Thema: Urchristliche Gemeinde

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Transkript:

Thema: Urchristliche Gemeinde by Veit Claesberg Veröffentlichungen, egal welcher Art, nur nach Rücksprache mit dem Verfasser. - webmaster@veitc.de - www.veitc.de Aufbau: 1. Welche Vorstellungen existieren bei uns über die Urgemeinde? 2. Von was reden wir überhaupt, wenn wir von Urgemeinde reden? 3. Was kennzeichnet die Urgemeinde und was können wir lernen (Gruppenarbeit)? 3.1. biblischer Befund 3.2. historischer Hintergrund 4. Zusammenfassung des Erarbeiteten 5. Gebet Literatur Arbeitsblätter für Gruppenarbeit Dauer ca. 90min 1. Welche Vorstellungen existieren bei uns über die Urgemeinde? Am Anfang des Workshops möchte ich eine Frage stellen, die wir reihum beantworten, ein sogenanntes brain storming (Gehirnsturm), damit wir so langsam mit dem Stoff warm werden. Frage: Was fällt euch ein, wenn ihr den Begriff Urgemeinde / Urchristliche Gemeinde (beide Begriffe sind m.e. identisch) hört? Versuch einer Zusammenfassung / evtl. Tali oder Flip Chart 2. Von was reden wir überhaupt, wenn wir von der Urgemeinde reden? Es gibt also viele verschiedene Vorstellungen über die Urgemeinde und ich bin mal gespannt, ob wir die alle unter einen Hut kriegen. Bevor wir richtig einsteigen, müssen wir erstmal wissen, über was wir überhaupt reden. Was ist die Urgemeinde und wann existierte sie? Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Zeit der Urgemeinde festzulegen: Man sagt, daß alle Gemeinden, die im NT vorkommen die Urgemeinde darstellen. Also ist es die Zeit von ca. 30-90 n. Chr., von Ostern bis zum Tod des letzen Apostels Johannes, um ca. 90 n. chr. Wenn man die Gemeinde in Jerusalem als die Urgemeinde betrachtet, muß man die Zeit von ca. 30-65 n. Chr. nehmen. Die Gemeinde floh kurz vor der Zerstörung Jerusalems aus der Stadt, kehrte danach allerdings wieder zurück. Wenn ich an die Urgemeinde denke, denke ich immer an die ersten Kapitel in der Apostelgeschichte. Dort wird berichtet, was durch und nach Pfingsten passiert und wie die Gemeinde entsteht. Genau auf diesen Anfang des Christentums, wollen wir uns konzentrieren und gehen in die Zeit zwischen 30-50 n. Chr. zurück. Dabei

setzen wir drei Schwerpunkte. 1. Anhand von Bibelstellen erarbeiten wir Kennzeichen der Urgemeinde 2. Mit Hilfe von Lexika erhellen wir den historischen Hintergrund der Urgemeinde auf 3. Wir fragen uns dabei: (konkret werden) 3. Was kennzeichnet die Urgemeinde? Unsere Klassenlehrerin in der Bibelschule sagt immer: Weg von der Berieselung! Laßt die Leute selber arbeiten. Das habe ich mir für heute zu Herzen genommen. Wir wollen nun in kleinen Gruppen rausfinden, was die Urgemeinde kennzeichnete, was sie ausmachte. biblischer Befund historischer Hintergrund Die Gruppe wird nun in 2 oder je nach Gräße 4 Kleingruppen aufgeteilt, die je ein Arbeitsblatt bearbeiten. Das Erarbeitete soll hinterher kurz vorgestellt werden (Folie). In den Gruppen werden beide Aspekte (biblischer Befund und historischer Hintergrund) bearbeitet. Die Fragen sind also gemixt. Für die Erarbeitung braucht man die im Literaturverzeichnis angegeben Bücher, bzw. die Artikel - schicke ich gerne als Kopie zu: webmaster@veitc.de. 3.1. Biblischer Befund: Was kennzeichnet die Urgemeinde? 1. Wie gestaltete sich das Gemeindeleben der Urgemeinde nach Apg. 2, 42? hören auf die Lehre der Apostel enge Gemeinschaft Brechen des Brotes intensives Gebetsleben 2. Was zeichnete das Zusammenleben der ersten Christen nach Apg. 2, 44-46 und 4, 32 aus? enge Gemeinschaft Besitz wurde zusammengelegt und ggf. an die Armen der Gemeinde verteilt sie waren gut drauf (V. 46c) ein Herz und ein Seele 3. In Apg. 4, 23-31 wird uns ein Gebet der ersten Christen überliefert. Was kennzeichnet dieses Gebet? Lob Gottes 23-28 vollmächtiges Gebet Bitte um Kraft, daß Evangelium weiterzusagen, bitte um Gottes eingreifen durch Wunder 4. In der Urgemeinde war keineswegs nur Friede, Freude und Eierkuchen. Es gab auch schon Probleme. Welche Probleme gab es und wie wurden sie gelöst (Apg. 5, 1-11; 6, 1-5; 8, 1. 4; 11, 2. 4. 18)?

