8. Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "8. Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse"

Transkript

1 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Einleitung Polycyclische Aromaten treten als Begleiter des bei der Verbrennung entstehenden Rußes, z. B. beim Betrieb von Dieselfahrzeugen, auf. Da Substanzen aus dieser Stoffklasse stark cancerogen wirken, hat ihre Bestimmung erhebliche Bedeutung im Umweltschutz erlangt. Polycyclische Aromaten zeigen starke Absorptionsbanden im ultravioletten Spektralbereich (s. Photometrie). Daher wurden schon früh UV-Spektrometer zur quantitativen Bestimmung von Polyaromaten verwendet. Da sich die UV-Spektren dieser Substanzen beträchtlich überlappen, gelingt ihre photometrische Bestimmung mit dem Ansatz der simultanen Mehrkomponentenanalyse. Wegen der teilweise erheblichen Cancerogenität polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe und der benötigten Ausstattung mit UV-Spektrometern wird im Rahmen des Praktikums auf diese Bestimmung verzichtet. Kenntnisse des zugrunde liegenden Verfahrens, der simultanen Mehrkomponentenanalyse, soll aber mit unbedenklichen Substanzen im sichtbaren Spektralbereich erworben werden. Dazu wird eine Zweikomponentenanalyse mit den Farbstoffen Tartrazin und range II durchgeführt. Na + - S N N H - Na + N N S N N S Na Na + Tatrazin range II

2 90 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Mehrkomponenten-Analyse: Die Additivität von Extinktionen ermöglicht die gleichzeitige Bestimmung mehrerer Stoffe in einer Probenlösung, auch wenn deren Spektren sich bei den Messwellenlängen überschneiden. Zur Trennung der jedem Stoff zugehörigen Extinktionsanteile am Gesamtsignal benötigt man einen rechnerischen Ansatz, in dem entsprechend dem LAMBERT-BEER'schen Gesetz die unterschiedlichen Konzentrationen und Molarextinktionen der zu bestimmenden Komponenten berücksichtigt sind. A + u v Abb.: 3 Lösung bei den Wellenlängen λ u und λ v gemessen. Einzeln in getrennten Lösungen enthalten, liefern z.b. zwei Stoffe die Spektren bzw.. Sind beide Stoffe in einer Lösung gleichzeitig enthalten, so misst man das additive Spektrum +. Um die Konzenration beider Stoffe zu ermitteln, werden die Extinktionen der Die von Stoff gelieferten Extinktionsanteile bei beiden Wellenlängen sind bestimmt durch ε, c, d., ε u v Die entsprechenden Größen für die Extinktionsanteile von Stoff sind ε, ε, c, d. u v

3 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse 9 Das LAMBERT-BEER'sche Gesetz gilt bei jeder Wellenlänge: Bei λ u : Aλ = A + A u u. u Bei λ v : Aλ A A v + v. v Damit ist Aλ = ε c d u ε u + u c d und Aλ = ε c d + ε c d v v v. Da alle ε-werte Stoffkonstanten sind, kann man ε u und ε v aus dem Spektrum einer Lösung des reinen Stoffes von bekannter Konzentration ermitteln. Das gleiche gilt entsprechend für die Molarextinktionen ε u und ε v des Stoffes. Da die Schichtdicke d der Küvette bekannt ist, enthalten die Gleichungen als Unbekannte nur noch die Messgrößen Aλ und A u λ sowie die zu bestimmenden Konzentrationen c und c v. Enthält eine Lösung n verschiedene Stoffe mit Spektren, die sich teilweise überschneiden, so sind zur Berechnung der Konzentrationen n Ansätze des LAMBERT-BEER'schen Gesetzes erforderlich, was zu einem System von n Gleichungen mit maximal n Unbekannten führt. Die Messwellenlängen müssen dabei nicht mit den Absorptionsmaxima übereinstimmen; man optimiert vielmehr unter den Gesichtspunkten einer möglichst geringen gegenseitigen Überlappung der Spektren und einer hohen analytischen Messgenauigkeit. Bei sich überschneidenden Spektren von Komponenten und Messung an Wellenlängen, werden die Konzentrationen der beiden Komponenten nach den beiden folgenden Gleichungen ermittelt (für Schichtdicke d= cm). c Aε = ε ε Aε ε ε c Aε = ε ε Aε ε ε. Indize Stoff bzw. Stoff. Indize Wellenlänge bzw Wellenlänge Beispiel: ε = ε von Stoff bei Wellenlänge

4 9 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Praktikumsaufgabe Es soll der Gehalt einer Probenlösung an Tatrazin und range II photometrisch bestimmt werden. Als Praktikumsgerät dient ein Spectrophotometer Modell Genesis 0 der Firma Spectronic Unicam ABS % T 6 7 UTILITY 8 PRINT Abb.: 4 Messgerät

5 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse 93 Anzeige 0-Zeichen, zweizeilige LCD-Anzeige SoftKey 3 SoftKey 4 Bildlauftaste Werden verwendet, um Menüs durchzusuchen und numerische Werte einzugeben 5 Wellenlängeneinstellung Damit wird die Wellenlängeneinstellung erhöht oder erniedrigt 6 0 Abs/% T Stellt das Gerät automatisch auf Null-Absorption (bzw. % T) ein. 7 A/T/C Schaltet zwischen Absorption-, %Transmissionsund Konzentrationsmodus hin und her. 8 Sonderfunktionen 9 Drucken Die zur Durchführung der Praktikumsaufgabe benötigten Schalter sind durch Unterstreichen gekennzeichnet. Die Einstellung erfolgt wie nachfolgend beschrieben:. Einschalten des Gerätes und dann 30 Min warten. Durch Betätigung der Taste 7 auf %T einstellen. 3. Mit der Taste 5 die Wellenlänge einstellen.

