Computerarchitektur. Übung 3

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Computerarchitektur. Übung 3"

Transkript

1 Computerarchitektur Übung 3 ufgabe 18) Die LU ist das Rechenwerk in einem Prozessor und führt arithmetische und logische Operationen auf Datenwörter aus. Intern kann die LU aus parametrischen Schaltungen aufgebaut sein, die in bhängigkeit von Steuersignalen (bzw. Parametern) am usgang der LU das Ergebnis der jeweilige gewünschten Funktion ausgeben. Eine zu konstruierende LU soll folgende Funktionalität besitzen: Parallele ddition zweier 32 it-datenworte itweise Und-Verknüpfung zweier 32 it-datenworte itweise Oder-Verknüpfung zweier 32 it-datenworte Unverändertes Durchschalten eines Datenwortes. 1. Die LU besteht aus mehreren Kernzellen. Jede Kernzelle wendet die oben genannten Operationen auf 1-it Datenworte an und ist aus den unten abgebildeten parametrischen Schaltungen aufgebaut.welche Signalleitung muss jeder der unten aufgeführten Schaltungen hinzugefügt werden, damit die Funktion einer Kernzelle durch externe Signale wählbar ist? 2. Zeichnen Sie das lockschaltbild einer Kernzelle unter Verwendung der oben abgebildeten parametrischen Schaltungen. Durch welche hier nicht abgebildete Teilschaltung kann die nzahl der aus der Kernzelle geführten Funktionsauswahlleitungen minimiert werden? 3. Die Kernzellen müssen miteinander verschaltet werden, sodass die entstehende Gesamtschaltung die oben in der ufgabenstellung genannten Funktionalität besitzt. Wieviele der Kernzellen werden hierfür benötigt? Welche Funktion 1

2 haben die Ein- und usgänge des Volladdierers? Zeichnen Sie in ein lockschaltbild der entstehenden Gesamtschaltung. 4. m Eingang der LU soll das Register, am Eingang das Register angeschlossen werden. Ebenso sollen Register für Speicherzugriffe an die LU angeschlossen werden. Das Ergebnis der LU soll über einen Shifter in die jeweiligen Zielregister gespeichert werden können. Der Shifter soll noch folgende Funktionalität besitzen: Keine Veränderung des Datenwortes Shift left Shift right Zeichnen Sie den Datenweg und die benötigten Steuersignale in einem lockschaltbild. 5. Stellen Sie eine Wertetabelle für die Funktionsauswahl- Signalleitung der LU und des Shifters dar. Welche möglichen Gesamtfunktionen ergibt sich bei verschiedenen itkombinationen der LU und des Shifters. Welcher Zusammenhang ergibt sich mit den Mikrobefehlen in der Mikroarchitektur? 6. Welche Register könnten noch hinzugefügt werden, um eine Leistungssteigerung des Prozessors zu erhalten? Lösung 18.1, 18.2: 2 zu 4 MUX Voll C ddierer Ü Ü C & C C 2

3 Lösung 18.3: Ü Kernzelle C Ü 32 Kernzellen KZ C KZ C KZ C Ü Ü Ü Ü Ü Ü Lösung 18.4: S 0 S 1 Shift F 0 F 1 LU E EC E EC E EC MDR EC E MR 3

4 Lösung 18.5: F F 0 1 Funktion S S 0 1 Funktion 0 0 kein shift 0 1 links shift 1 0 rechts shift 1 1 kein shift F F S S Funktion links shift (x 2) rechts shift (:2) links shift rechts shift Lösung 18.6: - TOS (Top of Stack) - Pointer o Stack Pointer 4

5 ufgabe 19) Gegeben ist das lockschaltbild der MIC Die Mikroarchitektur der MIC-1 umfasst den Datenweg und das Steuerteil. eschreiben Sie die Komponenten des Steuerteils und deren ufgaben. 2. Wieso wird ein ROM als Steuerspeicher eingesetzt? Wann wäre es möglich und sinnvoll, einen wiederbeschreibbaren Speicher einzusetzen? 3. Wieso sind die Steuersignale des C-usses nicht ebenso wie die Steuersignale des -usses mit einem n:m Dekoder kodiert? 5

6 4. Folgende Zeiten sind für eine Implementierung der MIC1 gegeben: 1 ns um MIR zu laden 1 ns, um den Inhalt ein Registers auf den -us zu legen 3 ns, bis das Ergebnis berechnet worden ist und am Shifter-usgang bereitsteht 1 ns, bis das Ergebnis am C-us stabil anliegt Der Taktimpuls ist 2 ns breit. Kann diese Maschine mit einer Taktfrequenz von 100 MHz betrieben werden? Was geschieht bei einer Taktfrequenz von 150 MHz? 5. Gegeben sei das folgende Mikroprogramm: : H = H + 1 : Z = H + PC; if (Z) goto C; else goto C:... Stellen Sie die itkombination der Mikroinstruktionen dar. Die Zeile befindet sich an der dresse 0 und die Zeile an der dresse 1 im Kontrollspeicher. 6

7 Lösung 19.1: - Control Store o Mikrobefehle - MIR o Steuerung der LU anhand des aktuellen Mikrobefehls - 4-zu-16 Dekoder o nsteuerung der Register bzgl. us - N/Z o N gesetzt LU Ergebnis Negativ o Z gesetzt LU Ergebnis Null - High it o uswahl von it 9 im MPC MPC High it 9 2 = 512 Speicher dressen ddr 8 N JMN Z JMZ = High it 7

8 - MPC o O Oder Schaltung ddr[7...0] MRU[7...0] JMPC ( ) ( ) = ddr JMPC MRU JMPC MPC Lösung 19.2: Vorteile von wiederbeschreibbarem Speicher?` - Änderung/Erweiterung der Mikroinstruktionsbefehle Geringere Zugriffszeiten Zeit eines efehlszyklus: klein(-er als Speicher) Lösung 19.3: sp: MR = SP = SP + 1 das würde nicht klappen mit einem dekoder! us: Nur 1 Register aktiv C us: Mehrere Register aktiv 4 16 Dekoder bei C us nicht sinnvol! Lösung 19.4: 100 MHz Taktfrequenz 1 Takt = 10 ns Gesamtzeit: 1 ns + 1 ns + 3 ns + 1 ns + 2 ns = 8 ns 10 ns > 8 ns 150 MHz Taktfrequenz 1 Takt = 6,67 ns 8 ns > 6,67 ns 8

