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1 GSK. Ihr Atemwegbegleiter

2 Ein halbes Jahrhundert innovative Atemwegstherapeutika Medizinische Bedürfnisse erkennen GSK kann fast 50 Jahre Atemwegskompetenz für sich beanspruchen: Seit fast einem halben Jahrhundert ist GSK in der Therapie von Atemwegserkrankungen führend und hat mehrfach First in class -Wirkstoffe wie kurzwirksame Beta2-Sympathomimetika (SABAs) und inhalative Corticosteroide (ICS) etabliert. GSK investiert jedes Jahr über 3,5 Milliarden Britische Pfund in Forschung und Entwicklung und trägt kontinuierlich zum Wissensstand über obstruktive Atemwegserkrankungen bei. Die Firma bietet eine Reihe von produktunabhängigen Services für Ärzte und Patienten an, die das Krankheitsmanagement und das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen. Patienten profitieren heute von Verbesserungen beim Management von Atemwegserkrankungen. Allerdings sind bis heute weder Asthma bronchiale noch chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD; von englisch: chronic obstructive pulmonary disease) heilbar. Beide Erkrankungen schränken die Betroffenen erheblich ein. Weltweit sterben jedes Jahr 4,2 Million Menschen an Atemwegserkrankungen. 1 In Deutschland waren 2013 rund ein Drittel aller Arbeitsunfähigkeitstage auf Erkrankungen der Atemwege zurückzuführen. 2 Etwa 9% der deutschen Bevölkerung ist an Asthma erkrankt. 3 Bei über der Hälfte der Patienten ist das Asthma nicht gut kontrolliert. 4 COPD wird häufig nicht diagnostiziert und nicht ausreichend behandelt. 5 74% der Patienten mit moderater COPD sind bei täglichen Routine-Aktivitäten eingeschränkt. 6 Die direkten Kosten durch COPD in der Europäischen Union belaufen sich auf 38,6 Milliarden Euro pro Jahr. 7 Chronische Atemwegserkrankungen verursachen große Belastungen bei Patienten, ihrem sozialen Umfeld und medizinischem Fachpersonal, und hohe Kosten für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft. Um die globale Last durch Atemwegserkrankungen in den Griff zu bekommen, gibt es noch viel zu tun: GSK entwickelt durch wissenschaftliche Forschung und Partnerschaften kontinuierlich neue Medikamente und Inhalatoren mit wirklichem Wert für Ärzte und ihre Patienten. 2 3

3 Wegbereiter in der Wissenschaft GSK beschäftigt sich seit 1969 mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, also seit fast fünfzig Jahren. Dabei hat die Firma nicht nur mit innovativen Therapeutika und Inhalatoren stetig Meilensteine gesetzt, sondern auch kontinuierlich dazu beigetragen, das Wissen über Asthma und COPD zu vermehren. Randomisierte Klinische Studien Salford Lung Studien Randomisierte klinische Studien sind wichtig und die Basis für die Prüfung neuer Medikamente. Allerdings entsprechen nur wenige Patienten den typischen Einschlusskriterien für diese Studien im Bereich der Atemwege: 8 3% der Asthma-Patienten, 7% der COPD-Patienten. Wegweisende GSK-Studien TORCH (Towards a revolution in COPD health) 9 und GOAL (Gaining Optimal Asthma Control) 10 mit insgesamt fast Patienten untersuchten nicht nur die Produktwirkung, sondern dienten auch der Entwicklung internationaler Therapieleitlinien und Definition von Therapiezielen: so beruht die GINA 3 -Definition der Asthma-Kontrolle bis heute auf den Ergebnissen der GOAL-Studie. 10 Kontinuierliche wissenschaftliche Entwicklung ECLIPSE (Evaluation of COPD Longitudinally to Identify Predictive Surrogate Endpoints) 11 ist ein Grundlagenforschungsprogramm. Die Register-Studie hat produktunabhängig über einen Zeitraum von drei Jahren fast Patienten mit COPD beobachtet, um die Krankheitsprogression und Surrogatendpunkte zu untersuchen. Mit U-BIOPRED (Unbiased BIOmarkers in PREDiction of respiratory disease outcomes) 12 fördert GSK ebenfalls produktunabhängig die Entwicklung von Biomarkern. SUMMIT (Study to Understand Mortality and Morbidity in COPD) 13 untersucht derzeit als erste prospektive Studie den Einfluss der COPD-Behandlung auf das Überleben von COPD-Patienten mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2015 erwartet. GSK gewährt der wissenschaftlichen Gemeinschaft Zugang zu den vollständigen Ergebnisse aller wissenschaftlichen Untersuchungen und klinischen Studien im Clinical Study Register. 14 So helfen die Ergebnisse dabei, die individuellen Bedürfnisse der Patienten besser zu verstehen und zielgerichtete Therapien zu entwickeln. Neue Wege zur Untersuchung von Produkten Klinische Studien definieren sehr genau, welche Patienten teilnehmen dürfen. Das ist bei der Erstuntersuchung von Arzneimitteln entscheidend, um die Wirkung von Medikamenten zu verstehen, deckt aber nur einen kleinen Teil der Patienten ab, die ein Arzt in der klinischen Praxis vorfindet. 8 Deswegen untersucht GSK mit den Salford Lung Studien 15 erstmalig die Wirkung eines seiner Arzneimittel an einer lediglich durch die Diagnose Asthma bzw. COPD vordefinierten Patientenpopulation. Die weltweit erste real life -Studie randomisiert über Patienten. Für die COPD-Kohorte werden Ergebnisse ab 2016 erwartet, für Asthma ab Die Salford Lung Study ist ein wichtiger Fortschritt in der Art und Weise, wie wir klinische Studien durchführen. Sie zeigt echte Ergebnisse an echten Patienten. Prof. Martin Gibson, National Institute for Health Research (Großbritannien) 4 5