Betrug der Gemeinde und Gott - Gott greift persönlich ein Streit, Streit wird angesprochen und eine Lösung gesucht und gefunden auf Verfolgung wird mit Verkündigung reagiert Vorwürfe werden gemacht, man läßt sich zu Wort kommen, man nimmt Vorwürfe zurück 5. Welche Praxis hat die Gemeinde XY direkt von der Urgemeinde übernommen (Apg. 11, 22; 13, 2. 3)? Aussendung von Missionaren 6. Die Gaben des Geistes wurden schon in der Urgemeinde geschätzt. Welche Gaben werden in der Apostelgeschichte erwähnt (lt. Apg. 13, 1; 2, 4; 4, 30)? Lehre und Prophetie Zungenrede Heilung und Wunder 7. Welche Konfession nahmen die neuen Christen an (Apg. 2, 38. 41)? keiner, aber das war ja gerade der Hit 3.2. historischer Hintergrund zur Urgemeinde 1. Lt. Apg. 2, 46; 5, 42 trafen sich die Christen im Tempel und in den Häusern. Sie bildeten sogenannte Hausgemeinden. Wer hatte solche Häuser und wie waren sie aufgebaut? Wie viele Leute hatten dort wahrscheinlich Platz? - s. EKK S. 71, 72 es müssen wohlhabende Christen gewesen sein es gab im 2. oder 3. Stock ein Obergemach mit Fenstern, lt. Apg. 20, 8. Es war der luftigste und am besten ausgestattete Raum im Orient ein Haus im röm. Stil bot Platz genug für ca. 40 Personen 2. Aus welchen Leuten war die urchristliche Gemeinde zusammengesetzt (Soziologie - Beruf, Stand, Schicht...)? - s. EKK S. 73 und Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde S. 2066 Frauen, Männer, Freie, Sklaven, Eltern, Kinder, Reiche, Arme, Judenchristen, Heidenchristen... alle die sich im Namen Jesu trafen 3. Welchen Vorteil hatten die Hausgemeinde im römischen Imperium? - s. EKK S. 74, 75 sie fanden in normalen Wohnhäuser statt in der Nähe von Synagogen galt man als Judensekte und konnte somit von der Religionsfreiheit der Juden profitieren Lizenz als religiöser Verein im röm. Reich 4. Welchen geistlichen Wert hat / hatte die Form der Hausgemeinde / Kleingruppe? - s. EKK S. 75 ein Ort wo die Unterschiede in allen Bereichen aufgehoben wurde. Man war

als Geschwister zusammen man wuchs als Leib Christi zusammen intensive Gemeinschaft man konnte Fremde gut integrieren, also offen für Fremde 5. Skizziert grob die Entwicklung der Urgemeinde in Jerusalem. - s. Das Große Bibellexikon, Artikel Urgemeinde und entsprechende Verweise, sowie die Apostelgeschichte Der Kern der Gemeinde sind die Jünger und Nachfolger Jesu. Nach seiner Himmelfahrt sind sie zusammen in Jerusalem. Als der HG kommt werden sie missionarisch aktiv. Die Gemeinde wuchs in Jerusalem in kürzester Zeit. Sie verkündigten Jesus als Messias. Die Gemeinde trennte sich vorerst nicht von der jüdischen Kultgemeinde, sondern hielt sich weiterhin an das Gesetz und besuchte den Tempel. Es wurde Abendmahl gefeiert und man kam in den Häusern zum Gebet zusammen. Man wählte bald Diakone. Bald wurde die Gemeinde verfolgt und die Christen zerstreuten sich in die umliegenden Landschaften. 4. Zusammenfassung des Erarbeiteten Die Kleingruppen legen ihre Folie auf und erklären ihre Ergebnisse und ergänzen ggf. 5. Gebet Literatur Stuhlmacher, Peter, Der Brief an Philemon (EKK XVIII), Braunschweig 3. Auflage 1989 Burckhardt, H. u.a. (Hg.), Das große Bibellexikon, Wuppertal 1996 Burckhardt, H. u.a. (Hg.), Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde, Bd. 3, Wuppertal 2. Auflage 1998

Arbeitsblätter für Gruppenarbeit Arbeitsblatt I - Was kennzeichnet die Urgemeinde? 1. Wie gestaltete sich das Gemeindeleben der Urgemeinde nach Apg. 2, 42? 2. Lt. Apg. 2, 46; 5, 42 trafen sich die Christen im Tempel und vor allen in Häusern. Sie bildeten sogenannte Hausgemeinden. Wer hatte solche Häuser und wie waren sie aufgebaut? Wieviel Leute hatten dort wahrscheinlich Platz? - s. EKK S. 71, 72 3. Welchen Vorteil hatten die Hausgemeinden im römischen Imperium? - s. EKK S. 74, 75 4. Welchen geistlichen Wert hat / hatte die Form der Hausgemeinde / Kleingruppe? - s. EKK S. 75 5. In Apg. 4, 23-31 wird uns ein urchristliches Gebet überliefert. Was kennzeichnet dieses Gebet und welchen Inhalt hat es? 6. Welche Praxis hat die Gemeinde XY direkt von der Urgemeinde übernommen (Apg. 11, 22; 13, 2. 3)?

Arbeitsblatt II - Was kennzeichnet die Urgemeinde? 1. Was zeichnete das Zusammenleben der ersten Christen nach Apg. 2, 44-46 und 4, 32 aus? 2. Aus welchen Leuten war die urchristliche Gemeinde zusammengesetzt (Soziologie - Beruf, Stand, Schicht...)? - s. EKK S. 73 und Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde S. 2066 3. In der Urgemeinde war keineswegs nur Friede, Freude, Eierkuchen. Welche Probleme gab es und wie wurden sie gelöst (s. Apg. 5, 1-11; 6, 1-5; 8. 1. 4; 11, 2. 4. 18)? 4. Die Gaben des Geistes wurden schon in der Urgemeinde geschätzt. Welche Gaben werden in der Apostelgeschichte erwähnt (lt. Apg. 13, 1; 2, 4; 4, 30)? 5. Welche Konfession nahmen die neuen Christen an (Apg. 2, 38. 41)? 6. Skizziere grob die Entwicklung der Urgemeinde in Jerusalem anhand des Lexikonartikels. - s. Das Große Bibellexikon S. 435