N R. 1 - J A N U A R J A H R G A N G

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1 N R. 1 - J A N U A R J A H R G A N G Herausgegeben von der Bundesanstalt Technillches Hilfswerk, Koblenz, Am Rhein 12, Verlag: Rhenania-Verlag, Koblenz, Roonstr. (Pressehaus). Redaktion: "Das Technische Hilfswerk", Monatszeitschrift des THW, Koblenz, Gerichtsstr. 4. Hauptschriftleiter: Theo Weber; Verantwortlichkeit: für den fachlichen Teil: Hans Haffner; für den nichtfachlichen Teil: M. v. Buttlar; Graphik: Max Suttner; verantwortlich für den Anzeigenteil: Hennig Fahlberg. Druck Rhenania-Druckerei, Koblenz. Fernruf für Verlag, Redaktion und Druckerei: Koblenz Sa.-Nr. 2301, Fernschreiber Nr Beide Anschlüsse sind unter "Pressehaus" registriert. Anzeigen werden nach dem z. Z. gültigen Tarif Nr. 1 berechnet. Für die monatlich erscheinende Zeitschrift gelten folgende Bezugsbedingungen: Einzelpreis 50 Pf, Abonnementspreise: Vierteljährlich DM 1,50 zuzüglich 25 Pf ortsübl. Zustellgeld; durch die Post vierteljährlich DM 1,50 einschl. 10,2 Pf Postgebühren zuzugl. 9 Pf Zustellgeld. Jahresabonnement DM 6,- zuzügl. Nebenkosten. Direktversand vom Verlag 50 Pf monatlich zuzügl. 15 Pf anteilige Porto- und Versandkosten. Bestellungen beim Verlag, bei der Post oder beim Buchhandel. Postscheckkonto Köln "Rhenania" - Druck- und Verlags-GmbH., Zeitschriftenabteilung "Das Technische Hilfswerk" in Koblenz, Bankkonto: Rhein-Main Bank, Koblenz IN HALTSVERZEICHNIS Dr.-Ing. Alexander Löfken: Die Technik und wir - W. Haag: Ferngelenkte Waffen / Der ~egenwärtig e Stand der Entwücklung - Dr.-Ing. Meyer-Hoissen: Baulicher Luftschutz (Fortsetzung) - Herbert Kirbach: Trotz Kälte und Finsternis: Rohmetzausbildung - Acht Ortsverbände im Wettbewerb - Dipl.-Ing. E. Schultz: Indus.trielle Herstellung von Schweißkarbid - Fachrechnen für den THW-Helfer - Technische Neuheiten - Aus den Ortsverbänden Bücher- und Zeitschriftenschau Der Ortsverband Lübeck führte gemeinsam mit dem Bundesgrenzschutz auf der Trave bei Schlamersdorf eine Nachtübung mit dem Bau einer Behelfsbrücke (4 t) durch. ~Bild: Färber)

2 Dr.-Ing. A lexander Löfken: Die Technik und wir In der von uns erlebten Zeitspanne, die, an geschichtlichen Maßstäben gemessen, sehr kurz ist, hat die Technik vom Leben des einzelnen ebenso wie vom Leben der Gemeinschaft Besitz ergriffen. Die Technik hat unseren Lebensstandard zwar gehoben, aber der Mensch ist von der Technik abhäng~g, von ihr umgeben, versorgt und gesteuert. Licht und Wärme, Gas und Wasser bringt ihm die Techn~ ins Haus. Verkehrseinrichtung.en, von Techruikern hergestellt, beföl1dern ihn an seine ArbeitsSltätt.e und zurück ins Heim. Sein täglicher Bedarf ward mit Hilfe der Technik erzeugt. Wunderwerke von Maschinen, von Technikern erdacht, vereinfachen, verbessern und beschleunigen die Erzeugung des leoenswlichtigen Bedarfs. Gewaltige Anlagen zur Gewinnung von elektrischer En.ergie und Gas, zur Herstellung, VerpacJrun,g, Transport von Produktions- und KOInSumgütern aller Art!hat die Technik so erdacht und konstruier:t, daß IlJUr noch wenige Arbeitskräfte den Produktionsablauf an automatischen überwachungsanlagen kontrollieren, wo früher zahlr.eiche Hände unter schlwierigen, ungesunden, oft lebensgefährlichen Bedingungen zum Einsatz kamen. Der Verkehr der Eisenbahn wickelt sich 'sicher, schnell und reibujngslos mit Rille von automatischen Schalt-, Sicherungs-, Warnund Kontrollanliagen, auch bei Nacht und Nebel, lab. Durch sinnvolle Zerlegung des Arbeitsablaufs wii'd auf vielen Wir:tschaftsgebieten mit Hilfe der Rationalisierung eine VeriÜeinerung des Produktionsprozesses erzielt, die eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit, eine sparsame Verwendung der Rohstoff.e, eine Steigerung der Produktion und letzten Endes eine Senkung der Preise zur Folge hat. Die AufgUederung der Erzeugung in viele einzelne Arbei,tsvorgänge wiederum zieht die Erfindung und Verwendung entsprechender Maschinen und auch dire Errichtung neuer Zwbringerindustrien nach sich. Sie zwingt allerdings auch den ai1beitenden Menschen, sich mehr und mehr zum Spezialisten zu entwrickelrn. Die Erzeugung und Ver:teilungwichtiger Produktionsmittel,!insbesondere von Elektrtzität IUlIld Gas, in gewissem Umfang auch Wasser, passen sich dieser Entwicklung an. Gesteigerter Bedarf - bei der Elektrizität -, sich abzeichnender Rohstoffmangel - z. B. beim Gas - sowile das Bestreben, zu niedrigsten Preisen diese 2 Energien in ausreichenden Menge n herzustellen, sind die Ursache hierfür. Konzentration der Erzeugung auf die günstigsten Rohstoffgebiete, die Bildung welliger wii1tschaftlicher, technisch hochentwickelter Schwerpunkte, die Erschließung neuer Quellen für die Erzeugung von Energie, so z. B. die zunehmende Ausnutzung der Wasserkraft und die Bestrebungen um,die friedliche Ausnutzung von Atounenergie Slind kennzeichnend dafür. Im Zusammenhang mit der veränderten, an Schwerpunkten erfolgendenerzeugung mußten neue Wege zur Verteilung der EneI'lgiemen:gen gesucht werden. Sie wutden dadurch gefunden, daß an die Stell.e der örtlichen die überörtliche VerteilJUng trat. Große Verbundnetze leiten heute die, mit Ausnahmen von einigen Inselwerken, von Großerzeugungsanlagen hergestellten Energnemengen an die Stätten des VeJrbrauchs in der Industrie bis hin zum Haushalt des einzelnen. Netze von Starkstromleitungen der ver,schiedensten Spannungsverhältnisse, Umschalt- und Umformerwerke überspannen das gesamte Gebiet der BundesrepubLik. Sinnvolle Regulie Dungsanlagen sorgen für eine Igleichbleibende Verteilung, auch in den Zeiten des SpitzenbedaI1fs. Sie gleichen Ausfälle durch rechtzeitig.e Einschaltung von Zusatzleistungen, notfalls auch durch Anschlüsse an das europäische Verbundnetz, aus. Während dies für roe elekjtrusche Energie durch Leitungen über der Erde geschietht, wird,die Gasfernversorgung durch ein Verbundnetz sichergestellt, das unter der Er.dob rfläche lieg,t. Ein umfassendes Rohrnetz, gegen Gefahren und Ausfälle ausreichend gesichert, verjäuft in der Hauptsache von e.mlgen wenigen Erzeugungsstätten zu den Verteilungsanlagen der Städte, dje das Gas durch ihre Leitun~sstränge dem letzten Verbraucher zuführen. Die Verbundwirtschaft, wie sie sich besonders ausgeprägt bei der ElektI1izitäts- und Gaserzeugung und deren Verteilung en:twjickelt hat, macht sich aber aluch auf anderen Wirtschaftsgebiet.en bemerkbar. In dem Bestreben, Energie UJIld Erzeugnisse dort herzustellen, wo dies bei gering. tem A'uiwand mit dem größten Leistungseffekt und Nutzen möglich ist, drängten Eisen und Strahl zur Kohle. Durch Veclahren zur Veredelung der Koh1e entwickeliten sich gewal tige Chemie-(Hydrier-)Anlagen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft, in denen Treib- und andere Rohstoffe sowie ungezählte Medikamente aus den,.schwarzen Diamanten" gewonnen werden. Die Erflindung des Autounobils brachte eine Umwälzung des Verkehrswesens mit sich, zwang zur Verbesserung des Straßennetzes, stellte neue Aufgaben zur Regelung des V,erke!hrs, zur Schaffung,ausreich nder Parkplätze, zur Verteilung des Benzins usw. Sie ließ die Erutfernungen auf der Erde zusammenschrumpfen. In der Luft setzte das FJugzeug dies'e Entwicklung in noch,größeren Ausmaßen fort. Schon ist auch dem Techn~er die El'de als Betätigungsfeld nicht mehr.groß g,enug. Der Gedanke, andere Planeten aurfzusuchen, noch vor wenigen Jahrzethnten als Utopie gekennzeichnet, rückit in den Bereich der MögLichkeiten. Die Technisierung des Gemeinschaftslebens ist auf der ganz JIl Erde gleich stark. Ein Ende,dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Deutschland, noch vor nicht!hundert Jahren ein Ager,arland, ist 'Von ihr erfaßt und hat seit seiner Umwandlung in einen Industriestaat Bedeutendes geleistet. Bevölkerungszunalnne auf engem Raum, Rohstoffknappheit, Ernährungsprobleme schufen NotzuSltände, die seine Technilrer zu besonderen Leistungen anspornen. Die Zerstörungen des zweiten We1tkrtieges, eine verhängnisvojle Grenzziehung, eine Entwicklungspause von nahezu zehn Jahren zwingen Staat, Wlirtschaft und Technik zusätzliche Leistungen ab, die in,diesem Umfang dn den meisten,anderen Ländern der Erde nricht erforderlich sind. Diese Leistungen bezeichnet die W.elt mit Recht als deutsch.es Wintschaftswunder. Alle arbeitenden Menschen harben dazu ihren gewichtigen Beitrtag geleistet. Nicht immer wii'ld dabei der Anteil hiinreichend gewürdigt, der vornehmlich dem Techniker an dieser Entwicklung zukommt. Der Erfindungsgabe - dem Genius - und den L.eistungen des Technikers ist es ab r in ersiter Linie zu danken, daß der wir:tschaftlichen Betätigung der Gemeinschaft immer neue Möglichkeiten erschlossen werden und damit letzten Endes der Lebensstandard gehob n wird. Seine schöpferische Tätigkeit spielt sich überwiegend im unpolitischen Raum ab. Das hat zur Folge, daß der T echn~er an der Erhaltung seiner Werke stär~stens interessiert

3 An der Bundesschule Marienthai werden die Lehrgangsteilnehmer mit allen technischen Fragen des THW-Dienstes eingehend vertraut gemacht. ist. Der Techniker kann mit vollem Recht einen gebührenden Platz in der Planung, Erstellung und verantwortlichen Betreuung seiner Schöpfungen beanspruchen. Er braucht und sollte,daher nicht immer bescheiden zurücktreten und nur in der reinen Technik sich erschöpfen, sondern sollte mit seinem Können und Vertrautsein mit der technischen Materie die mit der Lösung, dem Aufbau und dem Betrieb jeder,technischen Aufgabe verbundene Führungsaufgabe nicht anderen überlassen, sondern sie bewußt für sich in Anspruch nehmen. Das gemeinsame Anliegen aller schaffenden Menschen, daß sie die Erfolge der wt unter persönlichen Opfern durchgeführten Aufbauarbeiten noch in langen Jahren des Friedens und der Ruhe genießen möchten,,stößt beim Techniker deshalb auf besonderes Verständnis, weil letzten Endes auf sein Wdrken die erzielten iechnischen und wirtschaftlichen Errungenschaften zurückzuführen sind. Ein Merkmal haben alle technisierten staaten der Erde gemeinsam: je feiner ihre technischen Einrichtungen geworden sind, je mehr die Arbeitsprozesse aufgegliedert und aufgeteilt wurden, um so empfindlicher sind sie gegen störungen und Beeinträchm,gungen geworden, mögen sie nun aus dem Mechanismus eines Werkes "an sich" oder aus Einflüssen,irgendweleher Art von außen kommen, wie dies z. B. bei größeren Katastrophen der Fall ist. Jede Wirtschaft dst heute ein kompliziertes Räderwerk, dessen,gesamte Apparatur dn Unordnung gerät, wenn ein Rädchen nicht funktioniert. Deshalb ast es notwendig, gegen solche StörUillgen Vorsorge zu treffen. Die Behörden mit ihren zuständigen Org,anen,,die WirtschaftsbeItriebe selbst und schließlich' auch - durch entsprechendes Verhalten - der einzelne, arbeitende Mensch können in gewissem Umfang selbst durch vorbeugende Maßnahmen Störungen in,ihren eigenen Bereichen verhindern oder ajbstellen. Wenn aber solche Beeinträchtigungen größeren Umfang 'annehmen,' il'eichen örtliche, verwaltungsseitig oder.betri,eblich ocgriffene Maßnahmennicht mehr aus. Dies ist besonders bei Dberschwenunungen, Hochwasser und anderen Katastrophen der Fall, von denen 'auch die BundesrepublLk in den letzten Jahren nicht verschont blieb. In solchen Fällen können nur überörtliche!technische Maßnahmen wirksame und schnelle Hilfe ;Leisten. Schillelle und wirksame Hilfe ist,immer dann besondei1s erforderhlch, wenn Gesundheit und Versorgung der Allgemeinheit bedrolht sind. Sowedt es eich bei solch,oo großräumigen Ereignissen um technisch,e Stöil'ungen handelt, hat die Bundesregier,ung dde Bundesanstallt Technisches Hilfswerk (THW) zur Hilfeleistung bei ihrer Beseitigung ins Leben gerufen. Die Aufgaben des THW bestehen darin, bei Katastrophen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes technische Hilfe zu,leisten, zur Abwendung größeren Gefahren, zur Rettung von Menschen und zur Erhaltung von Sachwerten. Mit dieser rein!technischen Organisation hat,die Bundesregierung den Ländern und Gemeinden ein Instrument in dde Hand gegeben, das es ihnen ermöglicht, in Zeiten der Not helfend einzugreifen, wo es das Interesse der Allgemeinheit erfo'rdert. Die freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer des THW wevden durch eine umfassende technische Ausbildung befähigt, die ihnen gestellten Auf.gaben zu bewältigen. Gliederung und Ausrüstung des THW und seiner einzelnen Verbände sind so elastisch gehalten, daß auch die umfangreichsten technischen Aufgaben örtlichen und überörtlichen Charakters gemeistert werden können. Daß dies organisatorisch und technisch möglich dst, haben seit Bestehen des THW zahlreiche kleine und große Einsätze eil'wiesen. Am bekanntesten sind die Groß einsätze des THW in Holland Anfang 1953, in Bayern und NLedersachsen Sommer 1954,und am Rhein Anfang 1955 geworden. Diese ])insätze haben aber auch die Notwendigkeit einer derartigen technischen Selbsthilfeorganisaiion dargetan, wie sie das THW darstellt. Gegen Katastrophen ist der einzelne Mensch hilflos. Nur durch edne z,usammeng,efaßte Hilfeleistung aller können sie wirksam bekämpft, können ihre oft umfangreichen Folgen Fortsetzung Seite 12 3