9 Lösung 19.5: : H = H + 1 LU: + 1 C us us + 1 : ; ( ) ; Z = H + PC if Z goto C else goto + 9

10 ufgabe 20) Im Folgenden wird die IJVM betrachtet, die auf der Mikroarchitektur der MIC-1 aufsetzt. 1. Gegeben ist folgender Java-Code: i = (j k 6) + (j k 6); a. In welche IJVM-ssemblerbefehle würde ein nicht optimierender Compiler diesen Java-Code umsetzen? b. Wie würde ein optimierender Compiler diesen Code compilieren? Verwenden Sie nur die ssemblerbefehle, die in der IJVM bereits definiert wurden. Das bedeutet insbesondere, dass es keinen Multiplikationsbefehl gibt. Formen Sie den obigen usdruck nicht um! 2. erechnen Sie für beide rten der Kompilierung, wie lange eine 200 MHz getaktete MIC-1 braucht, um die Java- nweisung aus dem vorigen ufgabenteil auszuführen. 3. Der efehl iflt der IJVM entfernt das oberste Wort vom Stapel und verzweigt, falls das Wort kleiner als Null ist. In der Implementierung des iflt-efehls wird in iflt4 zu T verzweigt, falls das N it gesetzt ist. T verzweigt anschließend zu goto2. Der Code bei T ist aber der gleiche wie bei goto1. Hätte man goto1 nicht direkt in iflt4 anspringen können, so dass Speicherplatz im Kontrollspeicher gespart werden kann? iflt1 MR = SP = SP - 1; rd // Read in next-to-top word onstack iflt2 OPC = TOS // Save TOS in OPC temporarily iflt3 TOS = MDR // Put new top of stack in TOS iflt4 N = OPC; if (N) goto T; else goto F // ranch on N bit T OPC = PC - 1; fetch; goto goto2 // Same as goto1; needed for target address F PC = PC + 1 // Skip first offset byte F2 PC = PC + 1; fetch // PC now points to next opcode F3 goto Main1 // Wait for fetch of opcode goto1 OPC = PC - 1 // Save address of opcode. goto2 PC = PC + 1; fetch // MR = 1st byte of offset; fetch 2nd byte Goto3 H = MR << 8 // Shift and save signed first byte in H goto4 H = H OR MRU // H = 16-bit branch offset goto5 PC = H + OPC; fetch // dd offset to OPC goto6 goto Main1 // Wait for fetch of next opcode 10

11 4. etrachten Sie folgende Implementierung von if icmpeq if_icmpeq1 MR = SP = SP - 1; rd // Read in next-to-top word of stack if_icmpeq2 MR = SP = SP - 1 // Set MR to read in new topof-stack if_icmpeq3 H = MDR; rd // Copy second stack word to H if_icmpeq4 OPC = TOS // Save TOS in OPC temporarily if_icmpeq5 TOS = MDR // Put new top of stack in TOS if_icmpeq6 Z = OPC - H; if (Z) goto T; else goto F // If top 2 words are equal, goto T, else goto F In if icmpeq3 wird MDR in H kopiert und in der Zeile if icmpeq6 von OPC (=TOS) subtrahiert. Wieso wird in der Zeile if icmpeq3 nicht die nweisung Z = MDR TOS; rd; if(z)... ausgeführt, so dass nweisungen eingespart werden können? 5. Die Instruktion ISHR (rithmetic Shift Right Integer) gibt es in der JVM, nicht aber in der IJVM. Sie benutzt die oberen beiden Werte des Stapels und ersetzt beide durch einen einzelnen Wert das Ergebnis. Das zweite Wort von oben im Stapel ist der zu verschiebende Operand. Sein Inhalt wird um einen Wert zwischen 0 und einschließlich 31 nach rechts verschoben, je nach dem Wert der fünf am wenigsten signifikanten its des obersten Stapelwortes (die übrigen 27 it des obersten Wortes werden ignoriert). Das Vorzeichenbit wird um die itzahl, die der Verschiebungszahl entspricht, nach rechts repliziert. Welche arithmetische Operation entspricht der Verschiebung nach rechts? Erweitern Sie den Mikrocode um diese Instruktion als Teil der IJVM. Lösung 20.1: a) Nicht optimierter Code ILoad j ILoad k IPUSH 6 ILoad j ILoad k IPUSH 6 IDD ISTORE i 11

12 b) optimierter Code ILoad j ILoad k IPUSH 6 DUP IDD ISTORE i oder ILoad j ILoad k DUP IDD IPUSH 12 ISTORE i oder ILoad j ILoad k DUP IDD ISTORE i IInc i 12 Lösung 20.2: nicht gelöst! Lösung 20.3: efehlssprung efehlssprung T: F: goto1: x7 F: N = OPC, if (N) goto T goto goto1 else goto F 12

13 Lösung 20.4: Z = TOS MDR beide liegen in us und OP kann nur durchgeführt werden, wenn einer in us und andere im us liegt. Lösung 20.5: ISHR x MR = SP = SP 1; rd TOS = x ISHR3: Z= TOS if(z) goto ISHR6 else goto ISHR4 ISHR4: MDR = MDR>> TOS = TOS 1 goto ISHR3 ISHR6: TOS = MDR; wr; goto Main1 Klausuraufgabe IJVM efehl für die Micro MIC a 3b =, mit a, b. 4 Shifter Funktion 0 0 kein Shift 0 1 Rechtsshift um 1(>>1) 1 0 Linksshift um 1 (<<1) 1 1 kein Shift b + b + b 4 Iload b DUP DUP Idd Idd H = LV MR = MRU + H ; rd MR = SP = SP + 1 PC = PC + ; fetch; wr TOS = MDR PC = PC + 1; fetch; goto MR MR = SP = SP + 1 MDR = TOS ; wr PC = PC + 1; fetch; goto MR 13