6 94 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Arbeitsanleitung Geräteliste: Eichlösungen: Photometer Messkolben Küvetten, d= cm Eppendorfpipetten Stammlösung von Tatrazin in Wasser Stammlösung von range II in Wasser Arbeitsvorschrift:. Vergleichsküvette mit Lösungsmittel (Wasser) füllen.. Probenküvette mit Tatrazin-Eichlösung füllen. 3. Einstellen der Messparameter; Extinktionsmessungen 3. Einstellen der Messwellenlänge 47 nm 3. Vergleichsküvette in den Strahlengang schieben. 3.3 Nullabgleich durchführen. 3.4 Probenküvette in den Strahlengang schieben. 3.5 Extinktion messen. 3.6 Extinktion bei der Messwellenlänge (485 nm, siehe beigefügte Spektren) bestimmen. Dazu die Arbeitsschritte 3. bis 3.5 wiederholen. 4. Probenküvette mit range II-Eichlösung füllen. 5. Extinktionen bei beiden Messwellenlängen bestimmen. 6. Probenküvette mit der Analysenlösung füllen. 7. Extinktionen bei beiden Messwellenlängen bestimmen.

7 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse 95 Auswertung Für die Bestimmung der Konzentration c und c beider Substanzen ist folgendes Gleichungssystem zu lösen: A A = ε = ε c c d + ε d + ε c c d d Die Indices werden zugeordnet: Substanz Tatrazin Substanz range II Wellenlänge 47 nm Wellenlänge 485 nm. Die Molarextinktionen ε, ε, ε, ε werden aus den Extinktionen der zwei Eichlösungen berechnet: MG Tartrazin 535,37 g mol - MG rangeii 350,33 g mol -. Extinktion 0,4 0,3 Tartrazin range II 0, 0, nm Reinspektren von Tatrazin (6,5 mg/l) und range II (4,4 mg/l), Schichtdicke = cm

8 96 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse Simultananalyse - Beispiel: Stammlösungen Tatrazin mg/l range II mg/l Kalibrierung mit Reinkomponenten Tatrazin µl Tatrazin mg/l range II µl range II mg/l A (Tatrazin, 47) A (Tatrazin, 485) A (range II, 47) A (range II, 485) 9,48 9,48 0,455 0,098 0,58 0,585 e L/mg cm 0,048 0,00 0,07 0,06 Analysenmischungen Tatrazin µl range II µl c (Tatrazin, ber.) mg/l c (range II, ber.) mg/l A (47) A (485) c (Tatrazin, gem.) mg/l c (range II, gem.) mg/l ,7059 4,7059 0, 0,370 5,456 5,0599 Simultananalyse - Eigene Messungen: Messdaten und Rechenergebnisse in zugehörige Zellen eintragen! Stammlösungen Tatrazin mg/l range II mg/l Kalibrierung mit Reinkomponenten Tatrazin µl Tatrazin mg/l,7647 range II µl range II mg/l A (Tatrazin, 47) A (Tatrazin, 485) A (range II, 47) A (range II, 485) e L/mg cm Analysenmischungen Tatrazin µl range II µl c (Tatrazin, ber.) mg/l c (range II, ber.) mg/l A (47) A (485) c (Tatrazin, gem.) mg/l c (range II, gem.) mg/l 00 00,359 7,0588 0, 0,450,3336 6, ,0588,359 0,430 0,50 7,6059,3458 3

9 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse 97 Vorbereitung der Messküvetten Tatrazin µl range II µl Wasser µl Leerprobe 0 0-0µl Kalibrierung T 0-0µl Kalibriering 0-0µl Probe µl Probe - 0µl Probe 3-0µl

10 98 Simultane UV/VIS-Zweikomponentenanalyse

Versuch 412: Photometrische Bestimmung von Phosphatspuren als "Phosphormolybdänblau"

Versuch 412: Photometrische Bestimmung von Phosphatspuren als Phosphormolybdänblau Instrumentelle Bestimmungsverfahren 131 Versuch 412: Photometrische Bestimmung von Phosphatspuren als "Phosphormolybdänblau" Phosphationen reagieren mit Molybdat MoO 4 in saurer Lösung zur 2 gelben Dodekamolybdatophosphorsäure

Mehr

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 34 Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations Aufgabe: 1. Bestimmen Sie die Wellenlänge maximaler Absorbanz λ max eines

Mehr

Seminar: Photometrie

Seminar: Photometrie Seminar: Photometrie G. Reibnegger und W. Windischhofer (Teil II zum Thema Hauptgruppenelemente) Ziel des Seminars: Theoretische Basis der Photometrie Lambert-Beer sches Gesetz Rechenbeispiele Literatur:

Mehr

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll Analytische Chemie I Versuchsprotokoll 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Mikromengen an Cobalt mit Phosphorsäure-bis- (2-ethylhexylester) (HDEHP) 1.! Theoretischer Hintergrund Zur Analyse wird

Mehr

Versuch 1: Extraktion von ß-Carotin aus Lebensmitteln

Versuch 1: Extraktion von ß-Carotin aus Lebensmitteln Name Datum Versuch 1: Extraktion von aus Lebensmitteln Geräte: 4 Reagenzgläser, 4 Gummistopfen, Reagenzglasständer, 1 Erlenmeyerkolben mit Stopfen, Messer, Mörser, Spatel, Messpipette, 1 kleine Petrischale,

Mehr

Photometrische Bestimmung von D-Glucose

Photometrische Bestimmung von D-Glucose Photometrische Bestimmung von D-Glucose Spezial/Multiwellenlängen- Methode mit WTW photolab UV-VIS Spektralphotometern 2015 WTW GmbH. Juli 2015 Photometrische Bestimmung von D-Glucose Photometer Test Methode