4 Ein halbes Jahrhundert innovative Atemwegstherapeutika 2008 Intranasales Corticosteroid gegen allergische Rhinitis Innovativer intranasaler Applikator bei allergischer Rhinitis 2013 First in class: erstes selektives kurzwirksames Beta2-Sympathomimetikum (SABA). Der Wirkstoff wird bis heute als Notfallmedikation eingesetzt. First in class: intranasales Corticosteroid bei allergischer Rhinitis Langwirksames Beta2-Sympathomimetikum (LABA) Erste ICS/LABA- Fixkombination bei Asthma Neuer Multidosis- Trockenpulver-Inhalator First in class: inhalatives Corticosteroid (ICS) bei Asthma zur Minderung der Entzündung Erster Multidosis- Trockenpulver-Inhalator: innovatives Design ermöglicht die konstante Dosisabgabe ICS/LABA- Fixkombination bei COPD Erste ICS/LABA- Kombination für die 1x tägliche Asthma- und COPD-Therapie 1972 Mitte der 1980er 2003 Lang wirksamer Muskarin-Rezeptor- Antagonist (LAMA) zugelassen Basis heutiger innovativer Therapeutika und Inhalatoren sind die fast 50 Jahre Atemwegskompetenz, auf die GSK zurückblickt. Mehrfach hat die Firma Arzneimittel als first in class eingeführt oder entscheidend weiterentwickelt. Wirkstoffe, die GSK um 1970 herum zugelassen hat, werden bis heute generisch eingesetzt. GSK führt als erste pharmazeutische Firma bei Dosieraerosolen Zählwerke ein Mitte der 2000er LAMA/LABA- Fixkombination bei COPD 2014 Die zuletzt eingeführten Wirkstoffe kommen Asthma- und COPD-Patienten zu Gute. Besonders in der COPD-Therapie ermöglichen sie eine dem vorherrschendem klinischen Bild entsprechende, individuelle Anpassung der Therapie. Die GOLD-Leitlinien 4 empfehlen, die Wahl der Therapie nach Obstruktionsgrad, Symptomen und Exazerbationshistorie zu treffen. Vereinfachend heißt dies: Bestimmen Exazerbationen das Bild, ist ICS/ LABA das Arzneimittel der Wahl, und LAMA/LABA bei der Atemnot-betonten Form. Da die Kombinationen aus demselben Inhalator verabreicht werden, benötigen Ärzte und Patienten keinen Inhalatorwechsel bei Therapieanpassungen. GSK verfügt über eine gut gefüllte Pipeline, die weitere wichtige Schritte in Richtung individualisierte Atemwegstherapien ermöglichen wird. 6 7

5 Patientenfreundliche Inhalation Die Wirkung von inhalativ einzunehmenden Medikamenten hängt nicht nur von der Effektivität der Wirkstoffe ab, sondern auch davon, dass eine innovative Technologie diese in die Lunge der Patienten bringt. Der Inhalator und seine korrekte Anwendung sind daher zentrale Aspekte der Therapie chronischer, obstruktiver Atemwegserkrankungen. Nicht nur bei Therapie-Innovationen, sondern auch in der Entwicklung patientenfreundlicher Inhalatoren hat GSK jahrzehntelange Expertise. Bereits Mitte der 1980er Jahre entwickelt GSK einen Multidosen-Trockenpulverinhalator. Dabei wird durch innovatives Design sichergestellt, dass mit jeder Inhalation die exakt gleiche Wirkstoffmenge abgegeben wird. Von der Idee bis zur Marktreife der nächsten Inhalator-Generation benötigt ein Team aus 45 GSK-Forschern acht Jahre. Seit Ende der 1990er verwendet GSK keine Fluorchlorkohlenwasserstoffe für seine Dosieraerosole die vollständige Transition zu klimafreundlichen Treibgasen dauert bis Und erstmalig in der Branche bekommen Dosieraerosole und Trockenpulver- Inhalatoren aus dem Hause GSK Mitte der 2000er-Jahre Zählwerke. Seine Wirkstoffe bringt GSK seit 2013 in einem weiterentwickelten Trockenpulver-Inhalator als gemeinsamer Plattform auch für künftige Therapien auf den Markt. Dadurch können Ärzte und Patienten auch bei einem Therapie-Wechsel den gewohnten Inhalator weiter verwenden. Bei der Entwicklung stehen wie auch früher schon die Bedürfnisse der Patienten im Fokus: So wird sichergestellt, dass Patienten aller Asthma- und COPD-Schweregrade ausreichende Flussraten erzeugen können, damit der Wirkstoff in der erforderlichen Dosis in die Lunge gelangt. 17 Die Anwendung ist patientenfreundlich: Studien zeigen sowohl bei Asthma- wie auch bei COPD-Patienten, dass mindestens 95% der Patienten den Inhalator korrekt anwenden können, ab der ersten 18, 19 Anwendung und dauerhaft. 8 9

