Use-Case-Sammlung. Deliverable E1.2
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- Nikolas Flater
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1 Use-Case-Sammlung Deliverable E1.2 Projekt USecureD Usable Security by Design Förderinitiative Einfach intuitiv Usability für den Mittelstand Förderkennzeichen BMWi-FKZ 01MU14002 Arbeitspaket AP 1.1 Anwendungsbereiche für Usable Security Fälligkeit Autor Hartmut Schmitt (HK Business Solutions), Peter Gorski (TH Köln) Status Final Klassifikation Öffentlich HK Business Solutions GmbH Hartmut Schmitt Mellinweg Sulzbach KMU (Konsortialführer) Technische Hochschule Köln Prof. Dr.-Ing. Luigi Lo Iacono Betzdorfer Straße Köln [email protected] Hochschule (Konsortialpartner)
2 Abstract Im Projekt USecureD werden Musterlösungen und praxistaugliche Werkzeuge entwickelt, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung bzw. bei der Auswahl betrieblicher Anwendungssoftware mit dem Qualitätsmerkmal Usable Security unterstützen. Im Rahmen der methodischen Vorbereitung (Arbeitspaket 1) wurde analysiert, welche typischen Anwendungsbereiche und Anwendungsfälle es im Bereich Usable Security gibt. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden in Form sogenannter Use Cases dokumentiert. Schlagworte betriebliche Anwendungssoftware, Unternehmenssoftware, Use Cases, Anwendungsfälle, IT-Security, Usable Security USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 2 von 42
3 Inhaltsverzeichnis 1 Vorgehensweise... 5 Begriffsbestimmung, Untersuchungsgegenstand... 5 Erstellung der Use-Case-Sammlung... 5 Einsatzbereiche/Module und Teilbereiche... 6 System und Akteure... 6 Identifikation sicherheitsrelevanter Use Cases... 7 Ausarbeitung exemplarischer Use Cases Use-Case-Sammlung... 8 Einkauf und Beschaffung... 8 Lager und Logistik... 9 Produktionsplanung und -steuerung Kommissionierung und Versand Verkauf Preiskalkulation, Angebote Aufträge, Lieferungen, Rechnungen Marketing und Vertrieb Marketing Kampagnen und Opportunity Management Service und Support Projektverwaltung Personalwesen Personalbedarf, -beschaffung und -entwicklung Zeitwirtschaft und Personaldaten, Lohn- und Gehaltsabrechnung Finanzen und Rechnungswesen Finanzbuchhaltung: Stammdaten, Transaktionen Finanzbuchhaltung: Zahlungsverkehr, Umsatzsteuervoranmeldung Finanzbuchhaltung: Auswertungen, Perioden-/Jahresabschluss Anlagenbuchhaltung Kosten- und Leistungsrechnung: Kostenstellen, Budgetierung Kosten- und Leistungsrechnung: Controlling Stammdaten Allgemeine Funktionen Datensätze Belege, Berichte, sonstige Funktionen Administration Use-Case-Beschreibungen (Beispiele) Auftrag erfassen Sammelrechung erstellen Monats-/Quartalsabschluss durchführen USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 3 von 42
4 Benutzer anlegen Benutzerberechtigung ändern Software entwickeln Quellen USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 4 von 42
5 1 Vorgehensweise Begriffsbestimmung, Untersuchungsgegenstand Im ersten Schritt der Analyse wurden die Begriffswelten Unternehmenssoftware und betriebliche Software untersucht. Unternehmenssoftware (Business Software) bezieht sich auf alle Programme, die betriebliche Anwender bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen und diesen dabei helfen, Prozesse in ihrem Unternehmen zu optimieren. [DATEV 2015]. Es kann zwischen folgenden Arten von Unternehmenssoftware unterschieden werden: Betriebswirtschaftliche Anwendungen: Dies sind Softwareanwendungen, die die Geschäftsprozesse in wichtigen betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen der Unternehmen, z. B. Einkauf, Lagerhaltung, Produktion, Vertrieb, Finanzbuchhaltung, Personalwirtschaft und Kostenrechnung, koordinieren bzw. abteilungsübergreifend unterstützen [THOME 2014]. Technische Anwendungen: Dies sind ingenieurtechnisch orientierte Anwendungen, die insbesondere in den technischen Bereichen von Unternehmen eingesetzt werden (sogenannte C-Techniken oder CAx-Softwaresystemen, z. B. CAD-Programme) [WIKIPEDIA 2014]. Management- und Informationssysteme: Hierzu zählen Systeme, die der Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Analyse, Übertragung und Anzeige von Information bzw. Daten dienen und mit denen insbesondere die Lenkungsentscheidungen von Unternehmen unterstützt werden [HS-OWL 2012], beispielsweise Data-Warehouse, Projektplanungssysteme oder Management-Informationssysteme [WI- KIPEDIA 2014]. Anwendungen zur Unterstützung der betrieblichen Abläufe: