Deutsch als Zweitsprache

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1 Deutsch als Zweitsprache Konzept zur Sprachförderung von Kindern mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen 1

2 Vorbemerkungen: Die Zahl der Kinder, die mit einer anderen Muttersprache als Deutsch aufwachsen, ist in den letzten 10 bis 15 Jahren auch im Einzugsbereich der Gartenstadtschule erheblich gestiegen. Deutsch als Zweitsprache lernen sie frühestens im Kindergarten kennen. Zu Hause und im Verwandten- und Bekanntenkreis dieser Familien spielt das Deutsch aber keine Rolle. Kontakte zu deutschen Familien sind noch selten, da bis jetzt nur wenige Elternteile die deutsche Sprache gut beherrschen und viele Familien mit Migrationshintergrund Kontakte zu gleichsprachigen Familien pflegen. Für eine gelungene Integration ist aber die Beherrschung der deutschen Sprache notwendig. Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache hat daher an der Schule einen großen Stellenwert. In den Kindertagesstätten wird inzwischen viel getan, damit Kinder und Eltern (Mütter) die Sprache erlernen und sich verständigen können. Für eine erfolgreiche Mitarbeit in der Schule reicht das aber oft noch nicht aus. Das Problem der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ist, dass die mündliche Kommunikation oft einigermaßen gut gelingt. Ihr rudimentäres Sprechen wird sogar durch Verstehen belohnt und damit verstärkt. Grammatische Fehler werden dabei aber in großem Umfang übersehen, ja toleriert. Das führt zu einer Fossilierung der Sprache (s. Röhner-Münch). Besonders deutlich wird das dann in der Schriftsprache. Viele Lesetexte werden nicht oder nur rudimentär verstanden und von den Kindern verfasste Texte sind oft nur zu verstehen, wenn man sich den Inhalt dazu erzählen lässt und Zwischenfragen stellen kann. Die Sprachniveaus der deutschen Kinder und der Kinder mit Migrationshintergrund driften auseinander. Um dieser Gefahr vorzubeugen und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache von Anfang an zu fördern, ihr Sprachbewusstsein systematisch zu entwickeln, setzt die Gartenstadtschule mehrere Maßnahmen um: Vorlaufkurse für Kindergartenkinder, die im Folgejahr eingeschult werden sollen Projekt Deutsch & PC Sprachförderung für Seiteneinsteiger DaZ - Förderkurse für Kinder mit fortgeschrittenen Kenntnissen in Deutsch als Zweitsprache Mama lernt Deutsch ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verein für interkulturelle Bildung 2

3 Sprachförderung im Rahmen eines Vorlaufkurses An der Gartenstadtschule wurde bereits im Schuljahr 2001/2002 ein Vorlaufkurs eingerichtet. Seit dem Schuljahr 2002/2003 gibt es jeweils zwei Vorlaufkurse. 1. Welche Kinder besuchen den Vorlaufkurs Im Rahmen der Schulanmeldung wird der Sprachstandes aller Kinder überprüft. Diese Überprüfung findet in kleinen Gruppen in einer spielerischen Atmosphäre statt. Dabei sind jeweils, neben einem Mitglied der Schulleitung, eine LehrerIn und eine ErzieherIn, die den Kindern in der Regel vertraut ist, anwesend. Für Kinder, deren Wortschatz noch gering ist und die grammatikalische Unsicherheiten zeigen, wird der Besuch eines Vorlaufkurses angeboten. Häufig nehmen Eltern dieses Angebot gerne an, bzw. wollen ihre Kinder schon vorher anmelden. 2. Zielsetzung des Vorlaufkurses Im Rahmen des Vorlaufkurses sollen Vorschulkinder mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache frühzeitig und intensiv gefördert werden, damit sie beim Schuleintritt dem Unterricht sprachlich folgen können. Dabei soll ihr Wortschatz erweitert und ihre grammatikalischen Fähigkeiten verbessert werden. Dies soll altersgerecht, situativ und lebensnah geschehen. Die Kinder sollen Spaß am Lernen haben und die Vorfreude auf die Schule soll geweckt werden. Daneben sollten die Kinder mit ihrem unterschiedlichen soziokulturellen Hintergrund, die Möglichkeit haben sich und die verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Nur dadurch ist gegenseitiges Verständnis und damit Integration möglich. Die Förderung im Bereich der phonologischen Bewusstheit soll außerdem der Verbesserung der Ausgangslage der Kinder dienen. 3. Kooperationen Bei Bedarf wird Kontakt zu den ErzieherInnen der Kinder aufgenommen, um ggf. erforderliche Maßnahmen über den Vorlaufkurs hinaus zu initiieren und zu koordinieren. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Beratung und die Zusammenarbeit mit den Eltern. Da an der Gartenstadtschule zwei Vorlaufkurse stattfinden, koordinieren die beiden Vorlaufkursleiterinnen ihre Arbeit. Die meisten Kinder aus dem Vorlaufkurs werden auch in die Gartenstadtschule eingeschult, deshalb findet vor der Einschulung und auch über die Zeit des Vorlaufkurses hinaus ein Austausch mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen statt. 3

