SAP HCM

Ähnliche Dokumente
Information: Abwesenheiten für unterschiedliche Arten der Pflegezeit

dvv.personal: Aktuelle Informationen zur Entgeltabrechnung - Meldungen zur Sozialversicherung -

Anlage 3 - Übersicht möglicher Kombinationen

Version V3R05 Stand April 2015

Anlage 3 - Übersicht möglicher Kombinationen

Abrechnung von Kurzarbeit

Abrechnung von Kurzarbeit

DSLW DBNA DBAN DBAL DBAE DBZA DBEE DBAW DBFR DBUN DBMU DBVO DBHE DBBE DBLT DBSF DBTK DBAP DBID. J J J N N N N N J N N N N N N N N J m Krankengeld 1

Stand: von 6 Version 6.0.4

Wartung Relevante Systemänderungen und erweiterungen für edlohn-anwender/innen eurodata Seite 1 von 9

Wissensdatenbankeintrag zur Classic Line

a) Bundesfinanzhof: Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten möglich

Gemeinsame Grundsätze für die Erstattung der Mitteilungen im Rahmen des Datenaustausches Entgeltersatzleistungen

WISO Kaufmann, WISO Lohn & Gehalt Lohnfortzahlung/Erstattung Version / Datum V

der cbs Corporate Business Solutions

Dezember HCM-Infobrief UV-Medleverfahren. wir können HR!

EEL: Entgeltbescheinigung für Mutterschaftsgeld (neu ab Version 2015)

Nachberechnung Personaldaten

sv.net Alfred Weißhaar 11. Oktober 2017

Versorgungsbezugsempfänger

Sozialversicherungsfreibetrag 23c SGB IV

Informationen zu den Meldeverfahren

EEL (Entgeltersatzleistung)

Nachberechnung Personaldaten

Personalabrechnung Infoniqa Payroll Probleme

DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG KNAPPSCHAFT-BAHN-SEE, BOCHUM. Gemeinsame Grundsätze für die Darstellung, Aktualisierung

DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG KNAPPSCHAFT-BAHN-SEE, BOCHUM. Gemeinsame Grundsätze für die Darstellung, Aktualisierung

2 Nutzungswert für Fahrten Wohnung erste Tätigkeitsstätte

Stand: Kurzarbeitergeld Modulbeschreibung

Verfahrensbeschreibung für die Erstattung der Mitteilungen

Sozialversicherungsfreie Mitarbeiter (z. B. beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer)

Einrichtung von Zuschuss zum Mutterschaftsgeld

Jahreswechsel 2015 to 2016 V1.0

Krankengeld für Arbeitnehmer - Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit

Versorgungsausgleich in der BAV Erweiterungen 2010

Berechnung des Arbeitgeberzuschusses bei privat Krankenversicherten

Das Krankengeld wird für Kalendertage gezahlt. Wird das Krankengeld für einen ganzen Kalendermonat gezahlt, wird dieser mit 30 Tagen angesetzt.

Kurzanleitung. Erstattungen nach dem. Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG)

Tit. 3.2 RdSchr. 07m Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahmen

Infotyp Vertragsbestandteile (IT 0016)

INTEGRA Lohn Jahresabschluss Jahresabschluss INTEGRA Lohn

Datenaustauschverfahren Entgeltersatzleistungen ( EEL ) nach 23c Abs. 2 SGB IV ab dem 1. Januar 2016

1. Begründung der Angabe eines UV-Entgeltes von 0,00 EUR

Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit

Erläuterung Angaben im Meldeverfahren Umsetzung in LODAS Umsetzung in Lohn und Gehalt Meldungen für Arbeitnehmer der

Steuerfreiheit von SFN-Zuschlägen

AAG-Anträge erstellen und übermitteln

Mindest-Urlaubsvergütung Gerüstbau-Gewerbe MUV ab Anwenderdokumentation

Umlageverfahren U1 und U2 Insolvenzgeldumlage

Gemeinsame Grundsätze für Bestandsprüfungen nach 28b Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 SGB IV

Fehlzeiten. Inhaltsverzeichnis. 1. Ziel. 2. Voraussetzung. 3. Fehlzeiten im Überblick. 4. Details. 5. Wichtige Informationen

Die Abrechnung mehrerer Beschäftigungsverhältnisse beim gleichen Arbeitgeber ist im ELStAM-Verfahren nicht zulässig.