Dies umfasst Anwendungen, die die bereichsübergreifende Abstimmung von Arbeitsabläufen bzw. die Zusammenarbeit in Gruppen unterstützen (Workflow-Management- bzw. Business-Process-Systeme, Groupware, Dokumentenmanagementsysteme usw.), sowie sämtliche Arten von Bürosoftware (Programme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, Desktopdaten-Datenbanken, Präsentations- und -Programme usw.) [WI- KIPEDIA 2014]. Betriebswirtschaftliche Anwendungen werden von vielen Herstellern zu Produktsuiten zusammengefasst und als Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systeme vermarktet [WINKELMANN 2013]. Diese Anwendungen bilden nach dem Verständnis vieler Nutzer den Kern der Unternehmenssoftware und werden auch oft verallgemeinernd als Unternehmenssoftware bezeichnet [WIKIPEDIA 2014]. Die Abgrenzung zwischen betriebswirtschaftlichen Anwendungen und anderen Arten von Unternehmenssoftware wird dadurch erschwert, dass es in vielen ERP- Systemen und ähnlichen Softwarepaketen eine mehr oder weniger starke Integration bzw. Überlappung gibt. Selbst eine scharfe Trennung betrieblicher Software von Software für den Privatbereich ist nicht möglich, da beispielsweise Büroanwendungen oder Desktop-Datenbanken oft sowohl privat als auch geschäftlich genutzt werden. Im nächsten Schritt wurde daher festgelegt, welche Arten betrieblich genutzter Software bei der Analyse typischer Anwendungsfälle betrachtet werden sollten. ERP-Standardprodukte sind bei mittelständischen Anwenderunternehmen sehr beliebt; sie werden von Nutzergruppen verwendet, die hinsichtlich Vorerfahrung, Security-Expertise und Usability-Anforderungen sehr heterogen sind. Aufgrund der starken Verbreitung dieser Produkte wird es möglich sein, mit den anvisierten Projektergebnissen eine breite Zielgruppe zu adressieren. Der Bereich betriebswirtschaftliche Anwendungen sollte daher den Schwerpunkt der Untersuchung bilden. Technische Anwendungen sind als ingenieurtechnische Expertenwerkzeuge weit weniger verbreitet. Sie wurden daher von der weiteren Betrachtung weitgehend ausgeschlossen. Eine Ausnahme bilden die Tools für Softwareentwickler. Mittelständische Softwarehersteller stehen als Zielgruppe im Fokus des USecureD-Projekts, daher müssen auch typische Werkzeuge, Programmierschnittstellen und Frameworks, mit denen Entwickler in diesen Unternehmen arbeiten, untersucht werden. Bei den Management- und Informationssystemen bzw. bei den Anwendungen zur Unterstützung der betrieblichen Abläufe wurden bei der weiteren Untersuchung jeweils bestimmte Teilbereiche betrachtet. Analysiert wurden Anwendungsbereiche, die einen starken Security-Bezug haben, bzw. Anwendungsbereiche, die für eine Vielzahl von Unternehmen relevant sind (z. B. Projektverwaltung, Controlling). Erstellung der Use-Case-Sammlung Im nächsten Schritt wurden typische Anwendungsfälle betrieblicher Software identifiziert. Hierfür wurde eine Reihe von Softwareanwendungen aus dem Bereich betriebswirtschaftliche Anwendungen untersucht. Hierbei USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 5 von 42
6 kamen verschiedene Techniken der Systemarchäologie zum Einsatz: Bei mehreren ERP-Systemen (Produkte von Sage und myfactory) wurde eine Systemanalyse (Ist-Analyse) durchgeführt. Viele weitere Produkte wurden mittels dokumentbasierter Techniken (Analyse von Marketingbroschüren, Benutzerhandbüchern, Onlinehilfen u. ä.) analysiert. Betrachtet wurden Produkte der ERP-Hersteller mit den größten Marktanteilen (SAP Business One, Microsoft Dynamics NAV, Oracle), kleinere kommerzielle Produkte für die Zielgruppe KMU ([EMBEDDED PROJECTS 2014], [PROALPHA 2015]) sowie Open-Source-Systeme [SALM & NORBERT 2010]). Unterstützend wurden verschiedene Fachbücher [GRONAU 2010], [KINDERMANN TCV 2010] und Studien zum Funktionsumfang bzw. Einsatz von ERP-Systemen ([BILMAJER ET AL. 2015], [KLEES 2011], [RIETHMÜLLER 2012], [SONTOW 2014], [SONTOW ET AL. 2011], [THOME 2014], [TROVARIT 2014]) analysiert. Anschließend wurden die gesammelten Anwendungsfälle in mehreren Expertenworkshops konsolidiert. Hierbei wurden die Anwendungsfälle inhaltlich geclustert (vgl. Kapitel 1.2.1) und es wurden Doubletten sowie Anwendungsfälle mit untergeordneter Relevanz (z. B. zu geringe Häufigkeit des Auftretens) getilgt. Anschließend wurden die Workshopergebnisse strukturiert in Form von Use-Case-Diagrammen [BOOCH ET AL. 1999] dokumentiert, vgl. Kapitel 2. Bei den Tools für Softwareentwickler wurde aufgrund der großen