Transportproblem: Getränkehersteller

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Transportproblem: Getränkehersteller"

Transkript

1 Transportproblem: Getränkehersteller Ein Getränkehersteller besitzt Abfüllanlagen in Hannover (H) und in Mainz (MZ) mit täglichen Produktionskapazitäten von 50 [ME = 100 hl] in Hannover und 80 [ME] in Mainz. Er beliefert fünf große Getränkeverlage, die mit der Feindistribution beauftragt sind. Die Getränkeverlage haben ihre Standorte in Augsburg (A), Bremen (HB), Heilbronn (HN), Kassel (KS) und Lüdenscheid (MK). Die Transportkosten in Geldeinheiten (GE) pro Hektoliter (hl) sind für alle Relationen bekannt: nach von MK HB HN KS A H MZ Die Getränkeverlage haben folgende Tagesbedarfe [ME = 100 hl] angemeldet: MK HB HN KS A Gesucht ist ein transportkostenminimaler Lieferplan, der keinen der Getränkeverlage mit weniger als der Hälfte des angemeldeten Bedarfes beliefert (Erfüllungsbedingung E). (2.1) Stellen Sie (zunächst ohne Berücksichtigung von E) das vollständige Transporttableau auf und berechnen Sie eine erste Basislösung nach der Spaltenminimum-Methode! Wie hoch sind die gesamten Transportkosten? Lösungshinweis: Behalten Sie die Reihenfolge der Zeilen und Spalten aus der Aufgabenstellung bei! (2.2) Zeigen Sie mit Hilfe der u/v-methode, dass der in (2.1) berechnete Transportplan optimal ist! (2.3) Der Optimalplan (2.1) erfüllt Bedingung E nicht. Gibt es möglicherweise einen anderen Lieferplan, der ohne Mehrkosten die Fehlmengenbedingung E erfüllt? Berechnen Sie von der bisherigen Lösung ausgehend den gesuchten Lieferplan (ohne weitere u/v-bewertung)!

2 (2.4) Die Fehlmenge könnte durch Einsatz von Überstunden vermieden werden, die allerdings nur in Mainz möglich sind. Die variablen Produktionskosten sind an den verschiedenen Produktionsstandorten gleich hoch und betragen 4 GE pro Hektoliter. Überstunden sind teurer als normale Arbeitsstunden. Der normale Arbeitstag beträgt 8 Stunden, die Stunden 9 und 10 erfordern einen Aufschlag von 25% auf die Normalkosten, die Stunden 11 und 12 einen Aufschlag von 50%. Die Produktivität während der Überstunden ist genau so hoch wie während der normalen Arbeitszeit. Erweitern Sie das Transporttableau derart, dass die beiden Arten von Überstundenkapazitäten einbezogen werden und berechnen Sie wiederum eine erste Basislösung mit der Spaltenminimum-Methode! (2.5) Zeigen Sie mit Hilfe der u/v-methode, dass auch hier die erste Basislösung optimal ist! Wie hoch sind die Produktions- und Transportkosten insgesamt? Welcher Anteil (in %) entfällt auf die Produktions- und welcher auf die Transportkosten?

3 Gewinnoptimale Belieferung von Märkten Ein multinationales Industrieunternehmen mit 3 europäischen Werken W 1, W 2, W 3 liefert ein homogenes Warensortiment in 4 westeuropäische Marktgebiete M 1, M 2, M 3 und M 4. Derzeit sind die jährlichen Werkskapazitäten [ME=Mengeneinheiten] und die Marktbedarfe [ME] ausgeglichen. Sie betragen: Werk W 1 W 2 W 3 Summe Kapazität Marktgebiet M 1 M 2 M 3 M 4 Summe Bedarf Pro Werk-Markt-Relation werden wegen unterschiedlicher Verkaufspreise, Produktions- und Transportkosten unterschiedliche spezifische Deckungsbeiträge [Geldeinheiten pro Mengeneinheiten GE/ME] erwirtschaftet, die in folgender Tabelle zusammengestellt sind: M 1 M 2 M 3 M 4 W W W

4 (1.1) Berechnen Sie mit dem Transportalgorithmus jenes Lieferprogramm, bei dem der insgesamt erwirtschaftete Deckungsbeitrag maximal wird. Wie hoch ist dieser maximale Deckungsbeitrag? Lösungshinweise: Ermitteln Sie die erste Basislösung mit der Spalten-Maximum-Methode! Wenn Sie nach einem Iterationsschritt nicht die optimale Lösung erreicht haben, brechen Sie ab und interpretieren die erreichte Lösung! (1.2) Das Industrieunternehmen plant nun, zusätzlich in einen neuen osteuropäischen Markt M 5 einzudringen. Der Jahresbedarf von M 5 wird mit 7 ME geschätzt. Leider ist es derzeit nicht möglich, die Werkskapazitäten entsprechend zu erhöhen. Nur die Kapazität von W 1 kann von 20 ME auf 22 ME gesteigert werden. Insgesamt entsteht somit eine Fehlmenge von 5 ME. Die spezifischen Deckungsbeiträge für M 5 werden wie folgt eingeschätzt [GE/ME]: W 1 W 2 W 3 M Berechnen Sie wiederum mit dem Transportalgorithmus den deckungsbeitragsmaximalen Lieferplan für das erweiterte Problem! Auf welchen Wert ist der gesamte Deckungsbeitrag nun gestiegen? Welche Märkte müssen die Fehlmenge von 5 ME tragen? Lösungshinweise: Erweitern und ergänzen Sie zunächst Ihr Rechentableau in geeigneter Weise. Beginnen Sie im erweiterten Tableau wieder mit der Spalten-Maximum-Methode und wählen Sie für den ersten Iterationsschritt jenes Nichtbasisfeld, das die höchste Verbesserung verspricht. Es gibt zwei unterschiedliche Optimallösungen. Es genügt, die erste erreichte Lösung zu berechnen und zu interpretieren. Wenn Sie nach einem Iterationsschritt nicht das Optimum erreicht haben, brechen Sie ab und interpretieren die erreichte Lösung.

