Resilienz als Kompetenz
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- Manfred Sternberg
- vor 8 Jahren
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1 Resilienz als Kompetenz Die inneren Widerstandskräfte stärken für Beruf und Privatleben Referent: Johannes Völgyfy MAS MSc Msc MBA Trainer, Coach, Mediator, Unternehmensb er at er Logotherapeu tisc he r, Lebens- und Sozialberater 1 Resilienz: Was genau ist das? Lat. resilire: zurückspringen, abprallen engl. resilience: Spannkraft, Strapazierfähigkeit Technik: Kunststoffe behalten ihre Form trotz Druck Fähigkeit von Menschen, Krisen mit persönlichen und sozial vermittelten Ressourcen zu meistern und für Entwicklung zu nutzen. Erlernbar und entwickelbar Kernkompetenz der Zukunft 2 Quellen der Resilienzforschung Emmy Werner, Kauai-Studie Positive Psychologie, Martin Seligman Salutogenese, Aaron Antonovsky Logotherapie, Viktor Frankl 3 1
2 Die Kauai-Studie Emmy Werner Pionionierin der Resilienzforschung 698 Kinder, alle geboren 1955 Davon 210 Hochrisikokinder Zeitpunkte der Untersuchung: Geburt, 2a, 10a, 20a, 30a, 40a 2/3 der Kinder: Verhaltensprobleme 1/3 der Kinder: psychisch, gesunde Entwicklung 4 6 Säulen der Resilienz 5 1. Konkreter Optimismus 7 Instrumente der Positiven Psychologie Die 10 positiven Gefühle wahrnehmen Kipp-Punkt Positiv : Negativ = 3:1 Dankbarkeitsrituale Die (kleine) tägliche gute Tat Auf Denkgewohnheiten und Sprache achten Pflege der Signatur-Stärken Meditation GEBET 6 2
3 1. Konkreter Optimismus Die Kraft der positiven Gefühle Freude Dankbarkeit Heiterkeit Interesse Hoffnung Stolz Vergnügen Inspiration Ehrfurcht Liebe 7 1. Konkreter Optimismus 24 Signaturstärken Wissen Neugier, Lernen, Urteilskraft, Intelligenz, Enthusiasmus Mut Tapferkeit, Fleiß, Ehrlichkeit Liebe und Humanität Menschlichkeit, Großzügigkeit Gerechtigkeit Loyalität, Integrität, Fairness, Teamwork, Führung Mäßigung Selbstkontrolle, Klugheit, Demut, Bescheidenheit, Vergebung Spiritualität und Transzendenz Glaube, Sinn, Dankbarkeit, Optimismus Test: pin ess.o rg 8 2. Akzeptanz Selbstakzeptanz Akzeptanz anderer Menschen Akzeptanz von Tatsachen 9 3
4 Gestalter 2. Akzeptanz Selbstliebe Selbstwert Selbstvertrauen Selbstsicherheit Selbstbewusstsein Selbstreflexion Opfer Jammern Aggression Frustration Resignation Depression Burnout 10 Motivprofil Steven Reiss Anerkennung Beziehung Ehre Idealismus Körperliche Aktivität Macht Neugier Ordnung Emotionale Ruhe Sparen, Sammeln Status Wettkampf Unabhängigkeit 11 Das Werte - Quadrat flexibel spontan organisiert kontrolliert Chaot Pedant 12 4
5 3. Lösungsfokus Wie? Zukunft Gegenwärtiges Problem Über Lösungen sprechen schafft Lösungen Warum? Vergangenheit Über Probleme sprechen schafft Probleme WIDEG Frage: Wofür ist dieses Ereignis gut?! Beziehungen gestalten Paradoxon: Individuum UND soziales Wesen Hirnforschung: 2 menschliche Grundmotive Wachstum und Verbindung Zeitgeist: Individualisierung = Single-Dasein Martin Buber: Ich werden am Du Beziehungsnetze knüpfen Beziehungen gestalten Vier apokalyptische Reiter Negative Kritik Verachtung Gegenangriff Rückzug 15 Bilder: Dürer; Quelle: Servan - Schreiber 5
6 4. Beziehungen gestalten Der gute Wille Finale Vorleistung 4 B s Beobachten Befinden Bedürfnis Bitte Ziele Terminisiert Ab wann und bis wann? R essourcenvoll Welche Fähigkeiten helfen mir? E insatzbezogen Was ist der erste Schritt? P räzise Wie konkret ist das Ziel? P ositiv Was haben andere davon? E rgebnisbezogen Woran genau erkenne ich Zielerreichung? Selbstverantwortung Das logotherapeutische Konzept Sinn im Leben Wille zum Sinn Übernahme von Verantwortung Entscheidungen Freiheit des Willens 18 6
7 6. Selbstverantwortung Selbst-Regulierung Tagebuch Regelmäßige Selbstreflexion ( Abendgebet ) Kurzentspannungs-Übunge n Entspannungstechniken Hobbies und Interessen Mini Tagesagenda Auszeiten 19 7
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