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1 Forum Inklusive Schule! aber wie? Gesperrt bis zum Beginn Es gilt das gesprochene Wort! Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Bundesgeschäftsstelle Leipziger Platz Berlin Telefon: Telefax: [email protected] Abteilung Konzepte und Recht Konzepte Referatsleiter Rede Ulla Schmidt anlässlich Inklusive Schule! Aber wie? - Lebenshilfe-Forum am 12. Juni 2015 in Berlin

2 Guten Morgen, herzlich willkommen zu unserem verbandlichem Forum Inklusive Schule! Aber wie? Ich begrüße ganz herzlich die Mitglieder des Bundesvorstands, der Bundeskammer, des Bundeselternrats, des Rats behinderter Menschen und des Ausschusses Kindheit und Jugend, vor allem aber Sie, liebe Lebenshilfemitglieder und Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe, zu dieser wichtigen Diskussionsrunde! Schön, dass Sie alle dabei sind und wir miteinander diskutieren können, wie Inklusive Schule aussehen kann, wie sich Schulen auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung einstellen können und nicht zuletzt, wie wir uns als Lebenshilfe zum Thema Inklusive Schule positionieren. Dabei sind wir mitten in einem Diskussionsprozess, der die Gesellschaft insgesamt bewegt. Denn das Thema inklusive Schule ist ein Thema von ganz grundsätzlicher Bedeutung. 1. Von Bedeutung für Kinder, denn für sie ist Schule neben der Familie die wichtigste Lebens- und Erfahrungswelt. 2. Von Bedeutung für Eltern, denn sie sind es, die ihre Kinder zehn Jahre oder mehr auf deren Weg durch die Institution Schule begleiten. Die Höhen und Tiefen erleben. Die ihre Kinder oft mit großem Einsatz und Engagement unterstützen. 3. Nicht zuletzt: Von Bedeutung für die Gesellschaft insgesamt, denn in der Schule legen wir die Grundsteine für die Gesellschaft von morgen. Das ist gemeint, wenn es heißt: Kinder, Ihr lernt nicht für die Schule, Ihr lernt fürs Leben! Und dabei geht es nicht nur um all das Fachwissen, um die Fertigkeiten und Techniken. Es geht vor allem auch die Werte, Einstellungen und Haltungen, die Schule vermittelt. Und deshalb geht es bei der Frage um die Inklusive Schule nicht darum wie und wo Kinder mit Behinderung unterrichtet werden. Vielmehr geht es um die Frage: Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Und das geht alle etwas an! Deshalb muss Inklusive Schule auch ein gesellschaftliches Projekt sein. Ein Projekt der ganzen Gesellschaft. Eine Inklusive Schule ist eine Schule für Alle! Wir haben als Lebenshilfe eine besondere Position und eine besondere Verantwortung in dieser Diskussion: Einerseits stehen wir für Eltern mit Kindern mit geistiger Behinderung und mit hohem Unterstützungsbedarf, für die eine qualifizierte Förderung und gute Bildungsangebote besonders wichtig sind. Und die in der Debatte um inklusive Schulen oft nicht mitgedacht werden. Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 2

