise this amount without external investors. Corporate Governance in the Russian Energy Sector In the Section of Business and Administration, we are conducting the project «Corporate Governance in the Russian Energy Sector». Its main goal is to study the risk level of Russian companies. Considering the economic situation and relations between Russia and Switzerland mentioned above, we logically identify investor protections as one of the solutions to convince potential risk takers. Following the literature on finance, we have decided to address this issue by studying the corporate governance level in the Russian energy sector. We dedicated our time during our visit to Russia to acquiring a deeper knowledge of the Russian corporate governance code and to better understanding the Russian situation. In fact, there are many examples of a lack of governance in Russia (TNK-BP Gazprom case), which show the role of the state in energy deals. Nevertheless, to improve management, the Russian code of corporate governance prescribes the presence of independent directors on boards as a mandatory requirement. Each director is non-executive and independent; this requirement is strangely more stringent than in the Swiss code. Mr Kuznetsov, President of the Independent Directors Association, underlines the role of this board member category in the development of good corporate governance practices in Russia. Our project group thus decided to adopt a more quantitative approach and to try to measure the impact of corporate governance on firms values. During the visit of our Russian colleague, we started to work on a robust methodology and to build up a database for our regressions. In a pre-test stage, our first results indicated that there is no statistical difference regarding the impact of corporate governance between Western and Russian companies. We must consider this result carefully and continue our investigations by enlarging our sample. As an outcome of this project, we expect to publish our results in an international journal next year. However, the immediate outcome was our participation in the international conference Energetika 2010, where we met researchers from all parts of the world. Finally, the mutual impression drawn from this collaboration is very positive and we hope very much to be able to work together more in the future. Saint Petersburg State university of Economics and Finance Saint Petersburg State University of Economics and Finance, one of the cooperation partners of the Section of Business and Administration, is the oldest and one of the largest Russian schools of economics. Since 1989, it has consistently been number one in the official ranking of the Russian Ministry of Education. The Leningrad Institute of Finance and Economics (LFEI) was created on the basis of the restructured economics faculty of the Saint Petersburg Polytechnic Institute in June The first students were admitted in September The University is located in the former building of the Assignation Bank a special institution established in 1768 to issue Assignation Rubles, the first Russian paper money. The bridge in front of the central entrance is called Bank Bridge and has four griffins on it they were supposed to guard the gold reserves of the Bank. Saint Petersburg State University of Economics and Finance (Finec) has more than Facts and Figures Saint Petersburg State University of Economics and Finance currently has: students 1500 PhD students 865 teachers 200 PhDs and professors 14 faculties 48 chairs 1.5 million books in the library electronic records 3 branches in Murmansk, Pskov and Novgorod 93 partners in Europe, China, USA, former USSR; collaborates with educational agencies in different countries (DAAD, Edufrance, CIMO and others) and takes part in the international projects TACIS, TEMPUS and ERASMUS MUNDUS. Foreign students have been allowed at Finec since More than 4000 students from 70 countries have received their diplomas or PhD degrees from Finec. Finec conducts a large amount of research, especially in Finance and Energy. In 2008, Finec and GAZPROM, the largest extractor of natural gas in the world and the largest Russian company, established the international conference «Energetika XXI: economy, policy, ecology». This is an international forum for the discussion and elaboration of cooperation strategies between governmental, scientific, educational and business establishments aimed towards the creation and support of power efficient energy systems in the Russian Federation and the world. The most important experts from all around the world gather in Saint Petersburg in order to discuss important issues related to energy markets. Famous alumni Vladimir Alhimov Head of the State Bank of the USSR Yuri Boldyrev Russian statesman and publicist Irina Eliseeva Director of the Sociological University of the Russian Academy of Science Svetlana Medvedeva First Lady of Russia Aleksey Miller Chairman of the Gazprom Administration Board and Vice-Chairman of the Gazprom Board of Directors Andrey Illarionov former adviser of the President of Russia Mikhail Manevich Vice-Governor of St. Petersburg Tigran Sargsyan Prime Minister of Armenia Oksana Dmitrieva Russian economist, politician and deputy of the State Duma of the Russian Federation 17