4 W. Haag: ~erngelenkte Waffen Der gegenwärtige Stand der Entwicklung, Martin TM-61 "Matador" I n den vergang enen Jahren wurde in vielen Staaten mit größtem Nachdruck an der Erutwick1ung und dem Bau von Fernlenkwaffen gearbeitet. In rech!t erheblichem Ausmaß beruht diese Fernlenkwaffen - Entwicklung auf den deutschen Vorarbeiten während des letzten Krieges. Es ist bekannt, daß nach 1945 die deutschen Forscher eingeladen, aufgefordert oder "gezwungen" wurden., in den Vereinigten Staaten, Ln der Sowjetunion und.in Frankreich ihre Arbei.ten fortzusetzen und.ihre Kenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung zu stellen. Die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion teilten sich.in den Forscher- und Technikerstab von Peenemünde. Naturgemäß wurden und wer den die Entwicklungsarbeiten und die technischen Daten einsatzfähiger Fernlenkwaffen äußerst geheimgehalten. Zuverlässige Informationen liegen fast nur aus den Vereinigten Staaten vor, die.in den letzjten fünf Jahren J;l.icht weniger als 4,7 Mrd. Dollar für die Entwicklung und den Bau von Fernlenkwaffen aufgewendet haben. Im folgjenden soll nach einem kurzen überbl.ick über die Grundlagen der Fernlenkwaffen der Entwicklungsstand in den einzelnen in Frage kommenden Staaten kurz beschrieben werden. 4 Fernlenkwaffen sind Flugkörper mit militärischer Nutzlast, deren Geschwindigkeit oder Flugbahn nach dem Start beeinflußt werden kann. Sie können unterschieden werden nach der Einsatzform (Einsatzzweck, Start- und ZieloN), nach der Antriebsart und dem zur Anwendung kommenden Lenksystem. Nach der Einsatzform lassen sich unterscheiden: Taktische Geschosse - Bodenstart gegen Bodenziel-surfaee (ground) to surfaee (ground) missile - Klassenbezeichnung: TM (Taetieal Missile) Strategische Geschosse - Bodenstart gegen Bodenziel - surfaee (ground) to surfaee (ground) missile - Klassenbezeichnung: SM (Strategie Missile) Luft-Lenk-Geschosse - Luftstart gegen Bodenziel - air to surfaee (ground) missile - Klassenbezeichnung: GAM (Guided Aireraft Missile) Luft-Lenk-Raketen (Luftkampf-Raketen) - Luftstart gegen Luftziel - air to air missile - Klassenbezeichnung: GAR (Guided Aireraft Rocket) Abwehr-Geschosse (Flak-Raketen) Bodenstart gegen Luftziel - surfaee (ground) to air missile-klassenbezeichnung: IM (Intereeptor Missile) Nach der Antriebsart werden unterschieden: Unbemannte Flugzeuge - aerodynamische Missiles - Antriebsarten: Propeller - Turbinen, Verpuffungsstrahl, Turbinenstrahl, Turbinenstaustrahl, Staustrahl; Raketengeschosse - ballistische Missiles - Antriebsarten : Feststoffrakete (Pulverrakete), Flüssigkeitsrakete; Fall- und Gleitbomben - nicht angetrieben, oft aber mit aerodynamischen Tragkräften ausgestattete Fallkörper. Folgende Lenksysteme können Verwendung finden: Selbstlenkung (Programmlenkung), Fernlenkung (Kommandolenkung, Strahlenlenkung), Zielsuchlenkung. * Obwohl,in den Ver ein i g t e n Staaten z. Z. etwa 20 verschiedene Typen von Fernlenkwaffen.im Bau sein sollen,und nach dem Jahresbericht 1954 des Verbandes der amer.ikanischen Luitfahrtindustrie 26 neue Typen im Projektstadium stehen, befinden sich doch erst wenige Fernlenkwaffen im Truppengebrauch. Das liegt daran, daß die Entwicklung dieser außerordentlich komplizierten Waffen bis zur Produktionsreife einen ungeheuren zeitlichen und finanziellen Aufwand erfordert und daß viele dieser Typen nur der Forschung dienen oder über das Versuchs- und Erprobungsstadium nicht hinauskommen. Deutschland hatte z. B nicht weniger als 77 verschiedene Typen in der Entwicklung, von denen jedoch nur 5 in Serienfertigung gingen und eingesetzt wurden (V 1, V 2, "Rheinbote", "Fritz X", "H 293"). Die Serienfertigung der "X 4" war angelaufen., und die Entwicklung einiger weiterer Typen ("Hs 298", "Schmetterling", "Enzian", "Wasserfall".und "Rheintochter") konnte als fast abgeschjos~n gelten. Den Streitkräften der USA stehen zur Verfügung: Die taktischen Ferngeschosse "Matador" und "Regulus", die taktischen Fernraketen "Corporal" und "Redstone", die Luftkampfraketen "Firebird", "Sparrow" und "Falcon", die.flakgeschosse bzw. Flakraketen "Firebee", "Terrier", "Lark" und "Nike" und die Geschosse Lufit zur Erde "Gorgon V" und "Rascal". Die im Auitmg.der US-Air Force entwickelte und seit 1953 im Serienbau stehende Martin TM-61 "Matador" ist im wesentlichen ein unbemanntes Flugzeug, ein Hochdecker mit Pfeilflügeln und gepfeiltem Leitwerk, mit einer Länge von 12 m und einer Spannweite von 8,75 m. Der Rumpf hat Kreisquerschni.tt (Durchmesser 1,35 m) und trägt in der zugespitzten Nase einen Sprengkopf, der hochexplosiven Sprengstoff oder spaltbares Material (Atomsprengstoff) aufnehmen kann. Als Antrieb findet eine Strahlturbine, eine Spezialausführung des Strahltriebwerkes Allison J-33, Verwendung, die einen Standschub von 2,050 kg erzeugt und dem "Matador" eine Geschwindigkeit von 960 bis 1060 km/h verleiht. Der Start erfolgt mit Hilfe einer Start-Feststoffrakete von einem fahrbaren Abschußgestell. Wenige Sekunden nach dem Start erreicht die "Matador" ihre normale Fluggeschwindrl.gkeit, und die Hülle der Startrakete wird abgeworfen. Die Reichweite beträgt 800 km. Die Lenkung erfolgt mittels des Leitstrahlsystems. Die voll austauschbaren HauptbestaJI1dteile der etwa 6800 kg wiegenden Fernlenkwaffe können in sieben Behältern zu den Abschußorten auf dem Luftwege,befördert

5 und dort in sehr kurzer Zeit montiert und startbereit gemacht werden. Die seit 1954 im Serienbau stehende und für dje US-Navy entwickelte Chance Vought "Regulus" hat eine Spannweite von 6,7 mund eine Länge von 9,7 m. Das Gewicht beträgt etwa 6000 kig. Der Start der ebenfalls mit einer Strahlturbine Allison J -33 ausgerüsteten Fernlenkwaffe erfolgt von einer kurzen Abschußrampe aus mit Hild'e von zwei Startraketen. Die GeschWlindigkeit beträgt 960 kmlh, und dje Reichweite dürfte etwa 600 bis 800 km betragen (Kommandolenkung). Der Einsatz erfolgt von Kriegsschiffen (auch Unterseebooten) aus gegen Schiffs- oder Küstenziele. Die Technik des Starts von Fernlenkwaffen von aufgetauchten Unterseebooten bietet nach amerikanischen Verlautbarungen keinerlei Schwierigkeiten mehr, und Versuche, Fernlenkwaffen von getan.lchten Unterseebooten gegen Landziele abzuschießen, scheinen gute Ergebnisse gezeitigt zu haben. Diese Einsatzform, bei der das Unters,eeboot nicht aufzutauchen braucht und daher weitgehend ung,efährdet bleibt, wird voraussichtlich, vor allem in der Zwischenzeit bis zur Beendigung der Entwicklung von interkontinentalen Fernraketen, eine bedeutsame Rolle spie1en. Die für die US-Anny gebaute und seit 1954 einsatzfähig,e Firestone "CorporaI" ist eine FlüssLgkeitsrakete mit Leitflossen, von 12,2 m Länge und 76 cm Durchmesser. Sie startet senkrecht und wird anschließend in die gewünschte Flugrichtung rumgeleitet. Die Fernlenkung (Kommandolenkung) erfolgt bis Brennschluß, und dann fliegt diese Waffe ungelenkt und ohne Antrieb als ballistisches Geschoß weiter, wobei d1e Flugbahn Scheitelhöhen von m erre'ichen kann. Die "Corporal" wiegt 5400 kg, hat einen Sprengkopf mit hochexplosivem Sprengstoff oder spaltbarem Material und ernielt bei m-eifacher Schallgeschwindigkeit eine Reichweite von 240 km. Die von deutschen T,echnikern für die US-Army aus der V 2 weiterentwickelte Chrysler "Redstone" steht seit 1954 in Diensterprobung und dürfte nunmehr truppe.nverwendungsfählg sein. Sie ist eine ferngelenkte (Strahllenkung) Flüssigkieitsrakete von 18,3 m Länge und 1,52 m Durchmesser, die ein e Reichweite von 480 km erzielen soll. Die Entwicklung der Luftkampfrakete Ryan "Firebird", ein.er femgelenkten (Strahl- und Zielsuchlenkung) Pulverralrete von 2 bis 3 m Länge und 15,25 cm Durchmesser, wurde 1954 abgebrochen, da sie nur teilweise zum Erfolg geführt hatte. Dagegen befinden sich die Luftkampfraketen "Sparrow" und "Falcon" seit 1954 in SeI"ienherstellung. Die Sperry Douglas Raytheon "Sparrow" der US-Navy wii"d nach einer Entwicklungszeit von sieben Jahren und der Erprobung von über 100 Versuchstypen heute in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Es ist eine Feststoffrakete mit Kreuzflügein von 70 cm Spannweite und einem kreuzfönnigen Heckleitwerk, hat eine Länge von 2,4 m und erzieit bei einem Gewicht von 130 kg und dreifacher Schallgeschrwindigkeit (3700 kmlh) eine Reichweite von 8 km. Die Lenkung erfolgt,mitte1s Richtstrahl, und außerdem besitzt sie eine Zielsuchvorrichtung. Die Hughes Philco "Falcon" der US-Army ist ebenfalls eine Feststoffrakete von dreifacher Schallgeschwindigkeit. Sie ist 1,8 m lang, <etwa 50 kg schwer und hat einen Durchmesser von 70 cm. Al1e Allwetter-Abwehrjäger der kontinentalen Luftverteidigung der USA werden mit dieser Luftkampfrakete ausgerüstet, die vor allem infolge ihres automatischen Lenkmechanismus als übemus wirksame Waffe betrachtet wird. Erscheint ein feind.liches FlugzelUg auf dem Radarschirm des Jägers, so stellt ein elektronisches Rechengerät die Entfernung fest, und sobald diese zwlschen 4,8 un,d 8 km liegt, wird die "Falcon" automatisch abgefeuert und steuert mit :1hrer Zielsuchvorrichtung das feindliche Flugzeug an. Im Rahmen der fünften Serie der amerikanischen Atomwaffenversuche vom 18. Februar bis 15. Mai 1955 wurde u. a. von einem Bombenflugzeug eine Luftkampf.rakete mit einer Atomsprengladung von etwa t TNT-Energieäquivalent abgeschossen, die in etwa Meter Höhe,explodierte. Es erscheint demnach durchaus möglich, daß künf Hg Luftkampfraketen, wie "Sparrow" und "Falcon", Atomsprengköpfe erhalten. Seit 1954 befindet sich das Flakgeschoß Ryan "Firebee" in SerienherSltellung. Es ist nur bekannt, daß diese Waffe, die in der Form einem üblich,en Eindecker mit Pfeilflügeln gleicht, von der Strahlturbine Fairchild J - 44 ange.trieben wii"ld, 1130 kg wiegt und folcgende Abmessungen aufweist: Länge 5,48 m, Spannweite 3,65 m. Die für die US-Navy als Flugabwehrlenkwaffe entwlickelte Firestone "CorporaI" ~ Convair "Terrier", die seit einiger Zeit in großer Anzahl hergestellt wird, hat kreuzförmige Trapezflügel und am Rumpfheck vier kleine Dreieckflügel. Sie besitzt eine Länge von 4,5 m, e.ine Spannweite von 4,1 m, einen Durchmesser von 30,5 cm, wiegt zusammen mit einer in der Verlängerung des Rumpfes ang,eordneten Startrakete 1500 kg, wii"d von einem Feststoff-Raketentriebwerk angetrtieben und erzielt bei