14 MR = SP = SP + 1 MDR = TOS ; wr PC = PC + 1; fetch; goto MR MR = SP = SP 1 H = TOS MDR = TOS = MDR + H; wr MR := dress pointer MDR := Daten Register Vorgaben: b SP, MR TOS = b Lösung1: H = TOS MDR = H + TOS MDR = H + MDR MDR = MDR>> MDR = MDR>>; wr 3,5 / 14 Punkten Lösung2: TOS = TOS>> /0,5b H = TOS>> /0,25b MDR = H + TOS; wr /0,75b 10,5 / 14 Punkten Lösung3: H = TOS>> MDR = H + TOS>>; wr sp (Lösung3): b = = hier: Zeile1: 7 Zeile2: = =

Übung Praktische Informatik II

Übung Praktische Informatik II Übung Praktische Informatik II FSS 2009 Benjamin Guthier Lehrstuhl für Praktische Informatik IV Universität Mannheim [email protected] 20.03.09 4-1 Heutige große Übung Ankündigung

Mehr

4. Mikroprogrammierung 4a - 1

4. Mikroprogrammierung 4a - 1 4. Mikroprogrammierung 4.1 Motivation 4.2 Eine einfache Mikroarchitektur 4.3 Die Integer Java Virtual Machine und der Stack 4.4 Die Mikroprogrammiersprache MAL 4.5 Optimierung der Mikroarchitektur 4. Mikroprogrammierung

Mehr

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Die Branch Instruktion beq Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 13 Betrachten nun Branch Instruktion beq Erinnerung, Branch Instruktionen beq ist vom I Typ Format:

Mehr

Kap.3 Mikroarchitektur. Prozessoren, interne Sicht

Kap.3 Mikroarchitektur. Prozessoren, interne Sicht Kap.3 Mikroarchitektur Prozessoren, interne Sicht Kapitel 3 Mikroarchitektur 3.1 elementare Datentypen, Operationen und ihre Realisierung (siehe 2.1) 3.2 Mikroprogrammierung (zur Realisierung der Befehlsabarbeitung

Mehr

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Die Branch Instruktion beq Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 13 Betrachten nun Branch Instruktion beq Erinnerung, Branch Instruktionen beq ist vom I Typ Format:

Mehr

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Zugriff auf den Datenspeicher Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 19 Betrachten nun Load und Store Word Erinnerung, Instruktionen lw und sw sind vom I Typ Format:

Mehr

Arithmetik, Register und Speicherzugriff. Grundlagen der Rechnerarchitektur Assembler 9

Arithmetik, Register und Speicherzugriff. Grundlagen der Rechnerarchitektur Assembler 9 Arithmetik, Register und Speicherzugriff Grundlagen der Rechnerarchitektur Assembler 9 Arithmetik und Zuweisungen Einfache Arithmetik mit Zuweisung C Programm: a = b + c; d = a e; MIPS Instruktionen: Komplexere

Mehr

Grundlagen der Rechnerarchitektur

Grundlagen der Rechnerarchitektur Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor Übersicht Datenpfad Control Pipelining Data Hazards Control Hazards Multiple Issue Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 2 Datenpfad einer einfachen MIPS

Mehr

4. Mikroprogrammierung 4a - 1

4. Mikroprogrammierung 4a - 1 4. Mikroprogrammierung 4.1 Motivation 4.2 Eine einfache Mikroarchitektur 4.3 Die Integer Java Virtual Machine und der Stack 4.4 Die Mikroprogrammiersprache MAL 4.5 Optimierung der Mikroarchitektur 4. Mikroprogrammierung

Mehr

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU

Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Datenpfad einer einfachen MIPS CPU Zugriff auf den Datenspeicher Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 19 Betrachten nun Load und Store Word Erinnerung, Instruktionen lw und sw sind vom I Typ Format:

Mehr

, 2014W Übungsgruppen: Mo., Mi.,

, 2014W Übungsgruppen: Mo., Mi., VU Technische Grundlagen der Informatik Übung 5: ikroprozessor (icro16) 183.579, 2014W Übungsgruppen: o., 01.12. i., 03.12.2014 Aufgabe 1: Schaltwerksentwicklung Hexapod / Teil 2 a) Befüllen Sie die untenstehende

Mehr

TECHNISCHE HOCHSCHULE NÜRNBERG GEORG SIMON OHM Die Mikroprogrammebene eines Rechners Das Abarbeiten eines Arbeitszyklus eines einzelnen Befehls besteht selbst wieder aus verschiedenen Schritten, z.b. Befehl

Mehr

Steuerwerk einer CPU. Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck

Steuerwerk einer CPU. Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck Steuerwerk einer CPU Einführung in die Technische Informatik Falko Dressler, Stefan Podlipnig Universität Innsbruck Übersicht Implementierung des Datenpfads Direkte Implementierung Mikroprogrammierung

Mehr

Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences HSD RISC &CISC

Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences HSD RISC &CISC HSD RISC &CISC CISC - Complex Instruction Set Computer - Annahme: größerer Befehlssatz und komplexere Befehlen höhere Leistungsfähigkeit - Möglichst wenige Zeilen verwendet, um Aufgaben auszuführen - Großer

Mehr

Technische Informatik I - HS 18

Technische Informatik I - HS 18 Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze Prof. L. Thiele Technische Informatik I - HS 8 Musterlösung zu Übung 5 Datum : 8.-9. November 8 Aufgabe : MIPS Architektur Das auf der nächsten

Mehr

Assembler am Beispiel der MIPS Architektur

Assembler am Beispiel der MIPS Architektur Assembler am Beispiel der MIPS Architektur Frühere Einsatzgebiete MIPS Silicon Graphics Unix Workstations (z. B. SGI Indigo2) Silicon Graphics Unix Server (z. B. SGI Origin2000) DEC Workstations (z.b.

