RAUS AUS DER GAUSSKURVE
|
|
|
- Eduard Brodbeck
- vor 7 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 RAUS AUS DER GAUSSKURVE Stratifizierte Arzneimitteltherapie im Apotheken-Alltag Prof. Theo Dingermann Institut für Pharmazeutische Biologie Biozentrum Max-von Laue-Str Frankfurt am Main [email protected] 02/12/12 Disclaimer Ich bin Mitglied des Aufsichtsrats der Firma Humatrix AG, die auf meine Anregung hin Testsysteme für eine stratifizierte Arzneimitteltherapie entwickelt. Ich bin nicht an den Umsätzen der Firma Humatrix AG oder der Firma Axeleris Pharma GmbH, dem Vertriebspartner der Humatrix AG, beteiligt. Ich bin ferner Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Firma Humatrix. 1
2 Der Interaktions-Check Der Interaktions-Check 2
3 Der Interaktions-Check Die Erklärung 3
4 Die Erklärung Die Erklärung Omeprazol 4
5 Die Erklärung Die Erklärung 5
6 Die Erklärung Die klassische Diagnostik Klassische Diagnostik: Erkennen von Krankheiten 6
7 Die neue Diagnostik Molekulare Diagnostik: Erkennen von Krankheiten Erkennen von Krankheitsrisiken Vorhersage von Arzneimittel-Wirksamkeit Arzneimittel-Verträglichkeit Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik Nur wenig beachtet: Arzneimittel interagieren mit einer Vielzahl anderer Strukturen, die mit der zu behandelnden Krankheit nichts zu tun haben. 7
8 Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik ABC-Transporter, z.b. ABCB1 ABCG2 Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik Einwärts-Transporter, z.b. OATP2B1 OATP1B1/SLCO1B1 OATP1B3 8
9 Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik Abbauende und/oder detoxifizierende Enzyme, z.b. DPYD TMT NAT2 Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik Co-Substrat-Recycler, z.b. VKORC1 9
10 Das Arzneimittel bekommt seine Diagnostik Modifizierende Enzyme, z.b. Phase-I-Enzyme Phase-II-Enzyme Alle diese Strukturen sind polymorph Diese Eigenschaften ergeben sich aus Buchstabenvariationen. Sie sind ererbt und sind somit in allen Zellen abgespeichert. 10
11 SNPs und Arzneimittelwirksamkeit wirksam SNPs und Arzneimittelwirksamkeit wirksam partiell wirksam 11
12 SNPs und Arzneimittelwirksamkeit wirksam partiell wirksam unwirksam Responder vs. Non-Responder 12
13 SNPs und Arzneimittelwirksamkeit verträglich SNPs und Arzneimittelwirksamkeit verträglich problematisch 13
14 SNPs und Arzneimittelwirksamkeit verträglich problematisch unverträglich Stratifizierte Arzneimitteltherapie Auswahl eines Arzneimittels aus dem allgemeinen Arzneimittelschatz, wobei sowohl molekulare Charakteristika der Krankheit als auch die individuelle Ausstattung des Patienten mit Enzymen berücksichtigt werden, die für Arzneimittel relevant sind. Responder Non-Responder ADR-Responder 14
15 Konsequenzen der CYP450-Polymorphismen CYP- Phänotyp Definition Mögl. Konsequenz bei Verabreichung einer aktiven Substanz Mögl. Konsequenz bei Verabreichung eines Prodrugs Langsame (PM) Intermediäre (IM) Extensive (EM) Ultraschnelle (UM) Keine Enzymaktivität: Zwei inaktive Allele Verminderte Enzymaktivität: Nur ein inaktives Allel oder zwei mutierte Allele Normale Enzymaktivität: Zwei Wildtyp-Allele Sehr hohe Enzymaktivität: Amplifizierte aktive Allele Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da reduzierter Metabolismus und erhöhte Plasmakonzentration Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Kein Ansprechen auf die Therapie! Wegen zu schneller Metabolisierung lassen sich therapeutische Plasmakonzentrationen mit der Standarddosis nicht erreichen. Kein Ansprechen auf die Therapie, da weniger aktiver Metabolit als erwartet Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da erhöhte Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten Konsequenzen der CYP450-Polymorphismen CYP- Phänotyp Definition Mögl. Konsequenz bei Verabreichung einer aktiven Substanz Mögl. Konsequenz bei Verabreichung eines Prodrugs Langsame (PM) Intermediäre (IM) Extensive (EM) Ultraschnelle (UM) Keine Enzymaktivität: Zwei inaktive Allele Verminderte Enzymaktivität: Nur ein inaktives Allel oder zwei mutierte Allele Normale Enzymaktivität: Zwei Wildtyp-Allele Sehr hohe Enzymaktivität: Amplifizierte aktive Allele Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da reduzierter Metabolismus und erhöhte Plasmakonzentration Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Kein Ansprechen auf die Therapie! Wegen zu schneller Metabolisierung lassen sich therapeutische Plasmakonzentrationen mit der Standarddosis nicht erreichen. Kein Ansprechen auf die Therapie, da weniger aktiver Metabolit als erwartet Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da erhöhte Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten 15