18 Forschung und Dienstleistungen Emission Trade in Times of Climate Change Independently of whether managers believe climate change is real or science fiction today, climate change is a threat and an opportunity with regard to future cash flows and shareholder value because of pressures from diverse stakeholders. A clear example is the obligation to acquire tradable emission right certificates in order to emit Green House Gases in the European Union. Alberto Rascón Governance, Risks and Compliance Bern University of Applied Sciences «Climate change poses clear, catastrophic threats. We may not agree on the extent, but we certainly can t afford the risk of inaction,» stated Rupert Murdoch, Chairman and Chief Executive Officer of News Corporation, in a speech to his employees in Besides the potentially devastating direct effects on business of climate change (flooding, more extreme weather events, heat waves, higher insurance costs etc.), firms have to deal with indirect effects, such as new taxes, new regulations, public scrutiny and changes in consumer preferences, in order to be successful in the market place. One example of these indirect effects is the European Union Emission Trading Scheme (EU ETS). The European Emission Trading Scheme To achieve its Kyoto commitments, the EU put in place a «cap and trade» policy for its industrial and energy sectors: The EU ETS caps the overall level of emissions allowed. Within this limit, it allows the participants in the system to buy and sell allowances as they require. These allowances are the common trading «currency» at the heart of the system. One allowance gives the holder the right to emit one ton of CO2 or the equivalent amount of another greenhouse gas (GHG). The cap on the total number of allowances creates scarcity in the market. The EU ETS currently covers more than «big» industrial installations in the energy and heavy industrial sectors. Each installation has the right to emit a certain number of tons of CO2 at no cost, the so-called «allocation». Historically, emitting GHGs had no financial cost in Europe, just as in the rest of the world. Hence, firms did not care about the volume of GHGs that they emitted. By putting a price on emissions in 2005, however, regulators added a new component to the cost of producing some goods and services. This represents a critical challenge to business paradigms. For example, in order to produce a ton of cement, a firm used to require labour, machines, limestone and fuel. Today, cement producers operating inside the European Union have to add an emission certificate or European Union Allowance (EUA) to these inputs. According 18

19 to the law of supply, when a firm experiences rising prices for its product, it will seek to produce more, because it has higher margins. The EU ETS will then force this company to find EUAs or EUAs substitutes just as it has to look for other inputs. Buying and selling emission certificates There are several ways to acquire EUAs. The most obvious, but perhaps also the most difficult and expensive way is to become more efficient. In plain words, producing more with the same emissions is equivalent to having more EUAs. However, many European firms are already working with state-of-the-art technology, so becoming more efficient would involve developing a totally new technology. Moreover, even efficiency has a limit with regard to GHG emissions, as there are physical limitations to emission reductions. For instance, the chemical conversion process of cement production unavoidably produces CO2. For firms, it is also possible to buy EUAs from other installations. Perhaps some companies have become more efficient or are experiencing lower margins on their final products; therefore they may have excess EUAs that they wish to sell. Another way to buy or sell EUAs is through the financial system. Like other commodities copper, gold, oil, gas etc. EUAs are traded in organized exchanges with multiple participants. It is possible