5 Deckungsbeitragsmaximierung: Marktexpansion Ein mittelständisches Unternehmen produziert in drei Werken W i einen Markenartikel A und vertreibt ihn auf vier räumlich getrennten Märkten M j. Die Produktionskapazität konnte der raschen Marktexpansion nicht folgen, so dass derzeit die Nachfrage nicht voll befriedigt werden kann. Für die mittelfristige Planung gelten folgende Daten (GE = Geldeinheiten, TS = tausend Stück): M 1 M 2 M 3 M 4 Jahresbedarf TS Stückpreis GE/TS W 1 W 2 W 3 Jahreskapazität TS variable GE/TS Produktionskosten Die Vertriebs- und Transportkosten von den Werken zu den unterschiedlichen Märkten steigen linear mit den transportierten Mengen, wobei folgende spezifischen Kostensätze (GE/TS) zu verwenden sind: M 1 M 2 M 3 M 4 W W W (1.1) Berechnen Sie jenen Vertriebs- und Transportplan, bei dem der gesamte Deckungsbeitrag für die Unternehmung im Planungsjahr maximal wird! Hinweise: Berechnen Sie die Anfangslösung mit der Methode der Spaltenmaxima! Als Lösung genügt die Berechnung des Optimaltableaus. Brechen Sie die Optimierung nach maximal zwei Iterationen ab! (1.2) Wie hoch ist der optimale Gewinn, wenn die relevanten Jahresfixkosten 320 GE betragen? Wie verteilt sich im gewinnoptimalen Vertriebsplan die Fehlmenge auf die Märkte?

6 (1.3) Aus marktstrategischen Gründen wird nun von der Unternehmensleitung folgende Vorentscheidung getroffen: Die gesamte Fehlmenge ist proportional zum jeweiligen Marktbedarf auf die Märkte zu verteilen. Berechnen Sie einen neuen Vertriebs- und Transportplan, der unter Einhaltung dieser Vorentscheidung den gesamten Deckungsbeitrag maximiert! Hinweis: Es gelten die Angaben von Teilaufgabe (1.1).

7 Autovermietung Eine Autovermietung operiert mit sieben Standorten S1 bis S7. Leider sind die Autoströme von und zu diesen Standorten nicht ausgeglichen, so dass einige Standorte einen Überschuss an Autos aufweisen, andere ein Defizit. Derzeit liegen folgende Überschüsse und Defizite vor: Standort S1 S2 S3 S4 S5 S6 S7 Überschuß [Anzahl Autos] Defizit [Anzahl Autos] Die Überschüsse und Defizite müssen durch geeignete Leerfahrten ausgeglichen werden. Die spezifischen Kosten für die Überführung eines Autos von Standort S i zu Standort S j wurden für alle Standortpaare ermittelt und in folgender Kostentabelle [GE pro Auto] zusammengestellt: Von Nach S1 S2 S3 S4 S5 S6 S7 S S S S S S S Der kostenoptimale Leerfahrtenplan soll mit der klassischen Transportmethode ermittelt werden.

8 (1.1) Fassen Sie die Überschussstandorte als Quellen und die Defizitstandorte als Senken auf (in der angegebenen Reihenfolge) und stellen Sie ein Transporttableau für die Optimierung auf! Ermitteln Sie eine erste Basislösung mit der Spaltenminimum-Methode! (1.2) Berechnen Sie den optimalen Leerfahrtenplan mit der u-v- und der Stepping-Stone-Methode! Stellen Sie diesen Plan als Pfeildiagramm dar und berechnen Sie die Leerfahrt-Kosten! Lösungshinweis: Falls Sie nach spätestens zwei Iterationen das Optimum nicht erreicht haben, brechen Sie das Verfahren ab!

Aufgabe 3.1: LP-Informationen im Optimum

Aufgabe 3.1: LP-Informationen im Optimum Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Lehrst.f.BWL, insb. Quant. Methoden Prof. Dr. Dietrich Ohse LPUE:SQM6 LP und Erweiterungen lpueb03_ 2003s.doc Aufgabe 3.1: LP-Informationen im Optimum

Mehr

Beschäftigungsglättung

Beschäftigungsglättung Beschäftigungsglättung Erläutern Sie das Problem der Beschäftigungsglättung. Mit welchen Planungsansätzen kann man es lösen? Gegeben sei folgende prognostizierte Nachfragezeitreihe (40, 80, 60, 110, 30,

Mehr

Optimierungsworkshop: Beispiele und Übungen

Optimierungsworkshop: Beispiele und Übungen Optimierungsworkshop: Beispiele und Übungen Teil 1: Lineare Modelle Aufgabe 1 (Gürtelbeispiel) Ein Unternehmen stellt 2 Gürteltypen A und B mit einem Deckungsbeitrag von 2,00 bzw. 1,50 je Stück her. Ein

Mehr

Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2013

Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2013 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2013 Hinweise: Die Klausur

Mehr

Kurs Grundlagen der Linearen Algebra und Analysis

Kurs Grundlagen der Linearen Algebra und Analysis Aufgabe B0513 Lineare Optimierung Ein Unternehmen stellt drei Endprodukte P 1,P und P 3 her. Die jeweils zur Produktion einer Mengeneinheit des jeweiligen Endproduktes benötigten Mengeneinheiten des Zwischenproduktes

Mehr

III. Transportaufgaben 1. Problemstellung 2. Analyse 3. Bestimmung der Startecke 4. Eckenaustausch 5. Umladeprobleme 6. Zuordnungsprobleme

III. Transportaufgaben 1. Problemstellung 2. Analyse 3. Bestimmung der Startecke 4. Eckenaustausch 5. Umladeprobleme 6. Zuordnungsprobleme III. Transportaufgaben 1. Problemstellung 2. Analyse 3. Bestimmung der Startecke 4. Eckenaustausch 5. Umladeprobleme 6. Zuordnungsprobleme H. Weber, FHW, OR SS07, Teil 6, Seite 1 1. Problemstellung Wir

Mehr

Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2012

Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2012 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Jun.-Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Logistik im Sommersemester 2012 Hinweise: Die

Mehr

AUFGABEN. Klausur: Modul Problemlösen in graphischen Strukturen. Termin:

AUFGABEN. Klausur: Modul Problemlösen in graphischen Strukturen. Termin: Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik Univ.-Prof. Dr. Andreas Kleine AUFGABEN Klausur: Modul 31801 Problemlösen in graphischen Strukturen Termin:

