Allplan 2006 Edition 2D, Architektur, 3D Tutorial

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1 Allplan 2006 Edition 2D, Architektur, 3D Tutorial ATRotis Serif 55 ATRotis Serif 55 ATRotis Semisans 55 ATRotis Semisans 55 Einstieg

2 Diese Dokumentation wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt; jedwede Haftung muss jedoch ausgeschlossen werden. Die Dokumentationen der Nemetschek AG beziehen sich grundsätzlich auf den vollen Funktionsumfang des Programms, auch wenn einzelne Programmteile nicht erworben wurden. Falls Beschreibung und Programm nicht übereinstimmen, gelten die Menüs und Programmzeilen des Programms. Der Inhalt dieses Dokumentes kann ohne Benachrichtigung geändert werden. Dieses Dokument oder Teile davon dürfen nicht ohne die ausdrückliche Erlaubnis der Nemetschek AG vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Microsoft und Windows sind Marken oder eingetragene Marken der Microsoft Corporation. BAMTEC ist eine eingetragene Marke der Fa. Häussler, Kempten MicroStation ist eine eingetragene Marke der Bentley Systems, Inc. AutoCAD, DXF und 3D Studio MAX sind Marken oder eingetragene Marken der Autodesk Inc. San Rafael, CA. Teile dieses Produkts wurden unter Verwendung der LEADTOOLS entwickelt. (c) , LEAD Technologies, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Allplan ist eine eingetragene Marke der Nemetschek AG, München. Allfa ist eine eingetragene Marke der Nemetschek CREM Solutions GmbH & Co. KG; Ratingen Alle weiteren (eingetragenen) Marken sind im Besitz der jeweiligen Eigentümer. 1. Auflage, März 2006 Nemetschek Technology GmbH, München, Alle Rechte vorbehalten All rights reserved. Dokument Nr. 060deu01m55-1-HG0306

3 Tutorial Inhalt I Inhalt Willkommen... 1 Einführung...2 Informationsquellen...3 Verfügbare Dokumentation zu Allplan 2006 Edition...3 Weitere Hilfen zum Programm...4 Einstieg in Allplan 2006 Edition... 7 Datenstruktur...8 Dokumente erstellen Mehrere Dokumente gemeinsam darstellen Zeichnungsdateien ausgeben Arbeiten mit dem Assistenten Elemente erzeugen Eigene Assistenten erstellen Neuen Assistenten laden Assistent einblenden Modifizieren über das Kontextmenü Allgemeines Kontextmenü Elementspezifisches Kontextmenü Modifizieren spezieller und allgemeiner Eigenschaften Symbolleisten Standardkonfigurationen Zusätzliche Symbolleisten Übungen 1: 2D Konstruktion...25 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Aufgabe 1: Allplan 2006 starten Aufgabe 2: Konstruktion der Stützmauer Aufgabe 3: Konstruktion der Drainage... 30

4 II Inhalt Allplan 2006 Edition Aufgabe 4: Schraffur Aufgabe 5: Stützmauer bemaßen Aufgabe 6: Musterlinie Aufgabe 7: Rahmen und Beschriftung Aufgabe 8: Zeichnung der Stützmauer speichern Übung 2: Pläne zusammenstellen Allgemeine Vorgehensweise Voraussetzungen Aufgabe 1: Plan zusammenstellen, wichtige Schritte Aufgabe 2: Plan plotten, wichtige Schritte Übung 3: Daten importieren Aufgabe 1: Daten einlesen Aufgabe 2: Eingelesene Daten überprüfen und eventuell neu einlesen Aufgabe 3: Konstruktionsdaten speichern Ratgeber Was tun bei einem Fehler? Was tun bei rätselhaften Bildschirmdarstellungen? Übungen 2: 3D Architektur Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Ebenentechnik (1): Standardebenen Ebenentechnik (2): Freie Ebenen Aufgabe 1: Standardebenen einstellen Übungsziel: Grundriss EG Aufgabe 2: Wichtige Einstellungen Wände zeichnen Aufgabe 3: Außenwände zeichnen Weitere Möglichkeiten: Runde Wand Weitere Möglichkeiten: Mehrschalige Wände Aufgabe 4: Innenwände Aufgabe 5: Standardprojektionen und Fenstertechnik Aufgabe 6: Öffnungen Fenster Weitere Möglichkeiten: Fenster in runde Wand Eigene Makros mit dem Makromodellierer...107

5 Tutorial Inhalt III Türen Aufgabe 7: Garage Aufgabe 8: Stützen Aufgabe 9: Höhenkoten und Brüstungshöhen Aufgabe 10: Bauteilhöhen modifizieren Geschosshöhe ändern und Wandhöhen modifizieren Fensterhöhen modifizieren Aufgabe 11: Decke über EG und Garage Deckenöffnungen Übung 2: Geschossbearbeitung Übungsziel: Dachgeschoss ohne Dachebenen Aufgabe 1: Verschieben in z-richtung mit der Funktion Etage Aufgabe 2: Dachgeschoss-Grundriss modifizieren Übung 3: Dächer Vorzeichnung Dachprojektion Aufgabe 1: Dachkörper für Hauptdach und Garagendach Aufgabe 2: Dachhaut Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Aufgabe 1: Modifizieren der Wandhöhen OG Direkter Bezug zu Ebenen und Bauteilkanten Vergleich Übersicht: Bauteilhöhen definieren Übung 5: Bauteile beschriften Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Aufgabe 1: Perspektive Aufgabe 2: Verdeckt-Berechnung Aufgabe 3: Schnitte Aufgabe 4: Ansichten Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Räume Ausbau- und Sonderflächen Aufgabe 1: Räume und Ausbau eingeben Aufgabe 2: Fliesenspiegel als individuelle Sonderseitenfläche Aufgabe 3: Wohnflächenberechnung nach WoFlV Aufgabe 4: Mengenermittlung...206

6 IV Inhalt Allplan 2006 Edition Übung 8: Treppe Aufgabe 1: Treppengeometrie Aufgabe 2: Treppenbauteile Aufgabe 3: Grundriss-Schnittdarstellung Wände bemaßen Planzusammenstellung Übungen 3: Modellieren 3D Übung: Rietveld Stuhl Aufgabe 1: Konstruktion der 2D-Elemente Aufgabe 2: Umwandeln der 2D-Elemente in 3D-Elemente Aufgabe 3: Konstruktion der 3D-Elemente Aufgabe 4: Körper von Körper abziehen Aufgabe 5: Entwurfskontrolle, Farbe und Textur Anhang Funktionen im Überblick Fenstertechnik Dialogfeld Höhe Die wichtigsten Flyout-Symbolleisten Index...255

7 Tutorial Willkommen 1 Willkommen Willkommen bei Allplan 2006 Edition, der rein dokumentorientierten Produktlinie von Nemetschek! In diesem Tutorial lernen Sie die grundlegenden Funktionen von Allplan 2006 Edition 2D, Edition Architektur und Edition 3D kennen. Mit Hilfe dieses Tutorials werden Sie schon nach kurzer Zeit in der Lage sein, Allplan 2006 Edition in Ihrer täglichen Arbeit effektiv einzusetzen. In diesem Kapitel erläutern wir Ihnen: Einen Überblick über den Inhalt dieses Tutorials Die verfügbare Dokumentation zu Allplan 2006 Weitere Hilfen zu Allplan 2006

8 2 Einführung Allplan 2006 Edition Einführung Das Tutorial führt Sie in leicht nachvollziehbaren Schritten vom einfachen 2D-Zeichnen und 3D-Modellieren bis hin zur Planung eines Wohnhauses in 3D. Das Tutorial enthält 3 Übungen zur 2D-Konstruktion 8 Übungen zu 3D Architektur. 1 Übung zum 3D-Modellieren Das Tutorial bietet Ihnen einen Einstieg in Allplan 2006 Edition 3D, Edition Architektur und Edition 3D. Da das Tutorial im Rahmen der Übungen nicht alle Feinheiten sämtlicher Funktionen vorstellt, nutzen Sie bitte auch bei der späteren Arbeit mit Allplan die F1- Online-Hilfe als wichtige Informationsquelle. Dieses Tutorial setzt voraus, dass Sie mit den grundlegenden Arbeitsweisen von Microsoft Windows Programmen vertraut sind. CAD-Kenntnisse sind hilfreich, aber auch als CAD-Neuling können Sie Allplan2006 Edition mit diesem Tutorial erlernen.

9 Tutorial Willkommen 3 Informationsquellen Verfügbare Dokumentation zu Allplan 2006 Edition Die Dokumentation zu Allplan 2006 besteht aus folgenden Teilen: Die Onlinehilfe ist die Hauptquelle von Informationen zum Erlernen und Arbeiten mit Allplan Während Sie mit Allplan 2006 arbeiten, können Sie durch Drücken der F1-Taste Hilfe zur aktiven Funktion aufrufen, oder Sie aktivieren Direkthilfe aus der Symbolleiste Standard und zeigen dann mit dem Cursor auf das Symbol, zu dem Sie mehr wissen möchten. Das Handbuch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschreibt die Installation von Allplan Der zweite Teil gibt eine Übersicht über Grundlagen, Grundbegriffe und allgemeine Eingabemethoden von Allplan Das vorliegende Tutorial Architektur beschreibt Schritt für Schritt verschiedene Übungen, die mit den Editionen 2D, Architektur bzw. 3D von Allplan 2006 bearbeitet werden können. Die Broschüre Neues in Allplan 2006 Edition informiert Sie über alle neuen Funktionen und Entwicklungen in der neuen Version.

10 4 Informationsquellen Allplan 2006 Edition Weitere Hilfen zum Programm Tipps zur effektiven Bedienung Im Menü Hilfe gibt es einen Menüpunkt Tipps zur effektiven Bedienung. Dort erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Tipps und Tricks, um Allplan 2006 schnell und sicher zu bedienen. Anwenderforum Anwenderforum im Serviceplus Portal: Tausende Anwender tauschen hier ihr geballtes Wissen aus. Melden Sie sich an unter: LineLetter Der LineLetter ist eine Informationsbroschüre, die mehrmals jährlich erscheint und an Serviceplus Kunden kostenlos in digitaler Form versandt wird. Im LineLetter finden Sie praktische Tipps und Tricks zu allen Programmbereichen. FAQs im Internet Im Internet finden Sie stets aktuelle FAQs (Frequently Asked Questions) unter der Adresse: Hinweis: Sie können diese Adresse auch direkt aus dem Programm aufrufen. Zeigen Sie dazu im Menü Hilfe auf Nemetschek im Web und klicken Sie auf Fragen und Antworten, FAQs. Kommentar zur Hilfe Wenn Sie Vorschläge oder Fragen zur Online-Hilfe haben oder einen Fehler entdecken: Schicken Sie eine an: Hinweis: Sie können diese Adresse auch direkt aus der Online-Hilfe aufrufen. Klicken Sie im Menü Allplan auf Kommentar zur Hilfe:

11 Tutorial Willkommen 5 Eine Bitte: Wir legen größten Wert auf Ihre Kommentare und Anregungen als Anwender unserer Programme und Leser unserer Handbücher - dies ist für uns ein wichtiger Input beim Schreiben und Überarbeiten unserer Dokumentation. Schreiben oder faxen Sie uns, was Ihnen an diesem Handbuch gefallen oder weniger gefallen hat. Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an: Abteilung Dokumentation Nemetschek Technology GmbH Konrad-Zuse-Platz 1 D München Ruf: ( ) (zum Ortstarif) Fax: ( ) (zum Ortstarif) [email protected]

12 6 Allplan 2006 Edition

13 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 7 Einstieg in Allplan 2006 Edition Auf den folgenden Seiten erfahren Sie noch einiges zu den Besonderheiten und der Philosophie der dokumentorientierten Editionen von Allplan Hierdurch und mit den praktischen Übungen in den folgenden Kapiteln werden Sie bereits nach kurzer Zeit in der Lage sein, das Programm effektiv für Ihre tägliche Arbeit einzusetzen. Sie beginnen mit einem kurzen Einblick in die Datenstruktur und erfahren, wie Sie auf komfortable Weise intuitiv Elemente erzeugen und modifizieren. Neben der vorliegenden Beschreibung ist die Onlinehilfe die Hauptquelle von Informationen zum Erlernen und Arbeiten mit Allplan Während Sie mit Allplan 2006 arbeiten, können Sie durch Drücken der F1-Taste Hilfe zu einer aktiven Funktion aufrufen, oder Sie aktivieren Hilfe aufrufen aus der Symbolleiste Standard und zeigen dann mit dem Cursor auf das Symbol, zu dem Sie mehr wissen möchten.

14 8 Datenstruktur Allplan 2006 Edition Datenstruktur Tipp: Mit Zuletzt geöffnete Dateien (Menü Datei) können Sie beim Öffnen aus den neun zuletzt bearbeiteten Dateien auswählen. In den dokumentorientierten Editionen von Allplan 2006 arbeiten Sie immer mit einer aktiven Datei, in der sämtliche Eingaben und Änderungen berücksichtigt werden. Beim Start des Programms wird automatisch die zuletzt verwendete bzw. eine neue leere Datei geöffnet. Über das Menü Datei können Sie mit Öffnen... vorhandene Dateien von einem beliebigen Pfad einlesen. Nach der Bearbeitung können Sie die Datei mit Speichern... unter dem gleichen Pfad oder mit Speichern unter... unter einem beliebigen Pfad speichern.

15 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 9 Bürospezifische Verzeichnisstruktur aufbauen Auf diese Weise können Sie eine für Ihr Büro geeignete Verzeichnisstruktur mit der gewünschten Gliederungstiefe aufbauen.

16 10 Datenstruktur Allplan 2006 Edition Dokumente erstellen Mehrere Dokumente gemeinsam darstellen Neben den Dokumenten (*.ndw) können Sie auch die Assistentendateien (*.nas) einlesen und speichern. Auf diese Weise können Sie die mitgelieferten Assistentendateien ihren Anforderungen anpassen oder eigene Assistentendateien erzeugen. Nähere Informationen finden Sie im Abschnitt Arbeiten mit dem Assistenten Eigene Assistenten erstellen. Ein Gebäude, das aus mehreren Stockwerken besteht, wird auf mehreren Dokumenten gezeichnet. Um mehrere Dokumente gemeinsam darstellen zu lassen, öffnen Sie ein Dokument und fügen die anderen Dokumente als erweiterte NDW-XRefs ein. Mehrere Dokumente gemeinsam darstellen 1 Öffnen Sie ein Dokument. 2 Im Menü Einfügen klicken Sie auf NDW-XRef. 3 Wählen Sie das gewünschte Dokument, und klicken Sie auf Öffnen. 4 Treffen Sie folgende Einstellungen: Bei Absetzen wählen Sie koordinatengleich. Bei Verlegeart wählen Sie erweitert, damit die Elemente des hinterlegten Dokuments auch in Perspektive und Animation dargestellt werden. 5 Klicken Sie in die Zeichenfläche, und bestätigen Sie die Meldung mit OK.

17 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 11 Das Dokument wird als erweitertes NDW-XRef geöffnet. Hinweis: Wurde auf dem als NDW-XRef eingefügten Dokument eine Modifikation durchgeführt und gespeichert, dann aktualisieren Sie dessen Darstellung, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Rand des XRefs klicken und dann im Kontextmenu auf Alle XRefs aktualisieren. Zeichnungsdateien ausgeben Zur Ausgabe der Zeichnungsdateien wechseln Sie mit Planbearbeitung (Symbolleiste Standard oder Menü Datei) in die Planzusammenstellung. Hier legen Sie die Plangröße und den Planrahmen fest und stellen die einzelnen Zeichnungsdateien zu einem Plan zusammen. Mit Speichern unter... (Menü Datei) können Sie diese Planzusammenstellung im Format *.npl unter einem beliebigen Pfad speichern. Beachten Sie, dass Sie nur Zeichnungsdateien (*.ndw) als Planelemente absetzen können. Möchten Sie die Assistentendateien (*.nas) ausdrucken, müssen Sie diese einlesen und als Zeichnungsdateien abspeichern. In den Plandateien werden lediglich die Verknüpfungen zu den Zeichnungsdateien abgespeichert. Werden diese Zeichnungsdateien nachträglich in ein anderes Verzeichnis verschoben, werden sie beim Öffnen der Plandatei nicht mehr gefunden.

18 12 Arbeiten mit dem Assistenten Allplan 2006 Edition Arbeiten mit dem Assistenten Elemente erzeugen Der Assistent ist ein zusätzliches Fenster, das standardmäßig in der Zeichenfläche angezeigt wird. Der Assistent enthält eine Zeichnung, mit der ein intuitiver Aufruf aller Funktionen zum Erzeugen von Elementen möglich ist. Im Unterschied zu einem normalen Allplan 2006 Fenster können Sie in einem Assistenten-Fenster nicht zeichnen, Sie können aber mit den Symbolen im unteren Fensterrahmen verschiedene Bildschirmfunktionen benutzen. Das Assistenten-Fenster hat immer die Eigenschaft Im Vordergrund und kann nicht maximiert oder minimiert werden. Wollen Sie das Assistenten-Fenster ein- bzw. ausblenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dialogzeile, die Statusleiste bzw. auf einen freien Bereich des Allplan Fensters und dann auf Assistent. Durch Anklicken eines Elements im Assistenten-Fenster mit der rechten Maustaste öffnet sich ein Kontextmenü, in dem Sie alle ähnlichen Funktionen aufrufen können. Auf diese Weise erspart der Assistent die Suche nach den entsprechenden Symbolen bzw. Menübefehlen, Sie klicken einfach mit der rechten Maustaste auf ein Element, und wählen dann im Kontextmenü die gewünschte Funktion. Durch einen Doppelklick mit der rechten Maustaste auf ein Element wird die Funktion aufgerufen, mit der das Element erzeugt wurde, und gleichzeitig werden alle Parameter des Elements übernommen. So erzeugen Sie ein Rechteck mit dem Assistenten 1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Linie im Assistenten. Es wird ein Kontextmenü mit allen Konstruktionsfunktionen des Moduls Konstruktion angezeigt. 2 Klicken Sie auf die Funktion Rechteck und erzeugen Sie auf der Zeichenfläche das Konstruktionselement. 3 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

19 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 13 Überblick über die Kontextmenüs der Allgemeinen Module im Assistenten Hinweis: In der ersten Zeile des Kontextmenüs wird jeweils die Funktion des aktivierten Elements angezeigt. Architektur 2D Assistent Architektur 3D Assistent Modul Konstruktion

20 14 Arbeiten mit dem Assistenten Allplan 2006 Edition Architektur 2D Assistent Architektur 3D Assistent Modul Text Modul Maßlinie

21 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 15 Kontextmenü der Architekturmodule im Assistenten Architektur 3D Modul Wände, Öffnungen, Bauteile

22 16 Arbeiten mit dem Assistenten Allplan 2006 Edition Modul Wände, Öffnungen, Bauteile (Forts.)

23 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 17 Modul Treppe Eigene Assistenten erstellen Im Lieferumfang sind bereits einige fertige Assistenten enthalten, Sie können aber auch eigene Assistenten erstellen. Dazu öffnen Sie eine.ndw Zeichnungsdatei und speichern diese als.nas Assistenten-Datei ab. Assistenten-Dateien (.nas) können geladen, aber nicht geöffnet und modifiziert werden. Wenn Sie einen Assistenten ändern möchten, kopieren Sie einfach die Elemente aus dem Assistenten über die Zwischenablage oder per Drag & Drop in ein leeres Dokument. Modifizieren und ergänzen Sie dort, und speichern Sie das Dokument als.nas Assistenten-Datei. So erstellen Sie eigene Assistenten 1 Öffnen Sie ein Dokument. 2 Zeichnen Sie die Elemente, die im Assistenten enthalten sein sollen. 3 Klicken Sie auf Kopie speichern unter... (Menü Datei), und speichern Sie das Dokument als Dateityp.nas ab.

24 18 Arbeiten mit dem Assistenten Allplan 2006 Edition Neuen Assistenten laden Jetzt können Sie diese Datei mit Neuen Assistenten laden in einem Assistenten-Fenster öffnen. Hinweis: Bei einem Update oder Upgrade der Version werden die im Lieferumfang enthaltenen Assistenten überschrieben. Speichern Sie deshalb Änderungen an bestehenden Assistenten-Dateien unter einem neuen Namen ab. Hinweis: Erstellen Sie die Assistenten grundsätzlich im Bezugsmaßstab 1:100, da die Konstruktion im Assistentenfenster immer in diesem Maßstab dargestellt wird. Dadurch ist sichergestellt, dass auch die Beschriftung von Bauteilen lagerichtig angezeigt wird. So laden Sie einen neuen Assistenten in das Assistenten-Fenster Tipp: Die mitgelieferten Assistenten finden Sie unter...\std\assistent 1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Assistenten-Fenster und dann im Kontextmenü auf Neuen Assistenten laden. 2 Wählen Sie die gewünschte Assistenten-Datei aus und klicken Sie auf Öffnen.

25 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 19 Assistent einblenden Der Assistent wird im Auslieferungsstand standardmäßig angezeigt. Sofern Sie ihn ausgeblendet haben, können Sie ihn folgendermaßen wieder anzeigen. Tipp: Ein etwas ausführlicheres Auswahlmenü erhalten Sie, indem Sie im Menü Ansicht auf Symbolleisten zeigen. So zeigen Sie den Assistent an Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dialogzeile, die Statusleiste bzw. auf einen freien Bereich des Allplan Fensters, und klicken Sie im Kontextmenü auf Assistent. Oder: Drücken Sie die Tastenkombination ALT+S. Der Assistent wird in der Zeichenfläche an der zuletzt positionierten Stelle angezeigt. Modifizieren über das Kontextmenü Allgemeines Kontextmenü Wie die Erzeugung der Elemente mit dem Assistenten, ist auch eine intuitive Modifikation in Allplan 2006 möglich. Mit Hilfe des Kontextmenüs werden Ihnen genau die, für das aktivierte Element sinnvollen Modifikationsfunktionen angeboten. Auf diese Weise wird Ihnen, wie beim Assistenten, die Suche nach den entsprechenden Symbolen bzw. Menübefehlen erspart. Hinweis: Weniger gebräuchliche Funktionen, die im Kontextmenü nicht enthalten sind, können Sie über das Menü Bearbeiten aufrufen. Durch den Funktionsaufruf über die Menüleiste erübrigt sich die Anzeige weiterer Symbolleisten. Das Anzeigen kompletter Symbolleisten ist über das Menü Extras Anpassen Registerkarte Symbolleisten möglich. Im allgemeinen Kontextmenü finden Sie neben den gebräuchlichen Modifikationsfunktionen, die Möglichkeit in die Planbearbeitung zu wechseln oder ein anderes Modul zu wählen. Ferner können Sie hier Format-Eigenschaften modifizieren aufrufen, mit der Sie die Parameter mehrerer Elemente in einem Schritt modifizieren.

26 20 Modifizieren über das Kontextmenü Allplan 2006 Edition So rufen Sie das allgemeine Kontextmenü auf Es ist keine Funktion aktiviert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeichenfläche. Achten Sie darauf, dass hierbei kein Element aktiviert wird. Das Kontextmenü wird in der Zeichenfläche angezeigt. Elementspezifisches Kontextmenü Im elementspezifischen Kontextmenü finden Sie zusätzlich zu einer Auswahl allgemeiner Modifikationsfunktionen die zum aktivierten Element passenden Bearbeitungsfunktionen. Zur Modifikation der allgemeinen Eigenschaften (z.b. Stift, Linienfarbe) bzw. der speziellen Eigenschaften (Parameter der Ersteingabe) des Elements stehen Ihnen ferner die Funktionen Eigenschaften Format bzw. Eigenschaften zur Verfügung. So rufen Sie das elementspezifische Kontextmenü auf Es ist keine Funktion aktiviert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Element. Das Kontextmenü wird in der Zeichenfläche angezeigt.

27 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 21 Modifizieren spezieller und allgemeiner Eigenschaften Neben der Modifikationsmöglichkeit der speziellen und allgemeinen Eigenschaften einzelner Elemente über das Kontextmenü, können Sie auch durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste auf das Element die entsprechenden Dialogfelder aufrufen. Beachten Sie, dass diese Modifikationsmöglichkeit der allgemeinen Eigenschaften (z.b. Stift, Linienfarbe) sich dann eignet, wenn Sie nur einzelne Elemente bearbeiten möchten. Wenn Sie mehrere Elemente zu bearbeiten haben, verwenden Sie besser Format-Eigenschaften modifizieren im allgemeinen Kontextmenü, da Sie hier mehrere Elemente in einem Schritt modifizieren können. So modifizieren Sie die speziellen Eigenschaften eines Elements (analog der Elementeingabe) Es ist keine Funktion aktiviert. 1 Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf das Element. Das Dialogfeld wird eingeblendet, welches Sie unter Eigenschaften während der Elementeingabe für Einstellungen und Attributzuweisungen verwendet haben. Hinweis: Besitzt das Element keine speziellen Eigenschaften (z.b. Konstruktionselemente), dann wird das Dialogfeld Eigenschaften Format aufgerufen. 2 Ändern Sie die Eigenschaften, und bestätigen Sie mit OK. So modifizieren Sie die allgemeinen Eigenschaften (Format-Eigenschaften) eines Elements Es ist keine Funktion aktiviert. 1 Drücken Sie die STRG-Taste und doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf das gewünschte Element. 2 Ändern Sie in der Registerkarte Format des Dialogfeldes Eigenschaften Format die Eigenschaften und bestätigen Sie mit OK.

28 22 Symbolleisten Allplan 2006 Edition Symbolleisten Standardkonfigurationen Die Standardkonfigurationen von Allplan 2006 sind so ausgelegt, dass Ihnen eine möglichst große Zeichenfläche zur Verfügung steht und die Grundfunktionen direkt über Symbolleisten aktiviert werden können. Zur Erzeugung und Modifikation von Elementen dient der Assistent und das Kontextmenü. Mehrere Standardkonfigurationen stehen zur Wahl: Für die dokumentorientierten Editionen 2D bzw. 3D wählen Sie am besten die Basiskonfiguration; diese blendet am linken Rand die Symbolleiste Basisfunktionen und wenn vorhanden die Konfigurations-Symbolleiste Architektur ein und am rechten Rand die Symbolleiste Bearbeiten. Für die Edition Architektur eignet sich am besten die Architekturkonfiguration; diese blendet die Symbolleiste Basisfunktionen und die Konfigurations-Symbolleiste Architektur ein, in der die wichtigen und in der täglichen Praxis benötigten Funktionen aus den Basis- und Architekturmodulen enthalten sind. So können Sie konstruieren, ohne zwischen Modulen wechseln zu müssen. Bei der Standardkonfiguration Klassisch sind die Symbolleisten Erzeugen, Erzeugen II und Ändern vollständig eingeblendet. Hier wird auf Flyouts verzichtet: Sie haben alle Funktionen immer im Blick, allerdings wird die Zeichenfläche dadurch kleiner. So wechseln Sie die Standardkonfiguration Klicken Sie im Menü Ansicht auf Standardkonfigurationen, und wählen Sie die gewünschte Konfiguration aus.