6 zweifacher Schallgeschwindigkeit Gipfelhöhen von m und eine Reichweite von ungefähr 15 km. Sie wrnd an Bord von Kriegsschiffen aus schwenkbaren Doppelwerfern abgeschossen und besitzt ein Lenkstrahlsystem und ein Zielsuchgerät. Die ebenfalls für die US-Navy seit 1945 entwickelte und seit 1950 hergestellte Fairchild "Lark" ist eine FlüssigkeiJtsrakete von 550 kg Gewicht, 4,4 m Länge, 1,98 m Spannweite und 38 cm Durchmesser. Bei einer Geschwindigkeit von fast über 1000 kmlh erzielt sie eine Reichweite von 15 km. Die Lenkung erfolgt durch eine Kombination von Kommando-, Strahl- und Zielsuchlenkung. Für die US-Army wird seit 1953 die Douglas "Nike" gebaut. Diese Flüssigkeitsrakete von 450 kg Gewicht hat an der Rumpfnase vier kreuzförmig angeordnete dreieckige Leitwerkflächen. Unmittelbar dahinter befinden sich vier kleine Flächen gleicher Form, und am hinteren Ende des 6 m langen Rumpfes von 30 cm Durchmesser sind kreuzförmig ebenfalls dreieckige Tragflächen von 1,5 m Spannweite angebracht. Am Heck befindet sich eine Feststoffrakete als Startstufe. Die "Nike" erreicht doppelte Schallgeschwindigkeit und hat bei einer Gipfelhöhe von etwa m eine Reichweite von 30 km. Sie besitzt Strahllenkung und ein Zielsuchgerät. Der Abschuß erfolgt von,einer schwenkbaren Startbahn. Als wichtiger Bestandteil des kontinentalen Verteidigungsnetzes der USA wurden in der Umgebung der größeren amerikanischen Städte und wichtiger Industrieanlagen "Nike"-Rak.etenstellun.gen gebaut, und die Sachverständigen sind davon überzeugt, daß die "Nike" Geschosse "Flugzeuge 'Von jeder Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit und Flughöhe" erfolgreich abwehren können. Als Luft-Lenk-Geschoß für die US-Navy, vor allem zur U-Bootbekämpfung, befindet sich die Martin Fairchild "Gorgon V" in begrenzter Produktion, ein staustrahlgetriebenes Geschoß, über das nähere Angaben noch nicht vorliegen. Als Lenkwaffe zur Bekämpfung von Erdzielen aus der Luft hat die US-Air Force die von einer Flüssigkeitsrakete angetriebene Sonderausführung des Schnellflug-VersuchsfLugzeuges BeLl X-I, die Bell "Rascal" in Auftrag gegeben. Sie erzielt zweieinhalbfache Schallgeschwindigkeit und eine Reichweite von 160 km und kann,also in entsprecllender Entfernung vom Ziel von strategischen Bombern eingesetzt werden. Die der Truppe außerdem mir Verfügung stehende Luftkampfrakete "Mighty Mouse" und die taktische Fernrakete Douglas "Honest John" werden nicht ferngelenkt und sollen daher nur der Vollständigkeit halber erwähnt wenden. Die E n t w i c k I u n g folgender Fernlenkwaffen der Vereinigten Staaten ist so weit fortgeschritten, daß in absehbarer Zeit mit ihrer Truppenv,erwendung,gerechnet werden kann:,die strategischen Ferngeschosse bzw. Fernraketen "Navaho", "Snark" und "Atlas" und das Boden-Luft Geschoß "Bomarc". Mit der North American "Navaho", einem staustrahlgetriebenen, unbemannten Flugzeug, das zweieinhatl.bbis vierfache Schallgeschwindigkeit und eine Reichweite von etwa 6000 km erreichen soll, fanden die ersten Versuche 1954 statt, und es ist nicht anzunehmen, daß sie in weniger als drei Jahren einsatzbereit sein wird. - Die Northrop "Snark", in der Form ein schwanzloses Flugzeug mit Pfeilflügeln, Länge 9,7 m, Durchmesser 1,22m, Spannweite 9,75m, Gewdcht 6350 kg, angetrieben durch Strahlturbine, soll bei einer Geschwindigkeit von etwa 1000 kml h eine Reichweite bis etwa 5000 km haben. Die Mehrstufen-Flüssigkeitsrakete Convair "Atlas" mit interkontinentaler Reichweite (8000 km) wird mit solcher Dringlichkeit weiterentwickelt und erprobt, daß etwa 1960 mit der Serienherstellung begonnen werden kann. Die Serienfertigung der Boeing "Bomarc", einem staustrahlgetriebenen, unbemannten Jagdflugzeug mit Startraketen, ist für 1956 oder 1957 geplant. Bisher sind folgende Angaben bekannt: Gewicht 3850kg, Länge 20 m, Spannweite 11 m, Geschwindigkeit /2 Mach, Gipfelhöhe mund Reichweite 80 km. Die unter der Bezeichnung GAPA ("Ground to Air Pilotless Aircraft") laufende Entwicklung geht dahin, daß außer einer mit einem Sprengkopf versehenen Ausführung eine zweite Version ohne Sprengkopf gebaut wind, die statt dessen mit Luftkampfraketen ausgerüstet wird und nach einem Einsatz ferngesteuert landet und nach durchgeführter Neubewaffnung zu neuen Einsätzen starten kann. Wie Boeing bekanntgab, sollen auf die Entwicklung bisher etwa 15 Millionen Arbeitsstunden verwendet wonden sein. * über die F ern 1 e n k w a f f e n der S 0 w jet uni 0 n ist naturgemäß zuverlässig nur recht wenig bekannt. Während in den Vereinigten Staaten die Entwicklung einer Vielzahl der verschiedenartigsten Fernlenkwaffen mit den geschilderten Ergebnissen liefen, wurden in der Sowjetunion nach 1945 im allgemeinen die deutschen Projekte weiterentwickelt rund in großen Stückzahlen hergestellt. An stnategischen Fernraketen soll sich die Zweistufen-Flüssigkeitsrakete "M 103" ("R 14") - eine Weiterentwicklung des deutschen ProjekteS A 9 1 A 10, Reichweite km, vierfache Schallgeschwindigkeit - in der Erprobung und eine Dreistufen -FI üssi g keit.srakete "Projekt 333" in der Entwicklung befinden. Einsatzbereit bei der Truppe befindet sich die taktische Fernrakete "R 10", eine Weiterentwicklung der V 2, die von Elisenbahnrampen abgeschossen wind, vie:rfache Schallgeschwindigkeit und eine Reichweite von km erzielt. Nach bisher unbestä- ~ Hughes Philco "Falcon"

7 tigtenmeldungen soll außerdem aus den verbesserten V2-Geschossen eine weitere Konstruktion "R 8" entwickelt woroen sein. Die Sowjets haben ohne Zweifer Unterwasser-Abschußvorrichtungen, um diese taktischen Fernraketen durch getauchte U-Boote einsetz-en zu können. Ebenfalls einsatzbereit ~ls taktische Waffe für Angriffe Luft zur Erde ist eine Flüssigkeitsrakete in Flugzeugform "M - 100" von 500 kg Gewicht und einer Geschwindigkeit von etwa km/ho Bei den in der Sowjetunion einsatzbereit vorhandenen Luftkampfraketen handelt es sich um Weiterentwicklung.en der deutschen "R 4 M" und "X - 4".. Als Flakrakete seit 1950 eilllsatzbereit ist eine Weiterentwicklung der deutschen überschall-flüssigkeitsrakete "Wasserfall". Vor kurzem berichtete die sowjetische Armeezeitung "Roter Stern" erstmalls über die Neuentwicklung einer der amerika IlJisclJ.en "Nike" ähnlichen Flakrakete mit entsprechender Ausstattung. In Eng la nd befindet sich noch kein einziger Typ einer Fernlenkwaffe im Truppengebrauch. An der Entwickil'llng von etwa zehn Typen wird gearbeitet. Die erste Luftkampfrakete britischer Konstruktion wurde zu Beginn dieses Jahres in Auftrag,gegeben, mehrere andere Typen sollen sich in der militärischen Erprobung befinden, und bei zwei bjs drei Typen (darunter ein taktisches Ferngeschoß) soll die Entwicklung so Die Fliissigkeitsrakete Douglas "Nike" erreicht doppelte Schallgeschwindigkeit weit fortgeschritten sein, daß in Kürze Produktionsaufträge erteilt wei1den können. * In Frankreich wim zum Einsatz Luft zu Erde eine ferngelenkte Pulverrakete "SS - 10" hergestellt, in der Sc h w e i z wurde die Filüssigkeits-Flakrakete "Oerlikon MX-1868" entwickelt, in S c h w e den wird an der Entwicklung einer der amerikanischen "Bomarc" ähnlichen FeTnlenkwaffe mit der Bezeichnung "Luftförsvarsrobot" (Luftverteidigungsroboter) gearbeitet, und in K a n a d a wurde die Entwicklung eines Luftkampf-Fernlenkgeschosses "Velvet Glove" abgeschlossen. -Die hier umrissene Entwicklung der Fernlenkwaffen bot den Anlaß zu teilweise sehr weitgehenden Folgerungen und Prognosen, die in der Feststellung gipfelten, dw3 früher oder -später und vielleicht schon sehr bald an die Stelle von Jagd- und Bombenflugzeugen Fernlenkwaffen treten werden. Ob dieser Traum eines Roboterkrieges je Wirklichkeit werden wii1d, erscheint sehr fraglich - heute und in absehbarer Zeit werden Fernlenkwaffen zwar zunehmend als zusätzliche K~mpfmittel der Kriegführung 'in Erscheinung treten, sie können jedoch die bewährten Mittel der Luftkriegführung noch nicht überflüssig machen. Forschung un d F ortschritt Europas größtes Elektronengehirn Zum al1gemeinen Gebreuch für Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung wdrd im Frühjahr 1956 in Frankfurt am Main ein gliganlrlsches Rechenzentrum eingerichtet, die erste Anlage dieser Art in Europa. Gleich große Rechenzentren gibt es nur in New York und Los Angeles. Das Elektronengehirn löst Aufgaben in Bruchteilen von Sekunden. Es übernimmt beispielsweise dn einem ArbeitsglaIlg Zeichen je Sekunde von einem magnetischen Band, und ein Schnelldrucker übersetzt die Zeichen der Maschine in unsere Sprache. Es kann Zahlen oder Buchstaben gleichzeitig speichern und gibt die Ergebnrlsse,.in Sekundenschnelle übersetzt, bei Bedarf wdeder ICl,b. Musik statt Sirenen Statt der üblichen Sirenen- und Läutesigna1e hört die 1250köpftge Belegschaft eines Werks!in Bergedorf Melodien aus Tonstrahlern. Glockenklänge mit der Melodie "Üb' limmer Treu und Redlichkeit" leiten den Arbeitsbeginn ein, und bei Arbeitsschluß erklingt,,'15 dst Feierabend". Die drei Direktoren folgen einer eigens für sie auf Tonband aufgenommenen Melodie, wenn sie innerhalb deswerkes gerufen werden ISOllen. In ähnldcher Weise wurden auch die anderen lärmenden Sdgnale durch Musik ersetzt. Fenster mit Flüssigkeit Rußland will Klima ändern Auf einer Neuheitsmesse dii1 Ämsterdam war ein Versuchshaus aufgebaut, das mit einer bemerkenswerten Erfindung ausgestattet war. Zwischen den Schei.ben der Doppeltfenster befand sich nicht Luft, sondern eine dso1ierte Flüssigkeit. Sie soll das sommerliche Einstrahlen der Sonnenhitze ltijld das winterliche Auss1J.1ahlen, der Innen,wärme weitgehend verhüten. Jalousden, Markisen IUIld dergleichen sollen.im Sommer überflüssig sein. Sonnenbeschienene Schaufensterauslagen sollen nicht mehr verblassen oderverderben.durch Herstellung eines gewissen Unterdrucks der Flüssigkeit bei der Fabrikation der Fenster soll sich sogar die Bruchgefahr der ScheLben noch vermindern. Das merkwül'dig warm~ Winterwetter trifft :mit einer Meldung aus Moskau zusammen, lljach der man plant, djije Beringstraße durch einen Damm zu sperren und dann über dhn hinweg warmes Pazifikwasser in den arktischen, Ozean zu pumpen. Das oll das,aitktische Ei:sklima so mildern, daß IlJicht nur Rußland davon profitiert, sondern auch Europa weit Igehend von der sibirischen Kaltluft verschont bleiben würden. Ja, selbst N oro1:\lilertikja würde wärmer werden. 7