16 Konsequenzen der CYP450-Polymorphismen CYP- Phänotyp Definition Mögl. Konsequenz bei Verabreichung einer aktiven Substanz Mögl. Konsequenz bei Verabreichung eines Prodrugs Langsame (PM) Intermediäre (IM) Extensive (EM) Ultraschnelle (UM) Keine Enzymaktivität: Zwei inaktive Allele Verminderte Enzymaktivität: Nur ein inaktives Allel oder zwei mutierte Allele Normale Enzymaktivität: Zwei Wildtyp-Allele Sehr hohe Enzymaktivität: Amplifizierte aktive Allele Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da reduzierter Metabolismus und erhöhte Plasmakonzentration Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Kein Ansprechen auf die Therapie! Wegen zu schneller Metabolisierung lassen sich therapeutische Plasmakonzentrationen mit der Standarddosis nicht erreichen. Kein Ansprechen auf die Therapie, da weniger aktiver Metabolit als erwartet Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da erhöhte Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten Konsequenzen der CYP450-Polymorphismen CYP- Phänotyp Definition Mögl. Konsequenz bei Verabreichung einer aktiven Substanz Mögl. Konsequenz bei Verabreichung eines Prodrugs Langsame (PM) Intermediäre (IM) Extensive (EM) Ultraschnelle (UM) Keine Enzymaktivität: Zwei inaktive Allele Verminderte Enzymaktivität: Nur ein inaktives Allel oder zwei mutierte Allele Normale Enzymaktivität: Zwei Wildtyp-Allele Sehr hohe Enzymaktivität: Amplifizierte aktive Allele Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da reduzierter Metabolismus und erhöhte Plasmakonzentration Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Kein Ansprechen auf die Therapie! Wegen zu schneller Metabolisierung lassen sich therapeutische Plasmakonzentrationen mit der Standarddosis nicht erreichen. Kein Ansprechen auf die Therapie, da weniger aktiver Metabolit als erwartet Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da erhöhte Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten 16
17 Konsequenzen der CYP450-Polymorphismen CYP- Phänotyp Definition Mögl. Konsequenz bei Verabreichung einer aktiven Substanz Mögl. Konsequenz bei Verabreichung eines Prodrugs Langsame (PM) Intermediäre (IM) Extensive (EM) Ultraschnelle (UM) Keine Enzymaktivität: Zwei inaktive Allele Verminderte Enzymaktivität: Nur ein inaktives Allel oder zwei mutierte Allele Normale Enzymaktivität: Zwei Wildtyp-Allele Sehr hohe Enzymaktivität: Amplifizierte aktive Allele Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da reduzierter Metabolismus und erhöhte Plasmakonzentration Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Kein Ansprechen auf die Therapie! Wegen zu schneller Metabolisierung lassen sich therapeutische Plasmakonzentrationen mit der Standarddosis nicht erreichen. Kein Ansprechen auf die Therapie, da weniger aktiver Metabolit als erwartet Ähnliche, aber abgeschwächte Konsequenzen wie bei PM Erwartetes Ansprechen auf die Standarddosis Mehr Nebenwirkungen bei der normalen Dosis, da erhöhte Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten Alles Wissen an einer Stelle 17
18 Antidepressiva paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Wirkstoffgruppen: Trizyklika, SSRIs, SSNRIs Wirkstoffe: Amitriptylin, Citalopram, Clomipramin, Desipramin, Doxepin, Duloxetin, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Imipramin, Mirtazapin, Moclobemid, Nortriptylin, Paroxetin, Sertralin, Trimipramin, Venlafaxin. Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Wirkstoff ABCB1-Substrat CYP2C19-Substrat CYP2D6-Substrat Amitriptylin Citalopram Clomipramin Desipramin + Doxepin Escitalopram + + Fluoxetin Fluvoxamin + + Imipramin Mitrazapin + + Moclobemid + Nortryptilin Paroxetin Sertralin Trimipramin + + Venlafaxin + + +: Guideline des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) +: Guideline der Dutch Pharmacogenetics Working Group (DPWG) 18
19 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Metabolismus von Imipramin/Desipramin durch die polymorphen Cytochrom-P450- Isoenzyme CYP2C19 und CYP2D6 beispielhaft für etliche andere Trizyklika. Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie die aktiven Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2C19-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2C19 UM Verstärkte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Vom Einsatz von Trizyklika sollte abgesehen werden (optional). Kann auf ein Trizyklikum nicht verzichtet werden, sollte die Therapie durch ein therapeutisches Drug- Monitoring kontrolliert werden. 19
20 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie die aktiven Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2C19-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2C19 IM Abgeschwächte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Therapiebeginn mit der empfohlenen Dosis (stark). Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie die aktiven Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2C19-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2C19 PM Deutlich abgeschwächte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Deutlich höhere Plasma-Konzentrationen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für UAWs signifikant. Zu Therapiebeginn wird eine Reduzierung der Anfangsdosis um 50 % empfohlen (moderat). Ferner sollte die Therapie durch ein therapeutisches Drug-Monitoring kontrolliert werden. 20
