DHBW Bausparkassentag an der DHBW Villingen-Schwenningen am 10. November 2015 Bausparkassen-Café 3 Arbeitswelt Bausparkassen 1 / Hans Peter Ziegler
Inhalt 1. Aktuelle Herausforderungen für Bausparkassen 2. Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt 3. Arbeitswelt in der Bausparkasse 2
Aktuelle Entwicklung: Niedrigzinsphase Die Zinsen sinken, die regulatorischen Anforderungen steigen Sinkender Anlegungsgrad Steigende regulatorische Anforderungen (Basel III, Solvabilitätsverordnung, EU- Einlagensicherung) LBS Baden- Württemberg hoher Bauspareinlagenbestand Anlage-Notstand 3
Aktuelle Entwicklung: Bevölkerung Wir werden weniger, wir leben länger BW 83,6 79,2 4
Aktuelle Entwicklung: Arbeitsmarkt Arbeitskräfte fehlen - Beispiel Dienstleistungsbranchen bis 2030 Quelle: Prognos AG 5
Aktuelle Entwicklung: Mobilität und Vernetzung Menschen werden mobiler, sind immer erreichbar Ca. 18 berufliche E-Mails pro Tag 2014 in Deutschland Ca. 88 % sind außerhalb der Arbeitszeit für Kollegen oder Kunden per Handy, Smartphone oder E-Mail erreichbar. Jeder Einzelne ist mobiler geworden ( deutlich öfter, etwas weiter ) Multilokales Wohnen/Ortspolygamie: Wohnen und Arbeiten an verschiedenen Orten Immer mehr u. immer kleinere Haushalte, vor allem in Ballungsräumen 6
Aktuelle Entwicklung: Kompetenzen Dynamische Umwelt, ständiger Wandel Kompetenz Heute In Zukunft Selbstmanagement Kommunikationsfähigkeit Flexibilität und Mobilität Ordnung und Organisation am Arbeitsplatz Umgang mit eigenen Ressourcen, Informationsbeschaffung und Auswahl der relevanten Informationen Austausch am Arbeitsplatz Kommunikation über Distanzen unter Nutzung neuer Medien Mobilität zwischen den Standorten Höherer Grad der Mobilität durch stärkere Vernetzung Mediale Kompetenzen Umgang mit Computern Umgang mit mobilen Endgeräten und ständige Weiterentwicklung der technischen Anwendungen Veränderungsbereitschaft Gesetzesänderungen, Stellenwechsel, Umorganisation Schneller technischer Wandel, neue Prozesse, schnelle Veränderungen 7
Aktuelle Entwicklung: Generationenwechsel Generationen ticken verschieden Babyboomer und Generation X (Jahrgänge bis 1979) Generation Y (Jahrgänge 1980-2000) Leistungsorientierung, Pflicht, Disziplin Führung im Sinne von Partizipation Entscheidung für Beruf oder Familie Solidarität und Kollegialität im Team Starkes Sicherheitsbedürfnis Kann mit Technik Leistungsorientierung verbunden mit Spaß Führung im Sinne von Delegation Entscheidung für Beruf und Privatleben Team als Zweckgemeinschaft Suche nach Herausforderungen Ohne Technik geht nichts mehr 8
Inhalt 1. Aktuelle Herausforderungen für Bausparkassen 2. Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt 3. Arbeitswelt in der Bausparkasse 9
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Aus- und Weiterbildung bei der LBS BW Förderung von Kompetenzen Ausbildung: Pro Jahr schließen ca. 30 Auszubildende ihre Berufsausbildung ab Regelmäßige Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis bei der LBS oder Übergang in ein freies Handelsvertreterverhältnis im Vertrieb Jährlich 4-6 DHBW-Studenten mit den Schwerpunkten Bank und Wirtschaftsinformatik Weiterbildung: In den letzten fünf Jahren haben 20% der Mitarbeiter das Weiterbildungsangebot der LBS genutzt 30 MitarbeiterInnen haben an den Förderprogrammen Nachwuchsförderprogramm (NFP), Projektförderprogramm (PFP) und Führungskräfteentwicklungsprogramm (FEP) teilgenommen TeilnehmerInnen waren im Schnitt 25 Jahre (NFP) bzw. 32 Jahre (PFP und FEP) alt. Das Aus- und Weiterbildungsangebot wird gut genutzt. 11
Weiterbildung bei der LBS BW Ausgewählte Qualifizierungsmaßnahmen 12
Arbeitgeberattraktivität der LBS BW Ausgewählte Maßmaßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben Maßnahme Flexible Arbeitszeitmodelle Teilzeitregelungen Job-Sharing Telearbeit Familienphase Beispiele Gleitende Arbeitszeit im Tarifbereich Eigenverantwortliche Gestaltung der Arbeitszeit bei AT- Angestellten Individuelle Regelungen/Modelle Mitarbeiter teilen sich eine Stelle In ausgewählten Bereichen möglich Beschäftigung während der Elternzeit bedarfsabhängig möglich Tarifliche Familienphase: Zusätzl. 6 Monate nach der gesetzlichen Elternzeit Betriebliche Familienphase: Zusätzl. 3 Jahre im Anschluss an die tarifliche Familienphase Kinderbetreuungsmöglichkeiten (z. B. SVBW, Ferienprogramm) Kooperation mit dem Familienservice zu Home- und Eldercare (Betreuungsleistungen für pflegebedürftige Familienangehörige, Infoveranstaltungen) 13
Arbeitgeberattraktivität der LBS BW Ausgewählte Maßmaßnahmen zum Gesundheitsmanagement Maßnahme Beispiele Mobiler Massageservice Grippeschutzimpfungen (jährl. über 160 Teilnehmer), Sehtests betriebsärztliche Betreuung der Mitarbeiter (jährl. über 150 Teilnehmer beim Gesundheitscheck) Ernährung Ernährungsphysiologisch ausgewogenes Angebot in den betriebseigenen Kasinos Infoveranstaltungen mit Ernährungs- und Bewegungsberatung Gesundheitsvorsorge Arbeitsumgebung Erste-Hilfe-Ausbildung von Mitarbeitern regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen Schulungen und Informationen hinsichtlich Arbeitssicherheit Ruheräume Betriebssport Vielseitige Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten in über 20 Sportsparten (konstant hohe Teilnehmerzahlen) Weitere Maßnahmen Seminare/Veranstaltungen zu verschiedenen Themen wie z. B. dem Nicht-Rauchen; enge Zusammenarbeit mit Krankenkassen/Institutionen 14
2025 Wo steht die? Wir sind ein starker Partner innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. nachhaltig in unseren Handlungen und Produkten. ein gesundes Unternehmen mit einem auskömmlichen Betriebsergebnis ein sicherer Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiter. ein attraktiver Arbeitgeber mit ansprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten. ein lebendiges Unternehmen, das Veränderungen positiv entgegen geht. 15
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