Mehr

Abbildung 1: Graphische Lösung der ersten Übungsaufgabe

Abbildung 1: Graphische Lösung der ersten Übungsaufgabe Lösungen zu den Übungsaufgaben im Kapitel 1 des Lehrbuches Operations Research Deterministische Modelle und Methoden von Stephan Dempe und Heiner Schreier 1. Lösen Sie die folgende lineare Optimierungsaufgabe

Mehr

Ermittlung der wertmäßigen Kosten bei Gewinnmaximierung

Ermittlung der wertmäßigen Kosten bei Gewinnmaximierung PROF. DR. HEINZ LOTHAR GROB DR. FRANK BENSBERG LEHRSTUHL FÜR WIRTSCHAFTSINFORMATIK UND CONTROLLING WESTFÄLISCHE WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER Ermittlung der wertmäßigen Kosten bei Gewinnmaximierung 1. Datensituation

Mehr

Aufgabe des Monats Mai

Aufgabe des Monats Mai Aufgabe des Monats Mai 2013 1 Ein Monopolist produziere mit folgender Kostenfunktion: K(x) = x 3 12x 2 + 60x + 98 und sehe sich der Nachfragefunktion (Preis-Absatz-Funktion) p(x) = 10, 5x + 120 gegenüber.

Mehr

Aufgabe 1 Beschriften Sie in der folgenden Darstellung die einzelnen Funktionen und geben Sie die Bedeutung der Punkte A H an.

Aufgabe 1 Beschriften Sie in der folgenden Darstellung die einzelnen Funktionen und geben Sie die Bedeutung der Punkte A H an. Kosten-Preis-Theorie Aufgabe 1 Beschriften Sie in der folgenden Darstellung die einzelnen Funktionen und geben Sie die Bedeutung der Punkte A H an. Aufgabe 2 Von einer ertragsgesetzlichen Kostenfunktion

Mehr

Klausurkolloquium. Musterlösung Produktionscontrolling: Lineare Programmierung

Klausurkolloquium. Musterlösung Produktionscontrolling: Lineare Programmierung Klausurkolloquium Musterlösung Produktionscontrolling: Lineare Programmierung Fallstudie Die GOGO GmbH ist ein mittelständisches gewinnorientiertes Unternehmen. Das taktische Produktionsprogramm einer

Mehr

Computer Science Department - High Performance and Web Computing Group. Optimierungsprobleme

Computer Science Department - High Performance and Web Computing Group. Optimierungsprobleme Optimierungsprobleme Häufig in Alltagssituationen anzutreffen (z.b. Kauf eines Gerätes) Optimierungsprobleme (OPs) sind Probleme, die i.a. viele zulässige Lösungen besitzen Jeder Lösung ist ein bestimmter

Mehr

Aufgaben Analysen der Teilkostenrechnung

Aufgaben Analysen der Teilkostenrechnung 60.09 Gewinnziele Die Puzzle GmbH vertreibt verschiedene Puzzles eines deutschen Herstellers. Die Plan-Erfolgsrechnung für das Geschäftsjahr 2002 dient als Grundlage für verschiedene Berechnungen: Plan-Erfolgsrechnung

Mehr

Mathematik-Klausur vom 10. Juli 2007

Mathematik-Klausur vom 10. Juli 2007 Mathematik-Klausur vom 10. Juli 2007 Studiengang BWL DPO 1997: Aufgaben 1,2,3,5,6 Dauer der Klausur: 0 Min Studiengang B&FI DPO 2001: Aufgaben 1,2,3,5,6 Dauer der Klausur: 0 Min Studiengang BWL DPO 2003:

Mehr

Prüfungsklausur Operations Research,

Prüfungsklausur Operations Research, HTWD, FB Informatik/Mathematik Prof. Dr. M. Voigt Prüfungsklausur Operations Research, 10.7.2008 A Name, Vorname Matr. Nr. Aufgabe 1 : In drei Porzellanwerken W 1, W 2 und W 3 werden Speiseservice hergestellt,

Mehr

Fachhochschule Köln Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften Prof. Dr. Arrenberg Raum 221, Tel

Fachhochschule Köln Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften Prof. Dr. Arrenberg Raum 221, Tel Fachhochschule Köln Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften Prof. Dr. Arrenberg Raum 221, Tel. 39 14 [email protected] Übungen zur Vorlesung Wirtschaftsmathematik Verknüpfungen und

Mehr

Fachakademie für Wirtschaft der FHM A2: Lineare Optimierung und das Simplexverfahren

Fachakademie für Wirtschaft der FHM A2: Lineare Optimierung und das Simplexverfahren A2.1 Lineare Optimierung mit dem Simplexverfahren Wenn ein Unternehmen ermitteln möchte, wie viele Mengeneinheiten von verschiedenen Produkten zu produzieren sind, damit bei gegebenen Verkaufspreisen der

Mehr

Analysis in der Ökonomie (Teil 1) Aufgaben

Analysis in der Ökonomie (Teil 1) Aufgaben Analysis in der Ökonomie (Teil 1) Aufgaben 1 In einer Fabrik, die Farbfernseher produziert, fallen monatlich fie Kosten in Höhe von 1 Mio an Die variablen Kosten betragen für jeden produzierten Fernseher

Mehr

Aufgabe 1: Bestimmen Sie Zahlen a b. ,, für die. = b. und gleichzeitig a + b + 1 = 0 gilt. Lösung zu Aufgabe 1:

Aufgabe 1: Bestimmen Sie Zahlen a b. ,, für die. = b. und gleichzeitig a + b + 1 = 0 gilt. Lösung zu Aufgabe 1: WS 99/99 Aufgabe : Bestimmen Sie Zahlen a b,, für die 6 b a und gleichzeitig a + b + gilt. Lösung zu Aufgabe : WS 99/99 Aufgabe : Ein Unernehmen stellt aus ohstoffen (,,, ) Zwischenprodukte ( Z, Z, Z )

Mehr

wmns DB + Gewinn x 100 DB in % des Umsatzes = Erfolg in CHF mmns Fixe Kosten + Gewinn DB je Stück = Stück

wmns DB + Gewinn x 100 DB in % des Umsatzes = Erfolg in CHF mmns Fixe Kosten + Gewinn DB je Stück = Stück Nutzschwelle Umsatz Variable Kosten - Variable Kosten + Fixe Kosten = Deckungsbeitrag = Selbstkosten - Fixe Kosten = Gewinn wmns Fixe Kosten X 100 (Wertmässige Nutzschwelle) DB in % des Umsatzes = Erfolg