Mehr

} Anregung von Molekülschwingungen

} Anregung von Molekülschwingungen nstrumentelle Bestimmungsverfahren 117 Photometrie Die Photometrie gehört zur großen Gruppe der optisch-analytischen Analysenverfahren. Grundlagen Diese Methoden beruht auf die Ausnutzung der Wechselwirkung

Mehr

Physikalische Chemie: Kinetik

Physikalische Chemie: Kinetik Physikalische Chemie: Kinetik Prof. Thiemann SS 2002 Protokoll Versuch 2 «Die ph-abhängigkeit der Solvolysegeschwindigkeit von Malachitgrün» 1 Inhalt: 1. Theorie 2. Zusatzfragen Bau eines UV-Spektralphotometers

Mehr

Hämoglobinbestimmung

Hämoglobinbestimmung Hämoglobinbestimmung TEAS Themen Erythrozyten, Photometrie, Hämoglobin, Cyanhämoglobin, Oxyhämoglobin, Carboxyhämoglobin, Methämoglobin, Anämie. Prinzip Eine quantitative Hämoglobinbestimmung ist unerlässlich,

Mehr

Praktikum Optische Technologien, Protokoll Versuch Absorptionsmessung

Praktikum Optische Technologien, Protokoll Versuch Absorptionsmessung Praktikum Optische Technologien, Protokoll Versuch Absorptionsmessung 09.0.204 Ort: Laserlabor der Fachhochschule Aachen Campus Jülich Inhaltsverzeichnis Einleitung 2 Fragen zur Vorbereitung 2 3 Geräteliste

Mehr

Lambert-Beersches Gesetz. 1 Aufgabenstellung. 2 Grundlagen. Physikalisch-Chemische Praktika S11

Lambert-Beersches Gesetz. 1 Aufgabenstellung. 2 Grundlagen. Physikalisch-Chemische Praktika S11 S11 Lambert-Beersches Gesetz 1 Aufgabenstellung 1. Messung der relativen Transmission (%T) von Lösungen eines organischen Farbstoffes (Beispiel: Kristallviolett) unterschiedlicher Konzentration im Wellenlängenbereich

Mehr

Biochemische UE Alkaline Phosphatase.

Biochemische UE Alkaline Phosphatase. Biochemische UE Alkaline Phosphatase [email protected] Alkaline Phosphatase: Katalysiert die Hydrolyse von Phosphorsäure-Estern: O - O - Ser-102 R O P==O O - H 2 O R OH + HO P==O O - ph-optimum im

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Aufbau der Materie: Absorptionsspektrum eines Farbstoffes / Photometrie

Physikalische Chemie Praktikum. Aufbau der Materie: Absorptionsspektrum eines Farbstoffes / Photometrie Hochschule Emden / Leer Physikalische Chemie Praktikum Vers. Nr. 22 Mai 2014 Aufbau der Materie: Absorptionsspektrum eines Farbstoffes / Photometrie Allgemeine Grundlagen Spektroskopie und prinzipieller

Mehr

Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung

Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung a) Proteinbestimmung mit Biuret-Reagenz 1.1. Einleitung Das Ziel des Versuchs ist es nach Aufstellen einer Eichgerade mit gegeben Konzentrationen, die

Mehr

Applikationsfeld / Industriezweig:

Applikationsfeld / Industriezweig: Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen

Mehr

Versuch K2 Photometrische Messung

Versuch K2 Photometrische Messung Versuch K2 Photometrische Messung Aufgaben: 1. Messung der Extinktion von Mangan(III)-oxalat bei verschiedenen Wellenlängen. 2. Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten des Zerfalls des komplexen Mangan(III)-oxalations

Mehr

Wie Heavy Metal ist der Boden?

Wie Heavy Metal ist der Boden? Wie Heavy Metal ist der Boden? Inhaltsverzeichnis 1. Entstehung und Ausbreitung von Schwermetallen im Boden 2. Analytische Aufschlussverfahren 3. Grundlagen der UV-VIS- und AAS-Spektroskopie 2 Schwermetalle

Mehr

Grundlagen der photometrischen Messung

Grundlagen der photometrischen Messung Grundlagen der photometrischen Messung Teil 1: Grundlagen, Optik, AQS, Testsätze (I) 2015 WTW GmbH. [ Juni 2015] Einführung Phos (griech.) für Licht => Photometrie ist ein Messverfahren, bei dem mit Hilfe

Mehr

Versuchsanleitung. Einleitung. Benötigtes Material. Seite 1 von 14

Versuchsanleitung. Einleitung. Benötigtes Material. Seite 1 von 14 Versuchsanleitung Spektrometische Bestimmung der Konzentration von Lösungen mit dem ipad (Lambert-Beersches Gesetz) [ VAD_Physik_Beers_Gesetz.doc ] Einleitung Der folgende Versuch zeigt eine einfache Möglichkeit

Mehr

23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 2

23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 2 23. Mai 2000 Physikalisch-Chemisches Praktikum Versuch Nr. 2 Thema: Aufgabenstellung: Material: ph-abhängigkeit einer Solvolysereaktion 1. Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten für die Reaktion von

Mehr

7. Photometrie. Einleitung

7. Photometrie. Einleitung Photometrie 69 7. Photometrie Einleitung Viele Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Nickel u.a. haben wegen ihrer toxischen Wirkung einige Bedeutung aus Sicht des Umweltschutzes. Dagegen hat das Schwermetall

Mehr

GRUNDLAGEN DER SPEKTROPHOTOMETRIE

GRUNDLAGEN DER SPEKTROPHOTOMETRIE 11 GRUNDLAGEN DER SPEKTROPHOTOMETRE Materie erscheint uns farbig, wenn sie aus dem einfallenden weißen Licht einen bestimmten spektralen Teil absorbiert. Als Farbe nehmen wir den reflektierten Anteil des

Mehr

K1: Lambert-Beer`sches Gesetz

K1: Lambert-Beer`sches Gesetz K1: Lambert-Beer`sches Gesetz Einleitung In diesem Versuch soll die Entfärbung von Kristallviolett durch atronlauge mittels der Absorptionsspektroskopie untersucht werden. Sowohl die Reaktionskinetik als

Mehr

Standardabweichung und Variationskoeffizient. Themen. Prinzip. Material TEAS Qualitätskontrolle, Standardabweichung, Variationskoeffizient.

