Peter Krewer Geschäfte mit dem Klassenfeind Die DDR im innerdeutschen Handel 1949-1989 Kliomedia Trier 2008
Inhalt A EINLEITUNG: FRAGESTELLUNG UND BEGRIFFSDEFINITIONEN ZIELSET- ZUNG UND ABGRENZUNG - QUELLEN- UND LITERATURLAGE i Wie kam die Standuhr aus Ostdeutschland ins KaDeWe? 11 i Politisch-ökonomische Rahmenbedingungen 14 3 Forschungsstand 19 4 Leitfragen 32 5 Quellenlage 33 B FUUPTTEIL: DER INNERDEUTSCHE HANDEL IM GETEILTEN DEUTSCHLAND (1949-1989) 37 1 Die Etablierung des innerdeutschen Handels nach Gründung zweier deutscher Staaten 1949 bis Ende der 50er jähre 37 1 Die Eriihphase: Der Interzonenhandel (1945-1948) als Ergebnis alliierter Besatzungspolitik 37 1 Bestimmeride politische und ökonomische Faktoren 37 1 Das Potsdamer Abkommen (PA): Deutschland betreffende Vereinbarungen 37 2 Demographische Veränderungen, Gebietsabtretungen und Kriegsschäden in der Landwirtschaft ' 40 3 Negative Einflüsse auf die Industrieproduktion: Reparationen und Kriegszerstörungen in der Industrie 42 4 Die >Nichtaufrechterhaltung< der wirtschaftlichen Einheit in Deutschland und die Rede des amerikanischen Außenministers Byrnes vom 6.9.1946. 43 5 Ökonomische Folgen der Zonentrennung und die Notwendigkeit des Interzonenhandels 46 n
Inhalt 2.5 Der Einfluss westdeutscher Ministerien und der Landesregierungen... 86 2 Erste Verträge und ihre Umsetzung: vom deutsch-deutschen Güteraustausch auf Länderebene (1946) bis zum Interzonenabkommen von 1948 (Berliner Abkommen).' 47 1 Erste Abkommen zwischen westlichen Zonen und dem von der Sowjetunion besetzten Gebiet 49 2 Das Warenabkommen 1948 (Berliner Abkommen) 53 Organisation, Integration und Konfrontation nach Gründung zweier deutscher Staaten (1949-1960/61) 54 1 Vertragliche, rechtliche sowie institutionelle Grundlagen und Handelsentwicklung 55 1 Das Frankfurter Abkommen vom 11.10.1949 55 1.1 Zur Vorgeschichte des Frankfurter Abkommens: Deutschland betreffende Ereignisse und Entwicklungen 1948/49 55 1.2 Verhandlungen zum Abschluss des Frankfurter Abkommens 58 jr.3 Der Abkommenstext.. 1. 62 1.4 Die Regelung des Verfahrens für den Warenaustausch zwischen dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einerseits und der Sowjetischen Besatzungszone und dem Ostsektor von Groß-Berlin andererseits zur Durchführung des Abkommens über den Interzonenhandel 65 1.5 Die Umsetzung des Frankfurter Abkommens 68 2 Das Berliner Abkommen vom 20.9.1951 74 2.1 Die Verhandlungen zum Abschluss des Berliner Abkommens 74 2.2 Vertragliche Grundlagen zwischen beiden deutschen Staaten 78 2.3 Rechtliche Grundlagen innerhalb der Bundesrepublik 79 2 Entscheidungsstrukturen und Akteure 82 1 Die DDR: von der Dominanz der Sowjetunion zur Dominanz der SED 82 1.1 Der sowjetische Einfluss 82 1.2 Parteiebene und Staatsebene 83 2 Die BRD - wer hatte das letzte Wort? 84 2.1 Der Einfluss der Alliierten Hohe Kommission 84 2.2 Bundesregierung und Bundeskanzler. 85 2.4 Wirtschaftsakteure 87 3 Interessenvertretungen 88 1 Der Ausschuss zur Förderung des deutschen Handels e. V. und der Ausschuss zur Förderung des Berliner Handels e. V. 88 } 2 Die Arbeitsgemeinschaft Interzonenhandel 100