Mehr

Musterlösungen Technische Informatik 2 (T2) Prof. Dr.-Ing. D. P. F. Möller

Musterlösungen Technische Informatik 2 (T2) Prof. Dr.-Ing. D. P. F. Möller SS 2004 VAK 18.004 Musterlösungen Technische Informatik 2 (T2) Prof. Dr.-Ing. D. P. F. Möller Aufgabenblatt 2.5 Lösung 2.5.1 Befehlszähler (Program Counter, PC) enthält Adresse des nächsten auszuführenden

Mehr

Grundlagen der Rechnerarchitektur. MIPS Assembler

Grundlagen der Rechnerarchitektur. MIPS Assembler Grundlagen der Rechnerarchitektur MIPS Assembler Übersicht Arithmetik, Register und Speicherzugriff Darstellung von Instruktionen Logische Operationen Weitere Arithmetik Branches und Jumps Prozeduren 32

Mehr

Datenpfaderweiterung Der Single Cycle Datenpfad des MIPS Prozessors soll um die Instruktion min $t0, $t1, $t2 erweitert werden, welche den kleineren

Datenpfaderweiterung Der Single Cycle Datenpfad des MIPS Prozessors soll um die Instruktion min $t0, $t1, $t2 erweitert werden, welche den kleineren Datenpfaderweiterung Der Single Cycle Datenpfad des MIPS Prozessors soll um die Instruktion min $t0, $t1, $t2 erweitert werden, welche den kleineren der beiden Registerwerte $t1 und $t2 in einem Zielregister

Mehr

Technische Informatik I - HS 18

Technische Informatik I - HS 18 Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze Prof. L. Thiele Technische Informatik I - HS 18 Musterlösung zu Übung 3 Datum : 25.-26. Oktober 2018 Aufgabe 1: Wurzelverfahren nach Heron Das

Mehr

, SS2012 Übungsgruppen: Do., Mi.,

, SS2012 Übungsgruppen: Do., Mi., VU Technische Grundlagen der Informatik Übung 4: Schaltwerke 83.579, SS202 Übungsgruppen: Do., 26.04. Mi., 02.05.202 ufgabe : Zahlenumwandlung mittels Tabellenspeicher Konstruieren Sie eine Schaltung,

Mehr

Struktur der CPU (1) Die Adress- und Datenpfad der CPU: Befehl holen. Vorlesung Rechnerarchitektur und Rechnertechnik SS Memory Adress Register

Struktur der CPU (1) Die Adress- und Datenpfad der CPU: Befehl holen. Vorlesung Rechnerarchitektur und Rechnertechnik SS Memory Adress Register Struktur der CPU (1) Die Adress- und Datenpfad der CPU: Prog. Counter Memory Adress Register Befehl holen Incrementer Main store Instruction register Op-code Address Memory Buffer Register CU Clock Control

Mehr

Tutorium Rechnerorganisation

Tutorium Rechnerorganisation Woche 3 Tutorien 3 und 4 zur Vorlesung Rechnerorganisation 1 Christian A. Mandery: KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Grossforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu

Mehr

Prinzipieller Aufbau und Funktionsweise eines Prozessors

Prinzipieller Aufbau und Funktionsweise eines Prozessors Prinzipieller Aufbau und Funktionsweise eines Prozessors [Technische Informatik Eine Einführung] Univ.- Lehrstuhl für Technische Informatik Institut für Informatik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mehr

Auch hier wieder. Control. RegDst Branch MemRead MemtoReg ALUOp MemWrite ALUSrc RegWrite. Instruction[31 26] (also: das Opcode Field der Instruktion)

Auch hier wieder. Control. RegDst Branch MemRead MemtoReg ALUOp MemWrite ALUSrc RegWrite. Instruction[31 26] (also: das Opcode Field der Instruktion) Auch hier wieder Aus voriger Wahrheitstabelle lässt sich mechanisch eine kombinatorische Schaltung generieren, die wir im Folgenden mit dem Control Symbol abstrakt darstellen. Instruction[31 26] (also:

Mehr

Teil 2: Rechnerorganisation

Teil 2: Rechnerorganisation Teil 2: Rechnerorganisation Inhalt: Zahlendarstellungen Rechnerarithmetik schrittweiser Entwurf eines hypothetischen Prozessors mit Daten-, Adreß- und Kontrollpfad Speicherorganisation Mikroprogrammierung

Mehr

Pipelining. Die Pipelining Idee. Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 45

Pipelining. Die Pipelining Idee. Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 45 Pipelining Die Pipelining Idee Grundlagen der Rechnerarchitektur Prozessor 45 Single Cycle Performance Annahme die einzelnen Abschnitte des MIPS Instruktionszyklus benötigen folgende Ausführungszeiten:

Mehr

Speichern von Zuständen

Speichern von Zuständen Speichern von Zuständen Erweiterung eines R S Latch zu einem D Latch (D=Data, C=Clock) R S altes Q neues Q 0 0 0 0 0 0 1 1 0 1 0 1 0 1 1 1 1 0 0 0 1 0 1 0 R S C D altes Q neues Q 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 1

Mehr

Computersysteme. Fragestunde

Computersysteme. Fragestunde Computersysteme Fragestunde 1 Dr.-Ing. Christoph Starke Institut für Informatik Christian Albrechts Universität zu Kiel Tel.: 8805337 E-Mail: [email protected] 2 Kurze Besprechung von Serie 12,

Mehr

Rechnernetze und Organisation

Rechnernetze und Organisation Arithmetic Logic Unit ALU Professor Dr. Johannes Horst Wolkerstorfer Cerjak, 9.2.25 RNO VO4_alu Übersicht Motivation ALU Addition Subtraktion De Morgan Shift Multiplikation Gleitkommazahlen Professor Dr.