Anhang 1. zur Satzung der. AOK Sachsen-Anhalt - Die Gesundheitskasse

Die Grundsätze für das Antragsverfahren auf Erstattung nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz

Antragsverfahren auf Erstattung nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz

Die Grundsätze für das Antragsverfahren auf Erstattung nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz

Dienstleistungskatalog Lohnbuchhaltung Unsere Angebote und Leistungen

Elektronisches Meldeverfahren für das Aufwendungsausgleichsgesetz

White Paper Unfallversicherungs- und Modernisierungsgesetz (UVMG)

Hinweise für den Unternehmer zum Jahreswechsel

Fehlzeitenkatalog. Erläuterung der Spalten der Übersichtstabelle:

Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft ( Ausgleichsverfahren ) Abschnitt A: Maßgebende Rechtsnormen

Beschreibung AAG. Lohn & Gehalt Wirkungsvoll Kosten sparen bei der Abrechnung Ihrer Löhne & Gehälter.

Wartung Relevante Systemänderungen und erweiterungen für edlohn-anwender/innen. Stand eurodata GmbH & Co.

Lohn- und Gehaltsabrechnung inkl. Arbeitshilfen online

Änderungen für die Lohnabrechnung 2011

HCM Infobrief August 2013

D i e n s t a n w e i s u n g S t e u e r N r. 1

Die ausführliche Beschreibung ist den "Informationen zum Einsatz der KIDICAP-Version 6.3.1" (im DZ-Portal eingestellt) zu entnehmen.

2.2 Wurde am ersten Tag der kurzeitigen Arbeitsverhinderung teilweise gearbeitet, aber für den gesamten Tag Arbeitsentgelt gezahlt?

Datenaustausch Entgeltersatzleistungen nach 23c SGB IV Beispiele zum fachlichen Inhalt in der ab an geltenden Fassung. Version 3.

FAQs zur Unfallversicherung UV-Stammdatenabfrage / UV-Lohnnachweis zum Stand

Ich, der Unterzeichnende (Name und Vorname) geb. am in Beruf erkläre, 1. dass ich in bei der Firma (Name und Anschrift des Arbeitgebers)

1% des inländischen Bruttolistenpreises des genutzten. im Zeitpunkt der Erstzulassung

Tarifvertrag zur Entgeltanpassung des TV-N Berlin (TV Entgelt TV-N Berlin) vom

Sage Lohn XL. Elektronische Entgeltbescheinigungen

REISEKOSTENSTEUERRECHT

Lexware aktuell aktualisierte Ausgabe Juni 2012

Mindesturlaubsvergütung bei Ausfallstunden ohne Lohnanspruch

Unfallkosten. Zusammenfassung. Begriff. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung. Kurzübersicht HI LI

Änderungen zum Jahreswechsel 2010

Personalabrechnung Infoniqa Payroll Probleme

Wissenswertes zum Thema Nebeneinkommen

Service- und Systemunterstützungs-Center. Maßnahme Zahlung an Erben ohne lfd HblV (M VE)

Lohn- und Gehaltsabrechnung 2014

Inhaltsverzeichnis. Die wichtigsten Änderungen in Die sechs zentralen Aufgaben der Personalabrechnung. 2 Abrechnungsunterlagen zusammenstellen

Inhaltsübersicht. Krankengeld - Einmalzahlung. Normen

Eintritt/Austritt ändern oder stornieren

6. Änderungstarifvertrag. vom 30. Juni zum Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe (TV-N NW) vom 25. Mai 2001

Wartung Relevante Systemänderungen und -erweiterungen für edlohn-anwender/innen

KIDICAP-Umsetzung der Einbeziehung des Krankentagegeldes in die Regelung des 7 Abs. 3 SGB IV

Das professionelle Vertrags- und Verwaltungsmanagement-Tool für Makler SALIA. Modul Honorarberatung

Kurzfristige Beschäftigung

Herausgeber: DATEV eg, Nürnberg Alle in dieser Unterlage verwendeten personen- und unternehmensbezogenen Bezeichnungen und Anschriften sind

Die Grundsätze für das maschinelle Antragsverfahren auf Erstattung nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz

Lexware lohn+gehalt training 2015

Transkript:

Juli 2011 Inhalt: 1. HR-DE: Report "Auskunft mitarbeiterbezogener Daten" -neu- 2. HR-DE: Erstattung Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) I 3. HR-DE: Erstattung Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) II 4. HR-DE: Erstattung Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) III 5. HR-DE: DEÜV-Sofortmeldungen - Rückmeldungen 6. HR-FR: Neue DADS-U : Norm N4DS 7. HR-FR: Entmaterialisierung der Ticket- Restaurant 8. HR-FR: Neue DADS-U : Norm N4DS 9. HR-FR: Vereinfachung der Abrechnung und der Meldungen 10. HR-FR: Bescheinigung Pôle Emploi entmaterialisert 11. HR-DE: Dienstwagenregelung 2011 12. HR-DE: DEÜV-Sofortmeldungen - Rückmeldungen 13. HR-DE: LSTB 2011 -Fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen 14. HR-DE: EEL -Korrekturen/Erweiterungen Meldewesen Entgeltersatzleistungen OMC Group Otte Management Consulting AG Heiligenbreite 52 D-88662 Überlingen a. B. Tel.: +49 7551 30808 0 Fax: +49 7551 30808 33 web: www.omc-group.com 15. HR-DE: EEL -Korrekturen Report Erstellung EEL-Ausgangsmeldungen 16. die nächste Ausgabe 17. SAP HCM -aktuell verfügbare HR-SP s Seite 1 von 13

1. HR-DE: Report "Auskunft mitarbeiterbezogener Daten" -neu- Mit HR-SP Juni 2011 wurde der Report "Auskunft mitarbeiterbezogener Daten" (RPLERDX0) von SAP ausliefert. Mit diesem neuen Report erteilen Sie auf Anfrage eines Ihrer Mitarbeiter die Auskunft nach all seinen Daten, die in der Personaladministration (Transaktion PA30) gespeichert sind. Die Berücksichtigung der Daten aus der Personalentwicklung (PD-Daten) wird mit einem späteren HR-SP ausgeliefert. Der Report erfüllt die Anforderungen folgender gesetzlicher Grundlagen: o Bundesbeamtengesetz (BBG) Abschnitt 6 / Unterabschnitt 4 Personalaktenrecht - 110 Einsichtsrecht o Personalaktenverordnung Soldaten - SPersAV - 8 Einsichtsrecht o Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) 83 - Einsicht in die Personalakte o Tarife des Öffentlichen Dienstes - TVöD 3 Abs. 5 / TV-L 3 Abs. 6 SAP empfiehlt, den Report durch den Mitarbeiter selbst ausführen zu lassen und dazu seinen User mit einem Berechtigungsprofil zu versehen. Wenn bei Ihnen der Report nicht durch den Mitarbeiter selbst sondern durch einen zuständigen Sachbearbeiter gestartet werden soll, benötigt dieser die Leseberechtigung für alle PA-Informationstypen. Sofern die Berechtigung für einen Informationstyp fehlt, bricht der Report mit einer Fehlermeldung bzgl. mangelnder Berechtigungen ab, ohne dabei namentlich auf den betreffenden Informationstyp hinzuweisen. Mit HR-SP Juli 2011 werden durch SAP allerdings noch Ergänzungen ausgeliefert. Seite 2 von 13

2. HR-DE: Erstattung von Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) I Sie wollen verhindern, dass maschinelle Meldungen zur Erstattungen von Arbeitgeberersatzleistungen zusätzlich zu bereits manuell verschickten Meldungen (bzw. durch SV.net erstellt und gemeldet) an die Sozialversicherung gemeldet werden. Im Report RPCEALD0_OUT kann allerdings der Status einer Meldung nicht von '00' (neu) auf '13' (manuell gemeldet) gesetzt werden. Sie bekommen die Fehlermeldung 'Statusänderung nicht für alle selektierten Meldungen möglich' Zur Verhinderung von AAG-Meldungen, die die HR-Anwendung erstellten will (wegen AAG-Start zum 01.01.2011) aber die Sie schon manuell gemeldet haben starten Sie bitte für die betroffene Personalnummer den Report RPUSVMD0_START und setzen damit für diese Personalnummer das Startdatum für die AAG-Meldungen auf bspw. 01.07.2011. 3. HR-DE: Erstattung von Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) II Wenn eine manuelle Nettovorgabe (Musterlohnart OZMG) über den Infotypen 0014 oder 0015 nur im ersten Monat der Mutterschutzfrist erfolgt, wird in den Folgemonat zwar der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ausgezahlt, aber es wird keine Meldungen zur Erstattung von Arbeitgeberaufwendungen erstellt. Dieser Sachverhalt wird durch SAP mit HR-SP August 2011 abgestellt. Eine Vorabkorrektur ist möglich. 4. HR-DE: Erstattung von Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) III Bei der Berechnung der Erstattung für Arbeitsunfähigkeit werden im Fiktivlauf folgende falschen Berechnungen durchgeführt: o Lohnart /6HE (Fortgezahltes Bemessungs-Brutto Lohnfortzahlung) zu niedrig bei WPBP-Split innerhalb des Erstattungszeitraums Wenn innerhalb des zu erstattenden Zeitraums der Arbeitsunfähigkeit eine Änderung in den organisatorischen Daten vorliegt, die zu einem Split in der Abrechnungstabelle WPBP führt, dann wird die Lohnart /6HE (Fortgezahltes Seite 3 von 13