29 Tutorial Einstieg in Allplan 2006 Edition 23 Zusätzliche Symbolleisten Die Standardkonfigurationen von Allplan 2006 sind so ausgelegt, dass Ihnen eine möglichst große Zeichenfläche zur Verfügung steht und die Grundfunktionen direkt über Symbolleisten aktiviert werden können. Zur Erzeugung und Modifikation von Elementen dient der Assistent und das Kontextmenü. Darüber hinaus können nahezu alle Funktionen über die Menüleiste aufgerufen werden. Lediglich für die untergeordnete Definition von Mustern und Schriftarten über das Menü Extras sind die dazu notwendigen Funktionen nur über die Symbolleisten Erzeugen, Erzeugen II und Ändern anzuwählen. So blenden Sie zusätzliche Symbolleisten ein 1 Klicken Sie im Menü Extras auf Anpassen... 2 Wählen Sie die Registerkarte Symbolleisten. 3 Aktivieren Sie die Symbolleisten Erzeugen, Erzeugen II und Ändern. Alternativ können Sie auch die Symbolleiste Basisfunktionen aktivieren, in der die Symbolleisten Erzeugen, Erzeugen II und Ändern des aktiven Moduls als Flyout enthalten sind.

30 24 Allplan 2006 Edition

31 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 25 Übungen 1: 2D Konstruktion Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Übungsbeispiele zur 2D Konstruktion schrittweise beschrieben, um Ihnen den Einstieg in die dokumentorientierten Editionen von Allplan 2006 zu erleichtern. Am Beispiel einer Stützmauer lernen Sie das maßgenaue Konstruieren mit den Hilfen aus dem Punkt-Assistent und dem Kontextmenü kennen. Anschließend wird die Zeichnung beschriftet, bemaßt und geplottet. Ein weiteres Thema ist der Datenimport, z.b. von Plänen Ihrer Planungspartner. Auch wenn im Rahmen dieser Anleitung nicht alle Funktionen und Möglichkeiten erläutert werden können, werden Sie doch eine gewisse Sicherheit im Umgang mit den Grundfunktionen des Programms erhalten.

32 26 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition 2D durchgeführt werden. In der folgenden Übung erstellen Sie eine Stützmauer mit Drainage im Querschnitt. Dabei lernen Sie die Eingabe über Zeigen auf Bezugspunkte und Deltapunkte zum Zeichnen maßgenauer, nicht achsparalleler Linien kennen. Mit diesen Funktionen können Sie einen Punkt mit einem definierten Abstand zu einem vorhandenen Punkt absetzen. Deltapunkte werden über die Funktion Deltapunkt in der Dialogzeile bzw. aus dem Punkt-Assistent im Kontextmenü eingegeben. Anschließend wird die Stützmauer schraffiert, bemaßt und beschriftet. Funktionen: Linie Kreis Schraffur Automatische Geometrieermittlung Maßlinie Musterlinie Box (Rechteck) Text horizontal Ziel:

33 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 27 Aufgabe 1: Allplan 2006 starten So starten Sie Allplan 2006 zum ersten Mal 1 Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und zeigen Sie dann auf Programme. 2 Zeigen Sie auf den Ordner, in den Sie Allplan 2006 installiert haben, zeigen Sie auf den Ordner Allplan 2006 und klicken Sie dann auf Allplan Klicken Sie auf die Schaltfläche Allplan Aufgabe 2: Konstruktion der Stützmauer Winkelstützmauer zeichnen 1 Klicken Sie im Menü Datei auf Neu..., und öffnen Sie ein neues Zeichnungsdokument. 2 Klicken Sie auf Linie (Flyout Konstruktion). Die Kontur (Schnittlinien) sollen in 0.35mm gezeichnet werden. Klicken Sie auf Stiftdicke auswählen (Symbolleiste Format), und stellen Sie auf 0.35mm.

34 28 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Setzen Sie den Anfangspunkt der Linie auf der Zeichenfläche ab. 4 Stellen Sie sicher, dass Deltapunkt in der Dialogzeile eingeschaltet ist. 5 Geben Sie in der Dialogzeile für von Punkt dx = 3,00 und dy = 0 ein und bestätigen Sie mit EINGABE. Die Linie wird erzeugt. Tipp: Um von einem Eingabefeld ( dx, dy) zum anderen zu wechseln, nutzen Sie die TABULATORTASTE (TAB). 6 Geben Sie in der Dialogzeile für bis Punkt dx = 0 und dy = 0,30 ein und bestätigen Sie mit EINGABE. 3 dx= dy= Der folgende Punkt liegt nicht orthogonal zum vorhergehenden Punkt, aber Sie kennen die Abstände in x- und in y-richtung. Deshalb benutzen Sie die Einstellung Deltapunkt (Dialogzeile), um diesen Punkt zu konstruieren. 7 Geben Sie in der Dialogzeile für bis Punkt folgende Werte ein: dx = dy = 0,20 8 Bestätigen Sie mit EINGABE.

35 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 29 7 dx= dy= 0.2 Der nächste Punkt wird ebenfalls mit konstruiert. Deltapunkt (Dialogzeile) 9 Geben Sie in der Dialogzeile für bis Punkt folgende Werte ein: dx = -0,2 dy = 4,0 10 Bestätigen Sie mit EINGABE. 9 dx= dy=4.00 Da die nächsten beiden Linien werden ebenfalls über die Dialogzeile eingegeben. 11 Zeichnen Sie die waagrechte Linie, indem Sie in der Dialogzeile die Länge in x-richtung eingeben: Zeichnen Sie die senkrechte Linie, indem Sie in der Dialogzeile die Länge in y-richtung eingeben: Den folgenden Punkt können Sie mit Hilfe der Linealfunktion konstruieren. Mit dieser Funktion können Sie Punkte erzeugen, die orthogonal zu bereits bestehenden Punkten liegen. 13 Positionieren Sie das Fadenkreuz so, dass der untere Punkt (=Anfangspunkt der Konstruktion) und der rechte Punkt

36 30 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition gefluchtet werden (siehe folgende Zeichnung), halten Sie die STRG-Taste gedrückt, und klicken Sie mit der linken Maustaste, wenn die entsprechende Markierung am Fadenkreuz erscheint Beenden Sie die Konstruktion der Stützmauer, indem Sie mit der linken Maustaste auf den Anfangspunkt der ersten Linie klicken. 15 Drücken Sie ESC, um die Funktion Linie zu beenden. 16 Speichern Sie nun Ihre Arbeit. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern, wählen Sie ein passendes Verzeichnis und geben Sie die Bezeichnung Stützmauer ein. Aufgabe 3: Konstruktion der Drainage Wichtig! Das Fluchten von Punkten mit STRG und linker Maustaste ist bei komplexen Zeichnungen nicht zum maßgenauen Konstruieren geeignet! Wenn Suche in passiven Dokumenten eingeschaltet ist, werden auch die Hintergrunddokumente einbezogen. Bei einer komplexen Zeichnung ist die Gefahr groß, dass das System einen anderen als den gewünschten Punkt findet. Deshalb ist das Fluchten mit STRG und linker Maustaste durchaus zum Absetzen von z.b. Textanfangspunkten oder in einfachen, überschaubaren Konstruktionen geeignet, aber nie zum maßgenauen Konstruieren.

37 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 31 Drainage konstruieren 1 Klicken Sie auf Kreis (Flyout Konstruktion). 2 Stellen Sie sicher, dass Deltapunkt in der Dialogzeile eingeschaltet ist. 3 Um den Ausgangspunkt zu markieren, zeigen Sie mit dem Fadenkreuz auf den linken unteren Eckpunkt der Stützmauer (nicht klicken!). Der Punkt wird gefangen und mit einem Hilfskreuz markiert. 3 4 Geben Sie in der Dialogzeile für Mittelpunkt folgende Werte ein: dx = -0,5 (TAB) dy = 0,5 Bestätigen Sie mit EINGABE. Tipp: Eingaben, die sich auf gefangene Punkte beziehen, werden durch gelb hinterlegte Eingabefelder in der Dialogzeile gekennzeichnet. Der Mittelpunkt des Kreises wird an die entsprechende Position gesetzt.

38 32 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Tipp: Um einen Vollkreis zu zeichnen genügt es, wenn Sie nach der Eingabe des Radius die ESC-Taste drücken; die Eingabe von Anfangs- und Deltawinkel entfällt. 5 Geben Sie in der Dialogzeile für den Radius 0,1 ein und bestätigen Sie mit EINGABE. 6 Geben Sie in der Dialogzeile für Anfangspunkt/Anfangswinkel = 360 ein. Bestätigen Sie mit EINGABE. 7 Geben Sie in der Dialogzeile für Endpunkt/Deltawinkel = 360 ein. Bestätigen Sie mit EINGABE. 8 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

39 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 33 Aufgabe 4: Schraffur In dieser Übung schraffieren Sie die zuvor gezeichnete Stützmauer. Dabei lernen Sie auch die Prinzipien der allgemeinen Polygonzugeingabe kennen. Die allgemeine Polygonzugeingabe wird von fast allen Funktionen verwendet, deren Anwendung sich auf polygonal begrenzte Bereiche bezieht (z.b. Schraffur, Muster, Füllfläche). Stützmauer schraffieren 1 Klicken Sie auf Schraffur (Flyout Konstruktion). 2 Die Schraffur soll mit Stiftdicke 0.18mm gezeichnet werden. Klicken Sie auf Stiftdicke auswählen (Symbolleiste Format), und stellen Sie auf 0.18mm. 3 Klicken Sie in der Dialog-Symbolleiste Schraffur auf Eigenschaften. 4 Wählen Sie Schraffur 5 und stellen Sie nachfolgende Parameter ein.

40 34 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Tipp: Bei der Bereichseingabe können Sie beliebig viele Flächen angeben, die dann in einem Arbeitsgang schraffiert werden. 5 Bestätigen Sie die Einstellungen mit OK. 6 Um den zu schraffierenden Bereich festzulegen, klicken Sie nacheinander die Eckpunkte der Stützmauer an. 6 f 6 e 6 g 6 h 6 a 6 d 6 c 6 b 7 Um den Polygonzug zu schließen, drücken Sie entweder ESC nachdem Sie den letzten Punkt angeklickt haben, oder Sie klicken nochmals auf den ersten eingegebenen Punkt.

41 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 35 Hinweis: Die Stützmauer hat eine geschlossene Kontur. Deshalb können Sie auch die Automatische Geometrieermittlung (Dialogzeile) einschalten. Dann genügt ein Klick in die Kontur der Stützmauer. Tipp: Ist Ihnen bei der Polygonzugeingabe ein Fehler unterlaufen, steht Ihnen zur Korrektur in der Dialogzeile die Schaltfläche zur Verfügung, mit der Sie die jeweils letzte Eingabe rückgängig machen können. 8 Drücken Sie auf ESC, um die Polygonzugeingabe abzuschließen. Die Stützmauer wird mit dem ausgewählten Schraffurmuster schraffiert. 9 Um das Ergebnis der Schraffur korrekt am Bildschirm anzuzeigen, klicken Sie auf Bild neu aufbauen (Fensterrahmen). Dies können Sie bis zum Beginn der Eingabe wiederholen. 10 Drücken Sie ESC, um die Funktion Schraffur zu beenden.

42 36 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Aufgabe 5: Stützmauer bemaßen Um eine Konstruktion zu bemaßen, gehen Sie folgendermaßen vor: Funktion Maßlinie aktivieren Den Maßlinientyp festlegen (Vertikal, Horizontal, im Winkel oder direkt) Bei Bedarf über Eigenschaften die Maßlinienparameter festlegen Den Maßlinienort bestimmen Die zu bemaßende Punkte anklicken Die Maßlinie ist sofort in der Vorschau sichtbar Die erzeugten Maßlinien können jederzeit geändert werden. Maßlinienpunkte lassen sich hinzufügen und löschen, die Maßlinie kann verschoben und die Maßlinienparameter modifiziert werden. Die wichtigsten Parameter sind die Maßeinheit, die Position der Maßzahl, sowie Maßzahlhöhe und breite. Die Maßlinie erhält immer einen bleibenden Bezug zur Konstruktion (Referenzpunktbemaßung; die geklickten Messpunkte sind die Referenzpunkte). Wird die Konstruktion modifiziert, dann passt sich die Maßlinie an. Stützmauer bemaßen Tipp: In den Optionen Maßlinie, können Sie u.a. das Dezimaltrennzeichen einstellen (Punkt oder Komma). 1 Klicken Sie auf Maßlinie (Flyout Maßlinie). Hinweis: Für Stiftdicke, Strichart und Maßzahlgröße werden die zuletzt getroffenen Einstellungen verwendet. Wenn Sie diese ändern möchten, klicken Sie auf Eigenschaften. Näheres zu diesen Parametern finden Sie in der Hilfe zu Allplan Öffnen Sie die Funktion, und drücken Sie die F1- Taste. 2 Aktivieren Sie im Dialogfeld Maßlinie die Funktion Horizontal.

43 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 37 3 Klicken Sie auf einen Punkt unterhalb der Stützmauer, durch den die Maßlinie verlaufen soll. 4 Klicken Sie auf die zu bemaßenden Punkte. Die Reihenfolge ist beliebig. 4d 4c 4f 4e 4b 4a 3 Die horizontale Maßlinie wird gezeichnet. 5 Beenden Sie die horizontale Maßlinie mit ESC. 6 Sie befinden sich noch in der Funktion Maßlinie. Klicken Sie im Dialogfeld Maßlinie auf Vertikal. 7 Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für die vertikale Maßlinie.

44 38 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition 8 Beenden Sie die Funktion mit zweimal ESC.

45 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 39 Aufgabe 6: Musterlinie Musterlinie zeichnen 1 Klicken Sie auf Musterlinie einstellen (Symbolleiste Format). 2 Wählen Sie die Musterlinie 103, und stellen Sie die Darstellungsparameter folgendermaßen ein: 3 Bestätigen Sie die Einstellungen mit OK. Musterlinieneigenschaft ein/aus (Symbolleiste Format) wird automatisch eingeschaltet. 4 Die Musterlinie soll mit Stiftdicke 0.25mm gezeichnet werden. Klicken Sie auf Stiftdicke auswählen (Symbolleiste Format), und stellen Sie auf 0.25mm.

46 40 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition 5 Klicken Sie auf Linie (Flyout Konstruktion). 6 Stellen Sie sicher, dass Deltapunkt in der Dialogzeile eingeschaltet ist. 7 Klicken Sie in der Dialogzeile auf das Symbol dy; dadurch wird der Wert in Y-Richtung fixiert. Tragen Sie in das Eingabefeld daneben den Abstand der Musterlinie zur unteren Linie der Winkelstützmauer ein: 3,5 Auf der y-achse des Fadenkreuzes wird ein Hilfspunkt dargestellt. 8 Bewegen Sie das Fadenkreuz auf der unteren Linie der Stützmauer, und klicken Sie mit der linken Maustaste rechts von der Kontur. Auf die Grundlinie.

47 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 41 9 Klicken Sie nun erneut auf dy um die Fixierung wieder aufzuheben. 10 Zeichnen Sie eine horizontale Linie nach rechts. Die genaue Länge ist im Moment unwichtig, die Musterlinie kann später mit Zwei Elemente verschneiden (Flyout Konstruktion) an Stützmauer und Rahmen angepasst werden. 11 Klicken Sie auf Musterlinieneigenschaft ein/aus (Symbolleiste Format), um die Musterlinie auszuschalten. 12 Zeichnen Sie nun eine normale Linie im Abstand 1,5 m nach links. Gehen Sie dabei analog zu den Schritten 7 bis 10 vor; fluchten Sei dabei den Anfangspunkt der Linie auf die senkrechte Linie links.

48 42 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition

49 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 43 Aufgabe 7: Rahmen und Beschriftung Rahmen um Schnittdarstellung zeichnen und beschriften Tipp: Im Menü Ansicht können Sie unter Symbolleisten einstellen, ob die Eingabeoptionen als eigenes Fenster oder in der Dialogzeile bzw. in der Statuszeile integriert erscheint. 1 Klicken Sie auf Rechteck (Flyout Konstruktion). In der Dynamischen Symbolleiste klicken Sie auf Ausgehend vom Mittelpunkt eingeben. 2 Um den Mittelpunkt der Stützmauer zu ermitteln, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zeichenfläche (nicht auf ein Element!) dann im Kontextmenü auf Mittelpunkt, und dann auf die linke untere Ecke. 3 Den zweiten (Diagonal-)Punkt geben Sie mit Hilfe der Linealfunktion ein: Halten Sie die STRG-Taste gedrückt, fluchten Sie den Mittelpunkt der Drainage und die obere Begrenzungslinie mit dem Fadenkreuz, und drücken Sie die linke Maustaste.

50 44 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition 4 Zeichnen Sie nun den Rahmen, indem Sie entweder auf den gewünschten rechten oberen Eckpunkt klicken oder in der Dialogzeile für Dialogpunkt/Länge und Punkt/ Breite des Rechtecks einen Wert eingeben (im Beispiel jeweils 7 m). 5 Klicken Sie auf Zwei Elemente verschneiden (Flyout Konstruktion). Klicken Sie nun zunächst auf die Musterlinie und dann auf die rechte Rahmenlinie. Die Musterlinie wird bis an die Rahmenlinie verkürzt bzw. verlängert. 6 Verbinden Sie auf die gleiche Weise die Musterlinie mit der Mauerkante sowie die rechte Linie mit dem Rahmen.

51 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 45 7 Klicken Sie nun auf Text horizontal (Flyout Text). 8 Der Text soll mit einer Höhe von 4 mm mittig unter der oberen Linie des Rahmens stehen. 9 Der Textanfangspunkt wird folgendermaßen bestimmt: Klicken Sie in der Dialogzeile auf das Symbol dy; dadurch wird der Wert in Y-Richtung fixiert. Geben Sie folgenden Wert ein: dy= - 0,6 (nicht mir EINGABE bestätigen!) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die obere Rahmenlinie, und dann im Kontextmenü auf Mittelpunkt. 10 Stellen Sie die Textparameter wie in der folgenden Abbildung ein, und geben Sie den Text ein:

52 46 Übung 1: Schnitt Stützmauer mit Drainage Allplan 2006 Edition Tipp: Statt auf OK zu klicken, können Sie auch STRG+EINGABE drücken, um den Text direkt abzusetzen. 11 Klicken Sie auf OK. Ergebnis: 12 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

53 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 47 Aufgabe 8: Zeichnung der Stützmauer speichern Zeichnungsdokument speichern 1 Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern bzw. auf Speichern unter... 2 Wählen Sie einen geeigneten Ordner aus, geben Sie einen Namen für die Zeichnung ein und klicken Sie auf Speichern.

54 48 Übung 2: Pläne zusammenstellen Allplan 2006 Edition Übung 2: Pläne zusammenstellen Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition 2D durchgeführt werden. Allgemeine Vorgehensweise Voraussetzungen Folgende grundsätzlichen Schritte sind erforderlich, um eine Planzusammenstellung zu erzeugen: 1 Wechseln Sie mit Planbearbeitung (Symbolleiste Standard oder Menü Datei) in das Modul Planzusammenstellung/Plotten. 2 Setzen Sie mit Planrahmen (Flyout Erzeugen) den Planrahmen innerhalb der inneren Planblattbegrenzung ab. 3 Setzen Sie mit Planelemente absetzen (Flyout Erzeugen) die Dokumente innerhalb des Planrahmens ab. 4 Plotten Sie mit Pläne plotten (Flyout Erzeugen) den Plan aus. Hier können Sie u.a. das Ausgabegerät festlegen und die Papiergröße wählen. Allplan 2006 kann nur die Drucker und Plotter nutzen, die unter Windows an Ihrem Arbeitsplatz bzw. im Netzwerk eingerichtet und freigegeben sind. Näheres dazu finden Sie in der Hilfe zu Allplan 2006, im Inhaltsverzeichnis unter Drucken und Plotten Grundlagen Vorbereitungen zum Drucken und Plotten.

55 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 49 Aufgabe 1: Plan zusammenstellen, wichtige Schritte Plan zusammenstellen 1 Klicken Sie auf Planbearbeitung (Symbolleiste Standard). Das Programm wechselt von der Dokumentbearbeitung in die Planzusammenstellung. Geöffnete Dokumente werden ausgeblendet. Auf der Zeichenfläche wird nun das aktuelle Formular angezeigt, das dem zuletzt gewählten Drucker/Plotter entspricht. der äußere Rahmen entspricht den Ausmaßen des Formulars, der innere zeigt den druckbaren Bereich. 2 Klicken Sie auf Planrahmen (Flyout Plan), und wählen Sie im Dialogfeld Plandefinition einen passenden Rahmen aus. Bestätigen Sie mit OK. Der Planrahmen hängt als Vorschau am Fadenkreuz.

56 50 Übung 2: Pläne zusammenstellen Allplan 2006 Edition 3 Setzen Sie den Planrahmen innerhalb der inneren Planblattbegrenzung ab. Hinweis: Wenn der eingestellte Rahmen nicht zum druckbaren Bereich (Formular) des eingestellten Druckers passt, gehen Sie folgendermaßen vor:

57 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 51 Stellen Sie im Dialogfeld Plandefinition die Rahmengröße auf beliebig, behalten Sie die Rahmenart bei, und bestätigen Sie mit OK. Klicken Sie in der Dynamischen Symbolleiste auf Eingabe mittels Diagonale. Klicken Sie auf zwei gegenüberliegende Ecken des inneren Rahmens. Der Planrahmen wird in den druckbaren Bereich eingepasst. 4 Klicken Sie auf NDW-Planelement, und wählen Sie das Dokument mit der Stützmauer aus. 5 Die Zeichnung hängt am Fadenkreuz. Setzen Sie diese im Planrahmen ab. Sie können die folgenden Hilfen in der Dialog- Symbolleiste nutzen:

58 52 Übung 2: Pläne zusammenstellen Allplan 2006 Edition Sie können den Absetzpunkt ändern, mit dem die Zeichnung am Fadenkreuz hängt. Mit Maßstab 1:X können Sie den Maßstab ändern, in dem die Zeichnung auf dem Plan abgesetzt wird. Bei Maßstabsänderungen können Sie mit Schriftfaktor die Schriftgröße anpassen. Die Faktoren reichen von 0.01 bis Die Einstellung Plan(dokument) bedeutet die gleiche Größe wie im Dokument. Mit Drehwinkel können Sie die Zeichnung gedreht auf dem Plan absetzen. Wenn Sie in das Eingabefeld Layer klicken, können Sie in einem Dialogfeld festlegen, ob alle Elemente des Planelementes oder nur Elemente mit bestimmten Layern sichtbar sind. 6 Wenn Sie möchten, können Sie nun weitere Zeichnungen auf dem Plan absetzen. Hinweis: Wenn mehrere Dokumente deckungs- bzw. koordinatengleich übereinander abgesetzt werden sollen, dann genügt es, einfach in das bereits abgesetzte Dokument zu klicken. 7 Wenn Sie möchten, können Sie den Plan nun mit 2D- Konstruktionselementen und Texten ergänzen bzw. mit den Funktionen aus dem Menü Bearbeiten modifizieren. Hinweis: Auf Plänen arbeiten Sie immer im Maßstab 1:1. 8 Der Plan könnte nun so aussehen (die Zeichnung wurde im Maßstab 1:50 abgesetzt):

59 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 53 9 Speichern Sie den Plan.

60 54 Übung 2: Pläne zusammenstellen Allplan 2006 Edition Aufgabe 2: Plan plotten, wichtige Schritte Detaillierte Informationen zum Plotten finden Sie in der Hilfe zu Allplan Öffnen Sie Pläne plotten, und drücken Sie die F1-Taste. Plan plotten 1 Klicken Sie auf Öffnen... (Menü Datei), und öffnen Sie den Plan, den Sie plotten wollen. 2 Klicken Sie auf Pläne plotten. 3 Das Dialogfeld Pläne plotten wird geöffnet. In der Registerkarte Auswahl können Sie bestimmte Elemente vom Plot ausschließen.

61 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 55 4 In der Registerkarte Ausgabe können Sie den Drucker/Plotter wechseln. Der druckbare Bereich des eingestellten Geräts und das aktuelle Formular werden angezeigt; außerdem können Sie hier die Ränder für den aktuellen Plotvorgang vergrößern.

62 56 Übung 2: Pläne zusammenstellen Allplan 2006 Edition 5 In der Registerkarte Einstellung können Sie allgemeine Einstellungen wie einen Verzerrungsfaktor oder die Anzahl der Kopien festlegen; außerdem können Sie die Zuordnung von Stiften zu Stiftstärken und Farben neu definieren. 6 Klicken Sie auf OK. Der Plotvorgang wird gestartet, wenn Sie die folgende Abfrage mit Ja bestätigen. In der Hilfe zu Allplan 2006, im Inhaltsverzeichnis unter Drucken und Plotten Beheben von Fehlern beim Drucken und Plotten, finden Sie wichtigste Tipps, falls es mal nicht geklappt hat...

63 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 57 Übung 3: Daten importieren Aufgabe 1: Daten einlesen Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition 2D durchgeführt werden. In Allplan 2006 haben Sie die Möglichkeit, fertige Pläne eines Planungspartners, der ein anderes CAD-System benutzt, in verschiedenen Austauschformaten wie z.b. DXF oder DWG über eine Schnittstelle einzulesen. In der folgenden Übung lesen Sie einen vorhandenen Plan im DXF- Format in Allplan 2006 ein. Der Plan muss vorher in ein von Ihrem Rechner aus zugängliches Verzeichnis kopiert werden. So lesen Sie den vorhandenen Plan ein 1 Klicken Sie auf das Menü Datei, zeigen Sie auf Importieren und klicken Sie dann auf Importieren... 2 Wählen Sie im Dialogfeld Importieren als Datenpfad das Verzeichnis, in welchem sich die zu importierende Datei befindet, z.b. Extern, und aktivieren Sie die Datei.

64 58 Übung 3: Daten importieren Allplan 2006 Edition 3 Klicken Sie auf Optionen... 4 Öffnen Sie im Dialogfeld Optionen die Registerkarte Allgemeine Einstellungen. Deaktivieren Sie die Option Unvollständige Zuordnungen zulassen.

65 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 59 Hinweis: Mit Unvollständige Zuordnungen zulassen wird die Datei auch konvertiert, wenn nicht alle Ressourcen zugeordnet sind. 5 Schließen Sie das Dialogfeld Optionen mit OK. 6 Klicken Sie auf Öffnen. Allplan 2006 startet die automatische Zuordnung. Wenn nicht zugeordnete Elemente gefunden werden, dann werden diese jetzt angezeigt. 7 Treffen Sie ggf. die benötigten Zuordnungen und klicken Sie auf OK.

66 60 Übung 3: Daten importieren Allplan 2006 Edition 8 Starten Sie die Konvertierung mit OK, und kontrollieren Sie abschließend die Protokolldatei. 9 Wenn notwendig, dann doppelklicken Sie mit der mittleren Maustaste auf die Zeichenfläche, um die Zeichnung bildschirmfüllend anzuzeigen.