6 Quellenangaben Produkt-unabhängige Atemwegbegleitung für Ärzte und Patienten Literaturverzeichnis Außer zur Entwicklung wirksamer Therapien und patientenfreundlicher Inhalatoren sowie der Unterstützung und Durchführung wissenschaftlicher Studien nutzt GSK diese Erkenntnisse, um Services für Ärzte und Patienten zu entwickeln und kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Fachkreise finden auf unabhängige, wissenschaftliche Informationen und Kurzinterviews mit Experten, die neue Erkenntnisse in die wissenschaftliche Praxis einordnen. Für ios und Android bietet GSK zudem die PneumoDoc-App an, die die effiziente Arzt-Patienten-Kommunikation zu Atemwegserkrankungen mit Schaubildern und Animationen unterstützt. Bei der individuellen Bewertung der Erkrankung werden Ärzte und Patienten durch den Asthma-Kontroll-Test TM (ACT TM ) wie auch den COPD-Assessment-Test TM (CAT TM ) unterstützt beide Fragebögen sind validiert und werden daher auch GSK-unabhängig in klinischen Studien eingesetzt. Die AsthmaApp, die COPD-App und der (mobile) Service von geben Betroffenen wertvolle Tipps und unterstützen das individuelle, tägliche Krankheitsmanagement. GSK unterstützt zudem die Atemwegsforschung: in Zusammenarbeit mit der Atemwegsliga wird jährlich das GSK-Forschungsstipendium Klinische Pneumologie vergeben. 1 World Health Organization. Non-Communicable Diseases. Fact Sheet. March Abrufbar unter: [August 2015]. 2 Knieps F, Pfaff H (2014). Gesundheit in Regionen. BKK Gesundheitsreport Abrufbar unter pdf [Juni 2015] 3 Global Strategy for Asthma Management and Prevention, Global Initiative for Asthma (GINA) Available from: [Juni 2015] 4 Dermoly P et al. Repeated cross-sectional survey of patients-reported asthma control in Europe in the past 5 years. Eur Respir Rev. 2012; 21: EFA. Book on COPD in Europe. Sharing and Caring Available at: 6 Jones P et al. Health-related quality of life in patients by COPD severity with primary care in Europe. Respir Med. 2011; 105: Global Strategy for the Diagnosis, Management and Prevention of COPD, Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) Abrufbar unter: [Juni 2015] 8 Herland K et al. How representative are clinical study patients with asthma or COPD for a larger real life population of patients with obstructive lung disease? Respir Med. 2005; 99: Calverley PM et al. for the TORCH investigators. N Engl J Med. 2007; 356(8): Bateman ED et al. for the GOAL Investigators Group. Am J Respir Crit Care Med. 2004; 170(8): ECLIPSE. Introduction. Abrufbar unter: [Juni 2015] 12 U-BIORED. The Project. Abrufbar unter: projects/u-biopred/what-is-the-project/ [Juni 2015] 13 Vestbo J et al. Eur Respir J. 2013; 41(5): [Juni 2015] 15 New JP et al. Thorax. 2014; 69(12): [Juni 2015] 17 Kirby Y et al. AJRRCM 2014; 189:A Svedsater H et al. BMC Pulm Med 2013;13:72 19 Riley JH et al. Poster P4145, ERS

7 Unser Med Info & Servicecenter erreichen Sie montags bis freitags von 08:00-18:00 Uhr gebührenfrei Tel: Fax: Impressum Herausgeber: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Prinzregentenplatz München Redaktionsleitung: Claudia Kubacki Redaktion: Dr. Brigitte Keller BILDER: Alle GSK außer Seite 1: gettyimages.com, Wavebreakmedia Ltd Seite 8: Monkey Business, Fotolia Mat.-Nr.: PD050A; DE/RESP/0171/15a; Stand: August GSK All Rights Reserved

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