Bemessungs-Brutto Lohnfortzahlung) nur aus dem Teilentgelt berechnet, das auf den ersten WPBP-Zeitraum innerhalb des Erstattungszeitraums entfällt. o Probleme mit Bildung der Lohnart /6HG (Monatliches Entgelt Lohnfortzahlung) aus dem ELENA-Gesamt-Brutto /10E Die Lohnart /6HG wird im Fiktivlauf SVA0 (AAG Vollmonatswerte) zur Zeit aus dem ELENA-Gesamt-Brutto /10E übernommen. Dadurch treten folgende Probleme auf: - die Lohnart /285 (ZVK-Umlage) ist in Fiktivläufen nicht im ELENA-Gesamt-Brutto /10E enthalten und fehlt deshalb auch in der Lohnart /6HG Das Problem betrifft nur Kunden im Öffentlichen Dienst. - Die Lohnart /5R3 (AVmG lfd. Zusatzleistung AG individuell besteuert) ist nicht im ELENA-Gesamt-Brutto /10E enthalten und fehlt deshalb auch in der Lohnart /6HG - Da sich das ELENA-Gesamt-Brutto in einigen Fällen vom erstattungsfähigen Brutto unterscheidet, wäre es besser, die Lohnart /6HG auf die gleiche Weise zu ermitteln, wie die erstattungsrelevante Lohnart /6HA (Fortgezahltes Brutto LoFo). o Falsche Aufteilung der Lohnart /5R3 (AVmg lfd. Zusatzleistung AG individuell besteuert) bei der Bildung der Lohnart /6HA (Fortgezahltes Brutto LoFo) im Fiktivlauf SVAA (AAG Arbeitsunfähigkeit) Die Lohnart /5R3 fehlt in Summenlohnart AUB2 (Fortgezahltes Brutto aus nicht aliquotierten Bezügen) der Teilapplikation SVAU in Tabelle T596I. Dadurch wird die Lohnart beim Aufruf der Funktion DAAG EFZG FBRU irrtümlich als bereits aliquotierte Lohnart betrachtet und in voller Höhe dem letzten WPBP-Split zugeordnet d.h. sie ist im erstattungsrelevanten Brutto /6HA entweder gar nicht oder in voller Höhe vorhanden. Die Lohnart /5R3 muss aber - genau wie Lohnart /5R1 - anteilig in das erstattungsrelevante Brutto /6HA des Erstattungszeitraums einfließen. o Prüfung der 28-Tage-Frist und 42-Tage-Frist für die Erstattung Die Erstattung von Arbeitgeberaufwendungen ist prinzipiell - frühestens am 29. Tag nach Beginn des arbeitsrechtlichen Beschäftigungsverhältnisses sowie - höchstens für einen Zeitraum von 42 Tagen zulässig. Diese Fristen werden bisher in der Abrechnung nicht geprüft. Seite 4 von 13

Die Lösungen/Anpassungen werden von SAP mit HR-SP Juli 2011 ausgeliefert. 5. HR-DE: DEÜV-Sofortmeldungen -Rückmeldungen Die elektronischen Rückantworten(Fehlermeldungen) für Sofortmeldungen können nicht verarbeitet werden. Bei den Sofortmeldungen zur DEÜV können die elektronischen Fehlerrückmeldungen nicht automatisch im SAP-System verarbeitet werden. Bisher fehlten dazu die entsprechenden Tabelleneinträge und Programmteile. Die Korrektur wird von SAP mit HR-SP Juli 2011 ausgeliefert, eine Vorabkorrektur ist möglich. 6. HR-FR: Neue DADS-U : Norm N4DS Neue DADS-U : Norm N4DS (Nouvelle DADS-U : Norme N4DS) Am ersten 1. Januar 2012, wird der aktuelle Standard DADS-U von der neuen Norm N4DS (Standard für Entmaterialisiertes Erklärungen der sozialen Daten) ersetzt. Dieser Übergang wird die Berichterstattung vereinfacht und ermöglicht den Unternehmen und sozialen Organisationen Zeit einzusparen. Der neue Standard N4DS ist flexibler, kohärenter und einheitlicher in die Artikulation von Daten. Er verbessert die Zuverlässigkeit der gemeldeten Daten für die Mitarbeiter und wurde von vielen sozialen Einrichtungen und Administrationen als Repository ausgewählt (MSA, CPRPSNCF, CRPN CAP... etc). Dieser neue Standard wird die aktuellen periodischen Berichten (Jahres-, Quartals-, Monats-und Ereignisse) in Zukunft ersetzen sowie den Einsatz der zukünftigen DSN (namentliche soziale Meldung) vereinfachen. Seite 5 von 13