67 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 61 Aufgabe 2: Eingelesene Daten überprüfen und eventuell neu einlesen Zum weiteren Bearbeiten der Daten in Allplan 2006 ist es unbedingt notwendig, dass die Zeichnung maßstäblich eingelesen wird. So überprüfen Sie die eingelesenen Daten 1 Klicken Sie auf Messen in der Symbolleiste Standard. 2 Wählen Sie den Eintrag Strecke und messen Sie die Länge einer bekannten Strecke. Eine Türöffnung ist im Normalfall 101cm breit. 3 Weicht die gemessene Strecke von der tatsächlichen Abmessung ab, dann lesen Sie die Daten mit geänderten Parametern neu ein. So lesen Sie die Daten mit geänderten Parametern wieder ein 1 Klicken Sie erneut auf das Menü Datei, zeigen Sie auf Importieren und klicken Sie dann auf Importieren... Tipp: Eine genaue Beschreibung zu den erweiterten Übertragungseinstellungen finden Sie in der Online-Hilfe. Klicken Sie hierzu im Dialogfeld rechts unten auf Hilfe. 2 Klicken Sie im Dialogfeld Importieren auf Optionen... 3 Stellen Sie im Dialogfeld Optionen Registerkarte Erweiterte Übertragungseinstellungen... Bereich Koordinaten- und Längenparameter die Parameter ein. Beachten Sie, dass abhängig von Quell- und Zielsystem die Parameter Einheit und Planmaßstab eventuell nicht veränderbar sind. Mit dem Parameter Skalierungsfaktor können Sie aber immer die Maßeinheiten anpassen. Sollten Sie z.b. statt einer Türbreite von 1,01m 101,0m gemessen haben, muss der Skalierungsfaktor auf 0,01 verändert werden. 4 Bestätigen Sie die erweiterten Einstellungen, lesen Sie die Daten wie in Aufgabe 2 beschrieben erneut ein, und kontrollieren Sie die bekannte Strecke.

68 62 Übung 3: Daten importieren Allplan 2006 Edition Aufgabe 3: Konstruktionsdaten speichern Um die Konstruktionsdaten weiter verwenden zu können, speichern Sie diese abschließend ab. So speichern Sie die Konstruktionsdaten ab 1 Klicken Sie auf Neu in der Symbolleiste Standard. Hierdurch öffnen Sie ein neues Dokument für die Konstruktion, bereits geöffnete Dokumente bleiben offen. 2 Beantworten Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja. 3 Wählen Sie im Dialogfeld Datei speichern unter als Datenpfad das Verzeichnis...\Allplan 2006, klicken Sie auf Neuen Ordner erstellen und bestimmen Sie Pfad und Ordner; benennen Sie den Ordner z.b. Import. Öffnen Sie den neuen Ordner und speichern Sie die Daten mit der Bezeichnung Importdaten ab.

69 Tutorial Übungen 1: 2D Konstruktion 63 Ratgeber Was tun bei einem Fehler? Möglicherweise gelingt Ihnen nicht alles sofort so wie gewünscht. Die Checkliste soll Ihnen auf dem Weg zum Ziel helfen. Sie haben die falsche Funktion aufgerufen. Drücken Sie ESC und klicken Sie auf das richtige Symbol. Die Ausführung einer Funktion misslingt. Brechen Sie mit ESC ab, gegebenenfalls mehrfach. Klicken Sie auf Rückgängig. Sie haben falsche Elemente gelöscht. Wenn Löschen noch aktiv ist: Drücken Sie zweimal die rechte Maustaste. Wenn keine Funktion aktiv ist: Klicken Sie auf Rückgängig. Sie haben versehentlich eine Dialogbox aufgerufen oder wollen die Änderungen nicht übernehmen. Klicken Sie auf Abbrechen. Was tun bei rätselhaften Bildschirmdarstellungen? Der Bildschirm ist leer, obwohl Daten vorhanden sind. 1 Klicken Sie auf Ganzes Bild darstellen (Fensterrahmen). 2 Klicken Sie auf Grundriss. Das Ergebnis einer Zeichenoperation wird nicht richtig angezeigt. Klicken Sie im Fensterrahmen auf Bild neu aufbauen, um den Bildschirminhalt zu aktualisieren. Der Bildschirm ist plötzlich in mehrere Fenster unterteilt. Klicken Sie auf 1 Fenster (Menü Fenster). Einzelne Elementtypen, z.b. Text oder Schraffur, werden nicht angezeigt. Klicken Sie auf Bildschirmdarstellung (Symbolleiste Standard) und kontrollieren Sie, ob der Elementtyp aktiviert ist.

70 64 Allplan 2006 Edition

71 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 65 Übungen 2: 3D Architektur In den folgenden Übungen lernen Sie, die Architekturmodule von Allplan 2006 effektiv anzuwenden. Diese Arbeitsweise ist geprägt von der Logik der Architektur. Spezielle Funktionen, wie Wand, Tür, Fenster und Dach machen abstraktes Denken überflüssig. Die Architekturbauteile sind nicht nur geometrische Körper, sondern erhalten auch eine Reihe von Eigenschaften, wie Darstellung, Material und Gewerk. Das Ergebnis der Konstruktionsarbeit ist nicht nur ein plotfertiger Grundriss, sondern ein intelligentes dreidimensionales Gebäudemodell mit allen für die numerische Auswertung notwendigen Informationen. Hier die Vorteile der Arbeit mit den Architekturmodulen im Überblick: Schnitte und Ansichten können generiert werden. Perspektivische Darstellungen sind sofort sichtbar. Räume können erfasst werden und ein Raumbuch kann erstellt werden. Die Massenermittlung mit Listenausgabe ist schnell und einfach durchführbar.

72 66 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Ebenentechnik (1): Standardebenen Bauteilhöhen können als absolute Höhenangaben definiert werden. Diese Angaben beziehen sich auf die Null-Ebene des Systems, die sich horizontal in xy-richtung erstreckt und auf der Höhe z = 0 liegt. Insbesondere bei mehrgeschossigen Gebäuden erfordert die ausschließliche Arbeit mit absoluten Höhenangaben viel Rechenarbeit. Einfacher geht es mit der Ebenentechnik. Die Ebenentechnik erlaubt das Arbeiten im Raum, ohne dass für alle Bauteile die Höhenkoten berechnet werden müssen. Ebenen treten immer als Ebenenpaare auf, bestehend aus unterer und oberer Ebene. Das allgemeine Arbeitsprinzip sieht so aus: Lage des Ebenenpaares im Raum definieren; Höhenlage der Bauteile (Wände, Stützen, Fenster, Nischen...) festlegen, indem die Höhe von Ober- und Unterkante eines Bauteiles in Bezug auf eine der Ebenen eingegeben wird. Das mag vielleicht schwierig scheinen, ist aber besonders bei mehrgeschossigen Gebäuden eine große Vereinfachung - man muss die Höhen nicht über das ganze Gebäude ausrechnen, sondern kann überwiegend geschossweise arbeiten. Die Ebenentechnik kann sehr flexibel angewendet werden und erlaubt komplexe Konstruktionen durch zwei Arten von Ebenen: Standardebenen, die immer parallel zur xy-ebene verlaufen und sich über das gesamte Dokument erstrecken; Freie Ebenen, die frei im Raum und in ihrer Ausdehnung begrenzt definiert werden.

73 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 67 Standardebenen Stellen Sie sich zwei parallele horizontale Ebenen vor, die auf unterschiedlichen Höhen liegen. Zwischen diesen beiden Ebenen wird das Bauteil, z.b. eine Wand aufgespannt. Diese sogenannten Standardebenen sind jedem Dokument zugeordnet. Das Standardebenenpaar erstreckt sich unsichtbar über das gesamte Dokument und ist auf der Abbildung als begrenzte Fläche dargestellt. z y x Die untere Standardebene ist auf Höhe 0.00 m voreingestellt, die obere auf Höhe 2.50 m. Die Höhenlage der Standardebenen ist änderbar. Wenn Ober- und Unterkanten der Bauteile eines Geschosses an die Standardebenen gebunden sind, wird mit einer Änderung der Standardebenen das gesamte Geschoss gestreckt oder gestaucht. So lässt sich mit einer Funktion die Geschosshöhe für alle Bauteile ändern. Die Bauteile sind variabel mit den Ebenen verbunden, es kann ein Abstand von Oberkante (OK) bzw. Unterkante (UK) zur Ebene definiert werden. Dabei wird für jede Kante festgelegt, ob der Abstand zur oberen oder unteren Ebene fixiert werden soll. Sie sind somit flexibel für alle denkbaren Varianten.

74 68 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Fallbeispiele: obere Standardebene untere Standardebene Systemebene (0-Ebene) UK: Abstand 0.00 m zur unteren Ebene OK: Abstand m zur oberen Ebene UK: Abstand 0.50 m zur unteren Ebene OK: Abstand 3.00 m zur unteren Ebene UK: Abstand m zur unteren Ebene OK: Abstand 0.50 m zur oberen Ebene Eine Änderung der Standardebenen wirkt sich auf alle Bauteile im Dokument aus, deren Höhe ebenenbezogen definiert wurde. In dieser Schulung wird mit folgendem Prinzip der Standardebenen- Einstellung gearbeitet (aber mit anderen Koten): Untere Standardebene auf OK Rohdecke (RFB) Obere Standardebene auf UK Rohdecke Außer den horizontalen Standardebenen können auch freie Ebenen im Raum definiert werden.

75 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 69 Ebenentechnik (2): Freie Ebenen Mit den Standardebenen ist es nicht möglich, Höhendifferenzen innerhalb eines Bauteils zu erzeugen, wie z.b. Höhensprünge oder schräge Wände. In solchen Fälle kommen freie Ebenen zur Anwendung. Auch freie Ebenen sind Ebenenpaare, die jedoch räumlich begrenzt sind. Der Ebenengrundriss kann frei definiert werden und gilt für das Ebenenpaar. Die Höhenlage und die Neigung werden für die obere und untere Ebene separat definiert. Freie Ebenen haben Priorität gegenüber den Standardebenen, d.h. ein Bauteil kann verschiedenen Ebenenpaaren zugeordnet sein. Alle Bauteile, die ebenenbezogen definiert sind, richten sich nach den Ebenen, unter denen sie liegen. Ist keine freie Ebene definiert, wird auf die Standardebenen Bezug genommen. Bauteiloberkante, mit Abstand an die obere Ebene gebunden obere freie Ebene obere Standardebene Bauteilunterkante, mit Abstand an die untere Ebene gebunden untere freie Ebene untere Standardebene Systemebene (0-Ebene) Eine komfortable Anwendung freier Ebenen ist die Dachkonstruktion mit der speziellen Funktion Dachebenen (Flyout Dächer und Ebenen).

76 70 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 1: Standardebenen einstellen Für das Erdgeschoss des Wohnhauses soll gelten: Der Fertigfußboden liegt auf Höhe 0. Gearbeitet wird in Rohbaumaßen, der Rohfußboden liegt auf Höhe m. Auf dieser Höhe soll die untere Standardebene liegen. Die Deckenunterkante liegt auf Höhe 2.44 m. Auf dieser Höhe soll die obere Standardebene liegen. Standardebenen einstellen 1 Öffnen Sie im Modul Architektur ein neues Dokument. 2 Klicken Sie auf Standardebenen. 3 Stellen Sie die Höhen der Standardebenen wie in der folgenden Abbildung ein, und bestätigen Sie mit OK. Die Standardebenen gelten für das ganze Dokument und sind immer parallel zur Null-Ebene (Systemebene).

77 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 71 Übungsziel: Grundriss EG (Rohbaumaße)

78 72 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 2: Wichtige Einstellungen Außer den Standardebenen müssen noch die wichtigsten Optionen überprüft bzw. eingestellt werden. Architektur-Optionen einstellen 1 Klicken Sie auf Optionen (Menü Extras), und wählen Sie den Eintrag Architektur. 2 Wählen Sie die Registerkarte Darstellung und stellen Sie den Schraffurstift für Architekturkörper ein. 3 Klicken Sie auf Wechselwirkung... und schalten Sie die Dynamische Bauteilverschneidung ein.

79 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 73 4 Wählen Sie im Dialogfeld Optionen die Registerkarte Eingabe und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Türanschlag bei der Eingabe von Türen abfragen. 5 Wählen Sie im Dialogfeld Optionen die Registerkarte Einstellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche Katalog.

80 74 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 6 Im Dialogfeld Katalogzuordnung stellen Sie die Materialauswahl auf benutzerdefinierte Dialogfelder ein.

81 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 75 Wände zeichnen Allgemeines Mit der Funktion Wänden zeichnen: Wand können Sie verschiedene Arten von Gerade Wände Die Eingabe ist analog zur Funktion Linie aus dem Modul Konstruktion. Rechteckige Wandzüge Hier erzeugen Sie vier gerade Wände in einem Zug, analog der Rechteck-Eingabe im Modul Konstruktion. Kreis-Wände Hier wird der Kreis durch einen Polygonzug angenähert: So entstehen kurze gerade Wandstücke, die aber als Ganzes aktiviert werden. Kreis-Wände um Mittelpunkt Hier zeichnen Sie Wände analog der Kreis-Eingabe im Modul Konstruktion. Sie können Vollkreise und Teilkreise eingeben. / N-Eck-Wände Hier zeichnen Sie ähnlich der Kreiswand Wände mit einer beliebigen Anzahl von Ecken, die von einem Kreisbogen begrenzt werden. Man unterscheidet zwischen halb und ganz, abhängig von der Lage des ersten Wandstücks. Halb bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Anfangs- und Endwand jeweils eine halbe Teilungslänge haben. Die Teilung wird tangential an den Kreis gelegt, den Sie bei der Geometriedefinition eingeben. Ganz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Anfangs- und Endwand die normale Teilungslänge haben. Die Teilung liegt sekantial am Kreis, den Sie bei der Geometriedefinition eingeben. Element-Wände Hier zeichnen Sie Wände auf Basis von bestehenden 2D- Elementen (z.b. Linien, Polygone, Splines) oder Elementverbindungen. Die Wand wird entlang des zugrundeliegenden Elementes erzeugt; das Element bleibt erhalten.

82 76 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Spline-Wände Hier zeichnen Sie Wände analog der Spline-Eingabe im Modul Konstruktion. Über Eigenschaften rufen Sie ein Dialogfeld auf, in dem Sie die Wände näher definieren: Sie geben Werte für die Wandhöhe und dicke und die Höhenlage ein, außerdem bestimmen Sie weitere Eigenschaften wie z.b. Gewerk, Material, Priorität und Verschneidungsverhalten, die Format-Eigenschaften der Wand (Stift, Strich, Farbe) sowie die Flächendarstellung (Schraffur bzw. Muster oder Füllfarbe). Über Vorschaugrafiken sind sie immer informiert über den Schichtaufbau der Wand und deren Darstellung in den Standardprojektionen bzw. in der Animation. Hinweis: Um Zeit zu sparen, definieren Sie die Materialien und weiteren Attribute nach Möglichkeit bereits bei der Eingabe der Wände. Allplan 2006 verwendet die Informationen, die Sie hier definieren, um die Mengen des Gebäudemodells in speziellen Listen auszugeben. Natürlich können Sie Materialien und Attribute auch jederzeit nachträglich zuweisen. Die Materialien können auch direkt aus AVA-Systemen wie Nemetschek Allright übernommen werden. Wände werden im allgemeinen wie die zugrundeliegenden 2D- Grundelemente gezeichnet: Eine gerade Wand beispielsweise zeichnen Sie genau wie eine gerade Linie; alle Hilfsfunktionen, die Sie von der Linie her kennen, stehen auch bei der geraden Wand zur Verfügung. Zusätzlich bestimmen Sie lediglich die Ausdehnung der Wand und tragen die gewünschten Eigenschaften in das Dialogfeld ein. Im Standardfall wird die Wandhöhe mit Hilfe der Ebenetechnik festgelegt: Einmal die Höhe der Standardebenen bestimmen, und alle Wände, die sich darauf beziehen, sind automatisch richtig. Weitere Wandtypen Die oben genannten Wandtypen werden ergänzt durch Wände mit polygonalem Grundriss oder polygonalem Querschnitt (Profilwände); außerdem stehen Ihnen verschiedene Automatik-Funktionen zur Verfügung, die ein- oder mehrschalige dreidimensionale Wände auf Basis von Linien (z.b. Skizzen), parallelen Linien (z.b. 2D-Grundrisse) oder auf Basis von bereits definierten Räumen über 2D-Grundrissen

83 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 77 oder gescannten Bestandsplänen. Damit können Sie im Nu eine 2D- Planung in ein komplexes 3D-Gebäudemodell umwandeln. Bauteilachse, Allgemeines Bauteile werden entlang ihrer Bauteilachse eingegeben. Die Ausdehnung der Wand hängt ab von der Lage der Bauteilachse, der Eingaberichtung und der Lage der ersten Wandschicht. Mit Um die Achse drehen (Dialog-Symbolleiste Wand) können Sie die Ausdehnung der Wand umdrehen. Die Bauteilachse kann an folgenden Stellen positioniert werden: Mittig oder seitlich des gesamten Bauteils (der Gesamtwand) Mittig oder seitlich von jeder einzelnen Schicht Mit frei definierbarem Abstand zu einer Bauteilkante (Wandkante) Die möglichen Positionen werden durch kleine Kästchen in der Übersichtsgrafik dargestellt. A B C Bauteilachse Einrastpunkte seitlich/mittig der Schicht bzw. gesamten Wand Anzahl der Schichten Zum Positionieren der Bauteilachse haben Sie mehrere Möglichkeiten: Intuitiv Verschieben Sie die Achse intuitiv mit der Maus: Der Cursor wird zum Doppelpfeil, und die Bauteilachse rastet an den mit Kästchen markierten Stellen ein. In den Zahlenfeldern links neben der Vorschaugrafik werden die Abstände zu den Kanten dargestellt. Mittig oder seitlich der Schicht bzw. gesamten Wand/Aufkantung

84 78 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Sie klicken in der Spalte Position auf das Symbol der Schicht bzw. der gesamten Wand/Aufkantung, in der Sie die Achse positionieren möchten, und wählen Sie die gewünschte Position aus. Links in den Zahlenfeldern werden die Abstände zu den Kanten dargestellt. Linke Kante des Bauteils bzw. der Schicht Rechte Kante des Bauteils bzw. der Schicht Mitte des Bauteils bzw. der Schicht Freie Position (nur bei Gesamtwand) Freie Position über Zahleneingabe Klicken Sie in eines der Zahlenfelder links von der Grafik, und geben Sie einen beliebigen Wert für den Abstand der Achse zur Wandkante ein. Der Wert für die andere Seite wird automatisch errechnet, und bei Gesamtdicke wird als Signal dafür das Symbol Freie Position eingeblendet. Ausdehnung von Bauteilen, einschalige Wände Tipp: Mit Hilfe der Ausdehnungsrichtung können Sie während der Eingabe schnell zwischen Innen- und Außenmaßen umschalten. Bauteile werden entlang der Bauteilachse eingegeben. Je nach Lage der Achse im Bauteil können Sie über die Ausdehnung steuern, auf welcher Seite der Bauteilachse bezogen auf die Eingaberichtung das Bauteil gezeichnet wird. Mit Wand um die Achse drehen haben Sie die Möglichkeit, die Wand zu kippen bzw. die Anordnung der Schichten umzudrehen. Die Ausdehnungsrichtung wird durch einen Pfeil und die Lage der ersten Wandschicht gekennzeichnet; diese können in den Optionen Punkteingabe, Registerkarte Suche, Anzeige ein- /ausgeschaltet werden. Je nach Lage der Bauteilachse ergeben sich u.a. folgende Möglichkeiten:

85 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 79 Einschalige Wand, Bauteilachse seitlich: 1 Anfangspunkt des Bauteils 2 Endpunkt des Bauteils A Bauteilachse B Ausdehnung C Eingaberichtung Nach Klick auf Wand um die Achse drehen: 1 Anfangspunkt des Bauteils 2 Endpunkt des Bauteils A Bauteilachse B Ausdehnung C Eingaberichtung Einschalige Wand, Bauteilachse mittig: Hier ist nach dem Wand um die Achse drehen kein Unterschied festzustellen.

86 80 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Wandkonstruktion Das dreidimensionale Architektur-Bauteil Wand wird grundsätzlich von vier Faktoren bestimmt: Anfangspunkt Endpunkt Ausdehnung, bestimmt durch die Lage der Bauteilachse (= Linie vom Anfangs- zum Endpunkt) in der Wand Höhe bzw. Anbindung an die Standardebenen Die maßstabsgerechte Darstellung als Wand wird durch Eingabe der Dicke erreicht, eine Schraffur, Füllfläche oder ein anderes Flächenelement kann ausgewählt werden. Weitere Parameter können festgelegt werden, z.b. Material und Gewerk.

87 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 81 Aufgabe 3: Außenwände zeichnen Die Außenwände des Erdgeschosses sind aus HLZ und 36,5 cm dick. Diese und andere Bauteilparameter werden zuerst eingegeben. Parameter für Außenwände einstellen 1 Klicken Sie auf Wand (Flyout Architektur-Bauteile). Tipp: Die Bauteilparameter von Wänden (bzw. auch anderen Architekturelementen des gleichen Typs) können mit Ar-Bauteileigenschaften modifizieren jederzeit geändert werden (analog zur ursprünglichen Eingabe des Bauteils). Tipp: Empfehlung zur Festlegung des Priorität- Wertes: Wanddicke in mm. 2 Klicken Sie auf Eigenschaften. 3 Stellen Sie die allgemeinen Parameter ein: - Im Bereich Aufbau, Anzahl Schichten die einschalige Wand anklicken. - In der Grafik die Bauteilachse mit dem Cursor an eine Kante der Wand schieben Durch die Lage der Bauteilachse beeinflussen Sie die Ausdehnung der Wand, Die Bauteilachse kann seitlich an der Wand oder an einer beliebigen Stelle innerhalb der Wand liegen. 4 Stellen Sie in der Registerkarte Parameter, Attribute die folgenden allgemeinen Parameter ein: - In der Zeile 1, in die Spalte Material/Codetext klicken. - Im Listenfeld auf klicken, HLZ eingeben und mit OK bestätigen. (Damit wurde HLZ dauerhaft in die Liste eingefügt und ausgewählt.) - Auf gleiche Weise die Dicke 0,365 eingeben. - In die Spalte Gewerk klicken und Mauerarbeiten auswählen. - In die Spalte Priorität klicken, in die Liste 365 aufnehmen und auswählen (analog zu Material). Mit der Priorität beeinflussen Sie die Verschneidung mehrerer Bauteile. Bauteile mit niedrigerer Priorität werden an der Schnittstelle ausgeschnitten. So wird bei einer Mengenermittlung sicher gestellt, dass Schnittstellen nicht doppelt erkannt werden.

88 82 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition - Die Abrechnungsart wählen: m³. - Bei Wechselwirkung wählen: dynamisch. - Den automatischen Anschluss aktiv setzen. Das Dialogfeld Wand sieht momentan so aus:

89 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 83 5 Stellen Sie in der Registerkarte Formateigenschaften die folgenden allgemeinen Parameter ein: - Wählen Sie Stift (2) 0.35 und Strich 1 - Wählen Sie Farbe 1 (schwarz) und Layer Standard - Eine Animationsoberfläche ist jetzt noch nicht notwendig. Die Registerkarte Formateigenschaften sieht momentan so aus: Hinweis: Die Einstellungen in der Symbolleiste Format haben keinen Einfluss auf die Format-Eigenschaften von Wänden. 6 Stellen Sie in der Registerkarte Flächendarstellung folgendes ein: - Option Schraffur aktivieren. In die Schraffuranzeige klicken und Schraffur Nr. 5 wählen. Die Registerkarte Flächendarstellung sieht momentan so aus: Tipp: Die eingestellten Parameter werden vom System gemerkt und bleiben im Dialogfeld bestehen, bis sie wieder geändert werden. 7 Klicken Sie auf die Schaltfläche Höhe und stellen Sie die Höhenparameter ein. Ober- und Unterkante der Wand werden ohne Abstand an die Standardebenen gebunden. - Oberkante: Klicken Sie auf OK-Bezug zur oberen Ebene und geben im Feld Abstand 0 ein. - Unterkante: Klicken Sie auf UK-Bezug zur unteren Ebene und geben im Feld Abstand 0 ein.

90 84 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Tipp: Bei mehrschaligen Wänden werden die Wandschichten einzeln an die Standardebenen gebunden. Somit können sie auch einzeln mit unterschiedlichem Abstand zu den Ebenen definiert werden! 8 Bestätigen Sie die Dialogfelder Höhe und Wand mit OK. Tipp: Wenn Sie mehr über die Funktion Wand wissen möchten, drücken Sie jetzt die Taste F1 Die Beschreibung der Funktion erscheint in der Online-Hilfe. Eingabeformulare ausfüllen Um einen Wert einzutragen, klicken Sie auf das Eingabefeld. Geben Sie die Daten über die Tastatur ein und bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. Um Werte in benutzerdefinierte Listenfelder einzutragen und diese dauerhaft aufzunehmen, klicken Sie zuerst auf. Um die Eingaben zu übernehmen, klicken Sie auf OK. Um die Eingaben zu verwerfen, klicken Sie auf Abbrechen oder drücken ESC. Wenn alle Parameter eingestellt sind, können die Wände gezeichnet werden. Angegeben sind die Außenmaße, deshalb wird die Ausdehnungsrichtung der Wand nach innen festgelegt.

91 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 85 2 Außenwände zeichnen 1 Klicken Sie auf den Wandtyp Gerade Wand. 2 Parameter / Anfangspunkt Setzen Sie den Anfangspunkt in der Zeichenfläche ab. Die Wand hängt am Fadenkreuz. 3 Prüfen und bestimmen Sie die Ausdehnung der Wand:

92 86 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Im Dialogfeld Wand haben Sie die Wandachse (= Eingabelinie) seitlich von der Wand festgelegt. Wie Sie aus der Grafik oben sehen können, handelt es sich bei den für die Wände vorgegebenen Maßen um Außenmaße. Wir beginnen mit der geraden senkrechten Wand unterhalb des linken Erkers. Der Anfangspunkt der Wand liegt außen; die Wand muss sich also nach rechts (=innen) ausdehnen. Prüfen Sie die Ausdehnung anhand der Wandvorschau am Fadenkreuz. Der kleine Pfeil muss nach rechts (=innen) zeigen. Tipp: Drücken Sie die TAB- Taste, um in der Dialogzeile ohne Zahleneingabe von einem Eingabefeld zum nächsten zu kommen. Falls das nicht der Fall ist, dann können Sie in der Dialog- Symbolleiste Wand mit einem Klick auf Um die Achse drehen die Wand umdrehen ; die Wand dehnt sich dann nach der anderen Seite der Eingabelinie/Bauteilachse aus. 4 Geben Sie in der Dialogzeile folgende Werte ein, und bestätigen Sie mit EINGABE: 5 Als nächstes zeichnen Sie die untere waagerechte Wand. In der oberen Maßlinie sind zwei Teilmaße angegeben, die Sie in der addieren müssen gleich im Eingabefeld. Geben Sie in der Dialogzeile folgende Werte ein: dx = 5, ,125 dy = 0 6 Geben Sie die weiteren Wände bis auf den linken Erker entsprechend der angegebenen Maße in einem Zug ein. Die eingestellte Wandausdehnungsrichtung gilt für alle diese Wände. Jede neue Wand wird an die vorhergehende automatisch angeschlossen.

