Wirtschaftsinformatik



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Transkript:

Wirtschaftsinformatik Tutorium Zentralveranstaltung Geschäftsprozesse esse Donnerstag, 3.12.2009, 8:15 9:45 Uhr Michael H. Breitner (breitner@iwi.uni-hannover.de) Hans-Jörg von Mettenheim (mettenheim@iwi.uni-hannover.de) 02.12.2009 # 1 Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend oder unterstützend, aber immer kundenorientiert sind, und dann ergeben sich daraus Informationsmanagement, Datenorganisation, IT-Infrastrukturen usw.; ARIS konforme o Geschäftsprozessmodellierung; ess ode e Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte EPK); 02.12.2009 # 2

Lenze-Gruppe mit Hauptsitz in Hameln 02.12.2009 # 3 Informationssysteme und Geschäftsprozesse Technologiefolgenabschätzung Vergangenheit Futurologie heute Trendanalysen Zukunft Vorausdenken der Zukunft Szenarioebene Marktanalysen Geschäftsmodelle AusgangsAusgangs situation Strategie als Leitlinie für das tägliche Handeln Leitbild Strategie: Der Weg in die Zukunft Visions und Visionsnd St Strategieebene ategieebene Wissens- und Kompetenzp management Informationsmanagement Geschäftsprozessmodell Prozessebene Datenorganisation g und -management IS-Management Systemebene 02.12.2009 # 4 IT-Infrastruktur IT-Management a age e t Idee: U. a. Rosenstiel, L., et al.

Y-CIM Modell (nach Scheer) PPS Primär betriebswirtschaftlichplanerische Funktionen Auftragssteuerung (Vertrieb) Stück- Ab Arbeits- Betriebslisteplänmittel Kalkulation Planung des Primärbedarfs CAD/CAM Primär technische Funktionen Planung Materialwirtschaft Kapazitätsterminierung Produktentwurf Konstruktion CAD CAE Kapazitätsabgleich Arbeitsplanung Planung Auftragsfreigabe NC-Programmierung und -st teuerung Fertigungssteuerung Steuerung von NC-, CNC-, DNC-Maschinen, Roboter Betriebsdatenerfassung Transportsteuerung Produktion Lagersteuerung Produktion Kontrolle (Mengen, Zeiten, Kosten) Montagesteuerung Versandsteuerung Instandhaltung (Vertrieb) Qualitätssicherung i CA AQ CAM 02.12.2009 # 5 5 Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend oder unterstützend, aber immer kundenorientiert sind, und dann ergeben sich daraus Informationsmanagement, Datenorganisation, IT-Infrastrukturen usw.; ARIS konforme Geschäftsprozessmodellierung; Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte t EPK); 02.12.2009 # 6

Begriff Geschäftsprozess (GP) Sinnvolle betriebliche AS und IS ergeben sich bei der modernen, geschäftsprozessorientierten Vorgehensweise auf logische Weise. Unter einem Geschäftsprozess versteht man eine Folge (= Vorgangskette) bzw. ein Bündel von logisch zusammengehörigen Aktivitäten (= Geschäftsvorgängen), die für das Unternehmen einen Beitrag zur Wert- schöpfung leistet (auch Unterstützung!) und sich i. d. R. am Kunden orientiert, d. h. auch für den Kunden Wert schaffen. Fasst man einen unternehmensinternen Auftraggeber ebenfalls als Kunden auf, sind alle Geschäftsprozesse ausnahmslos kundenorientiert. 02.12.2009 # 7 Begriff Geschäftsprozess Im Business Process Reengineering (BPR) sind Geschäftsprozesse Kernprozesse, die die Leistungserstellung g eines Unternehmens darstellen und als Ergebnis einen Wert für Kunden (und auch das Unternehmen e e selbst!) erzeugen. euge Abstrahiert wird unter einem Geschäftsprozess die inhaltlich abgeschlossene, zeitlichsachlogische Abfolge von Funktionen verstanden (wie Projekte), die zur Bearbeitung eines für die Leistungserbringung i des Unternehmens relevanten Objekts erforderlich sind. Systemtheoretisch sind Geschäftsprozesse Folgen diskreter Zustandsänderungen des Systems Unternehmen (wie Projekte). 02.12.2009 # 8

Begriff Geschäftsprozess Die zur graphischen Darstellung wichtigen Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPKn) enthalten nur Ereignisse: Sind Vorbedingung von Funktionen und können das Resultat von Funktionen sein (z. B. Auftrag ist angenommen ); Bauunterlagen vollständig ARIS: Funktionen: ARIS: Stellen Aktivitäten dar (z. B. Auftrag annehmen ), werden nur durch Ereignisse ausgelöst und resultieren in Ereignissen; Weitere Unterlagen beschaffen ARIS: 02.12.2009 # 9 Begriff Geschäftsprozess Die zur graphischen h Darstellung wichtigen i Ereignisgesteuerten i Prozessketten (EPKn) enthalten nur Ereignisse (genau 1 Input und Output, Ausnahme: Start-/Endereignis): Funktionen (genau 1 Input und Output): Verknüpfungsoperatoren (verzweigen bzw. führen zusammen): Antivalenz (XOR) (entweder, oder = nur exakt ein Fall darf eintreten), Disjunktion (OR) (oder = ein oder mehrere Fälle sind denkbar) und Konjunktion (AND) (alle Fälle müssen eintreten). AND OR XOR ARIS: Jede EPK beginnt mit mindestens, oft genau einem Ereignis (Startereignis) und wird mit mindestens, oft genau einem Ereignis (Endereignis) abgeschlossen. 02.12.2009 # 10 Antrag auf Hypothek liegt vor: Start Antrag vollständig bearbeitet: Ende

