KATH. KINDERTAGESEINRICHTUNG REGENBOGENLAND AM SPORTPLATZ FAULBACH TEL: HANDY:

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1 DIE EINGEWÖHNUNGSZEIT IN DER PIEPMATZKRIPPE KATH. KINDERTAGESEINRICHTUNG REGENBOGENLAND AM SPORTPLATZ FAULBACH TEL: HANDY:

2 Liebe Eltern, Mit dem Eintritt in die Kinderkrippe beginnt für Sie und Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Ihr Kind wird in Zukunft eine gewisse Zeit des Tages nicht mehr in Ihrer Obhut sein. In der Krippe ist vieles anders als in dem bisher vertrauten Umfeld zu Hause. Um Ihrem Kind diesen bedeutsamen Schritt des Übergangs zu erleichtern, muss die Eingewöhnungszeit sehr behutsam gestaltet werden. Mit ihrer Anwesenheit während der ersten Wochen in der Krippe geben Sie als vertraute Bindungsperson Ihrem Kind die Sicherheit, die es braucht, um sich auf die Erzieherin, die anderen Kinder und die neue Umgebung einlassen zu können. Ziele der begleiteten Eingewöhnung: Vertrauen aufbauen zwischen Erzieherin, Kind und Eltern Das Kind darf in seinem Tempo eine tragfähige Beziehung zur Bezugserzieherin entwickeln und sich angenommen fühlen. Das neue Kind knüpft Kontakte zu anderen Kindern Räume, Tagesablauf, Regeln und Rituale kennenlernen Kind und Mutter / Vater eine nahezu angstfreie Trennung ermöglichen Aufnahmegespräch Bevor Ihr Kind die Krippe zum ersten Mal besucht, findet ein Aufnahmegespräch zwischen Eltern und Erzieherin statt. Hierbei tauscht sich die Erzieherin mit Ihnen über Ihr Kind aus, damit sie besser auf seine Bedürfnisse eingehen kann, wenn es dann regelmäßig in die Krippe kommt. Diese Erzieherin ist zukünftig Ihre Ansprechpartnerin und die Bezugserzieherin für Ihr Kind. Die ersten Zeiten für die Eingewöhnung werden in diesem Gespräch verbindlich mit Ihnen abgesprochen. Eingewöhnung Wir orientieren uns für die Eingewöhnung am Münchner - Modell. Wichtig ist uns dabei eine individuelle Eingewöhnungszeit, d.h. wir beobachten ihr Kind während dieser Zeit und entscheiden mit ihnen gemeinsam, wie wir die Eingewöhnungszeit gestalten. Nach dem Münchner Modell gestaltet sich die Eingewöhnung in verschiedene Phasen: Grundphase Mutter / Vater begleitet das Kind und hält sich mit ihm im Gruppenraum auf. Sie sind der sichere Hafen in dieser dem Kind noch fremden Umgebung. Das Kind