Bandbreite dieser spezialisierten Werkzeuge und ihrer sehr unterschiedlichen Anwendungsbereiche auf eine Ausarbeitung der Use-Case- Diagramme verzichtet. Einsatzbereiche/Module und Teilbereiche Einsatzbereich/Modul Teilbereich Diagramm(e) Warenwirtschaft Einkauf und Beschaffung s. 2.1 Warenwirtschaft Lager und Logistik s. 2.2 Produktion Produktionsplanung und -steuerung s. 2.3 Warenwirtschaft Kommissionierung und Versand s. 2.4 Warenwirtschaft Verkauf s. 2.5 CRM Marketing und Vertrieb s. 2.6 CRM Service und Support s. 2.7 Projektverwaltung Projektverwaltung s. 2.8 Personalwirtschaft Personalwesen s. 2.9 Finanzbuchhaltung/Controlling Finanzen und Rechnungswesen s Warenwirtschaft/Finanzbuchhaltung Stammdaten s ERP-System allgemein allgemeine Funktionen s Administrationsbereich Administration s Tabelle 1: Übersicht der Einsatzbereiche/Module und Teilbereiche System und Akteure Als Bezeichnung für das System in den Use-Case-Diagrammen wurden typische Modulbezeichnungen verwendet, wie sie von Softwareherstellern für die Module ihrer ERP-Systeme verwendet werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die modulare Aufteilung der ERP-Systeme bei den einzelnen Herstellern sehr unterschiedlich ist und dass es zwischen den Modulen bzw. Einsatzbereichen fließende Übergänge gibt. USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 6 von 42
7 Als Bezeichnung für die Akteure in den Use-Case-Diagrammen wurden typische Rollenbezeichnungen verwendet, wie sie in kleinen und mittleren Unternehmen anzutreffen sind: Einkäufer, Lagerist, Produktionsleiter bzw. -mitarbeiter, Auftragsbearbeiter, Vertriebsleiter bzw. -mitarbeiter, Marketingleiter bzw. -mitarbeiter, Service-/ Supportleiter bzw. -mitarbeiter Projektleiter bzw. -mitarbeiter, Personalleiter, Personalbuchhalter, Finanzbuchhalter, Anlagenbuchhalter und Controller. Identifikation sicherheitsrelevanter Use Cases Im nächsten Schritt wurden sämtliche Anwendungsfälle identifiziert, bei denen ein erhöhter Sicherheitsbedarf besteht und die insofern einen besonderen Bezug zum Thema Usable Security haben. Dies gilt insbesondere für Anwendungsfälle, bei denen Fakturaänderungen stattfinden (z. B. wertmäßige Änderung eines Belegs), Anwendungsfälle, bei denen Lagerbewegungen stattfinden (z. B. mengenmäßige Änderung von Waren) und Anwendungsfälle, bei denen das betrachtete System mit einem Drittsystem kommuniziert (Import/Export von Daten usw.). Die entsprechenden Use Cases wurden in den erstellten Use-Case-Diagrammen farblich hervorgehoben (vgl. rote Markierungen in Kapitel 2). Ausarbeitung exemplarischer Use Cases Im letzten Schritt wurden sechs Anwendungsfälle exemplarisch ausgearbeitet (vgl. Kapitel 3). Bei der Auswahl der Beispiel-Use-Cases wurde darauf geachtet, dass diese aus unterschiedlichen Handlungsfeldern stammen und verschiedene Sichten auf das System (Endanwender, Systemadministrator und Entwickler) widerspiegeln. Als Beschreibungsvorlage wurde das im USecureD-Projekt entwickelte Use-Case-Template (Deliverable E 1.1 USecureD-Use-Case-Template) verwendet. Da sowohl Entwicklungsrichtlinien als auch Patterns erst im weiteren Projektverlauf erarbeitet werden, sind die entsprechenden Felder nicht befüllt. Die passenden Entwicklungsrichtlinien und Patterns werden in einer späteren Version dieses Dokuments bei den exemplarischen Use Cases ergänzt. USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 7 von 42
8 2 Use-Case-Sammlung Einkauf und Beschaffung Abbildung 1: Use Cases Einkauf und Beschaffung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 8 von 42
9 Lager und Logistik Abbildung 2: Use Cases Lager und Logistik USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 9 von 42
10 Produktionsplanung und -steuerung Abbildung 3: Use Cases Produktionsplanung und -steuerung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 10 von 42
11 Kommissionierung und Versand Abbildung 4: Use Cases Kommissionierung und Versand USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 11 von 42
12 Verkauf Preiskalkulation, Angebote Abbildung 5: Use Cases Preiskalkulation, Angebote USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 12 von 42
13 Aufträge, Lieferungen, Rechnungen Abbildung 6: Use Cases Aufträge, Lieferungen, Rechnungen USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 13 von 42
14 Marketing und Vertrieb Marketing Abbildung 7: Use Cases Marketing USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 14 von 42
