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1 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement , Würzburg, Smart Metering Gas Die nächsten Schritte Andreas Bolder, DTTS GmbH, Geschäftskundenservice

2 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. Herausforderung, Lösungsstrategie. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

3 Deutsche Telekom Technischer Service GmbH. Die größte Serviceorganisation in Europa. Überblick Gegründet 01. Juli 2007 als eine von drei neuen, rechtlich selbständigen Servicegesellschaften der Deutsche Telekom AG Deutschlandweit bietet der Technische Service seinen Kunden von der Beratung vor Ort bis zum umfassenden IT-Service ein umfangreiches Serviceportfolio Deutschlandweite Präsenz Organisation Operative KPIs (täglich) 1 Zentrale Technischer Service 8 regionale Niederlassungen Technischer Service 1 überregionaler Zentraler Service Rund technische Standorte 49 Außendienst Standorte Rund Mitarbeiter, davon ca im Außendienst (7.000 PK / GK) Aufteilung in Privat- und Geschäftskunden (PK / GK) auf Zentral- und Niederlassungs-Ebene Bereitstellungen von Kundenanschlüssen Montagen vor Ort Entstörungen von Kundenanschlüssen Anrufe an den telefonischen Eingangstoren Stärken Bundesweite Einsatzfähigkeit durch regionale Präsenz Problemlösungs-Kompetenz steigert durch hohe Akzeptanz beim Kunden die Kundenzufriedenheit Remote-Lösung für schnelle Einsätze beim Kunden Kernkompetenz in der Entwicklung und Umsetzung großer Geschäftsmodelle

4 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. Herausforderung. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

5 Vielfältige Herausforderungen an den Markt. Smart Metering bleibt eine Herausforderung für Energieversorger. Umsetzung der Energiewende Gewährleisten der Versorgungssicherheit Investitionen in Erzeugung und Verteilung der Energie Zunehmende Wechselbereitschaft der Endkunden Enge Wechselfristregelungen seit Frühjahr 2012 Anforderungen an sicheren Messbetrieb durch Schutzprofile Paradigmenwechsel erforderlich(?) Änderung des eigenen Rollenverständnisses IKT-Aufgaben statt reiner Zählerverwaltung Angebot von neuen Dienstleistungen Funktion der Datendrehscheibe für andere, Die Marktrollen müssen ein zukunftsweisendes Management für die knapper werdende Ressource Energie entwickeln

6 Vielfältige Herausforderungen an den Markt. Die unbeantwortete Frage für die Energieversorger in Deutschland. Wo und wann wollen wie viele Kunden welche Tarife nutzen??? Kunde mit Monatsabrechnung Kunde in einem Neubau Wie können diese Kunden (und ihre Zähler) erreicht werden?? Kunde mit zeit-/ lastabhängigem Tarif

7 Vielfältige Herausforderungen an den Markt. Klassische Marktrollen und neue Geschäftsmodelle Wie geht das zusammen? Vor Paradigmenwechsel Paradigmenwechsel Unsichtbarer, statischer Betrieb der Messeinrichtungen Ablesen zu Fuß und Datenbereitstellung per Hand Jährliche Verbrauchsabrechnung Marktrollen wandeln sich Industrialisierung der klassischen Marktrollen Digitalisierung der Prozesse Innovationen in den Geschäftsmodelle Diversifikation des Produktportfolios Nach Paradigmenwechsel MSB und NB als Ausgangspunkt einer verzweigten Wertschöpfung Vertriebe als Treiber neuer IKT-Services

8 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. Herausforderung. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

9 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen. Gateway PP (BSI-CC-PP-0073). The TOE and its direct environment The logical interfaces of the TOE Quelle: BSI Gateway PP v (final draft), S. 11,

10 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen. Technische Richtlinie BSI TR Einbettung des Smart Meter Gateways in seine Einsatzumgebung Kommunikationsverbindungen des Smart Meter Gateways Quelle: Technische Richtlinie BSI TR , Version 0.50, Datum , S. 15,

11 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen. Smart Metering nach Schutzprofil. Der Gateway-Administrator: Verantwortlich für Sicherheit und Vertraulichkeit. Aufgaben GW-Administrator Messnetz Messnetz Messnetz GW-Admin GW-Admin Marktplatz GW-Admin Netzbetr. Erzeugung Dienstl. Vertrieb Initialisierung Messsystem Austausch und Pflege der Zertifikate Pflege der Auslese- und Tarifprofile im Gateway Wake-Up-Call durchführen und Sicheren Kanal bereitstellen Authentisierung und Autorisierung der Marktteilnehmer (Prüfung der Berechtigung zur Laufzeit) Software-Verteilung (Updates) Betreiberwechsel durchführen

