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1 Das mobile Internet als Vertriebsweg: Herausforderungen aufgrund von Heterogenität 1. Science meets Publishing-Konferenz Digital Media Business Innovative Produkt- und Vertriebskonzepte für Verlage 15. September 2010, Literaturhaus München PD Dr. Svenja Hagenhoff Professur für Anwendungssysteme und E-Business Institut für Wirtschaftsinformatik Georg-August-Universität Göttingen Wirtschaftsinformatik

2 Agenda 1. Einleitung 2. Phänomen der Heterogenität 3. Heterogenität der Anwendungs- und Geräteebene 4. Heterogenität der Distributionswege 5. Schlussbetrachtung 2

3 Mobiles Internet als Vertriebsweg Inhalte und Anwendungen Distributionsweg Endgeräte 3

4 Agenda 1. Einleitung 2. Phänomen der Heterogenität 3. Heterogenität der Anwendungs- und Geräteebene 4. Heterogenität der Distributionswege 5. Schlussbetrachtung 4

5 Architektur des mobilen Internets 5

6 Agenda 1. Einleitung 2. Phänomen der Heterogenität 3. Heterogenität der Anwendungs- und Geräteebene 4. Heterogenität der Distributionswege 5. Schlussbetrachtung 6

7 Anwendungs- und Endgeräte-Ebene Anwendungssystem (d) - nativ - - nicht-nativ - Laufzeitumgebung (c) Betriebssystem (b) Hardware (a) Eingabemedium Ausgabemedium Ressourcen Datenübertragung 7

8 Hardwareebene Eingabemedium Minitastaturen Nummerntastaturen Touchscreens Trackballs => erfordert angepasstes Betriebssystem Ausgabemedium Größe Farbwidergabe Auflösung => erfordert Anpassung des anzuzeigenden Inhaltes Ressourcen: Kapazitäten von Akku und Speicherkapazität Datenübertragungstechnologien NFC Bluetooth 8

9 Betriebssysteme als Abstraktionsschicht Mobile Betriebssysteme Geräteherstellerabhängig Geräteherstellerunabhängig proprietär quelloffen Blackberry OS iphone OS Palm OS Symbian EPOC Windows Mobile Android LiMo OpenMoko Christmann/Hagenhoff

10 Spezielle Anwendungen: Mobile Browser Mobile Browser: Anwendung zur Darstellung von Webseiten Anwendungsumgebung für mobile Software Anpassung von Informationen an kleine Bildschirme erforderlich Server Datenbank CMS Web Server http Proxy Proxy Server http Client Browser Webseite Anpassung der Webseite für mobile Darstellung Darstellung der Webseite auf dem mobilen Endgerät Ort der Anpassung Server Client Anpassungsaufwand für Softwareentwickler Webseitenbesitzer Browser Stylesheet Proxy Webserver Christmann/Hagenhoff

11 Anwendungsebene: Nativ vs. Nicht-nativ Plattformabhängig (nativ) Spezifische Programmiersprachen Spezifische Dateiformate und Anzeigeprogramme Beispiele E-Books Apps von Apple, Nokia, Google Plattformunabhängig Entwicklung in Java Benötigen Laufzeitumgebung Trotzdem Anpassung an Endgeräte erforderlich Beispiele Handybooks Klingeltöne Touch and Travel (Deutsche Bahn) Mobile Ticketing Coupons Navigation 11

12 Anwendungsebene: Fat vs. Thin Client Präsentation Präsentation Präsentation Präsentation Client Verarbeitung Verarbeitung Verarbeitung Datenhaltung Verarbeitung Verarbeitung Server Datenhaltung Datenhaltung Datenhaltung Fat Client Web Client Thin Client 12

13 Vor- und Nachteile Bezugsobjekt Einschränkung aufgrund Anforderung Thin- Client Web- Client Fat- Client Endgerät und Funknetz Hohe Datenmenge zu speichern/verarbeiten Viele Rechenoperationen notwendig / Schnelle Ausführung des Clients notwendig -- +/++ ++ Anwendung Lastverteilungs-variante Zugriff auf lokale APIs notwendig Gleiche Benutzungsoberfläche wie Betriebssystem nötig - -/ /++ ++ Schnelle Entwicklung nötig Nutzung ohne Installation möglich Über AppStore verbreitbar Nutzungsumfeld Endgerät und Funknetz Lastverteilungsvariante Einsatz an Orten mit schwankender Netzwerkanbindung Verschiedene Betriebssysteme im Einsatz -- -/

14 Agenda 1. Einleitung 2. Phänomen der Heterogenität 3. Heterogenität der Anwendungs- und Geräteebene 4. Heterogenität der Distributionswege 5. Schlussbetrachtung 14

15 Architektur des mobilen Internets 15

16 Mögliche Übertragungswege Grundszenario 1: Indirekte Übertragung über stationären PC PC BT-Spot Internet Mobiles Endgerät Mobiles Endgerät WLAN Access-Point Grundszenario 2: Inhalteanbieter Direkte Übertragung Mobilfunkzelle 16

17 Mögliche Übertragungswege Grundszenario 1: Indirekte Übertragung über stationären PC PC BT-Spot Internet Mobiles Endgerät Mobiles Endgerät WLAN Access-Point Grundszenario 2: Inhalteanbieter Direkte Übertragung Mobilfunkzelle 17

18 Nutzerbefragung zu verschiedenen Distributionswegen Design Fragebogenerhebung 477 Probanden Göttingen, Niedersachsen Sony- Ericsson 32% andere 3% LG 4% Motorola 5% Apple 10% HTC 6% 43% männlich 57% weiblich Nokia 26% Samsung 14% 43% der Befragten zwischen 21 und 25 Jahren 75% bezeichnen sich selbst als technikaffin Endgeräte der Befragten 3 2,5 2 1,5 1 Bereits genutzte Übertragungswege 18

19 Ergebnisse (1/2) 4,5 4 3,5 3 2,5 2 1,5 1 männliche Teilnehmer weibliche Teilnehmer Geschlechtsabhängige Bewertung der Szenarien in Schulnoten ,71 3,82 3,57 4,60 4,15 Einfachheit des Installationsprozesses nach Übertragungsmedium 19

20 Ergebnisse (2/2) 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% relevante Software weniger relevante Software Bewertung nach aktueller Relevanz der Software 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 3,00 Programm kostenloses Programm Zahlungsbereitschaft für die Übertragung 20

21 Agenda 1. Einleitung 2. Phänomen der Heterogenität 3. Heterogenität der Anwendungs- und Geräteebene 4. Heterogenität der Distributionswege 5. Schlussbetrachtung 21

22 Konsequenzen der Heterogenität Ineffizienzen Anpassung der Formate an unterschiedliche Plattformen Segmentierung des Marktes, kein Massengeschäft Zusätzliche Komplexität Variantenmanagement Umfangreiche Tests erforderlich 22

23 Stabilität des Phänomens Vertriebsweg Netzanbieterinteressen Heterogene Hardware Heterogene Software Mobile Endgeräte als Lifestyle-Produkt Verbreitungsgrad Marktstrategien von Softwareanbietern Heterogenität ist ein stabiles Phänomen im mobilen Internet 23

24 Kontakt PD Dr. Svenja Hagenhoff Institut für Wirtschaftsinformatik Professur für Anwendungssysteme und E-Business Platz der Göttinger Sieben Göttingen sowie Institut für Medienwirtschaft Fachhochschule St. Pölten Matthias-Corvinius-Straße 15 A St. Pölten 24

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