8 Dr.-In~. Meyer-Hoissen: Baulicher Luftschutz (Fort.<;etzung) Die Atomwaffen, aber auch die fortschreitende Entwicklung der verschiedenen Bomben- und Raketenarten lassen für eine verantwortungsbewußte Staatsführung die Probleme des Luftschutzes immer vordringlicher werden. Vor allem werden bauliche Schutzmaßnahmen immer notwendiger. Unser Artiket erläutert in seinem dritten Teil weitere Möglichkeiten des Schutzbaues, nachdem im Dezemberheft der Schutzbau Aals Innen- und Außenbau erläutert worden ist. Die Umfangsteile des SchUltzbaues B (Abb. 5) haben entsprechend den Richtlilnien eine Dicke von 40 cm. Die Druckresistenz beträgt 3 atü. Eine Drucktür Lst nicht vorgesehen, im übrig,en sind auf der Zeichnung alle Konstruktionsmerkmale ~u erkennen wie bei Schutzbau A. zelteilen in der Betonwarenfabrik serienweise hergestellt und auf der Baustelle in der dafür vol'1bereiteten Baugrube ledäglich zusammengesetzt. Gassicherer, zylindrischer Schutzbau VE R TIKALER LA"Nas SCHNITT Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Kreisform eine zweckmäßige Querschnittsform für Außenbauten,ist. Im folgenden soll als eine von mehrel'en möglichen Ausführ,ungsformen von Schutzbau:ben mit gewölbten Umfassungsbauteilen der zylindrische, gassichere Schutzaußenbau, Bauart Dräger, beschrieben wel'den. Bei diesem Schutz bau ist von der Gewölbewirkung weitgehend Gebrauch gemacht woroen. Nicht nur der eigentl,iche SchUltzrnum,besitzt kreisförmigen Querschnitt, auch die Abschlußwand am Eingang und der Notauslaß sind entsprechend abgerundet gestaltet. Weiter ist dieser Schutzbau ein Beispiel für dije Verwendung von Betonfertigteilen, die durch das 'SOIg,enannte Vorspannverfahren zu einer biegesteifen Einhei.t verbunden werden. Der gesamte Bau wird 'also mit allen seinen Ein- 8, llt'... l:t Schnitt A - 8. Grundriß Abb. 5 Schutzbau B im Altbau Der Schutzbau, der in Abb. 6 im Längsschnitt, in Abb. 7 :im Querschnitt gezeigt wind, ist für eine Beleden eigentlichen Schutzraum von 6 m Länge. Er ist für 25 Personen mit zwei Sitzreihen ausgestattet. Seine Raumaufteilung im Querschnitt ist aus Abb. 8 zu entnehmen. Bemerkenswert an dieser Konstruktion ist, daß das Grobsandfilter zum Reinigen der Luft für die künstliche Belüftung gleichzeitig die Aufgabe des Notauslasses zu erfüllen hat (s. Abb. 6 rechts). Ergibt sdch. nämlich die Notwendigkeit, den Notauslaß liu benutzen, so wird durch eine gegen unbefugltes Öffnen gesicherte Fallklappe der Sand in den darunter liegenden Raum entleert. b --; E ~~~l~~~.~. _ SC_HUJ_lR_A_UH. ~'f.u?s!'!. l!.illcv Abb. 6 Gassicherer, zylindrischer Schutzbau, Bauart Dräger,gung IIll1t 25 Personen vorgesehen. Der ei,gentliche Schutzraum besteht aus einem Hohlzylinder mit 2,20 m lichtem Durchmesser. Seine Wanddicke beträgt 30 cm. Diese gegenüber rechteckigen Querschnitten gel'ingere Wand dicke ist möglich, weil die gewölbten Umfassungen eine höhere Druckstoßbetlastung aufzunehmen v,ermögen als ebene Flächen. Sowohl durch die geringeren Wanddikken als auch durch die fabrikmäßige Anfertigung werden Ersparnisse der Baukosten erzielt. Damit,ist der Weg zum Verlas'sen des Schutzbaues frei. Die Richtlinien für die Ausführung von Schutzraumbauten sind in jahre- Durch die Drucktür (auf der linken Seite der Abb. 6), die durch eilnen in der Zeichnung nicht dargestellten Schutzbauteil gesichert ist, betritt man die Gasschleuse, die eine Länge von etwa 1,50 m hat. Von da aus Igelangt man in Abb.7 SCHNITT 0-0 I SCHNITT b- b langer Arbeit von den zuständigen Bundesministerien unter Hinzuziehung namhafter Wissenschaftler und Praktiker aufgestellt worden. Sie wuroen vom BunodesmiJnister für Wohnungsbau im Einvernehmen mit dem Bundesminister des Innern herausgegeben und im Bundesbaublatt, Hefit 8, 1955, veröffentlicht. Schutzbedürftige, Bauschaffende und Aufsichtsbehörden haben schon jetzt GelegenheLt, sich über die zweck-

9 Herbert Kirbach: Trotz Kälte und Finsternis- RohrnetzausbilduD;: Die Winterszeit erfordert einen anderen Ausbildungsplan als die Sommermonate. Ortsverbände, welche in der glücklichen Lage sind, größere Hallen als Ausbildungsraum zur Verfügung zu haben, können d!ie geplante praktische Ausbildung weiter fortführen. Wo aber nur offenes Gelände zur Verfügung steht, ist durch die Dunkelheit und die Witterungseinflüsse Einhalt geboten. Die in den Sommermonaten mühsam aufgebaute AusbiLdung der einzelnen Gruppen darf aber nicht unterbrochen werden - im Gegenteil -, auch im Winter braucht der kameradschaftliche Zusammenhalt nicht auseinander zu gehen. Es gibt eine Ausbildungsmöglich_ keit, zu der eigentlich die hellen und warmen Sommerabende zu schade sind: Die Vertiefung oder das Zulernen technischer Kenntnisse im theoreti,schen Unterricht. Das "riecht" nun wieder recht nach Schulmeisterei, braucht es aber nicht zu sein, wenn der richtige Mann die Unterrichtung übernimmt. So mancher Handwerker wird froh sein, wenn er sich aus bemäßigen und erforderlichen Maßnahmen im baulichen Luftschutz zu unterrichten. In nicht allzuferner Zeit w1rd das Luftschutzgesetz Wirklich- ----ElO 2.Q ,. Abb. 8: RaumaufteHung für kreisförmigen Querschnitt k elt werden. Darun wird der Startschuß fallen für den Beginn einer regen baulichen Täti,gkeitzumSchutze der Bevölkerung geg,en die vielfäl Ugen Gefahren aus der Luft, die im Falle kriegerischer Auseinandersetzungen drohen. rufenem Munde in seinem Fach noch weiter orientieren und beraten lassen kann. Auch dm Handwerk ist heute eine gewisse Spezialisderung eingetreten, und nicht jeder ist allseitig ausgebildet, sondem beschäftigt sich nur mit.den Anforderungen seines Betriebes. Ein "Rohrnetz-Mann" soll aber in allen Arbeiten seines Faches bewandert sein, und das ist ein weit gestecktes Ziel. Wer soll nun diese "Theorie" ausführen? Eine gewisse Begabung und gute Fachkenntnisse gehören schon dazu. Gerade dn den kommenden Monaten, jn denen witterungsbedingt die Bautätigkeit etwas zurückgeht, werden sich leichter Vortragende für dieses interessante Ausbildungsgebiet finden lassen. Die Herren vom "Technischen Au sschuß" werden, wenn sie nicht selbst in der Materie bewandert sind, schon für die einzelnen Themen den "richtigen Mann" finden. Dies.e theoretische Unterrichtung ~ann aber nur mit den.in Rohrnetzgruppen eingeteilten oder den dafür vorges-ehenen interessderten H elfern durchgeführt werden. Es ist sinnund zwecklos, zu diesen Ausbildungsabenden den ganzen Helierbestancl aufzufordern, dann ist es nur wieder "technische Spielerei" und besserer Zeitvertreib. Ein tiefes Eindringen in die Materie ist infolge des Fehlens der Grundkenntni sse nicht möglich. Es ist keine Beleiddgung für einen Vortragenden, wenn nur 10 oder 15 Mann der Rohrnetzgruppen im Vortrag s,itzen, anstatt zusätzlich 35 Helfer anderer Fachrichtungen, die den Fachausdrücken nicht folgen können und sich langweilen. Der Vortragende, welcher das unangenehm empfindet, würde sofort umschalten und das Thema leichter verständlich machen und allgemeiner durchführen, als etwa bei einem Vortrag für einen Hausfrauenverband, und damit ist das gewünschte Ziel nicht erreicht. Die eig entlichen Fachkräfte gehen unbefriedigt heim, und für die anderen Helfer war es nur ein a.bgeleisteter Dienstabend. Zu dieser Art der Ausbildung in Form theoretischer Behandlung von Fachgebieten gehört unbedingt eine anschließende Aussprache. Wenn für <len Ausbildungsabend zwei Stunden vorgesehen sind, so darf der Vortragende höchstens 11/2 Stunden das Thema besprechen, die r.estliche Zeit gehört der Aussprach'e. Da der Vortragende nicht von j.edern Helfer <len fachlichen Ausbildungsstand kennt, wird er manche für,ihn selbstverständliche Kleinigkeit voraussetzen und im Vortrag überspringen. In der Aussprache wird sich erst zeigen, was manchem Helfer noch unverständlich war und nun auf Anfrage im Detail besprochen werden kann. D.i Ausspracheführung liegt in den Händen des Vortragenden, und wenn er eine fachlich versierte Persönlichkeit ist, wird es eine lebhafte Diskussion ergeben. Nicht jede Helferschaft ist zur Diskussion geeignet. Eine gewisse Scheu "dumm zu fragen", hält manchen Wißbegierigen von einer vermeintlichen Blamage ab. In diesem Falle ist es besser, der Vortragende sieht von einer geschlossenen Rede ab und zieht den Abend im wechselseitigen Frage- und Antwortspiel auf. In jedeanofalle ist die Erreichung des Ziels - eine produktive Weiterbildung - maßgebend für <lie angewendete Vortragsart. über was soll nun gesprochen wer <len? Es ist sinnlos und schade um <lie aufgewendete Mühe, wenn diese ROhrnetzausbildung nicht ganz systematisch aufgezogen widd. Jeder Helfer welcher als zukünftiger Ausbilder an einem Rohrnetzlehrgang in Marienthai teilgenommen hat, und jeder Ortsverband ist im Besitz des Vorschlages "Fachtechnischer AusbildungsplJan für Netzgruppen Gas - Wasser - Kanalisation". Auf dies n zwei Seiten ist das,große Arbeitsund Ausbildungsgebiet in groben Stichworten zusammengefaßt. Zwei Jahre würd bei monatlich vier bis sechs Dienststunden die einsatzfähige Ausbildung einer Rohrnetzgruppe beanspruchen. Dann kann ein Ortsverband mit ruhigem Gewissen diese Gruppe zum Einsatz schicken. Sie wird allen Anforderungen genügen un d sich auch nicht durch eine unvorhergesehene Situation erschüttern lassen. Bei dem Ausbildungsplan ist das ganze Rohrnetzgebiet berücksichtigt worden. Wir dürfen die Ausbildung nicht nur auf die örtlichen Belange zuschneiden, wir müssen an überörtlichen Einsatz d nlken; nicht nur Deutschland, sondern alle europäischen Länder können Einsatzgebiet sein. Das aber verlangt eine umfussende Behandlung des Lehrstoffes,,eine Kenntnis auer Materialien - solch,e, die vor 100 Jahren verwendet wudden und solche, die vorgestern auf den Markt kamen. Die Bereicherung unserer Helfer mit diesen Kenntnissen ist ja die Gegenleistung für ihre ehrenamtliche freiwilllge Mitarbeit jm THW. Und nun ein Vorschlag für die nächsten drei Monate: "Wasser bedarf, -beschaffenheit, - gew innung, - fassun g, -reinigung" Der im Wasserrohrnetz arbeitende Helfer muß das Medium, das durch die Rohre fließt, wendgstens 'so weit ~ennenlernen, daß er nicht wiss~nschaftlich, aber!handwerklich informiert ist. Wie groß ist der Wasser- 9

10 bedarf pro Kopf und Tag - bei Fragen in der Bundesschule wurden Werte von 2 bis 5 Liter von den Lehrgangsteilnehmern als Antwort gegeben. Wie setzt sich Wasser zusammen, wie ist es besch affen was sind a,ggressive und was sind harte Wasser. Wie wird Wasser überha'upt gewonnen: Der Kreislauf des Wassers die Wasserarten, seine Einzugs~ gebiete, Bohrbrunnen, Schachtbrunnen. Wie wird nicht einwandfreies Wasser gereinigt, gefiltert und keimfrei gemacht? Das alles sind Fragen, die anscheinend nicht in die Materie des Rohrnetzbaues gehören, aber im Ernstfall muß einmal eine Wasserversorgung "aus dem Handgelenk" aufgebaut werden, und wie soll dann improvisiert werden, wenn der Helfer die wirklichen Zusammenhänge nicht kennt. Ist noch Zeit vorhanden werden die chemischen und physika~ lischen Eigenschaften des Wassers erläutert; diese Kenntnisse werden für den Rohrbau un.bedingt benötigt. "Das städt. Haupt- und Verteilungsnetz für Wasser - Rohrnetzpläne" Die für die Rohrne1Jzgruppen vorgesehenen Fachleute wie Klempner, Installateur,e, Rohrschlosser, Heizungsbauer sind mei'st auf Rohrarbeiten innerhalb der Gebäude spezialisiert und haben selten Gelegenheit gehabt, im Großrohrleitungsbau sich Kenntnisse zu erwerben. Hier ist es ein dankenswertes Vortragsthema, diese Gebiete fachmännisch zu erläutern: die Wasserspeicherung und die Arten der Erd- und Hochbehälter die Arten der Haupt- und Vertei~ lungsleitungen als Verästelungs- und Ringnetz, die Leitungsführung unter den Straßen und in Kanälen, die Absperrorgane und sonstige Armaturen. An Hand von ausgegebenen vervielfältigten Rohrnetzplänen einfachster Streckenführung muß der Helfer Rohrmaterial, Lichtweiten, Einbautiefen, Verbindungsart und Armaturen herauslesen können, nachdem er mit den Sinnbildern und Kurzzeichen vertraut gemacht worden ist. "Die Ausbesserung einer total zerstörten Wasserleitung aus Gußdruckrohr 300 mm (/)" Für die kommende pmktische Ausbi1dung soll erst einmal theoretisch der Ausbesserungsvorgang durchbesprochen werden. Auf der Wandtafel ist in der Draufsicht die Schadensstelle angezeichnet. Wie geht die Ausbesserung vor sich: Die Abschieberung der Leitungen, die SchachtaI1beiten, das Aussteifen des Rohrgrabens. die Entfernung der Bruchenden und der Ein bau rund die Abdichtung des neuen Rohres? Nachdem alles besprochen worden ist; fertigt j e der H elfer eine fachgerechte schriftliche Materialanfol'lderung und Werkzeugauistellung für diese AU8- besse.run,g an. Das klingt so einfach (Fortsetzung Seite 12) Emmal vom üblichen Schema der Ausbildung und der damit zusammenhängenden Übungen abzuweichen, durch neue Ideen und Anregungen die Arbeit der Ortsverbände lebendiger zu gestalten und den Ehrgeiz der HelLer zu wecken: Das war der Sinn einer Verbandsübung in Form eines technischen Wettbewerbs, die mehrere Ortsverbände des Landesveroondes Niedersachsen in Braunschweig durchführten. Unter Anlehnung an die "Anleitung zur praktischen Grundausbildung" sollte nicht nut der beste Helfer bzw. die beste Gruppe von den teilnehmenden OY ermittelt, sonde~n auch der Ausbildungsstand benachbarter OV miteinander verglichen werden. Es wurden sechs Welbtbew,erbe durchgerführt: 1. Stiche und Bunde. 2. Anspitzen eines Pfahles, Stammende des Pfahles mit Hobelzahnsäge um 10 cm k.ürzen, Kanten brechen. 3. Abbrennen eines I-Träger NP Dreibock binden, aufrichten und sichern. 5. Seilfiaschenzug einschirren. 6. Bau,einer Bocklehre, Binden eines Bockes, Bau eines Beseler-GLiooes. Zu der übung waren die Ortsverbände Braunschweig, Celle, Gifhorn, Hannover, Helmstedt, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel erschienen. Der OI"1Jsveroond Braunschwe<ig lag bei dßt Gesamtbeurteilung am Schluß der übung an der Spitze. In jeder Disziplin gab es für die beste Gruppen- und Einzelleistung eine Urkunde. Jeder OY hatte eine Arbeitsgruppe 1/9 zu stellen, mit Ausnahme von Gifhorn und Wolfenbüttel die je 1/ 2 Gruppe stellten. Außer den AI'lbeitsgruppen wur,den auch noch Helfer für andere 10