Inhalt 7 4 Entgegengesetzte (ökonomische) Integration beider deutscher Staaten 106 1 Die DDR im RGW: Rhetorik und Realität,106 2 Die Einbeziehung des innerdeutschen Handels in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft als conditio sine qua non no 2.1 Das Spannungsverhältnis zwischen Wiedervereinigung und westeuropäischer Integration no 2.2 Das Protokoll über den innerdeutschen Handel und die damit zusammenhängenden Fragen als Bestandteil des EWG-Vertrages 113 2.3 Die DDR als»mitglied der EWG«? 116 5 Handel und Krisen 119 1 Das Trauma der SED-Herrschaft: der 17. Juni 1953 119 2 Die Kündigung des Berliner Abkommens i960 121 3 Der Beginn des Mauerbaus am 13.8.61 126 2 Vom Abbau der Konfrontation zur verstärkten Kooperation: Handel und handelsrelevante Entwicklungen im Zeitraum 1961-1972/73 128 1 Die Deutschland- und Handelspolitik westdeutscher Regierungen nach dem Mauerbau 128 1 Erste Abweichungen von der restriktiven Deutschland- und Handelspolitik während der Kanzlerschaft Konrad Adenauers und Ludwig Erhards bis 1966 128 2 Fördermaßnahmen der Großen Koalition und der sozial-liberalen Koalition - Abgrenzungspolitik der DDR 131 2 Von Ulbrichts Versuchen, die Produktivität der DDR-Planwirtschaft zu steigern zu Honeckers Konsumpolitik 136 1 Die»Aktion Störfreimachung«136 2 Das neue ökonomische System der Planung und Lenkung 148 3 Die Gründung des Bereichs Kommerzielle Koordinierung 1966...154 4 Die Geheimdissertation Schalck-Golodkowskis 1970: monetäre Effizienz contra Ideologie 163 5 Der Machtwechsel von Ulbricht zu Honecker 1971 176 3 Grundlagenvertrag (1972): Kontinuität des Berliner Abkommens und Entwicklung neuer Formen des Handels 183 3 Der Bereich K0K0 und das MfS im idh vom Anfang der 70er Jahre bis 1989: Handel und Devisenerwirtschaftung ohne ideologische Bedenken?.185 1 Befugniserweiterung für K0K0 und seinen Leiter Schalck-Golodkowski 185
8 Inhalt 2 Der Bereich Kommerzielle Koordinierung und das Ministerium für Staatssicherheit 194 3 Unternehmen, Handelsbereiche und Methoden des Bereichs K0K0... 195 1 Parteifirmen, MfS-Firmen, Außenhandelsbetriebe, Vertretergesellschaften und das System der Zwangsprovisionen 196 2 Der Handel mit Textilien, Agrarprodukten und Möbeln 209 3 Pecunia non ölet: der Handel mit Müll 216 4 Der Handel mit Kunst und Antiquitäten 227 1 Der staatliche Kunsthandel 229 2 Die Kulturschutzkommission 232 3 Die Zusammenarbeit der Kulturschutzkommission mit der Kunst und Antiquitäten GmbH 233 4 Beschaffung von Kunstgegenständen im Rahmen von Steuerverfahren 235 5 Das Verhalten westdeutscher Behörden und Händler 239 5 Gestattungsproduktion 240 6 Das Embargo und der verbotene Handel 250 1 Ursachen und Motive 250 2 Die Zusammenarbeit des Bereichs Kommerzielle Koordinierung mit dem MfS und seinen»beschaffungsorganen«258 3 Lieferungen aus der Bundesrepublik und dem westlichen Ausland. 264 4 Die Versorgung der Prominentensiedlung Wandlitz 271 5 Überlegungen zu den volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Aktivitäten des Bereichs K0K0 im idh 279 4 Kontinuität während Kohls Kanzlerschaft: der Handel nach der Wende 1982 286 C SCHLUSSTEIL 295 Quellen- und Literaturverzeichnis 307 Ungedruckte Quellen, Bestände '. 307 Gedruckte Quellen 309 Forschungs- und Memoirenliteratur 313 Abkürzungsverzeichnis 323 Entwicklung des Warenverkehrs 3 27 Register 3 29