15 Kampagnen und Opportunity Management Abbildung 8: Use Cases Kampagnen und Opportunity Management USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 15 von 42
16 Service und Support Abbildung 9: Use Cases Service und Support USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 16 von 42
17 Projektverwaltung Abbildung 10: Use Cases Projektverwaltung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 17 von 42
18 Personalwesen Personalbedarf, -beschaffung und -entwicklung Abbildung 11: Use Cases Personalbedarf, -beschaffung und -entwicklung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 18 von 42
19 Zeitwirtschaft und Personaldaten, Lohn- und Gehaltsabrechnung Abbildung 12: Use Cases Zeitwirtschaft und Personaldaten, Lohn- und Gehaltsabrechnung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 19 von 42
20 Finanzen und Rechnungswesen Finanzbuchhaltung: Stammdaten, Transaktionen Abbildung 13: Use Cases Finanzbuchhaltung: Stammdaten, Transaktionen USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 20 von 42
21 Finanzbuchhaltung: Zahlungsverkehr, Umsatzsteuervoranmeldung Abbildung 14: Use Cases Finanzbuchhaltung: Zahlungsverkehr, Umsatzsteuervoranmeldung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 21 von 42
22 Finanzbuchhaltung: Auswertungen, Perioden-/Jahresabschluss Abbildung 15: Use Cases Finanzbuchhaltung: Auswertungen, Perioden-/Jahresabschluss USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 22 von 42
23 Anlagenbuchhaltung Abbildung 16: Use Cases Anlagenbuchhaltung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 23 von 42
24 Kosten- und Leistungsrechnung: Kostenstellen, Budgetierung Abbildung 17: Use Cases Kosten- und Leistungsrechnung: Kostenstellen, Budgetierung USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 24 von 42
25 Kosten- und Leistungsrechnung: Controlling Abbildung 18: Use Cases Kosten- und Leistungsrechnung: Controlling USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 25 von 42
26 Stammdaten Abbildung 19: Use Cases Stammdaten USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 26 von 42
27 Allgemeine Funktionen Datensätze Abbildung 20: Use Cases Datensätze USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 27 von 42
28 Belege, Berichte, sonstige Funktionen Abbildung 21: Use Cases Belege, Berichte, sonstige Funktionen USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 28 von 42
29 Administration Abbildung 22: Use Cases Administration USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 29 von 42
30 3 Use-Case-Beschreibungen (Beispiele) Auftrag erfassen ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf Ausnahmen Auftrag erfassen Dieser Use Case beschreibt, wie ein Auftragsbearbeiter in der Warenwirtschaft einen neuen Auftrag erfasst. Auftragsbearbeiter Warenwirtschaft Der Anwender ist an der Warenwirtschaft angemeldet und hat den Teilbereich geöffnet, der der Bearbeitung von Aufträgen, Lieferungen und Rechnungen dient. Anwender: Neue Aufträge können schnell und komfortabel erfasst werden. Geschäftsleitung: Auftragsdaten sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Aufträge, die das Kreditlimit überschreiten, werden vor der Freigabe geprüft. Dem Anwender liegen alle relevanten Auftragsdaten vor. 1. Auftragsbearbeiter öffnet Belegerfassung. 2. System zeigt Belegerfassung an. 3. Auftragsbearbeiter wählt Belegart-Auftrag aus. 4. System zeigt Eingabemaske für Aufträge an. 5. Auftragsbearbeiter gibt Kundennummer/-kürzel bzw. Debitorennummer ein. 6. System lädt Kundendaten. 7. Auftragsbearbeiter hinterlegt Artikeldaten (Artikelnummer, -matchcode oder -name, Menge, Einzelpreis, Gesamtpreis, Rabatt), wählt Zahlungskonditionen und Versandart und speichert Eingaben. 8. System validiert und speichert Eingaben. 6a. Kreditlimit des Kunden ist bereits überschritten. 6a1. System zeigt Warnhinweis, dass Kreditlimit des Kunden überschritten ist. 6a1a. Auftragsbearbeiter bestätigt Meldung / klickt Meldung weg. Gehe zu Schritt 7. 6a1b. Auftragsbearbeiter parkt Auftrag / speichert Auftrag als Entwurf. Der Use Case endet. 6a1c. Auftragsbearbeiter bricht Erfassung des Auftrags ab: System verwirft alle Zwischenspeicherungen und bricht ab. Der Use Case endet. 8a. Kreditlimit des Kunden wird durch neuen Auftrag überschritten. 8a1. System zeigt Warnhinweis, dass Kreditlimit des Kunden überschritten wird. 8a1a. Auftragsbearbeiter bestätigt Meldung / klickt Meldung weg. Gehe zu Schritt 8. 8a1b. Auftragsbearbeiter parkt Auftrag / speichert Auftrag als Entwurf. Der Use Case endet. 8a1c. Auftragsbearbeiter bricht Erfassung des Auftrags ab: System verwirft alle Zwischenspeicherungen und bricht ab. USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 30 von 42