11 A cht Orts~erbände ild Wettbewerb Ausb ildung ei n mal anders - Eine t echnische Verbandsiibung Arbeiten, wie Herrichten des übungsplatzes sowie als Schiedsrichter und Zeitnehmer von den beteiligten OV gestellt. Am Wettbewerb selbst nahmen 70 Helfer teil. 52 Helfer waren mit anderen Arbeiten beschäftigt, so daß sich eine Gesamtteilnehmerzahl von 122 Helfern _ergab. Trotz des schlechten Wetters waren die Helfer mit Lust und Liebe bei der Sache. Es zeigte sich, daß ein solcher technischer Wettbewerb bei den Helfern großen Anklang findet. Bereits Wochen vor der übung herrschte nach Bekanntwel"den in den beteiligten OV ein besonders reger Dienstbetrieb, da jeder Helfer den Ehrgeiz hatte, dabei zu sein. Es ist zu hoffen, daß auch in anderen Landesund OrtsveI1bänden das niederlsächsische Beispiel Schule macht. Die Bilder: Stiche und Bunde (L. oben), Bau eines Beseler-Steg-GLiedes (Links), Abbrennen von I-Trägern (r. oben) und Einschirren eines Seilflaschenzuges (unten) - Ausschnitte aus dem technischen Wettbewerb der großen Verbandsübung. 11

12 Fachrechnen für den THWT-Helfer I In dieser Spalte sollen auf Wunsch der Helfer verschiedene Aufgaben aus den Arbeitsgebieten der Fachgruppen gestellt wex-den, deren Lösungen jeweils im Heft des folgenden Monats erscheinen. Die Aufgaben sind eindeutig numeriert. Elektrotechnik Aufgabe 211: Der Hochbehälter für Warmwasser eines Waldlager-Sanitätszeltes hat einen Gesamtinhalt von 6 m 3 bei einer rechteckigen Grundfläche von 2,5 X 1,8 m. Er wird aus technischen Gründen nur bis zu 1,1 m Höhe gefüllt. Die Erwärmung des Wassers soll durch zwei Tauchsieder von je 10 kw Leistungsaufnahme erfolg.en. Der Abstrahlungsverlust beträgt über dde gesamte Anheizzeit 35 Ofo der aufgewendeten Wärme. Um die Wassertemperatur von C auf C zu erhöhen, wird welche Zeit vergehen? Aufgabe 212: Eine Sendeanlage muß über einen Drehstromtrafo 5000/200 und einen. Umfonnerersatz, bestehend aus zwei Generator en und ein e m Antriebsmotor sowohl mit Gleichstrom 600 V, Gesamtleistung 12 kw und 220 V, Gesamtleistung 10 kw versorgt werden. 'Ij der Generatoren sei 0,815, des Motors 0,865. Berechne die Stromstärke in der 600 V und 220 V Gleichstromzuleitung und unter Annahme eines cos J.L von 0,88 die Stromstärke in der Drehstromzuleitung des Antriebsmotors unter Berücksichtigung der vollen Belastung beider Gleichstrom-Maschinen. Rohrleitungsbau Aufgabe 312: Zum B1eirohr-Schmierlöten wird "Lötzinn 30010" benötigt. Zur Verfügung steht 1,5 kg "Löt- zinn 50010". Wieviel kg Weichblei muß zugeschmolzen werden, um "Lötzinn 30 0/0" zu erhalten? Aufgabe 313: Ein Wasser-Erdbehälter von 6,50 m Breite, 8,70 m Länge und 3,20 m Höhe wird durch eine Kreiselpumpe mit 12 m 3 /h Leistung gefüllt. In wieviel Stunden ist der Behälter gänzlich gefüllt, wenn während des Füllens dem Behälter in der Minute 50 Liter Wasser entnommen werden? Atomschutz Aufgabe 401: Wenn für eine bestimmte Bergungsarbeit die höchste zugelassene Dosis für das Selbstschutzpersonal 25 r (Röntgen) beträgt, kann bei einer gemessenen Dosisleistung von 10 r/h (Röntgen/Stunde) vom gleichen Personal welche Zeit geai1beitet werden? Sprengtechnik Aufgabe 110: Mehrere Rundhölzer sollen mangels Sprengstoff unter V.erwendung von Sprengschnur in 1 m Höhe abgesprengt werden. Holz A hat 12 cm C/), Holz B 10 cm und Holz C 9 cm C/). Der Abstand der Hölzer voneinander beträgt je 2 m. Die Zündung soll mit Leitfeuer gleichzeitig erfolgen. Gesucht: Anzahl der Windlungen Sprengschnur je Rundholz, Etwaiger Bedarf an Sprengschnurlänge, Anordnung der Windungen, Bedarf an Sprengkapseln, Länge der ZündschnUIr. Die Technik und wir Fortsetzung von Seite 3 beseitigt werden. Hierzu soll das THW mit seinem.technischen Können beitragen. Es steht zu erwarten, daß das THW auch an den kommenden Aufgaben!des z,ivilen Luftschutzes beteiligt sein wird. Ihm sind zunächst einmal der Instandsetzungs- und BerglUngsdienst und die technischen Dienste im Rahmen des Luftschutzhilfs dienstes zugedach!t. Schwierige technisch Aufgaben sind zu lösen. Sie erfordern eine klare Hilfsbereitschaft und ein hohes technisches Können. Die THW -Helfer haben durch ihren EUer bei AusbiLdung und Einsätzen unter Bewei.s gestellt, daß sie bereit und befähigt sind, ihren in Not geratenen Mitmenschen die Hilfe zu geben, die man von ihnen erwartet. Das Bestreben des THW wird und soll es sein, durch ständige Verbesserung der Ausbildung und Aus'rüstung seiner freiwilligen HeUer die Einsatzfähigkeit des einzelnen und damit 12 der gesamten Organisation zu erhöhen. Die Öffentlichkeit, an ihrer Spitze die für Sicherheit und Ordnung verantwortlichen Behörden, darf die Gewißheit haben, daß das THW aus tiefstem technischem Verantwortungsgefühl in Zeiten der Not im Sinne einer wahren Nächstenldebe seine Aufgaben erfüllen wird. Rohrnetzansbildnng Fortsetzunp (Ion Seile 10 und fällt im Anfang doch so schwer - alles richtig zu benenn en und nichts zu vergessen. Nicht an jeder Rohrbruchstelle lie.gt ein Rohr- und Werkzeuglager nebenan - es kann 10 bis 20 km entfernt sein -, und da muß man schon seine Gedanken zusammennehmen. Zum SchLuß w,ird noch, um die alten Schulkenntnisse aufzufrischen, etwas gerechnet. Wieviel KubikmeterRohrgraben mußten ausgeschaufelt werden, wieviel Quadratmeter Bohlen wul'den zur Absteifung benötigt und wieviel Liter Entleerungswasser wurden bei 60 m Rohrlänge zwischen den Absperrschiebern aus dem Graben gepumpt? Wenn diese drei Themen für den betreffenden Helferkreis recht interessant und fachlich einwandfrei gebracht werden, ist für die theoretische Ausbildung schon ein gutes Stück geschafft. Kein Helfer wil'd einen Vortrag dieser Reihe versäumen, wenn nicht ganz triftige Gründe vorliegen. Die benötigten Anschauungstafeln können selbst angefertigt werden. In jedem Ortsverband sind zeichnerisch begabte Kameraden, welche mit wenig Strichen,aus Katalogen, Preislisten oder Lehrbüchern die Unterlagen schaffen können. Bei den Landesverbänden beflnden sich Stehbildsemen über Rohrleitungsbau, die mit Verwendung finden können. Es liegt immer an der Lnitiative des Vortragenden und seiner mitgehenden Hörerschaft, den Ausbildungsabend produktiv zu gestalten. Und sobald die Sonne wieder lacht, kommt vorwiegend die praktische Ausbildung zu ihrem Recht, wofür noch Vorschläge gemacht werden.

13 Immer~einen SOhritt~voraus~ U stellen DaS ~, schinen \10n lvj,8, ist kein e ht! probletntn Schnelle Anpassung der Fabrikation an die jeweilige Marktlage erfordert größte Beweglichkeit des Maschinenparks. Jeder Betrieb, der das BD-System verwendet, erfüllt diese Voraussetzungen. Das BD-System, die neuartige Energieverteilung in Industriebetrieben, ermöglicht in kurzer Zeit und ohne zusätzliche Installationen den Anschluß neuer oder in ihrem Standort veränderter Arbeitsmaschinen. Das Herrichten kostspiel iger Kabelkanäle, komplizierter leitungszüge und unschöner Haltevorrichtungen für die Anschlußkabel fällt bei dem BD-System fort. Die wenigen Handgriffe, die zum Anschrauben der BD-Anschlußsicherungen an die BD-Schlenenkästen notwendig sind, können ungeschulte Hilfskräfte durchführen. Das BD-System, das in wirtschaftlicher Hinsicht allen anderen Installationsverfahren überlegen ist, zeigt besonders in Betrieben mit großen Maschinenbeständen seine Oberlegenheit. In zahlreichen großen und bekannten Unternehmen wird das BD-System bereits verwendet und wegen seiner Vorzüge hochgeschätzt. KLÖCKNER-MoELLER Fordern Sie bitte ausführliche Unterlagen an I IndlUtrie-Schaltge~äte nach YDE 0660/52 13

14 Dip I. -1 ng. E. Sch u ltz: Industrielle Herstellung von Schwei.likarbid Unsere jüllgerenhelfer, die unfallsicheres autogenes Brennschneiden durchführen, möchten sicher einmal etwas erfahren über die Herkunft der Gase, die ihnen das Zerschneiden schwerer Stahlstück:e erst ermög Lichen. Vom Sauerstoff, der mengenmäßig den wichtigsten Beitrag zum autogenen Brennschneidprozeß liefert, abgesehen, gilt unser Interesse zunächst einmal dem Azetylen. Wir benutzen bei unseren Brennschne.idarbe.iten Azetylen in den bekannten Stahlflaschen mit gelber Markierung. Damit kann schnellste Hilfe bei plötzlich auftretenden Gefahren geleistet werden. Oftkann man aber in denschlosserwerkstätten, auf Baustellen und bei Reparaturarbeiten an unseren städtischen Leitungsnetzen beobachten, daß Handwerker dieses für ihre autogenen Arbeiten erforderliche Gas erst am Orte des Verbrauches in Gasentwicklern herstellen. In dliesen Entwicklern wird ein grobstückiges Karbid, das in seiner blaugrauen bis grauschwarzen Farbe dem Kalkstein ähnelt, mit Wasser inberührung gebracht. Dabei entsteht das Azetylengas - ein Vorgang, der lebhaft an Fahrradlampen vonanno dazumal erinnert. DasVerfahren ist umständlicher, aber billiger, und erspart die Miete für die Stahlflaschen. Das kann für die Kalkulation im Handwerk nicht übersehen werden. Das Gas, das wir in den kleinen 5-Liter-Flaschen unserer Einsatzgeräte oder in den normalen 40-Liter-Stahlflaschen verwenden, wird in großen Gasentwicklungs,anlagen erzeugt 'Wld,unter einem Druck von 15 atü in die Flaschen gepreßt. Das AusgangsprodJUkt ist aber auch hier das sogenannte technische Karbid oder Stückkarbid. Wenn wir nun der industriellen Herstellung von Karbid etwas näher auf den Grund gehen, beobachten wir einige dnteressante technische Probleme, die den Helfer des THW ansprechen sollten. Einfach sind die chemischen Formeln, nach denen der Prozeß der Karbid-Erzeugung abläuft: Ca COs Ca 0 + C02 (Kalkstein) (gebrannter Kalk). In Kalksteinbrüchen abgebauter Kalkstein ward in Trommelöfen zu gebranntem Kalk reduziert, wobei ein Gas C02 entweicht. Die Gewinnung von gebranntem Kalk ist eine der drei Grundlagen für die Produktion der Karbidindustrie. Im Karbidofen wird nun der gebrannte Kalk durch überschüssigen Kohlenstoff in der hohen Temperatur eines Lichtbogens in Kalzium-Karbid verwandelt. Ca C = Ca C2 + CO (gebr. Kalk) (Kohle) (Karbid). Als Kohlenstoff wird dem Ofen Koks, Magerkohle oder Anthrazit zugeführt. Die Wiirtschaftliche Anfuhr Bild l:' Ofenbühne eines Karbidofens: Sichtbar sind die drei Elektroden und die den Strom übertragenden gußeisernen Gleitschuhe mit dem Netz der Kühlwasserleitungen und die von Hand beweglichen Schnurren für Zuführung der Rohstoffe. dieser Matemalien bedeutet die zweite Grundlage der Karbidindustrie. Das bei diesem Prozeß freiwerdende Kohlenoxydgas CO verbrennt sofort mit lebhafter Flamme und bildet keine Gefahr. In modernen Öfen wird es abgesaugt und verbrennt als "Paulinchen" mit weithin sichtbarer Flamme oder wird nach einem Reini.gungsprozeß weiter ausgewertet. Welche Bedeutung diese einfachen Formeln für die deutsche chemiscij.e Industrie haben, mag die Tatsache beleuchten, daß dm Jahre 1943 im Deutschen Reich 1,5 Millionen t und dm Jahre 1954 in der Deutschen Bundesrepublik allein über 0,8 Millionen Tonnen Karbid hergestellt wurden. Neben der Wiirtschaftlichen Anfuhr von gebranntem Kalk und Kohle bildet nun die Beschaffung billigen elektrischen Stromes dde dritte Grundlage der Karbidherstellung. Die Karbidindustrie hat diesem Umstand Rechnung getragen, Jndem.säe.ihre Fabniken entweder dii1 die Nähe von Wasserkraftwerken (Rheinfelden) oder Dampfkraftwerken (Go1denberg-Werk bei Knapsack) legte. Der Strombedarf für 1 t Karbid kwh, für die deutsche Jahresproduktion von 0,8 Millionen t also 2640 MilUonen kwh, zeigt deutldch, daß der Standort der Karbi,dfabniken m erster Linie durch den Bezug billigen Stromes bed.in.gt ist. Der Karbidprozeß verläuft in der hohen Temperatur eines Lichtbogens, der Temperaturen ~chen 2000 und 2500 C erreichen läßt. Die modernsten Öfen werden mit Drehstrom betrieben und verbllauchen zwdschen und kw. Dabei werden Spannungen von 100,bdJs 260 Volt angewandt. Bei diesen verhältnijsmäßig gjerdngen Spannungen müssen dji.e Leitlungen enorme Stromstärken bis zu Ampere aufnehmen. Diese Zahl führt an ein techn.isches Problem heran, das wir bei der übertragung elektnischer Ener~ über Kabel und Freileitungen durch Verwendung hoher Spannungen bei geringen Stl'OlffiStärken umgehen. Die Kupfer- bzw. Aluminiumleitungen müssen, damit diese holhen Stromstärken aufgenommen werden können, rohrförmige Querschnitte haben, durch die Kühlwasser hindurchgeleitet wird. Die Kohleelektroden werden mit einer spezifischen 14