21 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie der Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2D6 UM Verstärkte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Vom Einsatz von Trizyklika absehen, da diese wegen der schnellen Inaktivierung nicht ausreichend wirksam sein können (stark). Zu niedrige Plasmakonzentrationen machen ein Therapieversagen wahrscheinlich. Kann auf ein Trizyklikum nicht verzichtet werden, sollte eine höhere Anfangsdosis in Betracht gezogen werde. Gegebenenfalls sollte die Therapie durch ein therapeutisches Drug- Monitoring kontrolliert werden. Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie der Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2D6 IM Abgeschwächte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Höhere Plasma-Konzentrationen der Trizyklika erhöhen das Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW). Eine Reduzierung der Anfangsdosis um 25 % sollte in Erwägung gezogen werden. Gegebenenfalls sollte die Therapie durch ein therapeutisches Drug- Monitoring kontrolliert werden (moderat). 21
22 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen des Clinical Pharmacogenetics Implementation Consortium (CPIC) für die Trizyklika Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, und Trimipramin sowie der Metabolite Desipramin und Nortriptylin auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Hicks et al., 2013). Phänotyp Konsequenz Empfehlung (Grad der Empfehlung) CYP2D6 PM Deutlich abgeschwächte Metabolisierung der Trizyklika zu weniger aktiven Verbindungen verglichen zu extensiven n (EM). Deutlich höhere Plasma-Konzentrationen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für UAWs deutlich. Auf den Einsatz von Trizyklika sollte wegen der möglich UAWs verzichtet werden. Stattdessen sollten Wirkstoffe gewählt werden, die nicht über CYP2D6 metabolisiert werden (stark). Kann auf ein Trizyklikum nicht verzichtet werden, sollte eine Reduzierung der Anfangsdosis um 50 % in Erwägung gezogen werden. Die Therapie sollte durch ein therapeutisches Drug-Monitoring kontrolliert werden. Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen der Dutch Pharmacogenetics Working Group (DPWG) für das Trizyklikum Imipramin und das Tetrazyklikum Mirtazapin, auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Swen et al., 2011). Phänotyp Imipramin Doxepin CYP2D6 UM Nicht ausreichende Daten, um eine Dosisempfehlung zu geben. Möglichst einen alternativen Wirkstoff (z.b. Citalopram, Sertralin) verordnen oder die Plasmaspiegel von (E-10- hydroxy)-amitriptylin kontrollieren. Möglichst einen alternativen Wirkstoff (z.b. Citalopram, Sertralin) verordnen oder Anfangsdosis um 100 % erhöhen. Anpassung der Erhaltungsdosis an die durch TDM ermittelten (Nor)-Doxepin-Plasmakonzentrationen. 22
23 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen der Dutch Pharmacogenetics Working Group (DPWG) für das Trizyklikum Imipramin und das Tetrazyklikum Mirtazapin, auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Swen et al., 2011). Phänotyp Imipramin Doxepin CYP2D6 IM Anfangsdosis um 25% reduzieren und Plasmaspiegel kontrollieren oder einen alternativen Wirkstoff (z.b. Citalopram, Sertralin) verordnen. Anfangsdosis um 20% reduzieren. Anpassung der Erhaltungsdosis an die durch TDM ermittelten (Nor)-Doxepin-Plasmakonzentrationen. Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Dosisempfehlungen der Dutch Pharmacogenetics Working Group (DPWG) für das Trizyklikum Imipramin und das Tetrazyklikum Mirtazapin, auf Basis der CYP2D6-Phänotypen (Swen et al., 2011). Phänotyp Amitryptilin Doxepin CYP2D6 PM Nicht ausreichende Daten, um eine Dosisempfehlung zu geben. Möglichst einen alternativen Wirkstoff (z.b. Citalopram, Sertralin) verordnen oder die Plasmaspiegel von Amitriptylin und Nortriptylin kontrollieren. Anfangsdosis um 60% reduzieren. Anpassung der Erhaltungsdosis an die durch TDM ermittelten (Nor)-Doxepin-Plasmakonzentrationen. 23
24 Antidepressiva: paradigmatisch für eine Optimierung durch Stratifizierung Stratipharm Ein Diagnostiksystem als Basis für die stratifizierte Arzneimitteltherapie 24
25 Stratipharm Ein Diagnostiksystem als Basis für die stratifizierte Arzneimitteltherapie Stratipharm: Genprofil T.D. 25
26 Stratipharm: Problemmedikamente T.D. Stratipharm: Problemmedikamente T.D. 26
27 Stratipharm: Problemmedikamente T.D. Stratipharm: Problemmedikamente T.D. 27
28 Stratipharm: Problemmedikamente T.D. Stratipharm: Problemmedikamente T.D. 28
29 Stratipharm: Problemmedikamente T.D. Stratipharm: Problemmedikamente T.D. 29
30 Stratipharm: Problemmedikamente T.D. RAUS AUS DER GAUSSKURVE Stratifizierte Arzneimitteltherapie im Apotheken-Alltag Prof. Theo Dingermann Institut für Pharmazeutische Biologie Biozentrum Max-von Laue-Str Frankfurt am Main [email protected] 02/12/12 30
VON UNWIRKSAMKEITEN UND UNVERTRÄGLICHKEITEN. Medikamentöse Therapien im genetischen Fokus. Pressekonferenz Therapiesicherheit Tamoxifen
VON UNWIRKSAMKEITEN UND UNVERTRÄGLICHKEITEN Medikamentöse Therapien im genetischen Fokus Pressekonferenz Therapiesicherheit Tamoxifen Prof. Dr. Theodor Dingermann Institut für Pharmazeutische Biologie
Mehr Therapiesicherheit durch DNA-Diagnostik Informationsveranstaltung der saar.is & Gesundheitsregion Saar Saarbrücken, 27.