Standardabweichung und Variationskoeffizient. Themen. Prinzip. Material TEAS Qualitätskontrolle, Standardabweichung, Variationskoeffizient. Standardabweichung und TEAS Themen Qualitätskontrolle, Standardabweichung,. Prinzip Die Standardabweichung gibt an, wie hoch die Streuung der Messwerte um den eigenen Mittelwert ist. Sie ist eine statistische

Mehr

Enzymatische Katalyse

Enzymatische Katalyse VERSUCHSZIEL Die natürliche Braunfärbung einer aufgeschnittenen Kartoffel ist nichts anderes, als die enzymatisch oxydative Umsetzung der darin anwesenden Phenolverbindungen mit Sauerstoff zu Chinonverbindungen.

Mehr

Wechselwirkung zwischen Licht und chemischen Verbindungen

Wechselwirkung zwischen Licht und chemischen Verbindungen Photometer Zielbegriffe Photometrie. Gesetz v. Lambert-Beer, Metallkomplexe, Elektronenanregung, Flammenfärbung, Farbe Erläuterungen Die beiden Versuche des 4. Praktikumstages sollen Sie mit der Photometrie

Mehr

Spektroskopie-Seminar SS UV-Vis-Spektroskopie. UV-Vis-Spektroskopie

Spektroskopie-Seminar SS UV-Vis-Spektroskopie. UV-Vis-Spektroskopie UV-Vis-Spektroskopie 7.1 Allgemeines UV-Vis-Spektroskopie verwendet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren und UV-Bereich. 190 nm bis 700 nm. Dabei kommt es zur Anregung von Elektronen ( Elektronenspektroskopie

Mehr

Physikalisches Praktikum

Physikalisches Praktikum Physikalisches Praktikum MI2AB Prof. Ruckelshausen Versuch 3.2: Wellenlängenbestimmung mit dem Gitter- und Prismenspektrometer Inhaltsverzeichnis 1. Theorie Seite 1 2. Versuchsdurchführung Seite 2 2.1

Mehr

Versuchsprotokoll Kapitel 6

Versuchsprotokoll Kapitel 6 Versuchsprotokoll Kapitel 6 Felix, Sebastian, Tobias, Raphael, Joel 1. Semester 21 Inhaltsverzeichnis Einleitung...3 Versuch 6.1...3 Einwaagen und Herstellung der Verdünnungen...3 Photospektrometrisches

Mehr

ZHW / CB / AnP SS 03. Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen

ZHW / CB / AnP SS 03. Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen UV/VIS Methode: UV/VIS - Spektrometrie Themen: Analyte: Matrix: Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen Ni 2+, 2+, Murexid Rostfreier Stahl, Wasser

Mehr

UV/VIS-Spektroskopie

UV/VIS-Spektroskopie UV/VIS-Spektroskopie Version 2, Gruppe M 14 Jorge Ferreiro, Studiengang Chemieingenieur, 4. Semester, [email protected] Natalja Früh, Studiengang Interdisziplinäre Naturwissenschaften, 4. Semester

Mehr

Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie

Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie Name Datum Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie Material: DC-Karten (Kieselgel), Glas mit Deckel(DC-Kammer), Kapillare, Messzylinder Chemikalien: Blaue M&Ms,

Mehr

Protokoll: Infrarotspektroskopie

Protokoll: Infrarotspektroskopie Protokoll: Infrarotspektroskopie Durchführung und Beobachtung 1. Backgroundmessung im leeren Gerät Man erkennt, dass das Gerät ausreichend mit getrockneter Luft gespült wurde. Durch die Backgroundmessung

Mehr

Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)

Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) Zusammenfassung Mit Hilfe eines Atomabsorptionsspektrometers wurden die Konzentrationen von Arsen und Lithium in drei verschieden Mineralwässern bestimmt. Resultate Konzentrationen

Mehr

Universität der Pharmazie

Universität der Pharmazie Universität der Pharmazie Institut für Pharmazie Pharmazie-Straße 1 12345 Pharmastadt Identitäts-, Gehalts- und Reinheitsbestimmung von Substanzen in Anlehnung an Methoden des Europäischen Arzneibuchs

Mehr

Versuch 03: Enzyme. Bestimmung der Serum-Acetylcholinesterase Aktivität: 1. Bestimmung der Acetylcholinesterase-Aktivität

Versuch 03: Enzyme. Bestimmung der Serum-Acetylcholinesterase Aktivität: 1. Bestimmung der Acetylcholinesterase-Aktivität Versuch 03: Enzyme Lactatdehydrogenase I. Der optische Test: Bestimmung von Pyruvat Acetylcholinesterase II. Bestimmung der Serum-Acetylcholinesterase Aktivität: 1. Bestimmung der Acetylcholinesterase-Aktivität

Mehr

Grundpraktikum Physikalische Chemie. Versuch 16 Kinetischer Salzeffekt

Grundpraktikum Physikalische Chemie. Versuch 16 Kinetischer Salzeffekt Grundpraktikum Physikalische Chemie Versuch 16 Kinetischer Salzeffekt Version: März 2016 1. Theorie 1.1. Kinetischer Salzeffekt Eine bimolekulare chemische Reaktion lässt sich mithilfe von Konzepten der

Mehr

NAD+/NADH ADH CH 3 CH 2 OH + NAD + CH 3 CHO + NADH + H + Hier unterscheiden sich Ethanol und NAD + in der Tat funktionell nicht.