Mehr

9. Assembler: Der Prozessor Motorola 68000

9. Assembler: Der Prozessor Motorola 68000 9.1 Architektur des Prozessors M 68000 9.2 Adressierungsarten des M 68000 9-1 9.1 Beschreibung des Prozessors M 68000 Charakteristische Daten des 56 Maschinenbefehle 14 Adressierungsarten Zweiadressmaschine

Mehr

9. Assembler: Der Prozessor Motorola 68000

9. Assembler: Der Prozessor Motorola 68000 9.1 Architektur des Prozessors M 68000 9.2 Adressierungsarten des M 68000 9-1 9.1 Beschreibung des Prozessors M 68000 Charakteristische Daten des 56 Maschinenbefehle 14 Adressierungsarten Zweiadressmaschine

Mehr

Übungsblatt 7 Implementierung von Programmsteuerbefehlen in einer Befehlspipeline Abgabefrist: Mittwoch , 14:00 Uhr

Übungsblatt 7 Implementierung von Programmsteuerbefehlen in einer Befehlspipeline Abgabefrist: Mittwoch , 14:00 Uhr Praktikum zur Vorlesung Prozessorarchitektur SS 2017 Übungsblatt 7 Implementierung von Programmsteuerbefehlen in einer Befehlspipeline Abgabefrist: Mittwoch 21.06.2017, 14:00 Uhr 1.1. Einführung Programmsteuerbefehle

Mehr

Lösungsvorschlag 9. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009

Lösungsvorschlag 9. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009 Fachgebiet Rechnerarchitektur Fachbereich Informatik Lösungsvorschlag 9. Übung Technische Grundlagen der Informatik II Sommersemester 2009 Aufgabe 9.1: Dinatos-Algorithmus-Analyse Die folgenden Verilog-Zeilen

Mehr

Was ist die Performance Ratio?

Was ist die Performance Ratio? Was ist die Performance Ratio? Wie eben gezeigt wäre für k Pipeline Stufen und eine große Zahl an ausgeführten Instruktionen die Performance Ratio gleich k, wenn jede Pipeline Stufe dieselbe Zeit beanspruchen

Mehr

Technische Informatik - Eine Einführung

Technische Informatik - Eine Einführung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Fachbereich Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Technische Informatik Prof. P. Molitor Technische Informatik - Eine Einführung Rechnerarchitektur Aufgabe

Mehr

Kap.3 Mikroarchitektur. Prozessoren, interne Sicht

Kap.3 Mikroarchitektur. Prozessoren, interne Sicht Kap.3 Mikroarchitektur Prozessoren, interne Sicht 3.1 Elementare Datentypen, Operationen und ihre Realisierung (siehe 2.1) 3.2 Mikroprogrammierung 3.3 Einfache Implementierung von MIPS 3.4 Pipelining Implementierung

Mehr

FAKULTÄT FÜR INFORMATIK

FAKULTÄT FÜR INFORMATIK FAKULTÄT FÜR INFORMATIK TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation Prof. Dr. Martin Schulz Einführung in die Rechnerarchitektur Wintersemester 217/218 Lösungsvorschlag

Mehr

10. Die Adressierungsarten des MSP 430

10. Die Adressierungsarten des MSP 430 10. Die Adressierungsarten 10.1 Übersicht über die Adressierungsarten 10.2 -Operanden 10.3 Indexregister mit Distanz 10.4 Symbolische (relativ zum ) 10.5 Absolute 10.6 Indirekte 10.7 Indirekte Adressierung

Mehr

Rechnerorganisation. (10,11) Informationskodierung (12,13,14) TECHNISCHE UNIVERSITÄT ILMENAU. IHS, H.- D. Wuttke `09

Rechnerorganisation. (10,11) Informationskodierung (12,13,14) TECHNISCHE UNIVERSITÄT ILMENAU. IHS, H.- D. Wuttke `09 Rechnerorganisation Mathematische Grundlagen (1) Boolesche Algebren: : BMA, BAA (2,3) Kombinatorische Schaltungen (4,5) Automaten (6,7) Sequentielle Schaltungen (8) Programmierbare Strukturen (9) Rechneraufbau

Mehr

Zur Multiplikation von Gleitkommazahlen müssen die Mantissen inkl. führender 1, als Festkommazahlen multipliziert werden.

Zur Multiplikation von Gleitkommazahlen müssen die Mantissen inkl. führender 1, als Festkommazahlen multipliziert werden. 70 Arithmetische Schaltungen Multiplikation vorzeichenbehafteter Zahlen Zur Multiplikation vorzeichenbehafteter Zahlen (er-komplement) kann auf die Schaltung für vorzeichenlose Multiplikation zurückgegriffen

Mehr

T c) Daten welcher Größenordnung kann ein Register aufnehmen: Byte, kilobytes, megabytes, gigabytes or terabytes?

T c) Daten welcher Größenordnung kann ein Register aufnehmen: Byte, kilobytes, megabytes, gigabytes or terabytes? 222 6 MMIXProzessor Verständnisfragen/Aufgaben Allgemein T a) Was ist ein Register? Kleiner aber Schneller Speicher T b) Wo findet man Register in einem ComputerSystem? Prozessor T c) Daten welcher Größenordnung

Mehr

Prozessorarchitektur. Kapitel 1 - Wiederholung. M. Schölzel

Prozessorarchitektur. Kapitel 1 - Wiederholung. M. Schölzel Prozessorarchitektur Kapitel - Wiederholung M. Schölzel Wiederholung Kombinatorische Logik: Ausgaben hängen funktional von den Eingaben ab. x x 2 x 3 z z = f (x,,x n ) z 2 z m = f m (x,,x n ) Sequentielle

Mehr

Digitaltechnik und Rechnerstrukturen. 2. Entwurf eines einfachen Prozessors

Digitaltechnik und Rechnerstrukturen. 2. Entwurf eines einfachen Prozessors Digitaltechnik und Rechnerstrukturen 2. Entwurf eines einfachen Prozessors 1 Rechnerorganisation Prozessor Speicher Eingabe Steuereinheit Instruktionen Cachespeicher Datenpfad Daten Hauptspeicher Ausgabe

Mehr

Neues vom STRIP Forth-Prozessor

Neues vom STRIP Forth-Prozessor Neues vom STRIP Forth-Prozessor Tagung der Forth-Gesellschaft März 2014 Bad Vöslau/Österreich Willi Stricker -Prozessor Inhalt 1. STRIP-Befehlssatz Bisher: minimaler Befehlssatz neu: erweiterter Befehlssatz

Mehr

RO-Tutorien 3 / 6 / 12

RO-Tutorien 3 / 6 / 12 RO-Tutorien 3 / 6 / 12 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Christian A. Mandery WOCHE 4 AM 21.05.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

Java-Prozessoren. Die Java Virtual Machine spezifiziert... Java Instruktions-Satz. Datentypen. Operanden-Stack. Konstanten-Pool.