Mehr Therapiesicherheit durch DNA-Diagnostik Informationsveranstaltung der saar.is & Gesundheitsregion Saar Saarbrücken, 27. Mai 2015 Dr. Anna C. Eichhorn humatrix AG Ausgangssituation Die Entschlüsselung
Antidepressiva Risiko Suizidalität, Suizid
Antidepressiva Risiko Suizidalität, Suizid 62. Routinesitzung am 7. Mai 2008 1 Bisherige Änderungen FI, GI Paroxetin, SSRI/SNRI: Suizidalität, mangelnde Wirksamkeit Kinder + Jugendliche TCA: wie SSRI/SNRI
Gendiagnostik für eine individualisierte Therapie
DNA-Tests Gendiagnostik für eine individualisierte Therapie Alexander Foit, Ralf Weiner Die personalisierte bzw. stratifizierte Medizin führt zunehmend zu einer Wandlung im Gesundheitssystem, in dem die
diesen darf übrigens jeder Arzt veranlassen, dazu muss man keineswegs Humangenetiker
news Für mehr Therapiesicherheit! Stada Diagnostik DNA-Newsletter Ausgabe 2/2014 Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie sich Zeit für unseren zweiten Newsletter nehmen. Auch in dieser Ausgabe möchten
Chancen und Grenzen einer individualisierten Arzneimitteltherapie
einer individualisierten Arzneimitteltherapie Gießen 2006 Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Arzneimittelinnovationen Grundlage für die Erfolge in
Mehr Therapiesicherheit durch DNA-Analyse
Mehr Therapiesicherheit durch DNA-Analyse PharmaForum Hanau 7. November 2012 Dr. Anna C. Eichhorn humatrix AG Ausgangssituation Die Entschlüsselung des humanen Genoms im Jahre 2001 3,2 Milliarden Basen
Internationaler Vergleich der Antidepressiva-Therapie bei Kindern und Jugendlichen
Abteilung 1 Versorgungsforschung und Seite Arzneimittelanwendungsforschung 1 Internationaler Vergleich der Antidepressiva-Therapie bei Kindern und Jugendlichen J.M. Zito 1,2 J. Fegert 3 L.T.W. de Jong-van
Pharmakogenetik der Cytochrom P450 Enzyme
Pharmakogenetik der Cytochrom P450 Enzyme Indikation: Arzneimittelunverträglichkeiten, mangelnde Arzneimittelwirkung unklarer Genese oder positive Familienanamnese. Interne Anforderung über Lauris: Zentrallabor\Genetik\Pharmakogenetik
Antidepressiva: Einheitliche Warnhinweise zum erhöhten Risiko für suizidales Verhalten bei jungen Erwachsenen
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn an PU ohne ÄA Antidepressiva mit nat. Zul. oder DE=RMS Postanschrift: Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175
2 Schwangerschaft und Entbindung bei psychischer Erkrankung... 7
VII 1 Psychische Störung und Reproduktion... 1 Psychische Störungen und Fertilität... 1 Psychische Störungen und perinatale Komplikationen... 3 Psychische Störung als Folge perinataler Komplikationen...
CYP2D6 und der Östrogenrezeptor
Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/cyp2d6-und-derstrogenrezeptor/ CYP2D6 und der Östrogenrezeptor Das Beispiel der unterstützenden medikamentösen Therapie
wann er die CYP-Genotypisierung im Rahmen einer Depressionstherapie für sinnvoll hält.
allesgute :) stada-diagnostik.de news Stada Diagnostik DNA-Newsletter Ausgabe 3/206 Liebe Leserin, lieber Leser, ein nicht unerheblicher Anteil von Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden, zeigt
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) am Beispiel Psychopharmaka. Prof. Dr. Christoph Hiemke
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) am Beispiel Psychopharmaka Prof. Dr. Christoph Hiemke Agenda: Grundvoraussetzungen für TDM Was TDM für die Therapie leisten könnte. Wie TDM in der Praxis aktuell eingesetzt
Acetaminophen F (Paracetamol) N-Acetylprocainamid F (NAPA) Acetylsalicylsäure F. Ajmalin F. Amantadin F. Amikacin F. Amiodaron.
5-25 g/ml toxisch: > 100 g/ml 6 20 g/ml toxisch: > 40 g/ml Acetaminophen F (Paracetamol) N-Acetylprocainamid F (NAPA) Acetylsalicylsäure F Analgetikum: 20 50 g/mi Antirheumatikum: 50 250 g/ml toxisch:
Rehazentrum Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl der Deutschen Rentenversicherung Bund. Vortrag zum Thema: Psychopharmaka
Rehazentrum Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl der Deutschen Rentenversicherung Bund Vortrag zum Thema: Psychopharmaka Allgemeines zu Thema Psychopharmaka Antidepressiva (AD) machen nicht abhängig AD machen
Grundlagen der Neuropsychopharmakologie &
DGKJP 2009 Hamburg Workshop Entwicklungspsychopharmakologie Grundlagen der Neuropsychopharmakologie & Pharmakogenetik Angela Seeringer Institut für Naturheilkunde & Klinische Pharmakologie Universität
schwierige und langwierige Präparate- in Einklang zu bringen. Ein Hilfsmittel
allesgute :) stada-diagnostik.de news Für mehr Therapiesicherheit! Stada Diagnostik DNA-Newsletter Ausgabe 1/2015 Liebe Leserin, lieber Leser, Termine 121. DGIM-Kongress 18.04. 21.04., Mannheim mit einem
Medikamentöse Therapiestrategien bei Therapie-resistenter Depression
Medikamentöse Therapiestrategien bei Therapie-resistenter Depression Klaus Lieb Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Verordnungen Psychopharmaka 2003-2012 Arzneiverordnungs-Report 2013,
a) Citalopram b) Desipramin c) Nortryptilin d) Mianserin e) Reboxetin
Antidepressiva Ein Patient erhält gegen seine Depression eine entsprechende Pharmakotherapie und leidet seit Beginn der Therapie unter Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfällen. Der verabreichte Wirkstoff
Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen
Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen Dr. rer. nat. Christian Franken Chief Pharmacist DocMorris Dr. rer. nat. Friederike Geiss Senior Pharmacist DocMorris Ing. Bogdan Vreuls Corporate
Johanniskraut Metaanalyse 2005
Johanniskraut Metaanalyse 2005 Seit 1983 wurden 37 randomisierte klinische Studien mit Johanniskraut-Präparaten publiziert Davon: 26 Placebo-kontrolliert, 14 Verum-kontrolliert Studiendauer: 4 Wochen (10
