E-Learning Schupperkurs Dipl.-Päd. Ulrike von Holdt Forschungszentrum L3S Universität Hannover 762-4421 holdt@l3s.de
Ablauf E-Learning Was ist das? E-Learning Warum? Ausgewählte Einsatzmöglichkeiten Web Based Training Vortragsaufzeichnung Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Beispiele Blended Learning Angebot der ELSA Holdt 28.09.2006 Folie 2
E-Learning Was ist das? E-Learning steht für elektronisches Lernen meint Lernprozesse, in denen gezielt multimediale und (tele-) kommunikative Technologien integriert werden (Peter Mayr, Sabine Seufert: Fachlexikon elearning. 2002) Holdt 28.09.2006 Folie 3
E-Learning Warum? Einsatz neuer Medien in der Lehre, um die Lehre zu verbessern neue Lehr- und Lernformen zu praktizieren neue Zielgruppen zu erreichen die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, Fachbereichen zu intensivieren neuen Lehranforderungen zu entsprechen Holdt 28.09.2006 Folie 4
Neuen Lehranforderungen entsprechen Der Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und der wachsende Wettbewerb stellen neue Anforderungen an Hochschulabsolventen In der vom BMBF durchgeführten Delphi-Befragung (1996) wurden 1000 Bildungsexperten befragt, welche Kompetenzen grundsätzlich in einer Wissensgesellschaft des Jahres 2020 in der Hochschulbildung zu vermitteln sind: Spezifische Fachkompetenz Lerntechnische/ lerntheoretische Kompetenz Fremdsprachenkenntnisse Psycho-soziale Kompetenz Interkulturelle Kompetenz Medienkompetenz Quelle: BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung): Delphi-Befragung 1996/97, S. 69 Holdt 28.09.2006 Folie 5
Neuen Lehranforderungen entsprechen EU-Kommission (2003) Hochschulrektorenkonferenz (2003) fordern, dass Informations- und Kommunikationstechnologien in die Bildungs- und Ausbildungssysteme integriert werden, um den neuen Anforderungen zum lebenslangen Lernen Rechnung zu tragen Quellen: EU-Kommission (2003): elearning: Gedanken zur Bildung von Morgen. MID_TERM_REPORT_DE_PDF Arbeitsdokument SEK 905/2003 HRK (2003): Zum Einsatz der Neuen Medien in der Hochschullehre, Entschließung des 199. Plenums vom 17./18. 2. 2003 Holdt 28.09.2006 Folie 6
Ausgewählte Einsatzmöglichkeiten Web Based Training Vortragsaufzeichnung Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Holdt 28.09.2006 Folie 7
Einsatzmöglichkeit: Web Based Training Holdt 28.09.2006 Folie 8
Einsatzmöglichkeit: Web Based Training Web Based Training (WBT): Online - Lernmaterialien zur Ergänzung von Präsenzlehre Selbstlernen von Faktenwissen Möglichkeit feste und freie Lernwege zu wählen Lernfortschrittkontrolle Bereitstellung von Tests Einbinden von Videos und Animationen Computer Based Training: Offline Lernmaterialien als CD, DVD gut für umfassende Datenmengen, z. B. Filme Vorteil: keine online Zeiten Nachteil: Aktualisierung Holdt 28.09.2006 Folie 9
Einsatzmöglichkeit: Web Based Training Lernmaterialien können z. B. sein: Script Aufgaben Test Film Animation Versuche, Labore Online-Materialien zeit- und ortsunabhängig zu aktualisieren zeit- und ortsunabhängig abzurufen Holdt 28.09.2006 Folie 10
Einsatzmöglichkeit: Web Based Training Umsetzung z. B. mit ILIAS: LernCONTENTmanagementsystem (LCMS). Text wird direkt in das System hineingeschrieben. Eigene Website: Aufwand an Administration Stud.IP: pdf oder Word-Dokumente, Medien Holdt 28.09.2006 Folie 11
Einsatzmöglichkeit: Web Based Training Beispiele Kurs Microsystemtechnik in ILIAS2 zeigen Editieren in ILIAS am Beispiel Technikdidaktik- Script in ILIAS3 zeigen Test in ILIAS3 zeigen Beispiel eines WBT auf einer eigenen Website: Socioweb zeigen Holdt 28.09.2006 Folie 12
Einsatzmöglichkeit: Vortragsaufzeichnung Holdt 28.09.2006 Folie 13
Einsatzmöglichkeit: Vortragsaufzeichnung als Vorlesung aus der Konserve zeigen für Studierende, die die Vorlesung nicht wahrnehmen konnten zur Prüfungsvorbereitung für ausländische Studierende mit geringen Deutschkenntnissen zum Ersatz einzelner Sitzungen im Fall von Verhinderung zur Dokumentation besonderer Veranstaltungen als Vortragsübertragung an Partneruniversitäten im Telekolloquium (www.telekolloquium.de) zeigen Holdt 28.09.2006 Folie 14