7. HR-FR: Entmaterialisierung der Ticket-Restaurant Workshops über die Entmaterialisierung der Ticket-Restaurant (Dématérialisation du Ticket Restaurant) Derzeit gibt es im Ministerium für Wirtschaft aktuelle Besprechungen für eine Entmaterialisierung der Ticket- Restaurant. Das aktuelle Papier-Ticket würde dann zukünftig durch eine Smart Card ersetzt werden. 8. HR-FR: Vereinfachung der Abrechnung und der Meldungen Projekt zur Vereinfachung der Abrechnung und der Meldungen (Projet de simplification de la paie et des declarations) Der Staatssekretär für kleine und mittlere Unternehmen hat verschiedene Maßnahmen zur Gehaltsabrechnung vorgestellt Danach ist geplant, die Meldungen mit der Einführung einer einheitlichen sozialen monatlichen entmaterialisierten Meldung zu vereinfachen. Diese Meldung würde an die Stelle der DADS einschließlich der monatlichen Meldungen der Ein- und Austritte treten. Der Lohnzettel würde ebenfalls vereinfacht werden. Einige Lohnarten werden gruppiert insbesondere, diejenigen im Zusammenhang mit Beiträgen der URSSAF... " 9. HR-FR: Sozialabgabenerleichterung und -befreiungen Sozialabgabenerleichterung und -befreiungen unter Bedingungen (Allégements et exonérations de charges sociales sous conditions) Das Schreiben Nr. 2011-0000053 der ACOSS vom 9. Mai 2011 über die Durchführung und Überwachung der Konditionseinhaltung für die Befreiung von Sozialabgaben gemäß 26 des Gesetzes Nr. 20081258 vom 3. Dezember 2008 erläutert die Strafen, die Unternehmen unterliegen, die ihrer Pflicht bei jährlichen Lohn- und Gehaltsverhandlungen nicht nachkommen. Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten können von Sozialabgabenerleichterungen profitieren, wenn sie ihre Verpflichtung jährlicher Lohnverhandlungen erfüllen. Seite 6 von 13

Die Ermäßigungen und Befreiungen von Sozialabgaben betreffen die "Entlastung Fillon" und die Ausnahmen, die diese Kürzungen in bestimmten Gebieten ersetzen können. Freistellung von Beiträgen für Unternehmen und Verbände als auch für gewisse Organisationen (IGO), die in gewissen Gebieten ansässig sind : Bestimmte städtische Gebiete (ZFU) Zu dynamisierende Beschäftigungsbereiche Übersee Departements (DOM) Verteidigungsumstrukturierungsgebiete (ZRD) Bereichen Stadterneuerung (ZRU) oder in Gebieten des ländlichen Wiederbelebung (AIR) Unternehmen mit mehr als 100 MitarbeiterInnen, die verpflichtet sind jährliche Lohnverhandlungen durchzuführen, werden systematisch geprüft. Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten, die eine oder mehrere benannte Gewerkschaftsvertreter haben, sind ebenfalls davon betroffen. 10. HR-FR: Bescheinigung Pôle Emploi entmaterialisert Attestation Pôle Emploi entmaterialisert Ab dem 1. Januar 2012 werden Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern dem Arbeitsamt (Pôle Emploi) nicht mehr per Post sondern elektronisch alle benötigten Bescheide entsprechend einem Dekret vom 1. Februar 2011 übermitteln. Diese Bescheinigungen müssen an den Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgestellt werden, damit dieser seine Rechte an das Arbeitsamt geltend machen kann, und wird dann gleichzeitig dem Arbeitsamt übertragen. (C. trav., art. R. 1234-9). Seite 7 von 13