Depression. Fühlen Sie sich in letzter Zeit ständig lustlos und haben Mühe, die Alltagsaufgaben zu bewältigen? RANA Pharma Solutions
Fühlen Sie sich in letzter Zeit ständig lustlos und haben Mühe, die Alltagsaufgaben zu bewältigen? RANA Pharma Solutions Definition Depression ICD-10 F32 Depressive Episoden F32.0 Leichte depressive Episode
allesgute :) stada-diagnostik.de
allesgute :) stada-diagnostik.de Kompetenter Partner der STADA: DNA-Labortests für die individuell optimierte Therapie Jeder Patient reagiert unterschiedlich auf Medikamente, da der körpereigene Stoffwechsel
Probleme mit Psychopharmaka im Verlauf der Altersphasen
Probleme mit Psychopharmaka im Verlauf der Altersphasen Stephan Krähenbühl Klinische Pharmakologie & Toxikologie Universitätsspital Basel [email protected] Inhalt Schwangerschaft Teratogenität von Antidepressiva,
ANTIDEPRESSIVA. Monoaminhypothese der Depression
Definition der Depression Depressive Episode ANTIDEPRESSIVA gedrückte Stimmung Verminderung von Antrieb und Aktivität verminderte Fähigkeit zu Freude, Interesse und Konzentration ausgeprägte Müdigkeit
Medikamentöse Behandlung von Depressionen
Medikamentöse Behandlung von Depressionen Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Abt. Gerontopsychiatrie Rheinische Kliniken Düsseldorf Medikamente zur Behandlung einer Depression = Antidepressiva wesentliches
Brustkrebspatientinnen individuell angepasste adjuvante, antihormonelle Therapie
Neuer DNA-Test zur Vermeidung von Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten: Therapiesicherheit Tam Neuer DNA-Test zur Vermeidung von Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten Therapiesicherheit Tamoxifen
Antidepressiva. Pharmakologie, therapeutischer Einsatz und Klinik der Depressionen. Medizinisch-pharmakologisches Kompendium Band 5
Antidepressiva Pharmakologie, therapeutischer Einsatz und Klinik der Depressionen Von Prof. Dr. Ursula Breyer-Pfaff, Tubingen, Prof. Dr. Hans Jorg Caertner, Tubingen, und Prof. Dr. Pierre Baumann, Prilly-Lausanne
Fallvignette. Unipolare Depression. Frau K., 32 J., Einweisung nach Suizidversuch mit Tabletten und Alkohol, dritte stationäre Aufnahme.
Fallvignette Frau K., 32 J., Einweisung nach Suizidversuch mit Tabletten und Alkohol, dritte stationäre Aufnahme. Kam zunächst notfallmässig in die Medizinische Klinik nach Benzodiazepin-Intoxikation und
Pressemitteilung der EMEA vom in deutscher Übersetzung:
Pressemitteilung der EMEA vom 9. 12. 2004 in deutscher Übersetzung: Außerordentliche Sitzung des CHMP zu Paroxetin und anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern Der Ausschuss für Humanarzneimittel
Depression, Angst und Zwang- SSRI + weitere Substanzen. Paul L. Plener
Depression, Angst und Zwang- SSRI + weitere Substanzen Paul L. Plener AGNP Berlin 2015 Interessenskonflikte Forschungsförderung Advisor/ Consultant Arbeitgeber Speakers Bureau Bücher, Lizenzen Aktienbesitz
Leuphana Universität Lüneburg. Verordnungspraxis von Antidepressiva bei älteren und jüngeren Patienten Eine Routinedatenauswertung
Leuphana Universität Lüneburg Verordnungspraxis von Antidepressiva bei älteren und jüngeren Patienten Eine Routinedatenauswertung Einleitung Die Pharmakotherapie ist die am häufigsten genutzte Behandlungsstrategie
Post-OP Therapie des Oestrogenrezeptor+ Mamma-Ca. 2. Aromatasehemmer Hemmung des Enzyms Aromatase, das Androgene in Oestrogene umwandelt
Post-OP Therapie des Oestrogenrezeptor+ Mamma-Ca 1. Tamoxifen Kompetitive Hemmung von Oestrogen-Rezeptoren Fulvestrant Abbau von Oestrogen-Rezeptoren 2. Aromatasehemmer Hemmung des Enzyms Aromatase, das
Beschluss. I. Die Anlage XII wird in alphabetischer Reihenfolge um den Wirkstoff Vortioxetin wie folgt ergänzt:
Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB
Bekanntmachung über die Registrierung und Zulassung von Arzneimitteln
Bekanntmachung über die Registrierung und Zulassung von Arzneimitteln vom 6. Dezember 2010 Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe II 1. SSRI und TCA: Risiko von Knochenbrüchen 2. SSRI, Venlafaxin
Medikamentöse und andere biologische Behandlungsansätze
Medikamentöse und andere biologische Behandlungsansätze Dr. Matthias Backenstraß Ltd. Psychologe Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg Seminar
Katalog zur Inhaltsanalyse von Fachinformationen bezüglich Therapeutischem Drug Monitoring (TDM)
Katalog zur Inhaltsanalyse von Fachinformationen bezüglich Therapeutischem Drug Monitoring (TDM) Einleitung Fachinformationen (engl. Summary of Product Characteristics, SPC) können Informationen über Therapeutisches
Psychopharmakotherapie im Alter
Psychopharmakotherapie im Alter Professor Siegfried Kasper [email protected] OFFENLEGUNG Von folgenden Pharmafirmen erhielt ich Forschungsunterstützungen, Einladungen zu Kongressen, Honorare
Unerwünschte Wirkungen bei der Behandlung mit Antidepressiva
Unerwünschte Wirkungen bei der Behandlung mit Antidepressiva Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Abteilung Gerontopsychiatrie Rheinische Kliniken Düsseldorf 40629 Düsseldorf was kann man dagegen tun? Unterschiedliche
2
Antidepressiva in der Rehabilitationsbehandlung 08.07.2015 Dr. med. Ulrike Prösch OÄ Abt. f. Abhängigkeitserkrankungen 2 3 Ausgangssituation Patienten ohne antidepressive Vormedikation Patienten mit Antidepressiva
/ November 2008
- 2 - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Zweites Deutsches Fernsehen Redaktion Frontal 21 Unter den Linden 36-38 10117 Berlin Postanschrift:
Universitäres Partnerspital der Med. Fakultät Basel. Therapie der Depression
Universitäres Partnerspital der Med. Fakultät Basel Therapie der Depression Universitäres Partnerspital der Med. Fakultät Basel Antidepressive Therapien 16. Jh.: Laudanum (Opium, Alkohol, ev. Bilsenkraut)