3 erlebt nun zusammen mit Ihnen einen Teil des Tagesablaufs in der Gruppe. Es kann interessiert beobachten oder sich aktiv am Geschehen beteiligen. Sie verhalten sich eher passiv und akzeptieren zunehmend die Kontakte Ihres Kindes zu anderen Kindern und zur Bezugserzieherin. Die Bezugserzieherin nimmt durch Blicke, Zuwendung, Spielangebote behutsam Kontakt zu Ihrem Kind auf. Sie beobachtet, wie Ihr Kind mit dieser neuen Situation umgeht und tauscht sich mit Ihnen darüber aus. Intime Pflegesituationen, wie Füttern oder Wickeln werden zunächst von Ihnen durchgeführt, während die Bezugserzieherin mit im Blickfeld des Kindes steht. In den folgenden Tagen können Sie Ihre Anwesenheit mit Ihrem Kind schrittweise ausdehnen. Während der ersten 6 Tage findet noch kein Trennungsversuch statt! Nehmen Sie Ihr Kind daher immer mit, falls Sie den Raum verlassen. Die erste Trennung Zeigt Ihr Kind wiederholt mehrere der unten genannten Verhaltensweisen, kann nach Absprache mit der Bezugserzieherin der erste Trennungsversuch gestartet werden: Ihr Kind erforscht die neue Umgebung interessiert, ohne sich ständig nach Ihnen umzudrehen oder Ihre Nähe zu suchen. Ihr Kind drückt Wohlbefinden und positive Gefühle aus, indem es z.b. lacht, frohe Töne von sich gibt, etc., auch wenn Sie nicht unmittelbar in der Nähe sind. Das Kind antwortet, wenn es von der Erzieherin angesprochen wird, es horcht auf, hört zu, dreht seinen Kopf zur Erzieherin, reagiert auf ihre Angebote. Das Kind nimmt von sich aus Kontakt mit der Erzieherin und mit anderen Kindern auf. Wenn es verunsichert ist, holt es sich Unterstützung auch bei der Erzieherin und nicht nur bei Mutter / Vater. Das Kind sucht sich zielgerichtet bestimmte Aktivitäten und beschäftigt sich damit eine Weile, untersucht Materialien und probiert verschiedene Handlungsmöglichkeiten damit aus. Seine Augen sind auf sein Tun gerichtet und schweifen nicht ständig umher. Das Kind fühlt sich in Pflegesituationen, die die Erzieherin gestaltet wohl und beteiligt sich aktiv. Sie bleiben wie an den vergangenen Tagen ca. 1-2 Stunden mit Ihrem Kind im Gruppenraum. Dann verabschieden Sie sich eindeutig von Ihrem Kind mit der Zusicherung, dass Sie wiederkommen werden. Sie verlassen den Raum, bleiben aber im Haus.

4 Lässt sich Ihr Kind nach der Trennung von der Erzieherin beruhigen, werden Sie zur vereinbarten Zeit ( nach ca Min. ) wieder zurück geholt. Für Sie und Ihr Kind ist nun der Tag in der Krippe beendet. Sie verabschieden sich von der Bezugserzieherin und gehen nach Hause. Lässt sich Ihr Kind jedoch nach der Trennung nicht von der Erzieherin beruhigen, werden Sie nach kurzer Zeit zurück in den Raum geholt und ein nächster Trennungsversuch wird eventuell erst in ein paar Tagen wieder gestartet. Stabilisierungsphase Ist die Trennung gut gelungen, wird die Trennungszeit in den nächsten Tagen weiter ausgedehnt. Die Erzieherin beobachtet und dokumentiert das Verhalten Ihres Kindes und tauscht sich regelmäßig mit Ihnen darüber aus. Schlussphase Wenn sich Ihr Kind nun in der Gruppe wohlfühlt, sich wickeln und versorgen lässt, halten Sie sich in der Trennungszeit nicht mehr in der Einrichtung auf, sind aber jederzeit noch telefonisch erreichbar. Ihr Kind sollte sich darauf verlassen können, dass es zur vereinbarten Zeit abgeholt wird. Empfehlungen für Ihr Verhalten während Ihrer Anwesenheit in der Gruppe: Seien Sie aufmerksam und beobachten Sie Ihr Kind. Es darf in seinem eigenen Tempo die neue Umgebung erkunden. Sie sind der sichere Hafen für Ihr Kind. Beschäftigen Sie sich nicht mit anderen Dingen oder Kindern aus der Gruppe, damit Ihr Kind nicht abgelenkt wird bzw. eifersüchtig reagiert. Drängen Sie Ihr Kind nicht dazu, sich von Ihnen zu entfernen und akzeptieren Sie jederzeit, wenn es Kontakt zu Ihnen sucht. Dauer der Eingewöhnung: Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit. Einen für alle Kinder gleichen Ablauf der Eingewöhnung kann es daher nicht geben. Planen Sie in jedem Fall mindestens 2 4 Wochen Zeit ein!

5 Wir sind Mo Do 07:00 16:30 Uhr und Fr 07:00 14:30 Uhr für Sie da: Pädagogische Mitarbeiter: Nicole Schmitt Antje Geis Carmen Wolz ( Leitung Krippe und Kindergarten ) Kathrin Schreck Jahrespraktikantin/ Praktikant. ( Den Namen können Sie der Bilderwand entnehmen ) Vorstand des Johanniszweigvereins: 1. Vorstand: Volker Schleßmann 2. Vorstand: Heike Herbert Markus Wörner, Silke Wolf, Heike Klappenberger Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind und wünschen Ihnen einen gemeinsamen guten Start!

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