NAD+/NADH ADH CH 3 CH 2 OH + NAD + CH 3 CHO + NADH + H + Hier unterscheiden sich Ethanol und NAD + in der Tat funktionell nicht. NAD+/NADH NAD + (Nicotinamid-adenin-dinukleotid) ist das häufigste "Coenzym" enzymatischer Redox-reaktionen. Von den Lehrbüchern wird es teils als Coenzym, teils als Cosubstrat eingeordnet. Das erstere

Mehr

21-1. K=f c I=I0 e f c d

21-1. K=f c I=I0 e f c d 21-1 Lichtabsorption 1. Vorbereitung : Extinktions- und Absorptionskonstante, mittlere Reichweite, Unterscheidung zwischen stark und schwach absorbierenden Stoffen, Lambert-Beersches Gesetz, Erklärung

Mehr

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände 5. Bestimmung von Einzelsubstanzen 5. 8 D-Sorbit 1. Allgemeine Angaben C 6 H 14 O 6 MG

Mehr

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2004/

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2004/ Klausur zum Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum vom 08.04.05 Seite 1 von 10 Punkte: von 84 Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2004/2005 08.04.2005 Matrikelnummer: Name:

Mehr

Physikpraktikum für Pharmazeuten Universität Regensburg Fakultät Physik. 9. Versuch: Spektralphotometer

Physikpraktikum für Pharmazeuten Universität Regensburg Fakultät Physik. 9. Versuch: Spektralphotometer Physikpraktikum für Pharmazeuten Universität Regensburg Fakultät Physik 9. Versuch: Spektralphotometer 1 Einführung Im achten Versuch haben wir gelernt, dass ein Lichtstrahl, welcher durch ein Ensemble

Mehr

Volumen der Konzentration Leitwert der Stammlösung. der verdünnten Lösung

Volumen der Konzentration Leitwert der Stammlösung. der verdünnten Lösung Computer im Chemieunterricht der Dissoziationskonstanten von Essigsäure Konduktometrie Prinzip: Die Versuchsdurchführung verläuft völlig analog zu Arbeitsblatt D03. Auf diesem ist auch schon eine Spalte

Mehr

Homogenes Gleichgewicht

Homogenes Gleichgewicht Knoch, Anastasiya Datum der Durchführung: Petri, Guido 08.12.2015 (Gruppe 11) Datum der Korrektur: 02.02.2016 Praktikum Physikalische Chemie I. Thermodynamik Homogenes Gleichgewicht 1. Aufgabenstellung

Mehr

Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2

Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2 Institut für Physikalische und Theoretische Chemie Physikalisch-Chemisches Praktikum für Studenten L2 10. Temperaturabhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit: Arrhenius-Beziehung Thema In diesem Versuch

Mehr

Praktikum Anorganische Chemie für Lehramt Bachelor (Modul 2) Quantitative Analyse

Praktikum Anorganische Chemie für Lehramt Bachelor (Modul 2) Quantitative Analyse Kaiserslautern, den 21. Juni 2017 2. Redoxtitration Praktikum Anorganische Chemie für Lehramt Bachelor (Modul 2) Quantitative Analyse C 2 O 4 2- mit MnO 4 - Reaktion: 5 C 2 O 4 2- + 2 MnO 4 - + 16 H +

Mehr

Labormethoden. Versuch 1: Messgenauigkeit beim Pipettieren und Wiegen

Labormethoden. Versuch 1: Messgenauigkeit beim Pipettieren und Wiegen Labormethoden Einführung Mit den Versuchen an diesem ersten Praktikumstag sollen Sie wichtige Methoden wiederholen bzw. ergänzen, die Sie bereits im Chemischen Praktikum kennengelernt haben. Diese Fertigkeiten

Mehr

Versuchsprotokoll: Chromatographie. Gelchromatographische Trennung eines Proteingemischs

Versuchsprotokoll: Chromatographie. Gelchromatographische Trennung eines Proteingemischs Versuchsprotokoll: Chromatographie Gelchromatographische Trennung eines Proteingemischs 1.1. Einleitung Das Ziel der Gelchromatographie ist es ein vorhandenes Proteingemisch in die einzelnen Proteine zu

Mehr

Atomabsorptionsspektroskopie (AAS)

Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) 11.06.2012 1 Übersicht der spektrosk. Methoden Atomspektroskopie Atomemissionsspektroskopie (Flammenphotometrie) Spektralanalyse Emissionsspektroskopie Absorptionsspektroskopie

Mehr

5. Die gelbe Doppellinie der Na-Spektrallampe ist mit dem Gitter (1. und 2. Ordnung) zu messen und mit dem Prisma zu beobachten.

5. Die gelbe Doppellinie der Na-Spektrallampe ist mit dem Gitter (1. und 2. Ordnung) zu messen und mit dem Prisma zu beobachten. Universität Potsdam Institut für Physik und Astronomie Grundpraktikum O Gitter/Prisma Geräte, bei denen man von der spektralen Zerlegung des Lichts (durch Gitter bzw. Prismen) Gebrauch macht, heißen (Gitter-

Mehr

1. Fachliche Voraussetzung für den Versuch:

1. Fachliche Voraussetzung für den Versuch: 1. Fachliche Voraussetzung für den Versuch: 1.1 Das Spektralfotometer Lichtquelle Blende Wahlschalter: Messen Kalibrieren Küvetten mit... Photozelle "Gitter" zur Variation der Wellenlänge Spektrum Prinzipieller

Mehr

Biochemische Labormethoden

Biochemische Labormethoden Biochemische Labormethoden, Seite 1 Biochemische Labormethoden Einführung Mit den Versuchen an diesem ersten Praktikumstag sollen Sie wichtige Methoden wiederholen bzw. ergänzen, die Sie bereits im Chemischen