31 Der Use Case endet. Nachbedingung/Ergebnis Nachbedingung im Erfolgsfall: Der neue Auftrag ist in der Warenwirtschaft erfasst und freigegeben. Nachbedingung in den Ausnahmefällen 6a1b und 8a1b: Der neue Auftrag ist in der Warenwirtschaft erfasst, aber noch nicht freigegeben. Sicherheitsrisiken Unsichere direkte Objektreferenzen Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration Verlust der Vertraulichkeit sensibler Daten Gefährdung Unberechtigte Personen haben Zugriff auf Auftragsdaten. Durch Ignorieren der Hinweise beim Überschreiten von Kreditlimits können zusätzliche finanzielle Risiken entstehen. Qualitätsmerkmale Entwicklungsrichtlinien Patterns Gebrauchstauglichkeit: Fehlertoleranz, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risikos zu definieren Pattern, das mehr Transparenz herstellt, damit der Auftragsbearbeiter das Risiko besser einschätzen kann (z. B. Informationen zur Zahlungsmoral) USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 31 von 42
32 Sammelrechung erstellen ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf (Sammel)rechung erstellen Dieser Use Case beschreibt, wie ein Auftragsbearbeiter in der Warenwirtschaft eine Sammelrechnung erstellt. Auftragsbearbeiter Warenwirtschaft Der Anwender ist an der Warenwirtschaft angemeldet und hat den Teilbereich geöffnet, der der Bearbeitung von Aufträgen, Lieferungen und Rechnungen dient. Anwender: Rechnungen können schnell und komfortabel erstellt werden. Mehrere Rechnungen können in Sammelrechnungen zusammengefasst werden. Geschäftsleitung: Rechnungsdaten sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Formale Anforderungen an Sammelrechnungen sind erfüllt. Dem Anwender liegen alle relevanten Auftragsdaten vor. 1. Auftragsbearbeiter öffnet Auftragsbearbeitung. 2. System zeigt Auftragsbearbeitung an. 3. Auftragsbearbeiter wählt Kunde aus. 4. System zeigt Aufträge des Kunden an. 5. Auftragsbearbeiter wählt Rechnung bzw. Filter (z. B. Zeitraum, Rechnungskreis) aus und bestätigt Auswahl. 6. System zeigt Prüfliste an. 7. Auftragsbearbeiter bestätigt Prüfliste. 8. System legt Sammelrechnung an, befüllt Stapel für Ausdruck, gleicht Vorgänge aus (optional) und begleicht Lieferscheine (optional). Ausnahmen Nachbedingung/Ergebnis Nachbedingung: Die Sammelrechnung ist erstellt. Sicherheitsrisiken Unsichere direkte Objektreferenzen Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration Verlust der Vertraulichkeit sensibler Daten Gefährdung Unberechtigte Personen haben Zugriff auf Rechnungsdaten. Qualitätsmerkmale Entwicklungsrichtlinien Patterns Gebrauchstauglichkeit: Fehlertoleranz, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risikos zu definieren zu definieren USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 32 von 42
33 Monats-/Quartalsabschluss durchführen ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf Monats-/Quartalsabschluss durchführen Dieser Use Case beschreibt, wie ein Finanzbuchhalter in der Finanzbuchhaltung einen Monats- bzw. Quartalsabschluss erstellt. Finanzbuchhalter Finanzbuchhaltung Der Anwender ist an der Finanzbuchhaltung angemeldet und hat den Teilbereich geöffnet, der der Erstellung von Auswertungen und Perioden- /Jahresabschlüssen dient. Anwender: Periodenabschlüsse mitsamt Exportdateien können schnell und komfortabel erstellt werden. Geschäftsleitung: Geschäftsdaten sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Formale Anforderungen an Periodenabschlüsse sind erfüllt. Alle relevanten Geschäftsvorgänge sind im System erfasst. 1. Finanzbuchhalter ruft Monats- bzw. Periodenabschluss auf. 2. System zeigt Monats- bzw. Periodenabschluss an. 3. Finanzbuchhalter wählt Filter (Periode, offene Posten/alle Buchungen) aus, gibt Beraternummer (eigene DATEV-Kundennummer) ein und hinterlegt Passwort für Verschlüsselung der Export-Datei (optional). 4. System zeigt Aufträge des Kunden an. 5. Finanzbuchhalter wählt Filter (z. B. Zeitraum, Rechnungskreis) aus und bestätigt Auswahl. 6. System zeigt Prüfliste an. 7. Finanzbuchhalter bestätigt Prüfliste. 8. System legt Sammelrechnung an, befüllt Stapel für Ausdruck, gleicht Vorgänge aus (optional) und begleicht Lieferscheine (optional). 9. Finanzbuchhalter führt DATEV-Export aus. 10. System erstellt Exportdatei und Prüfprotokoll. 