4 4. Inhaltliche Arbeit Zu Beginn steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Die Kinder lernen sich, die Vorlaufkursleiterin, die Räumlichkeiten und die Materialien kennen. Im Rahmen dieser Kennlernphase findet auch eine erste Einschätzung der sprachlichen Ausganglage der einzelnen Kinder statt. Zur Strukturierung der Beobachtungen dient der Beobachtungsbogen Sismik. Dieser wird zu Beginn des Vorlaufkurses und gegen Ende ausgefüllt und dient der Überprüfung der sprachlichen Entwicklung der Kinder und ist somit auch Grundlage des Abschlussberichtes. Die Kennlernphase schließt die Themenbereiche meine Familie, meine Freunde und mein Zuhause mit ein. Weitere Themenbereiche, die im Vorlaufkurs bearbeitet werden sind: - Kleidung - Tiere - Verkehr - Einkaufen im Supermarkt - in meiner Stadt - in der Schule - auf dem Schulhof Die Bearbeitung der verschiedenen Themenbereiche wird möglichst abwechslungsreich und praktisch gestaltete. Dabei werden neben der Initiierung unterschiedlichster Gesprächsanlässe, folgende Methoden und Materialien benutzt: - Poster - gelenkte Rollenspiele - themenbezogenen Ausflüge - Lieder - Fingerspiele - Tischspiele - Bilderbücher und Geschichten, sowie der Einsatz anderer Medien (Kassetten, Filme, Computer) - bildnerisches Gestalten mit unterschiedlichsten Materialien 5. Materialien, die noch gebraucht werden: Neben Verbrauchsmaterialien, die in jedem Jahr ergänzt werden sollten, sind die Aufstockung des Bilderbücherbestandes, sowie einige neue Tischspiele wichtig. Außerdem sind weitere Materialien für den Bereich der phonologischen Bewusstheit, als Erweiterung und zur abwechslungsreichen Gestaltung dieses Unterrichtsinhaltes, sinnvoll. 4

5 Gartenstadtschule Projektschule für Deutsch & PC ein Projekt zur Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern der 1. bis 3. Schuljahre Beschreibung & Zielsetzung des Projekts»Deutsch & PC«: Das Projekt»Deutsch & PC«wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium ins Leben gerufen. Zielsetzung des Projekts ist die Erhöhung der Zukunftschancen für die Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund durch frühest möglichen Beginn der Sprachförderung. Des Weiteren werden mit»deutsch & PC«die Grundlagen für eine Medienkompetenz aller Kinder gelegt. Wichtigstes Element des Projekts ist die Einbettung der Förderarbeit in die Unterrichtsarbeit ab Schulbeginn mit einer Doppelbesetzung in den Fächern Deutsch und Mathematik. Zwei Lehrkräfte sind für die ihnen anvertraute Lerngruppe verantwortlich und unterrichten kooperierend, inhalts- und zeitgleich.»deutsch & PC«- Kurzbeschreibung des Förderkonzeptes in den Klassen 1 und 2 - Schuljahr 06/07 Organisatorisches:»Deutsch & PC«beginnt zum Schuljahresanfang in allen Klassen der ersten Jahrgangsstufe. In den ersten 6 Wochen wird der Sprachstand bei Kindern mit Migrationshintergrund mittels einer Sprachprofilanalyse nach Prof. Grießhaber festgestellt. Kinder, die sich auf der 0. oder 1. eventuell auch auf der 2. Stufe befinden, werden in die Förderung aufgenommen. Nach dieser Feststellung werden die Erstklässler mit unzureichenden Deutschkenntnissen parallel zum Klassenverband in eigenen Fördergruppen von sechs bis acht Schülerinnen und Schülern zwei Stunden täglich in Deutsch und Mathematik unterrichtet. In den Klassenstufen zwei und drei wird das Förderangebot mit reduziertem Stundenanteil fortgesetzt. Der Unterricht wird nach dem geltenden Rahmenplan für die Grundschule erteilt, wobei den Kindern ein sprachlich besonders intensiver Unterricht angeboten wird. Die Förderlehrerin erstellt zu Beginn des Schuljahrs für jedes Kind einen Ausgangsbericht. Die Beurteilung der Kinder bzw. die Festsetzung der Zeugnisnote erfolgt durch die Klassenlehrerin in Absprache mit der Förderlehrerin. 5