11. HR-DE: Dienstwagenregelung 2011 Am 01.04.2011 wurde ein BMF-Schreiben zur lohnsteuerlichen Behandlung des geldwerten Vorteils für die regelmäßigen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei Überlassung eines Firmenwagens veröffentlicht. Nach diesem Schreiben ist unter bestimmten Voraussetzungen die Berechnung des geldwerten Vorteils anhand einer Einzelbewertung der Fahrten möglich. Nach dem BMF-Schreiben ist die Berechnung des geldwerten Vorteils mit der 0,03 %-Regelung vorzunehmen (kalendermonatliche Ermittlung des Zuschlags mit 0,03 Prozent des Listenpreises für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte). In Absprache mit dem Arbeitnehmer kann der Arbeitgeber auch alternativ die Berechnung nach der BFH-Rechtsprechung (Urteil vom 4. April 2008 - VI R 85/04 -, BStBl II Seite 887) vornehmen und eine Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten mit 0,002 % des Listenpreises je Entfernungskilometer durchführen. In diesem Fall muss der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber schriftlich erklären, an welchen Tagen er den Wagen für den Weg zur Arbeit benutzt hat. Der Arbeitgeber hat diese Erklärung zu den Lohnunterlagen aufzunehmen. Das gewählte Verfahren gilt für das gesamte Kalenderjahr. Für 2011 gibt es eine Übergangsregelung. Für die Auswahl des Verfahrens werden von SAP drei neue Einträge für die 0,002%-Regelung ausgeliefert, die im Infotyp 0032 (Betriebsinterne Daten), Feld 'PKW-Regelung' ausgewählt werden können. Bei Auswahl einer Regelung mit Einzelbewertung (0,002%-Regelung) müssen alle Fahrten einzeln mit Datum im System erfasst werden. Beachten Sie hierbei bitte, dass keine Prüfung stattfindet, ob die Voraussetzungen für die Anwendung der alternativen Einzelbewertung erfüllt sind! Es erfolgt insbesondere keine Begrenzung auf 180 Tage pro Jahr. Die Umsetzung dieser Einzelbewertung erfolgt von SAP über HR-SP August 2011, eine Vorabkorrektur ist möglich. 12. HR-DE: B2A-Manager und EEL -Anpassungen und Verbesserungen Folgende Punkte wurden korrigiert bzw. geändert: o Aufnahme der Fehlermeldungen aus DBFE im Protokoll des B2A-Managers. Bei einer Dateiablehnung kann die Fehlermeldung nun auch im Protokoll des B2A- Managers unter DBFE nachgeschaut werden. Seite 8 von 13

o EEL: In Release 6.00 Enhancement 4 fehlten noch die Korrekturen am Report RPCSVPD0 für das neue Entgeltersatzleistungsverfahren. Die Korrektur wird von SAP mit HR SP Juli 2011 ausgeliefert. 13. HR-DE: LSTB 2011 -Fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen Folgende Fehler zur Lohnsteuerbescheinigung werden korrigiert: 1. Art der Bescheinigung Für Mitarbeiter ohne Steuerkarte, die für 2011 eine Ersatzbescheinigung des Finanzamts nach 52b (3) EStG vorgelegt haben, wird derzeit eine besondere Lohnsteuerbescheinigung erstellt. Da die Bescheinigung des Finanzamts an Stelle der Lohnsteuerkarte tritt, muss aber eine allgemeine Bescheinigung erstellt werden. Nach Anpassung durch SAP wird für die betroffenen Mitarbeiter eine allgemeine Lohnsteuerbescheinigung erstellt, sofern auf der Bescheinigung des Finanzamts die Gemeindenummer eingetragen ist. (Die Clearingstelle prüft die Gemeindenummer bei allgemeinen Bescheinigungen). 2. Prüfung Arbeitgebersteuernummer Die von SAP eingerichtete Prüfung der Arbeitgebersteuernummer wird vorerst zurück genommen, da in manchen Fällen (z.b. bei Konzernen) ein Finanzamt zentral für alle Standorte die Steuernummern vergibt, unabhängig vom Bundesland der Standorte. Die Korrektur wird von SAP mit HR SP Juli 2011 ausgeliefert. 14. HR-DE: EEL -Korrekturen/Erweiterungen Meldewesen Entgeltersatzleistungen Von SAP werden folgende Fehler beim Erstellungsreport der EEL-Ausgangsmeldungen korrigiert: 1. Die erstellten Meldungen werden auch bei inhaltlich korrekten Meldungen immer als 'fehlerhaft' protokolliert. Dies ist auf eine fehlerhafte Auswertung der internen Fehlertabelle zurück zuführen. Bei einem produktiven Lauf werden die Meldungen aber fehlerfrei im Status 'neu' erstellt. Seite 9 von 13