Mehr

Einstufige Deckungsbeitragsrechnung (erhöhter Schwierigkeitsgrad)

Einstufige Deckungsbeitragsrechnung (erhöhter Schwierigkeitsgrad) Aufgabe 01 Für ein Einproduktunternehmen liegen folgende Daten vor: Monat Produktions- und Absatzmenge Gesamtkosten Umsatzerlöse Januar 36.430 Stück 1.018.385,00 1.001.825,00 Februar 42.580 Stück 1.138.310,00

Mehr

Demoseiten für

Demoseiten für Matrizenrechnung Anwendungsaufgaben Teil Themenheft Demoseiten für Arbeiten mit Bedarfsmatrizen Herstellung von Zwischen- und Endprodukten aus Rohstoffen Kostenberechnungen Datei 623 Stand: 5. August 2

Mehr

Hauptprüfung Fachhochschulreife Baden-Württemberg

Hauptprüfung Fachhochschulreife Baden-Württemberg Hauptprüfung Fachhochschulreife 01 Baden-Württemberg Aufgabe 7 Mathematik in der Praxis Hilfsmittel: grafikfähiger Taschenrechner Berufskolleg Alexander Schwarz www.mathe-aufgaben.com Februar 015 1 7.1

Mehr

Prüfung: Produktion, Logistik und Operations Research SS 2009. Prüfungsbogen. Vom Klausurteilnehmer auszufüllen!

Prüfung: Produktion, Logistik und Operations Research SS 2009. Prüfungsbogen. Vom Klausurteilnehmer auszufüllen! Klausur: 1122 1 von 12 Prüfung: Produktion, Logistik und Operations Research SS 29 Prüfer: Prof. Dr. Karl Inderfurth Prüfungsbogen Vom Klausurteilnehmer auszufüllen! Name, Vorname : Fakultät : Matrikelnummer

Mehr

Prüfungsklausur Mathematik I für Wirtschaftsingenieure und BWL am

Prüfungsklausur Mathematik I für Wirtschaftsingenieure und BWL am HTWD, Fakultät Informatik/Mathematik Prof. Dr. M. Voigt Prüfungsklausur Mathematik I für Wirtschaftsingenieure und BWL am 0.0.07 A Name, Vorname Matr. Nr. Sem. gr. Aufgabe 4 5 6 gesamt erreichbare P. 5

Mehr

Probeklausur Optimierung

Probeklausur Optimierung Universität Hamburg Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Dr. Nico Düvelmeyer Hamburg, 4. Juli 2011 Probeklausur Optimierung Bitte selber ausfüllen: Name: (darf anonymisiert werden)

Mehr

Statistik-Klausur vom 6. Februar 2007

Statistik-Klausur vom 6. Februar 2007 Statistik-Klausur vom 6. Februar 2007 Bearbeitungszeit: 90 Minuten Aufgabe 1 Bei einer Besucherumfrage in zwei Museen wurden die Besuchsdauern (gemessen in Stunden) festgestellt: Besuchsdauer Anteil der

Mehr

WHB12, Mathematik Arbeits- und Informationsblatt Nr. Reihe: Der monopolistische Anbieter Stundenthema: Die Preis-Absatz-Funktion

WHB12, Mathematik Arbeits- und Informationsblatt Nr. Reihe: Der monopolistische Anbieter Stundenthema: Die Preis-Absatz-Funktion Situation: Das mittelständische Unternehmen KRAFTAKT entwickelt Steuerungsgeräte für den Einsatz in Kraftwerken. In der Forschungsabteilung wurde ein neuartiges Modul entwickelt, dass aufgrund von effizienter

Mehr

KOSTEN- UND PREISTHEORIE

KOSTEN- UND PREISTHEORIE KOSTEN- UND PREISTHEORIE Fikosten, variable Kosten und Grenzkosten Jedes Unternehmen hat einerseits Fikosten (Kf, sind immer gleich und hängen nicht von der Anzahl der produzierten Waren ab, z.b. Miete,

Mehr

Der Solver. Gerald Kurz

Der Solver. Gerald Kurz Der Solver Gerald Kurz Was ist der Solver Der Solver ist ein Calc-Zusatzprogramm zur Lösung von Optimierungsaufgaben. Im Gegensatz zur Zielwertsuche können hier Aufgaben auch mit mehreren Variablen und

Mehr

Hustensaft. Aufgabennummer: B_138. Technologieeinsatz: möglich erforderlich S

Hustensaft. Aufgabennummer: B_138. Technologieeinsatz: möglich erforderlich S Hustensaft Aufgabennummer: B_138 Technologieeinsatz: möglich erforderlich S Ein Unternehmen hat das Monopol auf den Vertrieb eines bestimmten Hustensafts. Der Hustensaft wird in kleinen Flaschen abgefüllt,

Mehr

"Produktion und Logistik"

Produktion und Logistik Prof. Dr. Jutta Geldermann, Dipl.-Kfm. Harald Uhlemair Klausur im Fach "Produktion und Logistik" zur Veranstaltung "Produktion und Logistik" Wintersemester 2007/08 Name:... Vorname:... Matrikelnummer:...

Mehr

Erreichte Punkte

Erreichte Punkte Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Svenja Lagershausen Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

1. Ein Artikel kostet im Einkauf pro Stück 16 und wird zu 21 verkauft. Die Fixkosten betragen 11'000.

1. Ein Artikel kostet im Einkauf pro Stück 16 und wird zu 21 verkauft. Die Fixkosten betragen 11'000. Arbeiten zum Kapitel 50 Gewinnschwelle (break even point) a) Rechnerische Methode 1. Ein Artikel kostet im Einkauf pro Stück 16 und wird zu 21 verkauft. Die Fixkosten betragen 11'000. a) Berechnen Sie

Mehr

Aufgabe 1: Berechnen Sie für den in Abbildung 1 gegebenen Graphen den. Abbildung 1: Graph für Flussproblem in Übungsaufgabe 1

Aufgabe 1: Berechnen Sie für den in Abbildung 1 gegebenen Graphen den. Abbildung 1: Graph für Flussproblem in Übungsaufgabe 1 Lösungen zu den Übungsaufgaben im Kapitel 4 des Lehrbuches Operations Research Deterministische Modelle und Methoden von Stephan Dempe und Heiner Schreier Aufgabe 1: Berechnen Sie für den in Abbildung