11. Anwender speichert Exportdatei auf Festplatte. Ausnahmen Nachbedingung/Ergebnis Nachbedingung: Der Periodenabschluss wurde durchgeführt. Die Exportdatei kann an den Steuerberater übergeben oder per bzw. Post verschickt werden. Sicherheitsrisiken Unsichere direkte Objektreferenzen Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration Verlust der Vertraulichkeit sensibler Daten Gefährdung Unberechtigte Personen haben Zugriff auf Geschäftsdaten. Qualitätsmerkmale Gebrauchstauglichkeit: Fehlertoleranz, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risi- USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 33 von 42
34 kos Entwicklungsrichtlinien Patterns zu definieren zu definieren USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 34 von 42
35 Benutzer anlegen ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf Ausnahmen Nachbedingung/Ergebnis Benutzer anlegen Dieser Use Case beschreibt, wie ein Systemadministrator im Administrationsbereich einen neuen Benutzer anlegt. Systemadministrator Administrationsbereich Der Anwender ist am Administrationsbereich angemeldet und hat die Benutzerverwaltung geöffnet. Anwender: Neue Benutzer können schnell und komfortabel im System angelegt werden. Geschäftsleitung: Geschäftsdaten sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Zugriff haben lediglich Personen, die diesen für die Erledigung der ihnen übertragenen Aufgaben benötigen und denen der Zugriff ordnungsgemäß übertragen worden ist. Dem Anwender liegen alle relevanten Benutzerdaten vor. 1. Systemadministrator öffnet Benutzerkonsole. 2. System zeigt Benutzerkonsole an. 3. Systemadministrator führt Funktion zum Hinzufügen eines Benutzers aus. 4. System zeigt Benutzermaske an. 5. Systemadministrator gibt Benutzerdaten (Benutzername, Stammdaten und Kontaktdaten) und Passwort ein, wählt Benutzergruppe(n) und optional Domänenname aus und speichert Eingaben. 6. System prüft Passwort und Plausibilität der Rechtevergabe und legt neuen Benutzer an. 5a. Automatische Passwort-Generierung 5a1. Systemadministrator gibt Benutzerdaten (Benutzername, Stammdaten und Kontaktdaten) ein, wählt Benutzergruppe(n) und speichert Eingaben. 5a2. System prüft Plausibilität der Rechtevergabe, generiert Initial- Passwort und legt neuen Benutzer an. Der Use Case endet. 5b. Einsatz von Single Sign-on 5b1. Systemadministrator gibt Benutzerdaten (Benutzername, Stammdaten und Kontaktdaten), wählt Benutzergruppe(n) und Domänenname aus und speichert Eingaben. 5b2. System prüft Plausibilität der Rechtevergabe und legt neuen Benutzer an. Der Use Case endet. Nachbedingung (Standardablauf und Ausnahmen): Der neue Benutzer ist mit seinen Berechtigungen im System angelegt. Optional kann die Berechtigungsliste ausgedruckt werden und es können die Berechtigungen des neuen Benutzers anhand identischer Einstellungen eines Standardnutzers überprüft werden. Sicherheitsrisiken Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration Verlust der Vertraulichkeit sensibler Daten USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 35 von 42
36 Fehlerhafte Autorisierung auf Anwendungsebene Gefährdung Unberechtigte Personen haben Zugriff auf Geschäftsdaten. Qualitätsmerkmale Entwicklungsrichtlinien Patterns Gebrauchstauglichkeit: Fehlertoleranz, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Verantwortlichkeit, Authentizität, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risikos zu definieren zu definieren USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 36 von 42
37 Benutzerberechtigung ändern ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf Ausnahmen Nachbedingung/Ergebnis Benutzerberechtigung ändern Dieser Use Case beschreibt, wie ein Systemadministrator im Administrationsbereich die Berechtigungen eines Benutzers ändert. Systemadministrator Administrationsbereich Der Anwender ist am Administrationsbereich angemeldet und hat die Benutzerverwaltung geöffnet. Anwender: Benutzerberechtigungen können schnell und komfortabel administriert werden. Geschäftsleitung: Geschäftsdaten sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Zugriff haben lediglich Personen, die diesen für die Erledigung der ihnen übertragenen Aufgaben benötigen und denen der Zugriff ordnungsgemäß übertragen worden ist. Dem Anwender ist bekannt, ob und in welcher Weise die Benutzerberechtigung eines Benutzers / einer Benutzergruppe geändert werden soll. 1. Systemadministrator öffnet Benutzerkonsole. 