3 Andererseits bietet die Lebenshilfe selbst Förderung und Bildung an, ist als Schulträger aktiv zumeist mit Förderschulen, aber immer öfter auch mit inklusiven Schulen. Daher wollen wir unsere Position, unsere Forderungen sorgfältig diskutieren. Dafür dient auch der heutige Tag. Welche Position nimmt die Lebenshilfe in dieser Debatte ein? Welche konkreten Beiträge will und kann die Lebenshilfe leisten? Wie wollen wir die Entwicklung befruchten, wie werden sich die Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe weiterentwickeln? Lassen Sie mich bitte dazu einige Punkte in die Debatte einbringen. Etwas Grundsätzliches vorneweg: Die Lebenshilfe ist mit ihrem Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2011 auf der Höhe der Zeit. Es sagt, was die Lebenshilfe will: Menschenrechte sichern Teilhabe verwirklich Gesellschaft für alle gestalten Der Inklusionsgedanke durchzieht das Grundsatzprogramm von Anfang an. Bundespräsident Joachim Gauck hat in seiner Rede beim 50. Geburtstag der Aktion Mensch am 7. Oktober 2014 gesagt: Aber Inklusion ist keine Utopie. Sie ist eines der anspruchsvollsten Emanzipationsprojekte unserer Zeit. Inklusion kann erst dann Wirklichkeit werden wenn Menschen mit Behinderung das gleiche Maß an Hoffnungen, das gleiche Maß an Wünschen zugestanden wird wie jedem anderen Menschen auch. Ein Zurück hinter diesen Anspruch kann es für die Lebenshilfe nicht geben. Und wir (alle) werden es sein, die sich dafür mit in Verantwortung nehmen lassen, wenn diese Idee nicht verwirklicht werden kann. So der Bundespräsident. In unserem Grundsatzprogramm heißt es: Alle Menschen haben ein Recht auf Bildung und Lernen. Sie können alles lernen, was für sie wichtig ist. Das gilt lebenslang. (Grundsatzprogramm der Lebenshilfe (2011), S. 37) Für unsere heutige Diskussion ergibt sich die Frage: was ist nötig, damit Kinder und Jugendliche mit einer geistigen - Behinderung am Leben im Schulalltag gleichberechtigt mit allen andern lernen können? Ich betone mit geistiger Behinderung so nachdrücklich, weil in manchen Schul- Debatten, Publikationen und Studien Kinder mit geistiger Behinderung schlichtweg vergessen werden. Auch deshalb wird Lebenshilfe heute immer noch und mehr denn je gebraucht! Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 3

4 Was genau meinen wir, wenn wir von Inklusion in der Schule reden? Und was wird aus Förderschulen? Wie können wir als Lebenshilfe diesen Prozess mitgestalten - im Interesse der Kinder mit geistiger Behinderung und im Interesse ihrer Eltern? Und was fordern wir von der Bildungspolitik, damit Schulen wirklich für Alle da sein können? Für die Lebenshilfe sind diese Fragen von entscheidender Bedeutung. Mit ihnen müssen wir uns auseinandersetzen. Hier und heute beim Forum Inklusive Schule und in den kommenden Monaten im gesamten Verband. Auch weil das die Fragen sind, die Eltern heute umtreiben. Die Lebenshilfe ist und bleibt eine starke Elternbewegung, ein Elternverband mit Selbsthilfeanspruch: Lebenshilfe ist Hilfe von Eltern für Eltern. Und sie ist durch die Mitwirkung von Selbstvertretern noch stärker. Hier unterstützen sich Eltern und Angehörige gegenseitig - finden in gemeinsamen Beratungen ihren Weg im Leben mit einem Kind mit Behinderung. Gerade für Eltern von Kindern mit einer geistigen Behinderung, für die Einschulung oder Schulwechsel ihres Kindes anstehen, ist diese Unterstützung wichtig. In Schulen für alle machen Lehrerinnen und Lehrer Bildungsangebote, die dem individuellen Lernbedarf aller Kinder und ihren Lernfähigkeiten entsprechen. Sie gestalten gemeinsamen Unterricht für ganz unterschiedliche Kinder und haben die Förderung des individuellen Kindes im Blick. Dafür sind sie ausgebildet, im Team von allgemeinen und Sonderpädagogen tätig und arbeiten in Schulen, die die entsprechenden Rahmenbedingungen haben das ist das Ziel! Wir betreten dabei kein Neuland, es gibt viele Erfahrungen dazu; in der Grundschule schon seit 40 Jahren. Hier in Berlin, in Friedenau, wurde 1975 die erste Integrationsklasse in der Fläming- Grundschule eingerichtet. Auch hier waren Eltern Antrieb und Motor der Entwicklung. Und seit dieser Zeit gehen Kinder mit ganz unterschiedlichen Behinderungen dort zur Schule, auch Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf. Damit dies gelingt, ist vielerlei nötig vor allem, dass Lehrerinnen und Lehrer dafür ausgebildet sind und so eingesetzt werden, dass sie dem hohen Anspruch an gemeinsamen Unterricht gerecht werden können. Denn in den Klassen lernen nicht nur Kinder mit und ohne Behinderung, sondern auch Kinder unterschiedlicher Kulturen und Schichten, mit guten und nicht so guten Deutschkenntnissen, mit Hochbegabung und mit Verhaltens-schwierigkeiten. Eine oft herausfordernde Mischung, die am besten im Team von zwei Lehrern zu bewältigen ist. Alle heute bestehenden Schulformen sind aufgefordert, sich an diesem Anspruch zu orientieren egal ob Förderschule oder Gymnasium. In einer Gesellschaft der Vielfalt, einer Gesellschaft mit Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 4