15 Stromstärke von 5-6 Ampere pro qcm - bei 8-10 Alqcm würden sie schon rotglühend sein - belastet. Sie haben also bei Ampere schon beträchtliche AbmesS'Ullgen, bei rechteckjigem Querschnitt z. B. 0,70 X 2,80 In. Bild 1 zei,gt die Beschickung eines Drehstromofens mit ovaler Form n.md Elektroden mit kreisförmigem Querschnitt, dde bei. 1 m!)urchrnesser, also 0,80 qm Fläche, etwa Ampere 'lliufnehmen können. Die clekt~che und auisstrahlende Ofenwärme WJird auch von den Elektroden durch Kühlschlangen abgeführt. Da der Abbr:and der Elektroden, etwa 25 kg für 1 t Karbid, ein ständiges Verlängern der Elektrode verlangt, wird der Strom von den metallenen Zuleitungen auf die Elektroden durch gußeiserne Gleitschuhe übertragen, die ebenfalls durch Kühlwasserdurchfluß geschützt werden müssen. Die Elektroden bestehen aus einer Masse von gemahlenem Anthrazit und Koks, der Teer und Pech als Bindemittel:rugefügt wird. Sie werden auf einer zweiten Bühne über der Ofenbühne hergestellt, rund zwar werden die Ofenelektroden durch Stahlblechmänte1 verlängert, du dde die Elektrodenmasse hinedngestampft wird. Je mehr die Elektrode dem Ofeninnern genähert rund durch Herunterführen lauf die Ofenbühne von der Oferuhitze erfaßt wird, desto härter wird die Masse, bis sie zur festen Elektrode erstarrt ist.. Der Drehstrom-Transformatoc, der die Spannung von Volt auf die Betriebsspannung reduzliert, steht, gegen die starke Wärmeausstrahlung geschützt, in unmittelbarer Nähe des Ofens, damit lange kos1lspielige Kupferleitungen rund hohe Ohmsche und induktive Verluste vermieden werden. Die Beschickung des :KJarbtidofens mit Koks oder einem Gemisch von Koks und Anthrazit erfolgt mechanisch über Schurren, die von hoch Liegenden Bunkern gespeist werden. Sie.sind so von Hand beweglich, daß jede Stelle des Karoodofens, der bei einem Strom.verbrauch von kw etwa 130 cbm RauminhaJ.t hat, beschickt werden kann. Der Abstäch des Karbids (Bild 2) Bild 2: Abstichbühne eines Karbidofens: Sichtbar sind die hochgeschwenkte Abstichelektrode (Hnks im Bild) und die "Abstichschnauze" mit den Hängebahntiegeln. erfolgt von einer unter der Ofenbühne liegenden dritten Bühne. Obgleich die Öfen Wandstärken von 0,6 m, die Ofenwanne sogar eine Stärke von 2,00 m hat und für gute Isolierung Sorge getragen ist, haben die OfenWiandungen Temperaturen bis zu 100 '. Die auf der Abstichbühne arbeitenden Facharbeiter leisten also wie ihre Kollegen auf der Ofenbühne eines ungedeckten Kavbidofens wie es das erste Photo zelgt - Schwerstarbeit unter ungünstigsten Bedingungen. Das Öffnen des Abstichloches - es ist stets durch einen erstarrten Kar. btidpfropfen 'Von dem vorhergehenden Abstich ver:stopft - erfolgt durch eine sogenannte Abshlchelektrode. Sie hat l"llnden oder quadratischen Querschnitt mit einer Fläche von 100 qcm und wird mit einigen tausend Ampere, aber nur wenige MIinuten lang gespeist. Sie wird mit einer Laufkatze vor das Abstichloch gefahren tmd nach dem Durchstich w.ieder zurückgezogen. überdtite durch TnW-H e lferzeiehe n i n Gold Kühlwassel'ldU['chfluß geschützte gußeiserne "Abshlchschnauze" fließt das Karbid in mit Schamotte ausgekleidete Tiegel, die über eine Hängebahn einer Kühlhalle zugeführt werden. Nach dem Abkühlen werden die der Tiegelgröße entsprechenden Blöcke in Brechern und Mühlen auf die gewünschte Größe zerkleinert. Zwischen den Abstichen gibt es kaum noch Pausen, so daß verständ- 1ich wi.rd, daß solche moderne Öfen mit kw Stromverbrauch eine Jahresled,stung von t Karbid haben, eine beachtliche Leistung gegenüber der deutschen Gesamtproduktion von t im Jahre Da Karbid noch Ausgangsprodukt für die Herstellung wichtiger anderer chemischer Erzeugnisse ist, von denen nur Kalkstickstoff, synthetischer Gummi, Kunststoffe, Essffigsäure und pharmazeutäsche Präparate erwähnt werden sollen, steht aus der Karbddproduktion nur ein Teil der Jahresprodukhlon, etwa t, für Schweißkarbid zur Verfügung. Für besondere Verdienste um Aufbau und Einsatz des THW hat der Direktor der Bundesanstalt das THW- Helferzeichen in Gold verliehen an Peter Bessler, Freiburg/Br. Erich Breitling, Minden Ernst Gellenthin, Kiel Wilhelm Grub, Wilhelmshaven Karl Halein, Ahrweiler Hermann Hick, Pforzheim Kurt Horch, Rotenburg August Iken, Wilhelmshaven Herbert Kirbach, Ahrweiler Cornelius Moser, Neuß Rolf Muszack, Ahrweiler Wilhelm Opitz, Hannover Ulrich Scipio, Wilhelmshaven Wilh. Stieghorst, Wilhelmshaven 15

16 Technische N e uhe iten Gas-Spürgerät "Aladin" Ein Gasanzeigegerät, das überwiegend in der Industrie und bei den Versorgungsun ternehmen eingeführt ist und sich beim THW eines Tages in der Ausrüstung der R-Gerätewagen vorfinden wird, soll hier besprochen werden. Während d ie im Luftschutz bei den BuI-Gruppen und Entgiftungseinheiten verwendeten Gasspürgeräte der Firmen Auer und Dräger für die qualitative und quantitative Feststellung verschiedener Gase oder Kampfstoffe vorgesehen sind, wurde von der Firma H. Severin, Gütersloh, ein Gerät entwickelt, das als Spürgerät das Vorhandensein leichter oder Bild 1: Das Standard- u n d Industriemodell. In einem massiven Fächerkasten mit Tragriemen sind untergebracht: A Gerät mit Fühler "A" B Fühler "B" C Fühler "C" D Stabbatterle E Verbindungsstück für die Fühler "B" und "C" F Spezialschlüssel zur Lösung der (SCH)-Slcherungsringe G MalllschlUssel zum Anziehen von B, C, E H Bedienungsanweisung J FIlterhülse K Ersatz-Fllzstrelfen für Fühler "B" L Dose mit Vaseline zum Einfetten der Gewinde, darunter eine ErsatzbrUcke mit aufgelöteter Ersatzgltihbirne I.ichles Gas ~ c ht90s 0.5 Gipswand berdruck sc!lw.,..s Gas Kohl~nSOul~ 1,5 Bild 2 putzleitungen geeignet ist. Daß selbstverständlich ebenso die Prüfung neuverlegter oder repari rter Rohrleitungen vor dem Einbetten oder Wiederzuschütten des Rohrgrabens möglich ist, bedarf keiner besonderen Erläuterung. Die Abbildung 2 zeigt uns in der Gegenüberstellung schematisch die Wirr"kungsweise des Gerätes beim Auftret n leichter oder schwerer Gase. Nach dem Diffusionsprinzlp (O smose) haben verschieden schwere Gase beim Aufeinanderstoßen das Bestreben, sich zu m ischen. Die inneren Kräfte der Gase, die diese Mischung bewirken, sind so stark, daß sie auch durch die poröse Wandung eines Gipszylinders wirken. Die l ichteren Gase streben dabei stets schneller durch eine derartige Scheidewand zu den schwereren, um sich zu H vermischen. Aus Abb. 2 ersehen wirr" im linken Bilde, daß beispielsweise beim Vorhandensein von Leuchtgas mit einer Dichte von etwa 0,5 dieses l eichtere Gas durch den Gipszylinder, der mit Luft von der Dichte 1 gefüllt ist, in das Zvlinderinnere hineindiffundiert. Im Innern entsteht nun ein überdruck. der die auf einer Seite den Zvlinder abschließende Membrane nach auß~n drückt. Im rechts ge Z igten Falle des Auftretens schwererer Gase, z. B. Kohlensäure, trttt der umgekehrte VOT!!ang ein, die Luft diffundiert durch die Gipswandung aus dem Zylinder her- schwerer Gase und Dämpfe anzeigt, besonders aber in Kombination mit einem sogenannten "Fühler" in den Formen "B" oder "C" (Abb. l /B u. C) für die Kontrolle von Schweißstellen, Lötstellen, Nietstöß,en und als Gasleckd tektor für Gaslecks an Unteraus, und die Membrane wird durch d en Unterdruck nach innen eingewölbt. Durch die Einregulierung des Rädchens 11 in Abb. 3 können die Kontakte 6 und 7 so eingestellt w eflden, daß entweder bei e.iner Einstellung, die zum Erlöschen der Prüflampe führt, leichte Gase Gipswand Unterdrock durch Aufleuchten oder umgekehrt bei einer Einstellung, die gerade ein Aufleuchten der Lampe ergibt, schwere Gase durch Erlöschen der Prüflampe an!:l'~ei!{t werden. Die Einstellung der Prüflampe muß vor der Prüfung in frischer, sauberer Luft erfolgen. (Fortsetzung Seite 17) Bild 3: 1 Fühlerroh r - 2 Strömungsöffnungen - 3 poröser Zylin der - 4 Herzstück mit runden Fenstern - 5 Membrane mit - 6 Platlonkontakt - 7 Gegenkontakt a u f - 8 federndem Bügel - 9 Stehbolzen, gehoben oder gesenkt durch - 10 Schneckenradtrieb über - 11 Handrad - 12 Ständ er für J{on trolldr ücker - 14 Schleppzeiger - 15 GIUhbir nenbrücke auf Batter ie Schalthtilse - 17 Führun gsschrauben für Stabbatterie (3 V) - 19 Gr iff u n d Batteriehtilse - 20 Verschlußklappe - 21 Stromabnahmefeder - 22 Aufhängeöse 16