to use these exchanges directly, with a high entry fee, or through a broker who makes money in the bid-ask spread. It is obviously also possible to trade EUAs with a bank. To do so, most lending institutions require a Master Agreement that regulates their relationship to the client the most popular is the International Swaps and Derivatives Association (ISDA). Emission certificates are usually traded in the form of a forward contract; consequently, regulation concerning derivative products is applicable. Yet another way to acquire emission rights in the framework of the EU ETS is by using certain Certificates of Emission Reductions (CERs) and Emission Reduction Units (ERUs). CERs and ERUs are instruments designed in the Kyoto protocol of the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). CERs are emission reductions achieved in non-annex I countries and issued by the UNFCCC under the umbrella of the Clean Development Mechanism (CDM). ERUs are emission reductions achieved in annex I countries through Joint Implementation (JI) and issued by the local government where the project has been developed. From a financial perspective, all the instruments mentioned above provide interesting opportunities to hedge risks and generate profits. Swaps between CERs and EUAs may help firms to boost their EUA allocation. Traditional financial structures like «spreads» and «combinations» can allow firms to plan future production without worrying about the unpredictability of the market. Moreover, Emission Trading could be used to hedge volatility in other markets such as power, coal, and gas. Additionally, EU ETS has a huge impact on accounting, taxes, and reporting, as emission rights are tradable and therefore have to be valued at a fair price. EU ETS is just one small example of the risks and opportunities that climate change represents for firms and all its stakeholders. Firms will have to dedicate part of their resources to understand and manage the risks that they face as a result of climate change. Coordination between various departments will be required in order to efficiently coordinate the effort. A non-exhaustive list of risks includes variable rain quantities, longer/shorter snow seasons, higher occurrence of extreme weather events, higher insurance costs, higher transportation costs, disruptions of the supply chain, larger inventories to hedge disruptions, longer flu seasons, higher warehouse costs, new taxes, and new environmental regulation. Just as firms are learning how to manage the EU ETS, they will also have to learn how to manage the various climate change risks. References Hull, John C.: «Options, Futures and Other Derivatives», 7th Edition, Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall; Murdoch, Rupert: Speech to his employees, New York, USA, 9th May 2007: asp?type=docdet&objectid=mjq2mtg Cap and trade system: clima/faq/ets/index_en.htm Cement production: or.jp/public/gp/bgp/3_1_cement_ Production.pdf EU ETS: European_Union_Emission_Trading_ Scheme#cite_note-1 ISDA: Law of Supply: terms/l/lawofsupply.asp Managing Climate Change Risks at Bern University of Applied Sciences In the Section Business and Administration of Bern University of Applied Sciences, we are aware that managing risks and spotting business opportunities in the vast topic of climate change is a difficult endeavour, especially for small and medium businesses. Therefore, we are working to develop a risk management methodology for handling climate change: The first step of our project consists of understanding and documenting direct and indirect risks of climate change for Swiss firms. The result will be a comprehensive catalogue of possible threats and opportunities arising from climate change. The second part of our project is the launch of a national enquiry about the level of awareness of climate change risks to Swiss firms. Finally, we will develop a methodology to manage these risks. We are particularly interested in finding out whether low-carbon value chains generate added value to firms or not. 19