93 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 87 Die schrägen Wände des rechten Erkers werden durch gleichzeitige Eingabe von Werten für dx und dy bestimmt. Mit dieser Eingabe haben Sie die senkrechte Wand oberhalb des linken Erkers gezeichnet. Dieser Erker wird als N-Eck-Wand eingegeben. 7 Um die Eingabe der geraden Wände zu beenden drücken Sie einmal ESC. Die Funktion Wand bleibt geöffnet. 8 Wenn Sie möchten, können Sie jetzt die verbleibende Öffnung zwischen den senkrechten Wänden links messen. Klicken Sie auf

94 88 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Messen, wählen Sie Strecke, und klicken Sie auf die beiden Endpunkte der Wand (gleiche Wandkante!). Die Strecke sollte 3,74000m betragen, dann haben Sie richtig gezeichnet. 9 Klicken Sie im Dialogfeld Wand auf N-Eck-Wand (halb) (A), und geben Sie als Teilung des Erkers 4 ein (B). 10 Klicken Sie nun auf die inneren Endpunkte der senkrechten Wände. 11 In der Dialogzeile werden Sie nach dem Bogenausdehnungspunkt befragt. Klicken Sie dazu auf die linke Seite der Wandlinie, um die Bogenausdehnungsrichtung zu bestimmen.

95 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 89 Nun wird die Vorschau des Erkers dargestellt, und Sie können die Wandausdehnung überprüfen. Tipp: Wenn Sie mehr über die Funktion Wand wissen möchten, drücken Sie jetzt die F1-Taste. Die Beschreibung der Funktion erscheint in der Online-Hilfe. Der Pfeil muss nach innen zeigen. Falls nicht, dann ändern Sie die Wandausdehnungsrichtung mit einem Klick auf Um die Achse drehen (C). 12 Geben Sie in der Dialogzeile für den Radius = 1,870 ein. Bestätigen Sie mit EINGABE. 13 Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeit regelmäßig zu speichern. Klicken Sie dazu im Menü Datei auf Speichern, und geben Sie Pfad und Bezeichnung für das Dokument ein, z.b. Grundriss EG. Weitere Möglichkeiten: Runde Wand Eine runde Wand oder Kreiswand ist vorstellbar als n-eckige Wand mit einer großen Zahl von Unterteilungen. Das Auge nimmt bei entsprechend hoher Segmentierung die Wand als Kreis wahr. Es können max. 40 Segmente gebildet werden. Die Einstellung finden Sie in den Optionen Architektur Registerkarte Eingabe Option Teilung Kreiswand, Elementwand. Runde Wand: Spezifische Eingaben 1 Aktivieren Sie den Typ Kreis-Wand. 2 Setzen Sie nach Einstellung aller Parameter den Anfangspunkt. 3 Klicken Sie den Wandendpunkt an bzw. geben Sie die Werte dx und dy in der Dialogzeile ein. Die Sekante wird eingeblendet.

96 90 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 4 Klicken Sie auf die Zeichenfläche, um die Bogenausdehnungsrichtung bezogen auf die Wandlinie (Sekante) zu bestimmen. Bogenausdehnungsrichtung bezogen auf die Sekante Anschlusspunkt = Endpunkt der Wand Lage des Kreismittelpunktes Anschlusspunkt = Anfangspunkt der Wand Die Wandvorschau wird eingeblendet. Hier lässt sich der Schichtaufbau der Wand mit den Schichtdicken, die Ausdehnung sowie die Lage der Bauteilachse erkennen; die Lage der ersten Schicht ist durch die Zahl 1 in der Farbe der Bauteilachse gekennzeichnet. 5 Prüfen Sie in der Vorschau, ob die Wand mit der gewünschten Ausdehnung gezeichnet wird, und klicken Sie ggf. in der Dialog- Symbolleiste auf Um die Achse drehen, um die Ausdehnung der Wand umzudrehen. Die Ausdehnung kann jederzeit, auch während der Eingabe von Wandzügen, umgestellt werden. 6 Als Radius schlägt das System den zuletzt übernommenen Wert vor. Sollte dieser Wert kleiner sein als ½ a, bietet es automatisch ½ a an. Für die direkte Eingabe durch Antippen blendet das Programm eine Mittelsenkrechte zur Grundlinie als Orientierungshilfe ein.

97 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 91 Kreismittelpunkt a ½ a Mittelsenkrechte 7 Bestimmen Sie den Radius auf eine der folgenden Arten: Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Wert, der in der Dialogzeile eingeblendet wird. Geben Sie in der Dialogzeile einen neuen Wert ein. Klicken Sie auf die Zeichenfläche. Dieser Punkt wird als lotrechte Projektion auf die Mittelsenkrechte übernommen. Der Wert des Radius wird in der Dialogzeile angezeigt. Fadenkreuz Vorgeschlagener Kreismittelpunkt Neuer Kreismittelpunkt 8 Bestätigen Sie den Wert in der Dialogzeile mit EINGABE. Die Kreiswand wird gezeichnet. Mit Kreis-Wände um Mittelpunkt haben Sie eine weitere Möglichkeit, runde Wände zu zeichnen; hier analog zur Kreis- Eingabe im Modul Konstruktion. Sie können Vollkreise und Teilkreise eingeben.

98 92 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Weitere Möglichkeiten: Mehrschalige Wände Mehrschalige Wände werden prinzipiell genauso wie einschalige Wände eingegeben. Dabei ist zu beachten: Eingabe von Material, Dicke, Gewerk, Darstellung (Schraffur, Muster, Füllfläche) für jede Schicht extra. In der Parametertabelle und in der Grafik ist die aktive Schicht markiert. Optional kann auch die Höhe und die Priorität schichtweise eingegeben werden. Beim Zeichnen des Grundrisses werden die Innenmaße des Gebäudes eingegeben, die Ausdehnungsrichtung ist außen. Weitere Informationen zur mehrschaligen Wand finden Sie in der Hilfe zu Allplan 2006, Abschnitt Architektur Modul Wände, Öffnungen, Bauteile Grundlagen unter dem Thema Grundlagen: Mehrschalige Wände.

99 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 93 Aufgabe 4: Innenwände Innenwände zeichnen 1 Stellen Sie die Bauteilparameter und die Höhe (mit Abstand = 0 an obere und untere Standardebene gebunden) ein. 2 Klicken Sie die Innenkante der Außenwand ungefähr dort an, wo die neue Wand beginnen soll. Der Rechner zeigt Ihnen grafisch und rechnerisch den Abstand zum nächstgelegenen Bezugspunkt an. Sie können nun den gewünschten Abstand über die Tastatur eingeben, oder wenn nötig, den Bezugspunkt versetzen.

100 94 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Eingabe von Architekturelementen über Bezugspunkt A Bezugspunkt, Pfeilspitze zeigt zum Anfangspunkt des neuen Elements B Anfangspunkt des neuen Elements, gesetzt durch Klick auf die Wand d Abstand zum Bezugspunkt, dargestellt in der Dialogzeile 3 Geben Sie die Länge der Innenwand (durch Eingabe der dx- und dy-werte in der Dialogzeile) ein, oder klicken Sie die gegenüberliegende Wand an der gewünschten Stelle an. Korrigieren Sie ggf. den angezeigten Abstand. 4 Prüfen Sie die Ausdehnung der Wand in der Vorschau, bevor Sie den Endpunkt der Wand absetzen, und ändern Sie diese ggf. mit einem Klick auf Um die Achse drehen.

101 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 95 Aufgabe 5: Standardprojektionen und Fenstertechnik Wenn Sie mit Wänden und anderen Bauteilen arbeiten, können Sie sich mit einer Fingerbewegung einen räumlichen Eindruck des Gebäudes verschaffen. Die Funktionen dazu finden Sie im unteren Fensterrahmen: Allplan 2006 ermöglicht mit einer eigenen Fenstertechnik, mehrere Projektionen gleichzeitig am Bildschirm zu sehen und zu bearbeiten.

102 96 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition In jedem Fenster kann ein beliebiger Bildausschnitt, das ganze Bild oder eine beliebige Projektion dargestellt werden. Die Änderungen in einem Fenster werden sofort in den anderen Fenstern sichtbar. Sie können aus den vier Varianten der automatischen Fensteraufteilung mit Standardprojektionen wählen. Diese Funktionen finden Sie im Menü Fenster. In jedem Fensterrahmen befinden sich Symbole, mit denen u.a. Zoom und Bildschirmverschiebung für das jeweilige Fenster eingestellt werden:

103 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 97 Bildausschnitt Ganzes Bild darstellen Ausschnitt festlegen Bild verschieben Bild neu aufbauen Bild vergrößern Bild verkleinern Bildausschnitt nach links (Flyout) Bildausschnitt nach rechts Projektion Grundriss (Flyout) Isometrie von hinten/links Ansicht von hinten Isometrie von hinten/rechts Ansicht von links Ansicht von rechts Wechsel zwischen Ansichten Fenster Vorheriger Bildausschnitt Nachfolgender Bildausschnitt Immer im Vordergrund (ein) Darstellung Verdeckt-Berechnung ein/aus Bildausschnitt nach oben Bildausschnitt nach unten Isometrie von vorne/links Ansicht von vorne Isometrie von vorne/rechts Freie Projektion Bewegungsmodus Bildausschnitt speichern, laden Immer im Vordergrund (aus) Schnittdarstellung Zwischenablage Fensterinhalt in die Zwischenablage kopieren

104 98 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 6: Öffnungen Fenster und Türen sind Öffnungen, wie auch Nischen und Aussparungen. Öffnungen werden immer nach dem gleichen Prinzip erzeugt. Der Unterschied liegt in der Parametereinstellung, die für jede Öffnungsart spezifisch ist. Wand und Öffnung sind miteinander verbunden. Die Wand weiß von ihren Öffnungen und nimmt sie mit, wenn sie beispielsweise verschoben wird. In den folgenden Übungen werden Fensteröffnungen mit Makros in die Wände eingefügt. Hier sind nicht nur unterschiedliche Öffnungsbreiten zu beachten, sondern auch unterschiedliche Brüstungs- und Öffnungshöhen. Außerdem sollen die Fenster mit Leibung gezeichnet werden. Leibung Mit der Leibung definieren Sie die Tiefe der äußeren und inneren Leibung und somit die Lage des Fenstermakros in der Öffnung. Die genaue Festlegung dieser Maße hat nicht nur grafische Bedeutung; auch in der Mengen- und Flächenermittlung spielen die Leibungstiefen eine Rolle. Die systeminterne Plausibilitätskontrolle stellt sicher, dass die Summe der Leibungsmaße der Wanddicke entspricht. Leibung d1: Wanddicke (Schicht 1) La: Leibung außen Li: Leibung innen T: Tiefe des Öffnungselements B: Öffnungsbreite (Rohbau)

105 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 99 Makros Ein Makro ist ein intelligentes Symbol, das sich automatisch in eine Öffnung einpasst. Die grafische Darstellung eines Makros kann maßstabsabhängig sein. So ist z.b. die Darstellung im Maßstab 1:100 schematisch, während im Maßstab 1:10 eine detaillierte Darstellung erscheint. Makros werden ähnlich wie Symbole in Dateien der Datenart Makro gespeichert und können jederzeit auf einem beliebigen Dokument eingesetzt werden. Mit Fenstermakro, Türmakro können Sie selbst Makros definieren. Sie können aber auch Makros aus einer Nemetschek Bibliothek verwenden. In der folgenden Übung verwenden Sie ein Makro aus der mitgelieferten Bibliothek Architektur Grundsymbole. Für eine detailliertere Darstellung kann man den Maßstab 1:50 einschalten. In eine Fensteröffnung können mehrere Makros zugleich eingesetzt werden; so lässt sich beispielweise auch Verschattung, Fensterbrett usw. darstellen. Eingaberichtung von Öffnungen (Fenster und Türen) Wenn Sie bei Fenstern und Türen unterschiedliche Leibungstiefen für innen und außen definieren oder die Öffnungen in mehrschalige Wände mit unterschiedlichem Versatz pro Schicht einsetzen möchten, dann ist es besonders wichtig, auf die Eingaberichtung der Öffnung zu achten: Der Punkt, den Sie auf der Wand anklicken, bestimmt immer die Außenseite der Öffnung. Die Vorschau-Grafik der Öffnung am Fadenkreuz ist an der Außenseite geschlossen und an der Innenseite offen. Sie können bei Bedarf den Transportpunkt der Vorschau ändern, bevor Sie die Öffnung in die Wand einsetzen: So können Sie sich bei der Eingabe der Öffnung mit Hilfe des Bezugspunktes leichter auf bestehende Ecken oder Wandanschlüsse beziehen.

106 100 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition A Angeklickte Wandlinie = Außenseite der Öffnung Fenster

107 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 101 Fenster mit Leibung und Makro erstellen 1 Klicken Sie auf Fenster (Flyout Architektur-Öffnungen). 2 Definieren Sie im Dialogfeld Fenster den Transportpunkt (rechte untere Ecke). 3 Überprüfen Sie, ob in der Dialogzeile die Direkte Abstandseingabe ausgeschaltet ist (Symbol ist nicht gedrückt; das Eingabefeld ist gesperrt). Bei der Eingabe von Fenstern in verschiedene Wände bzw. mit unterschiedlichen Abständen zueinander hat dies den Vorteil, dass jedesmal der Abstand zum nächstgelegenen Bezugspunkt abgefragt wird. Wenn jedoch mehrere Fenster mit gleichem Abstand zueinander eingegeben werden, können Sie mit Hilfe der Direkten Abstandseingabe in der Dialogzeile den gewünschten Abstand der Fenster zueinander eingeben dann genügt ein Mausklick auf die Seite der Fensteröffnung, und das nächste Fenster wird im richtigen Abstand abgesetzt. Alternativ dazu können Sie eingeschalteter Direkter Abstandseingabe in der Dialogzeile den Wert eintragen. 4 Klicken Sie mit dem Fadenkreuz die Außenkante der Wand ungefähr dort an, wo das Fenster eingesetzt werden soll.

108 102 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Wie bei der Wand wird der Abstand zum Bezugspunkt grafisch (Hilfskreuz) und rechnerisch (in der Dialogzeile) angezeigt. 5 Geben Sie in der Dialogzeile den Abstand von ein. Sie können auch ein anderes Wandende oder Punkt anklicken. Der Bezugspunkt wird versetzt. 6 Klicken Sie auf Eigenschaften. Wählen Sie den rechteckigen Fenstertyp und die beidseitige Darstellung der Brüstungskanten. 7 Klicken Sie auf Höhe und bestimmen Sie den Höhenbezug. Der Sturz wird an die untere Ebene gebunden, und die Größe der Öffnung wird als feste Bauteilhöhe eingegeben. Dadurch bleibt die Lage der Fensteröffnung bei einer Änderung der Geschosshöhe unverändert.

109 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 103 Tipp: Wählen Sie eine der Standard-Projektionen, um das Makro dreidimensional betrachten zu können. 8 Wählen Sie das Fenstermakro aus. Sie verwenden ein Makro aus dem Nemetschek Katalog Grundsymbole. Klicken Sie unter Makro 1 bis n auf. Bestimmen Sie im Dialogfenster Makro den Pfad, und wählen Sie das Makro aus. Tipp: Im Dialogfeld Fenster wird der Wert Brüstungshöhe angezeigt. Dieser zeigt die relative Höhe der Brüstung zur Ebene oder zu einem Bezugsbauteil an.

110 104 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Bestätigen Sie die Makroauswahl mit OK. Das Dialogfeld Fenster sollte jetzt so aussehen:

111 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Wählen Sie die Registerkarte Anschlag und geben Sie Leibung und Fenstertiefe ein. Tipp: Makros können in unterschiedlichen Bezugsmaßstäben verschieden detailliert dargestellt werden. Ändern Sie bei Bedarf den Bezugsmaßstab, um Details wie die Lage der Öffnungsflügel erkennen zu können. 10 Geben Sie in der Dialogzeile die Öffnungsbreite ein, z.b Die Öffnung entsteht immer entgegengesetzt zum Bezugspunkt. Das Makro wird sofort eingebaut. 11 Bestätigen Sie den Makro-Bezugspunkt mit der rechten Maustaste.

112 106 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Weitere Möglichkeiten: Fenster in runde Wand Bei Kreiswänden ist die Leibung automatisch ausgeschaltet, das Fensterelement wird in der Mitte der Öffnung platziert. Öffnungen in Kreiswänden können mit radialen oder parallelen Leibungskanten erzeugt werden (Einstellung in Optionen Architektur Registerkarte Eingabe Öffnungseingabe). Oft ist eine vorhergehende Skizze sinnvoll. 1 Stellen Sie alle Parameter ein und klicken Sie auf die Wandlinie. Vorgeschlagen wird der Abstand zum nächsten Wandpolygonpunkt. 2 Parameter / Endpunkt / Abstand zum Endpunkt der Öffnung Klicken Sie die Wandlinie an. Vorgeschlagen wird die Länge der Sekante zwischen beiden Punkten. Der Wert kann geändert werden.

113 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 107 Bezugspunkt definieren Wenn der vorgeschlagene Bezugspunkt nicht akzeptiert wird, kann auf der Wandlinie ein neuer Punkt gesetzt werden oder ein Punkt außerhalb der Linie angewählt werden. Dessen Lotfußpunkt auf die Wandlinie wird der neue Bezugspunkt. Der Pfeil zeigt die Messrichtung zum Quadrat an. Der Abstand ist immer positiv, unabhängig von der Achsrichtung. Durch Eingabe eines negativen Abstandes kann die Messrichtung gespiegelt werden. Eigene Makros mit dem Makromodellierer Wenn Sie keine Kataloge der Nemetschek Planungshilfen zur Verfügung haben oder die dort angebotenen Makros nicht Ihren Wünschen entsprechen, können Sie mit Fenstermakro, Türmakro auf einfache Weise eigene Makros kreieren. Diese Fenster- oder Türmakros werden gespeichert und können jederzeit eingesetzt werden. Makro modellieren Voraussetzung: eine Öffnung ist gezeichnet. Auf Fenstermakro, Türmakro (Flyout Architektur- Öffnungen) klicken. Rahmenmaße einstellen und mit in 3D-Ansicht übergeben. Für jedes Fensterteil Pfosten, Kämpfer und/oder Sprossen definieren und mit übergeben.

114 108 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Alternativ zur separaten Definition von Rahmen, Pfosten usw. wird aus dem Katalog eine passende Fenstereinteilung gewählt. Vor der Übergabe werden die Maße der einzelnen Elemente eingegeben. Stift/Farbe für Elemente und Glas festlegen. Makro speichern. Das modellierte Makro kann mit Makro in Öffnung einsetzen (Flyout Architektur-Öffnungen) in weitere Öffnungen eingesetzt werden. Es soll ein dreigeteiltes Fenster modelliert werden. Die Öffnung wird zwar zum Modellieren benötigt, das Makro kann jedoch anschließend auch in andere Öffnungen eingesetzt werden. Hier soll ein Makro für eine der Fenstertüren in den Erkern modelliert werden. Fenstermakro modellieren 1 Klicken Sie auf Fenstermakro, Türmakro (Flyout Architektur-Öffnungen). Tipp: Wählen Sie mit Bildausschnitt festlegen einen geeigneten Bildausschnitt. 2 Klicken Sie eine Öffnung an der Öffnungsseite an. Die Parameter der Öffnung werden eingelesen. Es erscheint ein Dialogfeld, in dem die gesamte Modellierung durchgeführt wird, beginnend mit dem Rahmen. 3 Legen Sie die Form des Fensterrahmens fest, z.b. den Blockrahmen, und geben Sie die Rahmenstärke ein: Breite = 65 Tiefe= 65.

115 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 109 Tipp: Mit können Sie die Übertragungen schrittweise rückgängig machen. 4 Wählen Sie auf. Der definierte Rahmen wird erzeugt und in der 3D-Ansicht dargestellt. 5 Das Fenster soll einen Kämpfer erhalten. Klicken Sie auf das Profilelement und geben Sie die Maße ein: Breite = 65 Tiefe= Der Kämpfer soll frei positioniert werden. Wählen Sie die Aufteilung X:Y und geben Sie den Wert für die Höhe des oberen Feldes ein: 230.

116 110 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 7 Klicken Sie auf, um den Kämpfer in die 3D-Ansicht zu übergeben. 8 Klicken Sie in der 3D-Ansicht in das untere Fensterteil. Es soll durch einen Pfosten geteilt werden. 9 Klicken Sie auf das Profilelement und geben Sie die Maße ein: Breite = 65 Tiefe= Der Pfosten soll mittig positioniert werden. Klicken Sie auf die Aufteilung 1:1. 11 Übergeben Sie mit den Pfosten in die 3D-Ansicht.

117 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 111 Tipp: Stift und Farbe werden am besten analog zu den Makros aus dem Katalog Grundsymbole eingestellt. 12 Stellen Sie im Bereich Stift, Farbe, Oberfläche die Stifte und Farben für die einzelnen Bestandteile des Makros ein: Für Rahmen, Pfosten und Kämpfer wählen Sie Stift 1 0,25 und die Farbe 14 Dunkelbraun. Für das Glas wählen Sie Stift 7 0,13 und die Farbe 50 Dunkelgrün. Damit die Glasscheiben des Makros in der Animation ohne weitere Einstellungen durchsichtig dargestellt werden, klicken Sie in die Schaltfläche rechts und wählen die Oberfläche glas.sfs aus. Für die Darstellung im Grundriss das Glas wählen Sie Stift 1 0,25 und die Farbe 1 Schwarz. Flügel, Türblatt und Sprossen wurden beim Makro nicht verwendet.

118 112 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 13 Sie können die Makrodarstellung zu frei definierbaren Maßstabsbereichen zuordnen. Klicken Sie dazu unten im Bereich 3D- Ansicht neben Maßstab auf die Schaltfläche Def. Es öffnet sich folgendes Dialogfeld:

119 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Bestätigen Sie jeweils mit OK. Das Makro wird in die Öffnung eingesetzt. In der Dynamischen Symbolleiste können Sie dem Makro Attribute zuweisen und es beschriften. 15 Setzen Sie bei Bedarf einen neuen Bezugspunkt für das Makro, und bestätigen Sie mit der rechten Maustaste. 16 Das Makro soll gespeichert werden (falls nicht, brechen Sie an dieser Stelle mit ESC ab). Wählen Sie im Dialogfeld Makro den Pfad, z.b. Privat. Bei Bedarf können Sie über das Kontextmenü weitere Ordner erstellen. 17 Geben Sie im Dialogfeld Eingabe eine Bezeichnung für das Makro ein. 18 Beenden Sie den Makromodellierer mit ESC. 19 Zur Übung: Löschen Sie ein Makro aus einer Fensteröffnung. 20 Setzen Sie mit Makro in Öffnung einsetzen (Flyout Architektur-Öffnungen) das neue Makro in die Öffnung ein, mit anderen Worten, verlegen Sie das Makro in der Öffnung. Makroverlegungen austauschen Makroverlegungen eines Typs können gegen einen anderen Typ ausgetauscht werden. Verwenden Sie dazu die Funktion Makro tauschen (Flyout Architektur-Öffnungen).

120 114 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Türen Die Türen sollen ohne Verwendung von Leibung und Makros gezeichnet werden. Türöffnungen mit Türanschlag, ohne Leibung und Makro 1 Klicken Sie auf Tür (Flyout Architektur-Öffnungen). 2 Definieren Sie im Dialogfeld Tür den Transportpunkt (rechte untere Ecke). Tipp: Wählen Sie mit Bildausschnitt festlegen einen geeigneten Bildausschnitt. 3 Überprüfen Sie, ob in der Dialogzeile die Direkte Abstandseingabe ausgeschaltet ist (Symbol ist nicht gedrückt; das Eingabefeld ist gesperrt).klicken Sie mit dem Fadenkreuz auf die Wand, in welche die Tür eingesetzt werden soll.

121 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 115 Wie in der Funktion Fenster wird der Abstand zum Bezugspunkt grafisch (Hilfspunkt) und rechnerisch (in der Dialogzeile) angezeigt. 4 Parameter/Außenwandlinie Geben Sie in der Dialogzeile den Abstand zwischen Bezugspunkt und Öffnung ein. Bestätigen Sie mit EINGABE. Sie können auch ein anderes Wandende oder einen anderen Punkt anklicken. Der Bezugspunkt wird versetzt. 5 Klicken Sie auf Eigenschaften, und legen Sie die Türparameter fest. Tipp: Türanschläge können sehr einfach geändert werden: Aktivieren Sie die Funktion Tür und klicken Sie in die Türöffnung. Wählen Sie im Dialogfeld Türanschlagssymbole einen neuen Anschlag aus. Der alte wird automatisch gelöscht. 6 Wählen Sie den rechteckigen Türtyp und den Türanschlag.

122 116 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 7 Klicken Sie auf Höhe, um den Höhenbezug zu bestimmen.

123 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Schalten Sie die Leibung und das Makro aus. 9 Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK. 10 Geben Sie in der Dialogzeile die Türbreite ein. Bestätigen Sie mit EINGABE. 11 Klicken Sie die Richtung des Türanschlages an. Die Vorschau hilft Ihnen dabei.

124 118 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 7: Garage Höhen beachten: UK an untere Standardebene, Abstand = OK an untere Standardebene, Abstand = 2.50

125 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 119 Aufgabe 8: Stützen Außer den schon bekannten Parametern wird hier noch die Stützenform (Typ) bestimmt. In Abhängigkeit vom gewählten Typ werden die Abmessungen des Querschnitts eingegeben. Beim Positionieren auf dem Dokument hilft der Verlegepunkt. Das ist der Punkt, an dem die Stütze am Fadenkreuz hängt.

126 120 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Stützen verlegen Tipp: Die Funktion Stütze kann für alle stützenförmigen Bauteile verwendet werden, z.b. für Geländerpfosten, Lichtmasten, Tischbeine. 1 Klicken Sie auf Stütze (Flyout Architektur-Bauteile). 2 Klicken Sie auf Eigenschaften, und stellen Sie die Parameter ein. 3 Bestimmen Sie den Verlegepunkt.

127 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Bestimmen Sie den Absetzpunkt, indem Sie mit dem Fadenkreuz auf den in der folgenden Abbildung gekennzeichneten Punkt zeigen und in der Dialogzeile folgenden Wert eingeben. dx = Bestätigen Sie mit EINGABE. 5 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

128 122 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 9: Höhenkoten und Brüstungshöhen Zur Information und Kontrolle, z.b. bei Änderungen, können Brüstungshöhen sowie die Höhenkoten von Fenstern, Türen, Wänden und Stützen auf dem Wand-Dokument abgesetzt werden. Es entstehen intelligente Beschriftungen, die sich bei einer Modifikation der Bauteile automatisch anpassen.