6 Inhaltliches: Kooperation und Koordination von Klassen- und Förderlehrerin sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Förderung. Die Förderlehrerin behandelt in der Kleingruppe den gleichen Unterrichtsstoff, eventuell aber mit anderen didaktischen und methodischen Schwerpunkten, die sie an die jeweilige Fördergruppe anpasst. Den Fördergruppen steht ein eigener Raum mit PC-Ausstattung und Drucker zur Verfügung. Der Computer wird als Schreibwerkzeug und als Lern- und Arbeitsmedium eingesetzt. Elemente der spezifischen Sprachförderung in den Fördergruppen: Im Projekt»Deutsch & PC«erfahren die Kinder eine konsequente Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache. Förderschwerpunkt ist der mündliche Gebrauch der Sprache. Dies geschieht unter folgenden Förderaspekten: 1. Wortschatzerweiterung und Bedeutungserwerb 2. Förderung der grammatischen Kompetenz 3. Schaffung eines Sprachbewusstseins 4. Förderung der Erzählkompetenz Elemente der spezifischen Sprachförderung in den Fördergruppen......der ersten Klassen Der mündliche Gebrauch der deutschen Sprache steht im Vordergrund Erzählrunden Einbinden von Elementen der phonologischen Bewusstheit (Reime, Silben, Phonem-Graphem-Zuordnung) Verbindung von Sprache und Bewegung durch den Einsatz von Spiel-, Tanz-, Bewegungsliedern und rhythmischen Übungen Leseförderung, bzw. anregung durch eine ansprechende Klassenbücherei Einsatz von Sprachspielen und Übungen zu akustischen Differenzierung Unterstützung der sprachlichen Arbeit durch Lautgebärden und Bilder Versprachlichung von Handlungen und Vorgängen z.b. Einsatz von Handpuppen, Rollenspiele, etc. Computereinsatz: von einer Hinführung an die Arbeit mit dem Computer bis hin zum selbständigen Arbeiten mit Lernprogrammen (z.b.: Budenberg, Lernwerkstatt...)... der zweiten Klassen Folgende Bereiche des Deutschunterrichts werden dem Förderunterricht zugeordnet: Erzählen, Schreiben, Lesen, Sprachförderung, Wortschatzarbeit, vertiefende Grammatik Erzählkreis, freies Erzählen, Erzählen zu Themen und Bildern Gesprächsregeln Einführung von Redemustern Üben von schwierigen Satzkonstruktionen Leseförderung: freies Lesen, Vorlesezeiten, antizipiertes Lesen, sinnentnehmendes Lesen Schreibförderung: freies Schreiben, zu Bildergeschichten schreiben Computereinsatz: Einsatz von Textverarbeitungsprogrammen unterstützt unter anderem den Lernprozess des Planens, Formulierens und Überarbeitens, Bereitstellung von Lernprogrammen (z.b.: Budenberg, Lernwerkstatt, Schreiblabor...) 6

7 Prof. Grießhaber fasst seine Überlegungen in folgenden didaktischen Empfehlungen zusammen: Altersangemessene, interessante Inhalte sind die Voraussetzung Auf der Basis des Erreichten ansetzen Grammatikerklärungen auf einfache Regeln beschränken Auf komplizierte Bereiche lieber verzichten Bewertung nicht nach den Fehlern vornehmen. Die öde Arbeit der Orthografie den Mitschülern überlassen Bei Präpubertären das Spielerische, Handelnde bevorzugen, später mehr kognitive Aneignungsformen So lange und so oft es geht: VORLESEN! 7

