Wirtschaftsinformatik III - Informationswirtschaft Gliederung Einführung 8. November 2010 Organisation Ansprechpartner: Tobias Pontz Ulf Müller (pontz@fb5.uni-siegen.de) (mueller@fb5.uni-siegen.de) Ort: H-C-9308/09 Zeit: montags, 14:15-15:45 Unterlagen: www.uni-siegen.de/fb5/wi/lehre/vorlesungen/winfo_iii_uebung.html Rechner Benutzer: wis Passwort: ri##er 8. November 2010 Wirtschaftsinformatik III - PLM 2
Termine 8. November 2010 1. Übung 15. November 2010 2. Übung 22. November 2010 3. Übung 29. November 2010 4. Übung 6. Dezember 2010 5. Übung 13. Dezember 2010 6. Übung 20. Dezember 2010 Weihnachten 27. Dezember 2010 Weihnachten 3. Januar 2011 Weihnachten 10. Januar 2011 7. Übung 17. Januar 2011 8. Übung 24. Januar 2011 9. Übung 31. Januar 2011 3 Inhalt der Veranstaltung 1. Einführung 2. Unified Modeling Language (UML) 3. ARIS und die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Business Process Modeling Notation (BPMN) 5. Produktstrukturen 6. Konstruktionsprozess 7. Änderungsprozess 8. Eine virtuelle Prozesskette 4
Gliederung der heutigen Übung Produktlebenszyklus Begriffsbestimmung PDM /PLM Grundfunktionen eines PDM-Systems 5 Der Produktlebenszyklus Produktlebenszyklus 6
Phasen und Tätigkeiten des Produktlebenszyklus 7 Produktdatenentstehung Daten im Produkt- lebenszyklus Hauptphasen der Produktdatenentstehung 8
Produktdaten Management Was ist Produktdatenmanagement eigentlich? Die Speicherung, Aufbewahrung, Pflege und Bereitstellung von produktdefinierenden Daten und den zwischen ihnen existierenden Beziehungen Die Abbildung und das Management von technischen und organisatorischen Geschäftsprozessen, die innerhalb des Lebenszyklus eines Produktes relevant sein können Die lückenlose Rekonfiguration beliebiger Konstruktions- und Fertigungsstände über den gesamten Produktlebenszyklus 9 Produktdaten Management Definition: Das Produktdatenmanagement (PDM) umfasst die strukturierte, konsistenzsichernde und redundanzfreie ganzheitliche Verwaltung aller Daten und Dokumente, die bei der Entwicklung neuer oder der Modifizierung bestehender Produkte generiert, verarbeitet und weitergeleitet werden müssen, verbunden mit der Fähigkeit, den Prozess der Bearbeitung und Weiterleitung zu steuern und zu kontrollieren" 10
Produktlebenszyklusmanagement Was ist Produktlebenszyklusmanagement eigentlich? Produktlebenszyklusmanagement (PLM) ist ein Konzept, kein System und keine (in sich abgeschlossene) Lösung. Zur Umsetzung/Realisierung eines PLM-Konzeptes werden Lösungskomponenten benötigt. Dazu zählen CAD, CAE, CAM, VR, PDM und andere Applikationen für den Produktentstehungsprozess. Auch Schnittstellen zu anderen Anwendungsbereichen wie Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM) oder Customer Relationship Management (CRM) sind Komponenten eines PLM-Konzeptes. PLM-Anbieter offerieren Komponenten und/oder Dienstleistungen zur Umsetzung von PLM Konzepten. Liebensteiner Thesen (2004) 11 Begriffsbestimmung PLM Definition: Das Produktlebenszyklusmanagement ist ein integrierendes Konzept zur IT-gestützten Organisation aller Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, so dass die Information immer aktuell an den relevanten Stellen im Unternehmen zur Verfügung stehen. 12
Produktlebenszyklusmanagementkonzept 13 IT-Systemunterstützung für das PLM 14
PLM als Integrationskonzept 15 Product Lifecycle Managements als Konzept 16
ÜBUNG 17 Grundfunktionen eines PDM-Systems 18
Allgemeine Funktionsübersicht von PDM-Systemen 19 Produktstrukturmanagement Unter einer Produktstruktur versteht man die strukturierte Zusammensetzung des Produktes aus seinen Komponenten. Baugruppen und Einzelteile führen zu Strukturstufen, in dem sie Komponenten auf tieferer Ebene in der Produktstruktur zusammenfassen. Um die Produktstruktur in eine maschinenlesbare Form zu bringen, bedient man sich Stücklisten (Datenstrukturen der Produkte) 20
Produktstrukturmanagement Stücklistenverwaltung formalisierte Auflistung aller Bestandteile eines Erzeugnisses oder einer Baugruppe Erzeugung unterschiedlicher Stücklistenarten aus der Produktstruktur Mengenstückliste: Unstrukturierte und kumulierte Auflistung aller Teile und Baugruppen, die in einem Erzeugnis oder ihren Komponenten enthalten sind Baukastenstückliste Anzeige der in der Produktstruktur direkt untergeordneten Elemente zusammen mit der Mengenangabe Strukturstückliste Abbildung der gesamten Erzeugnisstruktur bis zu ihrer niedrigsten Stufe und der Anzahl der enthaltenen Komponenten Verwendungsnachweis 21 Dokumentenmanagement 22
Konfigurationsmanagement Das Konfigurationsmanagement wendet technische und verwaltungsmäßige Regeln auf den Produktlebenslauf einer Konfigurationseinheit von seiner Entwicklung über Herstellung und Betreuung an. 23 Klassifizierung / Sachmerkmalleisten Eine Sachmerkmal-Leiste ist die Zusammenfassung der Sachmerkmal-Schlüssel einer Gruppe ähnlicher Gegenstände (oder Objekte). Sachmerkmal-Schlüssel beschreiben die Sachmerkmale oder Eigenschaften eines Gegenstandes. Sachmerkmale können Abmessungen, Formen, Leistungsgrößen, Werkstoffe, elektrische, physikalische und chemische Eigenschaften sein. 24
Sichtenmanagement 25 Workflow-Management Das Workflow Management organisiert und kontrolliert den Informationsfluss zwischen den beteiligten Stellen und den Prozessen in einem Unternehmen. Die Dokumentenverteilung im Zusammenhang mit dem Workflow-Management stellt sicher, dass zu definierten Zeitpunkten bzw. Meilensteinen die Dokumente an die relevanten Personen automatisch weitergegeben werden. 26
Änderungsmanagement 27 Zugriffsverwaltung Die Zugriffsverwaltung regelt, welche Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt Dokumente bzw. Produktinformationen neu erzeugen, zugreifen oder ändern können bzw. dürfen. Die Art des Zugriffs auf Dokumente wird in der sogenannten Access Control List geregelt. 28
Datenaustausch über Standardschnittstellen im CAx-Bereich 29 Referenzarchitektur von PDM-Systemen 30
ÜBUNG 31