Einsatzmöglichkeit: Vortragsaufzeichnung Vorlesungsaufzeichnung mit mobiler Aufzeichungseinheit oder in einem der Multimediaräume als reale Vorlesung mit Publikum oder im Studio als Ergänzungsangebot zur Dokumentation als vollständiger Ersatz der realen Vorlesung aktuelle Änderungen Vorlesungsübertragung in den Multimediaräumen des RRZN, L3S Bedarf Kooperationspartner Holdt 28.09.2006 Folie 15
Einsatzmöglichkeit: Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Holdt 28.09.2006 Folie 16
Einsatzmöglichkeit: Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Für beliebige Veranstaltungsform: Vorlesung Seminar, Übung, Labor, Kolloquium, Projektgruppe Lernmanagementsystem (LMS) Stud.IP Zeit- und ortunabhängiger Zugriff für Lernende und Lehrenden Materialien und Informationen sind ständig aktuell, kein Druck- und Logistikaufwand Einheitliches System für die ganze Universität Holdt 28.09.2006 Folie 17
Einsatzmöglichkeit: Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Möglichkeiten z. B. Informationsseiten für jede Lehrveranstaltung zur Verfügung stellen Einen Ablaufplan für das Semester voröffentlichen Dokumente, Skripte oder Aufgaben bereitstellen Forum, Chat und Wiki zum gemeinsamen Arbeiten nutzen Studierende können sich für Ihre Veranstaltungen anmelden Teilnehmerlisten verwalten, Rundmails verschicken Literaturlisten recherchieren und bereitstellen (Koppelung mit dem OPAC der TIB/UB) Umfragen veranstalten Holdt 28.09.2006 Folie 18
Einsatzmöglichkeit: Lehrveranstaltung mit Lernmanagementsystem-Einsatz Welche Funktionen des LMS sind richtig für mich? auf eigene Lehrsituation zuschneiden LMS lässt didaktische Kreativität zu Stud.IP an der Leibniz Uni Hannover (https://elearning.uni-hannover.de) zeigen Holdt 28.09.2006 Folie 19
Organisation von Einrichtungen mit Stud.IP Durch Kopplung mit den offiziellen Planungssystemen der HIS stehen die Daten über Lehrveranstaltungen automatisch bereit Stud.IP bietet gegenüber den HIS-Systemen einen zentralen Zugang zu Inhalten von Lehrveranstaltungen Arbeitserleichterungen für Einrichtungen Export von Mitarbeiter- und Veranstaltungslisten auf die Homepage Unterstützung der Außendarstellung durch Bereitstellen von Daten über Mitarbeiter und Veranstaltungen Holdt 28.09.2006 Folie 20
Blended Learning Szenarien Holdt 28.09.2006 Folie 21
Blended Learning Szenario Präsenz-Seminar mit virtueller Gruppenarbeit Präsenz Virtuell Präsenz Virtuell Präsenz-Seminar dient zur Diskussion der Gruppenergebnisse Virtuelle Gruppenarbeit Jede Gruppe erhält eine eigene Aufgabe Gruppe kommuniziert über Chat, Mail oder Forum (bei Bedarf) Ergebnisse der Gruppe werden online abgelegt als Datei oder Wiki Holdt 28.09.2006 Folie 22
Blended Learning Szenario Vorlesung mit virtueller Übung ggf. Präsenz Virtuell Virtuell Virtuell Beispiel Vorlesung mit virtueller Übung Vorlesung (ggf. Vorlesungsaufzeichnung) Übung als Fragen in einem Forum an Dozenten oder Tutor Multiple Choice Test Verteilen und Einsenden von Aufgaben via E-Mail Holdt 28.09.2006 Folie 23
ELSA unterstützt Ihre E-Learning Aktivitäten Holdt 28.09.2006 Folie 24
ELSA unterstützt Ihre E-Learning Aktivitäten In maximal 5 Schritten zum E-Learning Information Informationsveranstaltungen in Ihrer Einrichtung Selbstlernmaterialien und aktuelle Infos auf www.elsa.uni-hannover.de Beratung Offene Beratung: Bei konkreten Fragen Strukturierte Beratung: Unterstützung bei der Konzeption von elearning gestützten Lehrveranstaltungen Gutachten für Ihr elearning-projekt (z.b. zur Ziel- und Leistungsvereinbarung mit der Hochschulleitung) Schulung Jedes Halbjahr neues Schulungsprogramm innerhalb des Weiterbildungsprogramms der Universität Hannover Realisierung Evaluation Holdt 28.09.2006 Folie 25
ELSA Kontakt Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Fragen? E-Learning Support Abteilung (ELSA) www.elsa.uni-hannover.de Tel.: 0511-762-797979 kontakt@elsa.uni-hannover.de Holdt 28.09.2006 Folie 26