2. Bei inhaltlich fehlerhaften Meldungen werden die Fehlermeldungen im Protokoll nicht ausgegeben. 3. Bei Fehlern im Customizing wird eine Meldung mit Status 'space' erstellt. Die weitere Verarbeitung der Meldung ist dadurch nicht möglich. 4. Datenbaustein DBAE a) In Datenbaustein DBAE wird das Feld EZALV nicht gefüllt. b) Die im Subtyp 2 des Infotyps 0651 erfassten Daten FREISTBRUTTO und FREISTNETTO werden nicht in den Datenbaustein DBAE übernommen c) Bei der Prüfung des Datenbausteins DBAE wird der Fehler DBAE021 aufgrund einer fehlerhaften Prüfung auch bei korrekten Daten ausgegeben. 5. Datenbaustein DBFR Die im Subtyp 2 des Infotyps 0651 erfassten Daten werden nicht in den Datenbaustein DBFR übernommen. Der Fehler ist darauf zurückzuführen, dass beim Füllen des Datenbausteins der falsche Subtyp gelesen wird. Zusätzlich erfolgt die Auslieferung der folgenden Erweiterungen: 1. Beim Füllen der Datenbausteine DBAL und DBUN ist es derzeit notwendig, dass ein Satz des Subtyps 1 des Infotyps 0651 vorhanden ist. Bei der Erstellung der Entgeltbescheinigungen für den Abgabegrund 02 (Kinderpflege-Krankengeld) und 23 (Kinderpflege-Verletztengeld) wird die Datenermittlung nun so angepasst, dass Subtyp 2 ausgewertet wird, falls zum entsprechenden Zeitpunkt kein Satz des Subtyp 1 vorhanden ist. 2. Die Ermittlung der Bescheinigungslohnart BZVK erfolgt derzeit analog zur Bescheinigungslohnart BRU1. Die Verarbeitung wird nun so erweitert, dass ein abweichendes Customizing bei dieser Bescheinigungslohnart ausgewertet werden kann. 3. Wird in der Sachbearbeiterliste der Ausgangsmeldungen (RPCEELD0_OUT) im Selektionsbildschirm 'Arbeitsvorrat anzeigen' selektiert, wird die Drucktaste '(erneut) übertragen' in der Übersichtsliste der Meldungen nicht eingeblendet. Die Verarbeitung von Abwesenheiten bzw. bei der Bestimmung des letzten abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraums aus der selektierten Abwesenheit wird von SAP korrigiert bzw. die entsprechenden Funktionalitäten ergänzt: o Falls die automatische Berechnung des Ende-Datums der Entgeltfortzahlung nicht genutzt wird und der bezahlte und unbezahlte Teil der Abwesenheit über unterschiedliche Abwesenheiten erfasst wird, kann die Abwesenheit durch das Meldeprogramm nicht selektiert werden. Seite 10 von 13

Zur Selektion dieser Abwesenheiten wird das Meldeprogramm nun so erweitert, dass in diesem Fall die Abwesenheiten intern verknüpft werden. Voraussetzung hierfür ist: - die Verknüpfung der Abwesenheiten über das Verknüpfungskennzeichen KENN1 oder KENN2 - die Schlüsselung der Abwesenheiten mit dem gleichen Abwesenheitskennzeichen in der View V_5D0S_A - die lückenlose Erfassung der Abwesenheiten o Die Ermittlung des letzten abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraums erfolgt ausgehend vom Beginn der aktuellen Abwesenheit. Falls direkt vor dieser Abwesenheit bereits verknüpfte Abwesenheiten vorhanden sind, müssen diese zur Ermittlung des letzten bezahlten Tages und des letzten abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraums zusätzlich berücksichtigt werden. o Falls die Abwesenheit bereits im Einstellungsmonat beginnt, muss dieser Monat als relevanter Entgeltabrechnungszeitraum gemeldet werden. Die Korrekturen/Erweiterungen werden von SAP mit HR-SP August 2011 ausgeliefert, eine Vorabkorrektur ist möglich. 15. HR-DE: EEL - Korrekturen Report -Erstellung EEL-Ausgangsmeldungen Von SAP werden folgende Fehler beim Erstellungsreport der EEL-Ausgangsmeldungen korrigiert: 1. Meldungserstellung allgemein a) Bei der Erstellung von Meldungen für mehrere Personalnummern werden nach einer Meldung im Status 'fehlerhaft' alle folgenden Meldungen auch auf den Status 'fehlerhaft' gesetzt. b) Die Entgeltbescheinigungen KV werden auch für privat Versicherte erstellt. Diese Abgabegründe sind aber nur für gesetzlich bzw. freiwillig Versicherte relevant. c) Eine Abwesenheit mit Beginn der Entgeltersatzleistung zum 01.07.2011 wird derzeit nicht selektiert. Zur Selektion auch dieser Abwesenheiten wird der Zeitraum entsprechend zurückgesetzt. 2. Füllen der Datenbausteine a) Datenbaustein DSLW: Seite 11 von 13

