6. Sachverständigentag Mobilität der Zukunft sicher und geprüft Gesellschaftliche Veränderungen Mobilität der Zukunft Frank Ramowsky Globaler Geschäftsfeldleiter Intelligente Verkehrssysteme, E-Mobilität TÜV Rheinland Quelle: Verband der TÜV e.v.
Seite 2 Quelle: zukunfts institut
Gesellschaft im Wandel Megatrends treiben den Gesellschaftlichen Wandel, sind aber nicht isoliert voneinander zu betrachten. Silver Society Globalisierung Konnektivität Mobilität Urbanisierung Neues Lernen In unserer Industriegesellschaft werden die Menschen älter und bleiben im Alter aktiver. Die Welt wächst zusammen. Menschen organisieren sich über soziale Netzwerke. Maschinen kommunizieren direkt miteinander. ist die Basis unseres Lebens und Wirtschaftens in einer globalisierten Gesellschaft. Städte wachsen nicht nur als Infrastrukturzentren. Sie erfahren eine Renaissance als Lebens- und Kulturform. Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft Quelle: zukunfts institut Seite 3
Silver Society Demographischer Wandel in Deutschland Ursachen des Demografischen Wandels - Niedrige Geburtenhäufigkeit - Steigende Lebenserwartung - Sinkende Wanderungsgewinne (Zahl der Zuwanderer = Zahl der Abwanderer) Quelle: Statistisches Bundesamt, Stadtregion Seite 4
Silver Society Nationale vs. Internationale Gegebenheiten > 25 Jahre < 25 Jahre Seite 5
Globalisierung Nationale vs. Internationale Gegebenheiten Deutschland Indien Einwohnerzahl 80,6 Mio. (2013) 1,2 Mrd. (Volkszählung 2011) Bevölkerungsdichte 226 Einwohner pro km² 368 Einwohner pro km² Fläche 357.050 km² 3.287.000 km² Bruttoinlandsprodukt in 2013 + 0,1 % +3,2 % Kraftfahrzeugbestand in 2011 45.983.355 24.114.000 Pkw Neuzulassungen in 2013 2.952.431 2.554.000 Seite 6
Zukunft ca. 70 Jahre ca. 2.400 Jahre Konnektivität (Kommunikation) Die Welt kommuniziert und informiert sich immer schneller Direkte Kommunikation Postsystem Rauchzeichen Zeitung Telegrafie Handy E-Mail SMS Internet Telefonie Social Media Mobilität der Zukunft Seite 7
Mobilität Mobilitätsentwicklung: Die Welt wird kleiner Entfernung Vor 1900: geringe Mobilität, weite Fußwege Ab 1900: Wachsende Mobilität durch Fahrrad, Eisenbahn, Straßenbahn und Auto Ab 1950: Private Autos ermöglichen nahezu grenzenlose Mobilität und heute? Intermodaler Verkehr Bemerkenswert: zeitlicher Aufwand für die tägliche Mobilität ist unverändert Seite 8
Mobilität PKW je Tausend Einwohner in 2012 Land Anzahl Fahrzeuge USA 641 Deutschland 532 Frankreich 499 Großbritannien 499 Südkorea 301 Russland 260 Brasilien 126 China 52 Indien 17 Quelle: Statista Seite 9
Mobilität Mobilitätsentwicklung PKW-Neuzulassungen in Europa (in Millionen PKW) Quelle: ACEA Seite 10
Mobilität und Konnektivität Mobilität als Statussymbol Millennials* 58 % 2013: 64 % 55plus 86 % Das eigene Auto 42 % 2013: 36 % Das eigene Handy oder Tablet 14 % Definition Millennials: Personen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren Quelle: Ford Seite 11 Quelle: Verband der TÜV e.v.
Mobilität Was bedeutet Mobilität für Sie? 6/10 Flexibilität Unabhängigkeit 75 % 71 % Freiheit Zeitgewinn 57 % 54 % 6 von 10 Millennials sagen: Ich fahre gerne Auto Mehrfachnennungen möglich Quelle: Ford Seite 12 Quelle: Verband der TÜV e.v.
Smart Cars Konventionell - Diesel - Benzin CNG, LPG Hybrid - Micro - Mild - Full - Plug-In BEV Brennstoffzelle Bildquelle: Ford Seite 13
Mobilität Die Zukunft fährt elektrisch 4/10 26% 2013: 22 % 4 von 10 Millennials finden Elektroautos cool und sind der Überzeugung, dass sie die Zukunft sind. Für Millennials sind Elektro- und Hybridantriebe das Wichtigste, wenn es darum geht, Autos grüner zu machen. Quelle: Ford Seite 14
Mobilität (der Zukunft) Die Top 5 Innovationen für Automobile 55% Leichte, aber langlebige Materialien zur Verbesserung des Spritverbrauchs 43% Automatische Parkplatzsuche 31% Autos, die selbstständig einparken 30% Autos, die die Aufmerksamkeit oder den Gesundheitszustand des Fahrers überwachen 29% Systeme zur Belohnung einer spritsparenden Fahrweise, um Punkte zu sammeln, die man später in Geschäften für Rabatte einlösen kann Quelle: Ford Seite 15
Mobilität und Urbanisierung Mobilitätsbedarf Infrastruktur Städte Verkehrswege Tanken/Laden/Parken Flughäfen, Häfen und Bahnhöfe Positionierung/Navigieren Für eine nachhaltige Mobilität wird eine effiziente Infrastruktur zunehmend wichtig. Seite 16
Seite 17 Mobilität und Konnektivität
Seite 18 Treiber der Mobilitätsentwicklung
Seite 19 Treiber der Mobilitätsentwicklung
Fahrräder Zugänglichkeit Rolltreppen Flugzeuge Komplexität der benötigten Infrastruktur Mobilitätskonzepte Interoperabilität Schiffe Bahn Aufzüge E-Mobilität Fußgänger Automobil Abstand Seite 20
Mobilität der Zukunft Der Erfolg einer Gesellschaft hängt von einer funktionierenden Infrastruktur ab Mobilität als Megatrend bestimmt unser gesamtes Leben Gemeinsam gestalten wir die globale Mobilität der Zukunft Sicher, effizient, zuverlässig und komfortabel mit dem Mensch im Mittelpunkt unserer Bemühungen Führerschein als Teil des lebenslangen Lernens (Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) Vision Zero Seite 21
Frank Ramowsky Globaler Geschäftsfeldleiter Intelligente Verkehrssysteme, Elektromobilität TÜV Rheinland Frank.Ramowsky@de.tuv.com Tel.: 0221 806 5019 www.vdtuev.de/sachverstaendigentag Quelle: Verband der TÜV e.v.