GP Hypothekendarlehen (EPK-Darstellung) Antrag auf Hypothek liegt vor: Start (Start)Ereignis XOR AND Prüfung Bauunterlagen in Ordnung? Funktion Prüfung Sicherheiten vorhanden? Funktion XOR XOR Bauunterlagen unvollständig Bauunterlagen vollständig Sicherheiten vorhanden Sicherheiten nicht vorhanden Ereignis Weitere Unterlagen beschaffen Funktion Weitere Unterlagen liegen vor Ereignis Ereignis AND Hypothek bewilligen Ereignis Funktion XOR Ereignis Hypothek nicht bewilligen Funktion 02.12.2009 # 11 Antrag vollständig bearbeitet: Ende (End)Ereignis Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend oder unterstützend, aber immer kundenorientiert sind, und dann ergeben sich daraus Informationsmanagement, Datenorganisation, IT-Infrastrukturen usw.; ARIS konforme Geschäftsprozessmodellierung; Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte t EPK); 02.12.2009 # 12

Informationssysteme und Geschäftsprozesse Technologiefolgenabschätzung Vergangenheit Futurologie heute Trendanalysen Zukunft Vorausdenken der Zukunft Szenarioebene Marktanalysen Geschäftsmodelle AusgangsAusgangs situation Strategie als Leitlinie für das tägliche Handeln Leitbild Strategie: Der Weg in die Zukunft Visions und Visionsnd St Strategieebene ategieebene Wissens- und Kompetenzp management Informationsmanagement Geschäftsprozessmodell Prozessebene Datenorganisation g und -management IS-Management Systemebene 02.12.2009 # 13 IT-Infrastruktur a age e t IT-Management Idee: U. a. Rosenstiel, L., et al. Lenze-Gruppe (Teil der IT-Infrastruktur) 02.12.2009 # 14

Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend oder unterstützend, aber immer kundenorientiert sind, und dann ergeben sich daraus Informationsmanagement, Datenorganisation, IT-Infrastrukturen usw.; ARIS konforme Geschäftsprozessmodellierung; Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte EPK); 02.12.2009 # 15 Anwendungssoftware und ARIS Anwendungssoftware unterstützt konkrete betriebliche Anwendungen und grenzt sich dadurch von Systemsoftware (Betriebssysteme für Rechner und Netzwerke usw.) und systemnaher Software (Datenbanksysteme usw.) ab. Anwendungssoftware ist i. d. R. Bestandteil umfassender IS, die man heute meist nach dem Konzept ARIS (Architek- tur integrierter ie IS nach A. W. Scheer) aus der Funktionssicht (unterstützte Funktionen), Datensicht (verwendete und generierte Daten), Organisationssicht (beteiligte Organisationseinheiten bzw. Arbeitsplätze) und Prozesssicht (zugrunde liegende Geschäftsprozesse bzw. Arbeitsabläufe) betrachtet. 02.12.2009 # 16

Anwendungssoftware und ARIS Hinzu kommt die Ressourcensicht, die die aus Rechnern und anderer Hardware, Systemsoftware und Kommunikationseinrichtungen (Netze, Übertragungsverfahren, Endgeräte usw.) bestehende Systemplattform beschreibt. Weil der der Prozesssicht zugrunde liegende Geschäftsprozess stets erstens einen Auslöser und zweitens ein Ergebnis in Form eines materiellen oder immateriellen Produkts (Ware bzw. Dienstleistung) besitzt, wirdals weitere Sicht manchmal noch die Produktsicht (auch: Leistungssicht) hinzugezogen, die sich durch Informationsverarbeitungskriterien wie Bearbeitungszeit, Kundenzufriedenheit, Qualität u. a. beschreiben lässt. 02.12.2009 # 17 Das ARIS-Haus 02.12.2009 # 18

Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) 02.12.2009 # 19 Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) 02.12.2009 # 20

Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) 02.12.2009 # 21 Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) ) 02.12.2009 # 22

Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) ) 02.12.2009 # 23 Einige ARIS Beispiele: EPK CRM mit bis zu drei Rückrufen (fast optimal ) ) 02.12.2009 # 24

Einige ARIS Beispiele: Schadensregulierung einer Versicherung 02.12.2009 # 25 Einige ARIS Beispiele: Schadensregulierung einer Versicherung 02.12.2009 # 26

Einige ARIS Beispiele: Schadensregulierung einer Versicherung 02.12.2009 # 27 Ein weiteres ARIS Beispiel (fast optimal ) 02.12.2009 # 28

Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend oder unterstützend, aber immer kundenorientiert sind, und dann ergeben sich daraus Informationsmanagement, Datenorganisation, IT-Infrastrukturen usw.; ARIS konforme Geschäftsprozessmodellierung; Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte EPK); 02.12.2009 # 29 Programm für heute 3.12.2009: Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte EPK): Aus der Klausur BWL I/ Wirtschaftsinformatik des SS 2008 02.12.2009 # 30

Programm für heute 3.12.2009: Wiederholung Lenze-Gruppe, Y-Modell und Lenze IT- Infrastruktur; Zuerst kommt der Kunde, Und nun viel Spaß dann kommen die Geschäftsprozesse, die wertschöpfend bei den ARIS-Übungen in Kleingruppen oder unterstützend, ab der nächsten aber immer Woche kundenorientiert im ITS-Pool sind, und dann ergeben und sich bei daraus der wichtigen Informationsmanagement, Datenorganisation, Vorstellung IT-Infrastrukturen von SAP/R3 usw.; ARIS konforme am 28.1.2010, Geschäftsprozessmodellierung; wieder 8:15 bis 9:45 Uhr Wir zeichnen unseren ersten ARIS konformen Geschäftsprozess (erweiterte EPK); 02.12.2009 # 31