Mehr

Betriebswirtschaftliche Funktionen

Betriebswirtschaftliche Funktionen Betriebswirtschaftliche Funktionen Zeit Maximale Punktzahl Hinweise 40 Minuten 19 Pkt. Der Lösungsweg muss klar ersichtlich sein! ontrollieren Sie Ihre Resultate! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Aufgabe

Mehr

Demoseiten von der Mathe-CD. Matrizenrechnung Anwendungsaufgaben. Einführung in das Thema. Teil 2. Betriebliche Verflechtungen

Demoseiten von der Mathe-CD. Matrizenrechnung Anwendungsaufgaben. Einführung in das Thema. Teil 2. Betriebliche Verflechtungen Einführung in das Thema Betriebliche Verflechtungen nach dem Leontief-Modell Datei 62321 Stand 9. August 2011 Matrizenrechnung Anwendungsaufgaben INTERNETBIBLIOTHEK FÜR SCHULMATHEMATIK Teil 2 Inhalt 1.

Mehr

Betriebswirtschaftliche Funktionen

Betriebswirtschaftliche Funktionen Betriebswirtschaftliche Funktionen Zeit Maximale Punktzahl Hinweise 40 Minuten 19 Pkt. Der Lösungsweg muss klar ersichtlich sein! ontrollieren Sie Ihre Resultate! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Aufgabe

Mehr

Simplex-Verfahren. Kapitel 4. Simplex-Verfahren. Peter Becker (H-BRS) Operations Research I Sommersemester / 298

Simplex-Verfahren. Kapitel 4. Simplex-Verfahren. Peter Becker (H-BRS) Operations Research I Sommersemester / 298 Kapitel 4 Simplex-Verfahren Peter Becker (H-BRS) Operations Research I Sommersemester 24 86 / 298 Inhalt Inhalt 4 Simplex-Verfahren Dualer Simplexalgorithmus Vermeidung von Zyklen Peter Becker (H-BRS)

Mehr

a) Geben Sie die zugehörigen Matrizen A RZ, A ZE und A RE. Berechnen Sie die fehlenden Werte der Rohstoff-Zwischenprodukt-Matrix.

a) Geben Sie die zugehörigen Matrizen A RZ, A ZE und A RE. Berechnen Sie die fehlenden Werte der Rohstoff-Zwischenprodukt-Matrix. Lineare lgebra / nalytische Geometrie Leistungskurs ufgabe 4 Kosten und Gewinne Ein Betrieb stellt aus den Rohstoffen R 1, R 2, R 3 und R 4 die Zwischenprodukte Z 1, Z 2, Z 3 und Z 4 her und aus diesen

Mehr

Übung zu Mikroökonomik II

Übung zu Mikroökonomik II Prof. Dr. G. Rübel SS 2005 Dr. H. Möller-de Beer Dipl.-Vw. E. Söbbeke Übung zu Mikroökonomik II Aufgabe 1: Eine gewinnmaximierende Unternehmung produziere ein Gut mit zwei kontinuierlich substituierbaren

Mehr

Musterlösung Schlussklausur

Musterlösung Schlussklausur Nachname: Matrikelnummer: Vorname: SKZ: LVA-Zuteilung: Mag. Öller (282.005, Freitag 08:30 11:45) MUSSS MMag. Frei (282.004, WS 11/12) Mag. Nemetz (282.007, Donnerstag 17:15 20:30) MUSSS MMag. Frei (282.006,

Mehr

Geben Sie das notwendige Gleichungssystem für die Berechnung der Koeffizienten von s 2 an und ermitteln Sie diese!

Geben Sie das notwendige Gleichungssystem für die Berechnung der Koeffizienten von s 2 an und ermitteln Sie diese! 12 1 über Polynomfunktionen dritten Grades 04 a Splines werden allgemeine Polynomfunktionen dritten Grades genannt, die an einem bestimmten Punkt stetig aneinander gefügt werden. Für den Kontaktpunkt gilt

Mehr

Zuordnungsproblem. Beispiele. Mathematisches Modell. Lösungsmethoden. auch Ernennungs-, Zuweisungs-, Assignmentproblem

Zuordnungsproblem. Beispiele. Mathematisches Modell. Lösungsmethoden. auch Ernennungs-, Zuweisungs-, Assignmentproblem Zuordnungsproblem auch Ernennungs-, Zuweisungs-, Assignmentproblem Beispiele Mathematisches Modell Lösungsmethoden HTW-Berlin FB3 Prof. Dr. F. Hartl 1 2 Anwendungen Zuordnung von - 1 ME von A i nach B

Mehr

AUFGABENTEIL. Klausur: Modul Optimierungsmethoden des Operations Research. Termin:

AUFGABENTEIL. Klausur: Modul Optimierungsmethoden des Operations Research. Termin: Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik Univ.-Prof. Dr. Andreas Kleine AUFGABENTEIL Klausur: Modul 32621 Termin: 23.03.2017 Prüfer: Prof. Dr. Andreas

Mehr

WHB11 - Mathematik Klausurübungen für die Klausur Nr. 3 AFS 3 Analysis: Ökonomische lineare Funktionen

WHB11 - Mathematik Klausurübungen für die Klausur Nr. 3 AFS 3 Analysis: Ökonomische lineare Funktionen Basiswissen für die Klausur Fixkosten sind Kosten, die unabhängig von der produzierten Menge anfallen, d.h. sie sind immer gleich, egal ob 20 oder 50 oder 100 Stück von einem Gut produziert werden. Man

Mehr

7.1 Matrizen und Vektore

7.1 Matrizen und Vektore 7.1 Matrizen und Vektore Lineare Gleichungssysteme bestehen aus einer Gruppe von Gleichungen, in denen alle Variablen nur in der 1. Potenz vorkommen. Beispiel Seite 340 oben: 6 x 2 = -1 + 3x 2 = 4 mit

Mehr

Dualitätssätze der linearen Optimierung

Dualitätssätze der linearen Optimierung Kapitel 9 Dualitätssätze der linearen Optimierung Sei z = c T x min! Ax = b 9.1 x 0 mit c, x R n, b R m, A R m n ein lineares Programm. Definition 9.1 Duales lineares Programm. Das lineare Programm z =