12 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen. Umsetzung des Schutzprofils für das Gateway im Smart Metering. IT-Sicherheitsanforderungen zur technischen Durchsetzung des Datenschutzes. Bereitstellen, Messen Erfassung Transport Analysieren Evaluieren Abrechnen, CRM Smart Meter Gateway WAN AMI Head MDM- System EDM- System Rating & Billing ERP-System CRM- System Protection Profiles (Schutzprofile) werden für das Gateway und das Sicherheitsmodul (Geräte) durch das BSI entwickelt. Mess-System gemäß EnWG Ende-zu-Ende-Betrachtung von Datenschutz und IT-Sicherheit, basierend auf: Schutzprofile für Geräte gemäß ISO/IEC (Common Criteria) Durchgängiges Informationssicherheits-Managementsystem gemäß ISO/IEC stufige Verschlüsselung für Daten und Verbindung (marktrollenscharf) Protokollierung sämtlicher Transaktionen Verbraucher induzierte Signaturprüfung der Messwerte über des ERP-System

13 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. Lösungsstrategie. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

14 Service-orientierte Architektur. Zentrales Systemplattform-Konzept. Metering Services als ein Baustein. Die Metering Services unterstützen die Geschäftsprozesse der Energiebranche. Messung Auslesung Transport Back End IT Bereitstellen Billing, CRM, Meter Service- Gateway IP-VPN MDS MDM- System Business IT EDM, Billing, Call Center, Portal Multi Utility Herstellerunabhängig (w)m-bus / RS 485 / Haushalts-Metering, RLM, Prepaid, Submetering Erfassen Einmalig, Ad Hoc, Zyklisch monatlich, täglich, stündlich 15-minütlich, sekündlich Metering Service Plattform Multimandantenfähig Bidirektionale Kommunikation Definierte Service Level (durch proaktives Management und Real-time-Fähigkeiten) Ende-zu-Ende-Sicherheit Auslesung Web Service/SOAP auf Basis eines M2M Interface mit Push/Pull Modus XML/XSD EDIFACT oder via SFTP push Bereitstellung monatlich, täglich, 15-minütlich

15 Service-orientierte Architektur. Zentrales Systemplattform-Konzept. Service-orientierte Architektur (SOA) und IP-basierte Zugänge. Gateway Gateway Gateway Corporate Customer Interface Services Smart Metering Plattform Meter Data System (MDS) Enterprise Service BUS Operations Support System (OSS) Kundensystem Communication Service Kundensystem Kundensystem Kundensystem Elektron. Datenmgmt. Die Merkmale der zentralen Systemplattform: Integriertes Gesamtsystem mit den Funktionsblöcken Kundenschnittstellen, MDS, OSS, Schnittstelle zum MUS B2B-Schnittstellen zu den relevanten Kundensystemen Partnerschaft mit einem am Markt etablierten Systemanbieter Beliebige Kombination von internen und externen Prozessschritten möglich Ggf. Einbindung in die Telekom-Systemlandschaft Konform zu den IT-Standards der Telekom ggf. T-Systems IT

16 Services für die Energiewirtschaft Übersicht. Metering Services Energy Process & IT Services Metering Services Portal Metering Portal Kundenportal Kundenservice Endkunden Portale Frontend BPM MDM Kundencenter EVU Branchentemplate AMI Integration Service- Gateway IP- VPN MDS Metering Services auf Basis der Metering Service Plattform Datenspeicherung EDM- System Ersatz wertbildung Datenhandling Aggregation Gerätemanagement Marktkommunikation Abrechnung Faktura FI-CA Convergent charging and billing (Konvergenz bei Diensten und Abrechnung) Metering Service Plattform MDM Plattform Backend Plattform

17 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. Lösungsstrategie. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

18 Datenschutz als Designvorgabe. Wege zur IT-Sicherheit 3 Ebenen-Strategie. Common Criteria (CC) Technische Richtlinien ISO/IEC Schutzprofil nach CC (ISO/IEC 15408) Legt Bedrohungsszenarien für ein Schutzziel fest Definiert Mindestanforderungen für Sicherheitsmaßnahmen Betrachtet Produkte und Systeme Technische Richtlinien Definieren funktionale Anforderungen für die technische Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen Kryptografie, Schnittstellen, Protokolle Interoperabilität von Produkten und Systemen IT-Sicherheitsmanagement (ISO/IEC 27001) Anforderungen an das Management von Informationssicherheitssystemen Phasenorientiert (vergl. ITIL): Planen, Bauen, Betreiben, Verbessern Berücksichtigung von IT-Risiken innerhalb der gesamten Organisation (Personal Zutritt, Zugang, Zugriff) Prozessorientiert

19 Datenschutz als Designvorgabe. Chancen erkennen und handeln. Warum hilft das Schutzprofil? Regelung des Schutzprofils und der Technischen Richtlinie Geht auf Sicherheit als persönliches Grundbedürfnis ein Verpflichtend für Hersteller und Dienstleister Anforderungen gelten für alle Marktteilnehmer (definierte Standards) Erhöht Chancengleichheit durch allgemein gültige Regeln Gibt Planungssicherheit für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen Lässt Freiräume für Serviceorientierung Fördert den Wettbewerb Leistet einen Beitrag zur Sicherheit der Versorgungsinfrastruktur Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen. (chinesische Weisheit)