Mehr

Physikalisches Grundpraktikum. Photometrische Analyse

Physikalisches Grundpraktikum. Photometrische Analyse Fachrichtungen der Physik UNIVERSITÄT DES SAARLANDES Physikalisches Grundpraktikum Grundpraktikum Physik: 0Hhttp://grundpraktikum.physik.uni-saarland.de/ Version 9 (8/2016) PA 2 1. Stoffgebiet Ausbreitung

Mehr

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/

Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/ Nachklausur zum Anorganisch-Chemischen Grundpraktikum vom 21.04.06 Seite 1 von 10 Punkte: von 98 Studienbegleitende Prüfung Anorganisch-Chemisches Grundpraktikum WS 2005/2006 21.04.2006 Matrikelnummer:

Mehr

TU Ilmenau Chemisches Praktikum Versuch Photometrische Bestimmung der Fachgebiet Chemie. Komplexzusammensetzung

TU Ilmenau Chemisches Praktikum Versuch Photometrische Bestimmung der Fachgebiet Chemie. Komplexzusammensetzung TU Ilmenau Chemishes Praktikum Versuh Photometrishe Bestimmung der Fahgebiet Chemie Komplexzusammensetzung V20 1 Aufgabenstellung Bestimmen Sie von der folgenden Kombination CuSO 4 5 H 2 O und Ethylendiamin

Mehr

BGI Verfahren zur Bestimmung von Thioharnstoff

BGI Verfahren zur Bestimmung von Thioharnstoff BGI 505-69 Verfahren zur Bestimmung von Thioharnstoff (bisher ZH 1/120.69) Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Fachausschuss "Chemie" April 2001 Erprobtes und von den Berufsgenossenschaften

Mehr

Applikationsfeld / Industriezweig:

Applikationsfeld / Industriezweig: Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen

Mehr

K2: Acetonjodierung. Theoretische Grundlagen. Absorptionsspektroskopie. Physikalische Chemie für Pharmazeuten

K2: Acetonjodierung. Theoretische Grundlagen. Absorptionsspektroskopie. Physikalische Chemie für Pharmazeuten In diesem Versuch wird die Konzentrationsänderung von Iod während einer Reaktion erster Ordnung (Acetonjodierung) mittels quantitativer Absorptionsspektroskopie untersucht. Die Geschwindigkeitskonstanten

Mehr

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen:

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen: Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der mit den folgenden Lehrzielen: Verständnis der Prinzipien der sowie deren praktischer Durchführung Unterscheidung zwischen

Mehr

GEBRAUCHSANLEITUNG. Lowry Assay Kit. Kit für die Proteinkonzentrationsbestimmung. (Kat.-Nr )

GEBRAUCHSANLEITUNG. Lowry Assay Kit. Kit für die Proteinkonzentrationsbestimmung. (Kat.-Nr ) GEBRAUCHSANLEITUNG Lowry Assay Kit Kit für die Proteinkonzentrationsbestimmung (Kat.-Nr. 39236) SERVA Electrophoresis GmbH Carl-Benz-Str. 7 D-69115 Heidelberg Phone +49-6221-138400, Fax +49-6221-1384010

Mehr

AnC I Protokoll: 2.2 Potenziometrische Titration von Essigsäure mit NaOH-Lösung! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll

AnC I Protokoll: 2.2 Potenziometrische Titration von Essigsäure mit NaOH-Lösung! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll Analytische Chemie I Versuchsprotokoll 2.2 Potenziometrische Titration von Essigsäure mit NaOH-Lösung 1.! Theoretischer Hintergrund Die Potenziometrische Bestimmung wird mit einem ph-meter durchgeführt.

Mehr

Küvetten-Test LCK 327 Wasserhärte Calcium/Magnesium

Küvetten-Test LCK 327 Wasserhärte Calcium/Magnesium Küvetten-Test Prinzip Calcium- und Magnesiumionen reagieren mit Metallphthalein zu einem violetten Farbstoff. Anwendungsbereich Roh- und Trinkwasser, Oberflächenwasser, Kesselwasser, Prozesskontrolle Lagerhinweis

Mehr

Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum. Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie

Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum. Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie Licht als elektromagnetische Welle sichtbares Licht ist eine elektromagnetische Welle andere elektromagnetische

Mehr

Praktikum Chemie für Mediziner und Zahnmediziner 37

Praktikum Chemie für Mediziner und Zahnmediziner 37 Praktikum Chemie für Mediziner und Zahnmediziner 37 3. Studieneinheit Lernziele Komplexbildungsreaktionen Beeinflussung der Komplexgleichgewichte durch verschiedene Parameter Farbigkeit von Komplexen,

Mehr

Versuch 11 Einführungsversuch

Versuch 11 Einführungsversuch Versuch 11 Einführungsversuch I Vorbemerkung Ziel der Einführungsveranstaltung ist es Sie mit grundlegenden Techniken des Experimentierens und der Auswertung der Messdaten vertraut zu machen. Diese Grundkenntnisse

Mehr

Grundpraktikum Humanbiologie I - Spektroskopie. Spektroskopie. Verfahren verwendete Strahlung Übergang Bioch. Anwendungen. Absorptionsverfahren

Grundpraktikum Humanbiologie I - Spektroskopie. Spektroskopie. Verfahren verwendete Strahlung Übergang Bioch. Anwendungen. Absorptionsverfahren Spektroskopie Grundlagen Spektroskopische Verfahren gehören zu den wichtigsten analytischen Methoden der Biochemie. Sie sind im allgemeinen empfindlich, benötigen also nur geringe Substanzmengen, und sind

Mehr

Kapitel 1: Analytik von Nitrit

Kapitel 1: Analytik von Nitrit Kapitel 1: Analytik von Nitrit Für diesen Versuch sind von den Studierenden Bodenproben (ca. 100g genügen) und ein Taschenrechner mitzubringen! 1. Ziel und Lerninhalte Ziele: In diesem Kapitel kommen Sie