17 Eine Fehlmessung kann in Kesselhäusern und dergleichen durch Wasserdämpfe entstehen, weil diese ebenfalls schwerer als Luft sind. Dagegen schützt man in diesen besonderen Fäll.en das Gerät durch überschieben einer Filterbüchse über den Fühler "A". Die AIbb. 1 zeigt das Gerät in seinem Aufbewahrungskasten mit den Zubehörteilen. Die Ein- und Ausschaltung des Batteriestromes erfolgt durch Drehung der Schalthülse (16) Abb. 3. Die Höhe der Gaskonzentration ergibt sich aus der Einstellung der Kontakte durch Drehung des Handrädchens (11). Zunächst "gerade nichtleuchtend" beziehungsweise "gerade leuchtend" eingestellt, wird beim Vorhandensein von Gasen die jeweilige Anzeige erfolgen. Leuchtet bei Leuchtgas oder leichten Gase!1. die Lampe auch bei drei bis vier weiteren halben Handraddrehungen erneut auf, so ist mit stärkerer und gefährlicher Konzentration zu rechnen. Bei der Einstellung für schwere Gase ("gerade leuchtend") können beim Erlöschen der Lampe schon gefährliche Konzentrationen vorliegen. Bei zweimaliger Vierteldrehung des Rädchens (11) nach der Richtung "an" und erneutem Erlöschen der Prüflampe ist stets eine g.ffiährliche Gaskonzentration vorhanden. Das Gerät hat sich im Einsatz vorzüglich bewährt und ist für die notwendigen Prüfungen beim Rohrgruppeneinsatz seiner Einfachheit wegen besonders geeignet. E."st prüfen., dann k."itisie. en! Immer wieder muß der kritische Beobachter feststellen, wie wenig Verlaß auf das menschliche Auge ist. Auch in der Praxis begegnen wir immer wieder einem derartigen Versagen, wie uns die Beispiele dieses Artikels zeigen. Abb. 1 gibt einen Teil einer Lehrtafel wieder, der die Strahlungsschwächung an einer 12 cm starken Betonplatte auf einfachste Weise zeigen soll. Während nun der Ausbilder A beim Erläutern stets von einer Linie a-d spricht, spricht der Au sbilder B immer von einer Linie a-f. Wer hat recht? Im Falle der Abb. 2 war der Trümmerkegel an einem quadratischen Bau durch Schraffierungen anzudeuten. Einer der zeichnenden Helfer schaut zu seinen schon fertigen Kameraden und bemerkt: "Na - das Quadrat hätte ich aber etwas ordentlicher gezeichnet." - Hatte er recht, besonders im Hinblick auf die linke vordere Ecke? Oder er bemängelt auch eine Weile später mit Recht die Skizzen vom Verlauf einer Straße und der Lage der Grundstücke, die Abb. 3 und 4 zeigen, bei denen er bemerkt: "Wenn du kein Lineal Abb.l a Abb.2 A d f hattest, dann hätte ich dir meines geborgt!" - Ja, es soll sogar bei der Skizze (Abb.5),deren Fassaden durch Sprengung im ersten Stock abzuschneiden waren, geschehen sein, daß der die Arbeit einteilende Sprengleiter auf Grund der Skizze äußerte: "Nehmen Sie für die Front c 1 Gruppe mit 2 Bohrhämmern und für a und b je anderthalb Gruppen mit 3 Bohrhämmern!" Die gezeigten Erscheinungen wurden erstmalig erwähnt von Hel m hol t z (Abb. 1), von Pr e 0 - br a s h e n ski (Abb. 2), von B I' e n t a n 0 (Abb. 5). Abb. 5 c JJ I! 111\ O. tsverbände (les THW am Werk Zeche in Gefahr Bei der Abteufung eines Luftschachtes der Zeche "Haus Aden" in Lünen stieß die mit den Arbeiten beauftragte Firma in etwa zehn Meter Tiefe auf eine Wasserquelle, die unverhältnismäßig ergiebig war. Die vorhandenen Pumpen konnten die Wassermengen nicht mehr bewältigen. Die gesamte Zeche geriet in Gefahr. Da sagte der OV Lünen Hilfe zu, handelte schnell und brachte seine Pumpe zur Einsatzstelle, wo sie sofort zu arbeiten begann. Mit dem Einsatz der THW-Pumpe wurde wertvolle Zeit gewonnen, bis eine aus Essen angeforderte große Pumpe eintraf. Die mit der Abteufung beauftragte Firma war von der Leistungskraft der THW-Pumpe (1600 I pro Minute) beeindruckt und dankte für den schnellen und wirkungsvollen Einsatz, aus dem die Helfer selbst ausgezeichnete Erfahrungen und Anregungen gewonnen haben. Keine "halbe Sache" Die SpaZiergänger im Barmer Nordpark waren interessierte Zuschauer, als der OV Wuppertal eine Holzbrücke völlig erneuerte. Das Garten- und Forstamt hatte mit Sorge gesehen. wie die alte Brücke immer baufälliger geworden war. Es war deshalb gern bereit, das nötige Holz zu steilen, wenn das THW die Bauarbeiten übernehmen würde. Den THW-Helfern war der Brückenschlag eine willkommene übung. So rückten sie nicht nur am Samstagnachmittag mit Sägen, Hämmer, Schaufeln und anderen Geräten an, sondern verbanden mit den Bauarbeiten gleich eine Nachtübung. Beim Licht der Scheinwerfer waren sie bis in die späten Abendstunden tätig, genauso wie es auch bel Katastrophen notwendig sein könnte. Am Sonntagmorgen war der Brückenschlag fast beendet. Die schweren Balken von 8,80 m Länge waren ausgewechselt worden und trugen eine feste, neue Auflage. Auch ein zweckmäßiges Geländer war angebracht worden. Da THW-Helfer keine "halben Sachen" machen, brachten sie auch gleich das Bachbett unter der Brücke in Ordnung und schaufelten es in vorbildlicher Arbeit frei. 17

18 Brücke für das Blütenfest Eine Besonderheit Wiesmoors ist das alljährlich im Herbst stattfindende Blütenfest, an dem Millionen von Begonien und andere Blumen die Straßen schmücken, eine Blütenkönigin gewählt wird und zahlreiche Veranstaltungen Tausende von Zuschauern anlocken. Da aber nur eine Brücke den den Ort durchschneidenden Nordgeorgsfehn - Kanal überquert, kam es bisher imimmer zu bösen Verkehrsverstopfungen. Der Bau einer zweiten Fußgängerbrücke war daher erforderlich. - Diese Aufgabe übernahm der Ortsverband Aurich. Das Holz lieferte die Gemeinde. 28 THW Helfer machten sich an die Arbeit, vertäuten drei Kähne als "Unterbau", legten Kanthölzer darauf und schichteten auf diese hohe Schwellenstapel, die sorgsam mit der Wasserwaage ausgewogen und mit Klammern befestigt wurden. Dann wurden die Langhölzer gestreckt und auf ihnen der eigentliche Brückenbelag befestigt. Ein solides Geländer machte den Abschluß. In nicht ganz sechs Stunden war die Arbeit getan, und nun hatte man eine Brücke, die sich 30 m lang und 3,5 m breit von einer Deichkrone bis zur anderen über den Kanal spannte. Am Festtag versahen natürlich T:aW-Helfer den Ordnungs- und Sicherheits dienst an der Brücke. Mindestens Personen überquerten die Brücke. Von der Gemeinde Wiesmoor und von allen Sachverständigen erhielten die THW-Helfer viel Anerkennung. (Bild oben) Zwei OV stellten sich vor Die Weser war Schauplatz emsiger Tätigkeit. Die Helfer der OV Minden und Vlotho zeigten der öffentlichkeit, was sie in den.jahren ihrer Ausbildung gelernt haben. Mit dem Traditionsspruch "Treu helfen wir!" ging es an die Arbeit. Schnell und überlegt faßten die achtzig Helfer zu. Zuerst erstand eine Landbrücke, ein Stegebau von 21 m Länge mit doppelter Laufbahn. Während der Arbeit waren die Baupläne einzusehen, und es fehlte auch nicht an fachmännischen Kritikern, unter denen General Dehmel, der ehemalige Kommandeur der Mindener Pioniere, besonders begrüßt wurde. Eine schöne Leistung waren auch der Tonnensteg und die Hängebrücke über den kleinen Bootshafen des Pionierübungsplatzes. Weiterhin wurden Fährenbau, Fährbetrieb und Schlauchbootübungen gezeigt. Die Presse kommentierte: "Eine übung, die den Leistungsstand des THW zeigte und sein Bestehen rechtfertigte. Hut ab vor den Männern, die sich in selbstloser Arbeit als treue Helfer des Volkes zeigten!" Bestand gesichert Auf Bitten des Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Lörrach beschloß der OV Lörrach, die dem Schwarzwaldverein gehörende Hermann-Daur-Hütte instandzusetzen. Auf einem der schönsten Aussichtspunkte in der Nähe von Lörrach, ist sie ein beliebtes Ausfiugsziel und bietet Wanderern Schutz vor plötzlich auftretenden Unwettern, so daß ihre Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt. Die Erkundung der Einsatzstelle ergab, daß es sich um eine aus Rundhölzern erbaute Hütte handelt, die durch Zerfall der Steinfundamente uno die dadurch bedingte Verlagerung der Hauptpfeiler in ihrem Bestand bedroht war. Die vorgenommenen Arbeiten bestanden im Abfangen der Hütte, Entfernen der zerfallenen, aus Steinen bestehenden Eckfundamente, Erneuerung der Eckfundamente aus Beton, Ins-Lot-Stellen der Hütte unter Verwendung des Zughubs, Einbauen von Verstrebungen und eines neuen Rundholzpfeilers. Außerdem wurde noch die Ausbesserung von kleineren schadhaften Stellen vorgenommen. Die Arbeiten wurden von insgesamt 26 Helfern an drei Samstagnachmlttagen durchgeführt und 333 Einsatzstunden geleistet. Der Bestand der Hermann-Daur Hütte ist wieder für lange Zelt gesichert. Nächtlicher Brückenschlag Eine bemerkenswerte Nachtübung führte der Ortsverband Lübeck gemeinsam mit dem Bundesgrenzschutz durch. Es galt, eine Holzbrücke über die Trave zu schlagen, da angenommen war, daß die altt' Brücke eingestürzt sei. Als die Lübecker Grenzjäger und THW Helfer an der übungsstelle eintrafen und ihre schweren Gerätschaften, große und kleine Schlauchboote, zahllose Balken und Bohlen, Ketten, Taue und Stromaggregate abluden, warf die Nacht bereits dunkle Schatten. Die Scheinwerfer flammten auf, und dann klappte alles wie am Schnürchen. Drei große Schlauchboote wurden ausgefahren und nebeneinander als schwimmende Brückenpfeiler, als Pontons, verankert. Während die Grenzjäger die Balken vertäuten, verlegte die Nachrichten gruppe des THW zur Verständigung von Ufer zu Ufer ein Fernsprech I<abel. Von bei den Seiten aus in Angriff,genommen, wuchs die Brücke in der Mitte des Flusses zusammen. Als der Morgen graute, war der unterbrochene Verkehr längst wieder flüssig. Ein schöner Erfolg für die Lübecker Helfer. (Siehe Titelbild) THW baut Seilbahn Im Rahmen einer Einsatzübung errichtete der noch verhältnismäßig junge OV Kirn mit Unterstützung von Helfern aus Bad Kreuznach eine behelfsmäßige Seilbahn für den Transport von verletzten Personen (Bild oben). Man nahm an, daß eine in der Stadtmitte befindliche Brücke durch Hochwasser zerstört wäre. Lebensgefährlich verletzte Personen müßten schnellstens in das auf der anderen Seite des Flußlaufes liegende Krankenhaus gebracht werden. Ein Weg war zu finden, auf dem die Verletzten schnell und sicher der ärztlichen Behandlung zugeführt werden konnten. Diese überlegungen führten zu dem Entschluß, daß eine Seilbahn aufgerichtet wird, da das hierfür benötigte Gerät vorhanden ist. In kurzer Zeit hatten die Helfer unter Beachtung aller Sicherungsmaßnahmen die Seilbahn betriebsfähig aufgestellt und mit Hilfe von DRK-Helfern die Verletzten an das jenseitige Ufer befördert. Der Beifaf! der interessierten Zuschauer. zeigte wohlmeinenden Anteil an der Arbeit des THW. "Boot ist leck" Am Bug des belgischen Rheinkahns "Fraternite", der in Bonn auf Grund lag, weh te die rote Flagge. Signal für alle Rheinschiffer: "Boot ist leck!" Das Umladen der wertvollen Fracht, die aus riesigen nordamerikanischen Baumstämmen, Tausenden von Boraxsäcken und Asphaltfässern bestand, machte große Schwierigkeiten. Die schweren, überlangen Baumstämme konnten nicht in die kleinere Laderaumöffnung des übernahme kahns 18

19 "Wilhelm" gebracht werden, es sei denn, sie wären vorher zerschnitten worden. Doch im gesamten Stadtgebiet Bonn! Beuel befand sich keine Säge, die das geschafft hätte. Da griff der OV Beuel des THW ein. Die Helfer des OV wußten, daß in der Bundesschule Marienthai ein geeignetes Gerät war. Es wurde geholt, und schon wenige Stunden später hörte man das Kreischen der Spezialsäge, die, von THW Helfern bedient. in mehrtägigem Einsatz die Fracht ladegerecht zerkleinerte. Rheinkahn "Wilhelm" führte die Frachtroute Antwerpen-Zürich, die in Bonn unfreiwillig unterbrochen wurde, zu Ende. "Gasexplosion" in Schwan dor f Im Rahmen der Feuerschutzwoche der bayerischen Feuerwehren führte die Stadt Schwandorf in der Oberpfalz eine Kata- KS-tJbung in Rheinhessen Auf Anregung des Ortsverbandes Mainz des THW wurde in Alzey/Rheinhessen unter der Leitung des Landrates als KatastrophenSchutzleiter erstmalig in Rheinland-Pfalz eine größere Katastrophenschutzübung durchgeführt. Beteiligt waren alle Hilfsorganisationen. An erster S teile das Technische Hilfswerk, vertreten durch die Ortsverbände Alzey, Mainz und die Außen stelle Wörrstadt. Die übung ging von der Annahme einer Unwetterkatastrophe aus, wobei durch Blitzschlag ein Brand in den Stadtwerken Alzey ausgebrochen und darauf ein Gasbehälter explodiert sei. Durch den Wolkenbruch sei der Selzbach zu einem reißenden Strom geworden und eine Brücke eingestürzt. Zudem hätte sich ein schwerer Autounfall an einem der Gefahrenpunkte ereignet. Die Feuerwehr hatte nach kurzer Zeit den Brand in den Stadtwerken eingedämmt, und so konnte das THW mit einer J-Gruppe und einer Bg- Gruppe, die mit KG-Geräten ausgerüstet war, den Weg zu den Verletzten im Werk frei machen, damit das DRK sie bergen konnte. Außerdem wurden hier noch Rg-Gruppen eingesetzt, um die durch Explosion beschädigten Rohrleitungen abzudichten und ins ta nd zusetzen. Eine andere THW-Einsatzgruppe hatte inzwischen die Verletzten des Autounfalls aus den Wagentrümmern befreit, wobei die bei den Wagen mit dem Brennschneidgerät auseinandergeschnitten werden mußten. An Stelle der eingestürzten Brücke wurde in überraschend kurzer Zeit ein Notsteg errichtet. Weiterhin wurden zerstörte Fernsprechleitungen von einer F Gruppe wiederhergestellt und neue Telephonverbindungen zu den einzelnen Einsatzstellen gelegt. Die drohende Explosionsgefahr eines 2. Gasbehälters zwang zur Evakuierung der im Umkreis wohnenden Bevölkerung. Der Mainzer Automobil Club, der mit 35 Fahrzeugen bereits die Helfer des OV Mainz alarmierte und zum Einsatzort gebracht hatte, führte die Räumung der gefährdeten Häuser durch. (Bild unten) Nach übungsschluß dankten Landrat Andres und Regierungsdirektor Dr. Weber im Auftrag der Landesregierung für Rheinland-Pfalz und der Bezirksregierung für Rheinhessen allen beteiligten Organisationen für die vorbildliche Zusammenarbeit. Sie riefen die Bevölkerung zur Mitarbeit in den verschiedenen Hilfsorganisationen auf. KUI'Z bel'i ebtet strophenschutzübung durch. Als Grundlage diente eine angenommene Gasexplosion in einer Tonwarenfabrik, durch die zwei Stockwerke erheblich beschädigt und eine größere Anzahl von Personen verletzt und gasvergiftet sein sollten. Der OV Schwandorf bewies seine schnelle Einsatzbereitschaft. Die Bergungsgruppe errichtete im II. Stockwerk die Holzverstrebung für ein Abseilgerät der Feu erwehr, die Rohrgruppe schnitt einen Verletzten aus einer verklemmten Eisenkonstruktion und beseitigte einen Wasserr ohrbruch. Die Elektrogruppe reparierte mit einer Behelfsmuffe eine unterbrochene Starkstromleitung, während die Ins1;andsetzungsgruppe die einsturzgefährdeten Treppen abstützte und begehbar machte. Die eingesetzten Helfer arbeiteten ausge:zoeichnet mit den Kameraden von Feuerweh r und DRK zusammen. Auf der. Jahrestagung des OV-Tübingen war der Oberbürgermeister der Stadt, Gmelin, zu Gast. Er versprach auch für die Zukunft die Unterstützung des THW durch die Stadt. Drei neue Glocken wurden von Helfern des OV Gladbeck im Glockenturm der st.-josef-kirche aufgehängt. Eine Motorwinde und ein Hebebaum waren die Hilfsmittel. Eine KS-übung mit dem Arbeiter Samariterbund führte der OV Ober hausen mit gutem Erfolg durch. Den Bau- und TonnenhOf des Wasserund Schiffahrtsamtes Cuxhaven besichtigte der OV Cuxhaven. Die Helfer wurden mit der Befeuerung und der Betonnung des Unter-Eibe-Fahrwassers bekanntgemacht. Bei dem Flugsporttag des Luftsportverbandes "Jade" versah der OV Wilhelmshaven den Ordnungsdienst. Eine Nachtübung veranstaltete der OV Gunzenhausen unter Mitwirkung des DRK. Ein Tonnensteg wurde gebaut. THW - Scheinwerfer beleuchteten den Schauplatz. Eine Wiesen-Brand übung führte der OV Ba d liissingen durch. Durch Ausheben von Gräben wurde der Brand sehr schnell eingedämmt. Die Mitglieder des Katastrophenausschusses der Stadt Würzburg statteten dem OV Würzburg einen Informationsbesuch ab. Sie unterrichteten sich über die Möglichkeiten und Einrichtungen des THW. Der OV Triel' veranstaltete in Saarburg zwei Schauübungen, um dem neu gegründeten Saal'burger OV neue Helfer zuzuführen. Ein eigenes THW-Heim schuf sich der OV Aalen in mühevoller, fleißiger Arbeit. Am 17. Dezember 1955 wurde es in den Dienst gestellt. Vor der Magistratsversammlung der Stadt Wetzlar hielten Mitarbeiter des LV Hessen Vortrag über Wesen und Aufgabe des THW. Helfer des OV Heide bastelten in den Weihnachtswochen Spielzeug für bedürftige Kinder. Die Helfer brachten viel Freude in manches Haus will der OV Dar mstadt in Gernsheim einen Wasserübungsplatz bauen. In den Katastrophenschutzplan der Stadt Regensburg wurde der OV Regen sburg mit einbezogen. 19