Java-Prozessoren. Die Java Virtual Machine spezifiziert... Java Instruktions-Satz. Datentypen. Operanden-Stack. Konstanten-Pool. Die Java Virtual Machine spezifiziert... Java Instruktions-Satz Datentypen Operanden-Stack Konstanten-Pool Methoden-Area Heap für Laufzeit-Daten Class File Format 26 Die Java Virtual Machine Java Instruktions-Satz

Mehr

Von-Neumann-Architektur

Von-Neumann-Architektur Von-Neumann-Architektur Bisher wichtig: Konstruktionsprinzip des Rechenwerkes und Leitwerkes. Neu: Größerer Arbeitsspeicher Ein- und Ausgabewerk (Peripherie) Rechenwerk (ALU) Steuerwerk (CU) Speicher...ppppp...dddddd..

Mehr

Offenbar hängt das Ergebnis nur von der Summe der beiden Argumente ab...

Offenbar hängt das Ergebnis nur von der Summe der beiden Argumente ab... 0 1 2 0 2 1 1 2 0 2 1 0 Offenbar hängt das Ergebnis nur von der Summe der beiden Argumente ab... 0 1 2 0 1 2 1 1 3 2 2 3 212 Um solche Tabellen leicht implementieren zu können, stellt Java das switch-statement

Mehr

Die Mikroprogrammebene eines Rechners

Die Mikroprogrammebene eines Rechners Die Mikroprogrammebene eines Rechners Das Abarbeiten eines Arbeitszyklus eines einzelnen Befehls besteht selbst wieder aus verschiedenen Schritten, z.b. Befehl holen Befehl dekodieren Operanden holen etc.

Mehr

Carry Lookahead Adder

Carry Lookahead Adder Carry Lookahead Adder Mittels der Generate und Propagate Ausdrücke lässt ich dann für jede Stelle i der Carry (Übertrag) für die Stelle i+1 definieren: Für einen 4 Stelligen Addierer ergibt sich damit:

Mehr

Sprungbefehle und Kontroll-Strukturen

Sprungbefehle und Kontroll-Strukturen Sprungbefehle und Kontroll-Strukturen Statusregister und Flags Sprungbefehle Kontrollstrukturen Das Status-Register 1 Register-Satz des ATmega128 Universal-Register (8Bit) R0..R15 16 Bit Program counter

Mehr

Computersysteme. Serie 11

Computersysteme. Serie 11 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Informatik Lehrstuhl für Technische Informatik Prof.Dr. Manfred Schimmler Dr.-Ing. Christoph Starke M.Sc. Vasco Grossmann Dipl.-Inf. Johannes Brünger

Mehr

INE1 Bit-Operationen. Bit-Operationen Übungen Bits setzen, löschen, abfragen Beispiel: Bitmap

INE1 Bit-Operationen. Bit-Operationen Übungen Bits setzen, löschen, abfragen Beispiel: Bitmap INE1 Bit-Operationen Bit-Operationen Übungen Bits setzen, löschen, abfragen Beispiel: Bitmap 1 Displays and I/O Binary Display & Input Output 2 von 39 Operationen für Bitmanipulation Bit - Operatoren Die

Mehr

Kontrollpfad der hypothetischen CPU

Kontrollpfad der hypothetischen CPU Kontrollpfad der hypothetischen CPU fast alle Algorithmen benötigen FOR- oder WHILE-Schleifen und IF.. ELSE Verzweigungen Kontrollfluß ist datenabhängig CCR speichert Statussignale N,Z, V,C der letzten

Mehr

Integrierte Schaltungen

Integrierte Schaltungen Integrierte Schaltungen Klassen von Chips: SSI (Small Scale Integrated) circuit: 1 bis 10 Gatter MSI (Medium Scale Integrated) circuit: 10 bis 100 Gatter LSI (Large Scale Integrated) circuit: 100 bis 100

Mehr

Praktikum ASP Blatt 2 1. LEHRSTUHL FÜR RECHNERARCHITEKTUR UND PARALLELE SYSTEME Aspekte der systemnahen Programmierung bei der Spieleentwicklung

Praktikum ASP Blatt 2 1. LEHRSTUHL FÜR RECHNERARCHITEKTUR UND PARALLELE SYSTEME Aspekte der systemnahen Programmierung bei der Spieleentwicklung Praktikum ASP Blatt 2 1 LEHRSTUHL FÜR RECHNERARCHITEKTUR UND PARALLELE SYSTEME Aspekte der systemnahen Programmierung bei der Spieleentwicklung Arbeitsblatt 2 29.10.2018-04.11.2018 T1 Grundlagen der AArch64-Architektur

Mehr

Kontrollpfad der hypothetischen CPU

Kontrollpfad der hypothetischen CPU Kontrollpfad der hypothetischen CPU fast alle Algorithmen benötigen FOR- oder WHILE-Schleifen und IF.. ELSE Verzweigungen Kontrollfluß ist datenabhängig CCR speichert Statussignale N,Z, V,C der letzten