Bei den Abgabegründen 21 und 23 ist der Empfänger derzeit die Unfallversicherung. Für Mitarbeiter die nicht privat krankenversichert sind und nicht zu einer der Personengruppen 109, 110 oder 190 gehören muss der Empfänger aber die zuständige Krankenkasse sein. b) Datenbaustein DBAL: Der Datenbaustein wird auch für den Abgabegrund '03' (Mutterschaftsgeld) gemeldet. Bei diesem Abgabegrund darf dieser Baustein aber nicht gemeldet werden. c) Datenbaustein DBAE: Die Felder FREISTBRUTTO und FREISTNETTO dürfen nur dann gefüllt werden, falls die Datumsfelder DATUM-AB und DATUM-LETZTAG im Datenbaustein DBAL gleich sind. d) Datenbaustein DBAE: Die Betragsfelder enthalten falsche Werte. Der Fehler tritt auf, falls ein Umrechnungskurs für 'space' EUR im System gepflegt ist. e) Datenbaustein DBZA: Falls keine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit vorliegt, sind anstelle der Mehrarbeitsstunden die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zu melden. f) Datenbaustein DBMU: Als Initialwert wird für das Feld BV-GEKUEND ' ' gemeldet. Gemäß Datensatzbeschreibung muss in diesem Fall aber '00' gemeldet werden. g) Datenbaustein DBMU: Die entschuldigten / unentschuldigten unbezahlten Arbeitsstunden dürfen nur dann gemeldet werden, falls das Nettoentgelt die Grenzwerte von 390 bzw. 403 EUR nicht überschreitet. h) Datenbaustein DBAV: Beim Grund der Anforderung 2 (Teilnahme an einer Leistung zur medizinischen Vorsorge / Rehabilitation) ist der Empfänger der Meldung die Rentenversicherung. 3. Prüfung der Datenbausteine a) Bei der Prüfung des Datenbausteins DBLT sind die Prüfungen DBLT161 und DBLT162 fehlerhaft. Die fehlerhaften Meldungen erfolgen auch beim Anlegen des Subtyps 5 des Infotyps 0651. 4. Infotyp 0651: a) Beim Anlegen des Infotyps (Subtyp 1,2 und 3) wird das Feld KDZUM (Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum) auch dann mit einem Vorschlagswert gefüllt, wenn dieser in der Vergangenheit liegt. Seite 12 von 13

b) Beim Anlegen des Infotyps (Subtyp 5) werden für die Felder MMTRF und AEENTTRF keine Initialwerte abgespeichert. Die Korrekturen/Erweiterungen werden von SAP mit HR-SP August 2011 ausgeliefert, eine Vorabkorrektur ist möglich. 16. die nächste Ausgabe Die nächste Ausgabe des OMC-HCM-Infobriefes erscheint im August 2011. 17. SAP HCM -aktuell verfügbare HR-SP s Aufgrund der umfangreichen Ergänzungen zum Meldewesen Entgeltersatzleistungen (EEL) und zur Erstattung Arbeitgeberersatzleistungen (AAG) empfehlen wir die Installation des HR-SP's vom 07.07.2011. Rel. SP- Nr. Datum SP-Nr. Datum SP-Nr. Datum 4.6C H7 07.07.2011 H8 11.08.2011 H9 08.09.2011 4.70 C2 07.07.2011 C3 11.08.2011 C4 08.09.2011 500 88 07.07.2011 89 11.08.2011 90 08.09.2011 600 71 07.07.2011 72 11.08.2011 73 08.09.2011 604 37 07.07.2011 38 11.08.2011 39 08.09.2011 Ihr Fachbereich HCM OMC Group im Juli 2011 Seite 13 von 13