Cytochrom P450 Iso Enzym 2C19 (CYP2C19) Genotypisierung Molekulare Untersuchung des Clopidogrel Ansprechens
Tiroler Landeskrankenanstalten Ges.mbH. Universitätskliniken Innsbruck Zentralinstitut für med. u. chem. Labordiagnostik (ZIMCL) Vorstand: Univ. Prof. Dr. Andrea Griesmacher A 6020 Innsbruck, Anichstrasse
Psychopharmakotherapie im Rahmen der Schmerztherapie
Psychopharmakotherapie im Rahmen der Schmerztherapie Neuronale Schmerz- Matrix Dr. med. Dr. phil. H. Bandmann Deszendierende Schmerzhemmung Noradrenerge, dopaminerge u. serotonerge Projektionen Neurotransmittersysteme
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Depression im Alter. Angelika Karl
Depression im Alter Angelika Karl Nürnberg, 15.06.2016 Einführung Zahlen und Begriffe Demographische Entwicklung Suizidalität im Alter Depression Fakten Fazit Depression im Alter Besonderheiten Risikofaktoren
Therapeutisches Drug Monitoring der Antidepressiva Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin und Maprotilin unter naturalistischen Bedingungen
Aus der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg Direktor: Professor Dr. med. J. Deckert Therapeutisches Drug Monitoring der Antidepressiva Amitriptylin,
Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Aus der Klinik mit Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Direktor: Prof. Dr. J. Kornhuber Cytochrom P450 2D6-Genotypisierung in der klinischen
in den Händen des Apothekers:
Arzneimittelsicherheit Prädiktive Gendiagnostik in den Händen des Apothekers Theo Dingermann und Ilse Zündorf, Frankfurt/Main / Nicht immer wirkt ein Medikament bei zwei Patienten gleich. Das kann am individuellen
Meilenstein in der personalisierten Medizin FDA-Zulassung für Pertuzumab beim HER2-positiven metastasierten Mammakarzinom
Meilenstein in der personalisierten Medizin FDA-Zulassung für Pertuzumab beim HER2-positiven metastasierten Mammakarzinom Frankfurt am Main (15. Juni 2012) - Die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde
AGNP-Konsensus-Leitlinien für therapeutisches Drug-Monitoring in der Psychiatrie: Update 2011*
PPT Schwerpunkt TDM AGNP-Konsensus-Leitlinien für therapeutisches Drug-Monitoring in der Psychiatrie: Update 2011* Therapeutisches Drug-Monitoring (TDM), das heißt Dosis-Optimierung durch Quantifizierung
Therapeutisches Drug Monitoring in der Psychiatrie TDM
Therapeutisches Drug Monitoring in der Psychiatrie TDM Was ist TDM? TDM heisst Dosisoptimierung durch Quantifizierung von Medikamentenkonzentrationen im Blutserum oder Plasma. TDM in der Psychiatrie ist
Antidepressiva Fakten und Mythen
Schön Klinik Roseneck Prien Wiss. Koop. LMU München Antidepressiva Fakten und Mythen Prof. Dr. Ulrich Voderholzer, Prien am Chiemsee Prien, den 24.09.2016 Schön Klinik Roseneck Prien Wiss. Koop. LMU München
Anhang III. Änderungen der relevanten Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage
Anhang III Änderungen der relevanten Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage Hinweis: Diese Zusammenfassung der Merkmale, Etikettierung und Packungsbeilage
Inhalt. Die wichtigsten Grundregeln der Reproduktions toxikologie 1. Wirkstoffe nach Indikationen... 10 1 Herz, Kreislauf... 11. 7 Schmerzen...
VI Inhalt Die wichtigsten Grundregeln der Reproduktions toxikologie 1 Wirkstoffe nach Indikationen.................................. 10 1 Herz, Kreislauf............ 11 1.1 Bluthochdruck (Antihyper tonika
Zentral dämpfende Pharmaka
Sedativa Zentral dämpfende Pharmaka Dämpfung der psychischen Reaktionsbereitschaft und verminderte Aktivität Anxiolytika Beseitigung von Spannungs- und Angstzuständen Hypnotika Einleitung und/oder Erhaltung
Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv
Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv belasten. Im Vordergrund der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten
Interaktionen von Psychopharmaka mit somatischen Medikamenten
Symposium Psychosomatik und Psychopharmakotherapie Freitag, 27. April 2007 Interaktionen von Psychopharmaka mit somatischen Medikamenten Prof. J. Drewe Klinische Pharmakologie & Toxikologie Universitätsspital
Apotheker als Partner in der Arzneimittelsicherheit Christian Hoffmann Apothekerkammer Hamburg
Apotheker als Partner in der Arzneimittelsicherheit Christian Hoffmann Apothekerkammer Hamburg Fachtagung Medikamentenabhängigkeit im Alter 21. August 2013 Ein paar Zahlen Patienten über 65 Jahre 48% >
Personalisierte Medizin Das Beispiel Antidepressiva
Erster unabhängiger Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin Personalisierte Medizin Das Beispiel Antidepressiva Tom Bschor [email protected] Schlosspark-Klinik Berlin Abteilung für Psychiatrie
der antidepressiven Therapie
10 Jahre Depressionsforschung im Kompetenznetz Depression Suizidalität Plasmaspiegelmessung und Genotypisierung zur Steuerung der antidepressiven Therapie Christoph Hiemke, Mainz München, d. 05.11.09 Traditionelle
Therapeutisches Drug-Monitoring in der Psychiatrie
PPT Therapeutisches Drug-Monitoring in der Psychiatrie Konsensus-Leitlinie der AGNP Christoph Hiemke, Mainz, Pierre Baumann, Lausanne, Gerd Laux, Wasserburg a. Inn, und Hans-Joachim Kuss, München* Therapeutisches
Neues zur Behandlung der Depression: Fokus auf chronobiologische Therapieansätze
Neues zur Behandlung der Depression: Fokus auf chronobiologische Therapieansätze 1. 2. Neues zur Behandlung der Depression Erich Seifritz Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Fallbeispiele aus der
Altersdepression. Fragen. Diagnose Depression - 1
Altersdepression Dr. Christian Weber Prof. Jürgen Drewe Basel 1 Fragen Diagnose der Depression Besonderheiten der Depression im Alter Beziehung zu Demenz Nebenwirkungen, Interaktionen AD Welche AD im Alter?