129 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 123 Brüstungshöhe beschriften 1 Klicken Sie auf Brüstungshöhe (Flyout Architektur- Öffnungen). 2 Klicken Sie die Fensteröffnung an. 3 Geben Sie in der Dialog-Symbolleiste vor- und nachgestellte Texte ein. 4 Wenn Sie auf Umschalter Parametereinstellung/Eingabe klicken, können Sie die Textparameter einstellen. Mit Umschalter Parametereinstellung/Eingabe schalten Sie wieder zurück. 5 Wählen Sie in den Eingabeoptionen die Textrichtung und setzen Sie die Beschriftung ab. Bei Texten im Winkel übernehmen Sie die Richtung von einer Brüstungskante. Brüstungshöhen beziehen sich auf die untere Standardebene.

130 124 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Analog zur Brüstungshöhe können mit Höhenkote die Höhenkoten auf dem Dokument abgesetzt werden. Hier können auch die Symbole für die untere und obere Kote definiert werden. Höhenkoten beziehen sich auf die Systemebene. Deltawerte für beide Koten können festgelegt werden. Aufgabe 10: Bauteilhöhen modifizieren Änderung der Wandhöhe im EG von 2.55 m auf 2.80 m, Änderung des Fenstersturzes von 2.26 m auf 2.51 m.

131 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 125 Allplan 2006 bietet umfangreiche Möglichkeiten zum Modifizieren einer Konstruktion an. Beim Modifizieren ist zu unterscheiden zwischen Änderung der Geschosshöhe durch Änderung der Standardebenen Änderungen der Bauteilparameter und Höhendefinitionen, die mit Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren (Flyout Modifikation 3D) gleichzeitig für mehrere Elemente gleichen Typs durchgeführt werden; Änderungen der Bauteilparameter und Höhendefinitionen analog der Bauteil-Eingabe, die mit Ar-Bauteileigenschaften modifizieren (Menü Ändern Architektur Wände, Öffnungen, Bauteile) bzw. über Eigenschaften im Kontextmenü für einzelne Bauteile durchgeführt wird Änderungen der Geometrie in der xy-ebene mit Funktionen aus dem Menü Bearbeiten bzw. aus dem Flyout Bearbeiten. Die Modifikation von Bauteilen in z-richtung darf nur mit Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren oder mit Ar- Bauteileigenschaften modifizieren durchgeführt werden!

132 126 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Geschosshöhe ändern und Wandhöhen modifizieren Für alle Wände, die an die Standardebenen gebunden sind, muss nur die Höhe der oberen Standardebene geändert werden. Geschosshöhe mit Standardebenen ändern 1 Klicken Sie auf Standardebene (Flyout Dächer und Ebenen). 2 Ändern Sie die Höhenkote der Oberen Standardebene: 2.69 Die Windfang- und Garagenwände wurden anders definiert: Oberund Unterkante sind an die untere Standardebene gebunden. Ändern Sie jetzt die Ebenenanbindung im Windfang. Das können Sie auf zwei Arten erreichen: entweder mit Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren oder analog der Bauteil-Eingabe mit Ar-Bauteileigenschaften modifizieren. Hinweis: Wenn Sie die Windfang- und Garagenwand in einem Zug gezeichnet haben, müssen Sie diese zuerst in zwei Wände trennen.

133 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 127 Wände trennen 1 Wenn Sie die Windfang- und Garagenwand in einem Zug gezeichnet haben, müssen Sie diese zuerst in zwei Wände trennen. Löschen Sie mit Linienbauteil teilweise löschen (Flyout Architektur-Bauteile) einen Teil der Wand. Bis Bauteilpunkt Welches Linienbauteil? Von Bauteilpunkt 2 Schließen Sie mit Linienbauteil an Linie die Teilwand wieder an. An welche Linie anschließen Welches Bauteil anschließen Da es sich bei der Windfang-Wand um eine einzelne Wand handelt, kann hier die Höhendefinition einfach und schnell analog der Bauteil-Eingabe durchgeführt werden, über Eigenschaften im Kontextmenü der Wand, oder mit Ar-Bauteileigenschaften modifizieren. Höhendefinition einer einzelnen Wand ändern, analog Eingabe 1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Windfang-Wand und wählen Sie Eigenschaften im Kontext-Menü der Wand, oder klicken Sie auf Ar-Bauteileigenschaften modifizieren (Menü Ändern Architektur Wände, Öffnungen, Bauteile) und dann auf die Windfang-Wand.

134 128 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Das Dialogfeld Wand wird eingeblendet, das Sie bei der Wand- Eingabe bei Eigenschaften bereits kennen gelernt haben. 2 Klicken Sie auf Höhe, und binden Sie die Oberkante mit Abstand 0 an die obere Ebene. Die Unterkante bleibt unverändert. 3 Bestätigen Sie die Dialogfelder mit OK. Die Höhe der einzelnen Windfang-Wand wird sofort geändert.

135 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 129 Wenn Sie die Höhendefinition von mehreren Wänden in einem Zug ändern möchten, verwenden Sie besser Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren. Höhendefinition von Wänden ändern 1 Klicken Sie auf Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren (Flyout Modifikation 3D). 2 Wählen Sie Höhe. 3 Binden Sie die Oberkante mit Abstand 0 an die obere Ebene. Die Unterkante bleibt unverändert.

136 130 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 4 Klicken Sie auf die Windfang-Wand. (Wenn nötig, können Sie hier weitere Wände aktivieren.) Bestätigen Sie mit der rechten Maustaste. 5 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

137 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 131 Fensterhöhen modifizieren Auch die Fensterhöhen ändern Sie mit Allgemeine Ar- Eigenschaften modifizieren und Höhe. Mit können Sie die Parameter von vorhandenen Bauteilen übernehmen. Tragen Sie die gewünschten Parameter ein. Aktivieren Sie anschließend die zu ändernden Bauteile entweder einzeln mit der linken Maustaste oder ziehen Sie einen Aktivierungsbereich auf. Achten Sie darauf, dass bei der Übernahme alle Parameter, auch der Stift, übernommen werden. Alle Parameter, die in der Dialog- Symbolleiste eingetragen sind, werden den anschließend identifizierten Bauteilen zugewiesen. So stellen Sie sicher, dass nur die ausgewählten Parameter den identifizierten Bauteilen zugewiesen werden. Übernehmen Sie die Parameter mit und überprüfen Sie diese. Brechen Sie die Funktion mit ESC ab. Wählen Sie nochmals Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren und tragen Sie die gewünschten Parameter ohne Übernahme ein. Aktivieren Sie die Bauteile und bestätigen Sie mit der rechten Maustaste. Fensterhöhen ändern (mit Filter) 1 Klicken Sie auf Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren (Flyout Modifikation 3D). 2 Wählen Sie Höhe. 3 Aktivieren Sie Oberkante modifizieren und tragen Sie den Abstand der Oberkante von der unteren Standardebene ein. Die Unterkanten werden nicht modifiziert. So können alle Oberkanten mit einer Aktion geändert werden.

138 132 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 4 Klicken Sie auf Nach Architekturbauteilen filtern (Symbolleiste Filter-Assistent) und wählen Sie die Bauteile Fensterelement, Fenstermakro und Fensteröffnung. Bestätigen Sie mit OK.

139 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Bestimmen Sie mit der linken Maustaste einen Aktivierungsbereich, der alle Hausfenster umfasst, und bestätigen Sie mit der rechten Maustaste. 6 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

140 134 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Aufgabe 11: Decke über EG und Garage Decke EG Wohnhaus: UK an obere Standardebene, Dicke = 0.18 m Decke Garage: UK = 2.50 an untere Standardebene; Dicke = 0.18 m Deckenöffnung für Treppe

141 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 135 Da sich die beiden Deckenplatten überlappen, würden sie sich aufgrund der Elementwechselwirkung gegenseitig ausstanzen. Damit dies nicht passiert, sollten Sie die beiden Deckenplatten auf getrennte Dokumente zeichnen oder die Option Auch Bauteile mit verschiedenem Höhenbezug unten verschneiden ausschalten. Sie können diese Option in den Optionen Architektur Registerkarte Einstellungen einstellen. Diese Funktion vergleicht die Unterkanten der zu verschneidenden Bauteile. Ist die Option Auch Bauteile mit verschiedenem Höhenbezug unten verschneiden ausgeschaltet, so werden die Bauteile bei gleicher Höhe der Bauteilunterkanten korrekt verschnitten. Sind die Unterkanten nicht auf gleicher Höhe, so werden die Bauteile auch nicht verschnitten. Ist die Verschneidung eingeschaltet, so werden die Bauteile unabhängig von ihren Unterkanten immer verschnitten. Eine weitere Beeinflussung der Elementverschneidung können Sie mit der Definitionsschaltfläche Elementwechselwirkung von Architekturbauteilen (Optionen Architektur Registerkarte Darstellung) erzielen. Wenn Sie die Option Elementwechselwirkung von Architekturbauteilen ausschalten, werden sich die überlappenden Bereiche der Deckenplatten ebenfalls nicht gegenseitig ausstanzen. In diesem Fall werden jedoch keine Deckenöffnungen mehr angenommen (nicht zu empfehlen!).

142 136 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Verschneidung einstellen 1 Klicken Sie auf Optionen Architektur (Menü Extras). 2 In der Registerkarte Einstellungen stellen Sie ein: 3 Beachten Sie auch die Einstellungen für die Elementwechselwirkung von Bauteilen mit gleichem Höhenbezug. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Wechselwirkung (Registerkarte Darstellung).

143 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 137 Decken zeichnen 1 Legen Sie den Stift und die Farbe fest, um die Bauteile am Bildschirm besser zu unterscheiden. 2 Wählen Sie die Grundriss-Darstellung. 3 Klicken Sie auf Decke (Flyout Architektur-Bauteile). 4 Klicken Sie auf Eigenschaften, und stellen Sie die Parameter und die Höhe ein: Die Deckenunterkante wird ohne Abstand an die obere Standardebene gebunden. Die Deckenoberkante wird mit Abstand = 0.18 m an die obere Standardebene gebunden.

144 138 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 5 Setzen Sie den 1. Polygonpunkt und alle weiteren Polygonpunkte, geben Sie ggf. den Abstand für die Deckenauflager ein. 1

145 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Zeichnen Sie die Garagendecke so, dass sich die beiden Decken überlappen. Deckenunterkante mit Abstand = 2.50 m an untere Standardebene. Die Deckenoberkante mit Abstand = m an untere Standardebene.

146 140 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition 7 Setzen Sie den 1. Polygonpunkt und geben Sie ggf. den Abstand für die Deckenauflager ein, bestimmen Sie anschließend den Diagonalpunkt. 8 Sie können noch eine kleine Decke als Stufe zwischen Haus- und Garagendach einfügen (OK an obere Standardebene, Bauteilhöhe 0.12).

147 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 141 Deckenöffnungen Die Öffnungsmaße werden in Abhängigkeit von der Öffnungsform eingegeben. Deckenöffnung für die Treppe 1 Wählen Sie die Funktion Aussparung, Durchbruch in Decke, Platte (Flyout Architektur-Öffnungen). 2 Klicken Sie die Geschossdecke an. 3 Klicken Sie auf Eigenschaften, und stellen Sie die Parameter ein. Wählen Sie den Polygontyp und klicken Sie die linke untere Ecke der Treppenöffnung an, geben Sie ggf. einen Abstand zum Umrisspolygon ein. Klicken Sie anschließend die rechte obere Ecke an. Abbrechen mit ESC. oder

148 142 Übung 1: Grundriss EG aus Architekturelementen Allplan 2006 Edition Wählen Sie das Rechteck und geben Sie die Maße ein. Tipp: Deckenöffnungen (Deckendurchbruch und Deckenaussparung) werden auf die gleiche Weise erzeugt. Der einzige Unterschied: Deckenaussparungen werden auch mit einer Höhe definiert, da sie die Decke nicht vollständig durchstanzen. 4 Setzen Sie die Öffnung mit Hilfe des Verlegepunktes ab:

149 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 143 Übung 2: Geschossbearbeitung Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Wenn ein Geschoss eines Gebäudes konstruiert ist, kann die Konstruktion weiterer Geschosse mit verschiedenen Methoden erfolgen. Neukonstruktion: Alle Elemente werden neu gezeichnet, evtl. mit Hilfe von Rastern und Achsen. Kopieren und Modifizieren: Bestehende Bauteile werden auf andere Dokumente kopiert und dort modifiziert. Die Wahl der Mittel wird von dem jeweiligen Projekt bestimmt. Bei gleichartigen oder sehr ähnlichen Geschossen wird man kopieren und modifizieren, während bei stark differenzierenden Baukörpern der Nachbearbeitungsaufwand zu groß wäre. Hier wird die Methode Kopieren und Modifizieren verwendet: Erdgeschoss-Dokument auf ein leeres Dokument kopieren Höhenkoten mit Etage ändern Grundriss modifizieren

150 144 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition Übungsziel: Dachgeschoss ohne Dachebenen Aufgabe 1: Verschieben in z-richtung mit der Funktion Etage Dokument kopieren 1 Das Dokument Grundriss EG ist noch geöffnet. Klicken Sie auf Speichern (Menü Datei). 2 Klicken Sie auf Speichern unter... (Menü Datei), wählen Sie den Pfad und speichern Sie das Dokument unter dem Namen Grundriss DG. Nun ist das Dokument Grundriss DG aktiv.

151 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 145 Die Bauteile auf dem kopierten Dokument werden mit die Höhe des Obergeschosses angehoben. Etage auf Obere Standardebene + z Untere Standardebene + z Obere Standardebene Untere Standardebene Dokument in z-richtung verschieben 1 Klicken Sie auf Etage (Menü Ändern Architektur Architektur Allgemein). 2 Geben Sie die Höhenverschiebung ein: 2.98 (Raumhöhe 2.80 m + Dicke der Decke 0.18 m). Die Höhe der Wände über der Garage muss geändert werden. Modifikation: Höhe der Wände über Garage 1 Klicken Sie auf Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren (Flyout Modifikation 3D). 2 Klicken Sie auf Höhe. 3 Geben Sie die Höhe als absolute Koten ein: OK = 5.22 UK = 2.57

152 146 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition

153 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 147 Aufgabe 2: Dachgeschoss-Grundriss modifizieren Nach der Höhenmodifikation werden Sie nun den Grundriss des DG selbständig modifizieren. Die wichtigsten Modifikationsfunktionen für Architekturelemente, die Sie dazu verwenden, werden nachfolgend kurz vorgestellt.

154 148 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition Wände verschieben: Erker vergrößern Tipp: Wenn Sie Wände mit Punkte modifizieren verschieben, dann sollten Sie nicht mit dem Fadenkreuz arbeiten, sondern immer exakte Werte in der Dialogzeile eingeben. 1 Klicken Sie auf Punkte modifizieren (Flyout Bearbeiten). 2 Aktivieren Sie mit der linken Maustaste den zu modifizierenden Bereich. 3 Geben Sie in der Dialogzeile den Wert ein, um den die Punkte verschoben werden sollen. Z.B. für dx = m.

155 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 149 Wände miteinander verbinden 1 Klicken Sie auf Linienbauteil an Linienbauteil (Flyout Architektur-Bauteile). 2 Klicken Sie die erste Wand an. Sie soll ohne Fuge angeschlossen werden. Bestätigen Sie den Vorschlagswert. 3 Klicken Sie auf die zweite Wand an. Eine Wand kann mit einer beliebigen Linie verbunden werden. Diese Linie kann auch die Kante eines 3D-Körpers sein. Der Unterschied zwischen Linienbauteil an Linienbauteil und Linienbauteil an Linie zeigt sich bei mehrschaligen Wänden. Mit Linienbauteil an Linienbauteil können einzelne Wandschalen angeschlossen werden. Mit Linienbauteil an Linie wird die gesamte Wand verlängert.

156 150 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition Wände mit Linien verbinden Tipp: Die Funktion Linienbauteil an Linie ist auch im Kontextmenü zu finden. 1 Klicken Sie auf Linienbauteil an Linie (Flyout Architektur- Bauteile). 2 Diese Verbindung wird analog zu Linienbauteil an Linienbauteil erzeugt. Alternative zu Linienbauteil an Linienbauteil bzw. Linienbauteil an Linie: Die Wand soll mit Punkte modifizieren an die Wandecke angeschlossen werden. Wände verschneiden - Geometrie 1 Klicken Sie auf Punkte modifizieren (Menü Bearbeiten), und ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Aktivierungsbereich um das Wandende, das an die Ecke angeschlossen werden soll. 2 Verschieben Sie die Endpunkte der Wand, indem Sie in der Dialogzeile die Werte für dx, dy, dz eingeben oder

157 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 151 mit dem Fadenkreuz die entsprechenden Punkte auf der Zeichenfläche anklicken oder im Kontextmenü die Funktion Schnittpunkt nutzen. Wanddicke ändern Die Wanddicke kann auf verschiedene Arten geändert werden: Die Dicke wird in den Wand-Eigenschaften geändert Die Dicke wird durch paralleles verschieben einer Wandkante geändert (hier immer exakte Werte in der Dialogzeile eingeben, damit geometrische Ungenauigkeiten vermieden werden!). Damit die Dicke mit der richtigen Ausdehnung verändert wird, muss bei Bedarf die Achse innerhalb der Wand neu positioniert werden (die Wandkante mit der Achse bzw. die Lage der Achse in der Wand bleibt fest). In diesem Zusammenhang ist es oft sinnvoll, die Wandachse darstellen zu lassen. Wandachse innerhalb der Wand neu positionieren 1 Um die Wandachse innerhalb einer Wand neu zu positionieren, ohne dass die Lage der Wand verändert wird, gehen Sie folgendermaßen vor: Wenn Sie die Achse einer einzelnen Wand ändern möchten, dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Wand und dann im Kontextmenü auf Eigenschaften. Wenn Sie die Achse von mehreren Wänden in einem Zug ändern möchten, dann klicken Sie auf Ar-Bauteileigen-

158 152 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition schaften übertragen (Menü Ändern Architektur Wände, Öffnungen, Bauteile), und dann auf die Wand, deren Achse Sie ändern möchten. Das Dialogfeld Eigenschaften der Wand wird eingeblendet. 2 Aktivieren Sie Achse innerhalb der Wand neu positionieren, und schieben Sie mit der Maus die Bauteilachse in der Vorschau auf die andere Wandseite bzw. in eine andere Position. Bestätigen Sie mit OK. 3 Wenn Sie das Kontextmenü einer Wand aufgerufen haben, dann wird die Achse jetzt neu positioniert. Bei Ar-Bauteileigenschaften übertragen klicken Sie jetzt auf die Wände, deren Achse in einem Zug geändert werden soll. 4 Bestätigen Sie mit Anwenden. Die Wandachse wird innerhalb der Wände neu positioniert; die Länge der Wände bleibt gleich. Wandstärken ändern über die Wand-Eigenschaften 1 Um die Wandstärke zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor: Wenn Sie die Stärke einer einzelnen Wand ändern möchten, dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Wand und dann im Kontextmenü auf Eigenschaften. Wenn Sie die Stärke von mehreren Wänden ändern möchten, dann klicken Sie auf Ar-Bauteileigenschaften übertragen (Menü Ändern Architektur Wände, Öffnungen, Bauteile), und dann auf die Wand, deren Stärke Sie ändern möchten.

159 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 153 Das Dialogfeld Wand wird geöffnet, die Parameter der gewählten Wand sind eingetragen. 2 Ändern Sie hier die Dicke auf den gewünschten Wert. Hinweis: Achten Sie darauf, dass bei Änderungsmodus die Option Wand ausgehend von der Achse neu erzeugen eingeschaltet ist. 3 Wenn Sie das Kontextmenü einer Wand aufgerufen haben, dann wird die Wanddicke jetzt geändert; die Wandachse behält ihre Position bei. Bei Ar-Bauteileigenschaften modifizieren klicken Sie jetzt auf die Wände, deren Achse in einem Zug geändert werden soll. 4 Bestätigen Sie mit Anwenden. Die Dicke der aktivierten Wände wir nun geändert; die Wandachsen behalten ihre jeweilige Position. Achten Sie auf exakte Eingaben, wenn Sie die Wanddicken über die Geometrie ändern, um Ungenauigkeiten zu vermeiden. Im

160 154 Übung 2: Geschossbearbeitung Allplan 2006 Edition Allgemeinen ist eine Änderung über die Eigenschaften der Wand einer reinen Geometrieänderung vorzuziehen, Wanddicken ändern Geometrie 1 Klicken Sie auf Abstand paralleler Linien modifizieren (Flyout Bearbeiten). 2 Klicken Sie zuerst auf die Ausgangslinie, dann auf die zu ändernde Linie. 3 Geben Sie in der Dialogzeile den neuen Abstand ein: 0.24 m. Bestätigen Sie mit EINGABE: Die Wandstärke ist geändert.

161 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 155 Wand teilweise löschen 1 Klicken Sie auf Linienbauteil teilweise löschen (Flyout Architektur-Bauteile). 2 Klicken Sie auf die Wand, aus der ein Teil gelöscht werden soll. 3 Klicken Sie die Wand ungefähr an der Aufbruchstelle an. Der Abstand zum nächsten Wandende wird angezeigt. Geben Sie das gewünschte Maß ein. 4 Klicken Sie die Wand ungefähr dort an, bis wo sie gelöscht werden soll. Der Bezugspunkt wird angezeigt. Versetzen Sie, wenn nötig, den Bezugspunkt. Geben Sie den gewünschten Abstand ein. Bestätigen Sie mit EINGABE: Die Wand wird in dem angegebenen Bereich gelöscht.

162 156 Übung 3: Dächer Allplan 2006 Edition Übung 3: Dächer Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Die Funktion Dachebenen (Flyout Dächer und Ebenen)ist ein Werkzeug, mit dem freie Ebenen auf einfache Weise erzeugt werden. Der Dachkörper besteht aus Ebenenpaaren: Für jede Dachschräge wird ein freies Ebenenpaar aufgespannt. Die obere Ebene formt das Dach, während die untere ungeneigt bleibt. Dadurch hat man die Möglichkeit, zwischen den beiden Ebenen das Giebelmauerwerk einzupassen. Sind die Wände bereits an die obere und untere Ebene gebunden, schließen sie sich automatisch an die Dachebenen an. Wände und Ebenen müssen dazu auf einem Dokument liegen. Ein Dach kann aus mehreren Dachkörpern zusammengesetzt werden. Dazu werden weitere Dachkörper konstruiert, deren Grundrisspolygone sich mit dem Grundriss eines vorhandenen Daches ganz oder teilweise überdecken. Die Verschneidung der Dachflächen wird automatisch ermittelt. Dachkonstruktion 1. Dachumriss und Werte für Ober- und Unterkante eingeben. Ein quaderförmiger Dachkörper wird erzeugt. 2. Dachschrägen in einer bestimmten Höhe an die Traufkanten anbringen. Höhendefinition: absolute Höhe der Trauflinie eingeben oder Punkt bestimmen, durch den die Schräge verläuft (Durch Punkt). Die Dachform wird gebildet. 3. Dachhaut mit Decke (Flyout Architekturbauteile) erzeugen.

163 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 157 Vorzeichnung Dachprojektion Hilfskon- Erstellen Sie eine Vorzeichnung der Dachprojektion in struktion (Symbolleiste Format) : Hilfskonstruktion Hilfskonstruktionen werden nicht geplottet und auf dem Bildschirm in einer anderen Farbe dargestellt. Die Farbeinstellung kann in den Optionen allgemein Registerkarte Darstellung geändert werden. Die Hilfskonstruktion wird mit Hilfskonstruktion ein/aus in der Symbolleiste Format ein- und ausgeschaltet. Dachüberstand allgemein 50 cm, Hauptdach Westseite 100 cm. Hauptdach: Dachneigung 45, Kniestockhöhe 3.48m Garagendach: Dachneigung 30, Kniestockhöhe 3.48m

164 158 Übung 3: Dächer Allplan 2006 Edition

165 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 159 Aufgabe 1: Dachkörper für Hauptdach und Garagendach Dachkörper erstellen 1 Klicken Sie auf Dachebene (Flyout Dächer und Ebenen). 2 Legen Sie die Dachform fest, und stellen Sie Neigung, Unterkante und Oberkante für das Hauptdach ein. Die Unterkante soll auf der gleichen Höhe wie die untere Standardebene des Dachgeschosses liegen: 2.87 m. Die Oberkante muss über der zukünftigen Firstlinie liegen Die Traufhöhe soll hier nicht verwendet werden, die Lage der Dachschrägen wird mit Durch Punkt festgelegt. 3 Geben Sie den Umriss des Daches (Traufen) mit Hilfe der Allgemeinen Polygonzugeingabe ein, und beenden Sie die Eingabe mit ESC.

166 160 Übung 3: Dächer Allplan 2006 Edition 4 Klicken Sie in der Dynamischen Symbolleiste auf Durch Punkt. 5 Klicken Sie auf den Punkt, durch den die Schräge verlaufen soll, und geben Sie die Höhe ein: 3.48 m. 6 Schräge an Kante: Klicken Sie auf die Trauflinie. 7 Übernehmen Sie die Parameter mit von dieser Kante.

167 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Klicken Sie auf alle weiteren Kanten des Hauptdaches, die schräg verlaufen sollen. 9 Das Garagendach hat eine Dachneigung von 30 Grad. Stellen Sie die Parameter folgendermaßen ein: 10 Klicken Sie nun auf die Taufkanten des Garagendaches.

168 162 Übung 3: Dächer Allplan 2006 Edition 11 Beenden Sie die Eingabe ESC. Der Dachkörper wird erzeugt. Aufgabe 2: Dachhaut Höhe Gesamtaufbau 30 cm (inkl. Sparren)

169 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 163 Dachhaut zeichnen 1 Klicken Sie auf Decke (Flyout Architektur-Bauteile). 2 Klicken Sie auf Eigenschaften, und geben Sie die Parameter ein. 3 Stellen Sie die Höhe ein. Die Dachhaut soll auf der oberen Ebene liegen. Unten schließt sie direkt an die obere Ebene an, also mit Abstand = 0. Die OK der Dachhaut ist auch an die obere Ebene gebunden, jedoch mit 30 cm Abstand. 4 Geben Sie den Umriss der Dachhaut ein.

170 164 Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Allplan 2006 Edition Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Aufgabe 1: Modifizieren der Wandhöhen OG Die Wände im OG wurden so definiert, dass sie an beide Standardebenen gebunden sind. Sie passen sich automatisch an die neu erstellten Dachebenen an. Wurden die Wände jedoch mit absoluten Höhen definiert (Garage), müssen die Wände nachträglich an die Ebenen gebunden werden. Hier ist zusätzlich die Stufe in der Decke über Windfang und Garage zu beachten. Außerdem erstreckt sich eine Wand über mehrere Ebenenpaare mit unterschiedlich definierten Unterkanten. Wenn sich die Wände nicht sofort anpassen, starten Sie mit 3D Aktualisieren (Flyout Modifikation 3D) eine Neuberechnung. Modifizieren Sie die Wandhöhen mit Allgemeine Ar- Eigenschaften modifizieren (Flyout Modifikation 3D) und Höhe.