Mehr

Versuch 1. Aminosäure- und Proteinbestimmungen

Versuch 1. Aminosäure- und Proteinbestimmungen Versuch 1 Aminosäure- und Proteinbestimmungen Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann [email protected] Chemie X X Prof. Dr. Schäfer Aminosäure und Proteinbestimmungen

Mehr

Arbeitskreis Kappenberg Bestimmung des Iodgehaltes mit Natriumthiosulfat- E 05

Arbeitskreis Kappenberg Bestimmung des Iodgehaltes mit Natriumthiosulfat- E 05 Arbeitskreis Kappenberg Bestimmung des Iodgehaltes mit Natriumthiosulfat- E 05 Computer im Chemieunterricht lösung und Bestimmung der MWG-Konstanten Potenziometrie Prinzip: Die Probe der Iodlösung wird

Mehr

TANGO-T und NIR-Messungen an Flüssigkeiten. Dr. Andreas Niemöller

TANGO-T und NIR-Messungen an Flüssigkeiten. Dr. Andreas Niemöller TANGO-T und NIR-Messungen an Flüssigkeiten Dr. Andreas Niemöller Die TANGO-Geschichte geht weiter Das TANGO-T für Transmissionsmessungen Das TANGO für Transmissionsmessungen Ein Messkanal InGaAs-Detektor,

Mehr

Küvetten-Test LCK 320 Eisen 2+/3+

Küvetten-Test LCK 320 Eisen 2+/3+ ACHTUNG NEU! Das aktuelle Ausgabedatum finden Sie bei dem Arbeitsgang bzw. der. Küvetten-Test /3+ Prinzip Eisen(II)-Ionen bilden mit 1.10-Phenantrolin eine orangerote Komplexverbindung. Eisen(III)-Ionen

Mehr

Photom etrieren Photometrie Fraunhofer sche Linien

Photom etrieren Photometrie Fraunhofer sche Linien 17 Photometrieren Die Spektroskopie, auch Spektralphotometrie, Spektrophotometrie oder einfach nur Photometrie genannt, umfasst eine Anzahl experimenteller Messverfahren, die generell die Wechselwirkung

Mehr

Ansatzwerte: SurTec 691 I Ansatzlösung 8 Vol% (7-9 Vol%) SurTec 691 II Ansatzadditiv 2 Vol% (1,5-3 Vol%)

Ansatzwerte: SurTec 691 I Ansatzlösung 8 Vol% (7-9 Vol%) SurTec 691 II Ansatzadditiv 2 Vol% (1,5-3 Vol%) SurTec 691 Schwarzpassivierung für alkalische Zinküberzüge Eigenschaften Chrom(VI)-freie Schwarzpassivierung auf Basis von dreiwertigem Chrom speziell entwickelt für die Beschichtung von Massenware erzeugt

Mehr

UV/VIS-Spektroskopie

UV/VIS-Spektroskopie UV/VIS-Spektroskopie 1 UV/VIS-Spektroskopie Im ersten Teil dieses Versuchs werden mittels optischer Messungen die Absolutkonzentrationen der Komponenten eines Gemischs mit einem Demonstrations-Spektrometer

Mehr

Versuch 2: Das Spektrometer

Versuch 2: Das Spektrometer Versuch : Das Spektrometer Funktionsweise des Spektrometers Das Spektrometer zerlegt die am Eingang auftreffende Strahlungsleistung und mißt die Anteile in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Das Ergebnis

Mehr

Klausur für die Teilnehmer des Physikalischen Praktikums für Mediziner und Zahnmediziner im Wintersemester 2004/2005

Klausur für die Teilnehmer des Physikalischen Praktikums für Mediziner und Zahnmediziner im Wintersemester 2004/2005 Name: Gruppennummer: Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 insgesamt erreichte Punkte erreichte Punkte Aufgabe 8 9 10 11 12 13 14 erreichte Punkte Klausur für die Teilnehmer des Physikalischen Praktikums für Mediziner

Mehr

Leonardo da Vinci Innovationstransferprojekt TraWi. Projektnummer: DE/13/LLP-LdV/TOI/147629

Leonardo da Vinci Innovationstransferprojekt TraWi. Projektnummer: DE/13/LLP-LdV/TOI/147629 ŠPŠCH Pardubice Erarbeitung berufspädagogischer Konzepte für das berufliche Handlungsfeld Operator Chemist operator LEE 2b: 2. ph-wert-bestimmung Sie sind chemischer Operator in einem chemischen Betrieb,

Mehr

Protokoll zur Übung Atomabsorptionsspektroskopie

Protokoll zur Übung Atomabsorptionsspektroskopie Protokoll zur Übung Atomabsorptionsspektroskopie im Rahmen des Praktikums Labor an der TU Wien Durchgeführt bei Privatdoz. Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas Limbeck Verfasser des Protokolls: Gwendolin Korinek

Mehr

Probe- und Vergleichslösungen: Trennschicht (stationäre Phase): Kieselgel. Fließmittel (mobile Phase):

Probe- und Vergleichslösungen: Trennschicht (stationäre Phase): Kieselgel. Fließmittel (mobile Phase): , der Allrounder aus dem Supermarkt Welche Zucker sind in enthalten? Nachweis mittels Dünnschichtchromatografie (DC) [6] 27.06.03 / 04.07.03 Jessica Bornemann Grundlagen: Für die DC verwendet man Kunststofffolien,

Mehr

Photochemische Reaktion

Photochemische Reaktion TU Ilmenau Chemisches Praktikum Versuch Fachgebiet Chemie 1. Aufgabe Photochemische Reaktion V5 Es soll die Reduktion des Eisen(III)-trisoxalats nach Gleichung (1) unter der Einwirkung von Licht untersucht