Rauchstopp. A. Deman/Medizinische Poliklinik M. Liechti/Klinische Pharmakologie
Rauchstopp A. Deman/Medizinische Poliklinik M. Liechti/Klinische Pharmakologie Tabakkonsum in Europa In den meisten europäischen Ländern konsumieren > 25 % der Einwohner Tabakprodukte Kartenlegende 40
Psychopharmakotherapie griffbereit
Jan Dreher griff bereit Psychopharmakotherapie griffbereit Medikamente, psychoaktive Genussmittel und Drogen 1.1 Wahl des Psychopharmakons Die Diagnose»Psychose«z. B. gibt vor, dass ein Neuroleptikum in
Dr. Katrin Reuter. Markus Birmele. Dr. Martina Prinz- Zaiss. Textfeld
Dr. Katrin Reuter Markus Birmele Dr. Martina Prinz- Zaiss Textfeld Angst und Depressionen 1. Angst bei Tumorpatienten 2. Depressionen bei Tumorpatienten Textfeld Ängste Die Ängste von Tumorpatienten Wann
Pharmakovigilanz Herausforderung für die KJP
Pharmakovigilanz Herausforderung für die KJP M. Gerlach Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Symposium Pharmakotherapie psychischer
Helfen Sie Ihren Patienten aus dem Dauertief!
MEDIZIN Therapieresistente Depressionen Helfen Sie Ihren Patienten aus dem Dauertief! Obwohl Depressionen häufig vorkommen und lebensbedrohlich sind (Suizidrisiko), lässt die Behandlung oft zu wünschen
Labordiagnostik der Benzodiazepinabhängigkeit
Labordiagnostik der Benzodiazepinabhängigkeit Rostock Annett Jainz Frank-Peter Schmidt BKA-Statistik harte Drogen Medikament Droge Medikamentenmissbrauch (Deutschland) Etwa 4-5 % aller häufig verordneten
26 Psychopharmakotherapie Pharmakologische Grundlagen
Psychopharmakotherapie Pharmakologische Grundlagen W.E. Müller, A. Eckert.1 Klassifikationen und Terminologie 584.2 Praktische Pharmakokinetik 585.2.1 Resorption, Verteilung und Elimination 585.2.2 Hepatischer
Medikamenteneinnahme während der Stillzeit: Weiterstillen, Stillpausen, Abstillen?
Medikamenteneinnahme während der Stillzeit: Weiterstillen, Stillpausen, Abstillen? Andrea Burch, Apothekerin, Klin. Pharmazeutin i.a. Interdisziplinäre Fachtagung Was ist dran/drin? 1 1 Inhalt Grundlagen
Häufigste Arzneimittelwechselwirkungen in der Palliativmedizin. Eckhard Beubler Institut für Exp. & Klin. Pharmakologie Medizinische Universität Graz
Häufigste Arzneimittelwechselwirkungen in der Palliativmedizin Eckhard Beubler Institut für Exp. & Klin. Pharmakologie Medizinische Universität Graz Die meisten Menschen sterben an ihren Heilmitteln nicht
Morgens vor der ersten Medikamenteneinnahme (d.h. im Talspiegel).
Medikamente Levetiracetam (Keppra ) Antiepileptikum Carbamazepin (Tegretol) Aufgrund der erheblichen individuellen Unterschiede in der Halbwertszeit und der langsamen und unvollständigen Resorption, ist
Arzneimittelfachinformation
Seite: 1 von 5 Spezialherstellung Dieses Produkt wird von der Spital-Pharmazie Basel für spezielle Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten hergestellt. Untersteht dem Bundesgesetz über Betäubungsmittel und
Allgemeines zur psychopharmakologischen Therapie und zu sonstigen biologisch fundierten Verfahren
Allgemeines zur psychopharmakologischen Therapie und zu sonstigen biologisch fundierten Verfahren.1 Therapie mit Psychopharmaka W. E. Müller & Klassifikationen, Terminologie Wie in vielen anderen Bereichen
Labortests für Ihre Gesundheit. Therapie nach Maß 26
Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß 26 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß Die individuelle Dosis finden Jeder Mensch ist einzigartig. Keiner gleicht dem anderen nicht nur
Komplexität der oralen Tumortherapie. Justyna Rawluk 11.11.2015
Komplexität der oralen Tumortherapie Justyna Rawluk 11.11.2015 Orale Tumortherapie Bessere Kentnisse der molekulargenetischen Biologie des Tumors => Entdeckung der zahlreichen molekularen therapeutischen
Depression im Alter. Dr. M. Schifferdecker Fliedner Krankenhaus Ratingen 11/01. NW/Pharmakogenetik Dassow 1. Epidemiologie in in Deutschland
11/1 Depression im Alter Dr. M. Schifferdecker Fliedner Krankenhaus Ratingen 12/1 Dassow 1 12/1 Dassow 2 Epidemiologie in in Deutschland ca. 5% Rund 5% der Bevölkerung (jeder 2.) leiden gegenwärtig unter
Diagnostik STADA. Statine Schulungsunterlagen. allesgute :) stada.de
STADA Diagnostik Statine Schulungsunterlagen 1 STADA Diagnostik Statine Beschreibung Diagnostisches Testsystem zur Bestimmung, welches Statin in welcher Dosierung den besten Therapieerfolg erzielt Name
Polypharmakotherapie ein Dilemma der modernen Medizin?