171 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 165 OK an obere Ebene UK an untere Ebene OK an obere Ebene UK Höhenkote = 2.87 Direkter Bezug zu Ebenen und Bauteilkanten Bisher wurden die Bauteilhöhen so definiert, dass sie sich nur an die Ebenen anpassen, die unmittelbar über ihnen liegen. Freie Ebenen wie z.b. die Dachebenen haben dabei Priorität vor den Standardebenen. Die Bauteilhöhe kann auch so definiert werden, dass die Ober-/Unterkante einen direkten Bezug zu einer freien Ebene oder einer Bauteilkante erhält. Das ist u.a. wichtig, wenn sich Bauteile nur zum Teil oder gar nicht zwischen dem Ebenenpaar befinden, an das sie sich anpassen sollen. Ausgangssituation Obere Ebene OK Wand Untere Ebene UK Wand Dieses Wandstück soll sich nach explizit angesprochenen Ebenen richten

172 166 Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Allplan 2006 Edition Vergleich Allgemeiner Ebenenbezug Obere freie Ebene Obere Standardebene Untere freie Ebene Untere Standardebene Dieses Wandstück richtet sich nach den Standardebenen Direkter Ebenenbezug Obere freie Ebene Obere Standardebene Untere freie Ebene Untere Standardebene Dieses Wandstück richtet sich nach den freien Ebenen

173 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 167 Übersicht: Bauteilhöhen definieren 1 Die Wand ist an die obere und untere Ebene gebunden. Sie hat keinen Abstand zu den Ebenen. 2 Die Wand ist an die obere und untere Ebene gebunden. Abstand zur unteren Ebene = 0.50m; zur oberen Ebene = -0.50m.

174 168 Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Allplan 2006 Edition 3 Die Wand ist an die obere und untere Ebene gebunden. Abstand zur unteren Ebene = -0.50m; zur oberen Ebene = 0.50m. 4 Die Wand ist an die obere und untere Ebene gebunden. Abstand zur unteren Ebene = 0.00 m; zur oberen Ebene = 0.50 m, lotrecht zur Ebene gemessen.

175 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Die Wand ist nicht an die Ebenen gebunden. Sie hat absolute Höhen, die Ebenen werden nicht berücksichtigt. 6 Das Fenster ist nicht an die obere und untere Ebene gebunden. Die Ebenen werden nicht berücksichtigt.

176 170 Übung 4: Differenziertes Arbeiten mit Bauteilhöhen Allplan 2006 Edition 7 Das Fenster hat als Unterkante eine absolute Höhe. Mit der Oberkante hängt das Fenster mit m an der oberen Ebene. 8 Das Fenster hat als Unterkante eine absolute Höhe. Durch Eingabe der Bauteilhöhe errechnet sich die Oberkante.

177 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Das Fenster hängt mit Ober- und Unterkante an den Ebenen. Sollte in einem Bereich keine Ebene vorhanden sein, hängen sich die Bauteile an die Standardebenen.

178 172 Übung 5: Bauteile beschriften Allplan 2006 Edition Übung 5: Bauteile beschriften Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden.

179 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 173 Architekturbauteile nachträglich beschriften 1 Das Dokument Grundriss EG.ndw ist geöffnet. Klicken Sie auf Beschriften (Flyout Modifikation 3D). 2 Klicken Sie auf ein Bauteil (Wand, Stütze, Fenster, Tür, usw.), und bestätigen Sie die Einstellung mit der rechten Maustaste. 3 Bestimmen Sie den Inhalt des Textblockes für die Bauteilbeschriftung in der Dialog-Symbolleiste. 4 Wenn Sie auf **.### klicken, können Sie die Anzahl der Nachkommastellen festlegen. Bis zu drei Nachkommastellen sind möglich. 5 Wenn Sie auf Umschalter Parametereinstellung/Eingabe klicken, können Sie die Textparameter für den Textblock ändern. 6 Die Beschriftung hängt als Vorschau am Fadenkreuz. Setzen Sie den Text am Bauteil ab und beenden Sie die Funktion ESC, oder beschriften Sie weitere Bauteile. Nutzen Sie beim Absetzen die Hilfen in der Dynamischen Symbolleiste.

180 174 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Aufgabe 1: Perspektive Mit Freie Projektion, im Rahmen des Zeichenfensters immer erreichbar, können Sie Isometrien und Perspektiven errechnen lassen. Hier können Sie zwischen Parallelprojektion und Zentralperspektive umschalten und die Aug- und Zielpunkte koordinatengenau festlegen bzw. aus dem Gebäudemodell durch Anklicken übernehmen. Außerdem können Sie mit Bewegungsmodus ebenfalls im Rahmen des Zeichenfensters per Maustaste und -bewegung intuitiv die Perspektive oder Projektion einstellen. Die Zielsetzung der Darstellung entscheidet über die Vorgehensweise. Sie sollten wissen, wie die spätere Perspektive auszusehen hat und entsprechend vorgehen. Generell ist es sinnvoll, die 3D-Daten auf leere Dokumente zu kopieren, die ausschließlich zur Bearbeitung der Präsentation dienen. Wenn das Gebäude z.b. nur von außen dargestellt werden soll, verwenden Sie für diese Darstellungen nur die Gebäudehülle. Alle zusätzlich dargestellten Bauteile, die später nicht mehr zu sehen sind, verlängern unnötig den Rechenprozess.

181 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 175 Für eine Innenraumperspektive ist es sinnvoller, den gewünschten Raum auf ein leeres Dokument zu kopieren. Anschließend können Sie die geeignete Perspektive einstellen und berechnen lassen. Bis Sie eine geeignete Einstellung gefunden haben, sehen Sie Ihr Gebäude als Drahtmodell. Hier wird Ihnen mit der sogenannten Verdeckt-( Hidden-Line -)Berechnung die Möglichkeit geboten, ein Flächenmodell berechnen zu lassen, in dem versteckte Linien nicht oder nur strichliert gezeichnet werden. Das Ergebnis kann vom System auf ein zuvor ausgewähltes Dokument abgelegt werden. Auf diesem Dokument liegt es als 2D-Zeichnung vor und kann mit den 2D- Zeichenfunktionen beliebig ergänzt und bearbeitet werden. Mehrere Dokumente gemeinsam darstellen Ein Gebäude, das aus mehreren Stockwerken besteht, wird auf mehreren Dokumenten gezeichnet. Um alle Stockwerke auf einmal darstellen zu lassen, öffnen Sie ein Dokument und fügen die anderen Dokumente als erweiterte NDW-Xrefs ein. Mehrere Dokumente gemeinsam darstellen 1 Öffnen Sie ein Dokument. 2 Im Menü Einfügen klicken Sie auf NDW-XRef. 3 Wählen Sie das gewünschte Dokument, und klicken Sie auf Öffnen. 4 Treffen Sie folgende Einstellungen: Bei Absetzen wählen Sie koordinatengleich. Bei Verlegeart wählen Sie erweitert, damit die Elemente des hinterlegten Dokuments auch in Perspektive und Animation dargestellt werden. 5 Klicken Sie in die Zeichenfläche, und bestätigen Sie die Meldung mit OK.

182 176 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition Das Dokument wird als erweitertes NDW-XRef geöffnet. Hinweis: Wurde auf dem als NDW-XRef eingefügten Dokument eine Modifikation durchgeführt und gespeichert, dann aktualisieren Sie dessen Darstellung, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Rand des XRefs klicken und dann im Kontextmenu auf Alle XRefs aktualisieren. Perspektive einstellen 1 Klicken Sie auf Freie Projektion. Das Dialogfeld Freie Projektion wird eingeblendet. 2 Im Dialogfeld Freie Projektion gehen Sie folgendermaßen vor: Im Bereich Weitere Projektionen wählen Sie eine geeignete Standardprojektion aus, die als Ausgangspunkt für Ihre Perspektive dienen soll. Klicken Sie auf Zentralperspektive. Klicken Sie auf Anwenden. Das Dialogfenster bleibt geöffnet, und im Zeichenfenster wird die eben eingestellte Perspektive als Drahtmodell dargestellt.

183 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 177 Wenn Sie möchten, können Sie nun im Dialogfeld Freie Projektion weitere Einstellungen treffen und mit Anwenden überprüfen. Klicken Sie dann auf OK. Tipp: Mit Bewegungsmodus im Rahmen des Zeichenfensters können Sie eine Perspektive intuitiv über Mausbewegung und gedrückt Halten der drei Maustasten einstellen (analog zum Animationsfenster). 3 Klicken Sie nun im Rahmen des Zeichenfensters auf Bewegungsmodus. Halten Sie jeweils eine der drei Maustasten gedrückt und bewegen Sie die Maus: So können Sie die Perspektive intuitiv einstellen genau so wie im Animationsfenster. Linke Maustaste: Kamerafahrt auf der Kugeloberfläche um das Objekt (Kameramodus) STRG + Linke Maustaste: Kameraschwenk, Drehung um den Beobachter (Kugelmodus) Mittlere Maustaste: lineare Kamerabewegung nach links/rechts und oben/unten Rechte Maustaste: Zoom, Bewegung vor/zurück (Kameramodus) STRG + Rechte Maustaste: Zoom, Bewegung vor/zurück (Kugelmodus) Experimentieren Sie so lange, bis das Ergebnis Ihnen zusagt. 4 Ist eine brauchbare Perspektive gefunden, dann klicken Sie im Fensterrahmen auf Bildausschnitt speichern, laden.

184 178 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition 5 Klicken Sie auf Neu, und geben Sie einen Namen ein. Mit Laden kann die Perspektive bei Bedarf wieder eingeblendet werden. 6 Schalten Sie den Bewegungsmodus im Rahmen des Zeichenfensters wieder aus. In der Online-Hilfe von Allplan 2006 unter Freie Projektion finden Sie eine detaillierte Beschreibung zum Einstellen der Perspektive. Klicken Sie auf Freie Projektion, und drücken Sie F1. Bewe- Drücken Sie UMSCHALT+F1, und klicken Sie auf gungsmodus.

185 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 179 Aufgabe 2: Verdeckt-Berechnung Die Verdeckt-Berechnung überführt das 3D-Volumenmodell in eine 2D-Abbildung, wobei alle verdeckten Kanten ausgeblendet werden können. Verdeckt-Darstellung berechnen 1 Zunächst sollten Sie prüfen, ob die eingestellte Perspektive Ihren Vorstellungen entspricht. Klicken Sie im Fensterrahmen auf Verdeckt-Berechnung und dann auf Bild neu aufbauen oder auf Ganzes Bild darstellen. Die Verdeckt-Berechnung wird durchgeführt und am Bildschirm dargestellt. 2 Wenn die Verdeckt-Darstellung auf einem Dokument gespeichert werden soll (z.b. um diese in einen Plan aufzunehmen, dann klicken Sie auf Verdeckt-, Draht-Berechnung (Menü Extras). 3 Klicken Sie auf Verdeckt-Berechnung. 4 Stellen Sie die Parameter für die Verdeckt-Berechnung ein: Schalten Sie Flächenstoß eliminieren ein, damit keine Doppellinien entstehen, wenn zwei Wandscheiben aufeinandertreffen. Die Verdeckt-Berechnung wird entweder von allen sichtbaren Elementen durchgeführt oder nur von den aktivierten (anklicken).

186 180 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition 5 Bestätigen Sie mit. OK. Die Verdeckt-Berechnung wird durchgeführt, und das Zieldokument Ergebnis Verdeckt-Berechnung akt. Datum Uhrzeit wird geöffnet. Hinweis: Das Zieldokument ist bereits auf Grundriss eingestellt, denn das Ergebnis ist nun eine 2D Darstellung, die in Projektionen nicht dargestellt wird. 6 Wenn Ihnen das Ergebnis der Verdeckt-Berechnung gefällt, können Sie es speichern. Andernfalls schließen Sie das Dokument ohne zu speichern und führen erneut eine Verdeckt-Berechnung durch.

187 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 181 Aufgabe 3: Schnitte Ein Schnitt zeigt das Gebäudemodell aufgeschnitten aus einer bestimmten Betrachtungsposition. Die Position wird durch die Lage der Schnittlinie bestimmt und der Blick als Verdeckt-Darstellung auf einem separaten Dokument gespeichert. Die grafische Darstellung der geschnittenen Bauteile, z.b. die Schraffur, wird in die Schnittdarstellung übernommen. Schnittführung legen Zunächst werden alle Dokumente geöffnet bzw. im Hintergrund geöffnet, deren Bauteile im Schnitt abgebildet werden sollen. Die Schnittlinie selbst wird auf dem aktiven Dokument gezeichnet. Im Flyout Dächer und Ebenen befindet sich die Funktion Schnittverlauf, mit der die Schnittführung erzeugt wird. Schnitt berechnen und ablegen Mit Schnittdarstellung im Fensterrahmen wird die geschnittene Darstellung aufgebaut. Der Schnitt wird in der Ansicht gezeigt, liegt aber noch als 3D-Modell vor. Dieses Modell kann in beliebigen Projektionen betrachtet werden. In diesem Stadium ist es noch nicht möglich, den Schnitt zu beschriften oder zu bemaßen. Erst nach der Verdeckt-Berechnung auf ein leeres Dokument liegt der Schnitt als 2D-Abbildung vor. Dieses Dokument ist das Grundgerüst für die Weiterbearbeitung mit den Modulen Konstruktion, Text und Maßlinien. Das Verdeckt-Ergebnis (2D-Abbildung auf extra Dokument) wird bei Veränderungen der 3D-Grundrisse nicht mitgepflegt. Sie müssen nach einer Korrektur den Schnitt mit den oben beschriebenen Schritten erneut berechnen lassen.

188 182 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition

189 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 183 Schnittführung legen 1 Öffnen Sie das Dokument Grundriss EG.ndw, und laden Sie das Dokument Grundriss DG.ndw als koordinatengleiches erweitertes NDW-XRef (Funktion NDW-XRef im Menü Einfügen, vgl. Seite 175). 2 Klicken Sie auf Schnittverlauf (Flyout Dächer und Ebenen). 3 Klicken Sie auf Eigenschaften, und geben Sie weitere Parameter ein. Schnittart: Wählen Sie hier Vertikalschnitt. Beschriftung: Hier können Sie die Textparameter für die Schnittbeschriftung ändern und die Schnittbezeichnung eingeben. Oberkante/Unterkante: Wenn alles sichtbar sein soll, dann geben Sie mindestens

190 184 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition 20 cm über der Gebäudeoberkante und mindestens 20 cm unter der Gebäudeunterkante ein. 4 Geben Sie die Punkte der Schnittlinie ein; Nutzen Sie dabei die Möglichkeiten in der Dynamischen Symbolleiste. Rechtwinklige Sprünge in der Schnittlinie sind möglich. 5 Beenden Sie die Eingabe der Schnittlinie mit ESC. 6 Bestimmen Sie Schnitttiefe und Blickrichtung, indem Sie mit dem Fadenkreuz an entsprechender Stelle einen Punkt absetzen. Schnittlinie Schnitttiefe Klick in die Zeichenfläche 7 Sie können nun in der Dialogzeile die Schnittbezeichnung eingeben, falls Sie im Dialogfeld Eigenschaften noch keine bestimmt haben (z.b. A ).

191 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 185 Schnitt A - A, ohne Bearbeitung Schnitt B - B, ohne Bearbeitung Schnitt berechnen und ablegen 1 Klicken Sie auf Schnittdarstellung (Fensterrahmen). 2 Klicken Sie auf die gewünschte Schnittlinie, oder geben Sie die Schnittbezeichnung ein. Der Schnitt entsteht im aktiven Zeichenfenster. Er ist in diesem Stadium noch dreidimensional. Hinweis: Nur der aktuell am Bildschirm dargestellte Ausschnitt wird als Schnitt berechnet. Klicken Sie erst auf Ganzes Bild darstellen, wenn der gesamte Schnitt berechnet werden soll.

192 186 Übung 6: Perspektiven, Ansichten, Schnitte Allplan 2006 Edition 3 Klicken Sie auf Verdeckt-, Draht-Berechnung (Menü Extras), klicken Sie auf Verdeckt-Berechnung. 4 Wenn Sie im Dialogfeld auf die Schaltfläche Arch klicken, haben Sie weitere Möglichkeiten, die Verdeckt-Darstellung der Schnittdarstellung zu beeinflussen. 5 Bestätigen Sie mit. OK. Die Verdeckt-Berechnung des Schnitts wird durchgeführt, und das Zieldokument Ergebnis Verdeckt-Berechnung akt. Datum Uhrzeit wird geöffnet. 6 Wenn Ihnen das Ergebnis der Schnitt-Berechung gefällt, können Sie es speichern. 7 Das Dokument kann nun beliebig weiter bearbeitet werden, z.b. im Modul Maßlinien.

193 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 187 Aufgabe 4: Ansichten Das Erzeugen von Ansichten ist kein Problem, da Sie alle notwendigen Funktionen bereits kennen. Hier das Vorgehen im Überblick: Dokument öffnen, weitere Dokumente, die für die Ansicht relevante Bauteile enthalten, als koordinatengleiche erweiterte NDW-XRefs einfügen. Standardansicht oder Projektion im Fensterrahmen auswählen. Verdeckt-Berechnung durchführen und Ergebnis-Dokument speichern. Ansicht von Süden Ansicht von Osten

194 188 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Räume Im Flyout Räume finden Sie die Funktionen zur Mengenermittlung und zur Erstellung eines Raumbuches. Für die Raumerzeugung können 2D- und 3D-Grundrisse verwendet werden. Daraus ergeben sich kleine Unterschiede. Während bei 2D-

195 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 189 Grundrissen die einzelnen Raumgeometrien mit Hilfe der Allgemeinen Polygonzug-Eingabe eingegeben werden, kann bei 3D- Grundrissen wahlweise mit Raum automatisch oder manuell gearbeitet werden. Zusätzlich werden bei 3D-Grundrissen die Räume abzüglich aller Stützen und Wandpfeiler gezeichnet, wenn sich diese auf dem gleichen Dokument befinden. Werden solche Bauteile aus einem Raum gelöscht, der sich auf dem gleichen Dokument befindet, wird der Raum automatisch wieder verschmolzen. Raum auf gleichem Dokument wie Stützen und Wände Löschen der Stützen Raum wird wieder verschmolzen Vor der Raumerstellung muss die Raumhöhe eingegeben werden. Dazu stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung, die von der Höhendefinition der Bauteile bekannt sind, auch die Anbindung an Ebenen. Die Ebenen müssen auf dem gleichen Dokument wie die Räume liegen. Es zahlt sich aus, wenn mit einem durchgängigen Ebenenkonzept sowohl für Bauteile als auch für Räume gearbeitet wird. Hat ein Raum unterschiedliche Höhen, muss er in mehrere Räume unterteilt werden. Um die Räume am Bildschirm von den Bauteilen unterscheiden zu können, sollte ein anderer Stift gewählt werden.

196 190 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Ausbau- und Sonderflächen Räume, die sich auf die Rohbaumaße beziehen, können mit Seiten-, Decken- und Bodenflächen sowie Leisten ergänzt werden. Die Flächen erhalten Eigenschaften wie Material, Gewerk und Schichtdicke zugewiesen. Qualität und Quantität gehen in die Wohnflächenberechnung sowie in die Mengenermittlung ein. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Flächen: Ausbauflächen Die Ausbauflächen werden als Ganzes für den gesamten Raum definiert. Sie müssen auf allen Raumseiten die gleiche Höhe aufweisen. Die Ausbauflächen werden entweder sofort bei der Raumdefinition mit Raum (Flyout Räume) in der Registerkarte Ausbau festgelegt, oder nachträglich mit Ausbauflächen (Flyout Räume). Ausbauflächen werden nicht von der Standardbeschriftung des Raums erfasst. Individuelle Sonderflächen Sonderflächen treten nicht auf allen Seiten des Raumes auf, sondern werden eigens definiert, wie z.b. ein Fliesenspiegel in bestimmter Höhe, der sich nicht an allen Raumseiten befindet. Dazu verwendet man die Funktionen Seitenfläche, Bodenfläche, Deckenfläche bzw. Leiste (Menü Erzeugen Architektur Räume, Flächen, Mengen). Sonderflächen haben Priorität vor Ausbauflächen (die Ausbauflächen werden von den Sonderflächen ausgestanzt) und erhalten eine eigene Beschriftung. In der nächsten Aufgabe werden Sie mit Raum einen Raum gleich bei der Eingabe mit Ausbauflächen versehen und so für eine Wohnflächenberechnung mit lichten Raummaßen vorbereiten. In Aufgabe 2 geben Sie dann mit Seitenfläche einen Fliesenspiegel an zwei Küchenwänden ein.

197 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 191 Aufgabe 1: Räume und Ausbau eingeben Räume festlegen und beschriften 1 Klicken Sie auf Raum (Flyout Räume). 2 Klicken Sie auf Eigenschaften. 3 In der Registerkarte Raum geben Sie Bezeichnung und Funktion des Raumes ein. Unter Texte können Sie fünf freie Texte eingeben, nach denen in der Wohnflächenberechnung Zwischensummen berechnet werden können.

198 192 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Tipp: In der Spalte Bedingung können Sie einer Schicht bzw. einem Belag eine Bedingung zuweisen. Abhängig von dieser Bedingung wird die Schicht dann ausgewertet oder nicht. Wenn eine Bedingung vergeben ist, wird dies in der Spalte mit ** gekennzeichnet. Detaillierte Ausführungen dazu finden Sie in der Online- Hilfe unter Ausbauflächen mit Bedingung. 4 In der Registerkarte Ausbau geben Sie den Flächenaufbau für Boden, Decke und Wände ein. Diese Definition gilt für den gesamten Raum. Hinweis: Einzelflächen, z.b. Fliesenspiegel, werden mit den entsprechenden Funktionen Seitenfläche, Bodenfläche und Deckenfläche (Menü Erzeugen Architektur Räume, Flächen, Mengen) definiert.

199 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 193 Tipp: Nutzen Sie die Definition von Standards mit. Sie können sowohl die Flächendefinition für den gesamten Raum als auch für einzelne Flächen speichern. Das spart besonders bei großen Projekten Arbeitszeit und sichert die Qualität, weil alle Bearbeiter auf die gleichen Vorgaben zugreifen können. 5 In der Registerkarte DIN277, Wohnfl. stellen Sie die Flächenart für Wohnflächenberechnung ein. Die Diele gehört zur Wohnfläche; stellen Sie deshalb im Bereich Wohnflächen-Attribute bei Art der Grundfläche auf WO (Wohnraum). 6 Wechseln Sie wieder in die Registerkarte Raum, klicken Sie auf Höhe und stellen Sie die Parameter ein. Die Lage der Unterkante ist abhängig von der weiteren Projektbearbeitung. Da die Wohnflächenberechnung nach WoFlV mit lichten Fertigmaßen arbeitet und diese über die Registerkarte

200 194 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Ausbauflächen des Raumes definiert werden, liegt die Unterkante auf OK RD (das ist hier die Standardebene). 7 Geben Sie den Raumumriss mit Hilfe der Allgemeinen Polygonzugeingabe ein. Rechteckige Grundrissformen können über zwei Diagonalpunkte eingegeben werden. Beenden Sie die Eingabe mit ESC. 2. Polygonpunkt 1. Polygonpunkt Im nächsten Schritt wird der Raum beschriftet. Allplan 2006 bietet drei Möglichkeiten zur Raumbeschriftung, die sog. Objektbeschriftung, die Beschriftung mit Variablen Textbildern und die einfache Standardbeschriftung. Die Standardbeschriftung soll hier angewendet werden. 8 Bestimmen Sie den Inhalt des Textblockes für die Raumbeschriftung.

201 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 195 Texte wie z.b. Bezeichnung oder Funktion werden durch Anklicken eingeschaltet und mit markiert. Durch nochmaliges Anklicken wird die Ausgabe ausgeschaltet. Für die Zahlenangaben können Sie die Anzahl der Nachkommastellen festlegen. Klicken Sie dazu in das jeweils nebenstehende Feld. Bis zu drei Nachkommastellen sind möglich. Tipp: Mit Umschalter können Sie weiterschalten zur Objektbeschriftung und zur Beschriftung mit Variablen Textbildern. Wenn Sie auf Umschalter Parametereinstellung/Eingabe klicken, dann können Sie die Textparameter für den Textblock ändern. 9 Nutzen Sie die Hilfen in der Dynamischen Symbolleiste, um die Textrichtung zu bestimmen. 10 Der Text hängt als Vorschau am Fadenkreuz. Klicken Sie in den Raum, um den Text abzusetzen. 11 Legen Sie weitere Räume fest; achten Sie dabei besonders auf passende Ausbauflächen. Beenden Sie die Raumerzeugung mit ESC.

202 196 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Exkurs: Alternative Beschriftungstypen Neben der Standardbeschriftung stehen Ihnen die Objektbeschriftung und die Beschriftung mit Variablen Textbildern zur Verfügung. Der zuletzt verwendete Beschriftungstyp wird gemerkt und bei der nächsten Beschriftung wieder angeboten. Alternative Beschriftungstypen verwenden 1 Als Raumbeschriftung wird zunächst die Standardbeschriftung geöffnet. 2 Klicken Sie einmal auf Umschalter und schalten Sie um zur Objektbeschriftung. Diese bietet die meisten Möglichkeiten. Wenn Sie in das Eingabefeld unter Attribute klicken, dann können Sie die Beschriftung aus allen dem Bauteil zugewiesenen Attributen zusammenstellen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen des gewünschten Attributs, um dieses in die Beschriftung aufzunehmen.

203 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 197 Um die Reihenfolge des Attributs in der Beschriftung zu ändern, markieren Sie die Attributbezeichnung und verwenden die Pfeilschaltflächen unten im Rahmen des Dialogfeldes um das Attribut an die gewünschte Stellen in der Beschriftung zu bewegen. Markiertes Attribut wird ganz nach oben verschoben Markiertes Attribut wird ganz nach unten verschoben Markiertes Attribut wird eine Zeile nach oben verschoben Markiertes Attribut wird eine Zeile nach unten verschoben

204 198 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition 3 Durch einen weiteren Klick auf Umschalter schalten Sie um zur Beschriftung mit Variablen Textbildern; diese müssen zuvor über Variables Textbild (Flyout Räume) definiert werden. 4 Bestätigen Sie mit OK, klicken Sie links auf Umschalter und schalten Sie wieder zurück auf die Standard-Beschriftung.

205 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 199 Aufgabe 2: Fliesenspiegel als individuelle Sonderseitenfläche Fliesenspiegel an zwei Wänden in der Küche, 80 cm hoch Wandflächen, Materialien zuordnen 1 Klicken Sie auf Seitenfläche (Menü Erzeugen Architektur Räume, Flächen, Mengen). 2 Klicken Sie auf Eigenschaften. 3 Klicken Sie auf Höhe, und stellen Sie die obere und untere Begrenzung des Fliesenspiegels ein.