20 Datenschutz als Designvorgabe. Unsere Lösung unterstützt höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Unsere Designvorgaben Service- Gateway (MUS) IP-Netz MDS Smart Metering Plattform der Telekom Messstellenbetreiber MDM- System IT-Sicherheit gemäß ISO/IEC Nur gemanagte Komponenten Verbindung immer nur signiert und verschlüsselt Keine Datenübertragung über das öffentliche Internet (VPN) Unterbrechungsfreie, automatisierte Softwareverteilung (Updates) Dezentrale Datenspeicherung im Service-Gateway Vom Datenverwender gesteuerte Auslesung und Übertragung Differenzierte Auslese- und Bereitstellungstypen Multi-Mandantenmanagement zur individuellen Anbindung der Marktrollen Daten werden nur für die vereinbarte Zeit gespeichert und danach sofort gelöscht

21 Datenschutz als Designvorgabe. Umsetzung Schutzprofil für das Gateway. Telekom-Konzept vor dem Hintergrund BSI TR Bereitstellen, Messen Erfassung Transport Verarbeiten Evaluieren MUS-Konzept Leitstelle PTB- Zähler Leitstelle MID- Zähler MUS Gateway IP-Netzwerk IP-Netzwerk Implementierung Gateway gemäß Schutzprofil bei gesicherter IP-Verbindung Legende: Kryptoschutz Tarifzuordnung Nachgelagerte IT Nachgelagerte IT Zeitstempelung bzw. Lastgangaufzeichnung Visualisierung für Verbraucher Ausleseservice Deutsche Telekom Anschluss vieler unterschiedlicher MID-konformer Zähler Dezentrale Datenhaltung im Gateway (abfragebasiert) ( ) Kryptologische Trennung der Klienten im Gateway (Software, Integration Encryption-Chip vorbereitet) ( ) Tarifzuordnung im Gateway (implizit vorhanden) Gesicherte, autorisierte WAN-Kommunikation (IPSec) zwischen Gateway und Leitstelle Erforderliche Anpassungen Integration Encryption-Chip (Sicherheitsmodul) TLS-Kanalsicherung für LMN (Standardisierung) Messwertsignatur im Gateway Richtung des Verbindungsaufbaus vom Gateway durch den GW-Admin (Wake-up-call) PK-Infrastruktur und Austausch der Zertifikate (Markt) Schnittstelle zu CLS (Controllable Local Systems) Tarifzuordung (Konzept am vorgestellt) Wirtschaftlichkeit durch Sicherheit: Hohe Telekom-Sicherheitsstandards sind ideale Voraussetzung zur Erfüllung der Anforderungen des BSI zum Gateway Aktuelle Aktuelle Version Version TR TR v0.50 v0.50 vom vom (50 (50%-Stand)

22 Kommunikation zwischen Gateway und elektronischem Datenmanagement. 1 Vielfältige Herausforderungen an den Markt 2 Kommunikation zwischen Zählern und IT-Systemen 3 Service-orientierte Architektur 4 Datenschutz als Designvorgabe 5 Fazit

23 Unsere Ableitung für den Marktansatz in Deutschland. Wirtschaftlichkeit durch Sicherheit. Allgemeine Darstellung Transport- und Verarbeitungsschema von Messdaten Zähler Gateway Inhouse- Kommunikation Draht IP-Netzwerk Draht Gateway-/ Zählermgmt. Drahtlos Drahtlos Datenmgmt. Auslesemgmt. Netz- komp.- mgmt. MDM Backend Ma-Ko Portal Abgeleitetes integriertes Serviceangebot der Deutschen Telekom Zähler Modulares Angebot eines gemanagten Auslesedienstes MDM Backend Ma-Ko Portal Die Metering Services Plattform der Deutschen Telekom bietet als integrierte Dienstleistung den jeweiligen Marktrollen Zählerwerte zur Weiterverarbeitung an. Die integrierte Dienstleistung entlastet von technologischen und wirtschaftlichen Risiken bei allen Herausforderungen der Zähleranbindung (im Haus und außer Haus), des Kommunikationsbetriebes sowie der Messdatenbereitstellung. Von Anfang an ist Privacy by design betrieben worden, um das Auslesenetz vor Angriffen von Außen zu schützen

24 Fragen?

25 Schlussbemerkung. Es gibt zwei Arten von Narren. Der Eine sagt: Das ist alt, es muss gut sein. Der Andere sagt: Das ist neu, es muss besser sein. aus Der Schockwellenreiter von John Brunner, britischer Science-Fiction-Autor *

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