Polypharmakotherapie ein Dilemma der modernen Medizin? Christian Queckenberg & Uwe Fuhr Institut für Pharmakologie der Universität zu Köln Klinische Pharmakologie Gleueler Straße 24 50931 Köln Polypragmasie:
Antidepressiva im Alter
Antidepressiva im Alter Neue Erkenntnisse Ulmer Tage für Alter(n)sfragen, 27.02.2016 Möller, Laux, Deister, Psychiatrie, Hyppokratesverlag, 1996 Melancholie am Strand, Edvard Munch, 1901 Universitätsklinik
Arzneimittelinteraktionen bei bipolaren Störungen
Klinische Pharmakologie am Lehrstuhl mit Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und am Lehrstuhl für Pharmakologie der Universität Regensburg Arzneimittelinteraktionen bei bipolaren Störungen Prof.
Eine Informationsbroschüre für Patienten mit Nervenschmerzen durch Diabetes. Diabetische Polyneuropathie - was ist das?
Eine Informationsbroschüre für Patienten mit Nervenschmerzen durch Diabetes Diabetische Polyneuropathie - was ist das? Diabetische Polyneuropathie was ist das? Liebe Patientin, lieber Patient, wahrscheinlich
Depression: "Ich sehe alles grau, bin ich krank?" Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer, Prien am Chiemsee
Haupstadt-Symposium Berlin, 16.6.2011 Depression: "Ich sehe alles grau, bin ich krank?" Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer, Prien am Chiemsee Melancholia - A. Dürer Psychische Volkskrankheiten: Depressionen
Block 11 Seminar Pharmakologie Pharmakotherapie Blutgerinnung
1 Block 11 Seminar Pharmakologie Pharmakotherapie Blutgerinnung H. Todt, Pharmakologisches Institut; hannes.todt@ meduniwien.ac.at 04.2012 B11-Pharma-Blutgerinnung-0412-Ergänzungen 2 Rivaroxaban Selektiver
Therapieresistente Depression
aboutpixel.de / Thomas Pieruschek Somatische Behandlungsverfahren Therapieresistent bedeutet bei depressiven Erkrankungen nicht unbehandelbar. Zahlreiche, in ihrer Wirksamkeit gut belegte Behandlungsmöglichkeiten
Differentialindikation Antidepressiva und Antipsychotika
Differentialindikation Antidepressiva und Antipsychotika Klaus Lieb Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Neue Medikamente vs. Schein- Innovationen ca. 40% der Arzneimittel der letzten 15
Evidenzbasierte und unabhängige Antidepressiva-Therapie
Evidenzbasierte und unabhängige Antidepressiva-Therapie Klaus Lieb Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Neue Medikamente vs. Schein- Innovationen ca. 40% der Arzneimittel der letzten 15
Frauen und HIV. Marianne Rademacher. Referentin für Prävention für Weibliche Sexarbeit/Frauen im Kontext von HIV, STI und Hepatitis der DAH e.v.
Frauen und HIV Referentin für Prävention für Weibliche Sexarbeit/Frauen im Kontext von HIV, STI und Hepatitis der DAH e.v. BAH, Positvenplenum 29.10.2015 Effektivität und Verträglichkeit der cart Frauen
Therapie depressiver Syndrome
Ambulante Behandlung der Depression Therapie depressiver Syndrome Diagnose ist eindeutig Krankheitseinsichtige Patienten mit guter Behandlungsmotivation Medikamentöse Compliance ist gegeben Tragfähige
Krank durch Nebenwirkungen
Seite 1 von 5 I n f o r m a t i o n s m a t e r i a l v o m 1 0. 0 9. 2 0 1 5 Krank durch Nebenwirkungen Magengeschwüre, Demenz, Erektionsprobleme und vieles mehr Medikamente können neben ihrer Heilwirkung
Genetische Unterschiede beeinflussen die Wirkung von Anti-Brechmitteln
Chemotherapie: Wenn die Übelkeit nicht aufhört Genetische Unterschiede beeinflussen die Wirkung von Anti-Brechmitteln Heidelberg (4. Januar 2011) Häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind Übelkeit
Zur Therapie der Zwangsstörung
Zur Therapie der Zwangsstörung Dr. Matthias Backenstraß Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg Seminar am Psychologischen Institut - WS05/06
Antidepressiva zählen zu den kritischen Indikationen 1. Die Erstverordnung Ihre Beratung ist gefragt 2
KRITISCHE INDIKATIONEN 05.10.2012 ANTIDEPRESSIVA Antidepressiva zählen zu den kritischen Indikationen 1 Die Erstverordnung Ihre Beratung ist gefragt 2 Häufig verordnete Antidepressiva Basiswissen für das
Anlage 3: Arbeitshilfe zum Umgang mit Multimedikation Stand:
Anlage 3: Arbeitshilfe zum Umgang mit Multimedikation Stand: 21.1.2014 Arbeitshilfen aus der hausärztlichen Leitlinie Multimedikation der Leitliniengruppe Hessen, Stand: 29.10.2013 (http://www.arztbibliothek.de/bibliothek/leitlinie/multimedikation-hausaerztliche-leitlinie)