206 200 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition 4 Geben Sie Material, Dicke und andere Parameter für die einzelnen Schichten der Seitenfläche ein und bestätigen Sie.

207 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Geben Sie Anfangs- und Endpunkt der Seitenfläche im Grundriss über Polygonpunkte ein. 2. Polygonpunkt 1. Polygonpunkt Das System berechnet die Seitenfläche direkt auf die Rohbaufläche, ohne Berücksichtigung von evtl. mit Ausbauflächen (Flyout Räume) oder Raum (Flyout Räume) allgemein vergebener Seitenflächen. Auf diese Weise können Flächen teilweise völlig neu definiert werden. 6 Bestimmen Sie Art und Inhalt der Bauteilbeschriftung (analog zur Raumbeschriftung), setzen Sie den Text am Bauteil ab und beenden Sie mit ESC, oder legen Sie weitere Flächen fest.

208 202 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Aufgabe 3: Wohnflächenberechnung nach WoFlV Wohnflächen berechnen heißt, alle Flächen in einer Liste aufzuführen. Voraussetzung für die Wohnflächenberechnung sind definierte Räume mit Ausbau- und Sonderflächen, die sich auf dem aktiven Dokument befinden. Allplan 2006 bietet dazu verschiedene Listenarten an. Die Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche (WoFlV) ist zum in Kraft getreten. Im Gegensatz zur vorher gültigen Wohnflächenberechnung nach II. Berechnungsverordnung müssen lichte Fertigmaße für die Berechnung verwendet werden; ein pauschaler Putzabzug ist nicht mehr zulässig. Mit Hilfe der Ausbauflächen, die Sie für jeden Raum definiert haben, können Sie problemlos die Wohnflächen nach der neuen WoFlV berechnen. Allplan 2006 bietet verschiedene Listenarten für eine Wohnflächenberechnung an. In jeder Liste haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Zur Berechnung nach der neuen WoFlV verwenden Sie die exakten Fertigmaße, die sich aus den Ausbauflächen und/oder Seiten-, Boden und Deckenflächen ergeben (Berechnungsmethode Fertigmaß) Wegen der Überleitungsvorschrift ( 5 der WoFlV) stehen Ihnen auch weiterhin die Möglichkeiten zur Wohnflächenberechnung nach II. Berechnungsverordnung zur Verfügung: Pauschaler Abzug für Putz und Belag (Berechnungsmethode Rohbaumaß mit Eingabe Putzabzug in % von Gesamtfläche) Reine Rohbaufläche (Berechnungsmethode Rohbaumaß)

209 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 203 Wohnfläche berechnen 1 Aktivieren Sie die Funktion Wohnfläche, DIN277, Bauantrag (Flyout Räume). 2 Wählen Sie im Dialogfenster die gewünschte Liste und die Berechnungsmethode aus.

210 204 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition 3 Unter Wohnflächenberechnung können Sie festlegen, mit welchem Faktor eine Fläche in die Berechnung eingehen soll, in Abhängigkeit von der lichten Raumhöhe. 4 Aktivieren Sie mit der linken Maustaste den Bereich, von dem die Liste erstellt werden soll. Es kann auch mit der Summenfunktion gearbeitet werden. Auch direktes Anklicken eines Raumes ist möglich.

211 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Die ausgewählte Liste mit der Wohnflächenberechnung wird auf dem Bildschirm dargestellt. Gleichzeitig mit der Listenerstellung wird je nach Parametereinstellung der zeichnerische Flächennachweis auf dem Bildschirm kurz eingeblendet oder auf das aktuelle Dokument geschrieben. Der Nachweis kann auf dem Dokument abgesetzt werden oder über Drucker oder Plotter ausgegeben werden. 6 Setzen Sie die Wohnflächenliste auf dem Dokument ab. Alternativ kann die Liste gedruckt, nach Excel übertragen oder als ASCII- Datei gespeichert werden. 7 Beenden Sie die Funktion mit ESC.

212 206 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Aufgabe 4: Mengenermittlung Ausgabe von Standardlisten Das Gebäudemodell kann in allen Architekturmodulen mit der Ausgabeliste (Flyout Modifikation 3D) nach den verschiedenen Kriterien ausgewertet werden. Das Ergebnis erscheint in Form von

213 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 207 Listen. Allplan 2006 bietet eine große Anzahl fertiger Standardlisten an, die dateiweise nach Themen sortiert sind. So kann auch das Raumbuch oder die Mengenermittlung ausgegeben werden. Die Ausgabeliste der Boden-, Seiten- und Deckenflächen ist nicht in allen Punkten VOB-gerecht. Das System erkennt, ob Öffnungen größer oder kleiner als 2.50 m² sind, d.h. ob sie abgezogen werden müssen oder nicht. Dabei werden Leibungen, die laut VOB wieder dazugerechnet werden müssen, nur berücksichtigt, wenn sie bei der Fenstererstellung angegeben wurden. Tipp: In der Online-Hilfe zu Allplan 2006 finden Sie unter dem Stichwort Verfügbare Listen, Überblick alle in Allplan enthaltenen Architekturlisten nach Listendatei geordnet, mit aufrufender Funktion, Voraussetzungen, Bezeichnungen und Hinweisen zur Anwendung. Listenausgabe im Überblick Dokument aktivieren, das ausgewertet werden soll. Voraussetzung für die Auswertung ist, dass die gesuchten Kriterien im Dokument vorhanden sind. Auf Ausgabeliste (Flyout Modifikation 3D) klicken und Liste auswählen. Damit werden Kriterien definiert, nach denen im Dokument gesucht wird. Optional: Mit Suchen (Eingabeoptionen) zusätzliche Filterkriterien eingeben. Bereich angeben, der ausgewertet werden soll (ganzes Dokument oder Teilbereiche). Liste drucken, oder auf dem Dokument absetzen, oder als ASCII- bzw. Excel-Datei speichern.

214 208 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition Standardliste ausgeben 1 Klicken Sie auf Ausgabeliste (Flyout Modifikation 3D). 2 Wählen Sie im Dialogfenster die Datei und die Liste aus. 3 Aktivieren Sie mit der linken Maustaste den Bereich, von dem die Liste erstellt werden soll. Es kann auch mit der Summenfunktion (Symbolleiste Filter-Assistent) gearbeitet werden. Auch direktes Anklicken eines Raumes ist möglich. Zusätzlich kann mit Suchen (Eingabeoptionen) nach bestimmten Auswahlkriterien gefiltert werden. Die ausgewählte Liste wird auf dem Bildschirm dargestellt.

215 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 209 Am oberen Rand der Liste wird die Anzahl der Seiten angezeigt, rechts oben die dargestellte Listenseite. Es kann vor- oder zurückgeblättert werden. Durch Klicken in die Spalten ZEICHNUNG und ERSTELLER können Sie Bezeichnungen einfügen. Nach Klicken auf und Absetzen der Liste auf dem Dokument können Sie diese über die Textfunktionen ändern.

216 210 Übung 7: Räume, Wohnflächen, Mengen Allplan 2006 Edition 4 Die Liste kann auf verschiedene Weisen ausgegeben werden: Hier können Sie in der angezeigten Liste den Bereich unterhalb des Cursors zoomen. Dies ist nur unter Windows XP verfügbar und wenn in der Systemsteuerung die Anzeige auf Windows XP-Stil eingestellt ist. Hier rufen Sie die Optionen Listenausgabe auf: Farbe zeigt Stift Dicke Linie Alle Elemente mit Farbe 1 Texte in Abhängigkeit von der Schrifthöhe mit festem Stift darstellen Ausdruck blattfüllend Ausführliche Beschreibungen zu den Optionen Listenausgabe finden Sie in der Online-Hilfe. Hier kopieren Sie die Liste in die Zwischenablage (als Textdatei mit Tabulatoren). Von dort können Sie die Liste in andere Windows-Anwendungen einfügen. Excel Hier speichern Sie die Liste als Excel-Datei (.xls). Hier setzen Sie die Liste im Dokument ab. Hier drucken Sie die Liste aus. Text-Format Hier speichern Sie die Liste als Textdatei (.txt). Schließen Hier beenden Sie die Anzeige der Liste.

217 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 211 Übung 8: Treppe Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition Architektur durchgeführt werden. Mit dem Treppenmodul von Allplan 2006 können sowohl Standardtreppen als auch freie Treppenformen im Raum konstruiert werden. Ebenso wie der Treppengrundriss sind die einzelnen Bauteile - Stufe, Wange, Handlauf usw.- frei definierbar. Wenn Sie das Treppenmodul effektiv nutzen wollen, sollten Sie auch mit den anderen Treppenformen experimentieren, beginnend mit der geraden Treppe. Beispiel: Halbgewendelte Treppe, Stockwerkshöhe 2.98 m Unterbau Beton, Belag Granit 3 cm

218 212 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition Jede Treppe wird nach dem gleichen Prinzip erstellt. Die Konstruktion kann jederzeit mit Treppe modifizieren (Flyout Treppen) wieder geändert werden. Treppenkonstruktion im Überblick Treppengrundform auswählen. Treppenumriss festlegen. Damit ist die Lauflänge ab Antritt festgelegt. Höhen definieren und Lauflinie positionieren. Der Computer erzeugt eine Basistreppe, die durch Modifikation der Parameter gestaltet werden kann. Gegebenenfalls Geometrieparameter modifizieren, z.b. Anzahl der Stufen, Position der letzten Stufe, Stufenwinkel u.a. Damit ist die Grundkonstruktion der Treppe beendet. Es werden nur die Trittstufen dargestellt. Bauteilparameter einstellen (optional), wie z.b. Handlauf und Unterbau. Treppe fixieren und beschriften. Die Eingabe des Treppenumrisses hängt dabei von der vorher definierten Treppengrundform ab. So wird z.b. bei einer geraden Treppe der Polygonzug nach vier Umrisspunkten vom Programm beendet. Der Umriss einer Wendeltreppe wird mit zwei Bogenradien definiert, und die freie Treppenform kann aus beliebig angeordneten Punkten und Formen - von der geraden Linie bis zum Spline zusammengesetzt sein.

219 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 213 Aufgabe 1: Treppengeometrie Basistreppe erzeugen 1 Zeichnen Sie den Treppengrundriss und die Lauflinie als Hilfskonstruktion. 2 Klicken Sie auf Treppe mit beliebigem Grundriss (Flyout Treppen). 3 Klicken Sie die Polygonpunkte des Treppenumrisses nacheinander an /

220 214 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition 4 Geben Sie die Stützpunkte der Lauflinie (ab Antritt!) ein, und beenden Sie die Eingabe mit ESC Überprüfen Sie die Werte für Anfangs- und Deltawinkel sowie den Radius für die Laufausrundung. 6 Klicken Sie auf Höhe, und legen Sie die Antritts- und Austrittshöhe fest. Geben Sie hier die absoluten Koten ein. Aktivieren Sie die Option Stufenanzahl automatisch nach der Schrittmaßregel.

221 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Bestätigen Sie die Höheneinstellung mit OK. Die Basistreppe wird erzeugt und Möglichkeiten zur Änderung angeboten. In der Mehrfensterdarstellung können Sie in Perspektive und Ansicht die Lage der Treppe kontrollieren und die Wirkung von Parameteränderungen beobachten. Bei jeder Änderung der Treppenparameter wird die Treppe neu berechnet. Sie werden gewarnt, wenn z.b. Auftritt und Lauflänge nicht zusammenpassen. Treppensymbole Große Pfeile an den Stufen symbolisieren einen Höhenunterschied zwischen den Bauteilen. Kleine Pfeile an einer kurzen Linie zeigen an, dass zwei Bauteile (Stufen oder Podeste) auf einer Höhe liegen.

222 216 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition Treppengeometrie modifizieren 1 In der Dialog-Symbolleiste werden nun neue Funktionen zur Modifikation der Treppengeometrie eingeblendet. Ein eingestellter Parameter kann bei Bedarf wieder freigeschaltet werden: Parameter anklicken und in der Dynamischen Symbolleiste auf Frei klicken. Höhe oben = Antritthöhe Höhe unten = Austritthöhe Bezeichnung = Bezeichnung der Treppe Steigung = Steigung Auftritt = Auftritttiefe 2S+A = Schrittmaßregel Stufenanzahl = Anzahl der Stufen (inkl. Podeste) Letzte Stufe = Höhe der letzten Stufe Verziehung = Verziehungsmethoden Podest+ = Podest + Steigung (= breite Stufe) einfügen Podest = Podest einfügen, entfernen StkLaufPkt = Stufenkante durch Laufpunkt Wnkl = Stufenwinkel festlegen und fixieren Winkel frei = Stufenwinkel freigeben Bogen = Radius der Laufausrundung Segment = Segmentlänge Laufausrundung Laufpunkt = Stützpunkt der Lauflinie versetzen Umrisspunkt = Umrisspunkt versetzen = Umschalter zur Definition der Treppenbauteile Schließen = Treppenkonstruktion abschließen

223 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Ändern Sie den Drehwinkel der Stufen, indem Sie auf die Stufe klicken und den Winkel über Tastatur eingeben oder grafisch bestimmen. 3 Bestätigen Sie die Einstellungen mit Schließen. Beantworten Sie die anschließende Frage mit Ja. Die Treppe wird jetzt nur durch die Trittstufen dargestellt. 4 Bestimmen Sie den Inhalt des Textblocks für die Beschriftung der Treppe in der Dialog-Symbolleiste. 5 Setzen Sie den Text an der Treppe ab.

224 218 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition Aufgabe 2: Treppenbauteile Sie haben nun die Möglichkeit, Treppenbauteile detailliert zu beschreiben. Die gewünschten Bauteile werden in einer Übersicht ausgewählt und ihre Darstellung (Registerkarte Format, 2D: Stift, Strich, Farbe/Layer; Registerkarte Geometrie, 3D: Strich 3D, Schraffur, Oberfläche, Material) wird festgelegt. Im Dialogfeld Treppenbauteile können für jedes Bauteil die entsprechenden Festlegungen getroffen werden. SETZSTUFE UNTERSCHNITT TRITTSTUFE UNTERBAU INNENWANGE AUSSENWANGE Grundrisspolygon

225 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 219 Treppenbauteil-Parameter definieren 1 Klicken Sie auf Treppe modifizieren, und aktivieren Sie die Treppe durch einen Klick auf die Lauflinie. 2 Klicken Sie auf Treppenbauteile und Eigenschaften. 3 Wählen Sie in der Registerkarte Format, 2D die Treppenbauteile aus, die im Grundriss und in den Projektionen dargestellt werden sollen. Sie können hier die Darstellung für die ausgewählten Bauteile ändern sowie jedem Bauteil einen eigenen Layer zuweisen. 4 Öffnen Sie die Registerkarte Geometrie, 3D. Auch hier können Sie die darzustellenden Treppenbauteile

226 220 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition auswählen. Sie rufen die Dialogfelder (Formulare) auf, in welchen Sie die Geometrie der Treppenbauteile und deren Abmessungen eingeben, bestimmen die Darstellung der Treppe in Projektionen, Schnitt und Animation und weisen den einzelnen Bauteilen Materialien für die Auswertung zu. 5 Durch Klick auf die jeweilige Schaltfläche des Treppenbauteils im Bereich Geometrie wird ein Formular mit einer schematischen Darstellung des Bauteils eingeblendet. Klicken Sie auf Trittstufe (mit Unterschnitt). 6 Geben Sie die Stufendicke, den Abstand vom Treppengrundriss sowie die Lage bezüglich der Stufenvorderkante ein.

227 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Bestätigen Sie mit OK. 8 Klicken Sie auf Setzstufe. 9 Geben Sie die Maße und Lage der Setzstufe ein. Mit Einpassen können Sie die Setzstufe in der Höhe zwischen zwei Trittstufen einfügen.

228 222 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition 10 Bestätigen Sie mit OK.

229 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur Klicken Sie auf Unterbau-mittig. 12 Legen Sie die Parameter fest. 13 Bestätigen Sie mit OK. 14 Markieren Sie die Bauteile Trittstufe, Setzstufe und Unterbau Mittig um sie in 3D-Darstellungen anzeigen zu lassen. Schließen Sie das Dialogfeld Treppenbauteile mit OK.

230 224 Übung 8: Treppe Allplan 2006 Edition 15 Klicken Sie im Dialogfeld Treppe Geometrie auf Schließen, um die Treppenkonstruktion zu beenden und bestätigen Sie die nachfolgende Abfrage mit Ja. Die Treppe wird gespeichert, und die Konstruktion ist damit beendet. 16 Zum Abschluss der Konstruktion kann die Treppe noch beschriftet werden. Legen Sie in der Dialog-Symbolleiste die Beschriftungszeilen und die Nachkommastellen fest, und wählen Sie die Lage der Beschriftung in der Dynamischen Symbolleiste. Tipp: Mit Umschalter können Sie weiterschalten zur Objektbeschriftung und den Variablen Textbildern. 17 Wenn Sie möchten, können Sie mit Umschalter Parametereinstellung/Eingabe zu den Textparametern wechseln und diese ändern. 18 Der Text hängt als Vorschau am Fadenkreuz. Klicken Sie neben die Treppe, um diesen abzusetzen.

231 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 225 Aufgabe 3: Grundriss-Schnittdarstellung Grundriss-Schnittdarstellung erzeugen 1 Klicken Sie auf Treppenschnitt (Flyout Treppen). 2 Klicken Sie auf eine Stufenkante der Treppe. 3 Bestimmen Sie die Stricharten des unteren bzw. oberen Teils der Treppe. 4 Klicken Sie auf Anfangs- und Endpunkt der Schnittlinie im Grundriss. Die gewünschte Schnittdarstellung wird erzeugt. 1. Punkt 2. Punkt

232 226 Wände bemaßen Allplan 2006 Edition Wände bemaßen Die Prinzipien der Bemaßung haben Sie bereits im Abschnitt 2D Konstruktion kennen gelernt. Die Funktion Wände bemaßen (Flyout Architektur-Bauteile), die nur auf 3D Architekturelemente angewendet werden kann, erleichtert Ihnen hier die Arbeit erheblich: Die Parameter für Maßzahl und Maßlinien werden wie bei Maßlinie horizontal, Maßlinie vertikal usw. eingestellt. Mit Wände bemaßen können Sie sowohl einzelne Maßlinien als auch ganze Maßblöcke in einem Zug erstellen Statt jeden zu bemaßenden Punkt einzeln anzuklicken (und das für jede Maßkette extra), aktivieren Sie lediglich die zu bemaßenden Wände.

233 Tutorial Übungen 2: 3D Architektur 227 Planzusammenstellung Mit Maßlinienpunkt einfügen und Maßlinienpunkt löschen (beide im Flyout Maßlinie) können die so erzeugten Maßlinien modifiziert werden. Diese Modifikationen bleiben beim automatischen Aktualisieren der Maßlinie erhalten (z.b. nach dem Verschieben von Fenstern in einer Wand). Weitere Informationen zu Wände bemaßen finden Sie in der Hilfe zu Allplan Öffnen Sie die Funktion, und drücken Sie F1. Die Prinzipien der Planzusammenstellung haben Sie bereits im Abschnitt 2D Konstruktion kennen gelernt. Hier gehen Sie analog vor. Bitte beachten Sie folgende Besonderheiten: Installation des Plotters Der Plotter muss im Windows Betriebssystem bereits installiert und lauffähig konfiguriert sein. Planblatt wechseln In der Planbearbeitung wird das zuletzt eingestellte Planblatt angezeigt. Klicken Sie auf Plotter und Seite einrichten (Flyout Plan). Wählen Sie den Plotter aus, und stellen Sie eine passende Planblattgröße (Formular) ein. Neues Formular einrichten Richten Sie bei Bedarf im Windows Betriebssystem ein neues Formular ein. Eine detaillierte Beschreibung dazu finden Sie in der Hilfe zu Allplan 2006, unter dem Thema Zusätzliche Planblattgrößen (Formulare) für Windowstreiber definieren. Planköpfe In der Bibliothek Grundsymbole, die im Lieferumfang von Allplan 2006 enthalten ist, finden Sie eine Auswahl von Planköpfen. Klicken Sie auf Daten aus Katalog lesen (Symbolleiste Standard), klicken Sie auf Dialogfeld Katalog-Auswahl Symbol Grundsymbole Dialogfeld Symbolausgabe Planköpfe, und wählen Sie einen passenden Plankopf aus. Setzen Sie diesen auf dem Plan ab, und modifizieren Sie nach Ihren Wünschen.

234 228 Planzusammenstellung Allplan 2006 Edition Der modifizierte Plankopf kann dann wieder als Symbol gespeichert und weiter verwendet werden. Aus mehreren Dokumenten bestehende Zeichnungen Wenn Sie eine Zeichnung auf mehrere Dokumente verteilt haben und diese deckungs- und koordinatengleich auf dem Plan absetzen möchten, genügt ein Klick in das zuerst abgesetzte Dokument; die anderen Dokumente werden automatisch lagerichtig abgesetzt.

235 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 229 Übungen 3: Modellieren 3D In der folgenden Übungen erhalten Sie eine Einführung in das Modellieren von 3D-Körpern, wie es mit der Allplan Edition 3D möglich ist. Sie konstruieren einen Stuhl, frei nach dem Zig-Zag Stuhl von Gerrit Rietveld. Dabei lernen Sie folgende Funktionen kennen: Wie Sie die Ausgangselemente in 2D konstruieren Wie Sie die 2D-Elemente in 3D-Elemente umwandeln Wie Sie aus einer Kontur und einem Fahrweg automatisch einen 3D-Körper erzeugen Wie Sie einen Quader konstruieren und aus diesem die Aussparung in der Stuhllehne erzeugen Wie Sie den Stuhl in der Animation betrachten und mit Farbe oder Textur versehen

236 230 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Übung: Rietveld Stuhl Die folgende Übung kann mit dem Funktionsumfang der Allplan 2006 Edition 3D durchgeführt werden. Sie zeichnen zunächst das Profil der Stuhlflächen und die Seitenansicht als 2D-Elemente im Grundriss. Diese Elemente werden dann in 3D-Elemente umgewandelt, im Raum gedreht und aus ihnen der Stuhl als Translationskörper erzeugt. Die Aussparung in der Stuhllehne wird zuerst als 3D-Körper (Quader) gezeichnet und schließlich als Aussparung von der Stuhllehne abgezogen. Funktionen: Konstruktionselemente in 3D 3D Elemente drehen Translationskörper Arbeitsebene Quader K1 minus K2, K2 löschen Ziel:

237 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 231 Aufgabe 1: Konstruktion der 2D-Elemente Als Vorbereitung zur Erzeugung der 3D-Elemente konstruieren Sie im Grundriss das Profil und die Seitenansicht des Stuhles mit den 2D-Elementen Rechteck und Linie. Querschnitt und Profil des Stuhls im Grundriss zeichnen 1 Klicken Sie auf Neu (Menü Datei), und öffnen Sie ein neues Dokument. 2 Um das Profil des Stuhles zu konstruieren, klicken Sie auf Rechteck (Flyout Konstruktion). 3 Setzen Sie den Anfangspunkt des Rechtecks auf der Zeichenfläche ab. Tipp: Mit der TAB-Taste springen Sie in das nächste Feld in der Dialogzeile. 4 Geben Sie in der Dialogzeile den Diagonalpunkt des Rechtecks ein: Wählen Sie in der Dialogzeile Deltapunkt.

238 232 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Länge des Rechtecks (mit diesem Wert wird die Stärke der Stuhlflächen definiert): dx = 0.03 Breite des Rechtecks (mit diesem Wert wird die Breite des Stuhls definiert): dy = Klicken Sie auf Linie. Damit wird die Funktion Rechteck automatisch beendet. 6 Setzen Sie den Anfangspunkt der Linie an der rechten unteren Ecke des Rechtecks ab. 7 Wählen Sie in der Dialogzeile Deltapunkt. Geben Sie für dx= ein, um die erste Linie zu konstruieren. Bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. 8 Geben Sie in der Dialogzeile folgende Werte ein. dx = dy = Geben Sie in der Dialogzeile für dx= ein, um die dritte Linie zu konstruieren. Bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. 10 Für die vierte Linie benötigen Sie wieder Deltapunkt. a) Geben Sie in der Dialogzeile folgende Werte ein: dx = 0.05 dy = 0.27 Tipp: Denken Sie daran, das Dokument in regelmäßigen Abständen bzw. nach dem Abschluss wichtiger Arbeitsschritte zu speichern. 11 Drücken Sie zweimal ESC, um die Funktion Linie zu beenden. 12 Klicken Sie auf Speichern (Menü Datei), und speichern Sie das Dokument.

239 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 233 Aufgabe 2: Umwandeln der 2D-Elemente in 3D-Elemente Die gezeichneten Elemente sind 2D-Elemente. Um daraus den Stuhl als 3D-Körper zu erzeugen, müssen sie in 3D-Elemente umgewandelt werden. Dies geschieht im Modul Modellieren 3D. 2D Elemente in 3D Elemente umwandeln 1 Wechseln Sie mit dem CAD-Navigator in das Modul Modellieren 3D. 2 Klicken Sie auf Konstruktionselemente in 3D (Flyout Erzeugen II), um die 2D-Elemente in 3D-Elemente umzuwandeln. Es erscheint folgende Abfrage: 4 Beantworten Sie die Abfrage mit Ja. Dadurch werden die gemeinsam aktivierten Elemente zu einem 3D-Element zusammengefügt, das anschließend gemeinsam angesprochen werden kann. Da Querschnitt und Profil benötigt werden, müssen Sie diese auch einzeln aktivieren. Tipp: Beim Umwandeln von Kreisen, Ellipsen etc. können Sie in der Dialog-Symbolleiste einstellen, mit wie viel Kannten ein Vollkreis angenähert wird. 5 Aktivieren Sie das Stuhlprofil, indem Sie mit der linken Maustaste einen Aktivierungsbereich angeben (siehe folgende Abbildung). 6 Um die Seitenansicht des Stuhls ebenfalls in ein 3D-Element umzuwandeln, geben Sie nochmals einen Aktivierungsbereich mit der linken Maustaste an.

240 234 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Tipp: Dass es sich jetzt um 3D-Elemente handelt, erkennen Sie auch daran, dass sie in der Isometrie und Seitenansicht dargestellt werden. 7 Um sich einen räumlichen Eindruck von den Elementen zu verschaffen, öffnen Sie nun zwei weitere Fenster. 8 Klicken Sie im Menü Fenster zwei Mal auf Neues Fenster, und wählen Sie danach im Menü Fenster die Darstellungsart Nebeneinander. Die drei Fenster werden nun nebeneinander angezeigt. In jedem Fenster werden die Elemente aber noch im Grundriss dargestellt. 9 Klicken Sie nun im Rahmen des linken Fensters auf die Standardprojektion Isometrie von vorne rechts, und im mittleren Fenster auf die Standardprojektion Ansicht von vorne. Falls notwendig, können Sie in jedem der drei Fenster auf Ganzes Bild darstellen klicken. Die Elemente werden jetzt vollständig in Grundriss, Isometrie und Seitenansicht dargestellt. Ihr Bildschirm sollte dann folgendes Aussehen haben:

241 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 235 Diese drei Fenster sollten Sie für die nächsten Übungsschritte beibehalten. 9 Drücken Sie ESC, um die Funktion Konstruktionselemente in 3D zu beenden. 10 Speichern Sie das Dokument. Bisher liegen die 3D-Elemente noch flach am Boden. Im nächsten Übungsschritt drehen Sie die 3D-Elemente im Raum. Im Unterschied zum Drehen in einem 2D-Modul können Sie hier eine beliebige Drehachse definieren (in 2D: hier ist nur die Eingabe eines Drehpunktes möglich). Drehen der 3D Elemente Sie befinden sich noch im Modul Modellieren 3D. 1 Klicken Sie auf 3D Elemente drehen (Flyout Ändern) und klicken Sie die Seitenansicht des Stuhls an.