5 ganz unter-schiedlichen Kindern und verschiedensten Bildungshintergründen in Familien steht jede Schule vor der Herausforderung ein inklusives Lernangebot zu schaffen. Hierbei auch Kinder mit Behinderung einzubeziehen, ist Verpflichtung der UN-Behindertenrechtskonvention: Es geht für Kinder mit Behinderung um den Zugang zu einem inklusiven Bildungsangebot und zu spezieller Förderung. Und für unsere Lebenshilfe-Förderschulen heißt es, ihr Angebot an gemeinsamem Unterricht auszuweiten, sich zu inklusiven Schulen weiterzuentwickeln und damit die sonderpädagogische Kompetenz in die allgemeine Entwicklung einzubringen. Aktuell entstehen vielerorts Schwerpunktschulen, die für einen größeren Einzugsbereich mit allgemeinen und Sonderpädagogen gemeinsamen Unterricht gestalten. Das ist ein guter Beginn, denn so können Schulen die Methodik weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und schon heute gute Bedingungen für unterschiedliche Kinder bieten und damit die Entwicklung zu inklusiven Schulen für alle Kinder voranbringen. Viele Eltern haben heute Vorstellungen vom (zukünftigen) Leben ihres behinderten Kindes, die für die meisten Eltern der Gründergeneration der Lebenshilfe vor 50 Jahren nicht einmal denkbar waren. Sie wollen für ihre Kinder gleichberechtigte Teilhabechancen in allen Lebensbereichen. Sie wollen für ihre Kinder ein selbstbestimmtes Leben. Und sie erwarten die bestmögliche Bildung und Förderung ihrer Kinder! Sie wollen und können heute nicht warten, bis jede Schule vor Ort inklusiv ist. Sie müssen deshalb ein Wahlrecht haben, das sich am Bedarf ihres Kindes orientiert! Die Förderschule kann die beste Schule für ihr Kind sein, oder die Lebenshilfe-Schule, die gemeinsamen Unterricht anbietet und sich allmählich zur inklusiven Schule wandelt. Oder auch die inklusive Schule für alle, die schon heute unterschiedlichen Kindern, mit und ohne Behinderung gute Bildungsangebote macht. Wie unterschiedlich das in den verschiedenen Regionen und Ländern Deutsch-lands ist, kann man an folgenden Zahlen sehen: Hier in Berlin Kreuzberg werden die Hälfte aller Kinder mit geistiger Behinderung an allgemeinen Schulen unterrichtet, im Bundesdurchschnitt gerade mal 7%. Deshalb ist es wichtig voneinander zu lernen Förderschulen wissen viel über individuelle Förderung, über geeignete Lehrmethoden und -angebote für Kindern mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, in allgemeinen Schulen wird systematisch auf Abschlüsse hingearbeitet, zum Teil auch auf verschiedene Abschlüsse: Kinder mit Behinderung brauchen beides, individuelle Förderangebote und die Orientierung an Lernzielen; damit sie in ihrem späteren Leben darauf zurückgreifen können. Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 5

