Motorische Behinderungen

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1 - AOoiO Christoph Leyendecker Motorische Behinderungen Grundlagen, Zusammenhange und Forderungsmoglichkeiten unter Mitarbeit von Britta Gebhard Zeichnungen von Katja Garre Verlag W. Kohlhammer

2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Ziel und Ubersicht 11 1 Motorik ist mehr als Bewegung: Grundlegendc Begriffsklarung ,,Wie geht's, wie steht's?" und andere motorische Analogien Bewegung, Motorik und Motilitat Dimensionen der Motorik: Neuro-, Sensu-, Psycho-, Soziomotorik Zur Systematik motorischer Behinderungen Der problematische Begriff der,,storung" Der Begriff der Behinderung Motorische Behinderungen i. e. S.: Korperbehinderungen Motorische Behinderungen i. w. S.: Motorische Beeintrachtigungen 22 2 Kinder mit motorischen Behinderungen in der Schule Fallbeispiel 1: Anja Familiare und schulische Situation Entwicklungsdaten und Beobachtungsergebnisse Motodiagnostische Erhebungen Fordermafinahmen Fallbeispiel 2: Frank Verhalten in der Schule 3d Testergebnisse und neuropadiatrischer Befund Moglichkeiten der Forderung Fallbeispiel 3: Dirk Erscheinungsbild Vorgeschichte Art der Korperbehinderung Padagogische Problemlage und mogliche Hilfen Fallbeispiel 4: Annette Erscheinungsbild Vorgeschichte Art der Korperbehinderung Besondere padagogische Problemlage und mogliche Perspektive Systematische Einordnung der Fallbeispiele 49

3 3 Grundlagen menschlicher Bewegung Neurophysiologie der Motorik Aufbau und Funktion des Nervensystems Modelle zentralnervoser motorischer Kontrolle Die motorische Entwicklung Modelle der motorischen Entwicklung Prinzipien der motorischen Entwicklung Abweichungen in der motorischen Entwicklung Einschrankungen und Veranderungen der motorischen Entwicklung Kriterien fur die Feststellung einer Abweichung Motorisches Lernen Motorik und psychische Funktionen Sensumotorik Psychomotorik Motorik und Kognition Motorik und Emotion Soziomotorik 81 4 Erscheinungsformen motorischer Behinderungen Motorische Behinderungen i. e. S.: Korperbehinderungen Formen korperlicher Schadigungen (Physical impairments) Schadigungen von Gehirn und Rikkenmark Schadigungen der Muskulatur und des Knochengeriists Schadigungen durch chronische Krankheit oder Fehlfunktion von Organen Beeintrachtigungen des Verhaltens (Activity limitations) Beeintrachtigungen der Motorik Beeintrachtigungen der "Wahrnehmung Beeintrachtigungen der Intelligenz Beeintrachtigungen des Lernens Dyspraxie Beeintrachtigungen des emotionalen Verhaltens Beeintrachtigungen der Kommunikation Die erschwerte Selbstfindung in sozialer Interaktion (Participation restriction) Stigmatisierung und Identitatsentwicklung Paradoxe Interaktion Motorische Behinderungen i.w.s.: Motorische Beeintrachtigungen Beeintrachtigungen in der Entwicklung motorischer Funktionen Umschriebene Entwicklungsstorungen motorischer Funktionen Haltungsschwachen Beeintrachtigungen motorischer Fahigkeiten infolge einer Intelligenzminderung Ill Verhaltens- und emotionale Storungen 112 6

4 Gehemmte Motorik Dissoziative Storungen (Konversionsstorungen) Hyperkinetische Storungen Tic-Storungen Stereotype Bewegungsstorungen Sprech- bzw. Redeflussstorungen Therapeutische und padagogische Moglichkeiten der Forderung Vorab: 1st Diagnostik unerlasslich? Diagnostik als integraler Bestandteil therapeutischen und padagogischen Handelns Diagnostische Hinweise, Beobachtungskriterien und motodiagnostische Verfahren Motorische Behinderungen und padagogische Problemstellung Diagnostische Hinweise auf motorische Behinderungen Motorische Behinderungen i. e. S.: Korperbehinderungen Motorische Behinderungen i. w. S.: Motorische Beeintrachtigungen Spezielle Verfahren der Motodiagnostik Motoskopie Allgemeine und spezielle Entwicklungstests Motometrie Padagogischer Ftirderbedarf bei motorischen Behinderungen Bediirfnisse, Bereiche und Schwerpunkte der Forderung Feststellung sonderpadagogischen Forderbedarfs Beratung und Kooperation Gesprach und Informationsaustausch Zusammenarbeit mit dem Schularztlichen Dienst Kooperation mit Facharzten und speziellen Einrichtungen Zusammenarbeit mit Fachkraften der Schule fiir Korperbehinderte Kooperation im Gemeinsamen Unterricht Forderung durch Differenzierung in schulischen Forderorten Schule fiir Korperbehinderte (Sonderschule) Formen Gemeinsamen Unterrichts Die Entscheidung iiber den Forderort Forderung durch Differenzierung im Unterricht Formen der Differenzierung Grundsatzliche Uberlegungen zu Lehrerhilfe und padagogischem Umgang mit motorisch behinderten Schiilern Besonderheiten des Lernverhaltens und Prinzipien der Unterrichtsgestaltung Differenzierung bei motorischen Anforderungen Handigkeit und Schreibbewegungen Differentielle Anforderungen im Unterricht Umgang mit Kindern im Rollstuhl 167 7

5 Bewegungserleichterung bei spastischen Bewegungsbehinderungen Hilfsmittel in der Schule Bewegung als Lernhilfe und methodisches Prinzip Behinderung als Thema im Unterricht Therapeutische Moglichkeiten der Forderung Grundsatzliche Eingrenzung Physiotherapie Das Vojta-Prinzip Das Behandlungs-Konzept nach Bobath Hippotherapie Funktionelle Physiotherapie nach Ketelaar Das Castillo-Morales-Konzept Ergotherapie Sensorische Integrationstherapie nach Ayres Das Frostig-Konzept Wahrnehmungstherapie nach Affolter Sprachtherapie und Unterstiitzte Kommunikation Padagogische Moglichkeiten der Forderung Grundsatzliche Eingrenzung Basale Anregung und korpernaher Dialogaufbau Basale Stimulation nach Frohlich Massage Psychomotorische Forderung Psychomotorik als padagogisches Grundprinzip Psychomotorik in der Therapie und Forderung Konduktive Forderung nach Peto Die Feldenkrais-Methode (Heil)padagogische Bewegungserziehung/Forderung durch Bewegung Forderung durch Rhythmik Spielforderung Funktionelles Training Mobility Opportunities Via Education Mobilitatstraining Sport Sporttherapie Behinderten- und Rehabilitationssport Sportarten Integrationssport Niitzliche Informationsquellen und Anschriften Literatur 248

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