242 236 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Tipp: Da Sie die 2D-Elemente in ein 3D-Element umgewandelt haben, brauchen Sie jetzt kein Aktivierungsfenster aufzuziehen, um die gesamte Seitenansicht zu aktivieren. Es genügt, wenn Sie das Element an einem Punkt anklicken. Das Element wird in der Aktivierungsfarbe dargestellt. Allplan 2006 fordert Sie nun auf, eine Drehachse einzugeben. 2 Als Drehachse verwenden Sie die untere Linie der Seitenansicht des Stuhls. Klicken Sie zuerst den linken Punkt der Linie an. Die Reihenfolge der Punkteingabe ist wichtig für die nachfolgende Winkeleingabe. 3 Klicken Sie den rechten Punkt der Linie an. Die Drehachse ist damit definiert Tipp: Die positive Richtung des Drehwinkels können Sie mit der Rechte Hand Regel bestimmen: Halten Sie den Daumen der rechten Hand in Richtung der Drehachse. Die Finger zeigen dann die positive Drehrichtung an. 4 Die Seitenansicht soll um 90 Grad nach oben gedreht werden. Geben Sie 90 ein und bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. Im Grundriss wird die Seitenansicht jetzt nur noch als Linie dargestellt (siehe Abbildung unten). 5 Als nächstes drehen Sie das Profil des Stuhles. Klicken Sie es an. 6 Definieren Sie die Drehachse wie in der folgenden Abbildung gezeigt und beachten Sie auch hier die Reihenfolge der Punkteingabe: Klicken Sie zuerst den oberen Punkt an Geben Sie den Drehwinkel ein: 90.

243 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D Klicken Sie in jedem Fenster auf Ganzes Bild darstellen. Ihr Bildschirm sollte dann folgendes Aussehen haben: 9 Drücken Sie ESC, um die Funktion 3D Elemente drehen zu beenden. 10 Speichern Sie das Dokument.

244 238 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Aufgabe 3: Konstruktion der 3D-Elemente Im nächsten Schritt wird der Stuhl als Translationskörper erzeugt. Ein Translationskörper entsteht durch Verschieben einer Kontur entlang eines Fahrwegs. Als Kontur wird das Profil des Stuhles verwendet, als Fahrweg die Seitenansicht. Translationskörper erzeugen Sie befinden sich noch im Modul Modellieren 3D. Die 3 Fenster sind immer noch dargestellt. 1 Klicken Sie auf Translationskörper (Flyout Erzeugen). 2 Um den Fahrweg für den Translationskörper zu bestimmen, klicken Sie in der Isometrie die Seitenansicht des Stuhles an. 3 Um die Kontur für den Translationskörper zu bestimmen, klicken Sie in der Isometrie das Profil des Stuhles an Bei bestimmten Fahrwegen kommt es zu einer Verwindung des Translationskörpers, die vom Programm ausgeglichen werden kann. Für unser Beispiel soll die Verwindung nicht ausgeglichen werden, klicken Sie deshalb im Dialogfenster auf Nein. Der Translationskörper wird erzeugt, der Fahrweg gelöscht.

245 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D Klicken Sie in jedem Fenster auf Ganzes Bild darstellen. Ihr Bildschirm sollte dann folgendes Aussehen haben: 6 Drücken Sie ESC, um die Funktion Translationskörper zu beenden. Zur endgültigen Form des Stuhles fehlt jetzt noch die Aussparung. Diese Aussparung erzeugen Sie zunächst als Quader. Um die exakte Positionierung des Quaders in der schrägen Stuhllehne zu erleichtern, definieren Sie sich vorher eine Arbeitsebene (= benutzerdefiniertes Koordinatensystem), deren x- und y-richtung entlang der Kanten der Stuhllehne verläuft. Dadurch können Sie in dieser Ebene wie im Grundriss konstruieren.

246 240 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Arbeitsebene definieren und 3D-Quader erzeugen Sie befinden sich noch im Modul Modellieren 3D. Es sind noch die drei Fenster mit unterschiedlichen Projektionen eingestellt. 1 Klicken Sie das Fenster an, in dem der Grundriss dargestellt wird (das rechte Fenster), um es zu aktivieren. 2 Um die Eingabe der Arbeitsebene zu erleichtern, lassen Sie sich den Stuhl in einer Isometrie anzeigen. Klicken Sie auf Isometrie von hinten links und anschließend auf Ganzes Bild darstellen. Der Stuhl sollte dann folgendermaßen im rechten Fenster dargestellt sein: 3 Zeigen Sie im Menü Ansicht auf Symbolleisten und klicken Sie auf Spezial.

247 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D Klicken Sie auf Arbeitsebene (Symbolleiste Spezial). 5 Um den Ursprung der Arbeitsebene zu definieren, klicken Sie auf die linke, untere Ecke der Stuhllehne (siehe folgende Abbildung). 5 6 Beantworten Sie die folgende Abfrage mit Nein, da die Ansicht im aktuellen Fenster nicht der gewünschten Arbeitsebene entspricht. Sie werden dann aufgefordert, durch vier Punkte die Lage der Arbeitsebene zu bestimmen. 7 Um die Richtung der x-achse zu definieren, klicken Sie die beiden Endpunkte der unteren Stuhlkante an (siehe folgende Abbildung). Da die positive Richtung der x-achse nach rechts verlaufen soll, klicken Sie zuerst den linken Punkt an. 8 Um die Richtung der y-achse zu definieren, klicken Sie die beiden Endpunkte der linken hinteren Stuhlkante an (siehe folgende Abbildung). Da die positive Richtung der y-achse nach oben verlaufen soll, klicken Sie zuerst den unteren Punkt an.

248 242 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Die z-achse wird im Ursprung senkrecht zur x-y Ebene errichtet. Ihr Bildschirm sollte jetzt folgendes Aussehen haben: Alle relativen Punkteingaben beziehen sich jetzt auf die Achsen der definierten Arbeitsebene: Sie können die Werte für die Konstruktion des Quaders eingeben wie im 2D Grundriss. 9 Um den Quader zu zeichnen, klicken Sie auf Quader (Flyout Erzeugen).

249 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D In der Dynamischen Symbolleiste muss die Einstellung Über die Diagonale eingeben aktiviert sein. Falls nicht, aktivieren Sie diese. Konstruieren Sie ausschließlich im rechten Fenster. 11 Zeigen Sie mit dem Fadenkreuz auf den Punkt links oben, um den Ausgangspunkt für die Konstruktion des Eckpunktes zu definieren. In den beiden anderen Fenstern können Sie ebenfalls sehen, wo der Punkt abgesetzt wurde. 12 Klicken Sie in der Dialogzeile auf Deltapunkt und geben Sie den Abstand des Eckpunkts ein: dx = 0.1 dy = -0.1 Bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. Damit ist der Eckpunkt des Quaders definiert. 4 Geben Sie in der Dialogzeile den Diagonalpunkt der Aussparung ein: Wählen Sie in der Dialogzeile Deltapunkt.

250 244 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Länge der Aussparung: dx = 0.17 Breite der Aussparung: dy = 0.05 Als Ausdehnung des Quaders in z-richtung geben Sie einen Wert ein, der höher ist als die Stärke der Stuhllehne: dy = Bestätigen Sie mit der EINGABETASTE. Der Quader wird gezeichnet. 16 Klicken Sie auf Grundriss, um wieder zur normalen Arbeitsebene zurückzukehren. Ihr Bildschirm sollte folgendes Aussehen haben: 17 Drücken Sie ESC, um die Funktion Quader zu beenden. 18 Speichern Sie das Dokument.

251 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 245 Aufgabe 4: Körper von Körper abziehen Im letzten Schritt wird der zuvor konstruierte Quader vom 3D- Element Stuhl abgezogen, der Quader wird dabei gelöscht. Aussparung erzeugen Sie befinden sich noch im Modul Modellieren 3D. 1 Klicken Sie auf K1 minus K2, K2 löschen (Flyout Erzeugen II), um die Aussparung in der Stuhllehne zu erzeugen und gleichzeitig den Quader zu löschen. 2 Körper 1: Klicken Sie den Stuhl an. Das ist der Körper, in den die Aussparung eingefügt werden soll. 3 Körper 2: Klicken Sie den Quader an. Das ist der Körper, der vom Körper 1 abgezogen werden soll. 3 2 Der Stuhl mit Aussparung wird jetzt erzeugt und sollte folgendermaßen aussehen.

252 246 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition 4 Speichern Sie das Dokument. Aufgabe 5: Entwurfskontrolle, Farbe und Textur Entwurfskontrolle Sie befinden sich noch im Modul Modellieren 3D. 1 Drücken Sie die F4-Taste. Ein Animationsfenster wird geöffnet, und der Stuhl wird dargestellt. Die Farbe richtet sich nach der Farbe, mit der Sie den 3D-Körper gezeichnet haben (bei Farbe schwarz wird der Stuhl in weiß dargestellt). 2 Halten Sie nun eine der Maustasten gedrückt, und bewegen Sie die Maus: Damit bewegen Sie sich im voreingestellten Kugelmodus in und um diese virtuelle Realität. Wenn Sie gleichzeitig die STRG-Taste und die linke oder rechte Maustaste gedrückt halten, bewegen Sie sich im Kameramodus.

253 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D 247 Maustaste Kugelmodus Kameramodus (STRG+Maustaste) linke Maustaste: Kamera um das Objekt auf einer gedachten Kugeloberfläche drehen Cursorform: Kameraschwenk, Drehung um den Beobachter, um den Augpunkt. Wenn das Gebäude aus dem Fenster verschwindet, holen Sie es mit einem Doppelklick der mittleren Maustaste zurück. Cursorform: mittlere Maustaste: Kamera seitlich, nach oben und oder unten bewegen (lineare Kamerabewegung) Cursorform: Tipp: Mit STRG+mittlerer Maustaste können Sie einen Ausschnitt im Animationsfenster festlegen. rechte Maustaste: Kamera auf das Objekt zu bewegen oder vom Objekt entfernen Kamera auf das Objekt zu bewegen oder vom Objekt entfernen Cursorform: Cursorform: 3 Probieren Sie nun die verschiedenen Bewegungsmodi, und üben Sie ein bisschen. 4 Ist weiß zu langweilig? Wie wär s mit rot? Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Animationsfenster (nicht auf den Stuhl), und dann im Kontextmenü auf Oberflächeneinstellungen. Hier können Sie jeder Elementfarbe eine andere Farbe oder Animationsoberfläche zuweisen. Dies gilt für alle Elemente, die mit dieser Farbe gezeichnet wurden. So lassen sich schnell Farben für gleichartige Elemente vergeben. 5 Markieren Sie die Farbe, mit der Sie den Stuhl gezeichnet haben, und klicken Sie auf Ändern. Im Dialogfeld Oberflächeneinstellungen für Farbe 1 klicken Sie auf Körperfarbe, und wählen Sie in der Palette die gewünschte Farbe aus.

254 248 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition 6 Bestätigen Sie die Dialogfelder mit OK. Der Stuhl wird in der gewählten Farbe dargestellt.

255 Tutorial Übungen 3: Modellieren 3D Oder soll der Stuhl mit Holzmaserung dargestellt werden? Klicken Sie im Animationsfenster mit der rechten Maustaste direkt auf den Stuhl, und dann im Kontextmenü auf Eigenschaften Freie Oberfläche.. Freie Oberflächen gehören zu dem individuellen Element, dem sie zugewiesen wurden; sie haben höhere Priorität als die Oberflächen, die der Elementfarbe zugewiesen wurden. 8 Stellen Sie die Freie Oberfläche ungefähr so wie in der folgenden Abbildung ein, bestätigen Sie mit OK, und speichern Sie die Oberfläche unter einem neuen Namen (z.b. holz_stuhl.sfs) ab.

256 250 Übung: Rietveld Stuhl Allplan 2006 Edition Der Stuhl im Animationsfenster könnte nun so aussehen:

257 Tutorial Anhang 251 Anhang Funktionen im Überblick Fenstertechnik In den Übungen wird laufend auf Flyouts und die darin enthaltenen Symbole Bezug genommen. Um die vielen Bezeichnungen während der Arbeit an den Übungen besser zuzuordnen, können Sie sich diese Seiten z.b. kopieren und an den Bildschirm heften. Ganzes Bild darstellen Ausschnitt festlegen Bild verschieben Bild neu aufbauen Bild verkleinern Bild vergrößern Bildausschnitt nach links (... rechts, oben, unten) Projektionseinstellung Bewegungsmodus Vorherige Ansicht Nachfolgende Ansicht Bildausschnitt speichern, laden Immer im Vordergrund (an) Immer im Vordergrund (aus) Grundriss Isometrie von hinten/links Ansicht von hinten Isometrie von hinten/rechts Verdeckt-Berechnung ein/aus Schnittdarstellung Fensterinhalt in die Zwischenablage kopieren Ansicht von links Ansicht von rechts Isometrie von vorne/links Ansicht von vorne Isometrie von vorne/rechts

258 252 Funktionen im Überblick Allplan 2006 Edition Dialogfeld Höhe Mit diesen Symbolen legen Sie fest, wie sich das Bauteil, das Sie gerade zeichnen z.b. Wand, Öffnung, zu den Ebenen verhält. OK-Bezug zur unteren Ebene OK-Bezug zur oberen Ebene UK-Bezug zur unteren Ebene UK-Bezug zur oberen Ebene Absolute Höhe OK Absolute Höhe UK Bezug zur OK (Bauteil o. Ebene) Bezug zur UK (Bauteil o. Ebene) Absolute Bauteilhöhe Abstand senkrecht Abstand lotrecht zur Ebene Bauteilanschluss Bauteilkante außen an Ebene Bauteilkante über Ebene Maximale Bauteilhöhe bei Kote Hier stellen Sie ein, mit welchem Abstand die Oberkante des Bauteils an die untere/obere Ebene gebunden wird. Hier stellen Sie ein, mit welchem Abstand die Unterkante des Bauteils an die untere/obere Ebene gebunden wird. Hier stellen Sie ein, dass die Ober- bzw. Unterkante des Bauteils mit einer absoluten Höhenkote definiert wird. Hier stellen Sie ein, dass die Ober- bzw. Unterkante des Bauteils auf eine andere obere/untere Kante Bezug nimmt. Wenn Sie eine dieser Optionen wählen, müssen Sie sofort die Bezugs-Kante anklicken. Hier geben Sie direkt die Bauteilhöhe an. Mit diesem Wechselschalter stellen Sie ein, ob sich ein eingegebener Abstand senkrecht oder lotrecht zur Ebene auswirken soll. Hier stellen Sie ein, dass ein Bauteil sich mit seinem oberen Abschluss komplett an die obere Ebene anpasst. Hier stellen Sie ein, dass ein Bauteil sich mit seiner oberen Außenkante an der oberen Ebene orientiert. Hier stellen Sie ein, dass ein Bauteil mit dem angegeben Maß die obere Ebene durchstößt. Wenn die Oberkante des Bauteils an die obere Ebene gebunden wird, stellen Sie hier ein, dass sich das Bauteil nur bis zu einer bestimmten Höhe anpasst und dann waagrecht verläuft.

259 Tutorial Anhang 253 Die wichtigsten Flyout-Symbolleisten Symbolleiste Basisfunktionen Flyout Konstruktion Flyout Text Flyout Maßlinie Flyout Plan Flyout Bearbeiten CAD-Navigator Basisfunktionen (immer vorhanden) Symbolleiste Filter-Assistent Übernahme Flyout Format-Filter Flyout Allgemeine Element-Filter Flyout Architektur-Filter Flyout Ingenieurbau-Filter Flyout Erzeugen Flyout Erzeugen II Flyout Ändern Modulspezifische Funktionen Flyout Selektions-Hilfen Flyout Aktivierungsbereich Summenfunktion Symbolleiste Architektur Flyout Dächer und Ebenen Flyout Architektur-Bauteile Flyout Architektur-Öffnungen Flyout Räume Flyout Treppen Flyout Modifikation 3D

260 254 Allplan 2006 Edition

261 Tutorial Index 255 Index 3 3D Drehen 235 K1 minus K2, K2 löschen 230 Konstruktionselemente in 3D 230, 233 Quader 240 Translationskörper 230, 238 3D Aktualisieren 164 3D Elemente drehen 230 A Abstand paralleler Linien modifizieren 154 Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren 125, 164 Allgemeines Kontextmenü aufrufen 19 Allplan 2006 starten 27 Animation 246 Animationsfenster 246 Blick auf Modell 246 Freie Oberfläche 249 Kamera 246 Kugelmodus 246 Oberflächen(farben) definieren 247 Öffnen 246 Ansichten 187 Ar-Bauteileigenschaften modifizieren 125 Arbeiten mit Allplan Edition Assistent 12 Datenstruktur 8 Modifizieren 19, 21 Arbeitsebene 230, 241 Architektur Symbolleiste 253 Architekturfilter 132 Architektur-Optionen 72 Elementwechselwirkung 136 Verschneidung 136 Assistent 12 Assistent erzeugen 10, 17 einblenden 19 Elemente erzeugen 12 laden 18 Überblick Kontextmenüs 13 Ausbau Sonderseitenflächen (z.b. Fliesenspiegel) 190 Ausbauflächen 190 Ausdehnung einschalig 78 Ausgabeliste 207 B Basisfunktionen Symbolleiste 253 Bauteilachse 77 Bauteilhöhen definieren, Übersicht 167 Bauteilhöhen modifizieren 124 benutzerdefiniertes Koordinatensystem Siehe Arbeitsebene Beschriften 172 Bezugspunkt Definition, Übersicht 107 Bildausschnitt speichern, laden 178 Bodenfläche 190 Box (Rechteck) 43 Brüstungshöhe 123 Brüstungshöhen beschriften 122 D Dachebene 159 Dächer 156 Dachgeschoss ohne Dachebenen 144 Dachgeschoss-Grundriss modifizieren 147

262 256 Index Allplan 2006 Edition Dachhaut 162 Dachkonstruktion 156 Dachprojektion vorzeichnen 157 Daten speichern 62 Datenstruktur in Allplan 8 Decke 137, 163 Decke über EG 134 Decke zeichnen 135, 137 Deckenaussparuung 141 Deckenfläche 190 Deckenöffnung 141 Deltapunkt 28 Dokument in z-richtung verschieben 145 mehrere gleichzeitig darstellen 10, 175 Dokument kopieren 144 Dokumente erstellen 10 Drehachse 235 Drehen 235 Drehrichtung 236 Drei-Fensterdarstellung 234 Durchbruch (Decke) 141 E Ebenen, freie 69 Ebenenbezug von Bauteilen 165 Ebenenbezug, allgemein 166 Ebenenbezug, direkt 166 Ebenentechnik 66 Freie Ebenen 69 Standardebenen 67 Elementspezifisches Kontextmenü aufrufen 20 Elementwechselwirkung, Architekturelemente 136 Entwurfskontrolle 246 Erker vergrößern 148 Etage 145 F Fahrweg für Translationskörper 238 Fenster 100, 101 in runde Wand 106 Fensterhöhen modifizieren 131 Fenstermakro, Türmakro 107 Fenstertechnik 95, 251 Filter-Assistent Symbolleiste 253 Fliesenspiegel 199 Formulare definieren 227 Freie Ebenen 69 Freie Oberfläche (Animation) 249 Freie Projektion 176 Funktionen 3D Aktualisieren 164 Abstand paralleler Linien modifizieren 154 Allgemeine Ar-Eigenschaften modifizieren 125 Ar-Bauteileigenschaften modifizieren 125 Ausbauflächen 190 Ausgabeliste 207 Aussparung, Durchbruch in Decke, Platte 141 Beschriften 173 Bodenfläche 190 Brüstungshöhe 123 Dachebene 159 Decke 137, 163 Deckenfläche 190 Deltapunkt 28 Etage 145 Fenster 101 Fenstermakro, Türmakro 107 Freie Projektion 176 Hilfskonstruktion 157 Höhenkote 124 Importieren Kreis 31 Linie 27 Linienbauteil an Linie 127, 150 Linienbauteil an Linienbauteil 149 Linienbauteil teilweise löschen 127, 155 Makro in Öffnung einsetzen 108 Makro modellieren 107 Maßlinie 36 Maßlinienpunkt einfügen 227

263 Tutorial Index 257 Maßlinienpunkt löschen 227 Messen 61 Musterlinie 39 Nach Architekturbauteilen filtern 132 Planbearbeitung 49 Plandokumente plotten 54 Planelement 51 Planrahmen 49 Plotter und Seite einrichten 227 Punkte modifizieren 148 Raum 191 Rechteck 43 Schnittdarstellung 185 Schnittverlauf 183 Schraffur 33 Seitenfläche 190 Standardebenen 70 Stiftdicke 27 Stütze 120 Text horizontal 45 Translationskörper 238 Treppe mit beliebigem Grundriss 213 Treppenschnitt (Treppe) 225 Tür 114 Wand 85 Wand an Linie 150 Wand an Wand 149 Wände bemaßen 226 Wohnfläche, DIN277, Bauantrag 203 G Garage 118 Geschoss anheben 145 Geschossbearbeitung 143 Geschosshöhe ändern 126 Grundrissdarstellung 244 H Hidden 179 Hidden-Line-Berechnung 179 Hilfe aufrufen 7 Hilfskonstruktion 157 Höhe Bezug zu Standardebenen 83 Dialogfeld 252 Parameter eingeben 83 Höhenkote 124 Höhenkoten darstellen 122 I Import vorhandener Daten 57 Importieren Innenraumperspektive 175 Innenwände 93 K K1 minus K2, K2 löschen 230 Konstruktionselemente in 3D 230, 233 Kontextmenü aufrufen 19, 20 Kontur für Translationskörper 238 Kreis 31 Kreis-Wand 89 L Laden (Bildausschnitt) 178 Leibung 98 Linealfunktion 29, 30 Linie 27 Linienbauteil an Linie 127, 150 Linienbauteil an Linienbauteil 149 Linienbauteil teilweise löschen 127, 155 Liste ausgeben 207 Listen Mengenermittlung über 207 Standardliste ausgeben 208 Listenausgabe (Überblick) 207 M Makro Einsetzen 99 Makro in Öffnung einsetzen 108 Makro modellieren Schritt für Schritt 108 Übersicht 107 Maßlinie 36 Maßlinien 36

264 258 Index Allplan 2006 Edition Maßlinienpunkt einfügen 227 Maßlinienpunkt löschen 227 Mehrschalige Wand 92 Mengenermittlung 207 Messen 61 Modifizieren allgemeine Eigenschaften 21 Ar-Bauteileigenschaften 152 Format-Eigenschaften 21 spezielle Eigenschaften 21 über das Kontextmenü 19 Wandachse 152 Musterlinie 39 N Nach Architekturbauteilen filtern 132 NDW-XRef 10, 175 O Oberflächen(farben) definieren (Animation) 247 Öffnungen 98 Onlinehilfe 7 Online-Hilfesystem 3 Optionen Architektur 72 Elementwechselwirkung 136 Verschneidung 136 P Parameter für Außenwände einstellen 81 Perspektive einstellen 176 Plan Drucken 54 Formulare definieren 227 Mehrere Dokumente deckungsgleich absetzen 228 Plotten 54 Voraussetzungen 48 Vorgehensweise 48 Zusammenstellen 49 Planbearbeitung 49 Plandokumente plotten 54 Planelement 51 Plankopf 228 Planrahmen 49 Planzusammenstellung Besonderheiten 227 Plotter und Seite einrichten 227 positive Drehrichtung 236 Priorität 81 Punkte modifizieren 148 Q Quader 230, 240 R Raum 188, 191 Räume 188 Ausbau definieren 192 Parameter eingeben 191 Rechteck (Box) 43 Referenzpunkt 36 Runde Wand 89 S Schnitt 181 Schnitt berechnen und ablegen 185 Schnittdarstellung 185 Schnittführung legen 183 Schnittverlauf 183 Schraffur 33 Seitenfläche 190 Seitenflächen 199 Speichern (Bildausschnitt) 178 Standardebenen 67 einstellen 70 Standardkonfigurationen 22 Architekturkonfiguration 22 Basiskonfiguration 22 Klassisch 22 wechseln 22 Standardliste ausgeben 208 Standardlisten 207 Standardprojektionen 96 Stiftdicke auswählen 27 Stütze 120 Stützen eingeben 119 Symbolleiste Architektur 253 Basisfunktionen 253 Filter-Assistent 253

265 Tutorial Index 259 T Teilwand löschen 155 Text horizontal 45 Translationskörper Verwindung 238 Translationskörper 230, 238 Fahrweg 238 Kontur 238 Treppe 211 Bauteile 218 beliebiger Grundriss 213 Geometrie 213 Konstruktion im Überblick 212 Treppenschnitt 225 Umriss eingeben 213 Treppe mit beliebigem Grundriss 213 Treppenschnitt (Treppe) 225 Tür 114 Türen 114 Ü Überprüfung eingelesener Daten 61 Ursprung der Arbeitsebene 241 V Verdeckt 179 Verdeckt-Berechnung 179 Verwindung eines Translationskörpers 238 Verzeichnisstruktur aufbauen 9 W Wand 85 Abstand paralleler Linien modifizieren 154 Anschluss 82 Ausdehnung 85 Dicke ändern 154 Farbe 83 Formateigenschaften 83 Füllfläche 83 Höhenanbindung 83 Mehrschalig 92 Muster 83 Parameter Abrechnungsart 82 Parameter Dicke 81 Parameter einstellen 81 Parameter Material 81 rund 89 Schraffur 83 Stift 83 Strich 83 teilweise löschen 155 verschieben 148 Wände an Linien anschließen 150 Wände miteinander verbinden 149 Wände verschneiden 150 Wandhöhen modifizieren (OG) 164 Wandstärke ändern 154 Wechselwirkung 82 Wand an Linie 127, 150 Wand an Wand 149 Wand teilweise löschen 127 Wände bemaßen 226 Wandhöhen modifizieren 126 WoFlV 202 Wohnfläche berechnen 203 Höhenfaktoren 204 Liste 203 WoFlV 204 Wohnfläche, DIN277, Bauantrag 203 Wohnflächenberechnung 202 Methoden 202 X x-achse der Arbeitsebene 241 XRef 10, 175 Y y-achse der Arbeitsebene 241 Z Zeichnungsdateien ausgeben 11 Zig-Zag Stuhl 229 Zusätzliche Symbolleisten einblenden 23

266

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