20 Forschung und Dienstleistungen Tax Risk Management: Der Umgang mit steuerlichen Risiken Unternehmen versuchen, ihre Steuerabgaben möglichst tief zu halten. Neue internationale Bestimmungen nehmen entsprechende Steuerpraktiken genauer unter die Lupe auch in der Schweiz. Ein Forschungsprojekt des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung will den Umgang mit steuerlichen Risiken für alle Beteiligten erleichtern. Pierre Vallier Governance, Risks and Compliance Berner Fachhochschule Die UBS-Affäre 2008 und darauf die internationalen Spannungen von 2009 haben die Frage der Besteuerung bei Unternehmen und Schweizer Behörden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Als solches ist das steuerliche Risiko genauso wichtig geworden wie alle übrigen Risiken. Daher ist es notwendig, dass sich die Unternehmen erneut mit ihm auseinandersetzen. Die Zielsetzung des Projekts «Tax Risk Management» des Fachbereichs Wirtschaft und Verwaltung besteht darin, steuerliche Risiken, die sich für Unternehmen ergeben, zu erkennen, zu bewerten und zu verwalten. Es gibt zahlreiche Definitionen des steuerlichen Risikos. Aus Gründen der Übersichtlichkeit vermerken wir einfach, dass es sich dabei um das Risiko für ein Unternehmen handelt, nicht den «richtigen» Steuerbetrag zu zahlen. Dieser Terminus der Richtigkeit wirft jedoch auch Fragen der Beurteilung und der Abgrenzung auf. Infolgedessen wird das steuerliche Risiko durch risikoreiche oder «aggressive» Steuerpraktiken beschrieben. Die Beurteilung, wie aggressiv diese Praktiken sind, bewertet die Steuerbehörde. Unternehmen machen sich umso verdächtiger, desto bessere Finanzergebnisse sie bekannt geben und zugleich ihre Steuerabgaben ständig sinken. Eine solche Situation ergibt sich aus der Möglichkeit der Unternehmen, ihre Finanz- transaktionen so zu optimieren, dass diese nicht besteuert werden. Die Schweiz ist durch ihre «originelle» Steuergesetzgebung in besonderem Masse betroffen, beherbergt sie doch zahlreiche Holdings und multinationale Unternehmen. Diese Unternehmen profitieren aber am häufigsten von steuerlichen Möglichkeiten, die nicht mit internationalen Konventionen vereinbar sind (unterschiedliche Besteuerung auf Kantonsebene), oder auch der Anwendung bestimmter internationaler Abkommen entgegenstehen (EU-Richtlinien). Daher wird die Schweiz in Steuerbelangen ganz besonders aufmerksam betrachtet. Die (nationalen oder internationalen) Unternehmen in der Schweiz sehen sich vermehrt neuen Regelungen gegenüber, die sie zur Anpassung zwingen. Internationale Bestimmungen als Risiko Die Verrechnungspreise sind das Mittel für multinationale Unternehmen, ihre Steuerbelastungen zu verwalten, indem sie ihre Transaktionen in ihre Tochtergesellschaften (etwa mittels Transfer des Gewinns in Länder mit geringerer Besteuerung) aufgliedern. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat einen Leitfaden erstellt, zu dessen Einhaltung sich die Unterzeichner verpflichtet haben. Die neuen internationalen Bestimmungen stellen heutzutage ein offenkundiges Risiko für die Unternehmen dar. Dies belegt eine in der Schweiz durchgeführte Umfrage aus dem Jahr Sie ergab, dass die Befragten die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten drei Jahren kontrolliert zu werden, mit 100 Prozent bewerteten. Ausserdem sind die Verrechnungspreise auch mit Lizenzen und der Bewertung immaterieller Vermögenswerte verknüpft, für welche die Schweiz sehr günstige Rahmenbedingungen bietet. Heute legen jedoch andere Länder dank Steuerrückerstattungen für den Bereich Forschung noch günstigere Lösungen vor, was diese Unternehmen veranlassen könnte, die Schweiz zu verlassen. Der letzte Punkt bezieht sich auf Dividenden und Zinsen, die im Mittelpunkt der Vermögensverwaltung stehen und unter bestimmten Bedingungen nicht der Quellensteuer unterliegen. Innovation und Reichweite des Projekts Um dem Firmen-Management beim Umgang dieses Risikos zu helfen, versuchen wir in unserem Projekt einen «Risk Rating Approach» umzusetzen und so das steuerliche Risiko quantitativ bewerten zu können. Dieses von der OECD geförderte Vorhaben wurde bereits in Grossbritannien und Australien eingeführt. Es dient dazu, nicht nur den Unternehmen, sondern auch den Steuerbehörden eine bessere Verwaltung des steuerlichen Risikos zu ermöglichen. Damit wird auch die Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen und Steuerbehörden verbessert. Schliesslich geht es bei diesem Ansatz um die Praktiken im Bereich Corporate Governance, indem dem «Board» im Hinblick auf das steuerliche Risiko erneut eine Rolle zugewiesen wird. Das Board beurteilt das Steuerrisiko. Damit rückt die Frage ins Zentrum, welche Informationen und von wem diese dem Board vorgelegt werden. Der «Risk Rating Approach» bietet dem Board dabei Unterstützung und entlastet zugleich die Steuerbehörden. Die Steuerbehörden können ihre Ressourcen so in erster Linie für die risikoreichsten Unternehmen nutzen und so effizienter arbeiten. Die Frage bleibt offen, ob dieser «Risk Rating Approach» im Falle der Schweiz, wo bereits eine gute Beziehung zwischen Steuerpflichtigen und Steuerbehörde besteht (Ruling), tatsächlich noch zu einer Verbesserung führt. 20

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