Mehr

Mathematik. Juni 2016 AHS. Kompensationsprüfung 9 Angabe für Kandidatinnen/Kandidaten

Mathematik. Juni 2016 AHS. Kompensationsprüfung 9 Angabe für Kandidatinnen/Kandidaten Name: Datum: Klasse: Kompensationsprüfung zur standardisierten kompetenzorientierten schriftlichen Reifeprüfung AHS Juni 2016 Mathematik Kompensationsprüfung 9 Angabe für Kandidatinnen/Kandidaten Hinweise

Mehr

Berechne die folgenden Integrale [ zu d): vereinfache den Intergralwert weitestmöglich)] : a) b) c) d) 2

Berechne die folgenden Integrale [ zu d): vereinfache den Intergralwert weitestmöglich)] : a) b) c) d) 2 Loock 6/7 WG LK MATHEMATIK-KLAUSUR NR. 3 (HT) Name:----------------------------------------------------- Beachte: Erlaubte Hilfsmittel: keine Auf jeder Seite mindestens 5 cm Rand lassen! Blätter in der

Mehr

Abnehmer der Erzeugnisse (Output) Werk 1 Werk 2 Werk 3 Markt Werk 1 400 1400 1000 1200 Hersteller der Erzeugnisse

Abnehmer der Erzeugnisse (Output) Werk 1 Werk 2 Werk 3 Markt Werk 1 400 1400 1000 1200 Hersteller der Erzeugnisse Name: Datum: Produktionsverflechtung - Einstiegsaufgabe mit Lösung Ein Unternehmen produziert in drei Zweigwerken an verschiedenen Standorten unterschiedliche Teile und Waren. Jedes Zweigwerk bezieht für

Mehr

Mathematik-Klausur vom und Finanzmathematik-Klausur vom

Mathematik-Klausur vom und Finanzmathematik-Klausur vom Mathematik-Klausur vom 15.07.2008 und Finanzmathematik-Klausur vom 08.07.2008 Studiengang BWL PO 1997: Aufgaben 1,2,3, Dauer der Klausur: 90 Min Studiengang B&FI PO 2001: Aufgaben 1,2,3, Dauer der Klausur:

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2010

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2010 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Ermitteln Sie zu folgenden linearen Gleichungssystemen die zugehörige Lösungsmenge. Die Lösungsvariablen sind x und y.

Ermitteln Sie zu folgenden linearen Gleichungssystemen die zugehörige Lösungsmenge. Die Lösungsvariablen sind x und y. Aufnahmeprüfung Mathematik 004 Hochschulen für Wirtschaft Aufgabe : ( + = 4 Punkte ) Ermitteln Sie zu folgenden linearen Gleichungssystemen die zugehörige Lösungsmenge. Die Lösungsvariablen sind und y.

Mehr

AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung

AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung AP 1999 Kosten- und Leistungsrechnung Aufgabe II.1 Die Kosten- und Leistungsrechnung der MAESER AG hat im Zweigwerk I bei der Vorkalkulation für Erzeugnis W folgende Werte pro Stück ermittelt: Selbstkosten...

Mehr

1.4 Aufgaben. 2002/2003

1.4 Aufgaben. 2002/2003 .4 Aufgaben. 00/003 Aufgabe. Eine Firma stellt zwei Sorten A und B einer Meterware her. Pro Meter entstehen folgende Kosten und Erlöse in Euro: Rohstoffkosten Bearbeitungskosten Verkaufserlös A 6 3 5 B

Mehr

Kosten- und Preistheorie

Kosten- und Preistheorie Kosten- und Preistheorie Mag. Martin Bruckbauer 8. November 2005 1 Kostenfunktion Unter Kosten versteht man im Allgemeinen den in Geld bewerteten Güterverzehr, der für die Erstellung betrieblicher Leistungen

Mehr

BREAK-EVEN- ANALYSE Prof. Dr.h.c. Lothar Erik Siebler

BREAK-EVEN- ANALYSE Prof. Dr.h.c. Lothar Erik Siebler BREAK-EVEN- ANALYSE 2018 Prof. Dr.h.c. Lothar Erik Siebler Mithilfe der Break Even-Analyse kann der Punkt aufgezeigt werden, der die Gewinn- von der Verlustzone trennt (Break-Even-Point). Einzige Voraussetzung

Mehr

Workshop Kontexte aus den Wirtschaftswissenschaften bei der Zentralmatura AHS. 1. Gewinnfunktion (bifie - Aufgabenpool)

Workshop Kontexte aus den Wirtschaftswissenschaften bei der Zentralmatura AHS. 1. Gewinnfunktion (bifie - Aufgabenpool) Christian Dorner & Stefan Götz 24. Februar 2015 Workshop Kontexte aus den Wirtschaftswissenschaften bei der Zentralmatura AHS 1. Gewinnfunktion (bifie - Aufgabenpool) 1 Christian Dorner & Stefan Götz 24.

Mehr

4. BAB / Betriebsbuchhaltung 16 Punkte

4. BAB / Betriebsbuchhaltung 16 Punkte 4. BAB / Betriebsbuchhaltung 16 Punkte 4.1 Füllen Sie die leeren Felder (dick eingerahmt) im BAB auf der nächsten Seite gemäss den folgenden Angaben aus. 10 Punkte Zeile 0 Setzen Sie den fehlenden Begriff

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2012

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2012 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und

Mehr

Fachhochschule Bochum Fachhochschule Münster Fachhochschule Südwestfalen

Fachhochschule Bochum Fachhochschule Münster Fachhochschule Südwestfalen Fachhochschule Bochum Fachhochschule Münster Fachhochschule Südwestfalen Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft Prof. Dr. rer. nat. habil. J. Resch Teilprüfung: Mathematik 2 (Modul) Termin: 15.

Mehr

Aufgabe (Seite 42)

Aufgabe (Seite 42) Aufgabe. (Seite ) i) Die Gerade g 9 verläuft durch den Punkt P 9 ( - - ) und hat die Steigung -. Wie lautet die Noralfor der Geraden h 9, welche die Y-Achse i selben Punkt wie die Gerade g 9 und die X-Achse

Mehr

Markus: Wir haben doch jetzt immer Wochen, in denen wir nicht voll ausgelastet sind. Können wir die Produktion nicht gleichmäßiger verteilen?