Mehr

Der Toy Rechner Ein einfacher Mikrorechner

Der Toy Rechner Ein einfacher Mikrorechner Der Toy Rechner Ein einfacher Mikrorechner Dr. Gerald Heim Haid-und-Neu-Str. 10-14 76131 Karlsruhe 16. Mai 1995 Allgemeine Informationen 2 Quelle: Phil Kopmann, Microcoded versus Hard-Wired Logic, Byte

Mehr

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen Mikroprozessoren Grundlagen Aufbau, Blockschaltbild Grundlegende Datentypen AVR-Controller Anatomie Befehlssatz Assembler Speicherzugriff Adressierungsarten Kontrollstrukturen Stack Input / Output (I/O)

Mehr

9. Die Adressierungsarten des MSP 430

9. Die Adressierungsarten des MSP 430 9. Die Adressierungsarten 9.1 Übersicht über die Adressierungsarten 9.2 -Operanden 9.3 Indexregister mit Distanz 9.4 Symbolische (relativ zum ) 9.5 Absolute 9.6 Indirekte 9.7 Indirekte Adressierung mit

Mehr

J.5 Die Java Virtual Machine

J.5 Die Java Virtual Machine Java Virtual Machine Die Java Virtual Machine 22 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II Java-Compiler und Java Virtual Machine Quellcode-Datei class C... javac D.java Java-Compiler - Dateien class class

Mehr

Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 1

Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 1 Geräteentwurf mit Mikroprozessoren 1 Vorlesung am Institut für Elektronik der TU Graz Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Stöckler SS 2003 Vorausgesetzte Kenntnisse: Grundlagen der Digitaltechnik Binäre Informationsdarstellung

Mehr

3.8 Sequentieller Multiplizierer 159

3.8 Sequentieller Multiplizierer 159 .8 Sequentieller Multiplizierer 59 Nachfolgende Abbildung zeigt den (unvollständigen) Aufbau einer Schaltung zur Implementierung des gezeigten Multiplikationsverfahrens. b) Vervollständigen Sie die Schaltung

Mehr

Einführung in die Rechnerarchitektur (ERA) Zentralübung 6 am 2. Dezember 2016

Einführung in die Rechnerarchitektur (ERA) Zentralübung 6 am 2. Dezember 2016 Einführung in die Rechnerarchitektur (ERA) Zentralübung 6 am 2. Dezember 26 Mikroprogrammierung (): Leitwerk und Maschinenbefehls-Interpretationsschleife Ausblick auf Speicher/Rechenwerk Josef Weidendorfer

Mehr

ERA-Zentralübung 6. Maximilian Bandle LRR TU München ERA Zentralübung 6 Maximilian Bandle 1

ERA-Zentralübung 6. Maximilian Bandle LRR TU München ERA Zentralübung 6 Maximilian Bandle 1 ERA-Zentralübung 6 Maximilian Bandle LRR TU München.2.27 ERA Zentralübung 6 Maximilian Bandle Funktionale Schichten im Rechner Benutzerprogramm- Schicht von-neumann-schicht Andere Vorlesung (Betriebssysteme)

Mehr

Vorlesung Rechnerarchitektur. Einführung

Vorlesung Rechnerarchitektur. Einführung Vorlesung Rechnerarchitektur Einführung Themen der Vorlesung Die Vorlesung entwickelt an Hand von zwei Beispielen wichtige Prinzipien der Prozessorarchitektur und der Speicherarchitektur: MU0 Arm Speicher

Mehr

Rechnerstrukturen 1: Der Sehr Einfache Computer

Rechnerstrukturen 1: Der Sehr Einfache Computer Inhaltsverzeichnis 1: Der Sehr Einfache Computer 1 Komponenten.................................... 1 Arbeitsweise..................................... 1 Instruktionen....................................

Mehr

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen Mikroprozessoren Grundlagen Aufbau, Blockschaltbild Grundlegende Datentypen AVR-Controller Anatomie Befehlssatz Assembler Speicherzugriff Adressierungsarten Kontrollstrukturen Stack Input / Output (I/O)

Mehr

Beim Programmieren mit MMIX habt ihr vielleicht schon öfter eine der folgenden Fehlermeldungen von MMIXAL bekommen:

Beim Programmieren mit MMIX habt ihr vielleicht schon öfter eine der folgenden Fehlermeldungen von MMIXAL bekommen: 1 ADRESSIERUNG IN MMIX Beim Programmieren mit MMIX habt ihr vielleicht schon öfter eine der folgenden Fehlermeldungen von MMIXAL bekommen: no base address is close enough to the address A! relative address

Mehr

Übungen zu Grundlagen der Rechnerarchitektur und -organisation: Bonusaufgaben Übung 8 und Präsenzaufgaben Übung 9

Übungen zu Grundlagen der Rechnerarchitektur und -organisation: Bonusaufgaben Übung 8 und Präsenzaufgaben Übung 9 Übungen zu Grundlagen der Rechnerarchitektur und -organisation: Bonusaufgaben Übung 8 und Präsenzaufgaben Übung 9 Dominik Schoenwetter Erlangen, 30. Juni 2014 Lehrstuhl für Informatik 3 (Rechnerarchitektur)

Mehr

Mikrocomputertechnik

Mikrocomputertechnik Mikrocomputertechnik Bernd-Dieter Schaaf Mit Mikrocontrollern der Familie 8051 ISBN 3-446-40017-6 Leseprobe Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/3-446-40017-6 sowie im Buchhandel

Mehr

7 Ein einfacher CISC-Prozessor

7 Ein einfacher CISC-Prozessor 7 Ein einfacher CISC-Prozessor In diesem Kapitel wird ein einfacher Prozessor vorgestellt. Die Architektur, die wir implementieren, wurde von R. Bryant und D. O Hallaron entworfen und verwendet eine Untermenge

Mehr

Die HAM. Die Hypothetische Akku-Maschine

Die HAM. Die Hypothetische Akku-Maschine Die HAM Die Hypothetische Akku-Maschine Inhaltsverzeichnis 1 Die Ham 1.1 Überblick 1.2 Hardware Funktion der HAM 1.3 Der Assembler-Befehlssatz Addition zweier Zahlen 1.4 Der HAM-Editor Addition zweier