2. System zeigt Benutzerkonsole an. 3. Systemadministrator sucht Benutzer, dessen Benutzerberechtigung geändert werden soll. 4. System zeigt Benutzermaske an. 5. Systemadministrator nimmt Rechteänderung vor (Verzeichnisse bzw. Dateien, Lesen/Schreiben/Löschen ). 6. System prüft Plausibilität der Rechtevergabe und ändert Benutzerberechtigung. 3a. Änderung der Benutzergruppenrechte 3a1. Systemadministrator sucht Benutzergruppe, deren Benutzerberechtigungen geändert werden sollen. 3a2. System zeigt Benutzergruppe an. 3a4. Systemadministrator nimmt Rechteänderung vor (Verzeichnisse bzw. Dateien, Lesen/Schreiben/Löschen ). 3a5. System prüft Plausibilität der Rechtevergabe und ändert Rechte der Benutzergruppe. Der Use Case endet. Nachbedingung: Die Benutzerberechtigungen sind geändert. Optional kann die Berechtigungsliste des Benutzers / der Benutzergruppe ausgedruckt werden und es können die geänderten Berechtigungen anhand identischer Einstellungen eines Standardnutzers überprüft werden. Sicherheitsrisiken Sicherheitsrelevante Fehlkonfiguration Verlust der Vertraulichkeit sensibler Daten Fehlerhafte Autorisierung auf Anwendungsebene Gefährdung Unberechtigte Personen haben Zugriff auf Geschäftsdaten. USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 37 von 42
38 Qualitätsmerkmale Entwicklungsrichtlinien Patterns Gebrauchstauglichkeit: Fehlertoleranz, Erwartungskonformität, Steuerbarkeit, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Verantwortlichkeit, Authentizität, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risikos zu definieren zu definieren USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 38 von 42
39 Software entwickeln ID/Titel Beschreibung Akteur System Nutzungskontext Ziel Vorbedingung Standardablauf Ausnahmen Software entwickeln (abstrakter vorgelagerter Use Case) Dieser Use Case beschreibt abstrakt den Anwendungsfall, bei dem Softwareentwickler ein Programm entwickeln, das als potenzielles Endprodukt in den aufgezeigten Use Cases des Kapitels 2 verwendet wird. Softwareentwickler Softwareentwicklung, Entwicklungsumgebungen Der Softwareentwickler hat die Aufgabe, ein Programm oder bestimmte Teile davon zu implementieren. Im Umfeld seiner eingerichteten Entwicklungsumgebung können wiederverwendbare Implementierungen von Teilfunktionalitäten, z. B. in Form von Bibliotheken, vorliegen. Diese kann der Entwickler über eine API (kurz für: Programmierschnittstelle, engl.: application programming interface) in seinen Programmcode integrieren. Zudem wird er durch die dazu verwendete Software (z.b. Frameworks, IDEs [kurz für: integrierte Entwicklungsumgebung, engl.: integrated development environment], Tools) bei der Arbeit unterstützt. Entwickler: Die vorgegebene Entwicklungszeit wird eingehalten. Die funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen werden erreicht. Die Implementierung ist korrekt. Die Software ist einfach wartbar. Geschäftsleitung: Die Herstellungszeit bewegt sich im geplanten Rahmen. Die Herstellungskosten bewegen sich im geplanten Rahmen. Anwender: Die Software bietet die erwartete Funktionalität. Die Bedienung ist benutzerfreundlich (usable). Dem Softwareentwickler liegen alle Anforderungen an das Programm oder den Teil des Programms vor. Die technischen Rahmenbedingungen sind definiert. Die Abläufe hängen von der Aufgabenstellung, der eingerichteten Entwicklungsumgebung sowie von den individuellen Vorgehensweisen des Softwareentwicklers ab. Die gewünschte Funktionalität wurde noch nicht implementiert oder steht nicht in einer wiederverwertbaren Form zur Verfügung. Aus diesem Grund muss der Entwickler eine eigene Implementierung erarbeiten. Nachbedingung/Ergebnis Nachbedingung im Erfolgsfall: Die Implementierung konnte mithilfe von bereits existierenden Softwarebausteinen realisiert werden und erfüllt die definierten Ziele. Nachbedingung in den Ausnahmefällen: Die neu programmierte Implementierung erfüllt die definierten Ziele und kann bei späteren Arbeiten wiederverwertet werden. Sicherheitsrisiken Sicherheitsrelevante Fehler passieren bereits im Laufe der Entwicklung und führen dazu, dass Anwender oder aber andere Entwickler nicht mehr in der Lage sind, Sicherheitsfunktionen anzuwenden. USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 39 von 42