8 Sprachförderung für Seiteneinsteiger In jedem Schuljahr kommen Schüler an die Gartenstadtschule, die nur über geringe oder gar keine Deutschkenntnisse verfügen. Um die Chancen dieser Kinder zu verbessern wird, je nach Bedarf, nach personellen, räumlichen und sächlichen Ressourcen, das Angebot eines Intensivdeutschkurses gemacht. 1. Ziele Die Maßnahme der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit nicht deutscher Herkunftssprache, stellt ein besonderes Unterrichtsangebot dar. Es soll dem Erwerb der deutschen Sprache bzw. der Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse dienen und die Schülerinnen und Schüler so fördern, dass sie so bald wie möglich dem Unterricht in der Regelklasse folgen und sich beteiligen können. 2. Organisatorisches Entsprechend den personellen, sächlichen und räumlichen Ressourcen wird dieses Angebot bei Bedarf eingerichtet. Dabei wird eng mit den entsprechenden KlassenlehrerInnen der jeweiligen Schüler zusammen gearbeitet. 3. Inhalte der Arbeit Zuerst findet die Überprüfung der Deutschkenntnisse statt. Auf diese individuelle Ausganglage wird aufgebaut. Themen werden möglichst lebensnah gewählt und entsprechen damit den Bedürfnissen und Erfordernissen der Schüler und Schülerinnen. Themen können beispielsweise sein: - ich und meine Familie - Schule - Farben - Zahlen - so wohne ich - Einkaufen - in der Stadt - auf der Straße - Interessen, Sport - Aus jedem Bereich wird zunächst ein Grundwortschatz eingeführt und geübt, sowie die grammatikalischen Fähigkeiten, ausgehend von den Vorkenntnissen erweitert. Dabei wird auf Vielfalt bei der Methodenwahl geachtet, um den Unterricht möglichst abwechslungsreich und interessant zu gestalten. So kommen z. B. Poster, Bücher, Geschichten, Spiele, die unterschiedlichsten Lernmaterialien usw. zum Einsatz und es finden themenbezogen Unterrichtsgänge und Besuche statt. 8

9 DaZ Deutsch als Zweitsprache eine zusätzliche Fördermaßnahme für Kinder mit fortgeschrittenen Kenntnissen in Deutsch als Zweitsprache Für einzelne Kinder reichen die Fördermaßnahmen durch Dt&PC noch nicht aus. Daher bietet die Gartenstadtschule verpflichtend Förderkurse für Schülerinnen und Schüler an, die sich schon recht gut verständigen können, deren Deutschkenntnisse als Schlüssel zum Schulerfolg jedoch noch weiter verbessert werden müssen. Ziel dieser Förderkurse ist es, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, die deutsche Sprache in Wort und Schrift noch besser zu gebrauchen und ihnen den Übergang in eine weiterführende Schule zu erleichtern. Unterstützung erhalten diese Schülerinnen und Schüler besonders bei der Förderung der Lesekompetenz und im schriftl. Bereich bei der Formulierung verständlicher Texte. Für die Jahrgänge drei und vier stehen jeweils noch einmal zwei Unterrichtsstunden zur Verfügung. Mama lernt Deutsch Mütter haben in den meisten Familien die Erziehungsverantwortung. Bei den Kindern mit Migrationshintergrund haben aber viele Mütter keine oder nur sehr geringe Deutschkenntnisse. Um mit ihnen im Interesse der Kinder gut zusammenarbeiten zu können, ist es notwendig, dass sie wenigstens so viel Deutschkenntnisse erlangen, damit die Lehrkräfte mit ihnen Gespräche über ihre Kinder führen können. Der Verein für interkulturelle Bildung bietet diesen Müttern einen Deutschkurs an, der an zwei Vormittagen in schulischen Räumen durchgeführt wird. Die Klassenlehrkräfte machen die Eltern auf das Angebot aufmerksam. 9

10 Literatur & Materialhinweise Auer von, G. (2003): Deutsch und PC im Gallus-Viertel, Frankfurt. Informationszusammenstellung. Frankfurt am Main. Gleuwitz, L./Kersten, M. (2005): Täglich 5 Minuten Sprachförderung. Hornburg/Niederelbe. Grießhaber, Wilhelm Lernende unterstützen: die Profilanalyse als didaktisch nutzbares Werkzeug der Lernersprachenanalyse Hessisches Kultusministerium & gemeinnützige Hertie-Stiftung (2005): Deutsch & PC. Früher und intensiver Erwerb der deutschen Sprache für Zuwandererkinder in der Grundschule. Bielefeld Mondschein, M. (2001): Spiele zur Sprachförderung, Bd. 1 und Bd. 2. München Röhner-Münch, Projekt Deutsch und PC: Wie unterstützen wir den Erwerb von Deutsch als Zweitsprache, Handout Nov 2006 Berlin, Zeitschriften: In verschiedenen Zeitschriften lassen sich immer wieder interessante Artikel zum Themenschwerpunkt Sprachförderung finden, z.b. in: Praxis Grundschule Grundschule 10

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