20 Die Buchbesprechungen seien heute den Phywe-Nachrichten gewidmet, welche.in 4 Ausgaben, Ausgabe A für höhere und Mittelschulen, Ausgabe B für 'Volksschulen, Ausgabe C für Berufsschulen und Ausgabe D für Hochschule und IndustI"ie, erscheinen. Ihr Inhalt ist in den einzelnen H eften besonders interessant für die Ausbildungsleiter, denen die Möglichkeit gegeben ist, durch technische Ausschuß-Mitglieder, die das Lehramt ausüben, Vorträge im Winterhalbjahr mit Experimenten abhalten zu lassen. In diesem Zusammenhang sei jedoch nochmals darauf hingewiesen, daß die Physikalischen Werkstätten, Göttin gen, in verschiedenen Großstädten Ausstellungen unterhalten, in denen ein Hörsaal und Experimentiergerät zur Verfügung stehen. Das Vorstandsmitglied der Phywe A.G., Herr Generaldirektor Dr. Leimbach, hat sich bereits vor zwei Jahren entgegenkommenderweise bereit erklärt, den Herren Ortsbeauftragten der im nachfolgenden aufgeführten Ortsverbände die Möglichkeit zu geben, diese Einrichtungen zu benutzen, und die Leiter der entsprechenden Verkaufsbüros angewiesen, Experimentalvorträge auf den Gebieten der allgemeinen Elektrotechnik und der Wärmelehre zu übernehmen. Derartige Einrichtungen befinden sich in Groß-Berlin: Charlottenburg 4, Schlüterstraße 17, zuständig Herr Stud.-Rat Wiesemann, Ruf /56. Groß-München: München 5, Aventinstraße 3, zuständig Herr Georg Ri1debrand, Ruf Groß-Hamburg: Hamburg 36, Colonnaden 96/II, zuständig die Herren otto Nörtemann und Friedr. Henze, Ruf Süd-Bayern: Nürnberg, Ehemannstr. 6, zuständig Herr Dr. Paul Steinmetz, Ruf Stuttgart: Stuttgart-N, Goethestr. 5-7, zuständig Herr Ing. Hermann Pfeffer, Ruf 3124, Ruf in Stuttgart Essen: V.iktoriaschule, Kurfürstenplatz, zustänrug Herr Herbert Güttes, Ruf I{öln: Hochhaus am Hansaring, zuständig Herr Obering. Bruno Gola, Ru'f Honnef/Rh Franl<furt/M.: H auffstraße 5, zuständig Herr Walter Korsch, Ruf Es wird empfohlen, mit diesen Stellen bei Bedarf entsprechende Absprachen zu treffen. Besonders hervorzuheben sind die H efte und 3 der Ausgabe A. Heft 2, 1955: Schulversuche zur Atomphysik mit eingehenden Beschreibungen der Versuche und der dafür notwendigen Gerätezusamm enstellung. Das Heft enthält unter dem Abschnitt "Bild und F'ilm" wissenswerte Details über Projektionstechnik im Unterricht. Heft 3, 1955: R. Goldammer, Göttingen: "Die kontinuierliche Nebelkammer" mit.iner Beschreibung der einfachsten Vorrichtung, um nach der Methode von Wilson den Nachweis radioaktiver Teilchen i n einer Gasatmosphäre zu erbringen. Weiterhin sind dnteressant die Abhandlungen von E. Kiessling, Göttingen, über "Spiegelgalvanometer" sowie ein "Gerät zur Bestimmung der elektrischen Elementarladung" nach der Methode von Millikan. Die Ausgabe D für Hochschule und Industrie beschreibt dn Heft I, 1955 Impuls Zählgerät 182 der Nuclear Instrument and Chemical Corporation, Chicago. Ferner das Geiger-Zählgerät Von besonderem Interesse für in der Energ.iewirtschaft tätige Leser ist die Abhandlung von Kiessling, Göttingen, über die Aufnahme der Lieferung von Einzelteilen und von vollständigen Netz-Modellen durch die Phywe AG, welche beschrieben werden. Heft 2 der Ausgabe D für Hochschule und Industrie behandelt "Schltierenoptische Untersuchungsverfahren", "Große Elektromagnete" und für die Netzmodelle von W. Sprengler "Die Generator-Nachhildung j,m Wechselstrom-Netzmodell". Außerdem enthält das Heft interessante Veröffentlichungen über überwachungsgeräte für die Lackdrahtproduktion und das Phywe Klein-pH-Meßgerät. Zusammenfassend kann den Herren Ausbildungsleitern und Wtgliedern der technjschen Ausschüsse die Lektüre der Phywe-Nachrichten nur wärmstens empfohlen werden. Zeitsehriftenübel-sieht Informationen des Bundes-Luftschutzverbandes e. V., Herausgeber: Bundes Hauptstelle, Ref. VI, Köln, Friesenplatz 16, Nr. 11, Nov "Der Mensch - Richtschnur unseres Handelns" ; Dipl.-Ing. Grünewald: "Die Aufgaben des Technischen Hilfswerks im zivilen Luftschutz"; "Ist es schon wieder soweit?" - Ziviler Bevölkerungsschutz im Lichte sachlicher Erwägungen gesehen; "Der Bundesverband der Deutschen Industrie, Abt. Industrie-Luftschutz, teilt mit". Besonders zu beachten d ie Vereinbarungen über Personalerfassung zwischen THW, DRK und Industrie-Luftschutz. "Frauen taten einen Schritt vorwärts"; "Auch gegen die,atomkrankheit' g.ibt es Mittel"; "Das Gammaskop, ein Strahlenmeßgerät"; Prof. Dr. H. Staudinger: "über die Atomenergie". Ziviler Luftschutz, vormals Gasschutz und Luftschutz; Baulicher Luftschutz (wissenschaftlich-technische Zeitschrift für das gesamte Gebiet des zivilen Luftschutzes), Mitteilungsblatt amtlicher Nachrichten; Verlag: Gasschutz- und Luftschutz Dr. Ebeling OHG, Koblenz-Neuendorf, Hochstraße Erscheinungsweise monatlich, Einzelheft DM 3,-, vierteljährlich DM 8,10, 19. Jahrgang, Heft 11, November V. Peterson: "Die Zivilverteidigung der Vereinigten Staaten von Amerika"; Sir J. Hodsoll: "NATO und Zivilverteidigung"; Ch. Sillevaerts: "Geschichte der Organdsation der belgischen Zivilverteidigung"; A. Sundelin: "Die Zdvilverteidigung Schwedens"; F. F. Worthington: "Die Zivilverteidigung Kanadas"; F. R. Mijnleff: "Die in den Niederlanden getroffenen Maßnahmen zum Schutze der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten"; A. Dahl: "Die Zivilverteidi gung Dänemarks"; Neues über den Luftschutz; SchI"ifttum. Die Ausschußmitglieder des THW, die im BuI-Dienst tätig werden, seien beson - Lehrg. Nr. Lehrgänge in von - bis Anmeldeschluß ders auf diese wichtigen Veröffentlichungen der Leiter des Luftschutzes der verschiedenen NATO-Länder hingewiesen. Sie werden wertvolle Anregungen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit finden. ExplOsivstoffe (Zeitschrift für das Spreng-, Schieß-, Zünd-, Brand- und Gasschutzwesen). Erwin Barth-Verlag, Mannhe.im, Heft 11, Dr. G. Seitz, Braunschweig:.. Untersuchung der Pulververbrennung in der geschlossenen VerbrennungsbombeCi; Dr. A. Stettbacher, Zürich: "Sprengstoffe und ihre Wirkung in Theorie und Praxis"; Dr. A. Langhans, Bamberg: "Anwendungsgebiete nichtexplosiver Natur der als explosiv bekannten Nitrate (Nitrite) und Nitroverbindungen organischer Kettenund Ringkörper"; Patentberichte; Gesetze und Verordnungen; Buch- und Zeitschriften besprech ungen. Brandwacht, Fachschr.ift für Feuerschutz, Mitteilungsblatt des bayerischen Landesamtes für FeuerSChutz, München, November 1955, 10. Jahrgang, Heft. 11. Baurat Locher, München:.. Lichtsignale der Fahrzeuge mit Verkehrs-Vorrecht"; Branddir. Wolgast, Stuttgart:.. Straße frei - der Feuerwehr"; "Rundgang durch die neue Staatliche Feuerwehrschule Würzburg";.. Brand 'n einer Parkettfabrik". Das Gas- und Wasserfach (Gastechnik, Gaswirtschaft, Wasserwesen). Verlag: R. Oldenbourg, München I, Postfach. 96. Jahrgang, Nr. 22, Seite , 15. Nov Wasser: Böss, Karlsruhe:.. Grundlagen der techni schen Hydromechani k" ; Natermann, Hannover: "Das H~ushaltsdreieck" ;.. Das neue Berliner Wasserwerk Riemeisterfenn"; "Wasseraufbereitungsanlage dn Rotterdam"; K. Imhoff und F. Sierp, Essen: Amerikanische Rückschau auf die Abwasserliteratur des Jahres 1954". Von besonderer Beachtung Seite 748, 3... Radioaktivität", Zeitschriften-Rundschau ; Buchbesprechungen; Verbandsmitteilungen. ETZ - Elektrotechnische Zeitschrift - Der Elektrotechniker - Ausgabe A, Organ des Verbandes Deutscher Elektrotechniker VDE, 7. Jahrgang, VDE - Verlag GMBH, Wuppertal - Berlin, Heft 11, 21. Nov W. Brunst, Stuttgart:.. D er gegenwärtige Stand der elektrischen WIderstandsschweißung"; J. Schroeder, Aachen: "Beitrag zur Beurteilung elektrischer Maschinen"; R. W'ideröe, Baden/SchWeiZ: "Moderne Teilchenbeschleuniger"; P. Hochhäusler, Honnef:.. Treibdampf- und Molekularluftpumpen";.. Kernspaltung und künftige Energieerzeugung"; Rundschau, Verbandsnachrichten, Bücherschau. Besonders zu beachten die.. Höchstspannungsleitung über die Meerenge von SimLien" und diie "Hochspannungs-Gleichstrom- Anlage für die Stromversorgung der Insel Gotland". ETZ - Ausgabe A - Heft 22. Seite 785 bis 816, 11. Nov In diesem Heft ist für die Ausbilder der NE-Gruppen besonders beachtenswert die Abhandlung von Herbert Baatz, Stuttgart, und W. Waste: "Er fassung und Statistik von Betriebsvorfällen" und H. Batz: "Verteilungsnetze in den USA". Dauer Art des Lehrganges Lehrgan g im Schweißen (nur für perfekte Schweißer) Behelfsbrückenbau-Lehrgang RohrleitungsbaU-Lehrgang Die Beschreibung des Lehrstoffes bitten wir aus den entsprechenden älteren Nummern der Monatszeitschl"'ift "Das Technische ffilfswerk" zu entnehmen.

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