40 Es findet eine falsche oder fehlerhafte Verwendung von z.b. APIs, Konfigurationen oder Patterns statt. Gefährdung Durch ein nicht benutzerfreundliches API-Design kommt es zu einer unsachgemäßen oder falschen Nutzung. Die Software der Entwicklungsumgebung unterstützt den Entwickler bei der Implementierung nicht oder aufgrund mangelnder Gebrauchstauglichkeit nicht ausreichend, wodurch die Produktivität verringert wird. Sicherheitsfunktionen werden falsch implementiert und sind im Endprodukt unwirksam. Qualitätsmerkmale Entwicklungsrichtlinien Patterns Gebrauchstauglichkeit: Erwartungskonformität, Fehlersicherheit Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Nachweisbarkeit, Zugriffskontrolle, Nichtabstreitbarkeit Nutzungsqualität: Effektivität, Effizienz, Minderung des wirtschaftlichen Risikos Entwicklungsrichtlinien für ein gebrauchstaugliches API-Design, um damit eine effizientere und fehlerfreiere Implementierung von Software zu ermöglicht. zu definieren USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 40 von 42
41 4 Quellen [BILMAJER ET AL. 2015] Laura Bilmajer, Christine Scheid, Julia Grosser (2015): Betriebswirtschaftliche Software Enterprise Resource Planning: Effizienzsteigerung durch den Einsatz moderner ERP-Lösungen. ebusiness-lotse Mainfranken, Würzburg [BOOCH ET AL. 1999] Grady Booch, James Rumbaugh, Ivar Jacobson (1999): The Unified Modeling Language User Guide. Addison-Wesley, Boston [DATEV 2015] DATEV eg (2015): Unternehmenssoftware. Verfügbar unter: [ ] [EMBEDDED PROJECTS 2014] embedded projects (2014): WaWision: Die flexible webbasierte ERP / CRM Software für Handel, Produktion und Dienstleitung. Verfügbar unter: [ ] [GRONAU 2010] Norbert Gronau (2010): Enterprise Resource Planning: Architektur, Funktionen und Management von ERP- Systemen, 2. Auflage. Oldenbourg Verlag, München [HESSELER & GÖRTZ 2009] Martin Hesseler & Marcus Görtz (2009): ERP-Systeme im Einsatz: Bearbeitung typischer Geschäftsvorfälle mit Microsoft Dynamics NAV 5.0. W3L, Dortmund [HS-OWL 2012] Hochschule Ostwestfalen-Lippe: Informations- und Managementsysteme. Verfügbar unter: [ ] [KINDERMANN TCV 2010] Kindermann TCV (2010): 101 Geschäftsvorfälle abgebildet in Microsoft Dynamics: Dynamics NAV 5.0 und 2009 Classic Client. TEIA Internet Akademie und Lehrbuch Verlag, Berlin [KLEES 2011] Maria Klees (2011): Praxishandbuch IT- und Informationssicherheit. E-Commere-Center Handel, Köln [MICROSOFT 2013] Microsoft Corporation (2013): Pakete und Funktionalitäten in Microsoft Dynamics NAV Microsoft Deutschland, Unterschleißheim [MICROSOFT 2014] Microsoft Corporation (2014): Produkt-und Funktionsüberblick für Microsoft Dynamics NAV Verfügbar unter: C133F0B4C672/Microsoft_Dynamics_NAV_2015_Produkt-und_Funktions%C3%BCberblick_DE_Feb2015.pdf [ ] [MYFACTORY 2009] myfactory International (2009): manual.erp: ERP-Basishandbuch. Verfügbar unter: 6O369O376O326O364O353O327O/Handbuch_ERP_1.pdf [ ] [ORACLE 2015] Oracle Corporation (2015): Oracle E-Business Suite. Verfügbar unter: [ ] [PROALPHA 2015] proalpha Software (2015): proalpha ERP - Produktbroschüren. Verfügbar unter: [ ] [RIETHMÜLLER 2012] Christian E. Riethmüller (2012): Was moderne ERP-Systeme funktional bieten sollten. In: Trovarit (Hrsg.): software markt, Ausgabe September Trovarit, Aachen [SAGE 2011] Sage Software (2011): Unternehmen Zukunft: Praxisleitfaden ERP. Sage Software, Frankfurt am Main [SAGE 2014] Sage Software (2014): Office Line Evolution. Produktbroschüre. Verfügbar unter: [ ] [SAGE 2015] Sage Software (2015): Sage Software Onlinehilfen. Verfügbar unter: [ ] [SALM & NORBERT 2010] Uwe Salm & Falk Norbert (2010): ERP-Lösungen auf Basis Freier Software für kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe. Teil 1: Marktübersicht und Testberichte Lx-Office und openerp. Regionalcentrum für Electronic Commerce Anwendungen, Osnabrück [SAP 2012] SAP Business One: Die Unternehmenssoftware für kleine und mittelständische Unternehmen - Lösungsüberblick. SAP Deutschland, Walldorf [SAP 2015] SAP Business One SAP Help Portal Page. Verfügbar unter: [ ] [SONTOW 2014] Karsten Sontow (2014): ERP-Anwenderzufriedenheit Ergebnisse, Hintergründe & Handlungsfelder. Verfügbar unter: [ ] [SONTOW ET AL. 2011] Karsten Sontow, Peter Treutlein, Rainer Sontow (2011): ERP-Praxis im Mittelstand: Marktübersicht Kenngrößen Anwenderzufriedenheit. Verfügbar unter: [ ] [THOME 2014] Rainer Thome (2014): Betriebswirtschaftliche Software Enterprise Resource Planning: 11 Lösungen im Überblick. ebusiness-lotse Mainfranken, Würzburg USecureD: E 1.2 USecureD-Use-Case-Sammlung Seite 41 von 42
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