Mehr

1. Übung aus Digitaltechnik 2. 1. Aufgabe. Die folgende CMOS-Anordnung weist einen Fehler auf:

1. Übung aus Digitaltechnik 2. 1. Aufgabe. Die folgende CMOS-Anordnung weist einen Fehler auf: Fachhochschule Regensburg Fachbereich Elektrotechnik 1. Übung aus Digitaltechnik 2 1. Aufgabe Die folgende CMOS-Anordnung weist einen Fehler auf: A B C p p p Y VDD a) Worin besteht der Fehler? b) Bei welcher

Mehr

Übungen zur Vorlesung Technische Informatik I, SS 2002 Hauck / Guenkova-Luy / Prager / Chen Übungsblatt 5 Rechenwerke / Scheduling

Übungen zur Vorlesung Technische Informatik I, SS 2002 Hauck / Guenkova-Luy / Prager / Chen Übungsblatt 5 Rechenwerke / Scheduling Übungen zur Vorlesung Technische Informatik I, SS 2002 Hauck / Guenkova-Luy / Prager / Chen Übungsblatt 5 Rechenwerke / Scheduling Aufgabe 1: Sie haben in der Vorlesung einen hypothetischen Prozessor kennen

Mehr

Rechnergrundlagen SS Vorlesung

Rechnergrundlagen SS Vorlesung Rechnergrundlagen SS 2007 8. Vorlesung Inhalt Gleitkomma-Darstellung Normalisierte Darstellung Denormalisierte Darstellung Rechnerarchitekturen Von Neumann-Architektur Harvard-Architektur Rechenwerk (ALU)

Mehr

Lösungshinweise/-vorschläge zum Übungsblatt 9: Software-Entwicklung 1 (WS 2017/18)

Lösungshinweise/-vorschläge zum Übungsblatt 9: Software-Entwicklung 1 (WS 2017/18) Dr. Annette Bieniusa Mathias Weber, M. Sc. Peter Zeller, M. Sc. TU Kaiserslautern Fachbereich Informatik AG Softwaretechnik Lösungshinweise/-vorschläge zum Übungsblatt 9: Software-Entwicklung 1 (WS 2017/18)

Mehr

Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein

Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein 2. Mikroprozessor 2.1 Allgemeines Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein Die zunehmende Integrationsdichte von elektronischen Schaltkreisen führt zwangsläufige zur Entwicklung eines universellen

Mehr

Rechnerstrukturen Sommersemester 2003

Rechnerstrukturen Sommersemester 2003 9. Übung Ausgabe Abgabe 08.07.03 16.-18.07.03 Bei Fragen und Problemen können Sie uns per E-mail unter den folgenden Adressen erreichen: Mesut Güneş [email protected] Ralf Wienzek [email protected]

Mehr

... Adressierung und Befehlsfolgen (1) Speicherbelegung. Hauptspeicheradressen. Inhalt von Speicherbelegungen: Operanden - Zahlen - Zeichen Befehle

... Adressierung und Befehlsfolgen (1) Speicherbelegung. Hauptspeicheradressen. Inhalt von Speicherbelegungen: Operanden - Zahlen - Zeichen Befehle Adressierung und Befehlsfolgen (1) Speicherbelegung Hauptspeicheradressen Inhalt von Speicherbelegungen: Operanden - Zahlen - Zeichen Befehle Address 0 1 i k 2-1 n bits...... word 0 word 1 b n-1 b 1 b

Mehr

Grundlagen der Technischen Informatik

Grundlagen der Technischen Informatik TECHNISCHE FAKULTÄT 11. Übung zur Vorlesung Grundlagen der Technischen Informatik Aufgabe 1 (VHDL) Gegeben ist ein binärer Taschenrechner (siehe Abb. 1), der als Eingabe die Tasten 0, 1, +, - und = und

Mehr

Einfache Liste: Ein Stapel (Stack) Ansatz. Schaubild. Vorlesung 1. Handout S. 2. Die einfachste Form einer Liste ist ein Stapel (stack).

Einfache Liste: Ein Stapel (Stack) Ansatz. Schaubild. Vorlesung 1. Handout S. 2. Die einfachste Form einer Liste ist ein Stapel (stack). Programmieren I Martin Schultheiß Hochschule Darmstadt Sommersemester 2011 1 / 64 2 / 64 Motivation Hauptteil dieser Vorlesung sind die so genannten. Zur Motivation (und als Vorbereitung der Datencontainer-Klassen

Mehr

Mikrocomputertechnik. Einadressmaschine

Mikrocomputertechnik. Einadressmaschine technik Einadressmaschine Vorlesung 2. Mikroprozessoren Einführung Entwicklungsgeschichte Mikroprozessor als universeller Baustein Struktur Architektur mit Akku ( Nerdi) FH Augsburg, Fakultät für Elektrotechnik

Mehr

System-Architektur und -Software

System-Architektur und -Software System-Architektur und -Software Sommersemester 2001 Lutz Richter Institut für Informatik Universität Zürich Obligatorische Veranstaltung des Kerngebietes System-Architektur und -Software Voraussetzungen

Mehr

Programmieren 1 C Überblick

Programmieren 1 C Überblick Programmieren C Überblick. Einleitung 2. Graphische Darstellung von Algorithmen 3. Syntax und Semantik 4. Einstieg in C: Einfache Sprachkonstrukte und allgemeiner Programmaufbau 5. Skalare Standarddatentypen

Mehr

Datentypen in C. Informatik Universität Hamburg Proseminar: C-Grundlagen und Konzepte Jan Branitzki

Datentypen in C. Informatik Universität Hamburg Proseminar: C-Grundlagen und Konzepte Jan Branitzki Datentypen in C Informatik Universität Hamburg Proseminar: C-Grundlagen und Konzepte Jan Branitzki 31.05.13 Inhalt 1. Der Aufzählungstyp enum 2. Bit Shifting/Bitweise Operatoren a. Beispiel: Int b. Nutzen

Mehr