6 Dabei sehen wir jeden Tag, wie viel möglich ist, viel mehr als wir vor vielen Jahren erwartet haben als für ehemals Bildungsunfähige die Schulpflicht eingeführt wurde! Und auch in Zukunft wird es Kinder geben, die einen hohen Förderbedarf haben, die keinen Schulabschluss erreichen können sie haben das gleiche Recht auf gute Bildungsangebote und geeignete Förderung! Und auch hier gibt es gute Beispiele dafür, dass sie inklusiv beschult werden können, z.b. in der schon erwähnten Fläming-Grundschule. Wann es Schulen für alle Kinder überall geben wird, lässt sich heute nicht sagen. Wir wissen, dass es auch Vorbehalte gegenüber einem inklusiven Schulsystem in der Bevölkerung gibt. Manchen Eltern macht sie Angst, weil sie Leistungseinbußen bei ihren Kindern befürchten, auch wenn Erfahrungen anderes zeigen. Aber auch Eltern von Kindern mit Behinderung, insbesondere solchen mit hohem Unterstützungsbedarf machen sich Sorgen, ob eine inklusive Schule die individuelle und intensive Förderung ihrer Kinder ermöglichen kann, die fürs Lernen brauchen. Nicht zuletzt sind Lehrerinnen und Lehrer skeptisch, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, aber auch wenn unklar ist, wie die inklusive Schule umgesetzt werden soll und kann. Genau deshalb sollten wir die Diskussion nicht scheuen, sondern gemeinsam mit zahlreichen Bündnispartnern die Verwirklichung von Schulen für alle angehen! Um unsere Zukunft gemeinsam zu gestalten. Ein weiterer Punkt ist mir hierbei besonders wichtig: Wir brauchen eine regionale Schulentwicklungsplanung. In den Regionen muss die Bildungslandschaft für die Kinder, die dort leben, gestaltet werden. Lebenshilfe sollte die Möglichkeit wahrnehmen, hierbei auf die inklusive Entwicklung regionaler Bildungslandschaften Einfluss zu nehmen: Mit einer regionalen Schulentwicklungs-planung ist es möglich, jeweils die Entwicklungen anzustoßen, die auf die örtlichen Bedarfe angepasst sind. Damit sind unterschiedliche Lösungen möglich, die dennoch den gleichen Anspruch verfolgen: Gute und bedarfsgerechte Bildungsangebote für alle Kinder zu machen! Damit habe ich nun die Punkte angesprochen, die der Bundesvorstand auch in den Kernthesen zusammengefasst hat, die uns heute als Diskussionsvorlage dienen: 1. Heute die inklusiven Schulen von morgen gestalten als vielfältige Gesellschaft sind wir auf dem Weg zu Inklusion und zu Schulen für alle Kinder. 2. Inklusion ist unteilbar - kein Kind darf ausgeschlossen werden Kindern mit geistiger Behinderung gute Bildungsangebote machen. Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 6

7 3. Inklusive Schulen und inklusiver Unterricht erfordern strukturelle Veränderungen und geeignete Rahmenbedingungen eine weiterentwickelte Pädagogik für alle und neue Lehrerbildung ist von zentraler Bedeutung 4. Die Entwicklung inklusiver Schulen ist nicht auf Grundschulen oder bestimmte Schultypen beschränkt alle Schulen, allgemeine Schulen wie Förderschulen stehen vor der Herausforderung sich weiterzuentwickeln, sich an der gesellschaftlichen Realität zu orientieren und das Leitbild der Inklusion umzusetzen. 5. Und nicht zuletzt: Eltern können aus den vor Ort zur Verfügung stehenden Schulen wählen damit ihr Kind die beste Förderung und die besten Bildungsangebote für sein Leben bekommt. Lassen Sie uns den heutigen Tag gemeinsam nutzen, um unsere Position zu diskutieren! Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf eine spannende Debatte. Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v. Seite 7

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