Markus: Wir haben doch jetzt immer Wochen, in denen wir nicht voll ausgelastet sind. Können wir die Produktion nicht gleichmäßiger verteilen? OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Fach: Rechnungswesen LA: Kostenrechnung LE: Teilkostenrechnung ÜBUNG: Kapazitätsprobleme Erforderliche Materialien: LÖS Anlagenverzeichnis Habedank GmbH zum 31.12.2006

Mehr

Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen

Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen Lehrstuhl für Revisionsund Treuhandwesen Dominik Dienes Wintersemester 2012/2013 Begleitkurs zur Vorlesung Accounting and Controlling Veranstaltung 2 Plankostenrechnung

Mehr

12.4 Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen

12.4 Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen . Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen.. Kostenfunktion a) Vorgaben und Fragestellung Die Materialkosten für die Herstellung eines Stücks belaufen sich auf CHF.--. Die anteilmässigen

Mehr

Operations Research. Bewertungsverfahren :

Operations Research. Bewertungsverfahren : Operations Research Bewertungsverfahren : Ist wie NW-Ecken und Vogelsches Appr. Ein Verfahren zum Aufstellen eines recht wenig optimierten Tableaus, das dann anschließend noch durch ein Stepping Stone

Mehr

Prüfung Rechnungswesen Fixe und variable Kosten, Break-Even-Analyse, Divisions- und Zugschlags- Kalkulation

Prüfung Rechnungswesen Fixe und variable Kosten, Break-Even-Analyse, Divisions- und Zugschlags- Kalkulation Prüfung Rechnungswesen Fixe und variable Kosten, Break-Even-Analyse, Divisions- und Zugschlags- Kalkulation Lösung Bemerkungen: Der Lösungsweg muss nachvollziehbar dargelegt werden. Das reine Resultat

Mehr

Intelligente Brille. Aufgabennummer: B-C6_27. Technologieeinsatz: möglich erforderlich S

Intelligente Brille. Aufgabennummer: B-C6_27. Technologieeinsatz: möglich erforderlich S Intelligente Brille Aufgabennummer: B-C6_27 Technologieeinsatz: möglich erforderlich S Eine technische Innovation die intelligente Brille soll auf den Markt kommen. Es werden die Zusammenhänge zwischen

Mehr

Anwendung A_0801_Quantile_Minimum_Maximum

Anwendung A_0801_Quantile_Minimum_Maximum 8. Lageparameter 63 8.3 Interaktive EXCEL-Anwendungen (CD-ROM) Anwendung A_080_Quantile_Minimum_Maimum Die Anwendung besteht aus einem Tabellenblatt Simulation : In der Simulation wird aus einer Urliste

Mehr

12.4 Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen

12.4 Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen 1. Berechnung und Darstellung betriebswirtschaftlicher Funktionen 1..1 Kostenfunktion a) Vorgaben und Fragestellung Die Materialkosten für die Herstellung eines Stücks belaufen sich auf CHF 1.--. Die anteilmässigen

Mehr

Aufgaben zur Preispolitik - Lösungen

Aufgaben zur Preispolitik - Lösungen Schulze-Delitzsch-Schule Fachoberschule 12.1 Marketing - Preispolitik Aufgaben zur Preispolitik - Lösungen 1 Preiselastizität 1.1 (Quelle: Lernsituationen FOS 12, Cornelsen Verlag, S. 27, Nr. 9) a) Berechnen

Mehr

Übung Kostenrechnung SS 2016

Übung Kostenrechnung SS 2016 SS 2016 Übung 11 Kosten- und Erlösinformationen für operative Entscheidungen Entscheidungen über die Leistungserstellung Entscheidungskriterien variieren je nach Mehrproduktrestriktion Restriktion Keine

Mehr

Klausur zur Modulprüfung ABWL1 SoSe14 2. Termin 13. Oktober 2014

Klausur zur Modulprüfung ABWL1 SoSe14 2. Termin 13. Oktober 2014 Klausur zur Modulprüfung ABWL1 SoSe14 2. Termin 13. Oktober 2014 Name: Vorname: Matrikel-Nr.: Studiengang, Abschluss: Hiermit erkläre ich mich nach 39(10) der AllgStuPO prüfungsfähig. Ein Rücktritt bzw.

Mehr

Übungsaufgaben. Grundkurs Höhere Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler. Teil 1: Lineare Algebra und Optimierung.

Übungsaufgaben. Grundkurs Höhere Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler. Teil 1: Lineare Algebra und Optimierung. Übungsaufgaben Grundkurs Höhere Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler Teil : Lineare Algebra und Optimierung Wintersemester Matrizenrechnung Aufgabe ( 3 0 Gegeben sind die Matrizen A = 2 5 2 4 D =

Mehr

KAUFM. BERUFSKOLLEGS II / FACHOBERSCH. - Hauptprüfung Aufgabe 7 - Aufgabe

KAUFM. BERUFSKOLLEGS II / FACHOBERSCH. - Hauptprüfung Aufgabe 7 - Aufgabe 90 KAUFM. BERUFSKOLLEGS II / FACHOBERSCH. - Hauptprüfung 000 - Aufgabe 7 - Aufgabe Punkte 7.1. Die Differentialkosten eines Unternehmens sind gegeben durch K (x) = 0,06x 3,8x+c, c IR. Bestimmen Sie die

Mehr

KLAUSUR zu Einführung in die Optimierung. Studiengang: Bachelor Master Diplom (bitte ankreuzen)

KLAUSUR zu Einführung in die Optimierung. Studiengang: Bachelor Master Diplom (bitte ankreuzen) Mathematisches Institut WS 2012/13 der Heinrich-Heine-Universität 7.02.2013 Düsseldorf Prof. Dr. Achim Schädle KLAUSUR zu Einführung in die Optimierung Bitte folgende Angaben ergänzen und DEUTLICH LESBAR

Mehr

Nachfrage im Angebotsmonopol

Nachfrage im Angebotsmonopol Nachfrage im Angebotsmonopol Aufgabe 1 Bearbeiten Sie in Ihrem Buch auf der Seite 42 die Aufgabe 13. Aufgabe 2 Die Birkholz AG hat bei einem Marktforschungsunternehmen ermitteln lassen, dass die Nachfrager

Mehr

Übung Kostenrechnung SS Übung 11 Kosten- und Erlösinformationen für operative Entscheidungen