Mehr

ALBERT-LUDWIGS- UNIVERSITÄT FREIBURG

ALBERT-LUDWIGS- UNIVERSITÄT FREIBURG ALBERT-LUDWIGS- UNIVERSITÄT FREIBURG Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) Chr. Janiak Vorlesung Analytische Chemie I, SS 2004 Prinzip Atomemissionsspektrometrie (AES) Erinnerung: (opt.) AES/OES: Probe Atom*

Mehr

Versuch 4. Enzymkinetik

Versuch 4. Enzymkinetik Versuch 4 Enzymkinetik Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann [email protected] X X X Dr. Postina Wird benotet?: Aufgabenstellung Ermittlung der maximalen Reaktionsgeschwindigkeit

Mehr

Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der Organischen Chemie

Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der Organischen Chemie Einführungspraktikum zu den Arbeitsmethoden in der rganischen Chemie Versuche und Übungen Kapitel 13: Molekülspektroskopie UV/Vis-Spektroskopie (Übung 13.1) IR-Spektroskopie (Übung 13.2) 1 -MR-Spektroskopie

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Beugung. Durchgeführt am Gruppe X. Name 1 und Name 2

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Beugung. Durchgeführt am Gruppe X. Name 1 und Name 2 Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Beugung Durchgeführt am 01.12.2011 Gruppe X Name 1 und Name 2 ([email protected]) ([email protected]) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Wirkstoffhaltige Suppositorien

Wirkstoffhaltige Suppositorien Paul Elsinghorst, Jürgen Gäb Versuchsprotokoll Versuch Halbfest 9 Wirkstoffhaltige Suppositorien 1. Stichworte Suppositorien (Anwendung, Grundlagen, Hilfstoffe) Herstellung (Münzel-Verfahren, Eichwert-Verfahren,

Mehr

Dr. Tobias Schafmeier, BZH

Dr. Tobias Schafmeier, BZH Dr. Tobias Schafmeier, BZH Einführungsversuche A: Genauigkeit und Präzision des Pipettierens mit Kolbenhubpipette B: Bestimmung des Extinktionskoeffizienten von Methylenblau Absorptionsspektrum von NADH/NAD

Mehr

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Proben, Probengefässe, Probenvorbereitung.

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Proben, Probengefässe, Probenvorbereitung. Spektroskopie im IR- und UV/VIS-Bereich Proben, Probengefässe, Probenvorbereitung Dr. Thomas Schmid HCI D323 [email protected] http://www.analytik.ethz.ch Allgemeiner Aufbau eines Spektrometers d

Mehr

7. Schülerpraktikum zur BIO-Analytik

7. Schülerpraktikum zur BIO-Analytik www.papa-gey.de 7. Schülerpraktikum zur BIO-Analytik Dienstag 03. März 2009, 9.30 16.00 Uhr 10 Schüler aus den Sächsischen Gymnasien: Ferdinand Sauerbruch-Gymnasium Großröhrsdorf Landau- Gymnasium Weißwasser

Mehr

Herstellungsprotokoll- Station I, Aufgabe 1.3

Herstellungsprotokoll- Station I, Aufgabe 1.3 Herstellungsprotokoll- Station I, Aufgabe. Gruppe: Namen: Darreichungsform: Herstellungsmethode: Rezeptur : Ausgangsstoffe Charge Funktion Soll- Einwaage Ist- Einwaage Kürzel Rezeptur : Ausgangsstoffe

Mehr

Überprüfung der Genauigkeit eines Fahrradtachos

Überprüfung der Genauigkeit eines Fahrradtachos Überprüfung der Genauigkeit eines Fahrradtachos Stand: 26.08.2015 Jahrgangsstufen 7 Fach/Fächer Natur und Technik/ Schwerpunkt Physik Kompetenzerwartungen Die Schülerinnen und Schüler bestimmen experimentell

Mehr

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Spezifische Drehung von gelöstem Rohrzucker - Rohrzuckerinversion

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Spezifische Drehung von gelöstem Rohrzucker - Rohrzuckerinversion Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 33 Spezifische Drehung von gelöstem Rohrzucker - Rohrzuckerinversion Aufgabe: 1. Bestimmen Sie den Drehwinkel für Rohrzucker für

Mehr

Lichtbrechung / Lichtbeugung

Lichtbrechung / Lichtbeugung Lichtbrechung / Lichtbeugung 1. Aufgaben 1. Über die Beugung an einem Gitter sind die Wellenlängen ausgewählter Spektrallinien von Quecksilberdampf zu bestimmen. 2. Für ein Prisma ist die Dispersionskurve

Mehr

Das Grundgesetz der Mechanik

Das Grundgesetz der Mechanik Das Grundgesetz der Mechanik Das Grundgesetz der Mechanik beschreibt die Wirkung einer Kraft auf die Bewegung eines Körpers. Es spielt bei der Beschreibung von Bewegungen und Bewegungsänderungen von Punktmassen

Mehr

Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung

Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung E! B Der elektrische Feldvektor und der magnetische Feldvektor stehen senkrecht aufeinander Die elektromagentische Welle ist beschrieben durch x x E = E 0

Mehr

Hämoglobin Sauerstoffbindender Blutfarbstoff

Hämoglobin Sauerstoffbindender Blutfarbstoff Sauerstoffbindender Blutfarbstoff Einleitung Dieser Versuchstag soll Ihnen eine Reihe unterschiedlicher Techniken sowie Eigenschaften von Blutfarbstoffen nahebringen. Blutfarbstoffe dienen im nahezu gesamten

Mehr

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen:

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen: Die Gehschule ist ein Teil der Biochemischen Übungen für das Bakkalaureat LMBT. Aus organisatorischen Gründen wird dieser Test gleichzeitig mit der Prüfung aus Grundlagen der Biochemie angeboten. Das Abschneiden

Mehr