Übung Kostenrechnung SS Übung 11 Kosten- und Erlösinformationen für operative Entscheidungen SS 2016 Übung 11 Kosten- und Erlösinformationen für operative Entscheidungen Aufgabe 11.1 Die ABC-GmbH fertigt und vertreibt in eigenen Geschäftsbereichen drei Produkte A, B und C. Im Rahmen der Segmentberichterstattung

Mehr

Zugeordneter bipartiter Graph

Zugeordneter bipartiter Graph Zugeordneter bipartiter Graph Für ein Transportproblem sei A = {A 1,...,A m } die Menge der Fabriken und B = {B 1,...,B n } sei die Menge der Warenhäuser. Wir ordnen nun einem Transportproblem einen bipartiten

Mehr

B 2 Produktion und Kosten. II. Gesamtkosten / Erlöse bei linearem Kostenverlauf. Produktion und Kosten. Schiller-Gymnasium Hof Manuel Friedrich StR

B 2 Produktion und Kosten. II. Gesamtkosten / Erlöse bei linearem Kostenverlauf. Produktion und Kosten. Schiller-Gymnasium Hof Manuel Friedrich StR II. Gesamtkosten / Erlöse bei linearem verlauf II. Stückkosten / Stückerlöse bei linearem verlauf II. Stückkosten / Ertrag pro Stück bei linearem verlauf Die Fixkosten verteilen sich gleichmäßig auf die

Mehr

Expertengruppe A: Kostenfunktion

Expertengruppe A: Kostenfunktion Expertengruppe A: Kostenfunktion Gegeben ist eine Kostenfunktion 3. Grades K(x) = x 3 30x 2 + 400x + 512. 1. Lesen Sie aus obigem Funktionsgraphen ab: a) Schnittpunkt des Funktionsgraphen mit der y-achse:

Mehr

Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben

Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben Betriebsbuchhaltung: Seminar Aufgaben 25-29 1 Aufgabe 25 In einem Betrieb fallen bei der Herstellung des Hauptproduktes die Nebenprodukte A und B an. Folgende Kosten und sind bekannt: Gesamtkosten der

Mehr

Lineare Algebra in der Ökonomie Teil I. (Aufgaben)

Lineare Algebra in der Ökonomie Teil I. (Aufgaben) Lineare Algebra in der Ökonomie Teil I (Aufgaben).. Ein Motorradhersteller, der die Modelle A, B und C anbietet, hat in seinen beiden n am 05.06. folgende Lagerbestände: Modelle A B C 5 7 4 6 Am 06.06.

Mehr

Kostenrechnung. Mengenangaben (Betriebsoptimum, gewinnmaximierende Menge) sind immer auf ganze ME zu runden.

Kostenrechnung. Mengenangaben (Betriebsoptimum, gewinnmaximierende Menge) sind immer auf ganze ME zu runden. Mengenangaben (Betriebsoptimum, gewinnmaximierende Menge) sind immer auf ganze ME zu runden. 1. Berechnen Sie die Gleichung der linearen Betriebskostenfunktion! a. Die Fixkosten betragen 300 GE, die variablen

Mehr

1. Aufgabe: a) Wie hoch ist die Normalbeschäftigung der Habedank-Säfte GmbH (nach der Produktionsplanung)?

1. Aufgabe: a) Wie hoch ist die Normalbeschäftigung der Habedank-Säfte GmbH (nach der Produktionsplanung)? OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Fach: Rechnungswesen LA: Kostenrechnung LE: Teilkostenrechnung ÜBUNG: Das Verhalten der Kosten Erforderliche Materialien: Erfolgsplanung Habedank-Säfte GmbH für die

Mehr

maximaler Fluss & minimaler Schnitt

maximaler Fluss & minimaler Schnitt maximaler Fluss & minimaler Schnitt Referat in angewandte Logistik Marcus Pottendorfer HTBLuVA Sankt Pölten Inhalt Maximaler Fluss minimaler Schnitt... 2 Grundbegriffe... 2 Erklärung... 2 Minimaler Schnitt...

Mehr

Die simultane Anwendung des Gauß-Verfahrens zur Lösung der beiden Gleichungssysteme

Die simultane Anwendung des Gauß-Verfahrens zur Lösung der beiden Gleichungssysteme Übungsblatt Aufgabe.1 (F92 - A9-8P) a). Gegeben seien die Matrix 1 0 2 1 1 2 A = 0 1 0 0 2 0 und die Vektoren b 1 2 0 =, b = 4 2 4 4 1 2 Die simultane Anwendung des Gauß-Verfahrens zur Lösung der beiden

Mehr

Modellieren mit AMPL

Modellieren mit AMPL Modellieren mit AMPL Elisabeth Gassner Mathematische Modelle in den Wirtschaftswissenschaften Prof. R. E. Burkard 27. April 2007 E. Gassner (Mathematische Modelle) AMPL 27. April 2007 1 / 21 Überblick

Mehr

) (1 BE) 1 2 ln 2. und somit

) (1 BE) 1 2 ln 2. und somit 1 Aufgaben aus dem Aufgabenpool 1 1.1 Analysis A1_1 Eine Funktion f ist durch 1 x f(x) e 1, x IR, gegeben. Ermitteln Sie die Nullstelle der Funktion f. ( ) b) Die Tangente an den Graphen von f im Punkt

Mehr

Question 1 Punkte: 1 Ketten haben Antwort wählen: a. Dezentralen Einkauf und viele Geschäfte b. Dezentralen Einkauf und große Geschäfte c.

Question 1 Punkte: 1 Ketten haben Antwort wählen: a. Dezentralen Einkauf und viele Geschäfte b. Dezentralen Einkauf und große Geschäfte c. Question 1 Ketten haben a. Dezentralen Einkauf und viele Geschäfte b. Dezentralen Einkauf und große Geschäfte c. Keine Bedeutung im Rahmen des Planspiels d. Geringen Akquisitionsaufwand Question 2 Ziel

Mehr

Input-Output-Modelle und Markov-Ketten

Input-Output-Modelle und Markov-Ketten MaMaEuSch Management Mathematics for European Schools http://www.mathematik.unikl.de/~mamaeusch/ Input-Output-Modelle und Markov-Ketten Ao. Univ.-Prof. Werner Peschek Dieses Projekt wurde veröffentlicht

Mehr